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Der BROWNZ Hub 2025/26 ist mit 30. September zu Ende gegangen. Damit endet dieses Projekt wie geplant. Meine Trainings, Experimente und neuen Projekte gehen natürlich weiter – und für alle, die auch künftig einfach alles gesammelt haben möchten, gibt es weiterhin die Möglichkeit eines Dropbox-Jahresabos.

Wer noch einmal nachlesen möchte, wie der bisherige BROWNZ Hub aufgebaut war, findet hier den BROWNZ-Hub-Beitrag 2025/26.

Der BROWNZ Hub ist beendet – neue Projekte entstehen bereits

Der bisherige Hub ist also Geschichte. Gleichzeitig sind bereits mehrere neue Projekte in Arbeit.

Dazu gehört unter anderem ein komplettes Photoshop-Basistraining für Einsteiger. Ebenfalls in Arbeit ist ein bewusst klassisch gehaltenes NO-AI-Training, bei dem Photoshop wieder ganz ohne generative KI im Mittelpunkt steht.

BROWNZ REMASTERED geht ebenfalls weiter. Dazu kommt ein neues BROWNZ NO SECRETS Training, in dem es um meine eigenen bevorzugten Techniken, Arbeitsweisen und Tricks geht – also ziemlich genau um jene Dinge, die ich selbst bei meinen Bildern tatsächlich verwende.

Die einzelnen Trainings und Projekte werden natürlich wieder separat bestellbar sein.

Einen Überblick über meine verschiedenen Trainingswege rund um Photoshop, KI, Synthografie und Coaching findet ihr auch in meinem aktuellen BROWNZ Trainings-Überblick.

Dropbox-Jahresabo 2026/27 für alle, die einfach alles möchten

Es gibt allerdings einige Leute, die genau das Prinzip des bisherigen Hubs mögen: nicht jedes Training einzeln bestellen, sondern einen Dropbox-Ordner haben, in dem im Lauf des Jahres einfach alles Neue dazukommt.

Genau diese Möglichkeit gibt es auch weiterhin.

Wer möchte, kann bei mir ein Dropbox-Jahresabo 2026/27 buchen. Der Zugang läuft über zwölf Monate und umfasst die Inhalte, Trainings, PDFs und sonstigen Dateien, die ich in diesem Zeitraum für das Jahresabo freigebe.

Damit bleibt man im Prinzip immer am neuesten Stand, ohne jedes neue Projekt einzeln bestellen zu müssen.

Einige machen das übrigens schon sehr lange. Mein ältester jährlicher Dauerabonnent ist tatsächlich bereits seit 2011 dabei.

Dafür an dieser Stelle einfach einmal: Danke, danke, danke.

Was du für das Dropbox-Jahresabo brauchst

Wie bereits beim bisherigen BROWNZ Hub brauchst du natürlich eine eigene Dropbox mit ausreichend Speicherplatz.

Mit dem kostenlosen Dropbox-Speicher kommt man bei den Datenmengen auf Dauer nicht sinnvoll durch.

Optimal ist deshalb zusätzlich die Installation der Dropbox-Desktop-App und die Synchronisierung des Ordners auf den eigenen Rechner beziehungsweise auf eine ausreichend große Festplatte.

Das ist meiner Meinung nach ohnehin die angenehmste Variante: Sobald ich neue Dateien in den freigegebenen Ordner stelle, werden sie bei aktivierter Synchronisierung automatisch auch auf deinem Rechner aktualisiert.

Photoshop, KI, Synthografie und klassische Bildbearbeitung

Das Jahresabo ist bewusst nicht auf ein einziges Thema beschränkt.

Photoshop bleibt natürlich ein wesentlicher Schwerpunkt. Gleichzeitig geht es weiterhin um Fotografie, klassisches Photoshop-Composing, Synthografie, KI beziehungsweise AI Modified, Retusche und die Kombination dieser verschiedenen Techniken.

Gerade deshalb ist das Jahresabo vor allem für jene interessant, die meine Arbeit langfristig verfolgen und nicht nur ein bestimmtes Photoshop-Training kaufen möchten.

Wer dagegen nur einzelne Trainings benötigt, kann diese selbstverständlich weiterhin separat bestellen.

Konditionen für das Dropbox-Jahresabo 2026/27

Laufzeit: Oktober 2026 bis Ende September 2027
Preis: 199 Euro für 12 Monate
Zugang: rein digital über Dropbox
Bezahlung: PayPal oder Überweisung

Die Konditionen entsprechen damit im Wesentlichen dem bisherigen BROWNZ Hub.

So kannst du das Jahresabo bestellen

Wenn du das Dropbox-Jahresabo möchtest, schreib mir einfach eine E-Mail an eine der folgenden Adressen:

brownz@wirtschaftsimpulse.net

brownz@brownz.art

brownz@5inchmedia.tv

Betreff: Dropbox Jahresabo 2026–2027

Danach bekommst du wie gewohnt die weiteren Informationen zur Bezahlung und zum Dropbox-Zugang.

Das Jahresabo ist einfach für jene gedacht, die sagen:

Ich möchte ein Jahr lang alles Neue von BROWNZ gesammelt an einem Ort haben.

Transparenzhinweis: Grundlage dieses Beitrags ist meine eigene Spracheingabe. Struktur, redaktionelle Ausarbeitung und SEO-Aufbereitung wurden mit KI-Unterstützung erstellt und von BROWNZ.ART geprüft und veröffentlicht.

Weiterlesen und BROWNZ Shop

Wer noch einmal nachlesen möchte, wie der reguläre BROWNZ Hub geendet hat, findet hier den Beitrag vom 30. September 2026:

BROWNZ Hub: Letzte Bestellmöglichkeit am 30. September 2026

Einzelne Trainings, Kunst und weitere Angebote findest du weiterhin direkt im BROWNZ Shop:

Zum BROWNZ Shop

BROWNZ Hub – Bestellung endet am 30. September 2026, mit Laptop und externer Festplatte

Danach werden keine neuen regulären Zugänge mehr angenommen.

Der BROWNZ Hub selbst verschwindet allerdings nicht sofort. Für alle, die bereits dabei sind, bleibt der komplette Dropbox-Bereich noch bis 31. Dezember 2026 online. Danach wird der BROWNZ Hub aus der Dropbox entfernt.

Mein wichtiger Hinweis an alle bestehenden Teilnehmer: Bitte sichert euch rechtzeitig alle Daten, Trainings, PDFs und Extras, die ihr behalten möchtet.

Der komplette BROWNZ Hub auch auf Festplatte

Nicht jeder hat ausreichend Dropbox-Speicher zur Verfügung oder möchte die umfangreichen Daten selbst herunterladen und sichern.

Deshalb gibt es zusätzlich eine Offline-Variante: Der komplette BROWNZ Hub kann auf einer USB-3-Festplatte bestellt werden – mit allen Inhalten, die im aktuellen Inhaltsverzeichnis des Hub aufgeführt sind.

Für die USB-3-Festplatte und den entsprechenden europaweiten Postversand kommt ein Aufpreis von 60 Euro zum regulären Hub-Preis dazu.

Für diese Variante bleibt etwas mehr Zeit: Bestellungen der Festplatten-Version sind noch bis einschließlich 31. Oktober 2026 möglich.

Was steckt alles im BROWNZ Hub?

Alle Informationen zum BROWNZ Hub, zur Bestellung und zu den enthaltenen Trainings findet ihr im ursprünglichen Beitrag.

BROWNZ Hub – Jahresabo für Photoshop Videotraining, Digital Art, Synthografie & Extras

Dort findet ihr auch das vollständige Inhaltsverzeichnis als PDF-Datei. Wer noch einmal genau sehen möchte, welche Trainings, Downloads und Extras im Hub enthalten sind, findet dort die komplette Übersicht.

Wie geht es nach dem BROWNZ Hub weiter?

Auch nach dem Ende des Hub bleiben meine Trainings rund um Photoshop, Bildbearbeitung, Synthografie und aktuelle KI-Workflows natürlich ein Thema.

Eine Übersicht über meine aktuellen Trainings- und Coaching-Angebote findet ihr hier:

BROWNZ – Photoshop, Synthografie & Coaching: vier Wege in meine Bilderwelt

Wenn du tiefer einsteigen willst: BROWNZ Shop

Wer nicht nur einzelne Tipps sucht, sondern komplette Trainings, Arbeitsdaten, Archive oder meine Kunst sehen möchte, findet die entsprechenden Angebote gesammelt im BROWNZ Shop.

BROWNZ Shop – Trainings, Archiv und Kunst

Die wichtigen Termine auf einen Blick

30. September 2026: letzter Tag für die reguläre Bestellung des BROWNZ Hub.

31. Oktober 2026: letzter Tag für die Bestellung der kompletten Festplatten-Version.

31. Dezember 2026: Ende des Dropbox-Zugangs und Entfernung des BROWNZ Hub aus der Dropbox.

Wer also noch regulär in den BROWNZ Hub einsteigen möchte: Heute ist der letzte Tag.

Was ist BrownzArt.com? Kurz gesagt: die Homebase hinter BROWNZ. Während brownz.art vor allem der redaktionelle Blog für Photoshop, Bildbearbeitung, Synthografie, Kunst und Tools ist, bündelt BrownzArt.com die fertigen Arbeiten und Angebote an einem Ort.

BrownzArt.com als zentrale Anlaufstelle

Im Mittelpunkt steht die Kunst. Auf BrownzArt.com finden sich aktuelle BROWNZ-Arbeiten, der Bildkatalog und Informationen für Sammler. Die physischen Werke sind keine klassischen Posterauflagen, sondern als Einzelstücke gedacht: Fine-Art-Print, manuelle Weiterbearbeitung, Signatur und Proof of Artist gehören zum Konzept.

Wie aus Fotografie, Zeichnung, Synthografie, Photoshop und analoger Bearbeitung ein fertiges Werk entsteht, habe ich ausführlicher im Beitrag über meine Mixed-Media-Pop-Art beschrieben.

Nicht nur Galerie

BrownzArt.com ist inzwischen aber mehr als eine Kunstseite. Dort laufen auch meine Photoshop-Trainings, das BROWNZ XXL NO AI Archiv, REMASTERED sowie Coaching und Workshops zusammen.

Gerade das macht die Trennung zwischen den beiden Seiten sinnvoll: Der Blog auf brownz.art liefert Fachartikel, Tests, Workflows und Hintergrund. BrownzArt.com ist dagegen der direkte Einstieg zu Kunst, Trainings und persönlicher Zusammenarbeit.

Wer sich speziell für klassisches Photoshop-Wissen interessiert, findet dazu meinen ausführlichen Beitrag zum BROWNZ XXL NO AI Archiv.

Wo geht es weiter?

Die zentrale Seite ist:

https://www.brownzart.com

Von dort geht es direkt zur Kunst, zum PDF-Katalog, zu den Video-Trainings sowie zu Coaching und Workshops.

Für mich ist BrownzArt.com damit weniger ein klassischer Shop als vielmehr der Punkt, an dem meine unterschiedlichen Arbeitsbereiche zusammenlaufen: Kunst machen, Wissen weitergeben und Bilder weiterentwickeln.

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag beschreibt meine eigene Website und damit auch eigene Arbeiten und Angebote. Recherche, Faktenprüfung, Struktur und sprachliche Ausarbeitung wurden mit KI-Unterstützung erstellt. Auswahl, finale Bearbeitung und inhaltliche Verantwortung liegen bei mir.

Boris FX Optics 2026.5 – neue Effekte, Filmlooks, Mask ML und kreative Werkzeuge für Photoshop und Fotobearbeitung

Boris FX Optics 2026.5 erweitert das Effekt- und Retuschepaket vor allem bei KI-Maskierung, Farbsteuerung und kreativen Fotoeffekten. Die aktuelle Version bringt überarbeitete Machine-Learning-Funktionen, neue Filter und zusätzliche Möglichkeiten für Fotografen und Photoshop-Anwender.

Was ist neu in Boris FX Optics 2026.5?

Eine der wichtigsten Änderungen betrifft Face ML. Die automatische Gesichtserkennung kann nun zusätzliche Bereiche wie Nase und Hals präziser segmentieren. Das erleichtert lokale Korrekturen, ohne Masken jedes Mal komplett von Hand aufbauen zu müssen.

Neu ist außerdem der Color Mixer. Damit lassen sich einzelne Farbbereiche gezielter verändern und miteinander abstimmen. Boris FX liefert dafür 16 Presets als Ausgangspunkt mit.

Auch bei den kreativen Effekten wurde nachgelegt. S_FilmBurn simuliert analoge Filmverbrennungen und Lichtlecks, während S_Grunge strukturierte, bewusst unperfekte Oberflächen erzeugt. Particle Illusion wurde ebenfalls erweitert und bietet mehr Möglichkeiten für Partikel, Licht- und Atmosphäreneffekte.

Zusätzlich sind neue Borders hinzugekommen. Auch das auf Machine Learning basierende UpRes ML wurde in Version 2026.5 überarbeitet.

187 Filter in einem Paket – https://borisfx.com/products/optics

Optics 2026.5 enthält aktuell 187 Filter, darunter 89 Sapphire-Effekte. Das Spektrum reicht von Licht- und Lens-Effekten über Filmlooks bis zu Retusche, Farbe, Maskierung und Compositing.

Optics lässt sich unter anderem mit Photoshop nutzen. Auch Workflows mit Capture One, Affinity Photo, Apple Photos und Lightroom Classic werden unterstützt.

Wer mehrere Photoshop-Erweiterungen miteinander vergleichen möchte, findet dazu auf brownz.art auch meinen Überblick:

Die offizielle Produktseite:

https://borisfx.com/products/optics

Mehr zu meinen aktuellen Photoshop- und Bildbearbeitungs-Themen:

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde redaktionell mit Unterstützung von KI recherchiert und formuliert. Fakten, Produktangaben und technische Informationen wurden anhand der verfügbaren Herstellerinformationen überprüft.

Fachartikel · Stand: 7. September 2026

Die wichtigsten Neuerungen von Imagenomic Portraiture 5 sind KI-gestützte Masken für Haut, Haare und Augen, eine stärker bildabhängig arbeitende Hautglättung, Uniformity für konsistentere Resultate sowie Fill Light für Schattenpartien. Der Fortschritt liegt damit vor allem in weniger manueller Vorarbeit und besser kontrollierbaren Automatiken – nicht in einem völlig neuen Retuscheprinzip.

KI-Masken und gezieltere Hautglättung

Portraiture 5 analysiert das Foto und bietet laut Imagenomic KI-Masken für Haare, Augen und Skin Smoothing. Dadurch lassen sich Bereiche, die bei einer Hautretusche nicht einfach mitgeglättet werden sollen, schneller trennen. Auch das Skin Smoothing wird bildabhängig angewendet: Die Software soll dort stärker eingreifen, wo Glättung benötigt wird. Für die Praxis heißt das trotzdem: Ergebnis bei 100 Prozent kontrollieren. Automatische Hautretusche kann Zeit sparen, ersetzt aber keine Beurteilung von Poren, Übergängen und feinen Details.

Uniformity und Fill Light

Uniformity beschreibt Imagenomic als Funktion für konsistente Ergebnisse innerhalb eines Bildes und über Bildserien hinweg. Das ist besonders bei größeren Portrait-, Beauty- oder Hochzeitsserien interessant. Es sollte jedoch nicht mit einem vollständigen Color-Matching-System verwechselt werden. Fill Light hellt dagegen Schattenbereiche auf, ohne die Gesamtbelichtung des Bildes anzuheben. Gerade bei Gesichtern kann das helfen, dunkle Partien schneller lesbar zu machen.

Kompatibilität und aktueller Stand

Stand September 2026 führt Imagenomic Portraiture 5 für Photoshop, Lightroom Classic und Affinity. Als aktuelle Systembasis nennt der Hersteller Windows 11 beziehungsweise macOS 15 oder neuer. Auf der Downloadseite wird für Photoshop Build 4501 geführt; für Lightroom Classic erscheint je nach Plattform Build 4501 beziehungsweise 4501u1.

Fazit

Portraiture 5 ist vor allem eine Weiterentwicklung des bekannten Workflows: bessere automatische Maskierung, gezielteres Skin Smoothing, konsistentere Verarbeitung und ein zusätzliches Werkzeug für Schattenpartien. Wer Portraiture als Assistenten und nicht als Ein-Klick-Endergebnis verwendet, bekommt damit einen schnelleren, aber weiterhin kontrollierbaren Baustein für die Portraitretusche.

Offizielle Produktseite: Imagenomic Portraiture 5

Ergänzend auf BROWNZ.art: Imagenomic Portraiture 2026 im Test – Hautretusche ohne Plastikgesicht

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Transparenzhinweis: Dieser Fachartikel wurde mit KI-Unterstützung recherchiert und redaktionell ausgearbeitet. Technische Angaben und Versionsinformationen wurden am 7. September 2026 anhand der offiziellen Produkt- und Downloadinformationen von Imagenomic geprüft. Die redaktionelle Einordnung wurde für BROWNZ.art formuliert.


Kostenloses Archiv-Update: zwei BROWNZ REMASTERED-Produktionen als Bonus zum XXL NO AI Archiv

Kurzer Hinweis an alle, die das BROWNZ XXL „NO AI“ Archiv bestellt haben oder jetzt bestellen: Auf der 500-GB-USB-3-Festplatte ist nach dem großen Archiv noch Platz. Und den nutze ich jetzt sinnvoll.

Deshalb sind ab sofort BROWNZ REMASTERED (Volume 1) und BROWNZ REMASTERED VOLUME 2 zusätzlich als kostenloser Bonus auf der Festplatte. Ohne Mehrkosten. Ohne versteckten Haken. Einfach mit drauf.

Wichtig für alle bereits abgeschickten Bestellungen: Auch auf den Festplatten, die schon unterwegs sind, sind beide Produktionen bereits enthalten. Ich habe das kurzfristig und spontan entschieden – und sie gleich mit draufgepackt.

Truth-Mode: Das große Archiv bleibt natürlich das BROWNZ XXL „NO AI“ Archiv mit seinem überwiegend klassischen Photoshop-Wissen aus den Jahren 2006 bis 2022. In den beiden neueren REMASTERED-Produktionen ist allerdings ganz bewusst auch AI dabei – gemeinsam mit Photoshop, Retusche, Composing, Synthografie und AI-Modifizierung. Wer AI überhaupt nicht mag, ignoriert den kostenlosen Bonus einfach. 😉

Was das Archiv-Update für deinen Lernweg bedeutet

Du kannst beim klassischen Photoshop-Handwerk anfangen und die neueren Produktionen später dazunehmen. Das ist besonders praktisch, wenn du zuerst Retusche und Composing vertiefen möchtest. Die zusätzlichen Trainings zeigen dir anschließend eine weitere Seite meiner Bildarbeit. Wähle zum Lernen ein Thema und probiere die Schritte an einem eigenen Bild aus. So wird aus dem Zuschauen eine Übung, bei der du deinen eigenen Workflow entwickelst.

Weitere Angebote findest du auf meiner Homebase im Bereich Video-Trainings. Die verlinkten Artikel zu den beiden Volumes erläutern die jeweiligen Inhalte genauer.

So bestellst du das BROWNZ XXL „NO AI“ Archiv

E-Mail: brownz@brownz.art

Betreff: BROWNZ NO AI HDD

Dazuschreiben: Vollständiger Name, Lieferadresse, EU-Land und gewünschte Zahlungsart

Preis: 149 Euro inklusive Versand innerhalb der EU. Bezahlung per Überweisung oder PayPal nach meiner Antwort-Mail.

EU-Transparenzhinweis: Dieser Artikel entstand aus meiner gesprochenen Aufnahme. KI unterstützte die Transkription und die schriftliche Ausarbeitung. Inhalt, Haltung und finale Freigabe liegen bei BROWNZ.

RETUSCHE-GEHEIMTIPPS 2026


Retusche-Geheimtipps für Photoshop, Lightroom & Camera Raw

Hautretusche, Beauty, Dodge & Burn, Frequency Separation, Body, Akt, Boudoir und schneller RAW-Workflow – ohne die üblichen Verdächtigen.

Stand der Recherche:  07. August 2026. Die unten verlinkten Hersteller-, Adobe- und EU-Seiten wurden bei der Erstellung dieses Beitrags aktuell geprüft. Preise können sich ändern; deshalb nenne ich sie nur dort, wo sie für die Einordnung wirklich relevant sind.

Welche Retusche-Geheimtipps ich hier vorstelle

Wer nach Retusche-Plugins sucht, landet fast immer bei denselben Namen. Nik Collection, Portraiture, PortraitPro, Retouch4me, Luminar, Evoto und ähnliche Produkte sind nicht automatisch schlecht – aber Geheimtipps sind sie längst nicht mehr. Genau deshalb kommen sie in dieser Liste nicht als Hauptempfehlungen vor.

Gesucht wurden stattdessen aktuelle Werkzeuge, die 2026 technisch noch sinnvoll sind, einen modernen Photoshop- oder Lightroom-Workflow unterstützen und entweder eine ungewöhnlich gute Spezialfunktion haben oder im deutschsprachigen Raum erstaunlich wenig bekannt sind. Dazu gehören echte UXP-Plugins, Panels, adaptive Presets, Workflow-Skripte und ein paar Werkzeuge, die Retusche nicht automatisch erledigen, sondern den eigenen Workflow deutlich schneller und sauberer machen.

Wichtig ist dabei eine klare Grenze: Ein Plugin ersetzt keine Retuschekenntnisse. Gute Haut entsteht aus Licht, Aufnahmequalität, sauberer Grundkorrektur, kontrolliertem Healing, Tonwertarbeit und einem Gefühl dafür, wann genug wirklich genug ist. Genau das findet man auch in aktuellen Retusche-Foren immer wieder: Frequency Separation und KI können Zeit sparen, werden aber sehr schnell hässlich, wenn man sie einfach nur maximal aufdreht.

Kurz erklärt: Plugin, Panel, Aktion oder AI-Preset?

  • UXP-Plugin / Panel: Ein modernes Erweiterungsmodul innerhalb von Photoshop. UXP ist Adobes aktuelle Plugin-Plattform. Gute UXP-Panels können Aktionen, Skripte, Ebenen, Masken und eigene Werkzeuge in einer Oberfläche bündeln.
  • Photoshop-Aktion: Eine aufgezeichnete Befehlsfolge. Perfekt für wiederkehrende Setups wie Dodge-&-Burn-Ebenen, Frequenztrennung oder Kontrollkurven. Eine Aktion ist aber nicht intelligent: Sie spielt Schritte ab.
  • Skript: Kann logischer und flexibler arbeiten als eine Aktion. Skripte können Abfragen, Bedingungen, Layer-Logik oder komplexe Setups enthalten.
  • Adaptive Presets: XMP-Vorgaben für Lightroom und Camera Raw, die Adobes eigene KI-Masken verwenden können. Sie erkennen zum Beispiel Person, Gesichtshaut, Körperhaut, Haare, Zähne oder Hintergrund und legen darauf vordefinierte Korrekturen.
  • Standalone-Programm: Ein separates Programm außerhalb von Photoshop. Für diesen Beitrag nur am Rand interessant, weil der Fokus auf einem kontrollierbaren Adobe-Workflow liegt.

Die schnelle Auswahl: Welches Tool für welchen Job?

  • High-End Frequency Separation: FSX Plugin
  • Eigenes Retusche-Cockpit bauen: Configurator Reloaded 2
  • Schnelle, pinselbasierte Hautretusche: RetouchLab Skin Pro
  • Farbunruhe, Flecken, Rotstiche, ungleichmäßige Haut: Infinite Unify
  • Gesicht und Körper schnell vorbereiten: DR5 Skin oder Infinite Skin
  • Kompletter manueller Photoshop-Retuscheworkflow: Infinite Retouch
  • Beauty / Fashion / Commercial: Beauty Retouch v5.1
  • Make-up, Lippen, Augen, Wimpern, Brows: MUA Retouch
  • Tiefes All-in-one-Retuschepanel: Retouch Ninja
  • Lightroom Classic statt Photoshop: Visual Flow AI Retouching Toolkit
  • Body- und Skin-Retusche in Lightroom / ACR: Luxe Beauty, Body, Skin AI
  • Sehr neuer Auto-Retouch-Newcomer: Azap – derzeit eher Watchlist

Meine Retusche-Geheimtipps im Detail

1. FSX Plugin

Mein stärkster Spezialtipp für moderne Frequency Separation.

  • Typ: UXP-Plugin für Photoshop
  • Schwerpunkt: Frequency Separation / Multi-Band Separation
  • Kompatibilität: Photoshop 2025 (25.2) oder neuer; Windows und macOS, nativ auf M-Chips
  • Test: 14 Tage kostenlos laut Hersteller

FSX von PhotoshopChef ist genau die Art Tool, die in den üblichen Top-10-Listen kaum auftaucht, aber für ernsthafte Retusche extrem interessant ist. Es macht nicht einfach nur eine klassische Zwei-Ebenen-Frequenztrennung auf Knopfdruck, sondern behandelt Frequency Separation als vollständigen Arbeitsbereich.

Der entscheidende Punkt ist die Kontrolle: Live-Preview für High/Low/Composite, unterschiedliche Trennfilter wie Gaussian Blur, Median, Double Median oder Surface Blur, nachträgliches Re-Processing des Splits und eine Multi-Band-Separation mit zusätzlicher Mittelfrequenz. Gerade diese mittlere Frequenz ist bei Haut spannend, weil dort oft Unebenheiten und Übergänge liegen, ohne dass man gleichzeitig Porenstruktur und großflächige Tonwerte plattmacht.

Für Einsteiger ist das sogar lehrreicher als eine dumme FS-Aktion, weil man den Radius und den Split tatsächlich sehen und anpassen kann. Für Fortgeschrittene ist besonders gut, dass sich bestehende Splits während der Arbeit neu berechnen lassen, ohne die eigentlichen Retusche-Eingriffe wegzuwerfen.

Ideal für: Beauty, Portrait, Akt, Boudoir, Fashion, Haare, Stoffe und überall dort, wo Struktur und Ton getrennt bearbeitet werden sollen.

Wichtig: Frequency Separation bleibt ein Werkzeug, kein Stil. Wenn die Haut danach wie Gummi aussieht, war nicht das Plugin zu schwach, sondern die Anwendung zu stark.

BROWNZ-Fazit: Ein echter Geheimtipp. Wer Frequency Separation wirklich benutzt und nicht nur eine Aktion abfeuert, sollte sich FSX ansehen.

Offizielle Seite: https://photoshopchef.com/fsx-plugin/

2. Configurator Reloaded 2

Der Meta-Geheimtipp: nicht selbst retuschieren lassen, sondern Photoshop auf den eigenen Workflow umbauen.

  • Typ: UXP-Workflow-Plugin / Panel Builder
  • Aktuell: Version 2.3.2 (22. Juli 2026) laut offiziellem Changelog
  • Kompatibilität: Photoshop 2025 (26.0) oder neuer; Windows/macOS inkl. Apple Silicon
  • Sprache: Deutsch verfügbar
  • Test: Unbegrenzte Testversion mit Einschränkungen

Configurator Reloaded 2 ist kein Hautfilter. Genau deshalb ist es für mich einer der spannendsten Retusche-Geheimtipps überhaupt. Man baut damit per Drag-and-Drop eigene Photoshop-Panels aus Werkzeugen, Menübefehlen, Aktionen, Pinseln, Presets und Skripten. Statt jedes Mal dieselben Menüs zu öffnen, liegt der komplette persönliche Retusche-Workflow als eigenes Cockpit neben dem Bild.

2026 ist das Plugin besonders interessant geworden: Version 2.2.3 brachte am 19. März Workflow-Skripte für Dodge & Burn auf Grauebene, Dodge & Burn mit Kurven und High-Pass-Schärfung. Version 2.3.0 ergänzte am 27. April die Command Search. Aktuell ist Version 2.3.2 vom 22. Juli 2026; sie erweitert unter anderem die Container um mehrere Tabs. Der Skript-Editor ist ebenfalls Teil der aktuellen 2er-Generation.

Das klingt zunächst nerdig, ist aber genau das Gegenteil: Für einen Einsteiger kann man sich ein Panel mit fünf großen Buttons bauen – Cleanup, D&B, FS, Skin Check, Finish. Ein Profi baut daraus drei komplette Arbeitsbereiche für Beauty, Body und Composing. In einer aktuellen Photoshop-Community-Diskussion wurde das Tool sinngemäß als transformativ für Leute beschrieben, die ohnehin eigene Aktionen verwenden.

Ideal für: Alle, die immer wieder dieselben Retusche-Schritte benutzen und eine eigene, saubere Oberfläche statt 30 Einzelpanels wollen.

Wichtig: Das Tool macht die Retusche nicht selbst. Sein Wert entsteht erst dann, wenn man einen sinnvollen Workflow hineinpackt. Genau deshalb ist es langfristig oft wertvoller als der nächste One-Click-Filter.

BROWNZ-Fazit: Für mich der cleverste Workflow-Kauf in dieser Liste – vor allem, wenn bereits eigene Aktionen, Skripte und Retusche-Routinen vorhanden sind.

Offizielle Seite: https://configurator.pixelsucht.net/de/

3. RetouchLab Skin Pro

Sehr neuer 2026-Newcomer: pinselbasiert statt Vollautomatik.

  • Typ: Photoshop-Plugin
  • Schwerpunkt: Haut: Frequency Separation + Dodge & Burn + Tone Evening
  • Kompatibilität: Photoshop 2022 (23.3) oder neuer laut Hersteller
  • Besonderheit: Getrennte Zonen für unterschiedliche Einstellungen, z. B. Gesicht und Körper
  • Status: Sehr neu; erste verifizierte Adobe-Exchange-Bewertungen stammen aus 2026. Die aktuelle Website bietet einen kostenlosen 3-Tage-Test an.

RetouchLab Skin Pro ist interessant, weil es nicht versucht, das ganze Gesicht vollautomatisch zu „verschönern“. Der Nutzer malt mit einem Pinsel genau dort, wo der Effekt wirken soll. Im Hintergrund kombiniert das Plugin laut Hersteller Frequency Separation, Dodge & Burn und Tonangleichung; sieben Regler bleiben nachträglich veränderbar.

Für Akt- und Boudoir-Retusche ist die Zonenfunktion besonders brauchbar: Gesicht und Körper können mit unterschiedlichen Einstellungen bearbeitet werden. Das ist wichtig, weil dieselbe Glättung, die im Gesicht noch funktioniert, an Schulter, Bauch, Armen oder Beinen schnell unnatürlich wirkt.

Der Haken ist nicht technisch, sondern die Marktgeschichte: Das Produkt ist 2026 sehr frisch. Es gibt bereits verifizierte Adobe-Exchange-Bewertungen, aber naturgemäß noch keine jahrelange unabhängige Langzeiterfahrung. Deshalb gilt hier ganz besonders: ausprobieren, nicht blind wegen Vorher/Nachher-Bildern kaufen.

Ideal für: Portrait, Beauty, Boudoir, Akt und größere Serien, wenn man schnell arbeiten, aber den Wirkbereich selbst malen möchte.

Wichtig: Sehr neuer Anbieter. Das ist genau der Reiz eines Geheimtipps, aber auch das Risiko. Erst an eigenen RAW/TIFF-Dateien testen.

BROWNZ-Fazit: Spannend, weil es den Mittelweg zwischen Handarbeit und Vollautomatik sucht. Für Körperretusche ist die getrennte Zonensteuerung ein echter Pluspunkt.

Offizielle Seite: https://tryretouchlab.com/

4. Infinite Unify

Der unterschätzte Spezialist für unruhige Hautfarben und Farbübergänge.

  • Typ: Photoshop-Plugin / Panel
  • Schwerpunkt: Farbharmonisierung, Skin Tone, Color Casts
  • Prinzip: Erzeugt aus einer Auswahl einen mehrfarbigen Gradient-Map-Ansatz; 12 Farbstichproben laut Hersteller
  • Einsatz: Haut, Make-up, Kleidung, Produkte und Hintergründe

Viele Retusche-Plugins konzentrieren sich auf Poren und Pickel. In der Praxis nerven aber oft ganz andere Dinge: rote Knie, fleckige Arme, grünliche Schatten, unterschiedliche Hauttöne zwischen Gesicht und Körper, Makeup-Übergänge oder Lichtreflexe mit falscher Farbe. Genau hier ist Infinite Unify stark.

Das Panel sampelt laut Hersteller mehrere Farben aus der Auswahl und baut daraus eine Gradient-Map-basierte Angleichung. Smoothness- und Hue-Regler sowie Maskierungs- und Blend-Optionen erlauben, den Effekt kontrolliert einzusetzen. Man glättet damit also nicht einfach Struktur, sondern versucht Farbübergänge zu beruhigen.

Gerade in Akt, Swimwear, Beauty und Boudoir ist das oft wertvoller als noch ein weiterer Skin-Smoother. Wenn Schulter, Brustkorb, Bauch und Beine unter verschiedenen Lichtwinkeln fotografiert wurden, kann eine kontrollierte Farbangleichung das Bild wesentlich hochwertiger machen, ohne Textur anzutasten.

Ideal für: Uneinheitliche Hautfarbe, Rotstellen, Tan-Lines, Farbstiche, Makeup-Matching und Farbkorrekturen an größeren Körperflächen.

Wichtig: Unify ist kein Ersatz für D&B oder Healing. Es ist ein Farbwerkzeug. Genau deshalb funktioniert es am besten als eigener Schritt zwischen Cleanup und Finish.

BROWNZ-Fazit: Eine der wirklichen Perlen dieser Liste. Wer nur an „Haut glätten“ denkt, übersieht einen der wichtigsten Qualitätshebel: saubere Hautfarbe.

Offizielle Seite: https://infinite-tools.com/infinite-unify-/

5. DR5 Skin

Unauffälliger, kontrollierbarer Skin-Primer für Gesicht und Körper.

  • Typ: UXP-Plugin für Photoshop
  • Schwerpunkt: Skin Smoothing / Healing / Texture Clarity
  • Kompatibilität: Photoshop 2022 (23.3) oder neuer; Windows/macOS, M-Chips nativ
  • Lizenztechnik: Internet nur für Erstaktivierung laut Hersteller
  • Test: Kein Trial, aber 14-Tage-Geld-zurück laut Hersteller

DR5 Skin stammt ebenfalls von PhotoshopChef und ist deutlich weniger bekannt als die großen AI-Retuschepakete. Das Plugin ist ausdrücklich als erster Retusche-Schritt gedacht: Hautübergänge beruhigen, störende Texturunruhe reduzieren und danach bei Bedarf manuell weiterarbeiten.

Es kann das Gesicht automatisch erkennen oder manuell geführt werden und berechnet daraus passende Filterradien. Die Wirkung wird nicht zwangsweise auf die komplette Haut gekippt, sondern kann per Pinsel aufgetragen werden. Smoothing, Healing und Texture Clarity sind getrennt steuerbar. Besonders interessant: Der Hersteller beschreibt ausdrücklich den Einsatz auf Körperpartien und erlaubt verschiedene Einstellungen für Gesicht und Körper.

Das ist für Akt und Boudoir wesentlich sinnvoller als ein Gesichtsalgorithmus, der beim Körper einfach kapituliert. Außerdem kann der Effekt in Frequency-Separation-Layer überführt werden, wenn man danach gezielt weiterarbeiten möchte.

Ideal für: Portraitserien, Wedding, Boudoir, Akt und Body-Skin, wenn eine dezente Vorbereitung wichtiger ist als Vollautomatik.

Wichtig: Nicht als „fertige High-End-Retusche“ betrachten. Das Plugin selbst positioniert sich sinnvollerweise als Zeitersparnis und Primer, nicht als Ersatz für Handarbeit.

BROWNZ-Fazit: Sehr brauchbarer Geheimtipp für Fotografen, die Kontrolle behalten wollen. Vor allem die getrennte Anwendung auf Gesicht und Körper ist praxisnah.

Offizielle Seite: https://photoshopchef.com/dr5-skin-plugin/

6. Infinite Retouch

Ein komplettes Retusche-Cockpit für Leute, die trotzdem selbst retuschieren wollen.

  • Typ: Photoshop UXP-Panel
  • Schwerpunkt: Healing, Dodge & Burn, Frequency Separation, Kontrolllayer, Finish, Export
  • Kompatibilität: Photoshop CC2021 (22.x) oder neuer laut Hersteller
  • Sprache: Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch
  • Test: Kostenlose Trial-Version verfügbar

Infinite Retouch ist nicht der „Mach-mich-schön“-Knopf, sondern ein Workflow-Panel. Es setzt Healing-, Dodge-&-Burn- und Frequency-Separation-Setups auf, kann Werkzeuge automatisch anwählen, bringt Kontroll- beziehungsweise Help-Layer mit und enthält zusätzlich Color-, Grain-, Sharpening- und Export-Funktionen.

Der große Vorteil ist die Anpassbarkeit. Bei Frequency Separation lässt sich beispielsweise definieren, welche Methode verwendet wird, welche Ebene anschließend aktiv sein soll und welches Werkzeug Photoshop auswählen soll. Im User-Bereich kann man eigene Layer-Setups und bestehende Aktionen einbinden. Damit wächst das Panel mit dem eigenen Können statt nach drei Monaten im Weg zu stehen.

Für Einsteiger ist außerdem die deutsche Oberfläche angenehm. Wer sich Retusche wirklich beibringen möchte, bekommt hier eher ein strukturiertes Arbeitsbrett als einen Black-Box-Filter.

Ideal für: Manuelle High-End-Retusche, Beauty, Fashion, Portrait, Akt und alle, die eine feste Reihenfolge für Cleanup, D&B, FS, Check und Finish mögen.

Wichtig: Das Panel ist umfangreich. Wer nur einen einzigen Skin-Smoother sucht, kauft hier zu viel. Wer hingegen wirklich retuschiert, bekommt mehr Langzeitwert.

BROWNZ-Fazit: Für Photoshop-Einsteiger mit Ambition einer der sinnvollsten Wege, weil man echte Retusche-Schritte beschleunigt statt sie komplett zu verstecken.

Offizielle Seite: https://infinite-tools.com/infinite-retouch/

7. Infinite Skin

Schneller Skin-Primer mit maschineller Unterstützung – bewusst nicht als Endretusche gedacht.

  • Typ: Photoshop UXP-Plugin
  • Schwerpunkt: Skin Primer / Tone und Detail getrennt
  • Kompatibilität: Photoshop CC2021 oder neuer
  • Internet: Dauerhafte Online-Verbindung wird vom Hersteller verlangt
  • Workflow: Automatische oder schwarze Maske; Clarity- und Smoothing-Regler

Infinite Skin verfolgt einen vernünftigen Ansatz: Es will High-End-Retusche ausdrücklich nicht ersetzen. Stattdessen erstellt es auf Knopfdruck ein vorbereitetes Frequency-Separation-Setup und berechnet die Ausgangswerte anhand des Gesichts. Anschließend lassen sich Detail/Clarity und Smoothing getrennt steuern.

Für große Portrait- oder Boudoir-Serien ist das attraktiv, weil man einen sauberen Startpunkt erhält und danach nur noch dort nacharbeitet, wo das Bild es wirklich braucht. Highlight Protection und unterschiedliche Maskierungsoptionen helfen, glänzende Stellen nicht einfach wegzubügeln.

Der wichtigste Unterschied zu einem Vollautomaten: Das Ergebnis bleibt Teil eines Photoshop-Layer-Workflows. Man kann also kontrollieren, maskieren und weiterarbeiten.

Ideal für: Große Bildmengen, Portrait, Wedding und Boudoir, wenn die Haut schnell vorbereitet und danach manuell verfeinert werden soll.

Wichtig: Die permanente Online-Verbindung ist ein echter Minuspunkt und sollte vor dem Kauf bekannt sein. Außerdem bleibt Cleanup notwendig; das sagt der Hersteller selbst.

BROWNZ-Fazit: Kein Zauberstab, aber ein sehr brauchbarer Beschleuniger. Für High-End-Arbeit eher Startpunkt als Ziel.

Offizielle Seite: https://infinite-tools.com/infinite-skin-plugin-uxp/

8. Beauty Retouch v5.1 – Retouching Academy Lab

Nicht ganz unbekannt, aber in der aktuellen Version ein ernstzunehmendes Pro-Panel.

  • Typ: Photoshop UXP-Plugin / Panel
  • Aktuell: Beauty Retouch v5.1
  • Kompatibilität: Photoshop 2024 (25.3) oder neuer laut aktueller Produktseite
  • Schwerpunkt: Beauty, Fashion, Portrait, Commercial
  • Technik: Nicht-destruktiver Workflow, D&B-Visual Aids, Luminosity Selections, AI-ergänzte Funktionen

Retouching Academy gibt es schon lange – deshalb ist es kein „niemand kennt das“-Produkt. Trotzdem gehört die aktuelle Beauty-Retouch-Generation in diese Liste, weil sie 2025/2026 technisch modernisiert wurde und sehr klar auf professionelle Beauty-Arbeit zielt.

Die Stärke liegt nicht in einem einzigen Effekt, sondern in der Kombination: nicht-destruktive Layer-Setups, visuelle Hilfsebenen für Helligkeits- und Fleckenanalyse, Luminosity Selections, eigene Brushes und die Möglichkeit, eigene Aktionen direkt einzubinden. Das ist näher an einer professionellen Retusche-Station als an einem Filter.

Besonders wertvoll für Einsteiger ist, dass die Kontrolllayer schlechte Tonübergänge sichtbar machen. Wer D&B lernen will, braucht genau diese Art visuelles Feedback. Das Panel nimmt einem die Entscheidung nicht ab, sondern räumt den Arbeitsplatz auf.

Ideal für: Beauty, Editorial, Fashion, Commercial Portrait und hochwertige Close-ups.

Wichtig: Die aktuelle Produktseite setzt für v5.1 Photoshop 2024+ voraus. Vor dem Kauf die eigene Photoshop-Version prüfen, insbesondere wenn AI-Funktionen genutzt werden sollen.

BROWNZ-Fazit: Weniger geheim, dafür professionell und aktuell. Wer Beauty ernst meint, sollte es eher mit echten Workflow-Panels als mit Vollautomatik vergleichen.

Offizielle Seite: https://retouchingacademylab.com/br-uxp/

9. MUA Retouch

Der Spezial-Geheimtipp für digitales Make-up statt generischem Skin Smoothing.

  • Typ: Photoshop UXP-Panel
  • Schwerpunkt: Make-up-Retusche, Color Correctors, Lippen, Eyeshadow, Wimpern, Brows
  • Kompatibilität: Photoshop 2021 (22.0) oder neuer laut Hersteller
  • System: Windows/macOS, Apple Silicon nativ

MUA Retouch ist genau so ein Tool, das man in normalen „Best Photoshop Plugins“-Listen fast nie sieht. Es wurde für Beauty- und Makeup-Retusche gebaut und orientiert sich an realen Makeup- und Color-Corrector-Logiken statt an einem allgemeinen Weichzeichner.

Enthalten sind digitale Makeup-Paletten, Color-Corrector-Skripte sowie spezielle Lash-, Brow- und Dodge-&-Burn-Brushes. Damit kann man vorhandenes Makeup sauberer machen, kleine Lücken ergänzen, Farbstiche korrigieren oder bestimmte Zonen betonen, ohne gleich ein neues Gesicht zu generieren.

Für Beauty, Fashion und Editorial ist das wesentlich gezielter als die üblichen „Eye Pop / White Teeth / Smooth Skin“-One-Click-Panels. Bei Akt oder Boudoir ist es kein Hauptwerkzeug, kann aber für Gesicht und Beauty-Finish sehr praktisch sein.

Ideal für: Beauty, Makeup, Fashion, Editorial, Close-up und Kampagnenretusche.

Wichtig: Spezialwerkzeug. Wer keine Beauty-/Makeup-Arbeit macht, braucht es nicht. Genau deshalb ist es aber für die passende Zielgruppe so stark.

BROWNZ-Fazit: Ein echter Nischendiamant. Statt noch mehr Hautglättung bekommt man Werkzeuge für einen Bereich, der in vielen Retusche-Suites nur oberflächlich behandelt wird.

Offizielle Seite: https://retouchingacademylab.com/mua-uxp/

10. Retouch Ninja

Ein unterschätztes, anpassbares Deep-Retouch-Paket im Adobe Plugin Marketplace.

  • Typ: UXP-Plugin-Set für Photoshop
  • Schwerpunkt: Frequency Separation, Fast Retouch, Dodge & Burn, Local Tools, Color Correction
  • Status 2026: Der von Pro Add-Ons veröffentlichte Adobe-Plugin-Link verweist weiterhin auf die Exchange-ID 4b69c6fc; zusätzlich führt ein PCMag-Roundup vom Mai 2026 Retouch Ninja weiterhin als Empfehlung für Deep Retouching.
  • Umfang: Mehrere FS-Methoden, D&B-Varianten, visuelle Helfer, Camera-Raw-Presets und anpassbare Zusatzpanels laut Produktbeschreibung

Retouch Ninja ist einer dieser Namen, die selbst viele langjährige Photoshop-Anwender noch nie installiert haben. Das Paket kombiniert mehrere Retuschebereiche und lässt zusätzliche eigene Photoshop-Befehle, Aktionen, Pinsel und Retusche-Funktionen in anpassbaren Panels organisieren.

Interessant ist die Mischung aus Frequency Separation, Dodge & Burn, schnellen Retuschemethoden, dynamischen Masken, lokalen Tools und Camera-Raw-Vorgaben. Der Adobe-Link lässt sich über die von Pro Add-Ons veröffentlichte Behance-Produktseite mit derselben Plugin-ID gegenprüfen. Zusätzlich wird Retouch Ninja in einem unabhängigen PCMag-Roundup vom Mai 2026 weiterhin als „Best for Deep Retouching“ geführt. Das ist belastbarer als sich auf alte Photoshop-Systemlogs zu stützen.

Mein Vorbehalt: Die öffentliche Produktkommunikation ist weniger transparent und sauber dokumentiert als bei Infinite Tools, Retouching Academy oder Configurator Reloaded. Deshalb würde ich hier unbedingt zuerst über den Adobe Plugin Marketplace gehen und nicht auf irgendwelchen Download-Portalen suchen.

Ideal für: Retoucher, die ein kompaktes All-in-one-Panel mit vielen Methoden und eigener Anpassung mögen.

Wichtig: Nur über legitime Quellen installieren. Bei diesem Produkt kursieren viele Drittseiten. Der Adobe Plugin Marketplace ist der saubere Ausgangspunkt.

BROWNZ-Fazit: Sehr interessant und tatsächlich relativ „secret“ – aber wegen der etwas verstreuten Dokumentation nicht meine erste Empfehlung für komplette Anfänger.

Offizieller Adobe-Link: https://adobe.com/go/cc_plugins_discover_plugin?pluginId=4b69c6fc&workflow=share

11. Visual Flow AI Retouching Toolkit

Der Geheimtipp für Leute, die möglichst viel in Lightroom Classic erledigen wollen.

  • Typ: AI-/Adaptive Preset Toolkit
  • Plattform: Lightroom Classic 12+ und Lightroom Desktop/Mobile 6+ laut DVLOP. DVLOP nennt außerdem „Adobe Camera Raw 24+“; diese Versionsangabe passt nicht sauber zu Adobes üblicher Camera-Raw-Versionierung und sollte vor dem Kauf direkt beim Anbieter bestätigt werden.
  • Umfang: 31 AI-Presets; zusätzlich Retouching Brushes und Tools laut Produktseite
  • Schwerpunkt: Skin, Eyes, Dodge & Burn, Hintergrund, lokale Portraitkorrekturen

Nicht jede Retusche muss nach Photoshop. Visual Flow nutzt die Maskierungsfunktionen von Lightroom, um Portraitkorrekturen direkt im RAW-Workflow zu automatisieren beziehungsweise vorzubereiten. Das Paket enthält unter anderem Presets für Skin Smoothing, Eyes und Dodge & Burn.

Der große Vorteil ist der Workflow: RAW bleibt RAW, Korrekturen sind lokal und nicht-destruktiv, und Serien können deutlich schneller bearbeitet werden. Gerade bei Kundenserien, Boudoir-Galerien oder Portraitsets kann das viel Zeit sparen, wenn nicht jedes einzelne Bild eine Beauty-Kampagnenretusche braucht.

Wichtig: Die Produktseite unterscheidet zwischen den AI-Presets und den Retouching Brushes; die Brushes sind laut DVLOP nicht mit Lightroom CC kompatibel. Die auf der Produktseite genannte Angabe „Camera Raw 24+“ habe ich deshalb bewusst nicht als gesicherte Adobe-Mindestversion übernommen. Vor dem Kauf genau prüfen, welche Lightroom-/Camera-Raw-Variante tatsächlich verwendet wird.

Ideal für: Portrait-, Wedding- und Boudoir-Serien mit hohem Bildvolumen und Lightroom-First-Workflow.

Wichtig: Nicht mit Photoshop-High-End-Retusche verwechseln. Das ist ein sehr schneller RAW-Workflow, kein Ersatz für Pixelarbeit an einem Hero-Shot.

BROWNZ-Fazit: Für Serien extrem sinnvoll. Wer ohnehin in Lightroom Classic lebt, sollte eher hier ansetzen als bei einem zusätzlichen Photoshop-One-Click-Tool.

Offizielle Seite: https://dvlop.com/shop/visual-flow/ai-retouching-toolkit

12. Luxe Beauty, Body, Skin AI + Quick Fix 2026

Adaptive Presets, die gerade bei Körperhaut überraschend praktisch sind.

  • Typ: Adaptive XMP-Presets für Lightroom / Camera Raw
  • Schwerpunkt: Gesichts- und Körperhaut, Color Cast Repair, Eyes, Hair, Lips, Teeth, Background
  • Kompatibilität: Luxe nennt auf derselben Produktseite unterschiedliche Mindeststände: in der Übersicht Lightroom 7+, Lightroom Classic 13+ und Photoshop 25+, im Detailtext dagegen Lightroom Classic 12.3+ sowie aktuelle Photoshop-ACR-Abo-Versionen. Deshalb die aktuelle Kompatibilitätsangabe beim Anbieter vor dem Kauf nochmals prüfen.
  • 2026: Quick Fix 2026 ist eine aktuelle, separat dokumentierte Adaptive-Toolkit-Generation

Luxe Lens ist vor allem wegen Presets bekannt. Interessant wird es aber bei den adaptiven Retusche-Toolkits. Das Beauty, Body, Skin-Paket enthält getrennte Werkzeuge für Gesichts- und Körperhaut, Hautfarbkorrekturen und Reparatur von Farbstichen. Genau das ist bei Akt, Boudoir, Swimwear und Ganzkörperportraits oft relevanter als irgendein Gesichtspreset.

Die Presets verwenden Adobes eigene AI-Masken und sind damit nicht-destruktiv. Nach dem Anwenden liegen die Masken in Lightroom beziehungsweise Camera Raw und können weiter verändert, abgeschwächt, ergänzt oder gelöscht werden. Das ist wesentlich seriöser als ein undurchsichtiger „AI Beauty“-Button.

Quick Fix 2026 zeigt, wohin sich diese Gattung entwickelt: mehrere lokalisierte Zonen, adaptive RAW-Profile und vorgebaute Masken-Rezepte. Das ist kein Ersatz für manuelles D&B, aber ein sehr schneller Weg, um ein RAW sauber vorzubereiten.

Ideal für: Ganzkörperportraits, Boudoir, Akt, Beauty und Serien, wenn Lightroom/ACR möglichst viel der Vorarbeit erledigen soll.

Wichtig: Diese „AI“ kommt größtenteils aus Adobes Maskierungssystem. Der Mehrwert des Preset-Herstellers liegt in den abgestimmten Rezepten und der Organisation, nicht in einer geheimen eigenen Haut-KI.

BROWNZ-Fazit: Sehr guter Tipp für Body-Skin im RAW-Workflow. Besonders sinnvoll, wenn Photoshop nur noch für die wirklich kritischen Hero-Bilder geöffnet werden soll.

Offizielle Seite: https://luxelens.com/en-eu/products/beauty-body-and-skin-artificial-intelligence-ai-retouch-toolkit-lightroom-presets-desktop

Der wichtige Reality-Check bei „AI Retouch Presets“

Viele moderne Lightroom- und Camera-Raw-Pakete werben mit AI Retouching. Das ist nicht automatisch Etikettenschwindel, aber man sollte verstehen, was tatsächlich passiert: Adobe Camera Raw kann 2026 Personen automatisch erkennen und einzelne Körper- beziehungsweise Gesichtsbereiche wie Haare, Haut oder Zähne maskieren. Drittanbieter-Presets legen darauf abgestimmte lokale Einstellungen.

Der Vorteil eines guten Preset-Pakets ist deshalb nicht zwingend eine proprietäre KI, sondern die Zeitersparnis: sinnvolle Maskenkombinationen, gute Reglerwerte, verständliche Benennung und ein wiederholbarer Workflow. Wer die Adobe-Masken bereits perfekt selbst baut, braucht manches Paket nicht. Wer schnell und konsistent arbeiten will, kann davon stark profitieren.

Adobe: aktuelle Maskierungsfunktionen in Camera Raw: https://helpx.adobe.com/camera-raw/desktop/edit-and-enhance-images/masking-and-local-adjustments/masking.html

Wildcard und Watchlist: interessant, aber mit Vorbehalt

Magic Touch 2.2

Magic Touch 2.2 ist ein sehr breites Photoshop-Plugin mit Retusche, Skin Tools, Color Grading, Frequency Separation, Luminosity Masks und vielen Zusatzfunktionen. Die aktuelle Seite nennt Photoshop CC 2023+ für das moderne Plugin und native Apple-Silicon-Unterstützung. Das Paket ist preislich oft aggressiv rabattiert und kann für Einsteiger viel liefern. Ich würde es trotzdem nicht über FSX, Infinite Retouch oder Beauty Retouch stellen, weil der Funktionsumfang sehr breit und die Produktkommunikation stark marketinggetrieben ist. Als günstiger Allrounder: anschauen. Als „High-End-Geheimwaffe“: erst an eigenen Dateien beweisen lassen.

Offizielle Seite: https://creativemagicpanel.com/

Azap

Azap ist ein sehr neuer AI-Auto-Retouch-Photoshop-Ansatz mit Skin Smoothing, Blemish Removal und automatischen Masken für Gesicht, Haut, Augen, Lippen und Haare. Die aktuelle Seite verlangt Photoshop 2026+ und arbeitet kreditbasiert. Genau deshalb landet Azap bei mir noch nicht in der Top-Liste: technisch spannend, aber für eine seriöse Langzeitempfehlung ist das Produkt noch zu jung. Wer gern neue Tools testet, kann es beobachten.

Offizielle Seite: https://www.azapretouch.com/

Retouching Toolkit

Retouching Toolkit ist fachlich interessant und bietet unter anderem einen Panel Maker. Die offizielle Website ist weiterhin online und meldete zuletzt 2025 ein Panel-Maker-Update sowie eine neue Unternehmensstruktur. Gleichzeitig findet man in 2026er Community-Threads einzelne Nutzer, die die Pflege kritisieren oder von einem Wechsel zu Configurator Reloaded berichten. Weil diese Signale nicht sauber zusammenpassen, würde ich es 2026 nicht als erste Empfehlung für einen Neukauf nennen. Wer es bereits besitzt, sollte die konkrete Photoshop-/UXP-Kompatibilität prüfen.

Offizielle Seite: https://retouchingtoolkit.com/

Bewusst nicht in der Geheimtipp-Liste

  • Nik Collection: bekannt, etabliert, aber kein Geheimtipp und für klassische Haut-/Beauty-Retusche ohnehin nicht die erste Baustelle.
  • Retouch4me: stark automatisiert und mittlerweile sehr bekannt. Kann sinnvoll sein, erfüllt aber nicht die Vorgabe „unter dem Radar“.
  • Portraiture / PortraitPro: seit Jahren bekannt und genau das Gegenteil eines 2026-Geheimtipps.
  • Evoto: 2026 ein starkes und sehr aktuelles Portrait-Retuscheprogramm, aber inzwischen zu sichtbar und zu etabliert für diese spezielle Liste. Außerdem arbeitet es als eigenständige Plattform mit einem anderen Workflow als ein klassisches Photoshop-Panel.
  • Luminar Neo / Topaz: nützliche Werkzeuge für andere Aufgaben, aber nicht die versteckten Retusche-Perlen, nach denen wir hier suchen.

Einsteiger-Workflow: So würde ich die Tools tatsächlich einsetzen

1. RAW zuerst sauber machen

In Lightroom oder Camera Raw Weißabgleich, Belichtung, grobe Tonwerte und Objektivkorrektur erledigen. Adaptive People-Masks nur dezent verwenden. Ziel: ein sauberes Ausgangsbild, noch keine Porzellanpuppe.

2. Cleanup vor Smoothing

Pickel, Makeup-Fallout, einzelne Härchen, Sensorflecken und störende Details mit Remove/Healing/Clone bereinigen. Nicht jede Pore entfernen.

3. Strukturproblem richtig wählen

Wenn es um feine und mittlere Struktur geht: FSX. Wenn eine Serie schnell vorbereitet werden soll: DR5 Skin, Infinite Skin oder RetouchLab. Niemals drei Skin-Smoother übereinander stapeln.

4. Dodge & Burn für Form und Plastizität

Makro-D&B formt Licht und Körper; Mikro-D&B beruhigt kleine Tonunterschiede. Für Einsteiger helfen Kontrolllayer aus Infinite Retouch oder Beauty Retouch. D&B bleibt der Schritt, bei dem Geschmack wichtiger ist als Automatik.

5. Hautfarbe separat behandeln

Danach auf Rotstellen, Farbwolken, unterschiedliche Körperzonen und Makeup-Übergänge schauen. Infinite Unify ist dafür besonders interessant. In Lightroom/ACR können Luxe-Adaptive-Masks einen guten Vorlauf liefern.

6. Beauty-Details nur wenn nötig

Augen, Lippen, Haare, Brows und Makeup gezielt behandeln. MUA Retouch ist hier sinnvoller als ein allgemeiner „Beauty“-Regler.

7. Finish

Grain, Schärfe, lokale Kontraste und finaler Look erst ganz am Ende. Das Finish soll die Retusche verbinden, nicht Fehler verstecken.

8. Qualitätskontrolle

Immer bei 100 Prozent und gleichzeitig stark herausgezoomt prüfen. Haut kann im Zoom perfekt und im Gesamtbild komplett tot aussehen. Wenn man die Retusche als Effekt sieht, war es meistens zu viel.

Speziell für Akt, Boudoir und Ganzkörper-Retusche

Bei Ganzkörperbildern ist der häufigste Fehler, den Körper wie ein vergrößertes Gesicht zu retuschieren. Das funktioniert nicht. Hautstruktur, Lichtwinkel und Detailgröße ändern sich je nach Körperzone. Deshalb sind Tools mit getrennten Zonen oder manueller Maskierung klar im Vorteil.

Für diesen Bereich finde ich die Kombination aus sauberem RAW, gezieltem Cleanup, FSX oder DR5/RetouchLab für Struktur, anschließendem D&B und Infinite Unify für Farbgleichmäßigkeit besonders schlüssig. Bei größeren Serien kann Luxe Beauty, Body, Skin schon in Lightroom oder ACR viel Vorarbeit leisten.

Wichtig: Körperkonturen nicht durch flächiges Smoothing zerstören. Gerade bei skulpturalen Bildern kommt Plastizität aus Licht, Schatten und Mikro-Kontrast. Alles, was diese Übergänge egalisiert, macht den Körper flacher – selbst wenn die Haut technisch „sauberer“ aussieht.

Die 10-Punkte-Prüfung vor dem Kauf eines Retusche-Plugins

  1. Ist die Herstellerseite aktuell und gibt es ein sichtbares Changelog oder aktuelle Systemanforderungen?
  2. Ist es ein modernes UXP-Plugin oder hängt es an alter CEP-/Rosetta-Technik?
  3. Läuft es mit deiner konkreten Photoshop-Version und auf Apple Silicon beziehungsweise Windows nativ?
  4. Bleiben Ebenen und Masken editierbar oder kommt nur ein fertiges Ergebnis zurück?
  5. Kannst du Gesicht und Körper getrennt behandeln?
  6. Kannst du die Wirkung lokal malen oder maskieren?
  7. Gibt es Trial, Demo oder zumindest eine faire Rückgaberegel?
  8. Braucht das Tool permanente Internetverbindung oder Credits?
  9. Ist klar erklärt, was die „AI“ wirklich macht?
  10. Spart es einen echten Arbeitsschritt – oder verkauft es nur eine hübsche Oberfläche für eine Aktion, die du längst selbst hast?

Wenn ich nur fünf davon installieren dürfte

1.  FSX Plugin: für ernsthafte Frequency Separation.

2.  Infinite Unify: für Hautfarbe und Körperzonen – das Problem, das viele Plugins vergessen.

3.  Configurator Reloaded 2: um den eigenen Photoshop-Retuscheworkflow dauerhaft schneller zu machen.

4.  RetouchLab Skin Pro oder DR5 Skin: für schnelle, kontrollierbare Hautvorbereitung. Nicht beide gleichzeitig nötig.

5.  Beauty Retouch v5.1 oder Luxe Beauty, Body, Skin AI: je nachdem, ob der Hauptworkflow in Photoshop oder in Lightroom/Camera Raw stattfindet.

Der Kernpunkt:  Die besten Geheimtipps sind 2026 nicht unbedingt die Tools, die am meisten „AI“ auf die Startseite schreiben. Wirklich gute Retusche-Werkzeuge geben Kontrolle zurück, beschleunigen langweilige Setups und lassen Struktur, Licht und Persönlichkeit im Bild stehen.

Die Werkzeuge sind nur ein Teil der Arbeit. Im Workshop Licht und plastische Körperbilder zeige ich, wie Aufnahme und Bearbeitung zusammenspielen. Wenn du deinen eigenen Ablauf verbessern möchtest, findest du hier mein Photoshop-Coaching in Linz.

Geprüfte Links und Quellen

Alle Links wurden für diesen Beitrag am 07.08.2026 erneut auf Erreichbarkeit und Produktstatus geprüft und die technischen Angaben mit den aktuellen Hersteller-, Adobe- oder EU-Seiten gegengecheckt. Community-Links werden nur als Erfahrungsquelle verwendet, nicht als Herstellerbeleg. Sonderfall Retouch Ninja: Der Adobe-Exchange-Zielbereich ist stark JavaScript-basiert; deshalb wurde die Plugin-ID zusätzlich über die Pro-Add-Ons-Produktseite auf Behance und einen unabhängigen PCMag-Roundup von Mai 2026 gegengeprüft. Preise, Versionen und Lizenzmodelle können sich später ändern.

FSX Plugin – PhotoshopChef: https://photoshopchef.com/fsx-plugin/

DR5 Skin – PhotoshopChef: https://photoshopchef.com/dr5-skin-plugin/

Configurator Reloaded 2 – deutsche Produktseite: https://configurator.pixelsucht.net/de/

Configurator Reloaded – Changelog / 2026 Updates: https://configurator.pixelsucht.net/changelog/

RetouchLab Skin Pro: https://tryretouchlab.com/

Infinite Unify: https://infinite-tools.com/infinite-unify-/

Retouch-Panel von Infinite Tools: https://infinite-tools.com/infinite-retouch/

Infinite Skin: https://infinite-tools.com/infinite-skin-plugin-uxp/

Retouching Academy Lab – Beauty Retouch v5.1: https://retouchingacademylab.com/br-uxp/

Retouching Academy Lab – MUA Retouch: https://retouchingacademylab.com/mua-uxp/

Retouch Ninja – offizieller Adobe-Link / Plugin Marketplace: https://adobe.com/go/cc_plugins_discover_plugin?pluginId=4b69c6fc&workflow=share

Pro Add-Ons für Retouch Ninja / Behance Produktseite: https://www.behance.net/gallery/121130631/Retouch-Ninja-Customizable-4-Plugin-Set

Retouch Ninja – unabhängiger 2026-Check (PCMag über Yahoo): https://tech.yahoo.com/apps/articles/best-adobe-photoshop-plug-ins-140453188.html

Visual Flow AI Retouching Toolkit – DVLOP: https://dvlop.com/shop/visual-flow/ai-retouching-toolkit

Luxe Beauty, Body, Skin AI: https://luxelens.com/en-eu/products/beauty-body-and-skin-artificial-intelligence-ai-retouch-toolkit-lightroom-presets-desktop

Beauty, Body, Skin AI Workflow – Luxe Help: https://help.luxelens.com/hc/en-us/articles/24435196844695-Luxe-Beauty-Body-Skin-AI-Retouch-Toolkit-How-to-Use-Your-Presets

Luxe Help – Quick Fix 2026 AI Adaptive Toolkit: https://help.luxelens.com/hc/en-us/articles/41700363289111-Quick-Fix-2026-AI-Adaptive-Toolkit-How-to-Use-Your-Presets

Magic Touch 2.2: https://creativemagicpanel.com/

Azap: https://www.azapretouch.com/

Retouching Toolkit: https://retouchingtoolkit.com/

Adobe Camera Raw – Masking und People Masks: https://helpx.adobe.com/camera-raw/desktop/edit-and-enhance-images/masking-and-local-adjustments/masking.html

Adobe Camera Raw – Presets: https://helpx.adobe.com/de/camera-raw/using/presets.html

Reddit / Photoshop – Plugins besides Nik, März 2026: https://www.reddit.com/r/photoshop/comments/1s2mw53/what_photoshop_plugins_are_you_actually_using/

Workflow mit Infinite Unify und FSX – Reddit / Photoshop, Mai 2026: https://www.reddit.com/r/photoshop/comments/1tb535i/help_with_removing_shadows/

Reddit / PhotoshopTutorials – Frequency Separation und D&B, Juli 2026: https://www.reddit.com/r/PhotoshopTutorials/comments/1umt21h/photoshop/

Skin Retouching Diskussion – Reddit / Photography, Januar 2026: https://www.reddit.com/r/photography/comments/1q4g3r3/what_works_better_for_skin_retouching/

EU-Kommission – Art. 50 Transparency Guidelines: https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/library/guidelines-transparency-obligations-providers-and-deployers-ai-systems

Transparenzhinweis (EU AI Act)

Dieser Beitrag wurde mit KI-Hilfe recherchiert und redaktionell erstellt. Texte und gegebenenfalls Bildmaterial können KI-modified sein und unterliegen menschlicher Redaktion und Verantwortung. Die Transparenzregeln nach Artikel 50 des EU AI Act gelten seit 2. August 2026; welche konkrete Kennzeichnungspflicht besteht, hängt vom jeweiligen Einsatz und Inhalt ab. Dieser Hinweis dient der transparenten Kennzeichnung und ist keine Rechtsberatung.

Offizielle EU-Kommission: https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/library/guidelines-transparency-obligations-providers-and-deployers-ai-systems


Photoshop-Plugins: Topliste, Neuerscheinungen, Geheimtipps, Preise und Faktencheck

Recherche- und Preisstand: 27. Juli 2026

Photoshop kann sehr viel. Aber Photoshop kann nicht alles gleich gut, gleich schnell und gleich bequem. Genau hier kommen Plugins, Panels und eigenständige Zusatzprogramme ins Spiel: Sie entrauschen RAW-Dateien besser, retten leichte Fehlfokussierung, automatisieren Retusche, erzeugen Filmlooks, bauen komplexe Masken, liefern tausende Texturen direkt in Photoshop oder ersetzen im Extremfall sogar einen großen Teil des gesamten Adobe-Workflows.

Diese Liste ist kein wahlloses Sammelsurium aus Affiliate-Hits und uralten Klassikern. Aufgenommen wurden Werkzeuge, die 2026 tatsächlich noch weiterentwickelt werden, eine nachvollziehbare Herstellerseite besitzen und in einem modernen Foto-, Retusche- oder Composing-Workflow einen echten Zweck erfüllen. Dazu kommen einige Geheimtipps, die nicht jeder am Schirm hat, aber verdammt clever sind.

Wichtig: Mit „aktueller deutscher Photoshop-Version“ ist Photoshop 2026, Version 27.0, gemeint. Bei Plugins ist die Sprache meist nicht das Hauptproblem. Entscheidend sind Plugin-Architektur, Betriebssystem, Prozessor, Grafikkarte und die vom Hersteller unterstützte Photoshop-Version.

Der Faktencheck: Was muss 2026 wirklich kompatibel sein?

Adobe unterscheidet heute grob zwischen modernen UXP-Plugins und älteren klassischen Plugins beziehungsweise Erweiterungen. UXP-Plugins werden über Photoshop unter „Plugins“ oder über den Creative-Cloud-Marktplatz verwaltet. Klassische Filter und externe Programme werden häufig weiterhin über eigene Installer eingebunden.

  • Photoshop 2026 v27.0 ist die aktuelle Desktop-Version. Ältere Systeme werden von Adobe schrittweise nicht mehr unterstützt.
  • Auf Apple-Silicon-Macs laufen moderne UXP-Plugins nativ. Manche alten Erweiterungen benötigen weiterhin Rosetta oder funktionieren gar nicht mehr.
  • Die deutsche Photoshop-Oberfläche verhindert ein technisch sauber gebautes Filter-Plugin normalerweise nicht. Das Plugin selbst kann trotzdem nur Englisch anbieten.
  • „Funktioniert mit Photoshop“ bedeutet nicht automatisch, dass Smartobjekte, 16-Bit-Dateien, CMYK, Stapelverarbeitung oder Aktionen unterstützt werden.
  • Cloud-KI und lokale KI sind nicht dasselbe. Bei vertraulichen Kundenbildern muss geprüft werden, ob die Datei den Rechner verlässt.

Meine Ampel: GRÜN = aktuelle Herstellerangabe und klarer Photoshop-Workflow. GELB = grundsätzlich nutzbar, aber mit Einschränkungen oder älterer Produktbasis. ROT = 2026 nicht mehr sinnvoll als Neukauf.

Photoshop-Plugins im schnellen Überblick

WerkzeugHauptnutzenModellPreis beim CheckKompatibilitätUrteil
Nik Collection 9Farbe, Schwarzweiß, lokale LooksKauflizenz179,99 US-$; Upgrade ab 99,99 US-$GRÜNBeste klassische Suite
ON1 Photo RAW 2026.4RAW, Ebenen, Masken, EffekteKauflizenzregulär 99,99 US-$; Aktion 49,99 US-$GRÜNStärkste Adobe-Alternative
Retouch4me / ApexKI-Retusche mit EbenenkontrolleKauflizenz oder CloudEinzelplugin regulär ca. 145 US-$; Aktionen variierenGRÜNTop für Retusche
Topaz PhotoEntrauschen, Schärfen, Fokus, UpscalingAbo39 US-$/MonatGRÜNTechnische Rettungsmaschine
Luminar NeoKI-Looks, Relight, Himmel, schnelle EffekteKauflizenz119-179 US-$ je PaketGRÜN/GELBSchnell und kreativ
Boris FX Optics 2026Cinematic, Licht, Partikel, Film-VFXAbo oder Kauf9 US-$/Monat, 99 US-$/Jahr, 149 US-$ dauerhaftGRÜNDer Effekt-Geheimtipp
Infinite ToolsColor Grading, Retusche, TexturenKauflizenzmeist 189 € je großes PanelGRÜNHigh-End für Spezialisten
Imagenomic SuiteHaut, Rauschen, FilmkornAbo oder Kauf129,95 US-$/Jahr oder 299,95 US-$ einmaligGRÜN/GELBBewährter Klassiker
DxO PureRAW 6RAW-Entrauschung und ObjektivkorrekturKauflizenz129,99 €GRÜNBeste RAW-Vorstufe
Exposure X7Filmlooks, RAW, OrganisationKauflizenz129 US-$; Bundle 149 US-$GELBStarker Analog-Geheimtipp
ON1 Effects 2026Filter, LUTs, Texturen, MaskierungKauflizenzpreisabhängig von Aktion/BundleGRÜNGute reine Effektlösung
Adobe Plugin MarketplaceUXP-Panels und Workflow-Erweiterungengemischtkostenlos bis PremiumGRÜNErste sichere Suchstelle

1. Nik Collection 9

Der unverwüstliche Klassiker ist 2026 wieder richtig aktuell

Direktlink: https://nikcollection.dxo.com/

Nik Collection ist seit Jahren eine der bekanntesten Plugin-Suiten überhaupt. Version 9 ist keine alte Legende mit neuem Etikett, sondern eine aktuelle Suite für Windows und macOS. Sie integriert sich in Photoshop, Affinity und DxO PhotoLab und kann teilweise auch eigenständig verwendet werden.

Das kann es besonders gut

  • Nik Silver Efex für sehr kontrollierte Schwarzweiß-Umsetzungen
  • Nik Color Efex für Farblooks, Kontrast und kreative Filter
  • Nik Viveza für lokale Farb- und Tonwertkorrekturen
  • Nik Analog Efex für Film-, Kamera- und Papierästhetik
  • Nik HDR Efex für HDR und strukturierte Einzelbildlooks

Neu beziehungsweise 2026 relevant: Neu in Version 9 sind unter anderem KI-Masken und Tiefenmasken. Gerade diese Kombination mit der klassischen U-Point-Technik macht die Suite wieder relevanter, weil lokale Effekte schneller gesetzt werden können, ohne in Photoshop jede Maske von Hand zu pinseln.

Preis: 179,99 US-Dollar für eine neue Lizenz; Upgrade für berechtigte Besitzer ab 99,99 US-Dollar. 30 Tage Testversion ohne Zahlungsdaten.

Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN. Der Hersteller nennt Photoshop-Integration, Windows/macOS und eine deutsche Programmoberfläche. Für die neuen KI-Masken gelten deutlich höhere Hardwareanforderungen.

Mein Urteil: Für Schwarzweiß, Fine Art, Portrait, Landschaft und kreative Looks ist Nik weiterhin eine der sinnvollsten Komplettlösungen. Wer nur einen einzigen Filter braucht, kauft allerdings viel Ballast mit.

2. ON1 Photo RAW 2026.4

Das Zusatzprogramm, das Photoshop und Lightroom teilweise ersetzen kann

Direktlink: https://www.on1.com/products/photo-raw/

ON1 Photo RAW ist vermutlich genau das Programm, das mit „ON1 Photo“ gemeint ist. Es ist kein kleines Plugin, sondern ein kompletter RAW-Editor mit Bildverwaltung, Ebenen, Masken, Retusche, Effekten und KI-Werkzeugen. ON1 positioniert es ausdrücklich als Kaufsoftware ohne Pflichtabo.

Das kann es besonders gut

  • RAW-Entwicklung und Bildverwaltung
  • Ebenen und Masken ohne Wechsel zu Photoshop
  • Restore AI, Sky Swap und Portrait-Werkzeuge
  • integriertes Resize AI
  • hundert Presets, LUTs, Texturen und kreative Filter

Neu beziehungsweise 2026 relevant: Die 2026-Version bringt smartere Motiv- und Hintergrundmasken, neue Maskenebenen sowie kreative Filter wie Motion, Depth Lighting, Split Field und Double Exposure. ON1 Effects 2026 ist zusätzlich als reine Effektlösung erhältlich.

Preis: Regulär 99,99 US-Dollar; beim Check als Sommeraktion für 49,99 US-Dollar. Eine Lizenz ist für zwei Computer vorgesehen.

Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN als eigenständiges Programm. ON1 bietet zusätzlich Plugin-Workflows für Adobe-Programme. Die deutsche Oberfläche und exakte Sprachabdeckung sollte vor dem Kauf über die Testversion geprüft werden.

Mein Urteil: Die stärkste Empfehlung für Menschen, die Adobe reduzieren oder ganz verlassen möchten. Nicht ganz so tief wie Photoshop beim Composing, aber für Fotografie erschreckend komplett.

3. Retouch4me und Retouch4me Apex

Der derzeit spannendste Retusche-Baukasten

Direktlink: https://retouch4.me/products/retouch-plugins?lng=de

Retouch4me automatisiert nicht einfach „Beauty“, sondern zerlegt professionelle Retusche in einzelne Aufgaben: Heal, Dodge & Burn, Mattifier, Skin Tone, Portrait Volumes, Stray Hairs, Fabric, Dust, Clean Backdrop und weitere Module. Die Plugins können Photoshop-Ebenen erzeugen und lassen sich dadurch wesentlich kontrollierter einsetzen als eine komplett geschlossene Ein-Klick-App.

Das kann es besonders gut

  • Hautunreinheiten entfernen, ohne die Hautstruktur völlig zu zerstören
  • Dodge & Burn auf einer editierbaren Ebene
  • Glanzstellen reduzieren
  • Hauttöne angleichen
  • Haare, Kleidung, Hintergrund und Staub bearbeiten

Neu beziehungsweise 2026 relevant: Apex ist die neuere All-in-One-Variante: ein Plugin mit mehreren Werkzeugen, Echtzeitvorschau und Cloud-Verarbeitung. Neue Nutzer erhalten laut Hersteller 20 kostenlose Credits. Zusätzlich gibt es weiterhin dauerhafte Einzelplugin-Lizenzen.

Preis: Einzelplugins werden regulär häufig um 145 US-Dollar angeboten; beim Check lief eine 30-Prozent-Aktion. Cloud- und Bundlepreise ändern sich abhängig vom Umfang.

Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN. Windows und macOS werden unterstützt; viele Module laufen als Photoshop-Plugin und Standalone. Bei Cloud-Verarbeitung müssen Datenschutz und Einwilligung des Models beziehungsweise Kunden geklärt sein.

Mein Urteil: Für große Portraitserien ist Retouch4me ein massiver Zeitgewinn. Für ein einzelnes Fine-Art-Bild bleibt manuelles Dodge & Burn oft schöner. Automatik darf Arbeit abnehmen, aber nicht das Gesicht neu erfinden.

4. Topaz Photo

Technische Rettung statt Farbspielerei

Direktlink: https://www.topazlabs.com/topaz-photo

Topaz hat seine Produktwelt umgebaut. Das frühere Topaz Photo AI ist laut eigener Dokumentation eingestellt und bleibt als Legacy-App bestehen. Aktuell entwickelt der Anbieter Topaz Photo weiter. Diese Unterscheidung ist wichtig, weil im Internet weiterhin massenhaft alte Photo-AI-Empfehlungen herumliegen.

Das kann es besonders gut

  • Rauschen reduzieren
  • leichte Bewegungs- und Fokusunschärfe verbessern
  • Super Focus und Dust & Scratch
  • Upscaling und Gesichtsrekonstruktion
  • Licht und Farbe automatisch balancieren

Neu beziehungsweise 2026 relevant: Topaz Photo läuft eigenständig und über zwei Photoshop-Workflows: Filter oder „Datei > Automatisieren“. Der Automate-Weg ist für Skalierung und bestimmte Funktionen sinnvoller. Photoshop-Aktionen rund um Topaz werden vom Hersteller ausdrücklich nicht als stabiler Workflow unterstützt.

Preis: 39 US-Dollar pro Monat für Topaz Photo. Das gesamte Topaz-Studio-Paket kostet 34 US-Dollar monatlich bei jährlicher Abrechnung beziehungsweise 399 US-Dollar pro Jahr.

Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN für Photoshop CC. Photoshop CS-Versionen werden nicht unterstützt. Leistungsfähige Hardware ist praktisch Pflicht.

Mein Urteil: Wenn ein Bild technisch weich, verrauscht oder leicht daneben fokussiert ist, gehört Topaz zu den stärksten Werkzeugen. Bei gesunder Ausgangsqualität kann es aber auch Details erfinden und Gesichter plastifizieren. Regler runter, Augen auf.

5. Luminar Neo

Der schnelle KI-Kreativbaukasten

Direktlink: https://skylum.com/de/luminar

Luminar Neo ist Standalone-App und Plugin für Photoshop sowie Lightroom Classic. Es richtet sich an Menschen, die schnell zu starken Ergebnissen kommen möchten: Relighting, Himmeltausch, Objektentfernung, Portraittools, Fokus-Stacking, HDR, Panorama, Rauschreduzierung und kreative Looks stecken in einer sehr zugänglichen Oberfläche.

Das kann es besonders gut

  • schnelle Stimmungs- und Lichtkorrekturen
  • Sky AI und Relight
  • Portrait- und Hautwerkzeuge
  • Presets, LUTs, Overlays und kreative Assets
  • Restaurierung und AI-Assistent

Neu beziehungsweise 2026 relevant: Die 2026-Version enthält Funktionen aus dem Herbst-Upgrade 2025 und den Frühjahrsupdates 2026. Als Photoshop-Plugin sind GenErase, GenExpand und GenSwap jedoch nicht verfügbar; außerdem muss das Bild wegen Photoshop-Beschränkungen mit gleicher Pixelzahl zurückgegeben werden.

Preis: Unbefristete Desktop-Lizenz beim Check 119 US-Dollar, geräteübergreifend 159 US-Dollar, Max 179 US-Dollar. Generative Funktionen und automatische Upgrades können nach einem Jahr Zusatzkosten verursachen.

Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN bis GELB. Photoshop- und Lightroom-Plugins werden ausdrücklich angeboten. Einzelne Funktionen sind im Plugin-Modus eingeschränkt.

Mein Urteil: Luminar ist kein Ersatz für kontrollierte High-End-Retusche. Für schnelle Looks, Lichtstimmungen und kreative Variationen ist es aber brutal praktisch.

6. Boris FX Optics 2026

Hollywood-Effekte für Standbilder – und ein echter Geheimtipp

Direktlink: https://borisfx.com/products/optics/

Boris FX kommt aus der Film- und VFX-Welt. Optics überträgt diese Denkweise auf Fotografie: Licht, Glows, Lens Flares, Partikel, Filmemulation, Diffusion, Masken und Effekte, die deutlich weniger nach klassischem Fotofilter aussehen als bei vielen Preset-Paketen.

Das kann es besonders gut

  • mehr als 187 Filter und tausende Presets
  • Sapphire-inspirierte Film- und Lichteffekte
  • Partikel, Rauch, Funken und atmosphärische Elemente
  • KI-Masken und Tiefenmasken
  • Standalone plus Plugins für mehrere Hostprogramme

Neu beziehungsweise 2026 relevant: Optics 2026 bringt neue One-Click-KI-Werkzeuge, Gesichtsmasken, Tiefenkarten und neue Cinematic Looks. Im Juni 2026 wurde die Plugin-Unterstützung zusätzlich auf Apple Photos, Capture One und Affinity Photo erweitert.

Preis: 9 US-Dollar pro Monat, 99 US-Dollar pro Jahr oder 149 US-Dollar als dauerhafte Lizenz; Upgrade- und Supportplan 49 US-Dollar pro Jahr.

Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN. Photoshop, Lightroom, Capture One, Affinity Photo und Standalone werden aktuell genannt.

Mein Urteil: Für Composings, Fashion, Pop Art und cineastische Bildwelten ist Optics einer der spannendsten Geheimtipps dieser Liste. Wer nur natürliche Hochzeitsfarben will, braucht es wahrscheinlich nicht.

7. Infinite Tools

High-End-Panels für Menschen, die Photoshop wirklich benutzen

Direktlink: https://infinite-tools.com/plugins/

Infinite Tools richtet sich nicht an Einsteiger, die einen Fertigfilter suchen. Die Panels organisieren, beschleunigen oder erweitern professionelle Retusche und Farbgestaltung. Hinter dem Projekt stehen erfahrene Retuscheure; viele Werkzeuge sind moderne UXP-Plugins und vollständig Apple-Silicon-kompatibel.

Das kann es besonders gut

  • Infinite Color für zufällige und kontrollierte Color Grades
  • Infinite Retouch für eigene Retusche-Workflows
  • Infinite Skin für getrennte Ton- und Detailbearbeitung
  • Infinite Unify für ungleichmäßige Farben und Hauttöne
  • Infinite Texture mit über 70.000 kommerziell lizenzierten Dateien
  • Infinite Black & White, Curves, Radiance und Goethe

Neu beziehungsweise 2026 relevant: Besonders spannend sind die neueren Werkzeuge Infinite Curves und Infinite Goethe. Goethe harmonisiert Bilder auf Basis von Farbwahrnehmung und Farbpsychologie statt nur technischer Pixelwerte. Das ist ungewöhnlich und genau deshalb ein echter Geheimtipp.

Preis: Die großen Panels kosten beim Check meist 189 Euro, Infinite Guide 39 Euro. Aktionen und Rabattwochen kommen regelmäßig vor.

Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN. Die aktuellen großen Panels werden als UXP, Windows, Mac und Apple Silicon ausgewiesen.

Mein Urteil: Nicht billig. Dafür sind es Werkzeuge, die einen bestehenden Profi-Workflow verbessern, statt ihn mit Plastikautomatik zu ersetzen.

8. Imagenomic Portraiture, Noiseware und Realgrain

Der bewährte Studioklassiker

Direktlink: https://www.imagenomic.com/

Imagenomic ist seit Jahren in Beauty-, Portrait- und Studio-Workflows vertreten. Portraiture glättet und maskiert Haut, Noiseware entrauscht, Realgrain simuliert Filmkorn und analoge Charakteristik. Die Werkzeuge sind weniger modern inszeniert als manche KI-Neuheit, aber klar auf Produktion ausgerichtet.

Das kann es besonders gut

  • Portraiture für schnelle Hautretusche
  • Noiseware für Rauschreduktion
  • Realgrain für Filmkorn und analoge Anmutung
  • Photoshop-, Lightroom- und teilweise Affinity-Workflows

Neu beziehungsweise 2026 relevant: Die aktuelle Portraiture-Generation wird als KI-gestützt beworben und kombiniert Glättung, Maskierung, Lichtverbesserung und Hautunreinheiten. Gleichzeitig zeigt die Downloadseite teilweise ältere Photoshop-Versionsangaben. Genau deshalb: Testversion zuerst, dann kaufen.

Preis: Photo Suite 129,95 US-Dollar pro Jahr oder 299,95 US-Dollar einmalig. Portraiture für Photoshop 199,95 US-Dollar, Noiseware und Realgrain je 99,95 US-Dollar.

Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN bis GELB. Der Shop nennt Photoshop, Lightroom Classic und Affinity; einzelne Downloadseiten führen teilweise begrenzte Hostversionen. Aktuelle Testversion im eigenen Photoshop 2026 prüfen.

Mein Urteil: Für schnelle Beauty-Produktion immer noch stark. Für natürliche High-End-Haut muss man sehr vorsichtig dosieren.

9. DxO PureRAW 6

Die beste Vorwäsche für schwierige RAW-Dateien

Direktlink: https://www.dxo.com/en/dxo-pureraw/

DxO PureRAW ist kein Kreativfilter, sondern eine technische RAW-Vorstufe. Es kombiniert Demosaicing, Entrauschung, Objektivkorrekturen und Schärfung auf Basis einer riesigen Kamera-Objektiv-Datenbank. Version 6.2 ist aktuell und kann in Lightroom sowie als Smart-Filter im Photoshop-Workflow eingesetzt werden.

Das kann es besonders gut

  • DeepPRIME-Entrauschung
  • optische Korrekturen aus Kamera-Objektiv-Modulen
  • Schärfung ohne klassische Überschärfungsoptik
  • DNG/TIFF-Ausgabe für den weiteren Adobe-Workflow
  • Photoshop-Smartfilter-Integration

Neu beziehungsweise 2026 relevant: PureRAW 6 beschleunigt den Export durch parallele Verarbeitung und unterstützt laut Hersteller mehr als 111.000 Kamera-Objektiv-Module. Die deutsche Sprache wird ausdrücklich angeboten.

Preis: 129,99 Euro für eine neue Lizenz; Upgrades für PureRAW 4 oder 5 ab 79,99 Euro.

Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN. Deutsch, Windows, macOS, Lightroom-Plugin und Photoshop-Smartfilter-Workflow sind dokumentiert.

Mein Urteil: Für hohe ISO, schwierige Objektive und maximale RAW-Qualität ist PureRAW oft sinnvoller als noch ein Effektplugin. Es verbessert die Basis, bevor die Kunst beginnt.

10. Exposure X7

Der unterschätzte Analog- und Filmlook-Spezialist

Direktlink: https://exposure.software/

Exposure X7 ist RAW-Editor, Bildverwaltung und Plugin in einem. Seine große Stärke sind Filmlooks, Körnung, kreative Presets und ein sehr direkter Workflow. Im Bundle stecken zusätzlich Snap Art und Blow Up.

Das kann es besonders gut

  • große Film- und Analogbibliothek
  • nichtdestruktive RAW-Bearbeitung
  • Photoshop- und Lightroom-Plugin
  • Snap Art für malerische Medien
  • Blow Up für hochwertige Vergrößerung

Neu beziehungsweise 2026 relevant: Exposure X7 ist funktional weiterhin erhältlich, wirkt aber 2026 im Vergleich zu den aggressiv weiterentwickelten KI-Konkurrenten älter. Genau deshalb bekommt es keine grüne, sondern eine gelbe Ampel: Es ist gut, aber kein offensichtlicher Zukunftssieger.

Preis: Exposure X7 129 US-Dollar, Bundle mit Snap Art und Blow Up 149 US-Dollar. Kein Abonnement erforderlich.

Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GELB. Photoshop- und Lightroom-Plugins werden angeboten; Produktgeneration X7 ist jedoch nicht neu. Vor dem Kauf aktuelle Host-Unterstützung testen.

Mein Urteil: Ein Geheimtipp für Fotografen, die analoge Looks mögen und kein Abo wollen. Für neue KI-Maskierung und moderne Retusche gibt es stärkere Kandidaten.

11. ON1 Effects 2026

Wenn man ON1-Looks will, aber nicht den ganzen RAW-Editor

Direktlink: https://www.on1.com/products/effects/

ON1 Effects ist der kreative Effektteil aus Photo RAW als eigenständige Lösung. Enthalten sind hunderte Presets, Filter, LUTs, Texturen und Rahmen, die kombiniert, maskiert und gestapelt werden können.

Das kann es besonders gut

  • Vintage und Cinematic
  • Pop Art und grafische Looks
  • LUTs, Texturen und Rahmen
  • mehrere Filter in einem Stack
  • KI-Maskierung für Motiv und Hintergrund

Neu beziehungsweise 2026 relevant: 2026 kamen neue kreative Filter und intelligentere Maskierungsfunktionen hinzu. Damit ist Effects eine gute Lösung für Menschen, die Lightroom oder Photoshop behalten, aber ON1s Effektwelt dazunehmen möchten.

Preis: Der Preis wird häufig über Aktionen und Bundles variiert. Deshalb vor dem Kauf direkt auf der offiziellen Kaufseite prüfen; eine Testversion ist verfügbar.

Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN. Aktuelle 2026-Version und eigener Installer. Als Plugin und Standalone einsetzbar.

Mein Urteil: Guter Mittelweg zwischen Nik und Luminar. Weniger elegant als Nik, weniger KI-showig als Luminar, aber flexibel und kontrollierbar.

12. Adobe Plugin Marketplace

Nicht spektakulär, aber die sicherste erste Suchstelle

Direktlink: https://helpx.adobe.com/photoshop/kb/plugins.html

Der Creative-Cloud-Marktplatz ist die offizielle Verwaltungsstelle für moderne UXP-Plugins und viele Erweiterungen. Dort lassen sich kompatible Plugins installieren, aktualisieren und entfernen, ohne fremde Installer aus dubiosen ZIP-Dateien zu fischen.

Das kann es besonders gut

  • UXP-Panels für Workflow und Zusammenarbeit
  • kostenlose und kostenpflichtige Erweiterungen
  • einfachere Verwaltung über Creative Cloud
  • geringeres Risiko veralteter Installationspfade

Neu beziehungsweise 2026 relevant: Adobe aktualisierte die Plugin-Dokumentation im März und Juni 2026. Trotzdem gilt: Auch ein Marketplace-Plugin muss nicht automatisch perfekt gepflegt sein. Bewertungen, Update-Datum und unterstützte Photoshop-Version prüfen.

Preis: Je nach Plugin kostenlos, Einmalkauf oder Abo.

Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN als Installationsweg für aktuelle UXP-Plugins.

Mein Urteil: Bevor man irgendeine fremde Downloadseite besucht, lohnt sich zuerst die Suche im offiziellen Marketplace. Langweilig, aber vernünftig.

Was davon ist wirklich essenziell?

Nein, man braucht nicht zwölf Zusatzprogramme. Wer alles installiert, hat am Ende ein Photoshop-Menü wie eine überfüllte Ramschlade. Entscheidend ist, welche Lücke im eigenen Workflow tatsächlich existiert.

Für technische Bildqualität: DxO PureRAW 6 oder Topaz Photo. PureRAW ist stärker als sauberer RAW-Start, Topaz stärker bei problematischen fertigen Bildern, Fokus und Upscaling.

Für Portrait- und Beauty-Retusche: Retouch4me oder Infinite Tools. Retouch4me spart massiv Zeit, Infinite Tools bleibt näher am klassischen kontrollierten Photoshop-Workflow.

Für Schwarzweiß und Fine Art: Nik Collection 9, vor allem Silver Efex.

Kreative Farbwelten: Infinite Color, Nik Color Efex, ON1 Effects oder Exposure X7.

Für Composing, Pop Art und cineastische Effekte: Boris FX Optics 2026. Das ist der auffälligste Geheimtipp dieser Liste.

Als Adobe-Alternative: ON1 Photo RAW 2026.4. Luminar Neo ist einfacher und spektakulärer, ON1 ist als Gesamtsystem vollständiger.

Meine drei sinnvollen Pakete

Paket 1: Fotografisch sauber

  • DxO PureRAW 6
  • Photoshop und Camera Raw
  • Nik Collection 9

Damit sind RAW-Qualität, präzise Handarbeit, Farbe und Schwarzweiß abgedeckt. Kein Zirkus, aber ein sehr starkes System.

Paket 2: Portrait und Studio

  • Photoshop
  • Retouch4me Heal und Dodge & Burn oder Apex
  • Infinite Unify beziehungsweise Infinite Retouch
  • Topaz Photo nur für technische Problemfälle

Das ist die Produktionsmaschine für Portrait, Beauty, Fashion und größere Serien.

Paket 3: Brownz-Modus – kreativ und volle Kanne

  • Photoshop
  • Boris FX Optics 2026
  • Infinite Texture und Infinite Color
  • Nik Collection 9
  • Topaz Photo für finale technische Qualität

Damit lassen sich Composings, Pop Art, Fashion, Lichtwelten, Texturen und cineastische Bildlooks bauen, ohne dass alles nach demselben KI-Filter aussieht.

Der 90-Sekunden-Check vor jedem Plugin-Kauf

  • Ist ausdrücklich Photoshop 2026 beziehungsweise eine aktuelle CC-Version genannt?
  • Läuft es nativ auf Apple Silicon oder braucht es Rosetta?
  • Unterstützt es 16 Bit, Smartobjekte und den verwendeten Farbraum?
  • Ist es ein echtes Plugin, ein externer Editor oder nur ein Export-Workflow?
  • Werden Bilder lokal verarbeitet oder in eine Cloud hochgeladen?
  • Darf die Software kommerziell verwendet werden und gelten Umsatzgrenzen?
  • Ist der angezeigte Preis dauerhaft, ein Abo, ein Upgradeplan oder nur das erste Jahr?
  • Gibt es eine funktionierende Testversion ohne Kreditkarte?
  • Bleiben Ebenen und Masken editierbar oder kommt nur ein plattgerechnetes Ergebnis zurück?
  • Wird das Produkt tatsächlich noch weiterentwickelt?

Photoshop-Plugins installieren

  1. Photoshop schließen, bevor ein klassischer Plugin-Installer gestartet wird.
  2. UXP-Plugins bevorzugt über Creative Cloud > Stock & Marketplace > Plugins installieren.
  3. Nach der Installation Photoshop öffnen und unter Plugins, Filter oder Datei > Automatisieren suchen.
  4. Auf einem kopierten Bild und möglichst auf einem Smartobjekt testen.
  5. Nach größeren Photoshop-Updates zuerst Hersteller-Updates installieren und erst dann produktiv arbeiten.
  6. Alte und neue Versionen desselben Plugins nicht parallel behalten, wenn der Hersteller davor warnt.

Was ich 2026 nicht mehr neu kaufen würde

  • Plugins, deren letzte offizielle Photoshop-Unterstützung bei 2022, 2023 oder 2024 endet und die keine aktuelle Testversion bieten.
  • Anonyme „10.000 Filter“-Bundles ohne Hersteller, Lizenz und Updatehistorie.
  • Alte CEP-Panels, die auf Apple Silicon nur mit Rosetta laufen, sofern es eine aktuelle UXP-Alternative gibt.
  • Topaz Photo AI als vermeintlich aktuelles Produkt: Es ist laut Topaz Legacy und wird nicht mehr weiterentwickelt. Das neue Produkt heißt Topaz Photo.
  • Beauty-Plugins, die nur eine glatte Ebene zurückgeben und keinerlei Masken- oder Ebenenkontrolle erlauben.

Das ehrliche Fazit

Die besten Plugins sind nicht jene, die Photoshop mit möglichst viel Glitzer zukleistern. Es sind jene, die einen echten Engpass lösen: bessere RAW-Dateien, schnellere Retusche, kontrolliertere Farben, stärkere Masken oder Effekte, die man in Photoshop nur mit sehr viel Handarbeit bauen müsste.

2026 gehören Nik Collection 9, ON1 Photo RAW, Retouch4me, Topaz Photo, Luminar Neo und DxO PureRAW zu den sichtbarsten Lösungen. Die spannendsten Geheimtipps sind Boris FX Optics und die spezialisierten Infinite-Tools-Panels. Gerade dort entstehen Bildwelten, die nicht sofort nach Standardpreset und Ein-Klick-KI schreien.

Mein Rat ist simpel: Nicht kaufen, weil ein Vorher-nachher-Bild spektakulär aussieht. Testversion laden, drei eigene schwierige Bilder bearbeiten und prüfen, ob das Werkzeug nach dem ersten Wow-Effekt noch immer Zeit spart. Erst dann Geld ausgeben.

Für spezielle Haut- und Farbkorrekturen findest du weitere Werkzeuge in meinen Retusche-Geheimtipps. Wenn du lieber zuerst die Grundlagen sicher beherrschen möchtest, zeigt dir Photoshop für Faule einen klassischen Composing-Workflow.

Geprüfte Linkliste und Quellen

Redaktioneller Hinweis

Preise, Rabatte, Upgradebedingungen und Abomodelle können sich jederzeit ändern und werden teilweise standortabhängig angezeigt. Der Preisstand dieses Beitrags ist der 27. Juli 2026. Vor einem Kauf sind die offizielle Produktseite, Systemvoraussetzungen, Datenschutzbedingungen und Lizenzregeln erneut zu prüfen.

Für Recherche, Strukturierung und sprachliche Ausarbeitung dieses Beitrags wurde KI unterstützend eingesetzt. Die Auswahl der Quellen, der Faktencheck und die abschließende redaktionelle Bearbeitung erfolgten durch mich.


Aktfotografie bearbeiten: Der Workflow für Haut, Körper, Licht, Farbe, Texturen und hochwertige Studio-Retusche

Recherche-, Preis- und Linkstand: 27. Juli 2026

Aktfotografie gehört zu den anspruchsvollsten Bereichen der Bildbearbeitung. Hier funktioniert weder die grobe Beauty-Automatik noch das gedankenlose Glattbügeln der Haut. Jede kleine Veränderung an Licht, Struktur und Körperform ist sichtbar. Gute Retusche muss deshalb präzise sein, die Persönlichkeit des Models respektieren und am Ende wie Fotografie aussehen – nicht wie eine künstlich erzeugte Plastikfigur.

Dieser Beitrag zeigt die aktuell wichtigsten Programme, Photoshop-Plugins, Zusatzwerkzeuge und Texturquellen für professionelle Aktfotografie. Der Schwerpunkt liegt auf Studioaufnahmen, Fine-Art-Akt, Body-Landscapes, Beauty-Akt und künstlerischen Composings. Enthalten sind kostenlose und kostenpflichtige Lösungen, aktuelle Preise, Kompatibilitätsangaben und ein ehrlicher Faktencheck.

Warum Aktfotografie andere Retusche braucht

Bei einem klassischen Porträt konzentriert sich die Retusche vor allem auf Gesicht, Haare und Kleidung. Bei Aktfotografie wird dagegen fast die gesamte sichtbare Körperoberfläche zur Bildfläche. Druckstellen, Rasurspuren, kleine Rötungen, trockene Haut, ungleichmäßige Übergänge, Falten durch Posing, Studiohintergrund und harte Lichtkanten fallen deutlich stärker auf.

  • Körperhaut ist großflächiger und strukturell anders als Gesichtshaut.
  • Dodge & Burn muss Licht und Anatomie unterstützen, nicht den Körper neu erfinden.
  • Hauttöne müssen über Gesicht, Hals, Hände, Beine und Rumpf zusammenpassen.
  • Übergänge an Hüfte, Bauch, Brustkorb, Rücken, Knien und Ellenbogen dürfen nicht künstlich wirken.
  • Narben, Muttermale, Sommersprossen und individuelle Merkmale sollten nicht automatisch entfernt werden.
  • Der Hintergrund und die Körperkontur müssen ebenso sorgfältig bearbeitet werden wie die Haut.

Was KI kann – und wo sie bei Aktfotografie problematisch wird

KI kann heute Routineaufgaben beschleunigen: Hautunreinheiten erkennen, Dodge-&-Burn-Vorarbeit erzeugen, Farbtöne angleichen, Haare oder Kleidung maskieren, Rauschen reduzieren und die technische Bildqualität verbessern. Sie ersetzt aber keine verantwortungsvolle Retusche.

Gerade bei Aktaufnahmen sind drei Punkte entscheidend:

  • Einwilligung und Vertraulichkeit: Das Model muss wissen, wie und wo die Bilder verarbeitet werden. Bei Cloud-Diensten sollte vorab geklärt werden, ob sensible Dateien hochgeladen werden dürfen.
  • Keine automatische Körpernormierung: Bauch, Hüfte, Brust, Gesäß, Hautstruktur und Proportionen dürfen nicht unbemerkt an einen vermeintlichen Schönheitsstandard angepasst werden.
  • Lokale Kontrolle: Für vertrauliche Aufnahmen sind lokal arbeitende Werkzeuge und manuelle Photoshop-Techniken oft die sicherere Wahl als unbekannte Online-Editoren.

Die beste Kombination lautet daher: KI als kontrollierbarer Assistent für technische Vorarbeit – Photoshop und der Mensch für die endgültige Entscheidung.

Aktfotografie bearbeiten: Werkzeuge im Überblick

WerkzeugHauptaufgabePreisPhotoshop/LightroomLokale VerarbeitungUrteil
Adobe Foto-AboRAW, Lightroom, Photoshop, Retusche23,99 €/MonatJaÜberwiegend lokal; Cloud-Funktionen optionalPflichtbasis
Capture One ProTethering, RAW, Hautfarbenab 18 US-$/Monat bei JahresplanPSD/TIFF-ÜbergabeJa, Kernworkflow lokalBeste Studio-RAW-Lösung
Retouch4meHaut, D&B, Mattierung, KörperEinzelplugins meist ca. 125–179 US-$; DemoPhotoshop, Lightroom, teils AffinityJe nach Produkt lokal oder CloudStark, aber kontrollieren
Infinite ToolsD&B, Haut, Farbe, Texturenmeist 79–129 US-$ je PanelPhotoshop CC 2021+JaSehr retusche-orientiert
Imagenomic PortraitureHautglättung und MaskierungPortraiture/Bundle je nach Edition bis ca. 399,95 US-$Photoshop, Lightroom, AffinityJaBewährt, nicht übertreiben
PortraitPro / BodyGesicht und Ganzkörperab 54,95 €; Body-Angebote variierenStandalone, Studio-PluginJaEinfach, aber formgefährlich
Nik Collection 9Farbe, SW, Kontrast, Details169,99 €Photoshop, Affinity, DxO; StandaloneJaTop für Fine Art und SW
Topaz PhotoRauschen, Schärfe, Upscale39 US-$/MonatPlugin/StandaloneLokales Rendering enthaltenTechnischer Problemlöser
AffinityPhotoshop-AlternativekostenlosEigenständige SuiteJaStarke Gratisalternative
Texturelabs / Poly HavenTexturen und OverlayskostenlosDateibasiertJaBeste freie Quellen

1. Adobe Photoshop, Camera Raw und Lightroom Classic

Direktlink: Adobe Foto-Abo Österreich

Photoshop bleibt die zentrale Anwendung für hochwertige Aktretusche. Keine andere Lösung kombiniert Ebenen, Masken, Reparaturwerkzeuge, Frequenztrennung, Dodge & Burn, Verflüssigen, Farbanpassung und zerstörungsfreie Smartobjekte in derselben Tiefe.

Lightroom Classic und Adobe Camera Raw übernehmen die RAW-Entwicklung, Objektivkorrektur, Grundfarbe, lokale Masken und Serienabgleich. Das österreichische Foto-Abo mit 1 TB enthält Lightroom und Photoshop und wurde beim Check mit 23,99 Euro pro Monat inklusive Mehrwertsteuer angeboten.

  • Camera Raw für Belichtung, Weißabgleich, Objektivkorrektur und erste Hautfarbangleichung.
  • Photoshop für Reparatur, Frequenztrennung, Dodge & Burn, Körperkontur, Hintergrund und finale Farbe.
  • Lightroom Classic für Auswahl, Metadaten, Serienabgleich, Tethering und Export.

Lightroom Classic unterstützt Tethering nur für ausdrücklich gelistete Kameras. Adobe aktualisierte die offizielle Kameraliste im Juni 2026; darunter befinden sich zahlreiche aktuelle Sony-, Canon-, Nikon- und Leica-Modelle.

Tethering-Liste: Adobe: unterstützte Kameras

Urteil: Die unverzichtbare Basis. Plugins können Schritte beschleunigen, aber Photoshop bleibt die Kontrollzentrale.

2. Capture One Pro

Direktlink: Capture One Pro

Capture One ist im Studio besonders stark: schnelles Tethering, Sessions, Live View, präzise Farbwiedergabe und ein eigener Skin-Tone-Bereich im Color Editor. Damit lassen sich Farbton, Sättigung und Helligkeit ausgewählter Hautbereiche vereinheitlichen, ohne die gesamte Aufnahme flach zu machen.

Der offizielle Preisbereich zeigte den Pro-Jahresplan ab 18 US-Dollar pro Monat. Capture One kündigte für Juni 2026 eine Preiserhöhung von sechs Prozent über die Produktpalette an; der endgültige Preis hängt deshalb von Region, Abrechnungsart und gewähltem Plan ab.

  • Ideal für tethered Studio-Shootings und direkte Bildkontrolle am großen Monitor.
  • Sehr gute Hautfarbkorrektur vor Photoshop.
  • Sessions sind praktisch, wenn jedes Shooting als abgeschlossenes Projekt verwaltet werden soll.
  • Die finale Pixelretusche bleibt trotzdem eine Aufgabe für Photoshop oder Affinity.

Hauttöne: Offizielles Capture-One-Tutorial

Urteil: Die beste Speziallösung für anspruchsvolle Studio-RAW- und Tethering-Workflows.

3. Retouch4me

Direktlink: Retouch4me Plugins

Retouch4me bietet spezialisierte KI-Plugins für einzelne Retuschieraufgaben. Für Aktfotografie sind vor allem Heal, Dodge & Burn, Skin Tone, Mattifier, Portrait Volumes und Clean Backdrop interessant. Der Hersteller beschreibt Heal ausdrücklich als Werkzeug für Hautunreinheiten am ganzen Körper und Dodge & Burn für problematische Schatten, Augenringe sowie sichtbare Adern an Händen und Füßen.

Beim Check war Dodge & Burn von 179 auf 125,30 US-Dollar reduziert. Eine Demo steht zur Verfügung. Je nach Produkt gibt es lokale Plugins, Cloud-Verarbeitung oder das neuere Apex-System. Apex arbeitet als eigenständige Anwendung sowie als Plugin für Photoshop, Lightroom und Affinity Photo; bei Photoshop können Ergebnisse mit Ebenen zurückgegeben werden.

  • Gut als Vorarbeit, besonders bei großen Serien.
  • Ergebnis immer auf einer eigenen Ebene erzeugen und die Deckkraft kontrollieren.
  • Muttermale, Narben und individuelle Hautmerkmale vor dem Entfernen bewusst beurteilen.
  • Cloud-Verarbeitung nur einsetzen, wenn Einwilligung, Vertrag und Vertraulichkeit geklärt sind.

Urteil: Eines der stärksten Automatisierungssysteme – aber nur als Assistent, nicht als Autopilot.

4. Infinite Tools

Direktlink: Infinite Tools

Infinite Tools richtet sich direkt an professionelle Photoshop-Anwender. Infinite Retouch organisiert einen kompletten Retusche-Workflow, Infinite Skin beschleunigt die grundlegende Hautbearbeitung, Infinite Luma und Radiance helfen bei Licht und Plastizität, Infinite Looks und Curves bei Farbe, Infinite Texture bei Overlays und Oberflächen.

Die offiziellen Produktseiten zeigten Preise von meist 79 US-Dollar für einzelne Panels und 129 US-Dollar für Infinite Looks. Laut Support benötigen die aktuellen Plugins grundsätzlich Photoshop CC 2021 oder neuer, sofern beim Produkt nichts anderes angegeben ist. Die Lizenz deckt bis zu drei persönliche Computer ab.

  • Sehr gute Photoshop-Integration.
  • Hilft beim Aufbau sauberer Ebenen und kontrollierbarer Retusche.
  • Infinite Luma und Dodge-&-Burn-Werkzeuge sind besonders wertvoll für Body-Landscapes.
  • Infinite Texture ist nützlich für Fine-Art-Akt und Composings.

Urteil: Für erfahrene Photoshop-Retuscheure eine der sinnvollsten Erweiterungsfamilien.

5. Imagenomic Portraiture, Noiseware und Realgrain

Direktlink: Imagenomic

Portraiture ist ein Klassiker für automatische Hautmaskierung und Hautglättung. Noiseware übernimmt Rauschminderung, Realgrain erzeugt Filmkorn, Tonung und analoge Farbcharakteristik. Die aktuelle Produktfamilie unterstützt Photoshop, Lightroom und Affinity; der Hersteller bietet Testversionen und spezielle Builds für aktuelle Betriebssysteme.

Die Preisübersicht ist produktabhängig. Auf der geprüften Portraiture-Seite wurden Kombinationen bis 399,95 US-Dollar angezeigt. Upgrades von Portraiture 3 auf 4.5 kosteten 99,95 US-Dollar; bestehende 4er-Lizenzen erhielten 4.5 kostenlos.

  • Portraiture nur auf einer separaten Ebene und mit niedriger Deckkraft verwenden.
  • Körperhaut nicht mit denselben Einstellungen wie Gesichtshaut behandeln.
  • Realgrain kann Fine-Art-Akt fotografischer und weniger digital wirken lassen.
  • Noiseware ist hilfreich bei dunklen Low-Key-Aufnahmen.

Faktencheck: Die Downloadseite bezeichnete Photoshop-Build 4500 noch als für Photoshop 2022 bis 2024. Vor einem Kauf für die allerneueste Photoshop-Version sollte deshalb unbedingt die kostenlose Testversion installiert werden.

Urteil: Bewährt und professionell, aber bei der Versionskompatibilität vor dem Kauf testen.

6. PortraitPro und PortraitPro Body

Direktlink: PortraitPro

PortraitPro automatisiert Gesicht, Haut, Haare und Beleuchtung. PortraitPro Body ist auf Ganzkörperaufnahmen und Formanpassungen ausgerichtet. Genau deshalb ist es für Aktfotografie gleichzeitig interessant und gefährlich: Kleine Korrekturen an Haltung oder Perspektive können helfen, übertriebene Regler verändern jedoch sehr schnell Anatomie und Identität.

Die offizielle Preisübersicht für PortraitPro 24 nannte 54,95 Euro für die Standardversion, 94,95 Euro für Studio und 174,95 Euro für Studio Max. Auf der aktuellen Kaufseite wurden zeitweise starke Downloadrabatte und PortraitPro Body als Zusatzangebot angezeigt.

  • Geeignet für schnelle Serien und einfache Bedienung.
  • Körperform-Regler nur nach Absprache mit dem Model einsetzen.
  • Studio und Studio Max sind für Plugin- und RAW-Workflows relevanter als die Standardversion.
  • Kein Ersatz für manuelles Dodge & Burn und anatomisch saubere Retusche.

Urteil: Praktisch, aber nur mit Disziplin. Wer alle Regler nach rechts schiebt, produziert keine hochwertige Aktfotografie, sondern einen digitalen Gummimenschen.

7. Nik Collection 9

Direktlink: Nik Collection 9

Nik Collection ist besonders für die kreative Endbearbeitung stark. Color Efex und Viveza kontrollieren Farbe, Kontrast und lokale Wirkung; Silver Efex gehört weiterhin zu den wichtigsten Werkzeugen für anspruchsvolle Schwarzweißfotografie. Dfine reduziert Rauschen, Sharpener bereitet Bilder für Bildschirm oder Druck auf.

Nik Collection 9 integriert sich in Photoshop, Affinity und DxO PhotoLab und kann auch eigenständig verwendet werden. Der deutsche DxO-Shop zeigte eine neue Lizenz für 169,99 Euro und Upgrades ab 89,99 Euro. Eine uneingeschränkte 30-Tage-Testversion ist ohne Zahlungsdaten verfügbar.

  • Silver Efex für Fine-Art-Akt und Body-Landscapes.
  • Viveza für lokale Helligkeits- und Farbkontrolle.
  • Color Efex für zurückhaltende Kontrast- und Farbgestaltung.
  • Dfine und Sharpener für den technischen Abschluss.

Urteil: Die beste Komplettsammlung für Schwarzweiß, Fine Art und kreative Endlooks.

8. Topaz Photo

Direktlink: Topaz Labs

Topaz Photo ist kein spezielles Aktretusche-Programm. Es ist ein technischer Reparaturkasten für Rauschen, leichte Verwacklung, Fokusprobleme, Upscaling, Staub und Kratzer. Das ist bei Low-Key-Akt, älteren Aufnahmen oder stark gecroppten Body-Details hilfreich.

Der offizielle Preisbereich zeigte Topaz Photo für 39 US-Dollar pro Monat. Lokales Rendering ist enthalten; zusätzlich stehen Cloud-Funktionen zur Verfügung. Für kommerzielle Nutzung gelten Umsatzgrenzen, die auf der Produktseite geprüft werden müssen.

  • Vor der Hautretusche entrauschen, aber keine Hautstruktur vernichten.
  • Gesichtsrekonstruktion bei Aktaufnahmen besonders vorsichtig einsetzen.
  • Upscaling erst am Ende des Workflows und mit direktem Vorher-nachher-Vergleich.
  • Lokale Modelle sind für vertrauliche Aufnahmen vorzuziehen.

Urteil: Sehr nützlich zur technischen Rettung – nicht für das Formen oder Verschönern des Körpers.

9. Affinity als kostenlose Photoshop-Alternative

Direktlink: Affinity Photo

Affinity bietet RAW-Entwicklung, Ebenen, Masken, Reparaturwerkzeuge, Frequenztrennung, Verflüssigen, Makros und Stapelverarbeitung. Seit der neuen Affinity-Generation wird die professionelle Kreativsoftware kostenlos angeboten.

  • Sehr stark für klassische lokale Retusche ohne Adobe-Abo.
  • Frequenztrennung ist direkt integriert.
  • Nik Collection und verschiedene Drittanbieter-Plugins können eingebunden werden.
  • Photoshop-spezifische Panels und Aktionen sind nicht automatisch kompatibel.

Urteil: Die beste kostenlose Alternative für manuelle, vertrauliche Retusche. Wer einen umfangreichen Photoshop-Panel-Workflow nutzt, bleibt jedoch bei Adobe flexibler.

10. Texturelabs

Direktlink: Texturelabs

Texturelabs bietet kostenlose, selbst erstellte Texturen, Tutorials und Werkzeuge. Für künstlerische Aktfotografie sind Papier, Staub, Film, Beton, Metall, Farbe, Kratzer und fotografische Detailstrukturen interessant. Damit lassen sich Hintergründe aufwerten, Druckästhetiken erzeugen oder Fine-Art-Composings bauen.

Die Materialien dürfen laut Lizenz in persönlichen und kommerziellen Arbeiten verwendet werden. Nicht erlaubt ist insbesondere der Weiterverkauf oder die Weitergabe als eigenes Texturpaket, Stockmaterial oder Bestandteil eines verkaufbaren Templates. Die Texturen dürfen außerdem nicht zum Training oder zur Unterstützung von KI-Bildgeneratoren eingesetzt werden.

Preis: kostenlos.

Urteil: Die beste kostenlose Quelle für charaktervolle 2D-Texturen und Photoshop-nahe Tutorials.

11. Poly Haven

Direktlink: Poly Haven Textures

Poly Haven ist eigentlich eine Bibliothek für 3D- und VFX-Produktion, liefert aber hervorragende hochauflösende Oberflächen für Fotocomposings: Stoff, Beton, Holz, Putz, Stein, Metall und viele weitere Materialien. Die Assets stehen unter CC0 und dürfen ohne Namensnennung auch kommerziell verwendet werden.

Preis: kostenlos, ohne Login oder Paywall.

Urteil: Perfekt für hochwertige Hintergründe, Bodentexturen und realistische Materialdetails.

12. Textures.com

Direktlink: Textures.com

Textures.com bietet eine sehr große Bibliothek aus Fotografien, Oberflächen, HDR-Umgebungen und 3D-Materialien. Für Studio-Composings sind besonders Stoff, Wand, Papier, Metall, Holz, Beton und organische Oberflächen interessant.

Der Indie-Starterplan wurde mit 13 US-Dollar pro Monat für 1.000 Credits angeboten. Kostenlose Inhalte fallen laut Anbieter unter die Indie-Lizenz. Die Lizenz erlaubt kommerzielle Nutzung in fertigen Arbeiten, verbietet aber unter anderem den Weiterverkauf als konkurrierendes Rohmaterial.

Urteil: Die größte kommerzielle Materialbibliothek dieser Liste – sinnvoll, wenn regelmäßig Composings produziert werden.

Aktfotografie bearbeiten: Die professionelle Reihenfolge

  1. RAW-Entwicklung: Objektivkorrektur, Weißabgleich, Belichtung und Grundkontrast in Capture One oder Camera Raw.
  2. Auswahl und Serienabgleich: ähnliche Bilder angleichen, bevor die aufwendige Einzelretusche beginnt.
  3. Hintergrund bereinigen: Falten, Staub, Sensorflecken und störende Übergänge zuerst korrigieren.
  4. Grobe Hautkorrektur: temporäre Rötungen, Druckstellen und kleine Hautunreinheiten auf einer leeren Ebene reparieren.
  5. Frequenztrennung: nur für Ton- und Strukturprobleme, nicht als pauschale Weichzeichnung.
  6. Dodge & Burn: Licht, Volumen und Hautübergänge fein kontrollieren.
  7. Körperkontur: nur optische Verzerrungen, Posingfalten oder klar vereinbarte Korrekturen anpassen.
  8. Farbangleichung: Gesicht, Rumpf, Hände und Beine farblich zusammenführen.
  9. Kreativer Look: Schwarzweiß, Filmkorn, Color Grading oder Texturen erst nach der sauberen Retusche.
  10. Ausgabe: getrennte Schärfung für Web, Social Media und Druck.

Welche Technik wofür?

Reparaturpinsel und Kopierstempel

Für einzelne Hautunreinheiten, Staub, Kratzer und kleine Druckstellen. Immer auf einer separaten Ebene und mit „Aktuell und darunter“ arbeiten.

Frequenztrennung

Für die getrennte Bearbeitung von Farbe und Struktur. Sinnvoll bei fleckigen Übergängen, Stoffabdrücken oder großflächigen Tonunterschieden. Falsch eingesetzt erzeugt sie sofort künstliche Haut.

Dodge & Burn

Die wichtigste Technik für hochwertige Aktfotografie. Sie korrigiert kleine Helligkeitsunterschiede und formt Körpervolumen, ohne Textur zu zerstören.

Verflüssigen

Nur für Objektivverzerrungen, Kleidung, Posingfalten oder ausdrücklich vereinbarte Formkorrekturen. Das Werkzeug ist kein automatischer Körperumbau.

Selektive Farbe, Gradationskurven und Verlaufsumsetzung

Für die finale Harmonisierung von Haut, Hintergrund und Licht. Diese Werkzeuge sind meist kontrollierbarer als fertige Ein-Klick-Filter.

Was bei Haut niemals passieren sollte

  • Poren vollständig entfernen.
  • Knie, Ellenbogen und Hände auf dieselbe Glätte wie das Gesicht bringen.
  • Narben oder Muttermale ohne Rücksprache löschen.
  • Brust, Bauch, Hüfte oder Gesäß automatisch neu formen.
  • Jede Falte aus einer natürlichen Körperhaltung entfernen.
  • Haut so stark sättigen, dass sie orange oder magenta wird.
  • Dodge & Burn so übertreiben, dass der Körper wie 3D-Rendering wirkt.

Datenschutz und sichere Dateiverarbeitung

Aktaufnahmen sind besonders vertrauliches Material. Deshalb sollte der technische Workflow bereits vor dem Shooting festgelegt werden.

  • Schriftliche Einwilligung und Model Release passend zum tatsächlichen Verwendungszweck.
  • Klare Vereinbarung, ob Cloud-Dienste oder KI-Werkzeuge verwendet werden dürfen.
  • Verschlüsselte Datenträger und sichere Backups.
  • Keine unkontrollierten Uploads zu kostenlosen Online-Retuschediensten.
  • Lokale Verarbeitung bevorzugen, wenn die Datenschutzbedingungen eines Dienstes unklar sind.
  • Unbearbeitete Dateien nur an ausdrücklich vereinbarte Personen weitergeben.
  • Exportdateien und Vorschaubilder ohne unnötige Metadaten ausliefern.

Dieser Beitrag ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Verträge, Datenschutz und Veröffentlichungsrechte müssen zum Land, Auftrag und Verwendungszweck passen.

Meine klare Empfehlung nach Budget

Kostenloser Einstieg

  • Affinity für RAW und manuelle Retusche.
  • Texturelabs und Poly Haven für Texturen.
  • Kostenlose Testversionen von Nik Collection, Retouch4me und anderen Plugins vor jedem Kauf.

Professioneller Standard

  • Adobe Foto-Abo als Basis.
  • Capture One für Tethering und Studiofarbe, wenn regelmäßig professionell fotografiert wird.
  • Nik Collection für Schwarzweiß und Fine Art.
  • Ein einzelnes, wirklich benötigtes Retusche-Plugin statt eines riesigen Plugin-Friedhofs.

High-End-Workflow

  • Capture One für Aufnahme und RAW.
  • Photoshop für die komplette Pixelretusche.
  • Infinite Tools für strukturierte manuelle Workflows.
  • Retouch4me als kontrollierte Vorarbeit für große Serien.
  • Nik Collection für den kreativen Abschluss.
  • Topaz nur zur technischen Rettung problematischer Dateien.

Das ehrliche Fazit

Die beste Software für Aktfotografie ist nicht die, die den Körper am stärksten verändert. Es ist die Software, die eine präzise, respektvolle und kontrollierbare Bearbeitung ermöglicht.

Photoshop bleibt das Zentrum. Capture One ist die stärkste Studio-Ergänzung. Retouch4me, Infinite Tools und Portraiture können Routinearbeit beschleunigen. Nik Collection ist hervorragend für Fine-Art- und Schwarzweißlooks. Texturelabs, Poly Haven und Textures.com liefern Material für kreative Hintergründe und Composings. Affinity ist inzwischen eine ernst zu nehmende kostenlose Alternative.

Am Ende entscheidet aber nicht das Plugin. Entscheidend sind Lichtverständnis, Anatomie, Hautgefühl, Zurückhaltung und Respekt vor dem Model. Genau dort trennt sich hochwertige Aktfotografie von billiger Beauty-Automatik.

Den Weg von der Lichtsetzung bis zum Finish zeige ich auch im Workshop Plastische Körperbilder. Für deine eigenen Aufnahmen und Fragen gibt es mein Photoshop-Einzelcoaching in Linz.

Geprüfte Links und Quellen

Redaktioneller Hinweis

Alle Seiten waren am 27. Juli 2026 erreichbar. Preise, Rabatte, Abomodelle, Systemanforderungen und Plugin-Kompatibilität können sich jederzeit ändern. Vor einem Kauf sollte immer die aktuelle Testversion mit der eigenen Photoshop-, Lightroom-, Affinity- oder Betriebssystemversion geprüft werden. Angaben zur Verarbeitung in der Cloud sind je Produkt unterschiedlich und müssen vor der Nutzung mit vertraulichem Bildmaterial direkt beim Anbieter kontrolliert werden.

Hinweis zur Entstehung

Für die Recherche, Strukturierung und sprachliche Ausarbeitung dieses Beitrags wurde KI unterstützend eingesetzt. Die Auswahl der Quellen, der Faktencheck sowie die abschließende redaktionelle Bearbeitung erfolgten durch mich.


Portraiture von Imagenomic: einsteigerfreundlicher Fachartikel mit Faktencheck, Workflow und Tipps zur Hautretusche

AutorBROWNZ / Brownz Art
FormatBlogbeitrag / Fachartikel / Praxis-Faktencheck
Stand der Recherche14. Juni 2026
SchwerpunktPortraiture Photo, Photo Suite, Noiseware, Realgrain, Video Suite
HinweisPreise, Builds und Host-Kompatibilität können sich jederzeit ändern. Für Kauf und Installation immer die offizielle Imagenomic-Seite verwenden.

Moin. Worum geht es hier eigentlich?

Portraiture von Imagenomic ist eines dieser Plug-ins, die man in der Portraitretusche sehr schnell lieben oder sehr schnell missbrauchen kann. Es kann Haut sauberer machen, Arbeit sparen und Serienjobs beschleunigen. Es kann aber auch jedes Gesicht in eine Wachspuppe verwandeln, wenn man es ohne Hirn benutzt. Und genau da beginnt der Unterschied zwischen Werkzeug und Unfug.

Dieser Beitrag ist ein Einsteiger-Testbericht mit Faktencheck. Kein Laborbenchmark mit Stoppuhr und Testchart, sondern ein praxisnaher Blick auf den aktuellen Imagenomic-Stand: Was gibt es gerade, was kann Portraiture, was steckt in Photo Suite, Noiseware und Realgrain, und wie setzt man das Ganze ein, ohne dem Gesicht die Seele wegzubügeln.

Kurz gesagt: Portraiture ist nicht dafür da, aus einem schlechten Portrait ein gutes Portrait zu machen. Es ist dafür da, bei einem guten Portrait die Retusche schneller, sauberer und kontrollierter zu machen. Das ist ein gewaltiger Unterschied.

Brownz-Kurzfazit Portraiture ist ein starkes Werkzeug für Hautretusche. Aber es braucht Kontrolle. Der Regler ist keine Moralinstanz. Du bist die Moralinstanz.

Der aktuelle Stand: Was bietet Imagenomic 2026?

Imagenomic führt aktuell mehrere Linien: Portraiture für Foto, Noiseware, Realgrain, die Photo Suite als Gesamtpaket und eine Video-Schiene mit Portraiture/Noiseware für Bewegtbild. Auf der offiziellen Download-Seite wird die neue Photo Suite für Adobe Photoshop 2025+, Adobe Lightroom Classic und Affinity gelistet, inklusive Portraiture, Noiseware und Realgrain, Build 3055u1.  [2][3]

Wichtig: Für ältere Einzel-Plug-ins tauchen auf den offiziellen Imagenomic-Seiten weiterhin separate Build-Angaben auf. Portraiture Photo wird auf der Produktseite mit Build 4501 für Photoshop und Build 4501u1 für Lightroom Classic angegeben. Die Download-Seite für ältere Versionen listet Portraiture 4 für macOS 13+ mit Build 4500 bzw. 4500u1. Gleichzeitig meldet ein offizieller Imagenomic-Update-Check für einen älteren Photoshop-Build, dass Build 4602 verfügbar sei. Das ist kein Grund für Panik, aber ein Grund für sauberes Arbeiten: Immer direkt über den offiziellen Account/Downloadbereich installieren, nicht über irgendwelche Download-Spelunken. [1][2][14]

ProduktZweckKernfunktionenHostsMein Hinweis
Photo SuiteGesamtpaketPortraiture, Noiseware, RealgrainPhotoshop 2025+, Lightroom Classic, AffinityOffiziell als aktuelle Suite mit Build 3055u1 gelistet.
Portraiture PhotoHautretuscheSkin smoothing, AI masking, Uniformity, Fill LightPhotoshop, Lightroom ClassicProduktseite: Build 4501/4501u1; Update-Check nennt für Photoshop auch Build 4602.
Noiseware PhotoRauschreduzierungDetail protection, low-light enhancement, PresetsPhotoshop / Lightroom laut ProduktseiteEinzelkauf laut Pricing: Photoshop. In der Suite für mehrere Hosts.
Realgrain PhotoLook, Film, TonungB&W, toning, film looks, InspireFXPhotoshop / Lightroom laut ProduktseiteEinzelkauf laut Pricing: Photoshop. Als kreatives Finish interessant.
Video SuiteRetusche / Denoise für VideoPortraiture, NoisewarePremiere Pro 2025+, After Effects 2025+, DaVinci Resolve 19+, Final Cut Pro 11+Führt Portraiture ins Bewegtbild. AI-Face-Tracking laut Produktseite.

Preis-Faktencheck: Was kostet der Spaß?

Die offizielle Pricing-Seite zeigte bei meiner Recherche die Photo Suite für 129,95 US-Dollar pro Jahr oder 299,95 US-Dollar als Einmalkauf. Portraiture für Photoshop bzw. Lightroom Classic wurde dort mit 199,95 US-Dollar angezeigt, jeweils mit durchgestrichenem höherem Vergleichspreis. Noiseware und Realgrain wurden mit je 99,95 US-Dollar gelistet. Preise sind Momentaufnahmen. Heute gekauft, morgen Aktion, übermorgen wieder anders. Also: vor dem Kauf immer direkt bei Imagenomic schauen. [4]

Portraiture: Was macht das Plug-in eigentlich?

Portraiture ist im Kern ein Skin-Retouching-Plug-in. Es analysiert Portraits, glättet Haut, hilft bei Masken und versucht, wichtige Details zu erhalten. Laut Imagenomic bringt Portraiture neue AI-Masking-Funktionen für Haar, Augen und Skin Smoothing, dazu Skin Smoothing, Uniformity und Fill Light. Das klingt alles sehr modern, ist aber im Kern immer noch die gleiche Grundfrage: Wie bekomme ich Haut ruhiger, ohne daraus Plastik zu machen? [1]

Und da ist Portraiture nach wie vor interessant. Gerade für Portraitserien, Beauty-Sets, People-Shootings, Bewerbungsbilder, Fashion-Editorials oder auch syntografisch weiterverarbeitete Portraits kann es Zeit sparen. Aber nur, wenn man es als Teil eines Workflows benutzt. Nicht als Endstation.

Was ich an Portraiture gut finde

  • Es ist schnell. Für Serienjobs ist das kein kleines Detail, sondern bares Geld und weniger Nervenabrieb.
  • Es arbeitet gezielter als ein normaler Weichzeichner. Hautretusche ohne saubere Maske ist meistens Murks.
  • Es kann Haut beruhigen und trotzdem Textur übrig lassen, wenn man es dosiert einsetzt.
  • Es eignet sich gut für Einsteiger, weil man nicht sofort Frequenztrennung, Dodge & Burn und Masken-Feuerwerk beherrschen muss.
  • Es lässt sich gut in Photoshop-Workflows integrieren, besonders wenn man mit Ebenen, Smartobjekten und Masken arbeitet.

Was ich kritisch sehe

  • Die Gefahr ist brutal einfach: zu viel Smoothing. Dann sieht jedes Gesicht aus wie ein Handyfilter mit Diplom.
  • AI-Masking ist gut, aber nicht unfehlbar. Haare, Augenbrauen, Tattoos, Lippen, Schmuck und Kleidung müssen kontrolliert werden.
  • Wer schlechte Lichtführung, falschen Weißabgleich oder kaputte Hautfarben hat, repariert das nicht magisch mit Portraiture.
  • Die Produkt- und Build-Logik auf den offiziellen Seiten ist nicht komplett selbsterklärend. Photo Suite, Einzel-Plug-ins, alte Builds, neue Builds – da muss man kurz hinsehen.
  • Für absolute High-End-Retusche ersetzt es kein sauberes Dodge & Burn. Es ist Beschleuniger, nicht Meisterbrief.
Meine klare Regel Portraiture nie auf 100 Prozent Vertrauen stellen. Immer auf eigener Ebene, immer mit Maske, immer mit Vorher/Nachher-Blick. Haut darf besser aussehen. Sie darf aber nicht nach Plastikfolie klingen.

Der richtige Workflow in Photoshop

Wenn du Portraiture in Photoshop verwendest, dann bitte nicht einfach Bild auf, Filter drauf, speichern, fertig. Das ist die Abkürzung in die Geschmacksnotaufnahme. Der bessere Weg ist simpel, sauber und auch für Einsteiger machbar.

  1. RAW sauber entwickeln: Weißabgleich, Belichtung, Kontrast, grobe Hautfarben. Erst das Fundament, dann die Tapete.
  2. Grundretusche machen: Pickel, Fussel, grobe Störungen, Hautunreinheiten, die wirklich weg sollen. Das lieber klassisch mit Healing Brush, Remove Tool oder Stempel.
  3. Ebene duplizieren oder Smartobjekt verwenden: Portraiture soll rückbaubar bleiben. Immer.
  4. Portraiture moderat anwenden: nicht mit maximalem Smoothing starten. Lieber weniger und später lokal nacharbeiten.
  5. Maske kontrollieren: Augen, Lippen, Haare, Augenbrauen, Tattoos, Schmuck, Stoffstruktur und Hintergrund müssen lebendig bleiben.
  6. Deckkraft der Ebene reduzieren: oft ist 40 bis 70 Prozent viel besser als 100 Prozent.
  7. Danach manuell finishen: Dodge & Burn, lokale Kontraste, Farbstimmung, Schärfe, finaler Look.

Meine Startwerte für Einsteiger

Es gibt keine heiligen Zahlen, weil jedes Foto anders ist. Aber als Startpunkt würde ich so denken:

  • Smoothing eher niedrig bis mittel starten. Wenn du den Effekt sofort siehst, ist er wahrscheinlich schon zu stark.
  • Details erhalten. Poren dürfen bleiben. Kleine Unregelmäßigkeiten dürfen bleiben. Menschen haben Haut, keine Renderoberfläche.
  • Fill Light sparsam einsetzen. Das kann Schatten retten, aber auch sehr schnell flach machen.
  • Maskenansicht verwenden und harte Kanten suchen. Gerade bei Haaren und Tattoos.
  • Vorher/Nachher nicht nur bei 100 Prozent Zoom prüfen, sondern auch in Gesamtansicht. Ein Portrait muss als Bild funktionieren, nicht nur als Pixel-Labor.

Portraiture in Lightroom Classic

Portraiture gibt es auch für Lightroom Classic. Das ist praktisch, wenn man Serien schneller bearbeiten will und nicht jedes Bild einzeln in Photoshop öffnen möchte. Trotzdem gilt: Lightroom ist für mich eher der Serien- und Grundentwicklungsplatz. Photoshop bleibt der Ort für feine Retusche, echte Maskenkontrolle und finale Bildarbeit. [1][2][8]

Der sinnvollste Lightroom-Ablauf: zuerst RAW sauber entwickeln, dann Portraiture auf ausgewählte Bilder anwenden, danach die Ergebnisse kontrollieren. Bei kritischen Bildern, Beauty-Arbeiten oder allem, was verkauft, gedruckt oder größer gezeigt wird: ab nach Photoshop. Nicht weil Lightroom schlecht ist. Sondern weil Haut, Augen und Details Kontrolle brauchen.

Noiseware: Das unterschätzte Vorher-Werkzeug

Noiseware ist Imagenomics Rauschreduzierung. Laut Produktseite geht es um Detail Protection, Low-Light Enhancement, neue Performance und fein abgestimmte Presets. Das klingt trocken, ist aber wichtig: Rauschen und Hautretusche beißen sich gern. Wenn du stark verrauschte Haut glättest, kann das Ergebnis matschig werden. Wenn du zu stark entrauschst, stirbt die Textur. Also: Noiseware vorsichtig und meist vor der finalen Hautretusche einsetzen. [5]

  • Bei hohen ISO-Werten zuerst Rauschen in den Griff bekommen, dann Haut retuschieren.
  • Noiseware nicht über Augen, Haare, Stoffstruktur und Schmuck matschen lassen. Maskieren hilft.
  • Rauschreduzierung lieber etwas zu schwach als zu stark. Schärfe kann man retten. Totgebügelte Details kommen selten glaubwürdig zurück.
  • Bei Fine-Art- oder Synthography-Bildern kann ein Rest Korn sogar gut sein. Nicht jedes Korn ist ein Fehler.

Realgrain: Das Finish, nicht die Rettung

Realgrain ist das Look-Werkzeug der Familie: Schwarzweiß, Tonung, Film- und Farbeffekte. Die offizielle Produktseite spricht von B&W, Toning, Film und InspireFX für kreative Variationen. Das kann spannend sein, besonders wenn ein Bild zu sauber oder digital wirkt. Aber auch hier: Realgrain ist Finish. Nicht Tarnfarbe für schlechte Retusche. [6]

Ich würde Realgrain am Ende einsetzen. Nach Hautretusche, nach Farblook, nach Kontrastarbeit. Erst dann entscheidet man, ob das Bild Korn, Tonung oder einen filmischeren Charakter braucht. Gerade bei Portraits kann ein feines Korn helfen, die Haut wieder glaubwürdiger zu machen, wenn sie vorher zu glatt wurde. Das ist kein Freibrief. Das ist Pflaster, nicht Chirurgie.

Photo Suite: Wahrscheinlich die sinnvollere Wahl für neue Workflows

Wenn man heute neu einsteigt, wirkt die Photo Suite für mich logischer als nur ein einzelnes Plug-in. Auf der Download-Seite wird sie für Photoshop 2025+, Lightroom Classic und Affinity gelistet und enthält Portraiture, Noiseware und Realgrain. Genau diese Kombination ergibt im Alltag Sinn: Rauschen kontrollieren, Haut bearbeiten, Look fertigstellen. [2][3]

Der Preis ist natürlich eine Frage. Wenn jemand nur alle paar Wochen ein Portrait macht, ist das vielleicht zu viel. Wer aber Serien, Models, Workshops, Bewerbungen, Beauty, Syntografie-Ausgangsmaterial oder viele Social-Media-Bilder bearbeitet, spart damit Zeit. Und Zeit ist kein Bonus. Zeit ist Material.

Portraiture Video und Video Suite

Interessant ist auch die Video-Schiene. Imagenomic bietet Portraiture Video für Premiere Pro, After Effects, Final Cut Pro und DaVinci Resolve an. Die Video-Seite nennt AI-Technologie, die Gesichter über Frames verfolgt, sowie Shine Removal und Fill Light. Die Download-Seite listet die neue Video Suite für Premiere Pro 2025+, After Effects 2025+, DaVinci Resolve 19+ und Final Cut Pro 11+ mit Portraiture und Noiseware, Build 3051u1. [7][2]

Für Fotografen ist das vielleicht Nebenschauplatz. Für alle, die Reels, Musikvideos, Making-ofs, KI-Video, Fashion-Clips oder Workshop-Material machen, ist das aber nicht uninteressant. Hautretusche in Video ist nämlich normalerweise eine kleine Strafarbeit mit Renderzeit und Fluchanteil. Wenn das sauber trackt und nicht flackert, ist das ein ernstes Werkzeug.

Installation, Testversion und Lizenz

Imagenomic bietet offizielle Installationsanleitungen für Windows und Mac. Wichtig ist banal, aber wichtig: Photoshop vor der Installation schließen. Der Installer erkennt kompatible Host-Anwendungen meistens automatisch; falls nicht, kann man unter Windows den Host manuell hinzufügen. Auf Mac weist Imagenomic darauf hin, nach der Installation neu zu starten. Für Trials gibt es laut Supportseite einen 15-Tage-Testschlüssel, der per E-Mail kommt. Eine gekaufte Lizenz kann laut Imagenomic auf bis zu zwei eigenen Systemen genutzt werden. [10][11][12][13]

Wichtiger Praxis-Hinweis Keine gecrackten Installer, keine dubiosen Downloadseiten, keine Torrent-Versionen. Gerade Photoshop-Plug-ins sitzen tief im System. Wenn du dir da Müll installierst, hast du mehr Probleme als Hautporen.

Tipps und Tricks für bessere Ergebnisse

1. Nie global vertrauen: Portraiture soll Haut bearbeiten, nicht das ganze Bild weichspülen. Augen, Haare, Tattoos, Lippen, Kleidung und Hintergrund kontrollieren.

2. Deckkraft ist dein Freund: Eine zu starke Portraiture-Ebene wirkt oft schlimm. Deckkraft runter und lokal maskieren. Das ist meistens der Unterschied zwischen sauber und peinlich.

3. Vorher heilen, nachher formen: Grobe Störungen vorher mit klassischen Werkzeugen entfernen. Danach Portraiture. Danach Dodge & Burn oder lokale Kontrastarbeit.

4. Tattoos schützen: Bei Models mit Tattoos bitte nicht einfach Hautmaske drüber. Tattoos brauchen Kante, Pigment, Struktur. Sonst sehen sie gedruckt statt gestochen aus.

5. Kein Porenkrieg: Nicht jede Pore ist ein Feind. Haut darf leben. Kleine Textur ist gut. Komplett glatte Haut sieht schnell billig aus.

6. Batch nur mit Kontrolle: Presets für Serien sind super, aber Licht und Haut sind selten in jedem Bild identisch. Stichproben machen. Besonders bei Mischlicht.

7. Noiseware vor Portraiture testen: Bei High-ISO-Portraits zuerst Rauschen beruhigen, dann Haut. Aber nicht totentrauschen.

8. Realgrain am Ende: Wenn ein Bild zu digital wirkt, kann Realgrain als finales Korn/Filmfinish helfen. Nicht vorher, nicht als Ausrede.

9. Export für Web und Druck getrennt denken: Was auf Instagram gut aussieht, kann im Druck zu weich wirken. Für Print weniger Smoothing, mehr Textur, sauberere Schärfe.

10. Speichern mit Versionen: Eine Version ohne Plug-in-Effekt behalten. Immer. Der heutige Wow-Look kann morgen nach Filterunfall aussehen.

Meine Bewertung

BereichBewertungKommentar
EinsteigerfreundlichkeitSehr gutMan kommt schnell zu sichtbaren Ergebnissen. Genau deshalb braucht es Disziplin.
Qualität bei moderatem EinsatzGut bis sehr gutNatürliche Ergebnisse sind möglich, wenn Masken und Deckkraft stimmen.
High-End-RetuscheGut als VorarbeitErsetzt kein manuelles Dodge & Burn und keine bewusste Hautarbeit.
SerienworkflowSehr starkHier liegt die eigentliche Kraft: schneller, konsistenter, weniger Handarbeit.
Preis/LeistungAbhängig vom EinsatzFür Vielbearbeiter sinnvoll, für Gelegenheitsnutzer eventuell zu teuer.
Photo SuiteStimmiger als EinzelkaufDie Kombination aus Portraiture, Noiseware und Realgrain passt zum echten Workflow.

Fazit: Für wen lohnt sich Portraiture?

Portraiture lohnt sich für alle, die regelmäßig Portraits retuschieren und schneller zu sauberen Ergebnissen kommen wollen: Fotografen, Studios, People-Shooter, Beauty/Fashion-Leute, Content-Produzenten und auch Syntografie-Workflows, bei denen echte Studiofotografie weitergedacht wird.

Es lohnt sich weniger für Leute, die glauben, ein Plug-in ersetzt Geschmack. Tut es nicht. Portraiture macht nicht automatisch gute Haut. Es macht Hautbearbeitung schneller. Den Unterschied muss man verstehen, sonst sieht man es dem Bild an. Sofort.

Mein Standpunkt: Imagenomic ist 2026 weiterhin relevant. Nicht weil es neu schreit, sondern weil die Werkzeuge im richtigen Workflow Sinn ergeben. Portraiture für Haut. Noiseware für saubere Basis. Realgrain für Charakter. Photo Suite als Paket für alle, die das ernsthaft nutzen. Und wie immer: Werkzeug kaufen ist leicht. Werkzeug beherrschen ist der Teil, wo es interessant wird.

Schlusssatz Hautretusche ist keine Hautvernichtung. Ein gutes Portrait darf besser aussehen als die Wirklichkeit. Es sollte nur nicht vergessen, dass es einmal ein Mensch war.

Faktencheck und Quellen

Alle folgenden Links wurden für diesen Beitrag geöffnet bzw. geprüft. Stand: 14. Juni 2026. Bei Software gilt trotzdem: vor Kauf, Download oder Installation immer direkt beim Hersteller nachsehen, weil Builds, Preise und Kompatibilität sich schnell ändern können.

Nr.QuelleLinkWofür verwendet
[1]Imagenomic – Portraiture Photohttps://www.imagenomic.com/products/portraiturePortraiture-Funktionen, Hosts, Build-Hinweise, Produktpositionierung
[2]Imagenomic – Download / Free Trialshttps://www.imagenomic.com/DownloadDownload-Stände, Builds, Photo Suite, Video Suite, aktuelle Host-Angaben
[3]Imagenomic – Photo Suitehttps://imagenomic.com/products/prosuitePhoto Suite Umfang und Funktionsbeschreibung
[4]Imagenomic – Pricinghttps://imagenomic.com/PricingPreise für Photo Suite, Portraiture, Noiseware und Realgrain
[5]Imagenomic – Noiseware Photohttps://imagenomic.com/products/noisewareNoiseware-Funktionen, System-/Host-Hinweise
[6]Imagenomic – Realgrain Photohttps://imagenomic.com/products/realgrainRealgrain-Funktionen, InspireFX, Hosts
[7]Imagenomic – Portraiture Videohttps://imagenomic.com/Products/PortraitureVideoPortraiture Video, AI-Tracking, Shine Removal, Fill Light
[8]Imagenomic – Tutorialshttps://imagenomic.com/support/tutorialsTutorial-Übersicht, Workflow-Videos, gemeinsame Nutzung der Plug-ins
[9]Imagenomic – Droplets & Actionshttps://www.imagenomic.com/Support/DropletsActions, Droplets und Workflow-Automation
[10]Imagenomic – Installation Windowshttps://imagenomic.com/Installation/Plugin?type=winWindows-Installation
[11]Imagenomic – Installation Machttps://imagenomic.com/Installation/Plugin?type=macMac-Installation
[12]Imagenomic – Trial Key Requesthttps://imagenomic.com/Installation/Plugin?type=trial15-Tage-Trial-Hinweise
[13]Imagenomic – License Key Installationhttps://imagenomic.com/Installation/Plugin?type=keyLizenzaktivierung und Nutzung auf bis zu zwei eigenen Systemen
[14]Imagenomic – Update Check Examplehttps://www.imagenomic.com/updates?e=7&p=W&v=3027Build-Konflikt/Update-Hinweis Portraiture Photoshop 4602

Linkprüfung – kurzer Status

  • Offizielle Imagenomic-Produktseiten zu Portraiture, Photo Suite, Noiseware, Realgrain und Portraiture Video: erreichbar.
  • Offizielle Download-, Pricing-, Tutorial-, Droplets/Actions- und Installationsseiten: erreichbar.
  • Hinweis: Die offiziellen Seiten zeigen nicht an jeder Stelle dieselbe Build-Logik. Deshalb wurden im Artikel die Unterschiede offen genannt statt glattgebügelt.
  • Nicht verwendet wurden dubiose Free-Download-, Crack-, Torrent- oder Mirror-Seiten. Die tauchen bei Suchmaschinen auf, sind für einen seriösen Fachartikel aber raus.

Die manuelle Ergänzung findest du in meinen Retusche-Tipps. Welche weiteren Werkzeuge zu deinem Workflow passen, zeigt die Übersicht der Photoshop-Plugins.

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