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Photoshop-Plugins: Topliste, Neuerscheinungen, Geheimtipps, Preise und Faktencheck

Recherche- und Preisstand: 27. Juli 2026

Photoshop kann sehr viel. Aber Photoshop kann nicht alles gleich gut, gleich schnell und gleich bequem. Genau hier kommen Plugins, Panels und eigenständige Zusatzprogramme ins Spiel: Sie entrauschen RAW-Dateien besser, retten leichte Fehlfokussierung, automatisieren Retusche, erzeugen Filmlooks, bauen komplexe Masken, liefern tausende Texturen direkt in Photoshop oder ersetzen im Extremfall sogar einen großen Teil des gesamten Adobe-Workflows.

Diese Liste ist kein wahlloses Sammelsurium aus Affiliate-Hits und uralten Klassikern. Aufgenommen wurden Werkzeuge, die 2026 tatsächlich noch weiterentwickelt werden, eine nachvollziehbare Herstellerseite besitzen und in einem modernen Foto-, Retusche- oder Composing-Workflow einen echten Zweck erfüllen. Dazu kommen einige Geheimtipps, die nicht jeder am Schirm hat, aber verdammt clever sind.

Wichtig: Mit „aktueller deutscher Photoshop-Version“ ist Photoshop 2026, Version 27.0, gemeint. Bei Plugins ist die Sprache meist nicht das Hauptproblem. Entscheidend sind Plugin-Architektur, Betriebssystem, Prozessor, Grafikkarte und die vom Hersteller unterstützte Photoshop-Version.

Der Faktencheck: Was muss 2026 wirklich kompatibel sein?

Adobe unterscheidet heute grob zwischen modernen UXP-Plugins und älteren klassischen Plugins beziehungsweise Erweiterungen. UXP-Plugins werden über Photoshop unter „Plugins“ oder über den Creative-Cloud-Marktplatz verwaltet. Klassische Filter und externe Programme werden häufig weiterhin über eigene Installer eingebunden.

  • Photoshop 2026 v27.0 ist die aktuelle Desktop-Version. Ältere Systeme werden von Adobe schrittweise nicht mehr unterstützt.
  • Auf Apple-Silicon-Macs laufen moderne UXP-Plugins nativ. Manche alten Erweiterungen benötigen weiterhin Rosetta oder funktionieren gar nicht mehr.
  • Die deutsche Photoshop-Oberfläche verhindert ein technisch sauber gebautes Filter-Plugin normalerweise nicht. Das Plugin selbst kann trotzdem nur Englisch anbieten.
  • „Funktioniert mit Photoshop“ bedeutet nicht automatisch, dass Smartobjekte, 16-Bit-Dateien, CMYK, Stapelverarbeitung oder Aktionen unterstützt werden.
  • Cloud-KI und lokale KI sind nicht dasselbe. Bei vertraulichen Kundenbildern muss geprüft werden, ob die Datei den Rechner verlässt.

Meine Ampel: GRÜN = aktuelle Herstellerangabe und klarer Photoshop-Workflow. GELB = grundsätzlich nutzbar, aber mit Einschränkungen oder älterer Produktbasis. ROT = 2026 nicht mehr sinnvoll als Neukauf.

Photoshop-Plugins im schnellen Überblick

WerkzeugHauptnutzenModellPreis beim CheckKompatibilitätUrteil
Nik Collection 9Farbe, Schwarzweiß, lokale LooksKauflizenz179,99 US-$; Upgrade ab 99,99 US-$GRÜNBeste klassische Suite
ON1 Photo RAW 2026.4RAW, Ebenen, Masken, EffekteKauflizenzregulär 99,99 US-$; Aktion 49,99 US-$GRÜNStärkste Adobe-Alternative
Retouch4me / ApexKI-Retusche mit EbenenkontrolleKauflizenz oder CloudEinzelplugin regulär ca. 145 US-$; Aktionen variierenGRÜNTop für Retusche
Topaz PhotoEntrauschen, Schärfen, Fokus, UpscalingAbo39 US-$/MonatGRÜNTechnische Rettungsmaschine
Luminar NeoKI-Looks, Relight, Himmel, schnelle EffekteKauflizenz119-179 US-$ je PaketGRÜN/GELBSchnell und kreativ
Boris FX Optics 2026Cinematic, Licht, Partikel, Film-VFXAbo oder Kauf9 US-$/Monat, 99 US-$/Jahr, 149 US-$ dauerhaftGRÜNDer Effekt-Geheimtipp
Infinite ToolsColor Grading, Retusche, TexturenKauflizenzmeist 189 € je großes PanelGRÜNHigh-End für Spezialisten
Imagenomic SuiteHaut, Rauschen, FilmkornAbo oder Kauf129,95 US-$/Jahr oder 299,95 US-$ einmaligGRÜN/GELBBewährter Klassiker
DxO PureRAW 6RAW-Entrauschung und ObjektivkorrekturKauflizenz129,99 €GRÜNBeste RAW-Vorstufe
Exposure X7Filmlooks, RAW, OrganisationKauflizenz129 US-$; Bundle 149 US-$GELBStarker Analog-Geheimtipp
ON1 Effects 2026Filter, LUTs, Texturen, MaskierungKauflizenzpreisabhängig von Aktion/BundleGRÜNGute reine Effektlösung
Adobe Plugin MarketplaceUXP-Panels und Workflow-Erweiterungengemischtkostenlos bis PremiumGRÜNErste sichere Suchstelle

1. Nik Collection 9

Der unverwüstliche Klassiker ist 2026 wieder richtig aktuell

Direktlink: https://nikcollection.dxo.com/

Nik Collection ist seit Jahren eine der bekanntesten Plugin-Suiten überhaupt. Version 9 ist keine alte Legende mit neuem Etikett, sondern eine aktuelle Suite für Windows und macOS. Sie integriert sich in Photoshop, Affinity und DxO PhotoLab und kann teilweise auch eigenständig verwendet werden.

Das kann es besonders gut

  • Nik Silver Efex für sehr kontrollierte Schwarzweiß-Umsetzungen
  • Nik Color Efex für Farblooks, Kontrast und kreative Filter
  • Nik Viveza für lokale Farb- und Tonwertkorrekturen
  • Nik Analog Efex für Film-, Kamera- und Papierästhetik
  • Nik HDR Efex für HDR und strukturierte Einzelbildlooks

Neu beziehungsweise 2026 relevant: Neu in Version 9 sind unter anderem KI-Masken und Tiefenmasken. Gerade diese Kombination mit der klassischen U-Point-Technik macht die Suite wieder relevanter, weil lokale Effekte schneller gesetzt werden können, ohne in Photoshop jede Maske von Hand zu pinseln.

Preis: 179,99 US-Dollar für eine neue Lizenz; Upgrade für berechtigte Besitzer ab 99,99 US-Dollar. 30 Tage Testversion ohne Zahlungsdaten.

Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN. Der Hersteller nennt Photoshop-Integration, Windows/macOS und eine deutsche Programmoberfläche. Für die neuen KI-Masken gelten deutlich höhere Hardwareanforderungen.

Mein Urteil: Für Schwarzweiß, Fine Art, Portrait, Landschaft und kreative Looks ist Nik weiterhin eine der sinnvollsten Komplettlösungen. Wer nur einen einzigen Filter braucht, kauft allerdings viel Ballast mit.

2. ON1 Photo RAW 2026.4

Das Zusatzprogramm, das Photoshop und Lightroom teilweise ersetzen kann

Direktlink: https://www.on1.com/products/photo-raw/

ON1 Photo RAW ist vermutlich genau das Programm, das mit „ON1 Photo“ gemeint ist. Es ist kein kleines Plugin, sondern ein kompletter RAW-Editor mit Bildverwaltung, Ebenen, Masken, Retusche, Effekten und KI-Werkzeugen. ON1 positioniert es ausdrücklich als Kaufsoftware ohne Pflichtabo.

Das kann es besonders gut

  • RAW-Entwicklung und Bildverwaltung
  • Ebenen und Masken ohne Wechsel zu Photoshop
  • Restore AI, Sky Swap und Portrait-Werkzeuge
  • integriertes Resize AI
  • hundert Presets, LUTs, Texturen und kreative Filter

Neu beziehungsweise 2026 relevant: Die 2026-Version bringt smartere Motiv- und Hintergrundmasken, neue Maskenebenen sowie kreative Filter wie Motion, Depth Lighting, Split Field und Double Exposure. ON1 Effects 2026 ist zusätzlich als reine Effektlösung erhältlich.

Preis: Regulär 99,99 US-Dollar; beim Check als Sommeraktion für 49,99 US-Dollar. Eine Lizenz ist für zwei Computer vorgesehen.

Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN als eigenständiges Programm. ON1 bietet zusätzlich Plugin-Workflows für Adobe-Programme. Die deutsche Oberfläche und exakte Sprachabdeckung sollte vor dem Kauf über die Testversion geprüft werden.

Mein Urteil: Die stärkste Empfehlung für Menschen, die Adobe reduzieren oder ganz verlassen möchten. Nicht ganz so tief wie Photoshop beim Composing, aber für Fotografie erschreckend komplett.

3. Retouch4me und Retouch4me Apex

Der derzeit spannendste Retusche-Baukasten

Direktlink: https://retouch4.me/products/retouch-plugins?lng=de

Retouch4me automatisiert nicht einfach „Beauty“, sondern zerlegt professionelle Retusche in einzelne Aufgaben: Heal, Dodge & Burn, Mattifier, Skin Tone, Portrait Volumes, Stray Hairs, Fabric, Dust, Clean Backdrop und weitere Module. Die Plugins können Photoshop-Ebenen erzeugen und lassen sich dadurch wesentlich kontrollierter einsetzen als eine komplett geschlossene Ein-Klick-App.

Das kann es besonders gut

  • Hautunreinheiten entfernen, ohne die Hautstruktur völlig zu zerstören
  • Dodge & Burn auf einer editierbaren Ebene
  • Glanzstellen reduzieren
  • Hauttöne angleichen
  • Haare, Kleidung, Hintergrund und Staub bearbeiten

Neu beziehungsweise 2026 relevant: Apex ist die neuere All-in-One-Variante: ein Plugin mit mehreren Werkzeugen, Echtzeitvorschau und Cloud-Verarbeitung. Neue Nutzer erhalten laut Hersteller 20 kostenlose Credits. Zusätzlich gibt es weiterhin dauerhafte Einzelplugin-Lizenzen.

Preis: Einzelplugins werden regulär häufig um 145 US-Dollar angeboten; beim Check lief eine 30-Prozent-Aktion. Cloud- und Bundlepreise ändern sich abhängig vom Umfang.

Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN. Windows und macOS werden unterstützt; viele Module laufen als Photoshop-Plugin und Standalone. Bei Cloud-Verarbeitung müssen Datenschutz und Einwilligung des Models beziehungsweise Kunden geklärt sein.

Mein Urteil: Für große Portraitserien ist Retouch4me ein massiver Zeitgewinn. Für ein einzelnes Fine-Art-Bild bleibt manuelles Dodge & Burn oft schöner. Automatik darf Arbeit abnehmen, aber nicht das Gesicht neu erfinden.

4. Topaz Photo

Technische Rettung statt Farbspielerei

Direktlink: https://www.topazlabs.com/topaz-photo

Topaz hat seine Produktwelt umgebaut. Das frühere Topaz Photo AI ist laut eigener Dokumentation eingestellt und bleibt als Legacy-App bestehen. Aktuell entwickelt der Anbieter Topaz Photo weiter. Diese Unterscheidung ist wichtig, weil im Internet weiterhin massenhaft alte Photo-AI-Empfehlungen herumliegen.

Das kann es besonders gut

  • Rauschen reduzieren
  • leichte Bewegungs- und Fokusunschärfe verbessern
  • Super Focus und Dust & Scratch
  • Upscaling und Gesichtsrekonstruktion
  • Licht und Farbe automatisch balancieren

Neu beziehungsweise 2026 relevant: Topaz Photo läuft eigenständig und über zwei Photoshop-Workflows: Filter oder „Datei > Automatisieren“. Der Automate-Weg ist für Skalierung und bestimmte Funktionen sinnvoller. Photoshop-Aktionen rund um Topaz werden vom Hersteller ausdrücklich nicht als stabiler Workflow unterstützt.

Preis: 39 US-Dollar pro Monat für Topaz Photo. Das gesamte Topaz-Studio-Paket kostet 34 US-Dollar monatlich bei jährlicher Abrechnung beziehungsweise 399 US-Dollar pro Jahr.

Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN für Photoshop CC. Photoshop CS-Versionen werden nicht unterstützt. Leistungsfähige Hardware ist praktisch Pflicht.

Mein Urteil: Wenn ein Bild technisch weich, verrauscht oder leicht daneben fokussiert ist, gehört Topaz zu den stärksten Werkzeugen. Bei gesunder Ausgangsqualität kann es aber auch Details erfinden und Gesichter plastifizieren. Regler runter, Augen auf.

5. Luminar Neo

Der schnelle KI-Kreativbaukasten

Direktlink: https://skylum.com/de/luminar

Luminar Neo ist Standalone-App und Plugin für Photoshop sowie Lightroom Classic. Es richtet sich an Menschen, die schnell zu starken Ergebnissen kommen möchten: Relighting, Himmeltausch, Objektentfernung, Portraittools, Fokus-Stacking, HDR, Panorama, Rauschreduzierung und kreative Looks stecken in einer sehr zugänglichen Oberfläche.

Das kann es besonders gut

  • schnelle Stimmungs- und Lichtkorrekturen
  • Sky AI und Relight
  • Portrait- und Hautwerkzeuge
  • Presets, LUTs, Overlays und kreative Assets
  • Restaurierung und AI-Assistent

Neu beziehungsweise 2026 relevant: Die 2026-Version enthält Funktionen aus dem Herbst-Upgrade 2025 und den Frühjahrsupdates 2026. Als Photoshop-Plugin sind GenErase, GenExpand und GenSwap jedoch nicht verfügbar; außerdem muss das Bild wegen Photoshop-Beschränkungen mit gleicher Pixelzahl zurückgegeben werden.

Preis: Unbefristete Desktop-Lizenz beim Check 119 US-Dollar, geräteübergreifend 159 US-Dollar, Max 179 US-Dollar. Generative Funktionen und automatische Upgrades können nach einem Jahr Zusatzkosten verursachen.

Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN bis GELB. Photoshop- und Lightroom-Plugins werden ausdrücklich angeboten. Einzelne Funktionen sind im Plugin-Modus eingeschränkt.

Mein Urteil: Luminar ist kein Ersatz für kontrollierte High-End-Retusche. Für schnelle Looks, Lichtstimmungen und kreative Variationen ist es aber brutal praktisch.

6. Boris FX Optics 2026

Hollywood-Effekte für Standbilder – und ein echter Geheimtipp

Direktlink: https://borisfx.com/products/optics/

Boris FX kommt aus der Film- und VFX-Welt. Optics überträgt diese Denkweise auf Fotografie: Licht, Glows, Lens Flares, Partikel, Filmemulation, Diffusion, Masken und Effekte, die deutlich weniger nach klassischem Fotofilter aussehen als bei vielen Preset-Paketen.

Das kann es besonders gut

  • mehr als 187 Filter und tausende Presets
  • Sapphire-inspirierte Film- und Lichteffekte
  • Partikel, Rauch, Funken und atmosphärische Elemente
  • KI-Masken und Tiefenmasken
  • Standalone plus Plugins für mehrere Hostprogramme

Neu beziehungsweise 2026 relevant: Optics 2026 bringt neue One-Click-KI-Werkzeuge, Gesichtsmasken, Tiefenkarten und neue Cinematic Looks. Im Juni 2026 wurde die Plugin-Unterstützung zusätzlich auf Apple Photos, Capture One und Affinity Photo erweitert.

Preis: 9 US-Dollar pro Monat, 99 US-Dollar pro Jahr oder 149 US-Dollar als dauerhafte Lizenz; Upgrade- und Supportplan 49 US-Dollar pro Jahr.

Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN. Photoshop, Lightroom, Capture One, Affinity Photo und Standalone werden aktuell genannt.

Mein Urteil: Für Composings, Fashion, Pop Art und cineastische Bildwelten ist Optics einer der spannendsten Geheimtipps dieser Liste. Wer nur natürliche Hochzeitsfarben will, braucht es wahrscheinlich nicht.

7. Infinite Tools

High-End-Panels für Menschen, die Photoshop wirklich benutzen

Direktlink: https://infinite-tools.com/plugins/

Infinite Tools richtet sich nicht an Einsteiger, die einen Fertigfilter suchen. Die Panels organisieren, beschleunigen oder erweitern professionelle Retusche und Farbgestaltung. Hinter dem Projekt stehen erfahrene Retuscheure; viele Werkzeuge sind moderne UXP-Plugins und vollständig Apple-Silicon-kompatibel.

Das kann es besonders gut

  • Infinite Color für zufällige und kontrollierte Color Grades
  • Infinite Retouch für eigene Retusche-Workflows
  • Infinite Skin für getrennte Ton- und Detailbearbeitung
  • Infinite Unify für ungleichmäßige Farben und Hauttöne
  • Infinite Texture mit über 70.000 kommerziell lizenzierten Dateien
  • Infinite Black & White, Curves, Radiance und Goethe

Neu beziehungsweise 2026 relevant: Besonders spannend sind die neueren Werkzeuge Infinite Curves und Infinite Goethe. Goethe harmonisiert Bilder auf Basis von Farbwahrnehmung und Farbpsychologie statt nur technischer Pixelwerte. Das ist ungewöhnlich und genau deshalb ein echter Geheimtipp.

Preis: Die großen Panels kosten beim Check meist 189 Euro, Infinite Guide 39 Euro. Aktionen und Rabattwochen kommen regelmäßig vor.

Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN. Die aktuellen großen Panels werden als UXP, Windows, Mac und Apple Silicon ausgewiesen.

Mein Urteil: Nicht billig. Dafür sind es Werkzeuge, die einen bestehenden Profi-Workflow verbessern, statt ihn mit Plastikautomatik zu ersetzen.

8. Imagenomic Portraiture, Noiseware und Realgrain

Der bewährte Studioklassiker

Direktlink: https://www.imagenomic.com/

Imagenomic ist seit Jahren in Beauty-, Portrait- und Studio-Workflows vertreten. Portraiture glättet und maskiert Haut, Noiseware entrauscht, Realgrain simuliert Filmkorn und analoge Charakteristik. Die Werkzeuge sind weniger modern inszeniert als manche KI-Neuheit, aber klar auf Produktion ausgerichtet.

Das kann es besonders gut

  • Portraiture für schnelle Hautretusche
  • Noiseware für Rauschreduktion
  • Realgrain für Filmkorn und analoge Anmutung
  • Photoshop-, Lightroom- und teilweise Affinity-Workflows

Neu beziehungsweise 2026 relevant: Die aktuelle Portraiture-Generation wird als KI-gestützt beworben und kombiniert Glättung, Maskierung, Lichtverbesserung und Hautunreinheiten. Gleichzeitig zeigt die Downloadseite teilweise ältere Photoshop-Versionsangaben. Genau deshalb: Testversion zuerst, dann kaufen.

Preis: Photo Suite 129,95 US-Dollar pro Jahr oder 299,95 US-Dollar einmalig. Portraiture für Photoshop 199,95 US-Dollar, Noiseware und Realgrain je 99,95 US-Dollar.

Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN bis GELB. Der Shop nennt Photoshop, Lightroom Classic und Affinity; einzelne Downloadseiten führen teilweise begrenzte Hostversionen. Aktuelle Testversion im eigenen Photoshop 2026 prüfen.

Mein Urteil: Für schnelle Beauty-Produktion immer noch stark. Für natürliche High-End-Haut muss man sehr vorsichtig dosieren.

9. DxO PureRAW 6

Die beste Vorwäsche für schwierige RAW-Dateien

Direktlink: https://www.dxo.com/en/dxo-pureraw/

DxO PureRAW ist kein Kreativfilter, sondern eine technische RAW-Vorstufe. Es kombiniert Demosaicing, Entrauschung, Objektivkorrekturen und Schärfung auf Basis einer riesigen Kamera-Objektiv-Datenbank. Version 6.2 ist aktuell und kann in Lightroom sowie als Smart-Filter im Photoshop-Workflow eingesetzt werden.

Das kann es besonders gut

  • DeepPRIME-Entrauschung
  • optische Korrekturen aus Kamera-Objektiv-Modulen
  • Schärfung ohne klassische Überschärfungsoptik
  • DNG/TIFF-Ausgabe für den weiteren Adobe-Workflow
  • Photoshop-Smartfilter-Integration

Neu beziehungsweise 2026 relevant: PureRAW 6 beschleunigt den Export durch parallele Verarbeitung und unterstützt laut Hersteller mehr als 111.000 Kamera-Objektiv-Module. Die deutsche Sprache wird ausdrücklich angeboten.

Preis: 129,99 Euro für eine neue Lizenz; Upgrades für PureRAW 4 oder 5 ab 79,99 Euro.

Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN. Deutsch, Windows, macOS, Lightroom-Plugin und Photoshop-Smartfilter-Workflow sind dokumentiert.

Mein Urteil: Für hohe ISO, schwierige Objektive und maximale RAW-Qualität ist PureRAW oft sinnvoller als noch ein Effektplugin. Es verbessert die Basis, bevor die Kunst beginnt.

10. Exposure X7

Der unterschätzte Analog- und Filmlook-Spezialist

Direktlink: https://exposure.software/

Exposure X7 ist RAW-Editor, Bildverwaltung und Plugin in einem. Seine große Stärke sind Filmlooks, Körnung, kreative Presets und ein sehr direkter Workflow. Im Bundle stecken zusätzlich Snap Art und Blow Up.

Das kann es besonders gut

  • große Film- und Analogbibliothek
  • nichtdestruktive RAW-Bearbeitung
  • Photoshop- und Lightroom-Plugin
  • Snap Art für malerische Medien
  • Blow Up für hochwertige Vergrößerung

Neu beziehungsweise 2026 relevant: Exposure X7 ist funktional weiterhin erhältlich, wirkt aber 2026 im Vergleich zu den aggressiv weiterentwickelten KI-Konkurrenten älter. Genau deshalb bekommt es keine grüne, sondern eine gelbe Ampel: Es ist gut, aber kein offensichtlicher Zukunftssieger.

Preis: Exposure X7 129 US-Dollar, Bundle mit Snap Art und Blow Up 149 US-Dollar. Kein Abonnement erforderlich.

Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GELB. Photoshop- und Lightroom-Plugins werden angeboten; Produktgeneration X7 ist jedoch nicht neu. Vor dem Kauf aktuelle Host-Unterstützung testen.

Mein Urteil: Ein Geheimtipp für Fotografen, die analoge Looks mögen und kein Abo wollen. Für neue KI-Maskierung und moderne Retusche gibt es stärkere Kandidaten.

11. ON1 Effects 2026

Wenn man ON1-Looks will, aber nicht den ganzen RAW-Editor

Direktlink: https://www.on1.com/products/effects/

ON1 Effects ist der kreative Effektteil aus Photo RAW als eigenständige Lösung. Enthalten sind hunderte Presets, Filter, LUTs, Texturen und Rahmen, die kombiniert, maskiert und gestapelt werden können.

Das kann es besonders gut

  • Vintage und Cinematic
  • Pop Art und grafische Looks
  • LUTs, Texturen und Rahmen
  • mehrere Filter in einem Stack
  • KI-Maskierung für Motiv und Hintergrund

Neu beziehungsweise 2026 relevant: 2026 kamen neue kreative Filter und intelligentere Maskierungsfunktionen hinzu. Damit ist Effects eine gute Lösung für Menschen, die Lightroom oder Photoshop behalten, aber ON1s Effektwelt dazunehmen möchten.

Preis: Der Preis wird häufig über Aktionen und Bundles variiert. Deshalb vor dem Kauf direkt auf der offiziellen Kaufseite prüfen; eine Testversion ist verfügbar.

Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN. Aktuelle 2026-Version und eigener Installer. Als Plugin und Standalone einsetzbar.

Mein Urteil: Guter Mittelweg zwischen Nik und Luminar. Weniger elegant als Nik, weniger KI-showig als Luminar, aber flexibel und kontrollierbar.

12. Adobe Plugin Marketplace

Nicht spektakulär, aber die sicherste erste Suchstelle

Direktlink: https://helpx.adobe.com/photoshop/kb/plugins.html

Der Creative-Cloud-Marktplatz ist die offizielle Verwaltungsstelle für moderne UXP-Plugins und viele Erweiterungen. Dort lassen sich kompatible Plugins installieren, aktualisieren und entfernen, ohne fremde Installer aus dubiosen ZIP-Dateien zu fischen.

Das kann es besonders gut

  • UXP-Panels für Workflow und Zusammenarbeit
  • kostenlose und kostenpflichtige Erweiterungen
  • einfachere Verwaltung über Creative Cloud
  • geringeres Risiko veralteter Installationspfade

Neu beziehungsweise 2026 relevant: Adobe aktualisierte die Plugin-Dokumentation im März und Juni 2026. Trotzdem gilt: Auch ein Marketplace-Plugin muss nicht automatisch perfekt gepflegt sein. Bewertungen, Update-Datum und unterstützte Photoshop-Version prüfen.

Preis: Je nach Plugin kostenlos, Einmalkauf oder Abo.

Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN als Installationsweg für aktuelle UXP-Plugins.

Mein Urteil: Bevor man irgendeine fremde Downloadseite besucht, lohnt sich zuerst die Suche im offiziellen Marketplace. Langweilig, aber vernünftig.

Was davon ist wirklich essenziell?

Nein, man braucht nicht zwölf Zusatzprogramme. Wer alles installiert, hat am Ende ein Photoshop-Menü wie eine überfüllte Ramschlade. Entscheidend ist, welche Lücke im eigenen Workflow tatsächlich existiert.

Für technische Bildqualität: DxO PureRAW 6 oder Topaz Photo. PureRAW ist stärker als sauberer RAW-Start, Topaz stärker bei problematischen fertigen Bildern, Fokus und Upscaling.

Für Portrait- und Beauty-Retusche: Retouch4me oder Infinite Tools. Retouch4me spart massiv Zeit, Infinite Tools bleibt näher am klassischen kontrollierten Photoshop-Workflow.

Für Schwarzweiß und Fine Art: Nik Collection 9, vor allem Silver Efex.

Kreative Farbwelten: Infinite Color, Nik Color Efex, ON1 Effects oder Exposure X7.

Für Composing, Pop Art und cineastische Effekte: Boris FX Optics 2026. Das ist der auffälligste Geheimtipp dieser Liste.

Als Adobe-Alternative: ON1 Photo RAW 2026.4. Luminar Neo ist einfacher und spektakulärer, ON1 ist als Gesamtsystem vollständiger.

Meine drei sinnvollen Pakete

Paket 1: Fotografisch sauber

  • DxO PureRAW 6
  • Photoshop und Camera Raw
  • Nik Collection 9

Damit sind RAW-Qualität, präzise Handarbeit, Farbe und Schwarzweiß abgedeckt. Kein Zirkus, aber ein sehr starkes System.

Paket 2: Portrait und Studio

  • Photoshop
  • Retouch4me Heal und Dodge & Burn oder Apex
  • Infinite Unify beziehungsweise Infinite Retouch
  • Topaz Photo nur für technische Problemfälle

Das ist die Produktionsmaschine für Portrait, Beauty, Fashion und größere Serien.

Paket 3: Brownz-Modus – kreativ und volle Kanne

  • Photoshop
  • Boris FX Optics 2026
  • Infinite Texture und Infinite Color
  • Nik Collection 9
  • Topaz Photo für finale technische Qualität

Damit lassen sich Composings, Pop Art, Fashion, Lichtwelten, Texturen und cineastische Bildlooks bauen, ohne dass alles nach demselben KI-Filter aussieht.

Der 90-Sekunden-Check vor jedem Plugin-Kauf

  • Ist ausdrücklich Photoshop 2026 beziehungsweise eine aktuelle CC-Version genannt?
  • Läuft es nativ auf Apple Silicon oder braucht es Rosetta?
  • Unterstützt es 16 Bit, Smartobjekte und den verwendeten Farbraum?
  • Ist es ein echtes Plugin, ein externer Editor oder nur ein Export-Workflow?
  • Werden Bilder lokal verarbeitet oder in eine Cloud hochgeladen?
  • Darf die Software kommerziell verwendet werden und gelten Umsatzgrenzen?
  • Ist der angezeigte Preis dauerhaft, ein Abo, ein Upgradeplan oder nur das erste Jahr?
  • Gibt es eine funktionierende Testversion ohne Kreditkarte?
  • Bleiben Ebenen und Masken editierbar oder kommt nur ein plattgerechnetes Ergebnis zurück?
  • Wird das Produkt tatsächlich noch weiterentwickelt?

Photoshop-Plugins installieren

  1. Photoshop schließen, bevor ein klassischer Plugin-Installer gestartet wird.
  2. UXP-Plugins bevorzugt über Creative Cloud > Stock & Marketplace > Plugins installieren.
  3. Nach der Installation Photoshop öffnen und unter Plugins, Filter oder Datei > Automatisieren suchen.
  4. Auf einem kopierten Bild und möglichst auf einem Smartobjekt testen.
  5. Nach größeren Photoshop-Updates zuerst Hersteller-Updates installieren und erst dann produktiv arbeiten.
  6. Alte und neue Versionen desselben Plugins nicht parallel behalten, wenn der Hersteller davor warnt.

Was ich 2026 nicht mehr neu kaufen würde

  • Plugins, deren letzte offizielle Photoshop-Unterstützung bei 2022, 2023 oder 2024 endet und die keine aktuelle Testversion bieten.
  • Anonyme „10.000 Filter“-Bundles ohne Hersteller, Lizenz und Updatehistorie.
  • Alte CEP-Panels, die auf Apple Silicon nur mit Rosetta laufen, sofern es eine aktuelle UXP-Alternative gibt.
  • Topaz Photo AI als vermeintlich aktuelles Produkt: Es ist laut Topaz Legacy und wird nicht mehr weiterentwickelt. Das neue Produkt heißt Topaz Photo.
  • Beauty-Plugins, die nur eine glatte Ebene zurückgeben und keinerlei Masken- oder Ebenenkontrolle erlauben.

Das ehrliche Fazit

Die besten Plugins sind nicht jene, die Photoshop mit möglichst viel Glitzer zukleistern. Es sind jene, die einen echten Engpass lösen: bessere RAW-Dateien, schnellere Retusche, kontrolliertere Farben, stärkere Masken oder Effekte, die man in Photoshop nur mit sehr viel Handarbeit bauen müsste.

2026 gehören Nik Collection 9, ON1 Photo RAW, Retouch4me, Topaz Photo, Luminar Neo und DxO PureRAW zu den sichtbarsten Lösungen. Die spannendsten Geheimtipps sind Boris FX Optics und die spezialisierten Infinite-Tools-Panels. Gerade dort entstehen Bildwelten, die nicht sofort nach Standardpreset und Ein-Klick-KI schreien.

Mein Rat ist simpel: Nicht kaufen, weil ein Vorher-nachher-Bild spektakulär aussieht. Testversion laden, drei eigene schwierige Bilder bearbeiten und prüfen, ob das Werkzeug nach dem ersten Wow-Effekt noch immer Zeit spart. Erst dann Geld ausgeben.

Für spezielle Haut- und Farbkorrekturen findest du weitere Werkzeuge in meinen Retusche-Geheimtipps. Wenn du lieber zuerst die Grundlagen sicher beherrschen möchtest, zeigt dir Photoshop für Faule einen klassischen Composing-Workflow.

Geprüfte Linkliste und Quellen

Redaktioneller Hinweis

Preise, Rabatte, Upgradebedingungen und Abomodelle können sich jederzeit ändern und werden teilweise standortabhängig angezeigt. Der Preisstand dieses Beitrags ist der 27. Juli 2026. Vor einem Kauf sind die offizielle Produktseite, Systemvoraussetzungen, Datenschutzbedingungen und Lizenzregeln erneut zu prüfen.

Für Recherche, Strukturierung und sprachliche Ausarbeitung dieses Beitrags wurde KI unterstützend eingesetzt. Die Auswahl der Quellen, der Faktencheck und die abschließende redaktionelle Bearbeitung erfolgten durch mich.


Aktfotografie bearbeiten: Der Workflow für Haut, Körper, Licht, Farbe, Texturen und hochwertige Studio-Retusche

Recherche-, Preis- und Linkstand: 27. Juli 2026

Aktfotografie gehört zu den anspruchsvollsten Bereichen der Bildbearbeitung. Hier funktioniert weder die grobe Beauty-Automatik noch das gedankenlose Glattbügeln der Haut. Jede kleine Veränderung an Licht, Struktur und Körperform ist sichtbar. Gute Retusche muss deshalb präzise sein, die Persönlichkeit des Models respektieren und am Ende wie Fotografie aussehen – nicht wie eine künstlich erzeugte Plastikfigur.

Dieser Beitrag zeigt die aktuell wichtigsten Programme, Photoshop-Plugins, Zusatzwerkzeuge und Texturquellen für professionelle Aktfotografie. Der Schwerpunkt liegt auf Studioaufnahmen, Fine-Art-Akt, Body-Landscapes, Beauty-Akt und künstlerischen Composings. Enthalten sind kostenlose und kostenpflichtige Lösungen, aktuelle Preise, Kompatibilitätsangaben und ein ehrlicher Faktencheck.

Warum Aktfotografie andere Retusche braucht

Bei einem klassischen Porträt konzentriert sich die Retusche vor allem auf Gesicht, Haare und Kleidung. Bei Aktfotografie wird dagegen fast die gesamte sichtbare Körperoberfläche zur Bildfläche. Druckstellen, Rasurspuren, kleine Rötungen, trockene Haut, ungleichmäßige Übergänge, Falten durch Posing, Studiohintergrund und harte Lichtkanten fallen deutlich stärker auf.

  • Körperhaut ist großflächiger und strukturell anders als Gesichtshaut.
  • Dodge & Burn muss Licht und Anatomie unterstützen, nicht den Körper neu erfinden.
  • Hauttöne müssen über Gesicht, Hals, Hände, Beine und Rumpf zusammenpassen.
  • Übergänge an Hüfte, Bauch, Brustkorb, Rücken, Knien und Ellenbogen dürfen nicht künstlich wirken.
  • Narben, Muttermale, Sommersprossen und individuelle Merkmale sollten nicht automatisch entfernt werden.
  • Der Hintergrund und die Körperkontur müssen ebenso sorgfältig bearbeitet werden wie die Haut.

Was KI kann – und wo sie bei Aktfotografie problematisch wird

KI kann heute Routineaufgaben beschleunigen: Hautunreinheiten erkennen, Dodge-&-Burn-Vorarbeit erzeugen, Farbtöne angleichen, Haare oder Kleidung maskieren, Rauschen reduzieren und die technische Bildqualität verbessern. Sie ersetzt aber keine verantwortungsvolle Retusche.

Gerade bei Aktaufnahmen sind drei Punkte entscheidend:

  • Einwilligung und Vertraulichkeit: Das Model muss wissen, wie und wo die Bilder verarbeitet werden. Bei Cloud-Diensten sollte vorab geklärt werden, ob sensible Dateien hochgeladen werden dürfen.
  • Keine automatische Körpernormierung: Bauch, Hüfte, Brust, Gesäß, Hautstruktur und Proportionen dürfen nicht unbemerkt an einen vermeintlichen Schönheitsstandard angepasst werden.
  • Lokale Kontrolle: Für vertrauliche Aufnahmen sind lokal arbeitende Werkzeuge und manuelle Photoshop-Techniken oft die sicherere Wahl als unbekannte Online-Editoren.

Die beste Kombination lautet daher: KI als kontrollierbarer Assistent für technische Vorarbeit – Photoshop und der Mensch für die endgültige Entscheidung.

Aktfotografie bearbeiten: Werkzeuge im Überblick

WerkzeugHauptaufgabePreisPhotoshop/LightroomLokale VerarbeitungUrteil
Adobe Foto-AboRAW, Lightroom, Photoshop, Retusche23,99 €/MonatJaÜberwiegend lokal; Cloud-Funktionen optionalPflichtbasis
Capture One ProTethering, RAW, Hautfarbenab 18 US-$/Monat bei JahresplanPSD/TIFF-ÜbergabeJa, Kernworkflow lokalBeste Studio-RAW-Lösung
Retouch4meHaut, D&B, Mattierung, KörperEinzelplugins meist ca. 125–179 US-$; DemoPhotoshop, Lightroom, teils AffinityJe nach Produkt lokal oder CloudStark, aber kontrollieren
Infinite ToolsD&B, Haut, Farbe, Texturenmeist 79–129 US-$ je PanelPhotoshop CC 2021+JaSehr retusche-orientiert
Imagenomic PortraitureHautglättung und MaskierungPortraiture/Bundle je nach Edition bis ca. 399,95 US-$Photoshop, Lightroom, AffinityJaBewährt, nicht übertreiben
PortraitPro / BodyGesicht und Ganzkörperab 54,95 €; Body-Angebote variierenStandalone, Studio-PluginJaEinfach, aber formgefährlich
Nik Collection 9Farbe, SW, Kontrast, Details169,99 €Photoshop, Affinity, DxO; StandaloneJaTop für Fine Art und SW
Topaz PhotoRauschen, Schärfe, Upscale39 US-$/MonatPlugin/StandaloneLokales Rendering enthaltenTechnischer Problemlöser
AffinityPhotoshop-AlternativekostenlosEigenständige SuiteJaStarke Gratisalternative
Texturelabs / Poly HavenTexturen und OverlayskostenlosDateibasiertJaBeste freie Quellen

1. Adobe Photoshop, Camera Raw und Lightroom Classic

Direktlink: Adobe Foto-Abo Österreich

Photoshop bleibt die zentrale Anwendung für hochwertige Aktretusche. Keine andere Lösung kombiniert Ebenen, Masken, Reparaturwerkzeuge, Frequenztrennung, Dodge & Burn, Verflüssigen, Farbanpassung und zerstörungsfreie Smartobjekte in derselben Tiefe.

Lightroom Classic und Adobe Camera Raw übernehmen die RAW-Entwicklung, Objektivkorrektur, Grundfarbe, lokale Masken und Serienabgleich. Das österreichische Foto-Abo mit 1 TB enthält Lightroom und Photoshop und wurde beim Check mit 23,99 Euro pro Monat inklusive Mehrwertsteuer angeboten.

  • Camera Raw für Belichtung, Weißabgleich, Objektivkorrektur und erste Hautfarbangleichung.
  • Photoshop für Reparatur, Frequenztrennung, Dodge & Burn, Körperkontur, Hintergrund und finale Farbe.
  • Lightroom Classic für Auswahl, Metadaten, Serienabgleich, Tethering und Export.

Lightroom Classic unterstützt Tethering nur für ausdrücklich gelistete Kameras. Adobe aktualisierte die offizielle Kameraliste im Juni 2026; darunter befinden sich zahlreiche aktuelle Sony-, Canon-, Nikon- und Leica-Modelle.

Tethering-Liste: Adobe: unterstützte Kameras

Urteil: Die unverzichtbare Basis. Plugins können Schritte beschleunigen, aber Photoshop bleibt die Kontrollzentrale.

2. Capture One Pro

Direktlink: Capture One Pro

Capture One ist im Studio besonders stark: schnelles Tethering, Sessions, Live View, präzise Farbwiedergabe und ein eigener Skin-Tone-Bereich im Color Editor. Damit lassen sich Farbton, Sättigung und Helligkeit ausgewählter Hautbereiche vereinheitlichen, ohne die gesamte Aufnahme flach zu machen.

Der offizielle Preisbereich zeigte den Pro-Jahresplan ab 18 US-Dollar pro Monat. Capture One kündigte für Juni 2026 eine Preiserhöhung von sechs Prozent über die Produktpalette an; der endgültige Preis hängt deshalb von Region, Abrechnungsart und gewähltem Plan ab.

  • Ideal für tethered Studio-Shootings und direkte Bildkontrolle am großen Monitor.
  • Sehr gute Hautfarbkorrektur vor Photoshop.
  • Sessions sind praktisch, wenn jedes Shooting als abgeschlossenes Projekt verwaltet werden soll.
  • Die finale Pixelretusche bleibt trotzdem eine Aufgabe für Photoshop oder Affinity.

Hauttöne: Offizielles Capture-One-Tutorial

Urteil: Die beste Speziallösung für anspruchsvolle Studio-RAW- und Tethering-Workflows.

3. Retouch4me

Direktlink: Retouch4me Plugins

Retouch4me bietet spezialisierte KI-Plugins für einzelne Retuschieraufgaben. Für Aktfotografie sind vor allem Heal, Dodge & Burn, Skin Tone, Mattifier, Portrait Volumes und Clean Backdrop interessant. Der Hersteller beschreibt Heal ausdrücklich als Werkzeug für Hautunreinheiten am ganzen Körper und Dodge & Burn für problematische Schatten, Augenringe sowie sichtbare Adern an Händen und Füßen.

Beim Check war Dodge & Burn von 179 auf 125,30 US-Dollar reduziert. Eine Demo steht zur Verfügung. Je nach Produkt gibt es lokale Plugins, Cloud-Verarbeitung oder das neuere Apex-System. Apex arbeitet als eigenständige Anwendung sowie als Plugin für Photoshop, Lightroom und Affinity Photo; bei Photoshop können Ergebnisse mit Ebenen zurückgegeben werden.

  • Gut als Vorarbeit, besonders bei großen Serien.
  • Ergebnis immer auf einer eigenen Ebene erzeugen und die Deckkraft kontrollieren.
  • Muttermale, Narben und individuelle Hautmerkmale vor dem Entfernen bewusst beurteilen.
  • Cloud-Verarbeitung nur einsetzen, wenn Einwilligung, Vertrag und Vertraulichkeit geklärt sind.

Urteil: Eines der stärksten Automatisierungssysteme – aber nur als Assistent, nicht als Autopilot.

4. Infinite Tools

Direktlink: Infinite Tools

Infinite Tools richtet sich direkt an professionelle Photoshop-Anwender. Infinite Retouch organisiert einen kompletten Retusche-Workflow, Infinite Skin beschleunigt die grundlegende Hautbearbeitung, Infinite Luma und Radiance helfen bei Licht und Plastizität, Infinite Looks und Curves bei Farbe, Infinite Texture bei Overlays und Oberflächen.

Die offiziellen Produktseiten zeigten Preise von meist 79 US-Dollar für einzelne Panels und 129 US-Dollar für Infinite Looks. Laut Support benötigen die aktuellen Plugins grundsätzlich Photoshop CC 2021 oder neuer, sofern beim Produkt nichts anderes angegeben ist. Die Lizenz deckt bis zu drei persönliche Computer ab.

  • Sehr gute Photoshop-Integration.
  • Hilft beim Aufbau sauberer Ebenen und kontrollierbarer Retusche.
  • Infinite Luma und Dodge-&-Burn-Werkzeuge sind besonders wertvoll für Body-Landscapes.
  • Infinite Texture ist nützlich für Fine-Art-Akt und Composings.

Urteil: Für erfahrene Photoshop-Retuscheure eine der sinnvollsten Erweiterungsfamilien.

5. Imagenomic Portraiture, Noiseware und Realgrain

Direktlink: Imagenomic

Portraiture ist ein Klassiker für automatische Hautmaskierung und Hautglättung. Noiseware übernimmt Rauschminderung, Realgrain erzeugt Filmkorn, Tonung und analoge Farbcharakteristik. Die aktuelle Produktfamilie unterstützt Photoshop, Lightroom und Affinity; der Hersteller bietet Testversionen und spezielle Builds für aktuelle Betriebssysteme.

Die Preisübersicht ist produktabhängig. Auf der geprüften Portraiture-Seite wurden Kombinationen bis 399,95 US-Dollar angezeigt. Upgrades von Portraiture 3 auf 4.5 kosteten 99,95 US-Dollar; bestehende 4er-Lizenzen erhielten 4.5 kostenlos.

  • Portraiture nur auf einer separaten Ebene und mit niedriger Deckkraft verwenden.
  • Körperhaut nicht mit denselben Einstellungen wie Gesichtshaut behandeln.
  • Realgrain kann Fine-Art-Akt fotografischer und weniger digital wirken lassen.
  • Noiseware ist hilfreich bei dunklen Low-Key-Aufnahmen.

Faktencheck: Die Downloadseite bezeichnete Photoshop-Build 4500 noch als für Photoshop 2022 bis 2024. Vor einem Kauf für die allerneueste Photoshop-Version sollte deshalb unbedingt die kostenlose Testversion installiert werden.

Urteil: Bewährt und professionell, aber bei der Versionskompatibilität vor dem Kauf testen.

6. PortraitPro und PortraitPro Body

Direktlink: PortraitPro

PortraitPro automatisiert Gesicht, Haut, Haare und Beleuchtung. PortraitPro Body ist auf Ganzkörperaufnahmen und Formanpassungen ausgerichtet. Genau deshalb ist es für Aktfotografie gleichzeitig interessant und gefährlich: Kleine Korrekturen an Haltung oder Perspektive können helfen, übertriebene Regler verändern jedoch sehr schnell Anatomie und Identität.

Die offizielle Preisübersicht für PortraitPro 24 nannte 54,95 Euro für die Standardversion, 94,95 Euro für Studio und 174,95 Euro für Studio Max. Auf der aktuellen Kaufseite wurden zeitweise starke Downloadrabatte und PortraitPro Body als Zusatzangebot angezeigt.

  • Geeignet für schnelle Serien und einfache Bedienung.
  • Körperform-Regler nur nach Absprache mit dem Model einsetzen.
  • Studio und Studio Max sind für Plugin- und RAW-Workflows relevanter als die Standardversion.
  • Kein Ersatz für manuelles Dodge & Burn und anatomisch saubere Retusche.

Urteil: Praktisch, aber nur mit Disziplin. Wer alle Regler nach rechts schiebt, produziert keine hochwertige Aktfotografie, sondern einen digitalen Gummimenschen.

7. Nik Collection 9

Direktlink: Nik Collection 9

Nik Collection ist besonders für die kreative Endbearbeitung stark. Color Efex und Viveza kontrollieren Farbe, Kontrast und lokale Wirkung; Silver Efex gehört weiterhin zu den wichtigsten Werkzeugen für anspruchsvolle Schwarzweißfotografie. Dfine reduziert Rauschen, Sharpener bereitet Bilder für Bildschirm oder Druck auf.

Nik Collection 9 integriert sich in Photoshop, Affinity und DxO PhotoLab und kann auch eigenständig verwendet werden. Der deutsche DxO-Shop zeigte eine neue Lizenz für 169,99 Euro und Upgrades ab 89,99 Euro. Eine uneingeschränkte 30-Tage-Testversion ist ohne Zahlungsdaten verfügbar.

  • Silver Efex für Fine-Art-Akt und Body-Landscapes.
  • Viveza für lokale Helligkeits- und Farbkontrolle.
  • Color Efex für zurückhaltende Kontrast- und Farbgestaltung.
  • Dfine und Sharpener für den technischen Abschluss.

Urteil: Die beste Komplettsammlung für Schwarzweiß, Fine Art und kreative Endlooks.

8. Topaz Photo

Direktlink: Topaz Labs

Topaz Photo ist kein spezielles Aktretusche-Programm. Es ist ein technischer Reparaturkasten für Rauschen, leichte Verwacklung, Fokusprobleme, Upscaling, Staub und Kratzer. Das ist bei Low-Key-Akt, älteren Aufnahmen oder stark gecroppten Body-Details hilfreich.

Der offizielle Preisbereich zeigte Topaz Photo für 39 US-Dollar pro Monat. Lokales Rendering ist enthalten; zusätzlich stehen Cloud-Funktionen zur Verfügung. Für kommerzielle Nutzung gelten Umsatzgrenzen, die auf der Produktseite geprüft werden müssen.

  • Vor der Hautretusche entrauschen, aber keine Hautstruktur vernichten.
  • Gesichtsrekonstruktion bei Aktaufnahmen besonders vorsichtig einsetzen.
  • Upscaling erst am Ende des Workflows und mit direktem Vorher-nachher-Vergleich.
  • Lokale Modelle sind für vertrauliche Aufnahmen vorzuziehen.

Urteil: Sehr nützlich zur technischen Rettung – nicht für das Formen oder Verschönern des Körpers.

9. Affinity als kostenlose Photoshop-Alternative

Direktlink: Affinity Photo

Affinity bietet RAW-Entwicklung, Ebenen, Masken, Reparaturwerkzeuge, Frequenztrennung, Verflüssigen, Makros und Stapelverarbeitung. Seit der neuen Affinity-Generation wird die professionelle Kreativsoftware kostenlos angeboten.

  • Sehr stark für klassische lokale Retusche ohne Adobe-Abo.
  • Frequenztrennung ist direkt integriert.
  • Nik Collection und verschiedene Drittanbieter-Plugins können eingebunden werden.
  • Photoshop-spezifische Panels und Aktionen sind nicht automatisch kompatibel.

Urteil: Die beste kostenlose Alternative für manuelle, vertrauliche Retusche. Wer einen umfangreichen Photoshop-Panel-Workflow nutzt, bleibt jedoch bei Adobe flexibler.

10. Texturelabs

Direktlink: Texturelabs

Texturelabs bietet kostenlose, selbst erstellte Texturen, Tutorials und Werkzeuge. Für künstlerische Aktfotografie sind Papier, Staub, Film, Beton, Metall, Farbe, Kratzer und fotografische Detailstrukturen interessant. Damit lassen sich Hintergründe aufwerten, Druckästhetiken erzeugen oder Fine-Art-Composings bauen.

Die Materialien dürfen laut Lizenz in persönlichen und kommerziellen Arbeiten verwendet werden. Nicht erlaubt ist insbesondere der Weiterverkauf oder die Weitergabe als eigenes Texturpaket, Stockmaterial oder Bestandteil eines verkaufbaren Templates. Die Texturen dürfen außerdem nicht zum Training oder zur Unterstützung von KI-Bildgeneratoren eingesetzt werden.

Preis: kostenlos.

Urteil: Die beste kostenlose Quelle für charaktervolle 2D-Texturen und Photoshop-nahe Tutorials.

11. Poly Haven

Direktlink: Poly Haven Textures

Poly Haven ist eigentlich eine Bibliothek für 3D- und VFX-Produktion, liefert aber hervorragende hochauflösende Oberflächen für Fotocomposings: Stoff, Beton, Holz, Putz, Stein, Metall und viele weitere Materialien. Die Assets stehen unter CC0 und dürfen ohne Namensnennung auch kommerziell verwendet werden.

Preis: kostenlos, ohne Login oder Paywall.

Urteil: Perfekt für hochwertige Hintergründe, Bodentexturen und realistische Materialdetails.

12. Textures.com

Direktlink: Textures.com

Textures.com bietet eine sehr große Bibliothek aus Fotografien, Oberflächen, HDR-Umgebungen und 3D-Materialien. Für Studio-Composings sind besonders Stoff, Wand, Papier, Metall, Holz, Beton und organische Oberflächen interessant.

Der Indie-Starterplan wurde mit 13 US-Dollar pro Monat für 1.000 Credits angeboten. Kostenlose Inhalte fallen laut Anbieter unter die Indie-Lizenz. Die Lizenz erlaubt kommerzielle Nutzung in fertigen Arbeiten, verbietet aber unter anderem den Weiterverkauf als konkurrierendes Rohmaterial.

Urteil: Die größte kommerzielle Materialbibliothek dieser Liste – sinnvoll, wenn regelmäßig Composings produziert werden.

Aktfotografie bearbeiten: Die professionelle Reihenfolge

  1. RAW-Entwicklung: Objektivkorrektur, Weißabgleich, Belichtung und Grundkontrast in Capture One oder Camera Raw.
  2. Auswahl und Serienabgleich: ähnliche Bilder angleichen, bevor die aufwendige Einzelretusche beginnt.
  3. Hintergrund bereinigen: Falten, Staub, Sensorflecken und störende Übergänge zuerst korrigieren.
  4. Grobe Hautkorrektur: temporäre Rötungen, Druckstellen und kleine Hautunreinheiten auf einer leeren Ebene reparieren.
  5. Frequenztrennung: nur für Ton- und Strukturprobleme, nicht als pauschale Weichzeichnung.
  6. Dodge & Burn: Licht, Volumen und Hautübergänge fein kontrollieren.
  7. Körperkontur: nur optische Verzerrungen, Posingfalten oder klar vereinbarte Korrekturen anpassen.
  8. Farbangleichung: Gesicht, Rumpf, Hände und Beine farblich zusammenführen.
  9. Kreativer Look: Schwarzweiß, Filmkorn, Color Grading oder Texturen erst nach der sauberen Retusche.
  10. Ausgabe: getrennte Schärfung für Web, Social Media und Druck.

Welche Technik wofür?

Reparaturpinsel und Kopierstempel

Für einzelne Hautunreinheiten, Staub, Kratzer und kleine Druckstellen. Immer auf einer separaten Ebene und mit „Aktuell und darunter“ arbeiten.

Frequenztrennung

Für die getrennte Bearbeitung von Farbe und Struktur. Sinnvoll bei fleckigen Übergängen, Stoffabdrücken oder großflächigen Tonunterschieden. Falsch eingesetzt erzeugt sie sofort künstliche Haut.

Dodge & Burn

Die wichtigste Technik für hochwertige Aktfotografie. Sie korrigiert kleine Helligkeitsunterschiede und formt Körpervolumen, ohne Textur zu zerstören.

Verflüssigen

Nur für Objektivverzerrungen, Kleidung, Posingfalten oder ausdrücklich vereinbarte Formkorrekturen. Das Werkzeug ist kein automatischer Körperumbau.

Selektive Farbe, Gradationskurven und Verlaufsumsetzung

Für die finale Harmonisierung von Haut, Hintergrund und Licht. Diese Werkzeuge sind meist kontrollierbarer als fertige Ein-Klick-Filter.

Was bei Haut niemals passieren sollte

  • Poren vollständig entfernen.
  • Knie, Ellenbogen und Hände auf dieselbe Glätte wie das Gesicht bringen.
  • Narben oder Muttermale ohne Rücksprache löschen.
  • Brust, Bauch, Hüfte oder Gesäß automatisch neu formen.
  • Jede Falte aus einer natürlichen Körperhaltung entfernen.
  • Haut so stark sättigen, dass sie orange oder magenta wird.
  • Dodge & Burn so übertreiben, dass der Körper wie 3D-Rendering wirkt.

Datenschutz und sichere Dateiverarbeitung

Aktaufnahmen sind besonders vertrauliches Material. Deshalb sollte der technische Workflow bereits vor dem Shooting festgelegt werden.

  • Schriftliche Einwilligung und Model Release passend zum tatsächlichen Verwendungszweck.
  • Klare Vereinbarung, ob Cloud-Dienste oder KI-Werkzeuge verwendet werden dürfen.
  • Verschlüsselte Datenträger und sichere Backups.
  • Keine unkontrollierten Uploads zu kostenlosen Online-Retuschediensten.
  • Lokale Verarbeitung bevorzugen, wenn die Datenschutzbedingungen eines Dienstes unklar sind.
  • Unbearbeitete Dateien nur an ausdrücklich vereinbarte Personen weitergeben.
  • Exportdateien und Vorschaubilder ohne unnötige Metadaten ausliefern.

Dieser Beitrag ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Verträge, Datenschutz und Veröffentlichungsrechte müssen zum Land, Auftrag und Verwendungszweck passen.

Meine klare Empfehlung nach Budget

Kostenloser Einstieg

  • Affinity für RAW und manuelle Retusche.
  • Texturelabs und Poly Haven für Texturen.
  • Kostenlose Testversionen von Nik Collection, Retouch4me und anderen Plugins vor jedem Kauf.

Professioneller Standard

  • Adobe Foto-Abo als Basis.
  • Capture One für Tethering und Studiofarbe, wenn regelmäßig professionell fotografiert wird.
  • Nik Collection für Schwarzweiß und Fine Art.
  • Ein einzelnes, wirklich benötigtes Retusche-Plugin statt eines riesigen Plugin-Friedhofs.

High-End-Workflow

  • Capture One für Aufnahme und RAW.
  • Photoshop für die komplette Pixelretusche.
  • Infinite Tools für strukturierte manuelle Workflows.
  • Retouch4me als kontrollierte Vorarbeit für große Serien.
  • Nik Collection für den kreativen Abschluss.
  • Topaz nur zur technischen Rettung problematischer Dateien.

Das ehrliche Fazit

Die beste Software für Aktfotografie ist nicht die, die den Körper am stärksten verändert. Es ist die Software, die eine präzise, respektvolle und kontrollierbare Bearbeitung ermöglicht.

Photoshop bleibt das Zentrum. Capture One ist die stärkste Studio-Ergänzung. Retouch4me, Infinite Tools und Portraiture können Routinearbeit beschleunigen. Nik Collection ist hervorragend für Fine-Art- und Schwarzweißlooks. Texturelabs, Poly Haven und Textures.com liefern Material für kreative Hintergründe und Composings. Affinity ist inzwischen eine ernst zu nehmende kostenlose Alternative.

Am Ende entscheidet aber nicht das Plugin. Entscheidend sind Lichtverständnis, Anatomie, Hautgefühl, Zurückhaltung und Respekt vor dem Model. Genau dort trennt sich hochwertige Aktfotografie von billiger Beauty-Automatik.

Den Weg von der Lichtsetzung bis zum Finish zeige ich auch im Workshop Plastische Körperbilder. Für deine eigenen Aufnahmen und Fragen gibt es mein Photoshop-Einzelcoaching in Linz.

Geprüfte Links und Quellen

Redaktioneller Hinweis

Alle Seiten waren am 27. Juli 2026 erreichbar. Preise, Rabatte, Abomodelle, Systemanforderungen und Plugin-Kompatibilität können sich jederzeit ändern. Vor einem Kauf sollte immer die aktuelle Testversion mit der eigenen Photoshop-, Lightroom-, Affinity- oder Betriebssystemversion geprüft werden. Angaben zur Verarbeitung in der Cloud sind je Produkt unterschiedlich und müssen vor der Nutzung mit vertraulichem Bildmaterial direkt beim Anbieter kontrolliert werden.

Hinweis zur Entstehung

Für die Recherche, Strukturierung und sprachliche Ausarbeitung dieses Beitrags wurde KI unterstützend eingesetzt. Die Auswahl der Quellen, der Faktencheck sowie die abschließende redaktionelle Bearbeitung erfolgten durch mich.


Brownzblog-Leitfaden · Stand: Mai 2026
Thema: Wie man den legendären LucisArt-2-Look mit Photoshop-Bordmitteln oder modernen Alternativen nachbaut
Zielgruppe: Einsteiger, Photoshop-Nostalgiker, Composing-Menschen, Synthografen und alle, die diesen knalligen Mikrostruktur-Look vermissen, der Bilder aussehen ließ, als hätte jemand das Licht unter der Haut eingeschaltet.


Kurz gesagt

Außerdem, LucisArt 2 war kein normaler Schärfefilter.

Deshalb, Und genau deshalb fehlt er bis heute.

Allerdings, Dieses alte Photoshop-Plugin, besonders in der legendären alten Windows-/PC-Photoshop-Welt, hatte einen Look, den viele moderne Werkzeuge nicht sauber ersetzen: extreme lokale Kontrastverstärkung, brutale Detailzeichnung, fast reliefartige Strukturen, dieser typische „alles wird sichtbar“-Effekt zwischen HDR, Illustration, technischer Röntgenzeichnung und digitalem Faustschlag.

Zum Beispiel, Das Problem: LucisArt 2 gibt es in dieser Form nicht mehr regulär. Es läuft, wenn überhaupt, nur noch in alten Setups, alten Photoshop-Versionen, alten Windows-Umgebungen — also in jenem digitalen Museumskeller, in dem auch Scanner-Treiber, 32-Bit-Filter und nervöse Dongles leben.

Gleichzeitig, Die gute Nachricht:

Außerdem, Man kann den Look mit Photoshop-Bordmitteln nicht exakt kopieren, aber sehr brauchbar nachbauen.

Deshalb, Die ehrliche Antwort lautet:

Nein, Photoshop kann LucisArt 2 nicht 1:1 ersetzen.
Ja, Photoshop kann 70 bis 90 Prozent dieser Bildwirkung nachbauen.
Und mit Nik Color Efex oder ON1 Effects kommt man teilweise noch näher.

Allerdings, Dieser Beitrag zeigt dir, wie.


Was war an LucisArt 2 eigentlich so besonders?

Zum Beispiel, LucisArt 2 wurde oft falsch verstanden. Außerdem, Viele haben gesagt: „Das ist halt ein HDR-Filter.“

Gleichzeitig, Nein.

Außerdem, Das war zu einfach.

Deshalb, LucisArt machte nicht nur mehr Kontrast. Es holte lokale Strukturen aus Bildern, die vorher unsichtbar oder flach waren. Deshalb, Es griff in helle, dunkle und mittlere Tonwertbereiche ein und brachte Details heraus, ohne einfach nur global zu schärfen.

Allerdings, Und hier müssen wir präziser werden, weil genau das für diesen Beitrag entscheidend ist:

Es geht besonders um zwei LucisArt-2-Filter: Exposure und Whyeth / Wyeth

Zum Beispiel, Die alten Quellen schreiben den Namen nicht immer einheitlich. Auf manchen Seiten steht Whyeth, in manchen Foren Wyeth. Allerdings, Gemeint ist sehr wahrscheinlich derselbe alte LucisArt-2-Lookbereich. Ich verwende im Artikel deshalb bewusst: Whyeth / Wyeth.

Gleichzeitig, Der wichtigste belegbare Punkt aus der alten LucisArt-3-ED-Beschreibung: LucisArt 2 hatte 12 Detail-Settings — 7 Settings für Exposure und 5 Settings für Whyeth. Das ist wichtig, weil es zeigt: Exposure und Whyeth waren nicht irgendeine kleine Nebensache. Zum Beispiel, Das waren Kernbereiche der alten Detail-Engine.

Exposure: der kontrolliertere Detail- und Tonwert-Aufreißer

Exposure war der brauchbarere, fotografischere Teil des Looks.

Außerdem, Typische Wirkung:

  • Details werden sichtbar gemacht
  • unterbelichtete Bereiche wirken offener
  • Schatten bekommen Struktur
  • Lichter werden stärker kontrolliert
  • das Bild bekommt einen pseudo-HDR-artigen Detaildruck
  • Oberflächen wirken klarer, härter, definierter
  • der Look bleibt eher fotografisch als malerisch

Deshalb, Exposure war also nicht einfach „Belichtung heller“. Es war eher:

Mach aus flachem, dunklem Material ein Bild mit sichtbaren Tonwerten und brutalem Detailzugriff.

Allerdings, In alten Anwenderberichten wird Exposure zusammen mit Wyeth genau als Detailbringer beschrieben, besonders bei unterbelichteten Fotos. Gleichzeitig, Das passt sehr gut zur praktischen Erinnerung an diesen Filter.

Whyeth / Wyeth: der trockenere, malerischere Detail-Biss

Whyeth / Wyeth war anders.

Zum Beispiel, Weniger „fotografisch reparieren“. Mehr „trocken herauskratzen“.

Gleichzeitig, Typische Wirkung:

  • trockener, malerischer Strukturlook
  • starke Kanten- und Flächenzeichnung
  • Dry-Brush-/Illustrations-Anmutung
  • härtere Trennung von Formen
  • körnigere, rauere Oberflächen
  • oft stärkerer Kunst-/Gemäldecharakter
  • bei Haut extrem gefährlich
  • bei Stein, Holz, Metall, Architektur und düsteren Composings oft sehr stark

Außerdem, Eine alte Software-Beschreibung formuliert es sinngemäß so: Exposure hebt Bilddetails klarer heraus; Whyeth erzeugt eher den Eindruck eines trockenen Pinselstrichs. Genau diese Unterscheidung ist für den Nachbau entscheidend.

Der typische LucisArt-2-Look bestand oft aus Kombinationen

Deshalb, Viele alte Anwender haben nicht nur einen Filter benutzt, sondern Exposure und Wyeth kombiniert — oft erst Exposure, dann Wyeth oder Wyeth nur gezielt auf einer duplizierten Ebene.

Allerdings, Das ergibt Sinn:

  • Exposure baut Tonwert- und Detailbasis
  • Whyeth gibt den trockenen, illustrativen Strukturbiss
  • Photoshop-Masken und Deckkraft zähmen das Monster

Zum Beispiel, Genau so sollte man es heute nachbauen.

Gleichzeitig, Nicht: ein Effekt auf alles.

Außerdem, Sondern:

Exposure-Ersatz für die fotografische Detailöffnung. Außerdem, Whyeth-Ersatz für den künstlerischen Dry-Brush-Biss. Beide getrennt steuerbar.

Deshalb, Der typische Look:

  • extreme Mikrodetails
  • dramatische lokale Kontraste
  • sichtbare Haut-, Stoff-, Stein- und Metallstruktur
  • fast plastische Reliefwirkung
  • leicht illustrativer Charakter
  • manchmal pseudo-HDR
  • manchmal „Dave-Hill-/Dragan-/Comic-Realismus“-Nähe
  • oft sehr hart, sehr direkt, sehr 2000er — aber genau deshalb geil

Allerdings, LucisArt 2 war wie ein Verstärker für Bildsubstanz.

Zum Beispiel, Nicht subtil. Deshalb, Nicht höflich. Nicht cremig.

Gleichzeitig, Eher: Mach die Struktur auf. Allerdings, Ich will die Knochen sehen.


Warum der Look heute schwer zu ersetzen ist

Außerdem, Moderne Bildbearbeitung hat viele starke Werkzeuge:

  • Camera Raw mit Struktur, Klarheit und Dunst entfernen
  • Photoshop mit Smart Sharpen, High Pass und Masken
  • AI-Denoise und AI-Sharpening
  • Nik Collection
  • ON1 Effects
  • Topaz Photo AI
  • Luminar Neo

Deshalb, Aber LucisArt hatte einen speziellen Charakter.

Allerdings, Viele moderne Werkzeuge machen Bilder sauberer, glatter, intelligenter. LucisArt machte sie nicht unbedingt sauberer. Zum Beispiel, Es machte sie aggressiver sichtbar.

Zum Beispiel, Das ist ein Unterschied.

Gleichzeitig, Topaz Photo AI will retten.
Camera Raw will entwickeln.
Nik Color Efex will gestalten.
ON1 Effects will stilisieren.
LucisArt wollte Details aus dem Bild reißen, als hätte es Streit mit den Pixeln.

Außerdem, Genau dieser brutale Zwischenbereich ist heute selten.


Erst die Warnung: Der Lucis-Look ist gefährlich

Deshalb, Der Look kann fantastisch sein.

Allerdings, Er kann aber auch Bilder ruinieren.

Zum Beispiel, Typische Probleme:

  • Haut sieht aus wie gegerbtes Pergament
  • Himmel bekommt Halos
  • Schatten werden schmutzig
  • Farben kippen ins Giftige
  • Rauschen wird dramatisch verstärkt
  • Poren, Falten und Artefakte schreien lauter als das Motiv
  • Kanten bekommen helle Säume
  • das Bild wirkt schnell billig, wenn man übertreibt

Gleichzeitig, LucisArt war nie ein „mach alles besser“-Knopf.

Außerdem, Es war eher eine Motorsäge mit Samtgriff.

Deshalb, Du kannst damit Kunst machen. Oder die Möbel zerlegen.


Die Grundidee des Nachbaus

Allerdings, Wenn wir den LucisArt-2-Look mit Photoshop-Bordmitteln nachbauen wollen, brauchen wir nicht nur „mehr Schärfe“.

Zum Beispiel, Wir müssen zwei getrennte Wirkungen bauen:

1. Exposure-Ersatz

Gleichzeitig, Ziel:

  • Schatten öffnen
  • Lichter kontrollieren
  • Details in mittleren Tonwerten herausarbeiten
  • lokaler Kontrast ohne komplette Illustration
  • fotografischer, brauchbarer Detaildruck

Außerdem, Werkzeuge:

  • Camera Raw: Struktur, Klarheit, Dunst entfernen
  • Lichter/Tiefen
  • Weiß/Schwarz
  • Gradationskurven
  • Hiraloam-Schärfung
  • High Pass mit mittlerem/großem Radius
  • Blend-if zum Schutz der Extrembereiche

2. Whyeth-/Wyeth-Ersatz

Deshalb, Ziel:

  • trockener Dry-Brush-Look
  • härtere Kanten
  • malerischere Flächenstruktur
  • rauere Oberflächen
  • illustrativer Biss
  • gezielte Wirkung auf Stein, Metall, Holz, Stoff, Haare, Architektur

Allerdings, Werkzeuge:

  • Schwarzweiß-Detail-Layer
  • High Pass in mehreren Radien
  • Unscharf maskieren mit hohem Radius
  • Schwellenwert-/Kanten-Varianten sehr vorsichtig
  • Gradationskurven
  • Ebenenmodi wie Weiches Licht, Ineinanderkopieren, Hartes Licht, Luminanz
  • Masken, Masken, Masken

Der wichtigste Unterschied

Exposure ist eher die fotografische Detailöffnung.
Whyeth ist eher die trockene, künstlerische Strukturzeichnung.

Zum Beispiel, Wenn du beide mit demselben Photoshop-Rezept behandelst, bekommst du nur irgendeinen Crunch-Look. Gleichzeitig, Wenn du sie trennst, kommst du der alten LucisArt-2-Logik viel näher.

Gleichzeitig, Der Trick ist also nicht ein Filter.

Außerdem, Der Trick ist ein Stapel aus mehreren kontrollierten Ebenen.


Der wichtigste Workflow-Grundsatz

Niemals direkt auf der Originalebene arbeiten

Deshalb, Der Lucis-Look muss steuerbar bleiben.

Allerdings, Arbeite immer so:

  1. Ebene duplizieren oder Smartobjekt erstellen
  2. Effekt auf separater Ebene anwenden
  3. Deckkraft reduzieren
  4. Ebenenmaske einsetzen
  5. Blend-if nutzen, um Haut, Schatten oder Lichter zu schützen
  6. Farbe separat kontrollieren

Zum Beispiel, Warum?

Gleichzeitig, Weil dieser Look fast immer zu stark beginnt.

Außerdem, Der gute Lucis-Ersatz entsteht nicht dadurch, dass man einen Filter voll aufdreht.

Deshalb, Er entsteht dadurch, dass man einen zu starken Effekt baut — und ihn dann intelligent zähmt.


Methode 1: Exposure-Look mit Photoshop-Bordmitteln nachbauen

Allerdings, Das ist die wichtigste Variante, wenn du den alten LucisArt 2 Exposure-Charakter suchst: mehr Details, offenere Schatten, kontrolliertere Lichter, pseudo-HDR-artiger Bilddruck — aber noch fotografisch.

Schritt 1: Ebene in Smartobjekt umwandeln

Zum Beispiel, In Photoshop:

Gleichzeitig, Rechtsklick auf Ebene > In Smartobjekt konvertieren

Außerdem, Dann:

Deshalb, Filter > Camera Raw-Filter

Allerdings, So bleibt der Effekt später editierbar.

Schritt 2: Camera Raw als Exposure-Basis

Faktencheck zur Regler-Bezeichnung: In der deutschen Camera-Raw-/Lightroom-Oberfläche heißt der englische Regler Texture nicht „Textur“, sondern Struktur. Adobe beschreibt ihn als Regler, der strukturierte Details glättet oder betont, ohne Farbe oder Tonalität zu verändern. Deshalb verwendet dieser Artikel ab hier konsequent Struktur.

Zum Beispiel, Im Camera Raw-Filter:

  • Struktur: +15 bis +35
  • Klarheit: +10 bis +30
  • Dunst entfernen: +3 bis +12
  • Lichter: -15 bis -40
  • Tiefen: +15 bis +45
  • Weiß: +5 bis +20
  • Schwarz: -5 bis -25

Warum funktioniert das?

Gleichzeitig, Struktur verstärkt feinere Details. Außerdem, Klarheit erhöht Mitteltonkontrast. Dunst entfernen gibt lokalen Kontrast und Tiefe. Deshalb, Lichter/Tiefen arbeiten in jene Richtung, die viele an Exposure erinnern: dunkle Bereiche werden brauchbarer, helle Bereiche kontrollierter, Details treten stärker heraus.

Außerdem, Das ist nicht exakt LucisArt 2 Exposure. Aber es ist die richtige Richtung.

Brownz-Startwert für Exposure-Ersatz

Deshalb, Für ein normales Foto:

  • Struktur: +25
  • Klarheit: +22
  • Dunst entfernen: +8
  • Lichter: -25
  • Tiefen: +30
  • Weiß: +10
  • Schwarz: -15

Allerdings, Danach bei 100 Prozent Ansicht prüfen.

Zum Beispiel, Exposure-artige Bearbeitung ist gut, wenn das Bild mehr Substanz bekommt.

Gleichzeitig, Sie ist schlecht, wenn alles aussieht wie nasser HDR-Beton.

Schritt 3: Hiraloam dazugeben

Außerdem, Auf einer duplizierten Ebene:

Deshalb, Filter > Scharfzeichnungsfilter > Unscharf maskieren

Allerdings, Startwerte:

  • Stärke: 15–25 %
  • Radius: 35–70 px
  • Schwellenwert: 0–5

Zum Beispiel, Deckkraft der Ebene: 20–50 %

Gleichzeitig, Das gibt den größeren lokalen Kontrast, der Exposure näherkommt als normales Schärfen.

Schritt 4: Blend-if gegen Halos

Außerdem, Auf der Exposure-Gruppe:

  • tiefe Schatten leicht ausblenden
  • hellste Lichter leicht ausblenden
  • Regler mit Alt splitten

Deshalb, So verhinderst du, dass der Effekt an hellen Kanten und in dunklen Rauschbereichen völlig eskaliert.

Wofür Exposure-Ersatz gut ist

  • unterbelichtete Fotos
  • urbane Szenen
  • dunkle Composings
  • alte Fotos mit flachem Tonwert
  • Landschaft mit viel Struktur
  • Maschinen, Metall, Stein, Holz
  • Bildmaterial, das „mehr Druck“ braucht

Wofür Exposure-Ersatz gefährlich ist

  • Haut
  • Himmel
  • Nebel
  • glatte Studiowände
  • starkes ISO-Rauschen
  • bereits überschärfte JPEGs

Methode 2: Whyeth-/Wyeth-Look mit Photoshop-Bordmitteln nachbauen

Allerdings, Jetzt kommt der trockenere Teil.

Whyeth / Wyeth ist nicht einfach mehr Exposure. Allerdings, Dieser Look wirkt malerischer, härter, trockener, fast wie eine digitale Dry-Brush-Struktur.

Zum Beispiel, Wenn Exposure sagt: „Ich hole Details aus dem Bild“, sagt Whyeth:

Ich kratze die Oberfläche auf.

Schritt 1: Schwarzweiß-Detailbasis erstellen

Gleichzeitig, Dupliziere die Ebene und entsättige sie:

Außerdem, Bild > Korrekturen > Sättigung verringern

Deshalb, Besser:

Allerdings, Einstellungsebene > Schwarzweiß

Zum Beispiel, Warum Schwarzweiß?

Gleichzeitig, Weil Whyeth eher über Form, Kante und Struktur wirkt als über schöne Farbe. Farbe kommt später wieder kontrolliert dazu.

Schritt 2: Kanten und Flächen härten

Außerdem, Auf der Schwarzweiß-/Detail-Ebene:

  • Gradationskurve mit stärkerem Mitteltonkontrast
  • eventuell Tiefen leicht abdunkeln
  • Lichter leicht kontrollieren
  • keine reinen Weißflächen ausbrennen lassen

Schritt 3: High Pass trocken einsetzen

Deshalb, Wende Hochpass an:

Allerdings, Filter > Sonstige Filter > Hochpass

Zum Beispiel, Startwerte:

  • Mikrostruktur: 2–4 px
  • Flächenstruktur: 8–18 px
  • grobe Kantenwirkung: 25–50 px

Gleichzeitig, Ebenenmodi testen:

  • Weiches Licht: kontrollierter
  • Ineinanderkopieren: kräftiger
  • Hartes Licht: gefährlicher, aber näher am alten Biss
  • Luminanz: besser, wenn Farbe geschützt werden soll

Brownz-Startwert für Whyeth-Ersatz

Außerdem, Baue eine eigene Gruppe: Whyeth Ersatz

Deshalb, Darin:

  1. Schwarzweiß-Detail-Layer, Kurve kräftig, Modus Weiches Licht, 30 %
  2. High Pass 3 px, Modus Ineinanderkopieren, 35 %
  3. High Pass 14 px, Modus Hartes Licht, 15–25 %
  4. Optional Hiraloam: 15 %, Radius 45 px, Deckkraft 20 %

Allerdings, Dann Gruppe auf 30–60 % Deckkraft.

Schritt 4: Warum Whyeth unbedingt maskiert werden muss

Zum Beispiel, Whyeth-artige Detailzeichnung ist auf manchen Materialien genial:

  • Stein
  • Rost
  • Holz
  • Leder
  • Metall
  • alte Mauern
  • Kleidung
  • Haare
  • Requisiten
  • Monster, Rüstungen, Dark-Art-Composings

Gleichzeitig, Aber auf Haut ist es schnell eine öffentliche Hinrichtung.

Außerdem, Darum:

  • Gesicht stark ausmaskieren
  • Haut nur minimal
  • Himmel fast komplett raus
  • weiche Hintergründe raus
  • Rauschen raus
  • wichtige Strukturen rein

Schritt 5: Farbe zurückholen oder kontrollieren

Deshalb, Wenn Whyeth auf Schwarzweißbasis läuft, kannst du die Farbe des Originalbildes darunter erhalten.

Allerdings, Falls der Effekt zu grau wirkt:

  • Gruppe auf Luminanz testen
  • Deckkraft reduzieren
  • Farbton/Sättigung darüber
  • Dynamik leicht anheben
  • selektive Farbkorrektur für Haut

Wofür Whyeth-Ersatz gut ist

  • Dark Art
  • Giger-artige Oberflächen
  • rostige Industrie
  • Fantasy-Rüstungen
  • Steinfiguren
  • alte Gemäuer
  • dramatische Männerporträts, vorsichtig
  • Synthography-Composings
  • Bilder, die malerisch-digital aussehen dürfen

Wofür Whyeth-Ersatz gefährlich ist

  • Beauty
  • Kinderporträts
  • weiche Haut
  • helle Himmel
  • romantische High-Key-Bilder
  • sehr rauschanfällige Dateien

Methode 3: High Pass in mehreren Radien

Zum Beispiel, High Pass ist einer der wichtigsten Bordmittel-Tricks.

Gleichzeitig, Viele kennen High Pass nur als Schärfung. Zum Beispiel, Für den Lucis-Look nutzen wir ihn aber in mehreren Größen.

Schritt 1: Ebene duplizieren

Außerdem, Strg + J oder Cmd + J

Deshalb, Optional:

Allerdings, In Smartobjekt konvertieren

Schritt 2: High Pass anwenden

Zum Beispiel, Filter > Sonstige Filter > Hochpass

Gleichzeitig, Jetzt entstehen verschiedene Detail-Ebenen.

Variante A: Mikrodetails

  • Hochpass-Radius: 1 bis 3 px
  • Ebenenmodus: Ineinanderkopieren oder Weiches Licht
  • Deckkraft: 20 bis 60 %

Außerdem, Gut für:

  • Augen
  • Haare
  • Stoff
  • Metall
  • Architekturdetails

Deshalb, Vorsicht bei:

  • Haut
  • Himmel
  • Rauschen

Variante B: Strukturdetails

  • Hochpass-Radius: 8 bis 20 px
  • Ebenenmodus: Ineinanderkopieren, Hartes Licht oder vorsichtig Lineares Licht
  • Deckkraft: 10 bis 40 %

Allerdings, Gut für:

  • Stein
  • Holz
  • Kleidung
  • Landschaft
  • industrielle Oberflächen
  • dramatische Porträts

Variante C: grober lokaler Kontrast

  • Hochpass-Radius: 30 bis 80 px
  • Ebenenmodus: Weiches Licht oder Ineinanderkopieren
  • Deckkraft: 5 bis 25 %

Zum Beispiel, Gut für:

  • Bildtiefe
  • dramatische Volumenwirkung
  • pseudo-HDR-Anmutung
  • „mehr Fleisch am Licht“

Warum mehrere Radien?

Gleichzeitig, Weil LucisArt nicht nur Kanten schärfte. Der Look lebte aus unterschiedlichen Detailgrößen.

Außerdem, Feine Poren. Gleichzeitig, Mittlere Strukturen. Große Tonwertübergänge.

Deshalb, Ein einziger High-Pass-Radius ist zu simpel. Außerdem, Drei Radien sind viel näher an der alten Magie.

Brownz-Rezept

Allerdings, Erstelle drei High-Pass-Ebenen:

  1. Lucis Mikro — Radius 2 px, Weiches Licht, 50 % Deckkraft
  2. Lucis Struktur — Radius 12 px, Ineinanderkopieren, 30 % Deckkraft
  3. Lucis Volumen — Radius 50 px, Weiches Licht, 15 % Deckkraft

Zum Beispiel, Dann alle drei Ebenen in eine Gruppe packen:

Gruppe: LucisArt Ersatz

Gleichzeitig, Deckkraft der Gruppe: 30 bis 70 %

Außerdem, Und jetzt kommt das Entscheidende:

Deshalb, Maske drauf.

Allerdings, Nicht auf Haut. Nicht auf Himmel. Deshalb, Nicht auf glatte Flächen. Dort nur vorsichtig.


Methode 4: Was ist Hiraloam-Schärfung?

Zum Beispiel, Hiraloam ist eines dieser Photoshop-Wörter, die klingen wie ein vergessener Zauber aus einem Pixelkloster.

Gleichzeitig, In Wirklichkeit ist es simpel:

HiRaLoAm = High Radius, Low Amount.
Also: hoher Radius, niedrige Stärke.

Ganz einfach erklärt

Außerdem, Bei normaler Schärfung willst du kleine Details knackiger machen: Augen, Haare, Kanten, Stofffasern. Allerdings, Dafür nimmt man meistens einen kleinen Radius und eine höhere Stärke.

Deshalb, Bei Hiraloam machst du etwas anderes.

Allerdings, Du nimmst einen großen Radius, aber nur eine kleine Stärke. Dadurch schärfst du nicht primär feine Kanten, sondern verstärkst größere Hell-Dunkel-Übergänge im Bild. Zum Beispiel, Das Ergebnis ist mehr Plastizität, mehr Volumen, mehr lokaler Kontrast.

Zum Beispiel, Oder auf Brownz-Deutsch:

Normale Schärfung sagt: Die Kante soll knacken.
Hiraloam sagt: Die Form soll mehr Körper bekommen.

Gleichzeitig, Darum ist Hiraloam für den LucisArt-2-Exposure-Look so wichtig. Exposure wirkte nicht wie simple Schärfe, sondern wie eine Art Aufbrechen von Tonwerten und Details. Gleichzeitig, Hiraloam imitiert genau diesen Teil ein Stück weit: Schatten, Mitteltöne und Formübergänge bekommen mehr Druck.

Außerdem, Es wird mit dem Photoshop-Filter Unscharf maskieren gebaut, aber es ist eigentlich keine klassische Schärfung. Eine normale Schärfung arbeitet meist mit kleinem Radius und betont feine Kanten. Außerdem, Hiraloam arbeitet mit großem Radius und niedriger Stärke. Dadurch werden nicht nur kleine Kanten geschärft, sondern größere Licht-/Schatten-Übergänge im Bild stärker voneinander getrennt.

Deshalb, Oder weniger technisch:

Der besondere LucisArt-Look

Normale Schärfung macht Kanten knackiger.
Hiraloam macht Formen plastischer.

Allerdings, Darum passt Hiraloam so gut als LucisArt-2-Ersatz, besonders für den Exposure-Look.

Was passiert dabei im Bild?

Zum Beispiel, Bei Unscharf maskieren vergleicht Photoshop vereinfacht gesagt das Original mit einer weichgezeichneten Version des Bildes. Deshalb, Der Radius bestimmt, wie weit dieser Vergleich in die Umgebung eines Pixels reicht. Die Stärke bestimmt, wie kräftig der Effekt angewendet wird. Allerdings, Der Schwellenwert bestimmt, ab welchem Unterschied zwischen Pixeln überhaupt geschärft wird.

Gleichzeitig, Adobe beschreibt die drei Regler so:

  • Stärke / Amount: Intensität der Schärfung
  • Radius: wie viele Pixel rund um Kanten beeinflusst werden
  • Schwellenwert / Threshold: wie unterschiedlich Pixel sein müssen, bevor sie geschärft werden

Außerdem, Bei klassischer Schärfung nimmt man meistens kleinen Radius und höhere Stärke. Bei Hiraloam ist es umgekehrt:

  • Radius hoch
  • Stärke niedrig
  • Schwellenwert niedrig bis moderat

Deshalb, Dadurch entsteht lokaler Kontrast. Zum Beispiel, Dunklere Bereiche nahe helleren Bereichen werden etwas dunkler, hellere Bereiche nahe dunkleren Bereichen etwas heller. Das Bild bekommt Volumen, Struktur und Druck.

Allerdings, Genau deshalb erinnert Hiraloam an LucisArt Exposure: Es öffnet nicht einfach Belichtung, sondern macht Tonwertübergänge präsenter.

Hiraloam ist eher Shaping als Sharpening

Zum Beispiel, Wichtig für Einsteiger:

Gleichzeitig, Hiraloam ist keine finale Ausgabeschärfung.

Außerdem, Es ist eher:

  • lokaler Kontrast
  • plastische Modellierung
  • Tonwertformung
  • Strukturverstärkung
  • „mehr Körper im Bild“

Deshalb, Ein guter Vergleich:

  • Normales Schärfen: mehr Knack an den feinen Kanten
  • Hiraloam: mehr Relief in den großen Formen
  • Lucis Exposure: Details und Tonwerte werden sichtbarer
  • Lucis Whyeth: Oberflächen werden trockener, härter, malerischer

Allerdings, Hiraloam sitzt also zwischen normaler Schärfung, Klarheit und Lucis-artigem Detaildruck.

Wo stellt man Hiraloam in Photoshop ein?

Zum Beispiel, Hiraloam baust du in Photoshop mit diesem Filter:

Gleichzeitig, Filter > Scharfzeichnungsfilter > Unscharf maskieren ...

Außerdem, Nicht mit Hochpass.
Nicht mit Smart Sharpen / Selektiver Scharfzeichner.
Nicht direkt in Camera Raw.

Deshalb, Der richtige klassische Filter ist: Unscharf maskieren.

Allerdings, Dort stellst du genau die drei Werte ein, aus denen Hiraloam besteht:

  • Stärke = wie stark der Effekt wirkt
  • Radius = wie groß der Bereich um Kanten und Tonwertübergänge ist
  • Schwellenwert = ab welchem Unterschied Photoshop überhaupt eingreift

Zum Beispiel, Für Hiraloam ist die Logik:

  • Stärke niedrig
  • Radius hoch
  • Schwellenwert niedrig bis moderat

Gleichzeitig, Darum heißt es:

HiRaLoAm = High Radius, Low Amount
Hoher Radius, niedrige Stärke

So baust du Hiraloam in Photoshop

Außerdem, Ebene duplizieren oder Smartobjekt verwenden.

Deshalb, Dann:

Allerdings, Filter > Scharfzeichnungsfilter > Unscharf maskieren ...

Startwerte für Hiraloam

Allgemeiner Startwert

  • Stärke: 20 %
  • Radius: 50 px
  • Schwellenwert: 2

Porträt

  • Stärke: 10–18 %
  • Radius: 25–45 px
  • Schwellenwert: 3–8

Zum Beispiel, Warum vorsichtiger? Gleichzeitig, Weil Haut sonst sofort wie alte Landkarte aussieht.

Landschaft / Architektur

  • Stärke: 20–30 %
  • Radius: 40–80 px
  • Schwellenwert: 0–3

Gleichzeitig, Warum stärker? Weil Stein, Wolken, Berge, Holz, Metall und Fassaden diesen lokalen Kontrast oft gut vertragen.

Dark Art / Synthography / Composing

  • Stärke: 15–25 %
  • Radius: 50–100 px
  • Schwellenwert: 0–5

Außerdem, Warum größer? Außerdem, Weil hier oft nicht natürliche Schärfe gesucht wird, sondern dramatische Formzeichnung.

Wie Hiraloam dem LucisArt-2-Exposure-Look hilft

Deshalb, Exposure in LucisArt 2 war vor allem ein Detail- und Tonwertöffner. Hiraloam kommt dieser Logik näher als kleine Hochpass-Schärfung, weil es größere Tonwertbereiche beeinflusst.

Allerdings, Es hilft bei:

  • unterbelichteten Bildern
  • flachen Tonwerten
  • matschigen Mitteltönen
  • dunklen Composings
  • Architektur
  • Industrie
  • Stein, Holz, Rost, Metall
  • Bildern, die mehr „Druck unter der Oberfläche“ brauchen

Zum Beispiel, Aber Hiraloam allein ist noch kein LucisArt.

Gleichzeitig, Es ist der Motorblock. Deshalb, Die Karosserie baust du mit Camera Raw, High Pass, Schwarzweiß-Detail-Layern, Blend-if und Masken.

Wie Hiraloam dem Whyeth-/Wyeth-Look hilft

Außerdem, Für Whyeth ist Hiraloam nur ein Zusatz.

Deshalb, Whyeth lebt stärker von:

  • trockener Mikrostruktur
  • Oberflächenzeichnung
  • Kantenhärte
  • malerischem Dry-Brush-Biss

Allerdings, Hiraloam kann hier Volumen geben, aber der eigentliche Whyeth-Ersatz kommt eher aus Schwarzweiß-Detail-Layern und High Pass in mehreren Radien.

Die Gefahr: Halos

Zum Beispiel, Hiraloam erzeugt durch den großen Radius breitere Helligkeitsübergänge. Das kann gut aussehen — oder wie ein Heiligenschein nach einem Photoshop-Unfall.

Gleichzeitig, Typische Probleme:

  • helle Säume an Kanten
  • dunkle Ränder um Objekte
  • schmutzige Schatten
  • überdramatischer Himmel
  • künstliche Gesichtskonturen
  • Rauschen wird sichtbarer

Außerdem, Darum immer:

  • Effekt auf eigener Ebene
  • Deckkraft reduzieren
  • Blend-if verwenden
  • Haut und Himmel maskieren
  • bei 100 % prüfen
  • nicht als finale Ausgabeschärfung missbrauchen

Brownz-Rezept: Hiraloam als Exposure-Ebene

  1. Ebene duplizieren
  2. In Smartobjekt konvertieren
  3. Unscharf maskieren: Stärke 20 %, Radius 50 px, Schwellenwert 2
  4. Ebenenmodus normal lassen oder Luminanz testen
  5. Deckkraft auf 30–50 %
  6. Blend-if: tiefste Schatten und hellste Lichter leicht schützen
  7. Maske: Haut, Himmel, Rauschen zurücknehmen

Deshalb, Das ist der saubere Einsatz.

Allerdings, Nicht: Filter drauf und ab in den Krieg.

Zum Beispiel, Hiraloam ist ein Skalpell mit Boxhandschuh. Allerdings, Man muss wissen, welche Seite man benutzt.


Methode 5: Schwarzweiß-Detail-Layer für kontrollierten Lucis-Punch

Gleichzeitig, Eine starke Methode: Den Detail-Look über eine Schwarzweiß-Ebene aufbauen und nur als Luminanz-/Kontrastwirkung verwenden.

Schritt 1: Ebene duplizieren

Außerdem, Strg + J

Schritt 2: Schwarzweiß machen

Deshalb, Bild > Korrekturen > Schwarzweiß

Allerdings, Oder besser:

Zum Beispiel, Einstellungsebene > Schwarzweiß

Schritt 3: Kontrast verstärken

Gleichzeitig, Nutze:

  • Gradationskurve
  • Tonwertkorrektur
  • Camera Raw Klarheit
  • High Pass

Schritt 4: Ebenenmodus ändern

Außerdem, Teste:

  • Luminanz
  • Weiches Licht
  • Ineinanderkopieren
  • Hartes Licht

Warum?

Deshalb, LucisArt konnte Farbe und Detail brutal beeinflussen. Der Trick mit Schwarzweiß-Detail-Layern trennt den Detaildruck stärker von der Farbe.

Allerdings, Das hilft gegen giftige Hauttöne und übersättigte Schatten.

Brownz-Tipp

Zum Beispiel, Wenn der Effekt gut ist, aber die Farbe schreit:

  • Gruppe erstellen
  • Farbton/Sättigung darüber
  • Sättigung der Gruppe leicht senken
  • oder die Detailgruppe auf Luminanz setzen

Gleichzeitig, Details ja. Zum Beispiel, Farbkatastrophe nein.


Methode 6: Blend-if — der Schutzengel gegen Pixel-Massaker

Außerdem, Blend-if ist eines der wichtigsten Werkzeuge für diesen Look.

Deshalb, Du findest es hier:

Allerdings, Doppelklick auf Ebene > Ebenenstil > Mischen wenn

Zum Beispiel, Damit kannst du steuern, in welchen Tonwertbereichen der Effekt sichtbar ist.

Warum wichtig?

Gleichzeitig, Lucis-artige Effekte zerstören oft:

  • helle Kanten
  • Haut
  • Himmel
  • tiefe Schatten
  • weiche Hintergründe

Außerdem, Mit Blend-if kannst du sagen:

Deshalb, „Effekt ja, aber nicht in den hellsten Lichtern.“
„Effekt ja, aber nicht in den tiefsten Schatten.“
„Effekt ja, aber bitte nicht überall wie ein Presslufthammer.“

Einsteiger-Rezept

Allerdings, Auf der Lucis-Effektgruppe:

  1. Doppelklick auf die Gruppe oder Ebene
  2. Unten bei Mischen wenn: Grau
  3. Bei Diese Ebene oder Darunter liegende Ebene die schwarzen und weißen Regler vorsichtig nach innen ziehen
  4. Mit gedrückter Alt-Taste den Regler splitten, damit der Übergang weich wird

Brownz-Startpunkt

  • Schwarze Schatten ausblenden: Regler von 0 auf ca. 15–30 ziehen
  • Weiße Highlights ausblenden: Regler von 255 auf ca. 220–240 ziehen
  • Beide Regler mit Alt splitten

Zum Beispiel, So bleibt der Effekt kontrollierter.

Gleichzeitig, Blend-if ist nicht sexy. Aber es rettet Bilder vor dem crunchy Friedhof.


Methode 7: Kanäle getrennt behandeln

Außerdem, LucisPro wurde oft mit getrennten Kanälen genutzt. Gleichzeitig, Auch ohne Lucis kann man diesen Gedanken in Photoshop nachbauen.

Warum Kanäle?

Deshalb, Nicht jeder Farbkanal enthält gleich gute Details.

Allerdings, Bei Porträts:

  • Rotkanal ist oft glatter für Haut
  • Grünkanal enthält oft viel Detail
  • Blaukanal enthält oft mehr Rauschen

Zum Beispiel, Bei Landschaften:

  • Blaukanal kann Himmel und Dunst stark beeinflussen
  • Grünkanal enthält viel Vegetation und Struktur
  • Rotkanal kann warme Bereiche tragen

Einsteiger-Variante

Gleichzeitig, Nicht direkt in Kanälen herumbasteln, sondern:

  1. Ebene duplizieren
  2. Kanalmixer oder Schwarzweiß-Einstellung nutzen
  3. Detailwirkung aus einem kanalähnlichen Schwarzweiß-Mix bauen
  4. Als Luminanz-/Overlay-Effekt einblenden

Beispiel Porträt

Außerdem, Für einen härteren Porträt-Look:

  • Schwarzweiß-Einstellungsebene erstellen
  • Rot etwas heller
  • Gelb/Orange kontrollieren
  • Blau dunkler
  • Grün für Struktur anheben
  • Danach Kurve und High Pass
  • Effekt maskiert nur auf Kleidung, Haare, Hintergrund, nicht voll auf Haut

Brownz-Fazit

Deshalb, Kanäle sind kein Anfänger-Spielzeug, aber der Gedanke ist wichtig:

Nicht jedes Detail ist gutes Detail.

Allerdings, Manche Details gehören verstärkt. Andere gehören in den Keller.


Der praktische Photoshop-Bordmittel-Workflow: LucisArt 2 Ersatz für Einsteiger

Zum Beispiel, Hier kommt der konkrete Workflow — jetzt sauber getrennt in Exposure-Ersatz und Whyeth-/Wyeth-Ersatz.

Vorbereitung

  1. Bild öffnen
  2. Hintergrundebene duplizieren
  3. Duplikat in Smartobjekt konvertieren
  4. Zwei Gruppen erstellen:
    • Lucis Exposure Ersatz
    • Lucis Whyeth Ersatz
  5. Beide Gruppen getrennt aufbauen und getrennt maskieren

Gleichzeitig, Warum zwei Gruppen?

Außerdem, Weil Exposure und Whyeth nicht dasselbe tun.

Deshalb, Wenn du alles in eine einzige Detailsoße wirfst, bekommst du Crunch. Außerdem, Wenn du trennst, bekommst du Kontrolle.


Gruppe 1: Lucis Exposure Ersatz

Schritt 1: Camera Raw Basis

Allerdings, Auf dem Smartobjekt:

Zum Beispiel, Filter > Camera Raw-Filter

Gleichzeitig, Startwerte:

  • Struktur: +25
  • Klarheit: +22
  • Dunst entfernen: +8
  • Lichter: -25
  • Tiefen: +30
  • Weiß: +10
  • Schwarz: -15

Außerdem, Ziel:

Deshalb, Das Bild wird offener, detailreicher, druckvoller. Unterbelichtete Bereiche bekommen Struktur. Deshalb, Lichter bleiben kontrollierbarer.

Schritt 2: Hiraloam für Exposure-Druck

Allerdings, Neue duplizierte Ebene:

Zum Beispiel, Unscharf maskieren

  • Stärke: 20 %
  • Radius: 50 px
  • Schwellenwert: 2

Gleichzeitig, Deckkraft: 30–50 %

Außerdem, Ziel:

Deshalb, Großer lokaler Kontrast, ohne nur Kanten zu überschärfen.

Schritt 3: Mittlerer High Pass

Allerdings, Neue duplizierte Ebene:

  • Hochpass: 10–15 px
  • Modus: Ineinanderkopieren
  • Deckkraft: 20–35 %

Zum Beispiel, Ziel:

Gleichzeitig, Strukturdetails verstärken.

Schritt 4: Blend-if

Außerdem, Auf der Gruppe:

  • hellste Lichter schützen
  • tiefste Schatten schützen
  • Alt-Splitting verwenden

Deshalb, Ziel:

Allerdings, Exposure-Druck ohne Halo-Massaker.


Gruppe 2: Lucis Whyeth / Wyeth Ersatz

Schritt 1: Schwarzweiß-Detail-Layer

Zum Beispiel, Ebene duplizieren und entsättigen oder Schwarzweiß-Einstellungsebene nutzen.

Gleichzeitig, Dann:

  • kräftige Gradationskurve
  • Mitteltonkontrast anheben
  • Schatten nicht komplett zuschütten
  • Lichter nicht ausbrennen

Außerdem, Modus: Weiches Licht oder Luminanz
Deckkraft: 20–40 %

Deshalb, Ziel:

Allerdings, Trockene Struktur ohne sofortige Farbvergiftung.

Schritt 2: Mikro-High-Pass

  • Hochpass: 2–4 px
  • Modus: Weiches Licht oder Ineinanderkopieren
  • Deckkraft: 30–50 %

Zum Beispiel, Ziel:

Gleichzeitig, Feine Kratzigkeit, Haare, Stoff, Oberflächen.

Schritt 3: Dry-Brush-High-Pass

  • Hochpass: 12–18 px
  • Modus: Hartes Licht oder Ineinanderkopieren
  • Deckkraft: 10–30 %

Außerdem, Ziel:

Deshalb, Whyeth-artiger trockener Flächenbiss.

Schritt 4: Gruppe hart maskieren

Allerdings, Ausmaskieren:

  • Gesicht
  • Haut
  • Himmel
  • Nebel
  • Rauschen
  • weiche Hintergründe

Zum Beispiel, Drinlassen:

  • Stein
  • Holz
  • Metall
  • Kleidung
  • Haare vorsichtig
  • Architektur
  • Monster-/Rüstungsdetails
  • Dark-Art-Strukturen

Schritt 5: Gruppe zähmen

Gleichzeitig, Die Whyeth-Gruppe ist meistens zu stark.

Außerdem, Darum:

  • Gruppendeckkraft auf 30–60 %
  • bei Porträts eher 10–30 %
  • bei Architektur/Industrie bis 70 % möglich
  • Farbe danach prüfen

Kombinationsrezept: Exposure zuerst, Whyeth danach

Deshalb, Wenn du dem alten LucisArt-2-Gefühl nahekommen willst:

  1. Exposure-Ersatz aufbauen und auf ca. 40–70 % stellen
  2. Whyeth-Ersatz darüberlegen und auf ca. 15–50 % stellen
  3. Whyeth viel stärker maskieren als Exposure
  4. Farbe am Ende beruhigen
  5. Haut immer separat schützen

Allerdings, Das ist wahrscheinlich der beste moderne Bordmittel-Weg.

Zum Beispiel, Nicht 1:1.

Gleichzeitig, Aber dieselbe Blutgruppe.


Drei Presets als Startrezept

1. Porträt / Mensch

Außerdem, Ziel: Details, Drama, aber Haut nicht ermorden.

  • Camera Raw: Struktur +10, Klarheit +10, Dunst +3
  • High Pass Mikro: 2 px, Weiches Licht, 40 %
  • High Pass Struktur: 8 px, Overlay, 20 %
  • Hiraloam: 15 %, Radius 30 px
  • Haut stark maskieren
  • Augen, Haare, Kleidung gezielt betonen
  • Sättigung leicht senken

2. Architektur / Stadt / Industrie

Deshalb, Ziel: Kanten, Stein, Metall, Urban Crunch.

  • Camera Raw: Struktur +35, Klarheit +30, Dunst +10
  • High Pass Mikro: 2 px, Overlay, 60 %
  • High Pass Struktur: 15 px, Overlay, 40 %
  • Hiraloam: 25 %, Radius 60 px
  • Blend-if Highlights schützen
  • Himmel ausmaskieren
  • optional Schwarzweiß-Detail-Layer

3. Dark Art / Synthography / Composing

Allerdings, Ziel: dramatischer Relief-Look mit kontrollierter Härte.

  • Camera Raw: Struktur +25, Klarheit +25, Dunst +8
  • Lichter -30, Tiefen +20, Schwarz -20
  • High Pass Mikro: 3 px, Weiches Licht, 50 %
  • High Pass Struktur: 12 px, Hartes Licht, 20 %
  • Hiraloam: 20 %, Radius 70 px
  • Schwarzweiß-Detail-Layer auf Luminanz
  • starke Maskierung auf Gesicht und ruhigen Flächen
  • finale Kurve für düsteren Punch

Welche Photoshop-Bordmittel kommen Exposure und Whyeth am nächsten?

Für Exposure

Zum Beispiel, Am nächsten kommen:

  • Camera Raw: Struktur, Klarheit, Dunst entfernen
  • Lichter/Tiefen
  • Hiraloam-Schärfung
  • High Pass mit mittlerem/großem Radius
  • Gradationskurve
  • Blend-if

Gleichzeitig, Warum?

Außerdem, Exposure wirkt wie kontrollierte Detailöffnung plus Tonwertdruck. Genau das erreichst du nicht mit einem einzelnen Schärfefilter, sondern mit lokaler Kontrastverstärkung und Tonwertkontrolle.

Für Whyeth / Wyeth

Deshalb, Am nächsten kommen:

  • Schwarzweiß-Detail-Layer
  • High Pass in mehreren Radien
  • Hartes Licht / Ineinanderkopieren / Luminanz
  • kräftige Gradationskurven
  • Maskierung auf rauen Oberflächen
  • optional Kanten-/Strukturvarianten

Allerdings, Warum?

Zum Beispiel, Whyeth wirkt trockener, malerischer, stärker nach Oberflächenzeichnung. Allerdings, Das muss man über Luminanz, Kanten und Struktur bauen — nicht über normale Schärfung.

Was nicht reicht

  • Nur Klarheit hochziehen
  • Nur Hochpass 2 px
  • Nur HDR-Preset
  • Nur Topaz schärfen
  • Nur Dunst entfernen

Gleichzeitig, Das ergibt zwar Crunch, aber nicht diesen alten LucisArt-2-Zweiklang aus Exposure-Öffnung und Whyeth-Trockenbiss.


Gibt es ein echtes Alternativ-Plugin?

Die ehrliche Antwort

Außerdem, Es gibt nicht „das neue LucisArt 2“.

Deshalb, Es gibt Werkzeuge, die einzelne Aspekte sehr gut können.


1. Nik Collection / Nik Color Efex

Beste aktuelle Empfehlung für einen ähnlichen Detail-/Struktur-Look.

Allerdings, Besonders interessant:

  • Detail Extractor
  • Pro Contrast
  • Tonal Contrast
  • Structure-Regler
  • Control Points / Masking
  • Color Efex als Photoshop-Plugin

Zum Beispiel, Der Detail Extractor in Nik Color Efex arbeitet genau in jener Richtung, die Lucis-Fans interessiert: Details sichtbar machen, Schatten und Highlights kontrollieren, Struktur verstärken.

Warum gut?

Gleichzeitig, Nik Color Efex ist kein LucisArt-Klon, aber es ist wahrscheinlich eine der brauchbarsten modernen Alternativen, wenn man diesen illustrativen, detailreichen, dramatischen Look sucht.

Brownz-Empfehlung

Außerdem, Für Einsteiger:

  • Detail Extractor moderat verwenden
  • Structure nicht voll aufdrehen
  • Effekt über Kontrollpunkte oder Maske begrenzen
  • Haut schützen
  • Deckkraft in Photoshop reduzieren

2. ON1 Effects 2026

Gute Alternative für stylisierte Looks und dynamischen Kontrast.

Deshalb, Interessant:

  • Dynamic Contrast
  • HDR Look
  • AI-Masking
  • Filter stapeln
  • Photoshop-Plugin-Workflow

Allerdings, ON1 Effects 2026 ist eher eine moderne Look-Werkstatt. Es kann diesen dramatischen Struktur-/HDR-/Detailcharakter gut bedienen, wirkt aber meist moderner und preset-lastiger als LucisArt.

Brownz-Empfehlung

Zum Beispiel, Gut für:

  • Architektur
  • Landschaft
  • Street
  • düstere Composings
  • schnelle Varianten

Gleichzeitig, Weniger ideal für:

  • exakten alten LucisArt-2-Charakter
  • sehr kontrollierte manuelle Photoshop-Pixelchirurgie

3. Topaz Photo AI

Sehr gut für Schärfe, Denoise und technische Rettung — aber kein echter Lucis-Ersatz.

Außerdem, Topaz Photo AI ist stark bei:

  • Schärfen
  • Entrauschen
  • Fokus retten
  • Details verbessern
  • Upscaling

Deshalb, Aber:

Allerdings, Topaz macht Bilder oft sauberer und technisch besser. Zum Beispiel, LucisArt machte Bilder charaktervoller, härter, illustrativer.

Zum Beispiel, Das ist nicht dasselbe.

Brownz-Empfehlung

Gleichzeitig, Topaz vorher oder nachher einsetzen:

  • vorher: Rauschen reduzieren, bevor der Lucis-Look Details brutal hochzieht
  • nachher: finale Schärfe / technische Verbesserung

Außerdem, Aber nicht erwarten, dass Topaz allein den LucisArt-2-Look erzeugt.


4. Luminar Neo

Gut für einfache AI-gestützte Struktur- und Look-Korrekturen.

Deshalb, Luminar Neo kann als Photoshop-Plugin genutzt werden und bietet AI-gestützte Bearbeitung, Relight, Masking und Struktur-/Detailwerkzeuge.

Allerdings, Gut für Einsteiger, weil vieles visuell und schnell geht.

Zum Beispiel, Aber:

Gleichzeitig, Für den echten alten Lucis-Biss ist es oft zu glatt, zu modern, zu sehr „Fotoverbesserung“ statt „Detailwahnsinn“.


5. LucisPro / alte Lucis-Versionen

Außerdem, LucisPro war beziehungsweise ist der naheliegendste Verwandte.

Deshalb, Aber der Status ist historisch und praktisch schwierig: verschiedene Versionen, alte Kompatibilitäten, Dongle-/Lizenzthemen, unsichere Verfügbarkeit, alte Photoshop-Versionen, alte Betriebssysteme.

Allerdings, Wenn man eine legale, funktionierende Lizenz und ein altes stabiles System hat: wunderbar. Bewahren wie ein altes Spezialobjektiv.

Zum Beispiel, Aber ich würde 2026 niemandem raten, auf dubiosen Downloadseiten nach alten LucisArt-Versionen zu graben.

Gleichzeitig, Das ist kein Workflow. Gleichzeitig, Das ist digitale Schatzsuche mit Malware-Beifang.


Die beste moderne Kombination

Außerdem, Wenn ich heute gezielt Exposure und Whyeth nachbauen wollte, würde ich so arbeiten:

Ohne Zusatzplugin

Exposure-Ersatz

  1. Camera Raw Filter für Grundstruktur
  2. Lichter runter, Tiefen rauf
  3. Struktur/Klarheit moderat
  4. Hiraloam-Schärfung
  5. mittlerer/großer High Pass
  6. Blend-if gegen Halos

Whyeth-Ersatz

  1. Schwarzweiß-Detail-Layer
  2. High Pass 3 px für Mikrostruktur
  3. High Pass 12–18 px für Dry-Brush-Struktur
  4. harte Gradationskurve
  5. Ebenenmodus Luminanz / Weiches Licht / Ineinanderkopieren
  6. starke Maske auf Haut, Himmel und Rauschen

Mit Zusatzplugin

Beste Richtung für Exposure

  • Nik Color Efex: Detail Extractor, Tonal Contrast, Pro Contrast
  • ON1 Effects: Dynamic Contrast, HDR Look

Beste Richtung für Whyeth

  • Nik Color Efex: Detail Extractor mit Fine/Large Radius und reduzierter Sättigung
  • ON1 Effects: Dynamic Contrast plus Grunge/Strukture sehr vorsichtig
  • Danach in Photoshop: Schwarzweiß-/Luminanz-Maske und Deckkraft reduzieren

Für schnelle Looks

  1. Nik Detail Extractor oder ON1 Dynamic Contrast
  2. zurück in Photoshop
  3. Ebene duplizieren / Maske
  4. Exposure-Teil breit anwenden
  5. Whyeth-Teil nur auf Strukturflächen anwenden

Was man nicht tun sollte

Nicht alles auf 100 Prozent

Deshalb, Der Lucis-Look stirbt nicht durch zu wenig Effekt. Er stirbt durch zu viel.

Nicht auf Haut losgehen wie auf Beton

Allerdings, Haut braucht Schutz. Außerdem, Besonders bei Porträts.

Nicht Himmel überschärfen

Zum Beispiel, Himmel plus High Pass plus Klarheit plus Dunst entfernen ergibt schnell Halos, Banding und Rauschen.

Nicht Rauschen mit Detail verwechseln

Gleichzeitig, Lucis-artige Workflows verstärken alles.

Außerdem, Auch Mist.

Nicht auf JPEG-Leichen anwenden

Deshalb, Wenn ein JPEG schon komprimiert, überschärft und klein ist, verstärkst du Artefakte.

Allerdings, RAW oder hochwertige TIFF/PSD-Dateien sind besser.

Nicht erwarten, dass ein Plugin Geschmack ersetzt

Zum Beispiel, LucisArt war mächtig. Aber viele Lucis-Bilder waren auch einfach überbraten.

Gleichzeitig, Der Look ist nur gut, wenn das Bild ihn verdient.


Mein Fazit

Außerdem, LucisArt 2 war ein Spezialwerkzeug aus einer anderen Photoshop-Zeit.

Deshalb, Eine Zeit, in der Plugins noch wie geheime Zauberrollen wirkten, Photoshop-Versionen nicht alle zwei Sekunden Cloud-Laune hatten und ein Effekt manchmal so eigen war, dass man ihn zwanzig Jahre später noch erkennt.

Allerdings, Kann man LucisArt 2 heute exakt ersetzen?

Zum Beispiel, Nein.

Gleichzeitig, Nicht ehrlich.

Außerdem, Aber man kann seine Bildsprache verstehen:

  • lokale Kontraste
  • Mikrostruktur
  • Tonwert-Kompression
  • kanalähnliche Detailtrennung
  • harte, kontrollierte Reliefwirkung
  • aggressive Sichtbarmachung

Deshalb, Und genau das kann man mit Photoshop nachbauen.

Allerdings, Nicht mit einem Knopf.

Zum Beispiel, Mit einem Workflow.

Gleichzeitig, Der beste Weg ist nicht, LucisArt 2 zu imitieren wie ein Museumswärter. Deshalb, Der beste Weg ist, den alten Geist zu nehmen und ihn in moderne Ebenen, Smartfilter, Masken und Blend-if zu übersetzen.

Außerdem, Denn am Ende geht es nicht um Nostalgie.

Deshalb, Es geht um Bilddruck.

Allerdings, Um Struktur.

Zum Beispiel, Um diese Sekunde, in der ein flaches Bild plötzlich sagt:

Da bin ich. Schau genauer hin.

Gleichzeitig, Und genau dafür war LucisArt 2 legendär.


Kurze Praxis-Checkliste

Außerdem, Wenn du den Look schnell testen willst:

  1. Smartobjekt erstellen
  2. Camera Raw: Struktur +25, Klarheit +20, Dunst +8
  3. High Pass 2 px auf Weiches Licht
  4. High Pass 12 px auf Ineinanderkopieren
  5. Unscharf maskieren: 20 %, Radius 50 px
  6. Alles in Gruppe „Lucis Look“
  7. Deckkraft der Gruppe auf 40–60 %
  8. Haut, Himmel und Rauschen maskieren
  9. Blend-if für Schatten und Lichter
  10. Farbe final beruhigen

Deshalb, Das ist der brauchbare Ersatz.

Allerdings, Nicht dasselbe Monster.

Zum Beispiel, Aber dieselbe Blutgruppe.


Schlagworte

Gleichzeitig, LucisArt 2, LucisArt, LucisPro, Photoshop Plugin, Photoshop Bordmittel, High Pass, Hochpass, Unscharf maskieren, Hiraloam, lokaler Kontrast, Mikrostruktur, Detail Extractor, Nik Color Efex, ON1 Effects, Topaz Photo AI, Luminar Neo, Camera Raw Filter, Photoshop Workflow, Bildbearbeitung, Composing, Synthography, Brownzblog, Brownz Art


Quellen & Linkstand

Außerdem, Geprüfte Quellen und direkte Links:

Direkte LucisArt-/Exposure-/Whyeth-Quellen

Hiraloam / Unscharf-maskieren / lokaler Kontrast

Moderne Alternativen / Plugin-Quellen

Faktencheck direkt im Artikel eingearbeitet

Deshalb, Der Artikel wurde nach dem erneuten Faktencheck angepasst:

  • Die Reglerbezeichnung wurde korrigiert: Im deutschen Adobe-Interface heißt Texture korrekt Struktur, nicht „Textur“. Alle Camera-Raw-Werte im Artikel wurden entsprechend angepasst.
  • Hiraloam wird nun ausführlich erklärt: High Radius, Low Amount, also hoher Radius und niedrige Stärke.
  • Hiraloam wird korrekt als lokale Kontrasttechnik eingeordnet, nicht als normale finale Schärfung.
  • Die offiziellen Adobe-Regler Stärke, Radius und Schwellenwert sind im Text berücksichtigt.
  • Die Rolle von Hiraloam wurde getrennt eingeordnet: sehr wichtig für den Exposure-Ersatz, nur ergänzend für den Whyeth-/Wyeth-Ersatz.
  • Exposure und Whyeth/Wyeth bleiben als eigene Ziel-Looks behandelt.
  • Die 12 LucisArt-2-Detail-Settings mit 7 Exposure- und 5 Whyeth-Settings sind weiterhin im Text berücksichtigt.
  • Die unsichere Schreibweise Whyeth/Wyeth wird transparent genannt.
  • Der Photoshop-Nachbau bleibt in zwei getrennte Gruppen aufgeteilt: Exposure-Ersatz und Whyeth-/Wyeth-Ersatz.
  • Die modernen Plugin-Alternativen sind nach ihrer tatsächlichen Nähe zu diesen beiden Looks eingeordnet.

Allerdings, Hinweis: Bei LucisArt/LucisPro sind viele Informationen historisch, fragmentiert oder über alte Foren und Archivseiten verstreut. Allerdings, Die ursprüngliche Herstellerseite ist nicht mehr in der alten Form als belastbare Produktdokumentation verfügbar. Dubiose alte Download-/Seriennummer-Seiten wurden bewusst nicht als empfehlenswerte Quellen verwendet.


Hinweis zur Entstehung

Zum Beispiel, Dieser Brownzblog-Beitrag entstand aus einer Kombination aus praktischer Photoshop-Erfahrung, Recherche zu LucisArt/LucisPro, aktuellen Adobe-Bordmitteln und heutigen Plugin-Alternativen. Zum Beispiel, Ziel war kein trockener Plugin-Nachruf, sondern ein brauchbarer Einsteiger-Leitfaden: Wie man den alten LucisArt-2-Geist mit modernen Photoshop-Methoden wieder auf die Bühne holt — kontrolliert, maskiert und ohne das Bild komplett in digitales Knäckebrot zu verwandeln.

LucisArt-Look in Photoshop neu gedacht

Gleichzeitig, Der LucisArt-Look stand für stark herausgearbeitete Details, lokale Kontraste und eine fast gezeichnete Bildwirkung. Das frühere Plugin LucisArt 2 wird heute nicht mehr regulär weiterentwickelt. Gleichzeitig, Seine gestalterische Idee lässt sich jedoch mit aktuellen Werkzeugen in Photoshop und Camera Raw nachvollziehen.

Außerdem, Entscheidend ist die Balance. Zu viel Mikrokontrast erzeugt harte Kanten, helle Säume und eine unruhige Haut. Deshalb sollte der Effekt zunächst auf einer eigenen Ebene entstehen. Außerdem, Anschließend lässt er sich über Deckkraft und Maske auf die Bildbereiche begrenzen, die tatsächlich mehr Struktur benötigen.

So entsteht ein moderner LucisArt-Look

Deshalb, Beginne mit einer sauberen RAW-Entwicklung und korrigiere zuerst Belichtung, Lichter und Tiefen. Danach kannst du in Camera Raw vorsichtig Struktur und Klarheit erhöhen. Deshalb, In Photoshop eignen sich außerdem Hochpass-Techniken, lokale Gradationskurven und gezieltes Dodge and Burn. Dabei sollte die Wirkung auf Augen, Haare, Stoffe oder architektonische Flächen konzentriert bleiben.

Allerdings, Für Porträts empfiehlt sich eine Maske, die empfindliche Hautbereiche schützt. Allerdings, Details dürfen sichtbar werden, ohne jede Pore gleich stark zu betonen. Bei Landschaften oder urbanen Motiven kann der Effekt kräftiger ausfallen. Zum Beispiel, Dennoch braucht das Bild ruhige Flächen, damit der Blick nicht überall gleichzeitig hängen bleibt.

Der Bildlook zählt mehr als das alte Plugin

Zum Beispiel, LucisArt ist heute vor allem eine Referenz für eine bestimmte Ästhetik. Wer den Aufbau versteht, ist nicht von einem einzelnen, veralteten Filter abhängig. Außerdem lässt sich der Look so besser an das eigene Motiv und die persönliche Bildsprache anpassen.

Gleichzeitig, Weitere praktische Anwendungen findest du bei den Photoshop-Trainings von BROWNZ. Gleichzeitig, Wenn du einen eigenen Look entwickeln und direkt am eigenen Material arbeiten möchtest, ist auch ein Photoshop-Coaching mit BROWNZ möglich. Grundlagen zu Details und Kontrast beschreibt ergänzend die Adobe-Hilfe für lokale Korrekturen in Camera Raw.

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