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Topliste, Neuerscheinungen, Geheimtipps, Preise und Faktencheck für den aktuellen deutschen Photoshop

Recherche- und Preisstand: 27. Juli 2026

Photoshop kann sehr viel. Aber Photoshop kann nicht alles gleich gut, gleich schnell und gleich bequem. Genau hier kommen Plugins, Panels und eigenständige Zusatzprogramme ins Spiel: Sie entrauschen RAW-Dateien besser, retten leichte Fehlfokussierung, automatisieren Retusche, erzeugen Filmlooks, bauen komplexe Masken, liefern tausende Texturen direkt in Photoshop oder ersetzen im Extremfall sogar einen großen Teil des gesamten Adobe-Workflows.

Diese Liste ist kein wahlloses Sammelsurium aus Affiliate-Hits und uralten Klassikern. Aufgenommen wurden Werkzeuge, die 2026 tatsächlich noch weiterentwickelt werden, eine nachvollziehbare Herstellerseite besitzen und in einem modernen Foto-, Retusche- oder Composing-Workflow einen echten Zweck erfüllen. Dazu kommen einige Geheimtipps, die nicht jeder am Schirm hat, aber verdammt clever sind.

Wichtig: Mit „aktueller deutscher Photoshop-Version“ ist Photoshop 2026, Version 27.0, gemeint. Bei Plugins ist die Sprache meist nicht das Hauptproblem. Entscheidend sind Plugin-Architektur, Betriebssystem, Prozessor, Grafikkarte und die vom Hersteller unterstützte Photoshop-Version.

Der Faktencheck: Was muss 2026 wirklich kompatibel sein?

Adobe unterscheidet heute grob zwischen modernen UXP-Plugins und älteren klassischen Plugins beziehungsweise Erweiterungen. UXP-Plugins werden über Photoshop unter „Plugins“ oder über den Creative-Cloud-Marktplatz verwaltet. Klassische Filter und externe Programme werden häufig weiterhin über eigene Installer eingebunden.

  • Photoshop 2026 v27.0 ist die aktuelle Desktop-Version. Ältere Systeme werden von Adobe schrittweise nicht mehr unterstützt.
  • Auf Apple-Silicon-Macs laufen moderne UXP-Plugins nativ. Manche alten Erweiterungen benötigen weiterhin Rosetta oder funktionieren gar nicht mehr.
  • Die deutsche Photoshop-Oberfläche verhindert ein technisch sauber gebautes Filter-Plugin normalerweise nicht. Das Plugin selbst kann trotzdem nur Englisch anbieten.
  • „Funktioniert mit Photoshop“ bedeutet nicht automatisch, dass Smartobjekte, 16-Bit-Dateien, CMYK, Stapelverarbeitung oder Aktionen unterstützt werden.
  • Cloud-KI und lokale KI sind nicht dasselbe. Bei vertraulichen Kundenbildern muss geprüft werden, ob die Datei den Rechner verlässt.

Meine Ampel: GRÜN = aktuelle Herstellerangabe und klarer Photoshop-Workflow. GELB = grundsätzlich nutzbar, aber mit Einschränkungen oder älterer Produktbasis. ROT = 2026 nicht mehr sinnvoll als Neukauf.

Die Topliste im schnellen Überblick

WerkzeugHauptnutzenModellPreis beim CheckKompatibilitätUrteil
Nik Collection 9Farbe, Schwarzweiß, lokale LooksKauflizenz179,99 US-$; Upgrade ab 99,99 US-$GRÜNBeste klassische Suite
ON1 Photo RAW 2026.4RAW, Ebenen, Masken, EffekteKauflizenzregulär 99,99 US-$; Aktion 49,99 US-$GRÜNStärkste Adobe-Alternative
Retouch4me / ApexKI-Retusche mit EbenenkontrolleKauflizenz oder CloudEinzelplugin regulär ca. 145 US-$; Aktionen variierenGRÜNTop für Retusche
Topaz PhotoEntrauschen, Schärfen, Fokus, UpscalingAbo39 US-$/MonatGRÜNTechnische Rettungsmaschine
Luminar NeoKI-Looks, Relight, Himmel, schnelle EffekteKauflizenz119-179 US-$ je PaketGRÜN/GELBSchnell und kreativ
Boris FX Optics 2026Cinematic, Licht, Partikel, Film-VFXAbo oder Kauf9 US-$/Monat, 99 US-$/Jahr, 149 US-$ dauerhaftGRÜNDer Effekt-Geheimtipp
Infinite ToolsColor Grading, Retusche, TexturenKauflizenzmeist 189 € je großes PanelGRÜNHigh-End für Spezialisten
Imagenomic SuiteHaut, Rauschen, FilmkornAbo oder Kauf129,95 US-$/Jahr oder 299,95 US-$ einmaligGRÜN/GELBBewährter Klassiker
DxO PureRAW 6RAW-Entrauschung und ObjektivkorrekturKauflizenz129,99 €GRÜNBeste RAW-Vorstufe
Exposure X7Filmlooks, RAW, OrganisationKauflizenz129 US-$; Bundle 149 US-$GELBStarker Analog-Geheimtipp
ON1 Effects 2026Filter, LUTs, Texturen, MaskierungKauflizenzpreisabhängig von Aktion/BundleGRÜNGute reine Effektlösung
Adobe Plugin MarketplaceUXP-Panels und Workflow-Erweiterungengemischtkostenlos bis PremiumGRÜNErste sichere Suchstelle

1. Nik Collection 9

Der unverwüstliche Klassiker ist 2026 wieder richtig aktuell

Direktlink: https://nikcollection.dxo.com/

Nik Collection ist seit Jahren eine der bekanntesten Plugin-Suiten überhaupt. Version 9 ist keine alte Legende mit neuem Etikett, sondern eine aktuelle Suite für Windows und macOS. Sie integriert sich in Photoshop, Affinity und DxO PhotoLab und kann teilweise auch eigenständig verwendet werden.

Das kann es besonders gut

  • Nik Silver Efex für sehr kontrollierte Schwarzweiß-Umsetzungen
  • Nik Color Efex für Farblooks, Kontrast und kreative Filter
  • Nik Viveza für lokale Farb- und Tonwertkorrekturen
  • Nik Analog Efex für Film-, Kamera- und Papierästhetik
  • Nik HDR Efex für HDR und strukturierte Einzelbildlooks

Neu beziehungsweise 2026 relevant: Neu in Version 9 sind unter anderem KI-Masken und Tiefenmasken. Gerade diese Kombination mit der klassischen U-Point-Technik macht die Suite wieder relevanter, weil lokale Effekte schneller gesetzt werden können, ohne in Photoshop jede Maske von Hand zu pinseln.

Preis: 179,99 US-Dollar für eine neue Lizenz; Upgrade für berechtigte Besitzer ab 99,99 US-Dollar. 30 Tage Testversion ohne Zahlungsdaten.

Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN. Der Hersteller nennt Photoshop-Integration, Windows/macOS und eine deutsche Programmoberfläche. Für die neuen KI-Masken gelten deutlich höhere Hardwareanforderungen.

Mein Urteil: Für Schwarzweiß, Fine Art, Portrait, Landschaft und kreative Looks ist Nik weiterhin eine der sinnvollsten Komplettlösungen. Wer nur einen einzigen Filter braucht, kauft allerdings viel Ballast mit.

2. ON1 Photo RAW 2026.4

Das Zusatzprogramm, das Photoshop und Lightroom teilweise ersetzen kann

Direktlink: https://www.on1.com/products/photo-raw/

ON1 Photo RAW ist vermutlich genau das Programm, das mit „ON1 Photo“ gemeint ist. Es ist kein kleines Plugin, sondern ein kompletter RAW-Editor mit Bildverwaltung, Ebenen, Masken, Retusche, Effekten und KI-Werkzeugen. ON1 positioniert es ausdrücklich als Kaufsoftware ohne Pflichtabo.

Das kann es besonders gut

  • RAW-Entwicklung und Bildverwaltung
  • Ebenen und Masken ohne Wechsel zu Photoshop
  • Restore AI, Sky Swap und Portrait-Werkzeuge
  • integriertes Resize AI
  • hundert Presets, LUTs, Texturen und kreative Filter

Neu beziehungsweise 2026 relevant: Die 2026-Version bringt smartere Motiv- und Hintergrundmasken, neue Maskenebenen sowie kreative Filter wie Motion, Depth Lighting, Split Field und Double Exposure. ON1 Effects 2026 ist zusätzlich als reine Effektlösung erhältlich.

Preis: Regulär 99,99 US-Dollar; beim Check als Sommeraktion für 49,99 US-Dollar. Eine Lizenz ist für zwei Computer vorgesehen.

Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN als eigenständiges Programm. ON1 bietet zusätzlich Plugin-Workflows für Adobe-Programme. Die deutsche Oberfläche und exakte Sprachabdeckung sollte vor dem Kauf über die Testversion geprüft werden.

Mein Urteil: Die stärkste Empfehlung für Menschen, die Adobe reduzieren oder ganz verlassen möchten. Nicht ganz so tief wie Photoshop beim Composing, aber für Fotografie erschreckend komplett.

3. Retouch4me und Retouch4me Apex

Der derzeit spannendste Retusche-Baukasten

Direktlink: https://retouch4.me/products/retouch-plugins?lng=de

Retouch4me automatisiert nicht einfach „Beauty“, sondern zerlegt professionelle Retusche in einzelne Aufgaben: Heal, Dodge & Burn, Mattifier, Skin Tone, Portrait Volumes, Stray Hairs, Fabric, Dust, Clean Backdrop und weitere Module. Die Plugins können Photoshop-Ebenen erzeugen und lassen sich dadurch wesentlich kontrollierter einsetzen als eine komplett geschlossene Ein-Klick-App.

Das kann es besonders gut

  • Hautunreinheiten entfernen, ohne die Hautstruktur völlig zu zerstören
  • Dodge & Burn auf einer editierbaren Ebene
  • Glanzstellen reduzieren
  • Hauttöne angleichen
  • Haare, Kleidung, Hintergrund und Staub bearbeiten

Neu beziehungsweise 2026 relevant: Apex ist die neuere All-in-One-Variante: ein Plugin mit mehreren Werkzeugen, Echtzeitvorschau und Cloud-Verarbeitung. Neue Nutzer erhalten laut Hersteller 20 kostenlose Credits. Zusätzlich gibt es weiterhin dauerhafte Einzelplugin-Lizenzen.

Preis: Einzelplugins werden regulär häufig um 145 US-Dollar angeboten; beim Check lief eine 30-Prozent-Aktion. Cloud- und Bundlepreise ändern sich abhängig vom Umfang.

Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN. Windows und macOS werden unterstützt; viele Module laufen als Photoshop-Plugin und Standalone. Bei Cloud-Verarbeitung müssen Datenschutz und Einwilligung des Models beziehungsweise Kunden geklärt sein.

Mein Urteil: Für große Portraitserien ist Retouch4me ein massiver Zeitgewinn. Für ein einzelnes Fine-Art-Bild bleibt manuelles Dodge & Burn oft schöner. Automatik darf Arbeit abnehmen, aber nicht das Gesicht neu erfinden.

4. Topaz Photo

Technische Rettung statt Farbspielerei

Direktlink: https://www.topazlabs.com/topaz-photo

Topaz hat seine Produktwelt umgebaut. Das frühere Topaz Photo AI ist laut eigener Dokumentation eingestellt und bleibt als Legacy-App bestehen. Das aktuell weiterentwickelte Produkt heißt Topaz Photo. Das ist wichtig, weil im Internet weiterhin massenhaft alte Photo-AI-Empfehlungen herumliegen.

Das kann es besonders gut

  • Rauschen reduzieren
  • leichte Bewegungs- und Fokusunschärfe verbessern
  • Super Focus und Dust & Scratch
  • Upscaling und Gesichtsrekonstruktion
  • Licht und Farbe automatisch balancieren

Neu beziehungsweise 2026 relevant: Topaz Photo läuft eigenständig und über zwei Photoshop-Workflows: Filter oder „Datei > Automatisieren“. Der Automate-Weg ist für Skalierung und bestimmte Funktionen sinnvoller. Photoshop-Aktionen rund um Topaz werden vom Hersteller ausdrücklich nicht als stabiler Workflow unterstützt.

Preis: 39 US-Dollar pro Monat für Topaz Photo. Das gesamte Topaz-Studio-Paket kostet 34 US-Dollar monatlich bei jährlicher Abrechnung beziehungsweise 399 US-Dollar pro Jahr.

Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN für Photoshop CC. Photoshop CS-Versionen werden nicht unterstützt. Leistungsfähige Hardware ist praktisch Pflicht.

Mein Urteil: Wenn ein Bild technisch weich, verrauscht oder leicht daneben fokussiert ist, gehört Topaz zu den stärksten Werkzeugen. Bei gesunder Ausgangsqualität kann es aber auch Details erfinden und Gesichter plastifizieren. Regler runter, Augen auf.

5. Luminar Neo

Der schnelle KI-Kreativbaukasten

Direktlink: https://skylum.com/de/luminar

Luminar Neo ist Standalone-App und Plugin für Photoshop sowie Lightroom Classic. Es richtet sich an Menschen, die schnell zu starken Ergebnissen kommen möchten: Relighting, Himmeltausch, Objektentfernung, Portraittools, Fokus-Stacking, HDR, Panorama, Rauschreduzierung und kreative Looks stecken in einer sehr zugänglichen Oberfläche.

Das kann es besonders gut

  • schnelle Stimmungs- und Lichtkorrekturen
  • Sky AI und Relight
  • Portrait- und Hautwerkzeuge
  • Presets, LUTs, Overlays und kreative Assets
  • Restaurierung und AI-Assistent

Neu beziehungsweise 2026 relevant: Die 2026-Version enthält Funktionen aus dem Herbst-Upgrade 2025 und den Frühjahrsupdates 2026. Als Photoshop-Plugin sind GenErase, GenExpand und GenSwap jedoch nicht verfügbar; außerdem muss das Bild wegen Photoshop-Beschränkungen mit gleicher Pixelzahl zurückgegeben werden.

Preis: Unbefristete Desktop-Lizenz beim Check 119 US-Dollar, geräteübergreifend 159 US-Dollar, Max 179 US-Dollar. Generative Funktionen und automatische Upgrades können nach einem Jahr Zusatzkosten verursachen.

Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN bis GELB. Photoshop- und Lightroom-Plugins werden ausdrücklich angeboten. Einzelne Funktionen sind im Plugin-Modus eingeschränkt.

Mein Urteil: Luminar ist kein Ersatz für kontrollierte High-End-Retusche. Für schnelle Looks, Lichtstimmungen und kreative Variationen ist es aber brutal praktisch.

6. Boris FX Optics 2026

Hollywood-Effekte für Standbilder – und ein echter Geheimtipp

Direktlink: https://borisfx.com/products/optics/

Boris FX kommt aus der Film- und VFX-Welt. Optics überträgt diese Denkweise auf Fotografie: Licht, Glows, Lens Flares, Partikel, Filmemulation, Diffusion, Masken und Effekte, die deutlich weniger nach klassischem Fotofilter aussehen als bei vielen Preset-Paketen.

Das kann es besonders gut

  • mehr als 187 Filter und tausende Presets
  • Sapphire-inspirierte Film- und Lichteffekte
  • Partikel, Rauch, Funken und atmosphärische Elemente
  • KI-Masken und Tiefenmasken
  • Standalone plus Plugins für mehrere Hostprogramme

Neu beziehungsweise 2026 relevant: Optics 2026 bringt neue One-Click-KI-Werkzeuge, Gesichtsmasken, Tiefenkarten und neue Cinematic Looks. Im Juni 2026 wurde die Plugin-Unterstützung zusätzlich auf Apple Photos, Capture One und Affinity Photo erweitert.

Preis: 9 US-Dollar pro Monat, 99 US-Dollar pro Jahr oder 149 US-Dollar als dauerhafte Lizenz; Upgrade- und Supportplan 49 US-Dollar pro Jahr.

Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN. Photoshop, Lightroom, Capture One, Affinity Photo und Standalone werden aktuell genannt.

Mein Urteil: Für Composings, Fashion, Pop Art und cineastische Bildwelten ist Optics einer der spannendsten Geheimtipps dieser Liste. Wer nur natürliche Hochzeitsfarben will, braucht es wahrscheinlich nicht.

7. Infinite Tools

High-End-Panels für Menschen, die Photoshop wirklich benutzen

Direktlink: https://infinite-tools.com/plugins/

Infinite Tools richtet sich nicht an Einsteiger, die einen Fertigfilter suchen. Die Panels organisieren, beschleunigen oder erweitern professionelle Retusche und Farbgestaltung. Hinter dem Projekt stehen erfahrene Retuscheure; viele Werkzeuge sind moderne UXP-Plugins und vollständig Apple-Silicon-kompatibel.

Das kann es besonders gut

  • Infinite Color für zufällige und kontrollierte Color Grades
  • Infinite Retouch für eigene Retusche-Workflows
  • Infinite Skin für getrennte Ton- und Detailbearbeitung
  • Infinite Unify für ungleichmäßige Farben und Hauttöne
  • Infinite Texture mit über 70.000 kommerziell lizenzierten Dateien
  • Infinite Black & White, Curves, Radiance und Goethe

Neu beziehungsweise 2026 relevant: Besonders spannend sind die neueren Werkzeuge Infinite Curves und Infinite Goethe. Goethe harmonisiert Bilder auf Basis von Farbwahrnehmung und Farbpsychologie statt nur technischer Pixelwerte. Das ist ungewöhnlich und genau deshalb ein echter Geheimtipp.

Preis: Die großen Panels kosten beim Check meist 189 Euro, Infinite Guide 39 Euro. Aktionen und Rabattwochen kommen regelmäßig vor.

Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN. Die aktuellen großen Panels werden als UXP, Windows, Mac und Apple Silicon ausgewiesen.

Mein Urteil: Nicht billig. Dafür sind es Werkzeuge, die einen bestehenden Profi-Workflow verbessern, statt ihn mit Plastikautomatik zu ersetzen.

8. Imagenomic Portraiture, Noiseware und Realgrain

Der bewährte Studioklassiker

Direktlink: https://www.imagenomic.com/

Imagenomic ist seit Jahren in Beauty-, Portrait- und Studio-Workflows vertreten. Portraiture glättet und maskiert Haut, Noiseware entrauscht, Realgrain simuliert Filmkorn und analoge Charakteristik. Die Werkzeuge sind weniger modern inszeniert als manche KI-Neuheit, aber klar auf Produktion ausgerichtet.

Das kann es besonders gut

  • Portraiture für schnelle Hautretusche
  • Noiseware für Rauschreduktion
  • Realgrain für Filmkorn und analoge Anmutung
  • Photoshop-, Lightroom- und teilweise Affinity-Workflows

Neu beziehungsweise 2026 relevant: Die aktuelle Portraiture-Generation wird als KI-gestützt beworben und kombiniert Glättung, Maskierung, Lichtverbesserung und Hautunreinheiten. Gleichzeitig zeigt die Downloadseite teilweise ältere Photoshop-Versionsangaben. Genau deshalb: Testversion zuerst, dann kaufen.

Preis: Photo Suite 129,95 US-Dollar pro Jahr oder 299,95 US-Dollar einmalig. Portraiture für Photoshop 199,95 US-Dollar, Noiseware und Realgrain je 99,95 US-Dollar.

Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN bis GELB. Der Shop nennt Photoshop, Lightroom Classic und Affinity; einzelne Downloadseiten führen teilweise begrenzte Hostversionen. Aktuelle Testversion im eigenen Photoshop 2026 prüfen.

Mein Urteil: Für schnelle Beauty-Produktion immer noch stark. Für natürliche High-End-Haut muss man sehr vorsichtig dosieren.

9. DxO PureRAW 6

Die beste Vorwäsche für schwierige RAW-Dateien

Direktlink: https://www.dxo.com/en/dxo-pureraw/

DxO PureRAW ist kein Kreativfilter, sondern eine technische RAW-Vorstufe. Es kombiniert Demosaicing, Entrauschung, Objektivkorrekturen und Schärfung auf Basis einer riesigen Kamera-Objektiv-Datenbank. Version 6.2 ist aktuell und kann in Lightroom sowie als Smart-Filter im Photoshop-Workflow eingesetzt werden.

Das kann es besonders gut

  • DeepPRIME-Entrauschung
  • optische Korrekturen aus Kamera-Objektiv-Modulen
  • Schärfung ohne klassische Überschärfungsoptik
  • DNG/TIFF-Ausgabe für den weiteren Adobe-Workflow
  • Photoshop-Smartfilter-Integration

Neu beziehungsweise 2026 relevant: PureRAW 6 beschleunigt den Export durch parallele Verarbeitung und unterstützt laut Hersteller mehr als 111.000 Kamera-Objektiv-Module. Die deutsche Sprache wird ausdrücklich angeboten.

Preis: 129,99 Euro für eine neue Lizenz; Upgrades für PureRAW 4 oder 5 ab 79,99 Euro.

Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN. Deutsch, Windows, macOS, Lightroom-Plugin und Photoshop-Smartfilter-Workflow sind dokumentiert.

Mein Urteil: Für hohe ISO, schwierige Objektive und maximale RAW-Qualität ist PureRAW oft sinnvoller als noch ein Effektplugin. Es verbessert die Basis, bevor die Kunst beginnt.

10. Exposure X7

Der unterschätzte Analog- und Filmlook-Spezialist

Direktlink: https://exposure.software/

Exposure X7 ist RAW-Editor, Bildverwaltung und Plugin in einem. Seine große Stärke sind Filmlooks, Körnung, kreative Presets und ein sehr direkter Workflow. Im Bundle stecken zusätzlich Snap Art und Blow Up.

Das kann es besonders gut

  • große Film- und Analogbibliothek
  • nichtdestruktive RAW-Bearbeitung
  • Photoshop- und Lightroom-Plugin
  • Snap Art für malerische Medien
  • Blow Up für hochwertige Vergrößerung

Neu beziehungsweise 2026 relevant: Exposure X7 ist funktional weiterhin erhältlich, wirkt aber 2026 im Vergleich zu den aggressiv weiterentwickelten KI-Konkurrenten älter. Genau deshalb bekommt es keine grüne, sondern eine gelbe Ampel: Es ist gut, aber kein offensichtlicher Zukunftssieger.

Preis: Exposure X7 129 US-Dollar, Bundle mit Snap Art und Blow Up 149 US-Dollar. Kein Abonnement erforderlich.

Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GELB. Photoshop- und Lightroom-Plugins werden angeboten; Produktgeneration X7 ist jedoch nicht neu. Vor dem Kauf aktuelle Host-Unterstützung testen.

Mein Urteil: Ein Geheimtipp für Fotografen, die analoge Looks mögen und kein Abo wollen. Für neue KI-Maskierung und moderne Retusche gibt es stärkere Kandidaten.

11. ON1 Effects 2026

Wenn man ON1-Looks will, aber nicht den ganzen RAW-Editor

Direktlink: https://www.on1.com/products/effects/

ON1 Effects ist der kreative Effektteil aus Photo RAW als eigenständige Lösung. Enthalten sind hunderte Presets, Filter, LUTs, Texturen und Rahmen, die kombiniert, maskiert und gestapelt werden können.

Das kann es besonders gut

  • Vintage und Cinematic
  • Pop Art und grafische Looks
  • LUTs, Texturen und Rahmen
  • mehrere Filter in einem Stack
  • KI-Maskierung für Motiv und Hintergrund

Neu beziehungsweise 2026 relevant: 2026 kamen neue kreative Filter und intelligentere Maskierungsfunktionen hinzu. Damit ist Effects eine gute Lösung für Menschen, die Lightroom oder Photoshop behalten, aber ON1s Effektwelt dazunehmen möchten.

Preis: Der Preis wird häufig über Aktionen und Bundles variiert. Deshalb vor dem Kauf direkt auf der offiziellen Kaufseite prüfen; eine Testversion ist verfügbar.

Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN. Aktuelle 2026-Version und eigener Installer. Als Plugin und Standalone einsetzbar.

Mein Urteil: Guter Mittelweg zwischen Nik und Luminar. Weniger elegant als Nik, weniger KI-showig als Luminar, aber flexibel und kontrollierbar.

12. Adobe Plugin Marketplace

Nicht spektakulär, aber die sicherste erste Suchstelle

Direktlink: https://helpx.adobe.com/photoshop/kb/plugins.html

Der Creative-Cloud-Marktplatz ist die offizielle Verwaltungsstelle für moderne UXP-Plugins und viele Erweiterungen. Dort lassen sich kompatible Plugins installieren, aktualisieren und entfernen, ohne fremde Installer aus dubiosen ZIP-Dateien zu fischen.

Das kann es besonders gut

  • UXP-Panels für Workflow und Zusammenarbeit
  • kostenlose und kostenpflichtige Erweiterungen
  • einfachere Verwaltung über Creative Cloud
  • geringeres Risiko veralteter Installationspfade

Neu beziehungsweise 2026 relevant: Adobe aktualisierte die Plugin-Dokumentation im März und Juni 2026. Trotzdem gilt: Auch ein Marketplace-Plugin muss nicht automatisch perfekt gepflegt sein. Bewertungen, Update-Datum und unterstützte Photoshop-Version prüfen.

Preis: Je nach Plugin kostenlos, Einmalkauf oder Abo.

Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN als Installationsweg für aktuelle UXP-Plugins.

Mein Urteil: Bevor man irgendeine fremde Downloadseite besucht, lohnt sich zuerst die Suche im offiziellen Marketplace. Langweilig, aber vernünftig.

Was davon ist wirklich essenziell?

Nein, man braucht nicht zwölf Zusatzprogramme. Wer alles installiert, hat am Ende ein Photoshop-Menü wie eine überfüllte Ramschlade. Entscheidend ist, welche Lücke im eigenen Workflow tatsächlich existiert.

Für technische Bildqualität: DxO PureRAW 6 oder Topaz Photo. PureRAW ist stärker als sauberer RAW-Start, Topaz stärker bei problematischen fertigen Bildern, Fokus und Upscaling.

Für Portrait- und Beauty-Retusche: Retouch4me oder Infinite Tools. Retouch4me spart massiv Zeit, Infinite Tools bleibt näher am klassischen kontrollierten Photoshop-Workflow.

Für Schwarzweiß und Fine Art: Nik Collection 9, vor allem Silver Efex.

Für kreative Farbwelten: Infinite Color, Nik Color Efex, ON1 Effects oder Exposure X7.

Für Composing, Pop Art und cineastische Effekte: Boris FX Optics 2026. Das ist der auffälligste Geheimtipp dieser Liste.

Als Adobe-Alternative: ON1 Photo RAW 2026.4. Luminar Neo ist einfacher und spektakulärer, ON1 ist als Gesamtsystem vollständiger.

Meine drei sinnvollen Pakete

Paket 1: Fotografisch sauber

  • DxO PureRAW 6
  • Photoshop und Camera Raw
  • Nik Collection 9

Damit sind RAW-Qualität, präzise Handarbeit, Farbe und Schwarzweiß abgedeckt. Kein Zirkus, aber ein sehr starkes System.

Paket 2: Portrait und Studio

  • Photoshop
  • Retouch4me Heal und Dodge & Burn oder Apex
  • Infinite Unify beziehungsweise Infinite Retouch
  • Topaz Photo nur für technische Problemfälle

Das ist die Produktionsmaschine für Portrait, Beauty, Fashion und größere Serien.

Paket 3: Brownz-Modus – kreativ und volle Kanne

  • Photoshop
  • Boris FX Optics 2026
  • Infinite Texture und Infinite Color
  • Nik Collection 9
  • Topaz Photo für finale technische Qualität

Damit lassen sich Composings, Pop Art, Fashion, Lichtwelten, Texturen und cineastische Bildlooks bauen, ohne dass alles nach demselben KI-Filter aussieht.

Der 90-Sekunden-Check vor jedem Plugin-Kauf

  • Ist ausdrücklich Photoshop 2026 beziehungsweise eine aktuelle CC-Version genannt?
  • Läuft es nativ auf Apple Silicon oder braucht es Rosetta?
  • Unterstützt es 16 Bit, Smartobjekte und den verwendeten Farbraum?
  • Ist es ein echtes Plugin, ein externer Editor oder nur ein Export-Workflow?
  • Werden Bilder lokal verarbeitet oder in eine Cloud hochgeladen?
  • Darf die Software kommerziell verwendet werden und gelten Umsatzgrenzen?
  • Ist der angezeigte Preis dauerhaft, ein Abo, ein Upgradeplan oder nur das erste Jahr?
  • Gibt es eine funktionierende Testversion ohne Kreditkarte?
  • Bleiben Ebenen und Masken editierbar oder kommt nur ein plattgerechnetes Ergebnis zurück?
  • Wird das Produkt tatsächlich noch weiterentwickelt?

Installation im aktuellen Photoshop

  1. Photoshop schließen, bevor ein klassischer Plugin-Installer gestartet wird.
  2. UXP-Plugins bevorzugt über Creative Cloud > Stock & Marketplace > Plugins installieren.
  3. Nach der Installation Photoshop öffnen und unter Plugins, Filter oder Datei > Automatisieren suchen.
  4. Auf einem kopierten Bild und möglichst auf einem Smartobjekt testen.
  5. Nach größeren Photoshop-Updates zuerst Hersteller-Updates installieren und erst dann produktiv arbeiten.
  6. Alte und neue Versionen desselben Plugins nicht parallel behalten, wenn der Hersteller davor warnt.

Was ich 2026 nicht mehr neu kaufen würde

  • Plugins, deren letzte offizielle Photoshop-Unterstützung bei 2022, 2023 oder 2024 endet und die keine aktuelle Testversion bieten.
  • Anonyme „10.000 Filter“-Bundles ohne Hersteller, Lizenz und Updatehistorie.
  • Alte CEP-Panels, die auf Apple Silicon nur mit Rosetta laufen, sofern es eine aktuelle UXP-Alternative gibt.
  • Topaz Photo AI als vermeintlich aktuelles Produkt: Es ist laut Topaz Legacy und wird nicht mehr weiterentwickelt. Das neue Produkt heißt Topaz Photo.
  • Beauty-Plugins, die nur eine glatte Ebene zurückgeben und keinerlei Masken- oder Ebenenkontrolle erlauben.

Das ehrliche Fazit

Die besten Plugins sind nicht jene, die Photoshop mit möglichst viel Glitzer zukleistern. Es sind jene, die einen echten Engpass lösen: bessere RAW-Dateien, schnellere Retusche, kontrolliertere Farben, stärkere Masken oder Effekte, die man in Photoshop nur mit sehr viel Handarbeit bauen müsste.

2026 gehören Nik Collection 9, ON1 Photo RAW, Retouch4me, Topaz Photo, Luminar Neo und DxO PureRAW zu den sichtbarsten Lösungen. Die spannendsten Geheimtipps sind Boris FX Optics und die spezialisierten Infinite-Tools-Panels. Gerade dort entstehen Bildwelten, die nicht sofort nach Standardpreset und Ein-Klick-KI schreien.

Mein Rat ist simpel: Nicht kaufen, weil ein Vorher-nachher-Bild spektakulär aussieht. Testversion laden, drei eigene schwierige Bilder bearbeiten und prüfen, ob das Werkzeug nach dem ersten Wow-Effekt noch immer Zeit spart. Erst dann Geld ausgeben.

Geprüfte Linkliste und Quellen

• Adobe: Aktuelle Photoshop-Version und Versionshinweise: https://helpx.adobe.com/photoshop/desktop/whats-new/photoshop-on-desktop-release-notes.html

• Adobe: Plugins und Plugin Marketplace: https://helpx.adobe.com/photoshop/kb/plugins.html

• Adobe: Plugins über Creative Cloud installieren: https://helpx.adobe.com/creative-cloud/apps/integration-with-other-apps/manage-plugins/install-plugins-extensions-using-creative-cloud-desktop-app.html

• Nik Collection 9: https://nikcollection.dxo.com/

• DxO Shop: https://shop.dxo.com/de/

• ON1 Photo RAW: https://www.on1.com/products/photo-raw/

• ON1 Effects: https://www.on1.com/products/effects/

• Retouch4me Plugins: https://retouch4.me/products/retouch-plugins?lng=de

• Retouch4me Apex: https://retouch4.me/apex

• Topaz Photo: https://www.topazlabs.com/topaz-photo

• Topaz: Photo AI vs. Topaz Photo: https://docs.topazlabs.com/topaz-photo/tpai-vs-tp

• Topaz: Photoshop-Plugin-Workflow: https://docs.topazlabs.com/topaz-photo/plugins/photoshop-and-photoshop-elements

• Luminar Neo: https://skylum.com/de/luminar

• Luminar Neo Preise: https://skylum.com/de/luminar/pricing

• Luminar Neo mit Photoshop: https://support.skylum.com/about-luminar-neo/luminar-neo-with-other-software/luminar-neo-with-adobe-photoshop

• Boris FX Optics: https://borisfx.com/products/optics/

• Infinite Tools Plugins: https://infinite-tools.com/plugins/

• Imagenomic: https://www.imagenomic.com/

• Imagenomic Preise: https://www.imagenomic.com/Pricing

• DxO PureRAW 6: https://www.dxo.com/en/dxo-pureraw/

• Exposure X7: https://exposure.software/

Redaktioneller Hinweis

Preise, Rabatte, Upgradebedingungen und Abomodelle können sich jederzeit ändern und werden teilweise standortabhängig angezeigt. Der Preisstand dieses Beitrags ist der 27. Juli 2026. Vor einem Kauf sind die offizielle Produktseite, Systemvoraussetzungen, Datenschutzbedingungen und Lizenzregeln erneut zu prüfen.

Für Recherche, Strukturierung und sprachliche Ausarbeitung dieses Beitrags wurde KI unterstützend eingesetzt. Die Auswahl der Quellen, der Faktencheck und die abschließende redaktionelle Bearbeitung erfolgten durch mich.



Der vollständige Workflow für Haut, Körper, Licht, Farbe, Texturen und hochwertige Studio-Retusche

Recherche-, Preis- und Linkstand: 27. Juli 2026

Aktfotografie gehört zu den anspruchsvollsten Bereichen der Bildbearbeitung. Hier funktioniert weder die grobe Beauty-Automatik noch das gedankenlose Glattbügeln der Haut. Jede kleine Veränderung an Licht, Struktur und Körperform ist sichtbar. Gute Retusche muss deshalb präzise sein, die Persönlichkeit des Models respektieren und am Ende wie Fotografie aussehen – nicht wie eine künstlich erzeugte Plastikfigur.

Dieser Beitrag zeigt die aktuell wichtigsten Programme, Photoshop-Plugins, Zusatzwerkzeuge und Texturquellen für professionelle Aktfotografie. Der Schwerpunkt liegt auf Studioaufnahmen, Fine-Art-Akt, Body-Landscapes, Beauty-Akt und künstlerischen Composings. Enthalten sind kostenlose und kostenpflichtige Lösungen, aktuelle Preise, Kompatibilitätsangaben und ein ehrlicher Faktencheck.

Warum Aktfotografie andere Retusche braucht

Bei einem klassischen Porträt konzentriert sich die Retusche vor allem auf Gesicht, Haare und Kleidung. Bei Aktfotografie wird dagegen fast die gesamte sichtbare Körperoberfläche zur Bildfläche. Druckstellen, Rasurspuren, kleine Rötungen, trockene Haut, ungleichmäßige Übergänge, Falten durch Posing, Studiohintergrund und harte Lichtkanten fallen deutlich stärker auf.

  • Körperhaut ist großflächiger und strukturell anders als Gesichtshaut.
  • Dodge & Burn muss Licht und Anatomie unterstützen, nicht den Körper neu erfinden.
  • Hauttöne müssen über Gesicht, Hals, Hände, Beine und Rumpf zusammenpassen.
  • Übergänge an Hüfte, Bauch, Brustkorb, Rücken, Knien und Ellenbogen dürfen nicht künstlich wirken.
  • Narben, Muttermale, Sommersprossen und individuelle Merkmale sollten nicht automatisch entfernt werden.
  • Der Hintergrund und die Körperkontur müssen ebenso sorgfältig bearbeitet werden wie die Haut.

Was KI kann – und wo sie bei Aktfotografie problematisch wird

KI kann heute Routineaufgaben beschleunigen: Hautunreinheiten erkennen, Dodge-&-Burn-Vorarbeit erzeugen, Farbtöne angleichen, Haare oder Kleidung maskieren, Rauschen reduzieren und die technische Bildqualität verbessern. Sie ersetzt aber keine verantwortungsvolle Retusche.

Gerade bei Aktaufnahmen sind drei Punkte entscheidend:

  • Einwilligung und Vertraulichkeit: Das Model muss wissen, wie und wo die Bilder verarbeitet werden. Bei Cloud-Diensten sollte vorab geklärt werden, ob sensible Dateien hochgeladen werden dürfen.
  • Keine automatische Körpernormierung: Bauch, Hüfte, Brust, Gesäß, Hautstruktur und Proportionen dürfen nicht unbemerkt an einen vermeintlichen Schönheitsstandard angepasst werden.
  • Lokale Kontrolle: Für vertrauliche Aufnahmen sind lokal arbeitende Werkzeuge und manuelle Photoshop-Techniken oft die sicherere Wahl als unbekannte Online-Editoren.

Die beste Kombination lautet daher: KI als kontrollierbarer Assistent für technische Vorarbeit – Photoshop und der Mensch für die endgültige Entscheidung.

Die besten Werkzeuge im Überblick

WerkzeugHauptaufgabePreisPhotoshop/LightroomLokale VerarbeitungUrteil
Adobe Foto-AboRAW, Lightroom, Photoshop, Retusche23,99 €/MonatJaÜberwiegend lokal; Cloud-Funktionen optionalPflichtbasis
Capture One ProTethering, RAW, Hautfarbenab 18 US-$/Monat bei JahresplanPSD/TIFF-ÜbergabeJa, Kernworkflow lokalBeste Studio-RAW-Lösung
Retouch4meHaut, D&B, Mattierung, KörperEinzelplugins meist ca. 125–179 US-$; DemoPhotoshop, Lightroom, teils AffinityJe nach Produkt lokal oder CloudStark, aber kontrollieren
Infinite ToolsD&B, Haut, Farbe, Texturenmeist 79–129 US-$ je PanelPhotoshop CC 2021+JaSehr retusche-orientiert
Imagenomic PortraitureHautglättung und MaskierungPortraiture/Bundle je nach Edition bis ca. 399,95 US-$Photoshop, Lightroom, AffinityJaBewährt, nicht übertreiben
PortraitPro / BodyGesicht und Ganzkörperab 54,95 €; Body-Angebote variierenStandalone, Studio-PluginJaEinfach, aber formgefährlich
Nik Collection 9Farbe, SW, Kontrast, Details169,99 €Photoshop, Affinity, DxO; StandaloneJaTop für Fine Art und SW
Topaz PhotoRauschen, Schärfe, Upscale39 US-$/MonatPlugin/StandaloneLokales Rendering enthaltenTechnischer Problemlöser
AffinityPhotoshop-AlternativekostenlosEigenständige SuiteJaStarke Gratisalternative
Texturelabs / Poly HavenTexturen und OverlayskostenlosDateibasiertJaBeste freie Quellen

1. Adobe Photoshop, Camera Raw und Lightroom Classic

Direktlink: Adobe Foto-Abo Österreich

Photoshop bleibt die zentrale Anwendung für hochwertige Aktretusche. Keine andere Lösung kombiniert Ebenen, Masken, Reparaturwerkzeuge, Frequenztrennung, Dodge & Burn, Verflüssigen, Farbanpassung und zerstörungsfreie Smartobjekte in derselben Tiefe.

Lightroom Classic und Adobe Camera Raw übernehmen die RAW-Entwicklung, Objektivkorrektur, Grundfarbe, lokale Masken und Serienabgleich. Das österreichische Foto-Abo mit 1 TB enthält Lightroom und Photoshop und wurde beim Check mit 23,99 Euro pro Monat inklusive Mehrwertsteuer angeboten.

  • Camera Raw für Belichtung, Weißabgleich, Objektivkorrektur und erste Hautfarbangleichung.
  • Photoshop für Reparatur, Frequenztrennung, Dodge & Burn, Körperkontur, Hintergrund und finale Farbe.
  • Lightroom Classic für Auswahl, Metadaten, Serienabgleich, Tethering und Export.

Lightroom Classic unterstützt Tethering nur für ausdrücklich gelistete Kameras. Adobe aktualisierte die offizielle Kameraliste im Juni 2026; darunter befinden sich zahlreiche aktuelle Sony-, Canon-, Nikon- und Leica-Modelle.

Tethering-Liste: Adobe: unterstützte Kameras

Urteil: Die unverzichtbare Basis. Plugins können Schritte beschleunigen, aber Photoshop bleibt die Kontrollzentrale.

2. Capture One Pro

Direktlink: Capture One Pro

Capture One ist im Studio besonders stark: schnelles Tethering, Sessions, Live View, präzise Farbwiedergabe und ein eigener Skin-Tone-Bereich im Color Editor. Damit lassen sich Farbton, Sättigung und Helligkeit ausgewählter Hautbereiche vereinheitlichen, ohne die gesamte Aufnahme flach zu machen.

Der offizielle Preisbereich zeigte den Pro-Jahresplan ab 18 US-Dollar pro Monat. Capture One kündigte für Juni 2026 eine Preiserhöhung von sechs Prozent über die Produktpalette an; der endgültige Preis hängt deshalb von Region, Abrechnungsart und gewähltem Plan ab.

  • Ideal für tethered Studio-Shootings und direkte Bildkontrolle am großen Monitor.
  • Sehr gute Hautfarbkorrektur vor Photoshop.
  • Sessions sind praktisch, wenn jedes Shooting als abgeschlossenes Projekt verwaltet werden soll.
  • Die finale Pixelretusche bleibt trotzdem eine Aufgabe für Photoshop oder Affinity.

Hauttöne: Offizielles Capture-One-Tutorial

Urteil: Die beste Speziallösung für anspruchsvolle Studio-RAW- und Tethering-Workflows.

3. Retouch4me

Direktlink: Retouch4me Plugins

Retouch4me bietet spezialisierte KI-Plugins für einzelne Retuschieraufgaben. Für Aktfotografie sind vor allem Heal, Dodge & Burn, Skin Tone, Mattifier, Portrait Volumes und Clean Backdrop interessant. Der Hersteller beschreibt Heal ausdrücklich als Werkzeug für Hautunreinheiten am ganzen Körper und Dodge & Burn für problematische Schatten, Augenringe sowie sichtbare Adern an Händen und Füßen.

Beim Check war Dodge & Burn von 179 auf 125,30 US-Dollar reduziert. Eine Demo steht zur Verfügung. Je nach Produkt gibt es lokale Plugins, Cloud-Verarbeitung oder das neuere Apex-System. Apex arbeitet als eigenständige Anwendung sowie als Plugin für Photoshop, Lightroom und Affinity Photo; bei Photoshop können Ergebnisse mit Ebenen zurückgegeben werden.

  • Gut als Vorarbeit, besonders bei großen Serien.
  • Ergebnis immer auf einer eigenen Ebene erzeugen und die Deckkraft kontrollieren.
  • Muttermale, Narben und individuelle Hautmerkmale vor dem Entfernen bewusst beurteilen.
  • Cloud-Verarbeitung nur einsetzen, wenn Einwilligung, Vertrag und Vertraulichkeit geklärt sind.

Urteil: Eines der stärksten Automatisierungssysteme – aber nur als Assistent, nicht als Autopilot.

4. Infinite Tools

Direktlink: Infinite Tools

Infinite Tools richtet sich direkt an professionelle Photoshop-Anwender. Infinite Retouch organisiert einen kompletten Retusche-Workflow, Infinite Skin beschleunigt die grundlegende Hautbearbeitung, Infinite Luma und Radiance helfen bei Licht und Plastizität, Infinite Looks und Curves bei Farbe, Infinite Texture bei Overlays und Oberflächen.

Die offiziellen Produktseiten zeigten Preise von meist 79 US-Dollar für einzelne Panels und 129 US-Dollar für Infinite Looks. Laut Support benötigen die aktuellen Plugins grundsätzlich Photoshop CC 2021 oder neuer, sofern beim Produkt nichts anderes angegeben ist. Die Lizenz deckt bis zu drei persönliche Computer ab.

  • Sehr gute Photoshop-Integration.
  • Hilft beim Aufbau sauberer Ebenen und kontrollierbarer Retusche.
  • Infinite Luma und Dodge-&-Burn-Werkzeuge sind besonders wertvoll für Body-Landscapes.
  • Infinite Texture ist nützlich für Fine-Art-Akt und Composings.

Urteil: Für erfahrene Photoshop-Retuscheure eine der sinnvollsten Erweiterungsfamilien.

5. Imagenomic Portraiture, Noiseware und Realgrain

Direktlink: Imagenomic

Portraiture ist ein Klassiker für automatische Hautmaskierung und Hautglättung. Noiseware übernimmt Rauschminderung, Realgrain erzeugt Filmkorn, Tonung und analoge Farbcharakteristik. Die aktuelle Produktfamilie unterstützt Photoshop, Lightroom und Affinity; der Hersteller bietet Testversionen und spezielle Builds für aktuelle Betriebssysteme.

Die Preisübersicht ist produktabhängig. Auf der geprüften Portraiture-Seite wurden Kombinationen bis 399,95 US-Dollar angezeigt. Upgrades von Portraiture 3 auf 4.5 kosteten 99,95 US-Dollar; bestehende 4er-Lizenzen erhielten 4.5 kostenlos.

  • Portraiture nur auf einer separaten Ebene und mit niedriger Deckkraft verwenden.
  • Körperhaut nicht mit denselben Einstellungen wie Gesichtshaut behandeln.
  • Realgrain kann Fine-Art-Akt fotografischer und weniger digital wirken lassen.
  • Noiseware ist hilfreich bei dunklen Low-Key-Aufnahmen.

Faktencheck: Die Downloadseite bezeichnete Photoshop-Build 4500 noch als für Photoshop 2022 bis 2024. Vor einem Kauf für die allerneueste Photoshop-Version sollte deshalb unbedingt die kostenlose Testversion installiert werden.

Urteil: Bewährt und professionell, aber bei der Versionskompatibilität vor dem Kauf testen.

6. PortraitPro und PortraitPro Body

Direktlink: PortraitPro

PortraitPro automatisiert Gesicht, Haut, Haare und Beleuchtung. PortraitPro Body ist auf Ganzkörperaufnahmen und Formanpassungen ausgerichtet. Genau deshalb ist es für Aktfotografie gleichzeitig interessant und gefährlich: Kleine Korrekturen an Haltung oder Perspektive können helfen, übertriebene Regler verändern jedoch sehr schnell Anatomie und Identität.

Die offizielle Preisübersicht für PortraitPro 24 nannte 54,95 Euro für die Standardversion, 94,95 Euro für Studio und 174,95 Euro für Studio Max. Auf der aktuellen Kaufseite wurden zeitweise starke Downloadrabatte und PortraitPro Body als Zusatzangebot angezeigt.

  • Geeignet für schnelle Serien und einfache Bedienung.
  • Körperform-Regler nur nach Absprache mit dem Model einsetzen.
  • Studio und Studio Max sind für Plugin- und RAW-Workflows relevanter als die Standardversion.
  • Kein Ersatz für manuelles Dodge & Burn und anatomisch saubere Retusche.

Urteil: Praktisch, aber nur mit Disziplin. Wer alle Regler nach rechts schiebt, produziert keine hochwertige Aktfotografie, sondern einen digitalen Gummimenschen.

7. Nik Collection 9

Direktlink: Nik Collection 9

Nik Collection ist besonders für die kreative Endbearbeitung stark. Color Efex und Viveza kontrollieren Farbe, Kontrast und lokale Wirkung; Silver Efex gehört weiterhin zu den wichtigsten Werkzeugen für anspruchsvolle Schwarzweißfotografie. Dfine reduziert Rauschen, Sharpener bereitet Bilder für Bildschirm oder Druck auf.

Nik Collection 9 integriert sich in Photoshop, Affinity und DxO PhotoLab und kann auch eigenständig verwendet werden. Der deutsche DxO-Shop zeigte eine neue Lizenz für 169,99 Euro und Upgrades ab 89,99 Euro. Eine uneingeschränkte 30-Tage-Testversion ist ohne Zahlungsdaten verfügbar.

  • Silver Efex für Fine-Art-Akt und Body-Landscapes.
  • Viveza für lokale Helligkeits- und Farbkontrolle.
  • Color Efex für zurückhaltende Kontrast- und Farbgestaltung.
  • Dfine und Sharpener für den technischen Abschluss.

Urteil: Die beste Komplettsammlung für Schwarzweiß, Fine Art und kreative Endlooks.

8. Topaz Photo

Direktlink: Topaz Labs

Topaz Photo ist kein spezielles Aktretusche-Programm. Es ist ein technischer Reparaturkasten für Rauschen, leichte Verwacklung, Fokusprobleme, Upscaling, Staub und Kratzer. Das ist bei Low-Key-Akt, älteren Aufnahmen oder stark gecroppten Body-Details hilfreich.

Der offizielle Preisbereich zeigte Topaz Photo für 39 US-Dollar pro Monat. Lokales Rendering ist enthalten; zusätzlich stehen Cloud-Funktionen zur Verfügung. Für kommerzielle Nutzung gelten Umsatzgrenzen, die auf der Produktseite geprüft werden müssen.

  • Vor der Hautretusche entrauschen, aber keine Hautstruktur vernichten.
  • Gesichtsrekonstruktion bei Aktaufnahmen besonders vorsichtig einsetzen.
  • Upscaling erst am Ende des Workflows und mit direktem Vorher-nachher-Vergleich.
  • Lokale Modelle sind für vertrauliche Aufnahmen vorzuziehen.

Urteil: Sehr nützlich zur technischen Rettung – nicht für das Formen oder Verschönern des Körpers.

9. Affinity als kostenlose Photoshop-Alternative

Direktlink: Affinity Photo

Affinity bietet RAW-Entwicklung, Ebenen, Masken, Reparaturwerkzeuge, Frequenztrennung, Verflüssigen, Makros und Stapelverarbeitung. Seit der neuen Affinity-Generation wird die professionelle Kreativsoftware kostenlos angeboten.

  • Sehr stark für klassische lokale Retusche ohne Adobe-Abo.
  • Frequenztrennung ist direkt integriert.
  • Nik Collection und verschiedene Drittanbieter-Plugins können eingebunden werden.
  • Photoshop-spezifische Panels und Aktionen sind nicht automatisch kompatibel.

Urteil: Die beste kostenlose Alternative für manuelle, vertrauliche Retusche. Wer einen umfangreichen Photoshop-Panel-Workflow nutzt, bleibt jedoch bei Adobe flexibler.

10. Texturelabs

Direktlink: Texturelabs

Texturelabs bietet kostenlose, selbst erstellte Texturen, Tutorials und Werkzeuge. Für künstlerische Aktfotografie sind Papier, Staub, Film, Beton, Metall, Farbe, Kratzer und fotografische Detailstrukturen interessant. Damit lassen sich Hintergründe aufwerten, Druckästhetiken erzeugen oder Fine-Art-Composings bauen.

Die Materialien dürfen laut Lizenz in persönlichen und kommerziellen Arbeiten verwendet werden. Nicht erlaubt ist insbesondere der Weiterverkauf oder die Weitergabe als eigenes Texturpaket, Stockmaterial oder Bestandteil eines verkaufbaren Templates. Die Texturen dürfen außerdem nicht zum Training oder zur Unterstützung von KI-Bildgeneratoren eingesetzt werden.

Preis: kostenlos.

Urteil: Die beste kostenlose Quelle für charaktervolle 2D-Texturen und Photoshop-nahe Tutorials.

11. Poly Haven

Direktlink: Poly Haven Textures

Poly Haven ist eigentlich eine Bibliothek für 3D- und VFX-Produktion, liefert aber hervorragende hochauflösende Oberflächen für Fotocomposings: Stoff, Beton, Holz, Putz, Stein, Metall und viele weitere Materialien. Die Assets stehen unter CC0 und dürfen ohne Namensnennung auch kommerziell verwendet werden.

Preis: kostenlos, ohne Login oder Paywall.

Urteil: Perfekt für hochwertige Hintergründe, Bodentexturen und realistische Materialdetails.

12. Textures.com

Direktlink: Textures.com

Textures.com bietet eine sehr große Bibliothek aus Fotografien, Oberflächen, HDR-Umgebungen und 3D-Materialien. Für Studio-Composings sind besonders Stoff, Wand, Papier, Metall, Holz, Beton und organische Oberflächen interessant.

Der Indie-Starterplan wurde mit 13 US-Dollar pro Monat für 1.000 Credits angeboten. Kostenlose Inhalte fallen laut Anbieter unter die Indie-Lizenz. Die Lizenz erlaubt kommerzielle Nutzung in fertigen Arbeiten, verbietet aber unter anderem den Weiterverkauf als konkurrierendes Rohmaterial.

Urteil: Die größte kommerzielle Materialbibliothek dieser Liste – sinnvoll, wenn regelmäßig Composings produziert werden.

Die professionelle Reihenfolge der Bearbeitung

  1. RAW-Entwicklung: Objektivkorrektur, Weißabgleich, Belichtung und Grundkontrast in Capture One oder Camera Raw.
  2. Auswahl und Serienabgleich: ähnliche Bilder angleichen, bevor die aufwendige Einzelretusche beginnt.
  3. Hintergrund bereinigen: Falten, Staub, Sensorflecken und störende Übergänge zuerst korrigieren.
  4. Grobe Hautkorrektur: temporäre Rötungen, Druckstellen und kleine Hautunreinheiten auf einer leeren Ebene reparieren.
  5. Frequenztrennung: nur für Ton- und Strukturprobleme, nicht als pauschale Weichzeichnung.
  6. Dodge & Burn: Licht, Volumen und Hautübergänge fein kontrollieren.
  7. Körperkontur: nur optische Verzerrungen, Posingfalten oder klar vereinbarte Korrekturen anpassen.
  8. Farbangleichung: Gesicht, Rumpf, Hände und Beine farblich zusammenführen.
  9. Kreativer Look: Schwarzweiß, Filmkorn, Color Grading oder Texturen erst nach der sauberen Retusche.
  10. Ausgabe: getrennte Schärfung für Web, Social Media und Druck.

Welche Technik wofür?

Reparaturpinsel und Kopierstempel

Für einzelne Hautunreinheiten, Staub, Kratzer und kleine Druckstellen. Immer auf einer separaten Ebene und mit „Aktuell und darunter“ arbeiten.

Frequenztrennung

Für die getrennte Bearbeitung von Farbe und Struktur. Sinnvoll bei fleckigen Übergängen, Stoffabdrücken oder großflächigen Tonunterschieden. Falsch eingesetzt erzeugt sie sofort künstliche Haut.

Dodge & Burn

Die wichtigste Technik für hochwertige Aktfotografie. Sie korrigiert kleine Helligkeitsunterschiede und formt Körpervolumen, ohne Textur zu zerstören.

Verflüssigen

Nur für Objektivverzerrungen, Kleidung, Posingfalten oder ausdrücklich vereinbarte Formkorrekturen. Das Werkzeug ist kein automatischer Körperumbau.

Selektive Farbe, Gradationskurven und Verlaufsumsetzung

Für die finale Harmonisierung von Haut, Hintergrund und Licht. Diese Werkzeuge sind meist kontrollierbarer als fertige Ein-Klick-Filter.

Was bei Haut niemals passieren sollte

  • Poren vollständig entfernen.
  • Knie, Ellenbogen und Hände auf dieselbe Glätte wie das Gesicht bringen.
  • Narben oder Muttermale ohne Rücksprache löschen.
  • Brust, Bauch, Hüfte oder Gesäß automatisch neu formen.
  • Jede Falte aus einer natürlichen Körperhaltung entfernen.
  • Haut so stark sättigen, dass sie orange oder magenta wird.
  • Dodge & Burn so übertreiben, dass der Körper wie 3D-Rendering wirkt.

Datenschutz und sichere Dateiverarbeitung

Aktaufnahmen sind besonders vertrauliches Material. Deshalb sollte der technische Workflow bereits vor dem Shooting festgelegt werden.

  • Schriftliche Einwilligung und Model Release passend zum tatsächlichen Verwendungszweck.
  • Klare Vereinbarung, ob Cloud-Dienste oder KI-Werkzeuge verwendet werden dürfen.
  • Verschlüsselte Datenträger und sichere Backups.
  • Keine unkontrollierten Uploads zu kostenlosen Online-Retuschediensten.
  • Lokale Verarbeitung bevorzugen, wenn die Datenschutzbedingungen eines Dienstes unklar sind.
  • Unbearbeitete Dateien nur an ausdrücklich vereinbarte Personen weitergeben.
  • Exportdateien und Vorschaubilder ohne unnötige Metadaten ausliefern.

Dieser Beitrag ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Verträge, Datenschutz und Veröffentlichungsrechte müssen zum Land, Auftrag und Verwendungszweck passen.

Meine klare Empfehlung nach Budget

Kostenloser Einstieg

  • Affinity für RAW und manuelle Retusche.
  • Texturelabs und Poly Haven für Texturen.
  • Kostenlose Testversionen von Nik Collection, Retouch4me und anderen Plugins vor jedem Kauf.

Professioneller Standard

  • Adobe Foto-Abo als Basis.
  • Capture One für Tethering und Studiofarbe, wenn regelmäßig professionell fotografiert wird.
  • Nik Collection für Schwarzweiß und Fine Art.
  • Ein einzelnes, wirklich benötigtes Retusche-Plugin statt eines riesigen Plugin-Friedhofs.

High-End-Workflow

  • Capture One für Aufnahme und RAW.
  • Photoshop für die komplette Pixelretusche.
  • Infinite Tools für strukturierte manuelle Workflows.
  • Retouch4me als kontrollierte Vorarbeit für große Serien.
  • Nik Collection für den kreativen Abschluss.
  • Topaz nur zur technischen Rettung problematischer Dateien.

Das ehrliche Fazit

Die beste Software für Aktfotografie ist nicht die, die den Körper am stärksten verändert. Es ist die Software, die eine präzise, respektvolle und kontrollierbare Bearbeitung ermöglicht.

Photoshop bleibt das Zentrum. Capture One ist die stärkste Studio-Ergänzung. Retouch4me, Infinite Tools und Portraiture können Routinearbeit beschleunigen. Nik Collection ist hervorragend für Fine-Art- und Schwarzweißlooks. Texturelabs, Poly Haven und Textures.com liefern Material für kreative Hintergründe und Composings. Affinity ist inzwischen eine ernst zu nehmende kostenlose Alternative.

Am Ende entscheidet aber nicht das Plugin. Entscheidend sind Lichtverständnis, Anatomie, Hautgefühl, Zurückhaltung und Respekt vor dem Model. Genau dort trennt sich hochwertige Aktfotografie von billiger Beauty-Automatik.

Geprüfte Links und Quellen

• Adobe Foto-Abo Österreich: https://www.adobe.com/at/creativecloud/photography/compare-plans.html

• Adobe Tethering-Unterstützung: https://helpx.adobe.com/de/lightroom-classic/kb/tethered-camera-support.html

• Capture One Preise: https://www.captureone.com/en/pricing/capture-one-pro

• Capture One Skin Tone Tutorial: https://support.captureone.com/hc/en-us/articles/8807981446045-Perfecting-skin-tones

• Retouch4me Plugins: https://retouch4.me/products/retouch-plugins?lng=en

• Retouch4me Dodge & Burn: https://retouch4.me/dodgeburn

• Retouch4me Apex: https://retouch4.me/products/retouch-plugins/123?lng=en

• Infinite Tools: https://infinite-tools.com/

• Infinite Tools Support: https://infinite-tools.com/support/

• Imagenomic: https://www.imagenomic.com/

• Imagenomic Downloads: https://www.imagenomic.com/Download

• PortraitPro: https://www.portraitprofessional.com/

• PortraitPro Preise: https://www.portraitprofessional.com/buy

• Nik Collection 9: https://www.dxo.com/en/nik-collection/

• DxO Shop: https://shop.dxo.com/

• Topaz Labs: https://www.topazlabs.com/downloads

• Affinity Photo: https://affinity.serif.com/en-gb/photo/

• Texturelabs: https://texturelabs.org/

• Texturelabs Lizenz: https://texturelabs.org/terms/

• Poly Haven Textures: https://polyhaven.com/textures/

• Poly Haven Lizenz: https://polyhaven.com/license

• Textures.com: https://www.textures.com/

• Textures.com Preise: https://www.textures.com/pricing/indie

• Textures.com Lizenz: https://www.textures.com/faq-license

Redaktioneller Hinweis

Alle Seiten waren am 27. Juli 2026 erreichbar. Preise, Rabatte, Abomodelle, Systemanforderungen und Plugin-Kompatibilität können sich jederzeit ändern. Vor einem Kauf sollte immer die aktuelle Testversion mit der eigenen Photoshop-, Lightroom-, Affinity- oder Betriebssystemversion geprüft werden. Angaben zur Verarbeitung in der Cloud sind je Produkt unterschiedlich und müssen vor der Nutzung mit vertraulichem Bildmaterial direkt beim Anbieter kontrolliert werden.

Hinweis zur Entstehung

Für die Recherche, Strukturierung und sprachliche Ausarbeitung dieses Beitrags wurde KI unterstützend eingesetzt. Die Auswahl der Quellen, der Faktencheck sowie die abschließende redaktionelle Bearbeitung erfolgten durch mich.



Kostenlose und kostenpflichtige Quellen – geprüft für den aktuellen deutschen Photoshop

Photoshop-Aktionen gibt es für nahezu alles: Beauty-Retusche, Hautbearbeitung, Farblooks, Dodge & Burn, Schärfung, Schwarzweiß, Vintage, Composings, Dispersion, Malerei-Effekte, Mock-ups oder komplette Bildwelten.

Das Problem ist nicht, Aktionen zu finden.

Das Problem ist, gute Aktionen zu finden, die heute noch funktionieren – und im deutschen Photoshop nicht beim ersten englischen Ebenennamen zusammenbrechen.

Ich habe deshalb nicht einfach eine endlose Linkwüste zusammengestellt, sondern die wichtigsten Quellen nach Nutzen, Aktualität, Preis, Lizenztransparenz und Sprachsicherheit bewertet.

Der Fokus liegt auf kostenlosen Angeboten. Kostenpflichtige Plattformen sind nur dort enthalten, wo sie entweder eine sehr große Auswahl, klaren Support oder professionell dokumentierte Produkte bieten.

Das Wichtigste zuerst: Laufen englische Photoshop-Aktionen im deutschen Photoshop?

Grundsätzlich ja.

Photoshop lädt Aktionssets im Format .ATN unabhängig davon, in welcher Sprache die Benutzeroberfläche läuft. Die eigentliche Stolperfalle liegt nicht im Dateiformat, sondern darin, wie die Aktion aufgenommen und programmiert wurde.

Eine sauber gebaute Aktion arbeitet mit relativen Befehlen, eindeutig selbst vergebenen Ebenennamen und möglichst zerstörungsfreien Einstellungsebenen.

Eine schlecht gebaute Aktion versucht dagegen beispielsweise eine automatisch erzeugte Ebene namens „Layer 1“, „Background“ oder „Hue/Saturation“ auszuwählen.

Im deutschen Photoshop heißen diese Ebenen anders.

Dann stoppt die Aktion häufig mit einer Meldung wie:

„Der Befehl Auswählen ist momentan nicht verfügbar.“

Mein Kompatibilitäts-Ampelsystem

GRÜN

Der Anbieter nennt ausdrücklich alle Photoshop-Sprachen beziehungsweise Deutsch und eine aktuelle Photoshop-Version.

GELB

Die Aktion wird für Photoshop CC angeboten, aber der Anbieter macht keine belastbare Aussage zur deutschen Benutzeroberfläche.

ROT

Alte, undokumentierte oder von Nutzern hochgeladene Aktion ohne Versions-, Sprach- oder Lizenzangaben. Nur mit einer Testdatei ausprobieren.

Wichtig: Eine komplette technische Einzelprüfung jeder Aktion auf jeder Plattform wäre nur durch Installation und Ausführung in einer deutschen Photoshop-Testumgebung möglich.

Die folgende Liste ist deshalb ein belastbarer Quellencheck mit Herstellerangaben, aktuellen Seiten, Preisen und bekannten Sprachrisiken.

Sie ist keine pauschale Garantie für jede einzelne Datei eines offenen Marktplatzes.

Die besten Quellen für Photoshop-Aktionen

1. PanosFX

Der klare Testsieger für den deutschen Photoshop

Direktlink:

PanosFX ist die stärkste Quelle dieser Liste, sobald Sprachkompatibilität wichtiger ist als bloße Masse.

Der Anbieter nennt bei aktuellen Gratis-Aktionen ausdrücklich PC und Mac, alle Photoshop-Sprachen und konkrete Versionsbereiche bis Photoshop 2026.

Bei mehreren Paketen stehen zusätzlich deutsche Übersetzungen, Dokumentationen und ein aktuelles Veröffentlichungsdatum dabei.

Besonders geeignet für:

Reflexionen, Collagen, Papier- und 3D-Effekte, Symmetrie, Schnee, Animationen und Präsentationseffekte.

Preis:

Viele Aktionen sind kostenlos. Zusätzlich gibt es Premium-Toolkits und Komplettpakete. Die Preise unterscheiden sich je nach Aktion und Angebot.

Kompatibilität mit deutschem Photoshop:

GRÜN.

Bei den geprüften Paketen werden alle Photoshop-Sprachen und aktuelle Versionen bis Photoshop 2026 ausdrücklich genannt.

Mein Urteil:

Für eine deutschsprachige Installation ist PanosFX die erste Adresse, weil der Anbieter die Sprachfrage nicht verschweigt, sondern konkret beantwortet.

2. Designer in Action

Der beste deutschsprachige Sammelpunkt

Direktlink:

Designer in Action bündelt mehr als 70 kostenlose Photoshop-Aktionen und Stile und erklärt die Installation auf Deutsch.

Der große Vorteil liegt in der redaktionellen Vorauswahl. Man muss sich nicht durch tausende beliebige Community-Uploads wühlen.

Die Seite weist selbst darauf hin, dass viele der angebotenen Aktionen in der deutschen Photoshop-Version nutzbar sind.

Besonders geeignet für:

Fotoeffekte, Retusche, Farblooks, Texteffekte, Bildstile und kreative Experimente.

Preis:

Kostenlos.

Kompatibilität mit deutschem Photoshop:

GRÜN bis GELB.

Es handelt sich um eine deutschsprachige Quelle mit ausdrücklichem Hinweis auf deutsche Photoshop-Versionen. Die Detailqualität hängt jedoch vom jeweiligen Fremdanbieter ab.

Mein Urteil:

Ideal als erster Einstieg und für alle, die keine Lust auf englische Downloadseiten haben.

3. FixThePhoto

Die größte praktische Gratis-Sammlung für Fotografen

Direktlink:

FixThePhoto bietet nach eigener Angabe mehr als 300 kostenlose Photoshop-Aktionen.

Die Sammlung ist stark auf reale Fotografie-Workflows ausgerichtet: Porträts, Hochzeiten, Babyfotos, Landschaft, Immobilien, Schwarzweiß, HDR, Farbkorrektur, Haut und saisonale Looks.

Die Seite nennt Photoshop CS4 bis CS6 und Photoshop CC als kompatibel.

Besonders geeignet für:

Beauty, Porträt, Hochzeit, Haut, Farbe, Outdoor, Immobilien, Schwarzweiß und saisonale Looks.

Preis:

Großer kostenloser Bereich. Zusätzlich gibt es kostenpflichtige Pakete und Bundles.

Kompatibilität mit deutschem Photoshop:

GELB.

Photoshop CC wird genannt, aber eine ausdrückliche Garantie für die deutsche Benutzeroberfläche fehlt.

Mein Urteil:

Die Masse ist beeindruckend. Trotzdem immer zuerst an einer Kopie testen und auf geforderte Ebenennamen, RGB-Modus und Ausgangsbild achten.

4. PhotoshopSupply

Viele kleine Werkzeuge, die tatsächlich Zeit sparen

Direktlink:

PhotoshopSupply ist weniger eine Hochglanz-Retuschebibliothek als eine Werkzeugkiste.

Dort finden sich Aktionen zum Freistellen schwarzer oder weißer Hintergründe, für Line Art, Schwarzweiß, Sepia, Posterize, selektive Farbe, Kanten, Unschärfe und grafische Effekte.

Viele Dateien liegen direkt als .ATN vor. Bei einigen Gratisangeboten ist eine kommerzielle Nutzung mit Namensnennung erlaubt.

Besonders geeignet für:

Line Art, Hintergrund entfernen, Posterize, Schwarzweiß, Sepia, Konturen und grafische Spezialeffekte.

Preis:

Viele Downloads sind kostenlos.

Premium-Aktionen werden häufig für ungefähr 4 bis 6 US-Dollar angeboten.

Kompatibilität mit deutschem Photoshop:

GELB.

Funktionierende .ATN-Downloads, aber keine durchgängige Aussage zur deutschen Oberfläche.

Mein Urteil:

Besonders nützlich, wenn man eine konkrete kleine Aufgabe lösen will und nicht den hundertsten Instagram-Farbfilter sucht.

5. Brusheezy

Eine riesige Fundgrube – aber nicht blind herunterladen

Direktlink:

Brusheezy ist eine sehr große Community-Plattform für Photoshop-Ressourcen.

Neben Pinseln, Texturen, PSDs und Verläufen gibt es auch Aktionen, darunter beispielsweise Orange-and-Teal-Looks.

Die schiere Menge ist der Vorteil und gleichzeitig das Problem: Qualität, Dokumentation, Aktualität und Lizenz unterscheiden sich von Upload zu Upload.

Besonders geeignet für:

Farblooks, Retro, Texturen, kreative Effekte und ergänzende Photoshop-Ressourcen.

Preis:

Viele kostenlose Ressourcen.

Premium wird zeitweise als Aktionsangebot angeboten. Beim Check wurden beispielsweise drei Monate für 19 US-Dollar beworben. Reguläre Abomodelle können abweichen.

Kompatibilität mit deutschem Photoshop:

GELB bis ROT.

Keine pauschale Sprachgarantie. Jeden einzelnen Download prüfen.

Mein Urteil:

Nur Dateien laden, deren Produktseite klare Vorschaubilder, Lizenzangaben, Dateiformat und möglichst Kommentare oder Bewertungen zeigt.

6. MCP Actions

Solide Fotografie-Aktionen mit professionellem Hintergrund

Direktlink:

MCP Actions ist seit Jahren auf Fotografen-Workflows spezialisiert.

Der kostenlose Bereich enthält unter anderem Werkzeuge für Licht, Dunkelheit, Schärfung, Texturen, Vignetten und Präsentation.

Die kostenpflichtigen Pakete gehen stärker in komplette Retusche- und Farbworkflows.

Besonders geeignet für:

Porträt, Lichtführung, Retusche, Schärfung, Farbkorrektur und Fotografen-Workflows.

Preis:

Gratisbereich vorhanden.

Einzelne Produkte liegen ungefähr bei 36 bis 72 US-Dollar. Größere Pakete können über 100 US-Dollar kosten.

Kompatibilität mit deutschem Photoshop:

GELB.

Aktiver Anbieter und Support, aber keine pauschale Aussage, dass jedes Set sprachneutral im deutschen Photoshop läuft.

Mein Urteil:

Vor dem Kauf Produktbeschreibung und Support zur deutschen Version ausdrücklich prüfen – besonders bei Aktionen mit vielen automatisch benannten Ebenen.

7. Greater Than Gatsby

High-End-Retusche und Painterly Looks – professionell, aber teuer

Direktlink:

Greater Than Gatsby richtet sich klar an Porträt-, Familien-, Newborn- und Fine-Art-Fotografen.

Besonders interessant sind Painterly Portrait, Portrait Retouch, Clean Essentials sowie Licht- und Hautkollektionen.

Es gibt kostenlose Einstiegsaktionen, der Schwerpunkt liegt jedoch auf umfangreichen Premium-Paketen.

Besonders geeignet für:

Beauty, Painterly Portrait, Newborn, Haut, Licht, Fine Art und hochwertige Porträtlooks.

Preis:

Gratisaktionen vorhanden.

Einzelkollektionen liegen häufig zwischen 89 und 119 US-Dollar. Große Komplettpakete können mehrere hundert US-Dollar kosten.

Kompatibilität mit deutschem Photoshop:

GELB.

Professionell dokumentiert, aber die deutsche Sprache wird auf der geprüften Übersichtsseite nicht verbindlich zugesagt.

Mein Urteil:

Für echte Produktionsarbeit interessant.

Vor einem Kauf von mehreren hundert Dollar unbedingt eine Gratisaktion im eigenen deutschen Photoshop testen.

8. Creative Market

Große Auswahl und schöne Präsentation – Qualität ist Anbieterfrage

Direktlink:

Creative Market ist ein Marktplatz, kein einheitlicher Hersteller.

Das Angebot reicht von einfachen Farblooks bis zu aufwendigen Malerei-, Dispersion- und Composing-Aktionen.

Gute Produktseiten zeigen Vorher-nachher-Beispiele, unterstützte Photoshop-Versionen, Anleitungen und die enthaltenen Dateien.

Besonders geeignet für:

Aktuelle Trendlooks, Malerei, Composing, Social-Media-Effekte, Poster und Spezialeffekte.

Preis:

Einzelkauf je nach Produkt.

Mitgliedschaften beginnen bei ungefähr 9,95 US-Dollar pro Monat. Höhere Stufen können Einkaufsguthaben und zusätzliche Gratis-Assets enthalten.

Kompatibilität mit deutschem Photoshop:

GELB bis ROT.

Ausschließlich vom jeweiligen Anbieter abhängig.

Mein Urteil:

Nur Produkte kaufen, die ausdrücklich Photoshop CC, die aktuelle Version, nicht-destruktive Ebenen und idealerweise „all languages“ nennen.

9. Envato Elements

Die Flatrate für Vielnutzer

Direktlink:

Envato Elements ist sinnvoll, wenn man regelmäßig Aktionen, Vorlagen, Schriften, Mock-ups, Videos und andere Assets benötigt.

Die Bibliothek ist sehr groß und Downloads von Stock-Assets sind im Rahmen der Nutzungsbedingungen nicht stückweise begrenzt.

Der Nachteil: Auch hier stammen die Aktionen von vielen verschiedenen Autoren.

Besonders geeignet für:

Große Bandbreite von Fotoeffekten über Retusche bis zu aufwendigen Kunst- und Werbeeffekten.

Preis:

Die Individualpläne starten bei ungefähr 16,50 US-Dollar pro Monat bei jährlicher Abrechnung.

Monatliche Abrechnung und höhere KI-Kontingente sind teurer.

Kompatibilität mit deutschem Photoshop:

GELB.

Die Plattform selbst garantiert nicht, dass jede Aktion sprachneutral aufgenommen wurde.

Mein Urteil:

Lohnt sich vor allem für Agenturen, Content-Produzenten und Künstler, die mehrere Asset-Arten laufend benötigen.

10. DeviantArt

Kreative Schatzkiste mit Wildwest-Faktor

Direktlink:

DeviantArt enthält unzählige kostenlose Aktionen, darunter Matte-Looks, Vintage, mystisches Licht, Schwarzweiß und experimentelle Effekte.

Viele legendäre Gratisaktionen wurden dort veröffentlicht.

Allerdings sind manche Uploads alt, Links verschwunden oder Lizenzangaben unklar.

Besonders geeignet für:

Experimentelle Looks, Vintage, Fantasy, Farblooks und ungewöhnliche Community-Experimente.

Preis:

Viele Angebote sind kostenlos. Einzelne Ressourcen gibt es nur für Mitglieder oder über externe Shops.

Kompatibilität mit deutschem Photoshop:

ROT.

Keine allgemeine Versions- oder Sprachkontrolle.

Mein Urteil:

Nur bei klarer Urheberschaft, nachvollziehbarer Lizenz und funktionierendem Originaldownload verwenden.

Keine dubiosen Reuploads aus fremden ZIP-Archiven.

Welche Aktionen sind wirklich nützlich?

Die spektakulärsten Vorschaubilder verkaufen sich am besten, sind aber nicht automatisch die sinnvollsten Aktionen.

Für einen echten Arbeitsalltag sind folgende Kategorien meist wertvoller als der nächste extreme Explosionseffekt:

Basis-Korrekturen

Kontrast, Tonwert, Weißabgleich, Farbstiche, Dynamik und kontrollierte Schärfung.

Retusche-Helfer

Frequenztrennung als Vorbereitung, Dodge-&-Burn-Gruppen, Hautfarbkorrektur, Augen und Zähne – immer dosierbar.

Licht und Tiefe

Lokales Aufhellen und Abdunkeln, Lichtkanten, Hintergrundkontrolle und atmosphärische Separation.

Farblooks

Vollständig editierbare Einstellungsebenen statt plattgerechneter Filter.

Ausgabe-Aktionen

Web-Schärfung, Größenvarianten, sRGB-Konvertierung, Instagram-Formate und Dateiexport.

Composing-Helfer

Masken, Kantenkontrolle, Farbangleichung, Schattenaufbau und saubere Ebenenstrukturen.

Bei Beauty-Retusche gilt besonders:

Eine Aktion ist kein automatischer Hautchirurg.

Gute Retusche-Aktionen bauen kontrollierbare Ebenen und Masken auf.

Schlechte Aktionen bügeln Hautstruktur, Poren und Gesichtsdimension weg.

Das Ergebnis sieht dann nicht teuer aus, sondern nach Plastik – und zwar nach dem falschen Plastik.

Der 60-Sekunden-Check vor jedem Download

1. Dateiformat

Für klassische Photoshop-Aktionen sollte mindestens eine .ATN-Datei enthalten sein.

2. Version

Steht dort nur CS3 oder CS5 und wurde das Produkt jahrelang nicht aktualisiert, ist Vorsicht angesagt.

3. Sprache

Am besten sind Aussagen wie:

  • all Photoshop languages
  • multi-language
  • German version
  • Deutsch

4. Ausgangsbedingungen

Prüfen, ob RGB, 8 Bit, ein Hintergrund, eine Auswahl, ein bestimmter Ebenenname oder eine Mindestauflösung verlangt wird.

5. Zusatzdateien

Viele Kunstaktionen brauchen Pinsel, Muster oder Texturen.

Fehlt eine Datei, bricht die Aktion ab.

6. Zerstörungsfreiheit

Gute Aktionen lassen Ebenen, Gruppen, Masken und Einstellungsebenen editierbar.

7. Lizenz

Kostenlos bedeutet nicht automatisch frei für kommerzielle Kundenarbeiten.

Namensnennung oder Einschränkungen beachten.

8. Quelle

Nur von der Originalseite oder einem etablierten Marktplatz laden.

Keine anonymen Reupload-Seiten.

So installierst du eine Photoshop-Aktion im aktuellen deutschen Photoshop

  1. ZIP-Datei vollständig entpacken.
  2. Photoshop öffnen.
  3. Fenster > Aktionen aufrufen.
  4. Im Menü des Aktionen-Bedienfelds „Aktionen laden“ wählen.
  5. Die .ATN-Datei auswählen.
  6. Ein Testbild als Kopie öffnen und die Aktion zunächst dort starten.

Alternativ lässt sich eine .ATN-Datei häufig per Doppelklick oder durch Ziehen in Photoshop laden.

Nach einem Photoshop-Update sollten eigene und gekaufte Aktionen zusätzlich als .ATN gesichert werden.

Adobe weist darauf hin, dass Aktionen nach Updates oder auf einem neuen Rechner fehlen können und deshalb aus einem gespeicherten Aktionsset neu geladen werden sollten.

Wenn eine Aktion im deutschen Photoshop stoppt

  • Im Aktionen-Bedienfeld prüfen, bei welchem einzelnen Schritt der Ablauf stehen bleibt.
  • Kontrollieren, ob das Dokument im RGB-Modus und in der geforderten Bittiefe vorliegt.
  • Prüfen, ob eine Ebene namens „Hintergrund“ verlangt wird oder ob die Ausgangsebene gesperrt sein muss.
  • Bei englischen Ebenennamen den fehlerhaften Auswahlschritt löschen oder neu aufnehmen, sofern die Lizenz Änderungen erlaubt.
  • Zusatzpinsel, Muster, Verläufe und Texturen installieren, wenn sie zum Paket gehören.
  • Die Aktion nicht auf dem Originalbild testen, sondern auf einer Kopie.
  • Bei einem Kauf den Support fragen, ob eine sprachneutrale oder deutsche Version verfügbar ist.

Meine klare Empfehlung

Für den deutschen Photoshop würde ich in dieser Reihenfolge starten:

  1. PanosFX
  2. Designer in Action
  3. FixThePhoto
  4. PhotoshopSupply

Dort bekommt man bereits sehr viel kostenloses und brauchbares Material.

Brusheezy und DeviantArt sind gute Fundgruben, aber keine Qualitätsgarantie.

MCP Actions und Greater Than Gatsby sind interessant, sobald professionelle Porträt- und Beauty-Workflows gefragt sind.

Creative Market und Envato lohnen sich vor allem, wenn man regelmäßig neue Looks und weitere Design-Assets benötigt.

Die beste Aktion ist nicht die, die mit einem Klick das wildeste Bild erzeugt.

Die beste Aktion ist die, die dir wiederkehrende Arbeit abnimmt, sauber dokumentiert ist, editierbare Ebenen hinterlässt und auch nach dem nächsten Photoshop-Update noch nachvollziehbar bleibt.

Quellen und weiterführende Links

Adobe – Aktionen abspielen, verwalten und laden:

Adobe – Aktionen nach einem Photoshop-Update sichern:

Adobe – Übersicht zu Photoshop-Aktionen:

PanosFX:

Designer in Action:

FixThePhoto:

PhotoshopSupply:

Brusheezy:

MCP Actions:

Greater Than Gatsby:

Creative Market:

Envato Elements:

DeviantArt:

Redaktioneller Hinweis

Photoshop-Aktionen sind Automatisierungen, keine Qualitätsgarantie.

Ergebnisse hängen vom Ausgangsbild, Farbmodus, Ebenenaufbau, der Photoshop-Version und der Qualität der Aktionsaufnahme ab.

Downloads sollten nur aus nachvollziehbaren Quellen stammen.

Vor dem Einsatz in Kundenprojekten sind Lizenzbedingungen, kommerzielle Nutzungsrechte und gegebenenfalls erforderliche Namensnennungen zu prüfen.



Ein einsteigerfreundlicher Photoshop-Workshop mit Gradationskurven, Ebenenmasken und gezielter Hautkorrektur

Nach genauer Analyse des Instagram-Reels von @retouchlikeme

Workshop-Artikel für den Brownz Art WordPress-Blog

Peter „Brownz“ Braunschmid  |  Juli 2026

„Eine gute Beauty-Retusche löscht keinen Menschen. Sie räumt das Bild auf, führt das Licht und lässt die Person trotzdem in Ruhe.“

Worum es hier wirklich geht

Das Reel ist nur rund 35 Sekunden lang. Genau das macht es für Anfänger gleichzeitig spannend und gefährlich: Man sieht viele schnelle Handgriffe, aber kaum eine Erklärung. Wenn man nur nachklickt, weiß man am Ende zwar, wo die Gradationskurven wohnen, aber nicht, warum man sie überhaupt braucht.

Ich habe mir den Ablauf deshalb Bild für Bild angesehen und daraus einen nachvollziehbaren Workflow gebaut. Das ist keine behauptete Eins-zu-eins-Transkription jedes Mausklicks. Wo der Arbeitsschritt im Video eindeutig erkennbar ist, sage ich das. Wo das Reel etwas überspringt, ergänze ich die fachlich saubere Photoshop-Praxis. Genau so wird aus einem schnellen Social-Media-Clip ein echter Workshop.

DAS ZIEL Natürlichere, ruhigere Haut und eine bessere Lichtführung – ohne Poren wegzubügeln, ohne Muttermale pauschal zu entfernen und ohne aus einem Gesicht ein fremdes Gesicht zu machen.

Der analysierte Clip

Quelle: Instagram-Reel von @retouchlikeme. Im Clip wird ein hochauflösendes Porträt in Adobe Photoshop bearbeitet. Sichtbar sind unter anderem Gradationskurven, schwarze Ebenenmasken, Lasso-Auswahlen, Pinselarbeit, die Funktion „Farbbereich“, eine Maskenkante mit etwa 7,2 Pixeln Weiche Kante sowie am Ende eine Farbton/Sättigung-Ebene.

Was du in diesem Workshop lernst

  • wie du eine saubere, reversible Ebenenstruktur anlegst
  • wie du mit Kurven und Masken Licht modellierst, statt Haut weichzuzeichnen
  • wie du lokale Hautunruhe reduzierst, ohne Textur zu vernichten
  • wie Lasso, Farbbereich und weiche Maskenkanten zusammenspielen
  • wie du Farbe und Sättigung zum Schluss kontrollierst
  • wie du dein Ergebnis realistisch prüfst und sauber exportierst

Inhaltsübersicht

  • 01–03  |  Vorbereitung, Ebenenaufbau und lokale Tonwertkorrektur
  • 04–06  |  Haut-Cleanup, Gesicht modellieren und Masken verfeinern
  • 07–09  |  Farbe, Qualitätskontrolle und Export
  • Praxis  |  Startwerte, Fehlerdiagnose und 20-Minuten-Übung

Was im Reel tatsächlich passiert

Bevor wir Photoshop öffnen, lohnt sich ein nüchterner Blick auf den Ablauf. Das Reel lebt vom Tempo, der Workflow selbst aber von Kontrolle.

Im Clip eindeutig sichtbarWas das fachlich bedeutet
Kurven-Einstellungsebenen mit MaskenHelligkeit und Kontrast werden nicht direkt in die Pixel gerechnet, sondern kontrollierbar über Einstellungsebenen gesteuert.
Schwarze Masken und weiße PinselstricheDie Korrektur ist zuerst versteckt und wird nur dort eingeblendet, wo sie gebraucht wird.
Lasso-Auswahl um Schulter, Oberkörper und KleidungGroße Bildbereiche werden vor der Pinselarbeit begrenzt. So landet die Korrektur nicht versehentlich im Hintergrund.
Kleine, lokale Pinselarbeit an Gesicht und ArmenStatt eines globalen Weichzeichners wird punktuell an Tonwerten und Unregelmäßigkeiten gearbeitet.
„Color Range / Farbbereich“ und MaskeneigenschaftenAuswahlen werden nach Helligkeit oder Farbe verfeinert und anschließend weich in das Bild eingeblendet.
Hue/Saturation / Farbton-SättigungDie Farbstimmung wird am Ende kontrolliert – nicht zu Beginn als Tarnlack über unfertige Retusche gegossen.
Vorher-nachher-VergleichDas Ergebnis bleibt bewusst subtil. Muttermale und charakteristische Merkmale werden nicht einfach wegradiert.
WICHTIG Das Reel zeigt keine klassische, offen erkennbare Frequenztrennung. Es zeigt vor allem lokale Kurvenarbeit, Maskierung und kleinteilige Korrektur. Wer hier automatisch „Frequenztrennung“ hineinliest, erfindet einen Arbeitsschritt, der im Clip nicht sauber belegt ist.

Mein Grundsatz dazu

Beauty-Retusche ist für mich keine digitale Schönheitsoperation. Ein Pickel, ein Sensorfleck oder eine temporäre Rötung darf weg. Ein Muttermal, eine Narbe oder eine charakteristische Falte ist etwas anderes. Wenn du solche Merkmale entfernst, solltest du wissen, warum – und bei einer Auftragsarbeit im Idealfall mit dem Model oder Kunden abgestimmt haben.

Das Bild im Reel funktioniert gerade deshalb, weil die Person am Ende noch dieselbe Person ist. Die Haut ist ruhiger, das Licht klarer, die Farbe kontrollierter. Mehr muss gute Retusche oft gar nicht tun.

Was du brauchst

  • Adobe Photoshop in einer aktuellen Desktop-Version
  • ein hochauflösendes RAW-, TIFF- oder PSD-Ausgangsbild
  • eine Maus funktioniert – ein Grafiktablett macht feine Pinselarbeit aber deutlich angenehmer
  • einen farblich vernünftigen Monitor und möglichst neutrales Umgebungslicht
  • Zeit. Hektik ist bei Beauty-Retusche ungefähr so hilfreich wie Sandpapier beim Lippenstift.

01  Das Ausgangsbild vorbereiten

Im Reel startet die eigentliche Photoshop-Arbeit bereits mit einem geöffneten, hochauflösenden Bild. Die RAW-Entwicklung ist nicht zu sehen. Für einen vollständigen Workflow gehört sie trotzdem davor.

RAW-Entwicklung: weniger ist mehr

  1. Öffne das RAW in Camera Raw oder entwickle es in Lightroom beziehungsweise Capture One.
  2. Stelle Weißabgleich und Belichtung so ein, dass Hauttöne glaubwürdig wirken und keine wichtigen Lichter ausfressen.
  3. Reduziere extreme globale Klarheit oder Textur. Beides macht Hautprobleme oft künstlich lauter.
  4. Öffne das Bild möglichst als 16-Bit-Datei in Photoshop. Das gibt dir bei Kurven und Farbkorrekturen mehr Spielraum.
GUTER STARTWERT Textur und Klarheit zunächst bei 0 lassen. Erst beurteilen, was das Bild wirklich braucht. Ein Regler ist kein Auftrag, ihn bis zum Anschlag zu schieben.

Datei und Sicherheit

  • Speichere sofort als PSD oder PSB, wenn die Datei sehr groß wird.
  • Lass die Hintergrundebene unangetastet oder dupliziere sie mit Strg/Cmd + J.
  • Benenne Ebenen. „Kurven 17 Kopie final final“ ist keine Ebenenstruktur, sondern ein Hilferuf.

02  Die Ebenenstruktur anlegen

Der Clip arbeitet klar non-destruktiv: Korrekturen liegen auf Einstellungsebenen und Masken. Das ist der Kern des gesamten Workshops.

GruppeEmpfohlene Ebenen
01 CLEANUPLeere Ebene „Haut-Cleanup“; optional separate Ebene für Haare und Staub
02 LIGHTKurven „Aufhellen“, Kurven „Abdunkeln“, lokale Kurven für Körper/Kleidung
03 COLORFarbton/Sättigung, Selektive Farbkorrektur oder Farbbalance
04 CHECKSchwarzweiß-Kontrolle, übertriebene Kontrastkontrolle, temporäre Hilfsebenen

Einstellungsebene anlegen

Klicke unten im Ebenenbedienfeld auf das halb gefüllte Kreis-Symbol und wähle „Gradationskurven“. Alternativ gehst du über Ebene > Neue Einstellungsebene > Gradationskurven. Adobe beschreibt die Kurve als Zuordnung von Eingangs- zu Ausgangstonwerten: links unten liegen die Schatten, rechts oben die Lichter. [1]

Klicke anschließend auf die weiße Maskenminiatur und drücke Strg/Cmd + I. Die Maske wird schwarz und die Korrektur ist komplett verborgen. Mit einem weißen Pinsel malst du sie später gezielt ein.

MASKENLOGIK Weiß zeigt. Schwarz versteckt. Grau zeigt teilweise. Wenn du dir nur einen Satz über Ebenenmasken merkst, dann diesen.

03  Große Bereiche mit Lasso, Kurve und Maske formen

Am Anfang des Reels wird der Bereich um Schulter, Oberkörper und Kleidung mit dem Lasso begrenzt. Danach wirkt eine kräftige Kurve nur innerhalb dieser Auswahl beziehungsweise Maske. Genau das bauen wir nach.

So gehst du vor

  • Wähle das Lasso-Werkzeug mit L.
  • Ziehe eine grobe Auswahl um den Bereich, den du bearbeiten willst. Halte etwas Abstand zu harten Kanten wie Trägern, Armen und dem Hintergrund.
  • Lege eine Gradationskurven-Einstellungsebene an. Photoshop übernimmt die Auswahl automatisch als Maske.
  • Ziehe die Kurve in den Mitteltönen vorsichtig nach oben, wenn du aufhellen willst, oder nach unten, wenn du abdunkeln willst.
  • Klicke die Maske an und öffne Eigenschaften > Weiche Kante. Im Reel ist kurz ein Wert von ungefähr 7,2 Pixeln sichtbar. Bei einem Bild um 4450 × 5935 Pixel ist das ein plausibler, zurückhaltender Wert.
  • Male mit einem weichen weißen beziehungsweise schwarzen Pinsel nach, bis die Korrektur sauber sitzt.

Startwerte für ein hochauflösendes Porträt

ParameterStartwertWarum
Pinsel-Härte0–15 %Weiche Übergänge bei Licht- und Hautkorrekturen
Pinsel-Deckkraft10–30 %Der Clip zeigt ebenfalls zurückhaltende, aufbaubare Pinselarbeit
Fluss3–10 %Mehrere Striche bauen den Effekt kontrolliert auf
Masken-Weiche Kante5–15 px bei ca. 24 MPVerhindert harte Lasso-Ränder; immer an Auflösung und Motiv anpassen
NICHT BLIND KOPIEREN Pixelwerte sind auflösungsabhängig. 7 Pixel auf einem 6000-Pixel-Bild wirken anders als 7 Pixel auf einer kleinen Webdatei. Beurteile die Kante im Bild, nicht die Zahl im Feld.

Warum eine Kurve und keine globale Belichtung?

Mit der Kurve kannst du gezielt die Mitteltöne formen und Lichter oder Schatten mit zusätzlichen Punkten stabilisieren. Für Beauty-Retusche ist das oft präziser als ein globaler Belichtungsregler. Außerdem bleibt die Korrektur jederzeit editierbar.

04  Lokales Dodge & Burn mit zwei Kurven

Im Gesicht zeigt das Reel mehrere Kurvenebenen mit schwarzen Masken und sehr kleine Pinselstriche. Das ist die logische Grundlage für lokales Dodge & Burn: helle Flecken etwas abdunkeln, dunkle Flecken etwas aufhellen – nicht die Hautstruktur weichzeichnen.

Die zwei Kurven

  1. Lege eine Kurve „DODGE – aufhellen“ an. Hebe einen Punkt in den Mitteltönen leicht an. Maske invertieren: Strg/Cmd + I.
  2. Lege eine Kurve „BURN – abdunkeln“ an. Ziehe einen Punkt in den Mitteltönen leicht nach unten. Maske ebenfalls invertieren.
  3. Gruppiere beide Ebenen in „D&B LOCAL“.
  4. Male mit einem kleinen, weichen weißen Pinsel auf der jeweils passenden Maske.

Wo du malst

  • Dodge: kleine dunkle Flecken, unruhige Schatten unter den Augen, abrupte dunkle Übergänge auf Wange und Arm
  • Burn: kleine helle Flecken, glänzende Stellen, zu helle Poreninseln oder harte Lichtpunkte
  • Nicht pauschal: komplette Augenringe, Nasenform, Gesichtskontur oder Muttermale – das sind eigene Entscheidungen, keine automatische Putzliste

Arbeite bei 100 Prozent Ansicht. Zoome für die Orientierung regelmäßig auf 25 bis 50 Prozent zurück. Wenn die Retusche nur bei 300 Prozent großartig aussieht, aber normal betrachtet fleckig wird, war sie nicht großartig.

05  Temporäre Hautunreinheiten sauber entfernen

In mehreren Sequenzen wird sehr nah an Gesicht und Arm gearbeitet. Der Clip zeigt den Werkzeugnamen nicht in jeder Sekunde eindeutig. Für kleine, temporäre Hautstellen ist eine leere Cleanup-Ebene mit Reparaturpinsel oder Bereichsreparaturpinsel die saubere Ergänzung.

Leere Ebene statt Pixelmassaker

  1. Lege oberhalb der Basis eine neue leere Ebene an und nenne sie „Haut-Cleanup“.
  2. Wähle den Reparaturpinsel oder Bereichsreparaturpinsel mit J.
  3. Aktiviere in der Optionsleiste „Aktuelle und darunter“ beziehungsweise eine passende Sampling-Einstellung.
  4. Stelle den Pinsel nur wenig größer als die zu korrigierende Stelle ein.
  5. Beim Reparaturpinsel: Alt/Option-Klick auf eine saubere Stelle mit ähnlicher Textur und Beleuchtung, dann kurz über die Störung malen. Adobe beschreibt genau dieses manuelle Setzen der Quelle. [2]
MEINE REGEL Ein Klick pro Problem. Keine langen, großflächigen Striche über ganze Wangen. Der Reparaturpinsel soll Textur reparieren, nicht eine neue Gummischicht verlegen.

Was bleibt, was darf weg?

Meist entfernenNur bewusst verändernMeist erhalten
Pickel, Staub, SensorfleckenAugenringe, Falten, NarbenMuttermale und Sommersprossen
einzelne abstehende HärchenGesichtsform, Nase, Lippennatürliche Porenstruktur
temporäre RötungenHautfarbe und Körperformcharakteristische Merkmale

06  Farbbereich und Masken sauber verfeinern

Im Reel wird über das Ebenen- beziehungsweise Maskenmenü „Color Range / Farbbereich“ aufgerufen. Kurz danach sieht man Maskeneigenschaften und eine weicher eingestellte Kante. Das ist sinnvoll, wenn eine Korrektur nur bestimmte Hauttöne oder Helligkeitsbereiche treffen soll.

Variante A: Hautfarbbereich auswählen

  • Gehe zu Auswahl > Farbbereich.
  • Klicke mit der Pipette in einen repräsentativen Hautbereich.
  • Erweitere die Auswahl mit der Plus-Pipette, ohne Lippen, Augen, Haare und Hintergrund unkontrolliert mitzunehmen.
  • Regle die Toleranz beziehungsweise Fuzziness so, dass die Vorschau einen brauchbaren, aber nicht perfekten Ausgangspunkt zeigt.
  • Bestätige und verwende die Auswahl als Maske einer Kurven- oder Farbton/Sättigung-Ebene.

Variante B: Auswahl manuell nachmalen

Der Clip kombiniert automatische beziehungsweise vorhandene Auswahlen mit Handarbeit. Das ist meistens die bessere Lösung. Automatik baut die Grundform, der Pinsel erledigt die Wahrheit an Haaransätzen, Augen, Lippen und Kleidungsrändern.

Maske kontrollieren

  • Alt/Option-Klick auf die Maskenminiatur: Maske allein anzeigen
  • Shift-Klick auf die Maske: Maske vorübergehend deaktivieren
  • X: Vorder- und Hintergrundfarbe tauschen
  • D: Schwarz und Weiß als Standardfarben setzen
  • Strg/Cmd + I: aktive Maske umkehren
KANTENPROBLEM Wenn du einen hellen oder dunklen Saum an Schulter, Kinn oder Haaransatz siehst, liegt es fast immer an einer zu harten, zu groben oder falsch positionierten Maske – nicht daran, dass du noch eine weitere Effekt-Ebene brauchst.

07  Farbe und Sättigung zum Schluss kontrollieren

Gegen Ende des Reels erscheint eine Farbton/Sättigung-Einstellungsebene. Das ist die richtige Reihenfolge: zuerst Licht und Hautunruhe aufräumen, dann Farbe fein abstimmen.

So gehst du vor

  • Lege eine Einstellungsebene Farbton/Sättigung an.
  • Wähle im Dropdown nicht automatisch „Standard“, sondern bei Bedarf gezielt Rot- oder Gelbtöne.
  • Reduziere Sättigung nur leicht. Starte mit etwa −3 bis −10 und beurteiliere Lippen, Wangen und Ohren gemeinsam.
  • Wenn nur einzelne Hautstellen betroffen sind, invertiere die Maske und male die Korrektur lokal ein.
  • Prüfe danach das gesamte Bild. Haut darf ruhig sein, aber nicht grau und tot.

Farbunterschiede statt Einheitsbrei

Gesicht, Hals, Schulter, Arm und Hand haben durch Durchblutung, Licht und Umgebung nie exakt dieselbe Farbe. Das Ziel ist nicht, alles auf einen einzigen Beige-Ton zu normieren. Das Ziel ist, störende Sprünge zu beruhigen und glaubwürdige Unterschiede zu erhalten.

08  Vorher und Nachher richtig prüfen

Das Reel zeigt am Ende mehrere Vorher-nachher-Ansichten. Dieser Vergleich ist kein Marketing-Gag, sondern deine wichtigste Qualitätskontrolle.

Die Fünf-Sekunden-Prüfung

  • Schalte alle Retusche-Gruppen gemeinsam aus.
  • Warte kurz und schalte sie wieder ein.
  • Achte nicht zuerst auf einzelne Poren, sondern auf Gesicht, Blick, Licht und Körperform.
  • Wenn das Model beim Einschalten plötzlich wie eine andere Person aussieht, bist du zu weit gegangen.

Kontrollansichten

AnsichtWofür sie gut ist
100 %Hauttextur, Reparaturfehler, Wiederholungsmuster
25–50 %Fleckigkeit, unnatürliche Lichtinseln, Gesamtwirkung
SchwarzweißHelligkeit und Form ohne Ablenkung durch Farbe
Horizontal gespiegeltGewöhnungseffekt durchbrechen; neue Fehler fallen schneller auf
Kleine VorschauPrüfen, ob Gesicht und Blick noch glaubwürdig wirken
WARNSIGNAL Wenn du den Effekt ständig stärker machen musst, um ihn überhaupt noch zu sehen, mach zehn Minuten Pause. Deine Augen haben sich angepasst. Photoshop nicht.

09  Speichern und exportieren

Behalte immer eine vollständig editierbare PSD- oder PSB-Datei. Für den Blog oder Social Media exportierst du eine eigene Kopie.

ZweckEmpfehlung
MasterPSD/PSB, Ebenen erhalten, 16 Bit wenn möglich, eingebettetes Farbprofil
WordPressJPEG, sRGB, lange Kante meist 2000–3000 px, Qualität 80–90 %
InstagramsRGB, JPEG, passend zum gewünschten Seitenverhältnis; nicht mehrfach neu komprimieren
DruckAuflösung und Profil mit Labor oder Druckerei abstimmen; nicht blind in CMYK konvertieren

Vor dem Export

  • Kontrolliere Hauttöne auf einem neutralen Hintergrund.
  • Suche nach harten Maskenkanten und wiederholten Reparaturmustern.
  • Prüfe Lippen, Augen, Haaransatz, Finger und Übergänge zwischen Gesicht und Hals.
  • Speichere den Master, bevor du die Datei verkleinerst.

Die praktische Kurzfassung

Wenn du den gesamten Workshop auf einen funktionierenden Ablauf reduzieren willst, nimm diese Reihenfolge:

01  RAW sauber entwickeln und als 16-Bit-Datei öffnen.

02  PSD speichern, Gruppen und leere Cleanup-Ebene anlegen.

03  Temporäre Störungen klein und non-destruktiv reparieren.

04  Große Lichtbereiche mit Lasso, Kurve und weicher Maske formen.

05  Lokale Helligkeitsflecken mit Dodge-&-Burn-Kurven ausgleichen.

06  Masken über Farbbereich und Handarbeit verfeinern.

07  Rötungen und Sättigung erst am Ende kontrollieren.

08  Vorher-nachher in mehreren Zoomstufen prüfen.

09  Master speichern und eine eigene Webkopie exportieren.

Startwerte auf einen Blick

Werkzeug/FunktionSolider StartwertDanach beurteilen
Dodge & Burn PinselHärte 0–10 %, Fluss 3–8 %Wird der Übergang ruhiger, ohne flach zu werden?
Cleanup-PinselNur wenig größer als der FehlerBleibt die Textur zufällig und natürlich?
KurvenkorrekturKleine Änderung in den MitteltönenBleiben Lichter und Schatten glaubwürdig?
Masken-Weiche Kante5–15 px bei ca. 24 MPKeine Säume, kein sichtbarer Lasso-Rand
Farbton/Sättigung−3 bis −10 in problematischen FarbenHaut nicht grau oder leblos

Die wichtigsten Shortcuts

ShortcutFunktion
BPinsel
JReparaturwerkzeuge
LLasso
DVorder-/Hintergrundfarbe auf Schwarz/Weiß zurücksetzen
XVorder- und Hintergrundfarbe tauschen
Strg/Cmd + IMaske invertieren
Strg/Cmd + 1100-Prozent-Ansicht
Strg/Cmd + 0Bild in Fenster einpassen

Typische Fehler – und wie du sie reparierst

ProblemWahrscheinliche UrsacheLösung
PlastikhautZu viel Weichzeichnung, zu große ReparaturflächenWeichzeichner reduzieren; Textur aus dem Original erhalten; Cleanup neu und kleiner aufbauen
Fleckige WangeDodge & Burn mit zu hoher Deckkraft oder zu kleinem PinselFluss senken; in 25–50 % prüfen; größere Übergänge mit größerem weichen Pinsel verbinden
Heller Rand an SchulterMaske zu hart oder über die Kante gemaltMaske anzeigen, Rand zurückmalen, Weiche Kante vorsichtig erhöhen
Graue HautRottöne zu stark entsättigtFarbton/Sättigung reduzieren oder Maskendeckkraft senken
Poren wiederholen sichReparaturquelle zu oft identischQuellpunkt häufiger wechseln; kürzere Striche
Gesicht wirkt fremdKonturen und charakteristische Schatten zu stark verändertKorrekturen gruppenweise zurücknehmen; mit Vorher vergleichen
Datei wird chaotischKeine Gruppen, keine Namen, direkte PixelkorrekturVier-Gruppen-Struktur verwenden und Ebenen beim Erstellen benennen

20-Minuten-Übung für Einsteiger

Nimm ein einziges Porträt und begrenze dich bewusst. Nicht alles auf einmal. Das trainiert das Auge besser als drei Stunden Regler-Roulette.

ZeitAufgabe
0–3 Min.Bild analysieren: Was ist temporär? Was ist charakteristisch? Wo ist das Licht unruhig?
3–7 Min.Maximal zehn kleine Störungen auf einer leeren Ebene reparieren
7–14 Min.Zwei Kurven für Dodge & Burn anlegen und nur fünf klar erkennbare Tonwertflecken ausgleichen
14–17 Min.Eine lokale Rötung mit Farbton/Sättigung und Maske beruhigen
17–20 Min.Vorher-nachher in 100 %, 50 % und kleiner Ansicht prüfen; stärkste Korrektur um 20 % zurücknehmen
DER BESTE ANFÄNGERTRICK Mach am Ende fast jede wichtige Korrektur ein kleines Stück schwächer. Gute Retusche darf sichtbar besser sein, ohne sichtbar bearbeitet auszusehen.

Meine Schlussfolgerung zum Reel

Der Clip verkauft natürlich auch einen Retusche-Kurs. Das ist völlig legitim. Handwerklich interessant ist aber etwas anderes: Die sichtbare Bearbeitung ist kleinräumig, maskiert und reversibel. Es wird nicht einfach ein Hautfilter über das ganze Bild gezogen. Stattdessen werden Tonwerte geführt, lokale Störungen kontrolliert und Farben am Ende fein abgestimmt.

Genau diese Haltung würde ich Anfängern mitgeben: Nicht fragen, wie du Haut möglichst schnell glatt bekommst. Frag, welche Stelle im Bild wirklich stört – und welches kleinstmögliche Werkzeug sie sauber korrigiert. Das Ergebnis wird natürlicher, die Datei bleibt beherrschbar und das Model erkennt sich danach noch im Spiegel. Eigentlich keine schlechte Sache.

Quellen und weiterführende Links

Die technischen Grundlagen wurden mit der aktuellen Adobe-Dokumentation abgeglichen. Die Links sind anklickbar.

[1] Adobe: Using the Curves adjustment in Photoshop

[2] Adobe: How to use the Healing Brush tool in Photoshop

[3] Adobe: Remove marks with the Spot Healing Brush tool

[4] Adobe: Nondestructive editing in Photoshop

[5] Adobe: Save selections and alpha channel masks

[6] Instagram: analysiertes Reel von @retouchlikeme

Redaktionelle Einordnung

Die im Reel sichtbaren Schritte wurden anhand der Benutzeroberfläche und der Bildfolge analysiert. Da das Video stark beschleunigt ist und nicht jeden Parameter einblendet, sind einzelne Startwerte und Zwischenschritte als fachlich begründete Workshop-Empfehlung ergänzt. Sie werden im Text nicht als wortwörtliche Vorgabe des Reel-Erstellers ausgegeben.

Transparenzhinweis gemäß EU AI Act

TRANSPARENZ Dieser Workshop-Artikel wurde von Brownz Art inhaltlich beauftragt und redaktionell verantwortet. Die Recherche, Strukturierung und Ausformulierung wurden mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt. Grundlage waren das verlinkte öffentlich zugängliche Instagram-Reel, die darin sichtbaren Bearbeitungsschritte sowie die verlinkte offizielle Adobe-Dokumentation. Haltung, Auswahl, redaktionelle Einordnung und finale Freigabe liegen bei Peter „Brownz“ Braunschmid.

BROWNZ ART  ×  PHOTOSHOP WORKSHOP



Beauty-Retusche & Frequenztrennung lernen – Summer Edition 2026

Beauty-Retusche & Frequenztrennung

Einsteigerfreundliches Training für Photoshop, Hautretusche, Sommerhaut, sauberen Glow und moderne Tools

Blogbeitrag | Stand: 27. Juni 2026

Sommerhaut darf leben. Gute Retusche macht Menschen sichtbarer, nicht künstlicher.

Dieses Training richtet sich an komplette Einsteiger. Es erklärt Beauty-Retusche und Frequenztrennung so, dass man nicht sofort in Photoshop untergeht. Der Fokus liegt auf einem natürlichen Sommerlook: weniger Plastik, mehr echte Haut, mehr Licht, mehr Kontrolle.

Die Quellen und Links wurden vor dem Erstellen des Dokuments geöffnet und am Ende gesammelt. Preise, Verfügbarkeit und Kompatibilität können sich trotzdem jederzeit ändern – vor einem Kauf immer direkt beim Anbieter gegenprüfen.

1. Worum es bei Beauty-Retusche wirklich geht

Beauty-Retusche ist keine Operation am Menschen. Es geht nicht darum, jemanden zu verändern, sondern darum, Störungen zu entfernen und das Bild klarer zu machen. Gerade im Sommer ist das wichtig: Haut glänzt, Make-up sitzt nicht immer perfekt, Licht ist härter, Schatten sind schneller unschön und warme Farbstiche schleichen sich ein.

Gute Retusche lässt die Person nach sich selbst aussehen – nur in der besten, ruhigsten, saubersten Version des Bildes. Schlechte Retusche erkennt man sofort: Poren weg, Haut wie Plastik, Augen wie Neonlampen, Zähne wie frisch aus dem Sanitärkatalog.

Merksatz: Du retuschierst nicht den Menschen. Du retuschierst Bildstörungen.

2. Die drei Ebenen der Beauty-Retusche

Für Einsteiger hilft es, die Arbeit in drei einfache Ebenen zu teilen. Dann wirkt Photoshop nicht mehr wie ein Monster mit 4.000 Knöpfen.

EbeneZielTypische Werkzeuge
Technische KorrekturPickel, Fussel, Sensorflecken, Störhaare, Staub entfernen.Healing Brush, Remove Tool, Clone Stamp
Hautbild und LichtFlecken, Rötungen, harte Übergänge, Glanzstellen beruhigen.Frequenztrennung, Dodge & Burn, Masken
Look und FinishSommerfarbe, Glow, Kontrast, Stil und finaler Export.Camera Raw, Kurven, Color Grading, Grain

3. Die richtige Reihenfolge

Die häufigste Anfängerfalle: Man startet sofort mit Frequenztrennung. Das ist wie ein Haus zu lackieren, bevor das Fundament steht. Die richtige Reihenfolge ist viel einfacher:

1.  RAW-Entwicklung und Weißabgleich

2.  Grobe Störungen entfernen

3.  Hautstruktur und Hautfarbe getrennt bearbeiten

4.  Dodge & Burn für saubere Lichtübergänge

5.  Augen, Lippen, Zähne und Haare kontrollieren

6.  Farblook und Sommerfinish bauen

7.  Export und finaler 100-Prozent-Check

Diese Reihenfolge verhindert, dass du später zehn Ebenen korrigieren musst, weil der Weißabgleich ganz am Anfang falsch war.

4. RAW-Vorbereitung: Der Sommer entscheidet am Anfang

Starte nach Möglichkeit immer mit RAW. In Lightroom oder Camera Raw machst du noch keine harte Beauty-Retusche, sondern nur die Grundordnung.

  • Belichtung sauber setzen.
  • Weißabgleich natürlich halten.
  • Lichter retten, besonders auf Stirn, Nase, Wangen und Schulter.
  • Schatten vorsichtig öffnen.
  • Objektivkorrekturen aktivieren.
  • Keine brutale Klarheit auf Hautbereiche geben.
  • Hautmasken nutzen, aber nur leicht und kontrolliert.

Adobe Camera Raw und Lightroom können Personen erkennen und einzelne Bereiche wie Haut, Haare oder Zähne maskieren. Das ist für Einsteiger stark, weil man nicht mehr alles global auf das ganze Bild legt. Für Beauty-Retusche ist das aber nur Vorbereitung, nicht die ganze Retusche.

Summer-Regel: Glanz ist nicht automatisch schlecht. Öliger Glanz stört, echter Sonnen-Glow kann das Bild tragen.

5. Clean-Up vor der Frequenztrennung

Bevor du Frequenztrennung einsetzt, entfernst du kleine, klare Störungen. Dazu gehören Pickel, Make-up-Krümel, Fussel, einzelne Hautschüppchen, Sensorflecken oder störende Haare.

Werkzeuge für den Einstieg

  • Spot Healing Brush: gut für kleine Pickel und Ministörungen.
  • Healing Brush: besser, wenn du die Quellstelle selbst kontrollieren willst.
  • Clone Stamp: gut an Kanten, Lippen, Haarlinien und Kleidung.
  • Remove Tool: stark für größere Störungen, vor allem im Hintergrund.
  • Generative Fill: eher für größere Bildkorrekturen, nicht für blindes Hautglattmachen.

Der Punkt ist simpel: Alles, was eindeutig ein Störelement ist, nimmst du zuerst weg. Alles, was Hautcharakter ist, bleibt vorerst stehen.

6. Frequenztrennung einfach erklärt

Frequenztrennung trennt das Bild in zwei Bereiche:

  • Low Frequency: Farbe, Helligkeit, weiche Übergänge, Flecken, Rötungen.
  • High Frequency: Poren, Haare, Hauttextur, feine Linien und Details.

Damit kannst du zum Beispiel eine rote, fleckige Stelle beruhigen, ohne die Poren zu zerstören. Oder du kannst kleine Texturstörungen entfernen, ohne die Farbe darunter zu verschieben.

Wichtig: Frequenztrennung ist kein Beauty-Zauberstab. Sie ist ein Werkzeug. Wenn du sie zu stark einsetzt, bekommst du genau den Look, den jeder erkennt: KI-glatt, leblos, billig.

7. Frequenztrennung in Photoshop anlegen

Das folgende Setup ist für Einsteiger gedacht. Arbeite am besten mit einer 16-Bit-Datei und speichere vorher eine PSD-Kopie.

1.  Hintergrundebene zweimal duplizieren.

2.  Untere Kopie Low Frequency nennen.

3.  Obere Kopie High Frequency nennen.

4.  High Frequency ausblenden.

5.  Low Frequency aktivieren und mit Gaußschem Weichzeichner weichzeichnen.

6.  Radius so wählen, dass Poren verschwinden, aber Gesichtskonturen noch lesbar bleiben.

7.  High Frequency wieder einblenden.

8.  Bild > Bildberechnungen / Apply Image verwenden.

9.  Bei 16 Bit: Quelle Low Frequency, Invertieren, Addieren, Skalieren 2, Versatz 0.

10.  High Frequency auf Ebenenmodus Linear Light / Lineares Licht stellen.

11.  Beide Ebenen in eine Gruppe legen und Frequency Separation nennen.

Kontrolltest: Wenn du die Frequency-Separation-Gruppe ein- und ausschaltest, darf sich das Bild nicht sichtbar verändern. Wenn doch, ist der Aufbau falsch.

8. Low Frequency: Farbe und Tonwerte beruhigen

Auf der Low-Frequency-Ebene arbeitest du nicht an Poren, sondern an Flecken, Rötungen, Schatten und unruhigen Farbbereichen.

Einsteiger-Methode mit Lasso

1.  Low Frequency auswählen.

2.  Mit dem Lasso eine unruhige Hautzone markieren.

3.  Weiche Auswahlkante setzen, je nach Auflösung etwa 15 bis 40 Pixel.

4.  Gaußschen Weichzeichner sehr vorsichtig anwenden.

5.  Sofort rauszoomen und prüfen.

6.  Deckkraft der Gruppe reduzieren, wenn es zu glatt wird.

Nicht überall herumwischen. Arbeite in kleinen Zonen: Wange, Stirn, Kinn, Hals, Schulter. Jede Zone hat eigenes Licht und eigene Farbe.

Bei Sommerbildern ist Low Frequency besonders wichtig, weil Sonne oft harte Farbflecken erzeugt: rote Nase, gelbliche Stirn, kühle Schatten am Hals, warme Schultern. Du willst diese Bereiche beruhigen, nicht homogenisieren.

9. High Frequency: Textur sauber halten

Auf der High-Frequency-Ebene geht es um Textur. Hier korrigierst du kleine Störungen in Poren, Härchen, Make-up und feinen Linien.

  • Nur kleine Bereiche bearbeiten.
  • Immer aus ähnlicher Hauttextur sampeln.
  • Nicht quer durch das Gesicht klonen.
  • Keine wiederholbaren Muster erzeugen.
  • Sommersprossen und echte Hautmerkmale nicht automatisch entfernen.

Harte Regel: Wenn die Haut nach deiner Retusche weniger nach Haut aussieht, war es zu viel.

10. Dodge & Burn: Der echte Profi-Hebel

Dodge & Burn ist oft wichtiger als Frequenztrennung. Dabei hellst du kleine dunkle Stellen auf und dunkelst kleine helle Stellen ab. So werden Lichtübergänge ruhiger, ohne die Hautstruktur zu zerstören.

Einsteiger-Setup

1.  Neue Kurvenebene anlegen und leicht heller ziehen. Maske schwarz. Name: Dodge.

2.  Neue Kurvenebene anlegen und leicht dunkler ziehen. Maske schwarz. Name: Burn.

3.  Weichen weißen Pinsel nehmen.

4.  Flow auf etwa 1 bis 5 Prozent stellen.

5.  Kleine dunkle Hautstellen mit Dodge vorsichtig aufhellen.

6.  Kleine helle Störstellen mit Burn vorsichtig abdunkeln.

7.  Immer wieder rauszoomen und die Gesamtwirkung prüfen.

Dodge & Burn ist Geduld. Es ist nicht spektakulär, aber genau hier entsteht der Unterschied zwischen schneller Hautglättung und echter Beauty-Retusche.

11. Sommerhaut: Glow ja, Speck nein

Sommerbilder leben von Licht. Deshalb ist es falsch, jede helle Stelle zu entfernen. Stirn, Nase, Wangenknochen, Lippen und Schultern dürfen Licht fangen. Du musst nur unterscheiden:

  • Schöner Glow: weich, passend zur Lichtquelle, formt das Gesicht.
  • Störender Glanz: hart, fleckig, überstrahlt, lenkt vom Gesicht ab.

Gegen störenden Glanz helfen mehrere Wege: Lichter im RAW etwas zurücknehmen, Low Frequency beruhigen, Dodge & Burn einsetzen oder eine dezente Retusche mit geringer Deckkraft auf separater Ebene. Niemals einfach alles matt machen. Sonst ist der Sommer weg.

12. Augen, Zähne, Lippen und Haare

Augen

Augen dürfen klar sein, aber nicht radioaktiv. Ein bisschen Kontrast, ein bisschen Helligkeit, eine saubere Reflexion – fertig. Wenn die Iris aussieht wie ein Fantasy-Portal, zurückdrehen.

Zähne

Zähne sind nicht reinweiß. Gelbstich leicht reduzieren, Helligkeit minimal anheben, aber Struktur behalten. Zu weiße Zähne machen ein Bild sofort billig.

Lippen

Trockene Stellen und Risse können beruhigt werden. Die Lippenstruktur muss bleiben. Lippen ohne Struktur sehen gemalt aus.

Haare

Einzelne störende Haare entfernen, aber nicht jeden fliegenden Sommerwind. Gerade Sommerportraits dürfen Bewegung haben. Alles perfekt betoniert wirkt tot.

13. Moderne Tools und Plugins: Was wirklich sinnvoll ist

Plugins können helfen. Sie ersetzen aber kein Auge. Das beste Plugin ist wertlos, wenn du nicht erkennst, wann es zu viel macht.

Tool / ProgrammWofür sinnvollStärkeWarnung
PhotoshopManuelle Beauty-Retusche, Frequenztrennung, Dodge & Burn.Maximale Kontrolle.Anfänger können schnell übertreiben.
Lightroom / Camera RawRAW-Entwicklung, Masken, Hautbereiche, Vorarbeit.Starker Startpunkt.Keine vollwertige High-End-Retusche.
Capture OneRAW-Workflow, Heal/Clone-Layer, Farbkontrolle.Sehr sauber für Fotoworkflows.Frequenztrennung bleibt eher Photoshop/Affinity-Thema.
Affinity PhotoAlternative zu Photoshop mit Frequenztrennung.Preislich interessant, FS integriert.Andere Bedienlogik als Photoshop.
Retouch4meKI-gestützte Retusche, Dodge & Burn, Haut, Batchworkflows.Schnell und ebenenorientiert.Nicht blind anwenden; jedes Bild kontrollieren.
Imagenomic PortraitureSchnelle Hautglättung für Portraits.Einsteigerfreundlich, bekannt.Plastikgefahr bei zu hoher Wirkung.
Retouching Academy Beauty Retouch PanelWorkflow-Panel für Beauty-Retusche und FS-Scripts.Beschleunigt saubere Routine.Du musst trotzdem wissen, was du tust.
Luminar NeoSchnelle AI-Portraitkorrekturen, Face AI, Dodge & Burn.Einfach und schnell.Eher Look-/Convenience-Tool als High-End-Retusche.
ON1 Portrait AIAutomatische Portraitretusche, Haut, Augen, Mund, mehrere Gesichter.Gut für Masse und schnelle Ergebnisse.Feinretusche braucht Kontrolle.
PortraitProAutomatische Gesichtserkennung und Portraitoptimierung.Sehr einfach für Einsteiger.Gesichtsform-Slider vorsichtig einsetzen.

14. Meine Empfehlung für Einsteiger

Wenn du wirklich lernen willst, nicht nur schnelle Ergebnisse willst, dann ist die beste Reihenfolge:

1.  Photoshop-Grundlagen lernen: Ebenen, Masken, Pinsel, Healing, Clone.

2.  RAW-Entwicklung in Lightroom oder Camera Raw sauber machen.

3.  Frequenztrennung manuell aufbauen, damit du verstehst, was passiert.

4.  Dodge & Burn üben, weil hier die echte Qualität entsteht.

5.  Erst danach Plugins einsetzen, um schneller zu werden.

Wer gleich mit AI-Retusche startet, bekommt schnell nette Ergebnisse, aber kein echtes Verständnis. Das ist wie Autofahren mit Navi, aber ohne zu wissen, wo Norden ist. Funktioniert, bis es nicht funktioniert.

15. Einsteiger-Übung: Das 30-Minuten-Sommerportrait

Diese Übung ist bewusst einfach. Nimm ein Portrait mit natürlichem Licht, sichtbarer Hautstruktur und nicht zu krassem Make-up.

1.  5 Minuten RAW: Belichtung, Weißabgleich, Lichter, Schatten.

2.  5 Minuten Clean-Up: klare Störungen entfernen.

3.  8 Minuten Frequenztrennung: Low Frequency beruhigen, High Frequency nur punktuell korrigieren.

4.  8 Minuten Dodge & Burn: Hautübergänge ruhiger machen.

5.  3 Minuten Augen, Lippen, Haare.

6.  1 Minute Gesamtcheck bei 100 Prozent und als kleines Vorschaubild.

Der kleine Vorschaubild-Check ist brutal ehrlich: Wenn ein Portrait nur bei 300 Prozent gut aussieht, aber als Bild langweilig ist, hast du am falschen Problem gearbeitet.

16. Die häufigsten Fehler

  • Zu starker Weichzeichner auf Low Frequency.
  • Poren und Sommersprossen weggemacht.
  • Gesicht und Hals farblich getrennt behandelt.
  • Zähne zu weiß.
  • Augen zu hell.
  • Glanz komplett entfernt.
  • Frequenztrennung für jedes Problem benutzt.
  • Dodge & Burn zu grob gemalt.
  • Keine Vorher/Nachher-Kontrolle gemacht.
  • Zu lange auf 300 Prozent gezoomt und das eigentliche Bild vergessen.

17. 17-Punkte-Fakten- und Qualitätscheck vor dem Veröffentlichen

  1. Ist die Person noch eindeutig sie selbst?
  2. Sind Poren und Hautstruktur sichtbar?
  3. Sind Sommersprossen, Muttermale oder charakteristische Merkmale bewusst behandelt und nicht versehentlich entfernt?
  4. Passen Gesicht, Hals, Dekolleté und Hände farblich zusammen?
  5. Wirkt die Haut im kleinen Vorschaubild natürlich?
  6. Sind harte Glanzstellen reduziert, ohne den Sommer-Glow zu killen?
  7. Sind Augen klar, aber nicht künstlich?
  8. Sind Zähne natürlich und nicht reinweiß?
  9. Sind Lippen sauber, aber strukturiert?
  10. Sind Haarlinien und Kanten nicht verschmiert?
  11. Gibt es keine Klonmuster oder wiederholte Poren?
  12. Ist Dodge & Burn weich genug?
  13. Wurde die Retusche bei 100 Prozent kontrolliert?
  14. Wurde das Bild auch herausgezoomt beurteilt?
  15. Sind alle Ebenen benannt und nachvollziehbar?
  16. Ist die PSD mit Ebenen gesichert?
  17. Ist der Export für Web oder Druck richtig eingestellt?

18. Export für Blog, Social Media und Druck

Für den Blog reicht meist JPEG oder WebP in guter Qualität. Für Archiv und Druck bleibt die PSD oder TIFF-Datei mit Ebenen erhalten. Exportiere nie nur eine flachgerechnete Enddatei, wenn du später noch etwas korrigieren können willst.

  • Blog: lange Kante je nach Website meist 1600 bis 2500 Pixel, sauber komprimiert.
  • Instagram/Facebook: eigene Exportversion, nicht blind die Druckdatei hochladen.
  • Druck: 16-Bit-Masterdatei behalten, Farbprofil und Ausgabe mit Druckerei klären.
  • Archiv: PSD/TIFF mit Ebenen, End-JPEG separat.

Fazit: Sommerhaut braucht Respekt

Frequenztrennung ist stark, aber sie ist nicht der Star. Der Star ist das Bild. Eine gute Beauty-Retusche verbessert Ruhe, Licht und Lesbarkeit. Sie macht aus echter Haut keine glatte Plastikfläche.

Die moderne Methode 2026 ist nicht: alles per KI erledigen. Die moderne Methode ist: RAW sauber vorbereiten, manuell verstehen, Frequenztrennung gezielt nutzen, Dodge & Burn lernen und Plugins nur dort einsetzen, wo sie den Workflow wirklich verbessern.

Sommer, Sommer, Sommer – aber bitte mit Poren. Genau dort beginnt die Wahrheit im Bild.

Quellen und Linkcheck

Die folgenden Quellen wurden für diesen Blogbeitrag geöffnet und auf Plausibilität der beschriebenen Funktionen geprüft. Stand: 27. Juni 2026. Bei Preisen, Versionen und Kompatibilität immer direkt beim Anbieter gegenprüfen.

[1] Adobe: Frequency Separation in Photoshop. https://www.adobe.com/products/photoshop/frequency-separation.html – Offizielle Adobe-Erklaerung zur Trennung von Farbe/Tonwerten und Details.

[2] Adobe Photoshop: Remove Objects. https://helpx.adobe.com/photoshop/desktop/repair-retouch/remove-objects-fill-space/remove-unwanted-objects-and-distractions.html – Offizielle Hilfe zum Remove Tool, inklusive Generative-AI-Modi und lokaler Verarbeitung.

[3] Adobe Photoshop: Generative Fill Retouching Workflow. https://helpx.adobe.com/si/photoshop/how-to/retouching-composite-movie-poster.html – Adobe-Beispiel für zielgerichtete Retusche mit Generative Fill.

[4] Adobe Camera Raw: Masking. https://helpx.adobe.com/camera-raw/using/masking.html – Offizielle Hilfe zu Masken, Personenmasken, Haut, Haaren und lokalen Anpassungen.

[5] Adobe Camera Raw: What is new. https://helpx.adobe.com/camera-raw/using/whats-new.html – Release-Hinweise zu Camera Raw 18.4, Masking und Vectorscope.

[6] Adobe Lightroom Classic: Masking. https://helpx.adobe.com/lightroom-classic/help/masking.html – Offizielle Hilfe zu Personenmasken und lokalen Anpassungen in Lightroom Classic.

[7] Adobe Photoshop: Neural Filters. https://helpx.adobe.com/at/photoshop/desktop/effects-filters/neural-filters/use-neural-filters-to-enhance-images.html – Offizielle Adobe-Hilfe zu Neural Filters und Ausgabeoptionen.

[8] Imagenomic Portraiture. https://www.imagenomic.com/products/portraiture – Offizielle Produktseite zu Portraiture AI und Skin Smoothing.

[9] Imagenomic Downloads. https://imagenomic.com/download/other – Offizielle Download-/Versionsseite für Portraiture, Noiseware und Realgrain.

[10] Retouching Academy Lab: Beauty Retouch Panel v5. https://retouchingacademylab.com/beauty-retouch-overview/ – Offizielle Übersicht zu Beauty Retouch Panel, Skin Work und FS-Scripts.

[11] Retouch4me. https://retouch4.me/ – Offizielle Produktuebersicht zu Retouch4me, Photoshop-Panel und AI-Retusche.

[12] Retouch4me Dodge&Burn. https://retouch4.me/dodgeburn – Offizielle Plugin-Seite zu automatischem Dodge & Burn und Soft-Light-Layer-Ausgabe.

[13] Capture One: Repairing Layers. https://support.captureone.com/hc/en-us/articles/360002625677-Repairing-Layers – Offizielle Hilfe zu Heal- und Clone-Layern in Capture One.

[14] Capture One: Heal Tool. https://support.captureone.com/hc/en-us/articles/360002625697-Repairing-Layers-with-the-Heal-tool – Offizielle Schrittanleitung zum Heal Brush.

[15] Affinity: Frequency Separation Explained. https://www.affinity.studio/blog/frequency-separation-explained – Aktueller Affinity-Beitrag zur Frequenztrennung, Radius und Workflow.

[16] Luminar Neo. https://skylum.com/luminar – Offizielle Luminar-Neo-Seite mit Clone Tool, Dodge & Burn, Layers und RAW-Hinweisen.

[17] ON1 Portrait AI. https://www.on1.com/products/portrait-ai/ – Offizielle Produktseite zu automatischer Portraitretusche und non-destruktivem Workflow.

[18] Anthropics PortraitPro. https://www.anthropics.com/portraitpro/ – Offizielle Seite zu PortraitPro und KI-gestützter Portraitretusche.



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