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Graucomposing & Quick Composing mit Overlay (Ineinanderkopieren) – schnell, kontrollierbar und auf Wunsch komplett ohne generative KI

Ein einsteigerfreundlicher BROWNZart Workshop · Stand: 7. August 2026

Die Idee ist simpel: Schon beim Fotografieren so arbeiten, dass Photoshop später nicht kämpfen muss. Neutraler grauer Hintergrund, plastisches Licht, ein brauchbarer Kontrast – und dann mit Füllmethoden, Masken und Looks in wenigen Minuten aus einem Studiobild eine völlig andere Welt bauen.

Warum „Photoshop für Faule“ immer noch funktioniert

„Für Faule“ heißt hier nicht schlampig. Es heißt: keine Arbeit machen, die man sich schon beim Fotografieren ersparen kann. Die Technik setzt nicht auf magische Ein-Klick-KI, sondern auf ein ziemlich klassisches Photoshop-Prinzip: Grautöne, Füllmethoden, Ebenen, Masken und ein Lichtsetup, das die Figur schon in der Aufnahme sauber modelliert.

Das ist kein neu erfundener Blog-Gag: Im BROWNZ-Archiv ist 2022 bereits „Basic – Lichtsetting + Photoshop für Faule“ dokumentiert. In BROWNZ REMASTERED 2026 taucht die Methode als „Graucomposing – Photoshop für Faule, 2026 Edition“ wieder auf. DOCMA beschreibt bei einem BROWNZ-Workflow den Hintergrundtausch durch „Überlagerungstechniken“ und stellt dazu unter anderem Presets und Aktionen bereit.

Direkt dazu auf YouTube: Das Schnellcomposing – Photoshop für Faule · PHOTOSHOP FÜR FAULE – Malerischer Look mit Details

Was du für den Workshop brauchst

  • Adobe Photoshop mit Ebenen, Ebenenmasken und Füllmethoden.
  • Ein Foto vor möglichst gleichmäßigem neutralgrauem Hintergrund.
  • Einen neuen Hintergrund oder eine Textur, die du ins Bild bauen willst.
  • Optional: Camera-Raw-Presets, LUTs, PSD-Looks oder eigene Einstellungsebenen.
  • Optional: Retouch4me Color Match für schnelles Referenz-Color-Grading – Achtung: Das ist KI-basiert und damit nicht Teil der komplett AI-freien Variante.

Mini-Glossar für Einsteiger

  • Ebene: eine Bildschicht im Photoshop-Stapel.
  • Füllmethode: bestimmt, wie eine Ebene mit der darunterliegenden Ebene verrechnet wird.
  • Deckkraft: bestimmt, wie stark eine Ebene sichtbar ist.
  • Ebenenmaske: blendet Teile einer Ebene aus oder ein, ohne Pixel zu löschen. Schwarz versteckt, Weiß zeigt wieder.
  • Smartobjekt: hält Transformationen und viele Filter später leichter korrigierbar.

1. Das Grundprinzip: Warum Grau so praktisch ist

Photoshop hat eine Gruppe von Füllmethoden, die den Kontrast verändern. Dazu gehören „Ineinanderkopieren“ (englisch: Overlay), „Weiches Licht“ und „Hartes Licht“. Adobe beschreibt diese Kontrastgruppe so: Bereiche dunkler als 50 % Grau werden abgedunkelt, Bereiche heller als 50 % Grau aufgehellt. Ein gleichmäßiges mittleres Grau ist deshalb ein sehr brauchbarer Startpunkt für diese Technik.

Wichtig: Grau verschwindet nicht automatisch perfekt. Je gleichmäßiger und neutraler der Hintergrund fotografiert ist, desto kontrollierter funktioniert die Verrechnung. Falten, Hotspots, harte Schatten und Farbstiche machen die Sache unnötig mühsam.

Merksatz: Das Grau ist nicht das Kunstwerk. Das Grau ist die Rampe, über die du später schneller ins Kunstwerk kommst.

Ineinanderkopieren (Overlay) oder Weiches Licht?

  • Ineinanderkopieren / Overlay: kräftiger und kontrastreicher. Gut für Dark Art, grafische Looks, Texturen und härtere Bildwelten.
  • Weiches Licht / Soft Light: sanfter und leichter zu kontrollieren. Oft angenehmer für Beauty, Haut und ruhigere Composings.
  • Hartes Licht / Hard Light: deutlich aggressiver. Für Einsteiger eher sparsam einsetzen.

Wenn Ineinanderkopieren/Overlay zu stark wird, ist „Weiches Licht“ der schnellste Gegencheck. Adobe zeigt in einem eigenen Compositing-Lernbeispiel ebenfalls: Wenn Overlay zu kräftig wirkt, Soft Light probieren und die Deckkraft reduzieren.

2. Das Shooting: Der Photoshop-Workflow beginnt vor Photoshop

Der schnellste Composing-Trick hilft nichts, wenn das Ausgangsfoto gegen dich arbeitet. Beim Shooting zählt deshalb vor allem: gutes Rohmaterial für die Montage.

Der Hintergrund: Thunder Grey oder ein ähnliches neutrales Grau

Wir haben dafür gerne einen neutralen grauen Papierhintergrund verwendet – zum Beispiel „Thunder Grey/Thunder Gray“. Diese Bezeichnung gibt es tatsächlich bei mehreren Fotohintergrund-Systemen; im deutschsprachigen Raum ist etwa BD Thunder Gray erhältlich. Entscheidend ist aber nicht die Marke. Entscheidend ist: neutral, möglichst reflexionsarm, gleichmäßig und ohne wilde Farbverschiebung.

  • Papier oder sauberer Stoff funktioniert. Papier ist meist unkomplizierter, weil keine Falten herumturnen.
  • Das Model nicht direkt an den Hintergrund kleben. Wenn Platz da ist, lieber etwas Abstand lassen. Das reduziert harte Schlagschatten und verhindert, dass jede Lichtquelle den Hintergrund mitverunstaltet.
  • Den Hintergrund nicht unnötig separat „schönleuchten“. Für diese Technik willst du vor allem ein ruhiges, brauchbares Grau.
  • Achte auf Farbstiche durch Wände, Böden, Kleidung oder Mischlicht. Ein grünliches oder magentafarbenes Grau ist später kein Geschenk.

Das Hauptlicht: Beauty Dish von oben – aber nicht mit dem Vorschlaghammer

Ein Beauty Dish ist für diesen Workflow stark, weil er weich genug für Menschen sein kann, aber trotzdem Kontur und etwas Biss liefert. Profoto beschreibt den klassischen Softlight Reflector/Beauty Dish als weiches, gleichzeitig akzentuiertes Licht für Portrait und Fashion. Genau diese Mischung brauchen wir: nicht flach, nicht tot, sondern plastisch.

  • Beauty Dish leicht oberhalb der Augenlinie beziehungsweise oberhalb/vorne positionieren.
  • Nicht stumpf frontal aufs Model ballern. Das Licht ruhig leicht „feathern“: Der kräftigste Teil des Lichtkegels darf etwas am Model vorbeigehen. Dadurch wird das Licht kontrollierter und der Körper bekommt mehr Form.
  • Achte besonders auf Stirn, Nase, Brustkorb, Schultern und Oberschenkel. Wenn dort alles gleich hell ist, hast du später weniger Material zum Formen.
  • Für Akt, Dessous und Ganzkörper gilt: Die Lichtführung darf ruhig skulptural sein. Wir bauen Volumen, keine Passfoto-Beleuchtung.

Alternative: Striplights von der Seite

Zwei Strip-Softboxen seitlich oder leicht hinter dem Model sind eine sehr brauchbare Alternative. Elinchrom führt dafür mehrere schmale Rotalux-Strip-Formate. In der Praxis lassen sich solche schmalen Lichtformer gut als kontrolliertes Seiten- oder Kantenlicht einsetzen. Für diesen Workflow ist das hilfreich: Schulter, Taille, Arm und Bein bekommen klarere Lichtkanten und lassen sich optisch leichter in einen neuen Hintergrund integrieren.

  • Links und rechts leicht hinter die Körperachse stellen, wenn du mehr Rim-/Kantenlicht willst.
  • Nicht beide Strips exakt gleich stark machen müssen. Eine Seite darf ruhig etwas dominanter sein.
  • Als Startpunkt kann das Kantenlicht etwas schwächer als das Hauptlicht sein. Danach nach Bild entscheiden – nicht nach Tabellenreligion.

Kamera: Kein Voodoo nötig

RAW fotografieren, wenn möglich. Niedrige ISO, saubere Belichtung, sinnvoller Weißabgleich und genug Schärfentiefe für das Motiv. Die exakten Werte hängen von Kamera, Blitzleistung und gewünschtem Look ab. Der Punkt ist nicht ISO 100 um jeden Preis, sondern ein technisch sauberes Ausgangsbild ohne ausgefressene Haut und ohne zugelaufene wichtige Schatten.

3. Der Basis-Workflow in Photoshop

Jetzt kommt der „für Faule“-Teil: zuerst schnell bauen, dann nur dort perfektionieren, wo man es wirklich sieht.

RAW sauber entwickeln

Belichtung, Weißabgleich, Lichter, Tiefen und Grundkontrast korrigieren. Noch keinen völlig irren Look drüberkippen. Das Ausgangsbild soll neutral und belastbar bleiben.

Hintergrund öffnen und platzieren

Deinen neuen Hintergrund in dasselbe Dokument ziehen und so skalieren, dass Perspektive und Bildausschnitt halbwegs plausibel sind. Für Einsteiger ist ein Hintergrund mit ähnlicher Lichtrichtung deutlich einfacher als ein komplett gegensätzlich beleuchteter.

Porträt-/Modellebene über den neuen Hintergrund legen

Die Aufnahme mit dem grauen Studiohintergrund liegt über dem neuen Hintergrund. Jetzt beginnt der schnelle Test.

Füllmethode „Ineinanderkopieren (Overlay)“ testen

Stelle die Modellebene testweise auf „Ineinanderkopieren“. Das mittlere Grau wird dabei deutlich unauffälliger, während helle und dunkle Bildanteile mit dem darunterliegenden Hintergrund verrechnet werden. Das ist der schnelle Composing-Effekt. Erwartung dabei: kein perfektes Freistellen, sondern eine schnelle optische Fusion.

Soft Light als zweite Variante prüfen

Wenn Ineinanderkopieren/Overlay zu hart, zu bunt oder zu kontrastreich wirkt, direkt „Weiches Licht“ probieren. Sehr oft ist das die elegantere Version.

Deckkraft reduzieren

Nicht alles muss bei 100 % stattfinden. 60, 70 oder 80 % können besser aussehen als Vollgas.

Wichtige Bereiche zurückholen

Für Gesicht, Haut, Augen oder andere Stellen, die zu stark verfärbt wurden, eine Kopie der Originalebene auf „Normal“ darüberlegen und nur die benötigten Bereiche per Ebenenmaske zurückmalen. Das ist der kleine Trick, der aus dem schnellen Effekt ein kontrolliertes Bild macht.

Kanten nur dort säubern, wo man sie sieht

Haare, Hände, transparente Stoffe, harte Konturen: kurz prüfen. Nicht drei Stunden um ein Pixel kämpfen, das später niemand sieht. Aber sichtbare Halos gehören weg.

Licht angleichen

Mit Gradationskurven, Dodge & Burn oder einer weichen Licht-Ebene die Lichtlogik angleichen. Wenn dein Hintergrund von rechts leuchtet und das Model nur von links, merkt das Auge sofort: irgendwas stinkt.

Look ganz am Schluss

Erst wenn Model und Hintergrund zusammengehören, kommt der Farblook. Sonst kaschierst du nur Fehler mit Farbe.

4. Die stabile Einsteiger-Version: „Overlay (Ineinanderkopieren) + Normal“

Wenn du nur eine Sache aus diesem Workshop mitnimmst, dann diese Kombination. Sie ist schnell, logisch und lässt sich jederzeit korrigieren:

  • Unten: neuer Hintergrund.
  • Darüber: Model vor Grau auf „Ineinanderkopieren“ (Overlay) oder „Weiches Licht“.
  • Ganz oben: Kopie des Models auf „Normal“ mit schwarzer Ebenenmaske. Die schwarze Maske versteckt diese Kopie zunächst.
  • Mit einem weißen, weichen Pinsel auf der Maske nur Gesicht, wichtige Hautpartien, Augen, Lippen, Kleidung oder kritische Details zurückholen.
  • Optional darüber: gemeinsamer Farblook für ALLES. Genau der gemeinsame Look klebt die Bildwelt optisch zusammen.

Der Vorteil: Du musst nicht sofort perfekt freistellen. Du verwendest die schnelle Füllmethode für die grobe Fusion und holst nur die Teile sauber zurück, die wirklich nach Originalfarbe aussehen sollen. Das ist kontrolliertes Quick-and-Dirty – nicht Photoshop-Anarchie.

5. Looks: Der schnellste Weg von „okay“ zu „fertig“

Bei solchen Composings ist ein gemeinsamer Look oft wichtiger als die hundertste Maskenkorrektur. Wenn Vorder- und Hintergrund dieselbe Farbwelt bekommen, wirkt das Bild schneller wie aus einem Guss.

Variante A: PSD-Looks

PSD-Looks beziehungsweise „PSD Colorings“ sind nichts anderes als fertige Ebenenstapel mit Einstellungsebenen, LUTs, Gradationskurven, Farbbalance, Verlaufsumsetzungen und ähnlichem Zeug. Auf DeviantArt gibt es davon sehr viele – von brauchbar bis völlig entgleist.

  • PSD öffnen.
  • Look-Gruppe in dein Bild ziehen.
  • Ein-/Ausblenden und Varianten testen.
  • Deckkraft der Gruppe reduzieren.
  • Wenn Haut kippt: einzelne Ebenen maskieren oder problematische Farbkorrektur abschwächen.

Wichtig: Bei DeviantArt immer die Lizenz des jeweiligen Erstellers lesen. „Free Download“ bedeutet nicht automatisch „freie kommerzielle Nutzung“. Viele Creator verlangen Credit oder eine eigene Freigabe für kommerzielle Arbeiten.

Variante B: Camera Raw Presets

Camera-Raw-Presets sind praktisch, wenn du viele Looks schnell testen willst. Adobe beschreibt Presets als gespeicherte Korrektureinstellungen für Belichtung, Kontrast, Farbkorrektur, Schärfung und mehr; sie verändern die ursprünglichen RAW-Bilddaten nicht. Für eine bewusst AI-freie Variante bleibst du bei klassischen beziehungsweise eigenen Presets und normalen Reglern. Adobe führt daneben auch „Adaptive“ Presets mit intelligenten Korrekturen – die brauchen wir hier nicht.

Tipp: Wenn du den Camera-Raw-Filter in Photoshop auf ein Smartobjekt anwendest, bleibt der Look später korrigierbar. Nicht alles flach in eine Ebene braten, nur weil es schnell gehen soll.

Variante C: LUTs / Color Lookup

Photoshop kann LUTs über eine „Color Lookup“-Einstellungsebene anwenden. Das ist schnell und nicht-destruktiv; die Stärke lässt sich über die Deckkraft der Ebene dosieren. Für einen einheitlichen Film-, Fashion- oder Dark-Art-Look reichen oft schon niedrige bis mittlere Werte – nach Auge, nicht nach Rezept.

Variante D: Retouch4me Color Match

Das vermutlich gemeinte Retouch4me-„Color Look Ding“ heißt Retouch4me Color Match. Die Vollversion gleicht die Farbstimmung an ein Referenzbild an, bietet Zugriff auf LUT Cloud und kann eigene LUTs erzeugen. Color Match Free ist dagegen ein kostenloser LUT-Manager zum Anwenden und Durchprobieren von LUTs.

Faktencheck wichtig: Die Vollversion Color Match ist laut Retouch4me ein neuralnetzwerk-basiertes Tool. Color Match Free führt Retouch4me dagegen unter den kostenlosen Tools ohne KI. Der eigentliche „Photoshop für Faule“-Graucomposing-Workflow braucht ohnehin keine KI.

6. Komplett AI-frei – und warum das kreativ ziemlich angenehm ist

Wenn du bei Ebenen, Füllmethoden, Masken, klassischen Camera-Raw-Reglern, nicht-adaptiven Presets, LUTs und manueller Retusche bleibst, kann der Kern dieses Workflows ohne generative KI umgesetzt werden. Das heißt: keine Prompts, keine Generierungswartezeiten und keine Moderation eines Bildgenerators mitten im Composing.

Das ist gerade bei künstlerischem Akt, Dessous, Body Art, Dark Art oder sehr freakigen Fantasie-Composings angenehm. Du bearbeitest dein eigenes oder sauber lizenziertes Material lokal mit klassischen Bildbearbeitungswerkzeugen. Natürlich bleiben die normalen Regeln bestehen: Einwilligung, Volljährigkeit, Persönlichkeitsrechte, Urheberrechte, Model Release und die Gesetze des Landes verschwinden nicht nur deshalb, weil keine KI beteiligt ist.

Und noch einmal zur Klarheit: Photoshop enthält heute auch generative KI-Funktionen. Du musst sie für diese Methode aber nicht verwenden. „AI-frei“ meint hier den beschriebenen klassischen Workflow – nicht, dass die Software Photoshop insgesamt keine KI-Funktionen hätte.

7. Drei schnelle Rezepte

Rezept 1: Clean Beauty / Fashion

  • Neutralgrau fotografieren, Beauty Dish leicht von oben/vorne.
  • Neuen Hintergrund darunter, Model auf Soft Light testen.
  • Gesicht und Haut über Normal-Kopie zurückholen.
  • Gemeinsame Gradationskurve für etwas mehr Tiefe.
  • Sanfte LUT oder Camera-Raw-Farbkorrektur zum Schluss.

Ziel: nicht spektakulär um jeden Preis, sondern sauber, hochwertig und schnell.

Rezept 2: Dark Art / Akt / Fine Art

  • Striplights seitlich oder leicht von hinten für klare Körperkanten.
  • Dunklen, strukturierten Hintergrund wählen.
  • Ineinanderkopieren/Overlay testen, Deckkraft reduzieren.
  • Texturen zusätzlich mit „Ineinanderkopieren“/„Weiches Licht“ darüberlegen und dosieren.
  • Mit Kurven und lokalem Dodge & Burn Körpervolumen führen.
  • Am Ende Farbe reduzieren oder gezielt auf zwei bis drei dominante Farbbereiche begrenzen.

Ziel: plastisch, schmutzig, malerisch – aber die Lichtlogik muss stimmen.

Rezept 3: Freaky Shit

  • Ungewöhnlichen Hintergrund nehmen, der eigentlich „zu viel“ ist.
  • Ineinanderkopieren, Hartes Licht und Weiches Licht gegeneinander testen.
  • Mehrere Texturen stapeln, aber jede einzeln dosieren.
  • Mit Verlaufsumsetzung oder Color Lookup eine gemeinsame Farbwelt erzwingen.
  • Gezielt Teile des Originals zurückholen, damit das Bild irgendwo noch einen realen Anker hat.

Ziel: kontrolliertes Chaos. Wenn alles schreit, hört man nichts. Eine Hauptidee muss die lauteste bleiben.

8. Die häufigsten Fehler – und warum es dann billig aussieht

Der graue Hintergrund ist ungleichmäßig

Dann reagiert die Füllmethode links anders als rechts. Lösung: schon beim Shooting sauberer oder in Photoshop mit Kurve/Maskierung vereinheitlichen.

Das Model ist flach ausgeleuchtet

Dann kann die Füllmethode zwar Kontrast machen, aber keine schöne Körperform erfinden. Das Licht muss vorher modellieren.

Der neue Hintergrund hat die falsche Lichtlogik

Ein Sonnenuntergang von links und ein Model mit hartem Keylight von rechts sehen auch mit zwölf LUTs noch zusammengeklebt aus.

Ineinanderkopieren/Overlay bei 100 % und fertig

Kann funktionieren. Sehr oft ist es aber einfach zu viel. Deckkraft ist kein Feiglingsregler.

Jeder Look wird gestapelt

PSD-Look + LUT + Preset + Gradient Map + Color Match + noch irgendein Filter ergibt nicht automatisch High End. Irgendwann ist es nur noch digitales Gulasch.

Haut wird totretuschiert

Die Methode soll schnell integrieren, nicht Menschen in PVC umwandeln. Textur und kleine Unregelmäßigkeiten gehören zum Bild.

Keine gemeinsame Endkorrektur

Vordergrund und Hintergrund brauchen am Ende wenigstens eine gemeinsame Tonwert- und Farbebene. Das ist oft der eigentliche Klebstoff.

9. Der 10-Minuten-Workflow

  1. RAW öffnen und sauber entwickeln.
  2. Neuen Hintergrund ins Photoshop-Dokument ziehen.
  3. Model-vor-Grau darüberlegen.
  4. Ineinanderkopieren/Overlay testen.
  5. Weiches Licht dagegen testen.
  6. Deckkraft einstellen.
  7. Normal-Kopie mit schwarzer Maske anlegen.
  8. Gesicht, Haut und wichtige Details kontrolliert zurückholen.
  9. Licht mit einer Kurve oder etwas Dodge & Burn angleichen.
  10. Einen gemeinsamen Look auf das ganze Bild legen – fertig. Danach nur noch dort nacharbeiten, wo wirklich etwas stört.

Das ist der Kern von Photoshop für Faule: Erst ein starkes Bild bauen. Danach entscheiden, ob es überhaupt noch mehr Arbeit braucht. Nicht umgekehrt.

10. Was davon 2026 wirklich noch Sinn macht

Sehr viel. Gerade weil heute viele Workflows sofort Richtung Generative Fill oder Bildgenerator gehen, ist ein klassischer Graucomposing-Workflow wieder angenehm direkt: nachvollziehbar, reproduzierbar und lokal kontrollierbar.

Die Technik ersetzt keine perfekte High-End-Freistellung, wenn genau diese verlangt ist. Sie ist ein kreativer Schnellweg für Composings, Fine Art, Dark Art, Fashion, Akt, Portrait und Artwork – überall dort, wo der Gesamteindruck wichtiger ist als klinische Pixelchirurgie.

Und wenn du irgendwann merkst, dass das Bild stark ist: aufhören. Das ist wahrscheinlich der schwierigste Photoshop-Trick von allen.

Geprüfte Links & weiterführende Quellen

Alle Links wurden für diese Finalfassung am 7. August 2026 erneut über offizielle Seiten oder die öffentliche Websuche geprüft. Die beiden direkten BROWNZart-YouTube-Videos sind eindeutig indexiert; es werden keine geratenen Watch-Links verwendet.

YouTube – Das Schnellcomposing: Photoshop für FauleLink öffnen – Direktes BROWNZart-Video zum schnellen Composing.

YouTube – Photoshop für Faule: Malerischer Look mit DetailsLink öffnen – Direktes BROWNZart-Video zum schnellen malerischen Look.

BROWNZart YouTube – VideosLink öffnen – Öffentlicher BROWNZart-Kanal mit Photoshop- und DigiArt-Videos.

BROWNZ 01/2022Link öffnen – Belegt „Basic – Lichtsetting + Photoshop für Faule“.

BROWNZ REMASTERED 2026Link öffnen – Enthält „Graucomposing – Photoshop für Faule, 2026 Edition“.

DOCMA – Brownz’ Workflow: Vorgaben und VideotutorialsLink öffnen – Beschreibt Hintergrundtausch mit Überlagerungstechniken sowie Presets und Aktionen im Download-Paket.

Adobe – FüllmethodenbeschreibungenLink öffnen – Deutsche Adobe-Hilfe zu Ineinanderkopieren, Weichem Licht, Hartem Licht und der 50-%-Grau-Kontrastgruppe.

Adobe Learn – Composite mit FüllmethodenLink öffnen – Adobe-Lernbeispiel zu Overlay/Soft Light und Deckkraft.

Adobe – Camera Raw PresetsLink öffnen – Aktuelle Adobe-Hilfe zu ACR-Presets, Nicht-Destruktivität und adaptiven Presets.

Adobe – Color Lookup als EinstellungsebeneLink öffnen – Offizielle Photoshop-Hilfe zu Color Lookup.

Retouch4me – Color MatchLink öffnen – Referenzbasiertes Color-Grading, LUT Cloud und eigene LUTs.

Retouch4me – Color Match FreeLink öffnen – Kostenloser LUT-Manager und LUT Cloud.

Retouch4me – kostenlose Tools ohne KILink öffnen – Herstellerseite ordnet Color Match Free den kostenlosen Tools ohne KI zu.

Retouch4me – GlossarLink öffnen – Hersteller erklärt Color Match als neuralnetzwerk-basiert und Color Match Free als LUT-Manager.

DeviantArt – aktuelles PSD-Coloring-BeispielLink öffnen – Konkretes PSD-Coloring-Beispiel; Lizenzbedingungen immer beim jeweiligen Creator lesen.

BD Thunder Gray – Vienna CameraLink öffnen – Aktuell gelisteter reflexionsarmer Papierhintergrund in Thunder Gray.

Profoto – Softlight Reflector / Beauty DishLink öffnen – Offizielle Herstellerseite zum Beauty-Dish-Lichtformer.

Elinchrom – Rotalux Softboxes / Strip-FormateLink öffnen – Offizielle Übersicht mit mehreren Rotalux-Strip-Formaten.

EU-Kommission – Artikel-50-TransparenzleitlinienLink öffnen – Bestätigt den Anwendungsbeginn der Transparenzpflichten am 2. August 2026.

EUR-Lex – Verordnung (EU) 2024/1689Link öffnen – Offizieller deutscher Verordnungstext des EU AI Act.

Faktencheck – was im Beitrag bewusst getrennt wurde

  • Belegt: „Photoshop für Faule“ ist im BROWNZ-Archiv 2022 dokumentiert; BROWNZ REMASTERED 2026 enthält eine „Graucomposing“-2026-Edition.
  • Extern belegt: DOCMA beschreibt bei Peter Braunschmid einen Hintergrundtausch mit Überlagerungstechniken und nennt Camera-Raw/Lightroom-Presets sowie eine ATN-Datei mit Aktionen im Download-Paket.
  • Adobe-belegt: „Ineinanderkopieren“, „Weiches Licht“ und „Hartes Licht“ gehören zur Kontrastgruppe; Adobe beschreibt dabei 50 % Grau als zentralen Umschlagpunkt zwischen Abdunkeln und Aufhellen.
  • Herstellerbelegt: Retouch4me beschreibt Color Match als neuralnetzwerk-basiertes Referenz-Color-Grading. Color Match Free wird dagegen als LUT-Manager und auf der Free-Products-Seite als Tool ohne KI geführt.
  • Praxisempfehlungen wie Lichtabstände, Leistungsrelationen und die Kombination „Overlay + Normal-Kopie“ sind Workflow-Empfehlungen, keine festen Naturgesetze. Motiv, Licht und gewünschter Look entscheiden.

Transparenzhinweis

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung recherchiert, strukturiert und sprachlich ausgearbeitet und anschließend redaktionell geprüft. Der beschriebene Graucomposing-/Overlay-Kernworkflow selbst kann mit klassischen Photoshop-Funktionen ohne generative KI umgesetzt werden. Die Transparenzpflichten nach Artikel 50 des EU AI Act gelten seit 2. August 2026; ob im Einzelfall eine gesetzliche Kennzeichnungspflicht greift, hängt vom konkreten KI-Einsatz ab. Die KI-Unterstützung bei diesem Text wird hier zusätzlich freiwillig transparent gemacht.



Kostenlose ON1-Presets,
LUTs, Pinsel & Texturen

Der verständliche Einsteiger-Guide mit geprüften, direkt anklickbaren Links

Ein redaktioneller Überblick für Fotograf:innen, Photoshop-Einsteiger und neugierige Bildbastler.

GEPRÜFT AM 31. JULI 2026 Alle im Dokument genannten ON1- und Adobe-Zielseiten waren beim Linkcheck erreichbar. Die eigentlichen Gratisdateien wurden nicht automatisiert heruntergeladen, weil ON1 dafür je nach Bereich ein E-Mail-Formular oder ein kostenloses Benutzerkonto verlangt. Das wird im Beitrag transparent gekennzeichnet.

Unabhängiger Beitrag. Keine bezahlte Kooperation mit ON1 oder Adobe.

Inhalt

1. Was ON1 tatsächlich kostenlos anbietet

2. Preset, LUT, Pinsel oder Textur – was ist was?

3. Die 107 Camera-Raw-Presets

4. Kostenlose Lightroom-Preset-Pakete

5. Kostenlose LUTs für Farblooks

6. Photoshop-Pinsel im ABR-Format

7. Texturen und Overlays

8. Die ON1 Creative Library

9. Der beste Einstieg ohne Chaos

10. Häufige Fehler und ehrliche Grenzen

11. Vollständiger Linkcheck

12. SEO-Block für WordPress

Der kurze Weg zur Startseite Der zentrale Einstieg ist die ON1-Seite für kostenlose Camera-Raw-Presets. Von dort führen die Navigation und weitere Landingpages zu Lightroom-Presets, LUTs, Pinseln und Texturen.

ON1: Free Camera Raw Presets öffnen

1. Was ON1 tatsächlich kostenlos anbietet

ON1 ist vor allem für Photo RAW, Effects und Resize AI bekannt. Daneben betreibt der Hersteller mehrere Gratisbereiche mit fertigen Looks und Gestaltungselementen. Das Angebot ist größer, als die erste Seite vermuten lässt: Es reicht von klassischen Camera-Raw- und Lightroom-Presets über LUTs bis zu Photoshop-Pinseln, Texturen und Overlays.

Für Einsteiger ist das grundsätzlich eine feine Spielwiese. Man kann verschiedene Bildsprachen testen, ohne sofort Geld für große Preset-Bundles auszugeben. Der Haken: Die Gratisinhalte liegen nicht alle in einer einzigen, logisch sortierten Bibliothek. Ein Teil wird über einzelne Landingpages und E-Mail-Formulare verteilt, ein anderer Teil steckt in der Creative Library und verlangt ein kostenloses ON1-Konto.

Wichtig vor dem Download „Kostenlos“ bedeutet hier nicht automatisch „ohne Anmeldung“. Bei vielen Paketen fragt ON1 E-Mail-Adresse, Land und eine Einwilligung ab. In der Creative Library ist eine Anmeldung erforderlich. Lies außerdem die aktuellen Nutzungsbedingungen, bevor du Assets in Kundenarbeiten, Verkaufsprodukten oder kommerziellen Composings einsetzt.

2. Preset, LUT, Pinsel oder Textur – was ist was?

Die Begriffe werden im Netz gern in einen Topf geworfen. Technisch sind es aber unterschiedliche Werkzeuge. Wer das versteht, spart sich später viel Frust.

WerkzeugWas es machtTypische ProgrammeGut für
PresetSpeichert konkrete Reglerwerte und teils Masken.Camera Raw, Lightroom, ON1 Photo RAWSchnelle Grundlooks und Serienbearbeitung
LUTÜbersetzt Farben und Tonwerte nach einer festen Zuordnung.Photoshop, Video-Apps, ON1; in Lightroom je nach VerpackungCinematic Looks und konsistente Farbwelten
PinselEine Malspitze mit Form, Struktur und Dynamik.Photoshop, ON1 Photo RAWWolken, Sterne, Frost, Masken und Composings
Textur / OverlayEine Bilddatei, die als Ebene über oder unter das Foto gelegt wird.Photoshop, GIMP und andere EbenenprogrammePapier, Filmstaub, Light Leaks, Metall und Atmosphäre
Faustregel Ein Preset ist ein Startpunkt, kein fertiges Bild. Eine LUT ist ein Farbgerüst, kein Belichtungsretter. Ein Pinsel malt, eine Textur liegt als Ebene im Bild. Wer alles auf 100 Prozent draufknallt, produziert keinen Stil – sondern digitalen Kartoffelsalat.

3. Die 107 kostenlosen Camera-Raw-Presets

Die von dir verlinkte Startseite bewirbt ein Paket mit 107 kostenlosen Camera-Raw-Presets für Photoshop CS6 beziehungsweise Creative Cloud. ON1 nennt unter anderem Cross-Process-Looks, Glow-Effekte, Tinting, Toner und Vignetten. Das ist ein breiter Werkzeugkasten für erste Experimente, von subtil bis ziemlich dramatisch.

107 Free Camera Raw Presets – zentrale Landingpage; E-Mail-Formular

Installation in aktuellen Camera-Raw-Versionen

1. Paket herunterladen: Das ON1-Formular ausfüllen und die ZIP-Datei auf dem Rechner speichern. ZIP zunächst nicht unnötig zerlegen, denn aktuelle Adobe-Dialoge können Preset- und Profilpakete direkt als ZIP importieren.

2. Camera Raw öffnen: In Photoshop ein RAW-Bild öffnen oder Camera Raw über einen passenden Workflow aufrufen.

3. Import starten: Im Vorgaben-Bedienfeld mit der rechten Maustaste klicken und „Profile und Vorgaben importieren“ wählen. Alternativ im Profil-Browser denselben Befehl verwenden.

4. Paket auswählen: Die heruntergeladene ZIP-Datei öffnen. Danach sollten die Presets in der Vorgabenliste auftauchen.

5. Bildweise prüfen: Belichtung, Weißabgleich, Hauttöne und Kontrast nach dem Preset kontrollieren. Ein guter Look darf das Bild verstärken, aber nicht auffressen.

Offizielle Adobe-Anleitung: Profile und Vorgaben in Camera Raw importieren

Kompatibilitäts-Hinweis ON1 nennt auf der Landingpage noch Photoshop CS6 und Creative Cloud. Für einen heutigen Workflow ist eine aktuelle Camera-Raw-Version trotzdem die vernünftigere Wahl. Alte Presets können grundsätzlich funktionieren, einzelne Parameter oder Darstellungen können sich aber zwischen Programmversionen unterscheiden.

4. Kostenlose Lightroom-Preset-Pakete

Der Lightroom-Bereich ist kein einzelner Download, sondern eine Sammlung verschiedener Pakete. ON1 nennt sowohl klassische Looks als auch neuere adaptive Presets, die mit KI-basierten Masken arbeiten. Gerade dort ist eine aktuelle Lightroom-Version wichtig: Alte Lightroom-Versionen können moderne Masken schlicht nicht verstehen.

ON1 Free Lightroom Presets – Übersicht – alle Pakete und Installationshinweise

Die interessantesten Pakete für Einsteiger

1. All Seasons Adaptive Presets: 40 saisonale Presets, die laut ON1 KI-Masken verwenden. Spannend für Landschaft und Natur, aber nur sinnvoll mit einer Lightroom-Version, die adaptive Presets und die benötigten Masken unterstützt.

2. Shotkit Allrounder: Ein universelleres Paket für Lightroom Classic und Mobile. Gute Wahl, wenn du noch keine klare Stilrichtung suchst, sondern mehrere Alltagssituationen testen willst.

3. Film Landscape: 20 filmisch gedachte Landschafts- und Reiselooks, darunter Sky-Enhancer-, Light-Leak- und Film-Roll-Anmutungen. Eher Charakter als sterile Perfektion.

4. Landscape Vibrations: 30 Presets plus 16 lokale Korrekturpinsel laut ON1. Ein umfangreicher Einstieg für kräftige Landschaftsbearbeitungen.

5. Grain & Film: Für analoge Körnung und Filmstimmung. Funktioniert am besten, wenn Belichtung und Farbe bereits sauber sind.

6. Spotlight: Ein Paket von Matt Kloskowski, das mit radialen Effekten die Blickführung unterstützt. Praktisch für Portraits, Details und ruhige Motive.

Faktencheck bei den Mengenangaben Bei den beiden „Signature Collection“-Paketen nennt ON1 auf unterschiedlichen Seiten abweichende Stückzahlen. Deshalb führe ich die Pakete hier auf, behandle die jeweilige aktuelle Downloadseite aber als maßgeblich. Die Zahl auf einer Übersichtsseite ist kein Naturgesetz.

Installation in Lightroom

In Lightroom Desktop lautet der offizielle Adobe-Weg: Datei > Profile und Vorgaben importieren. In Lightroom Classic findest du den Import im Entwickeln-Modul über das Vorgaben-Bedienfeld. Die Dateien können je nach Paket als ZIP, XMP oder als Lightroom-kompatible Preset-/Profilstruktur vorliegen.

Adobe-Hilfe: Benutzerdefinierte Presets und Profile in Lightroom installieren

5. Kostenlose LUTs für Farblooks

LUT steht für „Look-Up Table“. Vereinfacht gesagt legt eine LUT fest, wie vorhandene Farb- und Helligkeitswerte in neue Werte übersetzt werden. Sie ist deshalb stark für konsistente Farbwelten, aber schwach darin, ein falsch belichtetes Bild zu retten. Erst das Foto sauber machen, dann den Look setzen – nicht umgekehrt.

ON1 Free LUTs – Übersicht – LUT-Pakete in mehreren Stilrichtungen

Welche LUT-Pakete gibt es?

  • Color Boost – kräftigere, klarere Farben für Bilder, denen es an Punch fehlt.
  • Nature & Wildlife – Looks für Natur, Tiere und Outdoor-Motive.
  • Black & White – monochrome Umsetzungen mit unterschiedlichen Kontrastcharakteren.
  • Cinematic – filmischere Farbtrennung und dramatischere Stimmung.
  • Landscape – Farblooks für Landschaften und Reisebilder.
  • Lifestyle & Commercial – sauberere, modernere Looks für People, Produkte und Social Content.
  • Moody – dunklere, atmosphärische Farbwelten.
  • Portrait – auf Haut, People und Portraitstimmung ausgerichtete Looks.
  • Lutify.me – ein zusätzliches Paket eines spezialisierten LUT-Anbieters.

So nutzt du eine CUBE-LUT in Photoshop

1. Bild öffnen: Arbeite idealerweise mit einer bereits ordentlich korrigierten Datei.

2. Einstellungsebene anlegen: Im Ebenen-Bedienfeld eine neue Einstellungsebene „Color Lookup“ beziehungsweise „Farblookup“ erstellen.

3. 3D-LUT laden: Im Eigenschaftenfenster die heruntergeladene CUBE-Datei auswählen.

4. Intensität reduzieren: Die Deckkraft der Einstellungsebene meist deutlich unter 100 Prozent setzen. Bei Bedarf Ebenenmaske, Füllmethode oder Blend-If verwenden.

Adobe-Hilfe: Foto mit einer Color-Lookup-Einstellung bearbeiten

Wichtige Lightroom-Einschränkung ON1 bewirbt die LUTs auch für Lightroom. Eine nackte CUBE-Datei ist dort aber nicht derselbe Plug-and-play-Fall wie in Photoshop. Lightroom importiert Presets und Profile; deshalb sollte das ON1-Paket eine passende Lightroom-kompatible Variante oder Anleitung enthalten. Liegt nur eine CUBE-Datei vor, ist eine Konvertierung beziehungsweise Profilverpackung nötig. Nicht blind behaupten, jede CUBE-Datei lasse sich direkt in Lightroom laden – das stimmt so nicht.

6. Photoshop-Pinsel im ABR-Format

Die kostenlosen Pinsel werden als ABR-Dateien angeboten. Das ist das klassische Photoshop-Pinselformat. ON1 nennt zusätzlich die Nutzung in ON1 Photo RAW. Für Composings sind solche Pinsel praktisch, weil man keine Wolke, keinen Stern und keinen Frostsplitter einzeln freistellen muss – trotzdem sollte man sie nicht wie einen Stempel auf jede freie Ecke klatschen.

ON1 Free Photoshop Brushes – Übersicht – ABR-Pinselpakete

Die vier Pakete

1. Realistic Cloud Brushes: 10 hochauflösende Wolkenpinsel. Gut für Himmelserweiterungen, Nebel und atmosphärische Composings.

2. Cloud Brushes: 9 weitere Wolkenpinsel mit anderen Formen und Dichten.

3. Night Sky Brushes: 21 Pinsel für Sterne und Nachthimmel-Elemente.

4. Winter Frost Brushes: Frost- und Winterstrukturen für Kanten, Glas, Masken und saisonale Motive.

ABR-Datei in Photoshop importieren

1. Fenster > Pinsel öffnen: Das Pinsel-Bedienfeld einblenden.

2. Bedienfeldmenü öffnen: Oben rechts im Pinsel-Bedienfeld auf das Menü klicken.

3. „Pinsel importieren“ wählen: Die heruntergeladene ABR-Datei auswählen. Das Set erscheint danach als neue Gruppe.

4. Auf neuer Ebene malen: So bleiben Farbe, Deckkraft, Skalierung und Maskierung später veränderbar.

7. Texturen und Overlays

Texturen und Overlays sind normale Bilddateien, die als zusätzliche Ebene in ein Dokument kommen. Sie sind nicht an ein einzelnes Programm gebunden: Entscheidend ist, dass die Software Ebenen, Deckkraft, Masken und Füllmethoden unterstützt. Photoshop ist dafür ideal, GIMP und andere Ebeneneditoren funktionieren ebenfalls.

ON1 Free Textures – Übersicht – Texturen, Film- und Lichteffekte

Die verfügbaren Pakete

1. Paper & Canvas Textures: 20 Papier- und Leinwandoberflächen für Druckanmutung, Collage und Mixed Media.

2. Light Leak & Bokeh Overlays: 30 Light Leaks plus 20 Bokeh-Overlays laut ON1. Stark für Gegenlichtstimmung, aber sehr schnell kitschig.

3. Inky Textures: 12 tintenartige Strukturen für abstrakte Flächen, Masken und Collagen.

4. Dusty Film Overlays: Staub, Kratzer und analoge Gebrauchsspuren für Filmästhetik.

5. Urban Metal Textures: 10 Metalloberflächen für urbane, industrielle und grafische Arbeiten.

6. Analog Film Burn Overlays: 10 Film-Burn-Overlays für organische Licht- und Farbausbrüche.

Ein sauberer Ebenen-Workflow

1. Textur platzieren: Datei in das Photoshop-Dokument ziehen und passend skalieren.

2. Füllmethode testen: Für helle Overlays oft „Negativ multiplizieren“ beziehungsweise Screen, für Kontraststrukturen „Weiches Licht“ oder „Ineinanderkopieren“. Das ist keine Religion – anschauen und entscheiden.

3. Deckkraft senken: Der Effekt soll sich ins Bild einfügen, nicht darüberbrüllen.

4. Mit Maske arbeiten: Gesichter, Augen, Produktkanten oder wichtige Details gezielt aussparen.

5. Farbe anpassen: Farbton/Sättigung, Gradationskurven oder Verlaufsumsetzungen als Schnittmasken verwenden.

8. Die ON1 Creative Library

Neben den klassischen Freebie-Landingpages gibt es die ON1 Creative Library. Dort erscheinen weitere Presets, LUTs, Rahmen, Looks und Kreativpakete. Die Bibliothek ist stärker wie ein laufender Content-Katalog aufgebaut. Beim geprüften Zugriff waren unter anderem Einträge wie „Perfect Look LUTs“, „Analog Soul Borders“, „Cinematic & Film Presets“, „Scenic Landscape Presets“ sowie „Color & Contrast Presets“ sichtbar.

Der Unterschied: Für den Download verlangt ON1 dort eine Anmeldung. Ein kostenloses Konto kann auf der Konto-Seite erstellt werden. Das ist kein technischer Defekt, sondern die vorgesehene Zugangsschranke.

ON1 Creative Library – kostenlose Inhalte filtern – Anmeldung für Downloads erforderlich

Kostenloses ON1-Konto erstellen – Name, E-Mail, Passwort und Land werden abgefragt

Bei ON1 anmelden – für bestehende Konten

ON1 Datenschutz – vor einer Registrierung lesenswert

ON1 Nutzungsbedingungen – maßgeblich für Nutzung und Konto

9. Der beste Einstieg ohne Chaos

Der größte Fehler bei Gratisressourcen ist nicht eine schlechte Datei. Es ist die Masse. Wer an einem Abend 500 Looks installiert, findet am nächsten Tag nichts mehr und arbeitet langsamer als vorher. Deshalb: klein anfangen, benennen, testen, aussortieren.

SchrittEmpfehlungWarum
1. GrundlookCamera-Raw-Paket oder Shotkit AllrounderDu lernst, wie Presets auf deine eigenen Dateien reagieren.
2. StilrichtungCinematic oder Moody LUTsDu testest Farbwelten getrennt von der Grundkorrektur.
3. ComposingRealistic Cloud BrushesEin klarer praktischer Einsatz statt bloßes Herumstempeln.
4. AtmosphäreLight Leak & Bokeh oder Dusty FilmDu übst Ebenenmodi, Masken und reduzierte Deckkraft.
5. AufräumenSchlechte oder redundante Looks löschenEine kleine kuratierte Sammlung ist produktiver als ein Preset-Friedhof.
Ein sinnvoller Test Nimm fünf sehr unterschiedliche Fotos: Portrait, Landschaft, Nachtaufnahme, kontrastarmes Motiv und ein bereits stark bearbeitetes Bild. Teste jedes Preset oder jede LUT auf allen fünf Dateien. So siehst du sofort, ob du einen belastbaren Look oder nur einen One-Hit-Wonder erwischt hast.

10. Häufige Fehler und ehrliche Grenzen

1. Preset mit Stil verwechseln: Ein Preset kann einen Look vorschlagen. Eine eigene Bildsprache entsteht erst durch Auswahl, Licht, Komposition, Retusche und konsequente Entscheidungen.

2. Alles auf 100 Prozent: Viele LUTs und Overlays wirken professioneller, wenn ihre Intensität deutlich reduziert wird.

3. Weißabgleich ignorieren: Ein Look, der auf einem neutralen Testbild funktioniert, kann bei falschem Weißabgleich Hauttöne brutal zerstören.

4. Alte Software voraussetzen: Moderne adaptive Presets benötigen aktuelle Maskenfunktionen. Historische Lightroom-Versionen können diese Bestandteile nicht nachträglich herbeizaubern.

5. Marketing-Kompatibilität wörtlich nehmen: „Kompatibel mit Lightroom“ kann heißen, dass ein Paket zusätzliche Profile oder Presets enthält. Es heißt nicht automatisch, dass Lightroom jede enthaltene CUBE-Datei direkt öffnet.

6. Nutzungsrechte raten: Kostenloser Download und freie Weiterverteilung sind nicht dasselbe. Im Zweifel die aktuellen ON1-Bedingungen prüfen und Originaldateien nicht als eigenes Bundle weitergeben.

7. Formulare blind bestätigen: Vor dem Absenden lesen, welcher Kommunikation zugestimmt wird. Wer keine Marketing-Mails möchte, sollte die Optionen bewusst prüfen.

Fazit

Die Gratisbereiche von ON1 sind für Einsteiger überraschend ergiebig. Das Camera-Raw-Paket liefert eine große Basis, die Lightroom-Seiten bieten thematische Sammlungen, die LUTs öffnen die Tür zu filmischen Farbwelten und die Pinsel sowie Texturen sind für Composings tatsächlich brauchbar. Der Wert entsteht aber nicht durch das bloße Sammeln. Er entsteht durch sauberes Testen, Reduzieren und den bewussten Einsatz im eigenen Workflow.

Meine klare Empfehlung: Lade nicht alles gleichzeitig. Beginne mit einem Preset-Paket, einem LUT-Set, einem Pinselpaket und einer Textursammlung. Baue daraus vier echte Testbilder. Danach weißt du mehr als nach zwei Stunden Download-Orgie – und deine Preset-Liste sieht nicht aus wie der Dachboden eines digitalen Messies.

11. Vollständiger Linkcheck

Prüfstand: 31. Juli 2026. „Erreichbar“ bedeutet: Die Zielseite wurde erfolgreich geladen und der Inhalt beziehungsweise das Formular war sichtbar. Die eigentliche Dateiauslieferung wurde nicht ausgelöst, weil dafür persönliche Formulardaten oder ein ON1-Konto nötig wären. Damit ist die Erreichbarkeit geprüft, nicht jede ZIP-Datei hinter jedem Formular technisch entpackt oder installiert.

Zentrale ON1-Seiten

ZielseiteStatusZugang / Hinweis
Camera Raw Presets – StartseiteErreichbarE-Mail-Formular
Lightroom Presets – ÜbersichtErreichbarÜbersichtsseite
LUTs – ÜbersichtErreichbarÜbersichtsseite
Photoshop Brushes – ÜbersichtErreichbarÜbersichtsseite
Textures – ÜbersichtErreichbarÜbersichtsseite
ON1 Free Software & TrialsErreichbarteils 30-Tage-Testversionen

Lightroom-Pakete und Themenbereiche

ZielseiteStatusZugang / Hinweis
Alle Lightroom-Presets herunterladenErreichbarE-Mail-Formular
All Seasons AdaptiveErreichbarE-Mail-Formular
Shotkit AllrounderErreichbarE-Mail-Formular
Film Landscape by ContrastlyErreichbarE-Mail-Formular
Landscape Vibrations by SleeklensErreichbarE-Mail-Formular
Winter WonderlandErreichbarE-Mail-Formular
Grain & FilmErreichbarE-Mail-Formular
Kids Matte B&WErreichbarE-Mail-Formular
Nicolesy MatteErreichbarE-Mail-Formular
Matt Kloskowski SpotlightErreichbarE-Mail-Formular
ON1 Signature Collection Vol. 2ErreichbarE-Mail-Formular
ON1 Signature Collection Vol. 1ErreichbarE-Mail-Formular
Film Presets – ThemenlandingpageErreichbarOrientierungsseite
Mobile Presets – ThemenlandingpageErreichbarOrientierungsseite
Portrait Presets – ThemenlandingpageErreichbarOrientierungsseite

LUT-Pakete

ZielseiteStatusZugang / Hinweis
Alle LUTs herunterladenErreichbarE-Mail-Formular
Color Boost LUTsErreichbarE-Mail-Formular
Nature & Wildlife LUTsErreichbarE-Mail-Formular
Black & White LUTsErreichbarE-Mail-Formular
Cinematic LUTsErreichbarE-Mail-Formular
Landscape LUTsErreichbarE-Mail-Formular
Lifestyle & Commercial LUTsErreichbarE-Mail-Formular
Moody LUTsErreichbarE-Mail-Formular
Portrait LUTsErreichbarE-Mail-Formular
Lutify.me LUTsErreichbarE-Mail-Formular

Pinselpakete

ZielseiteStatusZugang / Hinweis
Alle Photoshop-PinselErreichbarE-Mail-Formular
Realistic Cloud BrushesErreichbarE-Mail-Formular
Cloud BrushesErreichbarE-Mail-Formular
Night Sky BrushesErreichbarE-Mail-Formular
Winter Frost BrushesErreichbarE-Mail-Formular

Textur- und Overlay-Pakete

ZielseiteStatusZugang / Hinweis
Alle TexturenErreichbarE-Mail-Formular
Paper & Canvas TexturesErreichbarE-Mail-Formular
Light Leak & Bokeh OverlaysErreichbarE-Mail-Formular
Inky TexturesErreichbarE-Mail-Formular
Dusty Film OverlaysErreichbarE-Mail-Formular
Urban Metal TexturesErreichbarE-Mail-Formular
Analog Film Burn OverlaysErreichbarE-Mail-Formular

Creative Library, Konto und Rechtliches

ZielseiteStatusZugang / Hinweis
Creative Library – kostenlose InhalteErreichbarKonto für Download
ON1-Konto erstellenErreichbarRegistrierungsformular
ON1 Sign-inErreichbarbestehendes Konto
ON1 DatenschutzErreichbarInformationsseite
ON1 NutzungsbedingungenErreichbarInformationsseite

Offizielle Adobe-Quellen zum Einbau

ZielseiteStatusZugang / Hinweis
Adobe: Camera-Raw-Profile und Presets importierenErreichbaroffizielle Dokumentation
Adobe: Lightroom-Presets und Profile installierenErreichbaroffizielle Dokumentation
Adobe: Color Lookup in PhotoshopErreichbaroffizielle Dokumentation
Adobe: Camera Raw – EinführungErreichbaroffizielle Dokumentation

12. SEO-Block für WordPress

SEO-TitelKostenlose ON1-Presets, LUTs und Photoshop-Pinsel: Einsteiger-Guide
Meta-DescriptionKostenlose ON1 Camera-Raw- und Lightroom-Presets, LUTs, Photoshop-Pinsel und Texturen: verständlich erklärt, geprüft und mit direkten Downloadlinks.
Fokus-Keyphrasekostenlose ON1 Presets
Sekundäre KeywordsON1 Camera Raw Presets kostenlos, Lightroom Presets gratis, kostenlose LUTs, Photoshop Pinsel kostenlos, ON1 Texturen, Free Presets
URL-Slugkostenlose-on1-presets-luts-pinsel-texturen
Artikel-AuszugON1 bietet weit mehr als ein einzelnes Gratis-Preset-Paket. Dieser Guide erklärt Camera-Raw-Presets, Lightroom-Looks, LUTs, Photoshop-Pinsel und Texturen – inklusive geprüftem Linkverzeichnis.


Die ultimative Sammelliste für professionelle Farblooks, Filmlooks und kreative Bildstile

Ein guter Farblook kann aus einer sauberen Aufnahme ein unverwechselbares Bild machen.

Er kann Hauttöne harmonisieren, Farben zusammenführen, Kontraste formen und einer kompletten Serie eine erkennbare visuelle Handschrift geben. Genau deshalb gehören Lightroom- und Camera-Raw-Presets heute zu den wichtigsten Werkzeugen für Fotografen, Retuscheure, Content-Produzenten und digitale Künstler.

Das Problem ist nur:

Preset-Pakete gibt es inzwischen wie Sand am Meer.

Viele davon sehen auf den Werbebildern großartig aus, funktionieren auf den eigenen Fotos aber überhaupt nicht. Andere wurden vor Jahren erstellt, enthalten veraltete Dateiformate oder erzeugen Farblooks, die bereits nach dem dritten Bild auseinanderfallen.

Diese aktuelle Sammelliste zeigt deshalb nicht einfach möglichst viele Anbieter, sondern die derzeit interessantesten kostenlosen und kostenpflichtigen Quellen für hochwertige Farblooks.

Geprüft wurden unter anderem:

  • aktuelle Erreichbarkeit der Anbieter
  • Kompatibilität mit Lightroom und Lightroom Classic
  • Verwendung in Adobe Camera Raw und damit in Photoshop
  • unterstützte Dateiformate
  • Preise und Abomodelle
  • verfügbare Gratispakete
  • Eignung für Porträt, Beauty, Fashion, Hochzeit, Landschaft und Fine Art
  • Qualität und Anpassbarkeit der Farblooks

Recherche- und Preisstand: 27. Juli 2026

Preise und Rabattaktionen können sich jederzeit ändern.

Was ist eigentlich ein Photoshop-Preset?

Wenn von Photoshop-Presets für Farblooks gesprochen wird, sind damit meistens keine klassischen Photoshop-Aktionen gemeint.

In der Regel handelt es sich um Adobe-Camera-Raw-Presets.

Adobe Camera Raw ist die RAW-Entwicklung, die sich beim Öffnen einer RAW-Datei in Photoshop startet und zusätzlich als Camera-Raw-Filter innerhalb von Photoshop verwendet werden kann.

Moderne Lightroom- und Camera-Raw-Presets verwenden normalerweise das Format:

.XMP

Diese XMP-Presets können je nach Anbieter und enthaltenen Funktionen häufig in folgenden Programmen verwendet werden:

  • Adobe Lightroom
  • Adobe Lightroom Classic
  • Adobe Camera Raw
  • Photoshop über Adobe Camera Raw
  • teilweise Lightroom Mobile

Lightroom-Presets speichern unter anderem Einstellungen für Belichtung, Kontrast, Gradationskurven, Farbmischer, Color Grading, Details, Effekte und Kalibrierung. Adobe führt in Lightroom die Bereiche „Empfohlen“, „Premium“ und „Deine“ für solche Presets.

Funktionieren englische Presets im deutschen Photoshop und Lightroom?

In der Regel: ja.

Das ist ein wichtiger Unterschied zu Photoshop-Aktionen.

Eine Photoshop-Aktion kann Befehle und Ebenennamen enthalten, die von der Sprache der Benutzeroberfläche abhängig sind. Ein modernes XMP-Preset speichert dagegen überwiegend Entwicklungswerte und Farbparameter.

Deshalb funktionieren seriös erstellte Lightroom- und Camera-Raw-Presets normalerweise unabhängig davon, ob Lightroom oder Photoshop auf Deutsch, Englisch oder einer anderen Sprache läuft.

Trotzdem kann es Einschränkungen geben.

Mögliche Probleme

  • Das Preset wurde nur für eine sehr alte Lightroom-Version erstellt.
  • Es liegt ausschließlich als altes .lrtemplate-Preset vor.
  • Es verwendet ein Kameraprofil, das für die verwendete Kamera nicht verfügbar ist.
  • Im Paket fehlen zusätzliche Profile.
  • Das Preset wurde primär für RAW-Dateien erstellt und wirkt auf JPEG-Dateien zu stark.
  • Es nutzt moderne KI-Masken, die eine aktuelle Programmversion verlangen.
  • Das Preset wurde für Desktop entwickelt, aber als mobiles DNG-Preset verkauft.
  • Das Paket setzt bestimmte Kameraprofile voraus.

Adobe Lightroom Classic kann aktuelle Presets und komplette ZIP-Pakete direkt über das Presets-Bedienfeld importieren. Importierte Presets erscheinen anschließend in der Gruppe „Benutzervorgaben“.

Mein Kompatibilitäts-Ampelsystem

GRÜN

Der Anbieter nennt aktuelle Lightroom-Versionen, Lightroom Classic und Adobe Camera Raw ausdrücklich.

Die Presets liegen als XMP-Dateien vor oder werden über einen eigenen Installer aktuell gehalten.

GELB

Die Presets funktionieren grundsätzlich in Lightroom, aber der Anbieter macht keine klare Angabe zu aktuellen Versionen, Camera Raw, benötigten Profilen oder Lightroom Mobile.

ROT

Sehr alte Downloads, undokumentierte Community-Pakete, fehlende Lizenzangaben oder reine DNG-Workarounds ohne Desktop-Version.

Die besten Quellen für Lightroom- und Photoshop-Farblooks 2026

1. Adobe Lightroom Presets

Der sicherste und beste kostenlose Einstieg

Direktlink:

https://www.adobe.com/products/photoshop-lightroom/lightroom-presets.html

Adobe selbst bietet bereits eine große Auswahl an integrierten Farblooks sowie zusätzliche kostenlose Presets von Fotografen und Kreativen.

In Lightroom stehen je nach Version folgende Bereiche zur Verfügung:

  • Empfohlen
  • Premium
  • Deine
  • adaptive Presets
  • Porträt-Presets
  • Reise- und Landschaftslooks
  • Schwarzweiß
  • Cinematic
  • Futuristic
  • Vintage
  • saisonale Kollektionen

Der große Vorteil:

Die integrierten Presets stammen direkt aus dem Adobe-System und werden mit Lightroom aktualisiert. Damit besteht das geringste Risiko, dass Dateiformate oder Funktionen nicht mehr unterstützt werden.

Adobe bietet auf seiner Preset-Seite außerdem kostenlose Downloads für unterschiedliche Themen an, darunter Street Photography, Haustiere, Natur und weitere Fotogenres.

Besonders geeignet für:

Einsteiger, Porträt, Landschaft, Street Photography, Social Media und schnelle Grundlooks.

Preis:

Viele Presets sind in Lightroom beziehungsweise im Creative-Cloud-Abo enthalten.

Zusätzliche Adobe-Presets werden teilweise kostenlos angeboten.

Kompatibilität:

GRÜN.

Direkt für aktuelle Adobe-Versionen entwickelt.

Mein Urteil:

Bevor man für irgendein Mega-Bundle mit 8.000 angeblich professionellen Looks bezahlt, sollte man zuerst die integrierten Adobe-Presets testen.

Viele davon sind inzwischen erheblich besser als ihr Ruf.

2. RNI – Really Nice Images

Einer der besten Anbieter für realistische Filmlooks

Direktlink:

https://reallyniceimages.com

RNI gehört seit Jahren zu den renommiertesten Quellen für Filmlooks.

Die Farblooks basieren nicht nur auf frei erfundenen Filtern, sondern auf digitalisierten und analysierten analogen Filmmaterialien. Angeboten werden unter anderem Simulationen klassischer Farbnegativ-, Dia-, Schwarzweiß- und Sofortbildfilme.

RNI All Films 5 verwendet profilbasierte Filmlooks für Lightroom und Adobe Camera Raw. Dadurch wird nicht nur eine Reihe sichtbarer Regler verändert, sondern bereits die grundlegende Farbwiedergabe beeinflusst.

Laut Anbieter funktionieren die Produkte sowohl in Lightroom als auch in Photoshop über Adobe Camera Raw.

Verfügbare Pakete

RNI All Films 5 Demo

Kostenlos.

Ideal, um die Qualität und die Kompatibilität mit der eigenen Kamera zu testen.

RNI All Films 5 Lite

96 US-Dollar.

RNI All Films 5 Pro

192 US-Dollar.

RNI Aerochrome

96 US-Dollar.

Bei Käufen innerhalb der Europäischen Union kann zusätzlich die jeweilige Umsatzsteuer berechnet werden.

Besonders geeignet für:

  • professionelle Filmlooks
  • Fashion
  • Editorial
  • Fine Art
  • Porträt
  • Street Photography
  • authentische Analogästhetik

Kompatibilität:

GRÜN.

Lightroom und Photoshop ACR werden ausdrücklich unterstützt.

Mein Urteil:

RNI ist einer der besten Anbieter, wenn ein Look tatsächlich wie fotografischer Film wirken soll und nicht nur wie ein Instagram-Filter mit ausgewaschenem Schwarz.

Das kostenlose Demopaket sollte man unbedingt ausprobieren.

3. Mastin Labs

Filmlooks mit besonders natürlicher Hautwiedergabe

Direktlink:

https://mastinlabs.com/collections/lightroom-presets

Mastin Labs ist vor allem bei Hochzeits-, Familien- und Porträtfotografen beliebt.

Der Anbieter konzentriert sich auf eine möglichst realistische Wiedergabe bekannter Filmtypen. Dazu gehören unter anderem Looks, die an Kodak Portra, Fuji-Filme und klassische Schwarzweißfilme angelehnt sind.

Das Ziel ist nicht, ein Bild möglichst spektakulär zu verfärben. Die Presets sollen digitale Aufnahmen so angleichen, dass sie gemeinsam mit analog fotografierten Bildern in einer Serie funktionieren können.

Mastin Labs beschreibt seine Presets als auf echten Filmscans basierende Filmlooks und verkauft sie als einmaligen Kauf. Aktualisierte Versionen bleiben anschließend im Kundenkonto verfügbar.

Aktuelle Preise

Ein einzelnes Desktop-Preset-Paket:

69 US-Dollar im überprüften Aktionspreis, regulär 99 US-Dollar.

Zwei Pakete:

119 US-Dollar.

Drei Pakete:

159 US-Dollar.

Mobile Profile werden teilweise separat angeboten. Ein mobiles Lifestyle-Paket wurde beim Check für 21 statt 30 US-Dollar angeboten.

Besonders geeignet für:

  • Porträt
  • Hochzeit
  • Beauty
  • Familie
  • Lifestyle
  • natürliche Hauttöne
  • helle und luftige Looks
  • Kodak- und Fuji-inspirierte Farbwelten

Kompatibilität:

GRÜN bis GELB.

Aktuelle Lightroom-Pakete werden angeboten. Vor dem Kauf sollte dennoch geprüft werden, ob Desktop, Mobile oder Video-LUTs gewählt wurden.

Mein Urteil:

Sehr gut für Fotografen, die natürliche Hautfarben und eine ruhige, hochwertige Bildsprache brauchen.

Für extreme Fashion-Farben oder experimentelle Kunstlooks ist Mastin Labs weniger gedacht.

4. DVLOP

High-End-Presets für professionelle Fotografen und verschiedene Kamerasysteme

Direktlink:

https://dvlop.com

DVLOP arbeitet mit bekannten Fotografen zusammen und entwickelt Presets, die über eigene Kameraprofile möglichst konsistente Ergebnisse mit verschiedenen Kameramarken liefern sollen.

Das ist besonders für Fotografen interessant, die mit Sony, Canon, Nikon, Fujifilm oder mehreren Kamerasystemen gleichzeitig arbeiten.

Laut DVLOP erkennen die Presets das verwendete Kameramodell und verwenden passende Dateien, um einen Look über unterschiedliche Kameras hinweg möglichst einheitlich wiederzugeben.

Je nach Kollektion kommen zusätzlich zum eigentlichen Farblook folgende Elemente hinzu:

  • Kamera-Profile
  • ISO-adaptive Einstellungen
  • KI-Masken
  • Gradationskurven-Modifikatoren
  • Körnungsvarianten
  • mobile Presets
  • Videotutorials

Preisbeispiele

Eric Floberg 606:

125 US-Dollar.

Unterstützt laut Produktseite Lightroom Classic ab Version 4, Adobe Camera Raw ab Version 10.3 und Lightroom Desktop beziehungsweise Mobile.

Jose Villa – For the Love of Film Fuji:

249 US-Dollar.

Jose Villa – For the Love of Film Kodak:

249 US-Dollar.

Jose Villa Studio:

295 US-Dollar.

Besonders geeignet für:

  • professionelle Hochzeitsfotografie
  • Editorial
  • Studio
  • natürliche Hauttöne
  • gemischte Kamerasysteme
  • große Bildserien
  • konsistente Kundenproduktionen

Kompatibilität:

GRÜN.

Bei den meisten Produktseiten werden unterstützte Adobe-Versionen genau aufgeführt.

Mein Urteil:

DVLOP gehört qualitativ zur Oberklasse, ist aber preislich ebenfalls dort angesiedelt.

Ein Paket für 249 oder 295 US-Dollar kauft man nicht, weil das Vorschaubild hübsch aussieht. Man kauft es, wenn der Look zur eigenen Produktion und zum eigenen Kamerasystem passt.

5. Archipelago Presets

Kreative, atmosphärische und moderne Editorial-Looks

Direktlink:

https://archipelagopresets.com

Archipelago ist besonders stark bei modernen, stimmungsvollen Farblooks.

Viele Kollektionen bewegen sich zwischen analoger Fotografie, Editorial, Fine Art, Hochzeit und dunkleren Cinematic-Looks.

Die neueren Foundation-Pakete sind keine einfachen Ein-Klick-Filter. Sie arbeiten als mehrstufiges System aus Grundpreset, Profilen, Werkzeugen und spezialisierten Anpassungen. Dadurch lässt sich ein Look wesentlich genauer auf ein Bild abstimmen.

Preise und Mitgliedschaften

Creative Looks:

Einzelne Looks werden teilweise ab 20 US-Dollar angeboten.

Quest-Mitgliedschaft:

Ab 10 US-Dollar pro Monat.

Dabei kann jeden Monat eine komplette Preset-Kollektion aus einer umfangreichen Bibliothek gewählt werden. Die ausgewählten Kollektionen bleiben laut Anbieter dauerhaft erhalten.

Archipelago Society:

15 US-Dollar jährlich.

Mitglieder erhalten je nach Produkt Rabatte von bis zu 50 Prozent.

Besonders geeignet für:

  • Fine Art
  • Hochzeit
  • Moody Looks
  • Cinematic
  • Fashion
  • Outdoor-Porträts
  • kreative Editorial-Serien

Kompatibilität:

GRÜN bis GELB.

Aktive und aktuelle Produktlinien. Bei älteren Kollektionen sollte trotzdem die jeweilige Produktbeschreibung geprüft werden.

Mein Urteil:

Eine der spannendsten Adressen für Fotografen, die keine sterile Standardästhetik wollen.

Die Looks haben Charakter, können bei falscher Anwendung aber auch schnell zu stark werden.

6. PresetLove

Mehr als 300 kostenlose Presets für fast jedes Genre

Direktlink:

PresetLove ist eine der größten kostenlosen Preset-Sammlungen.

Die Seite bietet nach eigener Angabe mehr als 300 Presets für Desktop und Mobile. Die Kategorien reichen von Porträt und Fashion über Film, Schwarzweiß, Landschaft, Reise, Street Photography, Food und Immobilien bis zu saisonalen Farblooks.

Viele Presets lassen sich einzeln herunterladen. Zusätzlich werden größere Pakete angeboten.

Besonders geeignet für:

  • erste Experimente
  • Social Media
  • Reise
  • Landschaft
  • Street Photography
  • Fashion
  • warme und saisonale Looks
  • Cinematic Looks

Preis:

Ein großer Teil ist kostenlos.

Zusätzlich werden kostenpflichtige Gesamtpakete angeboten.

Kompatibilität:

GELB.

Desktop und Mobile werden genannt. Trotzdem sollte bei älteren Einzelpresets geprüft werden, ob XMP-, DNG- oder ältere LRTemplate-Dateien enthalten sind.

Mein Urteil:

Eine hervorragende Spielwiese.

Nicht jedes Preset ist ein professioneller Produktionslook, aber die Auswahl ist groß und kostenlos. Damit eignet sich PresetLove hervorragend, um herauszufinden, welche Farbwelten überhaupt zur eigenen Fotografie passen.

7. FixThePhoto

Riesige kostenlose Sammlung für Porträt, Fashion und kommerzielle Fotografie

Direktlink:

https://fixthephoto.com/free-lightroom-presets

FixThePhoto bietet eine der größten frei zugänglichen Lightroom-Sammlungen.

Nach Angaben der Seite stehen mehr als 500 kostenlose Presets zur Verfügung. Unterstützt werden Lightroom CC, Lightroom Classic, ältere Lightroom-Versionen und Lightroom Mobile. Die Presets sind für RAW- und JPEG-Dateien gedacht.

Besonders umfangreich sind die Kategorien:

  • Porträt
  • Fashion
  • Hochzeit
  • Baby und Familie
  • Immobilien
  • Food
  • Instagram
  • Schwarzweiß
  • Filmlooks
  • Landschaft
  • Street Photography

Preis:

Mehrere hundert Presets kostenlos.

Zusätzlich werden kommerzielle Bundles und Dienstleistungen angeboten.

Kompatibilität:

GELB.

Breite Versionsunterstützung wird genannt. Bei der enormen Menge sollte trotzdem jedes Paket einzeln geprüft werden.

Mein Urteil:

Sehr viel kostenloses Material, besonders für Porträt und Fashion.

Der Nachteil ist derselbe wie bei großen Gratisbibliotheken generell: Masse ersetzt keine eigene Auswahl. Einige Looks sind brauchbar, andere sind deutlich zu stark oder stilistisch veraltet.

8. ON1 – kostenlose Lightroom-Presets

Seriöse Gratispakete eines etablierten Softwareherstellers

Direktlink:

https://www.on1.com/free/lightroom-presets

ON1 entwickelt mit ON1 Photo RAW eine eigene Bildbearbeitungssoftware, bietet aber zusätzlich kostenlose Presets für Lightroom an.

Der Vorteil gegenüber anonymen Downloadseiten liegt in der klaren Herkunft. Die Downloads stammen von einem etablierten Softwareanbieter und werden als Lightroom-Presets angeboten.

Besonders geeignet für:

  • Landschaft
  • Reise
  • Porträt
  • Schwarzweiß
  • kreative Farbeffekte
  • Einstieg in unterschiedliche Looks

Preis:

Kostenlos.

Für den Download kann eine Registrierung oder E-Mail-Adresse erforderlich sein.

Kompatibilität:

GRÜN bis GELB.

Aktive Herstellerseite. Trotzdem vor dem Import die jeweilige Paketbeschreibung lesen.

Mein Urteil:

Eine gute kostenlose Quelle für Nutzer, die keine Presets von völlig unbekannten Webseiten laden möchten.

9. PSD Stack

Große kostenlose Sammlung für Desktop, Mobile und Camera Raw

Direktlink:

PSD Stack bietet mehrere hundert kostenlose Presets und aktualisiert die Sammlung weiterhin.

Die Seite nennt ausdrücklich Lightroom Desktop, Lightroom Mobile, Lightroom Classic, Photoshop Camera Raw sowie ältere Lightroom-Versionen als kompatibel. Die Sammlung wurde zuletzt im Juli 2026 aktualisiert.

Besonders geeignet für:

  • Mobile Editing
  • Porträt
  • Landschaft
  • Filmlooks
  • Social Media
  • Cinematic
  • Einsteiger

Preis:

Kostenlos.

Kompatibilität:

GRÜN bis GELB.

Camera Raw und aktuelle Lightroom-Versionen werden ausdrücklich genannt.

Mein Urteil:

Eine der interessantesten Gratisquellen, wenn Presets sowohl in Lightroom als auch in Camera Raw genutzt werden sollen.

Wie bei allen großen Sammlungen gilt: Nicht alles gleichzeitig installieren. Sonst besteht das Presets-Menü bald aus einem digitalen Flohmarkt.

10. Envato Elements

Die Preset-Flatrate für Content-Produzenten

Direktlink:

https://elements.envato.com/add-ons/lightroom+preset

Envato Elements enthält eine sehr große Zahl an Lightroom-Presets aus unterschiedlichen Kategorien:

  • Fashion
  • Editorial
  • Film
  • Cinematic
  • Food
  • Hochzeit
  • Reise
  • Landschaft
  • Automobil
  • Immobilien
  • Social Media
  • Vintage
  • Cyberpunk
  • warme und kalte Farblooks

Die Qualität hängt vom jeweiligen Autor ab. Viele aktuelle Produkte werden als XMP-Dateien angeboten und enthalten eine Dokumentation.

Preis

Das Einzelabo beginnt bei jährlicher Abrechnung ab 16,50 US-Dollar pro Monat.

In der österreichischen beziehungsweise europäischen Anzeige wurden beim Check auch Angebote ab 14,50 Euro pro Monat dargestellt.

Besonders geeignet für:

  • Agenturen
  • Social-Media-Produktion
  • Blogger
  • Video- und Fotoproduzenten
  • Nutzer, die zusätzlich Schriften, Mock-ups, Grafiken und Vorlagen benötigen

Kompatibilität:

GELB.

Bei jedem Produkt einzeln prüfen, ob XMP, LRTemplate oder DNG enthalten ist und welche Adobe-Version unterstützt wird.

Mein Urteil:

Envato lohnt sich nicht für ein einziges Preset.

Es lohnt sich, wenn regelmäßig Presets, Vorlagen, Grafiken, Schriften, Videos und andere Kreativ-Assets benötigt werden.

11. Creative Market

Große Auswahl an unabhängigen Preset-Designern

Direktlink:

https://creativemarket.com

Creative Market ist eine Plattform für digitale Produkte unabhängiger Anbieter.

Das Angebot reicht von einzelnen Farblooks bis zu Paketen mit mehreren hundert Lightroom-Presets.

Ein überprüftes Bundle enthielt beispielsweise 260 Presets aus 37 Kollektionen und wurde für 40 US-Dollar angeboten. Solche Mengenangebote klingen spektakulär, sagen aber zunächst nichts über die tatsächliche Qualität aus.

Besonders geeignet für:

  • Social Media
  • Blogger
  • Hochzeit
  • Boho
  • Fashion
  • Food
  • Reisen
  • Lifestyle
  • trendbasierte Looks

Preis:

Je nach Anbieter und Paket.

Kleine Pakete beginnen oft im niedrigen zweistelligen Bereich. Große Bundles können erheblich teurer sein.

Mitglieder erhalten je nach Abo Rabatte und monatliche Gratisprodukte.

Kompatibilität:

GELB bis ROT.

Vollständig abhängig vom jeweiligen Anbieter.

Mein Urteil:

Creative Market kann sehr gute Presets enthalten. Es gibt aber keine einheitliche Qualitätskontrolle für Farbwiedergabe, Hauttöne oder aktuelle Adobe-Versionen.

Nur Produkte kaufen, die klare Vorher-nachher-Beispiele und genaue Kompatibilitätsangaben enthalten.

Die besten Anbieter nach Einsatzgebiet

Für natürliche Porträts und Beauty

  • Mastin Labs
  • DVLOP
  • RNI
  • Adobe Premium Presets
  • FixThePhoto als kostenlose Alternative

Für authentische Filmlooks

  • RNI
  • Mastin Labs
  • DVLOP
  • Archipelago
  • kostenlose RNI-Demo

Für Fashion und Editorial

  • RNI
  • Archipelago
  • DVLOP
  • Envato Elements
  • Creative Market

Für dunkle und atmosphärische Looks

  • Archipelago
  • RNI
  • PresetLove
  • Envato Elements

Für Hochzeit und Familie

  • Mastin Labs
  • DVLOP
  • Archipelago
  • FixThePhoto
  • Adobe Presets

Für kostenlose Presets

  • Adobe
  • PresetLove
  • FixThePhoto
  • ON1
  • PSD Stack
  • RNI Demo

Warum ein Preset auf deinem Bild anders aussieht als in der Werbung

Ein Preset ist keine fertige Bildbearbeitung.

Der gleiche Look kann auf zwei verschiedenen Bildern völlig unterschiedlich wirken.

Das liegt unter anderem an:

  • Kamera und Sensor
  • Kameraprofil
  • Objektiv
  • Weißabgleich
  • Belichtung
  • Lichtfarbe
  • Hautfarbe
  • Kleidung
  • Hintergrund
  • RAW oder JPEG
  • Tageszeit
  • verwendeter Lichtquelle
  • Kontrastumfang des Motivs

Ein Preset, das auf einem hell belichteten Hochzeitsfoto mit Pastellfarben entwickelt wurde, wird auf einem unterbelichteten Nachtporträt nicht plötzlich denselben Look erzeugen.

Professionelle Presets sind deshalb meistens Ausgangspunkte, keine fertigen Endergebnisse.

Der wichtigste Trick nach dem Anwenden eines Presets

Nach dem Preset sollten normalerweise zuerst nur zwei Werte angepasst werden:

  1. Belichtung
  2. Weißabgleich

Viele gute Presets sind darauf ausgelegt, dass genau diese beiden Parameter anschließend an das jeweilige Foto angepasst werden.

Erst danach sollte beurteilt werden, ob Kontrast, Sättigung, Hautfarbe oder Gradationskurve korrigiert werden müssen.

Was ein gutes Preset auszeichnet

Natürliche Hauttöne

Haut sollte nicht plötzlich orange, grau, magenta oder grün werden.

Editierbare Einstellungen

Alle Regler müssen nach dem Anwenden weiterhin anpassbar sein.

Kontrollierter Kontrast

Details in Lichtern und Schatten sollten erhalten bleiben.

Gute Kameraprofile

Hochwertige Pakete enthalten passende Profile oder unterstützen verschiedene Kameramodelle.

Konsistenz

Der Look sollte auf einer kompletten Serie funktionieren und nicht nur auf einem einzigen Vorher-nachher-Werbebild.

Moderne XMP-Dateien

Aktuelle XMP-Presets sind für Lightroom und Camera Raw meist die beste Wahl.

Klare Installation

Ein seriöses Paket erklärt genau, welche Dateien importiert werden müssen.

Zurückhaltende Schärfung

Übertriebene Klarheit, Struktur und Schärfung machen ein Bild nicht automatisch hochwertiger.

Wovor man sich hüten sollte

Tausende Presets für wenige Euro

Ein Paket mit 5.000 Presets klingt beeindruckend.

In der Praxis enthält es häufig zahllose beinahe identische Varianten, alte Dateien, extreme Effekte und viele Looks, die niemals verwendet werden.

Unklare Quellen

Keine Dateien aus anonymen Google-Drive-Ordnern, dubiosen Foren oder offensichtlich fremd hochgeladenen Paketen installieren.

Gestohlene Presets

Bekannte Premium-Pakete werden häufig illegal weitergegeben.

Abgesehen von der rechtlichen Frage besteht bei fremden ZIP-Dateien immer ein Sicherheitsrisiko.

Keine Vorher-nachher-Beispiele

Ein Anbieter sollte den Look auf mehreren Bildern und unterschiedlichen Motiven zeigen.

Nur perfekte Werbefotos

Wenn alle Beispiele bei identischem Licht, identischer Hautfarbe und identischer Location fotografiert wurden, sagt das wenig über die Alltagstauglichkeit aus.

Aggressive Hautveränderungen

Ein Farblook sollte keine Beauty-Retusche ersetzen.

So importierst du Presets in Lightroom Classic

  1. Lightroom Classic öffnen.
  2. In das Modul „Entwickeln“ wechseln.
  3. Im Bereich „Vorgaben“ auf das Pluszeichen klicken.
  4. „Vorgaben importieren“ auswählen.
  5. Die XMP-Dateien oder das ZIP-Paket auswählen.
  6. Auf „Importieren“ klicken.

Adobe erlaubt in Lightroom Classic ausdrücklich den Import einzelner Preset-Dateien oder kompletter ZIP-Pakete.

So importierst du Presets in Lightroom Desktop

  1. Lightroom öffnen.
  2. „Datei“ auswählen.
  3. „Profile und Vorgaben importieren“ anklicken.
  4. Die XMP-Dateien oder das Paket auswählen.
  5. Import bestätigen.

Importierte Presets erscheinen anschließend im Bereich „Deine“ beziehungsweise unter den Benutzervorgaben.

So verwendest du Lightroom-Presets in Photoshop

  1. Eine RAW-Datei in Photoshop öffnen.
  2. Adobe Camera Raw startet automatisch.
  3. Im rechten Bedienfeld den Bereich „Vorgaben“ öffnen.
  4. Über das Menü „Profile und Vorgaben importieren“ auswählen.
  5. Die XMP-Datei oder das ZIP-Paket laden.

Alternativ:

  1. Ein Bild in Photoshop öffnen.
  2. Die Ebene zur Sicherheit in ein Smartobjekt umwandeln.
  3. „Filter > Camera Raw-Filter“ auswählen.
  4. Das gewünschte Preset anwenden.
  5. Belichtung, Weißabgleich und Intensität anpassen.

Durch die Verwendung auf einem Smartobjekt bleibt der Camera-Raw-Filter nachträglich veränderbar.

Lightroom Mobile

Aktuelle Lightroom-Mobile-Versionen können je nach Betriebssystem XMP-, DNG- oder ältere LRTemplate-Dateien importieren.

Adobe beschreibt den direkten Import über den Bereich „Presets“ und die Option „Presets importieren“. Selbst erstellte Presets können bei aktivem Adobe-Abo über Geräte hinweg synchronisiert werden.

Für einen stabilen Workflow ist es meist einfacher, Desktop-Presets zunächst in Lightroom Desktop zu importieren und anschließend über das Adobe-Konto mit Lightroom Mobile zu synchronisieren.

Meine klare Empfehlung

Wer zunächst kostenlose und technisch sichere Presets ausprobieren möchte, sollte in dieser Reihenfolge beginnen:

  1. Adobe Lightroom Presets
  2. RNI Demo
  3. ON1
  4. PresetLove
  5. PSD Stack
  6. FixThePhoto

Für professionelle Filmlooks sind derzeit besonders interessant:

  1. RNI
  2. Mastin Labs
  3. DVLOP
  4. Archipelago

Für Fashion, Fine Art und kreative Editorial-Looks:

  1. Archipelago
  2. RNI
  3. DVLOP
  4. Envato Elements

Das ehrliche Fazit

Gute Presets können einen Workflow erheblich beschleunigen.

Sie können helfen, eine Serie farblich zusammenzuführen und einen wiedererkennbaren Stil aufzubauen.

Sie ersetzen aber weder gutes Licht noch eine saubere Belichtung oder ein Verständnis für Farbe.

Der häufigste Fehler besteht darin, immer neue Preset-Pakete zu kaufen, statt drei oder vier gute Looks wirklich zu beherrschen.

Ein professioneller Fotograf braucht keine 5.000 Presets.

Er braucht wenige verlässliche Farblooks, die zu seiner Kamera, seinen Motiven und seiner künstlerischen Handschrift passen.

Das beste Preset ist nicht das spektakulärste.

Es ist das Preset, das auf einer kompletten Bildserie funktioniert, Hauttöne respektiert, ausreichend Spielraum für Anpassungen lässt und dem Bild einen Stil gibt, ohne das Bild zu zerstören.

Geprüfte Quellen

Adobe Lightroom Presets:

https://www.adobe.com/products/photoshop-lightroom/lightroom-presets.html

Adobe – Presets in Lightroom:

https://helpx.adobe.com/lightroom/desktop/edit-photos/presets.html

Adobe – Presets in Lightroom Classic importieren:

https://helpx.adobe.com/lightroom-classic/help/apply-presets.html

Adobe – Presets zwischen Desktop und Mobile synchronisieren:

https://helpx.adobe.com/lightroom/desktop/lightroom-for-mobile-tv-and-the-web/add-sync-mobile-presets.html

RNI – Really Nice Images:

https://reallyniceimages.com

Mastin Labs:

https://mastinlabs.com/collections/lightroom-presets

DVLOP:

https://dvlop.com

Archipelago Presets:

https://archipelagopresets.com

PresetLove:

FixThePhoto:

https://fixthephoto.com/free-lightroom-presets

ON1 Free Lightroom Presets:

https://www.on1.com/free/lightroom-presets

PSD Stack:

Envato Elements:

https://elements.envato.com/add-ons/lightroom+preset

Creative Market:

https://creativemarket.com

Redaktioneller Hinweis

Preset-Preise, Rabatte, Mitgliedschaften und enthaltene Dateien können sich jederzeit ändern.

Vor einem Kauf sollte immer geprüft werden:

  • unterstützte Adobe-Version
  • Desktop- oder Mobile-Version
  • Dateiformat
  • enthaltene Kameraprofile
  • Lizenzbedingungen
  • Rückgabebedingungen
  • kommerzielle Nutzbarkeit

Presets verändern die Entwicklungsparameter eines Bildes. Das Ergebnis hängt immer vom Ausgangsmaterial, von der Kamera, vom Licht und von der anschließenden individuellen Anpassung ab.



Kostenlose und kostenpflichtige Quellen – geprüft für den aktuellen deutschen Photoshop

Photoshop-Aktionen gibt es für nahezu alles: Beauty-Retusche, Hautbearbeitung, Farblooks, Dodge & Burn, Schärfung, Schwarzweiß, Vintage, Composings, Dispersion, Malerei-Effekte, Mock-ups oder komplette Bildwelten.

Das Problem ist nicht, Aktionen zu finden.

Das Problem ist, gute Aktionen zu finden, die heute noch funktionieren – und im deutschen Photoshop nicht beim ersten englischen Ebenennamen zusammenbrechen.

Ich habe deshalb nicht einfach eine endlose Linkwüste zusammengestellt, sondern die wichtigsten Quellen nach Nutzen, Aktualität, Preis, Lizenztransparenz und Sprachsicherheit bewertet.

Der Fokus liegt auf kostenlosen Angeboten. Kostenpflichtige Plattformen sind nur dort enthalten, wo sie entweder eine sehr große Auswahl, klaren Support oder professionell dokumentierte Produkte bieten.

Das Wichtigste zuerst: Laufen englische Photoshop-Aktionen im deutschen Photoshop?

Grundsätzlich ja.

Photoshop lädt Aktionssets im Format .ATN unabhängig davon, in welcher Sprache die Benutzeroberfläche läuft. Die eigentliche Stolperfalle liegt nicht im Dateiformat, sondern darin, wie die Aktion aufgenommen und programmiert wurde.

Eine sauber gebaute Aktion arbeitet mit relativen Befehlen, eindeutig selbst vergebenen Ebenennamen und möglichst zerstörungsfreien Einstellungsebenen.

Eine schlecht gebaute Aktion versucht dagegen beispielsweise eine automatisch erzeugte Ebene namens „Layer 1“, „Background“ oder „Hue/Saturation“ auszuwählen.

Im deutschen Photoshop heißen diese Ebenen anders.

Dann stoppt die Aktion häufig mit einer Meldung wie:

„Der Befehl Auswählen ist momentan nicht verfügbar.“

Mein Kompatibilitäts-Ampelsystem

GRÜN

Der Anbieter nennt ausdrücklich alle Photoshop-Sprachen beziehungsweise Deutsch und eine aktuelle Photoshop-Version.

GELB

Die Aktion wird für Photoshop CC angeboten, aber der Anbieter macht keine belastbare Aussage zur deutschen Benutzeroberfläche.

ROT

Alte, undokumentierte oder von Nutzern hochgeladene Aktion ohne Versions-, Sprach- oder Lizenzangaben. Nur mit einer Testdatei ausprobieren.

Wichtig: Eine komplette technische Einzelprüfung jeder Aktion auf jeder Plattform wäre nur durch Installation und Ausführung in einer deutschen Photoshop-Testumgebung möglich.

Die folgende Liste ist deshalb ein belastbarer Quellencheck mit Herstellerangaben, aktuellen Seiten, Preisen und bekannten Sprachrisiken.

Sie ist keine pauschale Garantie für jede einzelne Datei eines offenen Marktplatzes.

Die besten Quellen für Photoshop-Aktionen

1. PanosFX

Der klare Testsieger für den deutschen Photoshop

Direktlink:

PanosFX ist die stärkste Quelle dieser Liste, sobald Sprachkompatibilität wichtiger ist als bloße Masse.

Der Anbieter nennt bei aktuellen Gratis-Aktionen ausdrücklich PC und Mac, alle Photoshop-Sprachen und konkrete Versionsbereiche bis Photoshop 2026.

Bei mehreren Paketen stehen zusätzlich deutsche Übersetzungen, Dokumentationen und ein aktuelles Veröffentlichungsdatum dabei.

Besonders geeignet für:

Reflexionen, Collagen, Papier- und 3D-Effekte, Symmetrie, Schnee, Animationen und Präsentationseffekte.

Preis:

Viele Aktionen sind kostenlos. Zusätzlich gibt es Premium-Toolkits und Komplettpakete. Die Preise unterscheiden sich je nach Aktion und Angebot.

Kompatibilität mit deutschem Photoshop:

GRÜN.

Bei den geprüften Paketen werden alle Photoshop-Sprachen und aktuelle Versionen bis Photoshop 2026 ausdrücklich genannt.

Mein Urteil:

Für eine deutschsprachige Installation ist PanosFX die erste Adresse, weil der Anbieter die Sprachfrage nicht verschweigt, sondern konkret beantwortet.

2. Designer in Action

Der beste deutschsprachige Sammelpunkt

Direktlink:

Designer in Action bündelt mehr als 70 kostenlose Photoshop-Aktionen und Stile und erklärt die Installation auf Deutsch.

Der große Vorteil liegt in der redaktionellen Vorauswahl. Man muss sich nicht durch tausende beliebige Community-Uploads wühlen.

Die Seite weist selbst darauf hin, dass viele der angebotenen Aktionen in der deutschen Photoshop-Version nutzbar sind.

Besonders geeignet für:

Fotoeffekte, Retusche, Farblooks, Texteffekte, Bildstile und kreative Experimente.

Preis:

Kostenlos.

Kompatibilität mit deutschem Photoshop:

GRÜN bis GELB.

Es handelt sich um eine deutschsprachige Quelle mit ausdrücklichem Hinweis auf deutsche Photoshop-Versionen. Die Detailqualität hängt jedoch vom jeweiligen Fremdanbieter ab.

Mein Urteil:

Ideal als erster Einstieg und für alle, die keine Lust auf englische Downloadseiten haben.

3. FixThePhoto

Die größte praktische Gratis-Sammlung für Fotografen

Direktlink:

FixThePhoto bietet nach eigener Angabe mehr als 300 kostenlose Photoshop-Aktionen.

Die Sammlung ist stark auf reale Fotografie-Workflows ausgerichtet: Porträts, Hochzeiten, Babyfotos, Landschaft, Immobilien, Schwarzweiß, HDR, Farbkorrektur, Haut und saisonale Looks.

Die Seite nennt Photoshop CS4 bis CS6 und Photoshop CC als kompatibel.

Besonders geeignet für:

Beauty, Porträt, Hochzeit, Haut, Farbe, Outdoor, Immobilien, Schwarzweiß und saisonale Looks.

Preis:

Großer kostenloser Bereich. Zusätzlich gibt es kostenpflichtige Pakete und Bundles.

Kompatibilität mit deutschem Photoshop:

GELB.

Photoshop CC wird genannt, aber eine ausdrückliche Garantie für die deutsche Benutzeroberfläche fehlt.

Mein Urteil:

Die Masse ist beeindruckend. Trotzdem immer zuerst an einer Kopie testen und auf geforderte Ebenennamen, RGB-Modus und Ausgangsbild achten.

4. PhotoshopSupply

Viele kleine Werkzeuge, die tatsächlich Zeit sparen

Direktlink:

PhotoshopSupply ist weniger eine Hochglanz-Retuschebibliothek als eine Werkzeugkiste.

Dort finden sich Aktionen zum Freistellen schwarzer oder weißer Hintergründe, für Line Art, Schwarzweiß, Sepia, Posterize, selektive Farbe, Kanten, Unschärfe und grafische Effekte.

Viele Dateien liegen direkt als .ATN vor. Bei einigen Gratisangeboten ist eine kommerzielle Nutzung mit Namensnennung erlaubt.

Besonders geeignet für:

Line Art, Hintergrund entfernen, Posterize, Schwarzweiß, Sepia, Konturen und grafische Spezialeffekte.

Preis:

Viele Downloads sind kostenlos.

Premium-Aktionen werden häufig für ungefähr 4 bis 6 US-Dollar angeboten.

Kompatibilität mit deutschem Photoshop:

GELB.

Funktionierende .ATN-Downloads, aber keine durchgängige Aussage zur deutschen Oberfläche.

Mein Urteil:

Besonders nützlich, wenn man eine konkrete kleine Aufgabe lösen will und nicht den hundertsten Instagram-Farbfilter sucht.

5. Brusheezy

Eine riesige Fundgrube – aber nicht blind herunterladen

Direktlink:

Brusheezy ist eine sehr große Community-Plattform für Photoshop-Ressourcen.

Neben Pinseln, Texturen, PSDs und Verläufen gibt es auch Aktionen, darunter beispielsweise Orange-and-Teal-Looks.

Die schiere Menge ist der Vorteil und gleichzeitig das Problem: Qualität, Dokumentation, Aktualität und Lizenz unterscheiden sich von Upload zu Upload.

Besonders geeignet für:

Farblooks, Retro, Texturen, kreative Effekte und ergänzende Photoshop-Ressourcen.

Preis:

Viele kostenlose Ressourcen.

Premium wird zeitweise als Aktionsangebot angeboten. Beim Check wurden beispielsweise drei Monate für 19 US-Dollar beworben. Reguläre Abomodelle können abweichen.

Kompatibilität mit deutschem Photoshop:

GELB bis ROT.

Keine pauschale Sprachgarantie. Jeden einzelnen Download prüfen.

Mein Urteil:

Nur Dateien laden, deren Produktseite klare Vorschaubilder, Lizenzangaben, Dateiformat und möglichst Kommentare oder Bewertungen zeigt.

6. MCP Actions

Solide Fotografie-Aktionen mit professionellem Hintergrund

Direktlink:

MCP Actions ist seit Jahren auf Fotografen-Workflows spezialisiert.

Der kostenlose Bereich enthält unter anderem Werkzeuge für Licht, Dunkelheit, Schärfung, Texturen, Vignetten und Präsentation.

Die kostenpflichtigen Pakete gehen stärker in komplette Retusche- und Farbworkflows.

Besonders geeignet für:

Porträt, Lichtführung, Retusche, Schärfung, Farbkorrektur und Fotografen-Workflows.

Preis:

Gratisbereich vorhanden.

Einzelne Produkte liegen ungefähr bei 36 bis 72 US-Dollar. Größere Pakete können über 100 US-Dollar kosten.

Kompatibilität mit deutschem Photoshop:

GELB.

Aktiver Anbieter und Support, aber keine pauschale Aussage, dass jedes Set sprachneutral im deutschen Photoshop läuft.

Mein Urteil:

Vor dem Kauf Produktbeschreibung und Support zur deutschen Version ausdrücklich prüfen – besonders bei Aktionen mit vielen automatisch benannten Ebenen.

7. Greater Than Gatsby

High-End-Retusche und Painterly Looks – professionell, aber teuer

Direktlink:

Greater Than Gatsby richtet sich klar an Porträt-, Familien-, Newborn- und Fine-Art-Fotografen.

Besonders interessant sind Painterly Portrait, Portrait Retouch, Clean Essentials sowie Licht- und Hautkollektionen.

Es gibt kostenlose Einstiegsaktionen, der Schwerpunkt liegt jedoch auf umfangreichen Premium-Paketen.

Besonders geeignet für:

Beauty, Painterly Portrait, Newborn, Haut, Licht, Fine Art und hochwertige Porträtlooks.

Preis:

Gratisaktionen vorhanden.

Einzelkollektionen liegen häufig zwischen 89 und 119 US-Dollar. Große Komplettpakete können mehrere hundert US-Dollar kosten.

Kompatibilität mit deutschem Photoshop:

GELB.

Professionell dokumentiert, aber die deutsche Sprache wird auf der geprüften Übersichtsseite nicht verbindlich zugesagt.

Mein Urteil:

Für echte Produktionsarbeit interessant.

Vor einem Kauf von mehreren hundert Dollar unbedingt eine Gratisaktion im eigenen deutschen Photoshop testen.

8. Creative Market

Große Auswahl und schöne Präsentation – Qualität ist Anbieterfrage

Direktlink:

Creative Market ist ein Marktplatz, kein einheitlicher Hersteller.

Das Angebot reicht von einfachen Farblooks bis zu aufwendigen Malerei-, Dispersion- und Composing-Aktionen.

Gute Produktseiten zeigen Vorher-nachher-Beispiele, unterstützte Photoshop-Versionen, Anleitungen und die enthaltenen Dateien.

Besonders geeignet für:

Aktuelle Trendlooks, Malerei, Composing, Social-Media-Effekte, Poster und Spezialeffekte.

Preis:

Einzelkauf je nach Produkt.

Mitgliedschaften beginnen bei ungefähr 9,95 US-Dollar pro Monat. Höhere Stufen können Einkaufsguthaben und zusätzliche Gratis-Assets enthalten.

Kompatibilität mit deutschem Photoshop:

GELB bis ROT.

Ausschließlich vom jeweiligen Anbieter abhängig.

Mein Urteil:

Nur Produkte kaufen, die ausdrücklich Photoshop CC, die aktuelle Version, nicht-destruktive Ebenen und idealerweise „all languages“ nennen.

9. Envato Elements

Die Flatrate für Vielnutzer

Direktlink:

Envato Elements ist sinnvoll, wenn man regelmäßig Aktionen, Vorlagen, Schriften, Mock-ups, Videos und andere Assets benötigt.

Die Bibliothek ist sehr groß und Downloads von Stock-Assets sind im Rahmen der Nutzungsbedingungen nicht stückweise begrenzt.

Der Nachteil: Auch hier stammen die Aktionen von vielen verschiedenen Autoren.

Besonders geeignet für:

Große Bandbreite von Fotoeffekten über Retusche bis zu aufwendigen Kunst- und Werbeeffekten.

Preis:

Die Individualpläne starten bei ungefähr 16,50 US-Dollar pro Monat bei jährlicher Abrechnung.

Monatliche Abrechnung und höhere KI-Kontingente sind teurer.

Kompatibilität mit deutschem Photoshop:

GELB.

Die Plattform selbst garantiert nicht, dass jede Aktion sprachneutral aufgenommen wurde.

Mein Urteil:

Lohnt sich vor allem für Agenturen, Content-Produzenten und Künstler, die mehrere Asset-Arten laufend benötigen.

10. DeviantArt

Kreative Schatzkiste mit Wildwest-Faktor

Direktlink:

DeviantArt enthält unzählige kostenlose Aktionen, darunter Matte-Looks, Vintage, mystisches Licht, Schwarzweiß und experimentelle Effekte.

Viele legendäre Gratisaktionen wurden dort veröffentlicht.

Allerdings sind manche Uploads alt, Links verschwunden oder Lizenzangaben unklar.

Besonders geeignet für:

Experimentelle Looks, Vintage, Fantasy, Farblooks und ungewöhnliche Community-Experimente.

Preis:

Viele Angebote sind kostenlos. Einzelne Ressourcen gibt es nur für Mitglieder oder über externe Shops.

Kompatibilität mit deutschem Photoshop:

ROT.

Keine allgemeine Versions- oder Sprachkontrolle.

Mein Urteil:

Nur bei klarer Urheberschaft, nachvollziehbarer Lizenz und funktionierendem Originaldownload verwenden.

Keine dubiosen Reuploads aus fremden ZIP-Archiven.

Welche Aktionen sind wirklich nützlich?

Die spektakulärsten Vorschaubilder verkaufen sich am besten, sind aber nicht automatisch die sinnvollsten Aktionen.

Für einen echten Arbeitsalltag sind folgende Kategorien meist wertvoller als der nächste extreme Explosionseffekt:

Basis-Korrekturen

Kontrast, Tonwert, Weißabgleich, Farbstiche, Dynamik und kontrollierte Schärfung.

Retusche-Helfer

Frequenztrennung als Vorbereitung, Dodge-&-Burn-Gruppen, Hautfarbkorrektur, Augen und Zähne – immer dosierbar.

Licht und Tiefe

Lokales Aufhellen und Abdunkeln, Lichtkanten, Hintergrundkontrolle und atmosphärische Separation.

Farblooks

Vollständig editierbare Einstellungsebenen statt plattgerechneter Filter.

Ausgabe-Aktionen

Web-Schärfung, Größenvarianten, sRGB-Konvertierung, Instagram-Formate und Dateiexport.

Composing-Helfer

Masken, Kantenkontrolle, Farbangleichung, Schattenaufbau und saubere Ebenenstrukturen.

Bei Beauty-Retusche gilt besonders:

Eine Aktion ist kein automatischer Hautchirurg.

Gute Retusche-Aktionen bauen kontrollierbare Ebenen und Masken auf.

Schlechte Aktionen bügeln Hautstruktur, Poren und Gesichtsdimension weg.

Das Ergebnis sieht dann nicht teuer aus, sondern nach Plastik – und zwar nach dem falschen Plastik.

Der 60-Sekunden-Check vor jedem Download

1. Dateiformat

Für klassische Photoshop-Aktionen sollte mindestens eine .ATN-Datei enthalten sein.

2. Version

Steht dort nur CS3 oder CS5 und wurde das Produkt jahrelang nicht aktualisiert, ist Vorsicht angesagt.

3. Sprache

Am besten sind Aussagen wie:

  • all Photoshop languages
  • multi-language
  • German version
  • Deutsch

4. Ausgangsbedingungen

Prüfen, ob RGB, 8 Bit, ein Hintergrund, eine Auswahl, ein bestimmter Ebenenname oder eine Mindestauflösung verlangt wird.

5. Zusatzdateien

Viele Kunstaktionen brauchen Pinsel, Muster oder Texturen.

Fehlt eine Datei, bricht die Aktion ab.

6. Zerstörungsfreiheit

Gute Aktionen lassen Ebenen, Gruppen, Masken und Einstellungsebenen editierbar.

7. Lizenz

Kostenlos bedeutet nicht automatisch frei für kommerzielle Kundenarbeiten.

Namensnennung oder Einschränkungen beachten.

8. Quelle

Nur von der Originalseite oder einem etablierten Marktplatz laden.

Keine anonymen Reupload-Seiten.

So installierst du eine Photoshop-Aktion im aktuellen deutschen Photoshop

  1. ZIP-Datei vollständig entpacken.
  2. Photoshop öffnen.
  3. Fenster > Aktionen aufrufen.
  4. Im Menü des Aktionen-Bedienfelds „Aktionen laden“ wählen.
  5. Die .ATN-Datei auswählen.
  6. Ein Testbild als Kopie öffnen und die Aktion zunächst dort starten.

Alternativ lässt sich eine .ATN-Datei häufig per Doppelklick oder durch Ziehen in Photoshop laden.

Nach einem Photoshop-Update sollten eigene und gekaufte Aktionen zusätzlich als .ATN gesichert werden.

Adobe weist darauf hin, dass Aktionen nach Updates oder auf einem neuen Rechner fehlen können und deshalb aus einem gespeicherten Aktionsset neu geladen werden sollten.

Wenn eine Aktion im deutschen Photoshop stoppt

  • Im Aktionen-Bedienfeld prüfen, bei welchem einzelnen Schritt der Ablauf stehen bleibt.
  • Kontrollieren, ob das Dokument im RGB-Modus und in der geforderten Bittiefe vorliegt.
  • Prüfen, ob eine Ebene namens „Hintergrund“ verlangt wird oder ob die Ausgangsebene gesperrt sein muss.
  • Bei englischen Ebenennamen den fehlerhaften Auswahlschritt löschen oder neu aufnehmen, sofern die Lizenz Änderungen erlaubt.
  • Zusatzpinsel, Muster, Verläufe und Texturen installieren, wenn sie zum Paket gehören.
  • Die Aktion nicht auf dem Originalbild testen, sondern auf einer Kopie.
  • Bei einem Kauf den Support fragen, ob eine sprachneutrale oder deutsche Version verfügbar ist.

Meine klare Empfehlung

Für den deutschen Photoshop würde ich in dieser Reihenfolge starten:

  1. PanosFX
  2. Designer in Action
  3. FixThePhoto
  4. PhotoshopSupply

Dort bekommt man bereits sehr viel kostenloses und brauchbares Material.

Brusheezy und DeviantArt sind gute Fundgruben, aber keine Qualitätsgarantie.

MCP Actions und Greater Than Gatsby sind interessant, sobald professionelle Porträt- und Beauty-Workflows gefragt sind.

Creative Market und Envato lohnen sich vor allem, wenn man regelmäßig neue Looks und weitere Design-Assets benötigt.

Die beste Aktion ist nicht die, die mit einem Klick das wildeste Bild erzeugt.

Die beste Aktion ist die, die dir wiederkehrende Arbeit abnimmt, sauber dokumentiert ist, editierbare Ebenen hinterlässt und auch nach dem nächsten Photoshop-Update noch nachvollziehbar bleibt.

Quellen und weiterführende Links

Adobe – Aktionen abspielen, verwalten und laden:

Adobe – Aktionen nach einem Photoshop-Update sichern:

Adobe – Übersicht zu Photoshop-Aktionen:

PanosFX:

Designer in Action:

FixThePhoto:

PhotoshopSupply:

Brusheezy:

MCP Actions:

Greater Than Gatsby:

Creative Market:

Envato Elements:

DeviantArt:

Redaktioneller Hinweis

Photoshop-Aktionen sind Automatisierungen, keine Qualitätsgarantie.

Ergebnisse hängen vom Ausgangsbild, Farbmodus, Ebenenaufbau, der Photoshop-Version und der Qualität der Aktionsaufnahme ab.

Downloads sollten nur aus nachvollziehbaren Quellen stammen.

Vor dem Einsatz in Kundenprojekten sind Lizenzbedingungen, kommerzielle Nutzungsrechte und gegebenenfalls erforderliche Namensnennungen zu prüfen.



Photoshop · KI · Synthografie
Die legendären Bildwelten-Techniken von damals – neu gedacht für die digitale Kunst von heute.

Worum geht es?
Viele von euch haben mich in letzter Zeit gefragt: „Gibt es deine Trainings auch wieder ganz klassisch einzeln?“
In den letzten Jahren lief bei mir vieles über den BROWNZ Hub und Dropbox. Das ist super praktisch, aber eben nicht für jeden. Hand aufs Herz: Viele meiner Stammkunden wollen sich keine extra Accounts anlegen oder Abos abschließen. Ihr wolltet einfach wieder ein einzelnes Training kaufen, herunterladen und loslegen. Genau wie früher.

Ihr habt gefragt, hier ist die Antwort: BROWNZ REMASTERED.
Kein Hub-Zwang, keine Dropbox-Pflicht, keine versteckten Anmeldungen. Einfach pures Wissen, wahlweise als direkter Download oder ganz klassisch auf einem USB-Stick, der zu dir nach Hause kommt.


Was erwartet dich in diesem Training?

In diesem Kurs nehme ich dich mit in meinen aktuellen Arbeitsalltag. Ich zeige dir, wie ich heute mit Photoshop, Künstlicher Intelligenz und Synthografie arbeite.

Dabei geht es mir nicht um trockene Theorie oder seelenloses Knopfdrücken. Wir schauen uns genau diese spannende Zwischenwelt an, die für gute digitale Kunst heute absolut entscheidend ist:

  • Wo macht Photoshop ein Bild immer noch besser?
  • An welchen Stellen ist KI eine echte Geheimwaffe?
  • Und wo baut die KI völligen Blödsinn, den wir ausbügeln müssen?

Die Philosophie dahinter: KI spuckt oft nur den Rohling aus. Der eigentliche Look, die Seele des Bildes, entsteht erst danach. Ich zeige dir, wie du am Ende ein Bild erschaffst, das nicht nur technisch sauber ist, sondern auch in sich stimmig und faszinierend aussieht. Echte Praxis eben: Sehen, entscheiden, korrigieren und perfektionieren.

Ein Auszug aus unseren Themen:

  • Composing & Retusche: Homogenes Composing, Freistellen, Hintergrundtausch und meine Wege für die Hautretusche 2026.
  • KI im Workflow: KI als smarten Assistenten nutzen, Körper neu formen, High-Fashion-Korrekturen und Synthografie
  • Der legendäre Look: Der bekannte, malerische BROWNZ-Look in seiner aktuellsten Form, Arbeiten mit Licht, Farbe und Objektivunschärfen.
  • Spezialgebiete: Gothic- und FineArt-Composings, Augen- und Lippen-Details sowie das Aufwecken und Neu-Überarbeiten alter bekannter Bilder und Kunstwerke.

Für wen ist BROWNZ REMASTERED?

Für alle, die Bilder lieben und mehr wollen als nur schnelle, austauschbare Effekte. Egal ob du klassischer Photoshop-Anwender, Fotograf, KI-Nutzer, Synthograf oder kreativer Bildbearbeiter bist – hier lernst du, wie man die besten Werkzeuge aus allen Welten sinnvoll kombiniert.

Du musst dafür kein absoluter Profi sein. Was du aber mitbringen solltest, ist die Lust, genauer hinzuschauen und dich nicht mit dem erstbesten KI-Ergebnis zufriedenzugeben.


Laufzeit & dein Arbeitsmaterial

Das Training ist massiv: Es erwarten dich 46 Kapitel mit insgesamt über 9 Stunden (09:02:24) geballtem Videomaterial.

Damit du alles direkt mitmachen kannst, bekommst du nicht nur die Videos. Das Paket ist vollgepackt mit allem, was du brauchst:

  • Arbeitsmaterialien & Beispieldateien (inkl. finaler Bilder mit allen Ebenen, wo es für den Abschnitt wichtig ist)
  • Meine Photoshop-Aktionen
  • Presets & exklusive Extras

Preis & Bestellung

  • Download-Version: 39 Euro
  • USB-Stick per Post: 49 Euro

So einfach bestellst du:
Schreib mir einfach eine formlose E-Mail mit dem Betreff BROWNZ REMASTERED an eine dieser Adressen:

Bestellungen sind tatsächlich nur per E-Mail an eine dieser Adressen möglich. Bitte danach einfach auf meine Antwort-Mail warten. Ich sehe meine E-Mails normalerweise morgens und abends durch und beantworte sie dann gesammelt – es kann also ein bisschen dauern.

Die Bezahlung ist per normaler Überweisung oder per PayPal möglich. Alle weiteren Infos bekommst du in meiner Antwort-Mail.

Inhaltsverzeichnis (Alle 46 Kapitel im Detail)

001 – Einleitung – 05:52
002 – Fehlerbehebung – 08:39
003 – Das unmoralische Angebot – 03:20
004 – Ein Milchkleid in Photoshop – 14:50
005 – Homogenes Composing – 10:48
006 – Mega-Detail: grafischer Look – 12:49
007 – Selbes Thema – anderer Weg – 05:59
008 – Basis-Brushes, die ich immer noch mag – 05:51
009 – Malen mit Licht – verschiedene Varianten – 10:09
010 – Bleistiftzeichnung wird zum Realfoto – Klassiker neu gedacht – 15:27
011 – Hochskalieren & Nachschärfen – 10:45
012 – Grundausbessern 2026 – 07:12
013 – Gaußsche Haut mit Twist – 03:31
014 – Staub & Kratzer: Hautretusche 2026 – 07:11
015 – Das Internet-Farblook-Archiv und wie man es nutzt – 10:10
016 – BROWNZ Composing-Leitfaden 2026 – 22:29
017 – Soft Decrunching? Abpudern? FT? Portraiture? Mein Hautweg 2026 – 06:48
018 – Malhaut – heute noch ein Thema? – 04:46
019 – Gegenüberstellung von Photoshop- beziehungsweise KI-Composing / „NeoEngel“ – 13:47
020 – Das „Make It Real“-Template und weitere Infos – 05:08
021 – Graucomposing – Photoshop für Faule, 2026 Edition – 22:09
022 – Homogener Hintergrundtausch & Varianten – 18:00
023 – Freistellen und klassische Photomontage mit KI-Hilfe – 16:10
024 – Gleiches Thema, aber jetzt nur mit Photoshop – 08:26
025 – Neues GPT und Freepik – 18:35
026 – White Queen / Icequeen Composing Remastered – 16:18
027 – Photoshop Augenbearbeitungen – 09:17
028 – Digitales Umziehen: Maries neuer Hoodie – 09:53
029 – Lippenbooster – Lippenbearbeitung – 06:43
030 – Gothic Tales 2026 – Photoshop-Basis / Quick Composing – 12:39
031 – BROWNZ Gothic Template und GPT- und Photoshop-Versionen – 14:10
032 – Gothic Tales 2 – Photoshop Edit 2026 mit GPT-Support-Variante – 30:43
033 – Gothic Tales 2 – Synthografie-Varianten in Freepik / Magnific – 09:39
034 – Aus alten Bildern neue Bilder erschaffen – 09:46
035 – Grundwissen: Photoshop-Tutorials-Archiv – 04:11
036 – SW-Portraits – BROWNZ Techniken 2026 – 09:13
037 – Tiefergehendes Wissen zum Nachlesen – Erklärbärclip – 06:18
038 – Objektivunschärfe in Photoshop – 07:22
039 – Objektivunschärfe in Freepik / Magnific – 09:51
040 – Körper neu formen mit KI – 10:01
041 – High-Fashion-Änderungen in Fotos und Quality Check – 20:32
042 – Farbbereich-Auswahlen und warum – 09:28
043 – Der berühmte malerische BROWNZ-Look – Extended Version – 24:15
044 – Eine Bildlook-Template programmieren & Kunstphilosophie – 35:33
045 – Malerisch wie Gottfried H. & Ausblicke – 07:16
046 – Und wie geht es weiter? Podcast-Style – 10:25


Kurzbeschreibung

BROWNZ REMASTERED verbindet klassische Photoshop-Bildbearbeitung mit aktuellen KI-Workflows und Synthografie.

Es geht um Composing, Retusche, Bildlooks, Haut, Licht, Freistellen, KI-Hilfe, High-Fashion-Korrekturen und malerische Looks – direkt aus meinem aktuellen Arbeitsalltag.

Gedacht für alle, die meine früheren Trainings mochten und wieder eine einfache Einzelversion möchten: ohne Hub-Zwang, ohne Dropbox-Pflicht, ohne zusätzliche Anmeldung.




Letzte Chance auf das große Video-Training zu meinem bekanntesten Bild

Mein Breakfree 2023 – High End Fine Art Training landet demnächst in der digitalen Mülltonne.

Nicht, weil es schlecht wäre. Ganz im Gegenteil.
Sondern weil manche Dinge irgendwann aus dem Archiv verschwinden müssen, bevor sie dort für immer Staub ansetzen wie eine alte Photoshop-Aktion aus der Windows-XP-Gruft.

Für alle, die dieses Training noch haben möchten, gibt es jetzt eine letzte Möglichkeit.

Bis Pfingsten 2026 — also spätestens rund um den Pfingstmontag, 25. Mai 2026 — kannst du das komplette Training noch als große ZIP-Datei über einen Dropbox-Link bekommen. Danach wandert das Ding Ende Mai in die digitale Tonne.

Worum geht es?

Es geht um Breakfree, eines meiner bekanntesten Bilder und eines meiner großen Fine-Art-Composings.

Im ursprünglichen Training zeige ich den kompletten Weg: von der Idee über das Bildmaterial, die Photoshop-Arbeit, Looks, Texturen, Masken, Details, Licht, Schatten, Feinschliff und die ganze obsessive Bildzauberei, die aus einem Composing mehr macht als nur ein paar Ebenen übereinander.

Das ist kein Fast-Food-Tutorial.
Das ist Slow Composing.
Bildarbeit mit Geschichte, Gefühl, Schmutz unter den Fingernägeln und ordentlich Photoshop im Maschinenraum.

Im Originalbeitrag findest du die ausführlichen Infos zum Training hier:

Originalbeitrag:
https://brownz.art/2023/07/21/breakfree-2023-high-end-fine-art-das-umfassende-training/

Letzte Ausgabe gegen freiwillige Spende

Wer das Training noch haben möchte, kann mir gerne eine freiwillige Spende per PayPal senden.

PayPal:
peter_braunschmid@gmx.at

Bitte beim PayPal-Verwendungszweck unbedingt dazuschreiben:

breakfree

Wichtig: Es sollte bei der PayPal-Zahlung eine funktionierende E-Mail-Adresse hinterlegt sein, damit ich dir den Dropbox-Link zur großen ZIP-Datei zusenden kann.

Ablauf

  1. Du sendest eine freiwillige Spende per PayPal an:
    peter_braunschmid@gmx.at
  2. Du schreibst als Verwendungszweck:
    breakfree
  3. Ich sende dir anschließend so schnell mir möglich den Dropbox-Link zur großen ZIP-Datei an die hinterlegte E-Mail-Adresse.
  4. Der Download ist nur noch für kurze Zeit verfügbar, bevor das Training Ende Mai endgültig aus dem aktiven Angebot verschwindet.

Rückfragen

Falls du Fragen hast oder etwas mit der Mailadresse nicht klappt, schreib mir gerne an:

brownz@brownz.art

Kurz gesagt

Breakfree war nie ein Wegwerf-Tutorial.
Es war und ist ein Stück BROWNZ-Bildgeschichte.

Aber auch Bildgeschichte braucht irgendwann einen letzten Aufruf, bevor der Vorhang fällt, die Festplatte röchelt und die digitale Mülltonne hungrig den Deckel hebt.

Wer es noch will: jetzt.

Danach: Archiv-Nebel. Ende Mai. Aus die Maus. Oder in diesem Fall: aus die ZIP.