Peter »Brownz« Braunschmid: Fotodesign, Photoshop-Kunst, Pop Art und KI aus Österreich. Homebase: BrownzArt.com, Workshops, Video-Trainings und Coaching.
Die 42 Adobe-Tipps PDF zu meinem gestrigen Einsteiger-Beitrag war nach der Veröffentlichung mehrere Stunden lang nicht sichtbar. Warum auch immer. Das hätte so nicht passieren dürfen – und dafür möchte ich mich bei euch entschuldigen.
Inzwischen ist die komplette Erklärungs-PDF dort, wo sie hingehört: direkt im Beitrag, zum Lesen und Herunterladen.
Die 42 Schritte führen in einer sinnvollen Reihenfolge durch Adobe Bridge, Lightroom Classic und Photoshop. Jede Seite enthält eine konkrete Aufgabe, einen Praxistipp, die Erklärung zur Reihenfolge und einen weiterführenden deutschsprachigen Link. Jetzt ist die vollständige PDF wirklich sichtbar.
Und noch etwas Neues: BROWNZ.art auf Behance
Seit November 2014 bin ich zwar auf Adobe Behance registriert – veröffentlicht hatte ich dort bisher allerdings keinen einzigen Beitrag. Das Profil war im Grunde zwölf Jahre lang ein ziemlich leerer Raum.
Jetzt habe ich mein Behance-Profil endlich aktiviert. Mit KARNIKA — Dark Art Muse & Synthography ist dort nun auch mein erstes Projekt online: der Start einer fortlaufenden virtuellen Zusammenarbeit zwischen Porträt, Dark Art und Synthography.
Wenn ihr die PDF heute schon gesucht habt: Danke für eure Geduld – und nochmals sorry für die unnötige Sucherei.
Wer bei Photoshop, Synthography oder KI-Bildbearbeitung persönlich tiefer einsteigen möchte, findet außerdem meine Photoshop- und KI-Coachings in Linz.
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag basiert auf meiner eigenen Mitteilung. Die redaktionelle Ausarbeitung und SEO-Aufbereitung erfolgten mit KI-Unterstützung; Auswahl und Veröffentlichung liegen bei BROWNZ.art.
Upscaling war früher ziemlich unspektakulär: mehr Pixel, etwas Schärfe, fertig. 2026 ist die Sache deutlich interessanter – und komplizierter. Ein moderner KI-Upscaler kann ein Bild heute nicht nur vergrößern, sondern Details rekonstruieren, Haut und Texturen neu interpretieren oder gleich Dinge erfinden, die im Original nie vorhanden waren. Genau deshalb lohnt es sich, genauer hinzusehen.
Ich hatte bereits 2025 über KI-Upscaling geschrieben. Ein Teil davon ist heute technisch überholt: Die alte Trennung zwischen „klassischem Hochskalieren“ und „generativem Detailaufbau“ funktioniert so nicht mehr. Topaz arbeitet inzwischen ebenfalls mit generativen Modellen, Magnific ist zu einer kompletten Creative-Plattform gewachsen und Adobe bleibt mit Super Resolution bewusst näher am Ausgangsbild. Mein älterer Upscaling-Artikel von 2025
Was ist ein KI-Upscaler?
Ein KI-Upscaler vergrößert die Pixelmaße eines Bildes und versucht dabei, Kanten, Strukturen und Details sinnvoll zu ergänzen. Entscheidend ist aber, wie stark das Werkzeug interpretiert. Für Fotografie, Restaurierung oder druckfertige Dateien ist möglichst hohe Bildtreue oft wichtiger als spektakuläre neue Details. Bei Synthografie, Concept Art oder AI-modifizierten Bildern darf ein Upscaler dagegen kreativer werden.
Welche Upscaler sind 2026 relevant?
Adobe Super Resolution: Die Funktion in Camera Raw verdoppelt Breite und Höhe und erzeugt damit viermal so viele Pixel. Sie ist für mich die konservative Variante: sinnvoll für Fotos, Crops und Dateien, bei denen das Original möglichst unangetastet bleiben soll.
Topaz Gigapixel: Topaz hat sich 2026 stark weiterentwickelt. Neben detailtreuen Modellen wie High Fidelity gibt es inzwischen generative Modelle wie Wonder, Recover und weitere aktuelle Varianten. Damit reicht das Spektrum von sauberer Vergrößerung bis zu deutlicher Rekonstruktion. Vieles lässt sich lokal rechnen; je nach Modell steht auch Cloud-Verarbeitung zur Verfügung.
Magnific: Magnific ist längst mehr als der frühere reine Upscaler. Die aktuelle Plattform kombiniert klassische und kreative Upscaling-Modelle und bietet laut Hersteller Vergrößerungen bis 16×. Beim kreativen Modell steuern Regler wie Creativity und Resemblance, wie weit sich das Ergebnis vom Original entfernen darf. Für AI Art und Synthografie kann das stark sein – bei dokumentarischen Fotos muss man genau hinschauen.
Upscayl: Die Open-Source-Alternative bleibt interessant, weil die Desktop-App kostenlos für Windows, macOS und Linux verfügbar ist. Sie bietet mehrere Modelle, Batch-Verarbeitung und laut aktueller Projektseite Upscaling bis 16×. Für viele einfache Aufgaben ist das erstaunlich brauchbar, ohne gleich ein Abo abzuschließen.
Was ist der Haken beim AI Upscaling?
Mehr Details bedeuten nicht automatisch mehr Wahrheit. Wenn eine KI Poren, Haare, Stoffstrukturen oder Augen neu zeichnet, sieht das Ergebnis vielleicht besser aus – es ist aber nicht zwingend das, was ursprünglich im Bild war. Bei Gesichtern, Händen, Schrift, Schmuck und feinen Mustern kontrolliere ich deshalb immer in 100-Prozent-Ansicht. Für große Prints zählt am Ende nicht der Wow-Effekt im Browser, sondern ob das Bild auf echter Ausgabegröße noch sauber funktioniert.
Mein Fazit
Den einen besten KI-Upscaler gibt es 2026 nicht. Adobe ist stark, wenn ich nahe am Original bleiben will. Topaz deckt heute sehr viel zwischen Rekonstruktion und generativer Verbesserung ab. Magnific ist dann spannend, wenn ich bewusst kreativ eingreifen möchte. Und Upscayl zeigt, dass gutes Bild hochskalieren nicht automatisch teuer sein muss.
Für meinen eigenen Workflow bleibt Upscaling der letzte Teil einer längeren Kette: Fotografie, Photoshop, Composing, AI-Modifizierung, Kontrolle und erst dann die finale Ausgabe. Wer Photoshop lernen und solche Workflows praktisch sehen möchte, findet das Thema auch in BROWNZ REMASTERED VOLUME 2. BROWNZ REMASTERED VOLUME 2
Transparenzhinweis: Dieser Fachartikel wurde redaktionell von BROWNZ verantwortet. Recherche, Fakten- und Linkprüfung sowie sprachliche Ausarbeitung wurden mit KI-Unterstützung erstellt. Stand der Prüfung: 12. September 2026.
Weiterlernen mit BROWNZ: Für einen klaren kreativen Workflow kannst du Photoshop lernen mit BROWNZ: von fundierten Grundlagen über Composing bis zu aktuellen Werkzeugen, Videotrainings und Coaching.
In letzter Zeit landen bei mir wieder erstaunlich oft Mails mit dem Satz: „Ich habe dir doch schon dreimal geschrieben.“ Beim Nachfragen stellt sich dann meistens heraus: auf Instagram. Oder im Facebook-Messenger. Und genau dort beginnt das kleine digitale Bermuda-Dreieck.
Wenn wir uns dort nicht folgen, landet eine Nachricht schnell bei den Nachrichtenanfragen. Im Messenger sieht es ähnlich aus. Ich schaue da schlicht nicht jeden Tag hinein – manchmal eher im Rhythmus einer seltenen Sonnenfinsternis. Das ist keine Absicht und schon gar kein Ignorieren. Ich sehe die Nachricht einfach nicht.
Darum meine wirklich freundliche Bitte: Wenn du mich wegen einer Bestellung, eines Photoshop-Trainings, eines Coachings, eines Bildes oder irgendeiner anderen Anfrage erreichen möchtest, schreib mir direkt per E-Mail an
brownz@brownz.art
Diese Adresse habe ich täglich am Rechner und am Handy offen. Dort geht nichts in irgendwelchen Social-Media-Anfragen unter. Und ja: Ich antworte. Vielleicht nicht immer mit der Antwort, die man sich erhofft – wenn mir jemand fünf Bilder zum Gratis-Bearbeiten schickt, kann die Antwort auch einmal kurz „Nein danke“ lauten – aber ich reagiere.
Dasselbe gilt für Anrufe. Meine Telefonnummer steht wegen des Impressums öffentlich da, aber unbekannte oder dubiose Nummern hebe ich nicht einfach ab. E-Mail ist bei mir deshalb der mit Abstand sicherste und vernünftigste Weg.
Aktuelles Beispiel: DARKSIDE 1 & 2 sind gerade wieder zurück – meine klassischen Dark-Art-Photoshop-Trainings, 100 % Photoshop und 100 % NO AI. Auch dort steht die Bestellung ausdrücklich per E-Mail. Wenn du also etwas bestellen oder dazu fragen möchtest: bitte nicht unter einem Instagram-Post verstecken, sondern einfach mailen. Dann sehe ich es auch wirklich.
Kurz gesagt: Instagram und Facebook sind bei mir Schaufenster. Die E-Mail ist die Eingangstür.
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag basiert auf meinen inhaltlichen Vorgaben und wurde redaktionell mit KI-Unterstützung ausgearbeitet. Veröffentlichung und Verantwortung für den Inhalt liegen bei mir.
Nebel ist eines dieser Photoshop-Dinge, die ein Bild in zehn Sekunden komplett verändern können – wenn das Material gut ist. DealJumbo bietet aktuell ein Paket mit 200 kostenlosen Fog- und Smoke-Texturen beziehungsweise Overlay-Effekten an. Die Assets stammen von Resource Boy und sind für digitale und gedruckte Projekte gedacht.
Was steckt in den 200 kostenlosen Nebel-Texturen?
Das Paket richtet sich an alle, die Atmosphäre brauchen: Composings, Portraits, Dark Art, Fantasy, Horror, Cinematic Looks oder einfach etwas mehr Tiefe im Hintergrund. Statt Nebel mühsam selbst zu malen, legst du eine passende Textur über dein Motiv und passt sie an die Szene an.
Gerade bei Photoshop-Composings sind solche Overlays praktisch, weil sie Licht, Raum und Stimmung miteinander verbinden können. Wichtig ist nur, nicht einfach irgendeinen Nebel darüberzukleben. Er sollte zur Perspektive, Lichtquelle und Schärfentiefe des Bildes passen.
So setze ich Fog Overlays in Photoshop ein
Textur als neue Ebene ins Bild legen, skalieren und danach mit Ebenenmaske und Deckkraft arbeiten. Bei dunklen beziehungsweise schwarz basierten Overlays funktionieren häufig Aufhell-Modi wie „Negativ multiplizieren“ gut. Danach Farbe, Kontrast und Unschärfe an das eigentliche Bild angleichen. Ein Teil des Nebels darf ruhig vor dem Motiv liegen, ein anderer dahinter – genau dadurch entsteht Tiefe.
Kostenlos – aber die Lizenz lesen
Der Download ist kostenlos, trotzdem sollte man die Bedingungen nicht überspringen. Laut DealJumbo dürfen die Freebies für persönliche und kommerzielle Projekte sowie für Kundenarbeiten verwendet werden. Die Dateien selbst dürfen jedoch nicht weiterverkauft, weitergegeben oder als eigenständiges Produkt verteilt werden. Für bestimmte Designs, die direkt zum Verkauf bestimmt sind, verlangt DealJumbo eine Extended License.
Außerdem läuft der Download über die Eingabe einer E-Mail-Adresse. Dabei wird man für den DealJumbo-Newsletter angemeldet; eine Abmeldung ist laut Anbieter jederzeit möglich.
Mein Fazit
Für Photoshop-Leute ist das ein ziemlich brauchbarer Gratis-Baukasten. 200 Varianten geben genug Auswahl, damit nicht jedes Bild nach demselben Standard-Nebel aussieht. Wie immer gilt: Der Effekt ist nicht das Bild. Gut eingesetzt merkt man den Nebel kaum – man merkt nur, dass plötzlich mehr Atmosphäre da ist.
Weiterlernen mit BROWNZ: Wenn du solche Werkzeuge gezielt in deinen eigenen Bildern einsetzen möchtest, findest du hier den nächsten Schritt: Photoshop lernen mit BROWNZ – mit Videotrainings, Archiv und persönlichem Coaching.
Mein erster kompletter Plakatversuch am Handy – mit brauchbarem Ergebnis, ein paar Fehltritten und angenehm viel Badewasser.
MEIN KURZFAZIT KI liefert keine automatische Gestaltung. Sie liefert Material. Mit Erfahrung, Geschmack und ein paar freundlichen Korrekturschleifen kann daraus trotzdem etwas Ordentliches werden – sogar am Handy.
Fast jeden Tag spült mir Instagram irgendwelche AI-Hate-Videos herein. Da werden misslungene ChatGPT-Plakate hergezeigt, Grafiker schütteln dramatisch den Kopf und am Ende lautet die Botschaft: KI kann nichts, alles schaut furchtbar aus – als hätte eine schlecht gesetzte Überschrift gerade das Abendland beendet.
Ganz ehrlich: Diese Rechnung ist mir zu billig. Eine KI ist ein Werkzeug. Wenn ich zum ersten Mal eine Kamera in die Hand nehme, im Automatikmodus einmal auf den Auslöser drücke und das Foto ist schlecht, kann ich auch nicht ernsthaft behaupten, die Kamera sei schuld. Vielleicht waren mein Bild, mein Licht oder meine Idee noch nicht besonders gut. Der Automatikmodus ist schließlich keine Geschmackstaste.
Also habe ich es selbst ausprobiert
Ich arbeite seit über 30 Jahren im Agentur- und Medienbereich. Gestaltung, Fotografie, Photoshop, Composing, Druck und Bildaufbereitung sind für mich keine exotischen Fremdwörter. Deshalb wollte ich wissen, was passiert, wenn man so ein sogenanntes ChatGPT-Plakat nicht als Ein-Klick-Wunder behandelt, sondern wie einen normalen Gestaltungsauftrag.
Das Briefing war bewusst einfach und komplett fiktiv: COFFEE BROWNZ, ein Kaffeeladen in Linz, bewirbt seine Summer-Special-Matcha-Wochen. Modern, minimalistisch, viel Freiraum, keine Fantasieadresse, keine Schrift, die irgendwo am Glas klebt, und keine typografische Geisterbahn. Die visuelle Richtung: ruhig, klar und eher Apple als Jahrmarkt.
Und ja: Das war mein allererster Versuch, einen kompletten Plakat-Workflow auf diese Art durchzuspielen. Nicht im Studio. Nicht am großen Rechner. Sondern am iPhone, während ich in der Badewanne lag. Die Arbeitsbedingungen waren also zumindest hervorragend klimatisiert.
Ich prompte nicht. Ich diskutiere.
Ich tippe keine kilometerlangen Zaubersprüche in ein Prompt-Feld und hoffe danach auf göttliche Erleuchtung. Ich rede mit ChatGPT so, wie ich mit einem Assistenten reden würde. Ich erkläre die Idee, schaue mir das Ergebnis an, sage, was nicht funktioniert, verwerfe Varianten und lasse nacharbeiten.
Genau so lief auch dieses Experiment. Die erste Vorlage war zu beliebig. Dann tauchte eine nicht bestätigte Adresse auf – weg damit. An anderer Stelle stand die Typografie zu knapp am Matcha-Glas. Also Abstand korrigieren. Die Wortmarke musste ruhiger werden. Das Layout musste sauberer werden. Und selbst in der späteren Workshop-PDF gab es noch eine Seite, auf der eine Überschrift in die nächste Spalte ragte. Auch das wurde korrigiert.
Das ist für mich keine Niederlage der KI, sondern ein völlig normaler Gestaltungsprozess: ansehen, Nein sagen, ändern, noch einmal ansehen. Das ist kein Weltuntergang, sondern Dienstag in jeder halbwegs normalen Gestaltung.
Was technisch dahintersteckte
Der gesamte Ablauf lief in ChatGPT im Work Mode. Dabei kamen auch verbundene Adobe-Werkzeuge und Bildgenerierung zum Einsatz. ChatGPT war die Zentrale für Briefing, Varianten, Auswahl, Korrekturen, Dokumentation und Ausgabe. Das ist wichtig, weil solche Integrationen nicht einfach magisch auf alles zugreifen: Sie funktionieren nur mit den jeweils verfügbaren Fähigkeiten, Berechtigungen und verbundenen Konten.
Der eigentliche Punkt ist aber nicht, welche App an welcher Stelle im Hintergrund gearbeitet hat. Entscheidend war, dass ich den Prozess geführt habe. Die KI hat Vorschläge und Dateien geliefert. Ich habe Richtung, Auswahl, Abstände, Text, Hierarchie und Qualität beurteilt.
4K ist kein magisches Drucksiegel
Beim Thema Druck wird besonders gerne durcheinandergeredet. 4K beschreibt zunächst nur eine bestimmte Pixelmenge beziehungsweise eine gebräuchliche Auflösungsklasse. Ob eine Datei drucktauglich ist, hängt vom Endformat, der tatsächlichen Pixelzahl, der effektiven Pixeldichte, dem Betrachtungsabstand, dem Druckverfahren, dem Farbprofil und der Druckerei ab.
Für kleinere hochwertige Drucke sind rund 300 ppi ein üblicher Richtwert. ppi bedeutet Pixel pro Zoll und beschreibt vereinfacht gesagt, wie dicht die vorhandenen Bildpunkte im Druck sitzen. Bei sehr großen Formaten, die aus mehreren Metern Entfernung betrachtet werden, kann deutlich weniger ausreichen. Genau deshalb kann ein sauber aufbereitetes Motiv auch auf sechs mal vier Metern funktionieren, ohne dass dafür üblicherweise 300 ppi über die gesamte Fläche nötig sind. Vor Produktion gilt trotzdem: Endformat festlegen, Druckerei fragen, Datei prüfen und einen Proof machen.
Auch ein Upscaler ist kein Zauberstab, der verlorene Originaldetails aus dem Nichts zurückholt. Ein gutes Werkzeug kann Kanten, Strukturen und wahrgenommene Schärfe überzeugend rekonstruieren. Ob das Ergebnis wirklich sauber ist, muss aber wieder ein Mensch beurteilen. 4K sagt zunächst etwas über die Pixelmaße aus – noch nicht darüber, wie groß, wie nah und mit welchem Verfahren später gedruckt wird. Nach meiner eigenen Praxiserfahrung bereite ich seit Jahren eigene Arbeiten sowie Daten für Kunden und Agenturen auf, auch bei sehr alten oder zu kleinen Bildern. Bei meinen regulären Kunstwerken starte ich mindestens mit einem nativen 4K-Ausgang. AI-modifizierte Elemente habe ich bereits in Fine-Art-Prints auf Büttenpapier eingesetzt. Der Grund, warum das funktioniert, ist nicht Magie, sondern ein kontrollierter Workflow.
Dasselbe gilt für PDFs: Eine PDF ist nicht automatisch druckfertig und auch nicht automatisch vollständig editierbar. Vektortext, eingebettete Schriften, Bilder, Beschnitt, Farbprofil und Exportstandard müssen geprüft werden. Die hier angebotene Workshop-PDF dokumentiert den Ablauf. Vor einer echten Produktion würde ich die konkrete Plakatdatei immer noch einmal händisch in der vorgesehenen Druckgröße kontrollieren.
Die KI hat keinen Geschmack. Den müssen wir mitbringen.
Ich kann das permanente Ablästern über KI deshalb nur bedingt nachvollziehen. Natürlich produziert KI jede Menge Schrott. Menschen produzieren aber ebenfalls jede Menge Schrott – mit Photoshop, Kameras, Layoutprogrammen, Pinseln und vermutlich auch mit Kartoffeldruck. Das Werkzeug garantiert keine Ästhetik. Es beschleunigt nur ziemlich zuverlässig das, was man damit macht – im Guten wie im etwas schief geratenen Matcha-Grün.
Wer gestalten will, braucht weiterhin Grundwissen: Hierarchie, Typografie, Bildaufbau, Abstand, Farbe, Material, Ausgabe und vor allem ein Auge dafür, wann etwas noch nicht fertig ist. KI nimmt einem diese Entscheidungen nicht ab. Sie kann den Weg aber deutlich schneller machen.
Mein Vorschlag an Agenturmenschen und Grafiker ist daher ziemlich simpel: Anschauen und einmal ernsthaft ausprobieren – idealerweise länger als bis zum ersten schiefen Entwurf. Vielleicht ist nicht alles brauchbar. Vielleicht ist aber genug dabei, um schneller zu arbeiten oder sogar einen neuen Service daraus zu machen. Nach meiner eigenen Erfahrung verdiene ich unter anderem mit sauberer Bildaufbereitung und Upscaling Geld, weil ich neue Werkzeuge sinnvoll in meinen vorhandenen Workflow einbaue.
Die komplette Workshop-PDF
Damit das Experiment nachvollziehbar bleibt, habe ich den kompletten Ablauf als einsteigerfreundliche Workshop-PDF zusammengefasst: vom gesprochenen Briefing über Varianten, Fehler und Korrekturen bis zur finalen Gestaltung und zum technischen Druckcheck. Auch diese Dokumentation entstand im Dialog mit ChatGPT – und ebenfalls am Handy.
Mein Ergebnis ist nicht: KI kann jetzt alles. Mein Ergebnis ist: Wer weiß, was er will, sauber schaut und konsequent korrigiert, kann mit diesen Werkzeugen bereits sehr brauchbare Arbeit herstellen. Sogar am Telefon. Sogar in der Badewanne. Der Mensch bleibt dabei nicht überflüssig. Er darf weiterhin hinschauen, auswählen und gelegentlich auch sehr entschieden Nein sagen.
Und weil es gerade so schön konsequent ist: Auch dieser Blogbeitrag entstand in der Badewanne. Ich habe ihn frei ins Handy gesprochen. ChatGPT hat aus der Aufnahme einen lesbaren Text gemacht, die Fakten und Links geprüft und das Ganze als Word-Dokument aufgebaut. Ich tippe solche Beiträge nicht. Ich bespreche sie.
Dieser Beitrag entstand auf Grundlage meiner frei gesprochenen Angaben. ChatGPT unterstützte bei Transkription, sprachlicher Struktur, Faktencheck und Erstellung des Word-Dokuments. Das Plakat-Experiment und die begleitende PDF entstanden ebenfalls im Dialog mit ChatGPT unter Einsatz verbundener Adobe-Werkzeuge und Bildgenerierung. Inhalt, Haltung, Auswahl, Korrekturen und finale Freigabe stammen von mir.
Ich habe das Photoshop-Orakel befragt. Es saß wie immer hinter einem Dialogfenster, das seit Jahren niemand vollständig gelesen hat. Trotzdem hat es gesprochen:
Speichere früh. Speichere oft. Photoshop spürt ziemlich genau, wann dein Bild gerade besonders gut wird.
Eine Ebene namens „Ebene 47 Kopie 3 final final“ ist kein Workflow. Sie ist ein Hilferuf.
Arbeite mit Masken. Der Radiergummi ist mutig, aber er hat kein Gedächtnis.
Zoome regelmäßig raus. Wenn das Bild nur bei 800 Prozent gut aussieht, hast du ein sehr kleines Meisterwerk.
Mehr Schärfe rettet kein wirklich unscharfes Foto. Sie macht die Unschärfe nur selbstbewusster.
Der beste Filter ist oft jener, den du danach auf 30 Prozent Deckkraft zurücknimmst.
Freistellen beginnt an der Kante und nicht beim Kauf des nächsten Plugins.
KI kann Zeit sparen. Geschmack, Bildidee und Entscheidung musst du trotzdem selbst mitbringen.
Wer nie Pausen macht, retuschiert irgendwann Probleme ins Bild, die vorher gar nicht da waren.
Fertig ist ein Bild nicht, wenn nichts mehr möglich ist, sondern wenn jede weitere Ebene es schlechter macht.
Das Orakel hat gesprochen. Jetzt speichern. Wirklich.
Werbung in eigener Sache
Falls du gerade gemerkt hast, dass zwischen „Ebene 47 Kopie 3“ und echter Kontrolle noch etwas Luft ist: Mein BROWNZ XXL „NO AI“ Archiv enthält 500 Stunden und 27 Minuten Videomaterial aus den Jahren 2006 bis 2022. Nach Abzug technischer Doppelversionen bleiben rund 459 Stunden eigenständiges Material auf einer 500-GB-USB-3-Festplatte. BROWNZ REMASTERED Volume 1 und Volume 2 sind als kostenloser Bonus dabei. In den beiden neueren Produktionen ist auch AI enthalten.
EU-Transparenzhinweis: Dieser Beitrag entstand aus meiner Idee und wurde mit KI-Unterstützung schriftlich ausgearbeitet. Inhalt und Haltung stammen von BROWNZ.
Weiterlernen mit BROWNZ: Für einen klaren kreativen Workflow kannst du Photoshop lernen mit BROWNZ: von fundierten Grundlagen über Composing bis zu aktuellen Werkzeugen, Videotrainings und Coaching.
Kostenloses Archiv-Update: zwei BROWNZ REMASTERED-Produktionen als Bonus zum XXL NO AI Archiv
Kurzer Hinweis an alle, die das BROWNZ XXL „NO AI“ Archiv bestellt haben oder jetzt bestellen: Auf der 500-GB-USB-3-Festplatte ist nach dem großen Archiv noch Platz. Und den nutze ich jetzt sinnvoll.
Wichtig für alle bereits abgeschickten Bestellungen: Auch auf den Festplatten, die schon unterwegs sind, sind beide Produktionen bereits enthalten. Ich habe das kurzfristig und spontan entschieden – und sie gleich mit draufgepackt.
Truth-Mode: Das große Archiv bleibt natürlich das BROWNZ XXL „NO AI“ Archiv mit seinem überwiegend klassischen Photoshop-Wissen aus den Jahren 2006 bis 2022. In den beiden neueren REMASTERED-Produktionen ist allerdings ganz bewusst auch AI dabei – gemeinsam mit Photoshop, Retusche, Composing, Synthografie und AI-Modifizierung. Wer AI überhaupt nicht mag, ignoriert den kostenlosen Bonus einfach. 😉
Was das Archiv-Update für deinen Lernweg bedeutet
Du kannst beim klassischen Photoshop-Handwerk anfangen und die neueren Produktionen später dazunehmen. Das ist besonders praktisch, wenn du zuerst Retusche und Composing vertiefen möchtest. Die zusätzlichen Trainings zeigen dir anschließend eine weitere Seite meiner Bildarbeit. Wähle zum Lernen ein Thema und probiere die Schritte an einem eigenen Bild aus. So wird aus dem Zuschauen eine Übung, bei der du deinen eigenen Workflow entwickelst.
Weitere Angebote findest du auf meiner Homebase im Bereich Video-Trainings. Die verlinkten Artikel zu den beiden Volumes erläutern die jeweiligen Inhalte genauer.
Dazuschreiben: Vollständiger Name, Lieferadresse, EU-Land und gewünschte Zahlungsart
Preis: 149 Euro inklusive Versand innerhalb der EU. Bezahlung per Überweisung oder PayPal nach meiner Antwort-Mail.
EU-Transparenzhinweis: Dieser Artikel entstand aus meiner gesprochenen Aufnahme. KI unterstützte die Transkription und die schriftliche Ausarbeitung. Inhalt, Haltung und finale Freigabe liegen bei BROWNZ.
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Die ehrliche Kurzfassung: Eine LUT ist kein Preset. Und eine .cube-Datei wird in Camera Raw nicht direkt importiert, sondern zuerst in ein kreatives .xmp-Profil eingebaut.
Von Peter „BROWNZ“ Braunschmid | Stand: 25. August 2026
Ein Camera-Raw-Profil aus deinem Photoshop-Look erstellen
Bei LUTs passiert immer dasselbe: Das Internet wirft LUT, Preset und Profil in einen Topf. Danach wundert man sich, warum eine .cube-Datei in Camera Raw nicht dort auftaucht, wo man sie erwartet.
In diesem Workshop gehen wir den Weg sauber von vorne bis hinten durch. Du lernst, wie du einen eigenen Look in Photoshop als LUT exportierst, wie du einen brauchbaren Look aus einer PSD-Datei herausdestillierst, was Retouch4me Color Match dabei kann und wie aus der fertigen .cube-Datei ein echtes Camera-Raw-Profil wird. Ohne Zaubersprüche. Ohne Halbwissen.
TRUTH MODE Eine LUT merkt sich keine Retusche, keine Maske und kein Motiv. Sie speichert nur eine globale Zuordnung von Eingangsfarben zu Ausgangsfarben. Alles andere ist Wunschdenken.
Der Weg zum Camera-Raw-Profil in fünf Schritten
Du baust deinen Look in Photoshop mit globalen Farb- und Tonwertkorrekturen auf.
Du exportierst ihn über Datei > Exportieren > Color Lookup Tables als .cube-Datei.
In Camera Raw öffnest du mit Alt (Windows) beziehungsweise Option (Mac) plus „Preset erstellen“ den versteckten Dialog „Profil erstellen“.
Dort lädst du die .cube-Datei als Color Lookup Table, wählst den passenden Farbraum und speicherst das Ganze als kreatives Profil.
Danach findest du den Look in Camera Raw unter Profil > Durchsuchen – nicht im normalen Preset-Ordner.
LUT, Profil und Preset: drei verschiedene Dinge
Bevor wir klicken, räumen wir die Begriffe auf. Das spart später mehr Zeit als jeder versteckte Shortcut.
Begriff
Datei
Was wird gespeichert?
Wo taucht es auf?
LUT
.cube
Eine feste, globale Farb- und Tonwertabbildung. Keine Regler, keine Masken, keine Motivkenntnis.
In Photoshop als Color-Lookup-Ebene; in Camera Raw erst nach Einbau in ein Profil.
Profil
.xmp / .dcp
Die Basis der Farbwiedergabe. Ein kreatives XMP-Profil kann eine LUT enthalten.
Camera Raw: Profil > Durchsuchen. Profile verändern die übrigen Reglerwerte nicht.
Preset
.xmp
Gespeicherte Camera-Raw-Regler wie Belichtung, Kontrast, Gradationskurve oder Color Grading.
Camera Raw: Vorgaben/Presets. Eine nackte .cube-Datei ist kein Preset.
Was eine LUT kann – und was nicht
Wir reden hier normalerweise von einer 3D-LUT. Vereinfacht gesagt bekommt sie einen RGB-Farbwert hinein und gibt einen anderen RGB-Farbwert aus. Das passiert für jeden Bildpunkt gleich. Sie erkennt weder Haut noch Himmel noch Hintergrund.
Gut geeignet sind: Gradationskurven, Tonwertkorrektur, Farbbalance, Selektive Farbkorrektur, Farbton/Sättigung, globale Schwarzweiß- oder Gradient-Map-Looks und andere Korrekturen, die nur vom vorhandenen Farbwert abhängen.
Nicht sauber speicherbar sind: Retusche, Dodge & Burn mit Masken, Schärfung, Weichzeichnung, Körnung, Texturen, Vignetten, lokale Auswahlen, Motivmasken, Ebeneninhalte, Composings und alles, was von der Position oder vom Motiv abhängt.
MERKSATZ Wenn ein Effekt wissen muss, wo im Bild etwas liegt, gehört er nicht in eine LUT.
Teil 1: Eine eigene LUT in Photoshop bauen
1. Mit einer Kopie arbeiten
Nimm ein gut belichtetes Testfoto und dupliziere die Datei. Das Original bleibt unangetastet. Für den ersten Versuch ist sRGB der unkomplizierteste Weg, weil du diesen Farbraum später im Camera-Raw-Profil eindeutig wieder auswählen kannst. Wenn du bewusst in Adobe RGB oder ProPhoto RGB arbeitest, bleib konsequent in diesem Farbraum und notiere ihn im Dateinamen.
Kontrolliere unter Bild > Modus, dass das Dokument in RGB vorliegt.
Falls du für diesen Workshop auf sRGB standardisieren willst: Bearbeiten > In Profil umwandeln > sRGB IEC61966-2.1. Arbeite nur in der Kopie.
Sorge dafür, dass ganz unten eine echte Hintergrundebene liegt. Adobe verlangt für den LUT-Export eine Hintergrundebene plus zusätzliche farbverändernde Ebenen.
2. Den Look nur mit globalen Korrekturen bauen
Lege die Korrekturen als Einstellungsebenen über das Bild. Arbeite zunächst ohne Masken. Ein einfacher, guter Start ist eine Gradationskurve für Kontrast, eine Farbbalance für die Grundstimmung und eine Selektive Farbkorrektur für die Feinheiten. Weniger ist hier oft mehr.
Weißabgleich und Belichtung zuerst neutralisieren – der LUT-Look kommt danach.
Keine Hautmaske, keine Verlaufsmaske, keine Vignette und keine Retusche in den LUT-Stapel mischen.
Den Look auf mindestens drei sehr verschiedenen Fotos testen: Haut, neutrales Produktmotiv und ein kontrastreiches Bild mit tiefen Schatten.
3. Als .cube exportieren
Wähle Datei > Exportieren > Color Lookup Tables. Je nach Sprache und Photoshop-Version kann der Menütext leicht anders heißen.
Trage eine klare Beschreibung ein. Copyright ist optional.
Für diesen Camera-Raw-Profilweg stellst du beim Photoshop-Export die Rasterpunkte auf 32. Das offizielle Adobe Profiles SDK begrenzt die Color LUT eines Enhanced Profiles auf 32 x 32 x 32; größere .cube-Dateien werden beim Einbau automatisch auf 32 x 32 x 32 heruntergerechnet. Mehr ist hier also nur mehr Datei, nicht mehr Profilqualität.
Aktiviere CUBE. Dieses Format brauchen wir für den späteren Camera-Raw-Profilweg.
Speichere mit einem nachvollziehbaren Namen, zum Beispiel Cinematic_Green_v01_sRGB.cube.
4. Die LUT sofort gegenprüfen
Öffne eines deiner Testbilder ohne den ursprünglichen Ebenenstapel und füge eine Einstellungsebene Color Lookup hinzu. Lade dort deine neue .cube-Datei. Das Ergebnis sollte dem sichtbaren globalen Look aus der Ausgangsdatei sehr nahekommen. Fehlen lokale Effekte, ist das kein Fehler – genau diese Dinge kann eine LUT nicht speichern.
Teil 2: Einen Look aus einer PSD-Datei als LUT gewinnen
Eine PSD ist keine LUT. Sie kann aber einen LUT-tauglichen Farblook enthalten.
Gerade bei älteren DeviantArt-PSD-Looks liegen Farbebenen, Texturen, Vignetten, Schärfung und lokale Masken wild übereinander. Wenn du alles blind exportierst, bekommst du entweder keinen Export oder eine LUT, die nur ungefähr das macht, was du erwartest.
PSD duplizieren. Nie im Original herumräumen.
Alle Ebenen ausschalten, die Bildinhalt hinzufügen: Texturen, Lichtflecken, Rahmen, Schrift, Schärfung, Grain und Retusche.
Maskierte Korrekturen prüfen. Für eine universelle LUT sollte die Maske vollständig weiß sein oder die Korrektur ohne Maske funktionieren.
Unten ein neutrales Testfoto als echte Hintergrundebene einsetzen.
Nur den globalen Farbstapel darüber aktiv lassen.
Den bereinigten Look wie in Teil 1 als CUBE exportieren und anschließend auf mehreren Bildern testen.
RECHTE SIND KEIN NEBENSATZ Nur weil eine PSD herunterladbar ist, darfst du den daraus gewonnenen Look nicht automatisch weiterverkaufen oder weitergeben. Prüfe die Lizenz des Urhebers. Für den privaten Einsatz gelten oft andere Regeln als für die Weitergabe.
Teil 3: Retouch4me Color Match als LUT-Quelle
Retouch4me Color Match kann die Farbwirkung eines Referenzbildes analysieren, auf dein Foto übertragen und das Ergebnis als LUT exportieren. Laut offizieller Produktseite ist der LUT-Export für Foto und Video vorgesehen.
Weg A: Direkt aus Color Match exportieren
Wähle ein möglichst neutral entwickeltes Ausgangsbild.
Nimm ein Referenzbild mit ähnlicher Lichtsituation. Ein Abendlook auf einem flachen Studiobild wird sonst schnell brutal.
Lass Color Match den Look berechnen und reduziere die Stärke, falls Hauttöne oder Schatten kippen.
Nutze den LUT-Export der Vollversion und speichere als CUBE. Die genaue Bezeichnung des Schalters kann je nach Version oder Sprache variieren.
Notiere im Dateinamen den Farbraum und teste die Datei wieder auf mehreren Bildern.
Weg B: Über die Photoshop-Einstellungsebene
Seit Color Match 1.206 kann das Photoshop-Plug-in das Ergebnis laut Retouch4me als editierbare LUT-Einstellungsebene zurückgeben. Das ist praktisch: Du kannst die Deckkraft reduzieren, den Mischmodus ändern und den Look zerstörungsfrei mit anderen globalen Korrekturen kombinieren. Anschließend exportierst du den sichtbaren globalen Farblook wieder über Photoshops Funktion Color Lookup Tables.
Wichtig: Die kostenlose Color-Match-Version verarbeitet laut Hersteller nur fertige LUTs. Um ein Referenz-Matching zu speichern, brauchst du die Vollversion.
Teil 4: Die .cube-Datei als Profil in Camera Raw bringen
Hier liegt der versteckte Teil: Camera Raw braucht kein Preset aus der LUT, sondern ein kreatives Profil.
Adobe dokumentiert das Anwenden und Importieren fertiger Profile sauber. Der eigentliche Erstellungsdialog ist allerdings bis heute schlecht sichtbar. Der aktuelle, in der Adobe Community bestätigte Weg funktioniert über eine Sondertaste beim Befehl „Preset erstellen“.
Schritt für Schritt
Öffne ein Testfoto in Adobe Camera Raw. Das kann ein RAW sein. Für einen universellen kreativen Look kannst du auch ein normales RGB-Bild über Filter > Camera Raw-Filter öffnen.
Wechsle rechts in den Bereich Vorgaben/Presets.
Halte Alt unter Windows beziehungsweise Option am Mac gedrückt und klicke währenddessen auf das Pluszeichen oder den Befehl „Preset erstellen“.
Kontrolliere den Fenstertitel. Dort muss „Profil erstellen“, „Neues Profil“ oder „Create Profile“ stehen. Bei „Preset erstellen“ war die Sondertaste nicht aktiv.
Vergib einen klaren Namen und eine eigene Gruppe, zum Beispiel „CUSTOM LUTS“.
Aktiviere im Dialog den Bereich Color Lookup Table und wähle deine .cube-Datei.
Wähle den Farbraum, für den die LUT gebaut wurde. Für unseren sRGB-Einsteigerweg ist das sRGB. Eine bewusst in ProPhoto RGB erzeugte LUT bekommt entsprechend ProPhoto RGB. Wichtig: sRGB ist hier eine praktische Empfehlung für einen übersichtlichen Einsteigerworkflow, keine allgemeine Adobe-Pflicht.
Für ein universelles kreatives Profil deaktivierst du alle normalen Bildkorrekturen und ausdrücklich auch Camera Profile/Kameraprofil. Aktiviert bleibt nur Color Lookup Table. So bindest du den Look nicht unnötig an ein bestimmtes RAW-Basisprofil und er kann auch für JPEG und TIFF verfügbar sein.
Falls der Dialog eine Profilstärke anbietet, lass zunächst die Standardwerte. Später dosierst du über Amount/Stärke, sofern das Profil diesen Regler unterstützt.
Speichere das Profil. Camera Raw legt daraus eine XMP-Profildefinition an.
So findest und benutzt du das neue Profil
Öffne in Camera Raw den Bereich Bearbeiten beziehungsweise Grundeinstellungen.
Klicke beim Eintrag Profil auf Durchsuchen/Browse.
Öffne deine Profilgruppe, zum Beispiel „CUSTOM LUTS“.
Wähle den Look. Ein Profil verändert laut Adobe die Werte der übrigen Bearbeitungsregler nicht.
Korrigiere zuerst Weißabgleich und Belichtung, dann dosiere den kreativen Look.
DER HÄUFIGSTE IRRTUM Der Befehl „Profile und Vorgaben importieren“ nimmt ZIP-Dateien mit XMP- oder DCP-Profilen entgegen. Er ist nicht der direkte Importweg für eine nackte .cube-Datei.
Profil auf einen zweiten Rechner übertragen
Wenn du das fertige XMP-Profil bereits als Datei hast, packst du es in eine ZIP-Datei. In Camera Raw gehst du zu Profil > Durchsuchen, klickst im Bereich der Profilgruppen mit der rechten Maustaste beziehungsweise am Mac mit Command-Klick und wählst „Profile und Vorgaben importieren“. Adobe weist ausdrücklich darauf hin, dass dieser Dialog ZIP-Dateien erwartet.
Ein einzelnes XMP-Profil kannst du laut Adobe auch manuell installieren: unter Windows in C:\ProgramData\Adobe\CameraRaw\Settings, unter macOS in /Library/Application Support/Adobe/CameraRaw/Settings. Danach Adobe-Anwendungen neu starten.
Camera-Raw-Profil: die Farbraum-Falle vermeiden
Eine LUT ist nicht farbraumblind. Sie erwartet bestimmte Eingangswerte.
Adobe erklärt in der aktuellen Premiere-Dokumentation die allgemeine LUT-Regel: Jede LUT ist für einen bestimmten Eingangsfarbraum gebaut und kann in einem anderen Farbraum deutlich anders aussehen. Genau deshalb fragt der Camera-Raw-Profil-Dialog beim Einbau der LUT nach dem passenden Farbraum. Das ist Farblogik, keine Geschmackssache.
Einsteigerempfehlung – keine Pflicht: LUT in einer sRGB-Kopie bauen, als CUBE exportieren und beim Profil ebenfalls sRGB wählen.
Fortgeschrittenenweg: In Adobe RGB oder ProPhoto RGB bleiben – aber den gleichen Farbraum beim Profil angeben.
Video-LUTs mit Log- oder Rec.709-Erwartung sind nicht automatisch korrekte Foto-LUTs. Sie können als Look interessant sein, technisch aber völlig anders reagieren.
Den Farbraum im Dateinamen notieren. Das wirkt langweilig, verhindert aber später echtes Chaos.
Fehlerdiagnose: Wenn es nicht funktioniert
Problem
Wahrscheinliche Ursache und Lösung
„Color Lookup Tables exportieren“ ist ausgegraut.
Es fehlt eine echte Hintergrundebene oder es gibt keine zusätzlichen farbverändernden Ebenen. Dokumentmodus und Ebenenaufbau prüfen.
Camera Raw öffnet „Preset erstellen“ statt „Profil erstellen“.
Alt/Option war beim Klick nicht gedrückt. Taste zuerst halten und dann auf Plus beziehungsweise „Preset erstellen“ klicken.
Die .cube-Datei lässt sich nicht über „Profile und Vorgaben importieren“ laden.
Normal. Der Importdialog erwartet ein ZIP mit XMP/DCP. Die CUBE-Datei muss zuerst über „Profil erstellen“ eingebettet werden.
Der Look sieht in Camera Raw anders aus als in Photoshop.
Meist stimmt der Farbraum nicht, es wurde ein anderes Basisprofil mitgespeichert oder zusätzliche Regler waren beim Profilbau aktiv.
Die LUT ist auf manchen Fotos viel zu stark.
Belichtung oder Weißabgleich unterscheiden sich vom Testbild. Erst neutral korrigieren, dann Profilstärke reduzieren.
Vignette, Hautmaske oder Textur fehlen.
Das ist die technische Grenze der LUT. Lokale und bildabhängige Effekte separat bearbeiten.
Das Profil ist nur bei manchen RAW-Dateien sichtbar.
Wahrscheinlich wurde Camera Profile/Kameraprofil mitgespeichert und das Profil dadurch an ein RAW-Basisprofil gebunden. Profil neu bauen, alle normalen Bildkorrekturen abwählen und nur Color Lookup Table aktiviert lassen.
Das neue Profil taucht gar nicht auf.
Profil-Browser auf „Alle“ stellen, richtige Gruppe prüfen und Photoshop/Bridge neu starten. Danach XMP-Installation kontrollieren.
Mein einfacher Qualitätscheck
Bevor du die LUT in deine Sammlung legst, mach diesen kurzen Test. Er dauert keine zehn Minuten und trennt einen brauchbaren Look von einem Ein-Bild-Wunder.
Portrait mit Haut: Bleiben Hauttöne glaubwürdig und differenziert?
Neutrales Motiv: Bleiben Weiß, Grau und Schwarz kontrollierbar?
Kontrastmotiv: Kippen Schatten oder Lichter in harte Farbflecken?
Photoshop-Vergleich: Sieht die CUBE-LUT auf demselben Bild nahezu wie der bereinigte Ebenenlook aus?
Camera-Raw-Vergleich: Wirkt das Profil bei identischem Farbraum plausibel und ohne unerklärliche Zusatzkorrekturen?
Namenscheck: Enthält der Dateiname Look, Version und Farbraum?
Camera-Raw-Profil erstellen: mein Fazit
LUTs sind großartig, wenn du einen klaren globalen Farblook wiederverwenden willst. Sie sind aber keine magische Komplettbearbeitung. Je sauberer du den Look von Retusche, Masken und Effekten trennst, desto besser funktioniert er auf fremden Bildern.
Für Camera Raw lautet der richtige Weg: Look bauen, als CUBE exportieren, CUBE in ein kreatives XMP-Profil einbetten und dieses Profil im Profil-Browser anwenden. Wer daraus ein normales Preset machen will, startet schon mit der falschen Schublade.
Den eigenen Photoshop-Workflow vertiefen
Wenn du deinen Look an eigenen Bildern entwickeln möchtest, können wir beim persönlichen Photoshop-Coaching in Linz an deinem Workflow arbeiten. Weitere Übungen und kreative Bildbearbeitung findest du außerdem bei BROWNZ REMASTERED.
Vierfacher Faktencheck
Der Artikel wurde auf vier getrennten Ebenen gegengeprüft. Das ist keine Marketingformel, sondern die konkrete Prüfkette:
Prüfebene
Was wurde bestätigt?
Basis
1. Photoshop
Voraussetzungen, Menüweg, Rasterpunkte und CUBE-Export.
Offizielle Adobe-Hilfe
2. Camera Raw
Profil-Browser, Profilwirkung, XMP/DCP-Import und ZIP-Grenze.
Offizielle Adobe-Hilfe
3. Profiltechnik
Enhanced Profiles existieren seit Camera Raw 10.3 und können als XMP-Profilbasis dienen.
Offizielles Adobe Profiles SDK
4. Aktueller Praxisweg
CUBE wird als Bestandteil eines Camera-Raw-Profils genutzt; Erstellung erfolgt in ACR per Alt/Option-Weg.
Adobe Community, inklusive Beitrag vom Juli 2026
Zusätzlicher Produktcheck: Funktionen und Versionsangaben zu Retouch4me Color Match wurden ausschließlich mit den offiziellen Produkt- und Update-Seiten des Herstellers abgeglichen.
Geprüfte Quellen und Direktlinks
Alle folgenden Links wurden am 25. August 2026 auf Erreichbarkeit geprüft:
EU-Transparenzhinweis: Dieser Beitrag entstand aus meinem gesprochenen Input. KI unterstützte Transkription, Recherche, Struktur und sprachliche Ausarbeitung; Inhalt, Haltung, Prüfung und finale Freigabe liegen bei Peter „BROWNZ“ Braunschmid.
Weiterlernen mit BROWNZ: Du willst die gezeigte Technik Schritt für Schritt vertiefen? Unter Photoshop lernen mit BROWNZ findest du Videotrainings, das XXL NO AI Archiv und persönliches Photoshop-Coaching in Linz.
Photoshop offline lernen mit dem BROWNZ XXL NO AI Archiv: Peter „BROWNZ“ Braunschmid bündelt hier seine klassischen Trainings von 2006 bis 2022. Lerne Composing, Retusche und Bildgestaltung in deinem eigenen Tempo – mit Videos, Projektdateien und vier Einsteiger-Workshops. BROWNZ REMASTERED 1 und 2 sind als Bonus enthalten.
2.791 VIDEOS | 650-SEITIGES INHALTSVERZEICHNIS | 4 NEUE EINSTEIGER-WORKSHOPS
Du willst Photoshop nicht nur bedienen, sondern wirklich verstehen, wie starke Bilder entstehen? Dann ist dieses Archiv für dich gemacht.
Auf einer 500 GB USB-3-Festplatte steckt mein gesammeltes BROWNZ Wissen aus 16 Jahren: Photoshop, Composing, Dark Art, Beauty-Retusche, Licht, Farbe, Bildlooks, Projekte, PSDs, Rohdaten und Presets.
Kein Abo. Keine Cloud. Kein Häppchen-Kurs. Du bekommst das komplette Archiv und lernst in deinem eigenen Tempo.
Das NO AI Archiv in Zahlen
Rund 353,7 GB Archivmaterial auf einer 500 GB USB-3-Festplatte.
52.015 erfasste Dateien – dabei wurden auch die Inhalte der 36 ZIP-Archive mitgezählt.
2.791 vollständig ausgewertete Videos mit einer gemessenen Roh-Gesamtlaufzeit von 500 Stunden, 27 Minuten und 25 Sekunden. Nach Gruppierung technisch doppelter Fassungen bleiben rund 459 Stunden eigenständiges Material.
Sechs PDF-Dokumente mit insgesamt 1.067 Seiten – darunter das komplette Inhaltsverzeichnis und vier neue Einsteiger-Workshops.
24.140 Preset-, Aktions-, Pinsel- und Look-Dateien – darunter 18.857 Lightroom- und Camera-Raw-Presets, 2.343 Photoshop-Aktionen, 1.217 Pinsel und 1.484 LUTs. Dazu kommen 2.210 PSD-Dateien.
Der Unterschied zwischen Datenfriedhof und Wissensarchiv
Das wichtigste Extra ist das neue, vollständige A4-Inhaltsverzeichnis mit 650 Seiten. Die Trainings sind darin sinnvoll nach Themen geordnet. Zu jedem Video steht die verständliche Fundstelle im Archiv – auch bei Inhalten innerhalb von ZIP-Dateien.
Du suchst Beauty-Retusche? Composing? Dark Art? Camera Raw? Ebenen und Masken? Du schlägst nach, findest das passende Training und kannst sofort loslegen.
Du startest bei null? Perfekt.
Vier der neuen PDFs führen dich Schritt für Schritt in die wichtigsten Bereiche hinein. Damit kannst du bei null starten und das große Archiv anschließend wirklich nutzen. Zusammen sind das 403 Seiten, 310 leicht nachvollziehbare Lektionen und 29 vollständige Praxisprojekte.
Photoshop & Bridge für Einsteiger – 103 Seiten: Oberfläche, Bridge, Camera Raw, Ebenen, Masken, Retusche, Plugins und fünf Projekte.
Composing für Einsteiger – 100 Seiten: Freistellen, Perspektive, Maßstab, Licht, Schatten, Farbe, Tiefe und acht Projekte.
Dark Art für Einsteiger – 100 Seiten: Gothic, Biomechanik, Melancholie, Low Key, Texturen, Atmosphäre und acht BROWNZ-Projekte.
Beauty-Retusche für Einsteiger – 100 Seiten: natürliche Haut, Dodge & Burn, Frequenztrennung, Gesicht, Akt und plastische Körper.
Zusätzlich dabei: eine einfache 14-seitige Anleitung, mit der du selbst ein übersichtliches Inhaltsverzeichnis für große Ordner erstellen kannst.
Welche Themen findest du im NO AI Archiv?
Photoshop, Bridge, Camera Raw und Lightroom – Arbeitsoberfläche, Dateiverwaltung, RAW-Entwicklung, Farbe und Bildlooks.
Auswahl, Freistellen, Ebenen, Masken und Werkzeuge – das technische Fundament für saubere Bildbearbeitung.
Composing, Montage und Szenenbau – Perspektive, Maßstab, Licht, Schatten, Tiefe und glaubwürdige Bildwelten.
Dark Art, Gothic, Horror, Fantasy und Biomechanik – inklusive Texturen, Low Key, Atmosphäre und melancholischer Bildsprache.
Beauty-, Portrait-, Haut- und Körperretusche – mit natürlicher Haut, plastischen Formen und vollständigen Arbeitsabläufen.
Fotografie, Licht, Fine Art und kreative Effekte – von der Aufnahme bis zum fertigen Look.
Die großen BROWNZ-Reihen im Paket
Wundertüten 01 bis 03, Früharchiv und Wundertüten 2016 bis 2018 – ein breiter Querschnitt durch viele Jahre BROWNZ.
BROWNZ Projekte Vol. 01 bis 06 und Der BROWNZ macht Photoshop 01 bis 04 – komplette Projekte und nachvollziehbare Arbeitswege.
Darkside BROWNZ 01 und 02, FOTOkunst 01 und 02, Galileo Press/BrownzArt Trainings und das Archiv 2022 – große Serien, Spezialthemen und spätere Produktionen.
Dazu kommen die vorhandenen PSDs, Rohdaten, Texturen, Presets, Aktionen, Pinsel, LUTs und Projektdateien. Du kannst also nicht nur zuschauen, sondern viele Arbeitsschritte direkt nachvollziehen.
So kannst du das NO AI Archiv zum Lernen nutzen
Du bist kompletter Einsteiger? Beginne mit den vier neuen Workshops und arbeite dich danach über das Inhaltsverzeichnis weiter vor.
Du suchst eine konkrete Technik? Öffne das 650-seitige Inhaltsverzeichnis, wähle dein Thema und springe direkt zur angegebenen Fundstelle.
Du willst ein komplettes Bild nachbauen? Wähle eine Projektserie und arbeite mit den vorhandenen PSDs, Rohdaten und Zwischenschritten mit.
Du willst deinen Workflow beschleunigen? Nutze Presets, Aktionen, Pinsel und LUTs als große Werkzeugkiste für deine eigenen Bilder.
Du musst das Archiv nicht von vorne bis hinten durcharbeiten. Du kannst gezielt lernen, komplette Projekte verfolgen oder einfach genau dann nachschlagen, wenn du bei einem eigenen Bild nicht weiterkommst.
Ein Archiv aus der Zeit vor dem großen KI-Boom
Der Kern des Archivs stammt aus den Jahren 2006 bis 2022: aus einer Zeit, in der Bilder mit Ebenen, Masken, Licht, Farbe und echter Handarbeit gebaut wurden. In einigen Videos aus 2022 sieht man bereits die ersten Schritte der damaligen AI-Werkzeuge. Der überwiegende Teil zeigt jedoch den klassischen BROWNZ Workflow.
Wichtig zu wissen: Das ist ein historisches Arbeitsarchiv. Ältere Photoshop-Oberflächen, Dateiformate und Trainingsauflösungen gehören dazu. Einzelne alte Plugins oder Installer können eine passende Programmversion oder eine eigene Lizenz benötigen. Die 500 Stunden sind die gemessene Roh-Gesamtlaufzeit; alternative oder technisch doppelte Fassungen können enthalten sein.
149 € – einmal bezahlen, dauerhaft behalten
Du kaufst nicht einfach eine Festplatte. Du bekommst 16 Jahre Erfahrung, ein umfangreiches Trainingsarchiv, alle Projektdaten, die neue PDF-Bibliothek und vor allem einen 650-seitigen Wegweiser durch den gesamten Bestand.
Preis: 149 € inklusive Versand innerhalb der Europäischen Union. Die 500 GB USB-3-Festplatte, das Archiv und die vollständige Dokumentation sind im Preis enthalten. Kein Abo und keine zusätzlichen Versandkosten innerhalb der EU.
So bestellst du das NO AI Archiv
Schicke eine E-Mail an brownz@brownz.art.
Verwende als Betreff genau: BROWNZ NO AI HDD
Schreibe deinen vollständigen Namen, deine Lieferadresse, dein EU-Land und die gewünschte Zahlungsart dazu.
Wichtig: Warte auf die Antwort-Mail. Darin bekommst du die Zahlungsinformationen und den weiteren Ablauf.
Nach Zahlungseingang wird die Festplatte gepackt und verschickt. Zahlung ist per Überweisung oder PayPal möglich.
Das Archiv wird nicht mit einer Werbeliste abgespeist. Das beigefügte A4-Inhaltsverzeichnis umfasst 650 Seiten. Darin sind die Trainings sinnvoll nach Themen geordnet. Zu jedem Video steht die tatsächliche Fundstelle im Archiv. Auch die Ordnerstruktur und die internen Pfade der ZIP-Archive wurden erfasst. Preset-, Pinsel- und Aktionssammlungen werden übersichtlich mit Anzahl angegeben, ohne tausende Einzeldateien sinnlos auszuschreiben.
1. Die großen Trainingssammlungen
Wundertüten 01-03 und Früharchiv: 832 Videos
Wundertüten 2016-2018: 419 Videos
Galileo Press / BrownzArt Trainings: 216 Videos
Brownz Projekte – Volumes 01 bis 06: 552 Videos
Der Brownz macht Photoshop – Ausgaben 01 bis 04: 210 Videos
Darkside Brownz – Ausgaben 01 und 02: 207 Videos
FOTOkunst – Ausgaben 01 und 02: 132 Videos
Der Brownz Archiv 2022: 221 Videos
Wichtiges Zeug – Presets, Helfer und Kernressourcen: zusätzliche Trainings und Arbeitsdaten
Komplette Projekte, Serien und sonstige Trainings: 774 Videos
Dark Art, Horror, Science-Fiction und Fantasy: 452 Videos
Composing, Montage und Szenenbau: 442 Videos
Camera Raw, Lightroom, Farbe und Bildlooks: 270 Videos
Beauty, Portrait und Hautretusche: 235 Videos
Fine Art, Texturen, Malerei und kreative Effekte: 233 Videos
Photoshop-Technik: Auswahl, Masken, Ebenen und Werkzeuge: 180 Videos
Grundlagen, Einstellungen und Workflow: 129 Videos
Fotografie, Licht und Bildgestaltung: 75 Videos
Business, Präsentation und kreative Praxis: ergänzende Inhalte
3. Presets, Werkzeuge und Arbeitsmaterial
18.857 Lightroom- und Camera-Raw-Presets: XMP- und ältere Lightroom-Formate
2.343 Photoshop-Aktionsdateien: für wiederkehrende Bearbeitungsschritte und Looks
1.217 Photoshop-Pinseldateien: für Malerei, Haare, Effekte, Texturen und Gestaltung
1.484 LUTs und Farblooks: 3DL- und CUBE-Dateien
144 Gradationskurven: plus Muster, Stile, Bibliotheken und Vorlagen
2.210 PSD-Dateien: mit Arbeitsständen, Looks, Projekten und editierbaren Ebenen
über 13.600 JPG- und 4.400 PNG-Dateien: Assets, Texturen, Beispiele und Projektmaterial
65 gesondert erfasste Tipp-Dateien: Hinweise, Anleitungen und wichtige Begleitinformationen
Die PDF-Bibliothek im Paket
Die PDFs sind nicht bloß Beigaben. Sie machen aus dem alten Datenbestand ein benutzbares Lernsystem. Zusammen ergeben sie 1.067 gut lesbare Seiten.
PDF
Seiten
Inhalt
Komplettes A4-Inhaltsverzeichnis
650
Alle Trainings, Ordner und Fundstellen; Presetbereiche zusammengefasst
Ordner-Inhaltsverzeichnis selbst erstellen
14
Einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung für eigene Archive
Photoshop & Bridge für Einsteiger
103
79 Lektionen, fünf Projekte, RAW, Ebenen, Masken, Retusche und Plugins
Composing für Einsteiger
100
77 Lektionen, acht Projekte, Freistellen, Perspektive, Licht, Farbe und Atmosphäre
Dark Art für Einsteiger
100
77 Lektionen, acht Projekte, Gothic, Biomechanik und Melancholie
Beauty-Retusche für Einsteiger
100
77 Lektionen, acht Projekte, natürliche Haut und plastische Körper
Gesamt
1.067
403 Workshop-Seiten, 310 Lektionen und 29 vollständige Praxisprojekte
Stand der PDF-Seitenzahlen und Archivkennzahlen: 22. August 2026.
Was die vier Einsteiger-Workshops abdecken
Photoshop & Bridge: Dateiverwaltung, Camera Raw, Ebenen, Masken, Retusche, Plugins und fünf vollständige Projekte.
Composing: Freistellen, Perspektive, Maßstab, Licht, Schatten, Farbe, Tiefe, Spezialelemente und acht Projekte.
Dark Art: Gothic, Biomechanik, Melancholie, Low Key, Texturen, Atmosphäre und acht typische Brownz-Projekte.
Beauty-Retusche: natürliche Haut, Dodge & Burn, Frequenztrennung, Gesicht, plastische Körper, Fine-Art-Akt und acht Projekte.
Truth Mode: Was du vor dem Kauf wissen solltest
Das ist ein historisches Arbeitsarchiv. Alte Photoshop-Oberflächen, Dateiformate und Trainingsauflösungen gehören zur jeweiligen Entstehungszeit.
Nicht jeder alte Installer läuft auf jedem aktuellen Rechner. Manche Plugins oder Zusatzprogramme benötigen eine passende ältere Softwareversion oder eine eigene Lizenz.
Die 500 Stunden sind die gemessene Roh-Gesamtlaufzeit. Nach Gruppierung technisch doppelter Dateien bleiben immer noch rund 459 Stunden eigenständiges Material.
52.015 Dateien bedeutet nicht 52.015 Videos. Die Zahl umfasst Videos, Bilder, Presets, PSDs, Tipps und die Inhalte der ZIP-Archive.
NO AI beschreibt den Kern und den Zeitraum. Das Paket bewahrt den klassischen, handwerklichen BROWNZ Workflow bis 2022 – nicht eine nachträglich erzeugte KI-Kurssammlung.
Das Archiv ist kein laufendes Coaching. Du erhältst den vorhandenen Bestand, die neue Dokumentation und direkten Zugriff – aber kein Abo und kein Versprechen auf unbegrenzte Updates.
Nutzungsrechte bleiben dateibezogen. Bei Drittanbieter-Assets, Presets oder Programmen gelten die jeweils vorhandenen Lizenz- und Begleithinweise.
Das Paket richtet sich an Einsteiger, die nicht nur Knöpfe nachklicken wollen. Auch Photoshop-Anwender können damit Composing, Dark Art, Beauty-Retusche und klassische Bildbearbeitung vertiefen. Langjährige BROWNZ-Leser bekommen das bisher verstreute Wissen gesammelt und offline. Außerdem zeigt das Archiv, wie starke Bilder vor dem generativen KI-Boom entstanden.
Wenn du nur eine moderne Ein-Klick-App suchst, ist dieses Archiv wahrscheinlich zu groß. Wenn du aber das gesammelte BROWNZ Wissen auf einer Festplatte wirklich haben willst, dann ist genau das der Punkt.
Weiterlernen mit BROWNZ: Du willst die gezeigte Technik Schritt für Schritt vertiefen? Unter Photoshop lernen mit BROWNZ findest du Videotrainings, das XXL NO AI Archiv und persönliches Photoshop-Coaching in Linz.