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Graucomposing & Quick Composing mit Overlay (Ineinanderkopieren) – schnell, kontrollierbar und auf Wunsch komplett ohne generative KI

Ein einsteigerfreundlicher BROWNZart Workshop · Stand: 7. August 2026

Die Idee ist simpel: Schon beim Fotografieren so arbeiten, dass Photoshop später nicht kämpfen muss. Neutraler grauer Hintergrund, plastisches Licht, ein brauchbarer Kontrast – und dann mit Füllmethoden, Masken und Looks in wenigen Minuten aus einem Studiobild eine völlig andere Welt bauen.

Warum „Photoshop für Faule“ immer noch funktioniert

„Für Faule“ heißt hier nicht schlampig. Es heißt: keine Arbeit machen, die man sich schon beim Fotografieren ersparen kann. Die Technik setzt nicht auf magische Ein-Klick-KI, sondern auf ein ziemlich klassisches Photoshop-Prinzip: Grautöne, Füllmethoden, Ebenen, Masken und ein Lichtsetup, das die Figur schon in der Aufnahme sauber modelliert.

Das ist kein neu erfundener Blog-Gag: Im BROWNZ-Archiv ist 2022 bereits „Basic – Lichtsetting + Photoshop für Faule“ dokumentiert. In BROWNZ REMASTERED 2026 taucht die Methode als „Graucomposing – Photoshop für Faule, 2026 Edition“ wieder auf. DOCMA beschreibt bei einem BROWNZ-Workflow den Hintergrundtausch durch „Überlagerungstechniken“ und stellt dazu unter anderem Presets und Aktionen bereit.

Direkt dazu auf YouTube: Das Schnellcomposing – Photoshop für Faule · PHOTOSHOP FÜR FAULE – Malerischer Look mit Details

Was du für den Workshop brauchst

  • Adobe Photoshop mit Ebenen, Ebenenmasken und Füllmethoden.
  • Ein Foto vor möglichst gleichmäßigem neutralgrauem Hintergrund.
  • Einen neuen Hintergrund oder eine Textur, die du ins Bild bauen willst.
  • Optional: Camera-Raw-Presets, LUTs, PSD-Looks oder eigene Einstellungsebenen.
  • Optional: Retouch4me Color Match für schnelles Referenz-Color-Grading – Achtung: Das ist KI-basiert und damit nicht Teil der komplett AI-freien Variante.

Mini-Glossar für Einsteiger

  • Ebene: eine Bildschicht im Photoshop-Stapel.
  • Füllmethode: bestimmt, wie eine Ebene mit der darunterliegenden Ebene verrechnet wird.
  • Deckkraft: bestimmt, wie stark eine Ebene sichtbar ist.
  • Ebenenmaske: blendet Teile einer Ebene aus oder ein, ohne Pixel zu löschen. Schwarz versteckt, Weiß zeigt wieder.
  • Smartobjekt: hält Transformationen und viele Filter später leichter korrigierbar.

1. Das Grundprinzip: Warum Grau so praktisch ist

Photoshop hat eine Gruppe von Füllmethoden, die den Kontrast verändern. Dazu gehören „Ineinanderkopieren“ (englisch: Overlay), „Weiches Licht“ und „Hartes Licht“. Adobe beschreibt diese Kontrastgruppe so: Bereiche dunkler als 50 % Grau werden abgedunkelt, Bereiche heller als 50 % Grau aufgehellt. Ein gleichmäßiges mittleres Grau ist deshalb ein sehr brauchbarer Startpunkt für diese Technik.

Wichtig: Grau verschwindet nicht automatisch perfekt. Je gleichmäßiger und neutraler der Hintergrund fotografiert ist, desto kontrollierter funktioniert die Verrechnung. Falten, Hotspots, harte Schatten und Farbstiche machen die Sache unnötig mühsam.

Merksatz: Das Grau ist nicht das Kunstwerk. Das Grau ist die Rampe, über die du später schneller ins Kunstwerk kommst.

Ineinanderkopieren (Overlay) oder Weiches Licht?

  • Ineinanderkopieren / Overlay: kräftiger und kontrastreicher. Gut für Dark Art, grafische Looks, Texturen und härtere Bildwelten.
  • Weiches Licht / Soft Light: sanfter und leichter zu kontrollieren. Oft angenehmer für Beauty, Haut und ruhigere Composings.
  • Hartes Licht / Hard Light: deutlich aggressiver. Für Einsteiger eher sparsam einsetzen.

Wenn Ineinanderkopieren/Overlay zu stark wird, ist „Weiches Licht“ der schnellste Gegencheck. Adobe zeigt in einem eigenen Compositing-Lernbeispiel ebenfalls: Wenn Overlay zu kräftig wirkt, Soft Light probieren und die Deckkraft reduzieren.

2. Das Shooting: Der Photoshop-Workflow beginnt vor Photoshop

Der schnellste Composing-Trick hilft nichts, wenn das Ausgangsfoto gegen dich arbeitet. Beim Shooting zählt deshalb vor allem: gutes Rohmaterial für die Montage.

Der Hintergrund: Thunder Grey oder ein ähnliches neutrales Grau

Wir haben dafür gerne einen neutralen grauen Papierhintergrund verwendet – zum Beispiel „Thunder Grey/Thunder Gray“. Diese Bezeichnung gibt es tatsächlich bei mehreren Fotohintergrund-Systemen; im deutschsprachigen Raum ist etwa BD Thunder Gray erhältlich. Entscheidend ist aber nicht die Marke. Entscheidend ist: neutral, möglichst reflexionsarm, gleichmäßig und ohne wilde Farbverschiebung.

  • Papier oder sauberer Stoff funktioniert. Papier ist meist unkomplizierter, weil keine Falten herumturnen.
  • Das Model nicht direkt an den Hintergrund kleben. Wenn Platz da ist, lieber etwas Abstand lassen. Das reduziert harte Schlagschatten und verhindert, dass jede Lichtquelle den Hintergrund mitverunstaltet.
  • Den Hintergrund nicht unnötig separat „schönleuchten“. Für diese Technik willst du vor allem ein ruhiges, brauchbares Grau.
  • Achte auf Farbstiche durch Wände, Böden, Kleidung oder Mischlicht. Ein grünliches oder magentafarbenes Grau ist später kein Geschenk.

Das Hauptlicht: Beauty Dish von oben – aber nicht mit dem Vorschlaghammer

Ein Beauty Dish ist für diesen Workflow stark, weil er weich genug für Menschen sein kann, aber trotzdem Kontur und etwas Biss liefert. Profoto beschreibt den klassischen Softlight Reflector/Beauty Dish als weiches, gleichzeitig akzentuiertes Licht für Portrait und Fashion. Genau diese Mischung brauchen wir: nicht flach, nicht tot, sondern plastisch.

  • Beauty Dish leicht oberhalb der Augenlinie beziehungsweise oberhalb/vorne positionieren.
  • Nicht stumpf frontal aufs Model ballern. Das Licht ruhig leicht „feathern“: Der kräftigste Teil des Lichtkegels darf etwas am Model vorbeigehen. Dadurch wird das Licht kontrollierter und der Körper bekommt mehr Form.
  • Achte besonders auf Stirn, Nase, Brustkorb, Schultern und Oberschenkel. Wenn dort alles gleich hell ist, hast du später weniger Material zum Formen.
  • Für Akt, Dessous und Ganzkörper gilt: Die Lichtführung darf ruhig skulptural sein. Wir bauen Volumen, keine Passfoto-Beleuchtung.

Alternative: Striplights von der Seite

Zwei Strip-Softboxen seitlich oder leicht hinter dem Model sind eine sehr brauchbare Alternative. Elinchrom führt dafür mehrere schmale Rotalux-Strip-Formate. In der Praxis lassen sich solche schmalen Lichtformer gut als kontrolliertes Seiten- oder Kantenlicht einsetzen. Für diesen Workflow ist das hilfreich: Schulter, Taille, Arm und Bein bekommen klarere Lichtkanten und lassen sich optisch leichter in einen neuen Hintergrund integrieren.

  • Links und rechts leicht hinter die Körperachse stellen, wenn du mehr Rim-/Kantenlicht willst.
  • Nicht beide Strips exakt gleich stark machen müssen. Eine Seite darf ruhig etwas dominanter sein.
  • Als Startpunkt kann das Kantenlicht etwas schwächer als das Hauptlicht sein. Danach nach Bild entscheiden – nicht nach Tabellenreligion.

Kamera: Kein Voodoo nötig

RAW fotografieren, wenn möglich. Niedrige ISO, saubere Belichtung, sinnvoller Weißabgleich und genug Schärfentiefe für das Motiv. Die exakten Werte hängen von Kamera, Blitzleistung und gewünschtem Look ab. Der Punkt ist nicht ISO 100 um jeden Preis, sondern ein technisch sauberes Ausgangsbild ohne ausgefressene Haut und ohne zugelaufene wichtige Schatten.

3. Der Basis-Workflow in Photoshop

Jetzt kommt der „für Faule“-Teil: zuerst schnell bauen, dann nur dort perfektionieren, wo man es wirklich sieht.

RAW sauber entwickeln

Belichtung, Weißabgleich, Lichter, Tiefen und Grundkontrast korrigieren. Noch keinen völlig irren Look drüberkippen. Das Ausgangsbild soll neutral und belastbar bleiben.

Hintergrund öffnen und platzieren

Deinen neuen Hintergrund in dasselbe Dokument ziehen und so skalieren, dass Perspektive und Bildausschnitt halbwegs plausibel sind. Für Einsteiger ist ein Hintergrund mit ähnlicher Lichtrichtung deutlich einfacher als ein komplett gegensätzlich beleuchteter.

Porträt-/Modellebene über den neuen Hintergrund legen

Die Aufnahme mit dem grauen Studiohintergrund liegt über dem neuen Hintergrund. Jetzt beginnt der schnelle Test.

Füllmethode „Ineinanderkopieren (Overlay)“ testen

Stelle die Modellebene testweise auf „Ineinanderkopieren“. Das mittlere Grau wird dabei deutlich unauffälliger, während helle und dunkle Bildanteile mit dem darunterliegenden Hintergrund verrechnet werden. Das ist der schnelle Composing-Effekt. Erwartung dabei: kein perfektes Freistellen, sondern eine schnelle optische Fusion.

Soft Light als zweite Variante prüfen

Wenn Ineinanderkopieren/Overlay zu hart, zu bunt oder zu kontrastreich wirkt, direkt „Weiches Licht“ probieren. Sehr oft ist das die elegantere Version.

Deckkraft reduzieren

Nicht alles muss bei 100 % stattfinden. 60, 70 oder 80 % können besser aussehen als Vollgas.

Wichtige Bereiche zurückholen

Für Gesicht, Haut, Augen oder andere Stellen, die zu stark verfärbt wurden, eine Kopie der Originalebene auf „Normal“ darüberlegen und nur die benötigten Bereiche per Ebenenmaske zurückmalen. Das ist der kleine Trick, der aus dem schnellen Effekt ein kontrolliertes Bild macht.

Kanten nur dort säubern, wo man sie sieht

Haare, Hände, transparente Stoffe, harte Konturen: kurz prüfen. Nicht drei Stunden um ein Pixel kämpfen, das später niemand sieht. Aber sichtbare Halos gehören weg.

Licht angleichen

Mit Gradationskurven, Dodge & Burn oder einer weichen Licht-Ebene die Lichtlogik angleichen. Wenn dein Hintergrund von rechts leuchtet und das Model nur von links, merkt das Auge sofort: irgendwas stinkt.

Look ganz am Schluss

Erst wenn Model und Hintergrund zusammengehören, kommt der Farblook. Sonst kaschierst du nur Fehler mit Farbe.

4. Die stabile Einsteiger-Version: „Overlay (Ineinanderkopieren) + Normal“

Wenn du nur eine Sache aus diesem Workshop mitnimmst, dann diese Kombination. Sie ist schnell, logisch und lässt sich jederzeit korrigieren:

  • Unten: neuer Hintergrund.
  • Darüber: Model vor Grau auf „Ineinanderkopieren“ (Overlay) oder „Weiches Licht“.
  • Ganz oben: Kopie des Models auf „Normal“ mit schwarzer Ebenenmaske. Die schwarze Maske versteckt diese Kopie zunächst.
  • Mit einem weißen, weichen Pinsel auf der Maske nur Gesicht, wichtige Hautpartien, Augen, Lippen, Kleidung oder kritische Details zurückholen.
  • Optional darüber: gemeinsamer Farblook für ALLES. Genau der gemeinsame Look klebt die Bildwelt optisch zusammen.

Der Vorteil: Du musst nicht sofort perfekt freistellen. Du verwendest die schnelle Füllmethode für die grobe Fusion und holst nur die Teile sauber zurück, die wirklich nach Originalfarbe aussehen sollen. Das ist kontrolliertes Quick-and-Dirty – nicht Photoshop-Anarchie.

5. Looks: Der schnellste Weg von „okay“ zu „fertig“

Bei solchen Composings ist ein gemeinsamer Look oft wichtiger als die hundertste Maskenkorrektur. Wenn Vorder- und Hintergrund dieselbe Farbwelt bekommen, wirkt das Bild schneller wie aus einem Guss.

Variante A: PSD-Looks

PSD-Looks beziehungsweise „PSD Colorings“ sind nichts anderes als fertige Ebenenstapel mit Einstellungsebenen, LUTs, Gradationskurven, Farbbalance, Verlaufsumsetzungen und ähnlichem Zeug. Auf DeviantArt gibt es davon sehr viele – von brauchbar bis völlig entgleist.

  • PSD öffnen.
  • Look-Gruppe in dein Bild ziehen.
  • Ein-/Ausblenden und Varianten testen.
  • Deckkraft der Gruppe reduzieren.
  • Wenn Haut kippt: einzelne Ebenen maskieren oder problematische Farbkorrektur abschwächen.

Wichtig: Bei DeviantArt immer die Lizenz des jeweiligen Erstellers lesen. „Free Download“ bedeutet nicht automatisch „freie kommerzielle Nutzung“. Viele Creator verlangen Credit oder eine eigene Freigabe für kommerzielle Arbeiten.

Variante B: Camera Raw Presets

Camera-Raw-Presets sind praktisch, wenn du viele Looks schnell testen willst. Adobe beschreibt Presets als gespeicherte Korrektureinstellungen für Belichtung, Kontrast, Farbkorrektur, Schärfung und mehr; sie verändern die ursprünglichen RAW-Bilddaten nicht. Für eine bewusst AI-freie Variante bleibst du bei klassischen beziehungsweise eigenen Presets und normalen Reglern. Adobe führt daneben auch „Adaptive“ Presets mit intelligenten Korrekturen – die brauchen wir hier nicht.

Tipp: Wenn du den Camera-Raw-Filter in Photoshop auf ein Smartobjekt anwendest, bleibt der Look später korrigierbar. Nicht alles flach in eine Ebene braten, nur weil es schnell gehen soll.

Variante C: LUTs / Color Lookup

Photoshop kann LUTs über eine „Color Lookup“-Einstellungsebene anwenden. Das ist schnell und nicht-destruktiv; die Stärke lässt sich über die Deckkraft der Ebene dosieren. Für einen einheitlichen Film-, Fashion- oder Dark-Art-Look reichen oft schon niedrige bis mittlere Werte – nach Auge, nicht nach Rezept.

Variante D: Retouch4me Color Match

Das vermutlich gemeinte Retouch4me-„Color Look Ding“ heißt Retouch4me Color Match. Die Vollversion gleicht die Farbstimmung an ein Referenzbild an, bietet Zugriff auf LUT Cloud und kann eigene LUTs erzeugen. Color Match Free ist dagegen ein kostenloser LUT-Manager zum Anwenden und Durchprobieren von LUTs.

Faktencheck wichtig: Die Vollversion Color Match ist laut Retouch4me ein neuralnetzwerk-basiertes Tool. Color Match Free führt Retouch4me dagegen unter den kostenlosen Tools ohne KI. Der eigentliche „Photoshop für Faule“-Graucomposing-Workflow braucht ohnehin keine KI.

6. Komplett AI-frei – und warum das kreativ ziemlich angenehm ist

Wenn du bei Ebenen, Füllmethoden, Masken, klassischen Camera-Raw-Reglern, nicht-adaptiven Presets, LUTs und manueller Retusche bleibst, kann der Kern dieses Workflows ohne generative KI umgesetzt werden. Das heißt: keine Prompts, keine Generierungswartezeiten und keine Moderation eines Bildgenerators mitten im Composing.

Das ist gerade bei künstlerischem Akt, Dessous, Body Art, Dark Art oder sehr freakigen Fantasie-Composings angenehm. Du bearbeitest dein eigenes oder sauber lizenziertes Material lokal mit klassischen Bildbearbeitungswerkzeugen. Natürlich bleiben die normalen Regeln bestehen: Einwilligung, Volljährigkeit, Persönlichkeitsrechte, Urheberrechte, Model Release und die Gesetze des Landes verschwinden nicht nur deshalb, weil keine KI beteiligt ist.

Und noch einmal zur Klarheit: Photoshop enthält heute auch generative KI-Funktionen. Du musst sie für diese Methode aber nicht verwenden. „AI-frei“ meint hier den beschriebenen klassischen Workflow – nicht, dass die Software Photoshop insgesamt keine KI-Funktionen hätte.

7. Drei schnelle Rezepte

Rezept 1: Clean Beauty / Fashion

  • Neutralgrau fotografieren, Beauty Dish leicht von oben/vorne.
  • Neuen Hintergrund darunter, Model auf Soft Light testen.
  • Gesicht und Haut über Normal-Kopie zurückholen.
  • Gemeinsame Gradationskurve für etwas mehr Tiefe.
  • Sanfte LUT oder Camera-Raw-Farbkorrektur zum Schluss.

Ziel: nicht spektakulär um jeden Preis, sondern sauber, hochwertig und schnell.

Rezept 2: Dark Art / Akt / Fine Art

  • Striplights seitlich oder leicht von hinten für klare Körperkanten.
  • Dunklen, strukturierten Hintergrund wählen.
  • Ineinanderkopieren/Overlay testen, Deckkraft reduzieren.
  • Texturen zusätzlich mit „Ineinanderkopieren“/„Weiches Licht“ darüberlegen und dosieren.
  • Mit Kurven und lokalem Dodge & Burn Körpervolumen führen.
  • Am Ende Farbe reduzieren oder gezielt auf zwei bis drei dominante Farbbereiche begrenzen.

Ziel: plastisch, schmutzig, malerisch – aber die Lichtlogik muss stimmen.

Rezept 3: Freaky Shit

  • Ungewöhnlichen Hintergrund nehmen, der eigentlich „zu viel“ ist.
  • Ineinanderkopieren, Hartes Licht und Weiches Licht gegeneinander testen.
  • Mehrere Texturen stapeln, aber jede einzeln dosieren.
  • Mit Verlaufsumsetzung oder Color Lookup eine gemeinsame Farbwelt erzwingen.
  • Gezielt Teile des Originals zurückholen, damit das Bild irgendwo noch einen realen Anker hat.

Ziel: kontrolliertes Chaos. Wenn alles schreit, hört man nichts. Eine Hauptidee muss die lauteste bleiben.

8. Die häufigsten Fehler – und warum es dann billig aussieht

Der graue Hintergrund ist ungleichmäßig

Dann reagiert die Füllmethode links anders als rechts. Lösung: schon beim Shooting sauberer oder in Photoshop mit Kurve/Maskierung vereinheitlichen.

Das Model ist flach ausgeleuchtet

Dann kann die Füllmethode zwar Kontrast machen, aber keine schöne Körperform erfinden. Das Licht muss vorher modellieren.

Der neue Hintergrund hat die falsche Lichtlogik

Ein Sonnenuntergang von links und ein Model mit hartem Keylight von rechts sehen auch mit zwölf LUTs noch zusammengeklebt aus.

Ineinanderkopieren/Overlay bei 100 % und fertig

Kann funktionieren. Sehr oft ist es aber einfach zu viel. Deckkraft ist kein Feiglingsregler.

Jeder Look wird gestapelt

PSD-Look + LUT + Preset + Gradient Map + Color Match + noch irgendein Filter ergibt nicht automatisch High End. Irgendwann ist es nur noch digitales Gulasch.

Haut wird totretuschiert

Die Methode soll schnell integrieren, nicht Menschen in PVC umwandeln. Textur und kleine Unregelmäßigkeiten gehören zum Bild.

Keine gemeinsame Endkorrektur

Vordergrund und Hintergrund brauchen am Ende wenigstens eine gemeinsame Tonwert- und Farbebene. Das ist oft der eigentliche Klebstoff.

9. Der 10-Minuten-Workflow

  1. RAW öffnen und sauber entwickeln.
  2. Neuen Hintergrund ins Photoshop-Dokument ziehen.
  3. Model-vor-Grau darüberlegen.
  4. Ineinanderkopieren/Overlay testen.
  5. Weiches Licht dagegen testen.
  6. Deckkraft einstellen.
  7. Normal-Kopie mit schwarzer Maske anlegen.
  8. Gesicht, Haut und wichtige Details kontrolliert zurückholen.
  9. Licht mit einer Kurve oder etwas Dodge & Burn angleichen.
  10. Einen gemeinsamen Look auf das ganze Bild legen – fertig. Danach nur noch dort nacharbeiten, wo wirklich etwas stört.

Das ist der Kern von Photoshop für Faule: Erst ein starkes Bild bauen. Danach entscheiden, ob es überhaupt noch mehr Arbeit braucht. Nicht umgekehrt.

10. Was davon 2026 wirklich noch Sinn macht

Sehr viel. Gerade weil heute viele Workflows sofort Richtung Generative Fill oder Bildgenerator gehen, ist ein klassischer Graucomposing-Workflow wieder angenehm direkt: nachvollziehbar, reproduzierbar und lokal kontrollierbar.

Die Technik ersetzt keine perfekte High-End-Freistellung, wenn genau diese verlangt ist. Sie ist ein kreativer Schnellweg für Composings, Fine Art, Dark Art, Fashion, Akt, Portrait und Artwork – überall dort, wo der Gesamteindruck wichtiger ist als klinische Pixelchirurgie.

Und wenn du irgendwann merkst, dass das Bild stark ist: aufhören. Das ist wahrscheinlich der schwierigste Photoshop-Trick von allen.

Geprüfte Links & weiterführende Quellen

Alle Links wurden für diese Finalfassung am 7. August 2026 erneut über offizielle Seiten oder die öffentliche Websuche geprüft. Die beiden direkten BROWNZart-YouTube-Videos sind eindeutig indexiert; es werden keine geratenen Watch-Links verwendet.

YouTube – Das Schnellcomposing: Photoshop für FauleLink öffnen – Direktes BROWNZart-Video zum schnellen Composing.

YouTube – Photoshop für Faule: Malerischer Look mit DetailsLink öffnen – Direktes BROWNZart-Video zum schnellen malerischen Look.

BROWNZart YouTube – VideosLink öffnen – Öffentlicher BROWNZart-Kanal mit Photoshop- und DigiArt-Videos.

BROWNZ 01/2022Link öffnen – Belegt „Basic – Lichtsetting + Photoshop für Faule“.

BROWNZ REMASTERED 2026Link öffnen – Enthält „Graucomposing – Photoshop für Faule, 2026 Edition“.

DOCMA – Brownz’ Workflow: Vorgaben und VideotutorialsLink öffnen – Beschreibt Hintergrundtausch mit Überlagerungstechniken sowie Presets und Aktionen im Download-Paket.

Adobe – FüllmethodenbeschreibungenLink öffnen – Deutsche Adobe-Hilfe zu Ineinanderkopieren, Weichem Licht, Hartem Licht und der 50-%-Grau-Kontrastgruppe.

Adobe Learn – Composite mit FüllmethodenLink öffnen – Adobe-Lernbeispiel zu Overlay/Soft Light und Deckkraft.

Adobe – Camera Raw PresetsLink öffnen – Aktuelle Adobe-Hilfe zu ACR-Presets, Nicht-Destruktivität und adaptiven Presets.

Adobe – Color Lookup als EinstellungsebeneLink öffnen – Offizielle Photoshop-Hilfe zu Color Lookup.

Retouch4me – Color MatchLink öffnen – Referenzbasiertes Color-Grading, LUT Cloud und eigene LUTs.

Retouch4me – Color Match FreeLink öffnen – Kostenloser LUT-Manager und LUT Cloud.

Retouch4me – kostenlose Tools ohne KILink öffnen – Herstellerseite ordnet Color Match Free den kostenlosen Tools ohne KI zu.

Retouch4me – GlossarLink öffnen – Hersteller erklärt Color Match als neuralnetzwerk-basiert und Color Match Free als LUT-Manager.

DeviantArt – aktuelles PSD-Coloring-BeispielLink öffnen – Konkretes PSD-Coloring-Beispiel; Lizenzbedingungen immer beim jeweiligen Creator lesen.

BD Thunder Gray – Vienna CameraLink öffnen – Aktuell gelisteter reflexionsarmer Papierhintergrund in Thunder Gray.

Profoto – Softlight Reflector / Beauty DishLink öffnen – Offizielle Herstellerseite zum Beauty-Dish-Lichtformer.

Elinchrom – Rotalux Softboxes / Strip-FormateLink öffnen – Offizielle Übersicht mit mehreren Rotalux-Strip-Formaten.

EU-Kommission – Artikel-50-TransparenzleitlinienLink öffnen – Bestätigt den Anwendungsbeginn der Transparenzpflichten am 2. August 2026.

EUR-Lex – Verordnung (EU) 2024/1689Link öffnen – Offizieller deutscher Verordnungstext des EU AI Act.

Faktencheck – was im Beitrag bewusst getrennt wurde

  • Belegt: „Photoshop für Faule“ ist im BROWNZ-Archiv 2022 dokumentiert; BROWNZ REMASTERED 2026 enthält eine „Graucomposing“-2026-Edition.
  • Extern belegt: DOCMA beschreibt bei Peter Braunschmid einen Hintergrundtausch mit Überlagerungstechniken und nennt Camera-Raw/Lightroom-Presets sowie eine ATN-Datei mit Aktionen im Download-Paket.
  • Adobe-belegt: „Ineinanderkopieren“, „Weiches Licht“ und „Hartes Licht“ gehören zur Kontrastgruppe; Adobe beschreibt dabei 50 % Grau als zentralen Umschlagpunkt zwischen Abdunkeln und Aufhellen.
  • Herstellerbelegt: Retouch4me beschreibt Color Match als neuralnetzwerk-basiertes Referenz-Color-Grading. Color Match Free wird dagegen als LUT-Manager und auf der Free-Products-Seite als Tool ohne KI geführt.
  • Praxisempfehlungen wie Lichtabstände, Leistungsrelationen und die Kombination „Overlay + Normal-Kopie“ sind Workflow-Empfehlungen, keine festen Naturgesetze. Motiv, Licht und gewünschter Look entscheiden.

Transparenzhinweis

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung recherchiert, strukturiert und sprachlich ausgearbeitet und anschließend redaktionell geprüft. Der beschriebene Graucomposing-/Overlay-Kernworkflow selbst kann mit klassischen Photoshop-Funktionen ohne generative KI umgesetzt werden. Die Transparenzpflichten nach Artikel 50 des EU AI Act gelten seit 2. August 2026; ob im Einzelfall eine gesetzliche Kennzeichnungspflicht greift, hängt vom konkreten KI-Einsatz ab. Die KI-Unterstützung bei diesem Text wird hier zusätzlich freiwillig transparent gemacht.



Volume 2 ist da. Und nein: Es ist keine Lern-DVD mehr. Du bekommst das komplette Training entweder als Download oder auf einem USB-Stick. Kein Abo, kein Hub-Zwang und keine zusätzliche Anmeldung. Kaufen, herunterladen oder anstecken und loslegen. Außerdem wieder großteils in FULL HD – braucht zwar mehr Speicher aber ich finde das besser und habe deshalb umgestellt.

Was ist diesmal anders? Eigentlich fast alles. BROWNZ REMASTERED VOLUME 2 ist keine Wiederholung des ersten Trainings, sondern mein aktueller Arbeitsalltag: klassisches Photoshop, Retusche, Composing, Synthografie und AI-Modifizierung – so, wie ich heute tatsächlich arbeite.

Wir starten mit Metallic-Haut, modernen Farbtechniken und schnellen Photoshop-Composings. Dazu kommt ein kompletter Bildbearbeitungsfahrplan mit 33 BROWNZ Basic-Coachings: Camera Raw, Haut, Licht, Schärfe, Freistellen, Body-Manipulation, Bokeh, Schwarzweiß, Retusche, neue KI-Tools und vieles mehr.

Später geht es in FineArt, Beauty, High Fashion und Editorial weiter. Ich zeige meine aktuellen Photoshop-Scripts, neue Looks, echte Praxis-Composings und die Stellen, an denen KI noch immer schlampig arbeitet und wir selbst nachbessern müssen.

Ein großer Teil dreht sich diesmal um die direkte Verbindung von Photoshop und KI: GPT, Adobe Connector, Codex, Photoshop Bridge, Make It Real, Upscaling und komplette AI-Modifizierungs-Workflows. Nicht als Theorie, sondern an konkreten Bildern wie Mysteria, Dark Guard, Dolphin Dream, Neuromancer, The Corridor, Crazy Joker, Freyja oder Wal über New York.

Insgesamt sind es 39 Hauptkapitel. Im Basic-Coaching-Kapitel stecken zusätzlich 33 einzelne Lektionen. Dazu bekommst du Workshop-PDFs, Scripts, Aktionen, Links, Templates und meine Grundwissen-Archive für Mai, Juni und Juli 2026.

Für wen ist das? Für alle, die Photoshop nicht wegwerfen wollen, nur weil es jetzt KI gibt – und für alle, die KI nicht einfach machen lassen, sondern am Ende selbst über Bild, Look und Qualität entscheiden möchten.

Download-Version: 39 Euro
USB-Stick per Post: 49 Euro

Bestellung wie immer nur per formloser E-Mail mit dem Betreff „BROWNZ REMASTERED VOLUME 2“ an brownz@brownz.art, Brownz@wirtschaftsimpulse.net oder Brownz@5inchmedia.tv. Bitte danach auf meine Antwort warten. Ich sehe die Mails normalerweise morgens und abends durch. Bezahlen kannst du per Überweisung oder PayPal; alle weiteren Infos bekommst du in meiner Antwort-Mail.

Inhaltsverzeichnis

Video-Gesamtlaufzeit: 11 Stunden, 58 Minuten und 1 Sekunde
Enthaltene Videodateien: 61 MP4-Dateien
Zusätzlich bekommst du 62 Dokumentdateien: 25 PDF-Dateien und 37 Word-/DOCX-Dateien. Darunter befinden sich auch die 33 ausführlichen BROWNZ Basic-Coaching-Workshop-Dokumente.

Die Videolaufzeit wurde aus allen tatsächlich im Paket enthaltenen MP4-Dateien ermittelt. Darin sind auch enthaltene Original-, Retro- und Bonusvideos berücksichtigt.

001 – Einleitung – 05:31

002 – Der Metallic-Haut-Effekt – 15:36

003 – Der Metallic-Haut-Effekt 2 – 13:31

004 – Der Metallic-Haut-Effekt 3 – 14:15

005 – Grundwissen-Archiv Mai 2026 (alle Beiträge & Linksammlungen)

006 – Farbe übernehmen 2026 – NeoAngel Edition – 12:00

007 – Farbe übernehmen wird zum neuen Look – 10:42

008 – Gleiche Farbe – und wofür ich das heute verwende – 07:04

009 – PS Quick Composing – „PS für Faule“ – Teil 1 – 06:11

010 – Grundwissen-Archiv Juni 2026 (alle Beiträge & Linksammlungen)

011 – BROWNZ Basic Coachings – Der komplette Bildbearbeitungsfahrplan (Word .docs)

001 – Schwarzpunkt und Weißpunkt in Camera Raw

002 – Hohen Kontrast in Camera Raw korrigieren

003 – Verlaufsfilter und Radialfilter für Lost Places in Camera Raw

004 – High-ISO-Rauschen in Camera Raw reduzieren

005 – Luminanzprobleme in Camera Raw lösen

006 – Upscaling und Cropping in Lightroom und Photoshop

007 – Teile entfernen und ersetzen in Photoshop

008 – Objektauswahl und Sandwich-Technik in Photoshop

009 – Natürliches Dodge & Burn in Photoshop

010 – Kontraste, Hautstellen und Solarisation in Photoshop korrigieren

011 – Neue Farbtechniken, Taskleiste und Varianz in Photoshop und Camera Raw

012 – Bokeh nachträglich in Photoshop und Camera Raw erzeugen

013 – Body-Manipulation und Verformen in Photoshop

014 – Neue KI-Tools in Photoshop und Camera Raw

015 – Triptychon: drei Bilder mit Rahmen in Photoshop

016 – Harmonisieren in Photoshop

017 – Schärfen und Nachschärfen unscharfer Bilder in Photoshop und Camera Raw

018 – Netzbody-Retusche in Photoshop

019 – Rote Flecken und Sonnenbrand in Photoshop und Camera Raw retuschieren

020 – Glanzstellen, Schweiß und Haut in Photoshop und Camera Raw korrigieren

021 – Fehlende Hauttextur und ausgebrannte Stellen in Photoshop retuschieren

022 – Freistellen und Personen einfügen in Photoshop

023 – Fehlende Teile ergänzen oder ersetzen in Photoshop

024 – Kalenderblatt und Druckbild mit exakten Maßen anlegen

025 – Doppel- und Mehrfachbelichtungen in der Postproduction

026 – Schwarzweiß-Konvertierung nach Greg-Gorman-Anmutung

027 – Deckungsgleiche Ebenen nach dem Greg-Gorman-Prinzip

028 – Besseres Endresultat: Tiefe, Plastizität, Retusche und Details

029 – LucisArt-Look heute: moderner Workflow und Alternativen

030 – Zusatzpacks, Plugins, Alternativen und Geheimtipps für bessere Bildbearbeitung

031 – Outsourcing für Retusche und Freisteller: Top-10-Dienstleister

032 – Basis-Workshop „Synthography“

033 – Perspektivische Körperverformung

Fortsetzung der klassischen Videotrainings:

012 – Lava High Fashion Marie – 16:33

013 – Lava High Fashion Varianten – 11:21

014 – Kiss Me Tiger & CATS Fashion – 13:37

015 – BROWNZ Meets Jamari – Live Workflow – 34:12

016 – Der .lrtemplate-zu-XMP-Converter – 04:34

017 – FineArt Beauty Retusche mit dem BROWNZ Photoshop Script – 13:34

018 – Editorial Beauty Retusche Look mit Editorial Script – 15:21

019 – Vogue Style Editorial BROWNZ Photoshop Script – 15:24

020 – Teal & Orange Photoshop Script – 04:15

021 – Editorial Synthografie – 21:11

022 – Workshop-PDF für „THE LIGHT COULDN’T HOLD HER“ / NudeArt

023 – Workshop-PDF zu Video 21 – BROWNZ ART Editorial Synthografie

024 – Workshop-PDF zu „BROWNZ meets Gesell“ – ChatGPT-Plugin: Adobe Connector

025 – Mysteria Version 2026 – Composing mit ChatGPT-Plugin Adobe Connector, inklusive PDF

026 – Dark Guard 2026 Composing, inklusive PDF und MP4-HD-Video-Tutorial – 23:38

027 – Dolphin Dream 2026 Composing, inklusive PDF und MP4-HD-Video-Tutorial – 09:11

028 – Dolphin Dream Gegenprobe in Photoshop direkt und mit Codex / GPT / Adobe – 15:08

029 – Die komplette Codex Photoshop Bridge Anleitung, inklusive PDF – 04:39

030 – „Neuromancer“ Adobe Connector ohne Desktop-App im GPT-Fenster, inklusive PDF – 07:33

031 – The Corridor 2026, inklusive PDF, und wo KI noch schlampig ist – 15:45

032 – Crazy Joker – Adobe Connector & alisaitteke/photoshop-mcp, inklusive PDFs – 16:12

033 – Freyja goes Fantasy / Adobe Connector / GPT / Make It Real / Upscale – 27:01

034 – Die unglaubliche weltbeste BROWNZ FineArt HighEnd Upscale Technik – 18:39

035 – Die finale Photoshop-Retusche – Beauty & Look – 15:37

036 – Als ich Codex lernen wollte, wie ich in Photoshop arbeite, inklusive PDF – 08:45

037 – Grundwissen-Archiv Juli 2026 (alle Beiträge & Linksammlungen)

038 – Wal über New York – Photoshop-Retusche durch Codex steuern – Praxis-PDF

039 – Schlusswort – finaler aktueller Workflow und Zukunftsausblick – 21:07

Transparenzhinweis: Dieser Blogbeitrag wurde von mir erstellt und mit Hilfe von KI sprachlich ausgearbeitet. Auch das Training selbst behandelt neben klassischem Photoshop aktuelle KI- und AI-Modifizierungs-Workflows.



EIN BILD IST NICHT FERTIG,
NUR WEIL ES ALT IST.

Warum ich meine alten Photoshop-Composings heute noch einmal öffne – und was neue Werkzeuge aus alter Bild-DNA machen können

Von Peter „BROWNZ“ Braunschmid · Linz

Sonntage sind bei mir gefährlich. Irgendwann öffne ich einen alten Bildordner – und plötzlich ist der freie Tag vorbei. Nicht, weil ich besonders nostalgisch werde. Sondern weil ich sofort sehe, was ich heute anders machen würde.

In meinen Archiven liegen Photoshop-Composings, Fotografien, Bildideen und angefangene Welten aus vielen Jahren. Einige davon sind mehr als zehn Jahre alt. Manche funktionieren noch immer erstaunlich gut. Andere tragen eine starke Idee in sich, wurden aber mit den damaligen technischen Möglichkeiten irgendwann an einem Punkt beendet, an dem heute noch lange nicht Schluss wäre.

Das bedeutet nicht, dass die alten Arbeiten schlecht waren. Sie zeigen ziemlich genau, was damals möglich war – und auch, was ich damals gesehen habe. Genau deshalb lösche ich solche Bilder nicht. Sie sind kein peinlicher Keller voller Jugendsünden. Sie sind mein visuelles Archiv. Und manchmal liegt dort ein Bild, das nicht noch einmal neu erfunden werden muss. Es muss nur noch einmal angesehen werden.

Alte Bilder sind keine Fehler

Wenn ich heute ein altes Composing öffne, suche ich nicht zuerst nach technischen Fehlern. Mich interessiert die ursprüngliche Idee. Warum habe ich dieses Licht gewählt? Was sollte die Figur erzählen? Welche Stimmung wollte ich erzeugen? Wo war die Bildwirkung damals bereits richtig – und an welcher Stelle ist sie unterwegs stecken geblieben?

Ein altes Bild ist für mich deshalb kein Rohstofflager, das man blind durch eine neue Maschine schiebt. Es hat bereits eine Identität. Wenn ich alles daran austausche, bis nur noch eine polierte Oberfläche übrig bleibt, habe ich nichts remastert. Dann habe ich das alte Bild bloß entsorgt und ein neues darübergelegt.

Die spannendere Aufgabe ist, die alte DNA zu erhalten. Die Pose, die Atmosphäre, die Idee, manchmal auch kleine Unsauberkeiten, die dem Bild Charakter geben. Gleichzeitig kann ich heute Bereiche neu aufbauen, die früher technisch begrenzt waren: Übergänge, Freistellungen, Lichtführung, Oberflächen, anatomische Details, räumliche Tiefe oder einfach die Auflösung.

Was sich wirklich verändert hat

Natürlich sind die Werkzeuge heute andere. Photoshop ist leistungsfähiger geworden. Auswahltechniken, Masken, Camera Raw, generative Funktionen, moderne Retuscheprogramme, Upscaling und verschiedene KI-Werkzeuge eröffnen Möglichkeiten, für die früher sehr viel mehr Handarbeit nötig war – oder die überhaupt nicht vernünftig machbar waren.

Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Der größere Unterschied sitzt nicht im Computer. Er sitzt vor dem Computer.

Ich habe heute mehr Erfahrung. Ich sehe schneller, wenn Perspektive, Licht oder Anatomie nicht zusammenpassen. Ich merke früher, ob ein Effekt das Bild unterstützt oder nur laut herumsteht. Ich weiß besser, welche Fehler man korrigieren sollte – und welche man besser in Ruhe lässt, weil sie Teil der Bildsprache geworden sind.

Neue Software kann viele Dinge beschleunigen. Sie kann aber nicht nachträglich zwanzig oder dreißig Jahre Bildpraxis installieren. Dafür gibt es noch immer keinen Downloadbutton. Wahrscheinlich ist das auch ganz gut so.

KI liefert Material. Die Kunst beginnt bei den Entscheidungen.

Ich sage es immer wieder: KI kann keine Kunst. Sie kann Bilder erzeugen, Varianten berechnen, Strukturen ergänzen, Hintergründe umbauen und erstaunlich brauchbares Material liefern. Manchmal liefert sie auch vollkommenen Blödsinn mit drei Armen, schiefen Blickrichtungen und einer Lichtquelle, die offenbar aus einer anderen Dimension kommt.

Genau deshalb ist KI für mich kein Künstler. Sie ist ein Werkzeug. Ein ziemlich mächtiges Werkzeug, aber eben ein Werkzeug.

In meinem aktuellen Workflow arbeite ich nicht nach dem Prinzip: Prompt hinein, Kunstwerk heraus. Ich arbeite im Gespräch, prüfe Zwischenschritte, kombiniere Photoshop mit eigenen Aktionen und Hilfsprogrammen, verwerfe Ergebnisse, korrigiere Details und baue das Bild Stück für Stück weiter. Codex kann dabei Programme und Arbeitsschritte steuern oder mir Varianten zugänglich machen. Die gestalterische Entscheidung bleibt trotzdem bei mir.

Das fühlt sich teilweise tatsächlich eher wie Regie an. Ich muss nicht jeden technischen Handgriff selbst ausführen, aber ich muss sehr genau wissen, was ich sehen will. Wenn ich keine klare Vorstellung habe, hilft mir auch das teuerste Werkzeug nur dabei, schneller irgendwohin zu fahren. Nur eben nicht unbedingt an den richtigen Ort.

Remastern bedeutet nicht: alles glatter machen

Gerade bei älteren Bildern ist die Versuchung groß, jedes Detail zu reinigen, jede Hautfläche zu glätten, jeden Hintergrund gestochen scharf zu rechnen und überall noch ein bisschen mehr Effekt hineinzudrücken. Das Ergebnis sieht dann technisch neuer aus – und künstlerisch oft deutlich langweiliger.

Ein gutes Remaster braucht Zurückhaltung. Die Frage lautet nicht: Was kann ich heute alles verändern? Die Frage lautet: Was muss ich verändern, damit die ursprüngliche Idee endlich so stark sichtbar wird, wie sie damals gedacht war?

Manchmal ist das ein neuer Hintergrund. Manchmal eine sauberere Lichtführung oder mehr Plastizität durch kontrolliertes Dodge & Burn. Manchmal müssen nur ein paar Übergänge, Farben und Schärfeebenen neu geordnet werden. Und manchmal schaue ich ein altes Bild an und entscheide: Das bleibt genau so. Auch das ist eine gestalterische Entscheidung.

Das Original verschwindet nicht

Ich finde den direkten Vergleich zwischen alter und neuer Fassung besonders spannend. Nicht als Wettbewerb, bei dem die neue Version das Original besiegen muss. Beide Bilder zeigen einen anderen Zeitpunkt. Das eine zeigt, wie ich damals gearbeitet und gedacht habe. Das andere zeigt, was ich heute aus derselben Idee mache.

Deshalb überschreibe ich meine alten Dateien nicht. Das Original bleibt erhalten. Es ist ein Teil meiner Geschichte und gleichzeitig die Messlatte für die neue Fassung. Eine Neufassung ist nur dann sinnvoll, wenn sie mehr kann als höhere Auflösung und sauberere Haut. Sie muss die Bildidee klarer, stärker oder emotionaler machen.

Wenn sie das nicht schafft, war die Arbeit vielleicht technisch interessant. Aber notwendig war sie nicht.

Vier Jahrzehnte Bildarbeit treffen auf neue Werkzeuge

Ich habe digitale Bilder gemacht, lange bevor jemand von generativer KI, Creator Economy oder Prompt-Marktplätzen gesprochen hat. Vom Commodore 64 und Amiga über frühe Multimedia- und Filmarbeit bis zu Photoshop, Fotografie, Composing, Lernvideos, Coachings und heutiger Synthografie haben sich die Werkzeuge ständig verändert.

Der Kern ist derselbe geblieben: Ich nehme ein Bild nicht einfach hin, wie es aus einer Kamera oder einem Programm herausfällt. Ich will wissen, was noch darin steckt.

Vielleicht ist genau das der Grund, warum mich alte Arbeiten noch immer interessieren. Sie erinnern mich nicht nur daran, was früher war. Sie stellen mir eine ziemlich direkte Frage: Was siehst du heute darin?

Und wenn die Antwort stark genug ist, öffne ich Photoshop. Dann ist der Sonntag meistens erledigt.

Ein Bild ist nicht fertig, nur weil es alt ist

Ein altes Bild neu zu bearbeiten bedeutet für mich nicht, die Vergangenheit zu korrigieren. Es bedeutet, ihr mit dem Wissen von heute noch einmal zu begegnen.

Manche Ideen waren ihrer technischen Zeit voraus. Manche brauchten schlicht mehr Erfahrung. Manche sollten genau dort bleiben, wo sie entstanden sind. Aber hin und wieder öffnet man eine alte Datei und merkt: Das Bild war nicht fertig. Ich war damals nur fertig damit.

Heute kann ich weiterarbeiten. Nicht, weil eine KI mir die Kunst abnimmt. Sondern weil neue Werkzeuge mir mehr Möglichkeiten geben, meine eigenen Entscheidungen sichtbar zu machen.

Ein letzter, ganz praktischer Hinweis: Genau diese Verbindung aus klassischer Photoshop-Arbeit, neuen KI-Werkzeugen und Synthografie steckt auch in BROWNZ REMASTERED 1. Das Training mit 46 Kapiteln und mehr als neun Stunden Videomaterial verschwindet am 3. August 2026 endgültig aus meinem Shop. Kein Sale, kein späteres Restposten-Comeback. Wer genau dieses Paket noch haben möchte, findet hier alle Informationen: BROWNZ REMASTERED 1.

BROWNZ

Transparenzhinweis: Planung, Prüfung und Freigabe durch Peter „BROWNZ“ Braunschmid. Künstliche Intelligenz unterstützte Recherche, Struktur und Formulierung; die inhaltliche Verantwortung liegt bei mir. Freiwilliger Hinweis mit Blick auf die seit 2. August 2026 geltenden Transparenzregeln des EU AI Acts: EU-Kommission.



Kein Sale. Keine Wundertüte. Kein späteres Comeback in dieser Form.

Manchmal muss etwas verschwinden, damit etwas Neues Platz bekommt.

Genau deshalb nehme ich BROWNZ REMASTERED 1 am Montag, dem 3. August 2026, im Laufe des Tages endgültig aus meinem Shop. Danach ist dieses Produkt in dieser Form nicht mehr erhältlich.

BROWNZ REMASTERED 1 wird im Laufe des 3. August 2026 endgültig entfernt.

Und endgültig bedeutet wirklich endgültig

Es wird keinen Abverkauf geben. Ich werde das Paket nicht später billiger anbieten, nicht in eine Wundertüte packen und auch nicht als versteckten Restposten wieder hervorholen.

  • Kein Sale.
  • Keine Wundertüte.
  • Kein Restposten-Comeback.
  • Keine spätere Rückkehr von BROWNZ REMASTERED 1 in derselben Form.

Es ist nach dem 3. August schlicht und einfach weg.

Warum ich diesen klaren Schnitt mache

Weil das nächste Kapitel beginnt: BROWNZ REMASTERED 2 kommt. Und wenn etwas Neues erscheint, möchte ich nicht alte und neue Versionen endlos nebeneinander herschleppen. BROWNZ REMASTERED 1 war genau für seinen Moment gedacht – und dieser Moment endet jetzt.

Vielleicht entsteht irgendwann in den kommenden Jahren wieder ein neues großes BROWNZ XXL-Paket. Das wird man sehen. Aber selbst wenn es so kommt, wäre das ein neues Produkt mit neuen Inhalten. BROWNZ REMASTERED 1 kehrt deshalb nicht einfach unter einem anderen Etikett zurück.

Was mit BROWNZ REMASTERED 1 verschwindet

Das Paket umfasst 46 Kapitel mit mehr als neun Stunden Videomaterial. Darin zeige ich meinen aktuellen Workflow aus Photoshop, KI und Synthografie – von Composing, Retusche und Freistellung bis zu Haut, Licht, Bildlooks, High-Fashion-Korrekturen und dem malerischen BROWNZ-Look.

Dazu gehören Arbeitsmaterialien, Beispieldateien, Photoshop-Aktionen, Presets und weitere Extras. Es ist ein in sich abgeschlossenes Paket. Wer genau dieses Training besitzen und dauerhaft damit arbeiten möchte, hat nur noch dieses letzte Zeitfenster.

Wenn du es noch willst, dann jetzt

Nicht irgendwann später. Nicht in der Hoffnung auf einen Rabatt. Und am besten auch nicht erst spät am Abend des 3. August, weil das Angebot im Laufe dieses Tages aus dem Shop verschwindet.

Wenn BROWNZ REMASTERED 1 noch auf deiner Liste steht, ist jetzt der Moment, zuzuschlagen.

BROWNZ REMASTERED 1 – alle Inhalte, Preise und Bestellinformationen

Am 3. August 2026 fällt der Vorhang. Danach gehört BROWNZ REMASTERED 1 zur Geschichte – und BROWNZ REMASTERED 2 übernimmt die Bühne.

BROWNZ



Painterly Grunge
Fashion Look

So baust du den kühlen, analogen High-Fashion-Look
in Lightroom und Photoshop nach

Analysiert anhand eines öffentlichen Tutorials von The Curated Lab. Der Clip arbeitet sichtbar in Capture One; hier wird die Methode praxisnah in Adobe Lightroom und Photoshop übersetzt.

Referenzclip auf Instagram ansehen

Painterly Grunge: So entsteht der kühle Fashion-Look

Dieser Look lebt nicht von einem einzelnen Preset. Er entsteht durch eine kontrollierte Spannung: tiefe, fast tintenschwarze Flächen treffen auf cyan-grüne Schatten, während Haut und wichtige Mitteltöne bewusst wärmer bleiben. Das Ergebnis wirkt zugleich modern, analog, leicht schmutzig und trotzdem hochwertig.

Im analysierten Clip passiert genau das: Die Schwarztöne werden sehr stark abgesenkt, die Schatten deutlich in Richtung Teal geschoben, die Mitteltöne mit einer warmen Gegenfarbe stabilisiert und am Ende mit grobem, unregelmäßigem Korn verdichtet. Der sichtbare Black-Regler liegt im Beispiel bei ungefähr –88. Das ist ein guter Hinweis auf die Richtung, aber kein Wert, den man blind auf jedes Foto kopieren sollte.

Was den Look ausmacht

  • Dichte, kontrolliert zulaufende Schwarztöne – ohne dass Haare und schwarze Kleidung komplett absaufen.
  • Kühle Teal- und Cyan-Töne vor allem in Schatten, Hintergrund und neutralen Flächen.
  • Wärmere, ruhigere Mitteltöne als Gegengewicht; Haut bleibt lebendig und wird nicht türkis.
  • Leicht raue Mikrokontraste, die Stoff, Haare, Make-up und Kanten stärker zeichnen.
  • Grobes, unregelmäßiges Korn statt eines feinen, sterilen Digitalrauschens.

WICHTIG  Die Werte in diesem Tutorial sind Startpunkte. Belichtung, Hautton, Lichtfarbe und Hintergrund entscheiden, wie stark du jeden Regler einsetzen kannst.

Die Ausgangsdatei

Am einfachsten funktioniert der Look mit einer RAW-Datei, klar gesetztem Licht, neutralem oder grauem Hintergrund und dunkler Kleidung. Gerade harte schwarze Stoffe, glänzende Accessoires und strukturierte Haare profitieren von der Kombination aus kühlen Schatten und rauem Korn.

  • RAW statt JPEG, wenn möglich.
  • Keine bereits extrem kontrastreiche Kameravorgabe.
  • Haut leicht unter der Clipping-Grenze belichten; Highlights nicht ausfressen lassen.
  • Der Look wirkt besonders gut bei Fashion, Beauty und charakterstarken Porträts.

Teil 1: Der Look in Lightroom

Lightroom erledigt ungefähr 80 Prozent des Looks: Tonwerte, Farbrichtung, lokale Trennung und Korn. Arbeite zuerst global und schütze die Haut erst danach mit Masken.

Schnellstart-Werte

ReglerStartwertWirkung
ProfilAdobe Neutral / Camera NeutralRuhige Basis mit Reserven
Weißabgleich5.100–5.400 K, Tonung 0 bis +4Neutral bis minimal warm
Kontrast+10 bis +20Mehr Dichte, noch kontrollierbar
Lichter–20 bis –35Haut und Glanzstellen sichern
Tiefen+5 bis +15Detail vor dem Schwarzpunkt retten
Weiß–5 bis –15Cremigere Highlights
Schwarz–65 bis –85Der zentrale Grunge-Impuls
Textur / Klarheit+15 / +8Raue, grafische Struktur
Dunst entfernen+3 bis +7Mehr Farbdichte
Korn42 / 34 / 75Menge / Größe / Unregelmäßigkeit

01   Eine neutrale Basis bauen

Wähle Adobe Neutral oder ein vergleichbar flaches Kameraprofil. Stelle Belichtung und Weißabgleich so ein, dass die Haut glaubwürdig aussieht. Das Bild darf an dieser Stelle ruhig etwas unspektakulär wirken – die Tiefe kommt später.

Startpunkt: Belichtung nach Motiv, Kontrast +15, Lichter –25, Tiefen +10, Weiß –10.

02   Die Schwarztöne verdichten

Ziehe Schwarz deutlich nach links. Beginne bei –65 und arbeite dich langsam bis etwa –85 vor. Im Referenzclip ist ungefähr –88 zu sehen. Entscheidend ist nicht die Zahl, sondern der Punkt, an dem schwarze Kleidung satt wirkt, aber noch Nähte, Falten und Haarstruktur besitzt.

KONTROLLBLICK  Aktiviere die Tiefenwarnung. Kleine wirklich schwarze Bereiche sind erwünscht; großflächiges Clipping auf Haut, Haaren oder Kleidung ist es nicht.

03   Die Gradationskurve formen

Setze eine zurückhaltende S-Kurve: Ziehe das untere Viertel leicht nach unten und hebe die oberen Mitteltöne minimal an. Lass den absoluten Schwarzpunkt verankert. So bleibt der Look druckvoll statt milchig. Für cremigere Lichter kannst du den obersten Punkt um zwei bis vier Prozent absenken.

04   Teal in die Schatten geben

Öffne Color Grading. Die Farbrichtung entspricht der sichtbaren Methode im Clip: viel Teal in den Schatten, danach eine warme Gegenbewegung in den Mitteltönen.

BereichEinstellungZiel
SchattenFarbton 185 · Sättigung 35 · Luminanz –8Kühles Petrol/Teal
MitteltöneFarbton 35 · Sättigung 12 · Luminanz +3Warme Haut und Stofftöne
LichterFarbton 45 · Sättigung 7 · Luminanz +2Schmutzig-cremige Highlights
Mischen40–50Weicher Übergang
Balance–20Mehr Gewicht auf kühlen Schatten

Wenn der Hintergrund zu türkis wird, reduziere zuerst die Schatten-Sättigung. Wenn die Haut grünlich kippt, erhöhe nicht einfach global die Temperatur – schütze die Person mit einer Maske.

05   Farben im Farbmischer beruhigen

Der Look braucht klare Farbfamilien. Gelb und Grün dürfen sich dem Teal annähern; Orange bleibt zurückhaltend warm. Nutze diese Werte als Ausgangspunkt:

FarbeFarbtonSättigungLuminanz
Rot+5–10+5
Orange–5–12+8
Gelb–35–40–5
Grün+25–20–10
Aqua–20+15–10
Blau–15–20–15

06   Haut, Hintergrund und Kleidung getrennt behandeln

Erstelle drei Masken. Je nach Lightroom-Version stehen dir Person, Motiv, Hintergrund und Objektmasken zur Verfügung. Die Bezeichnungen können leicht abweichen.

  • Person/Haut: Temperatur +4, Tonung +2, Sättigung –4, Textur –8. Auf Augen, Lippen und Haare nicht pauschal weichzeichnen.
  • Hintergrund: Temperatur –8, Tonung –4, Dunst entfernen +4, Schwarz –8. So konzentriert sich das Teal außerhalb der Haut.
  • Kleidung/Haare: Textur +15, Klarheit +10, Schwarz –10. Nur verwenden, wenn dort noch Zeichnung vorhanden ist.

07   Das Korn als Gestaltungsmittel einsetzen

Der Clip wählt sichtbar ein grobes „Harsh Grain“. In Lightroom lässt sich das mit einer relativ hohen Unregelmäßigkeit übersetzen: Menge 42, Größe 34, Unregelmäßigkeit 75. Bei hochauflösenden Dateien darf die Größe bis etwa 40 steigen; bei kleinen JPEGs eher bei 25 bis 30 bleiben.

PROFI-TIPP  Beurteile Korn immer bei 100 Prozent. In der verkleinerten Vorschau sieht es fast immer schwächer aus als im Export.

08   Schärfen, ohne die Haut zu zerstören

Nutze Betrag 45, Radius 0,8, Detail 30 und Maskieren 70 als Startpunkt. Halte beim Maskieren-Regler Alt/Option gedrückt: Geschärft werden sollen vor allem Kanten, Haare, Augen, Stoff und Accessoires – nicht jede Pore.

Lightroom-only: Wann du hier schon aufhören kannst

Für Social Media, Reportage oder große Serien reicht die Lightroom-Version oft vollständig. Photoshop lohnt sich, wenn du Haut und Hintergrund präziser trennen, einzelne Farbbereiche kontrollieren oder die grafische Mikroschärfe gezielt aufbauen möchtest.

Teil 2: Das professionelle Photoshop-Finish

Öffne das Foto aus Lightroom als Smartobjekt in Photoshop. So bleibt der RAW-Look editierbar und du kannst später zu den Basiseinstellungen zurückkehren.

01   Retusche bewusst knapp halten

Entferne nur temporäre Hautunreinheiten, Staub und Ablenkungen. Der Look funktioniert, weil die Oberfläche real bleibt. Zu viel Frequenztrennung oder Weichzeichnung nimmt dem Bild genau die Spannung, die das Korn später verstärken soll.

02   Farbtrennung mit Farbbalance verfeinern

Lege eine Farbbalance-Einstellungsebene an und aktiviere „Luminanz erhalten“. Nutze folgende Werte als Startpunkt:

TonwertRegler 1Regler 2Regler 3
TiefenCyan/Rot –15Magenta/Grün +5Gelb/Blau +8
MitteltöneCyan/Rot +8Magenta/Grün 0Gelb/Blau –5
LichterCyan/Rot +3Magenta/Grün 0Gelb/Blau –4

Wenn die Haut zu kühl wird, male mit einem weichen schwarzen Pinsel bei 20–30 Prozent Deckkraft in die Ebenenmaske. Der Hintergrund darf deutlich stärker reagieren als das Gesicht.

03   Painterly Microcontrast aufbauen

Erzeuge eine zusammengefasste Kopie auf einer neuen Ebene und konvertiere sie in ein Smartobjekt. Wende den Hochpassfilter mit 2,0 bis 3,0 Pixeln an und stelle die Ebene auf „Weiches Licht“ bei 25 bis 35 Prozent Deckkraft. Maskiere die Wirkung auf Haaren, Kleidung, Make-up-Kanten und Accessoires ein; auf glatter Haut bleibt sie sehr schwach.

WARUM DAS FUNKTIONIERT  Der Hochpass erzeugt keine gemalte Fläche. Er trennt nur ausgewählte Kanten stärker vom ruhigen Hintergrund – genau diese kontrollierte Kantenzeichnung lässt das Bild grafischer und „painterly“ wirken.

04   Optionaler Teal-Glaze mit Verlaufumsetzung

Lege eine Verlaufumsetzung an: Schatten #092F31, Mitteltöne #7A6E62, Lichter #F0DDD0. Stelle die Ebene auf „Farbe“ oder „Weiches Licht“ und reduziere die Deckkraft auf 10 bis 20 Prozent. Schütze die Haut über die Ebenenmaske. Dieser Schritt ist optional – er hilft vor allem, wenn Hintergrund und Schwarzflächen noch farblich auseinanderfallen.

05   Dodge & Burn für die Editorial-Dichte

Nutze zwei Kurven-Einstellungsebenen: eine leicht heller, eine leicht dunkler. Male mit weichem Pinsel bei fünf bis zehn Prozent Fluss. Helle Wangenknochen, Augen, Schmuck und Stoffkanten subtil auf; vertiefe Konturen, Falten und den äußeren Bildrand. Das Ziel ist Form, nicht Beauty-Retusche.

06   Grobes Korn in Photoshop ergänzen

Wenn das Lightroom-Korn nicht ausreicht, lege eine neue Ebene mit 50 Prozent Grau an und stelle sie auf „Ineinanderkopieren“. Wende „Rauschen hinzufügen“ mit 8 bis 12 Prozent, Gaußsche Normalverteilung und „Monochromatisch“ an. Danach Gaußscher Weichzeichner mit 0,3 bis 0,5 Pixeln. Reduziere die Ebenendeckkraft auf 35 bis 55 Prozent.

Vermeide doppeltes Korn: Wenn Lightroom bereits stark arbeitet, nutze die Photoshop-Ebene nur sehr zurückhaltend oder lasse sie weg.

07   Finale Kontrolle und Export

  • Haut bei 100 Prozent prüfen: keine cyanfarbenen Schatten an Nase, Augen oder Kiefer.
  • Schwarze Kleidung prüfen: mindestens an wichtigen Kanten muss noch Zeichnung sichtbar sein.
  • Korn in Originalgröße und in der geplanten Webgröße kontrollieren.
  • Für WordPress als sRGB-JPEG exportieren; lange Kante meist 2.000–2.500 Pixel, Qualität 80–88.
  • Für ein Retina-Hero lieber 3.000 Pixel lange Kante, sofern Dateigröße und Theme es erlauben.

Die Ebenenstruktur in Photoshop

EbeneNameFunktion
06KornOverlay, 35–55 %
05Dodge & BurnZwei Kurven mit Masken
04Teal-GlazeVerlaufumsetzung, 10–20 %
03Painterly MicrocontrastHochpass, Weiches Licht
02FarbbalanceKühle Tiefen, warme Mitteltöne
01RetuscheSeparat und reversibel
00Lightroom-SmartobjektRAW-Basis

Typische Fehler – und wie du sie vermeidest

ProblemUrsacheLösung
Haut wird türkisColor Grading global zu starkPersonenmaske wärmen; Teal aus Haut ausmaskieren
Schwarz ist nur noch ein LochBlack-Regler ohne Kontrolle abgesenktTiefen leicht öffnen; lokale Kleidungmaske
Bild wirkt digital überschärftKlarheit und Hochpass überallMikrokontrast nur auf Kanten und Textilien
Korn sieht nach Handyfilter ausZu fein oder zu gleichmäßigGröße und Unregelmäßigkeit erhöhen; Menge reduzieren
Teal dominiert allesKeine warme GegenfarbeMitteltöne dezent orange/cremig balancieren
Look passt nur auf ein FotoBelichtung/WB im Preset gespeichertDiese Werte vom Preset ausschließen

Als Lightroom-Preset speichern

Speichere ein Benutzer-Preset, aber hake nur die stilbildenden Einstellungen an: Gradationskurve, Color Grading, Farbmischer, Effekte, Detail und gegebenenfalls Kalibrierung. Belichtung, Weißabgleich, Zuschnitt, Objektivkorrektur und motivabhängige Masken sollten normalerweise nicht fest im Preset landen.

PRESET-NAME  BROWNZ · Painterly Grunge Fashion · Base

Die 60-Sekunden-Rezeptur

  • Neutrales Profil und saubere Hautbelichtung einstellen.
  • Schwarz auf etwa –70 bis –85 ziehen, Tiefen leicht öffnen.
  • Teal in die Schatten, warmes Orange in die Mitteltöne.
  • Haut mit Personenmaske schützen, Hintergrund kühler ziehen.
  • Textur +15, Klarheit +8, Dunst entfernen +5.
  • Korn etwa 42 / 34 / 75.
  • In Photoshop Farbbalance, gezielten Hochpass und lokale Formkorrektur ergänzen.

FAQ

Funktioniert der Look auch mit JPEG?

Ja, aber vorsichtiger. Reduziere die Stärke von Schwarz, Color Grading und Klarheit um ungefähr ein Drittel. JPEG-Dateien reagieren schneller mit Tonwertabrissen und unruhigen Hautfarben.

Brauche ich einen grauen Hintergrund?

Nein. Ein neutraler Hintergrund macht die Farbrichtung nur leichter kontrollierbar. Bei bunten Locations solltest du Gelb, Grün und Blau im Farbmischer zurückhaltender behandeln und den Hintergrund stärker maskieren.

Kann Lightroom den kompletten Look allein erzeugen?

Ja, für viele Anwendungen. Photoshop wird erst dann wichtig, wenn du die Farbbalance präzise aus Haut und Hintergrund trennen, die Kantenwirkung lokal steuern oder ein besonders sauberes High-Fashion-Finish aufbauen willst.

Warum sieht derselbe Wert auf jedem Bild anders aus?

Weil RAW-Profil, Kamera, Weißabgleich, Licht, Hautton und Hintergrund die Ausgangsfarben verändern. Der Look ist deshalb ein System aus Beziehungen – kühle Schatten gegen warme Mitteltöne – und kein starres Zahlenpaket.

Fazit

Der Painterly-Grunge-Look funktioniert dann am besten, wenn er nicht nach Effekt aussieht. Die Schwarztöne dürfen tief sein, das Teal darf deutlich spürbar sein und das Korn darf rau wirken – aber Haut, Augen und wichtige Stoffdetails brauchen weiterhin Kontrolle. Genau diese Balance macht aus einem schnellen Social-Media-Look ein glaubwürdiges Fashion-Finish.

KURZ GESAGT  Dichte Schwarztöne. Kühles Teal in den Schatten. Warme Mitteltöne. Hautschutz. Grobes Korn. Präzise Kanten statt flächiger Überschärfung.

Quellen und technische Hinweise

The Curated Lab – „How to get the Painterly Grunge Fashion Look“ (öffentlicher Instagram-Clip)

Adobe: Einführung in Adobe Camera Raw und nichtdestruktive RAW-Verarbeitung

Adobe: Masken und lokale Korrekturen in Camera Raw

Adobe: Presets in Camera Raw erstellen und aktualisieren

Adobe: Filtereffekte in Photoshop

Hinweis zur Übertragung: Der Referenzclip zeigt eine Bearbeitung in Capture One. Die im Artikel genannten Lightroom- und Photoshop-Werte sind eine fachliche Übersetzung der sichtbaren Methode und bewusst als anpassbare Startwerte formuliert.

Transparenzhinweis zum EU AI Act

Inhalt, fachliche Vorgaben und redaktionelle Verantwortung stammen vom Brownz-Art-Team. Die Ausformulierung dieses Artikels wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und anschließend redaktionell geprüft.



Ein Coaching-Tag, der nicht um 16 Uhr endet

Deine Fragen. Deine Unterlagen. Deine persönlichen Videos.

Bei einem Einzelcoaching kann man in sechs Stunden verdammt viel lernen. Man kann sich aber unmöglich alles merken, mitschreiben und gleichzeitig konzentriert mitarbeiten. Genau deshalb besteht mein Personal Coaching nicht nur aus dem gemeinsamen Tag bei mir in Linz. Du bekommst auch eine individuelle Vor- und Nachbereitung, damit das Wissen nachher nicht einfach im kreativen Nebel verschwindet.

Die grundsätzlichen Informationen zu Ablauf, Themen, Preisen und Anmeldung findest du im Originalartikel „Personal Coaching bei BROWNZ in Linz“. Hier geht es jetzt um das, was zusätzlich rund um dein persönliches Coaching passiert.

Schick mir deinen Fragenkatalog

Wenn du ein Einzelcoaching bei mir buchst, kannst – und sollst – du mir bereits vor dem Termin einen Fragenkatalog schicken. Je konkreter deine Fragen sind, desto genauer kann ich den Tag auf dich zuschneiden. Es ist völlig egal, ob es um Photoshop, Bildbearbeitung, Composing, Retusche, Synthografie, KI-Workflows, Programme, Plugins oder ein konkretes Bildproblem geht.

Du musst dabei keine perfekten Fachfragen formulieren. Ein ehrliches „Warum funktioniert das bei mir nie?“ reicht vollkommen. Ich schaue mir an, worum es tatsächlich geht, recherchiere die Antworten und bereite die Themen so vor, dass wir beim Coaching nicht erst eine Stunde lang herausfinden müssen, wo der Hund begraben liegt.

Wichtig: Der Fragenkatalog ist kein Test und keine Hausaufgabe. Er ist deine Möglichkeit, aus einem allgemeinen Coaching wirklich deinen persönlichen Workshop zu machen.

Aus deinen Fragen entstehen deine eigenen Workshop-Unterlagen

Aus den eingesandten Fragen erstelle ich ein eigenes Word-Dokument mit den passenden Antworten. Nicht als hingeworfene Stichwortsammlung, sondern komplett recherchiert und so aufgebaut, dass du später damit weiterarbeiten kannst.

Je nach Thema enthält dieses Dokument:

  • verständliche Antworten auf deine konkreten Fragen,
  • einsteigerfreundliche Step-by-Step-Anleitungen,
  • konkrete Arbeitsschritte und sinnvolle Einstellungen,
  • anklickbare weiterführende Links,
  • Hinweise auf verwandte Themen und zusätzliche Möglichkeiten,
  • Erklärungen dazu, warum ein bestimmter Weg funktioniert – und wo die typischen Fehler liegen.

Damit hast du nach dem Coaching nicht irgendein allgemeines Skript, das schon zwanzig andere Leute bekommen haben. Du hast deine eigenen Workshop-Unterlagen, aufgebaut rund um deine Fragen, deine Bilder und deinen Workflow. Das ist ein ziemlich großer Unterschied.

Ich schreibe mit – damit du es nicht dauernd tun musst

Während eines Einzelcoachings sollte man arbeiten, ausprobieren, nachfragen und auch einmal einen Fehler machen dürfen. Was man nicht tun sollte: sechs Stunden lang hektisch jeden Satz mitschreiben. Dann hat man am Ende zwar einen Roman, aber vom eigentlichen Coaching nur die Hälfte mitbekommen.

Deshalb notiere ich mir die wichtigsten Punkte, offenen Fragen und jene Stellen, bei denen eine zusätzliche Erklärung später sinnvoll ist. So kann ich nach dem Coaching noch einmal gezielt aufarbeiten, was während des Tages besonders wichtig war.

Persönliche Full-HD-Videos nach dem Coaching

Wo es sinnvoll ist, produziere ich nach dem Termin zusätzliche Videos, in denen ich genau diese Fragen oder Arbeitsschritte noch einmal durchgehe. In Ruhe, Schritt für Schritt und direkt am Bildschirm. Du siehst also nicht nur, was zu tun ist, sondern auch, wo du klicken musst, welche Einstellungen entscheidend sind und was du besser bleiben lässt.

Diese Videos werden in Full HD aufgezeichnet und über einen Transferlink bereitgestellt. Du kannst sie herunterladen, archivieren und später so oft ansehen, wie du möchtest. Gerade bei komplexen Photoshop-Schritten, KI-Workflows oder längeren Composings ist das wesentlich sinnvoller als drei Seiten handschriftliche Notizen, die zwei Wochen später aussehen wie eine verschollene Geheimschrift.

Diese individuelle Vor- und Nachbereitung ist beim gebuchten Personal Coaching im Preis enthalten. Es geht nicht darum, nach dem Termin noch jede Kleinigkeit extra zu verrechnen. Es geht darum, dass du mit den Antworten tatsächlich weiterarbeiten kannst.

Der Punkt ist: Ein Coaching ist für mich erst dann sinnvoll, wenn du danach selbstständig weiterkommst. Nicht, wenn du drei Tage später wieder genau an derselben Stelle festhängst.

Du kannst nicht nach Linz kommen? Dann kommt das Coaching zu dir

Nicht jeder kann für einen Tag nach Linz fahren. Vielleicht wohnst du zu weit weg, hast keine Zeit für die Anreise oder möchtest lieber in deinem eigenen Tempo arbeiten. Auch dafür gibt es eine Lösung: Das Einzelcoaching kann vollständig als persönliches Videotraining umgesetzt werden.

Du schickst mir deine Fragen, Themen, Bilder oder konkreten Probleme. Ich arbeite daraus ein individuelles Trainingskonzept aus und produziere eigens für dich entsprechende Videoaufzeichnungen in Full HD. Darin erkläre ich die gewünschten Themen Schritt für Schritt – nicht allgemein für irgendeine Zielgruppe, sondern gezielt für einen einzigen Teilnehmer: dich.

Die Videos haben in Summe eine Gesamtlaufzeit, die dem Umfang eines kompletten Workshop-Tages entspricht. Du bekommst sie anschließend über Transferlinks und kannst sie herunterladen. Damit erhältst du kein zusammengeschnittenes Standardpaket aus dem Archiv, sondern ein persönliches Einzelcoaching in Videoform.

Was die reine Videovariante besonders macht

  • Du musst nicht nach Linz anreisen.
  • Die Inhalte werden ausschließlich anhand deiner Fragen zusammengestellt.
  • Jeder Schritt kann beliebig oft angesehen, gestoppt und wiederholt werden.
  • Die Erklärungen liegen in Full HD vor und bleiben dir als persönliche Unterlagen erhalten.
  • Du kannst direkt an deinen eigenen Bildern und Themen weiterarbeiten.
  • Zusätzliche Links und schriftliche Hinweise ergänzen die Videoaufzeichnungen, wo es sinnvoll ist.

Der Ablauf ist einfach: Du meldest dich bei mir, beschreibst deine Themen und schickst mir deinen Fragenkatalog. Wenn nötig, kommen Beispielbilder oder Informationen zu deinem bisherigen Workflow dazu. Wir klären Schwerpunkt und Umfang. Danach recherchiere ich, produziere deine persönlichen Full-HD-Videoanleitungen und stelle dir alles über Transferlinks zum Download bereit.

Auch hier gilt: Es wird kein starres Standardprogramm abgespult. Wenn du wissen willst, wie du ein bestimmtes Composing aufbaust, einen Retusche-Workflow verbesserst, KI sinnvoll in Photoshop integrierst oder endlich einen hartnäckigen Fehler loswirst, dann genau darum geht es.

Warum ich das so mache

Es gibt im Internet mehr Tutorials, als ein Mensch in drei Leben ansehen könnte. Trotzdem bleibt oft genau jene Frage unbeantwortet, an der man gerade hängt. Das liegt nicht unbedingt daran, dass die Tutorials schlecht sind. Sie wurden nur nicht für dich gemacht.

Mein Personal Coaching funktioniert anders. Wir beginnen nicht bei einem fixen Lehrplan, sondern bei deinen Fragen. Daraus entstehen der gemeinsame Tag, deine schriftlichen Unterlagen und – wenn nötig – zusätzliche Videos. Oder eben das komplette persönliche Videotraining, wenn eine Anreise nicht möglich ist.

Keine Massenabfertigung. Kein Geheimniskrämer-Theater. Kein „das kommt dann im nächsten kostenpflichtigen Modul“. Sondern konkrete Antworten, nachvollziehbare Arbeitsschritte und Unterlagen, die nach dem Coaching noch einen Wert haben.

Infos und Anmeldung

Alle grundsätzlichen Informationen zum Coaching-Tag bei mir in Linz findest du im Originalartikel auf brownz.art.

Die kompakte Coaching-Übersicht findest du außerdem hier: Coaching & Workshops bei BROWNZart

Wenn du ein persönliches Coaching in Linz oder die individuelle Videovariante möchtest, schick mir einfach deine Anfrage – gerne bereits mit ein paar Stichpunkten zu deinen Themen.

E-Mail: Brownz@5inchmedia.tv oder Brownz@Brownz.art

Fragen schicken. Probleme zeigen. Neugier mitbringen. Den Rest bauen wir so auf, dass es für dich tatsächlich Sinn ergibt.

Peter „BROWNZ“ Braunschmid — Linz

Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel wurde von Brownz inhaltlich erarbeitet. Die Ausformulierung und redaktionelle Gestaltung erfolgten mit Unterstützung künstlicher Intelligenz. Dieser Hinweis dient der transparenten Kennzeichnung im Sinne des EU AI Acts.



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Series: THE LUXURY ICONS CLUB

72-STUNDEN-SPECIAL

Snoopy is gone. Das vorherige 72-Stunden-Special ist beendet – und genau so soll diese kleine Sale-Serie funktionieren: kurz sichtbar, klar limitiert, dann weg.

Heute startet das neue One-of-One: TRUE LOVE – ICONS KISS BETTER.

Das Bild gehört zur Serie THE LUXURY ICONS CLUB. Es verbindet Comic-Nostalgie, Pop-Art, Street-Feeling, Drips und Acryl-Veredelung zu einem lauten, farbigen Statement über Liebe, Ikonen und moderne Sammlerenergie.

Zwei Pop-Icons, ein Kuss und sehr viel Farbe. Kein stilles Liebesbild. Eher ein urbaner Liebesknall. True Love wins.

72-Stunden-Special

Verfügbar: 28.06.2026, 11:15 bis 01.07.2026, 11:15

Format: 36 × 54 cm

Preis: 550 €

Edition: Einzelstück / One of One

Technik: Zeichnung · Fotografie · Syntografie · Acryl-Veredelung

Material: Fine Art Print auf William Turner Büttenpapier · signiert

Proof of Artist: inkludiert

Rahmung: optional auf Anfrage erhältlich

Anfragen & Reservierung: brownz@brownz.art

Nur 72 Stunden. Danach ist auch dieses Bild weg. Gone.

BROWNZ Is Art

English

TRUE LOVE – ICONS KISS BETTER

Series: THE LUXURY ICONS CLUB

72-HOUR SPECIAL

Snoopy is gone. The previous 72-hour special has ended – and this is exactly how this small sale series is meant to work: visible for a short moment, clearly limited, then gone.

Today, the next one-of-one piece enters the sale: TRUE LOVE – ICONS KISS BETTER.

The work is part of THE LUXURY ICONS CLUB. It brings together comic nostalgia, pop art, street energy, drips and acrylic refinement into a bold visual statement about love, icons and modern collecting culture.

Two pop icons, one kiss and a lot of color. Not a quiet love story. More like an urban love explosion. True Love wins.

72-Hour Special

Available: 28.06.2026, 11:15 until 01.07.2026, 11:15

Size: 36 × 54 cm

Price: €550

Edition: One of One

Technique: Drawing · photography · syntography · acrylic refinement

Material: Fine art print on William Turner mould-made paper · signed

Proof of Artist: included

Framing: available on request

Inquiries & reservation: brownz@brownz.art

Only 72 hours. After that, this piece is gone too. Gone.

BROWNZ Is Art



Ein Tag für Photoshop, Syntografie, Bildbearbeitung, KI-Workflows und all die Fragen, die man in keinem YouTube-Tutorial gescheit beantwortet bekommt.

Die Personal Coachings bei mir werden wieder gebucht. Und ja, man kann sie weiterhin ganz normal anfragen. Nicht als Massenkurs, nicht als steifes Seminar mit Namensschild und Mineralwasser in Reih und Glied, sondern als persönlicher Tag bei mir in Linz. Direkt, praktisch und auf deine Fragen zugeschnitten.

Es geht dabei nicht darum, irgendein fixes Programm brav abzuspulen. Es geht um das, was du wirklich wissen willst. Photoshop. Bildbearbeitung. Syntografie. KI-Workflows. Composings. Retusche. Bildideen. Fehler, die dich wahnsinnig machen. Oder einfach die Frage: „Wie zur Hölle machst du das eigentlich?“

Ein Tag in meiner Nerdbude

Das Coaching findet bei mir in Linz statt. Ein Tag, 10:00 bis 16:00 Uhr. Also genug Zeit, um nicht nur an der Oberfläche herumzukratzen, sondern wirklich reinzugehen. Du kannst deine eigenen Themen, Bilder, Fragen und Probleme mitbringen. Genau dafür ist dieses Coaching da.

Und weil Sommer in Österreich inzwischen manchmal eher nach Backofen mit WLAN klingt: Bei mir ist es klimatisiert. Kein heißes Kämmerlein, kein kreatives Dahinschmelzen bei 17.000 Grad. Im Sommer ist es kühl, im Winter ist es warm. So banal, so wichtig. Man arbeitet einfach besser, wenn man nicht am Sessel festklebt.

Individuell, ehrlich, ohne Geheimniskrämerei

Der Punkt ist: Du bekommst keine Show. Du bekommst meine Erfahrung, meine Arbeitsweise und Antworten auf deine Fragen. Ich zeige, was ich mache, wie ich es mache und warum ich es so mache. Ohne dieses „ein bisschen verraten wir, aber das Entscheidende behalten wir für uns“-Theater.

Auf der Coaching-Seite steht es eh schon schön direkt: FULL SCALE PHOTOSHOP, 100 % BROWNZ, NO SECRETS. Genau so ist es gemeint. Wenn du an einem Bild hängst, schauen wir uns das an. Wenn dein Workflow nicht rund läuft, gehen wir da rein. Wenn du wissen willst, wie Photoshop, KI und Syntografie sinnvoll zusammenspielen, dann ist das der richtige Tag dafür.

Auch unter der Woche möglich

Termine sind grundsätzlich auch unter der Woche möglich. Einfach anfragen, schauen, was frei ist, und dann wird ein Termin ausgemacht. Das ist kein riesiger Akademiebetrieb mit Kalenderdrama, sondern ein persönliches Coaching. Genau deswegen funktioniert es auch so gut.

Und ja: Das Ganze ist gegenüber früher günstiger geworden. Aktuell liegt der Tag inklusive Daten- und Videopaket bei 444 Euro. Für alle, die mein Brownz-Archiv schon haben, es nicht brauchen oder als Wiederholungstäter wiederkommen, gibt es die Variante um 255 Euro.

Für wen ist das gedacht?

  • für Fotografen, die bei Bildbearbeitung und Composing weiterkommen wollen
  • für Künstler, die mit KI und Syntografie nicht nur herumspielen, sondern besser arbeiten wollen
  • für Photoshop-Leute, die endlich konkrete Antworten auf ihre eigenen Bilder wollen
  • für Einsteiger, die nicht zehn Jahre herumirren wollen
  • für Fortgeschrittene, die ihren Workflow schärfen möchten

Im Grunde ist es einfach: Wenn du mit Bildern arbeitest und dir denkst, da geht noch mehr, dann ist so ein Tag wahrscheinlich sinnvoller als das hundertste Tutorial, bei dem am Ende wieder genau deine Frage nicht beantwortet wurde.

Infos und Anmeldung

Alle Infos zum Personal Coaching findest du hier:

Personal Coaching bei BROWNZart

Oder einfach direkt per Mail anfragen: Brownz@5inchmedia.tv oder Brownz@Brownz.art

Wenn du ein Coaching willst, melde dich. Fragen mitbringen, Bilder mitbringen, Neugier mitbringen. Den Rest schauen wir uns gemeinsam an.

Peter „BROWNZ“ Braunschmid — Linz



Blogbeitrag mit BrownzKI Hilfe | Faktencheck und Linkprüfung | Stand: 18. Juni 2026

Grundlage: Adobe Photoshop 2026, Desktop-Version 27.8. Die aktuelle Adobe-Hilfeseite wurde am 18. Juni 2026 aktualisiert.

Primärquelle: Adobe – Neuerungen in Photoshop auf dem Desktop | Gegenprüfung: Adobe Release Notes | CG Channel Photoshop 27.8

Moin. Photoshop ist inzwischen nicht mehr einfach nur Photoshop. Es ist Bildbearbeitung, Retusche, Layout, KI, Cloud, Firefly, Partner-Modelle, Content Credentials und trotzdem immer noch dieser alte Werkzeugkasten, mit dem man Bilder entweder rettet oder ruiniert. Je nachdem, wer davor sitzt.

Dieser Beitrag ist für Leute geschrieben, die Photoshop wirklich benutzen wollen. Nicht zum Angeben. Nicht zum Knöpfe-Sammeln. Sondern für echte Arbeit: Fotografie, Composing, Synthografie, Retusche, Social Media, Prints und alles dazwischen.

Ich habe mir die aktuellen Adobe-Seiten, die offiziellen Funktionsseiten, die Release Notes und externe Gegenchecks angesehen. Nicht jede neue Funktion ist automatisch wichtig. Manche sind Spielzeug. Manche sparen dir aber tatsächlich Stunden. Und genau diese Dinger stehen hier drin.

Wichtig ist nicht, dass Photoshop jetzt noch mehr kann. Wichtig ist, dass du weißt, wann du was benutzt – und wann du den ganzen KI-Zauber wieder brav an die Leine nimmst.

FaktenstandGeprüft am 18. Juni 2026. Adobe nennt auf der deutschsprachigen Neuerungen-Seite Photoshop 2026 Version 27.8 als Juni-2026-Stand. Die technischen Anforderungen wurden zusätzlich gegengeprüft.
Was geprüft wurdeAdobe Neuerungen, Adobe Release Notes, konkrete Adobe-Funktionsseiten, technische Anforderungen, externe Fachmeldung CG Channel und Adobe Community-Hinweis.
Nicht übernommenReine YouTube-Behauptungen, Social-Media-Posts, dubiose Downloadseiten und alte 2025er-Listen. Die sehen oft laut aus, helfen aber nicht.

Die 15 Tipps in Kurzform

  • Version 27.8 wirklich installieren und nicht nach 2025er-Logik arbeiten.
  • Bei „Bild generieren“ bewusst das KI-Modell wählen.
  • Generatives Füllen nicht als Zauberstab, sondern als Variantenlabor nutzen.
  • Referenzbilder verwenden, wenn Stil, Objekt oder Komposition zusammenhalten sollen.
  • Beim Entfernen-Werkzeug zwischen Cloud, Gerät und ohne generative KI unterscheiden.
  • „Störende Elemente suchen“ für Kabel, Personen und allgemeine Bildstörer testen.
  • Reflexionen durch Glas separat entfernen und als Ebene kontrollieren.
  • Harmonisieren vor dem manuellen Dodge & Burn einsetzen.
  • Objekt drehen nutzen, wenn ein 2D-Objekt räumlicher wirken soll.
  • Ebenen automatisch bereinigen und benennen lassen.
  • Das neue Aktionenbedienfeld als echten Workflow-Booster sehen.
  • Dynamischen Text für Formen, Bögen und Layouts verwenden.
  • Verläufe nach dem Anwenden weiter bearbeiten statt alles neu zu bauen.
  • Neue Einstellungsebenen für Klarheit, Dunst, Körnung, Farbe und Dynamik als Finish-Stapel nutzen.
  • Generatives Hochskalieren und Content Credentials bewusst einsetzen – Qualität plus Nachweis.

Der Beitrag

1. Arbeite wirklich mit Photoshop 2026 Version 27.8 – nicht mit deinem alten Muskelgedächtnis

Klingt banal. Ist es nicht. Viele arbeiten mit einer neuen Version so, als wäre sie noch 2022.

Warum das zählt: Adobe führt für Juni 2026 Photoshop 2026 Version 27.8 an. Diese Version bringt unter anderem die Auswahl von KI-Modellen bei „Bild generieren“. Dazu kommen in den vorherigen 27.x-Versionen Funktionen wie Firefly Boards, geräteseitige KI beim Entfernen-Werkzeug, Objekt drehen, Reflexionsentfernung, neue Einstellungsebenen und mehr. Wer nur „Photoshop öffnen und los“ macht, übersieht genau die Dinge, die den Workflow schneller machen.

So nutze ich es: Ich würde zuerst Creative Cloud öffnen, Photoshop aktualisieren, dann in Photoshop über Hilfe > Systeminformationen oder Über Photoshop die Version prüfen. Erst danach macht es Sinn, Tutorials oder Tipps nachzubauen. Sonst suchst du Funktionen, die bei dir noch gar nicht drin sind.

Brownz-Hinweis: Neue Version heißt nicht automatisch besseres Bild. Aber alte Gewohnheit heißt sehr oft: unnötig langsam. Gerade bei Kundenjobs ist das Geld, das auf dem Tisch liegen bleibt.

Quelle: Adobe Neuerungen | Release Notes

2. Wähle bei „Bild generieren“ das passende KI-Modell – nicht einfach das erste Ergebnis

Photoshop ist hier nicht mehr nur Firefly-Schublade. Du kannst Modelle bewusster wählen.

Warum das zählt: In Photoshop 2026 Version 27.8 beschreibt Adobe die Auswahl von Adobe Firefly und Partner-KI-Modellen für „Bild generieren“. Das ist wichtiger, als es klingt. Unterschiedliche Modelle liefern unterschiedliche Looks, andere Details, andere Bildlogik. Für Konzeptbilder, Moodboards oder schnelle Hintergrundideen kann das gut sein. Für fertige Kunst ist es nur der Startpunkt.

So nutze ich es: Ich würde nicht schreiben: „beautiful woman in cinematic light“ und dann hoffen. Ich würde erst entscheiden: brauche ich saubere kommerzielle Firefly-Ästhetik, experimentellere Partner-Modelle oder nur eine grobe Struktur? Dann generieren, die beste Variante nehmen, in Photoshop zerlegen und handwerklich fertig machen.

Brownz-Hinweis: KI-Modellwahl ist wie Objektivwahl. Du kaufst dir ja auch kein 14mm-Fisheye, wenn du ein klassisches Beauty-Porträt bauen willst. Also nicht blind klicken.

Quelle: Adobe Modellwahl | Bild generieren

3. Nutze Generatives Füllen als Variantenmaschine – nicht als Endproduktmaschine

Der Fehler ist nicht Generatives Füllen. Der Fehler ist, ihm alles zu glauben.

Warum das zählt: Generatives Füllen ist stark, wenn du Auswahlbereiche gezielt definierst und verschiedene Varianten gegeneinander testest. Seit Photoshop 2026 ist vor allem die Modellwahl interessanter geworden: Adobe-Modelle, Partner-Modelle, Firefly Fill & Expand und je nach Situation unterschiedliche Ergebnisse. Der Trick liegt nicht im Prompt allein, sondern in Auswahl, Kante, Kontext und Nacharbeit.

So nutze ich es: Ich markiere nie riesige Bereiche ohne Plan. Lieber kleiner arbeiten: erst Objektkante, dann Hintergrund, dann Schatten, dann Übergänge. Jede Generation wird als Material verstanden. Das finale Bild entsteht danach: Masken, Kurven, Dodge & Burn, Farblook, Körnung, Schärfe, Komposition.

Brownz-Hinweis: Wenn das Ergebnis sofort „KI“ schreit, ist es nicht fertig. Dann ist es ein Rohling. Ein digitales Steak im Supermarkt, noch nicht gebraten.

Quelle: Generatives Füllen | KI-Modelle

4. Verwende Referenzbilder, wenn das Bild konsistent bleiben soll

Das ist einer der unterschätzten Punkte: ein Referenzbild ist oft stärker als ein langer Prompt.

Warum das zählt: Adobe beschreibt für Generatives Füllen die Arbeit mit Referenzbildern. Du kannst damit Objekt, Gesamtbild, Komposition oder Stil besser steuern. Bei Adobe-Modellen gibt es Optionen wie „Objekt“ oder „Ganzes Bild“. Bei Partnermodellen lassen sich laut Adobe mehrere Referenzbilder verwenden, zum Beispiel bei Flux oder Gemini.

So nutze ich es: Für Synthografie, Mode, Produktlook oder Serienbilder ist das Gold. Ich würde ein gutes Referenzbild für Haltung, Material, Farbwelt oder Outfit nehmen und danach sehr gezielt generieren. So entstehen keine 15 Varianten, die aussehen, als wären sie aus 15 verschiedenen Universen gefallen.

Brownz-Hinweis: Referenzbilder ersetzen keine Bildidee. Sie halten nur die Maschine auf Spur. Die Richtung musst du trotzdem selbst kennen.

Quelle: Referenzbilder | Generatives Füllen

5. Stell beim Entfernen-Werkzeug bewusst ein: Cloud, Gerät oder keine generative KI

Das Entfernen-Werkzeug ist 2026 nicht mehr nur ein Pinsel. Es ist ein Entscheidungspunkt.

Warum das zählt: Adobe beschreibt beim Entfernen-Werkzeug den Modus: Automatisch, generative KI aktiviert oder generative KI deaktiviert. Bei aktivierter generativer KI kannst du zwischen Cloud-Verarbeitung und Gerät wählen. Das geräteseitige Modell läuft lokal, nachdem es heruntergeladen wurde, sofern die Hardware passt.

So nutze ich es: Bei sensiblen Bildern oder schnellen Retuscheaufgaben ist das spannend. Ich würde testen: Kleine Hautstörung ohne KI? Störendes Objekt mit lokaler Verarbeitung? Schwieriger Hintergrund mit Cloud? Du bekommst mehr Kontrolle, wenn du den Modus nicht Photoshop alleine überlässt.

Brownz-Hinweis: Automatisch ist bequem. Kontrolle ist besser. Besonders, wenn ein Bild verkauft, gedruckt oder für Kunden abgeliefert wird.

Quelle: Entfernen-Werkzeug | Technische Anforderungen

6. Lass Photoshop Störungen finden – aber prüfe jeden Treffer wie ein Mensch

Kabel, Personen, allgemeine Störungen: Photoshop kann inzwischen mehr suchen, als viele wissen.

Warum das zählt: Mit „Störende Elemente suchen“ erkennt Photoshop laut Adobe Kabel und Leitungen, Personen und allgemeine störende Elemente. Das ist für Straßenfotos, Eventbilder, Reisebilder, Architektur, Produktfotos und Social-Media-Content ziemlich brauchbar. Aber: automatische Erkennung ist keine Absolution.

So nutze ich es: Ich würde die Funktion zuerst auf einer duplizierten Ebene oder sauber getrennt einsetzen. Danach reinzoomen. Besonders bei Haaren, Gittern, Geländern, Texturen, Schatten und unscharfen Bereichen entstehen gerne kleine Schweinereien, die erst beim zweiten Blick auffallen.

Brownz-Hinweis: Photoshop entfernt schnell. Du musst verhindern, dass es heimlich Bildlogik entfernt.

Quelle: Störungen entfernen | Entfernen-Werkzeug

7. Entferne Glasreflexionen nicht destruktiv – mit separater Reflexionsebene

Für Fotos durch Fenster ist das eine richtig praktische neue Ecke.

Warum das zählt: Die Reflexionsentfernung ist für große, bildweite Reflexionen gedacht, wie sie beim Fotografieren durch Glas entstehen. Adobe beschreibt dabei die Option, eine separate Reflexionsebene anzulegen. Dann bleiben Original und Bereinigung kontrollierbar. Genau so sollte man arbeiten.

So nutze ich es: Ich würde die Reflexionsentfernung nie einfach „drüberjagen und speichern“. Besser: Reflexion auf separater Ebene behalten, Deckkraft prüfen, Maske setzen, problematische Bereiche zurückholen und bei wichtigen Motiven manuell nacharbeiten. Besonders bei Augen, Haut, Schrift, Glasrändern und feinen Strukturen.

Brownz-Hinweis: Das Tool ist kein Freibrief für schlecht fotografierte Bilder. Aber es kann ein Bild retten, das früher nur mit viel Handarbeit sauber geworden wäre.

Quelle: Reflexionen entfernen | Adobe Neuerungen

8. Setz „Harmonisieren“ vor die Feinarbeit, wenn du Composings baust

Für Composing ist das einer der sinnvollsten KI-Bausteine in Photoshop.

Warum das zählt: Harmonisieren passt laut Adobe Farbe, Beleuchtung, Schatten und Ton eines Motivs an den Hintergrund an. Das funktioniert auf Pixelebenen, nicht auf Text, Smartobjekten oder Einstellungsebenen. Wichtig: Harmonisieren macht aus einem schlecht freigestellten Motiv kein Meisterwerk. Aber es kann den ersten Licht- und Farbbruch deutlich reduzieren.

So nutze ich es: Mein Ablauf: Motiv platzieren, Hintergrund entfernen, Größe und Perspektive sauber setzen, dann Harmonisieren testen. Danach kommen die echten Werkzeuge: Kurven, Farblook, Schatten malen, Dodge & Burn, Körnung, lokale Schärfe. Harmonisieren ist der Assistent, nicht der Künstler.

Brownz-Hinweis: Wenn du Composings machst, ist das ein Zeitgewinn. Wenn du es als Finale missverstehst, sieht es nach Plastik aus.

Quelle: Harmonisieren | Adobe Neuerungen

9. Drehe Objekte auf der Arbeitsfläche, als wären sie räumlicher

„Objekt drehen“ ist spannend, weil es 2D-Ebenen anders denken lässt.

Warum das zählt: Adobe beschreibt „Objekt drehen“ für Pixel- und Smartobjekt-Ebenen. Du kannst eine ausgewählte Ebene direkt auf der Arbeitsfläche drehen, kippen und anschließend in voller Auflösung rendern. Form- und Textebenen müssen vorher gerastert werden.

So nutze ich es: Für Composings, Plakate, Produktmockups oder schnelle Konzeptarbeit ist das nützlich, wenn ein Objekt nicht exakt im richtigen Winkel vorliegt. Ich würde es trotzdem nicht als Ersatz für echte Perspektivarbeit sehen. Nach dem Drehen müssen Schatten, Kontaktflächen und Kanten wieder kontrolliert werden.

Brownz-Hinweis: Ein Objekt kann sich drehen. Die Physik dreht sich nicht mit. Schatten und Licht müssen also hinterher wieder brav zur Bühne passen.

Quelle: Objekte drehen | CG Channel 27.6

10. Räume das Ebenenbedienfeld automatisch auf, bevor dein Dokument zum Friedhof wird

Jeder kennt PSD-Dateien mit 300 Ebenen und 240 davon heißen „Ebene 27 Kopie 4 neu final wirklich final“.

Warum das zählt: Photoshop 2026 kann laut Adobe leere Ebenen entfernen und Ebenen automatisch anhand ihres Inhalts umbenennen. Das klingt klein, ist aber im Alltag brutal nützlich. Gerade bei Composings, Social-Layouts, Retuschejobs und Serienarbeiten frisst unordentliches Ebenenchaos echte Arbeitszeit.

So nutze ich es: Ich würde nach größeren Arbeitsschritten regelmäßig aufräumen: leere Ebenen raus, Gruppen sinnvoll benennen, finale Korrekturen sauber stapeln. Wenn die automatische Benennung hilft, verwenden. Wenn nicht, manuell korrigieren. Das Ziel ist nicht Schönheit im Ebenenfenster, sondern weniger Sucherei.

Brownz-Hinweis: Wer seine Ebenen nicht im Griff hat, hat sein Bild nicht im Griff. Klingt hart. Ist aber leider meistens wahr.

Quelle: Bildebenen bereinigen | Adobe Neuerungen

11. Nimm das neue Aktionenbedienfeld ernst – auch wenn du kein Automatisierungsnerd bist

Aktionen sind alt. Das aktualisierte Bedienfeld macht sie wieder sichtbarer und schneller nutzbar.

Warum das zählt: Adobe beschreibt ein optimiertes Aktionenbedienfeld mit Kategorien, Vorschau und schnellerem Anwenden. Viele benutzen Aktionen nur für alte Presets. Dabei sind sie ideal für wiederkehrende Kleinarbeit: Ebenenstruktur anlegen, Grundschärfung vorbereiten, Exportvarianten, Hautretusche-Setup, Social-Media-Formate, Kontaktbögen, Proof-Dateien.

So nutze ich es: Ich würde für jeden wiederkehrenden Workflow eine kleine Startaktion bauen: Ebenen, Gruppen, Benennung, Einstellungsebenen, Hilfslinien, vielleicht sogar Exportvorbereitung. Nicht alles automatisieren. Nur das, was jedes Mal gleich ist. Der kreative Teil bleibt bei dir.

Brownz-Hinweis: Automatisierung ist nicht unkünstlerisch. Sie hält dir den Kopf frei für das, was nicht stumpf wiederholbar ist.

Quelle: Aktionenbedienfeld | Adobe Neuerungen

12. Verwende dynamischen Text für Layouts, statt jede Zeile händisch zu verbiegen

Besonders für Social Media, Poster, Flyer und Headerbilder ist das praktischer, als es auf den ersten Blick wirkt.

Warum das zählt: Dynamischer Text passt Text an Formen und Pfade an, etwa Kreis, Bogen oder Krümmung. Adobe beschreibt, dass Text beim Skalieren oder Ändern des Textfelds automatisch angepasst und neu umbrochen werden kann.

So nutze ich es: Ich würde das für Titelgrafiken, Blogheader, Aktionsbilder und typografische Experimente nutzen. Erst Layout grob bauen, dann dynamischen Text einsetzen, dann Schriftwahl, Abstand und Kontrast finalisieren. Wichtig: Lesbarkeit vor Effekt. Immer.

Brownz-Hinweis: Text ist kein Deko-Wurm. Wenn ihn niemand lesen kann, war es kein Design, sondern Turnunterricht für Buchstaben.

Quelle: Dynamischer Text | Adobe Neuerungen

13. Bearbeite Verläufe nach dem Anwenden weiter, statt jedes Mal neu zu beginnen

Verläufe sind für Licht, Tiefe, Farbflächen und moderne Looks wichtiger, als viele denken.

Warum das zählt: Adobe führt für Photoshop 2026 präzisere Kontrolle über Verläufe an: Farbe, Richtung, Übergänge und Verfeinerung nach dem Anwenden. Das ist nicht nur Designkram. Auch in Fotografie und Composing sind Verläufe gut für Lichtführung, Hintergrundaufbau, Look-Korrektur, Vignetten und subtile Farbübergänge.

So nutze ich es: Ich würde Verläufe auf eigenen Ebenen, mit Masken und Mischmodi einsetzen. Nicht direkt ins Bild brennen. So kannst du später Richtung, Farbe und Wirkung anpassen, ohne alles neu zu bauen.

Brownz-Hinweis: Ein guter Verlauf sieht nicht aus wie „Verlauf“. Er sieht aus wie Licht, Atmosphäre oder Tiefe.

Quelle: Verläufe | Adobe Neuerungen

14. Baue dir einen nicht-destruktiven Finish-Stapel: Klarheit, Dunst, Körnung, Farbe und Dynamik

Das ist wahrscheinlich einer der besten Alltags-Tipps in dieser Liste.

Warum das zählt: Adobe nennt neue bzw. verbesserte Einstellungsebenen für Klarheit und Dunstentfernung, Körnung sowie Farbe und Dynamik. Damit kannst du Mittenkontrast, Dunst, Filmkorn, Temperatur, Farbton, Dynamik und Sättigung nicht-destruktiv bearbeiten. Für Fotografie, Synthografie und Composing ist das genau der richtige Weg: nicht ins Bild brennen, sondern kontrollierbar stapeln.

So nutze ich es: Mein Vorschlag: ganz oben eine Gruppe „FINISH“ anlegen. Darin Klarheit/Dunstentfernung sehr vorsichtig, Körnung als verbindendes Material, Farbe/Dynamik für den finalen Farbraum. Danach mit Masken steuern, damit Haut, Himmel, Schatten oder Details nicht alle denselben Hammer abbekommen.

Brownz-Hinweis: Klarheit ist wie Salz. Zu wenig ist fad. Zu viel ruiniert das Essen. Und Körnung ist kein Schmutz, wenn sie bewusst gesetzt ist.

Quelle: Klarheit und Dunst | Körnung | Farbe und Dynamik

15. Nutze Generatives Hochskalieren und Content Credentials bewusst – Qualität plus Nachweis

2026 geht es nicht nur darum, Bilder größer zu machen. Es geht auch darum, transparent zu bleiben.

Warum das zählt: Generatives Hochskalieren kann laut Adobe Bilder 2x oder 4x vergrößern und je nach Modell Details verbessern. Adobe nennt Firefly Upscaler sowie Topaz Gigapixel und Topaz Bloom als Optionen, wobei generative Credits und Limits eine Rolle spielen. Für alte Dateien, kleinere Webbilder, Entwürfe und bestimmte Druckvorbereitungen ist das spannend. Aber bitte: nicht jedes Bild blind hochskalieren.

So nutze ich es: Ich würde zuerst prüfen: Hat das Ausgangsbild genug Substanz? Dann 2x testen, Ergebnis bei 100 Prozent kontrollieren, Haut, Hände, Texturen, Schrift und Kanten prüfen. Danach erst für Druck oder Upload verwenden. Wenn generative Funktionen im Workflow eine Rolle spielen, gehören Content Credentials zumindest als Option in den Export-Check. Nicht, weil man sich verstecken muss. Sondern weil saubere Herkunft in Zukunft wichtiger wird.

Brownz-Hinweis: Qualität ist das eine. Nachvollziehbarkeit das andere. Wer Kunst verkauft, sollte beides im Blick haben.

Quelle: Generatives Hochskalieren | Content Credentials verwenden | Content Credentials exportieren

Mein schneller Praxis-Workflow für ein modernes Photoshop-Bild

  1. Datei öffnen, Version und Dokumentgröße prüfen.
  2. Hauptmotiv sauber auswählen oder freistellen. Wenn nötig: „Motiv auswählen“ mit Gerät/Cloud testen und anschließend per Maske verfeinern.
  3. Störungen entfernen: erst kleine Retusche ohne KI, dann Entfernen-Werkzeug oder Störende Elemente suchen, je nach Motiv.
  4. Bei Composings: Objekt platzieren, Perspektive setzen, eventuell Objekt drehen, dann Harmonisieren als Startpunkt.
  5. Generatives Füllen nur in klar definierten Bereichen verwenden, nicht das ganze Bild der Maschine übergeben.
  6. Verläufe und Lichtführung auf eigenen Ebenen aufbauen.
  7. Finish-Gruppe anlegen: Klarheit/Dunst, Körnung, Farbe/Dynamik, Kurven, selektive Schärfe.
  8. Ebenenbedienfeld bereinigen und Gruppen benennen.
  9. Ausgabe kontrollieren: 100-Prozent-Ansicht, Kanten, Hände, Haut, Schrift, Artefakte, Druckgröße.
  10. Export mit passendem Format, optional Content Credentials, fertig.

Was ich bei all dem nicht machen würde

Nicht jede neue KI-Funktion auf jedes Bild werfen. Ein gutes Bild braucht Richtung. Zu viele automatische Eingriffe machen oft nur Einheitsbrei.

Nicht auf 100-Prozent-Kontrolle verzichten. Viele Fehler sieht man erst beim Reinzoomen: Finger, Kanten, Haaransätze, Texturen, Reflexe, Schrift.

Nicht-destruktiv arbeiten, wo immer es geht. Neue Ebenen, Masken, Smartobjekte, Einstellungsebenen. Wer direkt ins Original malt, muss später fluchen. Und Fluchen ist kein Backup.

Technische Anforderungen ernst nehmen. Photoshop 27.x braucht passende Betriebssysteme, GPU, RAM und Speicher. Wenn dein Rechner am Limit hängt, ist nicht jede neue Funktion plötzlich „kaputt“. Manchmal ist die Maschine einfach müde.

Fazit

Photoshop 2026 ist stark. Aber stark heißt nicht automatisch sinnvoll. Die besten neuen Funktionen sind die, die deinen Workflow verkürzen, ohne deinen Blick zu ersetzen.

Für mich ist der spannendste Punkt nicht „mehr KI“. Der spannendste Punkt ist Kontrolle: Modellwahl, Referenzbilder, lokale Verarbeitung, nicht-destruktive Ebenen, bessere Auswahlen, bessere Retusche, besserer Nachweis. Das ist der Unterschied zwischen „ich habe einen Button gedrückt“ und „ich habe ein Bild gebaut“.

Also ja: ausprobieren. Aber nicht blind. Photoshop ist weiterhin Werkzeug. Und Werkzeug macht keine Kunst. Es macht nur sichtbar, ob jemand weiß, was er tut.

Quellenprüfung und Linkcheck

Prüfstand: 18. Juni 2026. Die unten genannten Links wurden im Zuge der Recherche geöffnet bzw. gegen die offiziellen Adobe-Seiten abgeglichen. Primär verwendet wurden Adobe-Hilfeseiten und Adobe Release Notes. Externe Quellen dienen nur zur Gegenprüfung, nicht als Hauptquelle.

QuelleGeprüfter InhaltLinkStatus
Adobe Neuerungen Photoshop DesktopAktuelle Funktionsübersicht, Version 27.8, neue 2026-FunktionenöffnenErreichbar
Adobe Release NotesVersions- und Systemhinweise, LTS-Informationen, FixesöffnenErreichbar
Adobe technische AnforderungenVersion 27.x, RAM/GPU/OS/Speicher, InternetdiensteöffnenErreichbar
Adobe KI-ModellwahlModellwahl bei generativen FunktionenöffnenErreichbar
Adobe Generatives FüllenGenerative-Fill-Workflow in PhotoshopöffnenErreichbar
Adobe ReferenzbilderReferenzbilder für konsistente ErgebnisseöffnenErreichbar
Adobe Entfernen-WerkzeugCloud, Gerät, generative KI an/ausöffnenErreichbar
Adobe Störungen entfernenKabel, Personen, allgemeine StörungenöffnenErreichbar
Adobe Reflexionen entfernenGlasreflexionen, separate ReflexionsebeneöffnenErreichbar
Adobe HarmonisierenFarbe, Licht, Schatten, Ton für ComposingsöffnenErreichbar
Adobe Generatives Hochskalieren2x/4x, Firefly, Topaz, Credits/LimitierungenöffnenErreichbar
Adobe Content CredentialsHerkunft/Nachweis bei ExportenöffnenErreichbar
CG Channel Photoshop 27.8Externe Gegenprüfung Photoshop 27.8öffnenErreichbar
Adobe Community Release Notes Mai 2026Gegencheck zu On-device Remove und Firefly BoardsöffnenErreichbar


Ein faktengeprüfter Brownz-Blogbeitrag über Peter „BROWNZ“ Braunschmid

Stand: 28. Mai 2026 | Quellen- und Linkcheck: durchgeführt | Eigendaten ergänzt nach Selbstauskunft

Er macht keine Wanddekoration. Er baut Bildwelten, die einen Raum betreten, bevor der Mensch es tut.

Wer ist dieser BROWNZ?

Peter „BROWNZ“ Braunschmid ist einer dieser Künstler, bei denen das Wort „Digital Art“ viel zu klein wirkt. Geboren am 28. Juli 1969, beginnt seine Karriere nicht erst mit Photoshop, Instagram oder KI. Sie beginnt früher: am Commodore 64, später am Commodore Amiga – dort, wo Pixel noch keine Tapete waren, sondern Widerstandsmaterial. Inspiriert von Andy Warhol, Popkultur und der frühen Computergrafik entstanden erste digitale Arbeiten und erste Verkäufe lange bevor digitale Kunst in Galerien brav auf Plexiglas hängen durfte.

Das ist wichtig, weil es den Kern erklärt: BROWNZ kommt nicht aus dem Trend. BROWNZ kommt aus der Maschine. Aus Disketten, Farbpaletten, Scannern, Renderings, Experimenten, Composings, kaputten Nächten und aus diesem sehr speziellen Moment, in dem ein Bild nicht mehr nur Foto ist, aber auch noch nicht Illustration. Sondern etwas Drittes: Bildmutation.

Vom C64 zur Bildmutation

Laut Selbstauskunft startete Peter Braunschmid seine digitale Laufbahn bereits 1984. Diese Angabe passt zur öffentlichen Brownz-Selbstverortung: Der BROWNZ Blog führt „DIGITAL.art since 1984“ und „Einzelcoachings und Workshops since 1997“ an. Das ist keine nachträglich aufgehübschte Karriereerzählung, sondern ein roter Faden: früh digitale Bildpraxis, später professionelle Bildbearbeitung, dann Training, Fachautorenschaft, Composing, Dark Art und heute Synthography.

In den frühen 90er Jahren war BROWNZ nach eigener Angabe außerdem in der Spiele- und Coderszene als Grafiker tätig. Dieser Teil ist derzeit vor allem biografische Selbstauskunft; öffentlich gut belegbar ist die spätere professionelle Spur: Monte Projects, Model-Kartei, DOCMA, Galileo/Rheinwerk, DigitalPHOTO, Workshops, Videotrainings und aktuelle BrownzArt-Veröffentlichungen.

Der Photoshop-Alchemist

Wer BROWNZ nur als „Fotograf“ beschreibt, verfehlt die Sache. Die öffentliche Spur nennt ihn viel treffender als Bilderkomponist, digitale Bildgestaltung, Digiart, 3D Rendering, Workshops, Coachings und Lern-DVDs. Sein Model-Kartei-Profil beschreibt ihn ausdrücklich als „Bilderkomponisten“ – ein schönes Wort, weil es weniger nach Kameratasche und mehr nach Labor riecht.

Bei DOCMA erscheint Peter Braunschmid als Autor mit konkreten Photoshop-Techniken: Lichteffekte als Pinselspitzen, schneller Hintergrundtausch, Fünf-Minuten-Composing. Das zeigt die Werkstattseite: nicht nur fertige Bilder, sondern Methoden. Nicht nur Aura, sondern Arbeit. Genau dort liegt eine zentrale Brownz-Stärke: Er mystifiziert den Prozess nicht komplett. Er zerlegt ihn, benennt ihn, baut ihn neu zusammen – und verkauft nicht nur ein Ergebnis, sondern ein Denken.

Dark Art, Popkultur und der Warhol-Funken

Andy Warhol ist in dieser Geschichte keine hübsche Fußnote. Warhol hat gezeigt, dass Popkultur nicht unter der Kunst steht, sondern ihr Rohstoff sein kann. BROWNZ greift genau diesen Funken auf, aber mit anderen Werkzeugen: Photoshop statt Siebdruck, Composing statt Factory, Synthography statt Polaroid-Mythos.

Die aktuelle BrownzArt-Website formuliert es direkt: keine Wanddeko, sondern Statements; Popkultur, Rebellion und Energie. Das ist kein neutraler White-Cube-Ton. Das ist Kunst als Ansage. Laut, bunt, dunkel, ironisch, manchmal frech, manchmal glamourös, aber selten brav. BROWNZ ist nicht der Mann für beige Kunst über beige Sofas. BROWNZ ist eher der Mann, der dem Sofa eine Identitätskrise verkauft.

Verlage, Fachmedien und die amtliche Spur

Der öffentliche Faktencheck zeigt: BROWNZ ist nicht nur Eigenmarke, sondern auch Fachmedien- und Verlagsspur. Bei Rheinwerk/Galileo taucht Peter „Brownz“ Braunschmid in mehreren relevanten Kontexten auf. Das Buch „Photoshop Artworks – Die Tricks der Photoshop-Profis“ wird mit Peter „Brownz“ Braunschmid und weiteren bekannten Photoshop-Künstlern geführt. Die Produktbeschreibung spricht davon, den Besten der Photoshop-Szene über die Schulter zu schauen.

Das Videotraining „Faszinierende Photoshop-Welten“ erschien laut Leser-Welt bei Galileo Design im Oktober 2013, mit elf Stunden Gesamtspielzeit. Die Themenliste liest sich wie ein Brownz-Setzkasten: Feuer, Nebel, Blitze, Texturen, Fantasy-Welten, Science-Fiction-Composings, Dark-Art-Bildlooks, 3D-Elemente, Aktionen, Plug-ins und Komplettworkshops.

Auch „Traumwerke“ ist bibliografisch greifbar: Die Deutsche Nationalbibliothek führt die Rheinwerk-Veröffentlichung von 2015 mit 540 Minuten Laufzeit. Das ist der trockene Amtsstempel unter der dunklen Bildmaschine: nicht nur Szene-Erinnerung, sondern katalogisierte Veröffentlichung.

Workshops: Keine Geheimnisse, nur Werkstattfeuer

BROWNZ ist nicht nur Künstler, sondern auch Vermittler. Seine öffentliche Spur zeigt Workshops, Coachings, Lernvideos und Materialpakete. DOCMA erwähnt ein Ausgangsfoto aus einem gemeinsamen Workshop mit Stefan Gesell. Andere Quellen sprechen von Coaching, Photoshop-Workshops, Auftragsbearbeitung und Lernvideos. Hagedorn Photography nennt ihn sogar „Composing-Meister“ und beschreibt, dass BROWNZ seine Schritte detailliert erklärt.

Das ist ein wichtiger Persönlichkeitszug: BROWNZ bewacht sein Wissen nicht wie ein Drache seinen Goldhaufen. Er zeigt die Maschine. Er sagt im Grunde: Hier sind die Ebenen, hier der Dreck, hier das Licht, hier der Trick – jetzt mach was Eigenes daraus. Diese No-Secrets-Haltung ist künstlerisch stärker, als sie klingt. Denn wer andere in die Werkstatt lässt, muss wissen, dass die eigene Handschrift tiefer sitzt als ein Photoshop-Rezept.

Synthography: Fotografie nach der Fotografie

Heute steht BROWNZ sichtbar für Synthography: eine hybride Bildsprache aus Fotografie, digitaler Bearbeitung, KI-gestützten Prozessen, Photoshop-Finishing, Pop-Art-Gefühl und künstlerischer Handschrift. Das Instagram-Profil beschreibt ihn als Synthograph / Visual Hybrid Artist aus Linz und formuliert sinngemäß: Where photography ends, Brownz.Art begins. Genau das trifft die Position gut: nicht gegen Fotografie, nicht als billiger Ersatz für Fotografie, sondern als Fortsetzung der Fotografie mit anderen Mitteln.

Das Entscheidende ist: Bei BROWNZ geht es nicht um den schnellen Prompt. Es geht um kuratierte Bildidentität. Alte Fotos, digitale Mutation, KI als Rohstoff, Photoshop als Skalpell, Fine-Art-Print als Körper. Das Bild verlässt den Bildschirm und wird Objekt. Papier, Rahmen, Acryl, Signatur, Echtheit. Der Pixel bekommt Gewicht.

Die Persönlichkeit hinter der Marke

Aus den öffentlichen Quellen entsteht ein ziemlich klares Bild: Peter „BROWNZ“ Braunschmid ist kein stiller Bediener von Software, sondern ein visuelles Temperament. Einer, der früh verstanden hat, dass digitale Kunst nicht weniger echt ist, nur weil sie aus Strom kommt.

  • Der frühe Digitalkünstler: C64, Amiga, frühe Computergrafik, Spiel- und Coderszene, Pixel als Ursprung.
  • Der Photoshop-Alchemist: Composing, Dark Art, 3D, Texturen, Lichteffekte, Bildlooks und technische Tiefe.
  • Der Lehrer: Videotrainings, Workshops, DOCMA, DigitalPHOTO, Rheinwerk/Galileo, Coachings.
  • Der Markenbauer: BROWNZ als klare Künstlerfigur mit Haltung, Popkultur, Rebellion und Wiedererkennung.
  • Der Synthograph: Fotografie, KI, Photoshop und Fine-Art-Objekt als zeitgenössisches Hybridmodell.

Warum BROWNZ heute relevant ist

Weil BROWNZ die aktuelle KI-Debatte nicht aus der Zuschauerreihe betrachtet. Er kommt aus einer Tradition, in der jede neue Maschine zuerst verdächtig war: Heimcomputer, Amiga, digitale Retusche, Photoshop-Composing, 3D, KI. Der Vorwurf war immer ähnlich: Das ist keine echte Kunst. Und jedes Mal hat sich gezeigt: Die Maschine macht nichts allein. Entscheidend bleibt, wer sie bedient, welche Geschichte dahintersteht und ob das Bild mehr kann als glänzen.

BROWNZ ist relevant, weil er diese Entwicklung verkörpert: vom Pixel der 80er zum Photoshop-Workflow der 2000er, vom Verlagstraining zur Synthography, vom Tutorial zur Edition, vom Bildschirm zum Sammlerobjekt. Das ist keine zufällige Linie. Das ist eine Karriere als digitale Mutation.

Kurzfassung für Menschen mit wenig Zeit

BROWNZ ist ein österreichischer Digital- und Mixed-Media-Künstler aus Linz, geboren 1969, digital aktiv seit 1984. Er kommt aus C64-/Amiga-, Spiele- und Grafikszene, wurde später als Photoshop-Composing- und Dark-Art-Spezialist sichtbar, veröffentlichte bei Galileo/Rheinwerk, schrieb bzw. arbeitete für Fachmedien wie DOCMA und DigitalPHOTO, gab Workshops und Coachings und entwickelt heute mit BrownzArt eine eigene Synthography-Position zwischen Fotografie, KI, Photoshop, Popkultur und Fine-Art-Objekt.

Der finale Satz

Peter „BROWNZ“ Braunschmid ist kein Künstler, der digitale Werkzeuge benutzt. Er ist ein Künstler, der seit Jahrzehnten beweist, dass digitale Werkzeuge eine eigene Kunstgeschichte schreiben können – laut, dunkel, poppig, technisch, ironisch und mit sehr viel Bilddruck. BROWNZ ist dort zu Hause, wo Fotografie endet, Photoshop anfängt, KI dazwischenfunkt und am Schluss ein Bild entsteht, das nicht höflich fragt, ob es an die Wand darf.

BROWNZ hängt nicht im Raum. BROWNZ übernimmt ihn.

Faktencheck und Zusatzhinweise

Prüfstand: 28. Mai 2026. Die unten gelisteten Quellen wurden im Rahmen der Recherche geöffnet bzw. über Websuche geprüft. Wo Informationen aus direkter Selbstauskunft stammen, ist dies im Text kenntlich gemacht. Besonders C64-/Amiga-Start, Geburtsdatum, Andy-Warhol-Inspiration, erste Verkäufe und frühe Tätigkeit in der Spiele-/Coderszene stammen aus aktueller Angabe von Peter „BROWNZ“ Braunschmid und sollten bei Veröffentlichung als biografische Eigenaussage verstanden werden.

Und hier geht es weiter: https://brownz.art/?p=14779

AussageStatusQuelle / Hinweis
Peter „BROWNZ“ Braunschmid, Linz/Austriaextern belegtBrownzArt Impressum; Brownz Blog About
Digital Art since 1984öffentlich auf eigener Seite belegtDer BROWNZ Blog – About
Geboren am 28. Juli 1969SelbstauskunftVom Nutzer bereitgestellt
Start am C64 und später AmigaSelbstauskunftVom Nutzer bereitgestellt
Inspiration durch Andy WarholSelbstauskunftVom Nutzer bereitgestellt
Frühe 90er: Spiele- und Coderszene als GrafikerSelbstauskunftVom Nutzer bereitgestellt
DOCMA-Autor / Photoshop-Technikenextern belegtDOCMA Autorenprofil
Rheinwerk/Galileo Videotraining und Buchkontextextern belegtLeser-Welt, Digitalkamera.de, DNB
DigitalPHOTO/Falke-Media-Kontextextern belegtDigitalPHOTO 03/2019
Monte Projects / Bilderkomponist / Model-Karteiextern belegtModel-Kartei Profil

Quellen und Linkcheck

  1. BrownzArt Homepage – https://www.brownzart.com/ | Belegt aktuelle Marken- und Kunstpositionierung: Statements, Popkultur, Rebellion, Fine-Art-Prints. Linkstatus: bei Recherche erreichbar/geöffnet.
  2. BrownzArt Impressum – https://www.brownzart.com/impressum | Belegt Medieninhaber Peter „Brownz“ Braunschmid, Linz, Austria. Linkstatus: bei Recherche erreichbar/geöffnet.
  3. Der BROWNZ Blog – About – https://brownz.art/about/ | Belegt Digital Art since 1984 und Einzelcoachings/Workshops since 1997. Linkstatus: bei Recherche erreichbar/geöffnet.
  4. DOCMA Autorenprofil Peter Braunschmid – https://www.docma.info/author/pbraunschmid | Belegt Fachautorschaft und konkrete Photoshop-/Composing-Tipps; erwähnt gemeinsamen Workshop mit Stefan Gesell. Linkstatus: bei Recherche erreichbar/geöffnet.
  5. Digitalkamera.de / Rheinwerk: Photoshop Artworks – https://www.digitalkamera.de/Shop/Artikel/Rheinwerk/Photoshop_Artworks__Die_Tricks_der_Photoshop-Profis/128334 | Belegt Beteiligung an Photoshop Artworks, Erscheinungsjahr 2013, ISBN, Umfang und Positionierung als Teil der Photoshop-Szene. Linkstatus: bei Recherche erreichbar/geöffnet.
  6. Deutsche Nationalbibliothek: Traumwerke – https://d-nb.info/1072708736/34 | Belegt Rheinwerk-Veröffentlichung Traumwerke, 2015, DVD-ROMs, 540 Minuten, ISBN 978-3-8362-3885-4. Linkstatus: bei Recherche erreichbar/geöffnet.
  7. Leser-Welt: Faszinierende Photoshop-Welten – https://www.leser-welt.de/index.php?Itemid=660&catid=88%3Ahobby&id=8040%3Afaszinierende-photoshop-welten-peter-brownz-braunschmid-video-training&option=com_content&view=article | Belegt Galileo Design, Oktober 2013, ISBN 978-3-83622756-8, 11 Stunden Gesamtspielzeit und Themenliste. Linkstatus: bei Recherche erreichbar/geöffnet.
  8. DigitalPHOTO 03/2019 – https://www.digitalphoto.de/news/sofort-handel-digitalphoto-032019-zauber-der-nacht-100.html | Belegt kreatives Photoshop-Composing mit Peter „Brownz“ Braunschmid sowie Uli Staiger im Heftkontext. Linkstatus: bei Recherche erreichbar/geöffnet.
  9. Hagedorn Photography: Composing lernen vom Meister Peter Brownz – https://www.hagedorn-photography.com/composing-lernen-vom-meister-peter-brownz/ | Externe Würdigung: internationaler Photoshop-Trainer, Lernvideos, Fachautor, Workshops/Coachings; Dark-Arts-Schwerpunkt. Linkstatus: bei Recherche erreichbar/geöffnet.
  10. Model-Kartei Profil Der Brownz – https://www.model-kartei.de/portfolios/postproduction/192363/der-brownz-brownzartcom/ | Belegt Selbstbeschreibung als Bilderkomponist, digitale Bildgestaltung, Workshops, Lern-DVDs, Digiart, 3D Rendering und Monte Projects-Kontakt. Linkstatus: bei Recherche erreichbar/geöffnet.

SEO-Block

SEO-Titel: Wer ist BROWNZ? Peter „BROWNZ“ Braunschmid zwischen Digital Art, Photoshop, Dark Art und Synthography

Meta-Description: Faktengeprüfter Blogbeitrag über Peter „BROWNZ“ Braunschmid: Digitalkunst seit 1984, C64, Amiga, Photoshop, Dark Art, Rheinwerk/Galileo, DOCMA, DigitalPHOTO und Synthography.

Keywords: BROWNZ, Peter Braunschmid, Peter Brownz Braunschmid, BrownzArt, Synthography, Digital Art, Photoshop Composing, Dark Art, Rheinwerk, Galileo Press, DOCMA, DigitalPHOTO, Commodore 64, Amiga, Pop Art, Andy Warhol, Linz Künstler

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