Tag Archive: brownzart


Minimalistisches Headerbild zur wieder verfügbaren 42 Adobe-Tipps PDF mit weißem Dokument, Zahl 42 und blauem Haken

Die 42 Adobe-Tipps PDF zu meinem gestrigen Einsteiger-Beitrag war nach der Veröffentlichung mehrere Stunden lang nicht sichtbar. Warum auch immer. Das hätte so nicht passieren dürfen – und dafür möchte ich mich bei euch entschuldigen.

Inzwischen ist die komplette Erklärungs-PDF dort, wo sie hingehört: direkt im Beitrag, zum Lesen und Herunterladen.

Die 42 Adobe-Tipps PDF ist jetzt vollständig da

Hier geht es direkt zu den 42 Adobe-Tipps für Einsteiger.

Die 42 Schritte führen in einer sinnvollen Reihenfolge durch Adobe Bridge, Lightroom Classic und Photoshop. Jede Seite enthält eine konkrete Aufgabe, einen Praxistipp, die Erklärung zur Reihenfolge und einen weiterführenden deutschsprachigen Link. Jetzt ist die vollständige PDF wirklich sichtbar.

Und noch etwas Neues: BROWNZ.art auf Behance

Seit November 2014 bin ich zwar auf Adobe Behance registriert – veröffentlicht hatte ich dort bisher allerdings keinen einzigen Beitrag. Das Profil war im Grunde zwölf Jahre lang ein ziemlich leerer Raum.

Jetzt habe ich mein Behance-Profil endlich aktiviert. Mit KARNIKA — Dark Art Muse & Synthography ist dort nun auch mein erstes Projekt online: der Start einer fortlaufenden virtuellen Zusammenarbeit zwischen Porträt, Dark Art und Synthography.

Wenn ihr die PDF heute schon gesucht habt: Danke für eure Geduld – und nochmals sorry für die unnötige Sucherei.

Wer bei Photoshop, Synthography oder KI-Bildbearbeitung persönlich tiefer einsteigen möchte, findet außerdem meine Photoshop- und KI-Coachings in Linz.

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag basiert auf meiner eigenen Mitteilung. Die redaktionelle Ausarbeitung und SEO-Aufbereitung erfolgten mit KI-Unterstützung; Auswahl und Veröffentlichung liegen bei BROWNZ.art.

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HAIL TO THE KING ist zurück.

Pop Art Kunst kaufen

Ein bereits verkauftes Unikat sucht überraschend einen neuen Sammler.

Manche Bilder hinterlassen eine Lücke, wenn sie das Atelier verlassen. Und ganz selten bekommt man eine zweite Chance: HAIL TO THE KING war eigentlich längst fest in Sammlerhand. Jetzt ist genau dieses Original überraschend wieder im Weiterverkauf verfügbar. Keine Neuauflage, kein Print-Run, keine Zweitauflage – der King ist kurzzeitig zurück auf dem Markt.

Das Werk stammt aus meiner Serie THE ROYAL APE SOCIETY – eine Hommage an urbane Affenkönige im Spannungsfeld zwischen Pop-Art, Street-Art, Luxus, Rebellion und einer ordentlichen Portion Größenwahn.

Der King sitzt schwer und völlig entspannt auf seinem orangefarbenen Thron: Krone auf dem Kopf, Gold am Körper, wuchtiges Graffiti im Rücken. Er sieht nicht so aus, als müsste er irgendwem noch etwas beweisen. Und genau diese lässige Dominanz gibt dem Bild im Raum eine enorme Präsenz.


Pop-Art mit echter Haltung.

Wer nach Pop-Art sucht, landet heute leider schnell bei austauschbarer Massenware und endlosen Poster-Editionen. Das hier ist das genaue Gegenteil: Ein physisches Unikat aus meinem Atelier in Österreich.

Der Entstehungsprozess verbindet digitale Pionierarbeit mit klassischem Handwerk:
Begonnen bei Zeichnung und Synthografie, gedruckt als High-End Fine Art Print auf schwerem Hahnemühle William Turner Büttenpapier, habe ich das Werk anschließend händisch mit Acryl und Mixed-Media-Elementen weitergebaut. Dadurch entstehen echte Haptik, physische Tiefe und eine lebendige Oberfläche. Kein Deko-Klon, sondern ein handsigniertes Sammlerstück inklusive Proof of Artist.


Du hast Interesse an diesem Unikat?

Da es sich um einen Resale (Weiterverkauf) handelt, laufen Abwicklung, Infos zu Preis, aktuellem Zustand und Rahmungsoptionen direkt über mich. Wenn du dem King ein neues Zuhause geben möchtest, schreib mir einfach eine Mail an:

📩 brownz@brownz.art


Werkdaten im Überblick:

  • Titel: HAIL TO THE KING (THE ROYAL APE SOCIETY)
  • Format: 60 × 90 cm
  • Technik: Mixed Media (Digitalzeichnung, Synthografie, Fine Art Print auf Hahnemühle William Turner Büttenpapier, handveredelt mit Acryl)
  • Status: Unikat · Handsigniert · inkl. Proof of Artist
  • Verfügbarkeit: Resale / Rahmung auf Anfrage

🔗 Mehr Werke & Katalog:

Transparenzhinweis: Inhalt, Werkdaten und künstlerische Aussage stammen von mir; bei der sprachlichen Feineinstellung dieses Beitrags wurde KI unterstützend eingesetzt.


Kostenloses Archiv-Update: zwei BROWNZ REMASTERED-Produktionen als Bonus zum XXL NO AI Archiv

Kurzer Hinweis an alle, die das BROWNZ XXL „NO AI“ Archiv bestellt haben oder jetzt bestellen: Auf der 500-GB-USB-3-Festplatte ist nach dem großen Archiv noch Platz. Und den nutze ich jetzt sinnvoll.

Deshalb sind ab sofort BROWNZ REMASTERED (Volume 1) und BROWNZ REMASTERED VOLUME 2 zusätzlich als kostenloser Bonus auf der Festplatte. Ohne Mehrkosten. Ohne versteckten Haken. Einfach mit drauf.

Wichtig für alle bereits abgeschickten Bestellungen: Auch auf den Festplatten, die schon unterwegs sind, sind beide Produktionen bereits enthalten. Ich habe das kurzfristig und spontan entschieden – und sie gleich mit draufgepackt.

Truth-Mode: Das große Archiv bleibt natürlich das BROWNZ XXL „NO AI“ Archiv mit seinem überwiegend klassischen Photoshop-Wissen aus den Jahren 2006 bis 2022. In den beiden neueren REMASTERED-Produktionen ist allerdings ganz bewusst auch AI dabei – gemeinsam mit Photoshop, Retusche, Composing, Synthografie und AI-Modifizierung. Wer AI überhaupt nicht mag, ignoriert den kostenlosen Bonus einfach. 😉

Was das Archiv-Update für deinen Lernweg bedeutet

Du kannst beim klassischen Photoshop-Handwerk anfangen und die neueren Produktionen später dazunehmen. Das ist besonders praktisch, wenn du zuerst Retusche und Composing vertiefen möchtest. Die zusätzlichen Trainings zeigen dir anschließend eine weitere Seite meiner Bildarbeit. Wähle zum Lernen ein Thema und probiere die Schritte an einem eigenen Bild aus. So wird aus dem Zuschauen eine Übung, bei der du deinen eigenen Workflow entwickelst.

Weitere Angebote findest du auf meiner Homebase im Bereich Video-Trainings. Die verlinkten Artikel zu den beiden Volumes erläutern die jeweiligen Inhalte genauer.

So bestellst du das BROWNZ XXL „NO AI“ Archiv

E-Mail: brownz@brownz.art

Betreff: BROWNZ NO AI HDD

Dazuschreiben: Vollständiger Name, Lieferadresse, EU-Land und gewünschte Zahlungsart

Preis: 149 Euro inklusive Versand innerhalb der EU. Bezahlung per Überweisung oder PayPal nach meiner Antwort-Mail.

EU-Transparenzhinweis: Dieser Artikel entstand aus meiner gesprochenen Aufnahme. KI unterstützte die Transkription und die schriftliche Ausarbeitung. Inhalt, Haltung und finale Freigabe liegen bei BROWNZ.


Photoshop für Faule: Graucomposing & Quick Composing mit Overlay (Ineinanderkopieren) – schnell, kontrollierbar und auf Wunsch komplett ohne generative KI

Ein einsteigerfreundlicher BROWNZart Workshop · Stand: 7. August 2026

Die Idee ist simpel: Schon beim Fotografieren so arbeiten, dass Photoshop später nicht kämpfen muss. Neutraler grauer Hintergrund, plastisches Licht, ein brauchbarer Kontrast – und dann mit Füllmethoden, Masken und Looks in wenigen Minuten aus einem Studiobild eine völlig andere Welt bauen.

Warum „Photoshop für Faule“ immer noch funktioniert

„Für Faule“ heißt hier nicht schlampig. Es heißt: keine Arbeit machen, die man sich schon beim Fotografieren ersparen kann. Die Technik setzt nicht auf magische Ein-Klick-KI, sondern auf ein ziemlich klassisches Photoshop-Prinzip: Grautöne, Füllmethoden, Ebenen, Masken und ein Lichtsetup, das die Figur schon in der Aufnahme sauber modelliert.

Das ist kein neu erfundener Blog-Gag: Im BROWNZ-Archiv ist 2022 bereits „Basic – Lichtsetting + Photoshop für Faule“ dokumentiert. In BROWNZ REMASTERED 2026 taucht die Methode als „Graucomposing – Photoshop für Faule, 2026 Edition“ wieder auf. DOCMA beschreibt bei einem BROWNZ-Workflow den Hintergrundtausch durch „Überlagerungstechniken“ und stellt dazu unter anderem Presets und Aktionen bereit.

Direkt dazu auf YouTube: Das Schnellcomposing – Photoshop für Faule · PHOTOSHOP FÜR FAULE – Malerischer Look mit Details

Was du für den Workshop brauchst

  • Adobe Photoshop mit Ebenen, Ebenenmasken und Füllmethoden.
  • Ein Foto vor möglichst gleichmäßigem neutralgrauem Hintergrund.
  • Einen neuen Hintergrund oder eine Textur, die du ins Bild bauen willst.
  • Optional: Camera-Raw-Presets, LUTs, PSD-Looks oder eigene Einstellungsebenen.
  • Optional: Retouch4me Color Match für schnelles Referenz-Color-Grading – Achtung: Das ist KI-basiert und damit nicht Teil der komplett AI-freien Variante.

Mini-Glossar für Einsteiger

  • Ebene: eine Bildschicht im Photoshop-Stapel.
  • Füllmethode: bestimmt, wie eine Ebene mit der darunterliegenden Ebene verrechnet wird.
  • Deckkraft: bestimmt, wie stark eine Ebene sichtbar ist.
  • Ebenenmaske: blendet Teile einer Ebene aus oder ein, ohne Pixel zu löschen. Schwarz versteckt, Weiß zeigt wieder.
  • Smartobjekt: hält Transformationen und viele Filter später leichter korrigierbar.

1. Das Grundprinzip: Warum Grau so praktisch ist

Photoshop hat eine Gruppe von Füllmethoden, die den Kontrast verändern. Dazu gehören „Ineinanderkopieren“ (englisch: Overlay), „Weiches Licht“ und „Hartes Licht“. Adobe beschreibt diese Kontrastgruppe so: Bereiche dunkler als 50 % Grau werden abgedunkelt, Bereiche heller als 50 % Grau aufgehellt. Ein gleichmäßiges mittleres Grau ist deshalb ein sehr brauchbarer Startpunkt für diese Technik.

Wichtig: Grau verschwindet nicht automatisch perfekt. Je gleichmäßiger und neutraler der Hintergrund fotografiert ist, desto kontrollierter funktioniert die Verrechnung. Falten, Hotspots, harte Schatten und Farbstiche machen die Sache unnötig mühsam.

Merksatz: Das Grau ist nicht das Kunstwerk. Das Grau ist die Rampe, über die du später schneller ins Kunstwerk kommst.

Ineinanderkopieren (Overlay) oder Weiches Licht?

  • Ineinanderkopieren / Overlay: kräftiger und kontrastreicher. Gut für Dark Art, grafische Looks, Texturen und härtere Bildwelten.
  • Weiches Licht / Soft Light: sanfter und leichter zu kontrollieren. Oft angenehmer für Beauty, Haut und ruhigere Composings.
  • Hartes Licht / Hard Light: deutlich aggressiver. Für Einsteiger eher sparsam einsetzen.

Wenn Ineinanderkopieren/Overlay zu stark wird, ist „Weiches Licht“ der schnellste Gegencheck. Adobe zeigt in einem eigenen Compositing-Lernbeispiel ebenfalls: Wenn Overlay zu kräftig wirkt, Soft Light probieren und die Deckkraft reduzieren.

2. Das Shooting: Der Photoshop-Workflow beginnt vor Photoshop

Der schnellste Composing-Trick hilft nichts, wenn das Ausgangsfoto gegen dich arbeitet. Beim Shooting zählt deshalb vor allem: gutes Rohmaterial für die Montage.

Der Hintergrund: Thunder Grey oder ein ähnliches neutrales Grau

Wir haben dafür gerne einen neutralen grauen Papierhintergrund verwendet – zum Beispiel „Thunder Grey/Thunder Gray“. Diese Bezeichnung gibt es tatsächlich bei mehreren Fotohintergrund-Systemen; im deutschsprachigen Raum ist etwa BD Thunder Gray erhältlich. Entscheidend ist aber nicht die Marke. Entscheidend ist: neutral, möglichst reflexionsarm, gleichmäßig und ohne wilde Farbverschiebung.

  • Papier oder sauberer Stoff funktioniert. Papier ist meist unkomplizierter, weil keine Falten herumturnen.
  • Das Model nicht direkt an den Hintergrund kleben. Wenn Platz da ist, lieber etwas Abstand lassen. Das reduziert harte Schlagschatten und verhindert, dass jede Lichtquelle den Hintergrund mitverunstaltet.
  • Den Hintergrund nicht unnötig separat „schönleuchten“. Für diese Technik willst du vor allem ein ruhiges, brauchbares Grau.
  • Achte auf Farbstiche durch Wände, Böden, Kleidung oder Mischlicht. Ein grünliches oder magentafarbenes Grau ist später kein Geschenk.

Das Hauptlicht: Beauty Dish von oben – aber nicht mit dem Vorschlaghammer

Ein Beauty Dish ist für diesen Workflow stark, weil er weich genug für Menschen sein kann, aber trotzdem Kontur und etwas Biss liefert. Profoto beschreibt den klassischen Softlight Reflector/Beauty Dish als weiches, gleichzeitig akzentuiertes Licht für Portrait und Fashion. Genau diese Mischung brauchen wir: nicht flach, nicht tot, sondern plastisch.

  • Beauty Dish leicht oberhalb der Augenlinie beziehungsweise oberhalb/vorne positionieren.
  • Nicht stumpf frontal aufs Model ballern. Das Licht ruhig leicht „feathern“: Der kräftigste Teil des Lichtkegels darf etwas am Model vorbeigehen. Dadurch wird das Licht kontrollierter und der Körper bekommt mehr Form.
  • Achte besonders auf Stirn, Nase, Brustkorb, Schultern und Oberschenkel. Wenn dort alles gleich hell ist, hast du später weniger Material zum Formen.
  • Für Akt, Dessous und Ganzkörper gilt: Die Lichtführung darf ruhig skulptural sein. Wir bauen Volumen, keine Passfoto-Beleuchtung.

Alternative: Striplights von der Seite

Zwei Strip-Softboxen seitlich oder leicht hinter dem Model sind eine sehr brauchbare Alternative. Elinchrom führt dafür mehrere schmale Rotalux-Strip-Formate. In der Praxis lassen sich solche schmalen Lichtformer gut als kontrolliertes Seiten- oder Kantenlicht einsetzen. Für diesen Workflow ist das hilfreich: Schulter, Taille, Arm und Bein bekommen klarere Lichtkanten und lassen sich optisch leichter in einen neuen Hintergrund integrieren.

  • Links und rechts leicht hinter die Körperachse stellen, wenn du mehr Rim-/Kantenlicht willst.
  • Nicht beide Strips exakt gleich stark machen müssen. Eine Seite darf ruhig etwas dominanter sein.
  • Als Startpunkt kann das Kantenlicht etwas schwächer als das Hauptlicht sein. Danach nach Bild entscheiden – nicht nach Tabellenreligion.

Kamera: Kein Voodoo nötig

RAW fotografieren, wenn möglich. Niedrige ISO, saubere Belichtung, sinnvoller Weißabgleich und genug Schärfentiefe für das Motiv. Die exakten Werte hängen von Kamera, Blitzleistung und gewünschtem Look ab. Der Punkt ist nicht ISO 100 um jeden Preis, sondern ein technisch sauberes Ausgangsbild ohne ausgefressene Haut und ohne zugelaufene wichtige Schatten.

3. Der Basis-Workflow in Photoshop

Jetzt kommt der „für Faule“-Teil: zuerst schnell bauen, dann nur dort perfektionieren, wo man es wirklich sieht.

4. Die stabile Einsteiger-Version: „Overlay (Ineinanderkopieren) + Normal“

Wenn du nur eine Sache aus diesem Workshop mitnimmst, dann diese Kombination. Sie ist schnell, logisch und lässt sich jederzeit korrigieren:

  • Unten: neuer Hintergrund.
  • Darüber: Model vor Grau auf „Ineinanderkopieren“ (Overlay) oder „Weiches Licht“.
  • Ganz oben: Kopie des Models auf „Normal“ mit schwarzer Ebenenmaske. Die schwarze Maske versteckt diese Kopie zunächst.
  • Mit einem weißen, weichen Pinsel auf der Maske nur Gesicht, wichtige Hautpartien, Augen, Lippen, Kleidung oder kritische Details zurückholen.
  • Optional darüber: gemeinsamer Farblook für ALLES. Genau der gemeinsame Look klebt die Bildwelt optisch zusammen.

Der Vorteil: Du musst nicht sofort perfekt freistellen. Du verwendest die schnelle Füllmethode für die grobe Fusion und holst nur die Teile sauber zurück, die wirklich nach Originalfarbe aussehen sollen. Das ist kontrolliertes Quick-and-Dirty – nicht Photoshop-Anarchie.

5. Looks: Der schnellste Weg von „okay“ zu „fertig“

Bei solchen Composings ist ein gemeinsamer Look oft wichtiger als die hundertste Maskenkorrektur. Wenn Vorder- und Hintergrund dieselbe Farbwelt bekommen, wirkt das Bild schneller wie aus einem Guss.

Variante A: PSD-Looks

PSD-Looks beziehungsweise „PSD Colorings“ sind nichts anderes als fertige Ebenenstapel mit Einstellungsebenen, LUTs, Gradationskurven, Farbbalance, Verlaufsumsetzungen und ähnlichem Zeug. Auf DeviantArt gibt es davon sehr viele – von brauchbar bis völlig entgleist.

  • PSD öffnen.
  • Look-Gruppe in dein Bild ziehen.
  • Ein-/Ausblenden und Varianten testen.
  • Deckkraft der Gruppe reduzieren.
  • Wenn Haut kippt: einzelne Ebenen maskieren oder problematische Farbkorrektur abschwächen.

Wichtig: Bei DeviantArt immer die Lizenz des jeweiligen Erstellers lesen. „Free Download“ bedeutet nicht automatisch „freie kommerzielle Nutzung“. Viele Creator verlangen Credit oder eine eigene Freigabe für kommerzielle Arbeiten.

Variante B: Camera Raw Presets

Camera-Raw-Presets sind praktisch, wenn du viele Looks schnell testen willst. Adobe beschreibt Presets als gespeicherte Korrektureinstellungen für Belichtung, Kontrast, Farbkorrektur, Schärfung und mehr; sie verändern die ursprünglichen RAW-Bilddaten nicht. Für eine bewusst AI-freie Variante bleibst du bei klassischen beziehungsweise eigenen Presets und normalen Reglern. Adobe führt daneben auch „Adaptive“ Presets mit intelligenten Korrekturen – die brauchen wir hier nicht.

Tipp: Wenn du den Camera-Raw-Filter in Photoshop auf ein Smartobjekt anwendest, bleibt der Look später korrigierbar. Nicht alles flach in eine Ebene braten, nur weil es schnell gehen soll.

Variante C: LUTs / Color Lookup

Photoshop kann LUTs über eine „Color Lookup“-Einstellungsebene anwenden. Das ist schnell und nicht-destruktiv; die Stärke lässt sich über die Deckkraft der Ebene dosieren. Für einen einheitlichen Film-, Fashion- oder Dark-Art-Look reichen oft schon niedrige bis mittlere Werte – nach Auge, nicht nach Rezept.

Variante D: Retouch4me Color Match

Das vermutlich gemeinte Retouch4me-„Color Look Ding“ heißt Retouch4me Color Match. Die Vollversion gleicht die Farbstimmung an ein Referenzbild an, bietet Zugriff auf LUT Cloud und kann eigene LUTs erzeugen. Color Match Free ist dagegen ein kostenloser LUT-Manager zum Anwenden und Durchprobieren von LUTs.

Faktencheck wichtig: Die Vollversion Color Match ist laut Retouch4me ein neuralnetzwerk-basiertes Tool. Color Match Free führt Retouch4me dagegen unter den kostenlosen Tools ohne KI. Der eigentliche „Photoshop für Faule“-Graucomposing-Workflow braucht ohnehin keine KI.

6. Komplett AI-frei – und warum das kreativ ziemlich angenehm ist

Wenn du bei Ebenen, Füllmethoden, Masken, klassischen Camera-Raw-Reglern, nicht-adaptiven Presets, LUTs und manueller Retusche bleibst, kann der Kern dieses Workflows ohne generative KI umgesetzt werden. Das heißt: keine Prompts, keine Generierungswartezeiten und keine Moderation eines Bildgenerators mitten im Composing.

Das ist gerade bei künstlerischem Akt, Dessous, Body Art, Dark Art oder sehr freakigen Fantasie-Composings angenehm. Du bearbeitest dein eigenes oder sauber lizenziertes Material lokal mit klassischen Bildbearbeitungswerkzeugen. Natürlich bleiben die normalen Regeln bestehen: Einwilligung, Volljährigkeit, Persönlichkeitsrechte, Urheberrechte, Model Release und die Gesetze des Landes verschwinden nicht nur deshalb, weil keine KI beteiligt ist.

Und noch einmal zur Klarheit: Photoshop enthält heute auch generative KI-Funktionen. Du musst sie für diese Methode aber nicht verwenden. „AI-frei“ meint hier den beschriebenen klassischen Workflow – nicht, dass die Software Photoshop insgesamt keine KI-Funktionen hätte.

7. Drei schnelle Rezepte

Rezept 1: Clean Beauty / Fashion

  • Neutralgrau fotografieren, Beauty Dish leicht von oben/vorne.
  • Neuen Hintergrund darunter, Model auf Soft Light testen.
  • Gesicht und Haut über Normal-Kopie zurückholen.
  • Gemeinsame Gradationskurve für etwas mehr Tiefe.
  • Sanfte LUT oder Camera-Raw-Farbkorrektur zum Schluss.

Ziel: nicht spektakulär um jeden Preis, sondern sauber, hochwertig und schnell.

Rezept 2: Dark Art / Akt / Fine Art

  • Striplights seitlich oder leicht von hinten für klare Körperkanten.
  • Dunklen, strukturierten Hintergrund wählen.
  • Ineinanderkopieren/Overlay testen, Deckkraft reduzieren.
  • Texturen zusätzlich mit „Ineinanderkopieren“/„Weiches Licht“ darüberlegen und dosieren.
  • Mit Kurven und lokalem Dodge & Burn Körpervolumen führen.
  • Am Ende Farbe reduzieren oder gezielt auf zwei bis drei dominante Farbbereiche begrenzen.

Ziel: plastisch, schmutzig, malerisch – aber die Lichtlogik muss stimmen.

Rezept 3: Freaky Shit

  • Ungewöhnlichen Hintergrund nehmen, der eigentlich „zu viel“ ist.
  • Ineinanderkopieren, Hartes Licht und Weiches Licht gegeneinander testen.
  • Mehrere Texturen stapeln, aber jede einzeln dosieren.
  • Mit Verlaufsumsetzung oder Color Lookup eine gemeinsame Farbwelt erzwingen.
  • Gezielt Teile des Originals zurückholen, damit das Bild irgendwo noch einen realen Anker hat.

Ziel: kontrolliertes Chaos. Wenn alles schreit, hört man nichts. Eine Hauptidee muss die lauteste bleiben.

8. Die häufigsten Fehler – und warum es dann billig aussieht

9. Der 10-Minuten-Workflow

  1. RAW öffnen und sauber entwickeln.
  2. Neuen Hintergrund ins Photoshop-Dokument ziehen.
  3. Model-vor-Grau darüberlegen.
  4. Ineinanderkopieren/Overlay testen.
  5. Weiches Licht dagegen testen.
  6. Deckkraft einstellen.
  7. Normal-Kopie mit schwarzer Maske anlegen.
  8. Gesicht, Haut und wichtige Details kontrolliert zurückholen.
  9. Licht mit einer Kurve oder etwas Dodge & Burn angleichen.
  10. Einen gemeinsamen Look auf das ganze Bild legen – fertig. Danach nur noch dort nacharbeiten, wo wirklich etwas stört.

Das ist der Kern von Photoshop für Faule: Erst ein starkes Bild bauen. Danach entscheiden, ob es überhaupt noch mehr Arbeit braucht. Nicht umgekehrt.

10. Was davon 2026 wirklich noch Sinn macht

Sehr viel. Gerade weil heute viele Workflows sofort Richtung Generative Fill oder Bildgenerator gehen, ist ein klassischer Graucomposing-Workflow wieder angenehm direkt: nachvollziehbar, reproduzierbar und lokal kontrollierbar.

Die Technik ersetzt keine perfekte High-End-Freistellung, wenn genau diese verlangt ist. Sie ist ein kreativer Schnellweg für Composings, Fine Art, Dark Art, Fashion, Akt, Portrait und Artwork – überall dort, wo der Gesamteindruck wichtiger ist als klinische Pixelchirurgie.

Und wenn du irgendwann merkst, dass das Bild stark ist: aufhören. Das ist wahrscheinlich der schwierigste Photoshop-Trick von allen.

Geprüfte Links & weiterführende Quellen

Alle Links wurden für diese Finalfassung am 7. August 2026 erneut über offizielle Seiten oder die öffentliche Websuche geprüft. Die beiden direkten BROWNZart-YouTube-Videos sind eindeutig indexiert; es werden keine geratenen Watch-Links verwendet.

YouTube – Das Schnellcomposing: Photoshop für Faule – Link öffnen – Direktes BROWNZart-Video zum schnellen Composing.

YouTube – Photoshop für Faule: Malerischer Look mit Details – Link öffnen – Direktes BROWNZart-Video zum schnellen malerischen Look.

BROWNZart YouTube – Videos – Link öffnen – Öffentlicher BROWNZart-Kanal mit Photoshop- und DigiArt-Videos.

BROWNZ 01/2022 – Link öffnen – Belegt „Basic – Lichtsetting + Photoshop für Faule“.

BROWNZ REMASTERED 2026 – Link öffnen – Enthält „Graucomposing – Photoshop für Faule, 2026 Edition“.

DOCMA – Brownz’ Workflow: Vorgaben und Videotutorials – Link öffnen – Beschreibt Hintergrundtausch mit Überlagerungstechniken sowie Presets und Aktionen im Download-Paket.

Adobe – Füllmethodenbeschreibungen – Link öffnen – Deutsche Adobe-Hilfe zu Ineinanderkopieren, Weichem Licht, Hartem Licht und der 50-%-Grau-Kontrastgruppe.

Adobe Learn – Composite mit Füllmethoden – Link öffnen – Adobe-Lernbeispiel zu Overlay/Soft Light und Deckkraft.

Camera Raw Presets – Adobe – Link öffnen – Aktuelle Adobe-Hilfe zu ACR-Presets, Nicht-Destruktivität und adaptiven Presets.

Color Lookup als Einstellungsebene – Adobe – Link öffnen – Offizielle Photoshop-Hilfe zu Color Lookup.

Retouch4me – Color Match – Link öffnen – Referenzbasiertes Color-Grading, LUT Cloud und eigene LUTs.

Retouch4me – Color Match Free – Link öffnen – Kostenloser LUT-Manager und LUT Cloud.

Kostenlose Tools ohne KI – Retouch4me – Link öffnen – Herstellerseite ordnet Color Match Free den kostenlosen Tools ohne KI zu.

Glossar – Retouch4me – Link öffnen – Hersteller erklärt Color Match als neuralnetzwerk-basiert und Color Match Free als LUT-Manager.

DeviantArt – aktuelles PSD-Coloring-Beispiel – Link öffnen – Konkretes PSD-Coloring-Beispiel; Lizenzbedingungen immer beim jeweiligen Creator lesen.

BD Thunder Gray – Vienna Camera – Link öffnen – Aktuell gelisteter reflexionsarmer Papierhintergrund in Thunder Gray.

Profoto – Softlight Reflector / Beauty Dish – Link öffnen – Offizielle Herstellerseite zum Beauty-Dish-Lichtformer.

Elinchrom – Rotalux Softboxes / Strip-Formate – Link öffnen – Offizielle Übersicht mit mehreren Rotalux-Strip-Formaten.

EU-Kommission – Artikel-50-Transparenzleitlinien – Link öffnen – Bestätigt den Anwendungsbeginn der Transparenzpflichten am 2. August 2026.

EUR-Lex – Verordnung (EU) 2024/1689 – Link öffnen – Offizieller deutscher Verordnungstext des EU AI Act.

Faktencheck – was im Beitrag bewusst getrennt wurde

  • Belegt: „Photoshop für Faule“ ist im BROWNZ-Archiv 2022 dokumentiert; BROWNZ REMASTERED 2026 enthält eine „Graucomposing“-2026-Edition.
  • Extern belegt: DOCMA beschreibt bei Peter Braunschmid einen Hintergrundtausch mit Überlagerungstechniken und nennt Camera-Raw/Lightroom-Presets sowie eine ATN-Datei mit Aktionen im Download-Paket.
  • Adobe-belegt: „Ineinanderkopieren“, „Weiches Licht“ und „Hartes Licht“ gehören zur Kontrastgruppe; Adobe beschreibt dabei 50 % Grau als zentralen Umschlagpunkt zwischen Abdunkeln und Aufhellen.
  • Herstellerbelegt: Retouch4me beschreibt Color Match als neuralnetzwerk-basiertes Referenz-Color-Grading. Color Match Free wird dagegen als LUT-Manager und auf der Free-Products-Seite als Tool ohne KI geführt.
  • Praxisempfehlungen wie Lichtabstände, Leistungsrelationen und die Kombination „Overlay + Normal-Kopie“ sind Workflow-Empfehlungen, keine festen Naturgesetze. Motiv, Licht und gewünschter Look entscheiden.

Transparenzhinweis

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung recherchiert, strukturiert und sprachlich ausgearbeitet und anschließend redaktionell geprüft. Der beschriebene Graucomposing-/Overlay-Kernworkflow selbst kann mit klassischen Photoshop-Funktionen ohne generative KI umgesetzt werden. Die Transparenzpflichten nach Artikel 50 des EU AI Act gelten seit 2. August 2026; ob im Einzelfall eine gesetzliche Kennzeichnungspflicht greift, hängt vom konkreten KI-Einsatz ab. Die KI-Unterstützung bei diesem Text wird hier zusätzlich freiwillig transparent gemacht.


BROWNZ REMASTERED 2 ist da. Und nein: Es ist keine Lern-DVD mehr. Du bekommst das komplette Training entweder als Download oder auf einem USB-Stick. Kein Abo, kein Hub-Zwang und keine zusätzliche Anmeldung. Kaufen, herunterladen oder anstecken und loslegen. Außerdem wieder großteils in FULL HD – braucht zwar mehr Speicher aber ich finde das besser und habe deshalb umgestellt.

Was ist diesmal anders? Eigentlich fast alles. BROWNZ REMASTERED VOLUME 2 ist keine Wiederholung des ersten Trainings, sondern mein aktueller Arbeitsalltag: klassisches Photoshop, Retusche, Composing, Synthografie und AI-Modifizierung – so, wie ich heute tatsächlich arbeite.

Photoshop und KI in BROWNZ REMASTERED 2

Wir starten mit Metallic-Haut, modernen Farbtechniken und schnellen Photoshop-Composings. Dazu kommt ein kompletter Bildbearbeitungsfahrplan mit 33 BROWNZ Basic-Coachings: Camera Raw, Haut, Licht, Schärfe, Freistellen, Body-Manipulation, Bokeh, Schwarzweiß, Retusche, neue KI-Tools und vieles mehr.

Später geht es in FineArt, Beauty, High Fashion und Editorial weiter. Ich zeige meine aktuellen Photoshop-Scripts, neue Looks, echte Praxis-Composings und die Stellen, an denen KI noch immer schlampig arbeitet und wir selbst nachbessern müssen.

Ein großer Teil dreht sich diesmal um die direkte Verbindung von Photoshop und KI: GPT, Adobe Connector, Codex, Photoshop Bridge, Make It Real, Upscaling und komplette AI-Modifizierungs-Workflows. Nicht als Theorie, sondern an konkreten Bildern wie Mysteria, Dark Guard, Dolphin Dream, Neuromancer, The Corridor, Crazy Joker, Freyja oder Wal über New York.

Insgesamt sind es 39 Hauptkapitel. Im Basic-Coaching-Kapitel stecken zusätzlich 33 einzelne Lektionen. Dazu bekommst du Workshop-PDFs, Scripts, Aktionen, Links, Templates und meine Grundwissen-Archive für Mai, Juni und Juli 2026.

Für wen ist BROWNZ REMASTERED 2 gedacht?

Das Training richtet sich an alle, die Photoshop nicht wegwerfen wollen, nur weil es jetzt KI gibt – und für alle, die KI nicht einfach machen lassen, sondern am Ende selbst über Bild, Look und Qualität entscheiden möchten.

Download-Version: 39 Euro
USB-Stick per Post: 49 Euro

Bestellung wie immer nur per formloser E-Mail mit dem Betreff „BROWNZ REMASTERED VOLUME 2“ an brownz@brownz.art, Brownz@wirtschaftsimpulse.net oder Brownz@5inchmedia.tv. Bitte danach auf meine Antwort warten. Ich sehe die Mails normalerweise morgens und abends durch. Bezahlen kannst du per Überweisung oder PayPal; alle weiteren Infos bekommst du in meiner Antwort-Mail.

BROWNZ REMASTERED 2: Inhaltsverzeichnis

Video-Gesamtlaufzeit: 11 Stunden, 58 Minuten und 1 Sekunde
Enthaltene Videodateien: 61 MP4-Dateien
Zusätzlich bekommst du 62 Dokumentdateien: 25 PDF-Dateien und 37 Word-/DOCX-Dateien. Darunter befinden sich auch die 33 ausführlichen BROWNZ Basic-Coaching-Workshop-Dokumente.

Die Videolaufzeit wurde aus allen tatsächlich im Paket enthaltenen MP4-Dateien ermittelt. Darin sind auch enthaltene Original-, Retro- und Bonusvideos berücksichtigt.

Kapitel 1 bis 10: Photoshop-Grundlagen und Looks

001 – Einleitung – 05:31

002 – Der Metallic-Haut-Effekt – 15:36

003 – Metallic-Haut-Effekt – Teil 2 – 13:31

004 – Der Metallic-Haut-Effekt 3 – 14:15

005 – Grundwissen-Archiv Mai 2026 (alle Beiträge & Linksammlungen)

006 – Farbe übernehmen 2026 – NeoAngel Edition – 12:00

007 – Farbe übernehmen wird zum neuen Look – 10:42

008 – Gleiche Farbe – und wofür ich das heute verwende – 07:04

009 – PS Quick Composing – „PS für Faule“ – Teil 1 – 06:11

010 – Grundwissen-Archiv Juni 2026 (alle Beiträge & Linksammlungen)

011 – BROWNZ Basic Coachings: Der komplette Bildbearbeitungsfahrplan (Word-Dokumente)

001 – Schwarzpunkt und Weißpunkt in Camera Raw

002 – Hohen Kontrast in Camera Raw korrigieren

003 – Verlaufsfilter und Radialfilter für Lost Places in Camera Raw

004 – High-ISO-Rauschen in Camera Raw reduzieren

005 – Luminanzprobleme in Camera Raw lösen

006 – Upscaling und Cropping in Lightroom und Photoshop

007 – Teile entfernen und ersetzen in Photoshop

008 – Objektauswahl und Sandwich-Technik in Photoshop

009 – Natürliches Dodge & Burn in Photoshop

010 – Kontraste, Hautstellen und Solarisation in Photoshop korrigieren

011 – Neue Farbtechniken, Taskleiste und Varianz in Photoshop und Camera Raw

012 – Bokeh nachträglich in Photoshop und Camera Raw erzeugen

013 – Body-Manipulation und Verformen in Photoshop

014 – Neue KI-Tools in Photoshop und Camera Raw

015 – Triptychon: drei Bilder mit Rahmen in Photoshop

016 – Harmonisieren in Photoshop

017 – Schärfen und Nachschärfen unscharfer Bilder in Photoshop und Camera Raw

018 – Netzbody-Retusche in Photoshop

019 – Rote Flecken und Sonnenbrand in Photoshop und Camera Raw retuschieren

020 – Glanzstellen, Schweiß und Haut in Photoshop und Camera Raw korrigieren

021 – Fehlende Hauttextur und ausgebrannte Stellen in Photoshop retuschieren

022 – Freistellen und Personen einfügen in Photoshop

023 – Fehlende Teile ergänzen oder ersetzen in Photoshop

024 – Kalenderblatt und Druckbild mit exakten Maßen anlegen

025 – Doppel- und Mehrfachbelichtungen in der Postproduction

026 – Schwarzweiß-Konvertierung nach Greg-Gorman-Anmutung

027 – Deckungsgleiche Ebenen nach dem Greg-Gorman-Prinzip

028 – Besseres Endresultat: Tiefe, Plastizität, Retusche und Details

029 – LucisArt-Look heute: moderner Workflow und Alternativen

030 – Zusatzpacks, Plugins, Alternativen und Geheimtipps für bessere Bildbearbeitung

031 – Outsourcing für Retusche und Freisteller: Top-10-Dienstleister

032 – Basis-Workshop „Synthography“

033 – Perspektivische Körperverformung

Kapitel 12 bis 24: Retusche und Synthografie

012 – Lava High Fashion Marie – 16:33

013 – Lava High Fashion Varianten – 11:21

014 – Kiss Me Tiger & CATS Fashion – 13:37

015 – BROWNZ Meets Jamari – Live Workflow – 34:12

016 – Der .lrtemplate-zu-XMP-Converter – 04:34

017 – FineArt Beauty Retusche mit dem BROWNZ Photoshop Script – 13:34

018 – Editorial Beauty Retusche Look mit Editorial Script – 15:21

019 – Vogue Style Editorial BROWNZ Photoshop Script – 15:24

020 – Teal & Orange Photoshop Script – 04:15

021 – Editorial Synthografie – 21:11

022 – Workshop-PDF für „THE LIGHT COULDN’T HOLD HER“ / NudeArt

023 – BROWNZ ART Editorial Synthografie – Workshop-PDF zu Video 21

024 – Workshop-PDF zu „BROWNZ meets Gesell“ – ChatGPT-Plugin: Adobe Connector

Kapitel 25 bis 39: KI-Composings und Workflows

025 – Mysteria Version 2026 – Composing mit ChatGPT-Plugin Adobe Connector, inklusive PDF

026 – Dark Guard 2026 Composing, inklusive PDF und MP4-HD-Video-Tutorial – 23:38

027 – Dolphin Dream 2026 Composing, inklusive PDF und MP4-HD-Video-Tutorial – 09:11

028 – Dolphin Dream Gegenprobe in Photoshop direkt und mit Codex / GPT / Adobe – 15:08

029 – Die komplette Codex Photoshop Bridge Anleitung, inklusive PDF – 04:39

030 – „Neuromancer“ Adobe Connector ohne Desktop-App im GPT-Fenster, inklusive PDF – 07:33

031 – The Corridor 2026, inklusive PDF, und wo KI noch schlampig ist – 15:45

032 – Crazy Joker – Adobe Connector & alisaitteke/photoshop-mcp, inklusive PDFs – 16:12

033 – Freyja goes Fantasy / Adobe Connector / GPT / Make It Real / Upscale – 27:01

034 – Die unglaubliche weltbeste BROWNZ FineArt HighEnd Upscale Technik – 18:39

035 – Die finale Photoshop-Retusche – Beauty & Look – 15:37

036 – Als ich Codex lernen wollte, wie ich in Photoshop arbeite, inklusive PDF – 08:45

037 – Grundwissen-Archiv Juli 2026 (alle Beiträge & Linksammlungen)

038 – Wal über New York – Photoshop-Retusche durch Codex steuern – Praxis-PDF

039 – Schlusswort – finaler aktueller Workflow und Zukunftsausblick – 21:07

Einen Einblick in meine Arbeitsweise findest du auch im Workshop Photoshop für Faule. Weitere Trainings stehen auf meiner Homebase BrownzArt.com.

Transparenzhinweis: Dieser Blogbeitrag wurde von mir erstellt und mit Hilfe von KI sprachlich ausgearbeitet. Auch das Training selbst behandelt neben klassischem Photoshop aktuelle KI- und AI-Modifizierungs-Workflows.


ALTE BILDER REMASTERN: EIN BILD IST NICHT FERTIG,
NUR WEIL ES ALT IST.

Warum ich meine alten Photoshop-Composings heute noch einmal öffne – und was neue Werkzeuge aus alter Bild-DNA machen können

Von Peter „BROWNZ“ Braunschmid · Linz

Sonntage sind bei mir gefährlich. Irgendwann öffne ich einen alten Bildordner – und plötzlich ist der freie Tag vorbei. Nicht, weil ich besonders nostalgisch werde. Sondern weil ich sofort sehe, was ich heute anders machen würde.

In meinen Archiven liegen Photoshop-Composings, Fotografien, Bildideen und angefangene Welten aus vielen Jahren. Einige davon sind mehr als zehn Jahre alt. Manche funktionieren noch immer erstaunlich gut. Andere tragen eine starke Idee in sich, wurden aber mit den damaligen technischen Möglichkeiten irgendwann an einem Punkt beendet, an dem heute noch lange nicht Schluss wäre.

Das bedeutet nicht, dass die alten Arbeiten schlecht waren. Sie zeigen ziemlich genau, was damals möglich war – und auch, was ich damals gesehen habe. Genau deshalb lösche ich solche Bilder nicht. Sie sind kein peinlicher Keller voller Jugendsünden. Sie sind mein visuelles Archiv. Und manchmal liegt dort ein Bild, das nicht noch einmal neu erfunden werden muss. Es muss nur noch einmal angesehen werden.

Alte Bilder remastern, ohne ihre Idee zu verlieren

Wenn ich heute ein altes Composing öffne, suche ich nicht zuerst nach technischen Fehlern. Mich interessiert die ursprüngliche Idee. Warum habe ich dieses Licht gewählt? Was sollte die Figur erzählen? Welche Stimmung wollte ich erzeugen? Wo war die Bildwirkung damals bereits richtig – und an welcher Stelle ist sie unterwegs stecken geblieben?

Ein altes Bild ist für mich deshalb kein Rohstofflager, das man blind durch eine neue Maschine schiebt. Es hat bereits eine Identität. Wenn ich alles daran austausche, bis nur noch eine polierte Oberfläche übrig bleibt, habe ich nichts remastert. Dann habe ich das alte Bild bloß entsorgt und ein neues darübergelegt.

Die spannendere Aufgabe ist, die alte DNA zu erhalten. Die Pose, die Atmosphäre, die Idee, manchmal auch kleine Unsauberkeiten, die dem Bild Charakter geben. Gleichzeitig kann ich heute Bereiche neu aufbauen, die früher technisch begrenzt waren: Übergänge, Freistellungen, Lichtführung, Oberflächen, anatomische Details, räumliche Tiefe oder einfach die Auflösung.

Was sich wirklich verändert hat

Natürlich sind die Werkzeuge heute andere. Photoshop ist leistungsfähiger geworden. Auswahltechniken, Masken, Camera Raw, generative Funktionen, moderne Retuscheprogramme, Upscaling und verschiedene KI-Werkzeuge eröffnen Möglichkeiten, für die früher sehr viel mehr Handarbeit nötig war – oder die überhaupt nicht vernünftig machbar waren.

Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Der größere Unterschied sitzt nicht im Computer. Er sitzt vor dem Computer.

Ich habe heute mehr Erfahrung. Dadurch sehe ich schneller, wenn Perspektive, Licht oder Anatomie nicht zusammenpassen. Außerdem merke ich früher, ob ein Effekt das Bild unterstützt oder nur laut herumsteht. Heute weiß ich besser, welche Fehler man korrigieren sollte – und welche man besser in Ruhe lässt, weil sie Teil der Bildsprache geworden sind.

Neue Software kann viele Dinge beschleunigen. Sie kann aber nicht nachträglich zwanzig oder dreißig Jahre Bildpraxis installieren. Dafür gibt es noch immer keinen Downloadbutton. Wahrscheinlich ist das auch ganz gut so.

KI liefert Material. Die Kunst beginnt bei den Entscheidungen.

Ich sage es immer wieder: KI kann keine Kunst. Sie kann Bilder erzeugen, Varianten berechnen, Strukturen ergänzen, Hintergründe umbauen und erstaunlich brauchbares Material liefern. Manchmal liefert sie auch vollkommenen Blödsinn mit drei Armen, schiefen Blickrichtungen und einer Lichtquelle, die offenbar aus einer anderen Dimension kommt.

Genau deshalb ist KI für mich kein Künstler. Sie ist ein Werkzeug. Ein ziemlich mächtiges Werkzeug, aber eben ein Werkzeug.

In meinem aktuellen Workflow arbeite ich nicht nach dem Prinzip: Prompt hinein, Kunstwerk heraus. Ich arbeite im Gespräch, prüfe Zwischenschritte, kombiniere Photoshop mit eigenen Aktionen und Hilfsprogrammen, verwerfe Ergebnisse, korrigiere Details und baue das Bild Stück für Stück weiter. Codex kann dabei Programme und Arbeitsschritte steuern oder mir Varianten zugänglich machen. Die gestalterische Entscheidung bleibt trotzdem bei mir.

Das fühlt sich teilweise tatsächlich eher wie Regie an. Ich muss nicht jeden technischen Handgriff selbst ausführen, aber ich muss sehr genau wissen, was ich sehen will. Wenn ich keine klare Vorstellung habe, hilft mir auch das teuerste Werkzeug nur dabei, schneller irgendwohin zu fahren. Nur eben nicht unbedingt an den richtigen Ort.

Alte Bilder remastern bedeutet nicht: alles glatter machen

Gerade bei älteren Bildern ist die Versuchung groß, jedes Detail zu reinigen, jede Hautfläche zu glätten, jeden Hintergrund gestochen scharf zu rechnen und überall noch ein bisschen mehr Effekt hineinzudrücken. Das Ergebnis sieht dann technisch neuer aus – und künstlerisch oft deutlich langweiliger.

Ein gutes Remaster braucht Zurückhaltung. Die Frage lautet nicht: Was kann ich heute alles verändern? Die Frage lautet: Was muss ich verändern, damit die ursprüngliche Idee endlich so stark sichtbar wird, wie sie damals gedacht war?

Manchmal ist das ein neuer Hintergrund. Oft hilft eine sauberere Lichtführung oder mehr Plastizität durch kontrolliertes Dodge & Burn. Manchmal müssen nur ein paar Übergänge, Farben und Schärfeebenen neu geordnet werden. Und manchmal schaue ich ein altes Bild an und entscheide: Das bleibt genau so. Auch das ist eine gestalterische Entscheidung.

Das Original verschwindet nicht

Ich finde den direkten Vergleich zwischen alter und neuer Fassung besonders spannend. Nicht als Wettbewerb, bei dem die neue Version das Original besiegen muss. Beide Bilder zeigen einen anderen Zeitpunkt. Das eine zeigt, wie ich damals gearbeitet und gedacht habe. Das andere zeigt, was ich heute aus derselben Idee mache.

Deshalb überschreibe ich meine alten Dateien nicht. Das Original bleibt erhalten. Es ist ein Teil meiner Geschichte und gleichzeitig die Messlatte für die neue Fassung. Eine Neufassung ist nur dann sinnvoll, wenn sie mehr kann als höhere Auflösung und sauberere Haut. Sie muss die Bildidee klarer, stärker oder emotionaler machen.

Wenn sie das nicht schafft, war die Arbeit vielleicht technisch interessant. Aber notwendig war sie nicht.

Vier Jahrzehnte Bildarbeit treffen auf neue Werkzeuge

Ich habe digitale Bilder gemacht, lange bevor jemand von generativer KI, Creator Economy oder Prompt-Marktplätzen gesprochen hat. Vom Commodore 64 und Amiga über frühe Multimedia- und Filmarbeit bis zu Photoshop, Fotografie, Composing, Lernvideos, Coachings und heutiger Synthografie haben sich die Werkzeuge ständig verändert.

Der Kern ist derselbe geblieben: Ich nehme ein Bild nicht einfach hin, wie es aus einer Kamera oder einem Programm herausfällt. Ich will wissen, was noch darin steckt.

Vielleicht ist genau das der Grund, warum mich alte Arbeiten noch immer interessieren. Sie erinnern mich nicht nur daran, was früher war. Sie stellen mir eine ziemlich direkte Frage: Was siehst du heute darin?

Und wenn die Antwort stark genug ist, öffne ich Photoshop. Dann ist der Sonntag meistens erledigt.

Ein Bild ist nicht fertig, nur weil es alt ist

Ein altes Bild neu zu bearbeiten bedeutet für mich nicht, die Vergangenheit zu korrigieren. Es bedeutet, ihr mit dem Wissen von heute noch einmal zu begegnen.

Manche Ideen waren ihrer technischen Zeit voraus. Andere brauchten schlicht mehr Erfahrung. Manche sollten genau dort bleiben, wo sie entstanden sind. Aber hin und wieder öffnet man eine alte Datei und merkt: Das Bild war nicht fertig. Ich war damals nur fertig damit.

Heute kann ich weiterarbeiten. Nicht, weil eine KI mir die Kunst abnimmt. Sondern weil neue Werkzeuge mir mehr Möglichkeiten geben, meine eigenen Entscheidungen sichtbar zu machen.

Ein letzter, ganz praktischer Hinweis: Genau diese Verbindung aus klassischer Photoshop-Arbeit, neuen KI-Werkzeugen und Synthografie steckt auch in BROWNZ REMASTERED 1. Das Training mit 46 Kapiteln und mehr als neun Stunden Videomaterial verschwindet am 3. August 2026 endgültig aus meinem Shop. Kein Sale, kein späteres Restposten-Comeback. Wer genau dieses Paket noch haben möchte, findet hier alle Informationen: BROWNZ REMASTERED 1.

Weitere Einblicke in meine Bildwelt findest du in der Galerie auf BrownzArt.com. Die Übersicht meiner Photoshop-Videotrainings führt dich zu den jeweiligen Angeboten.

BROWNZ

Transparenzhinweis: Planung, Prüfung und Freigabe durch Peter „BROWNZ“ Braunschmid. Künstliche Intelligenz unterstützte Recherche, Struktur und Formulierung; die inhaltliche Verantwortung liegt bei mir. Freiwilliger Hinweis mit Blick auf die seit 2. August 2026 geltenden Transparenzregeln des EU AI Acts: EU-Kommission.


BROWNZ REMASTERED 1: Kein Sale, keine Wundertüte und kein späteres Comeback in dieser Form.

Archivhinweis: Dieser Beitrag vom 31. Juli 2026 bezieht sich auf das Angebotsende am 3. August 2026. Informationen zur Fortsetzung findest du bei BROWNZ REMASTERED 2 und in der Trainingsübersicht auf BrownzArt.com.

Manchmal muss etwas verschwinden, damit etwas Neues Platz bekommt.

Genau deshalb nehme ich BROWNZ REMASTERED 1 am Montag, dem 3. August 2026, im Laufe des Tages endgültig aus meinem Shop. Danach ist dieses Produkt in dieser Form nicht mehr erhältlich.

BROWNZ REMASTERED 1 wird im Laufe des 3. August 2026 endgültig entfernt.

BROWNZ REMASTERED 1: Warum das Angebot endet

Es wird keinen Abverkauf geben. Ich werde das Paket nicht später billiger anbieten, nicht in eine Wundertüte packen und auch nicht als versteckten Restposten wieder hervorholen.

  • Kein Sale.
  • Keine Wundertüte.
  • Kein Restposten-Comeback.
  • Keine spätere Rückkehr des Trainings in derselben Form.

Es ist nach dem 3. August schlicht und einfach weg.

Warum ich diesen klaren Schnitt mache

Weil das nächste Kapitel beginnt: BROWNZ REMASTERED 2 kommt. Und wenn etwas Neues erscheint, möchte ich nicht alte und neue Versionen endlos nebeneinander herschleppen. Das erste Training war genau für seinen Moment gedacht – und dieser Moment endet jetzt.

Vielleicht entsteht irgendwann in den kommenden Jahren wieder ein neues großes BROWNZ XXL-Paket. Das wird man sehen. Aber selbst wenn es so kommt, wäre das ein neues Produkt mit neuen Inhalten. Dieses Paket kehrt deshalb nicht einfach unter einem anderen Etikett zurück.

Was mit BROWNZ REMASTERED 1 verschwindet

Das Paket umfasst 46 Kapitel mit mehr als neun Stunden Videomaterial. Darin zeige ich meinen aktuellen Workflow aus Photoshop, KI und Synthografie – von Composing, Retusche und Freistellung bis zu Haut, Licht, Bildlooks, High-Fashion-Korrekturen und dem malerischen BROWNZ-Look.

Dazu gehören Arbeitsmaterialien, Beispieldateien, Photoshop-Aktionen, Presets und weitere Extras. Es ist ein in sich abgeschlossenes Paket. Wer genau dieses Training besitzen und dauerhaft damit arbeiten möchte, hat nur noch dieses letzte Zeitfenster.

Wenn du es noch willst, dann jetzt

Nicht irgendwann später. Nicht in der Hoffnung auf einen Rabatt. Und am besten auch nicht erst spät am Abend des 3. August, weil das Angebot im Laufe dieses Tages aus dem Shop verschwindet.

Wenn dieses Training noch auf deiner Liste steht, ist jetzt der Moment, zuzuschlagen.

BROWNZ REMASTERED 1 – alle Inhalte, Preise und Bestellinformationen

Am 3. August 2026 fällt der Vorhang. Danach gehört BROWNZ REMASTERED 1 zur Geschichte – und BROWNZ REMASTERED 2 übernimmt die Bühne.

BROWNZ


Painterly Grunge
Fashion Look

So baust du den kühlen, analogen High-Fashion-Look
in Lightroom und Photoshop nach

Analysiert anhand eines öffentlichen Tutorials von The Curated Lab. Der Clip arbeitet sichtbar in Capture One; hier wird die Methode praxisnah in Adobe Lightroom und Photoshop übersetzt.

Referenzclip auf Instagram ansehen

Painterly Grunge: So entsteht der kühle Fashion-Look

Dieser Look lebt nicht von einem einzelnen Preset. Er entsteht durch eine kontrollierte Spannung: tiefe, fast tintenschwarze Flächen treffen auf cyan-grüne Schatten, während Haut und wichtige Mitteltöne bewusst wärmer bleiben. Das Ergebnis wirkt zugleich modern, analog, leicht schmutzig und trotzdem hochwertig.

Im analysierten Clip passiert genau das: Die Schwarztöne werden sehr stark abgesenkt, die Schatten deutlich in Richtung Teal geschoben, die Mitteltöne mit einer warmen Gegenfarbe stabilisiert und am Ende mit grobem, unregelmäßigem Korn verdichtet. Der sichtbare Black-Regler liegt im Beispiel bei ungefähr –88. Das ist ein guter Hinweis auf die Richtung, aber kein Wert, den man blind auf jedes Foto kopieren sollte.

Was den Look ausmacht

  • Dichte, kontrolliert zulaufende Schwarztöne – ohne dass Haare und schwarze Kleidung komplett absaufen.
  • Kühle Teal- und Cyan-Töne vor allem in Schatten, Hintergrund und neutralen Flächen.
  • Wärmere, ruhigere Mitteltöne als Gegengewicht; Haut bleibt lebendig und wird nicht türkis.
  • Leicht raue Mikrokontraste, die Stoff, Haare, Make-up und Kanten stärker zeichnen.
  • Grobes, unregelmäßiges Korn statt eines feinen, sterilen Digitalrauschens.

WICHTIG  Die Werte in diesem Tutorial sind Startpunkte. Belichtung, Hautton, Lichtfarbe und Hintergrund entscheiden, wie stark du jeden Regler einsetzen kannst.

Die Ausgangsdatei

Am einfachsten funktioniert der Look mit einer RAW-Datei, klar gesetztem Licht, neutralem oder grauem Hintergrund und dunkler Kleidung. Gerade harte schwarze Stoffe, glänzende Accessoires und strukturierte Haare profitieren von der Kombination aus kühlen Schatten und rauem Korn.

  • RAW statt JPEG, wenn möglich.
  • Keine bereits extrem kontrastreiche Kameravorgabe.
  • Haut leicht unter der Clipping-Grenze belichten; Highlights nicht ausfressen lassen.
  • Der Look wirkt besonders gut bei Fashion, Beauty und charakterstarken Porträts.

Teil 1: Editorial Color Grading in Lightroom

Lightroom erledigt ungefähr 80 Prozent des Looks: Tonwerte, Farbrichtung, lokale Trennung und Korn. Arbeite zuerst global und schütze die Haut erst danach mit Masken.

Schnellstart-Werte

ReglerStartwertWirkung
ProfilAdobe Neutral / Camera NeutralRuhige Basis mit Reserven
Weißabgleich5.100–5.400 K, Tonung 0 bis +4Neutral bis minimal warm
Kontrast+10 bis +20Mehr Dichte, noch kontrollierbar
Lichter–20 bis –35Haut und Glanzstellen sichern
Tiefen+5 bis +15Detail vor dem Schwarzpunkt retten
Weiß–5 bis –15Cremigere Highlights
Schwarz–65 bis –85Der zentrale Grunge-Impuls
Textur / Klarheit+15 / +8Raue, grafische Struktur
Dunst entfernen+3 bis +7Mehr Farbdichte
Korn42 / 34 / 75Menge / Größe / Unregelmäßigkeit

01 – Eine neutrale Basis bauen

Wähle Adobe Neutral oder ein vergleichbar flaches Kameraprofil. Stelle Belichtung und Weißabgleich so ein, dass die Haut glaubwürdig aussieht. Das Bild darf an dieser Stelle ruhig etwas unspektakulär wirken – die Tiefe kommt später.

Startpunkt: Belichtung nach Motiv, Kontrast +15, Lichter –25, Tiefen +10, Weiß –10.

02 – Die Schwarztöne verdichten

Ziehe Schwarz deutlich nach links. Beginne bei –65 und arbeite dich langsam bis etwa –85 vor. Im Referenzclip ist ungefähr –88 zu sehen. Entscheidend ist nicht die Zahl, sondern der Punkt, an dem schwarze Kleidung satt wirkt, aber noch Nähte, Falten und Haarstruktur besitzt.

KONTROLLBLICK  Aktiviere die Tiefenwarnung. Kleine wirklich schwarze Bereiche sind erwünscht; großflächiges Clipping auf Haut, Haaren oder Kleidung ist es nicht.

03 – Die Gradationskurve formen

Setze eine zurückhaltende S-Kurve: Ziehe das untere Viertel leicht nach unten und hebe die oberen Mitteltöne minimal an. Lass den absoluten Schwarzpunkt verankert. So bleibt der Look druckvoll statt milchig. Für cremigere Lichter kannst du den obersten Punkt um zwei bis vier Prozent absenken.

04 – Teal in die Schatten geben

Öffne Color Grading. Die Farbrichtung entspricht der sichtbaren Methode im Clip: viel Teal in den Schatten, danach eine warme Gegenbewegung in den Mitteltönen.

BereichEinstellungZiel
SchattenFarbton 185 · Sättigung 35 · Luminanz –8Kühles Petrol/Teal
MitteltöneFarbton 35 · Sättigung 12 · Luminanz +3Warme Haut und Stofftöne
LichterFarbton 45 · Sättigung 7 · Luminanz +2Schmutzig-cremige Highlights
Mischen40–50Weicher Übergang
Balance–20Mehr Gewicht auf kühlen Schatten

Wenn der Hintergrund zu türkis wird, reduziere zuerst die Schatten-Sättigung. Wenn die Haut grünlich kippt, erhöhe nicht einfach global die Temperatur – schütze die Person mit einer Maske.

05 – Farben im Farbmischer beruhigen

Der Look braucht klare Farbfamilien. Gelb und Grün dürfen sich dem Teal annähern; Orange bleibt zurückhaltend warm. Nutze diese Werte als Ausgangspunkt:

FarbeFarbtonSättigungLuminanz
Rot+5–10+5
Orange–5–12+8
Gelb–35–40–5
Grün+25–20–10
Aqua–20+15–10
Blau–15–20–15

06 – Haut, Hintergrund und Kleidung getrennt behandeln

Erstelle drei Masken. Je nach Lightroom-Version stehen dir Person, Motiv, Hintergrund und Objektmasken zur Verfügung. Die Bezeichnungen können leicht abweichen.

  • Person/Haut: Temperatur +4, Tonung +2, Sättigung –4, Textur –8. Auf Augen, Lippen und Haare nicht pauschal weichzeichnen.
  • Hintergrund: Temperatur –8, Tonung –4, Dunst entfernen +4, Schwarz –8. So konzentriert sich das Teal außerhalb der Haut.
  • Kleidung/Haare: Textur +15, Klarheit +10, Schwarz –10. Nur verwenden, wenn dort noch Zeichnung vorhanden ist.

07 – Das Korn als Gestaltungsmittel einsetzen

Der Clip wählt sichtbar ein grobes „Harsh Grain“. In Lightroom lässt sich das mit einer relativ hohen Unregelmäßigkeit übersetzen: Menge 42, Größe 34, Unregelmäßigkeit 75. Bei hochauflösenden Dateien darf die Größe bis etwa 40 steigen; bei kleinen JPEGs eher bei 25 bis 30 bleiben.

PROFI-TIPP  Beurteile Korn immer bei 100 Prozent. In der verkleinerten Vorschau sieht es fast immer schwächer aus als im Export.

08 – Schärfen, ohne die Haut zu zerstören

Nutze Betrag 45, Radius 0,8, Detail 30 und Maskieren 70 als Startpunkt. Halte beim Maskieren-Regler Alt/Option gedrückt: Geschärft werden sollen vor allem Kanten, Haare, Augen, Stoff und Accessoires – nicht jede Pore.

Lightroom-only: Wann du hier schon aufhören kannst

Für Social Media, Reportage oder große Serien reicht die Lightroom-Version oft vollständig. Photoshop lohnt sich, wenn du Haut und Hintergrund präziser trennen, einzelne Farbbereiche kontrollieren oder die grafische Mikroschärfe gezielt aufbauen möchtest.

Teil 2: Editorial Color Grading in Photoshop

Öffne das Foto aus Lightroom als Smartobjekt in Photoshop. So bleibt der RAW-Look editierbar und du kannst später zu den Basiseinstellungen zurückkehren.

01 – Retusche bewusst knapp halten

Entferne nur temporäre Hautunreinheiten, Staub und Ablenkungen. Der Look funktioniert, weil die Oberfläche real bleibt. Zu viel Frequenztrennung oder Weichzeichnung nimmt dem Bild genau die Spannung, die das Korn später verstärken soll.

02 – Farbtrennung mit Farbbalance verfeinern

Lege eine Farbbalance-Einstellungsebene an und aktiviere „Luminanz erhalten“. Nutze folgende Werte als Startpunkt:

TonwertRegler 1Regler 2Regler 3
TiefenCyan/Rot –15Magenta/Grün +5Gelb/Blau +8
MitteltöneCyan/Rot +8Magenta/Grün 0Gelb/Blau –5
LichterCyan/Rot +3Magenta/Grün 0Gelb/Blau –4

Wenn die Haut zu kühl wird, male mit einem weichen schwarzen Pinsel bei 20–30 Prozent Deckkraft in die Ebenenmaske. Der Hintergrund darf deutlich stärker reagieren als das Gesicht.

03 – Painterly Microcontrast aufbauen

Erzeuge eine zusammengefasste Kopie auf einer neuen Ebene und konvertiere sie in ein Smartobjekt. Wende den Hochpassfilter mit 2,0 bis 3,0 Pixeln an und stelle die Ebene auf „Weiches Licht“ bei 25 bis 35 Prozent Deckkraft. Maskiere die Wirkung auf Haaren, Kleidung, Make-up-Kanten und Accessoires ein; auf glatter Haut bleibt sie sehr schwach.

WARUM DAS FUNKTIONIERT  Der Hochpass erzeugt keine gemalte Fläche. Er trennt nur ausgewählte Kanten stärker vom ruhigen Hintergrund – genau diese kontrollierte Kantenzeichnung lässt das Bild grafischer und „painterly“ wirken.

04 – Optionaler Teal-Glaze mit Verlaufumsetzung

Lege eine Verlaufumsetzung an: Schatten #092F31, Mitteltöne #7A6E62, Lichter #F0DDD0. Stelle die Ebene auf „Farbe“ oder „Weiches Licht“ und reduziere die Deckkraft auf 10 bis 20 Prozent. Schütze die Haut über die Ebenenmaske. Dieser Schritt ist optional – er hilft vor allem, wenn Hintergrund und Schwarzflächen noch farblich auseinanderfallen.

05 – Dodge & Burn für die Editorial-Dichte

Nutze zwei Kurven-Einstellungsebenen: eine leicht heller, eine leicht dunkler. Male mit weichem Pinsel bei fünf bis zehn Prozent Fluss. Helle Wangenknochen, Augen, Schmuck und Stoffkanten subtil auf; vertiefe Konturen, Falten und den äußeren Bildrand. Das Ziel ist Form, nicht Beauty-Retusche.

06 – Grobes Korn in Photoshop ergänzen

Wenn das Lightroom-Korn nicht ausreicht, lege eine neue Ebene mit 50 Prozent Grau an und stelle sie auf „Ineinanderkopieren“. Wende „Rauschen hinzufügen“ mit 8 bis 12 Prozent, Gaußsche Normalverteilung und „Monochromatisch“ an. Danach Gaußscher Weichzeichner mit 0,3 bis 0,5 Pixeln. Reduziere die Ebenendeckkraft auf 35 bis 55 Prozent.

Vermeide doppeltes Korn: Wenn Lightroom bereits stark arbeitet, nutze die Photoshop-Ebene nur sehr zurückhaltend oder lasse sie weg.

07 – Finale Kontrolle und Export

  • Haut bei 100 Prozent prüfen: keine cyanfarbenen Schatten an Nase, Augen oder Kiefer.
  • Schwarze Kleidung prüfen: mindestens an wichtigen Kanten muss noch Zeichnung sichtbar sein.
  • Korn in Originalgröße und in der geplanten Webgröße kontrollieren.
  • Für WordPress als sRGB-JPEG exportieren; lange Kante meist 2.000–2.500 Pixel, Qualität 80–88.
  • Für ein Retina-Hero lieber 3.000 Pixel lange Kante, sofern Dateigröße und Theme es erlauben.

Die Ebenenstruktur in Photoshop

EbeneNameFunktion
06KornOverlay, 35–55 %
05Dodge & BurnZwei Kurven mit Masken
04Teal-GlazeVerlaufumsetzung, 10–20 %
03Painterly MicrocontrastHochpass, Weiches Licht
02FarbbalanceKühle Tiefen, warme Mitteltöne
01RetuscheSeparat und reversibel
00Lightroom-SmartobjektRAW-Basis

Typische Fehler – und wie du sie vermeidest

ProblemUrsacheLösung
Haut wird türkisColor Grading global zu starkPersonenmaske wärmen; Teal aus Haut ausmaskieren
Schwarz ist nur noch ein LochBlack-Regler ohne Kontrolle abgesenktTiefen leicht öffnen; lokale Kleidungmaske
Bild wirkt digital überschärftKlarheit und Hochpass überallMikrokontrast nur auf Kanten und Textilien
Korn sieht nach Handyfilter ausZu fein oder zu gleichmäßigGröße und Unregelmäßigkeit erhöhen; Menge reduzieren
Teal dominiert allesKeine warme GegenfarbeMitteltöne dezent orange/cremig balancieren
Look passt nur auf ein FotoBelichtung/WB im Preset gespeichertDiese Werte vom Preset ausschließen

Als Lightroom-Preset speichern

Speichere ein Benutzer-Preset, aber hake nur die stilbildenden Einstellungen an: Gradationskurve, Color Grading, Farbmischer, Effekte, Detail und gegebenenfalls Kalibrierung. Belichtung, Weißabgleich, Zuschnitt, Objektivkorrektur und motivabhängige Masken sollten normalerweise nicht fest im Preset landen.

PRESET-NAME  BROWNZ · Painterly Grunge Fashion · Base

Die 60-Sekunden-Rezeptur

  • Neutrales Profil und saubere Hautbelichtung einstellen.
  • Schwarz auf etwa –70 bis –85 ziehen, Tiefen leicht öffnen.
  • Teal in die Schatten, warmes Orange in die Mitteltöne.
  • Haut mit Personenmaske schützen, Hintergrund kühler ziehen.
  • Textur +15, Klarheit +8, Dunst entfernen +5.
  • Korn etwa 42 / 34 / 75.
  • In Photoshop Farbbalance, gezielten Hochpass und lokale Formkorrektur ergänzen.

FAQ

Funktioniert der Look auch mit JPEG?

Ja, aber vorsichtiger. Reduziere die Stärke von Schwarz, Color Grading und Klarheit um ungefähr ein Drittel. JPEG-Dateien reagieren schneller mit Tonwertabrissen und unruhigen Hautfarben.

Brauche ich einen grauen Hintergrund?

Nein. Ein neutraler Hintergrund macht die Farbrichtung nur leichter kontrollierbar. Bei bunten Locations solltest du Gelb, Grün und Blau im Farbmischer zurückhaltender behandeln und den Hintergrund stärker maskieren.

Kann Lightroom den kompletten Look allein erzeugen?

Ja, für viele Anwendungen. Photoshop wird erst dann wichtig, wenn du die Farbbalance präzise aus Haut und Hintergrund trennen, die Kantenwirkung lokal steuern oder ein besonders sauberes High-Fashion-Finish aufbauen willst.

Warum sieht derselbe Wert auf jedem Bild anders aus?

Weil RAW-Profil, Kamera, Weißabgleich, Licht, Hautton und Hintergrund die Ausgangsfarben verändern. Der Look ist deshalb ein System aus Beziehungen – kühle Schatten gegen warme Mitteltöne – und kein starres Zahlenpaket.

Fazit

Der Painterly-Grunge-Look funktioniert dann am besten, wenn er nicht nach Effekt aussieht. Die Schwarztöne dürfen tief sein, das Teal darf deutlich spürbar sein und das Korn darf rau wirken – aber Haut, Augen und wichtige Stoffdetails brauchen weiterhin Kontrolle. Genau diese Balance macht aus einem schnellen Social-Media-Look ein glaubwürdiges Fashion-Finish.

KURZ GESAGT  Dichte Schwarztöne. Kühles Teal in den Schatten. Warme Mitteltöne. Hautschutz. Grobes Korn. Präzise Kanten statt flächiger Überschärfung.

Quellen und technische Hinweise

The Curated Lab – „How to get the Painterly Grunge Fashion Look“ (öffentlicher Instagram-Clip)

Adobe: Einführung in Adobe Camera Raw und nichtdestruktive RAW-Verarbeitung

Masken und lokale Korrekturen in Camera Raw – Adobe

Adobe: Presets in Camera Raw erstellen und aktualisieren

Filtereffekte in Photoshop – Adobe

Hinweis zur Übertragung: Der Referenzclip zeigt eine Bearbeitung in Capture One. Die im Artikel genannten Lightroom- und Photoshop-Werte sind eine fachliche Übersetzung der sichtbaren Methode und bewusst als anpassbare Startwerte formuliert.

Transparenzhinweis zum EU AI Act

Inhalt, fachliche Vorgaben und redaktionelle Verantwortung stammen vom Brownz-Art-Team. Die Ausformulierung dieses Artikels wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und anschließend redaktionell geprüft.


KI lernen für kreative Bilder – mit persönlichem Coaching von BROWNZ

Deine Fragen. Deine Unterlagen. Deine persönlichen Videos.

Du möchtest KI-Bilder gestalten, bessere Prompts schreiben oder KI und Photoshop in deinem kreativen Workflow verbinden? Als KI-Trainer in Österreich unterstütze ich dich dabei mit einem individuellen Training. Im Mittelpunkt stehen deine Bildideen, Synthografie und die praktische Bearbeitung deiner Ergebnisse. Du kannst in Linz mit mir arbeiten oder mit persönlichen Videoanleitungen zu Hause lernen.

Bei einem Einzelcoaching kann man in sechs Stunden verdammt viel lernen. Man kann sich aber unmöglich alles merken, mitschreiben und gleichzeitig konzentriert mitarbeiten. Genau deshalb besteht mein Personal Coaching nicht nur aus dem gemeinsamen Tag bei mir in Linz. Du bekommst auch eine individuelle Vor- und Nachbereitung, damit das Wissen nachher nicht einfach im kreativen Nebel verschwindet.

Die grundsätzlichen Informationen zu Ablauf, Themen, Preisen und Anmeldung findest du im Überblick zum persönlichen Photoshop- und KI-Training in Linz. Hier geht es jetzt um das, was zusätzlich rund um dein persönliches Coaching passiert.

Schick mir deinen Fragenkatalog

Wenn du ein Einzelcoaching bei mir buchst, kannst – und sollst – du mir bereits vor dem Termin einen Fragenkatalog schicken. Je konkreter deine Fragen sind, desto genauer kann ich den Tag auf dich zuschneiden. Es ist völlig egal, ob es um Photoshop, Bildbearbeitung, Composing, Retusche, Synthografie, KI-Workflows, Programme, Plugins oder ein konkretes Bildproblem geht.

Du musst dabei keine perfekten Fachfragen formulieren. Ein ehrliches „Warum funktioniert das bei mir nie?“ reicht vollkommen. Ich schaue mir an, worum es tatsächlich geht, recherchiere die Antworten und bereite die Themen so vor, dass wir beim Coaching nicht erst eine Stunde lang herausfinden müssen, wo der Hund begraben liegt.

Wichtig: Der Fragenkatalog ist kein Test und keine Hausaufgabe. Er ist deine Möglichkeit, aus einem allgemeinen Coaching wirklich deinen persönlichen Workshop zu machen.

Aus deinen Fragen entstehen deine eigenen Workshop-Unterlagen

Aus den eingesandten Fragen erstelle ich ein eigenes Word-Dokument mit den passenden Antworten. Nicht als hingeworfene Stichwortsammlung, sondern komplett recherchiert und so aufgebaut, dass du später damit weiterarbeiten kannst.

Je nach Thema enthält dieses Dokument:

  • verständliche Antworten auf deine konkreten Fragen,
  • einsteigerfreundliche Step-by-Step-Anleitungen,
  • konkrete Arbeitsschritte und sinnvolle Einstellungen,
  • anklickbare weiterführende Links,
  • Hinweise auf verwandte Themen und zusätzliche Möglichkeiten,
  • Erklärungen dazu, warum ein bestimmter Weg funktioniert – und wo die typischen Fehler liegen.

Damit hast du nach dem Coaching nicht irgendein allgemeines Skript, das schon zwanzig andere Leute bekommen haben. Du hast deine eigenen Workshop-Unterlagen, aufgebaut rund um deine Fragen, deine Bilder und deinen Workflow. Das ist ein ziemlich großer Unterschied.

Ich schreibe mit – damit du es nicht dauernd tun musst

Während eines Einzelcoachings sollte man arbeiten, ausprobieren, nachfragen und auch einmal einen Fehler machen dürfen. Was man nicht tun sollte: sechs Stunden lang hektisch jeden Satz mitschreiben. Dann hat man am Ende zwar einen Roman, aber vom eigentlichen Coaching nur die Hälfte mitbekommen.

Deshalb notiere ich mir die wichtigsten Punkte, offenen Fragen und jene Stellen, bei denen eine zusätzliche Erklärung später sinnvoll ist. So kann ich nach dem Coaching noch einmal gezielt aufarbeiten, was während des Tages besonders wichtig war.

Persönliche Full-HD-Videos nach dem Coaching

Wo es sinnvoll ist, produziere ich nach dem Termin zusätzliche Videos, in denen ich genau diese Fragen oder Arbeitsschritte noch einmal durchgehe. In Ruhe, Schritt für Schritt und direkt am Bildschirm. Du siehst also nicht nur, was zu tun ist, sondern auch, wo du klicken musst, welche Einstellungen entscheidend sind und was du besser bleiben lässt.

Diese Videos werden in Full HD aufgezeichnet und über einen Transferlink bereitgestellt. Du kannst sie herunterladen, archivieren und später so oft ansehen, wie du möchtest. Gerade bei komplexen Photoshop-Schritten, KI-Workflows oder längeren Composings ist das wesentlich sinnvoller als drei Seiten handschriftliche Notizen, die zwei Wochen später aussehen wie eine verschollene Geheimschrift.

Diese individuelle Vor- und Nachbereitung ist beim gebuchten Personal Coaching im Preis enthalten. Es geht nicht darum, nach dem Termin noch jede Kleinigkeit extra zu verrechnen. Es geht darum, dass du mit den Antworten tatsächlich weiterarbeiten kannst.

Der Punkt ist: Ein Coaching ist für mich erst dann sinnvoll, wenn du danach selbstständig weiterkommst. Nicht, wenn du drei Tage später wieder genau an derselben Stelle festhängst.

KI und Photoshop lernen von zu Hause – auch in Deutschland und der Schweiz

Ob du in Österreich, Deutschland oder der Schweiz wohnst: Nicht jeder kann für einen Tag nach Linz fahren. Vielleicht wohnst du zu weit weg, hast keine Zeit für die Anreise oder möchtest lieber in deinem eigenen Tempo arbeiten. Auch dafür gibt es eine Lösung: Das Einzelcoaching kann vollständig als persönliches Videotraining umgesetzt werden.

Du schickst mir deine Fragen, Themen, Bilder oder konkreten Probleme. Ich arbeite daraus ein individuelles Trainingskonzept aus und produziere eigens für dich entsprechende Videoaufzeichnungen in Full HD. Darin erkläre ich die gewünschten Themen Schritt für Schritt – nicht allgemein für irgendeine Zielgruppe, sondern gezielt für einen einzigen Teilnehmer: dich.

Die Videos haben in Summe eine Gesamtlaufzeit, die dem Umfang eines kompletten Workshop-Tages entspricht. Du bekommst sie anschließend über Transferlinks und kannst sie herunterladen. Damit erhältst du kein zusammengeschnittenes Standardpaket aus dem Archiv, sondern ein persönliches Einzelcoaching in Videoform.

Was die reine Videovariante besonders macht

  • Du musst nicht nach Linz anreisen.
  • Die Inhalte werden ausschließlich anhand deiner Fragen zusammengestellt.
  • Jeder Schritt kann beliebig oft angesehen, gestoppt und wiederholt werden.
  • Die Erklärungen liegen in Full HD vor und bleiben dir als persönliche Unterlagen erhalten.
  • Du kannst direkt an deinen eigenen Bildern und Themen weiterarbeiten.
  • Zusätzliche Links und schriftliche Hinweise ergänzen die Videoaufzeichnungen, wo es sinnvoll ist.

Der Ablauf ist einfach: Du meldest dich bei mir, beschreibst deine Themen und schickst mir deinen Fragenkatalog. Wenn nötig, kommen Beispielbilder oder Informationen zu deinem bisherigen Workflow dazu. Wir klären Schwerpunkt und Umfang. Danach recherchiere ich, produziere deine persönlichen Full-HD-Videoanleitungen und stelle dir alles über Transferlinks zum Download bereit.

Auch hier gilt: Es wird kein starres Standardprogramm abgespult. Wenn du wissen willst, wie du ein bestimmtes Composing aufbaust, einen Retusche-Workflow verbesserst, KI sinnvoll in Photoshop integrierst oder endlich einen hartnäckigen Fehler loswirst, dann genau darum geht es.

Warum ich das so mache

Es gibt im Internet mehr Tutorials, als ein Mensch in drei Leben ansehen könnte. Trotzdem bleibt oft genau jene Frage unbeantwortet, an der man gerade hängt. Das liegt nicht unbedingt daran, dass die Tutorials schlecht sind. Sie wurden nur nicht für dich gemacht.

Mein Personal Coaching funktioniert anders. Wir beginnen nicht bei einem fixen Lehrplan, sondern bei deinen Fragen. Daraus entstehen der gemeinsame Tag, deine schriftlichen Unterlagen und – wenn nötig – zusätzliche Videos. Oder eben das komplette persönliche Videotraining, wenn eine Anreise nicht möglich ist.

Keine Massenabfertigung. Kein Geheimniskrämer-Theater. Kein „das kommt dann im nächsten kostenpflichtigen Modul“. Sondern konkrete Antworten, nachvollziehbare Arbeitsschritte und Unterlagen, die nach dem Coaching noch einen Wert haben.

Infos und Anmeldung

Alle grundsätzlichen Informationen zum Coaching-Tag bei mir in Linz findest du im Originalartikel auf brownz.art.

Die kompakte Coaching-Übersicht findest du außerdem hier: Coaching & Workshops bei BROWNZart

Wenn du ein persönliches Coaching in Linz oder die individuelle Videovariante möchtest, schick mir einfach deine Anfrage – gerne bereits mit ein paar Stichpunkten zu deinen Themen.

E-Mail: Brownz@5inchmedia.tv oder Brownz@Brownz.art

Fragen schicken. Probleme zeigen. Neugier mitbringen. Den Rest bauen wir so auf, dass es für dich tatsächlich Sinn ergibt.

Peter „BROWNZ“ Braunschmid — Linz

Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel wurde von Brownz inhaltlich erarbeitet. Die Ausformulierung und redaktionelle Gestaltung erfolgten mit Unterstützung künstlicher Intelligenz. Dieser Hinweis dient der transparenten Kennzeichnung im Sinne des EU AI Acts.

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