Peter »Brownz« Braunschmid: Fotodesign, Photoshop-Kunst, Pop Art und KI aus Österreich. Homebase: BrownzArt.com, Workshops, Video-Trainings und Coaching.
Brownz.Art kostenlos abonnieren kostet auch künftig nichts. Neu ist allerdings: Einzelne Beiträge werden nicht mehr vollständig öffentlich zugänglich sein. Wer diese Inhalte lesen möchte, braucht ein reguläres Blog-Abo. Das bleibt kostenlos und läuft über die bereits vorhandene E-Mail-Anmeldung auf brownz.art.
Was sich auf Brownz.Art ändert
Der Blog bleibt weiterhin ein offener Ort für Photoshop, Bildbearbeitung, Synthografie, Kunst, Tools und aktuelle Fundstücke.
Allerdings werde ich künftig einzelne Beiträge nur für Abonnentinnen und Abonnenten freigeben. Nicht jeder Artikel verschwindet hinter einer Anmeldung. Bei ausgewählten Inhalten gibt es aber bewusst einen Unterschied zwischen gelegentlichem Vorbeischauen und einem echten Blog-Abo.
Das Brownz.Art Blog-Abo bleibt kostenlos
Auf der Startseite gibt es bereits den Bereich „Blog per E-Mail abonnieren“. Dort kannst du den Blog mit deiner E-Mail-Adresse abonnieren und erhältst Benachrichtigungen über neue Beiträge.
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Wichtig: Das kostenlose Blog-Abo ist nicht dasselbe wie kostenpflichtige Trainings, Archive oder frühere Hub-Angebote. Hier geht es ausschließlich um den Blog und den Zugang zu den künftig dafür vorgesehenen Abonnenten-Beiträgen.
Warum sich das Abo jetzt lohnt
Wer Brownz.Art ohnehin regelmäßig liest, muss dafür nichts kaufen. Einmal abonnieren reicht, damit neue Beiträge nicht nur zufällig über Social Media auftauchen.
Außerdem bist du vorbereitet, sobald der erste Beitrag nur noch für Blog-Abonnenten verfügbar ist.
Making-of-Archiv – Workflows, Bildentstehung und BROWNZ-Prozesse.
Assets-Archiv – Texturen, Downloads, Ressourcen und Fundstücke.
Tools-Archiv – Photoshop, KI, Plugins und aktuelle Werkzeuge.
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag beschreibt eine redaktionelle Änderung auf Brownz.Art. Die aktuelle Abo-Funktion und die verlinkten Bereiche wurden am 18. September 2026 geprüft. Die sprachliche Ausarbeitung erfolgte mit KI-Unterstützung; Entscheidung, Inhalt und Veröffentlichung liegen bei BROWNZ.ART.
Wie sieht ein KI-Prozess aus, der eben nicht bei einem beliebig zusammengewürfelten Prompt startet, sondern bei den eigenen künstlerischen Wurzeln ansetzt?
Bei dieser neuen BROWNZ.ART-Serie liegt der Ursprung tief in meinem eigenen Bildarchiv: in Fotocomposings und Digital-Art-Arbeiten aus den 1990er-Jahren. Ich habe ChatGPT Work genutzt, um die spezifische Bildsprache meiner alten Werke zu analysieren und sie in eine moderne Prompt-Struktur zu übersetzen.
Eigene Bildsprache statt fremder Stilkopien
Mir war von Anfang an wichtig, keinen fremden Look nachzubauen. Die Kompositionen, die düstere Atmosphäre, die harten Kontraste und die ganz eigene Ästhetik meiner früheren Arbeiten dienten als Fundament. ChatGPT hat diesen visuellen Code entschlüsselt – und so die Basis für den aktuellen generativen Prozess geliefert.
Midjourney 8.2 als erstes Übersetzungswerkzeug
Das erste Grundbild entstand schließlich in Midjourney 8.2. Für die Tech-Interessierten unter euch: Ich habe hier unter anderem mit Chaos 100, AR 2:3, RAW und dem Moodboard „Beauty“ gearbeitet.
Das Entscheidende dabei: Midjourney liefert mir in diesem Fall nicht die Idee, sondern fungiert als Übersetzer. Es nimmt meine eigene visuelle DNA von damals und spuckt neues, frisches Ausgangsmaterial aus.
BROWNZ.ART · Midjourney 8.2 → Magnific → Make It Real
Verfeinerung in Magnific: Verschiedene Modelle, ein Ziel
Von Midjourney aus ging die Reise weiter nach Magnific. Dort habe ich mit unterschiedlichen Modell-Referenzen experimentiert – unter anderem mit SeeDream 5.2 Pro, Nano Banana 2 und dem Cinematic Model.
Mein wichtigster Hebel war dabei mein selbst entwickeltes „Make It Real“-Template. Es hat die Aufgabe, diesen künstlichen, oft zu glatten „Synthetik-Look“ zurückzunehmen. Es bringt glaubwürdiges Licht, echte Materialität und eine fotografische Tiefe ins Bild.
(Kurzer Hinweis dazu: Der Direktlink zum Template funktioniert nur innerhalb von Magnific mit aktivem Account. Wenn du es ausprobieren möchtest, schreib mir einfach eine kurze Mail an brownz@brownz.art).
Kein Kunstwerk auf Knopfdruck
Das eigentliche Kunsthandwerk findet für mich heute zwischen den Tools statt: im Auswählen, Vergleichen, Verwerfen und gezielten Weiterentwickeln. Die Software und die KI-Modelle wechseln ständig – aber das Auge, das Bauchgefühl und die finale künstlerische Entscheidung bleiben meins.
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag dokumentiert einen KI-unterstützten (AI-assisted) Bildworkflow. Midjourney, Magnific und ChatGPT Work wurden als Werkzeuge eingesetzt. Ausgangsmaterial, Bildidee, Auswahl und die finale künstlerische Handführung liegen bei BROWNZ.ART.
Mehr zu meinem Workflow auf BROWNZ.ART
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Synthografie: Wenn Fotografie, KI und Photoshop zusammenwachsen Warum ich solche Workflows nicht einfach als „KI-Bilder“ sehe und was für mich hinter dem Begriff Synthografie steckt. Synthografie – Fotografie, KI und Photoshop
BROWNZ REMASTERED VOLUME 2: mein aktueller Workflow Photoshop, Composing, Synthografie, AI-Modifizierung, Make It Real und Upscaling in meinem heutigen Arbeitsprozess. BROWNZ REMASTERED VOLUME 2
Photoshop & KI lernen mit BROWNZ Der Überblick über Archiv, REMASTERED, Coaching und die unterschiedlichen Wege, wie ich Photoshop und KI heute miteinander verbinde. Photoshop lernen mit BROWNZ
Was ist BrownzArt.com? Kurz gesagt: die Homebase hinter BROWNZ. Während brownz.art vor allem der redaktionelle Blog für Photoshop, Bildbearbeitung, Synthografie, Kunst und Tools ist, bündelt BrownzArt.com die fertigen Arbeiten und Angebote an einem Ort.
BrownzArt.com als zentrale Anlaufstelle
Im Mittelpunkt steht die Kunst. Auf BrownzArt.com finden sich aktuelle BROWNZ-Arbeiten, der Bildkatalog und Informationen für Sammler. Die physischen Werke sind keine klassischen Posterauflagen, sondern als Einzelstücke gedacht: Fine-Art-Print, manuelle Weiterbearbeitung, Signatur und Proof of Artist gehören zum Konzept.
Wie aus Fotografie, Zeichnung, Synthografie, Photoshop und analoger Bearbeitung ein fertiges Werk entsteht, habe ich ausführlicher im Beitrag über meine Mixed-Media-Pop-Art beschrieben.
Nicht nur Galerie
BrownzArt.com ist inzwischen aber mehr als eine Kunstseite. Dort laufen auch meine Photoshop-Trainings, das BROWNZ XXL NO AI Archiv, REMASTERED sowie Coaching und Workshops zusammen.
Gerade das macht die Trennung zwischen den beiden Seiten sinnvoll: Der Blog auf brownz.art liefert Fachartikel, Tests, Workflows und Hintergrund. BrownzArt.com ist dagegen der direkte Einstieg zu Kunst, Trainings und persönlicher Zusammenarbeit.
Wer sich speziell für klassisches Photoshop-Wissen interessiert, findet dazu meinen ausführlichen Beitrag zum BROWNZ XXL NO AI Archiv.
Von dort geht es direkt zur Kunst, zum PDF-Katalog, zu den Video-Trainings sowie zu Coaching und Workshops.
Für mich ist BrownzArt.com damit weniger ein klassischer Shop als vielmehr der Punkt, an dem meine unterschiedlichen Arbeitsbereiche zusammenlaufen: Kunst machen, Wissen weitergeben und Bilder weiterentwickeln.
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag beschreibt meine eigene Website und damit auch eigene Arbeiten und Angebote. Recherche, Faktenprüfung, Struktur und sprachliche Ausarbeitung wurden mit KI-Unterstützung erstellt. Auswahl, finale Bearbeitung und inhaltliche Verantwortung liegen bei mir.
Weiterlernen mit BROWNZ: Für einen klaren kreativen Workflow kannst du Photoshop lernen mit BROWNZ: von fundierten Grundlagen über Composing bis zu aktuellen Werkzeugen, Videotrainings und Coaching.
Das DARKSIDE Photoshop Training 1 und 2 zeigt klassische Dark-Art-Composings ohne generative KI. Deshalb stehen Ebenen, Masken, Licht, Farbe, Texturen und Retusche im Mittelpunkt. Aufgrund mehrerer Anfragen hole ich beide Produktionen zurück. DARKSIDE 1 und DARKSIDE 2 sind klassische Dark-Art-Photoshop-Trainings: komplett ohne generative KI, ohne AI-Workflow und ohne nachträglich erzeugte Inhalte. Dafür mit Photoshop, Composing, Retusche, Bildlooks, Projektdateien und sehr viel BROWNZ-Handarbeit.
DARKSIDE Photoshop Training bestellen
DARKSIDE 1 + DARKSIDE 2 kosten zusammen 39 Euro als Download oder 59 Euro auf USB-Stick inklusive Versand innerhalb der EU.
Verwende den Betreff „Darkside12“ – Bitte danach auf meine Antwort warten. Ich sehe die Mails normalerweise morgens und abends durch. Bezahlen kannst du per Überweisung oder PayPal; alle weiteren Infos bekommst du in meiner Antwort-Mail.
BROWNZ.art · Dark Art · Photoshop · Composing · 100 % NO AI
Dabei sind die beiden Produktionen für mich die konsequente BROWNZ-Fortsetzung des Themas „The Dark Side of Photoshop“. Ursprünglich erschien das Verlags-Training 2012 bei Galileo Press – dem Verlag, der seit 2015 Rheinwerk Verlag heißt. Anschließend gingen DARKSIDE 1 und 2 deutlich weiter: mehr Projekte, mehr Material, mehr Arbeitswege und vor allem 100 Prozent BROWNZ und 100 Prozent NO SECRETS.
Was ist das DARKSIDE Photoshop Training 1 & 2?
DARKSIDE ist mein umfangreiches Photoshop-Videotraining für Dark Art, düstere Bildwelten und kreatives Composing. Dabei stammen die beiden Ausgaben aus einer Zeit, in der generative KI noch keine Rolle in meinem Workflow gespielt hat. Genau deshalb sind sie heute auch interessant: Man sieht den kompletten klassischen Aufbau eines Bildes – mit Ebenen, Masken, Licht, Farbe, Texturen, Retusche, Effekten und Composing-Techniken direkt in Photoshop.
Außerdem sind im aktuellen BROWNZ XXL NO AI Archiv DARKSIDE 1 und DARKSIDE 2 zusammen mit 207 Videos erfasst. Dabei umfasst DARKSIDE 1 laut ursprünglicher Veröffentlichung 2.096 Dateien in 170 Ordnern und 17 Stunden 22 Minuten Videolaufzeit. Zusätzlich erweitert DARKSIDE 2 die Reihe um weitere Projekte, Videos und Zusatzdaten.
DARKSIDE Photoshop Training: Relaunch als Paket
Ich nehme DARKSIDE 1 und DARKSIDE 2 wieder separat ins Angebot auf. Dabei handelt es sich ausdrücklich um die vorhandenen Originalproduktionen. Außerdem wurde nichts künstlich aufgeblasen oder mit KI ergänzt. Ebenso wird nichts als „neu“ verkauft, was nicht neu ist.
DARKSIDE 1 + DARKSIDE 2 als Direkt-Download: 39 Euro
DARKSIDE 1 + DARKSIDE 2 auf USB-Stick: 59 Euro inklusive EU-weitem Versand
Für die USB-Version wird je nach benötigter Datenträgergröße ein großer USB-Stick oder eine Aufteilung auf zwei Sticks verwendet. Der Preis enthält den Versand innerhalb der EU. Gerade der Postversand von Österreich nach Deutschland und in andere EU-Länder ist in den vergangenen Jahren spürbar teurer geworden.
Wichtig: Wer das NO AI XXL Archiv hat, braucht DARKSIDE nicht noch einmal
Wer mein aktuelles BROWNZ XXL NO AI Archiv bereits bestellt hat, besitzt DARKSIDE 1 und DARKSIDE 2 schon als Bestandteil dieses Archivs. Auch wer die beiden Originalfassungen früher direkt bei mir gekauft hat, muss beim Relaunch nicht noch einmal zugreifen: Auf den DARKSIDE-Produktionen befindet sich kein neues oder exklusiv ergänztes Material.
100 % Photoshop bedeutet hier wirklich 100 % Photoshop
Heute arbeite ich längst auch mit AI Assisted Workflows und Synthografie. DARKSIDE 1 und 2 sind bewusst das Gegenteil davon: klassische Photoshop-Arbeit aus der Vor-KI-Zeit. Das ist kein Statement gegen neue Werkzeuge, sondern ein ziemlich unverfälschter Blick darauf, wie Dark Art, Bildmontagen und komplexe Looks komplett von Hand aufgebaut wurden.
Wer Photoshop nicht nur über aktuelle Generieren-Buttons kennenlernen möchte, sondern verstehen will, wie Ebenen, Masken, Licht, Texturen und Bildlogik zusammenspielen, bekommt hier genau diesen alten, kompromisslosen Workflow.
Kommt irgendwann eine neue DARKSIDE-Version mit KI?
Möglich. Wenn das Interesse am Relaunch entsprechend groß ist, überlege ich eine neue DARKSIDE-Ausgabe für meinen heutigen Workflow. Dann würde es nicht darum gehen, Photoshop durch KI zu ersetzen, sondern klassische Bildbearbeitung, Composing und AI Assisted Tools so miteinander zu verbinden, wie ich es aktuell in meiner Synthografie mache. Das ist im Moment eine Idee – keine angekündigte Produktion.
Originalinfos zu DARKSIDE
Wer noch einmal in die damaligen Beiträge, Inhalte und Projektinformationen eintauchen möchte, findet hier die erhaltenen Original- und Archivseiten:
Hinweis: Der ursprüngliche DARKSIDE-2-Beitrag vom 24. September 2021 ist auf der heutigen brownz.art-Adresse nicht mehr erreichbar. Deshalb verlinke ich hier bewusst auf die noch funktionierende DARKSIDE-2-Infoseite statt auf einen toten Link.
Verwende den Betreff „Darkside12“ – Bitte danach auf meine Antwort warten. Ich sehe die Mails normalerweise morgens und abends durch. Bezahlen kannst du per Überweisung oder PayPal; alle weiteren Infos bekommst du in meiner Antwort-Mail.
BROWNZ.art · Dark Art · Photoshop · Composing · 100 % NO AI
Kurze Fragen zum DARKSIDE Photoshop Training
Was lerne ich in DARKSIDE 1 und 2?
Im DARKSIDE Photoshop Training lernst du Composings mit Ebenen, Masken, Licht, Farbe, Texturen und Retusche. Dadurch verstehst du den vollständigen Aufbau statt nur einzelne Effekte zu kopieren.
Ist das Training für Anfänger geeignet?
Grundkenntnisse sind hilfreich. Trotzdem lassen sich viele Arbeitswege Schritt für Schritt nachvollziehen, weil die Projekte komplett erklärt werden. Ergänzende Grundlagen bietet das offizielle Photoshop-Benutzerhandbuch von Adobe.
Enthält DARKSIDE generative KI?
Nein. Das DARKSIDE Photoshop Training entstand vor dem heutigen KI-Workflow. Deshalb besteht es vollständig aus klassischer Photoshop-Arbeit.
Weiterlernen mit BROWNZ: Du willst die gezeigte Technik Schritt für Schritt vertiefen? Unter Photoshop lernen mit BROWNZ findest du Videotrainings, das XXL NO AI Archiv und persönliches Photoshop-Coaching in Linz.
Dark Art in Photoshop entsteht nicht dadurch, dass man ein Bild möglichst dunkel macht. Entscheidend sind kontrolliertes Licht, lesbare Schatten, räumliche Tiefe und eine klare Bildidee. Photoshop liefert dafür die Werkzeuge – aber der Look entsteht erst durch die Entscheidungen dahinter.
Was macht ein gutes Dark-Art-Bild aus?
Für mich ist Dark Art dann stark, wenn das Bild auch ohne Totenschädel, Nebelmaschine und drei Kilo Grunge funktioniert. Die Dunkelheit muss geführt sein. Das Auge braucht einen Punkt, an dem es hängen bleibt, und genug Information, um Formen noch lesen zu können. Wenn alles gleich schwarz ist, ist nichts geheimnisvoll – es ist einfach weg.
1. Erst das Licht bauen, dann die Dunkelheit
Ich beginne deshalb nicht mit „mehr Schwarz“, sondern mit der Frage: Woher kommt das Licht? Ein Gesicht, eine Hand, eine Kante im Kostüm oder ein heller Hintergrundbereich kann die komplette Blickführung übernehmen. Mit Gradationskurven und Ebenenmasken lassen sich solche Bereiche lokal steuern, ohne das gesamte Bild platt zu bearbeiten. Dodge & Burn ist danach das Skalpell: kleine Licht- und Schattenkorrekturen formen Volumen, statt nur Kontrast draufzuschütten.
2. Schwarz darf dunkel sein – aber nicht tot
Ein häufiger Fehler bei Dark Art ist ein abgesoffener Schwarzpunkt. Tiefen dürfen massiv sein, aber Textur, Haut, Stoff oder Metall brauchen irgendwo noch Zeichnung. Ich kontrolliere dunkle Bilder deshalb immer wieder in kleiner Ansicht: Kann ich das Motiv noch lesen? Funktioniert die Silhouette? Gibt es eine klare Trennung zwischen Figur und Hintergrund? Wenn nicht, hilft meistens nicht noch mehr Effekt, sondern ein sauber gesetztes Licht.
3. Atmosphäre braucht Vordergrund, Mitte und Hintergrund
Nebel, Rauch, Staub und Texturen sind perfekt für Dark Art – solange sie Raum erzeugen. Ein Teil kann vor dem Motiv liegen, ein anderer dahinter. Unterschiedliche Schärfe und Deckkraft machen aus einem Overlay plötzlich Tiefe. Genau deshalb passen die kostenlosen Fog- und Smoke-Texturen, die ich vor ein paar Tagen vorgestellt habe, gut in diesen Workflow. Aber auch hier gilt: Der Nebel ist nicht das Bild. Er ist die Luft im Bild.
Dark Art muss nicht schwarzweiß sein. Oft reicht eine kleine Farbwelt: kaltes Cyan gegen Haut, schmutziges Grün, stumpfes Rot oder ein warmer Lichtakzent in einer fast monochromen Szene. Verlaufsumsetzungen, selektive Farbkorrektur oder Color Lookup können dafür eine gemeinsame Klammer liefern. Entscheidend ist Dosierung. Wenn jede Ecke eine andere Stimmung erzählt, wird aus „dunkel“ schnell nur „bunt mit schlechtem Gewissen“.
5. Perfektion ist nicht automatisch Atmosphäre
Gerade bei heutigen KI- und Synthografie-Workflows können Ausgangsbilder technisch extrem sauber sein. Für Dark Art ist das nicht immer ein Vorteil. Kleine Brüche – Korn, beschädigte Oberflächen, unregelmäßige Kanten, echte Texturen oder bewusst unperfekte Lichtübergänge – geben einem Bild Widerstand. Ich nutze KI deshalb gern als Material oder Variante, aber die endgültige Bildlogik entsteht bei mir weiterhin in Photoshop. Dort wird entschieden, was sauber bleiben darf und was schmutzig werden muss.
Mein Fazit
Gute Dark Art ist keine Sammlung dunkler Effekte. Sie ist Lichtregie im Schatten. Wer zuerst Komposition, Licht und Tiefe sauber baut, kann danach mit Nebel, Texturen, Farbe und künstlichen Elementen deutlich radikaler werden – ohne dass das Bild auseinanderfällt. Schwarz ist am Ende nur eine Farbe. Die eigentliche Dunkelheit entsteht im Kopf des Betrachters.
Dark Art in Photoshop ist eine Form digitaler Bildgestaltung, bei der Licht, Schatten, Farbe, Texturen und Compositing genutzt werden, um düstere, melancholische, surreale oder verstörende Bildwelten zu erzeugen.
Welche Photoshop-Werkzeuge sind dafür besonders wichtig?
Vor allem Ebenenmasken, Gradationskurven, Einstellungsebenen, Dodge & Burn, Verlaufsumsetzungen sowie saubere Compositing- und Texturarbeit. Nicht ein einzelner Filter, sondern das Zusammenspiel erzeugt den Look.
Wie wirkt Dark Art düster, ohne im Kitsch zu landen?
Durch Reduktion. Eine klare Hauptidee, kontrollierte Lichtführung, wenige dominante Farben und gezielt eingesetzte Texturen wirken meist stärker als viele gleichzeitig sichtbare Horror-Effekte.
Dark Art in Photoshop: Werkzeuge und Grundlagen
Für den Aufbau sind Ebenenmasken, Gradationskurven, Dodge & Burn und Einstellungsebenen besonders wichtig. Außerdem erklärt das offizielle Photoshop-Benutzerhandbuch von Adobe die technischen Grundlagen dieser Werkzeuge.
Nebel ist eines dieser Photoshop-Dinge, die ein Bild in zehn Sekunden komplett verändern können – wenn das Material gut ist. DealJumbo bietet aktuell ein Paket mit 200 kostenlosen Fog- und Smoke-Texturen beziehungsweise Overlay-Effekten an. Die Assets stammen von Resource Boy und sind für digitale und gedruckte Projekte gedacht.
Was steckt in den 200 kostenlosen Nebel-Texturen?
Das Paket richtet sich an alle, die Atmosphäre brauchen: Composings, Portraits, Dark Art, Fantasy, Horror, Cinematic Looks oder einfach etwas mehr Tiefe im Hintergrund. Statt Nebel mühsam selbst zu malen, legst du eine passende Textur über dein Motiv und passt sie an die Szene an.
Gerade bei Photoshop-Composings sind solche Overlays praktisch, weil sie Licht, Raum und Stimmung miteinander verbinden können. Wichtig ist nur, nicht einfach irgendeinen Nebel darüberzukleben. Er sollte zur Perspektive, Lichtquelle und Schärfentiefe des Bildes passen.
So setze ich Fog Overlays in Photoshop ein
Textur als neue Ebene ins Bild legen, skalieren und danach mit Ebenenmaske und Deckkraft arbeiten. Bei dunklen beziehungsweise schwarz basierten Overlays funktionieren häufig Aufhell-Modi wie „Negativ multiplizieren“ gut. Danach Farbe, Kontrast und Unschärfe an das eigentliche Bild angleichen. Ein Teil des Nebels darf ruhig vor dem Motiv liegen, ein anderer dahinter – genau dadurch entsteht Tiefe.
Kostenlos – aber die Lizenz lesen
Der Download ist kostenlos, trotzdem sollte man die Bedingungen nicht überspringen. Laut DealJumbo dürfen die Freebies für persönliche und kommerzielle Projekte sowie für Kundenarbeiten verwendet werden. Die Dateien selbst dürfen jedoch nicht weiterverkauft, weitergegeben oder als eigenständiges Produkt verteilt werden. Für bestimmte Designs, die direkt zum Verkauf bestimmt sind, verlangt DealJumbo eine Extended License.
Außerdem läuft der Download über die Eingabe einer E-Mail-Adresse. Dabei wird man für den DealJumbo-Newsletter angemeldet; eine Abmeldung ist laut Anbieter jederzeit möglich.
Mein Fazit
Für Photoshop-Leute ist das ein ziemlich brauchbarer Gratis-Baukasten. 200 Varianten geben genug Auswahl, damit nicht jedes Bild nach demselben Standard-Nebel aussieht. Wie immer gilt: Der Effekt ist nicht das Bild. Gut eingesetzt merkt man den Nebel kaum – man merkt nur, dass plötzlich mehr Atmosphäre da ist.
Weiterlernen mit BROWNZ: Wenn du solche Werkzeuge gezielt in deinen eigenen Bildern einsetzen möchtest, findest du hier den nächsten Schritt: Photoshop lernen mit BROWNZ – mit Videotrainings, Archiv und persönlichem Coaching.
Photoshop lernen mit BROWNZ heißt 2026 nicht nur Videotraining. Brownz.Art hat in den letzten Tagen optisch und strukturell ein Update bekommen. Dadurch liegen Blog, Photoshop-Wissen, Coaching und meine Kunst heute näher zusammen.
Hier ist der aktuelle Überblick mit den Original-Links.
BROWNZ XXL „NO AI“ Archiv: Photoshop-Wissen aus 16 Jahren
Wer Photoshop lernen mit BROWNZ möglichst umfassend angehen will, landet zuerst beim XXL Archiv. Dabei steht mein Arbeitsmaterial aus den Jahren 2006 bis 2022 im Mittelpunkt. Auf einer 500-GB-USB-3-Festplatte liegen rund 354 GB Daten.
Außerdem sind 2.791 ausgewertete Trainingsvideos, PSDs, Rohdaten, Presets, Aktionen, Pinsel und LUTs enthalten. Dazu kommt ein 650-seitiges Inhaltsverzeichnis. Dadurch bleibt das Monster durchsuchbar und wird nicht zum Datenfriedhof.
Die gemessene Roh-Gesamtlaufzeit beträgt rund 500 Stunden. Nach dem Gruppieren technisch doppelter Fassungen bleiben rund 459 Stunden eigenständiges Material.
Außerdem wichtig: Der überwiegende Teil zeigt klassischen Photoshop-Workflow. In einigen Videos aus 2022 tauchen bereits frühe AI-Werkzeuge auf.
Zusätzlich liegen BROWNZ REMASTERED Volume 1 und BROWNZ REMASTERED VOLUME 2 kostenlos als Bonus auf der Festplatte. Diese neueren Produktionen enthalten bewusst auch AI. Damit reicht der Bogen vom klassischen Photoshop-Handwerk bis zu meinem heutigen Workflow.
Preis: 149 Euro inklusive Versand innerhalb der EU. Kein Abo, keine Cloud.
BROWNZ REMASTERED VOLUME 2: mein Workflow von heute
REMASTERED 2 ist deutlich kompakter und aktueller. Dabei geht es nicht um 16 Jahre Archiv, sondern um meine Bildbearbeitung im Jahr 2026.
Photoshop, Retusche, Composing, Synthografie, AI-Modifizierung und Upscaling greifen dabei ineinander.
Enthalten sind 39 Hauptkapitel und 61 MP4-Dateien mit knapp zwölf Stunden Video. Außerdem kommen 33 Basic-Coaching-Lektionen sowie PDFs, Scripts, Aktionen, Links und Templates dazu.
Die Themen reichen von Metallic-Haut und Farbe bis Fine Art, Beauty, High Fashion, Freistellen, Licht und Schärfe.
Deshalb ist REMASTERED 2 kein Ersatz für das XXL Archiv. Es ist die aktuelle, konzentrierte Variante. Wer Photoshop lernen mit BROWNZ lieber in überschaubaren Kapiteln angeht, findet hier den direkteren Einstieg.
Preis: 39 Euro als Download oder 49 Euro auf USB-Stick.
Photoshop lernen mit BROWNZ im persönlichen Einzelcoaching
Manche Fragen hängen am eigenen Bild. Genau dafür gibt es das Personal Coaching bei mir in Linz. Es ist kein Massenkurs und kein fixes Standardprogramm.
Der Coaching-Tag läuft grundsätzlich von 10:00 bis 16:00 Uhr. Zuerst bringst du deine Bilder, Fragen und konkreten Probleme mit. Dann arbeiten wir an Photoshop, Composing, Retusche, Licht, Farbe, Synthografie oder KI-Workflows.
Die Variante inklusive Daten- und Videopaket kostet aktuell 444 Euro. Wer mein großes BROWNZ Archiv bereits besitzt, es nicht braucht oder wiederkommt, kann die Variante um 255 Euro nutzen.
Vor allem ist das Coaching praktisch gedacht. Wer nur zuschauen will, ist mit einem Videotraining günstiger dran. Wer dagegen an eigenen Bildern festhängt, bekommt hier die direkte Werkbank statt allgemeiner Theorie.
Brownz.Art ist der redaktionelle Teil. BrownzArt.com ist dagegen meine Homebase für die fertigen Arbeiten.
Dort findest du aktuelle Serien, physische Originale, Sammlerstücke, Video-Trainings und die Coaching-Seite.
Meine aktuellen Arbeiten verbinden Zeichnung, Synthografie, Fotografie, Photoshop, Fine-Art-Print und handveredelte Acryl-Elemente. Viele Werke sind als Einzelstücke angelegt, handsigniert und für Sammler gedacht. Es geht also nicht um beliebig reproduzierte Deko-Poster.
Somit laufen auf BrownzArt.com die verschiedenen Seiten meiner Arbeit zusammen: Kunst, Training und Coaching. Der Blog liefert dazu den laufenden redaktionellen Unterbau.
Brownz.Art wirkt inzwischen aufgeräumter und klarer vernetzt. Die Homebase BrownzArt.com, der Bildkatalog, die Video-Trainings und die wichtigsten Blogbereiche sind direkt sichtbar.
Außerdem führen Kategorien schneller zu Coachings, Making-ofs, BildLooks, Tools und anderen Themen.
Das passt besser zu meiner heutigen Arbeit. BROWNZ ist nicht nur Photoshop. Es ist auch Synthografie, KI als Werkzeug, Coaching, Archivwissen und physische Kunst.
Kurz gesagt: Photoshop lernen mit BROWNZ kann heute mehrere Wege bedeuten.
Das XXL Archiv ist die große historische Wissenssammlung. REMASTERED 2 zeigt den aktuellen Workflow. Das Einzelcoaching geht direkt an die eigenen Bilder. Und BrownzArt.com zeigt, was am Ende aus all dem entstehen kann.
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag basiert auf meinen inhaltlichen Vorgaben. Recherche, Fakten- und Linkprüfung, Struktur sowie redaktionelle Ausarbeitung wurden mit KI-Unterstützung erstellt. Die finale Veröffentlichung und Verantwortung für den Inhalt liegen bei mir. Stand der Prüfung: 4. September 2026.
Mein erster kompletter Plakatversuch am Handy – mit brauchbarem Ergebnis, ein paar Fehltritten und angenehm viel Badewasser.
MEIN KURZFAZIT KI liefert keine automatische Gestaltung. Sie liefert Material. Mit Erfahrung, Geschmack und ein paar freundlichen Korrekturschleifen kann daraus trotzdem etwas Ordentliches werden – sogar am Handy.
Fast jeden Tag spült mir Instagram irgendwelche AI-Hate-Videos herein. Da werden misslungene ChatGPT-Plakate hergezeigt, Grafiker schütteln dramatisch den Kopf und am Ende lautet die Botschaft: KI kann nichts, alles schaut furchtbar aus – als hätte eine schlecht gesetzte Überschrift gerade das Abendland beendet.
Ganz ehrlich: Diese Rechnung ist mir zu billig. Eine KI ist ein Werkzeug. Wenn ich zum ersten Mal eine Kamera in die Hand nehme, im Automatikmodus einmal auf den Auslöser drücke und das Foto ist schlecht, kann ich auch nicht ernsthaft behaupten, die Kamera sei schuld. Vielleicht waren mein Bild, mein Licht oder meine Idee noch nicht besonders gut. Der Automatikmodus ist schließlich keine Geschmackstaste.
Also habe ich es selbst ausprobiert
Ich arbeite seit über 30 Jahren im Agentur- und Medienbereich. Gestaltung, Fotografie, Photoshop, Composing, Druck und Bildaufbereitung sind für mich keine exotischen Fremdwörter. Deshalb wollte ich wissen, was passiert, wenn man so ein sogenanntes ChatGPT-Plakat nicht als Ein-Klick-Wunder behandelt, sondern wie einen normalen Gestaltungsauftrag.
Das Briefing war bewusst einfach und komplett fiktiv: COFFEE BROWNZ, ein Kaffeeladen in Linz, bewirbt seine Summer-Special-Matcha-Wochen. Modern, minimalistisch, viel Freiraum, keine Fantasieadresse, keine Schrift, die irgendwo am Glas klebt, und keine typografische Geisterbahn. Die visuelle Richtung: ruhig, klar und eher Apple als Jahrmarkt.
Und ja: Das war mein allererster Versuch, einen kompletten Plakat-Workflow auf diese Art durchzuspielen. Nicht im Studio. Nicht am großen Rechner. Sondern am iPhone, während ich in der Badewanne lag. Die Arbeitsbedingungen waren also zumindest hervorragend klimatisiert.
Ich prompte nicht. Ich diskutiere.
Ich tippe keine kilometerlangen Zaubersprüche in ein Prompt-Feld und hoffe danach auf göttliche Erleuchtung. Ich rede mit ChatGPT so, wie ich mit einem Assistenten reden würde. Ich erkläre die Idee, schaue mir das Ergebnis an, sage, was nicht funktioniert, verwerfe Varianten und lasse nacharbeiten.
Genau so lief auch dieses Experiment. Die erste Vorlage war zu beliebig. Dann tauchte eine nicht bestätigte Adresse auf – weg damit. An anderer Stelle stand die Typografie zu knapp am Matcha-Glas. Also Abstand korrigieren. Die Wortmarke musste ruhiger werden. Das Layout musste sauberer werden. Und selbst in der späteren Workshop-PDF gab es noch eine Seite, auf der eine Überschrift in die nächste Spalte ragte. Auch das wurde korrigiert.
Das ist für mich keine Niederlage der KI, sondern ein völlig normaler Gestaltungsprozess: ansehen, Nein sagen, ändern, noch einmal ansehen. Das ist kein Weltuntergang, sondern Dienstag in jeder halbwegs normalen Gestaltung.
Was technisch dahintersteckte
Der gesamte Ablauf lief in ChatGPT im Work Mode. Dabei kamen auch verbundene Adobe-Werkzeuge und Bildgenerierung zum Einsatz. ChatGPT war die Zentrale für Briefing, Varianten, Auswahl, Korrekturen, Dokumentation und Ausgabe. Das ist wichtig, weil solche Integrationen nicht einfach magisch auf alles zugreifen: Sie funktionieren nur mit den jeweils verfügbaren Fähigkeiten, Berechtigungen und verbundenen Konten.
Der eigentliche Punkt ist aber nicht, welche App an welcher Stelle im Hintergrund gearbeitet hat. Entscheidend war, dass ich den Prozess geführt habe. Die KI hat Vorschläge und Dateien geliefert. Ich habe Richtung, Auswahl, Abstände, Text, Hierarchie und Qualität beurteilt.
4K ist kein magisches Drucksiegel
Beim Thema Druck wird besonders gerne durcheinandergeredet. 4K beschreibt zunächst nur eine bestimmte Pixelmenge beziehungsweise eine gebräuchliche Auflösungsklasse. Ob eine Datei drucktauglich ist, hängt vom Endformat, der tatsächlichen Pixelzahl, der effektiven Pixeldichte, dem Betrachtungsabstand, dem Druckverfahren, dem Farbprofil und der Druckerei ab.
Für kleinere hochwertige Drucke sind rund 300 ppi ein üblicher Richtwert. ppi bedeutet Pixel pro Zoll und beschreibt vereinfacht gesagt, wie dicht die vorhandenen Bildpunkte im Druck sitzen. Bei sehr großen Formaten, die aus mehreren Metern Entfernung betrachtet werden, kann deutlich weniger ausreichen. Genau deshalb kann ein sauber aufbereitetes Motiv auch auf sechs mal vier Metern funktionieren, ohne dass dafür üblicherweise 300 ppi über die gesamte Fläche nötig sind. Vor Produktion gilt trotzdem: Endformat festlegen, Druckerei fragen, Datei prüfen und einen Proof machen.
Auch ein Upscaler ist kein Zauberstab, der verlorene Originaldetails aus dem Nichts zurückholt. Ein gutes Werkzeug kann Kanten, Strukturen und wahrgenommene Schärfe überzeugend rekonstruieren. Ob das Ergebnis wirklich sauber ist, muss aber wieder ein Mensch beurteilen. 4K sagt zunächst etwas über die Pixelmaße aus – noch nicht darüber, wie groß, wie nah und mit welchem Verfahren später gedruckt wird. Nach meiner eigenen Praxiserfahrung bereite ich seit Jahren eigene Arbeiten sowie Daten für Kunden und Agenturen auf, auch bei sehr alten oder zu kleinen Bildern. Bei meinen regulären Kunstwerken starte ich mindestens mit einem nativen 4K-Ausgang. AI-modifizierte Elemente habe ich bereits in Fine-Art-Prints auf Büttenpapier eingesetzt. Der Grund, warum das funktioniert, ist nicht Magie, sondern ein kontrollierter Workflow.
Dasselbe gilt für PDFs: Eine PDF ist nicht automatisch druckfertig und auch nicht automatisch vollständig editierbar. Vektortext, eingebettete Schriften, Bilder, Beschnitt, Farbprofil und Exportstandard müssen geprüft werden. Die hier angebotene Workshop-PDF dokumentiert den Ablauf. Vor einer echten Produktion würde ich die konkrete Plakatdatei immer noch einmal händisch in der vorgesehenen Druckgröße kontrollieren.
Die KI hat keinen Geschmack. Den müssen wir mitbringen.
Ich kann das permanente Ablästern über KI deshalb nur bedingt nachvollziehen. Natürlich produziert KI jede Menge Schrott. Menschen produzieren aber ebenfalls jede Menge Schrott – mit Photoshop, Kameras, Layoutprogrammen, Pinseln und vermutlich auch mit Kartoffeldruck. Das Werkzeug garantiert keine Ästhetik. Es beschleunigt nur ziemlich zuverlässig das, was man damit macht – im Guten wie im etwas schief geratenen Matcha-Grün.
Wer gestalten will, braucht weiterhin Grundwissen: Hierarchie, Typografie, Bildaufbau, Abstand, Farbe, Material, Ausgabe und vor allem ein Auge dafür, wann etwas noch nicht fertig ist. KI nimmt einem diese Entscheidungen nicht ab. Sie kann den Weg aber deutlich schneller machen.
Mein Vorschlag an Agenturmenschen und Grafiker ist daher ziemlich simpel: Anschauen und einmal ernsthaft ausprobieren – idealerweise länger als bis zum ersten schiefen Entwurf. Vielleicht ist nicht alles brauchbar. Vielleicht ist aber genug dabei, um schneller zu arbeiten oder sogar einen neuen Service daraus zu machen. Nach meiner eigenen Erfahrung verdiene ich unter anderem mit sauberer Bildaufbereitung und Upscaling Geld, weil ich neue Werkzeuge sinnvoll in meinen vorhandenen Workflow einbaue.
Die komplette Workshop-PDF
Damit das Experiment nachvollziehbar bleibt, habe ich den kompletten Ablauf als einsteigerfreundliche Workshop-PDF zusammengefasst: vom gesprochenen Briefing über Varianten, Fehler und Korrekturen bis zur finalen Gestaltung und zum technischen Druckcheck. Auch diese Dokumentation entstand im Dialog mit ChatGPT – und ebenfalls am Handy.
Mein Ergebnis ist nicht: KI kann jetzt alles. Mein Ergebnis ist: Wer weiß, was er will, sauber schaut und konsequent korrigiert, kann mit diesen Werkzeugen bereits sehr brauchbare Arbeit herstellen. Sogar am Telefon. Sogar in der Badewanne. Der Mensch bleibt dabei nicht überflüssig. Er darf weiterhin hinschauen, auswählen und gelegentlich auch sehr entschieden Nein sagen.
Und weil es gerade so schön konsequent ist: Auch dieser Blogbeitrag entstand in der Badewanne. Ich habe ihn frei ins Handy gesprochen. ChatGPT hat aus der Aufnahme einen lesbaren Text gemacht, die Fakten und Links geprüft und das Ganze als Word-Dokument aufgebaut. Ich tippe solche Beiträge nicht. Ich bespreche sie.
Dieser Beitrag entstand auf Grundlage meiner frei gesprochenen Angaben. ChatGPT unterstützte bei Transkription, sprachlicher Struktur, Faktencheck und Erstellung des Word-Dokuments. Das Plakat-Experiment und die begleitende PDF entstanden ebenfalls im Dialog mit ChatGPT unter Einsatz verbundener Adobe-Werkzeuge und Bildgenerierung. Inhalt, Haltung, Auswahl, Korrekturen und finale Freigabe stammen von mir.
Ich habe das Photoshop-Orakel befragt. Es saß wie immer hinter einem Dialogfenster, das seit Jahren niemand vollständig gelesen hat. Trotzdem hat es gesprochen:
Speichere früh. Speichere oft. Photoshop spürt ziemlich genau, wann dein Bild gerade besonders gut wird.
Eine Ebene namens „Ebene 47 Kopie 3 final final“ ist kein Workflow. Sie ist ein Hilferuf.
Arbeite mit Masken. Der Radiergummi ist mutig, aber er hat kein Gedächtnis.
Zoome regelmäßig raus. Wenn das Bild nur bei 800 Prozent gut aussieht, hast du ein sehr kleines Meisterwerk.
Mehr Schärfe rettet kein wirklich unscharfes Foto. Sie macht die Unschärfe nur selbstbewusster.
Der beste Filter ist oft jener, den du danach auf 30 Prozent Deckkraft zurücknimmst.
Freistellen beginnt an der Kante und nicht beim Kauf des nächsten Plugins.
KI kann Zeit sparen. Geschmack, Bildidee und Entscheidung musst du trotzdem selbst mitbringen.
Wer nie Pausen macht, retuschiert irgendwann Probleme ins Bild, die vorher gar nicht da waren.
Fertig ist ein Bild nicht, wenn nichts mehr möglich ist, sondern wenn jede weitere Ebene es schlechter macht.
Das Orakel hat gesprochen. Jetzt speichern. Wirklich.
Werbung in eigener Sache
Falls du gerade gemerkt hast, dass zwischen „Ebene 47 Kopie 3“ und echter Kontrolle noch etwas Luft ist: Mein BROWNZ XXL „NO AI“ Archiv enthält 500 Stunden und 27 Minuten Videomaterial aus den Jahren 2006 bis 2022. Nach Abzug technischer Doppelversionen bleiben rund 459 Stunden eigenständiges Material auf einer 500-GB-USB-3-Festplatte. BROWNZ REMASTERED Volume 1 und Volume 2 sind als kostenloser Bonus dabei. In den beiden neueren Produktionen ist auch AI enthalten.
EU-Transparenzhinweis: Dieser Beitrag entstand aus meiner Idee und wurde mit KI-Unterstützung schriftlich ausgearbeitet. Inhalt und Haltung stammen von BROWNZ.
Weiterlernen mit BROWNZ: Für einen klaren kreativen Workflow kannst du Photoshop lernen mit BROWNZ: von fundierten Grundlagen über Composing bis zu aktuellen Werkzeugen, Videotrainings und Coaching.
Photoshop und KI lernen mit BROWNZ: vom klassischen Photoshop-Archiv bis zum persönlichen Coaching in meiner Linzer Nerdbude.
Stand und Linkcheck: 24. August 2026
Vier Angebote, vier verschiedene Einstiege. Du kannst klassisches Photoshop-Handwerk vertiefen oder Photoshop und KI in aktuellen Bildprojekten verbinden. Hier ist die kurze Version ohne Verkaufstrompete.
1. BROWNZ „NO AI“ ARCHIV – die XXL-Fassung
Auf einer 500-GB-USB-3-Festplatte liegen rund 354 GB Daten: 2.791 ausgewertete Lernvideos, PSDs, Rohdaten, Presets, Aktionen, Pinsel und LUTs. Dazu kommen ein 650-seitiges Inhaltsverzeichnis und vier neue Einsteiger-Workshops.
Preis: 149 Euro inklusive Versand innerhalb der EU. Kein Abo, keine Cloud.
Bestellung: Per E-Mail an brownz@brownz.art, Betreff: BROWNZ NO AI HDD.
Truth Mode: Das Archiv stammt aus den Jahren 2006 bis 2022. Ältere Oberflächen, Formate und Auflösungen gehören dazu. Von rund 500 gemessenen Rohstunden bleiben nach dem Gruppieren technisch doppelter Fassungen rund 459 eigenständige Stunden. Wer nur eine Ein-Klick-App sucht, wird von diesem Monster eher gefressen als glücklich gemacht.
Die aktuelle kompakte Variante: Photoshop, Retusche, Composing, Synthografie, AI-Modifizierung und Upscaling aus meinem Arbeitsalltag 2026. Enthalten sind 39 Hauptkapitel, 33 Basic-Coaching-Lektionen, 61 MP4-Dateien mit knapp zwölf Stunden Video sowie PDFs, Scripts, Aktionen und Templates.
Preis: 39 Euro als Download oder 49 Euro auf USB-Stick per Post.
Bestellung: Per E-Mail an brownz@brownz.art, Betreff: BROWNZ REMASTERED VOLUME 2.
Truth Mode: Das ist kein Ersatz für das 500-Stunden-Archiv, sondern ein eigenes aktuelles Training. Weniger Vergangenheit, mehr heutiger Workflow. Kein Hub-Zwang und kein Abo.
3. Photoshop und KI lernen beim Personal Coaching in Linz
Ein Tag von 10:00 bis 16:00 Uhr bei mir in 4020 Linz; Termine sind nach Vereinbarung auch unter der Woche möglich. Du bringst deine Bilder und Fragen mit, und wir arbeiten genau daran: Photoshop, Composing, Retusche, Licht, Farbe, Synthografie oder KI-Workflows.
Preis: 444 Euro inklusive Daten- und Videopaket. 255 Euro, wenn du mein großes BROWNZ Archiv bereits besitzt, es nicht brauchst oder als Wiederholungstäter zurückkommst.
Truth Mode: Ein Einzelcoaching lohnt sich dann, wenn du konkrete Fragen und eigenes Material mitbringst. Wer nur sechs Stunden zuschauen möchte, ist mit einem Videotraining günstiger dran.
Der BROWNZ HUB bündelt Videotrainings, PDFs, Arbeitsdaten, Presets, Aktionen, Looks und Extras in einem wachsenden Dropbox-Ordner. Späte Einsteiger bekommen laut Angebotsseite auch Zugriff auf das Material seit dem Start. Rein digital, keine Postsendung.
Preis: 199 Euro. Für die Nutzung brauchst du eine eigene Dropbox mit ausreichend Speicher; die Gratis-Version reicht laut Angebotsseite nicht.
Bestellung: Per E-Mail an brownz@brownz.art, Betreff: BroHUB2526.
Truth Mode: Die veröffentlichte Runde startete im Oktober 2025 und ist als zwölfmonatiger HUB 2025/26 beschrieben. Ob bei einem späten Einstieg zwölf neue Monate beginnen oder nur die laufende Runde gilt, ist auf der Seite nicht eindeutig. Deshalb vor der Zahlung kurz nach der Zugangsdauer fragen. Alles andere wäre Verkauf mit Nebelmaschine.
Gemeint sind Ron’s Brushes von Ron Deviney – nicht BROWNZ Brushes. Die Photoshop-Pinsel und Effektpakete sind beliebte Klassiker für Composing und Postproduction. Einzelne Sets verwende ich selbst bis heute.
Transparenzhinweis: Spracheingabe; Transkription und schriftliche Ausarbeitung mit KI-Unterstützung.
Weiterlernen mit BROWNZ: Du willst die gezeigte Technik Schritt für Schritt vertiefen? Unter Photoshop lernen mit BROWNZ findest du Videotrainings, das XXL NO AI Archiv und persönliches Photoshop-Coaching in Linz.