
LUTs selbst erstellen, aus PSD-Looks gewinnen und als Profil in Adobe Camera Raw nutzen
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Die ehrliche Kurzfassung: Eine LUT ist kein Preset. Und eine .cube-Datei wird in Camera Raw nicht direkt importiert, sondern zuerst in ein kreatives .xmp-Profil eingebaut.
Von Peter „BROWNZ“ Braunschmid | Stand: 25. August 2026
Worum es hier wirklich geht
Bei LUTs passiert immer dasselbe: Das Internet wirft LUT, Preset und Profil in einen Topf. Danach wundert man sich, warum eine .cube-Datei in Camera Raw nicht dort auftaucht, wo man sie erwartet.
In diesem Workshop gehen wir den Weg sauber von vorne bis hinten durch. Du lernst, wie du einen eigenen Look in Photoshop als LUT exportierst, wie du einen brauchbaren Look aus einer PSD-Datei herausdestillierst, was Retouch4me Color Match dabei kann und wie aus der fertigen .cube-Datei ein echtes Camera-Raw-Profil wird. Ohne Zaubersprüche. Ohne Halbwissen.
| TRUTH MODE Eine LUT merkt sich keine Retusche, keine Maske und kein Motiv. Sie speichert nur eine globale Zuordnung von Eingangsfarben zu Ausgangsfarben. Alles andere ist Wunschdenken. |
Kurzfassung für Menschen mit wenig Zeit
- Du baust deinen Look in Photoshop mit globalen Farb- und Tonwertkorrekturen auf.
- Du exportierst ihn über Datei > Exportieren > Color Lookup Tables als .cube-Datei.
- In Camera Raw öffnest du mit Alt (Windows) beziehungsweise Option (Mac) plus „Preset erstellen“ den versteckten Dialog „Profil erstellen“.
- Dort lädst du die .cube-Datei als Color Lookup Table, wählst den passenden Farbraum und speicherst das Ganze als kreatives Profil.
- Danach findest du den Look in Camera Raw unter Profil > Durchsuchen – nicht im normalen Preset-Ordner.
LUT, Profil und Preset: drei verschiedene Dinge
Bevor wir klicken, räumen wir die Begriffe auf. Das spart später mehr Zeit als jeder versteckte Shortcut.
| Begriff | Datei | Was wird gespeichert? | Wo taucht es auf? |
| LUT | .cube | Eine feste, globale Farb- und Tonwertabbildung. Keine Regler, keine Masken, keine Motivkenntnis. | In Photoshop als Color-Lookup-Ebene; in Camera Raw erst nach Einbau in ein Profil. |
| Profil | .xmp / .dcp | Die Basis der Farbwiedergabe. Ein kreatives XMP-Profil kann eine LUT enthalten. | Camera Raw: Profil > Durchsuchen. Profile verändern die übrigen Reglerwerte nicht. |
| Preset | .xmp | Gespeicherte Camera-Raw-Regler wie Belichtung, Kontrast, Gradationskurve oder Color Grading. | Camera Raw: Vorgaben/Presets. Eine nackte .cube-Datei ist kein Preset. |
Was eine LUT kann – und was nicht
Wir reden hier normalerweise von einer 3D-LUT. Vereinfacht gesagt bekommt sie einen RGB-Farbwert hinein und gibt einen anderen RGB-Farbwert aus. Das passiert für jeden Bildpunkt gleich. Sie erkennt weder Haut noch Himmel noch Hintergrund.
Gut geeignet sind: Gradationskurven, Tonwertkorrektur, Farbbalance, Selektive Farbkorrektur, Farbton/Sättigung, globale Schwarzweiß- oder Gradient-Map-Looks und andere Korrekturen, die nur vom vorhandenen Farbwert abhängen.
Nicht sauber speicherbar sind: Retusche, Dodge & Burn mit Masken, Schärfung, Weichzeichnung, Körnung, Texturen, Vignetten, lokale Auswahlen, Motivmasken, Ebeneninhalte, Composings und alles, was von der Position oder vom Motiv abhängt.
| MERKSATZ Wenn ein Effekt wissen muss, wo im Bild etwas liegt, gehört er nicht in eine LUT. |
Teil 1: Eine eigene LUT in Photoshop bauen
1. Mit einer Kopie arbeiten
Nimm ein gut belichtetes Testfoto und dupliziere die Datei. Das Original bleibt unangetastet. Für den ersten Versuch ist sRGB der unkomplizierteste Weg, weil du diesen Farbraum später im Camera-Raw-Profil eindeutig wieder auswählen kannst. Wenn du bewusst in Adobe RGB oder ProPhoto RGB arbeitest, bleib konsequent in diesem Farbraum und notiere ihn im Dateinamen.
- Kontrolliere unter Bild > Modus, dass das Dokument in RGB vorliegt.
- Falls du für diesen Workshop auf sRGB standardisieren willst: Bearbeiten > In Profil umwandeln > sRGB IEC61966-2.1. Arbeite nur in der Kopie.
- Sorge dafür, dass ganz unten eine echte Hintergrundebene liegt. Adobe verlangt für den LUT-Export eine Hintergrundebene plus zusätzliche farbverändernde Ebenen.
2. Den Look nur mit globalen Korrekturen bauen
Lege die Korrekturen als Einstellungsebenen über das Bild. Arbeite zunächst ohne Masken. Ein einfacher, guter Start ist eine Gradationskurve für Kontrast, eine Farbbalance für die Grundstimmung und eine Selektive Farbkorrektur für die Feinheiten. Weniger ist hier oft mehr.
- Weißabgleich und Belichtung zuerst neutralisieren – der LUT-Look kommt danach.
- Keine Hautmaske, keine Verlaufsmaske, keine Vignette und keine Retusche in den LUT-Stapel mischen.
- Den Look auf mindestens drei sehr verschiedenen Fotos testen: Haut, neutrales Produktmotiv und ein kontrastreiches Bild mit tiefen Schatten.
3. Als .cube exportieren
- Wähle Datei > Exportieren > Color Lookup Tables. Je nach Sprache und Photoshop-Version kann der Menütext leicht anders heißen.
- Trage eine klare Beschreibung ein. Copyright ist optional.
- Für diesen Camera-Raw-Profilweg stellst du beim Photoshop-Export die Rasterpunkte auf 32. Das offizielle Adobe Profiles SDK begrenzt die Color LUT eines Enhanced Profiles auf 32 x 32 x 32; größere .cube-Dateien werden beim Einbau automatisch auf 32 x 32 x 32 heruntergerechnet. Mehr ist hier also nur mehr Datei, nicht mehr Profilqualität.
- Aktiviere CUBE. Dieses Format brauchen wir für den späteren Camera-Raw-Profilweg.
- Speichere mit einem nachvollziehbaren Namen, zum Beispiel Cinematic_Green_v01_sRGB.cube.
4. Die LUT sofort gegenprüfen
Öffne eines deiner Testbilder ohne den ursprünglichen Ebenenstapel und füge eine Einstellungsebene Color Lookup hinzu. Lade dort deine neue .cube-Datei. Das Ergebnis sollte dem sichtbaren globalen Look aus der Ausgangsdatei sehr nahekommen. Fehlen lokale Effekte, ist das kein Fehler – genau diese Dinge kann eine LUT nicht speichern.
Teil 2: Einen Look aus einer PSD-Datei als LUT gewinnen
Eine PSD ist keine LUT. Sie kann aber einen LUT-tauglichen Farblook enthalten.
Gerade bei älteren DeviantArt-PSD-Looks liegen Farbebenen, Texturen, Vignetten, Schärfung und lokale Masken wild übereinander. Wenn du alles blind exportierst, bekommst du entweder keinen Export oder eine LUT, die nur ungefähr das macht, was du erwartest.
- PSD duplizieren. Nie im Original herumräumen.
- Alle Ebenen ausschalten, die Bildinhalt hinzufügen: Texturen, Lichtflecken, Rahmen, Schrift, Schärfung, Grain und Retusche.
- Maskierte Korrekturen prüfen. Für eine universelle LUT sollte die Maske vollständig weiß sein oder die Korrektur ohne Maske funktionieren.
- Unten ein neutrales Testfoto als echte Hintergrundebene einsetzen.
- Nur den globalen Farbstapel darüber aktiv lassen.
- Den bereinigten Look wie in Teil 1 als CUBE exportieren und anschließend auf mehreren Bildern testen.
| RECHTE SIND KEIN NEBENSATZ Nur weil eine PSD herunterladbar ist, darfst du den daraus gewonnenen Look nicht automatisch weiterverkaufen oder weitergeben. Prüfe die Lizenz des Urhebers. Für den privaten Einsatz gelten oft andere Regeln als für die Weitergabe. |
Teil 3: Retouch4me Color Match als LUT-Quelle
Retouch4me Color Match kann die Farbwirkung eines Referenzbildes analysieren, auf dein Foto übertragen und das Ergebnis als LUT exportieren. Laut offizieller Produktseite ist der LUT-Export für Foto und Video vorgesehen.
Weg A: Direkt aus Color Match exportieren
- Wähle ein möglichst neutral entwickeltes Ausgangsbild.
- Nimm ein Referenzbild mit ähnlicher Lichtsituation. Ein Abendlook auf einem flachen Studiobild wird sonst schnell brutal.
- Lass Color Match den Look berechnen und reduziere die Stärke, falls Hauttöne oder Schatten kippen.
- Nutze den LUT-Export der Vollversion und speichere als CUBE. Die genaue Bezeichnung des Schalters kann je nach Version oder Sprache variieren.
- Notiere im Dateinamen den Farbraum und teste die Datei wieder auf mehreren Bildern.
Weg B: Über die Photoshop-Einstellungsebene
Seit Color Match 1.206 kann das Photoshop-Plug-in das Ergebnis laut Retouch4me als editierbare LUT-Einstellungsebene zurückgeben. Das ist praktisch: Du kannst die Deckkraft reduzieren, den Mischmodus ändern und den Look zerstörungsfrei mit anderen globalen Korrekturen kombinieren. Anschließend exportierst du den sichtbaren globalen Farblook wieder über Photoshops Funktion Color Lookup Tables.
Wichtig: Die kostenlose Color-Match-Version verarbeitet laut Hersteller nur fertige LUTs. Um ein Referenz-Matching zu speichern, brauchst du die Vollversion.
Teil 4: Die .cube-Datei als Profil in Camera Raw bringen
Hier liegt der versteckte Teil: Camera Raw braucht kein Preset aus der LUT, sondern ein kreatives Profil.
Adobe dokumentiert das Anwenden und Importieren fertiger Profile sauber. Der eigentliche Erstellungsdialog ist allerdings bis heute schlecht sichtbar. Der aktuelle, in der Adobe Community bestätigte Weg funktioniert über eine Sondertaste beim Befehl „Preset erstellen“.
Schritt für Schritt
- Öffne ein Testfoto in Adobe Camera Raw. Das kann ein RAW sein. Für einen universellen kreativen Look kannst du auch ein normales RGB-Bild über Filter > Camera Raw-Filter öffnen.
- Wechsle rechts in den Bereich Vorgaben/Presets.
- Halte Alt unter Windows beziehungsweise Option am Mac gedrückt und klicke währenddessen auf das Pluszeichen oder den Befehl „Preset erstellen“.
- Kontrolliere den Fenstertitel. Dort muss „Profil erstellen“, „Neues Profil“ oder „Create Profile“ stehen. Bei „Preset erstellen“ war die Sondertaste nicht aktiv.
- Vergib einen klaren Namen und eine eigene Gruppe, zum Beispiel „CUSTOM LUTS“.
- Aktiviere im Dialog den Bereich Color Lookup Table und wähle deine .cube-Datei.
- Wähle den Farbraum, für den die LUT gebaut wurde. Für unseren sRGB-Einsteigerweg ist das sRGB. Eine bewusst in ProPhoto RGB erzeugte LUT bekommt entsprechend ProPhoto RGB. Wichtig: sRGB ist hier eine praktische Empfehlung für einen übersichtlichen Einsteigerworkflow, keine allgemeine Adobe-Pflicht.
- Für ein universelles kreatives Profil deaktivierst du alle normalen Bildkorrekturen und ausdrücklich auch Camera Profile/Kameraprofil. Aktiviert bleibt nur Color Lookup Table. So bindest du den Look nicht unnötig an ein bestimmtes RAW-Basisprofil und er kann auch für JPEG und TIFF verfügbar sein.
- Falls der Dialog eine Profilstärke anbietet, lass zunächst die Standardwerte. Später dosierst du über Amount/Stärke, sofern das Profil diesen Regler unterstützt.
- Speichere das Profil. Camera Raw legt daraus eine XMP-Profildefinition an.
So findest und benutzt du das neue Profil
- Öffne in Camera Raw den Bereich Bearbeiten beziehungsweise Grundeinstellungen.
- Klicke beim Eintrag Profil auf Durchsuchen/Browse.
- Öffne deine Profilgruppe, zum Beispiel „CUSTOM LUTS“.
- Wähle den Look. Ein Profil verändert laut Adobe die Werte der übrigen Bearbeitungsregler nicht.
- Korrigiere zuerst Weißabgleich und Belichtung, dann dosiere den kreativen Look.
| DER HÄUFIGSTE IRRTUM Der Befehl „Profile und Vorgaben importieren“ nimmt ZIP-Dateien mit XMP- oder DCP-Profilen entgegen. Er ist nicht der direkte Importweg für eine nackte .cube-Datei. |
Profil auf einen zweiten Rechner übertragen
Wenn du das fertige XMP-Profil bereits als Datei hast, packst du es in eine ZIP-Datei. In Camera Raw gehst du zu Profil > Durchsuchen, klickst im Bereich der Profilgruppen mit der rechten Maustaste beziehungsweise am Mac mit Command-Klick und wählst „Profile und Vorgaben importieren“. Adobe weist ausdrücklich darauf hin, dass dieser Dialog ZIP-Dateien erwartet.
Ein einzelnes XMP-Profil kannst du laut Adobe auch manuell installieren: unter Windows in C:\ProgramData\Adobe\CameraRaw\Settings, unter macOS in /Library/Application Support/Adobe/CameraRaw/Settings. Danach Adobe-Anwendungen neu starten.
Die Farbraum-Falle
Eine LUT ist nicht farbraumblind. Sie erwartet bestimmte Eingangswerte.
Adobe erklärt in der aktuellen Premiere-Dokumentation die allgemeine LUT-Regel: Jede LUT ist für einen bestimmten Eingangsfarbraum gebaut und kann in einem anderen Farbraum deutlich anders aussehen. Genau deshalb fragt der Camera-Raw-Profil-Dialog beim Einbau der LUT nach dem passenden Farbraum. Das ist Farblogik, keine Geschmackssache.
- Einsteigerempfehlung – keine Pflicht: LUT in einer sRGB-Kopie bauen, als CUBE exportieren und beim Profil ebenfalls sRGB wählen.
- Fortgeschrittenenweg: In Adobe RGB oder ProPhoto RGB bleiben – aber den gleichen Farbraum beim Profil angeben.
- Video-LUTs mit Log- oder Rec.709-Erwartung sind nicht automatisch korrekte Foto-LUTs. Sie können als Look interessant sein, technisch aber völlig anders reagieren.
- Den Farbraum im Dateinamen notieren. Das wirkt langweilig, verhindert aber später echtes Chaos.
Fehlerdiagnose: Wenn es nicht funktioniert
| Problem | Wahrscheinliche Ursache und Lösung |
| „Color Lookup Tables exportieren“ ist ausgegraut. | Es fehlt eine echte Hintergrundebene oder es gibt keine zusätzlichen farbverändernden Ebenen. Dokumentmodus und Ebenenaufbau prüfen. |
| Camera Raw öffnet „Preset erstellen“ statt „Profil erstellen“. | Alt/Option war beim Klick nicht gedrückt. Taste zuerst halten und dann auf Plus beziehungsweise „Preset erstellen“ klicken. |
| Die .cube-Datei lässt sich nicht über „Profile und Vorgaben importieren“ laden. | Normal. Der Importdialog erwartet ein ZIP mit XMP/DCP. Die CUBE-Datei muss zuerst über „Profil erstellen“ eingebettet werden. |
| Der Look sieht in Camera Raw anders aus als in Photoshop. | Meist stimmt der Farbraum nicht, es wurde ein anderes Basisprofil mitgespeichert oder zusätzliche Regler waren beim Profilbau aktiv. |
| Die LUT ist auf manchen Fotos viel zu stark. | Belichtung oder Weißabgleich unterscheiden sich vom Testbild. Erst neutral korrigieren, dann Profilstärke reduzieren. |
| Vignette, Hautmaske oder Textur fehlen. | Das ist die technische Grenze der LUT. Lokale und bildabhängige Effekte separat bearbeiten. |
| Das Profil ist nur bei manchen RAW-Dateien sichtbar. | Wahrscheinlich wurde Camera Profile/Kameraprofil mitgespeichert und das Profil dadurch an ein RAW-Basisprofil gebunden. Profil neu bauen, alle normalen Bildkorrekturen abwählen und nur Color Lookup Table aktiviert lassen. |
| Das neue Profil taucht gar nicht auf. | Profil-Browser auf „Alle“ stellen, richtige Gruppe prüfen und Photoshop/Bridge neu starten. Danach XMP-Installation kontrollieren. |
Mein einfacher Qualitätscheck
Bevor du die LUT in deine Sammlung legst, mach diesen kurzen Test. Er dauert keine zehn Minuten und trennt einen brauchbaren Look von einem Ein-Bild-Wunder.
- Portrait mit Haut: Bleiben Hauttöne glaubwürdig und differenziert?
- Neutrales Motiv: Bleiben Weiß, Grau und Schwarz kontrollierbar?
- Kontrastmotiv: Kippen Schatten oder Lichter in harte Farbflecken?
- Photoshop-Vergleich: Sieht die CUBE-LUT auf demselben Bild nahezu wie der bereinigte Ebenenlook aus?
- Camera-Raw-Vergleich: Wirkt das Profil bei identischem Farbraum plausibel und ohne unerklärliche Zusatzkorrekturen?
- Namenscheck: Enthält der Dateiname Look, Version und Farbraum?
Truth Mode: Das bleibt als Fazit
LUTs sind großartig, wenn du einen klaren globalen Farblook wiederverwenden willst. Sie sind aber keine magische Komplettbearbeitung. Je sauberer du den Look von Retusche, Masken und Effekten trennst, desto besser funktioniert er auf fremden Bildern.
Für Camera Raw lautet der richtige Weg: Look bauen, als CUBE exportieren, CUBE in ein kreatives XMP-Profil einbetten und dieses Profil im Profil-Browser anwenden. Wer daraus ein normales Preset machen will, startet schon mit der falschen Schublade.
Vierfacher Faktencheck
Der Artikel wurde auf vier getrennten Ebenen gegengeprüft. Das ist keine Marketingformel, sondern die konkrete Prüfkette:
| Prüfebene | Was wurde bestätigt? | Basis |
| 1. Photoshop | Voraussetzungen, Menüweg, Rasterpunkte und CUBE-Export. | Offizielle Adobe-Hilfe |
| 2. Camera Raw | Profil-Browser, Profilwirkung, XMP/DCP-Import und ZIP-Grenze. | Offizielle Adobe-Hilfe |
| 3. Profiltechnik | Enhanced Profiles existieren seit Camera Raw 10.3 und können als XMP-Profilbasis dienen. | Offizielles Adobe Profiles SDK |
| 4. Aktueller Praxisweg | CUBE wird als Bestandteil eines Camera-Raw-Profils genutzt; Erstellung erfolgt in ACR per Alt/Option-Weg. | Adobe Community, inklusive Beitrag vom Juli 2026 |
Zusätzlicher Produktcheck: Funktionen und Versionsangaben zu Retouch4me Color Match wurden ausschließlich mit den offiziellen Produkt- und Update-Seiten des Herstellers abgeglichen.
Geprüfte Quellen und Direktlinks
Alle folgenden Links wurden am 25. August 2026 auf Erreichbarkeit geprüft:
- Adobe: Color Lookup Tables aus Photoshop exportieren — Hintergrundebene, Exportweg, Qualitätsstufen und Formate
- Adobe: Profile in Camera Raw anwenden und installieren — Profilwirkung, Browser, ZIP-Import und manuelle XMP-Installation
- Adobe: Profiles SDK für Enhanced Profiles — XMP-Profiltechnik, LUT-Unterstützung, Amount-Regler und maximal 32 x 32 x 32 Rasterpunkte
- Adobe Community: CUBE-Dateien als Camera-Raw-/Lightroom-Profil nutzen — aktueller Hinweis vom Juli 2026
- Adobe Community: Alt/Option öffnet den Dialog „Profil erstellen“ — bestätigter versteckter Bedienweg
- Adobe Premiere: Allgemeine Farbraumabhängigkeit von LUTs — jede LUT erwartet einen bestimmten Eingangsfarbraum
- Retouch4me: Color Match Produktseite — Version 1.206, LUT-Export und Plattformen
- Retouch4me: Color Match 1.206 als LUT-Einstellungsebene — nichtdestruktiver Photoshop-Workflow
- Retouch4me: Color Match Free — Abgrenzung kostenlose und Vollversion
EU-Transparenzhinweis: Dieser Beitrag entstand aus meinem gesprochenen Input. KI unterstützte Transkription, Recherche, Struktur und sprachliche Ausarbeitung; Inhalt, Haltung, Prüfung und finale Freigabe liegen bei Peter „BROWNZ“ Braunschmid.
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