Kurzer Hinweis an alle Besteller des BROWNZ XXL „NO AI“ Archivs
Kurzer Hinweis an alle, die das BROWNZ XXL „NO AI“ Archiv bestellt haben oder jetzt bestellen: Auf der 500-GB-USB-3-Festplatte ist nach dem großen Archiv noch Platz. Und den nutze ich jetzt sinnvoll.
Wichtig für alle bereits abgeschickten Bestellungen: Auch auf den Festplatten, die schon unterwegs sind, sind beide Produktionen bereits enthalten. Ich habe das kurzfristig und spontan entschieden – und sie gleich mit draufgepackt.
Truth-Mode: Das große Archiv bleibt natürlich das BROWNZ XXL „NO AI“ Archiv mit seinem überwiegend klassischen Photoshop-Wissen aus den Jahren 2006 bis 2022. In den beiden neueren REMASTERED-Produktionen ist allerdings ganz bewusst auch AI dabei – gemeinsam mit Photoshop, Retusche, Composing, Synthografie und AI-Modifizierung. Wer AI überhaupt nicht mag, ignoriert den kostenlosen Bonus einfach. 😉
Dazuschreiben: Vollständiger Name, Lieferadresse, EU-Land und gewünschte Zahlungsart
Preis: 149 Euro inklusive Versand innerhalb der EU. Bezahlung per Überweisung oder PayPal nach meiner Antwort-Mail.
EU-Transparenzhinweis: Dieser Artikel entstand aus meiner gesprochenen Aufnahme. KI unterstützte die Transkription und die schriftliche Ausarbeitung. Inhalt, Haltung und finale Freigabe liegen bei BROWNZ.
Du willst Photoshop nicht nur bedienen, sondern wirklich verstehen, wie starke Bilder entstehen? Dann ist dieses Archiv für dich gemacht.
Auf einer 500 GB USB-3-Festplatte steckt mein gesammeltes BROWNZ Wissen aus 16 Jahren: Photoshop, Composing, Dark Art, Beauty-Retusche, Licht, Farbe, Bildlooks, Projekte, PSDs, Rohdaten und Presets.
Kein Abo. Keine Cloud. Kein Häppchen-Kurs. Du bekommst das komplette Archiv und lernst in deinem eigenen Tempo.
Die wichtigsten Zahlen – ohne Zahlensalat
Rund 353,7 GB Archivmaterial auf einer 500 GB USB-3-Festplatte.
52.015 erfasste Dateien – dabei wurden auch die Inhalte der 36 ZIP-Archive mitgezählt.
2.791 vollständig ausgewertete Videos mit einer gemessenen Roh-Gesamtlaufzeit von 500 Stunden, 27 Minuten und 25 Sekunden. Nach Gruppierung technisch doppelter Fassungen bleiben rund 459 Stunden eigenständiges Material.
Sechs PDF-Dokumente mit insgesamt 1.067 Seiten – darunter das komplette Inhaltsverzeichnis und vier neue Einsteiger-Workshops.
24.140 Preset-, Aktions-, Pinsel- und Look-Dateien – darunter 18.857 Lightroom- und Camera-Raw-Presets, 2.343 Photoshop-Aktionen, 1.217 Pinsel und 1.484 LUTs. Dazu kommen 2.210 PSD-Dateien.
Der Unterschied zwischen Datenfriedhof und Wissensarchiv
Das wichtigste Extra ist das neue, vollständige A4-Inhaltsverzeichnis mit 650 Seiten. Die Trainings sind darin sinnvoll nach Themen geordnet. Zu jedem Video steht die verständliche Fundstelle im Archiv – auch bei Inhalten innerhalb von ZIP-Dateien.
Du suchst Beauty-Retusche? Composing? Dark Art? Camera Raw? Ebenen und Masken? Du schlägst nach, findest das passende Training und kannst sofort loslegen.
Du startest bei null? Perfekt.
Vier der neuen PDFs führen dich Schritt für Schritt in die wichtigsten Bereiche hinein. Damit kannst du bei null starten und das große Archiv anschließend wirklich nutzen. Zusammen sind das 403 Seiten, 310 leicht nachvollziehbare Lektionen und 29 vollständige Praxisprojekte.
Photoshop & Bridge für Einsteiger – 103 Seiten: Oberfläche, Bridge, Camera Raw, Ebenen, Masken, Retusche, Plugins und fünf Projekte.
Composing für Einsteiger – 100 Seiten: Freistellen, Perspektive, Maßstab, Licht, Schatten, Farbe, Tiefe und acht Projekte.
Dark Art für Einsteiger – 100 Seiten: Gothic, Biomechanik, Melancholie, Low Key, Texturen, Atmosphäre und acht BROWNZ-Projekte.
Beauty-Retusche für Einsteiger – 100 Seiten: natürliche Haut, Dodge & Burn, Frequenztrennung, Gesicht, Akt und plastische Körper.
Zusätzlich dabei: eine einfache 14-seitige Anleitung, mit der du selbst ein übersichtliches Inhaltsverzeichnis für große Ordner erstellen kannst.
Welche Themen findest du im Videoarchiv?
Photoshop, Bridge, Camera Raw und Lightroom – Arbeitsoberfläche, Dateiverwaltung, RAW-Entwicklung, Farbe und Bildlooks.
Auswahl, Freistellen, Ebenen, Masken und Werkzeuge – das technische Fundament für saubere Bildbearbeitung.
Composing, Montage und Szenenbau – Perspektive, Maßstab, Licht, Schatten, Tiefe und glaubwürdige Bildwelten.
Dark Art, Gothic, Horror, Fantasy und Biomechanik – inklusive Texturen, Low Key, Atmosphäre und melancholischer Bildsprache.
Beauty-, Portrait-, Haut- und Körperretusche – mit natürlicher Haut, plastischen Formen und vollständigen Arbeitsabläufen.
Fotografie, Licht, Fine Art und kreative Effekte – von der Aufnahme bis zum fertigen Look.
Die großen BROWNZ-Reihen im Paket
Wundertüten 01 bis 03, Früharchiv und Wundertüten 2016 bis 2018 – ein breiter Querschnitt durch viele Jahre BROWNZ.
BROWNZ Projekte Vol. 01 bis 06 und Der BROWNZ macht Photoshop 01 bis 04 – komplette Projekte und nachvollziehbare Arbeitswege.
Darkside BROWNZ 01 und 02, FOTOkunst 01 und 02, Galileo Press/BrownzArt Trainings und das Archiv 2022 – große Serien, Spezialthemen und spätere Produktionen.
Dazu kommen die vorhandenen PSDs, Rohdaten, Texturen, Presets, Aktionen, Pinsel, LUTs und Projektdateien. Du kannst also nicht nur zuschauen, sondern viele Arbeitsschritte direkt nachvollziehen.
So kannst du das Archiv wirklich nutzen
Du bist kompletter Einsteiger? Beginne mit den vier neuen Workshops und arbeite dich danach über das Inhaltsverzeichnis weiter vor.
Du suchst eine konkrete Technik? Öffne das 650-seitige Inhaltsverzeichnis, wähle dein Thema und springe direkt zur angegebenen Fundstelle.
Du willst ein komplettes Bild nachbauen? Wähle eine Projektserie und arbeite mit den vorhandenen PSDs, Rohdaten und Zwischenschritten mit.
Du willst deinen Workflow beschleunigen? Nutze Presets, Aktionen, Pinsel und LUTs als große Werkzeugkiste für deine eigenen Bilder.
Du musst das Archiv nicht von vorne bis hinten durcharbeiten. Du kannst gezielt lernen, komplette Projekte verfolgen oder einfach genau dann nachschlagen, wenn du bei einem eigenen Bild nicht weiterkommst.
Ein Archiv aus der Zeit vor dem großen KI-Boom
Der Kern des Archivs stammt aus den Jahren 2006 bis 2022: aus einer Zeit, in der Bilder mit Ebenen, Masken, Licht, Farbe und echter Handarbeit gebaut wurden. In einigen Videos aus 2022 sieht man bereits die ersten Schritte der damaligen AI-Werkzeuge. Der überwiegende Teil zeigt jedoch den klassischen BROWNZ Workflow.
Wichtig zu wissen: Das ist ein historisches Arbeitsarchiv. Ältere Photoshop-Oberflächen, Dateiformate und Trainingsauflösungen gehören dazu. Einzelne alte Plugins oder Installer können eine passende Programmversion oder eine eigene Lizenz benötigen. Die 500 Stunden sind die gemessene Roh-Gesamtlaufzeit; alternative oder technisch doppelte Fassungen können enthalten sein.
149 € – einmal bezahlen, dauerhaft behalten
Du kaufst nicht einfach eine Festplatte. Du bekommst 16 Jahre Erfahrung, ein umfangreiches Trainingsarchiv, alle Projektdaten, die neue PDF-Bibliothek und vor allem einen 650-seitigen Wegweiser durch den gesamten Bestand.
Preis: 149 € inklusive Versand innerhalb der Europäischen Union. Die 500 GB USB-3-Festplatte, das Archiv und die vollständige Dokumentation sind im Preis enthalten. Kein Abo und keine zusätzlichen Versandkosten innerhalb der EU.
So bestellst du
Schicke eine E-Mail an brownz@brownz.art.
Verwende als Betreff genau: BROWNZ NO AI HDD
Schreibe deinen vollständigen Namen, deine Lieferadresse, dein EU-Land und die gewünschte Zahlungsart dazu.
Wichtig: Warte auf die Antwort-Mail. Darin bekommst du die Zahlungsinformationen und den weiteren Ablauf.
Nach Zahlungseingang wird die Festplatte gepackt und verschickt. Zahlung ist per Überweisung oder PayPal möglich.
Das Archiv wird nicht mit einer Werbeliste abgespeist. Das beigefügte A4-Inhaltsverzeichnis umfasst 650 Seiten. Darin sind die Trainings sinnvoll nach Themen geordnet. Zu jedem Video steht die tatsächliche Fundstelle im Archiv. Auch die Ordnerstruktur und die internen Pfade der ZIP-Archive wurden erfasst. Preset-, Pinsel- und Aktionssammlungen werden übersichtlich mit Anzahl angegeben, ohne tausende Einzeldateien sinnlos auszuschreiben.
1. Die großen Trainingssammlungen
Wundertüten 01-03 und Früharchiv: 832 Videos
Wundertüten 2016-2018: 419 Videos
Galileo Press / BrownzArt Trainings: 216 Videos
Brownz Projekte – Volumes 01 bis 06: 552 Videos
Der Brownz macht Photoshop – Ausgaben 01 bis 04: 210 Videos
Darkside Brownz – Ausgaben 01 und 02: 207 Videos
FOTOkunst – Ausgaben 01 und 02: 132 Videos
Der Brownz Archiv 2022: 221 Videos
Wichtiges Zeug – Presets, Helfer und Kernressourcen: zusätzliche Trainings und Arbeitsdaten
Komplette Projekte, Serien und sonstige Trainings: 774 Videos
Dark Art, Horror, Science-Fiction und Fantasy: 452 Videos
Composing, Montage und Szenenbau: 442 Videos
Camera Raw, Lightroom, Farbe und Bildlooks: 270 Videos
Beauty, Portrait und Hautretusche: 235 Videos
Fine Art, Texturen, Malerei und kreative Effekte: 233 Videos
Photoshop-Technik: Auswahl, Masken, Ebenen und Werkzeuge: 180 Videos
Grundlagen, Einstellungen und Workflow: 129 Videos
Fotografie, Licht und Bildgestaltung: 75 Videos
Business, Präsentation und kreative Praxis: ergänzende Inhalte
3. Presets, Werkzeuge und Arbeitsmaterial
18.857 Lightroom- und Camera-Raw-Presets: XMP- und ältere Lightroom-Formate
2.343 Photoshop-Aktionsdateien: für wiederkehrende Bearbeitungsschritte und Looks
1.217 Photoshop-Pinseldateien: für Malerei, Haare, Effekte, Texturen und Gestaltung
1.484 LUTs und Farblooks: 3DL- und CUBE-Dateien
144 Gradationskurven: plus Muster, Stile, Bibliotheken und Vorlagen
2.210 PSD-Dateien: mit Arbeitsständen, Looks, Projekten und editierbaren Ebenen
über 13.600 JPG- und 4.400 PNG-Dateien: Assets, Texturen, Beispiele und Projektmaterial
65 gesondert erfasste Tipp-Dateien: Hinweise, Anleitungen und wichtige Begleitinformationen
Die PDF-Bibliothek im Paket
Die PDFs sind nicht bloß Beigaben. Sie machen aus dem alten Datenbestand ein benutzbares Lernsystem. Zusammen ergeben sie 1.067 gut lesbare Seiten.
PDF
Seiten
Inhalt
Komplettes A4-Inhaltsverzeichnis
650
Alle Trainings, Ordner und Fundstellen; Presetbereiche zusammengefasst
Ordner-Inhaltsverzeichnis selbst erstellen
14
Einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung für eigene Archive
Photoshop & Bridge für Einsteiger
103
79 Lektionen, fünf Projekte, RAW, Ebenen, Masken, Retusche und Plugins
Composing für Einsteiger
100
77 Lektionen, acht Projekte, Freistellen, Perspektive, Licht, Farbe und Atmosphäre
Dark Art für Einsteiger
100
77 Lektionen, acht Projekte, Gothic, Biomechanik und Melancholie
Beauty-Retusche für Einsteiger
100
77 Lektionen, acht Projekte, natürliche Haut und plastische Körper
Gesamt
1.067
403 Workshop-Seiten, 310 Lektionen und 29 vollständige Praxisprojekte
Stand der PDF-Seitenzahlen und Archivkennzahlen: 22. August 2026.
Was die vier Einsteiger-Workshops abdecken
Photoshop & Bridge: Dateiverwaltung, Camera Raw, Ebenen, Masken, Retusche, Plugins und fünf vollständige Projekte.
Composing: Freistellen, Perspektive, Maßstab, Licht, Schatten, Farbe, Tiefe, Spezialelemente und acht Projekte.
Dark Art: Gothic, Biomechanik, Melancholie, Low Key, Texturen, Atmosphäre und acht typische Brownz-Projekte.
Beauty-Retusche: natürliche Haut, Dodge & Burn, Frequenztrennung, Gesicht, plastische Körper, Fine-Art-Akt und acht Projekte.
Truth Mode: Was du vor dem Kauf wissen solltest
Das ist ein historisches Arbeitsarchiv. Alte Photoshop-Oberflächen, Dateiformate und Trainingsauflösungen gehören zur jeweiligen Entstehungszeit.
Nicht jeder alte Installer läuft auf jedem aktuellen Rechner. Manche Plugins oder Zusatzprogramme benötigen eine passende ältere Softwareversion oder eine eigene Lizenz.
Die 500 Stunden sind die gemessene Roh-Gesamtlaufzeit. Nach Gruppierung technisch doppelter Dateien bleiben immer noch rund 459 Stunden eigenständiges Material.
52.015 Dateien bedeutet nicht 52.015 Videos. Die Zahl umfasst Videos, Bilder, Presets, PSDs, Tipps und die Inhalte der ZIP-Archive.
NO AI beschreibt den Kern und den Zeitraum. Das Paket bewahrt den klassischen, handwerklichen BROWNZ Workflow bis 2022 – nicht eine nachträglich erzeugte KI-Kurssammlung.
Das Archiv ist kein laufendes Coaching. Du erhältst den vorhandenen Bestand, die neue Dokumentation und direkten Zugriff – aber kein Abo und kein Versprechen auf unbegrenzte Updates.
Nutzungsrechte bleiben dateibezogen. Bei Drittanbieter-Assets, Presets oder Programmen gelten die jeweils vorhandenen Lizenz- und Begleithinweise.
Für Einsteiger, die nicht nur Knöpfe nachklicken wollen. Für Photoshop-Anwender, die Composing, Dark Art, Beauty-Retusche, Bildlooks und klassische Bildbearbeitung wirklich verstehen möchten. Für langjährige BROWNZ-Leser, die das verstreute Wissen endlich gesammelt und offline besitzen wollen. Und für alle, die bewusst sehen möchten, wie starke Bilder vor dem generativen KI-Boom gebaut wurden.
Wenn du nur eine moderne Ein-Klick-App suchst, ist dieses Archiv wahrscheinlich zu groß. Wenn du aber das gesammelte BROWNZ Wissen auf einer Festplatte wirklich haben willst, dann ist genau das der Punkt.
Volume 2 ist da. Und nein: Es ist keine Lern-DVD mehr. Du bekommst das komplette Training entweder als Download oder auf einem USB-Stick. Kein Abo, kein Hub-Zwang und keine zusätzliche Anmeldung. Kaufen, herunterladen oder anstecken und loslegen. Außerdem wieder großteils in FULL HD – braucht zwar mehr Speicher aber ich finde das besser und habe deshalb umgestellt.
Was ist diesmal anders? Eigentlich fast alles. BROWNZ REMASTERED VOLUME 2 ist keine Wiederholung des ersten Trainings, sondern mein aktueller Arbeitsalltag: klassisches Photoshop, Retusche, Composing, Synthografie und AI-Modifizierung – so, wie ich heute tatsächlich arbeite.
Wir starten mit Metallic-Haut, modernen Farbtechniken und schnellen Photoshop-Composings. Dazu kommt ein kompletter Bildbearbeitungsfahrplan mit 33 BROWNZ Basic-Coachings: Camera Raw, Haut, Licht, Schärfe, Freistellen, Body-Manipulation, Bokeh, Schwarzweiß, Retusche, neue KI-Tools und vieles mehr.
Später geht es in FineArt, Beauty, High Fashion und Editorial weiter. Ich zeige meine aktuellen Photoshop-Scripts, neue Looks, echte Praxis-Composings und die Stellen, an denen KI noch immer schlampig arbeitet und wir selbst nachbessern müssen.
Ein großer Teil dreht sich diesmal um die direkte Verbindung von Photoshop und KI: GPT, Adobe Connector, Codex, Photoshop Bridge, Make It Real, Upscaling und komplette AI-Modifizierungs-Workflows. Nicht als Theorie, sondern an konkreten Bildern wie Mysteria, Dark Guard, Dolphin Dream, Neuromancer, The Corridor, Crazy Joker, Freyja oder Wal über New York.
Insgesamt sind es 39 Hauptkapitel. Im Basic-Coaching-Kapitel stecken zusätzlich 33 einzelne Lektionen. Dazu bekommst du Workshop-PDFs, Scripts, Aktionen, Links, Templates und meine Grundwissen-Archive für Mai, Juni und Juli 2026.
Für wen ist das? Für alle, die Photoshop nicht wegwerfen wollen, nur weil es jetzt KI gibt – und für alle, die KI nicht einfach machen lassen, sondern am Ende selbst über Bild, Look und Qualität entscheiden möchten.
Download-Version: 39 Euro USB-Stick per Post: 49 Euro
Bestellung wie immer nur per formloser E-Mail mit dem Betreff „BROWNZ REMASTERED VOLUME 2“ an brownz@brownz.art, Brownz@wirtschaftsimpulse.net oder Brownz@5inchmedia.tv. Bitte danach auf meine Antwort warten. Ich sehe die Mails normalerweise morgens und abends durch. Bezahlen kannst du per Überweisung oder PayPal; alle weiteren Infos bekommst du in meiner Antwort-Mail.
Inhaltsverzeichnis
Video-Gesamtlaufzeit: 11 Stunden, 58 Minuten und 1 Sekunde Enthaltene Videodateien: 61 MP4-Dateien Zusätzlich bekommst du 62 Dokumentdateien: 25 PDF-Dateien und 37 Word-/DOCX-Dateien. Darunter befinden sich auch die 33 ausführlichen BROWNZ Basic-Coaching-Workshop-Dokumente.
Die Videolaufzeit wurde aus allen tatsächlich im Paket enthaltenen MP4-Dateien ermittelt. Darin sind auch enthaltene Original-, Retro- und Bonusvideos berücksichtigt.
001 – Einleitung – 05:31
002 – Der Metallic-Haut-Effekt – 15:36
003 – Der Metallic-Haut-Effekt 2 – 13:31
004 – Der Metallic-Haut-Effekt 3 – 14:15
005 – Grundwissen-Archiv Mai 2026 (alle Beiträge & Linksammlungen)
Transparenzhinweis: Dieser Blogbeitrag wurde von mir erstellt und mit Hilfe von KI sprachlich ausgearbeitet. Auch das Training selbst behandelt neben klassischem Photoshop aktuelle KI- und AI-Modifizierungs-Workflows.
Kein Sale. Keine Wundertüte. Kein späteres Comeback in dieser Form.
Manchmal muss etwas verschwinden, damit etwas Neues Platz bekommt.
Genau deshalb nehme ich BROWNZ REMASTERED 1 am Montag, dem 3. August 2026, im Laufe des Tages endgültig aus meinem Shop. Danach ist dieses Produkt in dieser Form nicht mehr erhältlich.
BROWNZ REMASTERED 1 wird im Laufe des 3. August 2026 endgültig entfernt.
Und endgültig bedeutet wirklich endgültig
Es wird keinen Abverkauf geben. Ich werde das Paket nicht später billiger anbieten, nicht in eine Wundertüte packen und auch nicht als versteckten Restposten wieder hervorholen.
Kein Sale.
Keine Wundertüte.
Kein Restposten-Comeback.
Keine spätere Rückkehr von BROWNZ REMASTERED 1 in derselben Form.
Es ist nach dem 3. August schlicht und einfach weg.
Warum ich diesen klaren Schnitt mache
Weil das nächste Kapitel beginnt: BROWNZ REMASTERED 2 kommt. Und wenn etwas Neues erscheint, möchte ich nicht alte und neue Versionen endlos nebeneinander herschleppen. BROWNZ REMASTERED 1 war genau für seinen Moment gedacht – und dieser Moment endet jetzt.
Vielleicht entsteht irgendwann in den kommenden Jahren wieder ein neues großes BROWNZ XXL-Paket. Das wird man sehen. Aber selbst wenn es so kommt, wäre das ein neues Produkt mit neuen Inhalten. BROWNZ REMASTERED 1 kehrt deshalb nicht einfach unter einem anderen Etikett zurück.
Was mit BROWNZ REMASTERED 1 verschwindet
Das Paket umfasst 46 Kapitel mit mehr als neun Stunden Videomaterial. Darin zeige ich meinen aktuellen Workflow aus Photoshop, KI und Synthografie – von Composing, Retusche und Freistellung bis zu Haut, Licht, Bildlooks, High-Fashion-Korrekturen und dem malerischen BROWNZ-Look.
Dazu gehören Arbeitsmaterialien, Beispieldateien, Photoshop-Aktionen, Presets und weitere Extras. Es ist ein in sich abgeschlossenes Paket. Wer genau dieses Training besitzen und dauerhaft damit arbeiten möchte, hat nur noch dieses letzte Zeitfenster.
Wenn du es noch willst, dann jetzt
Nicht irgendwann später. Nicht in der Hoffnung auf einen Rabatt. Und am besten auch nicht erst spät am Abend des 3. August, weil das Angebot im Laufe dieses Tages aus dem Shop verschwindet.
Wenn BROWNZ REMASTERED 1 noch auf deiner Liste steht, ist jetzt der Moment, zuzuschlagen.
So baust du den kühlen, analogen High-Fashion-Look in Lightroom und Photoshop nach
Analysiert anhand eines öffentlichen Tutorials von The Curated Lab. Der Clip arbeitet sichtbar in Capture One; hier wird die Methode praxisnah in Adobe Lightroom und Photoshop übersetzt.
Painterly Grunge: So entsteht der kühle Fashion-Look
Dieser Look lebt nicht von einem einzelnen Preset. Er entsteht durch eine kontrollierte Spannung: tiefe, fast tintenschwarze Flächen treffen auf cyan-grüne Schatten, während Haut und wichtige Mitteltöne bewusst wärmer bleiben. Das Ergebnis wirkt zugleich modern, analog, leicht schmutzig und trotzdem hochwertig.
Im analysierten Clip passiert genau das: Die Schwarztöne werden sehr stark abgesenkt, die Schatten deutlich in Richtung Teal geschoben, die Mitteltöne mit einer warmen Gegenfarbe stabilisiert und am Ende mit grobem, unregelmäßigem Korn verdichtet. Der sichtbare Black-Regler liegt im Beispiel bei ungefähr –88. Das ist ein guter Hinweis auf die Richtung, aber kein Wert, den man blind auf jedes Foto kopieren sollte.
Was den Look ausmacht
Dichte, kontrolliert zulaufende Schwarztöne – ohne dass Haare und schwarze Kleidung komplett absaufen.
Kühle Teal- und Cyan-Töne vor allem in Schatten, Hintergrund und neutralen Flächen.
Wärmere, ruhigere Mitteltöne als Gegengewicht; Haut bleibt lebendig und wird nicht türkis.
Leicht raue Mikrokontraste, die Stoff, Haare, Make-up und Kanten stärker zeichnen.
Grobes, unregelmäßiges Korn statt eines feinen, sterilen Digitalrauschens.
WICHTIG Die Werte in diesem Tutorial sind Startpunkte. Belichtung, Hautton, Lichtfarbe und Hintergrund entscheiden, wie stark du jeden Regler einsetzen kannst.
Die Ausgangsdatei
Am einfachsten funktioniert der Look mit einer RAW-Datei, klar gesetztem Licht, neutralem oder grauem Hintergrund und dunkler Kleidung. Gerade harte schwarze Stoffe, glänzende Accessoires und strukturierte Haare profitieren von der Kombination aus kühlen Schatten und rauem Korn.
RAW statt JPEG, wenn möglich.
Keine bereits extrem kontrastreiche Kameravorgabe.
Haut leicht unter der Clipping-Grenze belichten; Highlights nicht ausfressen lassen.
Der Look wirkt besonders gut bei Fashion, Beauty und charakterstarken Porträts.
Teil 1: Der Look in Lightroom
Lightroom erledigt ungefähr 80 Prozent des Looks: Tonwerte, Farbrichtung, lokale Trennung und Korn. Arbeite zuerst global und schütze die Haut erst danach mit Masken.
Schnellstart-Werte
Regler
Startwert
Wirkung
Profil
Adobe Neutral / Camera Neutral
Ruhige Basis mit Reserven
Weißabgleich
5.100–5.400 K, Tonung 0 bis +4
Neutral bis minimal warm
Kontrast
+10 bis +20
Mehr Dichte, noch kontrollierbar
Lichter
–20 bis –35
Haut und Glanzstellen sichern
Tiefen
+5 bis +15
Detail vor dem Schwarzpunkt retten
Weiß
–5 bis –15
Cremigere Highlights
Schwarz
–65 bis –85
Der zentrale Grunge-Impuls
Textur / Klarheit
+15 / +8
Raue, grafische Struktur
Dunst entfernen
+3 bis +7
Mehr Farbdichte
Korn
42 / 34 / 75
Menge / Größe / Unregelmäßigkeit
01 Eine neutrale Basis bauen
Wähle Adobe Neutral oder ein vergleichbar flaches Kameraprofil. Stelle Belichtung und Weißabgleich so ein, dass die Haut glaubwürdig aussieht. Das Bild darf an dieser Stelle ruhig etwas unspektakulär wirken – die Tiefe kommt später.
Ziehe Schwarz deutlich nach links. Beginne bei –65 und arbeite dich langsam bis etwa –85 vor. Im Referenzclip ist ungefähr –88 zu sehen. Entscheidend ist nicht die Zahl, sondern der Punkt, an dem schwarze Kleidung satt wirkt, aber noch Nähte, Falten und Haarstruktur besitzt.
KONTROLLBLICK Aktiviere die Tiefenwarnung. Kleine wirklich schwarze Bereiche sind erwünscht; großflächiges Clipping auf Haut, Haaren oder Kleidung ist es nicht.
03 Die Gradationskurve formen
Setze eine zurückhaltende S-Kurve: Ziehe das untere Viertel leicht nach unten und hebe die oberen Mitteltöne minimal an. Lass den absoluten Schwarzpunkt verankert. So bleibt der Look druckvoll statt milchig. Für cremigere Lichter kannst du den obersten Punkt um zwei bis vier Prozent absenken.
04 Teal in die Schatten geben
Öffne Color Grading. Die Farbrichtung entspricht der sichtbaren Methode im Clip: viel Teal in den Schatten, danach eine warme Gegenbewegung in den Mitteltönen.
Bereich
Einstellung
Ziel
Schatten
Farbton 185 · Sättigung 35 · Luminanz –8
Kühles Petrol/Teal
Mitteltöne
Farbton 35 · Sättigung 12 · Luminanz +3
Warme Haut und Stofftöne
Lichter
Farbton 45 · Sättigung 7 · Luminanz +2
Schmutzig-cremige Highlights
Mischen
40–50
Weicher Übergang
Balance
–20
Mehr Gewicht auf kühlen Schatten
Wenn der Hintergrund zu türkis wird, reduziere zuerst die Schatten-Sättigung. Wenn die Haut grünlich kippt, erhöhe nicht einfach global die Temperatur – schütze die Person mit einer Maske.
05 Farben im Farbmischer beruhigen
Der Look braucht klare Farbfamilien. Gelb und Grün dürfen sich dem Teal annähern; Orange bleibt zurückhaltend warm. Nutze diese Werte als Ausgangspunkt:
Farbe
Farbton
Sättigung
Luminanz
Rot
+5
–10
+5
Orange
–5
–12
+8
Gelb
–35
–40
–5
Grün
+25
–20
–10
Aqua
–20
+15
–10
Blau
–15
–20
–15
06 Haut, Hintergrund und Kleidung getrennt behandeln
Erstelle drei Masken. Je nach Lightroom-Version stehen dir Person, Motiv, Hintergrund und Objektmasken zur Verfügung. Die Bezeichnungen können leicht abweichen.
Person/Haut: Temperatur +4, Tonung +2, Sättigung –4, Textur –8. Auf Augen, Lippen und Haare nicht pauschal weichzeichnen.
Hintergrund: Temperatur –8, Tonung –4, Dunst entfernen +4, Schwarz –8. So konzentriert sich das Teal außerhalb der Haut.
Kleidung/Haare: Textur +15, Klarheit +10, Schwarz –10. Nur verwenden, wenn dort noch Zeichnung vorhanden ist.
07 Das Korn als Gestaltungsmittel einsetzen
Der Clip wählt sichtbar ein grobes „Harsh Grain“. In Lightroom lässt sich das mit einer relativ hohen Unregelmäßigkeit übersetzen: Menge 42, Größe 34, Unregelmäßigkeit 75. Bei hochauflösenden Dateien darf die Größe bis etwa 40 steigen; bei kleinen JPEGs eher bei 25 bis 30 bleiben.
PROFI-TIPP Beurteile Korn immer bei 100 Prozent. In der verkleinerten Vorschau sieht es fast immer schwächer aus als im Export.
08 Schärfen, ohne die Haut zu zerstören
Nutze Betrag 45, Radius 0,8, Detail 30 und Maskieren 70 als Startpunkt. Halte beim Maskieren-Regler Alt/Option gedrückt: Geschärft werden sollen vor allem Kanten, Haare, Augen, Stoff und Accessoires – nicht jede Pore.
Lightroom-only: Wann du hier schon aufhören kannst
Für Social Media, Reportage oder große Serien reicht die Lightroom-Version oft vollständig. Photoshop lohnt sich, wenn du Haut und Hintergrund präziser trennen, einzelne Farbbereiche kontrollieren oder die grafische Mikroschärfe gezielt aufbauen möchtest.
Teil 2: Das professionelle Photoshop-Finish
Öffne das Foto aus Lightroom als Smartobjekt in Photoshop. So bleibt der RAW-Look editierbar und du kannst später zu den Basiseinstellungen zurückkehren.
01 Retusche bewusst knapp halten
Entferne nur temporäre Hautunreinheiten, Staub und Ablenkungen. Der Look funktioniert, weil die Oberfläche real bleibt. Zu viel Frequenztrennung oder Weichzeichnung nimmt dem Bild genau die Spannung, die das Korn später verstärken soll.
02 Farbtrennung mit Farbbalance verfeinern
Lege eine Farbbalance-Einstellungsebene an und aktiviere „Luminanz erhalten“. Nutze folgende Werte als Startpunkt:
Tonwert
Regler 1
Regler 2
Regler 3
Tiefen
Cyan/Rot –15
Magenta/Grün +5
Gelb/Blau +8
Mitteltöne
Cyan/Rot +8
Magenta/Grün 0
Gelb/Blau –5
Lichter
Cyan/Rot +3
Magenta/Grün 0
Gelb/Blau –4
Wenn die Haut zu kühl wird, male mit einem weichen schwarzen Pinsel bei 20–30 Prozent Deckkraft in die Ebenenmaske. Der Hintergrund darf deutlich stärker reagieren als das Gesicht.
03 Painterly Microcontrast aufbauen
Erzeuge eine zusammengefasste Kopie auf einer neuen Ebene und konvertiere sie in ein Smartobjekt. Wende den Hochpassfilter mit 2,0 bis 3,0 Pixeln an und stelle die Ebene auf „Weiches Licht“ bei 25 bis 35 Prozent Deckkraft. Maskiere die Wirkung auf Haaren, Kleidung, Make-up-Kanten und Accessoires ein; auf glatter Haut bleibt sie sehr schwach.
WARUM DAS FUNKTIONIERT Der Hochpass erzeugt keine gemalte Fläche. Er trennt nur ausgewählte Kanten stärker vom ruhigen Hintergrund – genau diese kontrollierte Kantenzeichnung lässt das Bild grafischer und „painterly“ wirken.
04 Optionaler Teal-Glaze mit Verlaufumsetzung
Lege eine Verlaufumsetzung an: Schatten #092F31, Mitteltöne #7A6E62, Lichter #F0DDD0. Stelle die Ebene auf „Farbe“ oder „Weiches Licht“ und reduziere die Deckkraft auf 10 bis 20 Prozent. Schütze die Haut über die Ebenenmaske. Dieser Schritt ist optional – er hilft vor allem, wenn Hintergrund und Schwarzflächen noch farblich auseinanderfallen.
05 Dodge & Burn für die Editorial-Dichte
Nutze zwei Kurven-Einstellungsebenen: eine leicht heller, eine leicht dunkler. Male mit weichem Pinsel bei fünf bis zehn Prozent Fluss. Helle Wangenknochen, Augen, Schmuck und Stoffkanten subtil auf; vertiefe Konturen, Falten und den äußeren Bildrand. Das Ziel ist Form, nicht Beauty-Retusche.
06 Grobes Korn in Photoshop ergänzen
Wenn das Lightroom-Korn nicht ausreicht, lege eine neue Ebene mit 50 Prozent Grau an und stelle sie auf „Ineinanderkopieren“. Wende „Rauschen hinzufügen“ mit 8 bis 12 Prozent, Gaußsche Normalverteilung und „Monochromatisch“ an. Danach Gaußscher Weichzeichner mit 0,3 bis 0,5 Pixeln. Reduziere die Ebenendeckkraft auf 35 bis 55 Prozent.
Vermeide doppeltes Korn: Wenn Lightroom bereits stark arbeitet, nutze die Photoshop-Ebene nur sehr zurückhaltend oder lasse sie weg.
07 Finale Kontrolle und Export
Haut bei 100 Prozent prüfen: keine cyanfarbenen Schatten an Nase, Augen oder Kiefer.
Schwarze Kleidung prüfen: mindestens an wichtigen Kanten muss noch Zeichnung sichtbar sein.
Korn in Originalgröße und in der geplanten Webgröße kontrollieren.
Für WordPress als sRGB-JPEG exportieren; lange Kante meist 2.000–2.500 Pixel, Qualität 80–88.
Für ein Retina-Hero lieber 3.000 Pixel lange Kante, sofern Dateigröße und Theme es erlauben.
Die Ebenenstruktur in Photoshop
Ebene
Name
Funktion
06
Korn
Overlay, 35–55 %
05
Dodge & Burn
Zwei Kurven mit Masken
04
Teal-Glaze
Verlaufumsetzung, 10–20 %
03
Painterly Microcontrast
Hochpass, Weiches Licht
02
Farbbalance
Kühle Tiefen, warme Mitteltöne
01
Retusche
Separat und reversibel
00
Lightroom-Smartobjekt
RAW-Basis
Typische Fehler – und wie du sie vermeidest
Problem
Ursache
Lösung
Haut wird türkis
Color Grading global zu stark
Personenmaske wärmen; Teal aus Haut ausmaskieren
Schwarz ist nur noch ein Loch
Black-Regler ohne Kontrolle abgesenkt
Tiefen leicht öffnen; lokale Kleidungmaske
Bild wirkt digital überschärft
Klarheit und Hochpass überall
Mikrokontrast nur auf Kanten und Textilien
Korn sieht nach Handyfilter aus
Zu fein oder zu gleichmäßig
Größe und Unregelmäßigkeit erhöhen; Menge reduzieren
Teal dominiert alles
Keine warme Gegenfarbe
Mitteltöne dezent orange/cremig balancieren
Look passt nur auf ein Foto
Belichtung/WB im Preset gespeichert
Diese Werte vom Preset ausschließen
Als Lightroom-Preset speichern
Speichere ein Benutzer-Preset, aber hake nur die stilbildenden Einstellungen an: Gradationskurve, Color Grading, Farbmischer, Effekte, Detail und gegebenenfalls Kalibrierung. Belichtung, Weißabgleich, Zuschnitt, Objektivkorrektur und motivabhängige Masken sollten normalerweise nicht fest im Preset landen.
PRESET-NAME BROWNZ · Painterly Grunge Fashion · Base
Die 60-Sekunden-Rezeptur
Neutrales Profil und saubere Hautbelichtung einstellen.
Schwarz auf etwa –70 bis –85 ziehen, Tiefen leicht öffnen.
Teal in die Schatten, warmes Orange in die Mitteltöne.
Haut mit Personenmaske schützen, Hintergrund kühler ziehen.
Textur +15, Klarheit +8, Dunst entfernen +5.
Korn etwa 42 / 34 / 75.
In Photoshop Farbbalance, gezielten Hochpass und lokale Formkorrektur ergänzen.
FAQ
Funktioniert der Look auch mit JPEG?
Ja, aber vorsichtiger. Reduziere die Stärke von Schwarz, Color Grading und Klarheit um ungefähr ein Drittel. JPEG-Dateien reagieren schneller mit Tonwertabrissen und unruhigen Hautfarben.
Brauche ich einen grauen Hintergrund?
Nein. Ein neutraler Hintergrund macht die Farbrichtung nur leichter kontrollierbar. Bei bunten Locations solltest du Gelb, Grün und Blau im Farbmischer zurückhaltender behandeln und den Hintergrund stärker maskieren.
Kann Lightroom den kompletten Look allein erzeugen?
Ja, für viele Anwendungen. Photoshop wird erst dann wichtig, wenn du die Farbbalance präzise aus Haut und Hintergrund trennen, die Kantenwirkung lokal steuern oder ein besonders sauberes High-Fashion-Finish aufbauen willst.
Warum sieht derselbe Wert auf jedem Bild anders aus?
Weil RAW-Profil, Kamera, Weißabgleich, Licht, Hautton und Hintergrund die Ausgangsfarben verändern. Der Look ist deshalb ein System aus Beziehungen – kühle Schatten gegen warme Mitteltöne – und kein starres Zahlenpaket.
Fazit
Der Painterly-Grunge-Look funktioniert dann am besten, wenn er nicht nach Effekt aussieht. Die Schwarztöne dürfen tief sein, das Teal darf deutlich spürbar sein und das Korn darf rau wirken – aber Haut, Augen und wichtige Stoffdetails brauchen weiterhin Kontrolle. Genau diese Balance macht aus einem schnellen Social-Media-Look ein glaubwürdiges Fashion-Finish.
KURZ GESAGT Dichte Schwarztöne. Kühles Teal in den Schatten. Warme Mitteltöne. Hautschutz. Grobes Korn. Präzise Kanten statt flächiger Überschärfung.
Hinweis zur Übertragung: Der Referenzclip zeigt eine Bearbeitung in Capture One. Die im Artikel genannten Lightroom- und Photoshop-Werte sind eine fachliche Übersetzung der sichtbaren Methode und bewusst als anpassbare Startwerte formuliert.
Transparenzhinweis zum EU AI Act
Inhalt, fachliche Vorgaben und redaktionelle Verantwortung stammen vom Brownz-Art-Team. Die Ausformulierung dieses Artikels wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und anschließend redaktionell geprüft.
Bei einem Einzelcoaching kann man in sechs Stunden verdammt viel lernen. Man kann sich aber unmöglich alles merken, mitschreiben und gleichzeitig konzentriert mitarbeiten. Genau deshalb besteht mein Personal Coaching nicht nur aus dem gemeinsamen Tag bei mir in Linz. Du bekommst auch eine individuelle Vor- und Nachbereitung, damit das Wissen nachher nicht einfach im kreativen Nebel verschwindet.
Die grundsätzlichen Informationen zu Ablauf, Themen, Preisen und Anmeldung findest du im Originalartikel „Personal Coaching bei BROWNZ in Linz“. Hier geht es jetzt um das, was zusätzlich rund um dein persönliches Coaching passiert.
Schick mir deinen Fragenkatalog
Wenn du ein Einzelcoaching bei mir buchst, kannst – und sollst – du mir bereits vor dem Termin einen Fragenkatalog schicken. Je konkreter deine Fragen sind, desto genauer kann ich den Tag auf dich zuschneiden. Es ist völlig egal, ob es um Photoshop, Bildbearbeitung, Composing, Retusche, Synthografie, KI-Workflows, Programme, Plugins oder ein konkretes Bildproblem geht.
Du musst dabei keine perfekten Fachfragen formulieren. Ein ehrliches „Warum funktioniert das bei mir nie?“ reicht vollkommen. Ich schaue mir an, worum es tatsächlich geht, recherchiere die Antworten und bereite die Themen so vor, dass wir beim Coaching nicht erst eine Stunde lang herausfinden müssen, wo der Hund begraben liegt.
Wichtig: Der Fragenkatalog ist kein Test und keine Hausaufgabe. Er ist deine Möglichkeit, aus einem allgemeinen Coaching wirklich deinen persönlichen Workshop zu machen.
Aus deinen Fragen entstehen deine eigenen Workshop-Unterlagen
Aus den eingesandten Fragen erstelle ich ein eigenes Word-Dokument mit den passenden Antworten. Nicht als hingeworfene Stichwortsammlung, sondern komplett recherchiert und so aufgebaut, dass du später damit weiterarbeiten kannst.
Je nach Thema enthält dieses Dokument:
verständliche Antworten auf deine konkreten Fragen,
einsteigerfreundliche Step-by-Step-Anleitungen,
konkrete Arbeitsschritte und sinnvolle Einstellungen,
anklickbare weiterführende Links,
Hinweise auf verwandte Themen und zusätzliche Möglichkeiten,
Erklärungen dazu, warum ein bestimmter Weg funktioniert – und wo die typischen Fehler liegen.
Damit hast du nach dem Coaching nicht irgendein allgemeines Skript, das schon zwanzig andere Leute bekommen haben. Du hast deine eigenen Workshop-Unterlagen, aufgebaut rund um deine Fragen, deine Bilder und deinen Workflow. Das ist ein ziemlich großer Unterschied.
Ich schreibe mit – damit du es nicht dauernd tun musst
Während eines Einzelcoachings sollte man arbeiten, ausprobieren, nachfragen und auch einmal einen Fehler machen dürfen. Was man nicht tun sollte: sechs Stunden lang hektisch jeden Satz mitschreiben. Dann hat man am Ende zwar einen Roman, aber vom eigentlichen Coaching nur die Hälfte mitbekommen.
Deshalb notiere ich mir die wichtigsten Punkte, offenen Fragen und jene Stellen, bei denen eine zusätzliche Erklärung später sinnvoll ist. So kann ich nach dem Coaching noch einmal gezielt aufarbeiten, was während des Tages besonders wichtig war.
Persönliche Full-HD-Videos nach dem Coaching
Wo es sinnvoll ist, produziere ich nach dem Termin zusätzliche Videos, in denen ich genau diese Fragen oder Arbeitsschritte noch einmal durchgehe. In Ruhe, Schritt für Schritt und direkt am Bildschirm. Du siehst also nicht nur, was zu tun ist, sondern auch, wo du klicken musst, welche Einstellungen entscheidend sind und was du besser bleiben lässt.
Diese Videos werden in Full HD aufgezeichnet und über einen Transferlink bereitgestellt. Du kannst sie herunterladen, archivieren und später so oft ansehen, wie du möchtest. Gerade bei komplexen Photoshop-Schritten, KI-Workflows oder längeren Composings ist das wesentlich sinnvoller als drei Seiten handschriftliche Notizen, die zwei Wochen später aussehen wie eine verschollene Geheimschrift.
Diese individuelle Vor- und Nachbereitung ist beim gebuchten Personal Coaching im Preis enthalten. Es geht nicht darum, nach dem Termin noch jede Kleinigkeit extra zu verrechnen. Es geht darum, dass du mit den Antworten tatsächlich weiterarbeiten kannst.
Der Punkt ist: Ein Coaching ist für mich erst dann sinnvoll, wenn du danach selbstständig weiterkommst. Nicht, wenn du drei Tage später wieder genau an derselben Stelle festhängst.
Du kannst nicht nach Linz kommen? Dann kommt das Coaching zu dir
Nicht jeder kann für einen Tag nach Linz fahren. Vielleicht wohnst du zu weit weg, hast keine Zeit für die Anreise oder möchtest lieber in deinem eigenen Tempo arbeiten. Auch dafür gibt es eine Lösung: Das Einzelcoaching kann vollständig als persönliches Videotraining umgesetzt werden.
Du schickst mir deine Fragen, Themen, Bilder oder konkreten Probleme. Ich arbeite daraus ein individuelles Trainingskonzept aus und produziere eigens für dich entsprechende Videoaufzeichnungen in Full HD. Darin erkläre ich die gewünschten Themen Schritt für Schritt – nicht allgemein für irgendeine Zielgruppe, sondern gezielt für einen einzigen Teilnehmer: dich.
Die Videos haben in Summe eine Gesamtlaufzeit, die dem Umfang eines kompletten Workshop-Tages entspricht. Du bekommst sie anschließend über Transferlinks und kannst sie herunterladen. Damit erhältst du kein zusammengeschnittenes Standardpaket aus dem Archiv, sondern ein persönliches Einzelcoaching in Videoform.
Was die reine Videovariante besonders macht
Du musst nicht nach Linz anreisen.
Die Inhalte werden ausschließlich anhand deiner Fragen zusammengestellt.
Jeder Schritt kann beliebig oft angesehen, gestoppt und wiederholt werden.
Die Erklärungen liegen in Full HD vor und bleiben dir als persönliche Unterlagen erhalten.
Du kannst direkt an deinen eigenen Bildern und Themen weiterarbeiten.
Zusätzliche Links und schriftliche Hinweise ergänzen die Videoaufzeichnungen, wo es sinnvoll ist.
Der Ablauf ist einfach: Du meldest dich bei mir, beschreibst deine Themen und schickst mir deinen Fragenkatalog. Wenn nötig, kommen Beispielbilder oder Informationen zu deinem bisherigen Workflow dazu. Wir klären Schwerpunkt und Umfang. Danach recherchiere ich, produziere deine persönlichen Full-HD-Videoanleitungen und stelle dir alles über Transferlinks zum Download bereit.
Auch hier gilt: Es wird kein starres Standardprogramm abgespult. Wenn du wissen willst, wie du ein bestimmtes Composing aufbaust, einen Retusche-Workflow verbesserst, KI sinnvoll in Photoshop integrierst oder endlich einen hartnäckigen Fehler loswirst, dann genau darum geht es.
Warum ich das so mache
Es gibt im Internet mehr Tutorials, als ein Mensch in drei Leben ansehen könnte. Trotzdem bleibt oft genau jene Frage unbeantwortet, an der man gerade hängt. Das liegt nicht unbedingt daran, dass die Tutorials schlecht sind. Sie wurden nur nicht für dich gemacht.
Mein Personal Coaching funktioniert anders. Wir beginnen nicht bei einem fixen Lehrplan, sondern bei deinen Fragen. Daraus entstehen der gemeinsame Tag, deine schriftlichen Unterlagen und – wenn nötig – zusätzliche Videos. Oder eben das komplette persönliche Videotraining, wenn eine Anreise nicht möglich ist.
Keine Massenabfertigung. Kein Geheimniskrämer-Theater. Kein „das kommt dann im nächsten kostenpflichtigen Modul“. Sondern konkrete Antworten, nachvollziehbare Arbeitsschritte und Unterlagen, die nach dem Coaching noch einen Wert haben.
Wenn du ein persönliches Coaching in Linz oder die individuelle Videovariante möchtest, schick mir einfach deine Anfrage – gerne bereits mit ein paar Stichpunkten zu deinen Themen.
Fragen schicken. Probleme zeigen. Neugier mitbringen. Den Rest bauen wir so auf, dass es für dich tatsächlich Sinn ergibt.
Peter „BROWNZ“ Braunschmid — Linz
Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel wurde von Brownz inhaltlich erarbeitet. Die Ausformulierung und redaktionelle Gestaltung erfolgten mit Unterstützung künstlicher Intelligenz. Dieser Hinweis dient der transparenten Kennzeichnung im Sinne des EU AI Acts.
Du öffnest dein RAW-Foto im Converter deiner Wahl. Vor dir liegen 20+ Regler. Du fängst irgendwo an, schiebst hier, ziehst dort – und nach 20 Minuten sieht dein Bild schlimmer aus als am Anfang.
Das Problem ist nicht dein Auge. Das Problem ist die fehlende Struktur.
RAW-Entwicklung ist kein kreatives Chaos, sondern ein klarer Prozess. Die Logik dahinter bleibt in fast jeder Software ähnlich – auch wenn moderne Programme intern vieles automatisch in einer optimierten Pipeline verarbeiten.
Dieser Artikel zeigt dir den Workflow, den viele Profis nutzen. Nicht weil es „die eine richtige Methode“ gibt, sondern weil diese Reihenfolge für dich als Bearbeiter Struktur schafft und reproduzierbare Ergebnisse liefert.
Warum die Reihenfolge überhaupt wichtig ist
RAW-Entwicklung ist nicht wie Malen, wo du überall gleichzeitig arbeiten kannst. Für den Menschen ist eine feste Reihenfolge extrem hilfreich – auch wenn manche Programme intern ohnehin in einer optimierten Pipeline verarbeiten.
Technische und praktische Gründe:
Belichtung beeinflusst alle nachfolgenden Regler – wenn dein Bild zu dunkel ist, verschieben sich Farben und Kontrast
Weißabgleich verändert die Farbwahrnehmung – Kontrast und Sättigung wirken bei warmem vs. kaltem Licht völlig anders
Kontrast komprimiert Tonwerte – wenn du ihn zu früh anhebst, verlierst du Spielraum in Schatten und Lichtern
Farbanpassungen bauen aufeinander auf – globale Sättigung vor lokalen Farbkorrekturen
Adobe weist selbst darauf hin, dass die Basic-/Tone-Regler in Lightroom bildadaptiv arbeiten und „in random order“ schnell frustrieren können. Auch darktable empfiehlt im scene-referred-Workflow zuerst Belichtung, dann Weißabgleich und danach Weiß-/Schwarzpunkte.
Wichtig zu verstehen: ON1 Photo RAW beschreibt 2026 ausdrücklich, dass du zwar in beliebiger Reihenfolge editieren kannst, weil die Software intern selbst in einer festen Pipeline verarbeitet. Für den Kopf, die Kontrolle und reproduzierbare Ergebnisse bleibt eine klare Reihenfolge trotzdem Gold wert.
Praktische Konsequenz:
Wenn du ohne Struktur arbeitest, kämpfst du gegen deine eigenen vorherigen Einstellungen. Du korrigierst Probleme, die du selbst geschaffen hast.
Die zwei Phasen: Technisch vs. Kreativ
Bevor wir in den konkreten Workflow einsteigen, musst du ein Grundprinzip verstehen:
Phase 1: Technische Korrektur
Ziel: Das Bild „richtbar“ machen
Objektiv, messbar
Hier gibt es oft ein „richtig“ und „falsch“
Phase 2: Kreative Entwicklung
Ziel: Deinen Stil umsetzen
Subjektiv, Geschmackssache
Hier gibt es kein „richtig“ oder „falsch“
Die meisten Anfänger vermischen diese Phasen. Sie drehen gleichzeitig an Belichtung (technisch) und Farbton (kreativ) – und verlieren den Überblick.
Besser: Erst die technische Basis schaffen, dann kreativ werden.
Der optimale RAW-Workflow: Schritt für Schritt
Phase 1: Technische Grundlagen (5-10 Minuten)
Schritt 1: Profil & Objektivkorrektur
Was du tust:
Profil wählen als visuellen Startpunkt
Objektivkorrekturen prüfen und meist aktivieren
Profile als Foundation:
In Adobe-Workflows ist der Standard-Startpunkt für RAW-Dateien meist Adobe Color, alternativ Kamera-/Herstellerprofile oder ein bewusst gewählter Start-Look. Adobe beschreibt Profile als Foundation/Startpunkt, nicht als starre Endentscheidung.
Wichtig: Profile ändern die Werte der anderen Regler nicht, deshalb musst du das Profil nicht dogmatisch als allerersten Schritt behandeln. Es ist ein visueller Startpunkt, den du jederzeit ändern kannst.
Objektivkorrekturen:
Prüfe Profilkorrekturen früh und nutze sie in den meisten Fällen. Sie korrigieren:
Verzerrung (Barrel/Pincushion Distortion)
Vignettierung (dunkle Ecken)
Chromatische Aberration (Farbsäume)
Wichtig: Sie sind oft sinnvoll, aber nicht verpflichtend – je nach Motiv kann eine unberührte Geometrie oder natürliche Randabdunklung die bessere Wahl sein. Capture One weist darauf hin, dass Lens Correction nur mit RAW-Dateien arbeitet; wenn kein passendes Profil existiert, wird mit Generic / Generic Pincushion oder LCC gearbeitet.
In welcher Software:
Lightroom Classic: Lens Corrections Panel, Standardprofil ist Adobe Color
Capture One: Lens Corrections Tool (RAW-basiert, teils mit Embedded-Profilen)
DxO PhotoLab: Läuft meist automatisch (DxO OpticsModules)
Belichtung grob anpassen (nicht perfekt, nur in die richtige Richtung)
Lichter zurückholen (wenn ausgefranst)
Schatten aufhellen (wenn zu dunkel)
Schwarz und Weiß setzen
Warum jetzt: Das ist die Basis für alles Weitere. Wenn dein Bild 2 Stops zu dunkel ist, ist jede Farbkorrektur Zeitverschwendung. Adobe und darktable empfehlen beide, mit Belichtung zu starten.
Praktischer Ansatz:
Belichtung: Schiebe den Regler, bis das Bild etwa richtig hell wirkt
Lichter: Wenn helle Bereiche (Himmel, Fenster) komplett weiß sind → Regler nach links, bis Zeichnung zurückkommt
Schatten: Wenn dunkle Bereiche absaufen → Regler nach rechts, bis Details sichtbar werden
Schwarz: Legt fest, was wirklich schwarz ist (meist leicht nach links für „echtes“ Schwarz)
Weiß: Legt fest, wo Weiß beginnt (meist leicht nach rechts für knackige Lichter)
Orientierungshilfe: Das Histogramm
Das Histogramm zeigt die Tonwertverteilung:
Links: Schatten und Schwarz
Mitte: Mitteltöne
Rechts: Lichter und Weiß
Was du suchst:
Keine ausgefransten Bereiche links oder rechts (außer bei bewusstem High-Key/Low-Key)
Verteilung über die gesamte Breite
Schwerpunkt in der Mitte
Tipp: Halte „J“ in Lightroom Classic oder aktiviere „Clipping Warnings“ – ausgefressene Bereiche werden farbig markiert.
Warum nach Belichtung: Bei falsch belichteten Bildern erkennst du Farbstiche schlechter. Erst wenn die Helligkeit stimmt, siehst du, ob das Bild zu warm, zu kalt oder grünstichig ist.
darktable empfiehlt im scene-referred-Workflow ebenfalls: erst Belichtung, dann Weißabgleich.
Praktischer Ansatz:
Automatik testen: Probiere den Auto-Weißabgleich deiner Software
Visuell korrigieren:
Zu orange/gelb? → Farbtemperatur nach links (kühler)
Zu blau? → Farbtemperatur nach rechts (wärmer)
Grünstichig? → Tint nach rechts (magenta)
Magenta-Stich? → Tint nach links (grün)
Profi-Trick: Neutrale Grautöne suchen
Such im Bild etwas, das neutral grau sein sollte (Asphalt, weiße Wand, graue Kleidung). Wenn es farbig aussieht, hast du einen Farbstich.
Wichtig: Das ist noch keine kreative Entscheidung. Du willst nur, dass neutrale Farben neutral aussehen. Kreative Tönung kommt später.
Hinweis zu darktable: In darktable spielt heute das Color Calibration-Modul eine zentrale Rolle für präziseren Weißabgleich. Das klassische White-Balance-Modul bleibt wichtig (u.a. für Demosaicing), ist aber nicht mehr die ganze Geschichte.
Schritt 4: Kontrast (global)
Was du tust:
Globalen Kontrast leicht anheben oder senken
Warum erst jetzt: Kontrast komprimiert Tonwerte. Wenn du ihn zu früh setzt und danach noch Belichtung änderst, musst du ihn neu anpassen.
Praktischer Ansatz:
Flaches Bild (wenig Kontrast): Regler nach rechts (+10 bis +25)
Hartes Bild (zu viel Kontrast): Regler nach links (-10 bis -15)
Bei Unsicherheit: Erst mal bei 0 lassen
Häufiger Fehler: Zu viel Kontrast zu früh. Das Bild wirkt knackig, aber du verlierst Details in Schatten und Lichtern. Vorsichtig arbeiten.
Phase 2: Kreative Entwicklung (10-20 Minuten)
Jetzt wird’s subjektiv. Hier gibt es kein „richtig“, nur „passt zu deinem Bild“ oder nicht.
Schritt 5: Klarheit / Struktur / Textur
Was du tust:
Klarheit/Clarity für Mittenkontrast
Textur für Oberflächendetails
Dehaze gegen Dunst (wenn nötig)
Was diese Regler machen:
Klarheit (Clarity): Hebt Kontrast in Mitteltönen an → macht Bilder „knackiger“, kann aber schnell unnatürlich wirken
Hue (Farbton): Verschiebt die Farbe (Orange → Rot oder → Gelb)
Saturation (Sättigung): Macht die Farbe kräftiger oder matter
Luminance (Helligkeit): Macht die Farbe heller oder dunkler
Typische Anwendungen:
Himmel knackiger:
Blau: Saturation +10 bis +20, Luminance -10 bis -15
Hauttöne wärmer:
Orange: Hue leicht nach rechts (Richtung Rot), Saturation -5 bis -10
Grün natürlicher:
Grün: Hue leicht nach gelb, Saturation -10 bis -15 (verhindert „Neon-Grün“)
Profi-Tipp: Targeted Adjustment Tool
Viele Programme haben ein Pipetten-Tool (in Lightroom: Targeted Adjustment Tool). Damit klickst du auf eine Farbe im Bild und ziehst direkt im Bild – die Software passt automatisch den richtigen Farbregler an.
Software-spezifisch:
Lightroom: HSL Panel
Capture One: Color Editor (mächtiger, aber komplexer)
Schritt 9: Lokale Anpassungen (Masken, Pinsel, Gradients)
Was du tust:
Bestimmte Bildbereiche gezielt aufhellen, abdunkeln oder farblich anpassen
Vignettierung
Dodge & Burn (aufhellen/abdunkeln für mehr Tiefe)
Moderne Entwicklung:
Lokale Anpassungen sind heute keine Notlösung mehr, sondern ein zentraler Teil moderner RAW-Workflows – inklusive AI-Masken, Bereichsauswahlen und intelligenten Selektionswerkzeugen.
Aktuelle Tools 2026:
Adobe Camera Raw/Lightroom: Masking-System mit Subject, Sky, Background, Object, People und Landscape
Capture One: Layer-basierte Anpassungen mit präzisen Masken
DxO PhotoLab: U Point Technology für intuitive lokale Anpassungen
ON1 Photo RAW: Strukturierte, non-destruktive Local Adjustments und Layers
darktable: Parametric Masks (sehr mächtig)
Typische Anwendungen:
Himmel abdunkeln:
Verlaufsfilter von oben, Belichtung -0.5 bis -1.0
Oder: AI-Maske „Sky“ nutzen
Gesicht aufhellen:
Pinsel auf Gesicht, Belichtung +0.3 bis +0.5
Oder: AI-Maske „People“ nutzen
Augen betonen:
Kleine Maske auf Augen, Klarheit +20, Belichtung +0.2
Vignette (Bildränder abdunkeln):
Verleiht Bildern Tiefe, lenkt Blick ins Zentrum
Meist: -10 bis -25
Wichtig: Lokale Anpassungen sind subtil. Wenn man sie bewusst sieht, sind sie zu stark.
Rauschen reduzieren (vor allem bei hohen ISO-Werten)
Warum ganz am Ende:
Schärfung basiert auf Kontrast. Wenn du vorher noch Tonwerte änderst, musst du nachschärfen.
Schärfung – die Grundregel:
Amount (Stärke): Wie stark geschärft wird (meist 40-70)
Radius: Wie breit der Schärfe-Effekt greift (meist 0.8-1.5)
Detail: Wie fein Details betont werden (meist 20-40)
Masking: Welche Bereiche geschärft werden (höher = nur Kanten, niedriger = alles)
Praktischer Ansatz:
Amount auf 50 stellen
Radius auf 1.0
Bei 100% Zoom ins Bild (wichtig!)
Amount nachjustieren, bis Details knackig wirken
Masking hochziehen, bis nur relevante Kanten geschärft werden
Tipp: Halte Alt/Option beim Verschieben von Masking – du siehst, welche Bereiche geschärft werden (weiß = geschärft, schwarz = nicht).
Rauschreduzierung:
Luminance (Helligkeitsrauschen): Reduziert Körnung (meist 20-40 bei hohen ISO)
Color (Farbrauschen): Reduziert bunte Pixel (meist 20-30)
Moderne Option: AI-Denoise
Adobe Camera Raw und Lightroom Classic bieten mittlerweile AI-basierte Rauschreduzierung, die deutlich besser funktioniert als klassische Methoden – besonders bei sehr hohen ISO-Werten.
Vorsicht: Zu viel Rauschreduzierung = matschige Details. Lieber etwas Korn als Plastik-Look.
Häufige Fehler im RAW-Workflow
❌ Zu früh zu viel
Anfänger schieben oft alle Regler bis zum Anschlag. Das Ergebnis: überbearbeitet, unnatürlich.
Besser: Kleine Anpassungen. Wenn ein Regler bei +5 schon einen sichtbaren Effekt hat, brauchst du meist nicht mehr.
❌ Fehlende Pausen
Nach 20 Minuten Bearbeitung siehst du nichts mehr objektiv. Dein Auge gewöhnt sich an jede Änderung.
Besser: Nach 10-15 Minuten Pause machen. Später mit frischen Augen draufschauen. Was zu viel ist, siehst du dann sofort.
❌ Workflow ohne Struktur
Erst Farben anpassen, dann merken, dass die Belichtung nicht stimmt → alles nochmal.
Besser: Die hier beschriebene Reihenfolge als Leitfaden nutzen. Das spart Zeit und gibt dir Kontrolle.
❌ Ohne Histogramm arbeiten
Das Histogramm zeigt objektiv, was im Bild passiert. Ohne diese Info arbeitest du blind.
Besser: Histogramm immer sichtbar haben.
❌ Am unkalibrirten Monitor arbeiten
Du korrigierst Farbstiche, die nur auf deinem Monitor existieren.
Besser: Monitor kalibrieren (siehe unseren Artikel zur Monitorkalibrierung).
❌ Alles in einer Sitzung fertig machen wollen
Manche Bilder brauchen Zeit. Wenn du nach 30 Minuten nicht weiterkommst, ist das ok.
Besser: Speichern, später weitermachen. Oft siehst du am nächsten Tag sofort, was fehlt.
Praktische Tipps für effizienten Workflow
Arbeite mit Presets – aber richtig
Presets sind Startpunkte, keine Endlösungen.
Guter Preset-Workflow:
Technische Basis wie oben beschrieben
Preset anwenden (nur kreative Anpassungen)
Individuell nacharbeiten
Schlechter Preset-Workflow:
Preset draufklatschen
Fertig
Presets funktionieren nie 1:1 für jedes Bild. Lichtbedingungen sind unterschiedlich.
Nutze Synchronisation bei Serien
Wenn du 50 Bilder vom gleichen Shooting hast:
Ein Bild komplett entwickeln
Einstellungen auf alle übertragen (Sync/Copy Settings)
Jedes Bild individuell nachjustieren
Das spart Stunden.
Software-spezifisch:
Lightroom: Sync Settings
Capture One: Copy/Apply Adjustments
ON1 Photo RAW: Batch Editing
Erstelle eigene Presets
Wenn du bestimmte Anpassungen immer wieder machst (z.B. „Hauttöne aufhellen“ oder „Himmel dramatischer“):
Erstelle ein User Preset:
Nur diese spezifischen Anpassungen speichern
Als Preset sichern
Auf Knopfdruck anwendbar
Arbeite non-destruktiv
RAW-Entwicklung ist per Definition non-destruktiv – deine Originaldatei bleibt unverändert.
Adobe Camera Raw speichert Anpassungen als Metadaten/XMP bzw. Datenbank-Einstellungen und lässt die RAW-Datei unangetastet. Capture One beschreibt Variants ebenfalls explizit als nicht-destruktive Darstellungen, die die Originaldatei nicht verändern.
Aber: Exportiere nie über die Original-RAW-Datei. Erstelle immer neue JPEGs/TIFFs.
Versionierung nutzen
Viele Programme erlauben virtuelle Kopien oder Variants:
Lightroom Classic: Virtual Copies
Capture One: Variants (non-destruktiv)
darktable: Versions/History
Nutzen:
Verschiedene Looks ausprobieren
Schwarz-Weiß-Version + Farbe parallel
Vorher/Nachher-Vergleich
Kostet keinen Speicherplatz (nur die Einstellungen werden gespeichert, nicht das Bild).
Export & Farbmanagement: Der letzte Schritt
Farbraum richtig wählen
Bearbeite in der nativen Farb-Engine deiner Software und wähle den Export-Farbraum passend zum Zielmedium.
Moderne Export-Optionen:
Lightroom Classic bietet beim Export verschiedene Farbräume:
sRGB: Standard für Web, Social Media, allgemeine Bildschirmanzeige
Adobe RGB: Größerer Farbraum, teilweise für Print
ProPhoto RGB: Sehr großer Farbraum, für High-End-Workflows
Display P3: Moderner, größer als sRGB, aber nur wenn der Zielkanal das sauber unterstützt
Faustregel 2026:
Für Web/Social Media: sRGB ist die sicherste Wahl
Für Print: ICC-Profil, Drucker und Laborvorgabe entscheiden
Display P3: Nur wenn du sicher bist, dass die Zielplattform es unterstützt (z.B. moderne Apple-Geräte)
Wichtig für Print:
Photoshop rät für Desktop-Drucker ausdrücklich davon ab, ein RGB-Dokument vorab in CMYK umzuwandeln. Lightroom verarbeitet Ausgabe grundsätzlich in RGB. Für professionellen Druck arbeitest du nach ICC-Profil bzw. den Vorgaben des Druckdienstleisters.
Softproofing ist 2026 wichtiger als pauschale Farbraum-Regeln. Lightroom Classic und Photoshop unterstützen Softproofing, um Ton- und Farbverschiebungen für die Ausgabe vorab zu beurteilen.
So gehst du vor:
Lightroom: Soft Proofing aktivieren (S-Taste)
Profil wählen: Ziel-Farbraum oder Drucker-ICC-Profil
Simulate Paper & Ink: Zeigt, wie Papier und Tinte das Ergebnis verändern
Anpassungen machen: Korrigiere gezielt Bereiche, die im Zielfarbraum nicht darstellbar sind
Vorteil: Du siehst vor dem Druck/Export, wie das Ergebnis tatsächlich aussehen wird. Keine bösen Überraschungen.
Du brauchst kein fotografisches Genie zu sein, um gute RAW-Entwicklungen zu machen. Du brauchst einen sauberen Workflow.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
✅ Technisch vor kreativ – erst die Basis, dann der Look ✅ Reihenfolge als Leitfaden – für Kopf, Kontrolle und reproduzierbare Ergebnisse ✅ Kleine Anpassungen – weniger ist oft mehr ✅ Pausen machen – frische Augen sehen mehr ✅ Histogramm nutzen – objektive Kontrolle ✅ Moderne Tools nutzen – AI-Masken, Softproof, intelligente Selektion ✅ Presets als Startpunkt – nicht als Endlösung ✅ Eigene Presets bauen – für wiederkehrende Aufgaben ✅ Farbraum bewusst wählen – nach Zielmedium ✅ Softproof für Print – keine Überraschungen
Dieser Workflow ist nicht in Stein gemeißelt. Manche Profis arbeiten anders, und moderne Software wie ON1 Photo RAW verarbeitet intern ohnehin in einer optimierten Pipeline. Aber als Einsteiger gibt dir diese Struktur Orientierung.
Mit der Zeit entwickelst du deinen eigenen Rhythmus. Du merkst, wo du mehr Zeit brauchst, wo du schneller sein kannst. Manche Schritte fallen weg, andere kommen dazu.
Aber die Grundlogik bleibt:
Erst die Technik richtig machen, dann kreativ werden.
Das ist kein langweiliger Zwang. Das ist die Freiheit, dich auf das Wesentliche konzentrieren zu können – deinen Look, deine Vision, deine Geschichte.
Du arbeitest stundenlang an einem Bild, bis die Farben perfekt sitzen. Am nächsten Tag öffnest du es auf einem anderen Gerät – und alles sieht komplett anders aus. Zu dunkel, zu kalt, die Hauttöne seltsam grünlich.
Willkommen in der Realität unkalibrierter Monitore.
Profis schwören auf Eizo, BenQ SW-Serie oder Dell UltraSharp – und ein Hardware-Kalibrierungsgerät für 200–500 Euro. Aber was, wenn dein Budget bei 50 Euro endet? Oder bei null?
Dieser Artikel zeigt dir, wie du auch mit günstiger Hardware deutlich verlässlichere Farben bekommst. Keine Wunder, aber spürbare Verbesserung.
Der Realitätscheck: Was geht, was geht nicht
Fangen wir ehrlich an.
Ein 200-Euro-Monitor wird niemals ein Eizo.
Selbst mit perfekter Kalibrierung gibt es physikalische Grenzen:
Schwache oder ältere Panels können eingeschränkte Farbräume und unpräzise Werkseinstellungen haben
Günstige TN-Panels zeigen unterschiedliche Farben je nach Blickwinkel und haben oft schlechtere Farbgenauigkeit als IPS
Billige Hintergrundbeleuchtung ist oft ungleichmäßig
Aber: Viele aktuelle günstige IPS-Monitore sind deutlich besser als ihr Ruf. Sie liefern im sRGB-Modus bereits überraschend brauchbare Ergebnisse – teils mit sehr guter Farbgenauigkeit schon ab Werk. Selbst wenn dein Monitor nicht perfekt ist, wird er durch Kalibrierung spürbar besser.
Du erreichst vielleicht keine 100% Adobe RGB-Abdeckung, aber du bekommst:
Ohne Kalibrierung arbeitest du blind. Du korrigierst Farben, die auf deinem Monitor falsch aussehen – aber vielleicht auf anderen Geräten richtig wären.
Das Ergebnis: Deine Bilder sehen überall anders aus. Auf Instagram zu warm, beim Kunden zu dunkel, im Druck völlig daneben.
Kalibrierung schafft einen Standard. Nicht perfekt, aber deutlich verlässlicher.
Dadurch öffnet sich der Display Calibrator Assistant
Folge dem Assistenten
Aktiviere den Expert Mode
Der Mac-Assistent ist etwas ausführlicher als die Windows-Variante und bietet mehr Kontrollmöglichkeiten. Apple weist darauf hin, dass das fertige Profil automatisch als Display-Profil zugewiesen wird.
Tipp: Aktiviere den Expert Mode – dort kannst du Zielfarbtemperatur 6500K für Standard und Gamma 2.2 für Standard festlegen.
Historischer Hinweis: Ältere Macs nutzten einmal Gamma 1.8, heute ist 2.2 der Standard für Bildbearbeitung und Anzeige.
DisplayCAL ist weiterhin relevant und setzt auf ArgyllCMS auf. Rund um DisplayCAL existieren aktive Community-Weiterentwicklungen, deren Stabilität und Paketlage je nach Plattform unterschiedlich sein kann.
Das ist Standard für Windows, Web und moderne Workflows.
Preset-Modi: Nicht pauschal ablehnen
Die meisten Monitore haben Modi wie Film, Gaming oder sRGB.
Wichtig zu verstehen:
Fantasy-Modi wie Film oder stark bearbeitete Gaming-Presets sind oft ungeeignet
Ein sauber implementierter sRGB-Modus kann dagegen der sinnvollste Startpunkt sein
Viele aktuelle Monitore sind im dedizierten sRGB-Modus bereits sehr präzise, teils so gut, dass eine zusätzliche Kalibrierung nur noch Feintuning bringt. RTINGS verwendet bei seinen Pre-Calibration-Tests oft genau den sRGB-Modus als empfohlene Voreinstellung.
Wenn du zwei Monitore hast: Nutze den besseren für Farbarbeit, den zweiten als Realitätscheck.
Öffne dein Bild auf beiden. Wenn sie krass unterschiedlich aussehen, weißt du: So wird es auch bei Kunden aussehen.
Häufige Fehler bei Budget-Kalibrierung
❌ Monitor nicht warmgelaufen
Moderne LEDs brauchen 20–30 Minuten, um stabil zu laufen. Kalibriere nie direkt nach dem Einschalten. Sowohl EIZO als auch Datacolor empfehlen diese Warmlaufzeit.
❌ Umgebungslicht wechselt
Kalibrierung bei Tageslicht, Arbeit bei Kunstlicht = nutzlos.
❌ Zu selten re-kalibrieren
Für farbkritische Arbeit ist regelmäßige Re-Kalibrierung sinnvoll. Viele Hersteller empfehlen etwa monatlich, teils auch häufiger – je nach Display, Nutzung und Arbeitsumgebung.
TN-Panels haben schlechtere Blickwinkel und oft eingeschränkte Farben. Kalibrierung hilft, aber kein TN wird zum IPS.
Investition, die sich lohnt: Wenn du nur 200 Euro hast, kauf einen IPS-Monitor statt eines TN + Kolorimeter.
❌ ICC-Profile nicht kontrolliert
Nach Kalibrierung solltest du kontrollieren, ob das Profil korrekt zugewiesen wurde. Bei modernen Betriebssystemen geschieht dies meist automatisch, aber eine Kontrolle schadet nicht.
ASUS beschreibt ProArt Calibration als kostenlose Software für unterstützte ProArt-Displays. Sie ist kompatibel mit Kalibratoren von X-Rite, Datacolor und Klein. Manche ProArt-Modelle haben sogar eingebaute Colorimeter oder spezielle Bundle-Varianten.
Das ist keine allgemeine Budget-Lösung, sondern eine spezifische Herstellerlösung für die ProArt-Serie. Wenn du einen ProArt-Monitor hast: definitiv nutzen. Als allgemeine Empfehlung gehört es aber in eine andere Kategorie.
Photoshop gibt es seit über 30 Jahren. Und genauso lange halten sich hartnäckige Mythen darüber, wie man „richtig“ damit arbeitet. Manche stammen aus längst überholten Zeiten, andere sind schlicht falsch verstanden worden.
Dieser Artikel räumt auf. Nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern aus der Praxis heraus. Denn am Ende zählt nur eins: Was funktioniert wirklich?
Mythos 1: „RAW ist immer besser als JPEG“
Die Behauptung: Wer ernsthaft arbeitet, nutzt RAW. Punkt. JPEGs sind für Anfänger.
Die Realität: RAW bietet objektiv mehr Spielraum – keine Diskussion. Der Unterschied liegt in den nackten Zahlen: RAW-Dateien enthalten typisch 12–14 Bit Farbinformationen pro Kanal, JPEG nur 8 Bit. Das bedeutet deutlich mehr Dynamikumfang und Farbtiefe.
Wenn du im RAW-Format arbeitest, kannst du Belichtung um +2 Stops hochziehen oder Schatten massiv aufhellen, ohne dass das Bild auseinanderbricht. Bei JPEG siehst du schnell Banding, Tonwertabrisse und Farbverschiebungen.
Aber: Wenn deine Belichtung bereits beim Fotografieren oder bei der KI-Generierung stimmt und du keine extremen Korrekturen planst, funktionieren JPEGs völlig ausreichend. Viele professionelle Fotografen liefern JPEGs aus – einfach weil der Workflow schneller ist und die Qualität für den Zweck passt.
Fazit: RAW ist kein Muss, aber objektiv überlegen, sobald du ernsthaft nachbearbeiten willst. JPEG funktioniert für schnelle, unkomplizierte Jobs.
Die Behauptung: Echte Profis arbeiten ausschließlich non-destruktiv. Wer direkt auf der Ebene malt oder schneidet, macht es falsch.
Die Realität: Non-destruktive Workflows sind der Standard in professionellen Pipelines – besonders in Agenturen, wo Kunden nach Wochen noch Änderungen verlangen. Einstellungsebenen, Smartobjekte und Masken geben dir maximale Flexibilität.
Beispiel: Du machst ein schnelles Social-Media-Bild. Du weißt genau, was du willst. Du wirst es nicht nochmal ändern. Warum solltest du dann zehn Einstellungsebenen stapeln?
Destruktiv wird erst dann zum Problem, wenn du später noch Änderungen vornehmen musst. Aber nicht jedes Projekt braucht maximale Flexibilität.
Fazit: Non-destruktiv ist smart für professionelle Projekte. Destruktiv ist manchmal effizienter. Kontext entscheidet.
Mythos 3: „Man braucht die neueste Photoshop-Version“
Die Behauptung: Ohne die aktuellste Version bist du abgehängt. Neue Features sind unverzichtbar.
Die Realität: Die meisten Photoshop-Funktionen, die du täglich nutzt, gibt es seit CS6 oder früher. Ebenen, Masken, Kurven, Mischmodi – alles da, alles stabil.
Aber: Die AI-Features der letzten Jahre sind keine Spielerei mehr. Tools wie Generative Fill, automatische Freistellung (Remove Background) und Neural Filters sind massive Zeitsparer. Was früher Stunden gekostet hat, dauert heute Sekunden.
Wenn du effizienter arbeiten willst – besonders bei Compositing, Produktretusche oder KI-Bildbearbeitung – bringen die modernen Versionen spürbare Vorteile.
Fazit: Neue Versionen sind nicht nötig, um gute Arbeit zu liefern. Aber wer professionell und schnell arbeiten will, profitiert massiv von den AI-Tools.
Mythos 4: „Profis nutzen keine Presets oder Actions“
Die Behauptung: Presets und Actions sind für Anfänger. Echte Profis machen alles manuell.
Die Realität: Profis nutzen massiv Presets, Actions und eigene Automatisierungen. In der Industrie – ob Hochzeitsfotografie, Fashion oder Produktshootings – ist Automatisierung Standard.
Wenn du hundert Bilder für einen Kunden bearbeiten musst, machst du nicht bei jedem einzeln die gleichen zehn Schritte von Hand. Du baust dir einen Workflow, automatisierst, was geht, und konzentrierst dich auf das, was individuell angepasst werden muss.
Der Unterschied:
Amateur: klickt blind Presets durch
Profi: versteht, was passiert, und baut eigene Tools
Fazit: Automatisierung ist professionell. Blindes Anwenden ist es nicht.
Mythos 5: „Mehr Ebenen = bessere Qualität“
Die Behauptung: Je mehr Ebenen, desto professioneller die Datei.
Die Realität: Mehr Ebenen bedeuten oft nur: unübersichtlicher Workflow. Das ist Anfänger-Denken.
Eine saubere PSD mit zehn gut organisierten, benannten Ebenen schlägt eine chaotische Datei mit 80 namenlosen Ebenen wie „Ebene 1 Kopie 4″.
Pro-Tipp: Viele High-End-Artists flatten bewusst Zwischenschritte, um den Überblick zu behalten. Layer-Organisation schlägt Layer-Quantität.
Qualität entsteht nicht durch Quantität, sondern durch Kontrolle. Wenn du weißt, was jede Ebene macht, warum sie da ist und wie sie mit den anderen interagiert – dann arbeitest du professionell.
Fazit: Organisation schlägt Ebenenanzahl. Immer.
Mythos 6: „Man sollte immer in 16-bit arbeiten“
Die Behauptung: 8-bit ist veraltet. Wer ernsthaft arbeitet, nutzt 16-bit oder sogar 32-bit.
Die Realität: Hier wird’s technisch:
8 Bit = 256 Tonwerte pro Kanal
16 Bit = 65.536 Tonwerte pro Kanal
Das ist kein kleiner Unterschied. 16-bit gibt dir massiv mehr Farbinformationen und verhindert Banding bei starken Korrekturen – besonders bei Gradationskurven oder drastischen Farbverschiebungen.
Aber: Für die finale Ausgabe im Web läuft ohnehin alles über 8-bit (sRGB). Du siehst den Unterschied dort oft nicht.
Wann 16-bit wirklich zählt:
Starke Gradationskurven
Extreme Farbkorrekturen
Printprojekte mit hohen Qualitätsanforderungen
Himmel-Verläufe und große Farbflächen (Banding-Gefahr!)
Fazit: 8-bit reicht für viele Projekte. Aber 16-bit ist der sichere Standard beim Arbeiten – du hast einfach mehr Reserve. Runterrechnen kannst du immer noch.
Die Behauptung: Mit genug Photoshop-Skills kannst du jedes Bild retten.
Die Realität: Das ist einer der gefährlichsten Mythen überhaupt.
Photoshop kann viel. Aber es kann keine physikalischen Grenzen überwinden:
Unscharf bleibt unscharf – echte Schärfe kannst du nicht nachträglich erzeugen
Motion Blur = meistens nicht mehr zu retten
Falsches Licht = extrem aufwendig zu korrigieren
Der Satz „Fix it in post“ ist eine Ausrede, keine Strategie.
Gute Bildbearbeitung setzt auf einem guten Ausgangsbild auf. Photoshop verstärkt, verfeinert, korrigiert – aber es ersetzt keine solide Grundlage.
Fazit: Photoshop verstärkt – es erschafft selten Wunder.
Mythos 8: „Filter sind unprofessionell“
Die Behauptung: Echte Profis nutzen keine Filter. Filter sind billige Effekte.
Die Realität: Filter gehören zu den mächtigsten Werkzeugen in Photoshop – wenn man sie richtig einsetzt.
Standard-Filter in der professionellen Praxis:
Hochpass-Filter → Standard für lokales Schärfen
Gaußscher Weichzeichner → Basis für Hautretusche
Camera Raw Filter → non-destruktive RAW-Bearbeitung in Photoshop
Verflüssigen-Filter → Formkorrekturen
Niemand würde behaupten, dass diese Tools unprofessionell sind.
Das Problem sind nicht die Filter selbst, sondern wie sie genutzt werden. Ein übertriebener Lens Flare wirkt billig. Ein gezielter Hochpass-Schärfungsfilter ist Handwerk.
Fazit: Filter sind Werkzeuge. Der User entscheidet über Qualität, nicht das Tool.
Mythos 9: „RGB und CMYK kann man einfach konvertieren“
Die Behauptung: Für Print einfach auf CMYK umstellen – fertig.
Die Realität: Die Konvertierung von RGB nach CMYK ist verlustbehaftet. Und zwar massiv.
Der Grund: RGB hat einen größeren Farbraum als CMYK. Farben, die in RGB brillant leuchten (besonders Neonfarben, kräftiges Blau, sattes Grün), können in CMYK nicht dargestellt werden. Sie werden automatisch in die nächstmögliche druckbare Farbe umgewandelt – und das bedeutet meist: matter, stumpfer, flacher.
Wenn du für Print arbeitest:
Wechsle frühzeitig ins CMYK-Profil
Arbeite mit Softproof (Ansicht > Proof einrichten)
Passe gezielt Farben an, die nicht druckbar sind
Kläre mit der Druckerei das Farbprofil
Blind konvertieren und hoffen funktioniert nicht. Du wirst böse Überraschungen erleben, wenn das gedruckte Ergebnis kommt.
Fazit: RGB ≠ CMYK. Farbraumwechsel brauchen Kontrolle und Vorbereitung.
Mythos 10: „Man braucht teure Plugins für professionelle Ergebnisse“
Die Behauptung: Ohne Nik Collection, Topaz, Boris FX oder andere Premium-Plugins kommst du nicht weit.
Die Realität: Photoshop liefert out-of-the-box alles, was du für professionelle Ergebnisse brauchst. Ebenen, Masken, Kurven, Kanalmixer, Camera Raw – damit lässt sich fast alles umsetzen.
Was Photoshop nativ kann:
Dodge & Burn
Frequency Separation
Color Grading
Compositing
Retusche
90% aller Plugins sind im Kern nur clevere Kombinationen von Photoshop-Standardfunktionen – verpackt in einem hübscheren Interface mit Marketing drumherum.
Aber: Tools wie Topaz Denoise, Gigapixel AI oder bestimmte Farbgrade-Plugins können tatsächlich Zeit sparen oder spezialisierte Aufgaben besser lösen. Sie sind nützlich, aber kein Muss.
Fazit: Plugins sind Luxus, kein Grundbedarf. Erst die Basics beherrschen, dann optimieren.
Bonus-Mythos: „Photoshop ist nur für Fotoretusche“
Photoshop wird oft auf Hautretusche und Beauty-Arbeiten reduziert. Dabei ist es ein vollwertiges Werkzeug für:
Compositing (Bildmontagen, Matte Painting)
Digital Painting (Konzeptkunst, Illustration)
UI/UX-Design (Webdesign, App-Mockups)
3D-Texturierung (eingeschränkt, aber möglich)
Animation (Timeline, Video-Editing)
Wer Photoshop nur als „das Programm zum Pickel entfernen“ sieht, fährt Ferrari im ersten Gang.
Fazit: Photoshop ist eines der vielseitigsten kreativen Werkzeuge überhaupt.
Zusammenfassung: Mythen entstehen, weil Regeln überbewertet werden
Die meisten Photoshop-Mythen haben einen wahren Kern – aber sie wurden zu starren Regeln gemacht. Und genau da liegt das Problem.
Es gibt kein „richtig“ oder „falsch“ in der Bildbearbeitung. Es gibt nur: funktioniert für dein Projekt oder nicht.
RAW ist technisch überlegen – aber JPEG geht auch
Non-destruktiv ist smart – aber nicht immer nötig
16-bit ist sauberer – aber 8-bit reicht oft
AI-Features sparen Zeit – sind aber kein Muss
Plugins sind praktisch – aber nicht zwingend
Am Ende zählt das Ergebnis. Nicht der Weg dorthin.
Wer das versteht, arbeitet freier, schneller und besser.
Farblooks, Presets, Plugins, LUTs, Schulungen und Software für Photoshop, Lightroom, Capture One & Co.
Ziel: eine einsteigerfreundliche, aber ernsthaft kuratierte Linksammlung für alles rund um Bildlooks und Farbkorrektur. Deutschsprachige Quellen werden bevorzugt. Englisch ist dort ergänzt, wo die offizielle oder beste Quelle auf Englisch liegt. „Megaseller“ basiert hier nicht auf geheimen Fantasiezahlen, sondern auf offizieller Marktpräsenz, Bestseller-Sortierungen in Shops, langjähriger Verbreitung und Funktionsumfang.
Schnellstart – wenn du keine Lust auf 100 Tabs hast
Für Adobe-Nutzer: Starte mit Adobe Presets, Adobe Learn und Camera Raw. Danach als kreative Erweiterung: Nik Collection oder Dehancer.
Für Filmlook-Fans: Dehancer, DxO FilmPack und Mastin Labs sind 2026 die saubersten Adressen für analog inspirierte Looks.
Für One-Click-Looks: ON1 Effects, Luminar Marketplace und Radiant Photo sind stark, wenn du schnell zu einer stimmigen Richtung willst.
Für Capture-One-Leute: Offizielle Styles plus Kurse von Capture One zuerst. Danach Mastin Labs als Zusatz.
Für kleines Budget: RawTherapee, darktable und offizielle Lernquellen liefern sehr viel, wenn du Zeit statt Geld investierst.
A. Offizielle Kernquellen für Lightroom und Photoshop
Kategorie
Empfehlung
Warum relevant
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Adobe
Lightroom-Presets
Offizielle Presets-Sammlung für Desktop, Mobile und Tablet. Guter Einstieg, weil direkt in den Adobe-Workflow eingebettet.
Worauf du beim Kauf von Presets und Plugins achten solltest
Kompatibilität prüfen: Lightroom Desktop, Lightroom Classic, Camera Raw und Photoshop sind nicht immer identisch gemeint.
Lieber wenige gute Presets als 1200 „Mega Bundle“-Dateien. Die meisten Monsterpakete enthalten viel Müll und wenig Stringenz.
Filmlook ist nicht gleich Filmlook: Dehancer, DxO FilmPack und Mastin Labs setzen stärker auf reproduzierbare Filmsprache als viele Billig-Pakete.
Skin Tones testen: Gerade Portrait-, Fashion- und Wedding-Presets wirken auf Beispielbildern oft toll, kippen aber bei realen Hauttönen schnell ins Seltsame.
Lerne die Basis: Wer Weißabgleich, Tonkurve, HSL, Punktfarbe, Profile und Masken beherrscht, braucht Presets nur noch als Startpunkt.
Fazit
Die beste 2026er-Strategie ist nicht, wahllos Presets zu sammeln, sondern drei Ebenen sauber zu trennen:
1. Basiswissen: Adobe Learn, Camera Raw, Lightroom Classic.