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Die 42 Adobe-Tipps PDF zu meinem gestrigen Einsteiger-Beitrag war nach der Veröffentlichung mehrere Stunden lang nicht sichtbar. Warum auch immer. Das hätte so nicht passieren dürfen – und dafür möchte ich mich bei euch entschuldigen.
Inzwischen ist die komplette Erklärungs-PDF dort, wo sie hingehört: direkt im Beitrag, zum Lesen und Herunterladen.
Hier geht es direkt zu den 42 Adobe-Tipps für Einsteiger.
Die 42 Schritte führen in einer sinnvollen Reihenfolge durch Adobe Bridge, Lightroom Classic und Photoshop. Jede Seite enthält eine konkrete Aufgabe, einen Praxistipp, die Erklärung zur Reihenfolge und einen weiterführenden deutschsprachigen Link. Jetzt ist die vollständige PDF wirklich sichtbar.
Seit November 2014 bin ich zwar auf Adobe Behance registriert – veröffentlicht hatte ich dort bisher allerdings keinen einzigen Beitrag. Das Profil war im Grunde zwölf Jahre lang ein ziemlich leerer Raum.
Jetzt habe ich mein Behance-Profil endlich aktiviert. Mit KARNIKA — Dark Art Muse & Synthography ist dort nun auch mein erstes Projekt online: der Start einer fortlaufenden virtuellen Zusammenarbeit zwischen Porträt, Dark Art und Synthography.
Wenn ihr die PDF heute schon gesucht habt: Danke für eure Geduld – und nochmals sorry für die unnötige Sucherei.
Wer bei Photoshop, Synthography oder KI-Bildbearbeitung persönlich tiefer einsteigen möchte, findet außerdem meine Photoshop- und KI-Coachings in Linz.
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag basiert auf meiner eigenen Mitteilung. Die redaktionelle Ausarbeitung und SEO-Aufbereitung erfolgten mit KI-Unterstützung; Auswahl und Veröffentlichung liegen bei BROWNZ.art.
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Kostenloses Archiv-Update: zwei BROWNZ REMASTERED-Produktionen als Bonus zum XXL NO AI Archiv
Kurzer Hinweis an alle, die das BROWNZ XXL „NO AI“ Archiv bestellt haben oder jetzt bestellen: Auf der 500-GB-USB-3-Festplatte ist nach dem großen Archiv noch Platz. Und den nutze ich jetzt sinnvoll.
Deshalb sind ab sofort BROWNZ REMASTERED (Volume 1) und BROWNZ REMASTERED VOLUME 2 zusätzlich als kostenloser Bonus auf der Festplatte. Ohne Mehrkosten. Ohne versteckten Haken. Einfach mit drauf.
| Wichtig für alle bereits abgeschickten Bestellungen: Auch auf den Festplatten, die schon unterwegs sind, sind beide Produktionen bereits enthalten. Ich habe das kurzfristig und spontan entschieden – und sie gleich mit draufgepackt. |
Truth-Mode: Das große Archiv bleibt natürlich das BROWNZ XXL „NO AI“ Archiv mit seinem überwiegend klassischen Photoshop-Wissen aus den Jahren 2006 bis 2022. In den beiden neueren REMASTERED-Produktionen ist allerdings ganz bewusst auch AI dabei – gemeinsam mit Photoshop, Retusche, Composing, Synthografie und AI-Modifizierung. Wer AI überhaupt nicht mag, ignoriert den kostenlosen Bonus einfach. 😉
Du kannst beim klassischen Photoshop-Handwerk anfangen und die neueren Produktionen später dazunehmen. Das ist besonders praktisch, wenn du zuerst Retusche und Composing vertiefen möchtest. Die zusätzlichen Trainings zeigen dir anschließend eine weitere Seite meiner Bildarbeit. Wähle zum Lernen ein Thema und probiere die Schritte an einem eigenen Bild aus. So wird aus dem Zuschauen eine Übung, bei der du deinen eigenen Workflow entwickelst.
Weitere Angebote findest du auf meiner Homebase im Bereich Video-Trainings. Die verlinkten Artikel zu den beiden Volumes erläutern die jeweiligen Inhalte genauer.
E-Mail: brownz@brownz.art
Betreff: BROWNZ NO AI HDD
Dazuschreiben: Vollständiger Name, Lieferadresse, EU-Land und gewünschte Zahlungsart
Preis: 149 Euro inklusive Versand innerhalb der EU. Bezahlung per Überweisung oder PayPal nach meiner Antwort-Mail.
EU-Transparenzhinweis: Dieser Artikel entstand aus meiner gesprochenen Aufnahme. KI unterstützte die Transkription und die schriftliche Ausarbeitung. Inhalt, Haltung und finale Freigabe liegen bei BROWNZ.
Weiterlernen mit BROWNZ: Du willst die gezeigte Technik Schritt für Schritt vertiefen? Unter Photoshop lernen mit BROWNZ findest du Videotrainings, das XXL NO AI Archiv und persönliches Photoshop-Coaching in Linz.

BROWNZ REMASTERED 2 ist da. Und nein: Es ist keine Lern-DVD mehr. Du bekommst das komplette Training entweder als Download oder auf einem USB-Stick. Kein Abo, kein Hub-Zwang und keine zusätzliche Anmeldung. Kaufen, herunterladen oder anstecken und loslegen. Außerdem wieder großteils in FULL HD – braucht zwar mehr Speicher aber ich finde das besser und habe deshalb umgestellt.
Was ist diesmal anders? Eigentlich fast alles. BROWNZ REMASTERED VOLUME 2 ist keine Wiederholung des ersten Trainings, sondern mein aktueller Arbeitsalltag: klassisches Photoshop, Retusche, Composing, Synthografie und AI-Modifizierung – so, wie ich heute tatsächlich arbeite.
Wir starten mit Metallic-Haut, modernen Farbtechniken und schnellen Photoshop-Composings. Dazu kommt ein kompletter Bildbearbeitungsfahrplan mit 33 BROWNZ Basic-Coachings: Camera Raw, Haut, Licht, Schärfe, Freistellen, Body-Manipulation, Bokeh, Schwarzweiß, Retusche, neue KI-Tools und vieles mehr.
Später geht es in FineArt, Beauty, High Fashion und Editorial weiter. Ich zeige meine aktuellen Photoshop-Scripts, neue Looks, echte Praxis-Composings und die Stellen, an denen KI noch immer schlampig arbeitet und wir selbst nachbessern müssen.
Ein großer Teil dreht sich diesmal um die direkte Verbindung von Photoshop und KI: GPT, Adobe Connector, Codex, Photoshop Bridge, Make It Real, Upscaling und komplette AI-Modifizierungs-Workflows. Nicht als Theorie, sondern an konkreten Bildern wie Mysteria, Dark Guard, Dolphin Dream, Neuromancer, The Corridor, Crazy Joker, Freyja oder Wal über New York.
Insgesamt sind es 39 Hauptkapitel. Im Basic-Coaching-Kapitel stecken zusätzlich 33 einzelne Lektionen. Dazu bekommst du Workshop-PDFs, Scripts, Aktionen, Links, Templates und meine Grundwissen-Archive für Mai, Juni und Juli 2026.
Das Training richtet sich an alle, die Photoshop nicht wegwerfen wollen, nur weil es jetzt KI gibt – und für alle, die KI nicht einfach machen lassen, sondern am Ende selbst über Bild, Look und Qualität entscheiden möchten.
Download-Version: 39 Euro
USB-Stick per Post: 49 Euro
Bestellung wie immer nur per formloser E-Mail mit dem Betreff „BROWNZ REMASTERED VOLUME 2“ an brownz@brownz.art, Brownz@wirtschaftsimpulse.net oder Brownz@5inchmedia.tv. Bitte danach auf meine Antwort warten. Ich sehe die Mails normalerweise morgens und abends durch. Bezahlen kannst du per Überweisung oder PayPal; alle weiteren Infos bekommst du in meiner Antwort-Mail.
Video-Gesamtlaufzeit: 11 Stunden, 58 Minuten und 1 Sekunde
Enthaltene Videodateien: 61 MP4-Dateien
Zusätzlich bekommst du 62 Dokumentdateien: 25 PDF-Dateien und 37 Word-/DOCX-Dateien. Darunter befinden sich auch die 33 ausführlichen BROWNZ Basic-Coaching-Workshop-Dokumente.
Die Videolaufzeit wurde aus allen tatsächlich im Paket enthaltenen MP4-Dateien ermittelt. Darin sind auch enthaltene Original-, Retro- und Bonusvideos berücksichtigt.
001 – Einleitung – 05:31
002 – Der Metallic-Haut-Effekt – 15:36
003 – Metallic-Haut-Effekt – Teil 2 – 13:31
004 – Der Metallic-Haut-Effekt 3 – 14:15
005 – Grundwissen-Archiv Mai 2026 (alle Beiträge & Linksammlungen)
006 – Farbe übernehmen 2026 – NeoAngel Edition – 12:00
007 – Farbe übernehmen wird zum neuen Look – 10:42
008 – Gleiche Farbe – und wofür ich das heute verwende – 07:04
009 – PS Quick Composing – „PS für Faule“ – Teil 1 – 06:11
010 – Grundwissen-Archiv Juni 2026 (alle Beiträge & Linksammlungen)
001 – Schwarzpunkt und Weißpunkt in Camera Raw
002 – Hohen Kontrast in Camera Raw korrigieren
003 – Verlaufsfilter und Radialfilter für Lost Places in Camera Raw
004 – High-ISO-Rauschen in Camera Raw reduzieren
005 – Luminanzprobleme in Camera Raw lösen
006 – Upscaling und Cropping in Lightroom und Photoshop
007 – Teile entfernen und ersetzen in Photoshop
008 – Objektauswahl und Sandwich-Technik in Photoshop
009 – Natürliches Dodge & Burn in Photoshop
010 – Kontraste, Hautstellen und Solarisation in Photoshop korrigieren
011 – Neue Farbtechniken, Taskleiste und Varianz in Photoshop und Camera Raw
012 – Bokeh nachträglich in Photoshop und Camera Raw erzeugen
013 – Body-Manipulation und Verformen in Photoshop
014 – Neue KI-Tools in Photoshop und Camera Raw
015 – Triptychon: drei Bilder mit Rahmen in Photoshop
016 – Harmonisieren in Photoshop
017 – Schärfen und Nachschärfen unscharfer Bilder in Photoshop und Camera Raw
018 – Netzbody-Retusche in Photoshop
019 – Rote Flecken und Sonnenbrand in Photoshop und Camera Raw retuschieren
020 – Glanzstellen, Schweiß und Haut in Photoshop und Camera Raw korrigieren
021 – Fehlende Hauttextur und ausgebrannte Stellen in Photoshop retuschieren
022 – Freistellen und Personen einfügen in Photoshop
023 – Fehlende Teile ergänzen oder ersetzen in Photoshop
024 – Kalenderblatt und Druckbild mit exakten Maßen anlegen
025 – Doppel- und Mehrfachbelichtungen in der Postproduction
026 – Schwarzweiß-Konvertierung nach Greg-Gorman-Anmutung
027 – Deckungsgleiche Ebenen nach dem Greg-Gorman-Prinzip
028 – Besseres Endresultat: Tiefe, Plastizität, Retusche und Details
029 – LucisArt-Look heute: moderner Workflow und Alternativen
030 – Zusatzpacks, Plugins, Alternativen und Geheimtipps für bessere Bildbearbeitung
031 – Outsourcing für Retusche und Freisteller: Top-10-Dienstleister
032 – Basis-Workshop „Synthography“
033 – Perspektivische Körperverformung
012 – Lava High Fashion Marie – 16:33
013 – Lava High Fashion Varianten – 11:21
014 – Kiss Me Tiger & CATS Fashion – 13:37
015 – BROWNZ Meets Jamari – Live Workflow – 34:12
016 – Der .lrtemplate-zu-XMP-Converter – 04:34
017 – FineArt Beauty Retusche mit dem BROWNZ Photoshop Script – 13:34
018 – Editorial Beauty Retusche Look mit Editorial Script – 15:21
019 – Vogue Style Editorial BROWNZ Photoshop Script – 15:24
020 – Teal & Orange Photoshop Script – 04:15
021 – Editorial Synthografie – 21:11
022 – Workshop-PDF für „THE LIGHT COULDN’T HOLD HER“ / NudeArt
023 – BROWNZ ART Editorial Synthografie – Workshop-PDF zu Video 21
024 – Workshop-PDF zu „BROWNZ meets Gesell“ – ChatGPT-Plugin: Adobe Connector
025 – Mysteria Version 2026 – Composing mit ChatGPT-Plugin Adobe Connector, inklusive PDF
026 – Dark Guard 2026 Composing, inklusive PDF und MP4-HD-Video-Tutorial – 23:38
027 – Dolphin Dream 2026 Composing, inklusive PDF und MP4-HD-Video-Tutorial – 09:11
028 – Dolphin Dream Gegenprobe in Photoshop direkt und mit Codex / GPT / Adobe – 15:08
029 – Die komplette Codex Photoshop Bridge Anleitung, inklusive PDF – 04:39
030 – „Neuromancer“ Adobe Connector ohne Desktop-App im GPT-Fenster, inklusive PDF – 07:33
031 – The Corridor 2026, inklusive PDF, und wo KI noch schlampig ist – 15:45
032 – Crazy Joker – Adobe Connector & alisaitteke/photoshop-mcp, inklusive PDFs – 16:12
033 – Freyja goes Fantasy / Adobe Connector / GPT / Make It Real / Upscale – 27:01
034 – Die unglaubliche weltbeste BROWNZ FineArt HighEnd Upscale Technik – 18:39
035 – Die finale Photoshop-Retusche – Beauty & Look – 15:37
036 – Als ich Codex lernen wollte, wie ich in Photoshop arbeite, inklusive PDF – 08:45
037 – Grundwissen-Archiv Juli 2026 (alle Beiträge & Linksammlungen)
038 – Wal über New York – Photoshop-Retusche durch Codex steuern – Praxis-PDF
039 – Schlusswort – finaler aktueller Workflow und Zukunftsausblick – 21:07
Einen Einblick in meine Arbeitsweise findest du auch im Workshop Photoshop für Faule. Weitere Trainings stehen auf meiner Homebase BrownzArt.com.
Transparenzhinweis: Dieser Blogbeitrag wurde von mir erstellt und mit Hilfe von KI sprachlich ausgearbeitet. Auch das Training selbst behandelt neben klassischem Photoshop aktuelle KI- und AI-Modifizierungs-Workflows.

Weiterlernen mit BROWNZ: Du willst die gezeigte Technik Schritt für Schritt vertiefen? Unter Photoshop lernen mit BROWNZ findest du Videotrainings, das XXL NO AI Archiv und persönliches Photoshop-Coaching in Linz.

BROWNZ REMASTERED 1: Kein Sale, keine Wundertüte und kein späteres Comeback in dieser Form.
Archivhinweis: Dieser Beitrag vom 31. Juli 2026 bezieht sich auf das Angebotsende am 3. August 2026. Informationen zur Fortsetzung findest du bei BROWNZ REMASTERED 2 und in der Trainingsübersicht auf BrownzArt.com.
Manchmal muss etwas verschwinden, damit etwas Neues Platz bekommt.
Genau deshalb nehme ich BROWNZ REMASTERED 1 am Montag, dem 3. August 2026, im Laufe des Tages endgültig aus meinem Shop. Danach ist dieses Produkt in dieser Form nicht mehr erhältlich.
| BROWNZ REMASTERED 1 wird im Laufe des 3. August 2026 endgültig entfernt. |
Es wird keinen Abverkauf geben. Ich werde das Paket nicht später billiger anbieten, nicht in eine Wundertüte packen und auch nicht als versteckten Restposten wieder hervorholen.
Es ist nach dem 3. August schlicht und einfach weg.
Weil das nächste Kapitel beginnt: BROWNZ REMASTERED 2 kommt. Und wenn etwas Neues erscheint, möchte ich nicht alte und neue Versionen endlos nebeneinander herschleppen. Das erste Training war genau für seinen Moment gedacht – und dieser Moment endet jetzt.
Vielleicht entsteht irgendwann in den kommenden Jahren wieder ein neues großes BROWNZ XXL-Paket. Das wird man sehen. Aber selbst wenn es so kommt, wäre das ein neues Produkt mit neuen Inhalten. Dieses Paket kehrt deshalb nicht einfach unter einem anderen Etikett zurück.
Das Paket umfasst 46 Kapitel mit mehr als neun Stunden Videomaterial. Darin zeige ich meinen aktuellen Workflow aus Photoshop, KI und Synthografie – von Composing, Retusche und Freistellung bis zu Haut, Licht, Bildlooks, High-Fashion-Korrekturen und dem malerischen BROWNZ-Look.
Dazu gehören Arbeitsmaterialien, Beispieldateien, Photoshop-Aktionen, Presets und weitere Extras. Es ist ein in sich abgeschlossenes Paket. Wer genau dieses Training besitzen und dauerhaft damit arbeiten möchte, hat nur noch dieses letzte Zeitfenster.
Nicht irgendwann später. Nicht in der Hoffnung auf einen Rabatt. Und am besten auch nicht erst spät am Abend des 3. August, weil das Angebot im Laufe dieses Tages aus dem Shop verschwindet.
Wenn dieses Training noch auf deiner Liste steht, ist jetzt der Moment, zuzuschlagen.
Am 3. August 2026 fällt der Vorhang. Danach gehört BROWNZ REMASTERED 1 zur Geschichte – und BROWNZ REMASTERED 2 übernimmt die Bühne.
BROWNZ

Painterly Grunge
Fashion Look
So baust du den kühlen, analogen High-Fashion-Look
in Lightroom und Photoshop nach

Analysiert anhand eines öffentlichen Tutorials von The Curated Lab. Der Clip arbeitet sichtbar in Capture One; hier wird die Methode praxisnah in Adobe Lightroom und Photoshop übersetzt.
Referenzclip auf Instagram ansehen
Dieser Look lebt nicht von einem einzelnen Preset. Er entsteht durch eine kontrollierte Spannung: tiefe, fast tintenschwarze Flächen treffen auf cyan-grüne Schatten, während Haut und wichtige Mitteltöne bewusst wärmer bleiben. Das Ergebnis wirkt zugleich modern, analog, leicht schmutzig und trotzdem hochwertig.
Im analysierten Clip passiert genau das: Die Schwarztöne werden sehr stark abgesenkt, die Schatten deutlich in Richtung Teal geschoben, die Mitteltöne mit einer warmen Gegenfarbe stabilisiert und am Ende mit grobem, unregelmäßigem Korn verdichtet. Der sichtbare Black-Regler liegt im Beispiel bei ungefähr –88. Das ist ein guter Hinweis auf die Richtung, aber kein Wert, den man blind auf jedes Foto kopieren sollte.
WICHTIG Die Werte in diesem Tutorial sind Startpunkte. Belichtung, Hautton, Lichtfarbe und Hintergrund entscheiden, wie stark du jeden Regler einsetzen kannst.
Am einfachsten funktioniert der Look mit einer RAW-Datei, klar gesetztem Licht, neutralem oder grauem Hintergrund und dunkler Kleidung. Gerade harte schwarze Stoffe, glänzende Accessoires und strukturierte Haare profitieren von der Kombination aus kühlen Schatten und rauem Korn.
Lightroom erledigt ungefähr 80 Prozent des Looks: Tonwerte, Farbrichtung, lokale Trennung und Korn. Arbeite zuerst global und schütze die Haut erst danach mit Masken.
| Regler | Startwert | Wirkung |
| Profil | Adobe Neutral / Camera Neutral | Ruhige Basis mit Reserven |
| Weißabgleich | 5.100–5.400 K, Tonung 0 bis +4 | Neutral bis minimal warm |
| Kontrast | +10 bis +20 | Mehr Dichte, noch kontrollierbar |
| Lichter | –20 bis –35 | Haut und Glanzstellen sichern |
| Tiefen | +5 bis +15 | Detail vor dem Schwarzpunkt retten |
| Weiß | –5 bis –15 | Cremigere Highlights |
| Schwarz | –65 bis –85 | Der zentrale Grunge-Impuls |
| Textur / Klarheit | +15 / +8 | Raue, grafische Struktur |
| Dunst entfernen | +3 bis +7 | Mehr Farbdichte |
| Korn | 42 / 34 / 75 | Menge / Größe / Unregelmäßigkeit |
Wähle Adobe Neutral oder ein vergleichbar flaches Kameraprofil. Stelle Belichtung und Weißabgleich so ein, dass die Haut glaubwürdig aussieht. Das Bild darf an dieser Stelle ruhig etwas unspektakulär wirken – die Tiefe kommt später.
Startpunkt: Belichtung nach Motiv, Kontrast +15, Lichter –25, Tiefen +10, Weiß –10.
Ziehe Schwarz deutlich nach links. Beginne bei –65 und arbeite dich langsam bis etwa –85 vor. Im Referenzclip ist ungefähr –88 zu sehen. Entscheidend ist nicht die Zahl, sondern der Punkt, an dem schwarze Kleidung satt wirkt, aber noch Nähte, Falten und Haarstruktur besitzt.
KONTROLLBLICK Aktiviere die Tiefenwarnung. Kleine wirklich schwarze Bereiche sind erwünscht; großflächiges Clipping auf Haut, Haaren oder Kleidung ist es nicht.
Setze eine zurückhaltende S-Kurve: Ziehe das untere Viertel leicht nach unten und hebe die oberen Mitteltöne minimal an. Lass den absoluten Schwarzpunkt verankert. So bleibt der Look druckvoll statt milchig. Für cremigere Lichter kannst du den obersten Punkt um zwei bis vier Prozent absenken.
Öffne Color Grading. Die Farbrichtung entspricht der sichtbaren Methode im Clip: viel Teal in den Schatten, danach eine warme Gegenbewegung in den Mitteltönen.
| Bereich | Einstellung | Ziel |
| Schatten | Farbton 185 · Sättigung 35 · Luminanz –8 | Kühles Petrol/Teal |
| Mitteltöne | Farbton 35 · Sättigung 12 · Luminanz +3 | Warme Haut und Stofftöne |
| Lichter | Farbton 45 · Sättigung 7 · Luminanz +2 | Schmutzig-cremige Highlights |
| Mischen | 40–50 | Weicher Übergang |
| Balance | –20 | Mehr Gewicht auf kühlen Schatten |
Wenn der Hintergrund zu türkis wird, reduziere zuerst die Schatten-Sättigung. Wenn die Haut grünlich kippt, erhöhe nicht einfach global die Temperatur – schütze die Person mit einer Maske.
Der Look braucht klare Farbfamilien. Gelb und Grün dürfen sich dem Teal annähern; Orange bleibt zurückhaltend warm. Nutze diese Werte als Ausgangspunkt:
| Farbe | Farbton | Sättigung | Luminanz |
| Rot | +5 | –10 | +5 |
| Orange | –5 | –12 | +8 |
| Gelb | –35 | –40 | –5 |
| Grün | +25 | –20 | –10 |
| Aqua | –20 | +15 | –10 |
| Blau | –15 | –20 | –15 |
Erstelle drei Masken. Je nach Lightroom-Version stehen dir Person, Motiv, Hintergrund und Objektmasken zur Verfügung. Die Bezeichnungen können leicht abweichen.
Der Clip wählt sichtbar ein grobes „Harsh Grain“. In Lightroom lässt sich das mit einer relativ hohen Unregelmäßigkeit übersetzen: Menge 42, Größe 34, Unregelmäßigkeit 75. Bei hochauflösenden Dateien darf die Größe bis etwa 40 steigen; bei kleinen JPEGs eher bei 25 bis 30 bleiben.
PROFI-TIPP Beurteile Korn immer bei 100 Prozent. In der verkleinerten Vorschau sieht es fast immer schwächer aus als im Export.
Nutze Betrag 45, Radius 0,8, Detail 30 und Maskieren 70 als Startpunkt. Halte beim Maskieren-Regler Alt/Option gedrückt: Geschärft werden sollen vor allem Kanten, Haare, Augen, Stoff und Accessoires – nicht jede Pore.
Für Social Media, Reportage oder große Serien reicht die Lightroom-Version oft vollständig. Photoshop lohnt sich, wenn du Haut und Hintergrund präziser trennen, einzelne Farbbereiche kontrollieren oder die grafische Mikroschärfe gezielt aufbauen möchtest.
Öffne das Foto aus Lightroom als Smartobjekt in Photoshop. So bleibt der RAW-Look editierbar und du kannst später zu den Basiseinstellungen zurückkehren.
Entferne nur temporäre Hautunreinheiten, Staub und Ablenkungen. Der Look funktioniert, weil die Oberfläche real bleibt. Zu viel Frequenztrennung oder Weichzeichnung nimmt dem Bild genau die Spannung, die das Korn später verstärken soll.
Lege eine Farbbalance-Einstellungsebene an und aktiviere „Luminanz erhalten“. Nutze folgende Werte als Startpunkt:
| Tonwert | Regler 1 | Regler 2 | Regler 3 |
| Tiefen | Cyan/Rot –15 | Magenta/Grün +5 | Gelb/Blau +8 |
| Mitteltöne | Cyan/Rot +8 | Magenta/Grün 0 | Gelb/Blau –5 |
| Lichter | Cyan/Rot +3 | Magenta/Grün 0 | Gelb/Blau –4 |
Wenn die Haut zu kühl wird, male mit einem weichen schwarzen Pinsel bei 20–30 Prozent Deckkraft in die Ebenenmaske. Der Hintergrund darf deutlich stärker reagieren als das Gesicht.
Erzeuge eine zusammengefasste Kopie auf einer neuen Ebene und konvertiere sie in ein Smartobjekt. Wende den Hochpassfilter mit 2,0 bis 3,0 Pixeln an und stelle die Ebene auf „Weiches Licht“ bei 25 bis 35 Prozent Deckkraft. Maskiere die Wirkung auf Haaren, Kleidung, Make-up-Kanten und Accessoires ein; auf glatter Haut bleibt sie sehr schwach.
WARUM DAS FUNKTIONIERT Der Hochpass erzeugt keine gemalte Fläche. Er trennt nur ausgewählte Kanten stärker vom ruhigen Hintergrund – genau diese kontrollierte Kantenzeichnung lässt das Bild grafischer und „painterly“ wirken.
Lege eine Verlaufumsetzung an: Schatten #092F31, Mitteltöne #7A6E62, Lichter #F0DDD0. Stelle die Ebene auf „Farbe“ oder „Weiches Licht“ und reduziere die Deckkraft auf 10 bis 20 Prozent. Schütze die Haut über die Ebenenmaske. Dieser Schritt ist optional – er hilft vor allem, wenn Hintergrund und Schwarzflächen noch farblich auseinanderfallen.
Nutze zwei Kurven-Einstellungsebenen: eine leicht heller, eine leicht dunkler. Male mit weichem Pinsel bei fünf bis zehn Prozent Fluss. Helle Wangenknochen, Augen, Schmuck und Stoffkanten subtil auf; vertiefe Konturen, Falten und den äußeren Bildrand. Das Ziel ist Form, nicht Beauty-Retusche.
Wenn das Lightroom-Korn nicht ausreicht, lege eine neue Ebene mit 50 Prozent Grau an und stelle sie auf „Ineinanderkopieren“. Wende „Rauschen hinzufügen“ mit 8 bis 12 Prozent, Gaußsche Normalverteilung und „Monochromatisch“ an. Danach Gaußscher Weichzeichner mit 0,3 bis 0,5 Pixeln. Reduziere die Ebenendeckkraft auf 35 bis 55 Prozent.
Vermeide doppeltes Korn: Wenn Lightroom bereits stark arbeitet, nutze die Photoshop-Ebene nur sehr zurückhaltend oder lasse sie weg.
| Ebene | Name | Funktion |
| 06 | Korn | Overlay, 35–55 % |
| 05 | Dodge & Burn | Zwei Kurven mit Masken |
| 04 | Teal-Glaze | Verlaufumsetzung, 10–20 % |
| 03 | Painterly Microcontrast | Hochpass, Weiches Licht |
| 02 | Farbbalance | Kühle Tiefen, warme Mitteltöne |
| 01 | Retusche | Separat und reversibel |
| 00 | Lightroom-Smartobjekt | RAW-Basis |
| Problem | Ursache | Lösung |
| Haut wird türkis | Color Grading global zu stark | Personenmaske wärmen; Teal aus Haut ausmaskieren |
| Schwarz ist nur noch ein Loch | Black-Regler ohne Kontrolle abgesenkt | Tiefen leicht öffnen; lokale Kleidungmaske |
| Bild wirkt digital überschärft | Klarheit und Hochpass überall | Mikrokontrast nur auf Kanten und Textilien |
| Korn sieht nach Handyfilter aus | Zu fein oder zu gleichmäßig | Größe und Unregelmäßigkeit erhöhen; Menge reduzieren |
| Teal dominiert alles | Keine warme Gegenfarbe | Mitteltöne dezent orange/cremig balancieren |
| Look passt nur auf ein Foto | Belichtung/WB im Preset gespeichert | Diese Werte vom Preset ausschließen |
Speichere ein Benutzer-Preset, aber hake nur die stilbildenden Einstellungen an: Gradationskurve, Color Grading, Farbmischer, Effekte, Detail und gegebenenfalls Kalibrierung. Belichtung, Weißabgleich, Zuschnitt, Objektivkorrektur und motivabhängige Masken sollten normalerweise nicht fest im Preset landen.
PRESET-NAME BROWNZ · Painterly Grunge Fashion · Base
Ja, aber vorsichtiger. Reduziere die Stärke von Schwarz, Color Grading und Klarheit um ungefähr ein Drittel. JPEG-Dateien reagieren schneller mit Tonwertabrissen und unruhigen Hautfarben.
Nein. Ein neutraler Hintergrund macht die Farbrichtung nur leichter kontrollierbar. Bei bunten Locations solltest du Gelb, Grün und Blau im Farbmischer zurückhaltender behandeln und den Hintergrund stärker maskieren.
Ja, für viele Anwendungen. Photoshop wird erst dann wichtig, wenn du die Farbbalance präzise aus Haut und Hintergrund trennen, die Kantenwirkung lokal steuern oder ein besonders sauberes High-Fashion-Finish aufbauen willst.
Weil RAW-Profil, Kamera, Weißabgleich, Licht, Hautton und Hintergrund die Ausgangsfarben verändern. Der Look ist deshalb ein System aus Beziehungen – kühle Schatten gegen warme Mitteltöne – und kein starres Zahlenpaket.
Der Painterly-Grunge-Look funktioniert dann am besten, wenn er nicht nach Effekt aussieht. Die Schwarztöne dürfen tief sein, das Teal darf deutlich spürbar sein und das Korn darf rau wirken – aber Haut, Augen und wichtige Stoffdetails brauchen weiterhin Kontrolle. Genau diese Balance macht aus einem schnellen Social-Media-Look ein glaubwürdiges Fashion-Finish.
KURZ GESAGT Dichte Schwarztöne. Kühles Teal in den Schatten. Warme Mitteltöne. Hautschutz. Grobes Korn. Präzise Kanten statt flächiger Überschärfung.
The Curated Lab – „How to get the Painterly Grunge Fashion Look“ (öffentlicher Instagram-Clip)
Adobe: Einführung in Adobe Camera Raw und nichtdestruktive RAW-Verarbeitung
Masken und lokale Korrekturen in Camera Raw – Adobe
Adobe: Presets in Camera Raw erstellen und aktualisieren
Filtereffekte in Photoshop – Adobe
Hinweis zur Übertragung: Der Referenzclip zeigt eine Bearbeitung in Capture One. Die im Artikel genannten Lightroom- und Photoshop-Werte sind eine fachliche Übersetzung der sichtbaren Methode und bewusst als anpassbare Startwerte formuliert.
Inhalt, fachliche Vorgaben und redaktionelle Verantwortung stammen vom Brownz-Art-Team. Die Ausformulierung dieses Artikels wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und anschließend redaktionell geprüft.

KI lernen für kreative Bilder – mit persönlichem Coaching von BROWNZ
Deine Fragen. Deine Unterlagen. Deine persönlichen Videos.
Du möchtest KI-Bilder gestalten, bessere Prompts schreiben oder KI und Photoshop in deinem kreativen Workflow verbinden? Als KI-Trainer in Österreich unterstütze ich dich dabei mit einem individuellen Training. Im Mittelpunkt stehen deine Bildideen, Synthografie und die praktische Bearbeitung deiner Ergebnisse. Du kannst in Linz mit mir arbeiten oder mit persönlichen Videoanleitungen zu Hause lernen.
Bei einem Einzelcoaching kann man in sechs Stunden verdammt viel lernen. Man kann sich aber unmöglich alles merken, mitschreiben und gleichzeitig konzentriert mitarbeiten. Genau deshalb besteht mein Personal Coaching nicht nur aus dem gemeinsamen Tag bei mir in Linz. Du bekommst auch eine individuelle Vor- und Nachbereitung, damit das Wissen nachher nicht einfach im kreativen Nebel verschwindet.
Die grundsätzlichen Informationen zu Ablauf, Themen, Preisen und Anmeldung findest du im Überblick zum persönlichen Photoshop- und KI-Training in Linz. Hier geht es jetzt um das, was zusätzlich rund um dein persönliches Coaching passiert.
Wenn du ein Einzelcoaching bei mir buchst, kannst – und sollst – du mir bereits vor dem Termin einen Fragenkatalog schicken. Je konkreter deine Fragen sind, desto genauer kann ich den Tag auf dich zuschneiden. Es ist völlig egal, ob es um Photoshop, Bildbearbeitung, Composing, Retusche, Synthografie, KI-Workflows, Programme, Plugins oder ein konkretes Bildproblem geht.
Du musst dabei keine perfekten Fachfragen formulieren. Ein ehrliches „Warum funktioniert das bei mir nie?“ reicht vollkommen. Ich schaue mir an, worum es tatsächlich geht, recherchiere die Antworten und bereite die Themen so vor, dass wir beim Coaching nicht erst eine Stunde lang herausfinden müssen, wo der Hund begraben liegt.
| Wichtig: Der Fragenkatalog ist kein Test und keine Hausaufgabe. Er ist deine Möglichkeit, aus einem allgemeinen Coaching wirklich deinen persönlichen Workshop zu machen. |
Aus den eingesandten Fragen erstelle ich ein eigenes Word-Dokument mit den passenden Antworten. Nicht als hingeworfene Stichwortsammlung, sondern komplett recherchiert und so aufgebaut, dass du später damit weiterarbeiten kannst.
Je nach Thema enthält dieses Dokument:
Damit hast du nach dem Coaching nicht irgendein allgemeines Skript, das schon zwanzig andere Leute bekommen haben. Du hast deine eigenen Workshop-Unterlagen, aufgebaut rund um deine Fragen, deine Bilder und deinen Workflow. Das ist ein ziemlich großer Unterschied.
Während eines Einzelcoachings sollte man arbeiten, ausprobieren, nachfragen und auch einmal einen Fehler machen dürfen. Was man nicht tun sollte: sechs Stunden lang hektisch jeden Satz mitschreiben. Dann hat man am Ende zwar einen Roman, aber vom eigentlichen Coaching nur die Hälfte mitbekommen.
Deshalb notiere ich mir die wichtigsten Punkte, offenen Fragen und jene Stellen, bei denen eine zusätzliche Erklärung später sinnvoll ist. So kann ich nach dem Coaching noch einmal gezielt aufarbeiten, was während des Tages besonders wichtig war.
Wo es sinnvoll ist, produziere ich nach dem Termin zusätzliche Videos, in denen ich genau diese Fragen oder Arbeitsschritte noch einmal durchgehe. In Ruhe, Schritt für Schritt und direkt am Bildschirm. Du siehst also nicht nur, was zu tun ist, sondern auch, wo du klicken musst, welche Einstellungen entscheidend sind und was du besser bleiben lässt.
Diese Videos werden in Full HD aufgezeichnet und über einen Transferlink bereitgestellt. Du kannst sie herunterladen, archivieren und später so oft ansehen, wie du möchtest. Gerade bei komplexen Photoshop-Schritten, KI-Workflows oder längeren Composings ist das wesentlich sinnvoller als drei Seiten handschriftliche Notizen, die zwei Wochen später aussehen wie eine verschollene Geheimschrift.
Diese individuelle Vor- und Nachbereitung ist beim gebuchten Personal Coaching im Preis enthalten. Es geht nicht darum, nach dem Termin noch jede Kleinigkeit extra zu verrechnen. Es geht darum, dass du mit den Antworten tatsächlich weiterarbeiten kannst.
| Der Punkt ist: Ein Coaching ist für mich erst dann sinnvoll, wenn du danach selbstständig weiterkommst. Nicht, wenn du drei Tage später wieder genau an derselben Stelle festhängst. |
Ob du in Österreich, Deutschland oder der Schweiz wohnst: Nicht jeder kann für einen Tag nach Linz fahren. Vielleicht wohnst du zu weit weg, hast keine Zeit für die Anreise oder möchtest lieber in deinem eigenen Tempo arbeiten. Auch dafür gibt es eine Lösung: Das Einzelcoaching kann vollständig als persönliches Videotraining umgesetzt werden.
Du schickst mir deine Fragen, Themen, Bilder oder konkreten Probleme. Ich arbeite daraus ein individuelles Trainingskonzept aus und produziere eigens für dich entsprechende Videoaufzeichnungen in Full HD. Darin erkläre ich die gewünschten Themen Schritt für Schritt – nicht allgemein für irgendeine Zielgruppe, sondern gezielt für einen einzigen Teilnehmer: dich.
Die Videos haben in Summe eine Gesamtlaufzeit, die dem Umfang eines kompletten Workshop-Tages entspricht. Du bekommst sie anschließend über Transferlinks und kannst sie herunterladen. Damit erhältst du kein zusammengeschnittenes Standardpaket aus dem Archiv, sondern ein persönliches Einzelcoaching in Videoform.
Der Ablauf ist einfach: Du meldest dich bei mir, beschreibst deine Themen und schickst mir deinen Fragenkatalog. Wenn nötig, kommen Beispielbilder oder Informationen zu deinem bisherigen Workflow dazu. Wir klären Schwerpunkt und Umfang. Danach recherchiere ich, produziere deine persönlichen Full-HD-Videoanleitungen und stelle dir alles über Transferlinks zum Download bereit.
Auch hier gilt: Es wird kein starres Standardprogramm abgespult. Wenn du wissen willst, wie du ein bestimmtes Composing aufbaust, einen Retusche-Workflow verbesserst, KI sinnvoll in Photoshop integrierst oder endlich einen hartnäckigen Fehler loswirst, dann genau darum geht es.
Es gibt im Internet mehr Tutorials, als ein Mensch in drei Leben ansehen könnte. Trotzdem bleibt oft genau jene Frage unbeantwortet, an der man gerade hängt. Das liegt nicht unbedingt daran, dass die Tutorials schlecht sind. Sie wurden nur nicht für dich gemacht.
Mein Personal Coaching funktioniert anders. Wir beginnen nicht bei einem fixen Lehrplan, sondern bei deinen Fragen. Daraus entstehen der gemeinsame Tag, deine schriftlichen Unterlagen und – wenn nötig – zusätzliche Videos. Oder eben das komplette persönliche Videotraining, wenn eine Anreise nicht möglich ist.
Keine Massenabfertigung. Kein Geheimniskrämer-Theater. Kein „das kommt dann im nächsten kostenpflichtigen Modul“. Sondern konkrete Antworten, nachvollziehbare Arbeitsschritte und Unterlagen, die nach dem Coaching noch einen Wert haben.
Alle grundsätzlichen Informationen zum Coaching-Tag bei mir in Linz findest du im Originalartikel auf brownz.art.
Die kompakte Coaching-Übersicht findest du außerdem hier: Coaching & Workshops bei BROWNZart
Wenn du ein persönliches Coaching in Linz oder die individuelle Videovariante möchtest, schick mir einfach deine Anfrage – gerne bereits mit ein paar Stichpunkten zu deinen Themen.
E-Mail: Brownz@5inchmedia.tv oder Brownz@Brownz.art
Fragen schicken. Probleme zeigen. Neugier mitbringen. Den Rest bauen wir so auf, dass es für dich tatsächlich Sinn ergibt.
Peter „BROWNZ“ Braunschmid — Linz
Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel wurde von Brownz inhaltlich erarbeitet. Die Ausformulierung und redaktionelle Gestaltung erfolgten mit Unterstützung künstlicher Intelligenz. Dieser Hinweis dient der transparenten Kennzeichnung im Sinne des EU AI Acts.

Von Pixeln, Poren und Professionalität – Ein vollständiger Guide für Einsteiger, die echte Qualität lernen wollen
Wir schreiben 2026. KI kann Gesichter generieren, die nie existiert haben. Apps versprechen „perfekte Haut“ mit einem Klick. Und trotzdem – oder gerade deshalb – ist handwerkliche High-End Beauty-Retusche wertvoller denn je.
Denn echter Luxus liegt nicht im Perfekten. Er liegt im perfekt Unperfekten. In Haut, die lebt. In Gesichtern, die Menschen bleiben.
High-End Beauty-Retusche ist kein Filter. Kein „Smooth Skin“-Button. Kein magischer KI-Zauberstab, der aus einem guten Foto automatisch ein Editorial macht.
High-End Beauty-Retusche ist Handwerk.
Sie ist die Kunst, ein Gesicht zu verbessern, ohne es zu verraten. Die Haut darf schöner werden, aber sie muss Haut bleiben. Poren dürfen leben. Schatten dürfen erzählen. Augen dürfen leuchten, ohne wie LED-Scheinwerfer aus einem Sci-Fi-Film zu wirken.
Dieser Artikel zeigt dir als Einsteiger den kompletten Weg: von der klassischen Handretusche in Photoshop über moderne Alternativen bis zu den intelligentesten Plugins 2026. Ohne Nebel. Ohne Weichspül-Katastrophen. Mit klarer Haltung.
High-End Beauty-Retusche ist die präzise, nicht-destruktive Bearbeitung eines Portraits mit dem Ziel, Haut, Licht, Farbe, Form und Ausdruck zu veredeln, ohne die natürliche Struktur zu zerstören.
Es geht nicht darum, einen Menschen neu zu bauen. Es geht darum, das Bild auf das Niveau zu bringen, das Werbung, Editorial, Kampagne oder hochwertige Künstlerportfolios verlangen.
Das Bild wirkt sauberer, stärker, teurer, klarer. Aber niemand denkt: „Aha, Weichzeichner auf Anschlag.“
Gute Retusche ist wie perfektes Theaterlicht: Wenn es richtig sitzt, spricht niemand darüber. Aber ohne wäre die Bühne tot.
Typische Fehler 2026:
Retusche soll optimieren, nicht ausradieren.
Oder wie ich es formuliere:
„Der Anfänger glättet Haut. Der Profi formt Licht.“
2026 haben wir KI-Tools, die beeindruckend sind. Evoto AI kann Gesichter analysieren. Retouch4me bietet neuronale Netze für Dodge & Burn. Photoshops Firefly-Integration macht magische Dinge.
Aber: Nur händische Retusche erlaubt volle Kontrolle über die Hautstruktur.
Das Ziel ist der Erhalt der Poren-Integrität. Sobald Haut wie Plastik aussieht, hast du versagt. Punkt.
Einsteiger machen denselben Fehler: Sie arbeiten direkt auf der Hintergrundebene. Das ist digitale Selbstverstümmelung.
Professionelle Retusche passiert nicht-destruktiv. Das bedeutet: Du kannst jeden Schritt später ändern, ausblenden, abschwächen oder löschen.
Der saubere Photoshop-Aufbau:
1. Hintergrundebene (original oder Smartobjekt)2. RAW-Entwicklung als Basis3. Cleanup-Ebene (Pickel, Fussel, Störungen)4. Frequency-Separation-Gruppe (falls nötig)5. Dodge-&-Burn-Gruppe (Mikro + Makro)6. Farbkorrektur-Gruppe7. Augen / Lippen / Haare (separate Gruppen)8. Globaler Look & Kontrast9. Finaler Schärfe-Layer10. Export-Smartobjekt
Wichtig: Benenne deine Ebenen. Ja, es ist langweilig. Ja, du wirst dir später danken. Chaos in der Ebenenpalette ist keine Kreativität, sondern digitale Verwahrlosung mit RGB-Beleuchtung.
High-End-Retusche beginnt nicht mit dem Reparaturpinsel. Sie beginnt mit einem sauberen RAW.
Ziel der RAW-Entwicklung:
Die Gefahr von Klarheit & Textur:
Bei Landschaften sind Klarheit und Struktur großartig. Bei Haut sind sie Gift. Sie machen Poren, Härchen und Mikrodetails brutal hart.
Für Beauty gilt:
RAW-Entwicklung ist Fundament, nicht Feuerwerk.
Empfohlene Tools 2026:
Cleanup entfernt temporäre oder störende Elemente:
Raus damit:
Nicht automatisch entfernen:
High-End braucht Respekt. Der Mensch ist kein fehlerhaftes Produktfoto.
Werkzeuge in Photoshop 2026:
Profi-Tipp: Arbeite auf leerer Ebene mit Einstellung „Aktuelle und darunter“. Dein Original bleibt unberührt.
Die Zoom-Regel:
Arbeite wechselnd:
Wer bei 400% jedes Porenatom verhandelt, verliert das Bild.
Frequency Separation (FS) trennt Bildinformationen in zwei Ebenen:
Wann FS sinnvoll ist:
✅ Gut für:
❌ Nicht ideal für:
Der größte FS-Fehler 2026:
Low-Frequency-Ebene weichpinseln, bis das Gesicht aussieht wie Vanillepudding im Beautyblender.
Einsteigerfreundlicher FS-Workflow:
Wichtig für Einsteiger: FS ist kein Pflichtschritt. Viele Profis nutzen sie sparsam oder gar nicht. Das eigentliche Königswerkzeug bleibt Dodge & Burn.
Dodge & Burn bedeutet Aufhellen und Abdunkeln. In der Beauty-Retusche wird damit Haut geglättet, ohne Textur zu zerstören.
Das Prinzip:
Statt Poren weichzuzeichnen, korrigierst du kleine Helligkeitsunterschiede:
Das ist langsamer als ein Plugin. Aber es sieht besser aus.
Warum D&B so wichtig ist:
Viele Hautprobleme sind keine Texturprobleme, sondern Helligkeitsprobleme. Ein Pickel, Schatten oder eine Delle fällt auf, weil sie heller oder dunkler ist als die Umgebung.
Wenn du diese Helligkeitsunterschiede kontrolliert ausgleichst, bleibt die Hautstruktur erhalten. Genau deshalb wirkt gute D&B-Retusche natürlicher als Weichzeichner.
Zwei bewährte Methoden:
Empfohlene Pinselwerte für Einsteiger:
Der niedrige Fluss ist entscheidend. Du baust Wirkung langsam auf. Wie Lasurmalerei. Nicht wie Presslufthammer.
Diese Methode ist einfacher, aber weniger flexibel. Für Lernzwecke okay. Für präzise High-End-Arbeit sind Kurven sauberer.
Mikro- vs. Makro-Dodge & Burn:
Mikro-D&B:
Makro-D&B:
Beides ist wichtig. Mikro macht sauber. Makro macht luxuriös.
Die Gold-Standards 2026:
Mit 1%-Fluss-Pinseln hellen wir Mikro-Schatten auf und dunkeln helle Stellen ab, um die Haut ebenmäßig zu machen, ohne die Textur zu berühren. Es ist zeitaufwendig, aber unerreicht.
Viele Retuschen scheitern nicht an der Hautstruktur, sondern an der Farbe.
Haut besteht nicht aus einer Farbe. Sie hat Rot-, Gelb-, Orange-, Braun-, Oliv- und manchmal Blauanteile. Wangen sind anders als Stirn. Nase anders als Hals.
High-End bedeutet nicht, alles auf denselben Ton zu bügeln. Es bedeutet, störende Farbflecken zu reduzieren und natürliche Variation zu erhalten.
Typische Farbprobleme:
Werkzeuge in Photoshop:
Einsteiger-Tipp: Farbe separat denken
Arbeite getrennt:
Das ist wie ein Orchester: Wenn alle gleichzeitig stimmen, klingt es nach Bahnhof. Wenn jede Gruppe sauber arbeitet, entsteht Musik.
Augen sind wichtig. Aber Augen werden oft brutal überarbeitet.
Schlechte Augenretusche:
Saubere Augenretusche:
✅ Sinnvoll:
❌ Gefährlich:
Ein Auge lebt von Tiefe. Zu viel Retusche nimmt genau diese Tiefe weg.
Der 3-Schritte-Plan für strahlende Augen:
Lippen:
Bei Lippen geht es um Form, Farbe und Textur. Entferne trockene Hautschuppen, aber nicht jede Linie. Lippen ohne Linien wirken künstlich.
✅ Sinnvoll:
Zähne:
Zähne sollen sauber wirken, nicht radioaktiv.
❌ Einsteigerfehler:
✅ Besser:
Make-up:
Make-up-Retusche ist heikel. Du retuschierst die Arbeit eines Make-up-Artists.
Achte auf:
Haare sind der Retusche-Endgegner. Besonders fliegende Haare vor komplexem Hintergrund.
Was raus sollte:
Was nicht übertrieben werden sollte:
Wenn du jedes einzelne Haar perfekt sortierst, sieht das Bild künstlich aus. Haare dürfen leben. Besonders bei Beauty, Fashion und Editorial ist kontrolliertes Chaos oft schöner als Helmfrisur.
Werkzeuge:
Wichtig: Haare brauchen Richtung. Wenn du mit dem Stempel quer zur Haarstruktur arbeitest, sieht man es sofort.
Fliegende Haare entfernen:
Haare verdichten:
Der Verflüssigen-Filter ist mächtig. Und gefährlich.
High-End-Retusche kann kleine Formkorrekturen enthalten:
✅ Okay:
❌ Nicht okay:
2026 ist verantwortungsvolle Retusche wichtiger denn je.
Einsteigerregel:
Wenn die Person danach nicht mehr wie sie selbst aussieht, war es zu viel.
Nutze Liquify subtil. Speichere vorher. Blende aus und ein. Wenn du den Unterschied aus fünf Metern siehst, ist er wahrscheinlich zu stark.
Einsteiger sollten heute den „hybriden“ Weg wählen: KI für Fleißarbeit, Hand für Kunst.
Zeit: 45–90 Minuten pro Bild
KI-Unterstützung: Minimal, maximal für erste Unreinheiten
Zeit: 10–20 Minuten pro Bild
KI-Unterstützung: Moderate Nutzung für Zeitersparnis
Zeit: 3–8 Minuten pro Bild
KI-Unterstützung: Maximale Nutzung
Check Layers sind temporäre Hilfsebenen, die Fehler sichtbar machen.
Typische Check Layers:
Warum so wertvoll:
Unser Auge gewöhnt sich an Fehler. Nach 30 Minuten siehst du Flecken nicht mehr. Check Layers reißen die Tarnkappe runter.
Besonders D&B profitiert davon.
Aber Vorsicht: Check Layers sind Werkzeuge, keine Religion. Wenn du nur noch nach Check-Layer-Fehlern retuschierst, optimierst du für ein technisches Kontrollbild, nicht für das echte Foto.
Photoshop bleibt der Industriestandard für High-End-Retusche, vor allem wegen:
Besonders relevant 2026:
Photoshop 2026 ist nicht nur wegen klassischer Retuschewerkzeuge relevant, sondern auch wegen:
✅ Neue nicht-destruktive Adjustment-Layer:
✅ Entfernen-Werkzeug:
✅ Generative Fill & Expand (Firefly):
✅ Reference Image:
✅ Harmonize:
✅ Auswahl & Maskierung:
Wann KI in Photoshop sinnvoll ist:
Wann KI gefährlich ist:
Der Satz für 2026:
KI darf assistieren. Die Entscheidung bleibt beim Retuscheur.
Für Beauty gilt: KI und Automatik sind Werkzeuge, keine Geschmacksinstanz.
Capture One ist besonders stark im:
2026-Features:
Gut für:
Nicht ideal als Ersatz für:
Fazit: Capture One ist stark vor Photoshop und teilweise neben Photoshop. Für komplette High-End-Retusche bleibt Photoshop meist überlegen.
Affinity Photo ist eine ernsthafte Alternative:
✅ Stärken:
Aktuelle Situation 2026:
Affinity wurde nach der Canva-Übernahme als neue All-in-one-Plattform für Windows und Mac kostenlos neu positioniert. Die älteren Affinity-V2-Apps waren klassische Kaufsoftware und funktionieren bei bestehenden Nutzern weiter.
❌ Nachteile:
Fazit: Für Künstler, Fotografen und Einsteiger eine attraktive Option. Wer nicht zwingend Adobe braucht, kann damit weit kommen.
GIMP 3.0 (veröffentlicht 2025) ist deutlich moderner:
✅ Stärken:
❌ Nachteile:
Fazit: Nicht die bequemste High-End-Lösung, aber brauchbarer Einstieg. Wer lernen will, kann wichtige Prinzipien üben: Ebenen, Masken, Heilen, Klonen, sauberes Sehen.
Evoto AI gehört 2026 zu den stärksten spezialisierten KI-Tools für schnelle Portrait-, Event-, Headshot- und Serienretusche.
Stärken:
Wichtig:
Evoto kann bei Serien, Hochzeiten, Events und Headshots sehr viel Basisarbeit beschleunigen. Für echte High-End-Beauty-Editorials sollte das Ergebnis aber immer manuell kontrolliert und bei Bedarf in Photoshop finalisiert werden.
Schwächen:
Beste Nutzung:
Retouch4me bietet spezialisierte KI-Plugins:
Module:
Stärken:
Schwächen:
Preismodell:
Retouch4me arbeitet mit einzelnen Kauf-Plugins sowie Cloud-/Credit-Optionen. Die Preise unterscheiden sich je nach Modul und Nutzungsmodell. Aktuelle Preise direkt beim Hersteller prüfen.
Workflow-Empfehlung:
Die KI-Ergebnisse IMMER als Ebene ausgeben und Deckkraft reduzieren!
Beauty Retouch Panel (von Retouching Academy Lab) ist ein Photoshop-Panel mit Ein-Klick-Aktionen.
Stärken:
Schwächen:
Preis: Je nach Version/Upgrade-Modell; aktuelle Preise auf der Herstellerseite prüfen.
Beste Nutzung: Als Workflow-Beschleuniger, sobald du verstehst, was die einzelnen Schritte bewirken.
Portraiture 4 ist intelligente Hautglättung.
Stärken:
Workflow: Nach manueller Unreinheiten-Entfernung anwenden
Preis: Offiziell als Einzelplugin um 199,95 US-Dollar geführt; Bundlepreise variieren.
Einsteiger-Tipp: Stelle „Detail Smoothing“ auf minimal, nutze vor allem Tonwert-Glättung.
Luminar Neo bietet KI-basierte Gesichts- und Hautverbesserung.
Stärken:
Schwächen:
Preis: Abo- und Lizenzmodelle mit häufig wechselnden Aktionen; aktuelle Preise direkt bei Skylum prüfen.
Einsteiger-Tipp: „Face AI“ und „Skin AI“ subtil einsetzen!
Nik Collection ist eher kreatives Plugin- und Look-System.
Module:
Gut für:
Nicht ideal für:
Fazit: Eher Finishing-Werkzeug als Hautretusche-Fundament.
Ein Panel kann dir die Bühne bauen. Tanzen musst du selbst.
Plugins sind Werkzeuge. Keine Künstler.
Symptom: Haut wie Plastik, Wachs oder Porzellan
Lösung: Arbeite mit Ebenenmasken und reduzierter Deckkraft. Bei 100% muss noch Hautstruktur sichtbar sein.
Symptom: Augen sehen unnatürlich weiß oder leuchtend aus
Lösung: Augenweiß sollte NIE reines Weiß sein. Ziel: Aufhellen, nicht bleichen.
Symptom: D&B passt nicht zur originalen Beleuchtung
Lösung: Analysiere die Lichtquelle. Verstärke existierende Highlights/Schatten, erfinde keine neuen.
Symptom: Halos um Kanten, unnatürlich knackige Details
Lösung: Schärfe nur auf separater Ebene, maskiere Hautbereiche aus, arbeite mit reduzierter Deckkraft.
Symptom: Unnatürliche Effekte, inkonsistente Bereiche
Lösung: KI ist Werkzeug, kein Ersatz. IMMER manuell nacharbeiten.
Symptom: Matschige, leblose Haut
Lösung: Weichzeichnen ist nicht Retusche. Weichzeichnen ist Kapitulation mit Gaußschem Nebel.
Symptom: Bei 300% sieht jeder aus wie Mondlandschaft
Lösung: Retuschiere für das Ausgabeformat, nicht für die Pixel-Peeping-Olympiade.
Symptom: Radioaktives Leuchten
Lösung: Natürliches Weiß ist nie reines Weiß. Subtilität!
Symptom: Unheimliche Perfektion
Lösung: Gesichter leben von kleinen Asymmetrien.
Symptom: Betriebsblindheit
Lösung: Nach 20 Minuten 5 Minuten Pause. Pausen sind Qualitätskontrolle.
Symptom: Orientierungslosigkeit
Lösung: Studiere Beauty-Kampagnen, Editorials, hochwertige Magazine, seriöse Retusche-Portfolios.
Symptom: Seelenlose Bilder
Lösung: FS, D&B, Plugins, KI – alles egal, wenn das Bild am Ende keine Seele hat.
Ziel: Natürliche, glaubwürdige Verbesserung
Typisch:
Ziel: Makellose, aber lebendige Haut
Typisch:
Ziel: Stil, Haltung, Geschichte
Typisch:
Für künstlerische Bildwelten gilt:
High-End muss nicht steril sein. High-End kann dunkel, roh, poetisch, dreckig und trotzdem technisch exzellent sein.
Export:
Export:
Was am Handy sexy aussieht, kann auf 60 × 90 cm plötzlich aussehen wie ein Unfall mit Poren, Stempelspuren und falschem Hautton.
Für große Prints gilt:
Wenn du neu bist, starte nicht mit 50 Techniken gleichzeitig.
Der Einsteiger-Workflow:
Lass Frequency Separation am Anfang weg. Lerne zuerst sehen. Technik kommt danach.
Nimm ein Portrait und retuschiere es zweimal:
Dann vergleiche bei 100% und als Gesamtbild.
Du wirst sehen: Die langsame Version hat mehr Leben.
Auch die beste Technik nützt nichts ohne das richtige Equipment.
Ohne kalibrierten Monitor arbeitest du im Nebel.
Empfohlene Monitore:
Kalibrierungs-Tools 2026:
Regel: Regelmäßig kalibrieren — für professionelle Retusche mindestens monatlich, bei farbkritischen Jobs zusätzlich vor wichtigen Print- oder Kundenabgaben.
Für ernsthafte High-End-Retusche ist ein Grafiktablett dringend empfehlenswert. Mit Maus geht es theoretisch, aber langsam, unpräzise und unnötig qualvoll.
Die Drucksensitivität ist beim D&B dein wichtigstes Werkzeug.
Empfehlungen:
Warum ein Tablet? Druckempfindlichkeit ermöglicht natürlichere Retusche. D&B mit der Maus ist wie Malen mit einem Ziegelstein.
Loupedeck / Stream Deck:
Erstelle eine Schwarzweiß-Einstellungsebene ganz oben. Schalte sie regelmäßig ein, um Tonwert-Probleme zu sehen, die in Farbe verborgen bleiben.
Nach der Retusche: Reduziere die Deckkraft ALLER Retusche-Ebenen um 50%. Wenn es jetzt zu wenig ist, gehe auf 70%. Du wirst überrascht sein, wie oft 50% perfekt ist.
Nach 20 Minuten intensiver Retusche gewöhnt sich dein Auge an Änderungen. 5-Minuten-Pause = frischer Blick.
Statt Ebenen ein/auszuschalten (verwirrt das Auge), arbeite mit Schnappschüssen im Protokoll. Springe zwischen „Vorher“ und „Nachher“.
Erstelle eine Sammlung von High-End-Beauty-Bildern, die dir gefallen. Analysiere sie: Wie ist die Hautstruktur? Wie stark sind D&B? Das schult deinen Blick.
Spiegle das Bild horizontal (Bild > Bildrotation > Arbeitsfläche horizontal spiegeln). Fehler werden plötzlich brutal sichtbar.
Wenn möglich, arbeite in 16-Bit-Farbtiefe. Mehr Tonwertabstufungen = sauberere Übergänge.
Speichere verschiedene Entwicklungsstufen als separate PSD-Dateien. Du kannst so jederzeit zurück.
Phlearn:
Pratik Naik (Solstice Retouch):
Piximperfect:
Julia Kuzmenko McKim:
Nino Batista:
Udemy:
KelbyOne:
RGG EDU:
PRO EDU:
„Professional Portrait Retouching Techniques for Photographers“ – Scott Kelby
„The Adobe Photoshop Lightroom Classic CC Book“ – Scott Kelby
Behance (Retouching):
Wenn du High-End-Beauty-Retusche wirklich lernen willst, arbeite primär in Photoshop von Hand.
Nicht, weil Photoshop magisch ist. Sondern weil du dort maximale Kontrolle hast.
Nutze KI und Plugins als Assistenten, nicht als Chef.
…nicht den Leuten, die jeden Button kennen. Sie gehört den Leuten, die sehen können.
Denn Beauty-Retusche ist am Ende nicht Softwarewissen. Es ist Bildgefühl mit chirurgischer Disziplin.
Oder anders gesagt:
Der Anfänger glättet Haut. Der Profi formt Licht.
„Perfektioniere die Person, nicht das Pixel. Dein Ziel ist es, die beste Version der realen Person zu zeigen, nicht eine computergenerierte Fantasie.“
Die Technologie entwickelt sich rasant weiter, und 2026 haben wir unglaubliche KI-Tools zur Verfügung.
Aber die Grundlagen bleiben zeitlos:
2026 ist Retusche schneller geworden. Bequemer. Automatisierter. Man kann mit einem Klick Dinge tun, für die man früher Stunden gebraucht hat.
Aber genau deshalb wird echtes Handwerk wertvoller.
Jeder kann Haut weichzeichnen. Jeder kann KI über ein Gesicht laufen lassen. Jeder kann ein Plugin kaufen.
Nicht jeder kann entscheiden, wann genug ist.
High-End-Beauty-Retusche bedeutet:
Du entfernst nicht das Menschliche. Du entfernst nur das, was vom Bild ablenkt.
Die Haut bleibt Haut. Das Licht wird geführt. Die Farbe wird beruhigt. Die Form wird veredelt.
Und am Ende steht kein neues Gesicht, sondern ein stärkeres Bild.
Das ist der Unterschied zwischen Bearbeitung und Kunsthandwerk.
Und genau dort beginnt die echte Retusche.
In einer Welt, die mit generischen, glattgebügelten KI-Gesichtern überflutet wird, ist die manuelle, charaktererhaltende Retusche wertvoller denn je.
Echte High-End-Retusche bedeutet heute nicht „perfekt aussehen“, sondern „echt aussehen – an einem absolut fantastischen Tag“.
Viel Erfolg bei deiner Retusche-Reise! 🎨
Über den Autor:
Brownz Art arbeitet seit Jahren mit digitaler Bildbearbeitung, Photoshop, Synthography, Composing und künstlerischer Retusche. Dieser Artikel verbindet praktische Bildbearbeitungserfahrung mit aktueller Recherche zum Stand 2026.
| Tool | Link | Beschreibung |
|---|---|---|
| Adobe Photoshop | adobe.com/photoshop | Industriestandard mit Firefly-KI (GenFill, Expand), Neural Filters, umfassende Retusche-Tools, neue nicht-destruktive Adjustment-Layer |
| Affinity Photo | affinity.serif.com | Nach Canva-Übernahme als neue All-in-one-Plattform kostenlos positioniert; ältere V2-Apps bei Bestandskunden weiter nutzbar |
| Capture One | captureone.com | Führend bei RAW-Workflow, Hauttönen (Skin Tone Uniformity), Tethering, seit V16.6 AI-gestützte Retouch-Faces-Funktionen |
| GIMP 3.0 | gimp.org | Kostenlose Open-Source-Alternative, modernisiert 2025 mit nicht-destruktiven Filtern, besserer PSD-Kompatibilität |
| Feature | Link | Beschreibung |
|---|---|---|
| Entfernen-Werkzeug | helpx.adobe.com/photoshop/remove-tool | KI-gestützte Objektentfernung, 2026 deutlich verbessert |
| Frequency Separation | adobe.com/frequency-separation | Offizielles Adobe-Tutorial zur Frequenztrennung |
| High Pass Filter | adobe.com/high-pass-filter | Schärfung mit High-Pass-Filter erklärt |
| Feature | Link | Beschreibung |
|---|---|---|
| Heal Tool / Repairing Layers | support.captureone.com/heal-tool | Repairing Layers im Detail |
| Repairing Layers Übersicht | support.captureone.com/repairing-layers | Komplette Übersicht Repairing Layers |
| Retouching & Session Tools | captureone.com/whats-new | Neueste Retusche-Features inkl. AI-Funktionen |
| Release Notes | support.captureone.com/release-notes | Aktuelle Release Notes mit neuen Features |
| Ressource | Link | Beschreibung |
|---|---|---|
| Produktseite | affinity.serif.com | Offizielle Produktseite, neue kostenlose Plattform |
| Frequency Separation | affinity.studio/frequency-separation | Frequency Separation in Affinity Photo |
| Ressource | Link | Beschreibung |
|---|---|---|
| GIMP 3.0 User Manual | docs.gimp.org/3.0 | Komplettes Handbuch GIMP 3.0 |
| Heal Tool | docs.gimp.org/heal-tool | Heal Tool erklärt |
| Resynthesizer Plugin | github.com/resynthesizer | Heal Selection Plugin für GIMP |
| Tool | Link | Beschreibung |
|---|---|---|
| Evoto AI | evoto.ai | Spezialisierte KI-Lösung für Portrait-, Event-, Headshot- und Serienretusche; kombiniert Culling, Farblooks, Batch-Verarbeitung |
| Luminar Neo | skylum.com/luminar | KI-basierte Gesichts- und Hautverbesserung (Face AI, Skin AI); Abo-/Lizenzmodelle variieren |
| Plugin/Panel | Link | Beschreibung |
|---|---|---|
| Retouch4me | retouch4.me | KI-Plugin-Suite: Heal, Dodge & Burn, Eye Brilliance, White Teeth, Stray Hairs etc.; Preise nach Modul/Nutzungsmodell |
| Retouch4me Produkte | retouch4.me/products | Komplette Plugin-Liste |
| Beauty Retouch Panel | retouchingacademylab.com/br-uxp | Professionelles Panel von Retouching Academy Lab mit Ein-Klick-Aktionen; Preise auf Herstellerseite prüfen |
| DxO Nik Collection | nikcollection.dxo.com | Kreative Plugin-Suite: Viveza (selektive Farb-/Tonwertarbeit), Color Efex, Silver Efex |
| Nik Viveza | nikcollection.dxo.com/viveza | Selektive Farb- und Tonwertarbeit |
| Nik What’s New | nikcollection.dxo.com/whats-new | Neueste Features Nik Collection |
| Portraiture 4 | imagenomic.com/portraiture | Intelligente Hautglättung, präzise Masken; offiziell 199,95 USD (Einzelplugin), Bundlepreise variieren |
| Produkt | Link | Beschreibung |
|---|---|---|
| Wacom Intuos | wacom.com/intuos | Einsteiger-Grafiktablett, ab ca. 80€ |
| Wacom Intuos Pro | wacom.com/intuos-pro | Fortgeschrittenen-Tablet, ab ca. 300€ |
| Wacom Cintiq | wacom.com/cintiq | Display-Tablet für Profis, ab ca. 800€ |
| Loupedeck | loupedeck.com | Konsolen zur Beschleunigung von Photoshop-Befehlen |
| Calibrite ColorChecker Display | calibrite.com | Professionelle Monitor-Kalibrierung (Nachfolger X-Rite Fotolinie) |
| Datacolor SpyderX | datacolor.com/spyderx | Monitor-Kalibrierung |
| Kanal/Ressource | Link | Beschreibung |
|---|---|---|
| Phlearn (YouTube) | youtube.com/phlearn | Umfassende Photoshop-Tutorials, Beauty-Retusche, einsteigerfreundlich |
| Piximperfect (YouTube) | youtube.com/piximperfect | Unverzichtbare, einsteigerfreundliche Photoshop-Tutorials, sehr klare Erklärungen |
| Pratik Naik (Solstice Retouch) | solsticeretouch.com | High-End-Techniken, professioneller Workflow, Tutorials, Workshops |
| Nino Batista | ninobatista.com | Spezialist für Hauttöne, High-End-Workflows |
| Julia Kuzmenko McKim | juliakuzmenkomckim.com | Beauty-Retusche-Spezialistin, professionelle Techniken |
| Plattform/Kurs | Link | Beschreibung |
|---|---|---|
| KelbyOne | kelbyone.com | Abo-Modell mit hunderten Retusche-Tutorials, Scott Kelby und Top-Instruktoren |
| RGG EDU | rggedu.com | Professionelle Retusche-Kurse von Branchenexperten, sehr detailliert |
| PRO EDU | proedu.com | High-End-Kurse, Workflow-Optimierung, Panels und Presets |
| Udemy Portrait Retouching | udemy.com | Diverse Kurse zur Portrait-Retusche, oft im Angebot, auch deutschsprachig |
| Plattform | Link | Beschreibung |
|---|---|---|
| Behance (Retouching) | behance.net/retouching | Portfolio-Plattform, aktuelle Trends der Branche |
| Instagram #beautyretouching | instagram.com/explore/tags/beautyretouching | Community, Inspiration, Trends |
| Buch | Autor | Beschreibung |
|---|---|---|
| „Professional Portrait Retouching Techniques for Photographers Using Photoshop“ | Scott Kelby | Der Klassiker, Schritt-für-Schritt-Anleitungen |
| „The Adobe Photoshop Lightroom Classic CC Book for Digital Photographers“ | Scott Kelby | RAW-Entwicklung, wichtige Basis |
Hinweis zu Preisen: Software- und Plugin-Preise ändern sich regelmäßig durch Aktionen, Updates und regionale Unterschiede. Alle Preisangaben sind Richtwerte Stand 2026. Bitte aktuelle Preise direkt auf den Herstellerseiten prüfen.
Kuratiert: Diese Liste verbindet praktische Erfahrung mit aktueller Recherche zum Stand 2026.
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