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Ein guter Farblook kann aus einer sauberen Aufnahme ein unverwechselbares Bild machen.
Er kann Hauttöne harmonisieren, Farben zusammenführen, Kontraste formen und einer kompletten Serie eine erkennbare visuelle Handschrift geben. Genau deshalb gehören Lightroom- und Camera-Raw-Presets heute zu den wichtigsten Werkzeugen für Fotografen, Retuscheure, Content-Produzenten und digitale Künstler.
Das Problem ist nur:
Preset-Pakete gibt es inzwischen wie Sand am Meer.
Viele davon sehen auf den Werbebildern großartig aus, funktionieren auf den eigenen Fotos aber überhaupt nicht. Andere wurden vor Jahren erstellt, enthalten veraltete Dateiformate oder erzeugen Farblooks, die bereits nach dem dritten Bild auseinanderfallen.
Diese aktuelle Sammelliste zeigt deshalb nicht einfach möglichst viele Anbieter, sondern die derzeit interessantesten kostenlosen und kostenpflichtigen Quellen für hochwertige Farblooks.
Geprüft wurden unter anderem:
Recherche- und Preisstand: 27. Juli 2026
Preise und Rabattaktionen können sich jederzeit ändern.
Wenn von Photoshop-Presets für Farblooks gesprochen wird, sind damit meistens keine klassischen Photoshop-Aktionen gemeint.
In der Regel handelt es sich um Adobe-Camera-Raw-Presets.
Adobe Camera Raw ist die RAW-Entwicklung, die sich beim Öffnen einer RAW-Datei in Photoshop startet und zusätzlich als Camera-Raw-Filter innerhalb von Photoshop verwendet werden kann.
Moderne Lightroom- und Camera-Raw-Presets verwenden normalerweise das Format:
.XMP
Diese XMP-Presets können je nach Anbieter und enthaltenen Funktionen häufig in folgenden Programmen verwendet werden:
Lightroom-Presets speichern unter anderem Einstellungen für Belichtung, Kontrast, Gradationskurven, Farbmischer, Color Grading, Details, Effekte und Kalibrierung. Adobe führt in Lightroom die Bereiche „Empfohlen“, „Premium“ und „Deine“ für solche Presets.
In der Regel: ja.
Das ist ein wichtiger Unterschied zu Photoshop-Aktionen.
Eine Photoshop-Aktion kann Befehle und Ebenennamen enthalten, die von der Sprache der Benutzeroberfläche abhängig sind. Ein modernes XMP-Preset speichert dagegen überwiegend Entwicklungswerte und Farbparameter.
Deshalb funktionieren seriös erstellte Lightroom- und Camera-Raw-Presets normalerweise unabhängig davon, ob Lightroom oder Photoshop auf Deutsch, Englisch oder einer anderen Sprache läuft.
Trotzdem kann es Einschränkungen geben.
.lrtemplate-Preset vor.Adobe Lightroom Classic kann aktuelle Presets und komplette ZIP-Pakete direkt über das Presets-Bedienfeld importieren. Importierte Presets erscheinen anschließend in der Gruppe „Benutzervorgaben“.
Der Anbieter nennt aktuelle Lightroom-Versionen, Lightroom Classic und Adobe Camera Raw ausdrücklich.
Die Presets liegen als XMP-Dateien vor oder werden über einen eigenen Installer aktuell gehalten.
Die Presets funktionieren grundsätzlich in Lightroom, aber der Anbieter macht keine klare Angabe zu aktuellen Versionen, Camera Raw, benötigten Profilen oder Lightroom Mobile.
Sehr alte Downloads, undokumentierte Community-Pakete, fehlende Lizenzangaben oder reine DNG-Workarounds ohne Desktop-Version.
Direktlink:
https://www.adobe.com/products/photoshop-lightroom/lightroom-presets.html
Adobe selbst bietet bereits eine große Auswahl an integrierten Farblooks sowie zusätzliche kostenlose Presets von Fotografen und Kreativen.
In Lightroom stehen je nach Version folgende Bereiche zur Verfügung:
Der große Vorteil:
Die integrierten Presets stammen direkt aus dem Adobe-System und werden mit Lightroom aktualisiert. Damit besteht das geringste Risiko, dass Dateiformate oder Funktionen nicht mehr unterstützt werden.
Adobe bietet auf seiner Preset-Seite außerdem kostenlose Downloads für unterschiedliche Themen an, darunter Street Photography, Haustiere, Natur und weitere Fotogenres.
Besonders geeignet für:
Einsteiger, Porträt, Landschaft, Street Photography, Social Media und schnelle Grundlooks.
Preis:
Viele Presets sind in Lightroom beziehungsweise im Creative-Cloud-Abo enthalten.
Zusätzliche Adobe-Presets werden teilweise kostenlos angeboten.
Kompatibilität:
GRÜN.
Direkt für aktuelle Adobe-Versionen entwickelt.
Mein Urteil:
Bevor man für irgendein Mega-Bundle mit 8.000 angeblich professionellen Looks bezahlt, sollte man zuerst die integrierten Adobe-Presets testen.
Viele davon sind inzwischen erheblich besser als ihr Ruf.
Direktlink:
RNI gehört seit Jahren zu den renommiertesten Quellen für Filmlooks.
Die Farblooks basieren nicht nur auf frei erfundenen Filtern, sondern auf digitalisierten und analysierten analogen Filmmaterialien. Angeboten werden unter anderem Simulationen klassischer Farbnegativ-, Dia-, Schwarzweiß- und Sofortbildfilme.
RNI All Films 5 verwendet profilbasierte Filmlooks für Lightroom und Adobe Camera Raw. Dadurch wird nicht nur eine Reihe sichtbarer Regler verändert, sondern bereits die grundlegende Farbwiedergabe beeinflusst.
Laut Anbieter funktionieren die Produkte sowohl in Lightroom als auch in Photoshop über Adobe Camera Raw.
RNI All Films 5 Demo
Kostenlos.
Ideal, um die Qualität und die Kompatibilität mit der eigenen Kamera zu testen.
RNI All Films 5 Lite
96 US-Dollar.
RNI All Films 5 Pro
192 US-Dollar.
RNI Aerochrome
96 US-Dollar.
Bei Käufen innerhalb der Europäischen Union kann zusätzlich die jeweilige Umsatzsteuer berechnet werden.
Besonders geeignet für:
Kompatibilität:
GRÜN.
Lightroom und Photoshop ACR werden ausdrücklich unterstützt.
Mein Urteil:
RNI ist einer der besten Anbieter, wenn ein Look tatsächlich wie fotografischer Film wirken soll und nicht nur wie ein Instagram-Filter mit ausgewaschenem Schwarz.
Das kostenlose Demopaket sollte man unbedingt ausprobieren.
Direktlink:
https://mastinlabs.com/collections/lightroom-presets
Mastin Labs ist vor allem bei Hochzeits-, Familien- und Porträtfotografen beliebt.
Der Anbieter konzentriert sich auf eine möglichst realistische Wiedergabe bekannter Filmtypen. Dazu gehören unter anderem Looks, die an Kodak Portra, Fuji-Filme und klassische Schwarzweißfilme angelehnt sind.
Das Ziel ist nicht, ein Bild möglichst spektakulär zu verfärben. Die Presets sollen digitale Aufnahmen so angleichen, dass sie gemeinsam mit analog fotografierten Bildern in einer Serie funktionieren können.
Mastin Labs beschreibt seine Presets als auf echten Filmscans basierende Filmlooks und verkauft sie als einmaligen Kauf. Aktualisierte Versionen bleiben anschließend im Kundenkonto verfügbar.
Ein einzelnes Desktop-Preset-Paket:
69 US-Dollar im überprüften Aktionspreis, regulär 99 US-Dollar.
Zwei Pakete:
119 US-Dollar.
Drei Pakete:
159 US-Dollar.
Mobile Profile werden teilweise separat angeboten. Ein mobiles Lifestyle-Paket wurde beim Check für 21 statt 30 US-Dollar angeboten.
Besonders geeignet für:
Kompatibilität:
GRÜN bis GELB.
Aktuelle Lightroom-Pakete werden angeboten. Vor dem Kauf sollte dennoch geprüft werden, ob Desktop, Mobile oder Video-LUTs gewählt wurden.
Mein Urteil:
Sehr gut für Fotografen, die natürliche Hautfarben und eine ruhige, hochwertige Bildsprache brauchen.
Für extreme Fashion-Farben oder experimentelle Kunstlooks ist Mastin Labs weniger gedacht.
Direktlink:
DVLOP arbeitet mit bekannten Fotografen zusammen und entwickelt Presets, die über eigene Kameraprofile möglichst konsistente Ergebnisse mit verschiedenen Kameramarken liefern sollen.
Das ist besonders für Fotografen interessant, die mit Sony, Canon, Nikon, Fujifilm oder mehreren Kamerasystemen gleichzeitig arbeiten.
Laut DVLOP erkennen die Presets das verwendete Kameramodell und verwenden passende Dateien, um einen Look über unterschiedliche Kameras hinweg möglichst einheitlich wiederzugeben.
Je nach Kollektion kommen zusätzlich zum eigentlichen Farblook folgende Elemente hinzu:
Eric Floberg 606:
125 US-Dollar.
Unterstützt laut Produktseite Lightroom Classic ab Version 4, Adobe Camera Raw ab Version 10.3 und Lightroom Desktop beziehungsweise Mobile.
Jose Villa – For the Love of Film Fuji:
249 US-Dollar.
Jose Villa – For the Love of Film Kodak:
249 US-Dollar.
Jose Villa Studio:
295 US-Dollar.
Besonders geeignet für:
Kompatibilität:
GRÜN.
Bei den meisten Produktseiten werden unterstützte Adobe-Versionen genau aufgeführt.
Mein Urteil:
DVLOP gehört qualitativ zur Oberklasse, ist aber preislich ebenfalls dort angesiedelt.
Ein Paket für 249 oder 295 US-Dollar kauft man nicht, weil das Vorschaubild hübsch aussieht. Man kauft es, wenn der Look zur eigenen Produktion und zum eigenen Kamerasystem passt.
Direktlink:
https://archipelagopresets.com
Archipelago ist besonders stark bei modernen, stimmungsvollen Farblooks.
Viele Kollektionen bewegen sich zwischen analoger Fotografie, Editorial, Fine Art, Hochzeit und dunkleren Cinematic-Looks.
Die neueren Foundation-Pakete sind keine einfachen Ein-Klick-Filter. Sie arbeiten als mehrstufiges System aus Grundpreset, Profilen, Werkzeugen und spezialisierten Anpassungen. Dadurch lässt sich ein Look wesentlich genauer auf ein Bild abstimmen.
Creative Looks:
Einzelne Looks werden teilweise ab 20 US-Dollar angeboten.
Quest-Mitgliedschaft:
Ab 10 US-Dollar pro Monat.
Dabei kann jeden Monat eine komplette Preset-Kollektion aus einer umfangreichen Bibliothek gewählt werden. Die ausgewählten Kollektionen bleiben laut Anbieter dauerhaft erhalten.
Archipelago Society:
15 US-Dollar jährlich.
Mitglieder erhalten je nach Produkt Rabatte von bis zu 50 Prozent.
Besonders geeignet für:
Kompatibilität:
GRÜN bis GELB.
Aktive und aktuelle Produktlinien. Bei älteren Kollektionen sollte trotzdem die jeweilige Produktbeschreibung geprüft werden.
Mein Urteil:
Eine der spannendsten Adressen für Fotografen, die keine sterile Standardästhetik wollen.
Die Looks haben Charakter, können bei falscher Anwendung aber auch schnell zu stark werden.
Direktlink:
PresetLove ist eine der größten kostenlosen Preset-Sammlungen.
Die Seite bietet nach eigener Angabe mehr als 300 Presets für Desktop und Mobile. Die Kategorien reichen von Porträt und Fashion über Film, Schwarzweiß, Landschaft, Reise, Street Photography, Food und Immobilien bis zu saisonalen Farblooks.
Viele Presets lassen sich einzeln herunterladen. Zusätzlich werden größere Pakete angeboten.
Besonders geeignet für:
Preis:
Ein großer Teil ist kostenlos.
Zusätzlich werden kostenpflichtige Gesamtpakete angeboten.
Kompatibilität:
GELB.
Desktop und Mobile werden genannt. Trotzdem sollte bei älteren Einzelpresets geprüft werden, ob XMP-, DNG- oder ältere LRTemplate-Dateien enthalten sind.
Mein Urteil:
Eine hervorragende Spielwiese.
Nicht jedes Preset ist ein professioneller Produktionslook, aber die Auswahl ist groß und kostenlos. Damit eignet sich PresetLove hervorragend, um herauszufinden, welche Farbwelten überhaupt zur eigenen Fotografie passen.
Direktlink:
https://fixthephoto.com/free-lightroom-presets
FixThePhoto bietet eine der größten frei zugänglichen Lightroom-Sammlungen.
Nach Angaben der Seite stehen mehr als 500 kostenlose Presets zur Verfügung. Unterstützt werden Lightroom CC, Lightroom Classic, ältere Lightroom-Versionen und Lightroom Mobile. Die Presets sind für RAW- und JPEG-Dateien gedacht.
Besonders umfangreich sind die Kategorien:
Preis:
Mehrere hundert Presets kostenlos.
Zusätzlich werden kommerzielle Bundles und Dienstleistungen angeboten.
Kompatibilität:
GELB.
Breite Versionsunterstützung wird genannt. Bei der enormen Menge sollte trotzdem jedes Paket einzeln geprüft werden.
Mein Urteil:
Sehr viel kostenloses Material, besonders für Porträt und Fashion.
Der Nachteil ist derselbe wie bei großen Gratisbibliotheken generell: Masse ersetzt keine eigene Auswahl. Einige Looks sind brauchbar, andere sind deutlich zu stark oder stilistisch veraltet.
Direktlink:
https://www.on1.com/free/lightroom-presets
ON1 entwickelt mit ON1 Photo RAW eine eigene Bildbearbeitungssoftware, bietet aber zusätzlich kostenlose Presets für Lightroom an.
Der Vorteil gegenüber anonymen Downloadseiten liegt in der klaren Herkunft. Die Downloads stammen von einem etablierten Softwareanbieter und werden als Lightroom-Presets angeboten.
Besonders geeignet für:
Preis:
Kostenlos.
Für den Download kann eine Registrierung oder E-Mail-Adresse erforderlich sein.
Kompatibilität:
GRÜN bis GELB.
Aktive Herstellerseite. Trotzdem vor dem Import die jeweilige Paketbeschreibung lesen.
Mein Urteil:
Eine gute kostenlose Quelle für Nutzer, die keine Presets von völlig unbekannten Webseiten laden möchten.
Direktlink:
PSD Stack bietet mehrere hundert kostenlose Presets und aktualisiert die Sammlung weiterhin.
Die Seite nennt ausdrücklich Lightroom Desktop, Lightroom Mobile, Lightroom Classic, Photoshop Camera Raw sowie ältere Lightroom-Versionen als kompatibel. Die Sammlung wurde zuletzt im Juli 2026 aktualisiert.
Besonders geeignet für:
Preis:
Kostenlos.
Kompatibilität:
GRÜN bis GELB.
Camera Raw und aktuelle Lightroom-Versionen werden ausdrücklich genannt.
Mein Urteil:
Eine der interessantesten Gratisquellen, wenn Presets sowohl in Lightroom als auch in Camera Raw genutzt werden sollen.
Wie bei allen großen Sammlungen gilt: Nicht alles gleichzeitig installieren. Sonst besteht das Presets-Menü bald aus einem digitalen Flohmarkt.
Direktlink:
https://elements.envato.com/add-ons/lightroom+preset
Envato Elements enthält eine sehr große Zahl an Lightroom-Presets aus unterschiedlichen Kategorien:
Die Qualität hängt vom jeweiligen Autor ab. Viele aktuelle Produkte werden als XMP-Dateien angeboten und enthalten eine Dokumentation.
Das Einzelabo beginnt bei jährlicher Abrechnung ab 16,50 US-Dollar pro Monat.
In der österreichischen beziehungsweise europäischen Anzeige wurden beim Check auch Angebote ab 14,50 Euro pro Monat dargestellt.
Besonders geeignet für:
Kompatibilität:
GELB.
Bei jedem Produkt einzeln prüfen, ob XMP, LRTemplate oder DNG enthalten ist und welche Adobe-Version unterstützt wird.
Mein Urteil:
Envato lohnt sich nicht für ein einziges Preset.
Es lohnt sich, wenn regelmäßig Presets, Vorlagen, Grafiken, Schriften, Videos und andere Kreativ-Assets benötigt werden.
Direktlink:
Creative Market ist eine Plattform für digitale Produkte unabhängiger Anbieter.
Das Angebot reicht von einzelnen Farblooks bis zu Paketen mit mehreren hundert Lightroom-Presets.
Ein überprüftes Bundle enthielt beispielsweise 260 Presets aus 37 Kollektionen und wurde für 40 US-Dollar angeboten. Solche Mengenangebote klingen spektakulär, sagen aber zunächst nichts über die tatsächliche Qualität aus.
Besonders geeignet für:
Preis:
Je nach Anbieter und Paket.
Kleine Pakete beginnen oft im niedrigen zweistelligen Bereich. Große Bundles können erheblich teurer sein.
Mitglieder erhalten je nach Abo Rabatte und monatliche Gratisprodukte.
Kompatibilität:
GELB bis ROT.
Vollständig abhängig vom jeweiligen Anbieter.
Mein Urteil:
Creative Market kann sehr gute Presets enthalten. Es gibt aber keine einheitliche Qualitätskontrolle für Farbwiedergabe, Hauttöne oder aktuelle Adobe-Versionen.
Nur Produkte kaufen, die klare Vorher-nachher-Beispiele und genaue Kompatibilitätsangaben enthalten.
Ein Preset ist keine fertige Bildbearbeitung.
Der gleiche Look kann auf zwei verschiedenen Bildern völlig unterschiedlich wirken.
Das liegt unter anderem an:
Ein Preset, das auf einem hell belichteten Hochzeitsfoto mit Pastellfarben entwickelt wurde, wird auf einem unterbelichteten Nachtporträt nicht plötzlich denselben Look erzeugen.
Professionelle Presets sind deshalb meistens Ausgangspunkte, keine fertigen Endergebnisse.
Nach dem Preset sollten normalerweise zuerst nur zwei Werte angepasst werden:
Viele gute Presets sind darauf ausgelegt, dass genau diese beiden Parameter anschließend an das jeweilige Foto angepasst werden.
Erst danach sollte beurteilt werden, ob Kontrast, Sättigung, Hautfarbe oder Gradationskurve korrigiert werden müssen.
Haut sollte nicht plötzlich orange, grau, magenta oder grün werden.
Alle Regler müssen nach dem Anwenden weiterhin anpassbar sein.
Details in Lichtern und Schatten sollten erhalten bleiben.
Hochwertige Pakete enthalten passende Profile oder unterstützen verschiedene Kameramodelle.
Der Look sollte auf einer kompletten Serie funktionieren und nicht nur auf einem einzigen Vorher-nachher-Werbebild.
Aktuelle XMP-Presets sind für Lightroom und Camera Raw meist die beste Wahl.
Ein seriöses Paket erklärt genau, welche Dateien importiert werden müssen.
Übertriebene Klarheit, Struktur und Schärfung machen ein Bild nicht automatisch hochwertiger.
Ein Paket mit 5.000 Presets klingt beeindruckend.
In der Praxis enthält es häufig zahllose beinahe identische Varianten, alte Dateien, extreme Effekte und viele Looks, die niemals verwendet werden.
Keine Dateien aus anonymen Google-Drive-Ordnern, dubiosen Foren oder offensichtlich fremd hochgeladenen Paketen installieren.
Bekannte Premium-Pakete werden häufig illegal weitergegeben.
Abgesehen von der rechtlichen Frage besteht bei fremden ZIP-Dateien immer ein Sicherheitsrisiko.
Ein Anbieter sollte den Look auf mehreren Bildern und unterschiedlichen Motiven zeigen.
Wenn alle Beispiele bei identischem Licht, identischer Hautfarbe und identischer Location fotografiert wurden, sagt das wenig über die Alltagstauglichkeit aus.
Ein Farblook sollte keine Beauty-Retusche ersetzen.
Adobe erlaubt in Lightroom Classic ausdrücklich den Import einzelner Preset-Dateien oder kompletter ZIP-Pakete.
Importierte Presets erscheinen anschließend im Bereich „Deine“ beziehungsweise unter den Benutzervorgaben.
Alternativ:
Durch die Verwendung auf einem Smartobjekt bleibt der Camera-Raw-Filter nachträglich veränderbar.
Aktuelle Lightroom-Mobile-Versionen können je nach Betriebssystem XMP-, DNG- oder ältere LRTemplate-Dateien importieren.
Adobe beschreibt den direkten Import über den Bereich „Presets“ und die Option „Presets importieren“. Selbst erstellte Presets können bei aktivem Adobe-Abo über Geräte hinweg synchronisiert werden.
Für einen stabilen Workflow ist es meist einfacher, Desktop-Presets zunächst in Lightroom Desktop zu importieren und anschließend über das Adobe-Konto mit Lightroom Mobile zu synchronisieren.
Wer zunächst kostenlose und technisch sichere Presets ausprobieren möchte, sollte in dieser Reihenfolge beginnen:
Für professionelle Filmlooks sind derzeit besonders interessant:
Für Fashion, Fine Art und kreative Editorial-Looks:
Gute Presets können einen Workflow erheblich beschleunigen.
Sie können helfen, eine Serie farblich zusammenzuführen und einen wiedererkennbaren Stil aufzubauen.
Sie ersetzen aber weder gutes Licht noch eine saubere Belichtung oder ein Verständnis für Farbe.
Der häufigste Fehler besteht darin, immer neue Preset-Pakete zu kaufen, statt drei oder vier gute Looks wirklich zu beherrschen.
Ein professioneller Fotograf braucht keine 5.000 Presets.
Er braucht wenige verlässliche Farblooks, die zu seiner Kamera, seinen Motiven und seiner künstlerischen Handschrift passen.
Das beste Preset ist nicht das spektakulärste.
Es ist das Preset, das auf einer kompletten Bildserie funktioniert, Hauttöne respektiert, ausreichend Spielraum für Anpassungen lässt und dem Bild einen Stil gibt, ohne das Bild zu zerstören.
Adobe – Presets in Lightroom Classic importieren
Presets zwischen Desktop und Mobile synchronisieren – Adobe
PresetLove:
PSD Stack:
Preset-Preise, Rabatte, Mitgliedschaften und enthaltene Dateien können sich jederzeit ändern.
Vor einem Kauf sollte immer geprüft werden:
Presets verändern die Entwicklungsparameter eines Bildes. Das Ergebnis hängt immer vom Ausgangsmaterial, von der Kamera, vom Licht und von der anschließenden individuellen Anpassung ab.
Presets sind ein guter Start, ersetzen aber keinen nachvollziehbaren Ablauf. Unter Photoshop lernen mit BROWNZ findest du meine vollständigen Lernwege und Archive.