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Kostenlose ON1-Presets,
LUTs, Pinsel & Texturen

Der verständliche Einsteiger-Guide mit geprüften, direkt anklickbaren Links

Ein redaktioneller Überblick für Fotograf:innen, Photoshop-Einsteiger und neugierige Bildbastler.

GEPRÜFT AM 31. JULI 2026 Alle im Dokument genannten ON1- und Adobe-Zielseiten waren beim Linkcheck erreichbar. Die eigentlichen Gratisdateien wurden nicht automatisiert heruntergeladen, weil ON1 dafür je nach Bereich ein E-Mail-Formular oder ein kostenloses Benutzerkonto verlangt. Das wird im Beitrag transparent gekennzeichnet.

Unabhängiger Beitrag. Keine bezahlte Kooperation mit ON1 oder Adobe.

Inhalt

1. Was ON1 tatsächlich kostenlos anbietet

2. Preset, LUT, Pinsel oder Textur – was ist was?

3. Die 107 Camera-Raw-Presets

4. Kostenlose Lightroom-Preset-Pakete

5. Kostenlose LUTs für Farblooks

6. Photoshop-Pinsel im ABR-Format

7. Texturen und Overlays

8. Die ON1 Creative Library

9. Der beste Einstieg ohne Chaos

10. Häufige Fehler und ehrliche Grenzen

11. Vollständiger Linkcheck

12. SEO-Block für WordPress

Der kurze Weg zur Startseite Der zentrale Einstieg ist die ON1-Seite für kostenlose Camera-Raw-Presets. Von dort führen die Navigation und weitere Landingpages zu Lightroom-Presets, LUTs, Pinseln und Texturen.

ON1: Free Camera Raw Presets öffnen

1. Was ON1 tatsächlich kostenlos anbietet

ON1 ist vor allem für Photo RAW, Effects und Resize AI bekannt. Daneben betreibt der Hersteller mehrere Gratisbereiche mit fertigen Looks und Gestaltungselementen. Das Angebot ist größer, als die erste Seite vermuten lässt: Es reicht von klassischen Camera-Raw- und Lightroom-Presets über LUTs bis zu Photoshop-Pinseln, Texturen und Overlays.

Für Einsteiger ist das grundsätzlich eine feine Spielwiese. Man kann verschiedene Bildsprachen testen, ohne sofort Geld für große Preset-Bundles auszugeben. Der Haken: Die Gratisinhalte liegen nicht alle in einer einzigen, logisch sortierten Bibliothek. Ein Teil wird über einzelne Landingpages und E-Mail-Formulare verteilt, ein anderer Teil steckt in der Creative Library und verlangt ein kostenloses ON1-Konto.

Wichtig vor dem Download „Kostenlos“ bedeutet hier nicht automatisch „ohne Anmeldung“. Bei vielen Paketen fragt ON1 E-Mail-Adresse, Land und eine Einwilligung ab. In der Creative Library ist eine Anmeldung erforderlich. Lies außerdem die aktuellen Nutzungsbedingungen, bevor du Assets in Kundenarbeiten, Verkaufsprodukten oder kommerziellen Composings einsetzt.

2. Preset, LUT, Pinsel oder Textur – was ist was?

Die Begriffe werden im Netz gern in einen Topf geworfen. Technisch sind es aber unterschiedliche Werkzeuge. Wer das versteht, spart sich später viel Frust.

WerkzeugWas es machtTypische ProgrammeGut für
PresetSpeichert konkrete Reglerwerte und teils Masken.Camera Raw, Lightroom, ON1 Photo RAWSchnelle Grundlooks und Serienbearbeitung
LUTÜbersetzt Farben und Tonwerte nach einer festen Zuordnung.Photoshop, Video-Apps, ON1; in Lightroom je nach VerpackungCinematic Looks und konsistente Farbwelten
PinselEine Malspitze mit Form, Struktur und Dynamik.Photoshop, ON1 Photo RAWWolken, Sterne, Frost, Masken und Composings
Textur / OverlayEine Bilddatei, die als Ebene über oder unter das Foto gelegt wird.Photoshop, GIMP und andere EbenenprogrammePapier, Filmstaub, Light Leaks, Metall und Atmosphäre
Faustregel Ein Preset ist ein Startpunkt, kein fertiges Bild. Eine LUT ist ein Farbgerüst, kein Belichtungsretter. Ein Pinsel malt, eine Textur liegt als Ebene im Bild. Wer alles auf 100 Prozent draufknallt, produziert keinen Stil – sondern digitalen Kartoffelsalat.

3. Die 107 kostenlosen Camera-Raw-Presets

Die von dir verlinkte Startseite bewirbt ein Paket mit 107 kostenlosen Camera-Raw-Presets für Photoshop CS6 beziehungsweise Creative Cloud. ON1 nennt unter anderem Cross-Process-Looks, Glow-Effekte, Tinting, Toner und Vignetten. Das ist ein breiter Werkzeugkasten für erste Experimente, von subtil bis ziemlich dramatisch.

107 Free Camera Raw Presets – zentrale Landingpage; E-Mail-Formular

Installation in aktuellen Camera-Raw-Versionen

1. Paket herunterladen: Das ON1-Formular ausfüllen und die ZIP-Datei auf dem Rechner speichern. ZIP zunächst nicht unnötig zerlegen, denn aktuelle Adobe-Dialoge können Preset- und Profilpakete direkt als ZIP importieren.

2. Camera Raw öffnen: In Photoshop ein RAW-Bild öffnen oder Camera Raw über einen passenden Workflow aufrufen.

3. Import starten: Im Vorgaben-Bedienfeld mit der rechten Maustaste klicken und „Profile und Vorgaben importieren“ wählen. Alternativ im Profil-Browser denselben Befehl verwenden.

4. Paket auswählen: Die heruntergeladene ZIP-Datei öffnen. Danach sollten die Presets in der Vorgabenliste auftauchen.

5. Bildweise prüfen: Belichtung, Weißabgleich, Hauttöne und Kontrast nach dem Preset kontrollieren. Ein guter Look darf das Bild verstärken, aber nicht auffressen.

Offizielle Adobe-Anleitung: Profile und Vorgaben in Camera Raw importieren

Kompatibilitäts-Hinweis ON1 nennt auf der Landingpage noch Photoshop CS6 und Creative Cloud. Für einen heutigen Workflow ist eine aktuelle Camera-Raw-Version trotzdem die vernünftigere Wahl. Alte Presets können grundsätzlich funktionieren, einzelne Parameter oder Darstellungen können sich aber zwischen Programmversionen unterscheiden.

4. Kostenlose Lightroom-Preset-Pakete

Der Lightroom-Bereich ist kein einzelner Download, sondern eine Sammlung verschiedener Pakete. ON1 nennt sowohl klassische Looks als auch neuere adaptive Presets, die mit KI-basierten Masken arbeiten. Gerade dort ist eine aktuelle Lightroom-Version wichtig: Alte Lightroom-Versionen können moderne Masken schlicht nicht verstehen.

ON1 Free Lightroom Presets – Übersicht – alle Pakete und Installationshinweise

Die interessantesten Pakete für Einsteiger

1. All Seasons Adaptive Presets: 40 saisonale Presets, die laut ON1 KI-Masken verwenden. Spannend für Landschaft und Natur, aber nur sinnvoll mit einer Lightroom-Version, die adaptive Presets und die benötigten Masken unterstützt.

2. Shotkit Allrounder: Ein universelleres Paket für Lightroom Classic und Mobile. Gute Wahl, wenn du noch keine klare Stilrichtung suchst, sondern mehrere Alltagssituationen testen willst.

3. Film Landscape: 20 filmisch gedachte Landschafts- und Reiselooks, darunter Sky-Enhancer-, Light-Leak- und Film-Roll-Anmutungen. Eher Charakter als sterile Perfektion.

4. Landscape Vibrations: 30 Presets plus 16 lokale Korrekturpinsel laut ON1. Ein umfangreicher Einstieg für kräftige Landschaftsbearbeitungen.

5. Grain & Film: Für analoge Körnung und Filmstimmung. Funktioniert am besten, wenn Belichtung und Farbe bereits sauber sind.

6. Spotlight: Ein Paket von Matt Kloskowski, das mit radialen Effekten die Blickführung unterstützt. Praktisch für Portraits, Details und ruhige Motive.

Faktencheck bei den Mengenangaben Bei den beiden „Signature Collection“-Paketen nennt ON1 auf unterschiedlichen Seiten abweichende Stückzahlen. Deshalb führe ich die Pakete hier auf, behandle die jeweilige aktuelle Downloadseite aber als maßgeblich. Die Zahl auf einer Übersichtsseite ist kein Naturgesetz.

Installation in Lightroom

In Lightroom Desktop lautet der offizielle Adobe-Weg: Datei > Profile und Vorgaben importieren. In Lightroom Classic findest du den Import im Entwickeln-Modul über das Vorgaben-Bedienfeld. Die Dateien können je nach Paket als ZIP, XMP oder als Lightroom-kompatible Preset-/Profilstruktur vorliegen.

Adobe-Hilfe: Benutzerdefinierte Presets und Profile in Lightroom installieren

5. Kostenlose LUTs für Farblooks

LUT steht für „Look-Up Table“. Vereinfacht gesagt legt eine LUT fest, wie vorhandene Farb- und Helligkeitswerte in neue Werte übersetzt werden. Sie ist deshalb stark für konsistente Farbwelten, aber schwach darin, ein falsch belichtetes Bild zu retten. Erst das Foto sauber machen, dann den Look setzen – nicht umgekehrt.

ON1 Free LUTs – Übersicht – LUT-Pakete in mehreren Stilrichtungen

Welche LUT-Pakete gibt es?

  • Color Boost – kräftigere, klarere Farben für Bilder, denen es an Punch fehlt.
  • Nature & Wildlife – Looks für Natur, Tiere und Outdoor-Motive.
  • Black & White – monochrome Umsetzungen mit unterschiedlichen Kontrastcharakteren.
  • Cinematic – filmischere Farbtrennung und dramatischere Stimmung.
  • Landscape – Farblooks für Landschaften und Reisebilder.
  • Lifestyle & Commercial – sauberere, modernere Looks für People, Produkte und Social Content.
  • Moody – dunklere, atmosphärische Farbwelten.
  • Portrait – auf Haut, People und Portraitstimmung ausgerichtete Looks.
  • Lutify.me – ein zusätzliches Paket eines spezialisierten LUT-Anbieters.

So nutzt du eine CUBE-LUT in Photoshop

1. Bild öffnen: Arbeite idealerweise mit einer bereits ordentlich korrigierten Datei.

2. Einstellungsebene anlegen: Im Ebenen-Bedienfeld eine neue Einstellungsebene „Color Lookup“ beziehungsweise „Farblookup“ erstellen.

3. 3D-LUT laden: Im Eigenschaftenfenster die heruntergeladene CUBE-Datei auswählen.

4. Intensität reduzieren: Die Deckkraft der Einstellungsebene meist deutlich unter 100 Prozent setzen. Bei Bedarf Ebenenmaske, Füllmethode oder Blend-If verwenden.

Adobe-Hilfe: Foto mit einer Color-Lookup-Einstellung bearbeiten

Wichtige Lightroom-Einschränkung ON1 bewirbt die LUTs auch für Lightroom. Eine nackte CUBE-Datei ist dort aber nicht derselbe Plug-and-play-Fall wie in Photoshop. Lightroom importiert Presets und Profile; deshalb sollte das ON1-Paket eine passende Lightroom-kompatible Variante oder Anleitung enthalten. Liegt nur eine CUBE-Datei vor, ist eine Konvertierung beziehungsweise Profilverpackung nötig. Nicht blind behaupten, jede CUBE-Datei lasse sich direkt in Lightroom laden – das stimmt so nicht.

6. Photoshop-Pinsel im ABR-Format

Die kostenlosen Pinsel werden als ABR-Dateien angeboten. Das ist das klassische Photoshop-Pinselformat. ON1 nennt zusätzlich die Nutzung in ON1 Photo RAW. Für Composings sind solche Pinsel praktisch, weil man keine Wolke, keinen Stern und keinen Frostsplitter einzeln freistellen muss – trotzdem sollte man sie nicht wie einen Stempel auf jede freie Ecke klatschen.

ON1 Free Photoshop Brushes – Übersicht – ABR-Pinselpakete

Die vier Pakete

1. Realistic Cloud Brushes: 10 hochauflösende Wolkenpinsel. Gut für Himmelserweiterungen, Nebel und atmosphärische Composings.

2. Cloud Brushes: 9 weitere Wolkenpinsel mit anderen Formen und Dichten.

3. Night Sky Brushes: 21 Pinsel für Sterne und Nachthimmel-Elemente.

4. Winter Frost Brushes: Frost- und Winterstrukturen für Kanten, Glas, Masken und saisonale Motive.

ABR-Datei in Photoshop importieren

1. Fenster > Pinsel öffnen: Das Pinsel-Bedienfeld einblenden.

2. Bedienfeldmenü öffnen: Oben rechts im Pinsel-Bedienfeld auf das Menü klicken.

3. „Pinsel importieren“ wählen: Die heruntergeladene ABR-Datei auswählen. Das Set erscheint danach als neue Gruppe.

4. Auf neuer Ebene malen: So bleiben Farbe, Deckkraft, Skalierung und Maskierung später veränderbar.

7. Texturen und Overlays

Texturen und Overlays sind normale Bilddateien, die als zusätzliche Ebene in ein Dokument kommen. Sie sind nicht an ein einzelnes Programm gebunden: Entscheidend ist, dass die Software Ebenen, Deckkraft, Masken und Füllmethoden unterstützt. Photoshop ist dafür ideal, GIMP und andere Ebeneneditoren funktionieren ebenfalls.

ON1 Free Textures – Übersicht – Texturen, Film- und Lichteffekte

Die verfügbaren Pakete

1. Paper & Canvas Textures: 20 Papier- und Leinwandoberflächen für Druckanmutung, Collage und Mixed Media.

2. Light Leak & Bokeh Overlays: 30 Light Leaks plus 20 Bokeh-Overlays laut ON1. Stark für Gegenlichtstimmung, aber sehr schnell kitschig.

3. Inky Textures: 12 tintenartige Strukturen für abstrakte Flächen, Masken und Collagen.

4. Dusty Film Overlays: Staub, Kratzer und analoge Gebrauchsspuren für Filmästhetik.

5. Urban Metal Textures: 10 Metalloberflächen für urbane, industrielle und grafische Arbeiten.

6. Analog Film Burn Overlays: 10 Film-Burn-Overlays für organische Licht- und Farbausbrüche.

Ein sauberer Ebenen-Workflow

1. Textur platzieren: Datei in das Photoshop-Dokument ziehen und passend skalieren.

2. Füllmethode testen: Für helle Overlays oft „Negativ multiplizieren“ beziehungsweise Screen, für Kontraststrukturen „Weiches Licht“ oder „Ineinanderkopieren“. Das ist keine Religion – anschauen und entscheiden.

3. Deckkraft senken: Der Effekt soll sich ins Bild einfügen, nicht darüberbrüllen.

4. Mit Maske arbeiten: Gesichter, Augen, Produktkanten oder wichtige Details gezielt aussparen.

5. Farbe anpassen: Farbton/Sättigung, Gradationskurven oder Verlaufsumsetzungen als Schnittmasken verwenden.

8. Die ON1 Creative Library

Neben den klassischen Freebie-Landingpages gibt es die ON1 Creative Library. Dort erscheinen weitere Presets, LUTs, Rahmen, Looks und Kreativpakete. Die Bibliothek ist stärker wie ein laufender Content-Katalog aufgebaut. Beim geprüften Zugriff waren unter anderem Einträge wie „Perfect Look LUTs“, „Analog Soul Borders“, „Cinematic & Film Presets“, „Scenic Landscape Presets“ sowie „Color & Contrast Presets“ sichtbar.

Der Unterschied: Für den Download verlangt ON1 dort eine Anmeldung. Ein kostenloses Konto kann auf der Konto-Seite erstellt werden. Das ist kein technischer Defekt, sondern die vorgesehene Zugangsschranke.

ON1 Creative Library – kostenlose Inhalte filtern – Anmeldung für Downloads erforderlich

Kostenloses ON1-Konto erstellen – Name, E-Mail, Passwort und Land werden abgefragt

Bei ON1 anmelden – für bestehende Konten

ON1 Datenschutz – vor einer Registrierung lesenswert

ON1 Nutzungsbedingungen – maßgeblich für Nutzung und Konto

9. Der beste Einstieg ohne Chaos

Der größte Fehler bei Gratisressourcen ist nicht eine schlechte Datei. Es ist die Masse. Wer an einem Abend 500 Looks installiert, findet am nächsten Tag nichts mehr und arbeitet langsamer als vorher. Deshalb: klein anfangen, benennen, testen, aussortieren.

SchrittEmpfehlungWarum
1. GrundlookCamera-Raw-Paket oder Shotkit AllrounderDu lernst, wie Presets auf deine eigenen Dateien reagieren.
2. StilrichtungCinematic oder Moody LUTsDu testest Farbwelten getrennt von der Grundkorrektur.
3. ComposingRealistic Cloud BrushesEin klarer praktischer Einsatz statt bloßes Herumstempeln.
4. AtmosphäreLight Leak & Bokeh oder Dusty FilmDu übst Ebenenmodi, Masken und reduzierte Deckkraft.
5. AufräumenSchlechte oder redundante Looks löschenEine kleine kuratierte Sammlung ist produktiver als ein Preset-Friedhof.
Ein sinnvoller Test Nimm fünf sehr unterschiedliche Fotos: Portrait, Landschaft, Nachtaufnahme, kontrastarmes Motiv und ein bereits stark bearbeitetes Bild. Teste jedes Preset oder jede LUT auf allen fünf Dateien. So siehst du sofort, ob du einen belastbaren Look oder nur einen One-Hit-Wonder erwischt hast.

10. Häufige Fehler und ehrliche Grenzen

1. Preset mit Stil verwechseln: Ein Preset kann einen Look vorschlagen. Eine eigene Bildsprache entsteht erst durch Auswahl, Licht, Komposition, Retusche und konsequente Entscheidungen.

2. Alles auf 100 Prozent: Viele LUTs und Overlays wirken professioneller, wenn ihre Intensität deutlich reduziert wird.

3. Weißabgleich ignorieren: Ein Look, der auf einem neutralen Testbild funktioniert, kann bei falschem Weißabgleich Hauttöne brutal zerstören.

4. Alte Software voraussetzen: Moderne adaptive Presets benötigen aktuelle Maskenfunktionen. Historische Lightroom-Versionen können diese Bestandteile nicht nachträglich herbeizaubern.

5. Marketing-Kompatibilität wörtlich nehmen: „Kompatibel mit Lightroom“ kann heißen, dass ein Paket zusätzliche Profile oder Presets enthält. Es heißt nicht automatisch, dass Lightroom jede enthaltene CUBE-Datei direkt öffnet.

6. Nutzungsrechte raten: Kostenloser Download und freie Weiterverteilung sind nicht dasselbe. Im Zweifel die aktuellen ON1-Bedingungen prüfen und Originaldateien nicht als eigenes Bundle weitergeben.

7. Formulare blind bestätigen: Vor dem Absenden lesen, welcher Kommunikation zugestimmt wird. Wer keine Marketing-Mails möchte, sollte die Optionen bewusst prüfen.

Fazit

Die Gratisbereiche von ON1 sind für Einsteiger überraschend ergiebig. Das Camera-Raw-Paket liefert eine große Basis, die Lightroom-Seiten bieten thematische Sammlungen, die LUTs öffnen die Tür zu filmischen Farbwelten und die Pinsel sowie Texturen sind für Composings tatsächlich brauchbar. Der Wert entsteht aber nicht durch das bloße Sammeln. Er entsteht durch sauberes Testen, Reduzieren und den bewussten Einsatz im eigenen Workflow.

Meine klare Empfehlung: Lade nicht alles gleichzeitig. Beginne mit einem Preset-Paket, einem LUT-Set, einem Pinselpaket und einer Textursammlung. Baue daraus vier echte Testbilder. Danach weißt du mehr als nach zwei Stunden Download-Orgie – und deine Preset-Liste sieht nicht aus wie der Dachboden eines digitalen Messies.

11. Vollständiger Linkcheck

Prüfstand: 31. Juli 2026. „Erreichbar“ bedeutet: Die Zielseite wurde erfolgreich geladen und der Inhalt beziehungsweise das Formular war sichtbar. Die eigentliche Dateiauslieferung wurde nicht ausgelöst, weil dafür persönliche Formulardaten oder ein ON1-Konto nötig wären. Damit ist die Erreichbarkeit geprüft, nicht jede ZIP-Datei hinter jedem Formular technisch entpackt oder installiert.

Zentrale ON1-Seiten

ZielseiteStatusZugang / Hinweis
Camera Raw Presets – StartseiteErreichbarE-Mail-Formular
Lightroom Presets – ÜbersichtErreichbarÜbersichtsseite
LUTs – ÜbersichtErreichbarÜbersichtsseite
Photoshop Brushes – ÜbersichtErreichbarÜbersichtsseite
Textures – ÜbersichtErreichbarÜbersichtsseite
ON1 Free Software & TrialsErreichbarteils 30-Tage-Testversionen

Lightroom-Pakete und Themenbereiche

ZielseiteStatusZugang / Hinweis
Alle Lightroom-Presets herunterladenErreichbarE-Mail-Formular
All Seasons AdaptiveErreichbarE-Mail-Formular
Shotkit AllrounderErreichbarE-Mail-Formular
Film Landscape by ContrastlyErreichbarE-Mail-Formular
Landscape Vibrations by SleeklensErreichbarE-Mail-Formular
Winter WonderlandErreichbarE-Mail-Formular
Grain & FilmErreichbarE-Mail-Formular
Kids Matte B&WErreichbarE-Mail-Formular
Nicolesy MatteErreichbarE-Mail-Formular
Matt Kloskowski SpotlightErreichbarE-Mail-Formular
ON1 Signature Collection Vol. 2ErreichbarE-Mail-Formular
ON1 Signature Collection Vol. 1ErreichbarE-Mail-Formular
Film Presets – ThemenlandingpageErreichbarOrientierungsseite
Mobile Presets – ThemenlandingpageErreichbarOrientierungsseite
Portrait Presets – ThemenlandingpageErreichbarOrientierungsseite

LUT-Pakete

ZielseiteStatusZugang / Hinweis
Alle LUTs herunterladenErreichbarE-Mail-Formular
Color Boost LUTsErreichbarE-Mail-Formular
Nature & Wildlife LUTsErreichbarE-Mail-Formular
Black & White LUTsErreichbarE-Mail-Formular
Cinematic LUTsErreichbarE-Mail-Formular
Landscape LUTsErreichbarE-Mail-Formular
Lifestyle & Commercial LUTsErreichbarE-Mail-Formular
Moody LUTsErreichbarE-Mail-Formular
Portrait LUTsErreichbarE-Mail-Formular
Lutify.me LUTsErreichbarE-Mail-Formular

Pinselpakete

ZielseiteStatusZugang / Hinweis
Alle Photoshop-PinselErreichbarE-Mail-Formular
Realistic Cloud BrushesErreichbarE-Mail-Formular
Cloud BrushesErreichbarE-Mail-Formular
Night Sky BrushesErreichbarE-Mail-Formular
Winter Frost BrushesErreichbarE-Mail-Formular

Textur- und Overlay-Pakete

ZielseiteStatusZugang / Hinweis
Alle TexturenErreichbarE-Mail-Formular
Paper & Canvas TexturesErreichbarE-Mail-Formular
Light Leak & Bokeh OverlaysErreichbarE-Mail-Formular
Inky TexturesErreichbarE-Mail-Formular
Dusty Film OverlaysErreichbarE-Mail-Formular
Urban Metal TexturesErreichbarE-Mail-Formular
Analog Film Burn OverlaysErreichbarE-Mail-Formular

Creative Library, Konto und Rechtliches

ZielseiteStatusZugang / Hinweis
Creative Library – kostenlose InhalteErreichbarKonto für Download
ON1-Konto erstellenErreichbarRegistrierungsformular
ON1 Sign-inErreichbarbestehendes Konto
ON1 DatenschutzErreichbarInformationsseite
ON1 NutzungsbedingungenErreichbarInformationsseite

Offizielle Adobe-Quellen zum Einbau

ZielseiteStatusZugang / Hinweis
Adobe: Camera-Raw-Profile und Presets importierenErreichbaroffizielle Dokumentation
Adobe: Lightroom-Presets und Profile installierenErreichbaroffizielle Dokumentation
Adobe: Color Lookup in PhotoshopErreichbaroffizielle Dokumentation
Adobe: Camera Raw – EinführungErreichbaroffizielle Dokumentation

12. SEO-Block für WordPress

SEO-TitelKostenlose ON1-Presets, LUTs und Photoshop-Pinsel: Einsteiger-Guide
Meta-DescriptionKostenlose ON1 Camera-Raw- und Lightroom-Presets, LUTs, Photoshop-Pinsel und Texturen: verständlich erklärt, geprüft und mit direkten Downloadlinks.
Fokus-Keyphrasekostenlose ON1 Presets
Sekundäre KeywordsON1 Camera Raw Presets kostenlos, Lightroom Presets gratis, kostenlose LUTs, Photoshop Pinsel kostenlos, ON1 Texturen, Free Presets
URL-Slugkostenlose-on1-presets-luts-pinsel-texturen
Artikel-AuszugON1 bietet weit mehr als ein einzelnes Gratis-Preset-Paket. Dieser Guide erklärt Camera-Raw-Presets, Lightroom-Looks, LUTs, Photoshop-Pinsel und Texturen – inklusive geprüftem Linkverzeichnis.

Und warum? Ein ehrlicher, einsteigerfreundlicher Wegweiser zwischen Profi-Werkzeug, Abo-Falle und völlig ausreichender Gratis-App.

Von Peter Brownz Braunschmid  ·  Fachartikel  ·  Stand: 16. Juli 2026

KURZFASSUNG  Adobe ist kein Pflichtprogramm für kreative Menschen. Es ist ein professionelles Ökosystem. Wer nur schnell ein Foto, einen Social Post, ein Reel oder ein PDF bearbeiten will, kommt heute oft gratis oder deutlich günstiger ans Ziel. Wer täglich produziert, Dateien an Agenturen übergibt, große Composings baut oder mehrere Medienwelten verbindet, kann mit Adobe sehr viel Zeit sparen.

Die ehrliche Antwort: Weniger Menschen, als Adobe gerne hätte

Ich arbeite selbst seit Jahren mit Fotografie, Photoshop, Composings, Syntografie und Mixed Media. Für meine Arbeit ist Photoshop kein schickes Spielzeug, sondern ein Teil der Werkbank. Trotzdem sage ich ganz klar: Nicht jeder braucht Photoshop. Und schon gar nicht jeder braucht die komplette Creative Cloud.

Viele Einsteiger kaufen Software so, wie andere Leute Fitnessgeräte kaufen: voller Motivation, ordentlich teuer und drei Wochen später steht alles digital im Eck. Das Problem ist selten die fehlende Funktion. Das Problem ist, dass man für eine Aufgabe mit zehn Prozent Anspruch ein Werkzeug mit hundert Prozent Komplexität kauft.

Die richtige Frage lautet deshalb nicht: „Ist Adobe das beste Programm?“ Die richtige Frage lautet: „Welches Werkzeug löst meine konkrete Aufgabe am schnellsten, saubersten und auf Dauer am günstigsten?“

Der 30-Sekunden-Test

  • Du brauchst vermutlich kein volles Adobe-Abo, wenn du hauptsächlich Handyfotos optimierst, Social-Media-Grafiken erstellst, kurze Reels schneidest, PDFs liest oder nur gelegentlich ein Plakat brauchst.
  • Ein einzelnes Adobe-Programm kann sinnvoll sein, wenn du eine Anwendung regelmäßig und professionell nutzt, aber mit dem restlichen Paket kaum etwas anfangen kannst.
  • Die Creative Cloud lohnt sich eher, wenn Photoshop, Illustrator, InDesign, Premiere, After Effects oder Acrobat in deinem realen Arbeitsablauf zusammenspielen und dir bezahlte Arbeitszeit sparen.
  • Adobe wird praktisch notwendig, wenn Kunden, Druckereien, Agenturen oder Teams native Adobe-Dateien, bestimmte Plug-ins, verlässliche Farb- und Druckworkflows oder exakt reproduzierbare Projektübergaben verlangen.

Was brauchst du wirklich? Die schnelle Entscheidung

Deine AufgabeReicht oftWenn es ernster wirdAdobe lohnt sich, wenn …
Fotos / SocialHandy-Editor, Photoshop Mobile, Adobe Express, CanvaGIMP, Photopea, Affinitydu RAW-Serien, Retusche, Ebenen-Composings, Masken und präzise Ausgaben täglich brauchst
Video / ReelsCapCut oder Smartphone-EditorDaVinci Resolve Freedu lange Projekte, viele Spuren, Team-Übergaben oder After-Effects-Workflows hast
Logo / GrafikCanva oder Adobe ExpressAffinity oder InkscapeKunden editierbare Illustrator-Dateien und saubere Vektorproduktion erwarten
Broschüren / PrintCanva für einfache LayoutsAffinity Layout oder ScribusDruckerei, Verlag oder Agentur mit InDesign-Paketen arbeitet
PDFBrowser, Vorschau, Acrobat Readerkostenlose Online-Toolsdu OCR, Schwärzung, Vergleich, Preflight oder komplexe Formulare brauchst
Audio / PodcastHandy-AppAudacity oder Fairlight in Resolvedu bereits mit Premiere/After Effects arbeitest oder Audition-Prozesse im Team brauchst

1. Fotos: Photoshop ist großartig – aber oft komplett überdimensioniert

Für Zuschneiden, Helligkeit, Kontrast, Hauttöne, einen störenden Mistkübel im Hintergrund oder ein fertiges Instagram-Format brauchst du heute keinen Desktop-Boliden. Adobe bietet selbst kostenlose oder niedrigschwellige Einstiege: Photoshop auf dem Smartphone hat eine kostenlose Basisversion, Adobe Express startet ebenfalls gratis. Auch Photoshop Express bleibt für schnelle mobile Bearbeitung eine einfache Variante mit optionalen Premium-Funktionen.

Photoshop am Desktop zahlt sich aus, sobald du mit Ebenen, Masken, Smartobjekten, präzisen Freistellern, großen Montagen, Farbmanagement, Druckdaten, Plug-ins und wiederholbaren Profi-Workflows arbeitest. Das ist der Unterschied zwischen „Bild hübscher machen“ und echter Bildkonstruktion.

Für Fotografen ist oft nicht das Photoshop-Einzelabo, sondern das Creative-Cloud-Foto-Abo die vernünftigere Rechnung. In Österreich lag es beim Faktencheck bei 23,99 Euro pro Monat inklusive Mehrwertsteuer im Jahresabo mit monatlicher Zahlung. Enthalten sind Lightroom, Lightroom Classic und Photoshop sowie 1 TB Cloud-Speicher. Wer ernsthaft fotografiert und große Bildmengen verwaltet, bekommt damit mehr Workflow als mit Photoshop allein.

Für Hobbyanwender gibt es noch einen Mittelweg: Photoshop Elements 2026 ist einfacher aufgebaut und wird als einmaliger Kauf für eine dreijährige Laufzeit angeboten. Das ist ausdrücklich keine ewige Lizenz: Nach drei Jahren endet der Programmzugang. Dafür gibt es während dieser Laufzeit keine monatliche Abo-Abbuchung. Wer „Einmalkauf“ automatisch mit „für immer“ übersetzt, tappt hier in die nächste kleine Wortfalle.

MEINE KLARE GRENZE  Wenn du nur Filter, schnelle Retusche und Social-Formate brauchst, starte gratis. Wenn du Bilder baust, nicht nur bearbeitest, dann beginnt Photoshop Sinn zu machen.

Kostenlose Bildalternativen, die man ernst nehmen kann

  • GIMP: kostenlos, Open Source und plattformübergreifend. Die aktuelle stabile Version war beim Check GIMP 3.2.4. Stark für Bildbearbeitung und Composings, aber mit anderer Bedienlogik und nicht immer reibungsloser PSD-Übergabe.
  • Photopea: läuft im Browser, öffnet und speichert PSD-Dateien und ist für schnelle Arbeiten erstaunlich leistungsfähig. Für sensible Kundendaten sollte man trotzdem immer prüfen, welche Online-Werkzeuge und Datenschutzbedingungen zum Projekt passen.
  • Affinity: seit der großen Neuausrichtung als zusammengeführte App für Pixel, Vektor und Layout in der Kernversion kostenlos. Canva-Anmeldung ist nötig; bestimmte KI-Funktionen hängen an kostenpflichtigen Canva-Angeboten. Für viele Einzelkreative ist das aktuell eine sehr starke Adobe-Alternative.
  • Krita: kostenlos und Open Source, besonders stark für digitales Malen, Illustration, Pinselarbeit und Animation. Für klassische Fotokataloge ist es nicht die erste Wahl, für Künstler sehr wohl.

2. Video: Premiere ist nicht automatisch die klügste erste Stufe

Wer ein Reel, ein kurzes Lernvideo, Untertitel oder einen schnellen Social Clip schneiden will, kommt mit CapCut oft schneller ans Ziel. Das ist kein Sakrileg, sondern Werkzeuglogik. CapCut ist auf Tempo, Vorlagen, automatische Untertitel und mobile Produktion gebaut. Die kostenlose Version reicht für vieles; Pro-Preise unterscheiden sich laut CapCut nach Region, Gerät und Aktion. Deshalb nicht blind irgendeinen Internetpreis übernehmen, sondern den Preis direkt im eigenen Konto und auf dem eigenen Gerät prüfen.

Premiere lohnt sich, wenn Projekte größer werden: viele Spuren, lange Timelines, sauberer Ton, verschiedene Kameras, Kundenkorrekturen, Teamarbeit, verlässliche Exporte und das Zusammenspiel mit After Effects, Photoshop, Audition oder Frame.io. Besonders stark ist nicht jedes einzelne Adobe-Programm für sich, sondern der Übergang zwischen ihnen.

Die ernsthafte kostenlose Alternative heißt DaVinci Resolve. Die freie Version kombiniert Schnitt, Farbkorrektur, Effekte, Motion Graphics und Audio. Blackmagic listete zum Recherchezeitpunkt DaVinci Resolve 21 kostenlos und Resolve Studio als Einmalkauf um 295 US-Dollar. Für ambitionierte Einsteiger ist Resolve oft die intelligentere Langzeitentscheidung als ein Premiere-Abo. Der Haken: Auch Resolve ist kein Kinderfahrrad. Es ist ein Profi-System und braucht Einarbeitung.

VIDEO-FAUSTREGEL  CapCut für schnell. DaVinci für mächtig und günstig. Premiere für Adobe-Workflow, Zusammenarbeit und professionelle Anschlussfähigkeit.

3. Grafik, Logos und Layout: Illustrator und InDesign haben klare Jobs

Ein Logo ist kein hübsches JPEG. Es muss skalierbar sein, in Schwarz-Weiß funktionieren, für Druck und Web sauber ausgegeben werden und oft vom nächsten Profi weiterbearbeitet werden können. Genau hier spielt Illustrator seine Stärke aus: Vektoren, Präzision, Farbvarianten, technische Übergaben und etablierte Dateiformate.

Für einen Social Post, eine Einladung oder ein einfaches Plakat ist Illustrator trotzdem oft zu viel. Canva und Adobe Express sind schneller, leichter und haben kostenlose Einstiege. Für seriöse Vektor- und Layoutarbeit ohne Adobe sind Affinity und Inkscape interessante Wege; für klassisches Open-Source-Desktop-Publishing gibt es Scribus.

InDesign wird dann sinnvoll, wenn Texte und Bilder über viele Seiten kontrolliert werden müssen: Magazine, Bücher, Kataloge, Broschüren, Absatzformate, Musterseiten, Inhaltsverzeichnisse, Verknüpfungen und professionelle PDF-Ausgabe. Für einen Vierseiter kann Canva reichen. Für ein Magazin mit wiederkehrendem Layout wird Improvisation irgendwann teurer als das richtige Werkzeug.

4. PDFs: Die meisten Menschen brauchen Acrobat Pro nicht

PDF öffnen, lesen, kommentieren, ein Formular ausfüllen und unterschreiben? Dafür reicht der kostenlose Acrobat Reader – oder oft sogar der Browser beziehungsweise die Vorschau-App des Betriebssystems.

Acrobat Pro wird interessant, wenn du Text und Bilder im PDF wirklich bearbeitest, gescannte Dokumente per OCR durchsuchbar machst, Fassungen vergleichst, Inhalte fachgerecht schwärzt, Formulare aufbaust, Signaturprozesse steuerst oder Druckdaten prüfst. Wer das nur zweimal im Jahr macht, sollte zuerst die kostenlosen Werkzeuge testen. Wer damit täglich Verträge, Unterlagen oder Druck-PDFs bearbeitet, kauft mit Acrobat vor allem Zuverlässigkeit und Zeit.

Was kostet Adobe aktuell – und wo kann man sparen?

Preise ändern sich, Aktionen wechseln und Adobe zeigt je nach Land, Zielgruppe und Abrechnungsart unterschiedliche Beträge. Deshalb sind die folgenden Zahlen eine österreichische Momentaufnahme vom 16. Juli 2026 – kein in Stein gemeißeltes Preisschild.

OptionPreis beim CheckWichtig
Creative Cloud Proregulär 78,65 €/MonatJahresabo mit monatlicher Zahlung; Aktionen für Neukunden können den Einstieg zeitweise reduzieren
Creative Cloud Standardaktuellen AT-Preis im Warenkorb prüfengünstigere Komplettstufe mit 20+ Desktop-Apps, aber weniger Web-, Mobile- und Premium-KI-Leistungen als Pro
Einzelprodukt-Aboje nach App; Angebote ab 11,99 €/Monatsinnvoll, wenn wirklich nur eine Anwendung gebraucht wird; Laufzeit trotzdem genau lesen
Schüler, Studierende, Azubis, Lehrende19,50 €/Monat im ersten Jahrdanach laut österreichischer Adobe-Seite 40,32 €/Monat; Berechtigung und automatische Verlängerung beachten
Foto-Abo mit 1 TB23,99 €/MonatLightroom, Lightroom Classic und Photoshop; oft das sinnvollste Paket für Fotografen
Adobe Expressgratis; Premium zuletzt 12,19 €/Monatfür viele Social- und Alltagsaufgaben reicht Free; Premium war ohne Jahresbindung ausgewiesen

Preisquelle: Adobe Österreich – Abos und Preise

Die sieben vernünftigen Sparregeln

  • 1. Erst gratis testen. Nutze Adobe Express, Photoshop Mobile, Acrobat Reader, GIMP, Affinity, Photopea, CapCut oder DaVinci Resolve, bevor du ein Jahresabo unterschreibst.
  • 2. Kauf die Aufgabe, nicht die Fantasie. Wenn du nur Fotos bearbeitest, prüfe das Foto-Abo. Wenn du nur PDFs ansiehst, nimm Reader. Das volle Paket lohnt sich erst, wenn mehrere Programme wirklich arbeiten.
  • 3. Bildungsrabatt ehrlich prüfen. Berechtigte Lernende und Lehrende sparen massiv. Wichtig: Der Preis steigt nach dem ersten Jahr und das Abo verlängert sich automatisch.
  • 4. Jahreskosten rechnen. Der Monatsbetrag wirkt harmlos. Multipliziere ihn mit zwölf und stelle diese Summe den tatsächlich genutzten Stunden gegenüber.
  • 5. Aktionen direkt bei Adobe und seriösen Händlern vergleichen. Achte exakt auf Produktname, Laufzeit, Region, Verlängerung und Aktivierungsart. Finger weg von dubios billigen „Accounts“, gemeinsam genutzten Log-ins oder Angeboten, bei denen du nicht selbst Lizenzinhaber bist.
  • 6. Vor der Verlängerung kontrollieren. Rabatte laufen aus. Preise können sich zur Verlängerung ändern. Setze dir vier Wochen vorher einen Kalendereintrag und prüfe den aktuellen Markt neu.
  • 7. Kündigungsbedingungen lesen, bevor du klickst. „Jahresabo, monatlich bezahlt“ ist nicht dasselbe wie ein frei kündbares Monatsabo.

Die größte Abo-Falle: monatlich bezahlt ist nicht monatlich kündbar

Das ist der Punkt, an dem viele unnötig Geld verlieren. Bei einem Adobe-Jahresabo mit monatlicher Rechnungsstellung gehst du eine Jahresbindung ein. Laut den aktuellen Adobe-Kündigungsinformationen kann nach den ersten 14 Tagen eine Kündigungsgebühr von 50 Prozent der verbleibenden Vertragssumme anfallen. Ein echtes Monatsabo ohne Jahresbindung ist flexibler, kann aber teurer sein. Immer die konkrete Abrechnungsart im Warenkorb prüfen.

NICHT ÜBERLESEN  Jahresabo + monatliche Zahlung = zwölf Monate Verpflichtung. Wer nach drei Monaten aussteigt, ist nicht automatisch kostenlos draußen.

Auf wie vielen Computern darf ich Adobe verwenden?

Adobe erlaubt, die Apps auf mehreren Geräten herunterzuladen. Mit einem persönlichen Konto kannst du laut Adobe-Geräterichtlinie auf bis zu zwei Computern gleichzeitig angemeldet sein – zum Beispiel auf einem Desktop-PC und einem Notebook. Aktiv verwenden darfst du die Adobe-Apps aber jeweils nur auf einem Computer. Das Konto ist persönlich und darf nicht mit Partnern, Mitarbeitern oder Freunden geteilt werden.

Praktisch heißt das: Studio-Rechner plus Laptop ist okay. Zwei Menschen, die gleichzeitig mit demselben Privatkonto arbeiten, sind es nicht. Für mehrere Personen braucht jede Person eine passende Lizenz beziehungsweise ein Teams-Modell.

Was die Foren zeigen – und was man daraus wirklich lernen kann

In Adobe-Foren und Community-Diskussionen wiederholen sich drei Themen: Menschen unterschätzen die Jahresbindung, zahlen für Programme, die sie kaum nutzen, oder bleiben aus Gewohnheit im Ökosystem. In Video-Foren taucht ebenso regelmäßig die Gegenfrage auf, warum man für kurze Social-Clips Premiere verwenden soll, wenn CapCut schneller ist – beziehungsweise warum man Premiere bezahlen soll, wenn DaVinci Resolve bereits sehr viel kostenlos kann.

Das sind Erfahrungen, keine neutralen Labortests. Aber sie zeigen eine vernünftige Wahrheit: Der beste Funktionsumfang ist wertlos, wenn das Werkzeug deinen Alltag langsamer macht. Gleichzeitig unterschätzen manche Alternativen-Fans den Preis eines Systemwechsels: neue Bedienung, andere Dateiformate, fehlende Plug-ins, ungenaue Übergaben und verlorene Routine. Zeit ist ebenfalls Geld.

Wann ich Adobe klar empfehlen würde

  • Du verdienst mit deinen Dateien Geld und Adobe spart dir jede Woche reale Arbeitszeit.
  • Du arbeitest mit Agenturen, Druckereien, Verlagen oder Teams, die native Adobe-Dateien und etablierte Übergaben verwenden.
  • Du verbindest mehrere Disziplinen, etwa Photoshop, Lightroom, Illustrator, InDesign, Premiere und After Effects.
  • Du brauchst reproduzierbare Profi-Workflows, Farbmanagement, Druckausgabe, große Ebenendateien, Plug-ins, Automationen oder komplexe Retusche.
  • Die Lernzeit ist bereits investiert und ein Wechsel kostet mehr als das Abo.

Wann ich zuerst eine Alternative nehmen würde

  • Du bist kompletter Einsteiger und weißt noch nicht, ob du Foto, Video, Grafik oder Illustration überhaupt dauerhaft machst.
  • Du produzierst hauptsächlich für Social Media und brauchst Geschwindigkeit statt technischer Perfektion.
  • Du öffnest ein Programm nur ein paarmal im Monat und könntest dieselbe Aufgabe mit einem kostenlosen Werkzeug lösen.
  • Du arbeitest allein und musst keine Adobe-Dateien an Kunden oder Teams übergeben.
  • Das Abo stresst dein Budget. Kreativität braucht Werkzeuge, aber kein schlechtes Gewissen bei jeder Monatsabbuchung.

Mein Fazit

Adobe ist weder der Teufel noch der heilige Gral. Es ist ein mächtiges, teures und sehr gut verzahntes Werkzeugpaket. Für Profis kann genau diese Verzahnung den Preis rechtfertigen. Für Einsteiger ist sie oft einfach nur ein großer Schrank voller Maschinen, von denen zwei laufen und acht Staub fangen.

Starte mit der kleinsten Lösung, die deine Aufgabe sauber erledigt. Wenn du an ihre Grenzen stößt, weißt du wenigstens, warum du aufrüstest. Dann kaufst du nicht Hoffnung, sondern Leistung.

Und genau so sollte Software sein: kein Statussymbol, kein Glaubenskrieg und keine digitale Mitgliedschaft im Club der angeblich Kreativen. Ein Werkzeug. Nicht mehr. Aber manchmal eben auch verdammt viel.

Geprüfte Links und weiterführende Quellen

Adobe Österreich: Creative-Cloud-Abos und aktuelle Preise

Adobe Österreich: Creative Cloud Standard

Adobe Österreich: Foto-Abo vergleichen

Adobe Österreich: Angebot für Lernende und Lehrende

Adobe: Apps auf mehreren Computern

Adobe: Abo- und Kündigungsbedingungen

Adobe Express: Free- und Premium-Angebote

Adobe: Photoshop auf Desktop, Web und Mobile

Adobe: Photoshop Elements 2026 und dreijährige Laufzeit

Adobe: Acrobat Reader kostenlos

GIMP: offizieller Download und Versionsstand

Affinity: aktuelles kostenloses Kreativstudio

Photopea: Browser-Bildbearbeitung

Blackmagic Design: DaVinci Resolve

Blackmagic Design: kostenlose Resolve-Trainings

CapCut: regionale Preislogik für CapCut Pro

Canva: kostenloser Online-Designer

Krita: kostenloses Open-Source-Malprogramm

Audacity: kostenloser Audio-Editor

EU-Verordnung 2024/1689 – AI Act, offizieller Text

Transparenzhinweis zur KI-Unterstützung

TRANSPARENZ  Dieser Artikel wurde von Peter Brownz Braunschmid konzipiert, inhaltlich verantwortet und redaktionell geprüft. KI-Werkzeuge wurden zur Rechercheunterstützung, Faktenkontrolle, Strukturierung und sprachlichen Verfeinerung eingesetzt. Auswahl, Bewertung, persönliche Haltung und finale Freigabe liegen beim Autor. Der Hinweis orientiert sich am Transparenzgedanken des EU AI Act; er ist keine Rechtsberatung.

Redaktioneller Stand: 16. Juli 2026. Preise und Aktionsangebote können sich ändern. Vor einem Kauf sind immer der österreichische Warenkorb, die konkrete Laufzeit und die aktuellen Vertragsbedingungen zu prüfen.