
Der Photoshop KI-Assistent ist inzwischen mehr als ein Promptfeld. Adobe hat die öffentliche Beta für Photoshop im Web und auf Mobilgeräten erweitert und parallel den Firefly Image Editor ausgebaut. Spannend sind dabei vor allem Funktionen, die in der großen Update-Meldung leicht untergehen.
Was kann der Photoshop KI-Assistent aktuell?
Du beschreibst eine Änderung in normaler Sprache, etwa störende Personen entfernen, Licht verändern oder Farben anpassen. Seit Juni nutzt der Assistent selektives Generatives Füllen, verbesserte Auswahlmodelle und ein neues Sprachmodell. Dadurch soll er genauer erkennen, welcher Bildbereich gemeint ist.
Geheimtipp 1: Am Handy einfach sprechen
In Photoshop Mobile kannst du Prompts nicht nur tippen. Über das Mikrofon lassen sich Bearbeitungswünsche direkt einsprechen. Das ist für schnelle Korrekturen unterwegs erstaunlich praktisch.
Außerdem kannst du jederzeit zum klassischen Tools-Tab wechseln. Du bist also nicht auf den KI-Assistenten beschränkt, sondern kannst normale Photoshop-Werkzeuge und KI miteinander kombinieren.
Geheimtipp 2: KI-Markup statt Prompt-Lotterie
Photoshop Web bietet KI-Markup als Beta. Du zeichnest oder schreibst direkt auf das Bild und erklärst zusätzlich, was dort passieren soll.
Adobe legt das Ergebnis als neue generierte Ebene an. Dadurch bleibt der Eingriff vergleichsweise sauber und nachvollziehbar. Für Composings ist das interessanter, als denselben Prompt zehnmal umzuschreiben.
Firefly: Precision Flow ist der spannendere Regler
Im Firefly Image Editor ergänzt Adobe klassische KI-Werkzeuge wie Generatives Füllen, Entfernen, Erweitern und Hochskalieren.
Der eigentliche Geheimtipp ist jedoch Precision Flow. Ein Regler erzeugt Abstufungen eines Looks oder einer Stimmung, etwa von warm zu kühl oder von subtil zu dramatisch. Zusätzlich gibt es auch dort KI-Markup mit Text, Pinsel und Regionsauswahl.
Mein Praxisfazit
Die Richtung ist klar: Adobe verschiebt KI von einzelnen Spezialwerkzeugen hin zu einer dialogorientierten Arbeitsweise.
Trotzdem würde ich den Assistenten als Startpunkt sehen und nicht als Ersatz für Ebenen, Masken und saubere Photoshop-Arbeit. Im Web lohnt sich außerdem der Verlauf, weil sich KI-Schritte dort leichter nachvollziehen lassen.
Geprüfte Adobe-Links
Adobe: KI-Assistent in Photoshop Web und Mobile
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Transparenzhinweis: Adobe-Hilfe, Blogmeldungen, Funktionsstände und Links wurden am 18. September 2026 geprüft. Die redaktionelle Ausarbeitung erfolgte mit KI-Unterstützung; Auswahl und Veröffentlichung liegen bei BROWNZ.ART.
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