Peter »Brownz« Braunschmid: Fotodesign, Photoshop-Kunst, Pop Art und KI aus Österreich. Homebase: BrownzArt.com, Workshops, Video-Trainings und Coaching.
Boris FX Optics 2026.5 erweitert das Effekt- und Retuschepaket vor allem bei KI-Maskierung, Farbsteuerung und kreativen Fotoeffekten. Die aktuelle Version bringt überarbeitete Machine-Learning-Funktionen, neue Filter und zusätzliche Möglichkeiten für Fotografen und Photoshop-Anwender.
Was ist neu in Boris FX Optics 2026.5?
Eine der wichtigsten Änderungen betrifft Face ML. Die automatische Gesichtserkennung kann nun zusätzliche Bereiche wie Nase und Hals präziser segmentieren. Das erleichtert lokale Korrekturen, ohne Masken jedes Mal komplett von Hand aufbauen zu müssen.
Neu ist außerdem der Color Mixer. Damit lassen sich einzelne Farbbereiche gezielter verändern und miteinander abstimmen. Boris FX liefert dafür 16 Presets als Ausgangspunkt mit.
Auch bei den kreativen Effekten wurde nachgelegt. S_FilmBurn simuliert analoge Filmverbrennungen und Lichtlecks, während S_Grunge strukturierte, bewusst unperfekte Oberflächen erzeugt. Particle Illusion wurde ebenfalls erweitert und bietet mehr Möglichkeiten für Partikel, Licht- und Atmosphäreneffekte.
Zusätzlich sind neue Borders hinzugekommen. Auch das auf Machine Learning basierende UpRes ML wurde in Version 2026.5 überarbeitet.
Optics 2026.5 enthält aktuell 187 Filter, darunter 89 Sapphire-Effekte. Das Spektrum reicht von Licht- und Lens-Effekten über Filmlooks bis zu Retusche, Farbe, Maskierung und Compositing.
Optics lässt sich unter anderem mit Photoshop nutzen. Auch Workflows mit Capture One, Affinity Photo, Apple Photos und Lightroom Classic werden unterstützt.
Wer mehrere Photoshop-Erweiterungen miteinander vergleichen möchte, findet dazu auf brownz.art auch meinen Überblick:
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde redaktionell mit Unterstützung von KI recherchiert und formuliert. Fakten, Produktangaben und technische Informationen wurden anhand der verfügbaren Herstellerinformationen überprüft.
Die wichtigsten Neuerungen von Imagenomic Portraiture 5 sind KI-gestützte Masken für Haut, Haare und Augen, eine stärker bildabhängig arbeitende Hautglättung, Uniformity für konsistentere Resultate sowie Fill Light für Schattenpartien. Der Fortschritt liegt damit vor allem in weniger manueller Vorarbeit und besser kontrollierbaren Automatiken – nicht in einem völlig neuen Retuscheprinzip.
KI-Masken und gezieltere Hautglättung
Portraiture 5 analysiert das Foto und bietet laut Imagenomic KI-Masken für Haare, Augen und Skin Smoothing. Dadurch lassen sich Bereiche, die bei einer Hautretusche nicht einfach mitgeglättet werden sollen, schneller trennen. Auch das Skin Smoothing wird bildabhängig angewendet: Die Software soll dort stärker eingreifen, wo Glättung benötigt wird. Für die Praxis heißt das trotzdem: Ergebnis bei 100 Prozent kontrollieren. Automatische Hautretusche kann Zeit sparen, ersetzt aber keine Beurteilung von Poren, Übergängen und feinen Details.
Uniformity und Fill Light
Uniformity beschreibt Imagenomic als Funktion für konsistente Ergebnisse innerhalb eines Bildes und über Bildserien hinweg. Das ist besonders bei größeren Portrait-, Beauty- oder Hochzeitsserien interessant. Es sollte jedoch nicht mit einem vollständigen Color-Matching-System verwechselt werden. Fill Light hellt dagegen Schattenbereiche auf, ohne die Gesamtbelichtung des Bildes anzuheben. Gerade bei Gesichtern kann das helfen, dunkle Partien schneller lesbar zu machen.
Kompatibilität und aktueller Stand
Stand September 2026 führt Imagenomic Portraiture 5 für Photoshop, Lightroom Classic und Affinity. Als aktuelle Systembasis nennt der Hersteller Windows 11 beziehungsweise macOS 15 oder neuer. Auf der Downloadseite wird für Photoshop Build 4501 geführt; für Lightroom Classic erscheint je nach Plattform Build 4501 beziehungsweise 4501u1.
Fazit
Portraiture 5 ist vor allem eine Weiterentwicklung des bekannten Workflows: bessere automatische Maskierung, gezielteres Skin Smoothing, konsistentere Verarbeitung und ein zusätzliches Werkzeug für Schattenpartien. Wer Portraiture als Assistenten und nicht als Ein-Klick-Endergebnis verwendet, bekommt damit einen schnelleren, aber weiterhin kontrollierbaren Baustein für die Portraitretusche.
Transparenzhinweis: Dieser Fachartikel wurde mit KI-Unterstützung recherchiert und redaktionell ausgearbeitet. Technische Angaben und Versionsinformationen wurden am 7. September 2026 anhand der offiziellen Produkt- und Downloadinformationen von Imagenomic geprüft. Die redaktionelle Einordnung wurde für BROWNZ.art formuliert.
Weiterlernen mit BROWNZ: Wenn du solche Werkzeuge gezielt in deinen eigenen Bildern einsetzen möchtest, findest du hier den nächsten Schritt: Photoshop lernen mit BROWNZ – mit Videotrainings, Archiv und persönlichem Coaching.
Photoshop-Plugins: Topliste, Neuerscheinungen, Geheimtipps, Preise und Faktencheck
Recherche- und Preisstand: 27. Juli 2026
Photoshop kann sehr viel. Aber Photoshop kann nicht alles gleich gut, gleich schnell und gleich bequem. Genau hier kommen Plugins, Panels und eigenständige Zusatzprogramme ins Spiel: Sie entrauschen RAW-Dateien besser, retten leichte Fehlfokussierung, automatisieren Retusche, erzeugen Filmlooks, bauen komplexe Masken, liefern tausende Texturen direkt in Photoshop oder ersetzen im Extremfall sogar einen großen Teil des gesamten Adobe-Workflows.
Diese Liste ist kein wahlloses Sammelsurium aus Affiliate-Hits und uralten Klassikern. Aufgenommen wurden Werkzeuge, die 2026 tatsächlich noch weiterentwickelt werden, eine nachvollziehbare Herstellerseite besitzen und in einem modernen Foto-, Retusche- oder Composing-Workflow einen echten Zweck erfüllen. Dazu kommen einige Geheimtipps, die nicht jeder am Schirm hat, aber verdammt clever sind.
Wichtig: Mit „aktueller deutscher Photoshop-Version“ ist Photoshop 2026, Version 27.0, gemeint. Bei Plugins ist die Sprache meist nicht das Hauptproblem. Entscheidend sind Plugin-Architektur, Betriebssystem, Prozessor, Grafikkarte und die vom Hersteller unterstützte Photoshop-Version.
Der Faktencheck: Was muss 2026 wirklich kompatibel sein?
Adobe unterscheidet heute grob zwischen modernen UXP-Plugins und älteren klassischen Plugins beziehungsweise Erweiterungen. UXP-Plugins werden über Photoshop unter „Plugins“ oder über den Creative-Cloud-Marktplatz verwaltet. Klassische Filter und externe Programme werden häufig weiterhin über eigene Installer eingebunden.
Photoshop 2026 v27.0 ist die aktuelle Desktop-Version. Ältere Systeme werden von Adobe schrittweise nicht mehr unterstützt.
Auf Apple-Silicon-Macs laufen moderne UXP-Plugins nativ. Manche alten Erweiterungen benötigen weiterhin Rosetta oder funktionieren gar nicht mehr.
Die deutsche Photoshop-Oberfläche verhindert ein technisch sauber gebautes Filter-Plugin normalerweise nicht. Das Plugin selbst kann trotzdem nur Englisch anbieten.
„Funktioniert mit Photoshop“ bedeutet nicht automatisch, dass Smartobjekte, 16-Bit-Dateien, CMYK, Stapelverarbeitung oder Aktionen unterstützt werden.
Cloud-KI und lokale KI sind nicht dasselbe. Bei vertraulichen Kundenbildern muss geprüft werden, ob die Datei den Rechner verlässt.
Meine Ampel: GRÜN = aktuelle Herstellerangabe und klarer Photoshop-Workflow. GELB = grundsätzlich nutzbar, aber mit Einschränkungen oder älterer Produktbasis. ROT = 2026 nicht mehr sinnvoll als Neukauf.
Photoshop-Plugins im schnellen Überblick
Werkzeug
Hauptnutzen
Modell
Preis beim Check
Kompatibilität
Urteil
Nik Collection 9
Farbe, Schwarzweiß, lokale Looks
Kauflizenz
179,99 US-$; Upgrade ab 99,99 US-$
GRÜN
Beste klassische Suite
ON1 Photo RAW 2026.4
RAW, Ebenen, Masken, Effekte
Kauflizenz
regulär 99,99 US-$; Aktion 49,99 US-$
GRÜN
Stärkste Adobe-Alternative
Retouch4me / Apex
KI-Retusche mit Ebenenkontrolle
Kauflizenz oder Cloud
Einzelplugin regulär ca. 145 US-$; Aktionen variieren
GRÜN
Top für Retusche
Topaz Photo
Entrauschen, Schärfen, Fokus, Upscaling
Abo
39 US-$/Monat
GRÜN
Technische Rettungsmaschine
Luminar Neo
KI-Looks, Relight, Himmel, schnelle Effekte
Kauflizenz
119-179 US-$ je Paket
GRÜN/GELB
Schnell und kreativ
Boris FX Optics 2026
Cinematic, Licht, Partikel, Film-VFX
Abo oder Kauf
9 US-$/Monat, 99 US-$/Jahr, 149 US-$ dauerhaft
GRÜN
Der Effekt-Geheimtipp
Infinite Tools
Color Grading, Retusche, Texturen
Kauflizenz
meist 189 € je großes Panel
GRÜN
High-End für Spezialisten
Imagenomic Suite
Haut, Rauschen, Filmkorn
Abo oder Kauf
129,95 US-$/Jahr oder 299,95 US-$ einmalig
GRÜN/GELB
Bewährter Klassiker
DxO PureRAW 6
RAW-Entrauschung und Objektivkorrektur
Kauflizenz
129,99 €
GRÜN
Beste RAW-Vorstufe
Exposure X7
Filmlooks, RAW, Organisation
Kauflizenz
129 US-$; Bundle 149 US-$
GELB
Starker Analog-Geheimtipp
ON1 Effects 2026
Filter, LUTs, Texturen, Maskierung
Kauflizenz
preisabhängig von Aktion/Bundle
GRÜN
Gute reine Effektlösung
Adobe Plugin Marketplace
UXP-Panels und Workflow-Erweiterungen
gemischt
kostenlos bis Premium
GRÜN
Erste sichere Suchstelle
1. Nik Collection 9
Der unverwüstliche Klassiker ist 2026 wieder richtig aktuell
Nik Collection ist seit Jahren eine der bekanntesten Plugin-Suiten überhaupt. Version 9 ist keine alte Legende mit neuem Etikett, sondern eine aktuelle Suite für Windows und macOS. Sie integriert sich in Photoshop, Affinity und DxO PhotoLab und kann teilweise auch eigenständig verwendet werden.
Das kann es besonders gut
Nik Silver Efex für sehr kontrollierte Schwarzweiß-Umsetzungen
Nik Color Efex für Farblooks, Kontrast und kreative Filter
Nik Viveza für lokale Farb- und Tonwertkorrekturen
Nik Analog Efex für Film-, Kamera- und Papierästhetik
Nik HDR Efex für HDR und strukturierte Einzelbildlooks
Neu beziehungsweise 2026 relevant: Neu in Version 9 sind unter anderem KI-Masken und Tiefenmasken. Gerade diese Kombination mit der klassischen U-Point-Technik macht die Suite wieder relevanter, weil lokale Effekte schneller gesetzt werden können, ohne in Photoshop jede Maske von Hand zu pinseln.
Preis: 179,99 US-Dollar für eine neue Lizenz; Upgrade für berechtigte Besitzer ab 99,99 US-Dollar. 30 Tage Testversion ohne Zahlungsdaten.
Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN. Der Hersteller nennt Photoshop-Integration, Windows/macOS und eine deutsche Programmoberfläche. Für die neuen KI-Masken gelten deutlich höhere Hardwareanforderungen.
Mein Urteil: Für Schwarzweiß, Fine Art, Portrait, Landschaft und kreative Looks ist Nik weiterhin eine der sinnvollsten Komplettlösungen. Wer nur einen einzigen Filter braucht, kauft allerdings viel Ballast mit.
2. ON1 Photo RAW 2026.4
Das Zusatzprogramm, das Photoshop und Lightroom teilweise ersetzen kann
ON1 Photo RAW ist vermutlich genau das Programm, das mit „ON1 Photo“ gemeint ist. Es ist kein kleines Plugin, sondern ein kompletter RAW-Editor mit Bildverwaltung, Ebenen, Masken, Retusche, Effekten und KI-Werkzeugen. ON1 positioniert es ausdrücklich als Kaufsoftware ohne Pflichtabo.
Das kann es besonders gut
RAW-Entwicklung und Bildverwaltung
Ebenen und Masken ohne Wechsel zu Photoshop
Restore AI, Sky Swap und Portrait-Werkzeuge
integriertes Resize AI
hundert Presets, LUTs, Texturen und kreative Filter
Neu beziehungsweise 2026 relevant: Die 2026-Version bringt smartere Motiv- und Hintergrundmasken, neue Maskenebenen sowie kreative Filter wie Motion, Depth Lighting, Split Field und Double Exposure. ON1 Effects 2026 ist zusätzlich als reine Effektlösung erhältlich.
Preis: Regulär 99,99 US-Dollar; beim Check als Sommeraktion für 49,99 US-Dollar. Eine Lizenz ist für zwei Computer vorgesehen.
Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN als eigenständiges Programm. ON1 bietet zusätzlich Plugin-Workflows für Adobe-Programme. Die deutsche Oberfläche und exakte Sprachabdeckung sollte vor dem Kauf über die Testversion geprüft werden.
Mein Urteil: Die stärkste Empfehlung für Menschen, die Adobe reduzieren oder ganz verlassen möchten. Nicht ganz so tief wie Photoshop beim Composing, aber für Fotografie erschreckend komplett.
Retouch4me automatisiert nicht einfach „Beauty“, sondern zerlegt professionelle Retusche in einzelne Aufgaben: Heal, Dodge & Burn, Mattifier, Skin Tone, Portrait Volumes, Stray Hairs, Fabric, Dust, Clean Backdrop und weitere Module. Die Plugins können Photoshop-Ebenen erzeugen und lassen sich dadurch wesentlich kontrollierter einsetzen als eine komplett geschlossene Ein-Klick-App.
Das kann es besonders gut
Hautunreinheiten entfernen, ohne die Hautstruktur völlig zu zerstören
Dodge & Burn auf einer editierbaren Ebene
Glanzstellen reduzieren
Hauttöne angleichen
Haare, Kleidung, Hintergrund und Staub bearbeiten
Neu beziehungsweise 2026 relevant: Apex ist die neuere All-in-One-Variante: ein Plugin mit mehreren Werkzeugen, Echtzeitvorschau und Cloud-Verarbeitung. Neue Nutzer erhalten laut Hersteller 20 kostenlose Credits. Zusätzlich gibt es weiterhin dauerhafte Einzelplugin-Lizenzen.
Preis: Einzelplugins werden regulär häufig um 145 US-Dollar angeboten; beim Check lief eine 30-Prozent-Aktion. Cloud- und Bundlepreise ändern sich abhängig vom Umfang.
Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN. Windows und macOS werden unterstützt; viele Module laufen als Photoshop-Plugin und Standalone. Bei Cloud-Verarbeitung müssen Datenschutz und Einwilligung des Models beziehungsweise Kunden geklärt sein.
Mein Urteil: Für große Portraitserien ist Retouch4me ein massiver Zeitgewinn. Für ein einzelnes Fine-Art-Bild bleibt manuelles Dodge & Burn oft schöner. Automatik darf Arbeit abnehmen, aber nicht das Gesicht neu erfinden.
Topaz hat seine Produktwelt umgebaut. Das frühere Topaz Photo AI ist laut eigener Dokumentation eingestellt und bleibt als Legacy-App bestehen. Aktuell entwickelt der Anbieter Topaz Photo weiter. Diese Unterscheidung ist wichtig, weil im Internet weiterhin massenhaft alte Photo-AI-Empfehlungen herumliegen.
Das kann es besonders gut
Rauschen reduzieren
leichte Bewegungs- und Fokusunschärfe verbessern
Super Focus und Dust & Scratch
Upscaling und Gesichtsrekonstruktion
Licht und Farbe automatisch balancieren
Neu beziehungsweise 2026 relevant: Topaz Photo läuft eigenständig und über zwei Photoshop-Workflows: Filter oder „Datei > Automatisieren“. Der Automate-Weg ist für Skalierung und bestimmte Funktionen sinnvoller. Photoshop-Aktionen rund um Topaz werden vom Hersteller ausdrücklich nicht als stabiler Workflow unterstützt.
Preis: 39 US-Dollar pro Monat für Topaz Photo. Das gesamte Topaz-Studio-Paket kostet 34 US-Dollar monatlich bei jährlicher Abrechnung beziehungsweise 399 US-Dollar pro Jahr.
Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN für Photoshop CC. Photoshop CS-Versionen werden nicht unterstützt. Leistungsfähige Hardware ist praktisch Pflicht.
Mein Urteil: Wenn ein Bild technisch weich, verrauscht oder leicht daneben fokussiert ist, gehört Topaz zu den stärksten Werkzeugen. Bei gesunder Ausgangsqualität kann es aber auch Details erfinden und Gesichter plastifizieren. Regler runter, Augen auf.
Luminar Neo ist Standalone-App und Plugin für Photoshop sowie Lightroom Classic. Es richtet sich an Menschen, die schnell zu starken Ergebnissen kommen möchten: Relighting, Himmeltausch, Objektentfernung, Portraittools, Fokus-Stacking, HDR, Panorama, Rauschreduzierung und kreative Looks stecken in einer sehr zugänglichen Oberfläche.
Das kann es besonders gut
schnelle Stimmungs- und Lichtkorrekturen
Sky AI und Relight
Portrait- und Hautwerkzeuge
Presets, LUTs, Overlays und kreative Assets
Restaurierung und AI-Assistent
Neu beziehungsweise 2026 relevant: Die 2026-Version enthält Funktionen aus dem Herbst-Upgrade 2025 und den Frühjahrsupdates 2026. Als Photoshop-Plugin sind GenErase, GenExpand und GenSwap jedoch nicht verfügbar; außerdem muss das Bild wegen Photoshop-Beschränkungen mit gleicher Pixelzahl zurückgegeben werden.
Preis: Unbefristete Desktop-Lizenz beim Check 119 US-Dollar, geräteübergreifend 159 US-Dollar, Max 179 US-Dollar. Generative Funktionen und automatische Upgrades können nach einem Jahr Zusatzkosten verursachen.
Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN bis GELB. Photoshop- und Lightroom-Plugins werden ausdrücklich angeboten. Einzelne Funktionen sind im Plugin-Modus eingeschränkt.
Mein Urteil: Luminar ist kein Ersatz für kontrollierte High-End-Retusche. Für schnelle Looks, Lichtstimmungen und kreative Variationen ist es aber brutal praktisch.
6. Boris FX Optics 2026
Hollywood-Effekte für Standbilder – und ein echter Geheimtipp
Boris FX kommt aus der Film- und VFX-Welt. Optics überträgt diese Denkweise auf Fotografie: Licht, Glows, Lens Flares, Partikel, Filmemulation, Diffusion, Masken und Effekte, die deutlich weniger nach klassischem Fotofilter aussehen als bei vielen Preset-Paketen.
Das kann es besonders gut
mehr als 187 Filter und tausende Presets
Sapphire-inspirierte Film- und Lichteffekte
Partikel, Rauch, Funken und atmosphärische Elemente
KI-Masken und Tiefenmasken
Standalone plus Plugins für mehrere Hostprogramme
Neu beziehungsweise 2026 relevant: Optics 2026 bringt neue One-Click-KI-Werkzeuge, Gesichtsmasken, Tiefenkarten und neue Cinematic Looks. Im Juni 2026 wurde die Plugin-Unterstützung zusätzlich auf Apple Photos, Capture One und Affinity Photo erweitert.
Preis: 9 US-Dollar pro Monat, 99 US-Dollar pro Jahr oder 149 US-Dollar als dauerhafte Lizenz; Upgrade- und Supportplan 49 US-Dollar pro Jahr.
Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN. Photoshop, Lightroom, Capture One, Affinity Photo und Standalone werden aktuell genannt.
Mein Urteil: Für Composings, Fashion, Pop Art und cineastische Bildwelten ist Optics einer der spannendsten Geheimtipps dieser Liste. Wer nur natürliche Hochzeitsfarben will, braucht es wahrscheinlich nicht.
7. Infinite Tools
High-End-Panels für Menschen, die Photoshop wirklich benutzen
Infinite Tools richtet sich nicht an Einsteiger, die einen Fertigfilter suchen. Die Panels organisieren, beschleunigen oder erweitern professionelle Retusche und Farbgestaltung. Hinter dem Projekt stehen erfahrene Retuscheure; viele Werkzeuge sind moderne UXP-Plugins und vollständig Apple-Silicon-kompatibel.
Das kann es besonders gut
Infinite Color für zufällige und kontrollierte Color Grades
Infinite Retouch für eigene Retusche-Workflows
Infinite Skin für getrennte Ton- und Detailbearbeitung
Infinite Unify für ungleichmäßige Farben und Hauttöne
Infinite Texture mit über 70.000 kommerziell lizenzierten Dateien
Infinite Black & White, Curves, Radiance und Goethe
Neu beziehungsweise 2026 relevant: Besonders spannend sind die neueren Werkzeuge Infinite Curves und Infinite Goethe. Goethe harmonisiert Bilder auf Basis von Farbwahrnehmung und Farbpsychologie statt nur technischer Pixelwerte. Das ist ungewöhnlich und genau deshalb ein echter Geheimtipp.
Preis: Die großen Panels kosten beim Check meist 189 Euro, Infinite Guide 39 Euro. Aktionen und Rabattwochen kommen regelmäßig vor.
Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN. Die aktuellen großen Panels werden als UXP, Windows, Mac und Apple Silicon ausgewiesen.
Mein Urteil: Nicht billig. Dafür sind es Werkzeuge, die einen bestehenden Profi-Workflow verbessern, statt ihn mit Plastikautomatik zu ersetzen.
8. Imagenomic Portraiture, Noiseware und Realgrain
Imagenomic ist seit Jahren in Beauty-, Portrait- und Studio-Workflows vertreten. Portraiture glättet und maskiert Haut, Noiseware entrauscht, Realgrain simuliert Filmkorn und analoge Charakteristik. Die Werkzeuge sind weniger modern inszeniert als manche KI-Neuheit, aber klar auf Produktion ausgerichtet.
Das kann es besonders gut
Portraiture für schnelle Hautretusche
Noiseware für Rauschreduktion
Realgrain für Filmkorn und analoge Anmutung
Photoshop-, Lightroom- und teilweise Affinity-Workflows
Neu beziehungsweise 2026 relevant: Die aktuelle Portraiture-Generation wird als KI-gestützt beworben und kombiniert Glättung, Maskierung, Lichtverbesserung und Hautunreinheiten. Gleichzeitig zeigt die Downloadseite teilweise ältere Photoshop-Versionsangaben. Genau deshalb: Testversion zuerst, dann kaufen.
Preis: Photo Suite 129,95 US-Dollar pro Jahr oder 299,95 US-Dollar einmalig. Portraiture für Photoshop 199,95 US-Dollar, Noiseware und Realgrain je 99,95 US-Dollar.
Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN bis GELB. Der Shop nennt Photoshop, Lightroom Classic und Affinity; einzelne Downloadseiten führen teilweise begrenzte Hostversionen. Aktuelle Testversion im eigenen Photoshop 2026 prüfen.
Mein Urteil: Für schnelle Beauty-Produktion immer noch stark. Für natürliche High-End-Haut muss man sehr vorsichtig dosieren.
DxO PureRAW ist kein Kreativfilter, sondern eine technische RAW-Vorstufe. Es kombiniert Demosaicing, Entrauschung, Objektivkorrekturen und Schärfung auf Basis einer riesigen Kamera-Objektiv-Datenbank. Version 6.2 ist aktuell und kann in Lightroom sowie als Smart-Filter im Photoshop-Workflow eingesetzt werden.
Das kann es besonders gut
DeepPRIME-Entrauschung
optische Korrekturen aus Kamera-Objektiv-Modulen
Schärfung ohne klassische Überschärfungsoptik
DNG/TIFF-Ausgabe für den weiteren Adobe-Workflow
Photoshop-Smartfilter-Integration
Neu beziehungsweise 2026 relevant: PureRAW 6 beschleunigt den Export durch parallele Verarbeitung und unterstützt laut Hersteller mehr als 111.000 Kamera-Objektiv-Module. Die deutsche Sprache wird ausdrücklich angeboten.
Preis: 129,99 Euro für eine neue Lizenz; Upgrades für PureRAW 4 oder 5 ab 79,99 Euro.
Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN. Deutsch, Windows, macOS, Lightroom-Plugin und Photoshop-Smartfilter-Workflow sind dokumentiert.
Mein Urteil: Für hohe ISO, schwierige Objektive und maximale RAW-Qualität ist PureRAW oft sinnvoller als noch ein Effektplugin. Es verbessert die Basis, bevor die Kunst beginnt.
Exposure X7 ist RAW-Editor, Bildverwaltung und Plugin in einem. Seine große Stärke sind Filmlooks, Körnung, kreative Presets und ein sehr direkter Workflow. Im Bundle stecken zusätzlich Snap Art und Blow Up.
Das kann es besonders gut
große Film- und Analogbibliothek
nichtdestruktive RAW-Bearbeitung
Photoshop- und Lightroom-Plugin
Snap Art für malerische Medien
Blow Up für hochwertige Vergrößerung
Neu beziehungsweise 2026 relevant: Exposure X7 ist funktional weiterhin erhältlich, wirkt aber 2026 im Vergleich zu den aggressiv weiterentwickelten KI-Konkurrenten älter. Genau deshalb bekommt es keine grüne, sondern eine gelbe Ampel: Es ist gut, aber kein offensichtlicher Zukunftssieger.
Preis: Exposure X7 129 US-Dollar, Bundle mit Snap Art und Blow Up 149 US-Dollar. Kein Abonnement erforderlich.
Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GELB. Photoshop- und Lightroom-Plugins werden angeboten; Produktgeneration X7 ist jedoch nicht neu. Vor dem Kauf aktuelle Host-Unterstützung testen.
Mein Urteil: Ein Geheimtipp für Fotografen, die analoge Looks mögen und kein Abo wollen. Für neue KI-Maskierung und moderne Retusche gibt es stärkere Kandidaten.
11. ON1 Effects 2026
Wenn man ON1-Looks will, aber nicht den ganzen RAW-Editor
ON1 Effects ist der kreative Effektteil aus Photo RAW als eigenständige Lösung. Enthalten sind hunderte Presets, Filter, LUTs, Texturen und Rahmen, die kombiniert, maskiert und gestapelt werden können.
Das kann es besonders gut
Vintage und Cinematic
Pop Art und grafische Looks
LUTs, Texturen und Rahmen
mehrere Filter in einem Stack
KI-Maskierung für Motiv und Hintergrund
Neu beziehungsweise 2026 relevant: 2026 kamen neue kreative Filter und intelligentere Maskierungsfunktionen hinzu. Damit ist Effects eine gute Lösung für Menschen, die Lightroom oder Photoshop behalten, aber ON1s Effektwelt dazunehmen möchten.
Preis: Der Preis wird häufig über Aktionen und Bundles variiert. Deshalb vor dem Kauf direkt auf der offiziellen Kaufseite prüfen; eine Testversion ist verfügbar.
Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN. Aktuelle 2026-Version und eigener Installer. Als Plugin und Standalone einsetzbar.
Mein Urteil: Guter Mittelweg zwischen Nik und Luminar. Weniger elegant als Nik, weniger KI-showig als Luminar, aber flexibel und kontrollierbar.
12. Adobe Plugin Marketplace
Nicht spektakulär, aber die sicherste erste Suchstelle
Der Creative-Cloud-Marktplatz ist die offizielle Verwaltungsstelle für moderne UXP-Plugins und viele Erweiterungen. Dort lassen sich kompatible Plugins installieren, aktualisieren und entfernen, ohne fremde Installer aus dubiosen ZIP-Dateien zu fischen.
Das kann es besonders gut
UXP-Panels für Workflow und Zusammenarbeit
kostenlose und kostenpflichtige Erweiterungen
einfachere Verwaltung über Creative Cloud
geringeres Risiko veralteter Installationspfade
Neu beziehungsweise 2026 relevant: Adobe aktualisierte die Plugin-Dokumentation im März und Juni 2026. Trotzdem gilt: Auch ein Marketplace-Plugin muss nicht automatisch perfekt gepflegt sein. Bewertungen, Update-Datum und unterstützte Photoshop-Version prüfen.
Preis: Je nach Plugin kostenlos, Einmalkauf oder Abo.
Kompatibilität mit aktuellem deutschen Photoshop: GRÜN als Installationsweg für aktuelle UXP-Plugins.
Mein Urteil: Bevor man irgendeine fremde Downloadseite besucht, lohnt sich zuerst die Suche im offiziellen Marketplace. Langweilig, aber vernünftig.
Was davon ist wirklich essenziell?
Nein, man braucht nicht zwölf Zusatzprogramme. Wer alles installiert, hat am Ende ein Photoshop-Menü wie eine überfüllte Ramschlade. Entscheidend ist, welche Lücke im eigenen Workflow tatsächlich existiert.
Für technische Bildqualität: DxO PureRAW 6 oder Topaz Photo. PureRAW ist stärker als sauberer RAW-Start, Topaz stärker bei problematischen fertigen Bildern, Fokus und Upscaling.
Für Portrait- und Beauty-Retusche: Retouch4me oder Infinite Tools. Retouch4me spart massiv Zeit, Infinite Tools bleibt näher am klassischen kontrollierten Photoshop-Workflow.
Für Schwarzweiß und Fine Art: Nik Collection 9, vor allem Silver Efex.
Kreative Farbwelten: Infinite Color, Nik Color Efex, ON1 Effects oder Exposure X7.
Für Composing, Pop Art und cineastische Effekte: Boris FX Optics 2026. Das ist der auffälligste Geheimtipp dieser Liste.
Als Adobe-Alternative: ON1 Photo RAW 2026.4. Luminar Neo ist einfacher und spektakulärer, ON1 ist als Gesamtsystem vollständiger.
Meine drei sinnvollen Pakete
Paket 1: Fotografisch sauber
DxO PureRAW 6
Photoshop und Camera Raw
Nik Collection 9
Damit sind RAW-Qualität, präzise Handarbeit, Farbe und Schwarzweiß abgedeckt. Kein Zirkus, aber ein sehr starkes System.
Paket 2: Portrait und Studio
Photoshop
Retouch4me Heal und Dodge & Burn oder Apex
Infinite Unify beziehungsweise Infinite Retouch
Topaz Photo nur für technische Problemfälle
Das ist die Produktionsmaschine für Portrait, Beauty, Fashion und größere Serien.
Paket 3: Brownz-Modus – kreativ und volle Kanne
Photoshop
Boris FX Optics 2026
Infinite Texture und Infinite Color
Nik Collection 9
Topaz Photo für finale technische Qualität
Damit lassen sich Composings, Pop Art, Fashion, Lichtwelten, Texturen und cineastische Bildlooks bauen, ohne dass alles nach demselben KI-Filter aussieht.
Der 90-Sekunden-Check vor jedem Plugin-Kauf
Ist ausdrücklich Photoshop 2026 beziehungsweise eine aktuelle CC-Version genannt?
Läuft es nativ auf Apple Silicon oder braucht es Rosetta?
Unterstützt es 16 Bit, Smartobjekte und den verwendeten Farbraum?
Ist es ein echtes Plugin, ein externer Editor oder nur ein Export-Workflow?
Werden Bilder lokal verarbeitet oder in eine Cloud hochgeladen?
Darf die Software kommerziell verwendet werden und gelten Umsatzgrenzen?
Ist der angezeigte Preis dauerhaft, ein Abo, ein Upgradeplan oder nur das erste Jahr?
Gibt es eine funktionierende Testversion ohne Kreditkarte?
Bleiben Ebenen und Masken editierbar oder kommt nur ein plattgerechnetes Ergebnis zurück?
Wird das Produkt tatsächlich noch weiterentwickelt?
Photoshop-Plugins installieren
Photoshop schließen, bevor ein klassischer Plugin-Installer gestartet wird.
Nach der Installation Photoshop öffnen und unter Plugins, Filter oder Datei > Automatisieren suchen.
Auf einem kopierten Bild und möglichst auf einem Smartobjekt testen.
Nach größeren Photoshop-Updates zuerst Hersteller-Updates installieren und erst dann produktiv arbeiten.
Alte und neue Versionen desselben Plugins nicht parallel behalten, wenn der Hersteller davor warnt.
Was ich 2026 nicht mehr neu kaufen würde
Plugins, deren letzte offizielle Photoshop-Unterstützung bei 2022, 2023 oder 2024 endet und die keine aktuelle Testversion bieten.
Anonyme „10.000 Filter“-Bundles ohne Hersteller, Lizenz und Updatehistorie.
Alte CEP-Panels, die auf Apple Silicon nur mit Rosetta laufen, sofern es eine aktuelle UXP-Alternative gibt.
Topaz Photo AI als vermeintlich aktuelles Produkt: Es ist laut Topaz Legacy und wird nicht mehr weiterentwickelt. Das neue Produkt heißt Topaz Photo.
Beauty-Plugins, die nur eine glatte Ebene zurückgeben und keinerlei Masken- oder Ebenenkontrolle erlauben.
Das ehrliche Fazit
Die besten Plugins sind nicht jene, die Photoshop mit möglichst viel Glitzer zukleistern. Es sind jene, die einen echten Engpass lösen: bessere RAW-Dateien, schnellere Retusche, kontrolliertere Farben, stärkere Masken oder Effekte, die man in Photoshop nur mit sehr viel Handarbeit bauen müsste.
2026 gehören Nik Collection 9, ON1 Photo RAW, Retouch4me, Topaz Photo, Luminar Neo und DxO PureRAW zu den sichtbarsten Lösungen. Die spannendsten Geheimtipps sind Boris FX Optics und die spezialisierten Infinite-Tools-Panels. Gerade dort entstehen Bildwelten, die nicht sofort nach Standardpreset und Ein-Klick-KI schreien.
Mein Rat ist simpel: Nicht kaufen, weil ein Vorher-nachher-Bild spektakulär aussieht. Testversion laden, drei eigene schwierige Bilder bearbeiten und prüfen, ob das Werkzeug nach dem ersten Wow-Effekt noch immer Zeit spart. Erst dann Geld ausgeben.
Für spezielle Haut- und Farbkorrekturen findest du weitere Werkzeuge in meinen Retusche-Geheimtipps. Wenn du lieber zuerst die Grundlagen sicher beherrschen möchtest, zeigt dir Photoshop für Faule einen klassischen Composing-Workflow.
Preise, Rabatte, Upgradebedingungen und Abomodelle können sich jederzeit ändern und werden teilweise standortabhängig angezeigt. Der Preisstand dieses Beitrags ist der 27. Juli 2026. Vor einem Kauf sind die offizielle Produktseite, Systemvoraussetzungen, Datenschutzbedingungen und Lizenzregeln erneut zu prüfen.
Für Recherche, Strukturierung und sprachliche Ausarbeitung dieses Beitrags wurde KI unterstützend eingesetzt. Die Auswahl der Quellen, der Faktencheck und die abschließende redaktionelle Bearbeitung erfolgten durch mich.
Weiterlernen mit BROWNZ: Wenn du solche Werkzeuge gezielt in deinen eigenen Bildern einsetzen möchtest, findest du hier den nächsten Schritt: Photoshop lernen mit BROWNZ – mit Videotrainings, Archiv und persönlichem Coaching.
Nik Collection 9: Was ist wirklich neu – und lohnt sich das Update für Photoshop-User, Fotografen und Bildbearbeiter?
Stand der Recherche: 12. Juni 2026
Blog-Fachartikel für Brownz Art
Kurz gesagt: Nik Collection 9 ist kein kleines Kosmetik-Update. Die neuen KI-Masken, Tiefenmasken, das Color-Grading-Werkzeug und die Mischmodi sind reale, praktische Verbesserungen. Aber: Wer bereits Photoshop/Lightroom souverän nutzt und Nik nur gelegentlich für einen Look öffnet, sollte zuerst die 30-Tage-Testversion nutzen. Für Besitzer von Version 7 oder 8 ist das Upgrade deutlich interessanter als der Neukauf.
Hinweis zur Einordnung: Anlass für diesen Blog-Fachartikel ist die heute bei diversen Usern eingelangte Newsletter-Mail zu Nik Collection 9. Öffentlich vorgestellt wurde Nik Collection 9 bereits am 21. April 2026. Ich habe keine glaubwürdige Quelle für eine separate neue Hauptversion am 12. Juni 2026 gefunden.
Inhalt
1. Executive Summary
2. Was ist tatsächlich neu?
3. Die neuen Funktionen im Praxiswert
4. Was ist Marketing, was ist Substanz?
5. Vergleich mit Photoshop und Lightroom
6. Performance, Systemanforderungen und Stolperfallen
7. Kaufberatung: kaufen, upgraden oder lassen?
8. Empfehlung für einen kreativen Photoshop-/Synthography-Workflow
9. Gesamturteil
10. Quellen und Faktencheck
1. Executive Summary
Die Nik Collection 9 ist die bisher deutlichste Modernisierung der DxO-Nik-Reihe seit Jahren. Der Kern ist nicht ein weiterer Stapel Presets, sondern eine neue Maskierungs- und Steuerungsebene: KI-Masken, Tiefenmasken, Masken-Overlays, ein übersichtlicheres Color-Grading in Color Efex, 18 Mischmodi in Color Efex und Analog Efex sowie mehrere neue, analog inspirierte Effekte. Die Herstellerangaben werden durch mehrere unabhängige Tests grundsätzlich bestätigt. Gleichzeitig zeigen die Quellen auch: Nicht jedes Plug-in profitiert gleich stark, und einige Funktionen wirken eher wie kreative Spezialwerkzeuge als wie tägliches Brot.
Frage
Kurzantwort
Ist das Update real relevant?
Ja, vor allem wegen KI-Masken, Tiefenmasken, Color Grading und Mischmodi. Das ist mehr als nur Preset-Recycling. [Q1][Q2][Q4]
Ist es wirklich ‘neu seit heute’?
Nein, nach den gefundenen Quellen wurde Nik Collection 9 bereits am 21. April 2026 veröffentlicht bzw. vorgestellt. Die Mail vom 12. Juni wirkt wie ein späterer Promo-/Newsletter-Schub. [Q1][Q6][Q11]
Wer profitiert am meisten?
Fotografen und Bildbearbeiter, die schnell lokale Looks bauen, Schwarzweiß/Analog-Looks nutzen, Photoshop-Layerwork beschleunigen oder kreative Serienlooks entwickeln.
Wer kann es sich sparen?
Wer Nik selten nutzt, ohnehin alles sauber in Photoshop/Lightroom maskiert oder primär RAW-Entwicklung, Denoising und klassische Korrekturen braucht.
Upgrade oder Neukauf?
Upgrade von Nik 7/8: eher sinnvoll. Neukauf: nur nach Testversion. Der Preis liegt offiziell bei 169,99 Euro neu und ab 89,99 Euro Upgrade. [Q3]
Bewertungsbasis: Herstellerseiten, Support-Artikel, User Guide, deutschsprachige Tests, internationale Reviews und Community-Funde aus Foren/Reddit. Der Text ist als Blog-Fachartikel mit Produkttest-Charakter angelegt, jedoch kein eigener Labortest mit installierter Software.
2. Was ist neu in Nik Collection 9?
DxO nennt Nik Collection 9 selbst das größte Update in der Geschichte der Suite. Das ist Marketing, klar. Aber diesmal ist es nicht völlig aus der Luft gegriffen. Die wichtigsten Neuerungen sind in mehreren unabhängigen Quellen konsistent wiederzufinden: KI-Masken, Tiefenmasken, Color Grading in Color Efex, Halation/Lichthof, Chromatic Shift, Glass Effect, 18 Mischmodi, Masken-Overlays, Mouseover-Preset-Vorschau und besseres Kopieren/Einfügen lokaler Anpassungen. [Q1][Q2][Q4]
Neuerung
Was sie macht
Praxiswert
KI-Masken
Motiv-/Objektauswahl per Klick oder Auswahlrahmen. Ziel: lokale Effekte schneller und genauer auf Bildteile begrenzen.
Hoch
Tiefenmasken
KI erzeugt eine Tiefenkarte, auch ohne echte Tiefendaten aus der Kamera. Damit lassen sich Vordergrund, Mittelgrund oder Hintergrund getrennt bearbeiten.
Hoch, besonders für Landschaft, Portrait-Umfeld, cineastische Tiefenführung
Color Grading in Color Efex
Ein Farbrad für Schatten, Mitteltöne, Lichter und globale Färbung. Die Bereiche lassen sich unabhängig oder gekoppelt steuern.
Hoch für Looks, Serien, Kunst, Mood
Mischmodi
18 Blend Modes in Color Efex und Analog Efex. Macht Filter flexibler und näher an Photoshop-Logik.
Mittel bis hoch
Halation / Lichthof
Analog-filmartiges Leuchten heller Spitzlichter, mit steuerbarer Intensität, Radius, Farbe und Deckkraft.
Mittel bis hoch für Cinematic/Retro/Fine Art
Glass Effect
Texturierte Glasverzerrungen, eher Spezialeffekt als Alltagswerkzeug.
Nische
Chromatic Shift
Simulierter Farbversatz wie bei analogem Druck/Offset-Fehlern.
Nische, stark für Poster/Albumcover/Graphic Art
Workflow-Verbesserungen
Masken-Overlay, Mouseover-Preset-Vorschau, neue Palette für lokale Anpassungen, Kopieren/Einfügen lokaler Anpassungen.
Praktisch, wenn man viele Bilder bearbeitet
3. Nik Collection 9: Neue Funktionen in der Praxis
3.1 KI-Masken: Die wahrscheinlich wichtigste Neuerung
Die KI-Masken sind der Teil, der im Alltag wirklich Zeit sparen kann. Das Prinzip: Filter oder Werkzeug anwenden, dann per Klick oder Rahmen den Bereich festlegen, auf den die Bearbeitung wirken soll. Das ist keine neue Idee im Gesamtmarkt – Adobe kann längst Motive, Himmel, Personen und Objekte erkennen –, aber für Nik ist es ein entscheidender Schritt. Bisher war die Nik-Stärke U Point: schnell, intuitiv, oft erstaunlich gut. Die Schwäche war aber immer: Bei komplexeren Motiven musste man kontrollieren, stapeln, feinjustieren. Die KI-Maske macht aus Nik eher ein modernes lokales Look-Werkzeug. [Q2][Q4][Q13][Q14]
Die unabhängigen Tests sehen darin überwiegend einen echten Fortschritt. SLR Lounge spricht stark positiv von der selektiven Kontrolle, Shotkit beschreibt die Objekt-/Bereichsauswahl als praktisch, und COMPUTER BILD nennt die neuen KI-Masken eine echte Verbesserung. [Q6][Q9][Q10]
Der Haken: Thomas Fitzgerald weist auf ein reales Workflow-Problem hin: Wenn die KI-Auswahl nicht in einem Durchgang perfekt sitzt, braucht man bessere Möglichkeiten, Masken zu kombinieren, zu invertieren oder gezielt zu korrigieren. Genau dort ist Photoshop/Lightroom reifer. Für grobe bis mittelfeine kreative Bearbeitungen ist die neue Maske stark. Für präzise Composings, Haare, komplexe Kanten und saubere Retusche bleibt Photoshop das Skalpell. [Q8][Q14]
3.2 Tiefenmasken: Stark, wenn das Bild räumlich gelesen werden kann
Tiefenmasken sind spannender, als sie im ersten Moment klingen. Nik analysiert das Bild und erzeugt eine virtuelle Tiefenkarte. Damit kann man etwa den Hintergrund kühler färben, den Vordergrund kontrastreicher machen oder Nebel/Halation nur in einer bestimmten Entfernung wirken lassen. Laut DxO funktionieren diese Tiefenmasken auch ohne eingebettete Tiefendaten der Kamera. [Q1][Q2]
Das ist besonders interessant für Landschaft, Fine Art, Fashion-Editorials, Fantasy-Composings, Straßenfotografie mit Tiefenstaffelung und cineastische Looks. Es ersetzt keine echte 3D-Maske, aber es bietet einen sehr schnellen Weg, Bildräume malerischer zu behandeln. Bei Bildern ohne klare räumliche Trennung – flache Studioaufnahmen, enge Portraits, komplexe Texturen – wird der Effekt naturgemäß weniger spektakulär sein.
3.3 Color Grading in Color Efex: Das unterschätzte Hauptwerkzeug
Das neue Color-Grading-Werkzeug in Nik Color Efex ist für kreative Bildbearbeiter fast wichtiger als die Effektfilter. Es erlaubt die Steuerung von Schatten, Mitteltönen, Spitzlichtern und globaler Farbgebung über ein gemeinsames Farbrad. Bereiche können einzeln oder gekoppelt bewegt werden. Das klingt technisch, ist aber in der Praxis genau das, was viele Bildserien brauchen: ein schneller, kontrollierter Mood, ohne sich in 20 Einstellungsebenen zu verlieren. [Q1][Q2][Q4]
Für Brownz-Art-ähnliche Workflows ist das relevant: Foto/Synthography/Composing zuerst sauber aufbauen, dann Color Efex als kontrollierten Look-Generator nutzen, danach in Photoshop final feinschleifen. Das ist besser als blind Presets zu stapeln. Der Punkt ist nicht: ‘Mach mir einen fertigen Look.’ Der Punkt ist: ‘Gib mir schneller eine Richtung, die ich kontrollieren kann.’
3.4 Mischmodi: Für Photoshop-Leute sofort verständlich
Die 18 Mischmodi in Color Efex und Analog Efex sind keine sexy Schlagzeile für Anfänger, aber für Photoshop-User sehr wichtig. Multiply, Screen, Overlay, Color und ähnliche Blend Modes sind seit Jahren ein Grundprinzip kreativer Bildbearbeitung. Dass sie nun direkt innerhalb von Nik-Filtern verfügbar sind, macht die Effektarbeit flexibler. Man muss weniger oft zurück in Photoshop, um einen Filter nachträglich über Ebenenmodus zu bändigen. [Q1][Q2][Q4]
Trotzdem gilt: Wer in Photoshop bereits sehr sauber mit Smartobjekten, Ebenen, Masken und Mischmodi arbeitet, gewinnt Komfort, aber keine völlig neue Welt. Wer Nik eher standalone oder aus Lightroom heraus nutzt, spürt den Gewinn stärker.
3.5 Halation, Chromatic Shift und Glass Effect: Kunstwerkzeuge, keine Pflichtwerkzeuge
Halation ist der stärkste der neuen Effektfilter. Dieser analoge Lichthof kann Nachtaufnahmen, Gegenlicht, Neon, Hautlichter, Fashion und Retro-Cinematic-Bilder schön anheben. Richtig eingesetzt wirkt das teuer. Falsch eingesetzt wirkt es schnell wie Filtersoße. [Q2][Q4][Q8]
Chromatic Shift und Glass Effect sind klar nischiger. Chromatic Shift simuliert verschobene Farbebenen wie bei Druck-/Offset-Fehlern. Das ist stark für Poster, Albumcover, Social-Header, Street-Pop-Art und bewusst grafische Arbeiten. Glass Effect erzeugt Verzerrungen wie durch strukturiertes Glas. Für klassische Fotografie braucht man das selten. Für Kunstserien, Mode, dunkle Editorials oder bewusst verfremdete Bildwelten kann es funktionieren. [Q2][Q4][Q8]
4. Was ist Marketing, was ist Substanz?
Behauptung
Faktenlage
Gegencheck
Urteil
‘Größtes Update ever’
DxO nennt es so.
Mehrere Tests bestätigen, dass Version 9 deutlich größer ist als manche vorherige Version.
Marketing, aber mit realem Kern. [Q1][Q7][Q8][Q11]
KI-Masken sparen Zeit
Hersteller und Tests beschreiben schnellere lokale Auswahl.
Kritik: Masken-Kombination und Nachkorrektur noch nicht auf Photoshop-/Lightroom-Niveau.
Echt nützlich, aber nicht magisch. [Q6][Q8][Q10]
Tiefenmasken sind neu und stark
Offiziell bestätigt, mehrere Reviews demonstrieren Praxisfälle.
Wirkung hängt vom Motiv ab; flache Bilder profitieren weniger.
Substanziell. [Q1][Q2][Q10]
Neue Effekte erweitern Kreativität
Halation, Glass Effect, Chromatic Shift sind dokumentiert.
Nicht alle Effekte sind Alltagswerkzeuge; einige sind Speziallooks.
Für Kunst/Design wertvoller als für reine Fotokorrektur. [Q2][Q7][Q8]
Schnellerer Workflow
Mouseover-Vorschau, Copy/Paste lokaler Anpassungen, Overlays sind reale Änderungen.
Performance-Erfahrungen sind gemischt: einige Tests loben Geschwindigkeit, ein Beta-Test meldet langsames Silver Efex.
Wahrscheinlich besser, aber vor Kauf testen. [Q2][Q6][Q8][Q11]
Wichtig: ‘Lebenslange Lizenz’ bedeutet hier nicht, dass alle kommenden Hauptversionen kostenlos sind. Der Shop spricht von Dauerlizenz ohne Abo, aber auch von Upgrade-Preisen für neue Versionen. Genau das ist der Punkt, über den manche Nutzer in Foren und Reddit seit Jahren schimpfen: Die Lizenz läuft weiter, aber große Versionssprünge kosten normalerweise wieder Geld. [Q3][Q17]
5. Vergleich mit Photoshop und Lightroom
Die zentrale Frage ist nicht, ob Nik Collection 9 Dinge kann, die Photoshop oder Lightroom absolut nicht können. Die ehrliche Antwort: Vieles lässt sich auch in Adobe nachbauen. Photoshop hat starke Auswahl- und Maskenwerkzeuge, Lightroom Classic besitzt KI-Masken für Motiv, Himmel, Hintergrund, Objekte und Personen. [Q13][Q14]
Der Unterschied liegt im Tempo und im Charakter. Nik ist kein Ersatz für Photoshop. Nik ist ein kreativer Beschleuniger. Es bündelt Looks, lokale Filterlogik, U Point, AI-Masken, Color Grading, Schwarzweiß-Umsetzung und analoge Effekte in einer Oberfläche, die schneller zu einem fertigen Bildgefühl führen kann. Photoshop bleibt die bessere Werkstatt für präzise Retusche, Composings, Ebenenarchitektur, Smartobjekte, saubere Maskenkorrektur und druckfertige Kontrolle.
Aufgabe
Nik Collection 9
Photoshop/Lightroom
Praxisurteil
Schneller Look
Sehr stark
Möglich, oft langsamer
Nik gewinnt.
Präzise Masken-Nachbearbeitung
Verbessert, aber begrenzt
Sehr stark
Adobe gewinnt.
Schwarzweiß
Silver Efex bleibt einer der Hauptgründe
Möglich, aber weniger spezialisiert
Nik gewinnt für Stil und Tempo.
Composing
Nur Ergänzung
Kernkompetenz
Photoshop gewinnt klar.
Serienlook/Fine Art
Stark, wenn kontrolliert eingesetzt
Stark, aber mehr Handarbeit
Unentschieden; Nik schneller.
RAW-Entwicklung/Archiv
Nicht der Zweck
Lightroom/PhotoLab/Capture One
Nik ist Ergänzung, kein Zentrum.
6. Performance, Systemanforderungen und Stolperfallen
Die offiziellen Anforderungen sind nicht brutal, aber die neuen KI-Funktionen verlangen mehr Hardware als klassische Filter. Unter Windows nennt DxO mindestens 16 GB RAM, Windows 10 22H2 oder Windows 11 24H2 sowie für KI-/Tiefenmasken eine moderne GPU-Klasse wie NVIDIA RTX 2000-Serie, AMD Radeon RX 6000-Serie, Intel Arc oder Intel AI Boost. Empfohlen werden 32 GB RAM und stärkere GPUs wie RTX 4060 Ti bzw. RX 7700 XT. Unter macOS beginnt es bei Apple M1, empfohlen wird M2 Pro. [Q3][Q5]
COMPUTER BILD beschreibt die Suite im Praxistest als relativ genügsam und auf einem halbwegs aktuellen Laptop mit 16 GB RAM flüssig nutzbar; bei KI-Funktionen müsse man aber mit Berechnungszeit rechnen. Ahadesign lobt die Performance stark. Thomas Fitzgerald meldete in seinem Beta-Test dagegen langsames Verhalten in Silver Efex und wünschte sich bessere Optimierung. Das ist kein Widerspruch, sondern zeigt: Die Erfahrung hängt vom Host, System, GPU, Bildgröße und konkretem Plug-in ab. [Q6][Q8][Q11]
Ein nützlicher Punkt: Laut User Guide lassen sich neue Major-Versionen ab Nik Collection 6.3 neben älteren Major-Versionen installieren. Wer Nik 8 produktiv nutzt, kann Nik 9 daher testen, ohne die alte Hauptversion sofort zu verlieren. Kleine Updates innerhalb derselben Major-Version ersetzen dagegen die jeweilige Version. [Q5]
Vorsicht bei Affinity: Nik Collection 9 unterstützt Affinity Photo, aber der User Guide weist darauf hin, dass die HDR Efex Merge-Funktion und der Nik-Collection-Switch-to-Modus mit Affinity nicht kompatibel sind. Für reine Photoshop-User ist das weniger relevant, für Affinity-Workflows aber ein Punkt. [Q5]
7. Kaufberatung: kaufen, upgraden oder lassen?
7.1 Kaufen oder upgraden: ja, wenn …
du Nik 7 oder 8 bereits regelmäßig nutzt und die Upgrade-Kosten von 89,99 Euro für dich tragbar sind;
du oft lokale Looks brauchst und nicht jede Maske in Photoshop sauber von Hand bauen willst;
du viel mit Schwarzweiß, Analoglook, Retro, Cinematic, Fine Art, Editorial oder Poster-Ästhetik arbeitest;
du Serienlooks entwickeln willst, die schneller abrufbar sind als ein Stapel manuell gebauter Photoshop-Ebenen;
du Photoshop nutzt, aber Nik als schnelle Look-Maschine zwischen Rohbearbeitung und finalem Feinschliff einsetzt.
7.2 Erst testen: ja, wenn …
du mit Nik 8 zufrieden bist und die neuen Masken nur gelegentlich brauchen würdest;
du Lightroom/Photoshop-AI-Masken bereits schnell und sauber beherrschst;
du große Dateien, schwächere Hardware oder ältere GPUs nutzt;
du vor allem klassische Fotokorrekturen machst und kreative Effekte selten einsetzt;
du wissen willst, ob Silver Efex, Color Efex und Analog Efex auf deinem konkreten System wirklich flüssig laufen.
7.3 Eher lassen: ja, wenn …
du Nik bisher kaum öffnest und nur wegen der Newsletter-Mail neugierig geworden bist;
du hauptsächlich RAW-Entwicklung, Entrauschen, Schärfen und Archivverwaltung brauchst;
du alle kreativen Looks ohnehin in Photoshop mit eigenen Aktionen, LUTs, Camera Raw, Ebenen und Masken baust;
du kein Interesse an Analoglook, Halation, Glass/Chromatic-Shift-Ästhetik oder schneller Schwarzweiß-Umsetzung hast;
du ein sehr altes System nutzt und keine Lust auf Plug-in- oder Aktivierungsärger hast.
Nutzertyp
Empfehlung
Begründung
Dringlichkeit
Nik 7/8 Power-User
Upgrade wahrscheinlich sinnvoll
Neue Masken + Mischmodi + Color Grading greifen direkt in den täglichen Workflow.
Hoch
Photoshop-Composing-Profi
Testen, dann entscheiden
Nik kann Looks beschleunigen, ersetzt aber keine präzise Photoshop-Arbeit.
Mittel
Lightroom-only Fotograf
Nur wenn kreative Plug-ins fehlen
Nik arbeitet mit TIFF/JPEG-Kopien; Lightroom bleibt Verwaltungszentrum.
Mittel
Schwarzweiß-Fotograf
Sehr interessant
Silver Efex bleibt ein starker Grund, auch wenn nicht alle Neuerungen dort zentral sind.
Hoch
Gelegenheitsnutzer
Eher sparen
Der Nutzen kommt erst, wenn man Nik wirklich regelmäßig verwendet.
Niedrig
Kreativer Kunst-/Synthography-Workflow
Sehr interessant
Color Grading, Halation, Tiefenmasken und Mischmodi passen gut zu kontrollierter Bildstimmung.
Hoch
8. Empfehlung für einen kreativen Photoshop-/Synthography-Workflow
Für einen ernsthaften kreativen Workflow sollte Nik Collection 9 nicht am Anfang stehen. Zuerst kommt das saubere Bild: Komposition, Haut, Licht, Tonwerte, störende Details, Kanten, Bildschnitt. Dann kann Nik als Stil- und Stimmungsmaschine sehr sinnvoll sein.
1. Ausgangsbild sauber vorbereiten: RAW/Grundbild in Lightroom, Camera Raw oder PhotoLab entwickeln. Keine extremen Looks, nur saubere Basis.
3. Nik gezielt einsetzen: Color Efex für Color Grading/Halation, Analog Efex für kontrollierte Textur/Chromatic Shift/Glass, Silver Efex für Schwarzweiß.
4. Neue Masken nutzen, aber kontrollieren: KI-Masken und Tiefenmasken als schneller Start, danach prüfen. Bei wichtigen Bildern nicht blind akzeptieren.
5. In Photoshop final bändigen: Effekt-Ebene maskieren, Deckkraft reduzieren, Mischmodus prüfen, Details retuschieren. Der Look soll dienen, nicht schreien.
6. Presets nur als Ausgangspunkt: Eigene Looks speichern, nicht auf Hersteller-Presets verlassen. Sonst sehen Bilder schnell nach Software-Demo aus.
9. Gesamturteil
Kategorie
Wertung
Kommentar
Neuerungswert
8/10
Für Nik-Verhältnisse stark. KI-Masken, Tiefenmasken, Color Grading und Mischmodi sind echte Schritte.
Praxisnutzen
7,5/10
Hoch für kreative Workflows, geringer für reine Korrektur-/RAW-Nutzer.
Preis/Leistung Upgrade
8/10
89,99 Euro für Nutzer von Version 7/8 ist fair, wenn Nik regelmäßig genutzt wird.
Preis/Leistung Neukauf
7/10
169,99 Euro ist okay für Power-User, aber nicht billig. Testversion vorher Pflicht.
Technisches Risiko
6,5/10
Systemabhängig. KI/GPU-Anforderungen und einzelne Forum-/Review-Probleme ernst nehmen.
Künstlerischer Wert
8,5/10
Für Fine Art, Retro, Editorial, Pop-Art, Dark/Cinematic Looks sehr brauchbar.
Endurteil
7,8/10
Sehr gutes kreatives Update, aber kein Muss für jeden.
Klare Empfehlung: Wenn du Nik bereits produktiv nutzt, ist Version 9 wahrscheinlich das stärkste Upgrade seit längerer Zeit. Wenn du Nik nur besitzt, weil es irgendwann im Angebot war und alle paar Monate einmal geöffnet wird, spar dir den Impulskauf und teste zuerst. Die neuen Funktionen sind gut, aber sie zahlen sich nur aus, wenn sie in deinen echten Workflow passen.
Für Brownz-Art-/Synthography-Workflows: Nik Collection 9 kann ein guter Look-Beschleuniger sein, besonders für kontrollierte Farbdramaturgie, analoges Leuchten, Tiefenstaffelung und schnelle lokale Effekte. Aber der finale Bildcharakter sollte weiter in Photoshop entschieden werden. Nik liefert Farbe und Stimmung; Photoshop liefert Kontrolle.
10. Quellen und Faktencheck
Quellenstand: 12. Juni 2026. Herstellerangaben wurden mit unabhängigen Tests, Fachseiten, Support-Dokumentation und Community-Funden gegengeprüft. Reddit- und Forenquellen wurden nur als Stimmungs-/Problemindikator verwendet, nicht als alleinige Faktenbasis.
Die öffentliche Vorstellung von Nik Collection 9 liegt nach den gefundenen Quellen am 21. April 2026; mehrere Artikel und Tests stammen aus April/Mai 2026. Für den 12. Juni 2026 fand ich keine separate neue Hauptversion.
Die Plug-in-Zuordnung laut DxO Support: Halation/Lichthof in Color Efex; Glass Effect und Chromatic Shift in Analog Efex; Mischmodi in Color Efex und Analog Efex. [Q4]
Die offiziellen Preise in Deutschland: 169,99 Euro neue Lizenz, ab 89,99 Euro Upgrade für Besitzer von Nik Collection 7 oder 8. [Q3]
Die 30-Tage-Testversion ist laut DxO ohne Kreditkartendaten verfügbar. [Q2]
Nik Collection 9 ist eine Ergänzung zu Photoshop, Lightroom Classic, DxO PhotoLab, Photoshop Elements und Affinity Photo, aber kein vollständiger RAW-Workflow mit Bildverwaltung. [Q3][Q5]
Community-/Forenfunde zeigen einzelne Installations-/Stabilitätsprobleme. Das belegt kein allgemeines Qualitätsproblem, ist aber ein Grund, vor dem Kauf auf dem eigenen System zu testen. [Q16]
Textfassung: recherchebasierte Bewertung, keine bezahlte Werbung, keine Affiliate-Empfehlung, kein Labortest mit Messwerten.