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BROWNZ DARKSIDE 1 und 2 Photoshop Training – Dark Art Relaunch, 100 % Photoshop und komplett ohne KI

Das DARKSIDE Photoshop Training 1 und 2 zeigt klassische Dark-Art-Composings ohne generative KI. Deshalb stehen Ebenen, Masken, Licht, Farbe, Texturen und Retusche im Mittelpunkt. Aufgrund mehrerer Anfragen hole ich beide Produktionen zurück. DARKSIDE 1 und DARKSIDE 2 sind klassische Dark-Art-Photoshop-Trainings: komplett ohne generative KI, ohne AI-Workflow und ohne nachträglich erzeugte Inhalte. Dafür mit Photoshop, Composing, Retusche, Bildlooks, Projektdateien und sehr viel BROWNZ-Handarbeit.

DARKSIDE Photoshop Training bestellen

DARKSIDE 1 + DARKSIDE 2 kosten zusammen 39 Euro als Download oder 59 Euro auf USB-Stick inklusive Versand innerhalb der EU.

Bestellung und Rückfragen: brownz@brownz.art

Verwende den Betreff „Darkside12“ – Bitte danach auf meine Antwort warten. Ich sehe die Mails normalerweise morgens und abends durch. Bezahlen kannst du per Überweisung oder PayPal; alle weiteren Infos bekommst du in meiner Antwort-Mail.

BROWNZ.art · Dark Art · Photoshop · Composing · 100 % NO AI

Dabei sind die beiden Produktionen für mich die konsequente BROWNZ-Fortsetzung des Themas „The Dark Side of Photoshop“. Ursprünglich erschien das Verlags-Training 2012 bei Galileo Press – dem Verlag, der seit 2015 Rheinwerk Verlag heißt. Anschließend gingen DARKSIDE 1 und 2 deutlich weiter: mehr Projekte, mehr Material, mehr Arbeitswege und vor allem 100 Prozent BROWNZ und 100 Prozent NO SECRETS.

Was ist das DARKSIDE Photoshop Training 1 & 2?

DARKSIDE ist mein umfangreiches Photoshop-Videotraining für Dark Art, düstere Bildwelten und kreatives Composing. Dabei stammen die beiden Ausgaben aus einer Zeit, in der generative KI noch keine Rolle in meinem Workflow gespielt hat. Genau deshalb sind sie heute auch interessant: Man sieht den kompletten klassischen Aufbau eines Bildes – mit Ebenen, Masken, Licht, Farbe, Texturen, Retusche, Effekten und Composing-Techniken direkt in Photoshop.

Außerdem sind im aktuellen BROWNZ XXL NO AI Archiv DARKSIDE 1 und DARKSIDE 2 zusammen mit 207 Videos erfasst. Dabei umfasst DARKSIDE 1 laut ursprünglicher Veröffentlichung 2.096 Dateien in 170 Ordnern und 17 Stunden 22 Minuten Videolaufzeit. Zusätzlich erweitert DARKSIDE 2 die Reihe um weitere Projekte, Videos und Zusatzdaten.

DARKSIDE Photoshop Training: Relaunch als Paket

Ich nehme DARKSIDE 1 und DARKSIDE 2 wieder separat ins Angebot auf. Dabei handelt es sich ausdrücklich um die vorhandenen Originalproduktionen. Außerdem wurde nichts künstlich aufgeblasen oder mit KI ergänzt. Ebenso wird nichts als „neu“ verkauft, was nicht neu ist.

DARKSIDE 1 + DARKSIDE 2 als Direkt-Download: 39 Euro

DARKSIDE 1 + DARKSIDE 2 auf USB-Stick: 59 Euro inklusive EU-weitem Versand

Für die USB-Version wird je nach benötigter Datenträgergröße ein großer USB-Stick oder eine Aufteilung auf zwei Sticks verwendet. Der Preis enthält den Versand innerhalb der EU. Gerade der Postversand von Österreich nach Deutschland und in andere EU-Länder ist in den vergangenen Jahren spürbar teurer geworden.

Wichtig: Wer das NO AI XXL Archiv hat, braucht DARKSIDE nicht noch einmal

Wer mein aktuelles BROWNZ XXL NO AI Archiv bereits bestellt hat, besitzt DARKSIDE 1 und DARKSIDE 2 schon als Bestandteil dieses Archivs. Auch wer die beiden Originalfassungen früher direkt bei mir gekauft hat, muss beim Relaunch nicht noch einmal zugreifen: Auf den DARKSIDE-Produktionen befindet sich kein neues oder exklusiv ergänztes Material.

Mehr zum kompletten Archiv: BROWNZ XXL NO AI Archiv – 500 Stunden Photoshop-Training

100 % Photoshop bedeutet hier wirklich 100 % Photoshop

Heute arbeite ich längst auch mit AI Assisted Workflows und Synthografie. DARKSIDE 1 und 2 sind bewusst das Gegenteil davon: klassische Photoshop-Arbeit aus der Vor-KI-Zeit. Das ist kein Statement gegen neue Werkzeuge, sondern ein ziemlich unverfälschter Blick darauf, wie Dark Art, Bildmontagen und komplexe Looks komplett von Hand aufgebaut wurden.

Wer Photoshop nicht nur über aktuelle Generieren-Buttons kennenlernen möchte, sondern verstehen will, wie Ebenen, Masken, Licht, Texturen und Bildlogik zusammenspielen, bekommt hier genau diesen alten, kompromisslosen Workflow.

Kommt irgendwann eine neue DARKSIDE-Version mit KI?

Möglich. Wenn das Interesse am Relaunch entsprechend groß ist, überlege ich eine neue DARKSIDE-Ausgabe für meinen heutigen Workflow. Dann würde es nicht darum gehen, Photoshop durch KI zu ersetzen, sondern klassische Bildbearbeitung, Composing und AI Assisted Tools so miteinander zu verbinden, wie ich es aktuell in meiner Synthografie mache. Das ist im Moment eine Idee – keine angekündigte Produktion.

Originalinfos zu DARKSIDE

Wer noch einmal in die damaligen Beiträge, Inhalte und Projektinformationen eintauchen möchte, findet hier die erhaltenen Original- und Archivseiten:

Hinweis: Der ursprüngliche DARKSIDE-2-Beitrag vom 24. September 2021 ist auf der heutigen brownz.art-Adresse nicht mehr erreichbar. Deshalb verlinke ich hier bewusst auf die noch funktionierende DARKSIDE-2-Infoseite statt auf einen toten Link.

Der komplette Inhalt:

DARKSIDE Photoshop Training bestellen

DARKSIDE 1 + DARKSIDE 2 kosten zusammen 39 Euro als Download oder 59 Euro auf USB-Stick inklusive Versand innerhalb der EU.

Bestellung und Rückfragen: brownz@brownz.art

Verwende den Betreff „Darkside12“ – Bitte danach auf meine Antwort warten. Ich sehe die Mails normalerweise morgens und abends durch. Bezahlen kannst du per Überweisung oder PayPal; alle weiteren Infos bekommst du in meiner Antwort-Mail.

BROWNZ.art · Dark Art · Photoshop · Composing · 100 % NO AI

Kurze Fragen zum DARKSIDE Photoshop Training

Was lerne ich in DARKSIDE 1 und 2?

Im DARKSIDE Photoshop Training lernst du Composings mit Ebenen, Masken, Licht, Farbe, Texturen und Retusche. Dadurch verstehst du den vollständigen Aufbau statt nur einzelne Effekte zu kopieren.

Ist das Training für Anfänger geeignet?

Grundkenntnisse sind hilfreich. Trotzdem lassen sich viele Arbeitswege Schritt für Schritt nachvollziehen, weil die Projekte komplett erklärt werden. Ergänzende Grundlagen bietet das offizielle Photoshop-Benutzerhandbuch von Adobe.

Enthält DARKSIDE generative KI?

Nein. Das DARKSIDE Photoshop Training entstand vor dem heutigen KI-Workflow. Deshalb besteht es vollständig aus klassischer Photoshop-Arbeit.


500 Prompts für kreative Arbeit: Dafür habe ich mein BROWNZ Prompt-Archiv 2026 zusammengestellt. Prompt-Sammlungen gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Das Problem dabei: Vieles klingt im ersten Moment großartig, produziert in der Praxis aber nur den üblichen KI-Einheitsbrei. Genau deshalb wollte ich eine Sammlung machen, die nicht aus 500 Varianten von „Mach mir etwas Tolles“ besteht.

Entstanden ist daraus meine BROWNZ TOP 500 AI PROMPTS 2026 – eine nach Themen sortierte Sammlung für kreative Arbeit, Fotografie, Photoshop, Synthografie, Bild- und Videogenerierung, Recherche, Text, Social Media, Blog, Kunst, Portfolio, Business und Workflow. Drinnen stecken tatsächlich 500 eindeutig nummerierte Prompts von B001 bis B500.

Als Inspirationsquelle habe ich mir unter anderem die kuratierte AInauten-Promptdatenbank angesehen und zusätzlich aktuelle offizielle Dokumentationen verschiedener Anbieter gegengeprüft. Die Beispiele wurden nicht einfach zusammenkopiert: Die Sammlung wurde eigenständig neu formuliert, vereinheitlicht und so aufgebaut, dass man sie als Arbeitswerkzeug verwenden kann.

Recherche-Inspiration: https://prompts.ainauten.com/

500 Prompts als Baupläne für deine eigenen Ideen

Der Sinn der Sammlung ist nicht, einen Prompt blind zu kopieren und auf ein Wunder zu hoffen. Viel interessanter ist es, die Prompts als Baupläne zu sehen: Motiv austauschen, Stil ändern, Kamera oder Licht anpassen, eigene Referenzen einbauen und daraus etwas Eigenes machen. Genau dann wird aus Prompting ein kreativer Prozess und nicht bloß ein Glücksspiel mit Text.

Die PDF wurde außerdem auf Verständlichkeit, Wiederholungen, aktuelle Begriffe und technische Aussagen geprüft. Dabei wurden unter anderem aktuelle Dokumentationen zu Text-, Bild-, Photoshop- und Video-Workflows herangezogen. Trotzdem gilt: KI-Systeme und Funktionen ändern sich laufend. Ein guter Prompt ist deshalb keine in Stein gemeißelte Formel, sondern ein brauchbarer Startpunkt.

Mein Fazit zum Prompt-Archiv

500 Prompts braucht wahrscheinlich niemand an einem Nachmittag. Aber als Archiv zum Nachschlagen, Weiterbauen und Experimentieren finde ich so eine Sammlung ziemlich praktisch. Vor allem dann, wenn man nicht nach dem einen „magischen Prompt“ sucht, sondern nach Ideen, wie man der Maschine genauer sagt, was man eigentlich im Kopf hat.

AI-Act / Transparenzhinweis (freiwillig): Dieser Beitrag basiert auf meiner inhaltlichen Vorgabe und wurde mit KI-Assistenz redaktionell ausgearbeitet. Recherche, Struktur und Aufbereitung der PDF wurden ebenfalls KI-gestützt erstellt und anschließend redaktionell geprüft.


Eine Tasche in schwebende Materialschichten zerlegen. Ein Porträt mit Fensterlicht und Filmkorn gestalten. Ein eigenes Kunstwerk an einer Galeriewand zeigen. Solche Bildideen lassen sich oft mit wenigen treffenden Begriffen beschreiben.

Angefangen hat meine Neugier mit kurzen Anweisungen wie /exploded view und /material layers. Daraus ist BROWNZ CODES 500 geworden: eine Sammlung mit 500 Bildanweisungen, kurzen deutschen Erklärungen und Beispielen für die Praxis.

Was hinter den „Codes“ steckt

Die „Codes“ sind in dieser Sammlung definierte Kurzformen für Bildanweisungen. Der Slash (/) markiert den jeweiligen Begriff. Damit werden keine geheimen Funktionen freigeschaltet. Kopiere die Erklärung mit, damit klar ist, was du erreichen möchtest.

Auf 56 Seiten verteilen sich 20 Themenkapitel: von Kamera, Licht und Posing über Materialien und Produktbilder bis zu Collagen, Synthografie und gezielten Bildkorrekturen. Die Auswahl richtet sich an Fotografen, Künstler, Models, Werbeagenturen und Content Creator.

Die PDF enthält außerdem eine Startanleitung, neun vollständige Bildaufträge, ein Glossar mit kurzen Begriffserklärungen und ein Quellenverzeichnis mit 25 Einträgen. Fachbegriffe und Quellen wurden geprüft. Eine Testserie mit 500 einzelnen Bildgenerierungen wurde nicht durchgeführt.

So steigst du ein

Beschreibe dein Motiv oder lade ein Foto hoch. Schreibe „Erzeuge ein Bild“ oder „Bearbeite das Foto“. Ergänze ein bis drei Codes samt Erklärung und nenne, was erhalten bleiben soll. Zum Beispiel:

„Bearbeite mein hochgeladenes Porträt. /window light: Verwende weiches Fensterlicht von der linken Bildseite. /film grain: Ergänze feines, zurückhaltendes Filmkorn. Erhalte Gesichtszüge, Frisur, Kleidung und Bildausschnitt möglichst genau.“

Vergleiche das Ergebnis mit deiner Vorlage: Auch bei genauen Vorgaben können sich Details verändern. Lade die PDF in denselben Chat hoch oder kopiere nur die gewünschten Codes mit Erklärung hinein.

Transparenzhinweis (KI / AI Act): Dieser Beitrag und die PDF sind auf Grundlage meiner Idee und Vorgaben mit KI-Unterstützung bei Recherche, Formulierung und Aufbereitung entstanden.


Photoshop 27.10: KI-Tuning im Test – genial oder unbrauchbar?

Adobe verspricht mehr Kontrolle über KI-Bilder. Ich habe ausprobiert, was die neue Funktion im echten Workflow kann – und wo sie derzeit ausgebremst wird.

Mit Photoshop 27.10 ist der neue KI-gestützte Editor samt „Tuning (Beta)“ dazugekommen. Das Prinzip klingt gut: eigenes Bild öffnen, Prompt formulieren und die Intensität über einen Regler steuern. Also habe ich das Ding nicht nur kurz angeklickt, sondern durch einen kompletten Workflow geschickt.

Im Test entstehen mehrere Varianten – von subtil bis deutlich überdreht. Optisch kann das richtig Spaß machen. Dann kommt aber der Punkt, an dem aus einer Demo ein brauchbares Werkzeug werden müsste: Der Download landet bei nur ungefähr 752 x 1024 Pixeln. Für Social Media mag das reichen, für ernsthafte hochauflösende Bildbearbeitung ist es aktuell einfach zu wenig.

Ich habe das Ergebnis deshalb mit Upscayl hochskaliert und anschließend in Photoshop mit dem Original und der Firefly-Ausgabe verglichen. Mein Fazit: spannende Richtung, interessante Beta – aber noch kein Werkzeug, dem ich einen professionellen Workflow anvertrauen würde.

Mein Kurzfazit: Das KI-Tuning sieht stellenweise stark aus. Solange die Ausgabeauflösung so niedrig bleibt, ist es für mich aber eher ein Ausblick als ein fertiges Profi-Werkzeug.

Photoshop 27.10: der komplette KI-Tuning-Test im Video

Im Video seht ihr den gesamten Ablauf, die Varianten des Tuning-Reglers, den Auflösungscheck und meinen direkten Qualitätsvergleich:

Video auf YouTube ansehen  |  https://youtu.be/M60FIRHGWSc

Wie seht ihr das: echtes Werkzeug, spannende Beta oder derzeit noch Spielerei?

WordPress-Auszug: Photoshop 27.10 bringt ein neues KI-Tuning. Mein Praxistest zeigt, was der Regler kann – und warum die niedrige Auflösung den Nutzen noch deutlich begrenzt.

Kategorie: Photoshop | Schlagwörter: Photoshop 27.10, KI-Tuning, Adobe Firefly, KI-Bildbearbeitung, Upscayl

Photoshop und KI im eigenen Workflow lernen

Du möchtest solche Ergebnisse selbst beurteilen und sinnvoll weiterbearbeiten? In meinem persönlichen Photoshop-Coaching in Linz arbeiten wir an deinen Bildern und Fragen. Wenn du lieber zu Hause lernst, findest du außerdem Informationen zum individuellen KI- und Photoshop-Videotraining. So kannst du neue Funktionen gezielt in deine Bildarbeit einordnen.


Mein erster kompletter Plakatversuch am Handy – mit brauchbarem Ergebnis, ein paar Fehltritten und angenehm viel Badewasser.

MEIN KURZFAZIT KI liefert keine automatische Gestaltung. Sie liefert Material. Mit Erfahrung, Geschmack und ein paar freundlichen Korrekturschleifen kann daraus trotzdem etwas Ordentliches werden – sogar am Handy.

Fast jeden Tag spült mir Instagram irgendwelche AI-Hate-Videos herein. Da werden misslungene ChatGPT-Plakate hergezeigt, Grafiker schütteln dramatisch den Kopf und am Ende lautet die Botschaft: KI kann nichts, alles schaut furchtbar aus – als hätte eine schlecht gesetzte Überschrift gerade das Abendland beendet.

Ganz ehrlich: Diese Rechnung ist mir zu billig. Eine KI ist ein Werkzeug. Wenn ich zum ersten Mal eine Kamera in die Hand nehme, im Automatikmodus einmal auf den Auslöser drücke und das Foto ist schlecht, kann ich auch nicht ernsthaft behaupten, die Kamera sei schuld. Vielleicht waren mein Bild, mein Licht oder meine Idee noch nicht besonders gut. Der Automatikmodus ist schließlich keine Geschmackstaste.

Also habe ich es selbst ausprobiert

Ich arbeite seit über 30 Jahren im Agentur- und Medienbereich. Gestaltung, Fotografie, Photoshop, Composing, Druck und Bildaufbereitung sind für mich keine exotischen Fremdwörter. Deshalb wollte ich wissen, was passiert, wenn man so ein sogenanntes ChatGPT-Plakat nicht als Ein-Klick-Wunder behandelt, sondern wie einen normalen Gestaltungsauftrag.

Das Briefing war bewusst einfach und komplett fiktiv: COFFEE BROWNZ, ein Kaffeeladen in Linz, bewirbt seine Summer-Special-Matcha-Wochen. Modern, minimalistisch, viel Freiraum, keine Fantasieadresse, keine Schrift, die irgendwo am Glas klebt, und keine typografische Geisterbahn. Die visuelle Richtung: ruhig, klar und eher Apple als Jahrmarkt.

Und ja: Das war mein allererster Versuch, einen kompletten Plakat-Workflow auf diese Art durchzuspielen. Nicht im Studio. Nicht am großen Rechner. Sondern am iPhone, während ich in der Badewanne lag. Die Arbeitsbedingungen waren also zumindest hervorragend klimatisiert.

Ich prompte nicht. Ich diskutiere.

Ich tippe keine kilometerlangen Zaubersprüche in ein Prompt-Feld und hoffe danach auf göttliche Erleuchtung. Ich rede mit ChatGPT so, wie ich mit einem Assistenten reden würde. Ich erkläre die Idee, schaue mir das Ergebnis an, sage, was nicht funktioniert, verwerfe Varianten und lasse nacharbeiten.

Genau so lief auch dieses Experiment. Die erste Vorlage war zu beliebig. Dann tauchte eine nicht bestätigte Adresse auf – weg damit. An anderer Stelle stand die Typografie zu knapp am Matcha-Glas. Also Abstand korrigieren. Die Wortmarke musste ruhiger werden. Das Layout musste sauberer werden. Und selbst in der späteren Workshop-PDF gab es noch eine Seite, auf der eine Überschrift in die nächste Spalte ragte. Auch das wurde korrigiert.

Das ist für mich keine Niederlage der KI, sondern ein völlig normaler Gestaltungsprozess: ansehen, Nein sagen, ändern, noch einmal ansehen. Das ist kein Weltuntergang, sondern Dienstag in jeder halbwegs normalen Gestaltung.

Was technisch dahintersteckte

Der gesamte Ablauf lief in ChatGPT im Work Mode. Dabei kamen auch verbundene Adobe-Werkzeuge und Bildgenerierung zum Einsatz. ChatGPT war die Zentrale für Briefing, Varianten, Auswahl, Korrekturen, Dokumentation und Ausgabe. Das ist wichtig, weil solche Integrationen nicht einfach magisch auf alles zugreifen: Sie funktionieren nur mit den jeweils verfügbaren Fähigkeiten, Berechtigungen und verbundenen Konten.

Der eigentliche Punkt ist aber nicht, welche App an welcher Stelle im Hintergrund gearbeitet hat. Entscheidend war, dass ich den Prozess geführt habe. Die KI hat Vorschläge und Dateien geliefert. Ich habe Richtung, Auswahl, Abstände, Text, Hierarchie und Qualität beurteilt.

4K ist kein magisches Drucksiegel

Beim Thema Druck wird besonders gerne durcheinandergeredet. 4K beschreibt zunächst nur eine bestimmte Pixelmenge beziehungsweise eine gebräuchliche Auflösungsklasse. Ob eine Datei drucktauglich ist, hängt vom Endformat, der tatsächlichen Pixelzahl, der effektiven Pixeldichte, dem Betrachtungsabstand, dem Druckverfahren, dem Farbprofil und der Druckerei ab.

Für kleinere hochwertige Drucke sind rund 300 ppi ein üblicher Richtwert. ppi bedeutet Pixel pro Zoll und beschreibt vereinfacht gesagt, wie dicht die vorhandenen Bildpunkte im Druck sitzen. Bei sehr großen Formaten, die aus mehreren Metern Entfernung betrachtet werden, kann deutlich weniger ausreichen. Genau deshalb kann ein sauber aufbereitetes Motiv auch auf sechs mal vier Metern funktionieren, ohne dass dafür üblicherweise 300 ppi über die gesamte Fläche nötig sind. Vor Produktion gilt trotzdem: Endformat festlegen, Druckerei fragen, Datei prüfen und einen Proof machen.

Auch ein Upscaler ist kein Zauberstab, der verlorene Originaldetails aus dem Nichts zurückholt. Ein gutes Werkzeug kann Kanten, Strukturen und wahrgenommene Schärfe überzeugend rekonstruieren. Ob das Ergebnis wirklich sauber ist, muss aber wieder ein Mensch beurteilen. 4K sagt zunächst etwas über die Pixelmaße aus – noch nicht darüber, wie groß, wie nah und mit welchem Verfahren später gedruckt wird. Nach meiner eigenen Praxiserfahrung bereite ich seit Jahren eigene Arbeiten sowie Daten für Kunden und Agenturen auf, auch bei sehr alten oder zu kleinen Bildern. Bei meinen regulären Kunstwerken starte ich mindestens mit einem nativen 4K-Ausgang. AI-modifizierte Elemente habe ich bereits in Fine-Art-Prints auf Büttenpapier eingesetzt. Der Grund, warum das funktioniert, ist nicht Magie, sondern ein kontrollierter Workflow.

Dasselbe gilt für PDFs: Eine PDF ist nicht automatisch druckfertig und auch nicht automatisch vollständig editierbar. Vektortext, eingebettete Schriften, Bilder, Beschnitt, Farbprofil und Exportstandard müssen geprüft werden. Die hier angebotene Workshop-PDF dokumentiert den Ablauf. Vor einer echten Produktion würde ich die konkrete Plakatdatei immer noch einmal händisch in der vorgesehenen Druckgröße kontrollieren.

Die KI hat keinen Geschmack. Den müssen wir mitbringen.

Ich kann das permanente Ablästern über KI deshalb nur bedingt nachvollziehen. Natürlich produziert KI jede Menge Schrott. Menschen produzieren aber ebenfalls jede Menge Schrott – mit Photoshop, Kameras, Layoutprogrammen, Pinseln und vermutlich auch mit Kartoffeldruck. Das Werkzeug garantiert keine Ästhetik. Es beschleunigt nur ziemlich zuverlässig das, was man damit macht – im Guten wie im etwas schief geratenen Matcha-Grün.

Wer gestalten will, braucht weiterhin Grundwissen: Hierarchie, Typografie, Bildaufbau, Abstand, Farbe, Material, Ausgabe und vor allem ein Auge dafür, wann etwas noch nicht fertig ist. KI nimmt einem diese Entscheidungen nicht ab. Sie kann den Weg aber deutlich schneller machen.

Mein Vorschlag an Agenturmenschen und Grafiker ist daher ziemlich simpel: Anschauen und einmal ernsthaft ausprobieren – idealerweise länger als bis zum ersten schiefen Entwurf. Vielleicht ist nicht alles brauchbar. Vielleicht ist aber genug dabei, um schneller zu arbeiten oder sogar einen neuen Service daraus zu machen. Nach meiner eigenen Erfahrung verdiene ich unter anderem mit sauberer Bildaufbereitung und Upscaling Geld, weil ich neue Werkzeuge sinnvoll in meinen vorhandenen Workflow einbaue.

Die komplette Workshop-PDF

Damit das Experiment nachvollziehbar bleibt, habe ich den kompletten Ablauf als einsteigerfreundliche Workshop-PDF zusammengefasst: vom gesprochenen Briefing über Varianten, Fehler und Korrekturen bis zur finalen Gestaltung und zum technischen Druckcheck. Auch diese Dokumentation entstand im Dialog mit ChatGPT – und ebenfalls am Handy.

Mein Ergebnis ist nicht: KI kann jetzt alles. Mein Ergebnis ist: Wer weiß, was er will, sauber schaut und konsequent korrigiert, kann mit diesen Werkzeugen bereits sehr brauchbare Arbeit herstellen. Sogar am Telefon. Sogar in der Badewanne. Der Mensch bleibt dabei nicht überflüssig. Er darf weiterhin hinschauen, auswählen und gelegentlich auch sehr entschieden Nein sagen.

Und weil es gerade so schön konsequent ist: Auch dieser Blogbeitrag entstand in der Badewanne. Ich habe ihn frei ins Handy gesprochen. ChatGPT hat aus der Aufnahme einen lesbaren Text gemacht, die Fakten und Links geprüft und das Ganze als Word-Dokument aufgebaut. Ich tippe solche Beiträge nicht. Ich bespreche sie.

Faktencheck und weiterführende Links

EU-AI-Act-Transparenzhinweis

Dieser Beitrag entstand auf Grundlage meiner frei gesprochenen Angaben. ChatGPT unterstützte bei Transkription, sprachlicher Struktur, Faktencheck und Erstellung des Word-Dokuments. Das Plakat-Experiment und die begleitende PDF entstanden ebenfalls im Dialog mit ChatGPT unter Einsatz verbundener Adobe-Werkzeuge und Bildgenerierung. Inhalt, Haltung, Auswahl, Korrekturen und finale Freigabe stammen von mir.


Kostenloses Archiv-Update: zwei BROWNZ REMASTERED-Produktionen als Bonus zum XXL NO AI Archiv

Kurzer Hinweis an alle, die das BROWNZ XXL „NO AI“ Archiv bestellt haben oder jetzt bestellen: Auf der 500-GB-USB-3-Festplatte ist nach dem großen Archiv noch Platz. Und den nutze ich jetzt sinnvoll.

Deshalb sind ab sofort BROWNZ REMASTERED (Volume 1) und BROWNZ REMASTERED VOLUME 2 zusätzlich als kostenloser Bonus auf der Festplatte. Ohne Mehrkosten. Ohne versteckten Haken. Einfach mit drauf.

Wichtig für alle bereits abgeschickten Bestellungen: Auch auf den Festplatten, die schon unterwegs sind, sind beide Produktionen bereits enthalten. Ich habe das kurzfristig und spontan entschieden – und sie gleich mit draufgepackt.

Truth-Mode: Das große Archiv bleibt natürlich das BROWNZ XXL „NO AI“ Archiv mit seinem überwiegend klassischen Photoshop-Wissen aus den Jahren 2006 bis 2022. In den beiden neueren REMASTERED-Produktionen ist allerdings ganz bewusst auch AI dabei – gemeinsam mit Photoshop, Retusche, Composing, Synthografie und AI-Modifizierung. Wer AI überhaupt nicht mag, ignoriert den kostenlosen Bonus einfach. 😉

Was das Archiv-Update für deinen Lernweg bedeutet

Du kannst beim klassischen Photoshop-Handwerk anfangen und die neueren Produktionen später dazunehmen. Das ist besonders praktisch, wenn du zuerst Retusche und Composing vertiefen möchtest. Die zusätzlichen Trainings zeigen dir anschließend eine weitere Seite meiner Bildarbeit. Wähle zum Lernen ein Thema und probiere die Schritte an einem eigenen Bild aus. So wird aus dem Zuschauen eine Übung, bei der du deinen eigenen Workflow entwickelst.

Weitere Angebote findest du auf meiner Homebase im Bereich Video-Trainings. Die verlinkten Artikel zu den beiden Volumes erläutern die jeweiligen Inhalte genauer.

So bestellst du das BROWNZ XXL „NO AI“ Archiv

E-Mail: brownz@brownz.art

Betreff: BROWNZ NO AI HDD

Dazuschreiben: Vollständiger Name, Lieferadresse, EU-Land und gewünschte Zahlungsart

Preis: 149 Euro inklusive Versand innerhalb der EU. Bezahlung per Überweisung oder PayPal nach meiner Antwort-Mail.

EU-Transparenzhinweis: Dieser Artikel entstand aus meiner gesprochenen Aufnahme. KI unterstützte die Transkription und die schriftliche Ausarbeitung. Inhalt, Haltung und finale Freigabe liegen bei BROWNZ.


Photoshop und KI lernen mit BROWNZ: vom klassischen Photoshop-Archiv bis zum persönlichen Coaching in meiner Linzer Nerdbude.

Stand und Linkcheck: 24. August 2026

Vier Angebote, vier verschiedene Einstiege. Du kannst klassisches Photoshop-Handwerk vertiefen oder Photoshop und KI in aktuellen Bildprojekten verbinden. Hier ist die kurze Version ohne Verkaufstrompete.

1. BROWNZ „NO AI“ ARCHIV – die XXL-Fassung

Auf einer 500-GB-USB-3-Festplatte liegen rund 354 GB Daten: 2.791 ausgewertete Lernvideos, PSDs, Rohdaten, Presets, Aktionen, Pinsel und LUTs. Dazu kommen ein 650-seitiges Inhaltsverzeichnis und vier neue Einsteiger-Workshops.

Preis: 149 Euro inklusive Versand innerhalb der EU. Kein Abo, keine Cloud.

Bestellung: Per E-Mail an brownz@brownz.art, Betreff: BROWNZ NO AI HDD.

Truth Mode: Das Archiv stammt aus den Jahren 2006 bis 2022. Ältere Oberflächen, Formate und Auflösungen gehören dazu. Von rund 500 gemessenen Rohstunden bleiben nach dem Gruppieren technisch doppelter Fassungen rund 459 eigenständige Stunden. Wer nur eine Ein-Klick-App sucht, wird von diesem Monster eher gefressen als glücklich gemacht.

Direkt zum BROWNZ NO AI Archiv: Angebotsseite direkt öffnen

2. BROWNZ REMASTERED VOLUME 2

Die aktuelle kompakte Variante: Photoshop, Retusche, Composing, Synthografie, AI-Modifizierung und Upscaling aus meinem Arbeitsalltag 2026. Enthalten sind 39 Hauptkapitel, 33 Basic-Coaching-Lektionen, 61 MP4-Dateien mit knapp zwölf Stunden Video sowie PDFs, Scripts, Aktionen und Templates.

Preis: 39 Euro als Download oder 49 Euro auf USB-Stick per Post.

Bestellung: Per E-Mail an brownz@brownz.art, Betreff: BROWNZ REMASTERED VOLUME 2.

Truth Mode: Das ist kein Ersatz für das 500-Stunden-Archiv, sondern ein eigenes aktuelles Training. Weniger Vergangenheit, mehr heutiger Workflow. Kein Hub-Zwang und kein Abo.

Direkt zu BROWNZ REMASTERED VOLUME 2: Angebotsseite direkt öffnen

3. Photoshop und KI lernen beim Personal Coaching in Linz

Ein Tag von 10:00 bis 16:00 Uhr bei mir in 4020 Linz; Termine sind nach Vereinbarung auch unter der Woche möglich. Du bringst deine Bilder und Fragen mit, und wir arbeiten genau daran: Photoshop, Composing, Retusche, Licht, Farbe, Synthografie oder KI-Workflows.

Preis: 444 Euro inklusive Daten- und Videopaket. 255 Euro, wenn du mein großes BROWNZ Archiv bereits besitzt, es nicht brauchst oder als Wiederholungstäter zurückkommst.

Truth Mode: Ein Einzelcoaching lohnt sich dann, wenn du konkrete Fragen und eigenes Material mitbringst. Wer nur sechs Stunden zuschauen möchte, ist mit einem Videotraining günstiger dran.

Direkt zum Personal Coaching: Angebotsseite direkt öffnen

4. BROWNZ HUB 2025/26

Der BROWNZ HUB bündelt Videotrainings, PDFs, Arbeitsdaten, Presets, Aktionen, Looks und Extras in einem wachsenden Dropbox-Ordner. Späte Einsteiger bekommen laut Angebotsseite auch Zugriff auf das Material seit dem Start. Rein digital, keine Postsendung.

Preis: 199 Euro. Für die Nutzung brauchst du eine eigene Dropbox mit ausreichend Speicher; die Gratis-Version reicht laut Angebotsseite nicht.

Bestellung: Per E-Mail an brownz@brownz.art, Betreff: BroHUB2526.

Truth Mode: Die veröffentlichte Runde startete im Oktober 2025 und ist als zwölfmonatiger HUB 2025/26 beschrieben. Ob bei einem späten Einstieg zwölf neue Monate beginnen oder nur die laufende Runde gilt, ist auf der Seite nicht eindeutig. Deshalb vor der Zahlung kurz nach der Zugangsdauer fragen. Alles andere wäre Verkauf mit Nebelmaschine.

Direkt zum BROWNZ HUB: Angebotsseite direkt öffnen

Bonus: Ron’s Brushes bei DAZ 3D

Gemeint sind Ron’s Brushes von Ron Deviney – nicht BROWNZ Brushes. Die Photoshop-Pinsel und Effektpakete sind beliebte Klassiker für Composing und Postproduction. Einzelne Sets verwende ich selbst bis heute.

Direkt zur offiziellen Ron’s-Produktseite bei DAZ 3D: Angebotsseite direkt öffnen

Transparenzhinweis: Spracheingabe; Transkription und schriftliche Ausarbeitung mit KI-Unterstützung.

Hi, ich bin BROWNZ.art. Hinter dem Namen stecke ich: Peter Brownz Braunschmid aus Linz. Genau hier in Österreich mache ich seit den 80ern meine Kunst – digital, laut, verrückt und mit allem, was mir technisch in die Finger kommt. Heute entsteht daraus Mixed-Media-Pop-Art: digitale Bildkunst, die ich mit Malerei und Handarbeit zu Originalen für deine Wand verbinde.

So richtig los ging es Anfang der 90er. Damals arbeitete ich bereits Vollzeit als Medienkünstler, Computeranimationskünstler und Digitalkünstler – später auch im Kunstfilm, Filmschnitt und in allem, was sich irgendwo zwischen Bild, Bewegung und Computer abspielte.

1996 folgte meine erste Vernissage: zehn Kunstwerke in einem angesagten Linzer In-Lokal. Nach 14 Tagen waren alle verkauft. Da wusste ich: Das ist es. Was für ein schöner Start.

Für alle, die es eilig haben und gleich schauen wollen, was ich eigentlich so anstelle: Hier geht’s direkt zu meiner Online-Galerie mit meinen Bildern. Und wenn du lieber alles kompakt auf einmal durchblätterst, findest du hier den kompletten PDF-Gesamtkatalog. Anschauen, Lieblingsbild finden, Wand freimachen. So einfach kann Kunst sein.

Du hast jetzt schon Interesse an einem Bild oder sogar eine eigene Idee davon, was du gerne im freaky Brownz-Pop-Art-Stil an deiner Wand hängen hättest? Dann schreib mir einfach: brownz@brownz.art

Wie entsteht meine Pop-Art-Kunst aus Photoshop, KI und Malerei?

Am Anfang steht immer eine Idee. Und um diese Idee sichtbar zu machen, benutze ich eigentlich alles, was mir zur Verfügung steht.

Ich male mit Öl und Acryl, zeichne, fotografiere und baue eigene Bildelemente. Natürlich arbeite ich auch mit AI und lasse synthografische Elemente einfließen. Die AI ist dabei ein Werkzeug unter vielen – nicht die ganze Geschichte.

Zeichnungen, Malerei, Fotografien und synthografische Elemente landen meistens in Photoshop. Dort kombiniere ich alles zu einem großen Gesamtcomposing. Die Idee entscheidet, welches Werkzeug gerade gebraucht wird. Nicht umgekehrt.

Dieses Composing wird anschließend als einmaliger Fine-Art-Print auf hochwertigem Büttenpapier ausgegeben. Viele meiner Arbeiten entstehen im Format 60 × 90 cm. Es gibt aber auch kleinere Werke in 40 × 60 cm oder quadratische Arbeiten in 40 × 40 cm.

Der Fine-Art-Print ist allerdings noch nicht das fertige Bild. Eher Halbzeit.

Danach geht es wieder zurück ins Analoge. Ich überarbeite den Print von Hand mit Öl, Acryl und POSCA-Stiften. Dabei entstehen neue Linien, Flächen, Strukturen und Details. Erst durch diese letzte analoge Bearbeitung wird aus dem digitalen Composing das fertige Brownz-Artwork.

Auch wenn mehrere Bilder zu einer kleinen Serie gehören und gemeinsam eine Geschichte erzählen, bleibt jedes einzelne Werk ein echtes Unikat. Kein zweiter Print, keine Kopie, keine Neuauflage. Jedes Bild existiert genau einmal.

Manchmal entstehen auch komplett gemalte Öl- und Acrylbilder auf Leinwand. Dafür benutze ich unter anderem meine Übermalungsleinwand: Ich male darauf Motive und Strukturen, fotografiere sie ab und verwende sie später als Elemente in meinen Artworks. Normalerweise wird diese Leinwand danach wieder übermalt.

Manchmal schaue ich sie aber an und denke mir: Nein. Die bleibt jetzt so.

Dann wird aus der eigentlichen Arbeitsvorlage selbst ein fertiges Original, das ebenfalls verkauft werden kann.

So entstehen meine Bilder: Eine Idee wandert durch Zeichnung, Malerei, Fotografie, Synthografie, Photoshop und Fine-Art-Print – und landet am Ende wieder bei Farbe, Stiften und meinen eigenen Händen.

Digital, analog und meistens irgendwo sehr fröhlich dazwischen.

Du hast noch Fragen zur Entstehung meiner Bilder oder möchtest ein eigenes Bild im freaky Brownz-Pop-Art-Stil bestellen? Dann schreib mir einfach: brownz@brownz.art

Pop-Art-Originale entdecken und Auftragsarbeiten anfragen

Hier geht’s direkt zu meiner Galerie mit Pop-Art-Originalen und digitaler Kunst.

Und hier findest du meinen kompletten PDF-Gesamtkatalog.

Die meisten meiner Bilder sind ziemlich schnell verkauft. Viele davon sogar schon, bevor sie physisch fertiggestellt sind. Wenn dich also ein Bild anspringt, melde dich lieber einmal zu früh als fünf Minuten zu spät.

Natürlich sind auch Auftragsarbeiten möglich. Wenn du eine eigene Idee im Kopf hast und diese mich inspiriert, entwickle ich daraus dein persönliches Wunschunikat im freaky Brownz-Pop-Art-Stil.

Preislich liegen meine ungerahmten Arbeiten – je nach Format, Aufwand und Wunsch – zwischen 400 und 2.000 Euro.

Bei Interesse schreib mir einfach: brownz@brownz.art

Mehr über meine Bildwelten, meinen Weg als Photoshop-Künstler und meine Arbeit mit Synthografie liest du in BROWNZ IS ART – wofür BROWNZ steht. Wenn du selbst kreative Bilder gestalten möchtest, findest du hier mein persönliches Photoshop- und KI-Coaching in Linz.

Danke fürs Reinschauen. Wir sehen uns in meiner Bilderwelt.

Liebe Grüße
Brownz

Transparenzhinweis gemäß EU AI Act

Dieser Text wurde von mir frei eingesprochen und als Audiofile aufgenommen. Die Transkription und sprachliche Aufbereitung erfolgten mit Unterstützung von KI, damit du den Inhalt hier sauber und gut lesbar vor dir hast.


Photoshop für Faule: Graucomposing & Quick Composing mit Overlay (Ineinanderkopieren) – schnell, kontrollierbar und auf Wunsch komplett ohne generative KI

Ein einsteigerfreundlicher BROWNZart Workshop · Stand: 7. August 2026

Die Idee ist simpel: Schon beim Fotografieren so arbeiten, dass Photoshop später nicht kämpfen muss. Neutraler grauer Hintergrund, plastisches Licht, ein brauchbarer Kontrast – und dann mit Füllmethoden, Masken und Looks in wenigen Minuten aus einem Studiobild eine völlig andere Welt bauen.

Warum „Photoshop für Faule“ immer noch funktioniert

„Für Faule“ heißt hier nicht schlampig. Es heißt: keine Arbeit machen, die man sich schon beim Fotografieren ersparen kann. Die Technik setzt nicht auf magische Ein-Klick-KI, sondern auf ein ziemlich klassisches Photoshop-Prinzip: Grautöne, Füllmethoden, Ebenen, Masken und ein Lichtsetup, das die Figur schon in der Aufnahme sauber modelliert.

Das ist kein neu erfundener Blog-Gag: Im BROWNZ-Archiv ist 2022 bereits „Basic – Lichtsetting + Photoshop für Faule“ dokumentiert. In BROWNZ REMASTERED 2026 taucht die Methode als „Graucomposing – Photoshop für Faule, 2026 Edition“ wieder auf. DOCMA beschreibt bei einem BROWNZ-Workflow den Hintergrundtausch durch „Überlagerungstechniken“ und stellt dazu unter anderem Presets und Aktionen bereit.

Direkt dazu auf YouTube: Das Schnellcomposing – Photoshop für Faule · PHOTOSHOP FÜR FAULE – Malerischer Look mit Details

Was du für den Workshop brauchst

  • Adobe Photoshop mit Ebenen, Ebenenmasken und Füllmethoden.
  • Ein Foto vor möglichst gleichmäßigem neutralgrauem Hintergrund.
  • Einen neuen Hintergrund oder eine Textur, die du ins Bild bauen willst.
  • Optional: Camera-Raw-Presets, LUTs, PSD-Looks oder eigene Einstellungsebenen.
  • Optional: Retouch4me Color Match für schnelles Referenz-Color-Grading – Achtung: Das ist KI-basiert und damit nicht Teil der komplett AI-freien Variante.

Mini-Glossar für Einsteiger

  • Ebene: eine Bildschicht im Photoshop-Stapel.
  • Füllmethode: bestimmt, wie eine Ebene mit der darunterliegenden Ebene verrechnet wird.
  • Deckkraft: bestimmt, wie stark eine Ebene sichtbar ist.
  • Ebenenmaske: blendet Teile einer Ebene aus oder ein, ohne Pixel zu löschen. Schwarz versteckt, Weiß zeigt wieder.
  • Smartobjekt: hält Transformationen und viele Filter später leichter korrigierbar.

1. Das Grundprinzip: Warum Grau so praktisch ist

Photoshop hat eine Gruppe von Füllmethoden, die den Kontrast verändern. Dazu gehören „Ineinanderkopieren“ (englisch: Overlay), „Weiches Licht“ und „Hartes Licht“. Adobe beschreibt diese Kontrastgruppe so: Bereiche dunkler als 50 % Grau werden abgedunkelt, Bereiche heller als 50 % Grau aufgehellt. Ein gleichmäßiges mittleres Grau ist deshalb ein sehr brauchbarer Startpunkt für diese Technik.

Wichtig: Grau verschwindet nicht automatisch perfekt. Je gleichmäßiger und neutraler der Hintergrund fotografiert ist, desto kontrollierter funktioniert die Verrechnung. Falten, Hotspots, harte Schatten und Farbstiche machen die Sache unnötig mühsam.

Merksatz: Das Grau ist nicht das Kunstwerk. Das Grau ist die Rampe, über die du später schneller ins Kunstwerk kommst.

Ineinanderkopieren (Overlay) oder Weiches Licht?

  • Ineinanderkopieren / Overlay: kräftiger und kontrastreicher. Gut für Dark Art, grafische Looks, Texturen und härtere Bildwelten.
  • Weiches Licht / Soft Light: sanfter und leichter zu kontrollieren. Oft angenehmer für Beauty, Haut und ruhigere Composings.
  • Hartes Licht / Hard Light: deutlich aggressiver. Für Einsteiger eher sparsam einsetzen.

Wenn Ineinanderkopieren/Overlay zu stark wird, ist „Weiches Licht“ der schnellste Gegencheck. Adobe zeigt in einem eigenen Compositing-Lernbeispiel ebenfalls: Wenn Overlay zu kräftig wirkt, Soft Light probieren und die Deckkraft reduzieren.

2. Das Shooting: Der Photoshop-Workflow beginnt vor Photoshop

Der schnellste Composing-Trick hilft nichts, wenn das Ausgangsfoto gegen dich arbeitet. Beim Shooting zählt deshalb vor allem: gutes Rohmaterial für die Montage.

Der Hintergrund: Thunder Grey oder ein ähnliches neutrales Grau

Wir haben dafür gerne einen neutralen grauen Papierhintergrund verwendet – zum Beispiel „Thunder Grey/Thunder Gray“. Diese Bezeichnung gibt es tatsächlich bei mehreren Fotohintergrund-Systemen; im deutschsprachigen Raum ist etwa BD Thunder Gray erhältlich. Entscheidend ist aber nicht die Marke. Entscheidend ist: neutral, möglichst reflexionsarm, gleichmäßig und ohne wilde Farbverschiebung.

  • Papier oder sauberer Stoff funktioniert. Papier ist meist unkomplizierter, weil keine Falten herumturnen.
  • Das Model nicht direkt an den Hintergrund kleben. Wenn Platz da ist, lieber etwas Abstand lassen. Das reduziert harte Schlagschatten und verhindert, dass jede Lichtquelle den Hintergrund mitverunstaltet.
  • Den Hintergrund nicht unnötig separat „schönleuchten“. Für diese Technik willst du vor allem ein ruhiges, brauchbares Grau.
  • Achte auf Farbstiche durch Wände, Böden, Kleidung oder Mischlicht. Ein grünliches oder magentafarbenes Grau ist später kein Geschenk.

Das Hauptlicht: Beauty Dish von oben – aber nicht mit dem Vorschlaghammer

Ein Beauty Dish ist für diesen Workflow stark, weil er weich genug für Menschen sein kann, aber trotzdem Kontur und etwas Biss liefert. Profoto beschreibt den klassischen Softlight Reflector/Beauty Dish als weiches, gleichzeitig akzentuiertes Licht für Portrait und Fashion. Genau diese Mischung brauchen wir: nicht flach, nicht tot, sondern plastisch.

  • Beauty Dish leicht oberhalb der Augenlinie beziehungsweise oberhalb/vorne positionieren.
  • Nicht stumpf frontal aufs Model ballern. Das Licht ruhig leicht „feathern“: Der kräftigste Teil des Lichtkegels darf etwas am Model vorbeigehen. Dadurch wird das Licht kontrollierter und der Körper bekommt mehr Form.
  • Achte besonders auf Stirn, Nase, Brustkorb, Schultern und Oberschenkel. Wenn dort alles gleich hell ist, hast du später weniger Material zum Formen.
  • Für Akt, Dessous und Ganzkörper gilt: Die Lichtführung darf ruhig skulptural sein. Wir bauen Volumen, keine Passfoto-Beleuchtung.

Alternative: Striplights von der Seite

Zwei Strip-Softboxen seitlich oder leicht hinter dem Model sind eine sehr brauchbare Alternative. Elinchrom führt dafür mehrere schmale Rotalux-Strip-Formate. In der Praxis lassen sich solche schmalen Lichtformer gut als kontrolliertes Seiten- oder Kantenlicht einsetzen. Für diesen Workflow ist das hilfreich: Schulter, Taille, Arm und Bein bekommen klarere Lichtkanten und lassen sich optisch leichter in einen neuen Hintergrund integrieren.

  • Links und rechts leicht hinter die Körperachse stellen, wenn du mehr Rim-/Kantenlicht willst.
  • Nicht beide Strips exakt gleich stark machen müssen. Eine Seite darf ruhig etwas dominanter sein.
  • Als Startpunkt kann das Kantenlicht etwas schwächer als das Hauptlicht sein. Danach nach Bild entscheiden – nicht nach Tabellenreligion.

Kamera: Kein Voodoo nötig

RAW fotografieren, wenn möglich. Niedrige ISO, saubere Belichtung, sinnvoller Weißabgleich und genug Schärfentiefe für das Motiv. Die exakten Werte hängen von Kamera, Blitzleistung und gewünschtem Look ab. Der Punkt ist nicht ISO 100 um jeden Preis, sondern ein technisch sauberes Ausgangsbild ohne ausgefressene Haut und ohne zugelaufene wichtige Schatten.

3. Der Basis-Workflow in Photoshop

Jetzt kommt der „für Faule“-Teil: zuerst schnell bauen, dann nur dort perfektionieren, wo man es wirklich sieht.

4. Die stabile Einsteiger-Version: „Overlay (Ineinanderkopieren) + Normal“

Wenn du nur eine Sache aus diesem Workshop mitnimmst, dann diese Kombination. Sie ist schnell, logisch und lässt sich jederzeit korrigieren:

  • Unten: neuer Hintergrund.
  • Darüber: Model vor Grau auf „Ineinanderkopieren“ (Overlay) oder „Weiches Licht“.
  • Ganz oben: Kopie des Models auf „Normal“ mit schwarzer Ebenenmaske. Die schwarze Maske versteckt diese Kopie zunächst.
  • Mit einem weißen, weichen Pinsel auf der Maske nur Gesicht, wichtige Hautpartien, Augen, Lippen, Kleidung oder kritische Details zurückholen.
  • Optional darüber: gemeinsamer Farblook für ALLES. Genau der gemeinsame Look klebt die Bildwelt optisch zusammen.

Der Vorteil: Du musst nicht sofort perfekt freistellen. Du verwendest die schnelle Füllmethode für die grobe Fusion und holst nur die Teile sauber zurück, die wirklich nach Originalfarbe aussehen sollen. Das ist kontrolliertes Quick-and-Dirty – nicht Photoshop-Anarchie.

5. Looks: Der schnellste Weg von „okay“ zu „fertig“

Bei solchen Composings ist ein gemeinsamer Look oft wichtiger als die hundertste Maskenkorrektur. Wenn Vorder- und Hintergrund dieselbe Farbwelt bekommen, wirkt das Bild schneller wie aus einem Guss.

Variante A: PSD-Looks

PSD-Looks beziehungsweise „PSD Colorings“ sind nichts anderes als fertige Ebenenstapel mit Einstellungsebenen, LUTs, Gradationskurven, Farbbalance, Verlaufsumsetzungen und ähnlichem Zeug. Auf DeviantArt gibt es davon sehr viele – von brauchbar bis völlig entgleist.

  • PSD öffnen.
  • Look-Gruppe in dein Bild ziehen.
  • Ein-/Ausblenden und Varianten testen.
  • Deckkraft der Gruppe reduzieren.
  • Wenn Haut kippt: einzelne Ebenen maskieren oder problematische Farbkorrektur abschwächen.

Wichtig: Bei DeviantArt immer die Lizenz des jeweiligen Erstellers lesen. „Free Download“ bedeutet nicht automatisch „freie kommerzielle Nutzung“. Viele Creator verlangen Credit oder eine eigene Freigabe für kommerzielle Arbeiten.

Variante B: Camera Raw Presets

Camera-Raw-Presets sind praktisch, wenn du viele Looks schnell testen willst. Adobe beschreibt Presets als gespeicherte Korrektureinstellungen für Belichtung, Kontrast, Farbkorrektur, Schärfung und mehr; sie verändern die ursprünglichen RAW-Bilddaten nicht. Für eine bewusst AI-freie Variante bleibst du bei klassischen beziehungsweise eigenen Presets und normalen Reglern. Adobe führt daneben auch „Adaptive“ Presets mit intelligenten Korrekturen – die brauchen wir hier nicht.

Tipp: Wenn du den Camera-Raw-Filter in Photoshop auf ein Smartobjekt anwendest, bleibt der Look später korrigierbar. Nicht alles flach in eine Ebene braten, nur weil es schnell gehen soll.

Variante C: LUTs / Color Lookup

Photoshop kann LUTs über eine „Color Lookup“-Einstellungsebene anwenden. Das ist schnell und nicht-destruktiv; die Stärke lässt sich über die Deckkraft der Ebene dosieren. Für einen einheitlichen Film-, Fashion- oder Dark-Art-Look reichen oft schon niedrige bis mittlere Werte – nach Auge, nicht nach Rezept.

Variante D: Retouch4me Color Match

Das vermutlich gemeinte Retouch4me-„Color Look Ding“ heißt Retouch4me Color Match. Die Vollversion gleicht die Farbstimmung an ein Referenzbild an, bietet Zugriff auf LUT Cloud und kann eigene LUTs erzeugen. Color Match Free ist dagegen ein kostenloser LUT-Manager zum Anwenden und Durchprobieren von LUTs.

Faktencheck wichtig: Die Vollversion Color Match ist laut Retouch4me ein neuralnetzwerk-basiertes Tool. Color Match Free führt Retouch4me dagegen unter den kostenlosen Tools ohne KI. Der eigentliche „Photoshop für Faule“-Graucomposing-Workflow braucht ohnehin keine KI.

6. Komplett AI-frei – und warum das kreativ ziemlich angenehm ist

Wenn du bei Ebenen, Füllmethoden, Masken, klassischen Camera-Raw-Reglern, nicht-adaptiven Presets, LUTs und manueller Retusche bleibst, kann der Kern dieses Workflows ohne generative KI umgesetzt werden. Das heißt: keine Prompts, keine Generierungswartezeiten und keine Moderation eines Bildgenerators mitten im Composing.

Das ist gerade bei künstlerischem Akt, Dessous, Body Art, Dark Art oder sehr freakigen Fantasie-Composings angenehm. Du bearbeitest dein eigenes oder sauber lizenziertes Material lokal mit klassischen Bildbearbeitungswerkzeugen. Natürlich bleiben die normalen Regeln bestehen: Einwilligung, Volljährigkeit, Persönlichkeitsrechte, Urheberrechte, Model Release und die Gesetze des Landes verschwinden nicht nur deshalb, weil keine KI beteiligt ist.

Und noch einmal zur Klarheit: Photoshop enthält heute auch generative KI-Funktionen. Du musst sie für diese Methode aber nicht verwenden. „AI-frei“ meint hier den beschriebenen klassischen Workflow – nicht, dass die Software Photoshop insgesamt keine KI-Funktionen hätte.

7. Drei schnelle Rezepte

Rezept 1: Clean Beauty / Fashion

  • Neutralgrau fotografieren, Beauty Dish leicht von oben/vorne.
  • Neuen Hintergrund darunter, Model auf Soft Light testen.
  • Gesicht und Haut über Normal-Kopie zurückholen.
  • Gemeinsame Gradationskurve für etwas mehr Tiefe.
  • Sanfte LUT oder Camera-Raw-Farbkorrektur zum Schluss.

Ziel: nicht spektakulär um jeden Preis, sondern sauber, hochwertig und schnell.

Rezept 2: Dark Art / Akt / Fine Art

  • Striplights seitlich oder leicht von hinten für klare Körperkanten.
  • Dunklen, strukturierten Hintergrund wählen.
  • Ineinanderkopieren/Overlay testen, Deckkraft reduzieren.
  • Texturen zusätzlich mit „Ineinanderkopieren“/„Weiches Licht“ darüberlegen und dosieren.
  • Mit Kurven und lokalem Dodge & Burn Körpervolumen führen.
  • Am Ende Farbe reduzieren oder gezielt auf zwei bis drei dominante Farbbereiche begrenzen.

Ziel: plastisch, schmutzig, malerisch – aber die Lichtlogik muss stimmen.

Rezept 3: Freaky Shit

  • Ungewöhnlichen Hintergrund nehmen, der eigentlich „zu viel“ ist.
  • Ineinanderkopieren, Hartes Licht und Weiches Licht gegeneinander testen.
  • Mehrere Texturen stapeln, aber jede einzeln dosieren.
  • Mit Verlaufsumsetzung oder Color Lookup eine gemeinsame Farbwelt erzwingen.
  • Gezielt Teile des Originals zurückholen, damit das Bild irgendwo noch einen realen Anker hat.

Ziel: kontrolliertes Chaos. Wenn alles schreit, hört man nichts. Eine Hauptidee muss die lauteste bleiben.

8. Die häufigsten Fehler – und warum es dann billig aussieht

9. Der 10-Minuten-Workflow

  1. RAW öffnen und sauber entwickeln.
  2. Neuen Hintergrund ins Photoshop-Dokument ziehen.
  3. Model-vor-Grau darüberlegen.
  4. Ineinanderkopieren/Overlay testen.
  5. Weiches Licht dagegen testen.
  6. Deckkraft einstellen.
  7. Normal-Kopie mit schwarzer Maske anlegen.
  8. Gesicht, Haut und wichtige Details kontrolliert zurückholen.
  9. Licht mit einer Kurve oder etwas Dodge & Burn angleichen.
  10. Einen gemeinsamen Look auf das ganze Bild legen – fertig. Danach nur noch dort nacharbeiten, wo wirklich etwas stört.

Das ist der Kern von Photoshop für Faule: Erst ein starkes Bild bauen. Danach entscheiden, ob es überhaupt noch mehr Arbeit braucht. Nicht umgekehrt.

10. Was davon 2026 wirklich noch Sinn macht

Sehr viel. Gerade weil heute viele Workflows sofort Richtung Generative Fill oder Bildgenerator gehen, ist ein klassischer Graucomposing-Workflow wieder angenehm direkt: nachvollziehbar, reproduzierbar und lokal kontrollierbar.

Die Technik ersetzt keine perfekte High-End-Freistellung, wenn genau diese verlangt ist. Sie ist ein kreativer Schnellweg für Composings, Fine Art, Dark Art, Fashion, Akt, Portrait und Artwork – überall dort, wo der Gesamteindruck wichtiger ist als klinische Pixelchirurgie.

Und wenn du irgendwann merkst, dass das Bild stark ist: aufhören. Das ist wahrscheinlich der schwierigste Photoshop-Trick von allen.

Geprüfte Links & weiterführende Quellen

Alle Links wurden für diese Finalfassung am 7. August 2026 erneut über offizielle Seiten oder die öffentliche Websuche geprüft. Die beiden direkten BROWNZart-YouTube-Videos sind eindeutig indexiert; es werden keine geratenen Watch-Links verwendet.

YouTube – Das Schnellcomposing: Photoshop für Faule – Link öffnen – Direktes BROWNZart-Video zum schnellen Composing.

YouTube – Photoshop für Faule: Malerischer Look mit Details – Link öffnen – Direktes BROWNZart-Video zum schnellen malerischen Look.

BROWNZart YouTube – Videos – Link öffnen – Öffentlicher BROWNZart-Kanal mit Photoshop- und DigiArt-Videos.

BROWNZ 01/2022 – Link öffnen – Belegt „Basic – Lichtsetting + Photoshop für Faule“.

BROWNZ REMASTERED 2026 – Link öffnen – Enthält „Graucomposing – Photoshop für Faule, 2026 Edition“.

DOCMA – Brownz’ Workflow: Vorgaben und Videotutorials – Link öffnen – Beschreibt Hintergrundtausch mit Überlagerungstechniken sowie Presets und Aktionen im Download-Paket.

Adobe – Füllmethodenbeschreibungen – Link öffnen – Deutsche Adobe-Hilfe zu Ineinanderkopieren, Weichem Licht, Hartem Licht und der 50-%-Grau-Kontrastgruppe.

Adobe Learn – Composite mit Füllmethoden – Link öffnen – Adobe-Lernbeispiel zu Overlay/Soft Light und Deckkraft.

Camera Raw Presets – Adobe – Link öffnen – Aktuelle Adobe-Hilfe zu ACR-Presets, Nicht-Destruktivität und adaptiven Presets.

Color Lookup als Einstellungsebene – Adobe – Link öffnen – Offizielle Photoshop-Hilfe zu Color Lookup.

Retouch4me – Color Match – Link öffnen – Referenzbasiertes Color-Grading, LUT Cloud und eigene LUTs.

Retouch4me – Color Match Free – Link öffnen – Kostenloser LUT-Manager und LUT Cloud.

Kostenlose Tools ohne KI – Retouch4me – Link öffnen – Herstellerseite ordnet Color Match Free den kostenlosen Tools ohne KI zu.

Glossar – Retouch4me – Link öffnen – Hersteller erklärt Color Match als neuralnetzwerk-basiert und Color Match Free als LUT-Manager.

DeviantArt – aktuelles PSD-Coloring-Beispiel – Link öffnen – Konkretes PSD-Coloring-Beispiel; Lizenzbedingungen immer beim jeweiligen Creator lesen.

BD Thunder Gray – Vienna Camera – Link öffnen – Aktuell gelisteter reflexionsarmer Papierhintergrund in Thunder Gray.

Profoto – Softlight Reflector / Beauty Dish – Link öffnen – Offizielle Herstellerseite zum Beauty-Dish-Lichtformer.

Elinchrom – Rotalux Softboxes / Strip-Formate – Link öffnen – Offizielle Übersicht mit mehreren Rotalux-Strip-Formaten.

EU-Kommission – Artikel-50-Transparenzleitlinien – Link öffnen – Bestätigt den Anwendungsbeginn der Transparenzpflichten am 2. August 2026.

EUR-Lex – Verordnung (EU) 2024/1689 – Link öffnen – Offizieller deutscher Verordnungstext des EU AI Act.

Faktencheck – was im Beitrag bewusst getrennt wurde

  • Belegt: „Photoshop für Faule“ ist im BROWNZ-Archiv 2022 dokumentiert; BROWNZ REMASTERED 2026 enthält eine „Graucomposing“-2026-Edition.
  • Extern belegt: DOCMA beschreibt bei Peter Braunschmid einen Hintergrundtausch mit Überlagerungstechniken und nennt Camera-Raw/Lightroom-Presets sowie eine ATN-Datei mit Aktionen im Download-Paket.
  • Adobe-belegt: „Ineinanderkopieren“, „Weiches Licht“ und „Hartes Licht“ gehören zur Kontrastgruppe; Adobe beschreibt dabei 50 % Grau als zentralen Umschlagpunkt zwischen Abdunkeln und Aufhellen.
  • Herstellerbelegt: Retouch4me beschreibt Color Match als neuralnetzwerk-basiertes Referenz-Color-Grading. Color Match Free wird dagegen als LUT-Manager und auf der Free-Products-Seite als Tool ohne KI geführt.
  • Praxisempfehlungen wie Lichtabstände, Leistungsrelationen und die Kombination „Overlay + Normal-Kopie“ sind Workflow-Empfehlungen, keine festen Naturgesetze. Motiv, Licht und gewünschter Look entscheiden.

Transparenzhinweis

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung recherchiert, strukturiert und sprachlich ausgearbeitet und anschließend redaktionell geprüft. Der beschriebene Graucomposing-/Overlay-Kernworkflow selbst kann mit klassischen Photoshop-Funktionen ohne generative KI umgesetzt werden. Die Transparenzpflichten nach Artikel 50 des EU AI Act gelten seit 2. August 2026; ob im Einzelfall eine gesetzliche Kennzeichnungspflicht greift, hängt vom konkreten KI-Einsatz ab. Die KI-Unterstützung bei diesem Text wird hier zusätzlich freiwillig transparent gemacht.

RETUSCHE-GEHEIMTIPPS 2026


Retusche-Geheimtipps für Photoshop, Lightroom & Camera Raw

Hautretusche, Beauty, Dodge & Burn, Frequency Separation, Body, Akt, Boudoir und schneller RAW-Workflow – ohne die üblichen Verdächtigen.

Stand der Recherche:  07. August 2026. Die unten verlinkten Hersteller-, Adobe- und EU-Seiten wurden bei der Erstellung dieses Beitrags aktuell geprüft. Preise können sich ändern; deshalb nenne ich sie nur dort, wo sie für die Einordnung wirklich relevant sind.

Welche Retusche-Geheimtipps ich hier vorstelle

Wer nach Retusche-Plugins sucht, landet fast immer bei denselben Namen. Nik Collection, Portraiture, PortraitPro, Retouch4me, Luminar, Evoto und ähnliche Produkte sind nicht automatisch schlecht – aber Geheimtipps sind sie längst nicht mehr. Genau deshalb kommen sie in dieser Liste nicht als Hauptempfehlungen vor.

Gesucht wurden stattdessen aktuelle Werkzeuge, die 2026 technisch noch sinnvoll sind, einen modernen Photoshop- oder Lightroom-Workflow unterstützen und entweder eine ungewöhnlich gute Spezialfunktion haben oder im deutschsprachigen Raum erstaunlich wenig bekannt sind. Dazu gehören echte UXP-Plugins, Panels, adaptive Presets, Workflow-Skripte und ein paar Werkzeuge, die Retusche nicht automatisch erledigen, sondern den eigenen Workflow deutlich schneller und sauberer machen.

Wichtig ist dabei eine klare Grenze: Ein Plugin ersetzt keine Retuschekenntnisse. Gute Haut entsteht aus Licht, Aufnahmequalität, sauberer Grundkorrektur, kontrolliertem Healing, Tonwertarbeit und einem Gefühl dafür, wann genug wirklich genug ist. Genau das findet man auch in aktuellen Retusche-Foren immer wieder: Frequency Separation und KI können Zeit sparen, werden aber sehr schnell hässlich, wenn man sie einfach nur maximal aufdreht.

Kurz erklärt: Plugin, Panel, Aktion oder AI-Preset?

  • UXP-Plugin / Panel: Ein modernes Erweiterungsmodul innerhalb von Photoshop. UXP ist Adobes aktuelle Plugin-Plattform. Gute UXP-Panels können Aktionen, Skripte, Ebenen, Masken und eigene Werkzeuge in einer Oberfläche bündeln.
  • Photoshop-Aktion: Eine aufgezeichnete Befehlsfolge. Perfekt für wiederkehrende Setups wie Dodge-&-Burn-Ebenen, Frequenztrennung oder Kontrollkurven. Eine Aktion ist aber nicht intelligent: Sie spielt Schritte ab.
  • Skript: Kann logischer und flexibler arbeiten als eine Aktion. Skripte können Abfragen, Bedingungen, Layer-Logik oder komplexe Setups enthalten.
  • Adaptive Presets: XMP-Vorgaben für Lightroom und Camera Raw, die Adobes eigene KI-Masken verwenden können. Sie erkennen zum Beispiel Person, Gesichtshaut, Körperhaut, Haare, Zähne oder Hintergrund und legen darauf vordefinierte Korrekturen.
  • Standalone-Programm: Ein separates Programm außerhalb von Photoshop. Für diesen Beitrag nur am Rand interessant, weil der Fokus auf einem kontrollierbaren Adobe-Workflow liegt.

Die schnelle Auswahl: Welches Tool für welchen Job?

  • High-End Frequency Separation: FSX Plugin
  • Eigenes Retusche-Cockpit bauen: Configurator Reloaded 2
  • Schnelle, pinselbasierte Hautretusche: RetouchLab Skin Pro
  • Farbunruhe, Flecken, Rotstiche, ungleichmäßige Haut: Infinite Unify
  • Gesicht und Körper schnell vorbereiten: DR5 Skin oder Infinite Skin
  • Kompletter manueller Photoshop-Retuscheworkflow: Infinite Retouch
  • Beauty / Fashion / Commercial: Beauty Retouch v5.1
  • Make-up, Lippen, Augen, Wimpern, Brows: MUA Retouch
  • Tiefes All-in-one-Retuschepanel: Retouch Ninja
  • Lightroom Classic statt Photoshop: Visual Flow AI Retouching Toolkit
  • Body- und Skin-Retusche in Lightroom / ACR: Luxe Beauty, Body, Skin AI
  • Sehr neuer Auto-Retouch-Newcomer: Azap – derzeit eher Watchlist

Meine Retusche-Geheimtipps im Detail

1. FSX Plugin

Mein stärkster Spezialtipp für moderne Frequency Separation.

  • Typ: UXP-Plugin für Photoshop
  • Schwerpunkt: Frequency Separation / Multi-Band Separation
  • Kompatibilität: Photoshop 2025 (25.2) oder neuer; Windows und macOS, nativ auf M-Chips
  • Test: 14 Tage kostenlos laut Hersteller

FSX von PhotoshopChef ist genau die Art Tool, die in den üblichen Top-10-Listen kaum auftaucht, aber für ernsthafte Retusche extrem interessant ist. Es macht nicht einfach nur eine klassische Zwei-Ebenen-Frequenztrennung auf Knopfdruck, sondern behandelt Frequency Separation als vollständigen Arbeitsbereich.

Der entscheidende Punkt ist die Kontrolle: Live-Preview für High/Low/Composite, unterschiedliche Trennfilter wie Gaussian Blur, Median, Double Median oder Surface Blur, nachträgliches Re-Processing des Splits und eine Multi-Band-Separation mit zusätzlicher Mittelfrequenz. Gerade diese mittlere Frequenz ist bei Haut spannend, weil dort oft Unebenheiten und Übergänge liegen, ohne dass man gleichzeitig Porenstruktur und großflächige Tonwerte plattmacht.

Für Einsteiger ist das sogar lehrreicher als eine dumme FS-Aktion, weil man den Radius und den Split tatsächlich sehen und anpassen kann. Für Fortgeschrittene ist besonders gut, dass sich bestehende Splits während der Arbeit neu berechnen lassen, ohne die eigentlichen Retusche-Eingriffe wegzuwerfen.

Ideal für: Beauty, Portrait, Akt, Boudoir, Fashion, Haare, Stoffe und überall dort, wo Struktur und Ton getrennt bearbeitet werden sollen.

Wichtig: Frequency Separation bleibt ein Werkzeug, kein Stil. Wenn die Haut danach wie Gummi aussieht, war nicht das Plugin zu schwach, sondern die Anwendung zu stark.

BROWNZ-Fazit: Ein echter Geheimtipp. Wer Frequency Separation wirklich benutzt und nicht nur eine Aktion abfeuert, sollte sich FSX ansehen.

Offizielle Seite: https://photoshopchef.com/fsx-plugin/

2. Configurator Reloaded 2

Der Meta-Geheimtipp: nicht selbst retuschieren lassen, sondern Photoshop auf den eigenen Workflow umbauen.

  • Typ: UXP-Workflow-Plugin / Panel Builder
  • Aktuell: Version 2.3.2 (22. Juli 2026) laut offiziellem Changelog
  • Kompatibilität: Photoshop 2025 (26.0) oder neuer; Windows/macOS inkl. Apple Silicon
  • Sprache: Deutsch verfügbar
  • Test: Unbegrenzte Testversion mit Einschränkungen

Configurator Reloaded 2 ist kein Hautfilter. Genau deshalb ist es für mich einer der spannendsten Retusche-Geheimtipps überhaupt. Man baut damit per Drag-and-Drop eigene Photoshop-Panels aus Werkzeugen, Menübefehlen, Aktionen, Pinseln, Presets und Skripten. Statt jedes Mal dieselben Menüs zu öffnen, liegt der komplette persönliche Retusche-Workflow als eigenes Cockpit neben dem Bild.

2026 ist das Plugin besonders interessant geworden: Version 2.2.3 brachte am 19. März Workflow-Skripte für Dodge & Burn auf Grauebene, Dodge & Burn mit Kurven und High-Pass-Schärfung. Version 2.3.0 ergänzte am 27. April die Command Search. Aktuell ist Version 2.3.2 vom 22. Juli 2026; sie erweitert unter anderem die Container um mehrere Tabs. Der Skript-Editor ist ebenfalls Teil der aktuellen 2er-Generation.

Das klingt zunächst nerdig, ist aber genau das Gegenteil: Für einen Einsteiger kann man sich ein Panel mit fünf großen Buttons bauen – Cleanup, D&B, FS, Skin Check, Finish. Ein Profi baut daraus drei komplette Arbeitsbereiche für Beauty, Body und Composing. In einer aktuellen Photoshop-Community-Diskussion wurde das Tool sinngemäß als transformativ für Leute beschrieben, die ohnehin eigene Aktionen verwenden.

Ideal für: Alle, die immer wieder dieselben Retusche-Schritte benutzen und eine eigene, saubere Oberfläche statt 30 Einzelpanels wollen.

Wichtig: Das Tool macht die Retusche nicht selbst. Sein Wert entsteht erst dann, wenn man einen sinnvollen Workflow hineinpackt. Genau deshalb ist es langfristig oft wertvoller als der nächste One-Click-Filter.

BROWNZ-Fazit: Für mich der cleverste Workflow-Kauf in dieser Liste – vor allem, wenn bereits eigene Aktionen, Skripte und Retusche-Routinen vorhanden sind.

Offizielle Seite: https://configurator.pixelsucht.net/de/

3. RetouchLab Skin Pro

Sehr neuer 2026-Newcomer: pinselbasiert statt Vollautomatik.

  • Typ: Photoshop-Plugin
  • Schwerpunkt: Haut: Frequency Separation + Dodge & Burn + Tone Evening
  • Kompatibilität: Photoshop 2022 (23.3) oder neuer laut Hersteller
  • Besonderheit: Getrennte Zonen für unterschiedliche Einstellungen, z. B. Gesicht und Körper
  • Status: Sehr neu; erste verifizierte Adobe-Exchange-Bewertungen stammen aus 2026. Die aktuelle Website bietet einen kostenlosen 3-Tage-Test an.

RetouchLab Skin Pro ist interessant, weil es nicht versucht, das ganze Gesicht vollautomatisch zu „verschönern“. Der Nutzer malt mit einem Pinsel genau dort, wo der Effekt wirken soll. Im Hintergrund kombiniert das Plugin laut Hersteller Frequency Separation, Dodge & Burn und Tonangleichung; sieben Regler bleiben nachträglich veränderbar.

Für Akt- und Boudoir-Retusche ist die Zonenfunktion besonders brauchbar: Gesicht und Körper können mit unterschiedlichen Einstellungen bearbeitet werden. Das ist wichtig, weil dieselbe Glättung, die im Gesicht noch funktioniert, an Schulter, Bauch, Armen oder Beinen schnell unnatürlich wirkt.

Der Haken ist nicht technisch, sondern die Marktgeschichte: Das Produkt ist 2026 sehr frisch. Es gibt bereits verifizierte Adobe-Exchange-Bewertungen, aber naturgemäß noch keine jahrelange unabhängige Langzeiterfahrung. Deshalb gilt hier ganz besonders: ausprobieren, nicht blind wegen Vorher/Nachher-Bildern kaufen.

Ideal für: Portrait, Beauty, Boudoir, Akt und größere Serien, wenn man schnell arbeiten, aber den Wirkbereich selbst malen möchte.

Wichtig: Sehr neuer Anbieter. Das ist genau der Reiz eines Geheimtipps, aber auch das Risiko. Erst an eigenen RAW/TIFF-Dateien testen.

BROWNZ-Fazit: Spannend, weil es den Mittelweg zwischen Handarbeit und Vollautomatik sucht. Für Körperretusche ist die getrennte Zonensteuerung ein echter Pluspunkt.

Offizielle Seite: https://tryretouchlab.com/

4. Infinite Unify

Der unterschätzte Spezialist für unruhige Hautfarben und Farbübergänge.

  • Typ: Photoshop-Plugin / Panel
  • Schwerpunkt: Farbharmonisierung, Skin Tone, Color Casts
  • Prinzip: Erzeugt aus einer Auswahl einen mehrfarbigen Gradient-Map-Ansatz; 12 Farbstichproben laut Hersteller
  • Einsatz: Haut, Make-up, Kleidung, Produkte und Hintergründe

Viele Retusche-Plugins konzentrieren sich auf Poren und Pickel. In der Praxis nerven aber oft ganz andere Dinge: rote Knie, fleckige Arme, grünliche Schatten, unterschiedliche Hauttöne zwischen Gesicht und Körper, Makeup-Übergänge oder Lichtreflexe mit falscher Farbe. Genau hier ist Infinite Unify stark.

Das Panel sampelt laut Hersteller mehrere Farben aus der Auswahl und baut daraus eine Gradient-Map-basierte Angleichung. Smoothness- und Hue-Regler sowie Maskierungs- und Blend-Optionen erlauben, den Effekt kontrolliert einzusetzen. Man glättet damit also nicht einfach Struktur, sondern versucht Farbübergänge zu beruhigen.

Gerade in Akt, Swimwear, Beauty und Boudoir ist das oft wertvoller als noch ein weiterer Skin-Smoother. Wenn Schulter, Brustkorb, Bauch und Beine unter verschiedenen Lichtwinkeln fotografiert wurden, kann eine kontrollierte Farbangleichung das Bild wesentlich hochwertiger machen, ohne Textur anzutasten.

Ideal für: Uneinheitliche Hautfarbe, Rotstellen, Tan-Lines, Farbstiche, Makeup-Matching und Farbkorrekturen an größeren Körperflächen.

Wichtig: Unify ist kein Ersatz für D&B oder Healing. Es ist ein Farbwerkzeug. Genau deshalb funktioniert es am besten als eigener Schritt zwischen Cleanup und Finish.

BROWNZ-Fazit: Eine der wirklichen Perlen dieser Liste. Wer nur an „Haut glätten“ denkt, übersieht einen der wichtigsten Qualitätshebel: saubere Hautfarbe.

Offizielle Seite: https://infinite-tools.com/infinite-unify-/

5. DR5 Skin

Unauffälliger, kontrollierbarer Skin-Primer für Gesicht und Körper.

  • Typ: UXP-Plugin für Photoshop
  • Schwerpunkt: Skin Smoothing / Healing / Texture Clarity
  • Kompatibilität: Photoshop 2022 (23.3) oder neuer; Windows/macOS, M-Chips nativ
  • Lizenztechnik: Internet nur für Erstaktivierung laut Hersteller
  • Test: Kein Trial, aber 14-Tage-Geld-zurück laut Hersteller

DR5 Skin stammt ebenfalls von PhotoshopChef und ist deutlich weniger bekannt als die großen AI-Retuschepakete. Das Plugin ist ausdrücklich als erster Retusche-Schritt gedacht: Hautübergänge beruhigen, störende Texturunruhe reduzieren und danach bei Bedarf manuell weiterarbeiten.

Es kann das Gesicht automatisch erkennen oder manuell geführt werden und berechnet daraus passende Filterradien. Die Wirkung wird nicht zwangsweise auf die komplette Haut gekippt, sondern kann per Pinsel aufgetragen werden. Smoothing, Healing und Texture Clarity sind getrennt steuerbar. Besonders interessant: Der Hersteller beschreibt ausdrücklich den Einsatz auf Körperpartien und erlaubt verschiedene Einstellungen für Gesicht und Körper.

Das ist für Akt und Boudoir wesentlich sinnvoller als ein Gesichtsalgorithmus, der beim Körper einfach kapituliert. Außerdem kann der Effekt in Frequency-Separation-Layer überführt werden, wenn man danach gezielt weiterarbeiten möchte.

Ideal für: Portraitserien, Wedding, Boudoir, Akt und Body-Skin, wenn eine dezente Vorbereitung wichtiger ist als Vollautomatik.

Wichtig: Nicht als „fertige High-End-Retusche“ betrachten. Das Plugin selbst positioniert sich sinnvollerweise als Zeitersparnis und Primer, nicht als Ersatz für Handarbeit.

BROWNZ-Fazit: Sehr brauchbarer Geheimtipp für Fotografen, die Kontrolle behalten wollen. Vor allem die getrennte Anwendung auf Gesicht und Körper ist praxisnah.

Offizielle Seite: https://photoshopchef.com/dr5-skin-plugin/

6. Infinite Retouch

Ein komplettes Retusche-Cockpit für Leute, die trotzdem selbst retuschieren wollen.

  • Typ: Photoshop UXP-Panel
  • Schwerpunkt: Healing, Dodge & Burn, Frequency Separation, Kontrolllayer, Finish, Export
  • Kompatibilität: Photoshop CC2021 (22.x) oder neuer laut Hersteller
  • Sprache: Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch
  • Test: Kostenlose Trial-Version verfügbar

Infinite Retouch ist nicht der „Mach-mich-schön“-Knopf, sondern ein Workflow-Panel. Es setzt Healing-, Dodge-&-Burn- und Frequency-Separation-Setups auf, kann Werkzeuge automatisch anwählen, bringt Kontroll- beziehungsweise Help-Layer mit und enthält zusätzlich Color-, Grain-, Sharpening- und Export-Funktionen.

Der große Vorteil ist die Anpassbarkeit. Bei Frequency Separation lässt sich beispielsweise definieren, welche Methode verwendet wird, welche Ebene anschließend aktiv sein soll und welches Werkzeug Photoshop auswählen soll. Im User-Bereich kann man eigene Layer-Setups und bestehende Aktionen einbinden. Damit wächst das Panel mit dem eigenen Können statt nach drei Monaten im Weg zu stehen.

Für Einsteiger ist außerdem die deutsche Oberfläche angenehm. Wer sich Retusche wirklich beibringen möchte, bekommt hier eher ein strukturiertes Arbeitsbrett als einen Black-Box-Filter.

Ideal für: Manuelle High-End-Retusche, Beauty, Fashion, Portrait, Akt und alle, die eine feste Reihenfolge für Cleanup, D&B, FS, Check und Finish mögen.

Wichtig: Das Panel ist umfangreich. Wer nur einen einzigen Skin-Smoother sucht, kauft hier zu viel. Wer hingegen wirklich retuschiert, bekommt mehr Langzeitwert.

BROWNZ-Fazit: Für Photoshop-Einsteiger mit Ambition einer der sinnvollsten Wege, weil man echte Retusche-Schritte beschleunigt statt sie komplett zu verstecken.

Offizielle Seite: https://infinite-tools.com/infinite-retouch/

7. Infinite Skin

Schneller Skin-Primer mit maschineller Unterstützung – bewusst nicht als Endretusche gedacht.

  • Typ: Photoshop UXP-Plugin
  • Schwerpunkt: Skin Primer / Tone und Detail getrennt
  • Kompatibilität: Photoshop CC2021 oder neuer
  • Internet: Dauerhafte Online-Verbindung wird vom Hersteller verlangt
  • Workflow: Automatische oder schwarze Maske; Clarity- und Smoothing-Regler

Infinite Skin verfolgt einen vernünftigen Ansatz: Es will High-End-Retusche ausdrücklich nicht ersetzen. Stattdessen erstellt es auf Knopfdruck ein vorbereitetes Frequency-Separation-Setup und berechnet die Ausgangswerte anhand des Gesichts. Anschließend lassen sich Detail/Clarity und Smoothing getrennt steuern.

Für große Portrait- oder Boudoir-Serien ist das attraktiv, weil man einen sauberen Startpunkt erhält und danach nur noch dort nacharbeitet, wo das Bild es wirklich braucht. Highlight Protection und unterschiedliche Maskierungsoptionen helfen, glänzende Stellen nicht einfach wegzubügeln.

Der wichtigste Unterschied zu einem Vollautomaten: Das Ergebnis bleibt Teil eines Photoshop-Layer-Workflows. Man kann also kontrollieren, maskieren und weiterarbeiten.

Ideal für: Große Bildmengen, Portrait, Wedding und Boudoir, wenn die Haut schnell vorbereitet und danach manuell verfeinert werden soll.

Wichtig: Die permanente Online-Verbindung ist ein echter Minuspunkt und sollte vor dem Kauf bekannt sein. Außerdem bleibt Cleanup notwendig; das sagt der Hersteller selbst.

BROWNZ-Fazit: Kein Zauberstab, aber ein sehr brauchbarer Beschleuniger. Für High-End-Arbeit eher Startpunkt als Ziel.

Offizielle Seite: https://infinite-tools.com/infinite-skin-plugin-uxp/

8. Beauty Retouch v5.1 – Retouching Academy Lab

Nicht ganz unbekannt, aber in der aktuellen Version ein ernstzunehmendes Pro-Panel.

  • Typ: Photoshop UXP-Plugin / Panel
  • Aktuell: Beauty Retouch v5.1
  • Kompatibilität: Photoshop 2024 (25.3) oder neuer laut aktueller Produktseite
  • Schwerpunkt: Beauty, Fashion, Portrait, Commercial
  • Technik: Nicht-destruktiver Workflow, D&B-Visual Aids, Luminosity Selections, AI-ergänzte Funktionen

Retouching Academy gibt es schon lange – deshalb ist es kein „niemand kennt das“-Produkt. Trotzdem gehört die aktuelle Beauty-Retouch-Generation in diese Liste, weil sie 2025/2026 technisch modernisiert wurde und sehr klar auf professionelle Beauty-Arbeit zielt.

Die Stärke liegt nicht in einem einzigen Effekt, sondern in der Kombination: nicht-destruktive Layer-Setups, visuelle Hilfsebenen für Helligkeits- und Fleckenanalyse, Luminosity Selections, eigene Brushes und die Möglichkeit, eigene Aktionen direkt einzubinden. Das ist näher an einer professionellen Retusche-Station als an einem Filter.

Besonders wertvoll für Einsteiger ist, dass die Kontrolllayer schlechte Tonübergänge sichtbar machen. Wer D&B lernen will, braucht genau diese Art visuelles Feedback. Das Panel nimmt einem die Entscheidung nicht ab, sondern räumt den Arbeitsplatz auf.

Ideal für: Beauty, Editorial, Fashion, Commercial Portrait und hochwertige Close-ups.

Wichtig: Die aktuelle Produktseite setzt für v5.1 Photoshop 2024+ voraus. Vor dem Kauf die eigene Photoshop-Version prüfen, insbesondere wenn AI-Funktionen genutzt werden sollen.

BROWNZ-Fazit: Weniger geheim, dafür professionell und aktuell. Wer Beauty ernst meint, sollte es eher mit echten Workflow-Panels als mit Vollautomatik vergleichen.

Offizielle Seite: https://retouchingacademylab.com/br-uxp/

9. MUA Retouch

Der Spezial-Geheimtipp für digitales Make-up statt generischem Skin Smoothing.

  • Typ: Photoshop UXP-Panel
  • Schwerpunkt: Make-up-Retusche, Color Correctors, Lippen, Eyeshadow, Wimpern, Brows
  • Kompatibilität: Photoshop 2021 (22.0) oder neuer laut Hersteller
  • System: Windows/macOS, Apple Silicon nativ

MUA Retouch ist genau so ein Tool, das man in normalen „Best Photoshop Plugins“-Listen fast nie sieht. Es wurde für Beauty- und Makeup-Retusche gebaut und orientiert sich an realen Makeup- und Color-Corrector-Logiken statt an einem allgemeinen Weichzeichner.

Enthalten sind digitale Makeup-Paletten, Color-Corrector-Skripte sowie spezielle Lash-, Brow- und Dodge-&-Burn-Brushes. Damit kann man vorhandenes Makeup sauberer machen, kleine Lücken ergänzen, Farbstiche korrigieren oder bestimmte Zonen betonen, ohne gleich ein neues Gesicht zu generieren.

Für Beauty, Fashion und Editorial ist das wesentlich gezielter als die üblichen „Eye Pop / White Teeth / Smooth Skin“-One-Click-Panels. Bei Akt oder Boudoir ist es kein Hauptwerkzeug, kann aber für Gesicht und Beauty-Finish sehr praktisch sein.

Ideal für: Beauty, Makeup, Fashion, Editorial, Close-up und Kampagnenretusche.

Wichtig: Spezialwerkzeug. Wer keine Beauty-/Makeup-Arbeit macht, braucht es nicht. Genau deshalb ist es aber für die passende Zielgruppe so stark.

BROWNZ-Fazit: Ein echter Nischendiamant. Statt noch mehr Hautglättung bekommt man Werkzeuge für einen Bereich, der in vielen Retusche-Suites nur oberflächlich behandelt wird.

Offizielle Seite: https://retouchingacademylab.com/mua-uxp/

10. Retouch Ninja

Ein unterschätztes, anpassbares Deep-Retouch-Paket im Adobe Plugin Marketplace.

  • Typ: UXP-Plugin-Set für Photoshop
  • Schwerpunkt: Frequency Separation, Fast Retouch, Dodge & Burn, Local Tools, Color Correction
  • Status 2026: Der von Pro Add-Ons veröffentlichte Adobe-Plugin-Link verweist weiterhin auf die Exchange-ID 4b69c6fc; zusätzlich führt ein PCMag-Roundup vom Mai 2026 Retouch Ninja weiterhin als Empfehlung für Deep Retouching.
  • Umfang: Mehrere FS-Methoden, D&B-Varianten, visuelle Helfer, Camera-Raw-Presets und anpassbare Zusatzpanels laut Produktbeschreibung

Retouch Ninja ist einer dieser Namen, die selbst viele langjährige Photoshop-Anwender noch nie installiert haben. Das Paket kombiniert mehrere Retuschebereiche und lässt zusätzliche eigene Photoshop-Befehle, Aktionen, Pinsel und Retusche-Funktionen in anpassbaren Panels organisieren.

Interessant ist die Mischung aus Frequency Separation, Dodge & Burn, schnellen Retuschemethoden, dynamischen Masken, lokalen Tools und Camera-Raw-Vorgaben. Der Adobe-Link lässt sich über die von Pro Add-Ons veröffentlichte Behance-Produktseite mit derselben Plugin-ID gegenprüfen. Zusätzlich wird Retouch Ninja in einem unabhängigen PCMag-Roundup vom Mai 2026 weiterhin als „Best for Deep Retouching“ geführt. Das ist belastbarer als sich auf alte Photoshop-Systemlogs zu stützen.

Mein Vorbehalt: Die öffentliche Produktkommunikation ist weniger transparent und sauber dokumentiert als bei Infinite Tools, Retouching Academy oder Configurator Reloaded. Deshalb würde ich hier unbedingt zuerst über den Adobe Plugin Marketplace gehen und nicht auf irgendwelchen Download-Portalen suchen.

Ideal für: Retoucher, die ein kompaktes All-in-one-Panel mit vielen Methoden und eigener Anpassung mögen.

Wichtig: Nur über legitime Quellen installieren. Bei diesem Produkt kursieren viele Drittseiten. Der Adobe Plugin Marketplace ist der saubere Ausgangspunkt.

BROWNZ-Fazit: Sehr interessant und tatsächlich relativ „secret“ – aber wegen der etwas verstreuten Dokumentation nicht meine erste Empfehlung für komplette Anfänger.

Offizieller Adobe-Link: https://adobe.com/go/cc_plugins_discover_plugin?pluginId=4b69c6fc&workflow=share

11. Visual Flow AI Retouching Toolkit

Der Geheimtipp für Leute, die möglichst viel in Lightroom Classic erledigen wollen.

  • Typ: AI-/Adaptive Preset Toolkit
  • Plattform: Lightroom Classic 12+ und Lightroom Desktop/Mobile 6+ laut DVLOP. DVLOP nennt außerdem „Adobe Camera Raw 24+“; diese Versionsangabe passt nicht sauber zu Adobes üblicher Camera-Raw-Versionierung und sollte vor dem Kauf direkt beim Anbieter bestätigt werden.
  • Umfang: 31 AI-Presets; zusätzlich Retouching Brushes und Tools laut Produktseite
  • Schwerpunkt: Skin, Eyes, Dodge & Burn, Hintergrund, lokale Portraitkorrekturen

Nicht jede Retusche muss nach Photoshop. Visual Flow nutzt die Maskierungsfunktionen von Lightroom, um Portraitkorrekturen direkt im RAW-Workflow zu automatisieren beziehungsweise vorzubereiten. Das Paket enthält unter anderem Presets für Skin Smoothing, Eyes und Dodge & Burn.

Der große Vorteil ist der Workflow: RAW bleibt RAW, Korrekturen sind lokal und nicht-destruktiv, und Serien können deutlich schneller bearbeitet werden. Gerade bei Kundenserien, Boudoir-Galerien oder Portraitsets kann das viel Zeit sparen, wenn nicht jedes einzelne Bild eine Beauty-Kampagnenretusche braucht.

Wichtig: Die Produktseite unterscheidet zwischen den AI-Presets und den Retouching Brushes; die Brushes sind laut DVLOP nicht mit Lightroom CC kompatibel. Die auf der Produktseite genannte Angabe „Camera Raw 24+“ habe ich deshalb bewusst nicht als gesicherte Adobe-Mindestversion übernommen. Vor dem Kauf genau prüfen, welche Lightroom-/Camera-Raw-Variante tatsächlich verwendet wird.

Ideal für: Portrait-, Wedding- und Boudoir-Serien mit hohem Bildvolumen und Lightroom-First-Workflow.

Wichtig: Nicht mit Photoshop-High-End-Retusche verwechseln. Das ist ein sehr schneller RAW-Workflow, kein Ersatz für Pixelarbeit an einem Hero-Shot.

BROWNZ-Fazit: Für Serien extrem sinnvoll. Wer ohnehin in Lightroom Classic lebt, sollte eher hier ansetzen als bei einem zusätzlichen Photoshop-One-Click-Tool.

Offizielle Seite: https://dvlop.com/shop/visual-flow/ai-retouching-toolkit

12. Luxe Beauty, Body, Skin AI + Quick Fix 2026

Adaptive Presets, die gerade bei Körperhaut überraschend praktisch sind.

  • Typ: Adaptive XMP-Presets für Lightroom / Camera Raw
  • Schwerpunkt: Gesichts- und Körperhaut, Color Cast Repair, Eyes, Hair, Lips, Teeth, Background
  • Kompatibilität: Luxe nennt auf derselben Produktseite unterschiedliche Mindeststände: in der Übersicht Lightroom 7+, Lightroom Classic 13+ und Photoshop 25+, im Detailtext dagegen Lightroom Classic 12.3+ sowie aktuelle Photoshop-ACR-Abo-Versionen. Deshalb die aktuelle Kompatibilitätsangabe beim Anbieter vor dem Kauf nochmals prüfen.
  • 2026: Quick Fix 2026 ist eine aktuelle, separat dokumentierte Adaptive-Toolkit-Generation

Luxe Lens ist vor allem wegen Presets bekannt. Interessant wird es aber bei den adaptiven Retusche-Toolkits. Das Beauty, Body, Skin-Paket enthält getrennte Werkzeuge für Gesichts- und Körperhaut, Hautfarbkorrekturen und Reparatur von Farbstichen. Genau das ist bei Akt, Boudoir, Swimwear und Ganzkörperportraits oft relevanter als irgendein Gesichtspreset.

Die Presets verwenden Adobes eigene AI-Masken und sind damit nicht-destruktiv. Nach dem Anwenden liegen die Masken in Lightroom beziehungsweise Camera Raw und können weiter verändert, abgeschwächt, ergänzt oder gelöscht werden. Das ist wesentlich seriöser als ein undurchsichtiger „AI Beauty“-Button.

Quick Fix 2026 zeigt, wohin sich diese Gattung entwickelt: mehrere lokalisierte Zonen, adaptive RAW-Profile und vorgebaute Masken-Rezepte. Das ist kein Ersatz für manuelles D&B, aber ein sehr schneller Weg, um ein RAW sauber vorzubereiten.

Ideal für: Ganzkörperportraits, Boudoir, Akt, Beauty und Serien, wenn Lightroom/ACR möglichst viel der Vorarbeit erledigen soll.

Wichtig: Diese „AI“ kommt größtenteils aus Adobes Maskierungssystem. Der Mehrwert des Preset-Herstellers liegt in den abgestimmten Rezepten und der Organisation, nicht in einer geheimen eigenen Haut-KI.

BROWNZ-Fazit: Sehr guter Tipp für Body-Skin im RAW-Workflow. Besonders sinnvoll, wenn Photoshop nur noch für die wirklich kritischen Hero-Bilder geöffnet werden soll.

Offizielle Seite: https://luxelens.com/en-eu/products/beauty-body-and-skin-artificial-intelligence-ai-retouch-toolkit-lightroom-presets-desktop

Der wichtige Reality-Check bei „AI Retouch Presets“

Viele moderne Lightroom- und Camera-Raw-Pakete werben mit AI Retouching. Das ist nicht automatisch Etikettenschwindel, aber man sollte verstehen, was tatsächlich passiert: Adobe Camera Raw kann 2026 Personen automatisch erkennen und einzelne Körper- beziehungsweise Gesichtsbereiche wie Haare, Haut oder Zähne maskieren. Drittanbieter-Presets legen darauf abgestimmte lokale Einstellungen.

Der Vorteil eines guten Preset-Pakets ist deshalb nicht zwingend eine proprietäre KI, sondern die Zeitersparnis: sinnvolle Maskenkombinationen, gute Reglerwerte, verständliche Benennung und ein wiederholbarer Workflow. Wer die Adobe-Masken bereits perfekt selbst baut, braucht manches Paket nicht. Wer schnell und konsistent arbeiten will, kann davon stark profitieren.

Adobe: aktuelle Maskierungsfunktionen in Camera Raw: https://helpx.adobe.com/camera-raw/desktop/edit-and-enhance-images/masking-and-local-adjustments/masking.html

Wildcard und Watchlist: interessant, aber mit Vorbehalt

Magic Touch 2.2

Magic Touch 2.2 ist ein sehr breites Photoshop-Plugin mit Retusche, Skin Tools, Color Grading, Frequency Separation, Luminosity Masks und vielen Zusatzfunktionen. Die aktuelle Seite nennt Photoshop CC 2023+ für das moderne Plugin und native Apple-Silicon-Unterstützung. Das Paket ist preislich oft aggressiv rabattiert und kann für Einsteiger viel liefern. Ich würde es trotzdem nicht über FSX, Infinite Retouch oder Beauty Retouch stellen, weil der Funktionsumfang sehr breit und die Produktkommunikation stark marketinggetrieben ist. Als günstiger Allrounder: anschauen. Als „High-End-Geheimwaffe“: erst an eigenen Dateien beweisen lassen.

Offizielle Seite: https://creativemagicpanel.com/

Azap

Azap ist ein sehr neuer AI-Auto-Retouch-Photoshop-Ansatz mit Skin Smoothing, Blemish Removal und automatischen Masken für Gesicht, Haut, Augen, Lippen und Haare. Die aktuelle Seite verlangt Photoshop 2026+ und arbeitet kreditbasiert. Genau deshalb landet Azap bei mir noch nicht in der Top-Liste: technisch spannend, aber für eine seriöse Langzeitempfehlung ist das Produkt noch zu jung. Wer gern neue Tools testet, kann es beobachten.

Offizielle Seite: https://www.azapretouch.com/

Retouching Toolkit

Retouching Toolkit ist fachlich interessant und bietet unter anderem einen Panel Maker. Die offizielle Website ist weiterhin online und meldete zuletzt 2025 ein Panel-Maker-Update sowie eine neue Unternehmensstruktur. Gleichzeitig findet man in 2026er Community-Threads einzelne Nutzer, die die Pflege kritisieren oder von einem Wechsel zu Configurator Reloaded berichten. Weil diese Signale nicht sauber zusammenpassen, würde ich es 2026 nicht als erste Empfehlung für einen Neukauf nennen. Wer es bereits besitzt, sollte die konkrete Photoshop-/UXP-Kompatibilität prüfen.

Offizielle Seite: https://retouchingtoolkit.com/

Bewusst nicht in der Geheimtipp-Liste

  • Nik Collection: bekannt, etabliert, aber kein Geheimtipp und für klassische Haut-/Beauty-Retusche ohnehin nicht die erste Baustelle.
  • Retouch4me: stark automatisiert und mittlerweile sehr bekannt. Kann sinnvoll sein, erfüllt aber nicht die Vorgabe „unter dem Radar“.
  • Portraiture / PortraitPro: seit Jahren bekannt und genau das Gegenteil eines 2026-Geheimtipps.
  • Evoto: 2026 ein starkes und sehr aktuelles Portrait-Retuscheprogramm, aber inzwischen zu sichtbar und zu etabliert für diese spezielle Liste. Außerdem arbeitet es als eigenständige Plattform mit einem anderen Workflow als ein klassisches Photoshop-Panel.
  • Luminar Neo / Topaz: nützliche Werkzeuge für andere Aufgaben, aber nicht die versteckten Retusche-Perlen, nach denen wir hier suchen.

Einsteiger-Workflow: So würde ich die Tools tatsächlich einsetzen

1. RAW zuerst sauber machen

In Lightroom oder Camera Raw Weißabgleich, Belichtung, grobe Tonwerte und Objektivkorrektur erledigen. Adaptive People-Masks nur dezent verwenden. Ziel: ein sauberes Ausgangsbild, noch keine Porzellanpuppe.

2. Cleanup vor Smoothing

Pickel, Makeup-Fallout, einzelne Härchen, Sensorflecken und störende Details mit Remove/Healing/Clone bereinigen. Nicht jede Pore entfernen.

3. Strukturproblem richtig wählen

Wenn es um feine und mittlere Struktur geht: FSX. Wenn eine Serie schnell vorbereitet werden soll: DR5 Skin, Infinite Skin oder RetouchLab. Niemals drei Skin-Smoother übereinander stapeln.

4. Dodge & Burn für Form und Plastizität

Makro-D&B formt Licht und Körper; Mikro-D&B beruhigt kleine Tonunterschiede. Für Einsteiger helfen Kontrolllayer aus Infinite Retouch oder Beauty Retouch. D&B bleibt der Schritt, bei dem Geschmack wichtiger ist als Automatik.

5. Hautfarbe separat behandeln

Danach auf Rotstellen, Farbwolken, unterschiedliche Körperzonen und Makeup-Übergänge schauen. Infinite Unify ist dafür besonders interessant. In Lightroom/ACR können Luxe-Adaptive-Masks einen guten Vorlauf liefern.

6. Beauty-Details nur wenn nötig

Augen, Lippen, Haare, Brows und Makeup gezielt behandeln. MUA Retouch ist hier sinnvoller als ein allgemeiner „Beauty“-Regler.

7. Finish

Grain, Schärfe, lokale Kontraste und finaler Look erst ganz am Ende. Das Finish soll die Retusche verbinden, nicht Fehler verstecken.

8. Qualitätskontrolle

Immer bei 100 Prozent und gleichzeitig stark herausgezoomt prüfen. Haut kann im Zoom perfekt und im Gesamtbild komplett tot aussehen. Wenn man die Retusche als Effekt sieht, war es meistens zu viel.

Speziell für Akt, Boudoir und Ganzkörper-Retusche

Bei Ganzkörperbildern ist der häufigste Fehler, den Körper wie ein vergrößertes Gesicht zu retuschieren. Das funktioniert nicht. Hautstruktur, Lichtwinkel und Detailgröße ändern sich je nach Körperzone. Deshalb sind Tools mit getrennten Zonen oder manueller Maskierung klar im Vorteil.

Für diesen Bereich finde ich die Kombination aus sauberem RAW, gezieltem Cleanup, FSX oder DR5/RetouchLab für Struktur, anschließendem D&B und Infinite Unify für Farbgleichmäßigkeit besonders schlüssig. Bei größeren Serien kann Luxe Beauty, Body, Skin schon in Lightroom oder ACR viel Vorarbeit leisten.

Wichtig: Körperkonturen nicht durch flächiges Smoothing zerstören. Gerade bei skulpturalen Bildern kommt Plastizität aus Licht, Schatten und Mikro-Kontrast. Alles, was diese Übergänge egalisiert, macht den Körper flacher – selbst wenn die Haut technisch „sauberer“ aussieht.

Die 10-Punkte-Prüfung vor dem Kauf eines Retusche-Plugins

  1. Ist die Herstellerseite aktuell und gibt es ein sichtbares Changelog oder aktuelle Systemanforderungen?
  2. Ist es ein modernes UXP-Plugin oder hängt es an alter CEP-/Rosetta-Technik?
  3. Läuft es mit deiner konkreten Photoshop-Version und auf Apple Silicon beziehungsweise Windows nativ?
  4. Bleiben Ebenen und Masken editierbar oder kommt nur ein fertiges Ergebnis zurück?
  5. Kannst du Gesicht und Körper getrennt behandeln?
  6. Kannst du die Wirkung lokal malen oder maskieren?
  7. Gibt es Trial, Demo oder zumindest eine faire Rückgaberegel?
  8. Braucht das Tool permanente Internetverbindung oder Credits?
  9. Ist klar erklärt, was die „AI“ wirklich macht?
  10. Spart es einen echten Arbeitsschritt – oder verkauft es nur eine hübsche Oberfläche für eine Aktion, die du längst selbst hast?

Wenn ich nur fünf davon installieren dürfte

1.  FSX Plugin: für ernsthafte Frequency Separation.

2.  Infinite Unify: für Hautfarbe und Körperzonen – das Problem, das viele Plugins vergessen.

3.  Configurator Reloaded 2: um den eigenen Photoshop-Retuscheworkflow dauerhaft schneller zu machen.

4.  RetouchLab Skin Pro oder DR5 Skin: für schnelle, kontrollierbare Hautvorbereitung. Nicht beide gleichzeitig nötig.

5.  Beauty Retouch v5.1 oder Luxe Beauty, Body, Skin AI: je nachdem, ob der Hauptworkflow in Photoshop oder in Lightroom/Camera Raw stattfindet.

Der Kernpunkt:  Die besten Geheimtipps sind 2026 nicht unbedingt die Tools, die am meisten „AI“ auf die Startseite schreiben. Wirklich gute Retusche-Werkzeuge geben Kontrolle zurück, beschleunigen langweilige Setups und lassen Struktur, Licht und Persönlichkeit im Bild stehen.

Die Werkzeuge sind nur ein Teil der Arbeit. Im Workshop Licht und plastische Körperbilder zeige ich, wie Aufnahme und Bearbeitung zusammenspielen. Wenn du deinen eigenen Ablauf verbessern möchtest, findest du hier mein Photoshop-Coaching in Linz.

Geprüfte Links und Quellen

Alle Links wurden für diesen Beitrag am 07.08.2026 erneut auf Erreichbarkeit und Produktstatus geprüft und die technischen Angaben mit den aktuellen Hersteller-, Adobe- oder EU-Seiten gegengecheckt. Community-Links werden nur als Erfahrungsquelle verwendet, nicht als Herstellerbeleg. Sonderfall Retouch Ninja: Der Adobe-Exchange-Zielbereich ist stark JavaScript-basiert; deshalb wurde die Plugin-ID zusätzlich über die Pro-Add-Ons-Produktseite auf Behance und einen unabhängigen PCMag-Roundup von Mai 2026 gegengeprüft. Preise, Versionen und Lizenzmodelle können sich später ändern.

FSX Plugin – PhotoshopChef: https://photoshopchef.com/fsx-plugin/

DR5 Skin – PhotoshopChef: https://photoshopchef.com/dr5-skin-plugin/

Configurator Reloaded 2 – deutsche Produktseite: https://configurator.pixelsucht.net/de/

Configurator Reloaded – Changelog / 2026 Updates: https://configurator.pixelsucht.net/changelog/

RetouchLab Skin Pro: https://tryretouchlab.com/

Infinite Unify: https://infinite-tools.com/infinite-unify-/

Retouch-Panel von Infinite Tools: https://infinite-tools.com/infinite-retouch/

Infinite Skin: https://infinite-tools.com/infinite-skin-plugin-uxp/

Retouching Academy Lab – Beauty Retouch v5.1: https://retouchingacademylab.com/br-uxp/

Retouching Academy Lab – MUA Retouch: https://retouchingacademylab.com/mua-uxp/

Retouch Ninja – offizieller Adobe-Link / Plugin Marketplace: https://adobe.com/go/cc_plugins_discover_plugin?pluginId=4b69c6fc&workflow=share

Pro Add-Ons für Retouch Ninja / Behance Produktseite: https://www.behance.net/gallery/121130631/Retouch-Ninja-Customizable-4-Plugin-Set

Retouch Ninja – unabhängiger 2026-Check (PCMag über Yahoo): https://tech.yahoo.com/apps/articles/best-adobe-photoshop-plug-ins-140453188.html

Visual Flow AI Retouching Toolkit – DVLOP: https://dvlop.com/shop/visual-flow/ai-retouching-toolkit

Luxe Beauty, Body, Skin AI: https://luxelens.com/en-eu/products/beauty-body-and-skin-artificial-intelligence-ai-retouch-toolkit-lightroom-presets-desktop

Beauty, Body, Skin AI Workflow – Luxe Help: https://help.luxelens.com/hc/en-us/articles/24435196844695-Luxe-Beauty-Body-Skin-AI-Retouch-Toolkit-How-to-Use-Your-Presets

Luxe Help – Quick Fix 2026 AI Adaptive Toolkit: https://help.luxelens.com/hc/en-us/articles/41700363289111-Quick-Fix-2026-AI-Adaptive-Toolkit-How-to-Use-Your-Presets

Magic Touch 2.2: https://creativemagicpanel.com/

Azap: https://www.azapretouch.com/

Retouching Toolkit: https://retouchingtoolkit.com/

Adobe Camera Raw – Masking und People Masks: https://helpx.adobe.com/camera-raw/desktop/edit-and-enhance-images/masking-and-local-adjustments/masking.html

Adobe Camera Raw – Presets: https://helpx.adobe.com/de/camera-raw/using/presets.html

Reddit / Photoshop – Plugins besides Nik, März 2026: https://www.reddit.com/r/photoshop/comments/1s2mw53/what_photoshop_plugins_are_you_actually_using/

Workflow mit Infinite Unify und FSX – Reddit / Photoshop, Mai 2026: https://www.reddit.com/r/photoshop/comments/1tb535i/help_with_removing_shadows/

Reddit / PhotoshopTutorials – Frequency Separation und D&B, Juli 2026: https://www.reddit.com/r/PhotoshopTutorials/comments/1umt21h/photoshop/

Skin Retouching Diskussion – Reddit / Photography, Januar 2026: https://www.reddit.com/r/photography/comments/1q4g3r3/what_works_better_for_skin_retouching/

EU-Kommission – Art. 50 Transparency Guidelines: https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/library/guidelines-transparency-obligations-providers-and-deployers-ai-systems

Transparenzhinweis (EU AI Act)

Dieser Beitrag wurde mit KI-Hilfe recherchiert und redaktionell erstellt. Texte und gegebenenfalls Bildmaterial können KI-modified sein und unterliegen menschlicher Redaktion und Verantwortung. Die Transparenzregeln nach Artikel 50 des EU AI Act gelten seit 2. August 2026; welche konkrete Kennzeichnungspflicht besteht, hängt vom jeweiligen Einsatz und Inhalt ab. Dieser Hinweis dient der transparenten Kennzeichnung und ist keine Rechtsberatung.

Offizielle EU-Kommission: https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/library/guidelines-transparency-obligations-providers-and-deployers-ai-systems

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