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200 kostenlose Nebel-Texturen für Photoshop – minimalistisches Headerbild mit atmosphärischem Nebel und Hinweis auf Fog- und Smoke-Overlays von DealJumbo.

Nebel ist eines dieser Photoshop-Dinge, die ein Bild in zehn Sekunden komplett verändern können – wenn das Material gut ist. DealJumbo bietet aktuell ein Paket mit 200 kostenlosen Fog- und Smoke-Texturen beziehungsweise Overlay-Effekten an. Die Assets stammen von Resource Boy und sind für digitale und gedruckte Projekte gedacht.

Was steckt in den 200 kostenlosen Nebel-Texturen?

Das Paket richtet sich an alle, die Atmosphäre brauchen: Composings, Portraits, Dark Art, Fantasy, Horror, Cinematic Looks oder einfach etwas mehr Tiefe im Hintergrund. Statt Nebel mühsam selbst zu malen, legst du eine passende Textur über dein Motiv und passt sie an die Szene an.

Gerade bei Photoshop-Composings sind solche Overlays praktisch, weil sie Licht, Raum und Stimmung miteinander verbinden können. Wichtig ist nur, nicht einfach irgendeinen Nebel darüberzukleben. Er sollte zur Perspektive, Lichtquelle und Schärfentiefe des Bildes passen.

So setze ich Fog Overlays in Photoshop ein

Textur als neue Ebene ins Bild legen, skalieren und danach mit Ebenenmaske und Deckkraft arbeiten. Bei dunklen beziehungsweise schwarz basierten Overlays funktionieren häufig Aufhell-Modi wie „Negativ multiplizieren“ gut. Danach Farbe, Kontrast und Unschärfe an das eigentliche Bild angleichen. Ein Teil des Nebels darf ruhig vor dem Motiv liegen, ein anderer dahinter – genau dadurch entsteht Tiefe.

Kostenlos – aber die Lizenz lesen

Der Download ist kostenlos, trotzdem sollte man die Bedingungen nicht überspringen. Laut DealJumbo dürfen die Freebies für persönliche und kommerzielle Projekte sowie für Kundenarbeiten verwendet werden. Die Dateien selbst dürfen jedoch nicht weiterverkauft, weitergegeben oder als eigenständiges Produkt verteilt werden. Für bestimmte Designs, die direkt zum Verkauf bestimmt sind, verlangt DealJumbo eine Extended License.

Außerdem läuft der Download über die Eingabe einer E-Mail-Adresse. Dabei wird man für den DealJumbo-Newsletter angemeldet; eine Abmeldung ist laut Anbieter jederzeit möglich.

Mein Fazit

Für Photoshop-Leute ist das ein ziemlich brauchbarer Gratis-Baukasten. 200 Varianten geben genug Auswahl, damit nicht jedes Bild nach demselben Standard-Nebel aussieht. Wie immer gilt: Der Effekt ist nicht das Bild. Gut eingesetzt merkt man den Nebel kaum – man merkt nur, dass plötzlich mehr Atmosphäre da ist.

Direkt zum Freebie: https://dealjumbo.com/downloads/200-free-fog-textures/

Stand: 5. September 2026


Photoshop lernen mit BROWNZ heißt 2026 nicht nur Videotraining. Brownz.Art hat in den letzten Tagen optisch und strukturell ein Update bekommen. Dadurch liegen Blog, Photoshop-Wissen, Coaching und meine Kunst heute näher zusammen.

Hier ist der aktuelle Überblick mit den Original-Links.

BROWNZ XXL „NO AI“ Archiv: Photoshop-Wissen aus 16 Jahren

Wer Photoshop lernen mit BROWNZ möglichst umfassend angehen will, landet zuerst beim XXL Archiv. Dabei steht mein Arbeitsmaterial aus den Jahren 2006 bis 2022 im Mittelpunkt. Auf einer 500-GB-USB-3-Festplatte liegen rund 354 GB Daten.

Außerdem sind 2.791 ausgewertete Trainingsvideos, PSDs, Rohdaten, Presets, Aktionen, Pinsel und LUTs enthalten. Dazu kommt ein 650-seitiges Inhaltsverzeichnis. Dadurch bleibt das Monster durchsuchbar und wird nicht zum Datenfriedhof.

Die gemessene Roh-Gesamtlaufzeit beträgt rund 500 Stunden. Nach dem Gruppieren technisch doppelter Fassungen bleiben rund 459 Stunden eigenständiges Material.

Außerdem wichtig: Der überwiegende Teil zeigt klassischen Photoshop-Workflow. In einigen Videos aus 2022 tauchen bereits frühe AI-Werkzeuge auf.

Zusätzlich liegen BROWNZ REMASTERED Volume 1 und BROWNZ REMASTERED VOLUME 2 kostenlos als Bonus auf der Festplatte. Diese neueren Produktionen enthalten bewusst auch AI. Damit reicht der Bogen vom klassischen Photoshop-Handwerk bis zu meinem heutigen Workflow.

Preis: 149 Euro inklusive Versand innerhalb der EU. Kein Abo, keine Cloud.

Originalbeitrag: BROWNZ XXL „NO AI“ Archiv – 500 Stunden Photoshop-Wissen

Bonus-Update: BROWNZ REMASTERED 1 & 2 kostenlos zum Archiv

BROWNZ REMASTERED VOLUME 2: mein Workflow von heute

REMASTERED 2 ist deutlich kompakter und aktueller. Dabei geht es nicht um 16 Jahre Archiv, sondern um meine Bildbearbeitung im Jahr 2026.

Photoshop, Retusche, Composing, Synthografie, AI-Modifizierung und Upscaling greifen dabei ineinander.

Enthalten sind 39 Hauptkapitel und 61 MP4-Dateien mit knapp zwölf Stunden Video. Außerdem kommen 33 Basic-Coaching-Lektionen sowie PDFs, Scripts, Aktionen, Links und Templates dazu.

Die Themen reichen von Metallic-Haut und Farbe bis Fine Art, Beauty, High Fashion, Freistellen, Licht und Schärfe.

Deshalb ist REMASTERED 2 kein Ersatz für das XXL Archiv. Es ist die aktuelle, konzentrierte Variante. Wer Photoshop lernen mit BROWNZ lieber in überschaubaren Kapiteln angeht, findet hier den direkteren Einstieg.

Preis: 39 Euro als Download oder 49 Euro auf USB-Stick.

Originalbeitrag: BROWNZ REMASTERED VOLUME 2 – OUT NOW!

Photoshop lernen mit BROWNZ im persönlichen Einzelcoaching

Manche Fragen hängen am eigenen Bild. Genau dafür gibt es das Personal Coaching bei mir in Linz. Es ist kein Massenkurs und kein fixes Standardprogramm.

Der Coaching-Tag läuft grundsätzlich von 10:00 bis 16:00 Uhr. Zuerst bringst du deine Bilder, Fragen und konkreten Probleme mit. Dann arbeiten wir an Photoshop, Composing, Retusche, Licht, Farbe, Synthografie oder KI-Workflows.

Die Variante inklusive Daten- und Videopaket kostet aktuell 444 Euro. Wer mein großes BROWNZ Archiv bereits besitzt, es nicht braucht oder wiederkommt, kann die Variante um 255 Euro nutzen.

Vor allem ist das Coaching praktisch gedacht. Wer nur zuschauen will, ist mit einem Videotraining günstiger dran. Wer dagegen an eigenen Bildern festhängt, bekommt hier die direkte Werkbank statt allgemeiner Theorie.

Originalbeitrag: Personal Coaching bei BROWNZ in Linz

Coaching-Seite: Coaching & Workshops auf BrownzArt.com

BrownzArt.com: dort hängt die Kunst

Brownz.Art ist der redaktionelle Teil. BrownzArt.com ist dagegen meine Homebase für die fertigen Arbeiten.

Dort findest du aktuelle Serien, physische Originale, Sammlerstücke, Video-Trainings und die Coaching-Seite.

Meine aktuellen Arbeiten verbinden Zeichnung, Synthografie, Fotografie, Photoshop, Fine-Art-Print und handveredelte Acryl-Elemente. Viele Werke sind als Einzelstücke angelegt, handsigniert und für Sammler gedacht. Es geht also nicht um beliebig reproduzierte Deko-Poster.

Somit laufen auf BrownzArt.com die verschiedenen Seiten meiner Arbeit zusammen: Kunst, Training und Coaching. Der Blog liefert dazu den laufenden redaktionellen Unterbau.

Homebase: BrownzArt.com

Kunst: BROWNZ is ART

Video-Trainings & Shop: BROWNZ.Shop

Was sich auf Brownz.Art geändert hat

Brownz.Art wirkt inzwischen aufgeräumter und klarer vernetzt. Die Homebase BrownzArt.com, der Bildkatalog, die Video-Trainings und die wichtigsten Blogbereiche sind direkt sichtbar.

Außerdem führen Kategorien schneller zu Coachings, Making-ofs, BildLooks, Tools und anderen Themen.

Das passt besser zu meiner heutigen Arbeit. BROWNZ ist nicht nur Photoshop. Es ist auch Synthografie, KI als Werkzeug, Coaching, Archivwissen und physische Kunst.

Kurz gesagt: Photoshop lernen mit BROWNZ kann heute mehrere Wege bedeuten.

Das XXL Archiv ist die große historische Wissenssammlung. REMASTERED 2 zeigt den aktuellen Workflow. Das Einzelcoaching geht direkt an die eigenen Bilder. Und BrownzArt.com zeigt, was am Ende aus all dem entstehen kann.

Brownz.Art – Digital Art, Synthography, Photoshop & KI

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag basiert auf meinen inhaltlichen Vorgaben. Recherche, Fakten- und Linkprüfung, Struktur sowie redaktionelle Ausarbeitung wurden mit KI-Unterstützung erstellt. Die finale Veröffentlichung und Verantwortung für den Inhalt liegen bei mir. Stand der Prüfung: 4. September 2026.


500 Prompts für kreative Arbeit: Dafür habe ich mein BROWNZ Prompt-Archiv 2026 zusammengestellt. Prompt-Sammlungen gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Das Problem dabei: Vieles klingt im ersten Moment großartig, produziert in der Praxis aber nur den üblichen KI-Einheitsbrei. Genau deshalb wollte ich eine Sammlung machen, die nicht aus 500 Varianten von „Mach mir etwas Tolles“ besteht.

Entstanden ist daraus meine BROWNZ TOP 500 AI PROMPTS 2026 – eine nach Themen sortierte Sammlung für kreative Arbeit, Fotografie, Photoshop, Synthografie, Bild- und Videogenerierung, Recherche, Text, Social Media, Blog, Kunst, Portfolio, Business und Workflow. Drinnen stecken tatsächlich 500 eindeutig nummerierte Prompts von B001 bis B500.

Als Inspirationsquelle habe ich mir unter anderem die kuratierte AInauten-Promptdatenbank angesehen und zusätzlich aktuelle offizielle Dokumentationen verschiedener Anbieter gegengeprüft. Die Beispiele wurden nicht einfach zusammenkopiert: Die Sammlung wurde eigenständig neu formuliert, vereinheitlicht und so aufgebaut, dass man sie als Arbeitswerkzeug verwenden kann.

Recherche-Inspiration: https://prompts.ainauten.com/

500 Prompts als Baupläne für deine eigenen Ideen

Der Sinn der Sammlung ist nicht, einen Prompt blind zu kopieren und auf ein Wunder zu hoffen. Viel interessanter ist es, die Prompts als Baupläne zu sehen: Motiv austauschen, Stil ändern, Kamera oder Licht anpassen, eigene Referenzen einbauen und daraus etwas Eigenes machen. Genau dann wird aus Prompting ein kreativer Prozess und nicht bloß ein Glücksspiel mit Text.

Die PDF wurde außerdem auf Verständlichkeit, Wiederholungen, aktuelle Begriffe und technische Aussagen geprüft. Dabei wurden unter anderem aktuelle Dokumentationen zu Text-, Bild-, Photoshop- und Video-Workflows herangezogen. Trotzdem gilt: KI-Systeme und Funktionen ändern sich laufend. Ein guter Prompt ist deshalb keine in Stein gemeißelte Formel, sondern ein brauchbarer Startpunkt.

Mein Fazit zum Prompt-Archiv

500 Prompts braucht wahrscheinlich niemand an einem Nachmittag. Aber als Archiv zum Nachschlagen, Weiterbauen und Experimentieren finde ich so eine Sammlung ziemlich praktisch. Vor allem dann, wenn man nicht nach dem einen „magischen Prompt“ sucht, sondern nach Ideen, wie man der Maschine genauer sagt, was man eigentlich im Kopf hat.

AI-Act / Transparenzhinweis (freiwillig): Dieser Beitrag basiert auf meiner inhaltlichen Vorgabe und wurde mit KI-Assistenz redaktionell ausgearbeitet. Recherche, Struktur und Aufbereitung der PDF wurden ebenfalls KI-gestützt erstellt und anschließend redaktionell geprüft.


Eine Tasche in schwebende Materialschichten zerlegen. Ein Porträt mit Fensterlicht und Filmkorn gestalten. Ein eigenes Kunstwerk an einer Galeriewand zeigen. Solche Bildideen lassen sich oft mit wenigen treffenden Begriffen beschreiben.

Angefangen hat meine Neugier mit kurzen Anweisungen wie /exploded view und /material layers. Daraus ist BROWNZ CODES 500 geworden: eine Sammlung mit 500 Bildanweisungen, kurzen deutschen Erklärungen und Beispielen für die Praxis.

Was hinter den „Codes“ steckt

Die „Codes“ sind in dieser Sammlung definierte Kurzformen für Bildanweisungen. Der Slash (/) markiert den jeweiligen Begriff. Damit werden keine geheimen Funktionen freigeschaltet. Kopiere die Erklärung mit, damit klar ist, was du erreichen möchtest.

Auf 56 Seiten verteilen sich 20 Themenkapitel: von Kamera, Licht und Posing über Materialien und Produktbilder bis zu Collagen, Synthografie und gezielten Bildkorrekturen. Die Auswahl richtet sich an Fotografen, Künstler, Models, Werbeagenturen und Content Creator.

Die PDF enthält außerdem eine Startanleitung, neun vollständige Bildaufträge, ein Glossar mit kurzen Begriffserklärungen und ein Quellenverzeichnis mit 25 Einträgen. Fachbegriffe und Quellen wurden geprüft. Eine Testserie mit 500 einzelnen Bildgenerierungen wurde nicht durchgeführt.

So steigst du ein

Beschreibe dein Motiv oder lade ein Foto hoch. Schreibe „Erzeuge ein Bild“ oder „Bearbeite das Foto“. Ergänze ein bis drei Codes samt Erklärung und nenne, was erhalten bleiben soll. Zum Beispiel:

„Bearbeite mein hochgeladenes Porträt. /window light: Verwende weiches Fensterlicht von der linken Bildseite. /film grain: Ergänze feines, zurückhaltendes Filmkorn. Erhalte Gesichtszüge, Frisur, Kleidung und Bildausschnitt möglichst genau.“

Vergleiche das Ergebnis mit deiner Vorlage: Auch bei genauen Vorgaben können sich Details verändern. Lade die PDF in denselben Chat hoch oder kopiere nur die gewünschten Codes mit Erklärung hinein.

Transparenzhinweis (KI / AI Act): Dieser Beitrag und die PDF sind auf Grundlage meiner Idee und Vorgaben mit KI-Unterstützung bei Recherche, Formulierung und Aufbereitung entstanden.


Photoshop 27.10: KI-Tuning im Test – genial oder unbrauchbar?

Adobe verspricht mehr Kontrolle über KI-Bilder. Ich habe ausprobiert, was die neue Funktion im echten Workflow kann – und wo sie derzeit ausgebremst wird.

Mit Photoshop 27.10 ist der neue KI-gestützte Editor samt „Tuning (Beta)“ dazugekommen. Das Prinzip klingt gut: eigenes Bild öffnen, Prompt formulieren und die Intensität über einen Regler steuern. Also habe ich das Ding nicht nur kurz angeklickt, sondern durch einen kompletten Workflow geschickt.

Im Test entstehen mehrere Varianten – von subtil bis deutlich überdreht. Optisch kann das richtig Spaß machen. Dann kommt aber der Punkt, an dem aus einer Demo ein brauchbares Werkzeug werden müsste: Der Download landet bei nur ungefähr 752 x 1024 Pixeln. Für Social Media mag das reichen, für ernsthafte hochauflösende Bildbearbeitung ist es aktuell einfach zu wenig.

Ich habe das Ergebnis deshalb mit Upscayl hochskaliert und anschließend in Photoshop mit dem Original und der Firefly-Ausgabe verglichen. Mein Fazit: spannende Richtung, interessante Beta – aber noch kein Werkzeug, dem ich einen professionellen Workflow anvertrauen würde.

Mein Kurzfazit: Das KI-Tuning sieht stellenweise stark aus. Solange die Ausgabeauflösung so niedrig bleibt, ist es für mich aber eher ein Ausblick als ein fertiges Profi-Werkzeug.

Photoshop 27.10: der komplette KI-Tuning-Test im Video

Im Video seht ihr den gesamten Ablauf, die Varianten des Tuning-Reglers, den Auflösungscheck und meinen direkten Qualitätsvergleich:

Video auf YouTube ansehen  |  https://youtu.be/M60FIRHGWSc

Wie seht ihr das: echtes Werkzeug, spannende Beta oder derzeit noch Spielerei?

WordPress-Auszug: Photoshop 27.10 bringt ein neues KI-Tuning. Mein Praxistest zeigt, was der Regler kann – und warum die niedrige Auflösung den Nutzen noch deutlich begrenzt.

Kategorie: Photoshop | Schlagwörter: Photoshop 27.10, KI-Tuning, Adobe Firefly, KI-Bildbearbeitung, Upscayl

Photoshop und KI im eigenen Workflow lernen

Du möchtest solche Ergebnisse selbst beurteilen und sinnvoll weiterbearbeiten? In meinem persönlichen Photoshop-Coaching in Linz arbeiten wir an deinen Bildern und Fragen. Wenn du lieber zu Hause lernst, findest du außerdem Informationen zum individuellen KI- und Photoshop-Videotraining. So kannst du neue Funktionen gezielt in deine Bildarbeit einordnen.


LAION erklärt: Was hinter offenen Bildmodellen steckt, warum diese Werkzeuge für Kreative interessant sind und wo man genau hinschauen sollte.

Von Peter Brownz Braunschmid / BROWNZ   •   31. August 2026

Wenn man sich mit offenen Bildmodellen und großen Datensätzen beschäftigt, stolpert man irgendwann über LAION. Der Name klingt ein wenig wie ein besonders schlecht gelaunter Löwe aus einem Computerspiel. Dahinter steckt aber etwas viel Nützlicheres: Infrastruktur.

Ich arbeite seit den 1980er-Jahren mit Computern und Computeranimation. Mich interessiert deshalb nicht nur, ob ein Tool am Ende ein hübsches Ergebnis ausspuckt, sondern auch, was dahintersteckt. Schauen wir uns LAION einmal ohne Nebelmaschine an.

Was ist LAION eigentlich?

LAION steht für Large-scale Artificial Intelligence Open Network. Dahinter steht eine gemeinnützige Organisation, die Datensätze, Modelle, Werkzeuge und Code öffentlich zugänglich machen will. Die Grundidee ist ziemlich vernünftig: Forschung an großen Modellen für maschinelles Lernen soll nicht ausschließlich in den privaten Kellern der großen Konzerne stattfinden. Die Organisation beschreibt ihre Ziele hier selbst.

LAION ist also keine App, in die man einen Prompt tippt und zehn Sekunden später steht ein fertiges Werbeplakat am Bildschirm. Die Organisation ist eher die offene Werkstatt dahinter. Nicht der Toaster, sondern die Küche, in der man herausfinden kann, warum der Toaster überhaupt funktioniert.

Warum ist LAION für Bild-KI wichtig?

Das bekannteste Beispiel ist LAION-5B: ein Datensatz mit rund 5,85 Milliarden Bild-Text-Paaren. Ein Verfahren namens CLIP prüft dabei, ob Bild und Beschreibung inhaltlich zusammenpassen. Die wissenschaftliche Veröffentlichung erklärt Aufbau und Zweck genauer: LAION-5B auf arXiv.

Solche Datensätze sind eine wichtige Grundlage für moderne Bildmodelle. Stability AI schreibt in der Ankündigung von Stable Diffusion, dass der Kern-Datensatz auf LAION-Aesthetics trainiert wurde. Diese Teilmenge wurde mit einem CLIP-basierten Modell danach gefiltert, wie ästhetisch ein Bild eingeschätzt wurde. Das macht den Datenanbieter aber nicht zum Bildgenerator Stable Diffusion. Es bedeutet: Andere Projekte konnten auf diesen Daten und Werkzeugen aufbauen. Mehr dazu steht in der offiziellen Ankündigung von Stability AI.

Stable Diffusion: offizielle Ankündigung von Stability AI.

Sind dort jetzt einfach alle Bilder gespeichert?

Nein. Und genau diese Unterscheidung ist wichtig. Laut LAION bestehen die Datensätze im Kern aus URLs, Bildbeschreibungen und Metadaten. Die Originalbilder werden nicht als dauerhaftes Bildarchiv verteilt. Wer mit einem Datensatz arbeiten möchte, lädt die gewünschten Inhalte über die verlinkten Quellen selbst herunter. Das beschreibt die Organisation in ihrer FAQ.

LAION-FAQ zu Daten, URLs und Originalbildern.

Das macht die Sache aber nicht automatisch rechtlich unkompliziert. Offen bedeutet nicht gemeinfrei. Lizenzen, Urheberrechte, Persönlichkeitsrechte und der konkrete Einsatzzweck müssen weiterhin geprüft werden. Nur weil irgendwo ein Link herumliegt, gehört einem noch lange nicht das Bild. Das Internet ist kein Selbstbedienungsbuffet mit Gratis-Nachspeise.

Was bringt mir LAION persönlich?

Wenn du einfach nur schnell ein Motiv generieren möchtest, bringt dir LAION im ersten Moment gar keinen direkten Klick-Generator. Dafür sind diese Werkzeuge nicht gebaut. Spannend wird es, wenn du verstehen möchtest, wo offene KI herkommt und wie du dich bei deinen Werkzeugen ein Stück weit unabhängiger machen kannst.

Für mich als Künstler liegen die Vorteile vor allem in drei Dingen: Ich kann besser nachvollziehen, wie Bildmodelle lernen. Außerdem kann ich offene Modelle und Werkzeuge untersuchen, statt nur eine geschlossene Oberfläche zu bedienen. Und ich kann große Bildarchive nach Inhalt, Stimmung oder Ähnlichkeit durchsuchen, statt mich durch Dateien mit Namen wie IMG_2387_final_final2.jpg zu quälen.

OpenCLIP ist dafür ein gutes Beispiel: eine offene Implementierung von CLIP, mit der Bild und Sprache miteinander verglichen werden können. OpenCLIP auf GitHub. Die LAION-Projektübersicht zeigt weitere Datensätze und Werkzeuge.

Man muss dafür nicht sofort Python lernen und drei Grafikkarten im Keller stapeln. Wer Datensätze direkt bearbeiten oder Modelle selbst trainieren möchte, braucht aber technische Grundlagen. Die KI nimmt einem das Denken nicht ab. Sie verlangt nur manchmal zusätzlich noch eine Kommandozeile. Eine eher unromantische, aber ehrliche Beziehung.

LAION ist längst nicht mehr nur Bild-KI

Die aktuelle Projektübersicht reicht inzwischen von Bild und Text über Audio bis zu Video. Das Projekt LAION-BVD wird dort als offener Videodatensatz mit 1,3 Milliarden Video-URLs, 80 Millionen heruntergeladenen Videos, rund zehn Millionen Stunden Material, 55 Millionen beschrifteten Videoclips und 300 Millionen beschrifteten Videoframes beschrieben.

Das zeigt die Richtung: KI soll nicht mehr nur Bilder erkennen oder erzeugen, sondern mit Text, Bild, Ton und Video gleichzeitig umgehen können. Also mit genau dem digitalen Kuddelmuddel, das wir Menschen seit Jahrzehnten produzieren.

Die Schattenseite gehört ebenfalls dazu

Wenn Material aus dem offenen Web gesammelt wird, können problematische, private, beleidigende oder illegale Inhalte in den Ausgangsdaten landen. Das ist kein kleiner Schönheitsfehler, sondern eine echte Verantwortung.

Nach einer Sicherheitsüberprüfung veröffentlichte LAION 2024 die überarbeiteten Varianten Re-LAION-5B-research und Re-LAION-5B-research-safe. Dabei wurden bekannte Links zu mutmaßlichem Missbrauchsmaterial sowie bestimmte Hinweise auf private Informationen von Kindern entfernt. Das ist eine wichtige Korrektur, aber kein magischer Stempel mit der Aufschrift: rechtlich und moralisch für alle Fälle erledigt.

LAION dokumentiert die Re-LAION-Überarbeitung hier.

Mein Fazit

Für mich ist LAION keine spektakuläre Endkunden-App, sondern eine offene Forschungswerkstatt. Genau darin liegt der persönliche Nutzen: Man versteht besser, woher viele KI-Systeme kommen, kann Werkzeuge freier ausprobieren und muss die Technik nicht mehr als undurchsichtigen Zaubertrick behandeln.

LAION ersetzt kein Auge für Gestaltung, keine rechtliche Prüfung und keinen menschlichen Geschmack. Aber es macht die KI-Welt ein Stück weniger mystisch. Und wie bei einer Kamera gilt auch hier: Die Technik kann viel. Ob am Ende ein gutes Bild herauskommt, hängt immer noch davon ab, wer sie bedient.

KI verstehen und kreativ einsetzen

Die Grundlagen hinter den Werkzeugen zu verstehen, ist ein guter Anfang. Wenn du damit eigene Bilder gestalten möchtest, findest du beim KI- und Photoshop-Coaching den nächsten Schritt in meine praktische Bildarbeit.

Fakten- und Linkcheck

Alle folgenden Primärquellen wurden am 31.08.2026 geöffnet. Die Links waren erreichbar und wurden auf inhaltliche Relevanz für die jeweiligen Aussagen geprüft.

Startseite der Organisation – Organisation, Datensätze und Kurzbeschreibung

Ziele und Hintergrund – Gemeinnützigkeit, Ziele, offene Modelle und Finanzierung

Häufige Fragen zu den Datensätzen – URLs, Metadaten, Originalbilder, Datenschutz und Risiken

Übersicht der Forschungsprojekte – LAION-5B, LAION-BVD und weitere veröffentlichte Projekte

LAION-5B: wissenschaftliche Veröffentlichung – 5,85 Milliarden Bild-Text-Paare und Datensatzaufbau

Stability AI: Stable-Diffusion-Ankündigung – Bezug zu LAION-Aesthetics

OpenCLIP auf GitHub – Offene CLIP-Implementierung

LAION: Re-LAION-5B – Sicherheitsüberarbeitung von 2024

EU-KI-Act-Transparenzhinweis (Artikel 50): Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von ChatGPT bei Recherche, Strukturierung und sprachlicher Ausarbeitung erstellt. Faktenauswahl, Einordnung, Linkprüfung und finale redaktionelle Verantwortung liegen bei Peter Brownz Braunschmid / BROWNZ. Keine Rechtsberatung.


Mein erster kompletter Plakatversuch am Handy – mit brauchbarem Ergebnis, ein paar Fehltritten und angenehm viel Badewasser.

MEIN KURZFAZIT KI liefert keine automatische Gestaltung. Sie liefert Material. Mit Erfahrung, Geschmack und ein paar freundlichen Korrekturschleifen kann daraus trotzdem etwas Ordentliches werden – sogar am Handy.

Fast jeden Tag spült mir Instagram irgendwelche AI-Hate-Videos herein. Da werden misslungene ChatGPT-Plakate hergezeigt, Grafiker schütteln dramatisch den Kopf und am Ende lautet die Botschaft: KI kann nichts, alles schaut furchtbar aus – als hätte eine schlecht gesetzte Überschrift gerade das Abendland beendet.

Ganz ehrlich: Diese Rechnung ist mir zu billig. Eine KI ist ein Werkzeug. Wenn ich zum ersten Mal eine Kamera in die Hand nehme, im Automatikmodus einmal auf den Auslöser drücke und das Foto ist schlecht, kann ich auch nicht ernsthaft behaupten, die Kamera sei schuld. Vielleicht waren mein Bild, mein Licht oder meine Idee noch nicht besonders gut. Der Automatikmodus ist schließlich keine Geschmackstaste.

Also habe ich es selbst ausprobiert

Ich arbeite seit über 30 Jahren im Agentur- und Medienbereich. Gestaltung, Fotografie, Photoshop, Composing, Druck und Bildaufbereitung sind für mich keine exotischen Fremdwörter. Deshalb wollte ich wissen, was passiert, wenn man so ein sogenanntes ChatGPT-Plakat nicht als Ein-Klick-Wunder behandelt, sondern wie einen normalen Gestaltungsauftrag.

Das Briefing war bewusst einfach und komplett fiktiv: COFFEE BROWNZ, ein Kaffeeladen in Linz, bewirbt seine Summer-Special-Matcha-Wochen. Modern, minimalistisch, viel Freiraum, keine Fantasieadresse, keine Schrift, die irgendwo am Glas klebt, und keine typografische Geisterbahn. Die visuelle Richtung: ruhig, klar und eher Apple als Jahrmarkt.

Und ja: Das war mein allererster Versuch, einen kompletten Plakat-Workflow auf diese Art durchzuspielen. Nicht im Studio. Nicht am großen Rechner. Sondern am iPhone, während ich in der Badewanne lag. Die Arbeitsbedingungen waren also zumindest hervorragend klimatisiert.

Ich prompte nicht. Ich diskutiere.

Ich tippe keine kilometerlangen Zaubersprüche in ein Prompt-Feld und hoffe danach auf göttliche Erleuchtung. Ich rede mit ChatGPT so, wie ich mit einem Assistenten reden würde. Ich erkläre die Idee, schaue mir das Ergebnis an, sage, was nicht funktioniert, verwerfe Varianten und lasse nacharbeiten.

Genau so lief auch dieses Experiment. Die erste Vorlage war zu beliebig. Dann tauchte eine nicht bestätigte Adresse auf – weg damit. An anderer Stelle stand die Typografie zu knapp am Matcha-Glas. Also Abstand korrigieren. Die Wortmarke musste ruhiger werden. Das Layout musste sauberer werden. Und selbst in der späteren Workshop-PDF gab es noch eine Seite, auf der eine Überschrift in die nächste Spalte ragte. Auch das wurde korrigiert.

Das ist für mich keine Niederlage der KI, sondern ein völlig normaler Gestaltungsprozess: ansehen, Nein sagen, ändern, noch einmal ansehen. Das ist kein Weltuntergang, sondern Dienstag in jeder halbwegs normalen Gestaltung.

Was technisch dahintersteckte

Der gesamte Ablauf lief in ChatGPT im Work Mode. Dabei kamen auch verbundene Adobe-Werkzeuge und Bildgenerierung zum Einsatz. ChatGPT war die Zentrale für Briefing, Varianten, Auswahl, Korrekturen, Dokumentation und Ausgabe. Das ist wichtig, weil solche Integrationen nicht einfach magisch auf alles zugreifen: Sie funktionieren nur mit den jeweils verfügbaren Fähigkeiten, Berechtigungen und verbundenen Konten.

Der eigentliche Punkt ist aber nicht, welche App an welcher Stelle im Hintergrund gearbeitet hat. Entscheidend war, dass ich den Prozess geführt habe. Die KI hat Vorschläge und Dateien geliefert. Ich habe Richtung, Auswahl, Abstände, Text, Hierarchie und Qualität beurteilt.

4K ist kein magisches Drucksiegel

Beim Thema Druck wird besonders gerne durcheinandergeredet. 4K beschreibt zunächst nur eine bestimmte Pixelmenge beziehungsweise eine gebräuchliche Auflösungsklasse. Ob eine Datei drucktauglich ist, hängt vom Endformat, der tatsächlichen Pixelzahl, der effektiven Pixeldichte, dem Betrachtungsabstand, dem Druckverfahren, dem Farbprofil und der Druckerei ab.

Für kleinere hochwertige Drucke sind rund 300 ppi ein üblicher Richtwert. ppi bedeutet Pixel pro Zoll und beschreibt vereinfacht gesagt, wie dicht die vorhandenen Bildpunkte im Druck sitzen. Bei sehr großen Formaten, die aus mehreren Metern Entfernung betrachtet werden, kann deutlich weniger ausreichen. Genau deshalb kann ein sauber aufbereitetes Motiv auch auf sechs mal vier Metern funktionieren, ohne dass dafür üblicherweise 300 ppi über die gesamte Fläche nötig sind. Vor Produktion gilt trotzdem: Endformat festlegen, Druckerei fragen, Datei prüfen und einen Proof machen.

Auch ein Upscaler ist kein Zauberstab, der verlorene Originaldetails aus dem Nichts zurückholt. Ein gutes Werkzeug kann Kanten, Strukturen und wahrgenommene Schärfe überzeugend rekonstruieren. Ob das Ergebnis wirklich sauber ist, muss aber wieder ein Mensch beurteilen. 4K sagt zunächst etwas über die Pixelmaße aus – noch nicht darüber, wie groß, wie nah und mit welchem Verfahren später gedruckt wird. Nach meiner eigenen Praxiserfahrung bereite ich seit Jahren eigene Arbeiten sowie Daten für Kunden und Agenturen auf, auch bei sehr alten oder zu kleinen Bildern. Bei meinen regulären Kunstwerken starte ich mindestens mit einem nativen 4K-Ausgang. AI-modifizierte Elemente habe ich bereits in Fine-Art-Prints auf Büttenpapier eingesetzt. Der Grund, warum das funktioniert, ist nicht Magie, sondern ein kontrollierter Workflow.

Dasselbe gilt für PDFs: Eine PDF ist nicht automatisch druckfertig und auch nicht automatisch vollständig editierbar. Vektortext, eingebettete Schriften, Bilder, Beschnitt, Farbprofil und Exportstandard müssen geprüft werden. Die hier angebotene Workshop-PDF dokumentiert den Ablauf. Vor einer echten Produktion würde ich die konkrete Plakatdatei immer noch einmal händisch in der vorgesehenen Druckgröße kontrollieren.

Die KI hat keinen Geschmack. Den müssen wir mitbringen.

Ich kann das permanente Ablästern über KI deshalb nur bedingt nachvollziehen. Natürlich produziert KI jede Menge Schrott. Menschen produzieren aber ebenfalls jede Menge Schrott – mit Photoshop, Kameras, Layoutprogrammen, Pinseln und vermutlich auch mit Kartoffeldruck. Das Werkzeug garantiert keine Ästhetik. Es beschleunigt nur ziemlich zuverlässig das, was man damit macht – im Guten wie im etwas schief geratenen Matcha-Grün.

Wer gestalten will, braucht weiterhin Grundwissen: Hierarchie, Typografie, Bildaufbau, Abstand, Farbe, Material, Ausgabe und vor allem ein Auge dafür, wann etwas noch nicht fertig ist. KI nimmt einem diese Entscheidungen nicht ab. Sie kann den Weg aber deutlich schneller machen.

Mein Vorschlag an Agenturmenschen und Grafiker ist daher ziemlich simpel: Anschauen und einmal ernsthaft ausprobieren – idealerweise länger als bis zum ersten schiefen Entwurf. Vielleicht ist nicht alles brauchbar. Vielleicht ist aber genug dabei, um schneller zu arbeiten oder sogar einen neuen Service daraus zu machen. Nach meiner eigenen Erfahrung verdiene ich unter anderem mit sauberer Bildaufbereitung und Upscaling Geld, weil ich neue Werkzeuge sinnvoll in meinen vorhandenen Workflow einbaue.

Die komplette Workshop-PDF

Damit das Experiment nachvollziehbar bleibt, habe ich den kompletten Ablauf als einsteigerfreundliche Workshop-PDF zusammengefasst: vom gesprochenen Briefing über Varianten, Fehler und Korrekturen bis zur finalen Gestaltung und zum technischen Druckcheck. Auch diese Dokumentation entstand im Dialog mit ChatGPT – und ebenfalls am Handy.

Mein Ergebnis ist nicht: KI kann jetzt alles. Mein Ergebnis ist: Wer weiß, was er will, sauber schaut und konsequent korrigiert, kann mit diesen Werkzeugen bereits sehr brauchbare Arbeit herstellen. Sogar am Telefon. Sogar in der Badewanne. Der Mensch bleibt dabei nicht überflüssig. Er darf weiterhin hinschauen, auswählen und gelegentlich auch sehr entschieden Nein sagen.

Und weil es gerade so schön konsequent ist: Auch dieser Blogbeitrag entstand in der Badewanne. Ich habe ihn frei ins Handy gesprochen. ChatGPT hat aus der Aufnahme einen lesbaren Text gemacht, die Fakten und Links geprüft und das Ganze als Word-Dokument aufgebaut. Ich tippe solche Beiträge nicht. Ich bespreche sie.

Faktencheck und weiterführende Links

EU-AI-Act-Transparenzhinweis

Dieser Beitrag entstand auf Grundlage meiner frei gesprochenen Angaben. ChatGPT unterstützte bei Transkription, sprachlicher Struktur, Faktencheck und Erstellung des Word-Dokuments. Das Plakat-Experiment und die begleitende PDF entstanden ebenfalls im Dialog mit ChatGPT unter Einsatz verbundener Adobe-Werkzeuge und Bildgenerierung. Inhalt, Haltung, Auswahl, Korrekturen und finale Freigabe stammen von mir.

Das Photoshop-Orakel


10 Weisheiten aus den Tiefen der Ebenenpalette

Ich habe das Photoshop-Orakel befragt. Es saß wie immer hinter einem Dialogfenster, das seit Jahren niemand vollständig gelesen hat. Trotzdem hat es gesprochen:

  1. Speichere früh. Speichere oft. Photoshop spürt ziemlich genau, wann dein Bild gerade besonders gut wird.
  2. Eine Ebene namens „Ebene 47 Kopie 3 final final“ ist kein Workflow. Sie ist ein Hilferuf.
  3. Arbeite mit Masken. Der Radiergummi ist mutig, aber er hat kein Gedächtnis.
  4. Zoome regelmäßig raus. Wenn das Bild nur bei 800 Prozent gut aussieht, hast du ein sehr kleines Meisterwerk.
  5. Mehr Schärfe rettet kein wirklich unscharfes Foto. Sie macht die Unschärfe nur selbstbewusster.
  6. Der beste Filter ist oft jener, den du danach auf 30 Prozent Deckkraft zurücknimmst.
  7. Freistellen beginnt an der Kante und nicht beim Kauf des nächsten Plugins.
  8. KI kann Zeit sparen. Geschmack, Bildidee und Entscheidung musst du trotzdem selbst mitbringen.
  9. Wer nie Pausen macht, retuschiert irgendwann Probleme ins Bild, die vorher gar nicht da waren.
  10. Fertig ist ein Bild nicht, wenn nichts mehr möglich ist, sondern wenn jede weitere Ebene es schlechter macht.

Das Orakel hat gesprochen. Jetzt speichern. Wirklich.

Werbung in eigener Sache

Falls du gerade gemerkt hast, dass zwischen „Ebene 47 Kopie 3“ und echter Kontrolle noch etwas Luft ist: Mein BROWNZ XXL „NO AI“ Archiv enthält 500 Stunden und 27 Minuten Videomaterial aus den Jahren 2006 bis 2022. Nach Abzug technischer Doppelversionen bleiben rund 459 Stunden eigenständiges Material auf einer 500-GB-USB-3-Festplatte. BROWNZ REMASTERED Volume 1 und Volume 2 sind als kostenloser Bonus dabei. In den beiden neueren Produktionen ist auch AI enthalten.

149 Euro inklusive Versand innerhalb der EU. Alle Informationen zum kostenlosen Archiv-Update

EU-Transparenzhinweis: Dieser Beitrag entstand aus meiner Idee und wurde mit KI-Unterstützung schriftlich ausgearbeitet. Inhalt und Haltung stammen von BROWNZ.


Wir kaufen Kameras, die jedes Staubkorn gestochen scharf abbilden. Und dann suchen wir ein Tool, das unsere Fotos aussehen lässt, als wären sie 2003 beim Schulausflug entstanden. Image95.exe passt genau in diese Richtung. Bildbearbeitung ist schon ein herrlich bescheuertes Hobby.

Image95.exe ist ein Fotoeditor im Browser mit grauen Knöpfen, Retro-Fenstern und einer verdächtig vertrauten Windows-Wiese. Hinter dem Ganzen steckt Daniele Ventura. Laut About-Seite ist es ein persönliches Spaßprojekt, das noch weiterentwickelt wird.

Was kann die Retro-Zeitmaschine Image95.exe?

Im Editor findest du Farbfilter, LUTs – also vorgefertigte Farbumwandlungen –, Rahmen und Bildüberlagerungen. Dazu kommen Rauschen, Pixelbildung, VHS-, Glitch- und Rastereffekte. Genug Spielzeug, um ein sauberes Foto in Richtung frühe 2000er zu schubsen.

Mein Tipp: Mit einem Look anfangen. Nicht sofort alles übereinanderkippen. Sonst wird aus nostalgischem Charme ganz schnell ein kaputter Fernseher.

Der Anbieter empfiehlt einen Computerbrowser. Eine Android-App gibt es ebenfalls; laut Google Play enthält sie Werbung und In-App-Käufe. Ein nettes Werkzeug für Retro-Looks – meine Photoshop-Werkbank würde ich dafür trotzdem nicht einmotten.

Retro-Looks bewusst gestalten

Beurteile den Effekt zuerst am ganzen Bild und danach in den Details. Bleibt dein Hauptmotiv erkennbar? Unterstützen die Farben die Stimmung? Vergleiche außerdem immer wieder mit dem Original. So merkst du, ob der Filter deine Bildidee verstärkt oder nur Aufmerksamkeit auf sich zieht. Besonders bei Porträts lohnt sich Zurückhaltung: Gesicht und Ausdruck sollten auch unter Rauschen und Retro-Farben noch funktionieren.

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Wenn du beim Retro-Gefühl gleich noch etwas lernen willst: Bei meinem BROWNZ XXL „NO AI“ Archiv sind BROWNZ REMASTERED Volume 1 und Volume 2 kostenlos als Bonus dabei. Das Archiv enthält historisches Photoshop-Wissen aus 2006 bis 2022; die beiden REMASTERED-Produktionen enthalten auch AI.

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Fakten und Direktlinks geprüft am 28.08.2026.

EU-Transparenzhinweis: Dieser Beitrag entstand nach meinen Vorgaben mit KI-Unterstützung bei Recherche und Formulierung.


Photoshop und Lightroom im Praxischeck: Dieser Überblick behandelt Photoshop 27.9.1, Lightroom Classic 15.5 und Lightroom 9.5 mit Stand August 2026.

Recherche- und Redaktionsstand
26. August 2026

TRUE MODE: Keine erfundene 2027-Version, keine Wunderknöpfe und kein KI-Zirkus. Ich trenne hier sauber zwischen stabil veröffentlichten Funktionen, Beta-Werkzeug und meiner persönlichen Praxiseinschätzung.

BROWNZ
Kunst, Fotografie und digitale Bildbearbeitung ohne Fachchinesisch

Photoshop und Lightroom: das Wichtigste in 60 Sekunden

  • Photoshop ist aktuell bei Version 27.9.1. Die nützlichsten Neuerungen sind das bessere Entfernen von Störungen, Harmonisieren für glaubwürdigere Montagen, frei wählbare KI-Modelle, Referenzbilder und neue Einstellungsebenen.
  • Lightroom Classic 15.5 bleibt die logischere Wahl für große lokale Archive, Druck, Tethering und sehr kontrollierte Dateiverwaltung. Neu sind unter anderem feinere KI-Masken, eine bessere Ausschnittkontrolle und der Befehl Zu DNG rendern.
  • Das moderne Lightroom 9.5 ist nicht mehr einfach nur ‚das Cloud-Lightroom‘. Im Bereich Lokal kann es direkt mit Ordnern auf Festplatten arbeiten. Seine Stärke bleibt das Arbeiten über mehrere Geräte – plus Generatives Erweitern, KI-Schärfen, semantische Suche und neue Video-Funktionen.
  • Photoshop Beta enthält einen frühen KI-Assistenten. Spannend? Ja. Etwas, worauf ich einen bezahlten Auftrag aufbauen würde? Noch nicht.
  • Die besten Tricks sind oft keine neuen KI-Funktionen, sondern Alt-/Option-, Shift- und Strg-/Cmd-Kombinationen. Genau die sparen in der täglichen Arbeit Zeit, Nerven und unnötige Klickerei.
  • 2027 steht im Titel, weil diese Versionen und Arbeitsweisen sehr wahrscheinlich in den Jahreswechsel hinein relevant bleiben. Eine offizielle 2027-Generation ist zum Redaktionsstand aber noch nicht veröffentlicht. Alles andere wäre Hellseherei mit Adobe-Logo.

Photoshop und Lightroom: Welche Versionen behandelt dieser Artikel?

Adobe hat es geschafft, aus drei ziemlich klaren Programmen ein kleines Namensrätsel zu machen. Photoshop heißt weiterhin Photoshop. Lightroom gibt es dagegen als Lightroom Classic und als modernes Lightroom für Desktop, Web und Mobilgeräte. Dazu kommen Beta-Versionen, die oft schon Funktionen zeigen, die im stabilen Programm noch gar nicht vorhanden sind.

Darum hier einmal sauber und ohne Nebelmaschine:

ProgrammAktueller StandWas das praktisch bedeutet
Photoshop Desktop27.9.1 · Juli 2026Stabile Produktionsversion. Im August 2026 gab es zusätzlich Wartungsupdates für die LTS-Linie.
Photoshop Beta27.9 · Juni 2026Testversion mit frühem KI-Assistenten und weiteren Funktionen. Nicht mit der stabilen Version verwechseln.
Lightroom Classic15.5 · August 2026Lokaler Katalog, große Archive, Druck, Plugins, Tethering und detailreiche Dateiverwaltung.
Lightroom Desktop9.5 · August 2026Modernes Lightroom mit Gerätesynchronisation, lokalem Bereich und den neuesten generativen Funktionen.
Lightroom Web/MobilAugust 2026Ergänzt das moderne Lightroom um Browser-, Tablet- und Smartphone-Arbeit.

Wichtig: Wenn dir irgendwo bereits ‚Photoshop 2027‘ oder ‚Lightroom 2027‘ als fertige Version verkauft wird, schau sehr genau hin. Zum 26. August 2026 gibt es dafür keine offizielle Veröffentlichung von Adobe. Beta ist Beta, ein Gerücht ist ein Gerücht – und eine Jahreszahl in einer Überschrift ist noch lange kein Produkt.

Classic oder modernes Lightroom? Die kurze, ehrliche Antwort

Für viele Einsteiger ist genau das die erste Stolperfalle. Beide Programme heißen Lightroom, beide entwickeln RAW-Dateien und beide können inzwischen ziemlich viel KI. Trotzdem arbeiten sie grundverschieden.

Wenn du das brauchst …Dann passt eher …Warum
Großes lokales Archiv auf FestplattenLightroom ClassicKataloge, Ordner, Metadaten, Umbenennen beim Import und mehrere Kataloge sind hier deutlich stärker.
Druck, Softproof, Tethering, PluginsLightroom ClassicDiese klassischen Profi-Workflows sind seine Heimat.
Nahtlos auf Rechner, Tablet, Handy und WebLightroomOriginale oder Smart-Vorschauen lassen sich über das Ökosystem synchron nutzen.
Neue KI-Funktionen möglichst frühLightroomGeneratives Erweitern, Generatives Hochskalieren, KI-Schärfen und semantische Suche landen hier oft zuerst.
Lokale Ordner ohne kompletten Cloud-ImportLightroom · Bereich LokalDas moderne Lightroom kann direkt auf lokale Dateien zugreifen. ‚Nur Cloud‘ stimmt also nicht mehr.
Einfacher Einstieg ohne KatalogdenkenLightroomDie Oberfläche ist reduzierter und über Geräte hinweg ähnlicher.

Meine Faustregel: Wenn du dein Bildarchiv wie eine Werkstatt organisierst, nimm Classic. Wenn du deine Fotos wie eine überall erreichbare Bibliothek nutzen willst, nimm das moderne Lightroom. Und ja: Man kann beide kombinieren. Man sollte nur vorher wissen, welches Programm der Chef über die Originaldateien sein soll.

Mini-Wörterbuch: Damit du nicht schon an den Begriffen aussteigst

Ein paar Wörter tauchen ständig auf. Hier sind sie einmal in normalem Deutsch:

  • RAW: Die weitgehend unverarbeiteten Bilddaten aus der Kamera. Sie bieten mehr Spielraum als ein fertiges JPEG.
  • Katalog: Die Datenbank von Lightroom Classic. Sie merkt sich Speicherorte, Bewertungen und Bearbeitungen. Deine Originalfotos liegen trotzdem als eigene Dateien auf dem Laufwerk.
  • Maske: Sie begrenzt eine Bearbeitung auf einen bestimmten Bildbereich. Bei Photoshop-Ebenenmasken zeigt Weiß die Ebene, Schwarz verbirgt sie und Grau wirkt teilweise.
  • Einstellungsebene: Eine Photoshop-Korrektur, die über dem Bild liegt und später geändert oder maskiert werden kann. Die Originalpixel bleiben unangetastet.
  • DNG: Ein von Adobe entwickeltes Dateiformat. Beim neuen Befehl Zu DNG rendern entsteht allerdings keine neue RAW-Datei, sondern eine fertig berechnete Arbeitsdatei im DNG-Behälter.
  • Tethering: Die Kamera ist mit dem Rechner verbunden. Neue Aufnahmen landen direkt in Lightroom Classic.
  • Softproof: Eine Bildschirmvorschau dafür, wie Farben mit einem bestimmten Drucker- oder Papierprofil ungefähr aussehen werden.
  • PSB: Photoshops Großformat für Dateien, die für PSD zu groß werden.
  • Generative Credits: Das monatliche Rechenguthaben für bestimmte KI-Funktionen. Verbrauch und Freimengen hängen von Abo, Modell und Ausgabegröße ab.

Photoshop 2026: Die Neuerungen, die im Alltag wirklich etwas bringen

1. Entfernen ist endlich mehr als digitales Darübermalen

Das Entfernen-Werkzeug gehört für mich zu den stärksten praktischen Verbesserungen. In der Kontextbezogenen Taskleiste findest du jetzt die konkreten Schalter: Störende Elemente finden, Hinzufügen zu, Von Auswahl subtrahieren, Nach jedem Strich entfernen und Neue Ebene erstellen. Falls die Leiste fehlt, blendest du sie über Fenster > Kontextbezogene Taskleiste ein.

In der Optionsleiste steuerst du unter Modus, wie gerechnet wird: Automatisch (Kann generative KI verwenden), Generative KI ist aktiviert oder Generative KI ist deaktiviert. Bei aktivierter generativer KI kannst du zwischen Cloud und Gerät wählen. Gerät läuft nach dem Modell-Download lokal, wenn deine Hardware unterstützt wird.

Praxis: Ein Straßenschild oder Kabel entfernen

  1. Wähle im Werkzeugbedienfeld das Entfernen-Werkzeug. Dadurch öffnet sich die Kontextbezogene Taskleiste.
  2. Aktiviere Neue Ebene erstellen. Photoshop legt das Ergebnis dadurch getrennt vom Original an.
  3. Stelle den Pinsel etwas größer als das Objekt ein und zeichne einen geschlossenen Kringel darum. Du musst nicht jedes Pixel ausmalen.
  4. Für Personen oder Kabel öffnest du Störende Elemente finden. Mit Hinzufügen zu und Von Auswahl subtrahieren korrigierst du die erkannte Auswahl.
  5. Wenn du erst mehrere Striche sammeln möchtest, deaktivierst du Nach jedem Strich entfernen. Sonst rechnet Photoshop nach jedem einzelnen Strich sofort.
  6. Prüfe das Ergebnis bei 100 Prozent. Wiederholte Strukturen, Kanten und Schatten sind die Stellen, an denen KI gerne kreativ wird, obwohl niemand sie darum gebeten hat.

Top-Secret-Trick: Der Kreis um ein Objekt ist oft sauberer als wildes Übermalen. Und: Eine eigene Ergebnis-Ebene ist Gold wert. Dann kannst du mit einer Maske nur die wirklich guten Teile einblenden und musst nicht die gesamte Berechnung akzeptieren.

2. Harmonisieren: Montagen glaubwürdiger zusammensetzen

Harmonisieren – in englischen Videos Harmonize – passt Farbe, Licht, Schatten und Tonwert eines freigestellten Motivs an den neuen Hintergrund an. Das ersetzt weder gutes Freistellen noch glaubwürdige Physik. Als erster Anpassungsschritt spart es bei Montagen aber überraschend viel Zeit.

Wichtig: Harmonisieren arbeitet nur auf einer Pixelebene, nicht direkt auf einem Smartobjekt, einer Textebene oder einer Einstellungsebene. Platziere das Motiv, entferne seinen alten Hintergrund und passe zuerst Größe und Perspektive an. Danach wählst du die Pixelebene und klickst in der Kontextbezogenen Taskleiste auf Harmonisieren.

Praxis: Eine Person in einen anderen Hintergrund setzen

  1. Motiv auswählen und auf eine eigene Ebene maskieren.
  2. Größe und Perspektive anpassen. Das sollte vor Harmonisieren passieren.
  3. Harmonisieren in der Kontextbezogenen Taskleiste ausführen und die glaubwürdigste Variante wählen.
  4. Mit einer Ebenenmaske störende Bereiche des Ergebnisses zurücknehmen.
  5. Kontakt- und Fallschatten separat bauen. Harmonisieren hilft, aber es kennt deine Bildidee nicht.
  6. Zum Schluss eine gemeinsame Körnung oder eine leichte Gesamtfarbkorrektur über die Komposition legen.

Kostenfalle: Harmonisieren verbraucht laut Adobes aktueller Credit-Tabelle fünf Credits pro Berechnung. Also nicht 40-mal blind klicken. Erst Perspektive und Freistellung sauber machen, dann rechnen.

3. Generatives Füllen: Modellwahl und Referenzbilder machen den Unterschied

Generatives Füllen ist nicht neu. Neu und wichtiger geworden ist die Kontrolle darüber. In aktuellen Photoshop-Versionen kannst du je nach Funktion zwischen Adobe-Firefly-Modellen und Partnermodellen wählen. Außerdem können Referenzbilder festlegen, welches Objekt oder welche Bildwirkung du ungefähr erreichen willst.

Bei Adobe Firefly kannst du eine Referenz als Objekt oder als ganzes Bild interpretieren lassen. Danach entscheidest du, ob vorhandener Inhalt ersetzt oder etwas platziert werden soll. Bei einzelnen Partnermodellen sind mehrere Referenzbilder möglich. Das kann stark sein, kostet aber je nach Modell deutlich mehr Credits und muss nicht automatisch bessere Ergebnisse liefern.

Der unterschätzte Trick: Das Prompt-Feld leer lassen

Wenn du nur einen störenden Bereich ersetzen oder einen Hintergrund logisch fortsetzen willst, gib nicht immer einen halben Roman ein. Eine aktive Auswahl plus leeres Prompt-Feld sagt Photoshop sinngemäß: Fülle das auf Grundlage der Umgebung. Das ist für Reparaturen oft natürlicher als eine unnötig genaue Textbeschreibung.

Top-Secret-Trick: Arbeite bei komplizierten Erweiterungen in kleinen Etappen. Erst links erweitern, dann rechts, dann oben. Eine riesige Auswahl auf einmal gibt der KI auch riesigen Spielraum für Unsinn.

4. Klarheit und Dunstentfernung sowie Körnung als Einstellungsebenen

Im Ebenenbedienfeld findest du unter Neue Füll- oder Einstellungsebene erstellen die Einträge Klarheit und Dunstentfernung sowie Körnung. Das klingt weniger spektakulär als ein KI-Assistent, ist für einen sauberen Bildaufbau aber wahrscheinlich nützlicher.

Du kannst Stärke, Mischmodus, Deckkraft und Maske später jederzeit verändern. So nimmst du Körnung aus der Haut, setzt Klarheit nur auf Strukturen oder begrenzt Dunstentfernung auf den Himmel. Die Originalpixel bleiben unangetastet.

5. Ebenen aufräumen, Actions finden und direkt weiterarbeiten

Photoshop hat 2026 auch an den eher unscheinbaren Dingen gearbeitet. Ebenen lassen sich besser bereinigen, das Aktionen-Bedienfeld wurde modernisiert und die kontextbezogene Taskleiste bietet bei mehreren Werkzeugen passendere nächste Schritte. Dazu kommen Cloud-Dateisuche in natürlicher Sprache, Font-Favoriten, Firefly-Boards-Anbindung und modernisierte Dateiformate.

Das sind keine Funktionen, für die man ein Feuerwerk zündet. In langen Projekten sind aber genau solche Verbesserungen angenehm. Eine Montage mit 80 Ebenen scheitert selten an fehlender KI. Sie scheitert eher daran, dass niemand mehr weiß, welche Ebene ‚Ebene 47 Kopie 3 final wirklich final‘ eigentlich war.

6. Reflexionen, Upscaling und Farbmanagement

Die Reflexionsentfernung hilft bei Aufnahmen durch Glasscheiben. Generatives Hochskalieren kann kleine Dateien vergrößern und neue Details berechnen. Beides kann brauchbar sein. Bei Gesichtern, Schriften, Architektur und feinen Mustern musst du das Ergebnis aber kritisch prüfen.

Nur falls du mit HDR, Film oder aufwendigen Produktionsketten arbeitest, werden OpenColorIO 2.5 und ACES 2.0 wichtig. Für Einsteiger reicht zunächst diese Regel: Sieht ein Bild in Photoshop anders aus als im Browser oder auf einem zweiten Bildschirm, prüfe Farbprofil, Monitorprofil und HDR-Einstellungen gemeinsam.

Photoshop: Acht versteckte Handgriffe, die wirklich Zeit sparen

Jetzt kommen die Dinge, die im Alltag mehr bringen als 20 Minuten Funktionswerbung. Alt unter Windows entspricht Option auf dem Mac; Strg entspricht Cmd.

HandgriffWas passiertWann das nützlich ist
Alt/Option + Klick auf MaskensymbolErstellt sofort eine schwarze Maske, also ‚alles verborgen‘.Wenn du eine Korrektur nur klein und gezielt hineinmalen willst.
Alt/Option + Klick auf MaskenminiaturZeigt die Maske allein in Schwarzweiß; ein weiterer Klick kehrt zum Bild zurück.Maskenfehler finden, die in der roten Überlagerung untergehen.
Alt/Option + Maske auf andere Ebene ziehenKopiert die Maske. Normales Ziehen verschiebt sie.Gleiche Freistellung für mehrere Korrektur- oder Bildebenen.
Shift + Klick auf MaskenminiaturSchaltet die Maske vorübergehend aus und wieder ein.Schneller Vorher-Nachher-Test ohne Löschen.
Strg/Cmd + Klick auf Ebenen- oder MaskenminiaturLädt Transparenz oder Maskeninhalt als Auswahl.Exakte Auswahl aus einer vorhandenen Form übernehmen.
Alt/Option + Klick zwischen zwei EbenenErstellt oder löst eine Schnittmaske.Farbe oder Struktur nur auf die direkt darunterliegende Ebene anwenden.
Alt/Option + Regler bei Mischen, wennTeilt den kleinen Regler in zwei Hälften und macht den Übergang weich.Licht, Schatten oder Texturen ohne harte Kanten einblenden.
Alt+Shift+Strg+K / Option+Shift+Cmd+KÖffnet die Tastaturbefehle.Eigene Kürzel für ständig verwendete Befehle festlegen.

Mischen, wenn: Der Profi-Trick ohne mystisches Getue

Die deutsche Oberfläche nennt Blend If Mischen, wenn. Du findest es über Ebene > Ebenenstil > Fülloptionen im Bereich Erweiterter Mischmodus. Damit blendest du eine Ebene abhängig von Helligkeitsbereichen ein oder aus. Beispiel: Eine Textur soll nur in den Schatten sichtbar sein. Dann arbeitest du mit den Reglern Diese Ebene und Darunter liegende Ebene.

Der entscheidende Punkt ist Alt beziehungsweise Option. Damit teilst du das Reglerdreieck und erzeugst einen weichen Übergang. Ohne Teilen sieht das Ergebnis fast immer zu hart aus. Danach kannst du zusätzlich eine normale Maske verwenden. Mischen, wenn und Maske ergänzen einander.

Photoshop AI Assistant: spannend, aber noch frühe Beta

Adobe testet in Photoshop Beta einen KI-Assistenten. Er soll natürliche Sprache verstehen und zum Beispiel Ebenen sortieren, Bildgrößen verändern, Inhalte austauschen oder das richtige Werkzeug erklären. Für Einsteiger kann das später tatsächlich hilfreich werden, weil Photoshop nicht gerade für seine selbsterklärende Oberfläche berühmt ist.

Aber: Adobe bezeichnet diese Funktion selbst als frühe Beta. In meinem True Mode heißt das: ausprobieren, wenn du neugierig bist – aber keine Produktion darauf aufbauen. Beta-Funktionen können sich ändern, verschwinden, anders rechnen oder schlicht nicht verfügbar sein. Arbeite mit Kopien und halte die stabile Photoshop-Version daneben installiert.

Mein Urteil: Ein Assistent, der dir den richtigen Menüpunkt zeigt, ist sinnvoll. Ein Assistent, der ohne klare Kontrolle dein Ebenendokument umbaut, muss sich erst Vertrauen verdienen. Ich möchte Hilfe, keinen Praktikanten mit Generalschlüssel.

Lightroom Classic 15.5: Was neu ist und wer es braucht

1. Feinere KI-Masken mit Weiche Kante und Kante

Bei KI-Masken gibt es die neuen Regler Weiche Kante und Kante. Das klingt klein, löst aber ein typisches Problem: Die automatische Motiv- oder Hintergrundauswahl ist grundsätzlich richtig, wirkt an Haaren, Kleidung oder Baumkronen aber manchmal zu hart ausgeschnitten.

Kante verschiebt die Begrenzung der Maske nach innen oder außen. Weiche Kante macht den Übergang sanfter. Die Praxiserfahrung aus aktuellen Trainings und Foren ist eindeutig: kleine Werte bringen oft mehr als ein grober Ausschlag. Besonders an Horizonten und Augen entstehen sonst schnell helle Säume oder matschige Übergänge.

2. Ausschnitt: Die Fläche außerhalb besser beurteilen

Im Freistellungswerkzeug lässt sich die Deckkraft des Bereichs außerhalb des Zuschnitts verändern. Dadurch kannst du entweder streng auf die endgültige Komposition schauen oder bewusst noch sehen, was du wegschneidest. Bei Architektur, Reproduktionen und knappen Bildrändern ist das eine erstaunlich praktische Kleinigkeit.

3. Zu DNG rendern: Bearbeitung in eine neue Datei rechnen

Klicke mit der rechten Maustaste auf ein Foto und wähle Zu DNG rendern. Lightroom erzeugt eine neue Datei neben dem Original. Sie enthält den aktuellen Bearbeitungsstand dauerhaft eingerechnet – einschließlich Masken, Objektivprofil und weiterer Entwicklungseinstellungen. Trotz der Endung DNG ist das Ergebnis keine neue RAW-Datei, sondern vereinfacht gesagt ein TIFF im DNG-Behälter.

Meine Regel: Das Original bleibt unangetastet. Zu DNG rendern erzeugt eine zusätzliche Arbeitsdatei. Es ersetzt weder das Original noch ein Backup.

4. Doppelte Bilder, Auswahlhilfe und Gesichter

Lightroom Classic 15.4 hat die Auswahlfunktionen deutlich erweitert. Exakte Duplikate können über Ordner hinweg erkannt und gestapelt werden. Die Assistierte Bildauswahl – in englischen Trainings Assisted Culling – zeigt im Bereich Gesichter unter anderem Augen geöffnet und Augenschärfe. Das ist bei Serien, Veranstaltungen und Portraits nützlich, solange du es als Vorauswahl verstehst.

Eine technisch scharfe Aufnahme ist nicht automatisch die beste Aufnahme. Ausdruck, Gestik und Bildaussage kann keine Schärfeanalyse für dich entscheiden. Lass dir Kandidaten zeigen, entscheide aber selbst.

5. KI-Metadaten und Warnungen vor dem Export

Neue Filter zeigen, welche Fotos KI-Bearbeitungen enthalten, welche generative KI verwenden und welche KI-Aktualisierung benötigen. Beim Export kann Lightroom warnen, wenn eine KI-Maske oder eine generative Bearbeitung noch nicht aktuell berechnet ist. Das verhindert, dass versehentlich eine veraltete Vorschau in der finalen Datei landet.

6. Geschwindigkeit, Entrauschen und Photoshop-Übergabe

Adobe hat das Maskenpinseln und mehrere Hintergrundprozesse beschleunigt. Auf unterstützten Apple-Rechnern nutzt Entrauschen, in englischen Trainings DeNoise, die Neural Engine. Die Übergabe von HDR-Dateien an Photoshop wurde verbessert. Classic unterstützt inzwischen auch große PSB-Dateien in wichtigen Bearbeitungsschritten. Für große Kunstdateien und Panoramen ist das wesentlich relevanter als eine weitere automatische Look-Vorgabe.

Lightroom Classic: Die besten versteckten Tricks

TrickWirkungPraxisnutzen
P / X / UAuswählen, ablehnen, Markierung entfernen.Schnelle Bildauswahl in Bibliothek und Entwicklung.
Shift + P / X / UMarkiert und springt sofort zum nächsten Foto.Serien deutlich schneller aussortieren.
Alt/Option beim Ziehen von Weiß oder SchwarzZeigt Überstrahlungen beziehungsweise zugelaufene Bereiche.Schwarz- und Weißpunkt kontrolliert setzen.
Alt/Option beim Regler Maskieren im Detail-BedienfeldZeigt weiß, was geschärft wird, und schwarz, was geschützt bleibt.Haut und ruhige Flächen nicht unnötig mitschärfen.
JSchaltet die Clipping-Warnung ein und aus.Problemstellen dauerhaft sichtbar kontrollieren.
Y / Backslash (\)Vorher-Nachher nebeneinander / Vorher-Ansicht allein.Bearbeitung kontrollieren, bevor sie davonläuft.
Doppelklick auf ReglernameSetzt genau diesen Regler zurück.Schneller als den Nullpunkt zu treffen.
Shift halten beim Preset-ÜberfahrenPausiert die Live-Vorschau.Verhindert unnötiges Neuberechnen auf langsamen Systemen.
Alt/Option beim MaskenpinselnPinsel wird vorübergehend zum Radierer.Maskenkanten schnell korrigieren.
Shift-Klick beim FarbbereichFügt bis zu fünf Farbmuster hinzu.Mehrfarbige Objekte sauber in eine Maske bekommen.
Tab / Shift + TabBlendet Seitenbedienfelder / alle Bedienfelder aus und ein.Mehr Platz für die Bildkontrolle auf kleinen Monitoren.
LDimmt die Oberfläche stufenweise ab.Ablenkungsfreie Bildbeurteilung ohne Vollbildmodus.
S im EntwicklungsmodulSchaltet den Softproof ein und aus.Druckfarben mit dem gewählten Profil simulieren.
Strg/Cmd + EÖffnet die Auswahl in Photoshop.Schneller Übergang für Retusche und Montage.

Ein Auswahl-Workflow, der nicht nach Arbeit aussieht

  1. In der Bibliothek Rasteransicht öffnen und mit P, X und U grob vorsortieren.
  2. Mit Shift + P oder Shift + X markieren und automatisch weitergehen.
  3. Nur die nicht abgelehnten Bilder filtern.
  4. Bei Portraitserien die Assistierte Bildauswahl als zweite Meinung verwenden, nicht als Richter.
  5. Ähnliche Kandidaten in der Vergleichs- oder Übersichtsansicht gegeneinander prüfen.
  6. Erst danach entwickeln. 200 mittelmäßige Bilder perfekt zu bearbeiten ist kein Workflow, sondern eine Strafe.

Belichtung über mehrere Bilder abgleichen

Bei einer Serie mit wechselnder Helligkeit ist Gesamtbelichtungen abgleichen oft besser als stumpfes Synchronisieren. Im Entwicklungsmodul findest du den Befehl unter Einstellungen > Gesamtbelichtungen abgleichen. In der Bibliothek liegt er unter Foto > Entwicklungseinstellungen > Gesamtbelichtungen abgleichen. Bearbeite zuerst das aktive Referenzbild und wähle danach die übrigen Bilder mit aus.

Masken schneller und sauberer kontrollieren

Mit O blendest du die Maskenüberlagerung ein. Shift + O wechselt ihre Farbe. Das ist wichtig, wenn die rote Standardfarbe auf einem roten Kleid oder Herbstlaub fast unsichtbar wird. Die eckigen Klammern ändern die Pinselgröße; Shift plus Klammern verändert die weiche Kante. Für eine gerade Linie setzt du einen Startpunkt und klickst den Endpunkt mit gedrückter Shift-Taste an.

Das moderne Lightroom 9.5: Die neuen Funktionen im Klartext

1. Generatives Erweitern: Ausschnitt erweitern und Lücken füllen

Generatives Erweitern heißt in englischen Trainings Generative Expand. Du findest es im Bedienfeld Zuschneiden, Drehen und Geometrie über Erweitern aktivieren. Firefly Fill & Expand erzeugt drei generative Varianten. Inhaltsbasierte Füllung erzeugt eine Variante aus vorhandenem Bildinhalt und benötigt keine generativen Credits.

Das ist nützlich für zu eng fotografierte Motive, Hochformat-zu-Querformat-Anpassungen, Panoramen und leere Dreiecke nach einer Perspektivkorrektur. Es ist nicht dazu da, ein komplett neues Bild rund um ein kleines Original zu erfinden und so zu tun, als wäre das Fotografie.

Praxis: Ein knapp beschnittenes Foto retten

  1. Führe zuerst eine KI-Verbesserung wie KI-Scharfzeichnen oder Generatives Hochskalieren aus, falls du sie wirklich brauchst.
  2. Öffne Zuschneiden, Drehen und Geometrie, lege das Zielverhältnis fest – etwa 4:5 oder 16:9 – und aktiviere Erweitern früh im Workflow.
  3.  Erweitere nur eine Kante pro Durchlauf. Adobe empfiehlt diese schrittweise Vorgehensweise ausdrücklich für bessere Qualität.
  4. Bei ruhigen Hintergründen testest du zuerst Inhaltsbasierte Füllung. Sie kostet keine Credits und bleibt bei Himmel oder glatter Wand oft näher am Original.
  5. Bei komplexeren Szenen verwendest du Firefly Fill & Expand. Vergleiche die drei Varianten und halte das Augensymbol gedrückt, um das Foto kurz ohne Erweiterung zu sehen.
  6. Prüfe Übergang, Farbe, Körnung und wiederholte Muster bei 100 Prozent. In Community-Berichten tauchen gerade an gleichmäßigen Flächen gelegentlich sichtbare Farb- oder Helligkeitssprünge auf.

Top-Secret-Trick: Generatives Erweitern gehört früh in den Workflow – vor Generativem Entfernen, Objektivunschärfe und Maskieren. Wenn eine bereits ausgeführte Perspektivkorrektur leere Ecken erzeugt hat, darfst du diese natürlich anschließend erweitern. Der alte Merksatz ‚immer erst Geometrie‘ wäre deshalb zu pauschal.

2. KI-Scharfzeichner und Generatives Hochskalieren

Das moderne Lightroom kann mit Topaz-Modellen schärfen und hochskalieren. Du erreichst beide Funktionen per Rechtsklick über Mit KI verbessern oder über Foto > Mit KI verbessern. KI-Scharfzeichner bietet Standard und Stark; auf Wunsch kannst du zusätzlich Topaz Denoise anwenden. Generatives Hochskalieren bietet eine zwei- oder vierfache Skalierung.

KI-Scharfzeichner versucht Bewegungs- oder Fokusunschärfe zu reduzieren. Generatives Hochskalieren baut eine größere Datei mit neu berechneten Details. Das kann bei kleinen Vorlagen, älteren Bildern oder einem starken Zuschnitt helfen.

Aber bitte mit realistischen Erwartungen: Neu erfundene Details sind keine wiedergefundenen Originaldetails. Bei Augen, Fingern, Text, Pinselsignaturen und feinen Linien muss man sehr genau schauen. Für dokumentarische Reproduktionen würde ich solche Werkzeuge nur transparent und sehr zurückhaltend verwenden.

Mein praktischer Tipp: Schneide zuerst auf den tatsächlich benötigten Ausschnitt zu und teste dann KI-Scharfzeichner oder Generatives Hochskalieren. So bezahlst und prüfst du nicht Millionen Pixel, die später ohnehin abgeschnitten werden. Das ist meine Workflow-Empfehlung – keine offizielle Adobe-Regel.

3. Interaktives Histogramm

Im Histogramm kannst du Tonwertbereiche direkt ziehen. Je nachdem, wo du anfasst, veränderst du Belichtung, Lichter, Tiefen, Weiß oder Schwarz. Für Einsteiger ist das angenehm, weil man sofort versteht, welcher Bildbereich gemeint ist. Profis sparen sich ein paar Mauswege.

Ich würde trotzdem lernen, was die fünf Regler tun. Das Histogramm ist eine bessere Fernbedienung, aber nicht der Ersatz für das Verständnis. Beobachte dabei die Clipping-Warnungen und übertreibe nicht. Ein Histogramm muss nicht wie eine perfekt verteilte Bergkette aussehen.

4. Semantische Suche: Bilder nach Inhalt finden

Die Suche versteht beschreibende Begriffe und kombiniert sie mit Metadaten. Du kannst also nach Dingen wie ‚rotes Kleid bei Nacht‘, ‚Berge mit Schnee‘ oder nach Kamera-, Orts- und Datumsangaben suchen. Beim ersten Einsatz müssen Bilder indexiert werden, was je nach Bibliothek dauern kann.

Das ist besonders stark, wenn alte Fotos schlecht verschlagwortet sind. Es ersetzt ein sauberes Archiv nicht vollständig, kann aber genau dann helfen, wenn du dich nur noch an den Inhalt erinnerst und nicht mehr an Ordner, Datum oder Dateinamen.

5. Video generieren: Fotos in Bewegung bringen

Mit Video generieren kann Lightroom aus einem Bild eine kurze Videosequenz erzeugen. Je nach Oberfläche stehen Firefly Video und Partnermodelle wie Google Veo zur Wahl. Seitenverhältnis, Auflösung und Dauer lassen sich festlegen. Für Social Media, Teaser oder Ausstellungsprojektionen kann das interessant sein.

Das ist aber eine Funktion, bei der Credits schnell weg sind. Je nach Modell und Dauer entstehen deutlich höhere Kosten als bei einem einzelnen generativen Bild. Plane deshalb erst den Ausschnitt und die Bewegung, teste kurz und rechne die finale Version erst danach. Abgebrochene Berechnungen können laut Adobe trotzdem Credits verbrauchen.

6. Web und Mobil: Mehr als nur ein kleiner Viewer

Lightroom Web und Mobil bekommen inzwischen ernsthafte Funktionen. Dazu gehören Maskenverbesserungen, Generatives Erweitern, Suche in natürlicher Sprache, Fleckenentfernung, Entrauschen auf unterstützten iPads und die Übergabe generativer Bearbeitungen zwischen Geräten.

Für mich ist der größte Nutzen nicht, ein 400-Ebenen-Kunstwerk am Handy zu bauen. Es ist die Möglichkeit, Auswahl, Grundentwicklung, Bewertung und Kundenansicht unterwegs zu erledigen und am Rechner sauber weiterzumachen.

Acht versteckte Kniffe im modernen Lightroom

  • Nutze den Bereich Lokal, wenn Dateien auf deiner Festplatte bleiben sollen. Du musst nicht jedes Projekt erst vollständig in die Cloud importieren.
  • Nutze Generatives Erweitern an einer Kante nach der anderen. Das reduziert die Fläche, die Lightroom auf einmal erfinden muss.
  • Teste bei ruhigen Flächen Inhaltsbasierte Füllung vor Firefly. Sie braucht keine generativen Credits und passt bei einfachen Hintergründen oft besser.
  • Halte nach einer Erweiterung das Augensymbol gedrückt. So siehst du sofort, ob die neue Fläche die Komposition wirklich verbessert oder nur größer macht.
  • Nimm Reparieren oder Klonen für kleine Hautstellen und Sensorflecken. Generatives Entfernen lohnt sich eher bei großen, unregelmäßigen Störungen. Das spart Rechenzeit und produziert weniger KI-Überraschungen.
  • Ziehe direkt im Histogramm, wenn du noch nicht sicher bist, welcher Tonwertregler zuständig ist. Danach schau dir im Bedienfeld an, welcher Regler sich bewegt hat – so lernst du nebenbei.
  • Formuliere Suchanfragen konkret: Motiv + Farbe + Umgebung ist besser als nur ein einzelnes allgemeines Wort.
  • Bearbeite ein Foto vollständig, bevor du daraus ein Video erzeugst. Kontrast, Zuschnitt und störende Details nachträglich in jedem Videoframe zu reparieren, ist ungefähr so lustig, wie es klingt.

Generative Credits: Was kostet wie viel?

Generative Funktionen sind nicht automatisch in unbegrenzter Menge verfügbar. Credits hängen von Abo, Modell, Auflösung und Funktion ab. Sie werden in der Regel monatlich erneuert und nicht in den nächsten Monat übertragen. Adobe kann diese Werte ändern. Die folgende Tabelle entspricht dem offiziellen Stand der verlinkten Hilfeseiten am 26. August 2026.

FunktionAktueller RichtwertWichtig zu wissen
Photoshop EntfernenDerzeit 0 CreditsCloud- oder Gerätemodell kann trotzdem unterschiedliche Ergebnisse liefern.
Photoshop Generatives Füllen mit FireflyMeist 1 CreditPartnermodelle gelten oft als Premium und können deutlich mehr kosten.
Photoshop Harmonisieren5 Credits je GenerationVorher Perspektive, Größe und Freistellung sauber festlegen.
Lightroom Inhaltsbasierte Füllung0 CreditsEine Variante, aus vorhandenem Bildinhalt berechnet.
Lightroom KI-Scharfzeichner / Generatives Hochskalieren10 Credits bis 25 MP · 20 Credits bei 25–56 MPAusgabegröße und Modell beachten; Änderungen sind möglich.
Bild-zu-VideoVariabel, meist deutlich höherModell, Dauer, Auflösung und Plattform beeinflussen den Verbrauch.

Vor jedem größeren Lauf: Öffne im Adobe-Konto beziehungsweise in der App die aktuelle Credit-Anzeige. Rechne einen Test, prüfe das Ergebnis und starte erst dann die Serie. Ein schlechter Prompt wird durch 30 Wiederholungen nicht automatisch klüger.

Was ich davon wirklich verwenden würde – und was nicht

Sofort sinnvoll

  • Entfernen auf eigener Ebene, inklusive Geräte-Modell, wenn Datenschutz oder Verbindung eine Rolle spielen.
  • Klarheit und Dunstentfernung sowie Körnung als Einstellungsebenen, weil der Aufbau sauber und jederzeit veränderbar bleibt.
  • Harmonisieren als Startpunkt für Montagen – mit eigener Nacharbeit bei Schatten, Kanten und Körnung.
  • KI-Masken mit Weiche Kante und Kante in beiden Lightroom-Varianten.
  • Duplikaterkennung und Markieren-und-weiter in Lightroom Classic für große Serien.
  • Generatives Erweitern für knappe Ausschnitte und Perspektivlücken, nicht zum Erfinden eines halben Fotos.
  • Semantische Suche, wenn ein Archiv gewachsen und die Verschlagwortung nicht perfekt ist.

Nur gezielt sinnvoll

  • Generatives Hochskalieren bei kleinen oder stark beschnittenen Dateien. Für große, bereits gute Originale ist der Nutzen geringer.
  • KI-Scharfzeichner bei leichter Unschärfe. Ein verwackeltes oder falsch fokussiertes Foto wird dadurch nicht zuverlässig zum Meisterwerk.
  • Generiertes Video für Teaser und Experimente. Für dokumentarische Aussage und authentische Bewegung ist besondere Transparenz nötig.
  • Partnermodelle nur dann, wenn Firefly eine konkrete Aufgabe sichtbar schlechter löst. Sonst bezahlst du oft mehr für eine andere Art von Zufall.

Noch nicht für Produktion

  • Photoshop AI Assistant in früher Beta. Erst an Kopien testen.
  • Jede neue Beta-Funktion, deren Ergebnisse sich zwischen zwei Updates stark verändern.
  • Generative Eingriffe in Reproduktionen, Beweisbilder oder dokumentarische Arbeiten, wenn nicht klar gekennzeichnet wird, was verändert wurde.

Content Credentials: Ein sinnvoller Schritt für Transparenz

Lightroom unterstützt Content Credentials auf Basis des C2PA-Standards. Damit können beim Export Informationen über Urheber, Bearbeitungsübersicht und – wenn gewünscht – verifizierte Profile mitgegeben oder veröffentlicht werden. Das schützt kein Bild magisch vor Diebstahl. Es kann aber nachvollziehbarer machen, woher ein Werk kommt und welche Bearbeitung daran stattgefunden hat.

Für Künstler, Fotografen und Kundenproduktionen ist das interessant, gerade wenn generative Werkzeuge im Spiel sind. Entscheidend ist, die Angaben bewusst zu wählen. Nicht jede interne Bearbeitung oder jedes Profil muss automatisch öffentlich werden.

Photoshop und Lightroom sicher aktualisieren: meine Checkliste

Neue Funktionen sind nett. Ein zerstörter Katalog am Montagmorgen ist weniger nett. Deshalb aktualisiere ich produktive Systeme nicht zwischen Tür und Angel.

  1. Lightroom-Classic-Katalog sichern und dabei ‚Integrität testen‘ sowie ‚Katalog nach der Sicherung optimieren‘ aktivieren.
  2. Wichtig: Eine Katalogsicherung sichert nicht automatisch deine Originalfotos. Die Bilddateien brauchen ein eigenes Backup.
  3. Auch den zum Katalog gehörenden Ordner mit KI-Bearbeitungsdaten sichern. Fehlt er, können KI-Ergebnisse später neu berechnet werden müssen oder verloren wirken.
  4. Bei Photoshop und Creative Cloud die alte Hauptversion zunächst behalten. Adobe erlaubt beim Update, ‚vorherige Versionen entfernen‘ auszuschalten.
  5. Plugins, Presets, Aktionen, Zusatzmodule, Tethering und Druckertreiber prüfen. Gerade dort sitzen die typischen Versionsprobleme.
  6. Ein reales, aber nicht kritisches Projekt testweise öffnen. Masken, Smartobjekte, Farben, Export und Druck kontrollieren.
  7. Beta getrennt von der stabilen Version verwenden und niemals die einzige Projektkopie darin speichern.

Nicht vergessen: Lightroom-Classic-Kataloge sind nach einem großen Upgrade nicht rückwärtskompatibel. Das Upgrade erstellt zwar eine neue Katalogversion, aber du solltest wissen, wo die alte Sicherung liegt, bevor du dich darauf verlässt.

Mein Workflow mit Photoshop und Lightroom für 2026/2027

So würde ich die neuen Werkzeuge in einen normalen Foto- oder Kunstworkflow einbauen, ohne dass die KI plötzlich Regie führt:

  1. Originale an zwei Orten sichern. Erst dann importieren oder im lokalen Bereich öffnen.
  2. Auswahl und Duplikate klären. In Classic mit P/X und Markieren-und-weiter, bei Portraitserien optional mit Assistierter Bildauswahl.
  3. RAW-Grundentwicklung beginnen: Objektivkorrektur, Weißabgleich, Belichtung und Tonwerte. Zielausschnitt und Perspektive dabei mitdenken.
  4. Falls wirklich Bildfläche fehlt, Generatives Erweitern jetzt einsetzen – möglichst schrittweise und vor Generativem Entfernen, Objektivunschärfe und Maskieren. Leere Ecken aus einer Perspektivkorrektur dürfen anschließend gefüllt werden.
  5. Danach lokale Korrekturen mit KI-Masken beginnen. Kanten bei 100 Prozent kontrollieren und mit Weiche Kante, Kante oder Pinsel verbessern.
  6. Für komplexe Retusche, Ebenen, Texturen und Montagen nach Photoshop wechseln.
  7. Harmonisieren als Anpassungshilfe verwenden, danach Schatten, Körnung, Schärfe und gemeinsame Farbstimmung selbst fertigstellen.
  8. Klarheit und Dunstentfernung sowie Körnung als Einstellungsebenen nutzen, damit nichts endgültig eingebrannt ist.
  9. Am Ende bei 100 Prozent prüfen: Augen, Hände, Kanten, Schrift, wiederholte Muster, Schatten und Übergänge.
  10. Für Druck Softproof, Endformat und Schärfung kontrollieren. Für Web die passende Größe, Farbprofil und gegebenenfalls Content Credentials festlegen.

Drei komplette Praxisbeispiele

Beispiel 1: Ein Stadtfoto mit störenden Kabeln

In Lightroom zuerst Perspektive, Belichtung und Objektivkorrektur erledigen. Danach nach Photoshop öffnen. Dort das Entfernen-Werkzeug auf einer neuen Ebene verwenden und die Kabelerkennung testen. Große Kreuzungen und komplizierte Fassadenbereiche einzeln bearbeiten. Zum Schluss die Entfernungsebene ein- und ausblenden und bei 100 Prozent nach wiederholten Fensterteilen oder gebrochenen Kanten suchen.

Warum nicht direkt alles generativ erweitern? Weil der vorhandene Bildinhalt schon richtig ist. Hier geht es um Reparatur, nicht um Neuerfindung.

Beispiel 2: Eine Kunstmontage mit neuem Hintergrund

Motiv in Photoshop sauber maskieren und als Pixelebene platzieren. Perspektive und Größe festlegen. Harmonisieren als erste Farbanpassung rechnen. Danach mit Mischen, wenn helle oder dunkle Strukturanteile des Hintergrunds kontrolliert über das Motiv legen. Mit einer Schnittmaske eine eigene Farbkorrektur nur auf das Motiv anwenden. Gemeinsame Körnung ganz oben als Einstellungsebene einsetzen.

Das Geheimnis ist nicht der eine KI-Klick. Es ist die Kombination aus guter Maske, glaubwürdiger Perspektive, Lichtlogik und kleinen gemeinsamen Bildmerkmalen.

Beispiel 3: Ein zu knapp fotografiertes Hochformat für Social Media

Im modernen Lightroom das Zielformat wählen und Erweitern aktivieren. Nur die fehlende Seite vergrößern. Bei einer ruhigen Wand Inhaltsbasierte Füllung testen, bei Landschaft oder komplexer Umgebung Firefly Fill & Expand. Wenn eine Perspektivkorrektur leere Ecken erzeugt hat, dürfen diese danach gefüllt werden. Anschließend Kanten, Farbe und Körnung kontrollieren und erst dann exportieren oder Video generieren.

Mein Fazit zu Photoshop und Lightroom

Photoshop und Lightroom sind 2026 nicht plötzlich komplett neue Programme geworden. Das ist gut so. Die stärksten Neuerungen nehmen echte Arbeit ab. Sie entfernen störende Dinge sauberer, gleichen Montagen schneller an, verfeinern Masken kontrollierter, retten knappe Ausschnitte, durchsuchen Archive besser und beschleunigen die Auswahl großer Serien.

Die KI-Funktionen sind Werkzeuge. Manche sind hervorragend, manche teuer, manche noch Beta und manche produzieren sehr selbstbewusst völligen Blödsinn. Wer sauber arbeitet, behält Originale, nutzt Ebenen und Masken, kontrolliert bei 100 Prozent und weiß, wann ein klassischer Pinsel schneller ist.

Für Einsteiger würde ich das moderne Lightroom empfehlen, wenn geräteübergreifendes Arbeiten und einfache Organisation wichtig sind. Lightroom Classic bleibt für große lokale Archive, Druck, Tethering und detaillierte Dateikontrolle mein klarer Favorit. Photoshop kommt dazu, sobald Ebenen, Montagen, präzise Retusche oder große Kunstdateien ins Spiel kommen.

Und für 2027? Ich verspreche dir keine Funktionen, die Adobe noch nicht veröffentlicht hat. Der vernünftige Blick nach vorne ist einfacher: Lerne die stabilen Werkzeuge von heute wirklich gut. Dann bist du auch für das nächste Versionsschild besser vorbereitet als jemand, der nur jedem neuen KI-Knopf hinterherläuft.

Geprüfte Quellen: Adobe, Praxisvideos und Community

Die deutschen Menünamen und Funktionsgrenzen habe ich gegen die aktuellen Adobe-Hilfeseiten geprüft. Zusätzliche Praxisdetails stammen aus Videos, Fachblogs und Community-Diskussionen. Ich habe nur Tipps übernommen, die zur dokumentierten Funktion passen oder sich durch mehrere aktuelle Praxisquellen bestätigen lassen. Einzelne Fehlerberichte sind als mögliche Stolperfallen gekennzeichnet, nicht als allgemeingültige Tatsache. Abruf: 26. August 2026.

Offizielle Adobe-Quellen

Unabhängige Praxischecks, Videos und Community-Hinweise

Diese Links sind bewusst zusätzlich zu Adobe aufgeführt. Videos und Foren liefern oft den entscheidenden Praxis-Hinweis. Für exakte Menünamen und zugesicherte Funktionen bleibt trotzdem die aktuelle Adobe-Dokumentation maßgeblich.

Hinweis zur Entstehung und KI-Assistenz

Dieser Fachartikel ist aus meiner eigenen Sprachaufnahme entstanden. KI wurde unterstützend für Transkription, Struktur, Rechercheabgleich, Linkkontrolle und sprachliche Ausarbeitung eingesetzt. Auswahl, Bewertung, Haltung, Endredaktion und Veröffentlichung liegen bei BROWNZ. Der Hinweis dient der transparenten Einordnung im Sinne der europäischen KI-Regeln; der Text wurde nicht ungeprüft automatisch veröffentlicht.

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