Tag Archive: Hitzewelle



Hitzefrei! Nicht offiziell, aber zumindest moralisch und biologisch. Es gibt Tage, da schaust du aus dem Fenster und merkst: Heute arbeitet nicht der Mensch, heute arbeitet nur die Sonne. Und die schiebt Überstunden wie ein Grillmeister auf Steroiden.

Erinnert ihr euch noch an die Schule? Wenn die Luft im Klassenzimmer stand wie abgestandenes Wasser und selbst der Lehrer irgendwann kapituliert hat? Dieser eine Satz – „Ihr dürft heimgehen“ – war keine bloße Ansage, das war die absolute Erlösung.

Und heute? Heute bist du erwachsen. Da gibt es kein Hitzefrei mehr. Da gibt es nur Termine, Deadlines und Leute, die bei 36 Grad im Schatten fragen: „Können wir dazu kurz telefonieren?“ Nein. Können wir nicht. Mein Hirn läuft gerade auf Umluft und meine Konzentration ist vor zwei Stunden geschmolzen.

Ich finde, Hitzefrei sollte ein Grundrecht sein. Für alle. Für Angestellte, für Selbstständige, für die Kunst und sogar für die Laptops, die sowieso schon klingen, als wollten sie gleich abheben. Ab einer gewissen Temperatur sollte die Welt einfach in den Modus „Existenzminimum“ schalten. Keine 40-seitigen PDFs, keine komplizierten Entscheidungen. Einfach nur Schatten, Wasser und ein Ventilator.

Man kann ja trotzdem was machen. Aber eben langsamer. Menschlicher. Ohne diesen falschen Heroismus, so zu tun, als wäre bei dieser Affenhitze alles normal. Ist es nämlich nicht. Der Asphalt kocht und der Kühlschrank ist der einzige Ort, an dem man gerade sein möchte.

Also: Schaltet einen Gang zurück. Atmen, trinken, Schatten suchen. Und wenn jemand fragt, warum heute nichts weitergeht: Sag einfach, BROWNZ hat Hitzefrei ausgerufen. Ist zwar kein Gesetz, wäre aber ein verdammt guter Anfang.

PS.: Marie du hast auch frei 🙂

Wenn der Kopf wieder mitspielt, gibt es hier Photoshop für Faule. Meine künstlerische Homebase findest du auf BrownzArt.com.


Schließlich Fotografieren bei Hitze: Planung, Sommerlicht und Bildbearbeitung. Zum Beispiel Stand: 16. Inzwischen Juni 2026 · für Fotograf:innen, Models, Visagist:innen, Bildbearbeiter:innen und kreative Menschen mit Hitzewarnung im Nacken

Außerdem Kurz gesagt: Hitze kann großartige Bilder machen. Deshalb Aber sie darf niemals der heimliche Regisseur am Set werden. Allerdings Sobald der Kreislauf Regie führt, ist das Shooting vorbei. Zudem Punkt.

Daher Moin. Dennoch Der Sommer kommt nicht rein. Gleichzeitig Der tritt die Tür ein.

Danach Es ist wieder so weit. Zunächst Die erste richtige Hitzewelle des Jahres steht vor der Tür, und Österreich macht das, was Österreich im Sommer gern macht: zuerst jammern, dann grillen, dann doch rausgehen, dann Kreislauf spielen. Schließlich Laut ORF-Wetterprognose geht es in den nächsten Tagen in Richtung 35 bis 36 Grad. Zum Beispiel Also genau jener Temperaturbereich, in dem man als Fotograf plötzlich merkt: Schwarze Kamera, schwarzer Gurt, schwarzes Shirt – super Idee, Einstein.

Inzwischen Für Fotografen, Models, Visagistinnen, Stylisten, Assistenten, Videoleute, Bildbearbeiter und sonstige Kreativmenschen ist Hitze nicht nur ein bisschen “unangenehm”. Außerdem Hitze verändert alles: Licht, Timing, Make-up, Technik, Stimmung, Konzentration, Haut, Akku, Speicherkarte, Geduld. Deshalb Und ja, auch den Humor. Allerdings Der wird bei 34 Grad sehr schnell trocken. Zudem So wie der Mund.

Daher Aber: Hitze ist nicht automatisch der Feind. Dennoch Sie ist ein Werkzeug. Gleichzeitig Ein brutal helles, schwitzendes, flirrendes Werkzeug. Danach Wenn man sie klug nutzt, entstehen Bilder, die nicht nach Studio mit Klimaanlage aussehen, sondern nach Leben. Zunächst Nach Sommer, echtem Licht und “das war nicht bequem, aber es war gut”.

Schließlich Dieser Beitrag ist also kein Panikzettel. Zum Beispiel Er ist ein Setplan mit Sonnenstich-Verhinderung. Inzwischen Ein bisschen Praxis, ein bisschen Menschenverstand, ein bisschen “bitte nicht blöd sein”.

Außerdem Die wichtigste Regel: Das Foto ist nie wichtiger als der Mensch

Deshalb Klingt banal. Allerdings Ist es aber nicht. Zudem Gerade kreative Menschen können sich in eine Idee verbeißen wie ein Dackel in einen alten Pantoffel. “Nur noch schnell diese eine Serie.” “Nur noch zehn Minuten.” “Das Licht ist gerade perfekt.” Genau so beginnt der Blödsinn.

Daher Bei Hitze arbeitet der Körper nicht auf Normalbetrieb. Dennoch Konzentration sinkt, Fehler passieren schneller, Kreislaufprobleme kommen nicht immer mit großem dramatischem Geigenorchester, sondern manchmal einfach mit Schwindel, Kopfweh, Übelkeit, Krämpfen, Verwirrtheit oder diesem komischen “ich bin eh okay”-Gesicht, das überhaupt nicht okay ist.

Gleichzeitig Darum gilt am Set: Wer schwankt, setzt sich. Danach Blässe ist ein Grund, in den Schatten zu gehen. Zunächst Wer sagt “mir ist irgendwie komisch”, wird ernst genommen. Schließlich Nicht diskutieren, cool tun oder künstlerisch leiden. Zum Beispiel Abbrechen, kühlen, trinken, runterfahren. Inzwischen Bei schweren Symptomen medizinische Hilfe holen. Außerdem Kunst ist schön. Deshalb Hitzschlag ist Mist.

Allerdings Fotografieren bei Hitze: Planung vor dem Shooting

Zudem Ein gutes Shooting bei Hitze beginnt nicht beim ersten Klick. Daher Es beginnt am Vortag. Dennoch Wer bei 33 Grad erst am Set entscheidet, wo Schatten ist, wo Wasser ist, wo Pause ist und wo das Model sitzen kann, hat das Set schon verloren.

1. Gleichzeitig Shootingzeiten: Morgen, Abend, Nacht – oder gar nicht

Danach Die Mittagssonne ist für Menschen und Bilder meistens die schlechteste Chefin. Zunächst Hart, gnadenlos, alles wird flach, alles glänzt, jede Stirn wird zur Diskokugel. Schließlich Natürlich kann harte Sonne interessant sein. Zum Beispiel Aber das muss eine bewusste Entscheidung sein, kein Unfall mit Sonnenbrand.

Inzwischen Für normale Portraits, Fashion, Beauty, Fine Art und entspannte Modelarbeit sind diese Zeitfenster meist deutlich besser:

  • Außerdem Früher Morgen: kühler, weicher, ruhiger, weniger Publikum, bessere Konzentration.
  • Deshalb Später Nachmittag bis Golden Hour: wärmeres Licht, weniger brutale UV-Belastung, bessere Haut, bessere Stimmung.
  • Allerdings Blaue Stunde und Nacht: perfekt für Neon, Wasser, nasse Straßen, Blitz, Filmlook, Cyberpunk, After-Summer-Drama.

Zudem Mittagssonne nur dann, wenn sie wirklich Teil des Konzepts ist: harte Schatten, leere Stadt, Beton, Flimmern, Überbelichtung, Editorial-Look. Daher Aber dann bitte kurz, kontrolliert und mit klaren Pausen.

2. Dennoch Location: Schatten ist kein Luxus, Schatten ist Infrastruktur

Gleichzeitig Eine Location ohne Schatten ist bei Hitzewelle keine Location. Danach Sie ist eine Pfanne. Zunächst Und niemand macht gute Portraits in einer Pfanne, außer vielleicht Kartoffelpuffer.

Schließlich Gute Hitze-Locations haben:

  • echten Schatten, nicht nur ein trauriges dünnes Bäumchen mit Burnout;
  • Zum Beispiel Wasser in der Nähe oder zumindest einfache Nachfüllmöglichkeit;
  • eine kühle Ausweichzone: Auto mit Klima, Café, Atelier, Stiegenhaus, Arkade, Tiefgarage;
  • kurze Wege, weil 800 Meter Fußmarsch mit Tasche, Stativ und Make-up-Koffer bei 34 Grad kein Abenteuer ist, sondern schlechte Planung;
  • einen Platz, wo Model und Team sitzen können, ohne auf heißem Stein langsam zu garen.

3. Inzwischen Setplan: kurze Blöcke, echte Pausen

Außerdem Bei Hitze funktionieren lange “wir schauen mal”-Shootings schlecht. Deshalb Besser ist ein rhythmischer Plan. Zum Beispiel: 15 bis 20 Minuten arbeiten, 10 Minuten Pause. Allerdings Bei direkter Sonne noch kürzer. Zudem Nicht erst Pause machen, wenn jemand schon aussieht wie ein verlorenes Croissant.

Daher Der beste Hitzetrick ist nicht irgendein Spezialgadget. Dennoch Der beste Hitzetrick ist Disziplin. Gleichzeitig Vorher Moodboard klären. Danach Posen vorbesprechen. Zunächst Outfits logisch sortieren. Schließlich Licht testen, bevor das Model im Look steht. Zum Beispiel Keine sinnlosen Umbauten in der prallen Sonne. Inzwischen Keine Materialschlacht, wenn ein Reflektor und ein Schattenplatz reichen.

Außerdem Für Fotografen: Die Kamera ist robust, aber nicht unsterblich

Deshalb Viele Kameras halten einiges aus. Allerdings Trotzdem: Die meisten Kamerahandbücher nennen Betriebsbereiche, und bei modernen Foto- und Videokameras liegt dieser Bereich häufig ungefähr bei 0 bis 40 Grad. Zudem Das heißt nicht, dass die Kamera bei 41 Grad sofort explodiert und “Servus” sagt. Daher Aber es heißt: Ab da wird es technischer Graubereich. Dennoch Besonders bei Video, hoher Auflösung, langen Takes, direkter Sonne und schwarzen Kameragehäusen.

Gleichzeitig Canon weist bei Shootings in heißen Bedingungen darauf hin, dass direkte Sonne nicht nur Menschen dehydrieren, sondern auch Gear überhitzen kann. Danach Sony schreibt in seinen Hinweisen zur Alpha 1 ebenfalls, dass bei hoher Umgebungstemperatur die Kameratemperatur schnell steigen kann und Videoaufnahmen im Extremfall stoppen können, bis Kamera und Akku wieder kühler sind.

Zunächst Kameratasche: Schattenbox statt Backofen

  • Schließlich Kamera nicht in der prallen Sonne liegen lassen. Zum Beispiel Auch nicht “nur kurz”. Inzwischen Dieses “nur kurz” ist bei Hitze die Lieblingslüge des Menschen.
  • Außerdem Kamera im Schatten, in der Tasche oder unter einem hellen Tuch parken. Deshalb Dunkle Technik wird in direkter Sonne schneller heiß.
  • Allerdings Niemals im heißen Auto lagern. Zudem Ein Auto wird bei Sonne schnell zum Ofen. Daher Für Mensch, Tier und Technik: schlechte Idee.
  • Dennoch Akkus und Speicherkarten nicht offen auf Stein, Metall oder Armaturenbrett legen.
  • Gleichzeitig Bei Video: Kamera zwischendurch ausschalten, Display einklappen, unnötiges Live-View, WLAN, Dauer-Review und Dauer-AF reduzieren, wenn es nicht gebraucht wird.

Danach Kondenswasser: Der heimliche kleine Kameramörder

Zunächst Hitze draußen, Klimaanlage drinnen – und schon beschlägt alles. Schließlich Das ist nicht nur nervig, sondern kann Technik belasten. Zum Beispiel Der Wechsel zwischen klimatisiertem Raum und heiß-feuchter Außenluft sollte langsam passieren. Inzwischen Kamera nicht sofort aus der eiskalten Tasche reißen und einschalten wie ein Actionheld. Außerdem Gib ihr ein paar Minuten. Daher Lass sie in der Tasche akklimatisieren. Dennoch Silica-Gel-Beutel in der Fototasche sind keine Deko, sondern sinnvoll.

Gleichzeitig Wenn etwas sichtbar beschlägt: ausmachen, Akku raus, Speicherkarte raus, nicht panisch wischen, trocknen lassen. Danach Geduld ist hier billiger als Reparatur.

Zunächst Belichtung bei Sommerlicht: RAW ist dein Airbag

Schließlich Sommerlicht frisst Highlights. Zum Beispiel Weiße Kleider, glänzende Haut, helle Fassaden, Wasserflächen – alles schreit: “Ich brenne aus!” Darum: RAW fotografieren, Histogramm anschauen, Highlights schützen. Inzwischen Lieber minimal unterbelichten und später sauber ziehen, als ausgefressene Stirnen retten wollen. Außerdem Ausgefressen bleibt ausgefressen. Deshalb Auch mit KI, Gebet oder Kaffee.

Allerdings Polfilter kann bei Wasser, Himmel und glänzenden Flächen helfen, aber bitte bewusst einsetzen. Zudem Zu viel Polfilter macht Himmel schnell unnatürlich und Haut manchmal seltsam. Daher ND-Filter sind Gold wert, wenn man offenblendig arbeiten will, ohne bei 1/8000 Sekunde am Limit zu hängen.

Dennoch Für Models: Schönheit ist kein Grund, sich grillen zu lassen

Gleichzeitig Models sind keine Requisiten. Danach Models sind Menschen. Zunächst Klingt selbstverständlich, muss aber bei manchen Sommer-Shootings offenbar noch auf ein Schild gedruckt werden.

Schließlich Bei Hitze wird Modelarbeit körperlich anstrengender: Make-up läuft, Haare kleben, Outfits werden zur Sauna, Schuhe werden unangenehm, Posing kostet mehr Kraft. Zum Beispiel Wer als Fotograf glaubt, das Model müsse bei 34 Grad “nur schön dastehen”, hat Modelarbeit nicht verstanden.

Inzwischen Model-Tipps, die wirklich helfen

  • Außerdem Vor dem Shooting genug trinken, aber nicht erst fünf Minuten vorher einen Liter in sich hineinschütten.
  • Deshalb Leichte Snacks mitnehmen: Banane, Obst, Nüsse, kleine Salzcracker, nichts Schweres. Allerdings Der Körper braucht nicht Schnitzelpanik.
  • Zudem Zwischen den Sets Schatten suchen und nicht im Outfit in der Sonne herumstehen.
  • Daher Wechselkleidung einpacken. Dennoch Niemand will nach zwei Stunden in nasser Stofftragödie heimfahren.
  • Gleichzeitig Sonnenschutz früh genug auftragen und bei längeren Shootings nachlegen – vor allem an Schultern, Nacken, Nase, Ohren, Dekolleté.
  • Danach Wenn ein Outfit extrem heiß ist – Lack, Latex, Leder, schwere Roben, dunkle Stoffe – dann kurz einsetzen, nicht ewig.

Zunächst Pose anders denken

Schließlich Bei Hitze sind ruhige Posen oft stärker als dauerndes Herumspringen. Zum Beispiel Langsame Bewegungen, klare Körperspannung, Schattenlinien, Hand vor Gesicht, Tuch, Hut, Wasser, Ventilator, nasse Haare, verschwitzte Haut als Stilmittel. Inzwischen Nicht alles wegretuschieren. Außerdem Manchmal ist genau diese echte körperliche Reaktion das Bild.

Deshalb Für Visagistinnen und Hair-Stylisten: Sommer-Make-up ist Kriegsbemalung mit Hygienekonzept

Allerdings Hitze ist der Stresstest für jedes Make-up. Zudem Was im Studio zehn Stunden hält, kann draußen nach 18 Minuten aussehen wie ein expressionistisches Experiment. Daher Nicht schlimm, wenn man es einplant. Dennoch Sehr schlimm, wenn man so tut, als würde Foundation bei 35 Grad demokratisch bleiben.

Gleichzeitig Was am Set funktioniert

  • Danach Weniger Produkt, dafür gezielter. Zunächst Dicke Schichten schwimmen schneller.
  • Schließlich Primer, Fixing Spray, Puder und Blotting Paper griffbereit halten.
  • Zum Beispiel Make-up-Looks so planen, dass leichter Glow nicht wie Fehler aussieht.
  • Inzwischen Hygiene ernst nehmen: Pinsel, Schwämme, Hände, Produktentnahme. Außerdem Hitze und Schweiß sind keine Freunde der Sauberkeit.
  • Deshalb Haare lieber hitzetauglich stylen: Sleek, Wetlook, Tücher, starke Formen, Zöpfe, bewusstes Chaos statt “Hollywood-Welle im Backofen”.

Allerdings Der beste Look bei Hitze? Zudem Einer, der Hitze nicht verleugnet

Daher Man kann natürlich versuchen, Sommerhitze komplett wegzuretuschieren. Dennoch Dann hat man am Ende ein Bild, das aussieht wie ein Mensch aus Plastik in einem Werbeprospekt für Klimaanlagen. Gleichzeitig Oder man macht es klüger: Haut darf leben. Danach Glanz darf kontrolliert sein. Zunächst Schweiß darf Stil sein. Schließlich Der Unterschied zwischen “kaputt” und “editorial” ist Planung.

Zum Beispiel Für Bildbearbeiter: Der Sommer hört nicht beim Shooting auf

Inzwischen Auch am Rechner ist Hitze ein Thema. Außerdem Wer in einem Dachzimmer bei 31 Grad RAW-Dateien durchjagt, während der Rechner klingt wie ein startendes Flugzeug, merkt schnell: Bildbearbeitung ist auch Körperarbeit. Deshalb Nur sitzend. Allerdings Und mit schlechterer Haltung.

Zudem Studio- und Rechner-Tipps

  • Daher Morgens oder abends retuschieren, wenn Raum und Kopf kühler sind.
  • Dennoch Fenster tagsüber abdunkeln, früh und spät lüften. Gleichzeitig Klingt banal, wirkt aber.
  • Danach Rechner nicht in die pralle Sonne stellen. Zunächst Monitore auch nicht. Schließlich Farbkorrektur mit Spiegelung im Display ist keine Kunst, das ist Selbstsabotage.
  • Zum Beispiel Bei großen Exports, KI-Renderings, Stapelverarbeitung: Raum belüften, Pausen machen, Dateien sichern. Inzwischen Hitze plus instabiles System plus nicht gespeicherte PSD ist die heilige Dreifaltigkeit des Ärgers.
  • Außerdem Backups vor Gewittern kontrollieren. Deshalb Sommerhitze und Gewitter gehören gern zusammen. Allerdings Externe Platten nicht am Fensterbrett rösten.

Zudem Retusche: Lass den Sommer im Bild

Daher Der größte Fehler bei Hitze-Fotos ist oft nicht die Aufnahme. Dennoch Es ist die spätere Sterilisierung. Gleichzeitig Alles wird glatt gemacht, jede Pore weg, jeder Glanz raus, jede Spur von Temperatur getötet. Danach Dann bleibt ein Bild übrig, das technisch sauber ist, aber keine Temperatur mehr hat.

Zunächst Besser: Hitze sichtbar lassen. Schließlich Warme Hauttöne kontrollieren, nicht vernichten. Zum Beispiel Highlights zähmen, nicht totprügeln. Inzwischen Körnung, leichter Dunst, Lichtflimmern, harte Schatten – das kann alles funktionieren, wenn es Absicht ist.

Außerdem Fotografieren bei Hitze: Bildideen für die Hitzewelle

Deshalb Jetzt wird es interessant. Allerdings Denn ja: Hitze nervt. Zudem Aber sie kann fantastische Bildideen liefern.

1. Daher Die leere Stadt bei 34 Grad

Dennoch Straßen wirken bei Hitze anders. Gleichzeitig Menschen verschwinden, Asphalt flimmert, Schaufenster spiegeln, Beton wird weiß. Danach Ein Model allein in einer fast leeren Stadt – Sonnenbrille, weißes Hemd, Schattenkante, kein Drama, nur diese stille Sommer-Apokalypse. Zunächst Sehr stark.

2. Schließlich Wasser als Hauptdarsteller

Zum Beispiel Nicht gleich Freibad-Kitsch. Inzwischen Denk eher an Wasser aus einer Flasche, nasse Haare, Sprühnebel, Gartenschlauch, Brunnenrand, nasse Hände, Make-up, das trotzdem hält. Außerdem Wasser ist bei Hitze nicht nur Requisite. Deshalb Es ist Erleichterung im Bild.

3. Allerdings Harte Schatten, grafische Formen

Zudem Mittagssonne kann hässlich sein. Daher Oder brutal gut. Dennoch Wenn du sie grafisch nutzt: Hauskanten, Jalousien, Treppen, Beton, Markisen, harte Schatten über Gesicht und Körper. Gleichzeitig Nicht weichspülen. Danach Hart denken.

4. Zunächst Nacht nach der Hitze

Schließlich Wenn die Stadt langsam ausatmet: Neon, verschwitzte Haut, offenes Fenster, Ventilator, Eiswürfel im Glas, müde Augen, Taxi-Licht, Parkplatz, Tankstelle. Zum Beispiel Das ist oft spannender als der tausendste Golden-Hour-Kuschelbrei.

5. Inzwischen Studio als Klimabunker

Außerdem Man muss nicht immer raus. Deshalb Ein abgedunkeltes Studio, Ventilator, kaltes Licht, Model mit Wetlook, Schatten, ein alter Röhrenfernseher, Eiswürfel, nasses Shirt, minimaler Hintergrund. Allerdings Der Sommer muss nicht draußen fotografiert werden. Zudem Man kann ihn auch ins Studio sperren.

Daher Die Set-Checkliste: Bitte ausdrucken, bevor alle schmelzen

ThemaWas konkret tun?
WasserDennoch Mehr einplanen als “wird schon”. Gleichzeitig Für Team und Model sichtbar hinstellen.
SchattenDanach Fixe Schattenzone definieren, nicht spontan suchen.
PausenZunächst Kurze Blöcke, echte Pausen, keine Heldengeschichten.
SonnenschutzSchließlich Kappe, Hut, Tuch, Sonnencreme, Sonnenbrille, Nackenschutz.
KühlungZum Beispiel Kühltasche, Kühlpacks sauber verpackt, feuchte Tücher, kleiner Ventilator.
GearInzwischen Kamera nicht in Sonne/Auto lassen, Akkus und Karten kühl lagern.
Make-upAußerdem Blotting Paper, Puder, Fixing Spray, Hygiene, Spiegel im Schatten.
NotfallDeshalb Adresse der Location kennen, Telefon geladen, Notruf 144 im Kopf.

Allerdings Recht und Verantwortung: Wenn es ein Auftrag ist, wird es ernst

Zudem Sobald ein Shooting nicht mehr nur “wir zwei machen am Abend ein paar Bilder” ist, sondern Team, Auftrag, Assistenz, Outdoor-Job oder bezahlte Arbeit ins Spiel kommen, ist Hitzeschutz nicht mehr nur Nettigkeit. Daher In Österreich gilt seit 1. Dennoch Jänner 2026 die Hitzeschutzverordnung für Arbeiten im Freien, wenn Arbeitnehmer:innen Hitze oder natürlicher UV-Strahlung ausgesetzt sind oder sein können. Gleichzeitig Bei Hitzewarnung der GeoSphere Austria ab Stufe 2 müssen Schutzmaßnahmen umgesetzt werden. Danach Das betrifft nicht jedes freie Kreativprojekt automatisch gleich, aber die Richtung ist klar: Schatten, Wasser, Arbeitszeitverlagerung, Pausen, Schutzkleidung und Notfallplan sind keine Luxusideen. Zunächst Das ist seriöses Arbeiten.

Schließlich Heißt für die kreative Praxis: Wenn du ein Team organisierst, organisiere nicht nur Kamera und Moodboard. Zum Beispiel Organisiere auch Hitzeschutz. Inzwischen Sonst bist du nicht künstlerisch wild, sondern organisatorisch nackt.

Außerdem Mini-Hitzeschutzplan für kreative Shootings

  1. Deshalb Wetter und UV-Index am Vortag und am Shootingtag prüfen.
  2. Shootingzeit möglichst in Morgen, Abend oder Schatten legen.
  3. Eine kühle Pausenzone festlegen.
  4. Wasser sichtbar bereitstellen, nicht im Kofferraum vergessen.
  5. Looks nach Belastung sortieren: leichte Looks zuerst, schwere/heiße Looks kurz und gezielt.
  6. Ein klares Abbruchsignal vereinbaren: Wenn jemand “Pause” sagt, ist Pause.
  7. Bei Schwindel, Übelkeit, Krämpfen, Verwirrtheit oder Kreislaufproblemen sofort abbrechen, kühlen, Schatten, Hilfe holen.
  8. Nach dem Shooting: Daten sichern, Mensch duschen lassen, Kamera langsam akklimatisieren. In dieser Reihenfolge, bitte nicht umgekehrt.

Was man bei Hitze besser lässt

  • Mehrere Stunden direkte Sonne ohne Schatten. Nein.
  • Schwere schwarze Outfits als Hauptlook um 13 Uhr. Nur wenn du einen Grillteller shootest.
  • Models barfuß auf heißem Asphalt. Schmerz ist kein Styling.
  • Kinder, Tiere oder empfindliche Personen lange in Hitze positionieren. Gar nicht erst diskutieren.
  • Kamera, Akkus, Laptop oder Festplatten im heißen Auto lagern.
  • Alkohol am Set als “Sommerstimmung”. Danach kommt selten bessere Kunst, meistens nur schlechtere Koordination.
  • “Nur noch schnell” als Planungskonzept.

Fazit: Gute Sommerbilder brauchen weniger Heldentum und mehr Hirn

Die Hitzewelle ist da. Man kann jetzt natürlich grantig im Schatten sitzen und den Sommer verfluchen. Auch legitim. Oder man nimmt die Hitze als Material: hartes Licht, Schweiß, Wasser, leere Straßen, flirrende Luft, müde Stadt, nasse Haare, Nachtlicht, echte Haut.

Aber bitte mit Plan. Mit Wasser, Schatten und Respekt vor Körpern und Technik. Und mit dem Wissen, dass kein Foto besser wird, nur weil sich alle dabei ruinieren.

Fotografie ist Licht. Ja. Aber nicht jedes Licht ist freundlich. Manchmal ist Licht ein brüllender gelber Vorschlaghammer. Dann musst du nicht stärker sein als die Sonne. Du musst nur klüger sein.

Und genau daraus entstehen oft die besten Bilder: nicht aus Heldentum, sondern aus kluger Kontrolle. Aus Timing, Blick und diesem kleinen Moment, wo alle schwitzen, aber das Bild plötzlich sitzt.

Kurzfassung für ganz Eilige

  • Morgens, abends oder nachts shooten – Mittag nur bewusst und kurz.
  • Schatten, Wasser, Pausen und Notfallplan vorher klären.
  • Kamera nicht in Sonne oder heißem Auto lagern.
  • RAW fotografieren, Highlights schützen, harte Sonne bewusst gestalten.
  • Models nicht verheizen. Outfits und Posen hitzetauglich planen.
  • Make-up leichter, smarter, kontrollierbarer aufbauen.
  • Bildbearbeitung nicht steril machen: Hitze darf sichtbar bleiben.
  • Wenn der Körper Warnzeichen sendet: abbrechen. Sofort.

Quellen und geprüfte Links

Geprüft und verwendet am 16. Juni 2026. Keine medizinische Beratung, sondern journalistisch-praktische Einordnung für kreative Arbeit bei Hitze.

•  ORF Wetter – Prognose für Österreich, 16.06.2026 – Aktueller Wetter-Aufhänger mit Höchstwerten bis 35/36 Grad.

•  GeoSphere Austria – Mai 2026 mit ungewöhnlich vielen Hitzetagen – Einordnung früher Hitzetage und trockener Witterung.

•  Gesundheit.gv.at – Umgang mit Hitze – Gesundheitstipps: Sonne meiden, trinken, Räume kühl halten.

•  Sozialministerium – Hitzetelefon 0800 880 800 – Kostenlose Beratung und Basismaßnahmen bei Hitzewellen.

•  Arbeitsinspektion – Arbeiten bei Hitze im Freien – Hitzeschutzplan und Maßnahmen ab GeoSphere-Warnstufe 2.

•  Sozialministerium – Hitzeschutzverordnung 2026 – Rechtlicher Rahmen seit 1. Jänner 2026.

•  AUVA – Hitzeschutzverordnung: Beratung bei Umsetzung – Evaluierung und Schutzmaßnahmen bei Hitze/UV.

•  Canon – Shooting in hot or sandy conditions – Herstellerhinweise zu Sonne, Überhitzung, RAW und Gear-Schutz.

•  Sony Help Guide ILCE-1 – Precautions – Hinweise zu hohen Temperaturen, Bildqualität und Abschaltung.

Hinweis: Dieser Beitrag ist als Blogentwurf formuliert. Bei bezahlten Produktionen, Beschäftigten, Minderjährigen, gesundheitlich gefährdeten Personen oder extremen Temperaturen bitte zusätzlich rechtliche, medizinische und organisatorische Verantwortung sauber prüfen.

Nach dem Shooting helfen dir meine Retusche-Tipps, Haut und Licht kontrolliert zu bearbeiten. Mehr zum kreativen Arbeiten an eigenen Bildern gibt es im Coaching bei BROWNZ in Linz.

Menü & Archiv