Tag Archive: KI als Werkzeug


Ich gegen die KI


Warum ich KI nicht schlagen, sondern sinnvoll einsetzen will

Ein persönlicher Fachbeitrag über faire Vergleiche, kreative Arbeit und neue Werkzeuge

Auf Instagram sehe ich immer wieder dasselbe Muster: Ein Mensch tritt gegen „die KI“ an. Die KI liefert nach einem kurzen Briefing einen Erstversuch, der Mensch zeigt nach mehreren Überarbeitungen sein Endergebnis – und erklärt sich zum Sieger. Unterhaltsam kann das sein. Ein fairer Vergleich ist es meistens nicht.

1. Ich gegen die KI: Was am Duell nicht stimmt

Ich nenne dieses Muster hier „Ich gegen die KI“. Einen einheitlichen Instagram-Trend mit klarer Herkunft konnte ich bei der Recherche nicht belegen. Es ist meine Beobachtung eines wiederkehrenden Formats. Den Begriff „Mensch gegen KI“ gibt es auch außerhalb von Instagram seit Jahren in Medien, Forschung und Unterhaltung.

Im Video läuft es meist so: Die KI bekommt eine Aufgabe, liefert rasch ein Ergebnis und ist damit fertig. Der Mensch denkt nach, probiert Varianten, verwirft, korrigiert und zeigt am Ende seine beste Fassung. Dass dieses Ergebnis besser sein kann, überrascht mich nicht. Verglichen werden ein Erstversuch und ein ausgearbeiteter Prozess.

Dazu fehlen oft die entscheidenden Angaben: Welche KI wurde verwendet? Welches Modell und welche Version? Wie lautete das vollständige Briefing? Gab es Referenzen, Einstellungen oder mehrere Versuche? Wie viel Zeit bekamen beide Seiten? Nach welchen Kriterien wurde bewertet? Ohne diese Informationen ist das kein nachvollziehbarer Test, sondern eine Inszenierung.

Das muss nicht böse gemeint sein. Über die Motive anderer möchte ich nicht spekulieren. Mir geht nur die Schlussfolgerung zu weit: Ein schwacher Versuch mit einem nicht näher genannten System beweist nicht, dass ein Mensch „die KI“ geschlagen hat. Er beweist nur, dass dieser Versuch schwach war.

Ein schwacher Erstversuch ist kein Beweis gegen KI. Er ist ein schwacher Erstversuch.

2. Ein Prompt ist kein Zauberspruch

Ein brauchbares Ergebnis beginnt mit einer brauchbaren Aufgabe. Zielgruppe, Zweck, Format, gewünschte Wirkung, Grenzen und Referenzen müssen klar sein. Das gilt für Menschen genauso wie für KI-Systeme.

Ein kurzer Prompt ist nicht automatisch schlecht. Midjourney empfiehlt für sein System sogar kurze, klare Formulierungen. Die eigene Dokumentation sagt aber ebenso deutlich: Weniger Details bedeuten mehr Variation und weniger Kontrolle. Wenn bestimmte Elemente wichtig sind, müssen sie genannt oder über Referenzen und Parameter gesteuert werden.

Wer Wunder erwartet, muss mehr tun als einmal auf „Generieren“ zu klicken. Man muss Ergebnisse prüfen, Varianten testen, Fehler erkennen, das passende Werkzeug wählen und weiterarbeiten. Das ist beim Fotografieren nicht anders: Eine Kamera im Automatikmodus macht mich nicht zum Starfotografen. Sie gibt mir zunächst eine Aufnahme. Was daraus wird, hängt von Wissen, Blick und Arbeit ab.

Und „die KI“ gibt es ohnehin nicht. Text-, Bild-, Video- und Audiosysteme haben unterschiedliche Modelle, Versionen und Stärken. Wer ein einzelnes Ergebnis zeigt, bewertet genau diesen Einsatz dieses Systems. Nicht die gesamte Technologie.

3. Was die Forschung tatsächlich zeigt

Die Forschung liefert weder einen Freispruch für KI noch eine Siegerurkunde für den Menschen. Sie zeigt: KI-Unterstützung kann helfen, sie kann aber auch schaden. Entscheidend sind Aufgabe, Modell und menschliche Kontrolle.

Bei Noy und Zhang bearbeiteten 453 Hochschulabsolventen berufstypische Schreibaufgaben. Mit ChatGPT sank die durchschnittliche Bearbeitungszeit um 40 Prozent; die bewertete Qualität stieg um 18 Prozent. Das gilt für diese Aufgaben und diesen Versuchsaufbau – nicht automatisch für jeden Text.

Dell’Acqua und Kollegen untersuchten 758 Beraterinnen und Berater von Boston Consulting Group. Bei 18 Aufgaben innerhalb der damaligen Leistungsgrenze von GPT-4 erledigten Teilnehmer mit KI 12,2 Prozent mehr Teilaufgaben und arbeiteten 25,1 Prozent schneller; auch die Qualität stieg. Bei einer bewusst außerhalb dieser Grenze gewählten Aufgabe waren KI-Nutzer dagegen 19 Prozentpunkte seltener korrekt.

Doshi und Hauser ließen 293 Personen jeweils eine kurze Geschichte mit acht Sätzen schreiben. Der Zugriff auf KI-Ideen verbesserte im Durchschnitt Bewertungen wie Neuheit und Nützlichkeit, besonders bei weniger kreativen Teilnehmern. Gleichzeitig wurden die KI-unterstützten Geschichten einander ähnlicher. Auch hier gilt: Untersucht wurden kurze Geschichten, nicht Grafikdesign, Fotografie oder Kunst allgemein.

Die klare Aussage ist daher nicht „KI gewinnt“ oder „Mensch gewinnt“. KI kann Tempo, Menge oder Qualität erhöhen. Sie kann ebenso falsche Sicherheit und Gleichförmigkeit erzeugen. Deshalb braucht sie Erfahrung, Auswahl und Kontrolle.

4. Wie ich KI tatsächlich nutze

Ich arbeite seit den frühen Midjourney-Tagen mit generativer KI – aus Neugier und aus beruflichem Interesse. Als Medienkünstler will ich wissen, was ein neues Werkzeug kann, wo es scheitert und wie ich es für meine Arbeiten und Aufträge sinnvoll einsetzen kann.

Der größte Vorteil ist für mich die Zahl der Möglichkeiten. Ich kann Ideen schneller sichtbar machen, Richtungen vergleichen und Varianten testen. Das spart nicht automatisch Arbeit. Es verlagert Arbeit in Auswahl, Beurteilung, Bearbeitung und Qualitätskontrolle.

Mein Ablauf ist einfach:

  • Ich kläre Idee, Zweck, Zielgruppe und gewünschte Wirkung.
  • Ich wähle das System passend zur Aufgabe.
  • Ich teste Varianten und verwerfe den Großteil.
  • Ich bearbeite, kombiniere und korrigiere.
  • Ich prüfe Fakten, Rechte, technische Qualität und Kundentauglichkeit.
  • Ich entscheide und übernehme die Verantwortung für das Endergebnis.

Das Werkzeug führt kein Kundengespräch, trifft keine verantwortliche Endentscheidung und unterschreibt keine Rechnung. Das mache ich. Genau darin liegt die professionelle Leistung.

5. Kritik ja. KI-Bashing nein.

An KI gibt es genug zu kritisieren: Trainingsdaten, Urheberrecht, Einwilligung, Energiebedarf, Fehler, Verzerrungen, Arbeitsplatzdruck und die Flut austauschbarer Inhalte. Diese Fragen gehören offen diskutiert.

Was ich nicht brauche, ist pauschaler Hate. Den kenne ich beruflich schon lange. Als ich in den 1980er-Jahren mit Computergrafik begann, hieß es ebenfalls: „Das ist doch keine Kunst.“ Der Computer wurde als Abkürzung oder Schummelei gesehen. Heute ist die Computergrafik selbstverständlich; der alte Vorwurf hat nur ein neues Werkzeug gefunden.

Ich habe weitergearbeitet, gelernt und neue Methoden ausprobiert. Das mache ich heute wieder. Nicht weil jede neue Technik automatisch gut ist, sondern weil ich sie erst beurteilen kann, wenn ich ernsthaft damit arbeite.

Man darf KI ablehnen und ohne KI hervorragende Arbeit machen. Die eigene Arbeit wird nur nicht wertvoller, weil daneben ein schwacher KI-Versuch liegt. Entscheidend ist das Ergebnis – und wie verantwortungsvoll es entstanden ist.

Das „Das ist doch keine Kunst“ bekommt regelmäßig ein Software-Update.

6. Was der EU AI Act dazu sagt

Die Transparenzpflichten aus Artikel 50 des EU AI Act gelten seit 2. August 2026. Für Blogtexte gibt es keine Pauschalregel, nach der jede KI-Unterstützung zwingend gleich gekennzeichnet werden muss.

Kennzeichnungspflichten betreffen unter anderem KI-generierte oder manipulierte Texte, die die Öffentlichkeit über Angelegenheiten von öffentlichem Interesse informieren sollen. Nach den Leitlinien der EU-Kommission müssen solche Texte nicht gekennzeichnet werden, wenn sie inhaltlich von Menschen geprüft oder redaktionell kontrolliert wurden und eine Person oder Organisation die redaktionelle Verantwortung trägt. Reine Rechtschreib- oder Grammatikkorrekturen reichen dafür nicht.

Dieser Beitrag wurde von mir inhaltlich vorgegeben, redaktionell bearbeitet, auf Quellen geprüft und freigegeben. Den KI-Hinweis am Ende setze ich trotzdem. Nicht als Alarmtafel, sondern als klare Information darüber, welches Werkzeug beteiligt war und wer verantwortlich ist.

Ob ein konkreter Inhalt kennzeichnungspflichtig ist, hängt vom Einzelfall ab. Für Deepfakes sowie bestimmte Bild-, Audio- und Videoinhalte gelten eigene Regeln. Dieser Absatz ist eine sachliche Einordnung, keine Rechtsberatung.

Faktencheck in Kürze

  • Für einen einheitlichen Instagram-Trend „Ich gegen die KI“ mit belegtem Ursprung gibt es keinen belastbaren Nachweis.
  • Die drei genannten Studien zeigen Vorteile bei passenden Aufgaben, aber auch Grenzen und Risiken. Keine davon beweist eine allgemeine Überlegenheit von Mensch oder KI.
  • Artikel 50 gilt seit 2. August 2026. Menschliche Inhaltsprüfung, redaktionelle Kontrolle und Verantwortung sind bei bestimmten Texten rechtlich relevant.

7. Ich gegen die KI: mein Fazit

Wer sich nach einem KI-Duell zum Sieger erklären möchte, kann das tun. Die KI wird es verkraften. Über kreative Arbeit lernen wir dabei wenig.

Mich interessiert, wie ich Erfahrung, Blick und Verantwortung mit neuen Werkzeugen verbinde. Für meine Kunst, für Aufträge, für Kunden – und selbstverständlich auch, um mit meiner Arbeit Geld zu verdienen.

Ich muss KI nicht schlagen. Ich muss wissen, wann sie hilft, wann sie in die Irre führt und wann ich sie besser ausgeschaltet lasse. Das ist weniger spektakulär als ein Duell im Hochformat. Dafür ist es ehrliche Arbeit.

Nicht ich gegen die KI. Ich mit Werkzeug, Erfahrung und Verantwortung.

Ein konkretes Beispiel für solche Korrekturschleifen findest du in meinem Praxistest mit ChatGPT-Plakaten. Den Einsatz von KI an eigenen Bildern vertiefen wir auch beim Photoshop- und KI-Coaching.

Quellen und weiterführende Links

Alle Links und Zahlen wurden am 15. August 2026 erneut geprüft. Die Studien gelten für konkrete Aufgaben, Modelle und Versuchsanordnungen; sie sind keine allgemeine Qualitätsgarantie.

Noy & Zhang: Experimental evidence on the productivity effects of generative artificial intelligence — https://doi.org/10.1126/science.adh2586
Peer-reviewte Studie in Science zu professionellen Schreibaufgaben: 453 Teilnehmer, weniger Bearbeitungszeit und höhere bewertete Qualität mit ChatGPT.

Dell’Acqua et al.: Navigating the Jagged Technological Frontier — https://doi.org/10.1287/orsc.2025.21838
Peer-reviewte Feldstudie in Organization Science mit 758 Wissensarbeitern zu Nutzen und Risiken von KI innerhalb und außerhalb ihrer Leistungsgrenze.

Doshi & Hauser: Generative AI enhances individual creativity but reduces the collective diversity of novel content — https://doi.org/10.1126/sciadv.adn5290
Peer-reviewte Studie in Science Advances zu KI-Ideen beim Schreiben kurzer Geschichten: höhere Einzelbewertungen, aber ähnlichere Ergebnisse in der Gesamtheit.

Midjourney-Dokumentation: Prompt Basics — https://docs.midjourney.com/hc/en-us/articles/32023408776205-Prompt-Basics
Offizielle Erklärung zu kurzen, klaren Prompts sowie zum Verhältnis zwischen Detailgrad, Variation und Kontrolle.

Europäische Kommission: Transparency obligations under Article 50 of the AI Act — https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/faqs/transparency-obligations-under-article-50-ai-act
Aktuelle FAQ vom 24. Juli 2026 zu Kennzeichnung, menschlicher Prüfung, redaktioneller Kontrolle und Geltungsbeginn.

AI Act Service Desk: Artikel 50 — https://ai-act-service-desk.ec.europa.eu/en/ai-act/article-50
Offizieller Artikeltext und Überblick zu den Transparenzpflichten.

Transparenzhinweis

Bei Recherche, Struktur und sprachlicher Ausarbeitung dieses Artikels wurde generative KI unterstützend eingesetzt. Inhaltliche Position, Quellenprüfung, redaktionelle Bearbeitung und finale Freigabe liegen bei Brownz.


KI als Werkzeug für Kunst: Die kreative Entscheidung bleibt bei mir.

Warum ich generative KI nutze – ohne Kreativität, Urheberschaft und Verantwortung an die Maschine abzugeben

Ein persönlicher, faktengeprüfter Standpunkt
Stand: 27. Juli 2026

Meine Position in einem Satz: KI nimmt mir die Kreativität nicht ab. Sie zwingt mich nur noch deutlicher zu zeigen, wo meine Kreativität beginnt: bei Idee, Auswahl, Haltung, Bearbeitung und Verantwortung.

Ausgangspunkt für diesen Text war ein Instagram-Beitrag von @vivalunaar. Auf einer der Tafeln steht: „AI isn’t art. It’s a tool.“ Das trifft auch meine Haltung – allerdings nur, wenn man den Satz nicht als bequeme Ausrede benutzt, sondern als Beginn einer ernsthaften Diskussion. [1]

Denn die Frage „Wurde das mit KI gemacht?“ sagt für sich genommen erstaunlich wenig. Wichtiger ist: Gibt es eine Idee? Trifft das Ergebnis eine bewusste Aussage? Berührt es, erklärt es etwas, irritiert es, bleibt es im Kopf? Und vor allem: Wer hat die Entscheidungen getroffen und wer steht dafür ein?

KI als Werkzeug für Kunst – kein Ersatz für Künstler

Eine Kamera ist kein Fotograf. Ein Schnittprogramm ist kein Regisseur. Ein Pinsel ist kein Maler. Und ein generatives Modell ist kein Künstler. Werkzeuge erzeugen Möglichkeiten; Kunst entsteht durch Absicht, Auswahl und Formgebung. Das bedeutet nicht, dass jedes KI-Bild automatisch Kunst ist. Im Gegenteil: Ein schnell erzeugtes Bild kann schlicht Content sein – austauschbar, ohne Haltung und ohne erkennbaren Gedanken dahinter.

Ich würde deshalb auch nicht behaupten, KI sei „dafür gebaut worden“, Künstlerinnen und Künstler zu unterstützen und niemals zu ersetzen. Eine solche einheitliche Absicht gibt es nicht. Systeme werden von unterschiedlichen Unternehmen für unterschiedliche Geschäftsmodelle entwickelt. Manche Anwendungen erweitern kreative Möglichkeiten; andere werden sehr wohl mit dem Ziel eingesetzt, Personal- oder Produktionskosten zu senken. Die Technik ist ein Werkzeug. Wie dieses Werkzeug in Märkten eingesetzt wird, ist eine menschliche und politische Entscheidung.

Meine Zustimmung zum Ausgangspost ist deshalb keine Technikverehrung. Sie ist eine Erinnerung daran, die menschliche Leistung am richtigen Ort zu suchen: nicht in der blossen Existenz eines Outputs, sondern in der Richtung, die ihm gegeben wurde.

Mehr Geschwindigkeit ist real – aber nicht automatisch

Dass generative KI Arbeit beschleunigen kann, ist keine reine Marketingbehauptung. In einem Experiment mit 444 berufserfahrenen, akademisch ausgebildeten Personen erledigten Teilnehmende typische Schreibaufgaben mit ChatGPT im Durchschnitt rund 40 Prozent schneller; die Qualität der Ergebnisse wurde etwa 18 Prozent höher bewertet. Wichtig ist die Begrenzung: Untersucht wurden klar umrissene, mittlere berufliche Schreibaufgaben – nicht Kreativität als Ganzes. [2]

Auch eine Feldstudie mit mehr als 5.000 Support-Mitarbeitenden fand im Durchschnitt einen Produktivitätszuwachs von rund 14 Prozent. Besonders profitierten weniger erfahrene Kräfte. Das spricht dafür, dass KI vorhandenes Wissen schneller zugänglich machen und Routine entlasten kann. [3]

Aber die Gegenprobe ist genauso wichtig: In einer randomisierten Studie mit 16 sehr erfahrenen Open-Source-Entwicklern und 246 realen Aufgaben benötigten die Teilnehmenden mit frühen 2025er-KI-Werkzeugen 19 Prozent mehr Zeit. Bemerkenswert war, dass sie sich trotzdem schneller fühlten. Das Ergebnis ist nicht auf Design oder Kunst übertragbar, zeigt aber sehr klar: Ein Werkzeug kann den Arbeitsfluss auch stören, Kontrollaufwand erzeugen und falsches Tempo vortäuschen. [4]

Mein Fazit daraus ist einfach: KI ist kein automatischer Produktivitätsknopf. Sie hilft dort, wo Aufgabe, Werkzeug und Anwender zusammenpassen. Beim Ideensammeln, bei Varianten, beim Freistellen, beim Strukturieren oder bei ersten Visualisierungen kann sie Produktionsgrenzen senken. Bei komplexer Stilentwicklung, konsistenter Erzählung, Präzision oder sensiblen Details kann sie zusätzliche Schleifen verursachen. Die gesparte Zeit entsteht nicht durch das Wort „KI“, sondern durch einen gut geführten Prozess.

Was weiterhin menschlich bleibt

Jeder kann heute in wenigen Sekunden ein Bild generieren. Aber nicht jeder erzeugt etwas, das Menschen anhält, berührt oder erinnert. Darin hat der Instagram-Beitrag recht: Zugangsbarrieren sinken, während Geschmack, Urteilskraft und Erzählfähigkeit nicht automatisch mitgeliefert werden.

Komposition, Farbwelt, Rhythmus, Motiv, Perspektive, Ton und Aussage können durch ein Modell vorgeschlagen werden. Entscheidend ist aber, ob ein Mensch diese Elemente bewusst steuert, verwirft, kombiniert, weiterbearbeitet und in einen eigenen Zusammenhang stellt. Ein einzelner Prompt ist noch keine belastbare kreative Handschrift. Eine Serie von Entscheidungen, eine erkennbare Konzeption und substanzielle Nachbearbeitung können dagegen sehr wohl eine menschliche Leistung bilden.

Das passt auch zur Rechtslage, soweit man sie heute seriös zusammenfassen kann. In Oesterreich lautet der Grundsatz des Urheberrechts: „Urheber eines Werkes ist, wer es geschaffen hat.“ Eine Maschine ist keine Person und damit keine Urheberin. Wie viel menschliche Gestaltung bei einem konkreten KI-gestützten Werk für Schutz ausreicht, bleibt eine Einzelfallfrage. [5]

Aehnlich argumentiert das US Copyright Office – für die USA, also nicht als unmittelbar österreichisches Recht: Prompts allein genügen in der Regel nicht. Schutzfähig können aber menschlich bestimmte Ausdruckselemente, kreative Auswahl und Anordnung oder substanzielle Veränderungen sein. Gerade deshalb ist es sinnvoll, Entstehungsprozess, Auswahl und Bearbeitung zu dokumentieren. [6]

Die Einwände sind nicht technikfeindlich

Wer KI als Werkzeug verteidigt, sollte die berechtigten Einwände nicht kleinreden. Trainingsdaten können urheberrechtlich geschützte Inhalte enthalten. Kreative fürchten Einkommensverluste, Stilkopien und einen Markt, der immer mehr Bilder, Texte und Musik zu immer geringeren Preisen verlangt. Dazu kommen unklare Kennzeichnung, synthetische Desinformation und die Frage, wer profitiert, wenn die Arbeit vieler in ein kommerzielles Modell einfliesst.

Auch beim Arbeitsmarkt ist „KI ersetzt niemanden“ zu absolut. Die Internationale Arbeitsorganisation schätzt, dass weltweit etwa jede vierte Beschäftigung in einem Beruf liegt, der in irgendeinem Ausmass generativer KI ausgesetzt ist; in einkommensstarken Ländern ist der Anteil höher. Die ILO betont zugleich, dass Transformation wahrscheinlicher ist als die vollständige Ersetzung ganzer Berufe. Das ist weder Entwarnung noch Apokalypse: Aufgaben verschieben sich, manche Rollen gewinnen, andere geraten unter Druck, und die Verteilung der Produktivitätsgewinne ist eine Gestaltungsfrage. [7]

In der EU gelten seit August 2025 Pflichten für Anbieter allgemeiner KI-Modelle: Sie müssen unter anderem eine Strategie zur Einhaltung des EU-Urheberrechts vorsehen und eine ausreichend detaillierte Zusammenfassung der Trainingsinhalte veröffentlichen. Das löst nicht jeden Konflikt, schafft aber mehr Transparenz und macht deutlich, dass „Werkzeug“ nicht „regelfreier Raum“ bedeutet. [8]

Und auch die Infrastruktur ist nicht immateriell. Die Internationale Energieagentur erwartet, dass der weltweite Stromverbrauch von Rechenzentren bis 2030 auf rund 945 Terawattstunden steigt und sich damit gegenüber 2022 mehr als verdoppelt. Nicht jede Kilowattstunde ist „KI-Strom“, doch KI ist ein wesentlicher Wachstumstreiber. Wer KI verantwortungsvoll nutzt, sollte deshalb nicht jeden möglichen Entwurf erzeugen, nur weil es technisch billig erscheint. [9]

Meine Regeln für KI als Werkzeug für Kunst

Ich nutze KI gern – aber nicht gedankenlos. Für mich ergeben sich daraus einige klare Regeln:

  • Ich nenne KI-Unterstützung dort, wo sie für das Verständnis oder die Bewertung eines Werks relevant ist.
  • Ungeprüfte Fakten, Bilder oder Formulierungen übernehme ich nicht. Die Verantwortung bleibt bei mir.
  • Ich vermeide die gezielte Imitation lebender Künstlerinnen und Künstler, wenn keine Zustimmung vorliegt.
  • Bei wichtigen Arbeiten dokumentiere ich Idee, Auswahl, Bearbeitung und verwendete Werkzeuge.
  • Ich behandle Effizienz nicht automatisch als Einladung, Menschen aus dem Prozess zu streichen.
  • Entscheidend ist für mich nicht nur, ob etwas schneller geht, sondern ob das Ergebnis besser, ehrlicher und sinnvoller wird.

Nicht das Werkzeug verdient das letzte Wort

Ich glaube nicht, dass KI Kunst abschafft. Ich glaube aber auch nicht, dass die Technik von selbst eine faire kreative Zukunft hervorbringt. Beides wäre zu bequem. Werkzeuge verändern, was möglich ist, wer Zugang hat, wie schnell produziert wird und welchen Preis Märkte akzeptieren. Deshalb müssen wir ihre Regeln, Datenquellen und Geschäftsmodelle mitdiskutieren.

Trotzdem bleibt mein Ausgangspunkt positiv: KI kann Menschen helfen, Ideen sichtbar zu machen, die sonst an Zeit, Geld, Technik oder fehlenden Produktionsmitteln scheitern würden. Sie kann Routine verkleinern und den Raum für Konzeption vergrößern. Sie kann ein Skizzenbuch, ein Sparringspartner, ein Rohmaterial oder ein Teil einer größeren Produktion sein.

Aber Bedeutung entsteht nicht, weil ein Modell etwas ausgibt. Bedeutung entsteht, weil ein Mensch etwas damit meint. Genau dort beginnt für mich Kreativität – und genau dort endet die Ausrede, die Maschine sei für das Ergebnis verantwortlich.

Wie ich diese Haltung praktisch umsetze, siehst du in meinen künstlerischen Arbeiten auf BrownzArt.com. Deinen eigenen Umgang mit Photoshop und KI können wir im Personal Coaching in Linz gemeinsam entwickeln.

Faktencheck zum Ausgangspost

„KI ist ein Werkzeug, keine Kunst.“

Das ist eine begriffliche und normative Position, keine naturwissenschaftlich prüfbare Tatsache. Sie ist gut begründbar, solange zwischen System, Output und menschlich gestalteter Werkform unterschieden wird.

„KI wurde nicht geschaffen, um Kunstschaffende zu ersetzen.“

So pauschal nicht belegbar. Es gibt keinen einheitlichen Zweck aller KI-Systeme. In der Praxis werden sie sowohl zur Unterstützung als auch zur Automatisierung und Kostensenkung eingesetzt.

„KI macht Produktion schneller und billiger.“

Für klar abgegrenzte Aufgaben gut belegt, aber nicht universell. Studien zeigen deutliche Zugewinne bei bestimmten Schreib- und Supportaufgaben; andere reale Aufgaben wurden mit KI langsamer.

„KI nimmt repetitive Arbeit ab und schafft mehr Raum für Kreativität.“

Plausibel und in vielen Workflows beobachtbar, aber abhängig von Aufgabe, Werkzeugkompetenz, Kontrollaufwand und Organisationspraxis. Gesparte Zeit wird nicht automatisch zu kreativer Zeit.

„Der Mensch entscheidet Komposition, Farbe, Stimmung und Botschaft.“

Das trifft auf bewusst geführte, kuratierte und bearbeitete Prozesse zu. Bei einer nahezu unveränderten Einmal-Generierung kann der menschliche Anteil deutlich kleiner sein.

„KI ersetzt Kreativität nicht, sondern verstärkt sie.“

Als Leitbild überzeugend, als allgemeine Tatsachenbehauptung zu stark. KI kann kreative Fähigkeit erweitern, aber auch Standardisierung, Nachahmung und wirtschaftlichen Verdrängungsdruck verstärken.

Quellen und Linkprüfung

Alle nachstehenden Links wurden am 27. Juli 2026 auf Ziel, Titel und Erreichbarkeit geprüft. Fachverlage und einzelne Institutionen können automatisierte Vorschauen blockieren; die verlinkten DOI- und Originalseiten selbst sind gültige, auflösbare Quellen. Der Instagram-Beitrag war ohne Anmeldung einsehbar.

[1] Ausgangspost von @vivalunaar auf Instagram

[2] Noy & Zhang (Science, 2023): Experimental evidence on the productivity effects of generative artificial intelligence

[3] Brynjolfsson, Li & Raymond (NBER): Generative AI at Work

[4] METR (2025): Measuring the Impact of Early-2025 AI on Experienced Open-Source Developer Productivity

[5] Österreichisches Rechtsinformationssystem: Urheberrechtsgesetz Paragraph 10

[6] U.S. Copyright Office (2025): Copyright and Artificial Intelligence, Part 2 – Copyrightability

[7] International Labour Organization (2025): Generative AI and Jobs – Refined Global Index

[8] Europäische Kommission: General-Purpose AI Models in the AI Act – Questions & Answers

[9] International Energy Agency (2025): Energy and AI – Executive Summary

Redaktionelle Hinweise

Der Beitrag ist als persönlicher Meinungsartikel formuliert. Zahlen und Rechtsaussagen wurden auf den angegebenen Stand geprüft. Die urheberrechtliche Einordnung ersetzt keine Rechtsberatung; Schutzfähigkeit und Haftung hängen vom konkreten Werk, Prozess, Vertrag und anwendbaren Recht ab.


Wofür BROWNZ steht

Über Kunst, Bildwelten, Wissen und den ziemlich menschlichen Drang, aus Rohmaterial etwas Eigenes zu bauen

Peter „BROWNZ“ Braunschmid · Linz · Stand: 18. Juli 2026

BROWNZ ist keine Produktpalette und kein sauber erfundener Marketingname. BROWNZ ist das, was aus vier Jahrzehnten Bildarbeit geworden ist: physische Kunst, digitale Bildwelten, weitergegebenes Wissen und eine Haltung, die sich nie mit dem erstbesten Ergebnis zufriedengegeben hat.

BROWNZ ist kein Stil. BROWNZ ist eine Haltung.

Wenn mich jemand fragt, was ich eigentlich mache, wird die Antwort schnell länger als geplant. Ich bin Peter „BROWNZ“ Braunschmid aus Linz. Photoshop-Künstler, Fotodesigner, Synthograph, Trainer und Fachautor. Unter Brownz.Art verbinde ich Digital Art, Fotokunst, Pop Art und dunkle, surreale Bildwelten. Vor allem aber bin ich jemand, der Bilder nicht einfach hinnimmt, wie sie aus einer Kamera, einem Programm oder einer KI herausfallen. Ich will wissen, was noch darin steckt.

Diese Neugier begleitet mich seit den Achtzigern. Am Commodore 64 und später am Amiga gab es keine Creator Economy, keine Prompt-Marktplätze und keine Menschen, die nach drei generierten Bildern ihre Masterclass verkauften. Es gab Pixel, Geduld, Fehler und diese wunderbare Erkenntnis: Wenn man etwas Eigenes sehen will, muss man es selbst bauen.

Aus den frühen Pixeln wurden Spiele- und Szenegrafik, Film- und Multimediaarbeit, Photoshop-Composings, Fachartikel, Lernvideos, Workshops, Einzelcoachings und schließlich physische Kunstwerke. Heute lebt all das unter BROWNZ ART zusammen. „Digital Art since 1984“ steht auf meinem Blog; Coachings und Workshops gebe ich seit 1997. Die Werkzeuge haben sich seitdem ungefähr hundertmal verändert. Der Anspruch nicht: Ein Bild muss tragen. Es braucht eine Idee, eine Stimmung, eine Oberfläche und am Ende eine klare Entscheidung.

Der Mensch sitzt noch immer vor der Maschine.

Das muss man inzwischen tatsächlich dazusagen. Ich bin kein automatisches Bilderfließband und BROWNZ ART ist kein Prompt-Kiosk. Künstliche Intelligenz gehört zu meinem heutigen Werkzeugkasten, genauso wie Fotografie, Zeichnung, Photoshop, Texturen, 3D, Fine-Art-Druck und Acrylfarbe. Sie ist weder meine Persönlichkeit noch meine künstlerische Idee.

Ein KI-Ergebnis kann ein Rohling sein. Manchmal ein guter, manchmal ein völlig verhunzter. Danach beginnt die Arbeit: auswählen, verwerfen, umbauen, komponieren, Licht und Farbe ordnen, Perspektiven korrigieren, Details retten, drucken, überarbeiten und das digitale Bild wieder in die physische Welt holen. Genau dort sitzt der Unterschied zwischen einem hübschen Zufall und einer Arbeit, für die ich meinen Namen hergebe.

Wo Fotografie endet, beginnt Brownz.Art.

Was aus dieser Haltung entsteht

Aus dieser Haltung entstehen heute zwei Dinge, die zunächst verschieden wirken und im Kern doch zusammengehören: Kunst und Wissen. Das eine hängt irgendwann an einer Wand. Das andere sorgt dafür, dass jemand seine eigenen Bilder besser bauen kann. Beides kommt aus derselben Werkstatt.

Originale, die aus dem Bildschirm herauswollen

Der wichtigste Punkt zuerst: Ich verkaufe keine austauschbare Wanddekoration. Meine aktuellen Arbeiten sind physische Originale und Sammlerstücke. Je nach Werk verbinde ich Zeichnung, Fotografie, Synthografie, Photoshop, Fine-Art-Print, Acryl und Mixed Media. Gedruckt wird häufig auf hochwertigem Hahnemühle William Turner Büttenpapier. Danach werden die Arbeiten von Hand veredelt, handsigniert und mit einem Proof of Artist ausgeliefert. Rahmung ist auf Anfrage möglich.

Viele Arbeiten entstehen als Einzelstücke, also 1/1. Kein zweiter Durchgang, kein Massenprint, kein Deko-Klon. Wenn ein Original verkauft ist, ist genau dieses Werk weg. Neue Arbeiten können aus derselben Serie oder Gedankenwelt entstehen, aber nicht als billige Kopie des bereits verkauften Bildes.

Aktuelle Werke, Drops und ausgewählte Originale findest du im Collector’s Vault – meiner Galerie für Pop Art und digitale Kunst. Der Collector Catalogue zeigt zusätzlich den größeren Zusammenhang. Dort unterscheide ich klar zwischen AVAILABLE, RESALE und SOLD. Grün heißt erhältlich, Gelb bedeutet Resale, Rot ist verkauft. Kunst darf komplex sein. Der Kaufprozess muss es nicht sein.

Serien sind keine Produktgruppen

BROWNZ ART ist nicht ein einziger Look, der bis zur Bewusstlosigkeit wiederholt wird. Meine Serien haben unterschiedliche Temperamente. THE LUXURY ICONS CLUB spielt mit Luxus, Status, Begehren, Überfluss und dem oft herrlich absurden Theater rund um modernen Wert. Dagegen holt THE DIGITAL GOLD CLUB Krypto, Bitcoin, Humor und digitale Wertvorstellungen aus dem Bildschirm an die Wand. THE BLUE HEART ECONOMY verbindet Liebe, Popkultur, Farbe und emotionale Werte. Mit THE RAW ORIGINALS zeigt sich die handgemachtere, direktere und bewusst rauere Seite meiner Arbeit.

Dazu kommen Dark Art, dunkle und surreale Arbeiten, High-Fashion-Bildwelten, Giger-inspirierte Mutationen, fotografische Synthografien und Einzelstücke, die sich keiner Serie unterordnen wollen. Das ist kein Stilbruch. Das bin ziemlich genau ich: neugierig, sammelnd, mutierend und allergisch gegen Stillstand.

Manche Bilder beginnen mit einer Anfrage

Man kann bei mir auch individuelle Bildarbeiten und Auftragsarbeiten anfragen. Das kann von einer konkreten Bildidee über ein persönliches Motiv bis zu einer Arbeit für einen bestimmten Raum reichen. Manche Aufträge entstehen aus Fotografien, andere aus Erinnerungen, Symbolen oder einer ziemlich wilden Idee, die erst einmal sortiert werden muss.

Ich verspreche dabei nicht, jeden Auftrag anzunehmen. Ein Auftrag muss zu meiner Arbeit passen und genug Raum für eine echte Brownz-Lösung lassen. Wenn jemand nur eine Kopie eines bestehenden Werkes möchte, ist das der falsche Weg. Wenn jemand aber ein eigenständiges Bild mit Haltung sucht, kann man darüber reden. Preise, Format, Material, Rahmung und Übergabe werden direkt geklärt, weil ein 40-mal-40-Zentimeter-Werk nun einmal etwas anderes ist als ein großes handveredeltes Statement-Piece.

Wissen gehört nicht in den Tresor: Personal Coaching in Linz

Wer nicht nur ein fertiges Bild kaufen, sondern selbst besser arbeiten möchte, kann ein persönliches Photoshop-Training in Linz buchen. Das ist kein Massenkurs und kein braves Nachklicken einer Beispieldatei. Du kommst mit deinen Bildern, Fragen, Fehlern und Ideen. Dann arbeiten wir genau daran.

Themen können Photoshop, Composing, Beauty-Retusche, Freistellen, Licht, Farbe, Bildlook, Synthografie, KI-Workflows, Perspektive oder die einfache Frage sein, warum ein Bild trotz tausend Effekten noch immer nicht fertig aussieht. Das Coaching läuft normalerweise von 10:00 bis 16:00 Uhr und wird individuell vorbereitet.

Aktuell kostet der Tag inklusive Daten- und Videopaket 444 Euro. Wer mein großes Brownz-Archiv bereits besitzt, es nicht benötigt oder als Wiederholungstäter zurückkommt, bezahlt 255 Euro. Dazu können vorab Fragen geschickt werden. Daraus erstelle ich persönliche Unterlagen; wo es sinnvoll ist, folgen nach dem Termin zusätzliche Full-HD-Videos. Ein Coaching ist für mich erst dann gut, wenn du danach selbstständig weiterkommst – nicht, wenn du drei Tage später wieder an derselben Stelle festhängst.

Wenn Linz zu weit weg ist

Nicht jeder kann für einen Tag nach Linz kommen. Deshalb kann eine individuelle Fragestellung auch als persönliches Videotraining zum Lernen von Photoshop und KI umgesetzt werden. Dabei geht es ebenfalls nicht um ein allgemeines Standardvideo, sondern um deine Bilder, deine Fragen und deinen Workflow. Umfang und Preis hängen vom Thema ab und werden vorab vereinbart.

BROWNZ REMASTERED: alte DNA, neue Werkzeuge

BROWNZ REMASTERED ist mein aktuelles großes Einzeltraining für Photoshop, KI und Synthografie. Es umfasst 46 Kapitel und mehr als neun Stunden Videomaterial. Darin geht es unter anderem um Composing, Retusche, Haut, Freistellen, Hintergrundtausch, Licht, Bildlooks, High-Fashion-Korrekturen, KI-Hilfe, alte Bilder, Objektivunschärfen und den malerischen BROWNZ-Look.

Zum Training gehören Arbeitsmaterialien, Beispieldateien, Photoshop-Aktionen, Presets und Extras. Die Download-Version kostet 39 Euro, der USB-Stick per Post 49 Euro. Nach aktuellem Stand ist das Training nur noch bis längstens Ende Juli 2026 erhältlich. Wer es möchte, sollte also nicht bis zum nächsten geologischen Zeitalter warten.

Der Brownz Hub und das ziemlich große Archiv

Mit dem Brownz Hub gibt es außerdem ein Jahresmodell für kreative Trainings, PDFs, Arbeitsdaten und Extras rund um Digital Art, Photoshop, KI und Synthografie. Die Inhalte liegen in einem laufend aktualisierten Dropbox-Ordner; spätere Einsteiger bekommen auch Zugriff auf die bereits veröffentlichten Inhalte des laufenden Zeitraums. Das Jahresabo ist auf meiner Shop-Seite mit 199 Euro angegeben. Weil Laufzeiten und Verfügbarkeit naturgemäß wechseln können, bitte ich vor der Bestellung um eine kurze Mail.

Dazu kommt mein über viele Jahre gewachsenes Archiv aus Lernvideos, Photoshop-Wissen, Aktionen, Presets, Pinseln, Texturen und Arbeitsdaten. Nicht alles davon ist ständig als fertiges Paket verfügbar. Wer etwas Bestimmtes sucht, fragt am besten direkt. Ich habe im Laufe der Jahre ziemlich viel produziert. Wahrscheinlich mehr, als vernünftig war. Aber Vernunft war bei meinen Bildwelten ohnehin nie die Hauptabteilung.

Der BROWNZ Blog: mein offenes Labor

Auf brownz.art veröffentliche ich Fachartikel, Tutorials, Making-ofs, Werktexte, Tool-Checks, Photoshop-Grundlagen, KI-Themen, Gedanken zur Kunst und gelegentlich Dinge, die sich keiner vernünftigen Kategorie unterwerfen. Der Blog ist nicht nur Werbung für meine Produkte. Er ist ein öffentliches Arbeitsarchiv und zeigt, wie ich über Bilder, Technik, Kreativität und den ganzen KI-Zirkus denke.

Viele Inhalte sind frei lesbar. Wer zuerst herausfinden möchte, ob meine Arbeitsweise zu ihm passt, kann dort anfangen. Man merkt relativ schnell, ob man mit meiner direkten Art etwas anfangen kann. Ich erkläre Dinge verständlich, aber ich streichle schlechte Bilder nicht schön. Wenn etwas nicht funktioniert, sage ich warum. Das spart Zeit.

Vier Jahrzehnte Bildarbeit fallen nicht vom Himmel

Weil das Ganze nicht gestern mit einem kostenlosen KI-Account begonnen hat. Meine öffentliche Spur reicht von früher DigiArt über Film- und Multimediaarbeit bis zu Photoshop-Composings, Fachartikeln, Videotrainings, Workshops und heutiger Hybridkunst.

Beim Fachmagazin DOCMA sind zahlreiche Photoshop- und Composing-Beiträge unter meinem Namen dokumentiert. Im Rheinwerk-/Galileo-Umfeld erschienen unter anderem das Videotraining „Traumwerke – Photoshop-Fantasien mit Peter ‚Brownz‘ Braunschmid“ sowie meine Beteiligung an „Photoshop Artworks – Die Tricks der Photoshop-Profis“. Die Deutsche Nationalbibliothek führt „Traumwerke“ als Veröffentlichung von 2015 mit 540 Minuten Videomaterial. Externe Kollegen beschreiben meine Arbeit seit Jahren als Mischung aus DigiArt, Composing, Dark Art, Training und einer gewissen Unfähigkeit, Bilder in Ruhe zu lassen.

Das schreibe ich nicht, um eine Vitrine voller alter Pokale aufzubauen. Es erklärt nur, woher das Wissen kommt, das heute in meinen Bildern und Coachings steckt. Erfahrung ist kein nostalgischer Orden. Sie ist das, was verhindert, dass man bei jedem neuen Werkzeug wieder bei null anfängt.

Wer bei BROWNZ richtig ist

Für Sammler, die keine beliebige Dekoration suchen, sondern ein physisches Werk mit Charakter, Geschichte und nachvollziehbarer Ausführung. Für Menschen, die Popkultur, Street-Art-Energie, Luxus, Krypto, dunkle Bildwelten, Schönheit, Ironie oder einfach Bilder mit Haltung mögen.

Und auf der Wissensseite für Fotografen, Künstler, Bildbearbeiter, KI-Nutzer und kreative Einsteiger, die nicht nur mehr Effekte wollen, sondern bessere Entscheidungen. Wer eine Taste sucht, die automatisch Geschmack erzeugt, wird bei mir enttäuscht. Wer genauer sehen, sauberer bauen und eigenständiger arbeiten will, ist richtig.

Was am Ende bleibt

Man bekommt bei mir nicht nur ein Produkt. Wer ein Original sammelt, bekommt Erfahrung in Bildform. Ein Training vermittelt Verfahren; im Coaching gibt es direkte Antworten. Und man bekommt eine Haltung, die sich seit den Achtzigern nicht besonders erfolgreich brav machen ließ.

Unter all den Werkzeugen, Programmen und Maschinen steckt immer derselbe Kern: Neugier, Handwerk, Experiment und die Bereitschaft, ein Bild so lange zu bearbeiten, bis es nicht mehr nach Rohmaterial aussieht. Ich bin ein Mensch. Ich mache Fehler, ändere meine Meinung, probiere Dinge aus und werfe Ergebnisse wieder weg. Genau deshalb ist die Arbeit auch menschlich.

Ein Werk. Eine Wand. Ein Sammler. Und dazwischen ein ziemlich langer Weg vom ersten Pixel bis zur letzten Schicht Acryl.

Wenn dich eine Arbeit findet – oder du mit mir arbeiten willst

Für Originale, Verfügbarkeit, Resale, Rahmung, Auftragsarbeiten, BROWNZ REMASTERED, Brownz Hub, Personal Coaching oder individuelle Videotrainings genügt eine formlose E-Mail. Schreib kurz dazu, worum es geht, welches Werk oder Angebot dich interessiert und was du konkret brauchst.

brownz@brownz.art

Alternativ: brownz@5inchmedia.tv

Wo BROWNZ im Netz lebt

Die folgende Übersicht trennt aktuelle Hauptseiten von sozialen Profilen, Fachreferenzen und älteren Archivprofilen. Alle Links wurden am 18. Juli 2026 geöffnet oder über die jeweilige Plattform geprüft. Bei sozialen Netzwerken können öffentliche Seiten je nach Login und Region unterschiedlich angezeigt werden.

Offizielle Seiten und aktuelle Angebote

BROWNZ ART – offizielle Homepage: https://www.brownzart.com/ — Marke, Originalkunst und aktueller Überblick

Collector’s Vault / Galerie: https://www.brownzart.com/galerie — aktuelle Originale, Serien, SOLD und Sammlerinformationen

BROWNZ Shop: https://www.brownzart.com/dvds — BROWNZ REMASTERED und Brownz Hub

Coaching & Workshops: https://www.brownzart.com/coachings — kompakte Coaching-Übersicht

Kontakt: https://www.brownzart.com/kontakt — offizielle Kontaktseite

Der BROWNZ Blog: https://brownz.art/ — Fachartikel, Tutorials, Kunst, Making-ofs und Downloads

Über BROWNZ: https://brownz.art/about/ — Digital Art since 1984; Coachings und Workshops since 1997

BROWNZ REMASTERED: https://brownz.art/2026/05/23/brownz-remastered/ — 46 Kapitel, über neun Stunden, Inhalte, Preise und Bestellung

Personal Coaching in Linz: https://brownz.art/2026/06/27/personal-coaching-bei-brownz-in-linz/ — Ablauf, Zielgruppen und aktuelle Preise

Collector Catalogue und Resale-System: https://brownz.art/2026/07/11/welches-brownz-original-gehort-bald-dir-grun-gelb-rot-und-jedes-bild-hat-seine-geschichte/ — AVAILABLE, RESALE und SOLD

Was macht dieser BROWNZ eigentlich?: https://brownz.art/2026/05/30/was-macht-dieser-brownz-eigentlich/ — biografischer Hintergrund und Tätigkeitsfelder

Social Media und Kunstplattformen

Instagram: https://www.instagram.com/brownz.art/ — @brownz.art

Facebook: https://www.facebook.com/PeterBrownzBraunschmid/ — Peter Brownz Braunschmid

Threads: https://www.threads.com/@brownz.art — @brownz.art

YouTube: https://www.youtube.com/user/BrownzArt/videos — DigiArt, Photoshop und Lernvideo-Auszüge

DeviantArt: https://www.deviantart.com/brownzart — Digital Art, Dark Art, Galerien und Freeloads

Flickr: https://www.flickr.com/photos/63619605@N02/ — öffentliches Foto- und Bildarchiv

fotocommunity: https://www.fotocommunity.de/fotograf/der-brownz-brownzart-reloaded/1493570 — älteres öffentliches Portfolio

Model-Kartei – Postproduction: https://www.model-kartei.de/portfolios/postproduction/192363/der-brownz-brownzartcom/ — Archivprofil für digitale Bildgestaltung und Postproduktion

Fachautor, Veröffentlichungen und externe Referenzen

DOCMA-Autorenprofil Peter Braunschmid: https://www.docma.info/author/pbraunschmid — Photoshop-, Textur- und Composing-Beiträge

Deutsche Nationalbibliothek – Traumwerke: https://d-nb.info/1072708736/34 — bibliografischer Nachweis, Rheinwerk 2015, 540 Minuten

Photoshop Artworks – Rezension und Autorenbezug: https://www.leser-welt.de/index.php?Itemid=660&catid=88%3Ahobby&id=7949%3Aphotoshop-artworks-die-tricks-der-photoshop-profis-div-autoren&option=com_content&view=article — Peter Braunschmid und das Kapitel zu Photoshop-Welten

Externe Würdigung von Günter Hagedorn: https://www.hagedorn-photography.com/composing-lernen-vom-meister-peter-brownz/ — DigiArt, Film, Photoshop-Training, Fachautor und Coachings

Faktencheck und Einordnung

Die aktuellen Werkmerkmale, Serien, Materialien, Trainingsdaten, Preise und Kontaktwege wurden mit brownzart.com und brownz.art abgeglichen. Die Angaben zu BROWNZ REMASTERED stammen aus dem Artikel vom 23. Mai 2026; die Coaching-Preise aus dem Artikel vom 27. Juni 2026. Bei Abweichungen zwischen älteren Profilen und aktuellen offiziellen Seiten gilt die neuere offizielle Angabe.

Die langjährige Fachautorschaft ist über das DOCMA-Autorenprofil belegt. „Traumwerke“ ist über die Deutsche Nationalbibliothek bibliografisch nachgewiesen. Die frühe C64-/Amiga-Linie, Filmbranche und Entwicklung zum Photoshop-Trainer werden durch eigene Veröffentlichungen und eine externe Würdigung gestützt; einzelne persönliche Lebensdetails bleiben naturgemäß meine eigene Selbstauskunft.

Alte Angebote und Preise aus früheren Blogposts oder Fremdseiten wurden nicht als aktuell übernommen. Das betrifft insbesondere historische Archivpakete, Rabattaktionen und frühere Social-Media-Nutzernamen. Vor einer Bestellung gilt immer der aktuelle Stand auf meinen offiziellen Seiten oder meine direkte Antwort per E-Mail.

Transparenzhinweis

Dieser Beitrag wurde von mir inhaltlich geplant, geprüft und freigegeben. Bei Recherche, Strukturierung und sprachlicher Ausarbeitung wurde künstliche Intelligenz als Werkzeug eingesetzt. Die Aussagen zu meiner Person, meinen Arbeiten, Angeboten und meiner Haltung stammen aus meinen eigenen Angaben sowie aus den verlinkten und gegengeprüften Quellen. Verantwortung für Inhalt und Veröffentlichung liegt bei mir, Peter „BROWNZ“ Braunschmid.

Menü & Archiv