Category: Gelebt



Zwischen Pixelrausch und Echtheitsdrang: Die neue Fotografie im Zeitalter von KI, Gen Z und Megapixel-Mythen

Ein Blogbeitrag von BROWNZ.art

Früher war Fotografie eine Disziplin, ein Handwerk. Man kaufte teure Technik, beherrschte Blende, Verschlusszeit und ISO-Werte wie ein Dirigent seine Partitur. Heute? Heute reicht ein Daumen und ein Algorithmus. Willkommen in einer Welt, in der ein Smartphone aus einem Döner bei Nacht ein Michelin-Gericht zaubert. Und das alles, ohne dass du weißt, was ein Weißabgleich ist. Doch der wahre Druck kommt nicht von der Technik. Er kommt von den Menschen. Genauer gesagt: von der Generation Z. Einer Generation, die in zwei Extremen lebt – zwischen völliger, fast schmerzhafter Authentizität und surrealer Perfektion durch KI.

Stell dir vor: Kein Filter. Kein Lightroom. Keine zweite Chance. Nur du, deine Kamera und das Licht, das gerade da ist. Genau das ist BeReal – eine App, die der perfekt kuratierten Instagram-Welt den Mittelfinger zeigt. Und die Gen Z? Die liebt’s. Unvorteilhaftes Licht, fettige Stirn, Hintergrund-Chaos – alles ist willkommen. Die neue Ästhetik ist die des Unperfekten. Wer sich heute in Szene setzen will, muss es so aussehen lassen, als hätte er es nicht versucht. Ironisch? Absolut. Aber auch extrem mächtig. Denn echte Authentizität hat mehr Reichweite als jeder Glanzfilter.

Die aktuelle JIM-Studie 2024 zeigt: Jugendliche verbringen weniger Zeit online – aber sie verlangen mehr Substanz. Was heißt das für Profis? Jahrzehntelanges Retuschewissen wird zur digitalen Altlast. Neue Superkraft: Imperfektion inszenieren.

Während BeReal das Ungefilterte feiert, macht TikTok derweil Selfies zu digitalen Kunstwerken. Mit einem Fingertipp. Ohne Photoshop. Ohne Schulung. Snapchat, Instagram, TikTok – das sind die neuen Bildbearbeitungsprogramme. Nicht Lightroom, nicht Photoshop. 38 Prozent der Jugendlichen bearbeiten ihre Bilder in Snapchat, 36 Prozent bei Insta. Adobe? Eher so 5 Prozent. Die Tools sind so gut geworden, dass sie professionelle Workflows leise obsolet machen. Keine Gradationskurven, keine Ebenenmasken. Nur: Klick – Boom – Wow. Was bleibt dem Profi? Die Rolle des Kurators. Des Stil-Regisseurs. Desjenigen, der weiß, wann BeReal das bessere Konzept ist – und wann der Y2K-Filter auf Hochglanz drehen darf.

Während die eine Hälfte der Szene über die Echtheit eines BeReal-Fotos debattiert, leckt sich die andere Hälfte die Finger nach der neuen Fujifilm GFX 100RF. 102 Megapixel. Mittelformat. 5.500 Euro. Edel-Amateure und Nostalgiker schlagen Alarm. Aber wozu? Denn da ist ja noch dein Smartphone – das kleine Biest in deiner Hosentasche, das mit KI, Nachtmodus und HDR schon längst mitmischt. Es fotografiert, denkt, optimiert. Alles in einem Wimpernschlag. „Fotografie“ wird damit zur Frage der Haltung: Willst du Momente festhalten oder Kunstwerke schaffen? Willst du mit Technik spielen oder den Moment genießen?

Zwischen den Fronten erhebt sich ein weiterer Trend: Y2K. Die Ästhetik der frühen 2000er – verpixelt, metallisch, mit Lens Flare und Billig-Charme. Aber bitte bewusst. Denn wer heute Y2K inszeniert, simuliert Artefakte, die früher Makel waren: CCD-Rauschen, JPEG-Artefakte, Linsenschatten. Das ist kein Trash – das ist kulturelles Storytelling. Und genau hier kommt der Profi wieder ins Spiel. Wer die alten Fehler kennt, kann sie neu inszenieren. Mit Ironie. Mit Tiefe. Mit Kontext. Y2K ist die visuelle Punkbewegung im digitalen Zeitalter.

Was bleibt also von der alten Schule der Bildgestaltung? Antwort: mehr als man denkt – aber anders. Der Profi der Zukunft ist kein Pixel-Schrauber mehr. Er ist Kurator, Psychologe, Strategin, Nostalgiker und Visionär in einem. Er entscheidet, wann ein Bild echt aussehen soll – und wann es echt aussehen soll, obwohl es nicht echt ist. Er balanciert zwischen Glaubwürdigkeit und Glamour. Zwischen Vintage und Viral. Zwischen BeReal und BigShot. Technik kann heute jeder. Haltung nicht.

Die wahre Herausforderung ist nicht die Technik. Es ist die Kontextkompetenz. Die Fähigkeit, im visuellen Chaos einen roten Faden zu spinnen. Wer heute fotografiert, spielt ein Spiel mit doppeltem Boden: Er muss wissen, wann ein Bild zu gut aussieht. Wann ein Selfie zu ehrlich wirkt. Und wann es klüger ist, mit einer alten Kamera absichtlich daneben zu zielen, weil die Unschärfe mehr erzählt als 102 Megapixel. Fotografie ist nicht mehr nur eine Frage der Brennweite. Sondern eine Frage der Intention. Ob Smartphone, Fuji-Monster oder TikTok-Filter – am Ende zählt: Wer schaut? Was fühlt sie? Was bleibt?

Wir stehen an einer Zeitenwende. Die Kamera ist nicht mehr das Werkzeug der Elite. Sie ist überall. Der Unterschied ist nicht mehr was du nutzt, sondern wie du denkst. Wer die Grammatik der neuen Bildsprachen beherrscht – ironisch, bewusst, strategisch – wird nicht untergehen. Im Gegenteil: Er wird neue Räume schaffen. Neue Wahrheiten. Neue Lügen. Denn das Bild war noch nie objektiv. Aber jetzt wird’s ehrlich. Oder zumindest überzeugend unehrlich.

Einmal durchatmen. Und dann: Kamera zücken.

BROWNZ.art – Der Blog für Fotografie, KI & Kulturrevolution.


PROLOG: Wenn der Traum von der Rettung der Welt zur Dystopie wird

Im Jahr 2015 begann eine Geschichte, die wie aus einem Science-Fiction-Roman wirkte: Eine Gruppe brillanter Köpfe, darunter Elon Musk, Ilya Sutskever und Sam Altman, gründete OpenAI. Das Ziel: Eine sichere künstliche Intelligenz erschaffen, die allen Menschen zugutekommt. Kein Silicon-Valley-Startup, das Milliardengewinne jagte. Keine Aktionäre, keine Boni. Nur eine Mission: der Menschheit dienen. Doch zehn Jahre später wirft eine explosive Enthüllung, bekannt unter dem Namen The OpenAI Files, ein Licht auf eine dunkle Parallelwelt hinter den Kulissen.

Die Plattform http://www.openaifiles.org, die am 18. Juni 2025 online ging, ist mehr als nur ein Leak. Es ist eine Sammlung interner Memos, Zeugenaussagen, Governance-Analysen, vertraglicher Enthüllungen und einem Manifest für Reform. Und sie kommt von innen. Von ehemaligen Führungskräften. Von Menschen, die OpenAI mit aufgebaut haben. Was sie erzählen, klingt wie aus einer HBO-Serie: Ein CEO, der Macht zentralisiert. Eine Organisation, die ihre eigenen ethischen Prinzipien verrät. Mitarbeiter, die mit juristischen Maulkörben bedroht werden. Und eine Menschheit, die möglicherweise blind einem Unternehmen vertraut, das die nächste Superintelligenz kontrollieren könnte.


KAPITEL 1: Vom Non-Profit zur Gewinnmaschine

OpenAI wurde einst als gemeinnützige Organisation gegründet. Die zentrale Prämisse: Gewinne sollten „gecapped“ sein, also gedeckelt. Wer investierte, sollte nicht Milliarden verdienen, sondern ein vertretbares Rendite-Maximum. Der große Unterschied zu Google, Facebook und Co: OpenAI sollte nie dem Shareholder Value dienen, sondern dem Gemeinwohl.

Doch die OpenAI Files zeigen detailliert, wie dieser Grundsatz schleichend demontiert wurde. Ab 2019 entstand ein komplexes Konstrukt: Die „capped-profit“-Tochter OpenAI LP wurde zur gewinnorientierten Trägergesellschaft. Die Non-Profit-Mutter, eigentlich Kontrollinstanz, verlor systematisch Einfluss. Dokumente zeigen, dass bis 2023 entscheidende Governance-Rechte verschwanden. Wer kontrolliert das Kapital? Die Antwort: nicht mehr die gemeinnützige Instanz.

Ein internes Memo aus dem Jahr 2025 spricht Klartext: „Das capped-Profit-Modell ist faktisch ausgesetzt.“ Investoren erhalten zunehmend direkten Zugang zu Milliardenpotenzialen. Microsoft, das über 10 Milliarden Dollar investierte, erhielt nicht nur Vorabzugang zu GPT-4 und Co. – sondern laut Leak auch Exklusivrechte auf strategischer Ebene.


KAPITEL 2: Die Rolle von Sam Altman

Im Zentrum der Kritik steht eine Person: CEO Sam Altman. Charismatisch, mediengewandt, vernetzt. Doch hinter der Fassade des Visionärs zeichnen die OpenAI Files ein anderes Bild. Mehrere ehemalige Top-Funktionäre werfen ihm Manipulation, Irreführung und Machtmissbrauch vor.

Ilya Sutskever, Co-Gründer und lange wissenschaftlicher Kopf von OpenAI, wird in internen Protokollen mit den Worten zitiert: „I don’t think Sam is the guy who should have the finger on the button for AGI.“ Diese Aussage, so berichtet die Plattform, stammt aus einem vertraulichen Vorstandsgespräch im Zuge von Altman’s zwischenzeitlicher Absetzung im November 2023.

Die Geschichte dieser Absetzung – kurz, dramatisch, bizarr. Der damalige Aufsichtsrat entband Altman plötzlich von seinen Aufgaben. Die Begründung war nebulös: Man habe das Vertrauen in seine Fähigkeit verloren, „die Mission aufrechtzuerhalten“. Wenige Tage später war Altman zurück. Mehr Macht denn je. Mit einem neu formierten Board, das loyaler schien als zuvor.

Die OpenAI Files zeigen: Diese Machtumverteilung war nicht zufällig. Ein Dokument enthält ein Zitat von Chief Scientist Jakub Pachocki: „Sam will control the board, the mission, the future.“


KAPITEL 3: Mitarbeiter unter Druck

Es bleibt nicht bei strukturellen Enthüllungen. Auch auf menschlicher Ebene offenbaren die Leaks ein Klima der Angst. Whistleblower berichten von juristischen Knebelvertragen, sogenannten NDA/ND-Verträgen (Non-Disclosure/Non-Disparagement Agreements). Wer ging, wurde gezwungen zu schweigen. Wer sprach, sollte zahlen. In einem besonders krassen Fall soll einer Mitarbeiterin gedroht worden sein, ihre gesamten Mitarbeiter-Anteile in Millionenhöhe zu verlieren, wenn sie öffentlich Kritik übe.

Die Organisation, die einst Transparenz versprach, wird plötzlich zum Blackbox-Konzern mit Maulkorbpolitik. „Wir haben ethisch trainiert, aber intern autokratisch gehandelt“, heißt es in einem Schreiben einer nicht genannten Quelle.

Ein anderer Mitarbeiter sagt aus: „Es war nicht nur das Produkt, das besser wurde. Auch die Angstkultur wuchs.“


KAPITEL 4: Die Wahrheit über die Superintelligenz

Ein zentrales Thema der OpenAI Files ist das sogenannte Superalignment-Team. Dieses Team wurde gegründet, um sicherzustellen, dass eine zukünftige Superintelligenz – das berüchtigte Artificial General Intelligence (AGI) – den Interessen der Menschheit folgt. Doch auch hier: interner Zerfall.

Sutskever und Jan Leike, einst Co-Leiter des Teams, verließen 2024 das Unternehmen. Ihr Abgang war nicht freiwillig, so die Leaks. Interne Kommunikation zeigt: Ihre Vorschläge wurden systematisch ignoriert. Sicherheitsbedenken – übergangen. Ressourcen – gestrichen. Kommunikation mit dem Board – unterdrückt.

In einer dramatischen Mail heißt es: „We are building God without brakes.“


KAPITEL 5: Die neue Machtstruktur

Heute ist OpenAI ein de-facto-Monopolist im Bereich generativer KI. Mit GPT-4o dominiert das Unternehmen den Markt für KI-Modelle, Sprachschnittstellen, Codierungsunterstützung und sogar visuelle KI. Gleichzeitig wurde eine neue Struktur etabliert:

  • Ein Aufsichtsrat, der laut Files faktisch von Altman kontrolliert wird.
  • Ein Finanzierungskreislauf, in dem Microsoft nicht nur Investor, sondern strategischer Partner ist.
  • Eine Steuerung der Kommunikation nach außen, in der kritische Stimmen mundtot gemacht werden.

Im Leak heißt es: „The new OpenAI is not a lab. It’s an empire.“


KAPITEL 6: „Vision for Change“ – Das Manifest

Die Whistleblower belassen es nicht bei der Kritik. Sie präsentieren konkrete Vorschläge zur Reform. Das Kapitel „Vision for Change“ gliedert sich in drei Hauptbereiche:

1. Responsible Governance

  • Wiederherstellung der Machtbalance zwischen der Non-Profit-Mutter und der kommerziellen Tochter.
  • Transparente Besetzung des Boards durch unabhängige Ethik- und Technologie-Expert*innen.
  • Einführung von Public Oversight durch externe Institutionen.

2. Ethical Leadership

  • Festlegung von Mindeststandards für Kommunikation und interne Ethik.
  • Offenlegung aller sicherheitsrelevanten Entscheidungen und Risiken.
  • Schutz für Whistleblower durch ein internes, unabhängiges Ombudssystem.

3. Shared Benefits

  • Mechanismen zur Gewährleistung, dass Gewinne aus AGI allen Menschen zugutekommen.
  • Verpflichtung zur freien Bildungs- und Forschungsteilgabe.
  • Stopp von Exklusivpartnerschaften mit Tech-Giganten.

KAPITEL 7: Internationale Reaktionen

Seit der Veröffentlichung der OpenAI Files sind Regierungen weltweit in Alarmbereitschaft. Die EU fordert umfassende Prüfungen. In den USA beruft das Justizministerium eine Ethikkommission ein. NGOs wie AlgorithmWatch und das Future of Life Institute sprechen von einer „historischen Enthüllung“.

China hingegen nutzt die Leaks propagandistisch: „Der Westen verliert die Kontrolle über seine eigenen Maschinen.“

Ein israelischer KI-Experte sagt im Guardian: „Wenn wir nicht jetzt handeln, wird die AGI von wenigen kontrolliert werden.“


EPILOG: Was bleibt?

Die OpenAI Files sind mehr als ein Leak. Sie sind ein Spiegel unserer Zeit. Einer Zeit, in der Ideale mit Milliarden kollidieren. In der Transparenz nur solange gilt, wie sie nicht stört. Und in der ausgerechnet jene, die die Menschheit retten wollten, möglicherweise zu ihrer größten Gefahr werden.

Der letzte Satz aus dem Dokument „Vision for Change“ lautet:

„If we don’t fix the system now, we will have built a god that listens to shareholders, not to humans.“

Ob dieser Satz als Warnung oder Nachruf endet, liegt nun bei uns.



Nach dem Erfolg von BROWNZ#2 war klar: Da geht noch mehr. Und hier ist es – BROWNZ#3, das wildeste und gleichzeitig spannenste Kreativpaket, das ich je geschnürt habe. Diesmal geht es um Synthografie, Artbreeding, KI und Photoshop – und vor allem um das, was dazwischen entsteht: Willkommen bei BROWNZ#3.

Was ist BROWNZ#3?

Ein einzigartiges Bundle für alle, die Bildbearbeitung ernst nehmen – aber nicht zu ernst. Für Kreative, die keine Tutorials mehr brauchen, sondern Inspiration, Technik und ein bisschen Wahnsinn in einem.

Enthalten sind:

  • Die neuesten BROWNZ Videotrainings
  • Rohdaten, PSDs, Ebenen und Vorher-Nachher-Vergleiche
  • Bonusmaterial: Artbreeding-Kombis, Farblooks, Photoshop-Magie
  • Zugang zu den geheimen BROWNZ „WTF ist das?!“-Techniken

Brownz#3 ist ein umfassendes Videotraining für alle, die ihre kreativen Fähigkeiten auf das nächste Level bringen wollen. Egal ob du in Photoshop fit werden willst, die neuesten KI-Tools erkunden oder tiefer in die Fotokunst eintauchen möchtest – hier findest du alles, was du brauchst. Das Beste: Neben den Videos bekommst du auch Rohdaten und viele Extras, um direkt loslegen zu können.

Bestelloptionen

Du hast drei Möglichkeiten, dir Brownz#2 zu sichern:

  1. Digital: Zugang zu einem „Dropbox“-Online-Ordner mit allen Videos und Zusatzdaten für 49 Euro.
  2. Klassisch: Auf einem USB-Stick mit schönem „Brownz“-Cover per Postversand für 69 Euro.
  3. Brownz XXL Archiv: Als Teil des über 400 GB großen „Brownz XXL Archivs“ auf einer 500 GB USB 3 Festplatte für 250 Euro, inkl. Postversand.

Bestellung

Bestellungen bitte ausschließlich per E-Mail an:

Betreff: „BRO#3“

Bezahlung ist auch mit PayPal möglich. Nach deiner Bestellung bekommst du eine Antwortmail mit weiteren Infos.
Wichtig: Peter bearbeitet die Bestellungen morgens und abends, also bitte etwas Geduld mitbringen.

DIE DIASHOW GALERIE:


Für wen ist das gedacht?

  • Für Photoshop-Profis, die neue Inspiration brauchen
  • Für KI-Künstler*innen, die auf Bildtiefe statt Promptbrei stehen
  • Für Fotograf*innen, die ihre Kunst weiterentwickeln wollen
  • Für alle, die visuell denken – und fühlen

Warum du BROWNZ#3 brauchst

Weil du schon alles gesehen hast. Weil du spürst, dass da mehr geht. BROWNZ#3 ist kein Kurs. Es ist ein Schlüssel. Ein Schlüssel zu deinem eigenen Stil, deinem eigenen Look, deiner eigenen visuellen Sprache. Pure Synthografie – geboren aus Licht, Fotografie und digitaler Alchemie. Let’s go deeper. Dein Brownz


BROWNZ #03 – Photoshop / KI / Fotokunst / Digital Art

100 % BROWNZ – 100 % NO SECRETS

Folder: DVD 1

001 – Einleitung, 750+ Lightroom Presets – 04:04

002 – Malerischer Bild Look 2025 – 11:53

003 – Malerischer Look Variante – 10:11

004 – Malerischer Look Variante mit Upscale – 07:30

005 – Vogue Style High Fashion mit Blümchen – 06:29

006 – 42 Magnific Prompt Inspirationen – Word und PDF-Datei

007 – Homepage Banner erstellen durch Content Analyse – 11:01

008 – Moodboard Stile – 05:39

009 – Midjourney Via „Magic Spell“ Mystic – 06:59

010 – Fotorealistischer mit KI – 07:30

011 – Photoshop Korrekturen – 13:17

012 – Upscaletechniken – 13:38

013 – Ideogramm Remixen – 16:47

014 – FAQ: Das verschwundene Bedienfeld – 05:05

015 – Neue Describe Funktion vs. Pinterest – 09:50

016 – Vergleich Topaz vs. Magnific – Stand 03.25 – 11:02

017 – Face Maker Plugin Test – 08:46

018 – Eigene LUTS aus Vorschaubildern konvertieren – 09:37

019 – Prompt Inspiration Aeon Flux – PDF

020 – Prompt Inspiration für Latex Leder ANNA – PDF

021 – Prompt Inspiration für Giger Cyborg Nude Babe – PDF

022 – GPTneu – Die Zeitenwende – 08:23

023 – GPT-Fotoverarbeitung – 06:17

024 – Der Bildermischer – 05:37

025 – Willkommen SORA – 10:22

026 – Karl von Kontrollzwang PDF Datei

Folder: DVD 2

001 – SORA Was geht und der Burger Astronaut – 12:35

002 – Foto SORA – 05:13

003 – Karikatur – 05:44

004 – Ideogram 3.0 – 05:26

005 – Workflow BROWNZ Stand 04.25 – 25:26

006 – Finale Bilder 1 bis 100 inkl. Bilddateien – 01:45

007 – Artbreeding in Magnific – 08:49

008 – FAQ allgemein vom 07.05.2025 – 07:15

009 – Fotobuch erstellen – 11:18

010 – Der plastische BROWNZ Effekt in dunklen Bildern – 08:03

011 – Alt Archiv XXL – wie bekomme ich das? – 07:34

012 – Graffiti Art breeding – 05:38

013 – KI und die Kunst – Warum KUNST auch Kunst bleibt – 13:30

014 – Das 730 MB BROWNZ Mega XXL Brushset (Photoshop)

Folder: DVD 3

001 – Das 900 MB Photoshop Brushes GIGA Set (Photoshop)

002 – Das Color Lookup LUT .zip Archiv

003 – Q&A 02.06. und LUT-Archiv – 07:39

004 – Das PSD Coloring Archiv – Photoshop

005 – Q&A 04.06 PSD-Archiv – 03:46

006 – Zeichnung wird real – 17:21

007 – Nachbearbeitung in Photoshop – 06:49

008 – Topaz Bloom – 05:51

009 – RIP Mage – 07:11

010 – Photoshop Check und YouTube – 08:12

011 – Brownz in the sky – 13:13

012 – Dicker Industrierauch und Q&A – 10:08

013 – Aktuell –Urheberrechtsklage gegen KI Bilder – 14:15

014 – ciao Wasserzeichen (Copyright?) – 09:46

015 – Das Mona Lisa Experiment – 12:55

016 – Ende und Photoshop für Faule 2025 – 18:16


Titel: Photoshop 2025 – Oida, des is nimma nur a Bildbearbeitungsprogramm, des is a Lebensexplosion!

Untertitel: Wenn Adobe auf Leiwaundigkeit trifft, der Digitale Grant lodert, und du plötzlich ned mehr weißt, ob du Fotograf, Schaman oder nur a g’freiter Pixel-Zauberer bist.


1. Wos is da Schmäh mit dem neuen Update?

Adobe hat g’sagt: „Wos? Nur Farbe und Schärfe? Na oida, wir brauchen mehr G’frast und G’flacker!“ Und zack, ham’s in Photoshop 2025 a Lawine aus Funktionen reing’rammt, dass sogar der alte USB-Stick von da Oma in Flammen aufg’h’t is.

Du klickst jetzt auf „Stimmung analysieren“ und dein Bild sog dir selber: „I bin a melancholischer Grantler mit leichtem Sonnenbrand“. Und scho dreht sich da Himmel in Sepia, de Augen glitzern wia beim Zuckerlstand vorm Stephansdom und die Stimmung is so analog, dass man glaubt, da Kodak-Fotoladen is wieder offen.


2. Live Mood Mapping – oder: a digitale Therapie für Fotos mit Burnout

Früher hast de Belichtung g’scheit korrigiern müssen. Heut reicht a zaghafter Pinselstrich am G’sicht und Photoshop sog: „Der braucht Liebe.“ Zack, rosa Dunst. „Die schaugt wütend“ – zack, roter Schatten, Kontur wie bei einer Amtstierärztin in Pension mit posttraumatischer Gartenerfahrung.

Live Mood Mapping ist quasi a digitale Esoterik, nur mit mehr RAM.


3. Der „Leiwaundizer 2.0“ – jetzt mit Götter-Modus

Ja, des Werkzeug gibt’s wirklich. Der Leiwaundizer 2.0 ist so leiwand, dass du da vor Freude das Grafiktablett bussi’n willst.

Du host a fades Foto vom Wurstsemmerl? Klick, bumm, jetzt schaut’s aus wie a Michelangelo-Gemälde mit Trüffel-Effekt. Mit einem Regler namens „Gschmeidigkeit“ (eh auf Wienerisch beschriftet) kannst sogar da Fettglanz simulieren, dass dir die Laberl digital ins Gsicht springen.

Zusatzfunktion: „Instagram-Kaliber“ – ein Klick und Photoshop rendert dein Foto so, dass jede Influencerin vor Neid mit’m Chia-Pudding zu weinen beginnt.


4. Die besten Neuerungen, die du nie brauchst, oba trotzdem geil findest:

  • Digitale Schmatzspur: Ideal für Verliebte und andere Lästlinge. Einfach auf die Backen klicken, und es entsteht a Schmatz’n in echter Wiener Lippenrot-Simulation.
  • Beisl-Hintergrund-Auto-Generator: Du warst nie in Simmering? Photoshop setzt dich trotzdem in a verrauchte Eckbank mit zwei halben Bier und einer verstimmten Ziehharmonika im Hintergrund.
  • Schichtsalat-Intelligenz: Du arbeitest mit 137 Ebenen? Kein Problem, die neue KI sortiert dir alles automatisch in Kategorien: „brauchst eh ned“, „verhatscht“, „Emotional“ und „oasch aber wichtig“.
  • Stempel-Tool mit Wiener Schmäh: Jede Retusche kommt mit einem zufälligen Kommentar: „Schau, dass der Pickel bleibt, der hat Charakter“ oder „Na, die Stirn lass i dir, die is wenigstens ehrlich.“

5. Der Text-zu-Bild-Zauberstab – jetzt auch auf Dialekt

Photoshop versteht jetzt, wennst reinschreibst: „Moch ma an Sonnenuntergang, wia in Ottensheim, oba mit bissl mehr Drama, und weniger Mücken.“ Oder: „I will a Selfie vom Jesus, aber mit einem Sonnenbrilln und einem Haßlberger-Leiberl.“ Und Zack, da isser.

Die KI nennt sich übrigens „SchurlGPT“ – keine offizielle Bezeichnung, aba die Community hat’s halt so g’nannt. Weil da Schurl weiß, wie’s laft.

Und ja: Wennst Emojis reinschreibst, zB 💩 + 🚀 + 👑, dann kriegst a royale Raumfahrtkacke mit Goldrand.

Willst a Drama? Gibst 😢 + 🌧 + 🐈 und Photoshop baut da a postapokalyptisches Katzenfilm-Poster, des da Lars von Trier weinen lassen würd.


6. KI-Feedback-Funktion mit Charakter

Du willst Kritik? Photoshop gibt dir jetzt die Funktion „Digitale Meinung“. Die is in drei Stufen einstellbar:

  • Freundlich & Unnötig: „Des is eh ganz lieb“
  • Obergscheit & unnötig kritisch: „I glaub, da fehlt a bissl Tiefe, wia bei deinem Ex.“
  • Derb & Wahr: „Was hast’n da für a G’schicht verbrochen, war da der Cursor besoffen?“

7. Fazit: Photoshop 2025 is wie a digitaler Kirtag – laut, sinnlos und geil

Des neue Photoshop is a Mischung aus Schönbrunner Wahnsinn und Stahlstadt-Logik.

  • De Wiener sogn: „Is ma komplett Powidl, hauptsach’s knallt.“
  • De Linzer sogn: „Jo eh, oba de Buttons warn früher größer.“
  • De Photoshopper weltweit sagn: „Shut up and take my GPU.“

Also: Update einspieln, Hirn ausschalten, Schmäh einschalten und losretuschieren, bis die Pixel glühnen wie die Wangen vom Krampus.


8. Der neue „Schwiegermutter-Modus“ – für gnadenlose Bildkritik mit Familiendynamik

Photoshop hat erkannt: Ehrliches Feedback kriegst eh nur von da Schwiegermutter. Deshalb gibt’s jetzt den Modus „Direkt, trocken, zynisch“.

Dein Bild wird gescannt und die KI sagt Sachen wie:

  • „Na, des schaut aus wie a Unfall zwischen Farblosigkeit und Midlife-Crisis.“
  • „A Gsicht wie frisch aus’m Passbildautomaten beim Finanzamt.“
  • „I hoff, des war Absicht. Weil Talent war’s ned.“

Ideal für alle, die in Therapie sind oder bald eine brauchen.


9. Der „Kleinkunstbühnen-Filter“ – jetzt mit regionaler Ironie

Ein Filter, der dein Foto automatisch so aufbereitet, als wär’s das Plakat für eine Lesung in Ottakring, präsentiert vom Kulturverein „Zwiderwurzn e.V.“.

Features:

  • Sepia + Bierfleck + Schriftart „Kabarett Grotesk“
  • Automatischer Untertitel: „Ein Abend zwischen Wahnsinn und Wurstsemmel“
  • Optional: eingeblendete Grant-Zitate von Karl Farkas oder DJ Ötzi

10. Der „Oasch-Retusche-Assistent“ – für die ganz harten Fälle

Der absolute Geheimtipp: Photoshop erkennt jetzt automatisch, ob dein Motiv einfach Oasch is. Dann kommt ein Pop-up:

„Wüdest du dieses Werk wirklich veröffentlichen oder lieber dezent im digitalen Mistkübel versenken?“

Optional kann man’s trotzdem aufhübschen lassen – mit dem Preset „Leiwaund aus der Hölle“: grelle Farben, Lens Flare, Schmetterlinge und 7% Ironie.

Für alle, die sagen: „Ja, aber is eh Kunst, oder?“


#Photoshop2025 #GrantDesign #DialektDesGrauens #SchurlGPT #OaschUndLeiwaund #WienLinzRetuschiertDieWelt


„Ein Bild ist erst dann fertig, wenn es gedruckt wurde.“ Diese Aussage trifft den Kern der kreativen Fotografie – ein Foto lebt auf Papier. Viele Fotograf*innen belassen es bei digitalen Dateien oder Abzügen auf standardisiertem Fotopapier (glänzend oder matt). Selbst drucken bietet jedoch weitaus mehr: echte Kontrolle, haptische Wertigkeit und potenziell hohe Kunstqualität – wenn man die notwendigen Schritte kennt. Hier erfahren Sie, worauf es ankommt. 🎨


Warum du wirklich selbst drucken solltest

  • Materialvielfalt statt Massenabzug
    Druckdienstleister setzen meist nur glattes Hochglanz- oder mattes Papier ein – aus Effizienzgründen. Dabei entscheiden Struktur, Saugfähigkeit und Papierfarbe stark über Bildanmutung und Haptik. Mit eigenem Drucker wählst du genau das Papier, das das Werk verdient.
  • Bewusstes Erleben für Betrachter
    Gedruckte Bilder laden zu bewusstem Hinsehen ein. Selbst hochwertige Fotobücher haben laut Alexander Heinrichs eine zehnfach höhere Verweildauer pro Bild im Vergleich zur Tablet-Betrachtung erfahren – Aufmerksamkeit, die sich auszahlt.
  • Teil des Schaffensprozesses
    Die Druckvorbereitung – von Papieraussuchung bis Softproof – bedeutet künstlerische Kontrolle über den finalen Ausdruck. Es ist vielmehr ein kreativer Akt als ein technischer Nebenschritt.

Technik & Vorbereitung

1. Der passende Drucker

Ein professioneller Fotodrucker ist Pflicht. Anders als Standarddrucker, die meist mit vier Patronen arbeiten, verfügen hochwertige Fotodrucker über acht oder mehr Tintenkanäle für feinste Farbübergänge und differenzierte Tonwerte.

2. Monitorkalibrierung

Ein Bild kann nur dann korrekt gedruckt werden, wenn es auf dem Monitor realitätsgetreu angezeigt wird. Die regelmäßige Kalibrierung des Bildschirms mit einem Colorimeter und die Erstellung eines ICC-Profils sorgen dafür, dass die Monitorfarben den tatsächlichen Farbwerten entsprechen. Ideal: Hardwarekalibrierte Monitore (z. B. Eizo CG-Reihe) mit eingebautem Sensor.

X-Rite i1Studio – Kalibrierung

3. Farbprofil & Farbraum

Fotografiert man im RAW-Format, entscheidet man bei der Bearbeitung über den Farbraum:

  • sRGB für Standardmonitore
  • Adobe RGB bei Wide-Gamut-Displays
    Wichtig: Nutze nur den Farbraum, den dein Monitor auch darstellen kann: Unsichtbares kann nicht bearbeitet werden.

4. ICC-Profile für Drucker & Papier

Hersteller pflegen ICC-Profile für verschiedene Papiersorten. Downloaden, installieren, und im Druckdialog anwenden. Profile beziehen sich auf genau definierte Material-Drucker-Kombinationen.

Hahnemühle ICC-Profile Download

5. Softproofing für Vorschau

Simuliere das Druckergebnis im Bildbearbeitungsprogramm (Photoshop, Lightroom): Weißpunkt, Tonwert und Farbumfang (Gamut) lassen sich vorab einschätzen – kritische Farbbereiche werden markiert.

Softproof in Lightroom erklärt


10 praktische Tipps für perfekte Ausdrucke

  1. Kolorimeter regelmäßig einsetzen
    Minimiere Farbverschiebungen (Delta-E). Nutze X‑Rite oder Datacolor-Kolorimeter – einfache Schritt‑für‑Schritt-Guides gibt’s online.Datacolor SpyderX
  2. Monitorkalibrierung im Licht-Setup durchführen
    Stelle Monitor bei Tageslichteinfall auf D65/6500 K und 80–120 cd/m² ein. Normlicht hilft bei finalem Vergleich.
  3. Farbraum sinnvoll auswählen
    Nur einsetzen, was sichtbar ist – sRGB für Standard, AdobeRGB für breites Spektrum.
  4. Nur echte ICC‑Profile nutzen
    Lade Profil vom Papierhersteller – installiere in Systemverzeichnis für Photoshop/Lightroom.
  5. Druckdialog richtig einstellen
    • Farbverwaltung durch Software aktivieren
    • ICC-Profil auswählen
    • Renderintent: Perzeptiv für Fotos, Relativ farbmetrisch für Illustrationen
    • Tiefenkompensation aktivieren (besonders bei SW)
  6. Softproof aktiv nutzen
    „Ausdruck simulieren“ aktivieren, Gamut-Warnung anzeigen, Papierweiß und Schattenverhalten prüfen.
  7. Papierprobe machen
    Drucke ein Testbild (auch Patchtest) auf verschiedenen Papierarten: Struktur, Weißwert, matte vs glänzende Fläche vergleichen.
  8. Unikate schaffen
    Nutze Fine-Art-Papiere, Baumwolltexturen, Handschöpfung oder beschichte eigenes Papier (z. B. mit Ilford Creative Emulsion) für besondere Präsenz.Ilford Creative Emulsion Info
  9. UV-/Lichtschutz beachten
    Rahmung ohne Glas schützt Farbverfälschungen nicht – Verwende museumsgerechte Passepartouts und säurefreie Materialien.
  10. Kosten im Blick behalten
    Originaltinte ist teuer. Refill-Patronen können helfen, aber verlangen häufig eigene ICC-Profile.

Fazit

Selbst drucken heißt: das Werk vollenden. Mit geeigneter Technik, korrekter Kalibrierung und dem passenden Papier entwickelst du Ausdrucke, die digital nicht erreicht – farblich treu, hochklassig, einzigartig. Es ist ein kreativer und professioneller Schritt, der den Unterschied macht – technisch und emotional.


Nützliche Ressourcen & weiterführende Links

Mit diesem Wissen bist du bestens gerüstet, um deine Fotografien nicht nur sichtbar, sondern erlebbar zu inszenieren – mit Ausdruckskraft, Individualität und künstlerischer Tiefe. Viel Freude beim Drucken und Staunen!


Brownz #3: Die ultimative Trainingsreihe für Kreative – mit Sofortzugriff – jetzt vorbestellen!

Für Einsteiger & Fortgeschrittene – das volle Brett BrownzArt!

Du willst wissen, wie man aus langweiligen Bildern explosive Kunstwerke macht? Wie du nicht einfach Photoshop bedienst oder mit KI rumspielst, sondern Bildsprache, Stil, Technik und Gefühl in einem Workflow vereinst? Dann ist BROWNZ #3 für dich. Nicht nur ein Photoshop-Kurs – es ist alles: KI, Photoshop, Kreativität.

✨ Über 7 Stunden Laufzeit – pures Videotraining

Keine Sekunde Zeitverschwendung. Kein Gelaber. Nur 100 % Brownz, direkt in dein Hirn:

  • Schritt für Schritt Tutorials – ganz ohne Geheimniskrämerei
  • Wie bei mir üblich: Es gibt viele Extras – von Tools bis Bonusinhalten, alles was dazugehört
  • Arbeitsdaten inklusive: Damit du jeden Schritt selbst nachvollziehen und direkt anwenden kannst

Auszug aus dem Inhalt:

  • Malerische Bildlooks & Inspirationen
  • KI-gestützte Methoden mit Midjourney, SORA, Magnific, GPT & Ideogram
  • Upscale-Techniken & Plugin-Tests
  • Moodboard-Gestaltung & Homepage-Banner
  • Eigene LUTs erstellen, Color-Lookup-Workflows & Mega-Brushsets
  • Q&As, FAQs, Bildmischung, Artbreeding & Social Media Tipps
  • Themen wie Urheberrecht, Copyright, Wasserzeichen und KI-Kunst im Wandel

BROWNZ #03 – Photoshop / KI / Fotokunst / Digital Art – 100 % NO SECRETS.


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Warum du BROWNZ #3 brauchst

Weil du:

  • keine Lust mehr auf halbgare YouTube-Tutorials hast
  • echtes Insiderwissen von einem erfahrenen Digital-Artist willst
  • lernen willst, wie man denkt, sieht und entscheidet in der Bildgestaltung
  • verstehen willst, warum man etwas macht – nicht nur wie
  • KI und Photoshop wirklich kombinieren willst – kreativ, menschlich, smart

Kein Bullshit. Kein Marketinggefasel. Nur pure Skills.

Bist du bereit? Dann schreib mir.


Hollywood vs. Midjourney: Der Beginn einer neuen Urheberrechts-Ära

Ein Paukenschlag aus Kalifornien erschüttert derzeit die KI-Welt: Disney und Universal haben Klage gegen den KI-Bildgenerator Midjourney eingereicht. Der Vorwurf: systematischer Diebstahl geistigen Eigentums. Es geht um mehr als nur ein paar cartoonhafte Bilder. Es geht um die Grundsatzfrage: Wem gehört die Zukunft der Kreativität?

Die Fronten sind klar – und verhärtet

Disney und Universal werfen Midjourney vor, ihre ikonischsten Werke – darunter die Minions, Simpsons-Figuren, Elsa oder Darth Vader – ohne Erlaubnis in die KI-Modelle eingespeist zu haben. Die Bildgeneratoren spucken auf Knopfdruck visuelle Klone aus, die kaum vom Original zu unterscheiden sind. Genau das sehen die Studios als eklatante Urheberrechtsverletzung. Gefordert werden bis zu 150.000 Dollar pro Bild. Insgesamt geht es schnell um zweistellige Millionensummen.

Warum dieser Fall anders ist

Die Klage ist keine Aufmerksamkeitsnummer. Sie ist strategisch. Und sie kommt nicht zufällig jetzt. Denn die Studios erkennen: KI ist nicht nur eine Bedrohung – sie ist ein milliardenschweres Geschäft. Wer heute die Regeln bestimmt, kassiert morgen die Lizenzen. Hollywood will nicht zurück in die Steinzeit. Es will die Spielregeln neu schreiben – mit sich selbst als Gatekeeper.

KI zwischen Kunst und Kopie

Die entscheidende Frage lautet: Ist ein KI-generiertes Bild eine eigene Schöpfung oder eine technisch verschleierte Kopie? Midjourney wird sich vermutlich auf „Fair Use“ berufen – also die Idee, dass durch Transformation ein neues Werk entsteht. Doch wenn ausgerechnet eine KI ein detailgetreues Bild von Gru aus den Minions generiert, stellt sich die Frage, wo der kreative Akt wirklich stattgefunden hat.

Und hier wird es brenzlig. Denn Gerichte könnten erstmals klären, ob das Training mit urheberrechtlich geschütztem Material legal ist – auch dann, wenn die Ergebnisse technisch nicht identisch, aber stilistisch eindeutig sind.

Was das für Kreative bedeutet

Einerseits ist das Urteil überfällig: Wer Musik, Bilder oder Charaktere erschafft, sollte auch dann geschützt sein, wenn ein neuronales Netz versucht, diesen Stil zu imitieren. Anderseits wird es eng für unabhängige Künstler:innen, wenn jede KI-Nutzung teuer lizenziert werden muss. Die drohende Folge: Kreativität wird zur Hochsicherheitszone mit Eintrittsgebühr.

Eine zweite Perspektive: Die Verteidigung der offenen Kultur

Doch es gibt auch eine andere Sichtweise – eine, die sich weniger um Besitz, sondern mehr um kulturelle Teilhabe dreht. KI als Werkzeug schöpft aus kollektiver Erfahrung, aus öffentlichem Bildgedächtnis, aus Milliardenfachem Gesehenem. Ist es wirklich fair, wenn ein Konzern jahrzehntelang die kulturelle Vorstellungswelt prägt – und dann jede neue Variation darauf blockiert?

Viele Befürworter offener Systeme sehen in dieser Klage eine Verteidigung kommerzieller Macht, nicht kreativer Integrität. Sie argumentieren: Kreativität war immer ein Spiel mit Vorbildern. Shakespeare hat plagiiert. Picasso kopierte afrikanische Masken. Die Pop-Art hätte ohne Disney nicht existiert. Wo endet Inspiration – und wo beginnt Diebstahl?

Die Verteidiger der KI sagen: Midjourney imitiert nicht – es interpoliert. Es mischt, kombiniert, abstrahiert. Der Mensch entscheidet, was daraus wird. Die kreative Leistung liegt im Prompt, nicht im Pixel.

Wenn wir nun jede KI-Ausgabe auf juristische Reinheit prüfen müssen, riskieren wir den Tod des offenen Remix. Und verlieren eine Technologie, die vielen erstmals Zugang zu visueller Gestaltung ermöglicht – ohne jahrelange Ausbildung oder teure Software.

Ein Wendepunkt

Ob Disney und Universal mit ihrer Klage durchkommen oder nicht: Die Weichen sind gestellt. Das freie Spiel mit KI wird es in dieser Form nicht mehr lange geben. Stattdessen werden sich Lizenzen, Filtermechanismen und Blacklists durchsetzen. Und das ist nur der Anfang.

Denn die Frage, die bleibt, ist nicht juristisch. Sie ist kulturell: Wollen wir eine Welt, in der jede kreative Idee von vornherein einem Rechtecheck unterliegt – oder eine, in der das schöpferische Risiko auch Raum für Neues lässt?

Was gerade vor Gericht verhandelt wird, ist nichts Geringeres als die DNA der digitalen Kunst von morgen.


Zwischen Algorithmus und Augenblick

Man kann einem Satz ansehen, ob er von einer Maschine übersetzt wurde. Die Grammatik stimmt, das Vokabular ist korrekt, aber irgendwas fehlt. Ein kleiner Riss in der Oberfläche. Die Wärme. Die Absicht. Genau wie bei Bildern, die von künstlicher Intelligenz generiert wurden.

Es sieht alles richtig aus. Die Schatten stimmen, die Lichtführung, die Farben sind harmonisch. Und trotzdem bleibt man nicht hängen. Weil das Bild nichts von dir will. Keine Spannung, keine Haltung, keine Einladung zur Auseinandersetzung. Nur makellose Fassade.

Google Translate ist ein gutes Beispiel: unglaublich leistungsfähig, aber eben doch kein Dichter. Die Poesie bleibt auf der Strecke. Der Rhythmus stirbt in der Syntax. Die Wörter sind korrekt, aber tot. Und genau das passiert, wenn wir Fotografie auf Technik reduzieren. Wenn wir glauben, dass technische Perfektion automatisch emotionale Wirkung erzeugt.

Ein gutes Bild ist kein Produkt. Es ist ein Moment, eingefroren, aber nicht erstarrt. Ein Echo dessen, was jemand gesehen – und gespürt – hat. Kein Algorithmus erkennt, wie es sich anfühlt, wenn Licht durch eine alte Fensterscheibe fällt, Staub im Gegenlicht tanzt, oder wenn jemand innehält, ohne zu wissen, dass er gerade gesehen wird. Diese kleinen, unbeobachteten Momente. Diese Brüche im Rhythmus des Alltags.

Die Gefahr liegt in der Vereinheitlichung. KI-generierte Bilder haben oft denselben Nachgeschmack. Ein bisschen zu glatt, ein bisschen zu symmetrisch, ein bisschen zu sehr darauf trainiert, Erwartungen zu erfüllen. Aber große Fotografie entsteht nicht aus Erwartungen. Sondern aus Überraschung. Aus Brüchen. Aus dem, was nicht geplant war.

Wir verlernen gerade, wie wertvoll diese Zwischenräume sind. Weil alles „perfekt“ sein soll. Rauschfrei, scharf, ausgewogen. Weil Tutorials, Presets und KI-Vorschläge uns suggerieren, es gäbe eine Formel. Aber was ist mit Zufall? Was mit Fehlern, die plötzlich Bedeutung bekommen? Was mit der Unruhe im Bild, die dich nicht loslässt, obwohl es technisch „falsch“ ist?

Ein Bild kann atmen. Es kann stören. Es kann etwas sagen, das man nicht sofort versteht. Und genau das macht es lebendig. Maschinen können das nicht. Weil ihnen der Kontext fehlt. Weil sie nicht fühlen. Sie können Schönheit simulieren – aber nicht Bedeutung erzeugen.

Vielleicht geht es in Zukunft nicht darum, besser als die KI zu sein. Vielleicht geht es darum, anders zu sein. Menschlich. Unvorhersehbar. Unvollkommen. Die Kamera wieder als Instrument der Wahrnehmung begreifen, nicht nur als Sensor zur Bilderfassung. Den Blick schärfen, statt nur den Output.

Denn auch Sprache lebt vom Bruch. Von der Ironie. Von der Ambivalenz. Von dem, was zwischen den Zeilen passiert. Wer einmal ein Gedicht von Hand übersetzt hat, weiß: Es geht nicht darum, die richtigen Wörter zu finden, sondern die richtigen Lücken stehenzulassen. Damit der Leser atmen kann.

Fotografie ist genau das. Eine bewusste Lücke. Eine Entscheidung, etwas wegzulassen, etwas offen zu lassen. Das kann keine Maschine. Weil sie nicht weiß, was sie nicht weiß.

Ein Bild darf stolpern. Ein Text darf schiefliegen. Hauptsache, sie meinen etwas. Hauptsache, sie schauen dich an. Nicht als Produkt, sondern als Begegnung.

Denn Maschinen rechnen. Aber wir erinnern.
Und manchmal reicht das.

– BROWNZ


🧠 KI frisst deine Arbeit – und grinst dabei

Der Pinsel liegt nicht mehr in der Hand, sondern im Algorithmus. Der Cursor zuckt nicht mehr aus der Schulter, sondern aus dem Backend. Willkommen im Jetzt. Hier wird nicht mehr gefragt, ob KI dein Leben verändert – sie hat es längst getan. Und während du noch über deinen CV nachdenkst, schreibt sich woanders längst der nächste Job aus. Ohne dich.


Die KI ist nicht einfach klug. Sie ist schnell, brutal effizient – und vor allem: hungrig. Schreibjobs sind weg – minus 30 Prozent in einem Jahr. Grafik? Minus 17. Coden? Minus 20. Nicht, weil Menschen schlechter wurden. Sondern weil Maschinen billiger sind. Und wach. Und skalierbar. Du bist nicht zu langsam, du bist zu teuer.

Diese Angst, ersetzt zu werden, hat jetzt sogar einen Namen: FOBO. Fear of Being Obsolete. Und die sitzt tief. Letztes Jahr protestierten 1.000 Musiker mit einem stummen Album gegen KI-generierte Musik. Kein Sound, nur Stille. Weil genau das droht: Stille. Wenn alles, was du tust, synthetisch replizierbar ist.

Und jetzt? Zentaur oder Fossil. Halb Mensch, halb Maschine. So wie Kasparov es nach seinem Deep-Blue-Schachtrauma vormachte. KI macht den Dreck. Der Mensch macht Tiefe, Kontext, Gefühl. Wer das nicht kapiert, wird Fossil. Und nein, das ist kein Science-Fiction. Das ist Realität, nur nicht gleichmäßig verteilt.

Seit ChatGPT am Markt ist, wird umgebaut. Der Arbeitsmarkt wird gerade neu gemischt. Härter, schneller, selektiver. Wer was kann, bleibt. Wer was kombinieren kann – bleibt länger. Und wer denkt, Mittelmaß sei genug, der kann sich schon mal den Platz in der Warteschlange sichern.

Aber keine Panik: Wo Jobs sterben, entstehen neue. 92 Millionen sollen verschwinden, sagt das World Economic Forum. 170 Millionen neue entstehen. Die Frage ist nur: Bist du schon unterwegs – oder wartest du noch auf die Ausschreibung?

Neue Rollen gibt’s genug: Synthograph. Prompt-Engineer. KI-Kurator. Datenethiker. Maschinen-Coach. Neue Tools, neue Denkweisen, neue Spielregeln. Und Deutschland? Naja. Während SAP, Bosch und ZF tausende Leute durch KI einsparen, haben unter 10 % der KMUs überhaupt begonnen, damit zu arbeiten. Mittelstand? Mehr Dornröschen als Digitalpionier.


🔧 PRAKTISCHE TIPPS FÜR DEN NEUSTART IM KI-ZEITALTER

1. Tools nicht googeln – benutzen

Teste täglich mindestens ein Tool aktiv. Beispiel: Schreib deinen nächsten Social-Media-Post mit GPT, visualisiere ihn mit Midjourney, sprich ihn mit ElevenLabs ein. Nur wenn du weißt, wie die Tools reagieren, kannst du kreativ mit ihnen brechen. Tipp: Bau dir ein digitales Tagebuch deiner KI-Experimente – was hat funktioniert, was nicht? Das spart dir Wochen beim nächsten Projekt.

2. Dein Alleinstellungsmerkmal KI-sicher machen

Was ist dein Flavor? Deine Handschrift? Deine Haltung? All das kann KI (noch) nicht gut simulieren. Baue deine persönliche Positionierung aus. Beispiel: Nicht „Fotograf“, sondern „Visual Storyteller, der mit KI menschliche Abgründe illustriert“. Tipp: Erstelle eine 3-Satz-Mission deiner Arbeit – ein Kompass, der deine Tools durch deinen Stil filtert.

3. Prompten ist Denken in neuer Syntax

Ein guter Prompt ist wie ein gutes Briefing – nur präziser. Beispiel: „Erzeuge ein Schwarz-Weiß-Porträt eines Mechanikers im Stil von Sebastião Salgado, mit Licht aus der linken oberen Ecke, melancholisch.“ Wenn du so denkst, führst du. Tipp: Lies Gedichte und Drehbücher. Prompten ist Schreiben mit Bilddenken.

4. Projekte statt Titel

Verkauf Ergebnisse, keine Jobbezeichnung. Beispiel: Nicht „Texter“, sondern „Ich konzipiere crossmediale Erzählformate mit KI und menschlicher Tiefe“. Denk in Wirkung, nicht in Etiketten. Noch besser: Zeig sie. Bau eine Projekt-Website mit echten Beispielen und Workflows. Offenheit ist die neue Autorität.

5. Ko-Kreation statt Konkurrenz

Nutze KI wie ein Teammitglied. Beispiel-Workflow:

  • Brainstorm mit GPT
  • Bildskizze in Midjourney
  • Photoshop für Feinarbeit
  • Stimme via ElevenLabs
  • Canva AI für Präsentation
  • LinkedIn-Post mit GPT-Tuning

Jeder Schritt mit Intention. Jeder Klick mit Strategie. Und vor allem: Iterationen sind keine Schwäche, sondern das neue Normal.

6. Wissen ist nichts – Skill ist alles

YouTube-Videos ersetzen kein Handeln. Setz dir 30 Tage lang ein Projektziel. Beispiel: „Ich baue eine kleine Website komplett mit KI-Unterstützung“. Mach Fehler. Dokumentier. Lerne. Wiederhole. Tipp: Starte mit einem SkillTree – ein Diagramm deiner KI-Kompetenzen, das du sichtbar ausbaust.

7. Mindset: Du bist nicht fertig, du bist im Update

Hör auf, dich zu „positionieren“. Positionen veralten. Bau dir ein Denkbetriebssystem. Beispiel: „Ich bin eine wandelnde Schnittstelle zwischen Chaos, Code und Kontext.“ Klingt seltsam? Ist die Zukunft. Denk nicht mehr in Jobs, denk in Rollen. Und Rollen sind beweglich.

8. Lerne, KI zu dirigieren, nicht nur zu bedienen

Klingt gleich, ist es aber nicht. Du brauchst nicht nur Toolkenntnis, sondern Urteilsvermögen. Beispiel: Nicht alles, was GPT schreibt, ist brauchbar. Aber wenn du verstehst, woher es kommt, kannst du ihm beibringen, besser zu denken. Wie ein Mentor mit Siliziumgehirn. Tipp: Lerne, in Schleifen zu denken. Erste Idee = Rohmaterial. Zweite = Fassung. Dritte = Haltung.

9. Bau dir ein Portfolio der Zukunft

Nicht deine alten Projekte. Zeig, wie du mit KI umgehst. Beispiel: Mini-Dokus, Slides, Before/After von Midjourney-zu-Real-Bild. Kuratiere das wie eine Ausstellung deiner Denkweise. Und: Erklär deine Entscheidungen. Das macht dich wertvoll.

10. Finde deine Frage, nicht deine Antwort

Die Zeiten, in denen du mit „Ich hab die Antwort“ Karriere gemacht hast, sind vorbei. Die neuen Leader stellen die richtigen Fragen. Beispiel: „Wie erzeugen wir mit KI echte Nähe?“ oder „Wie übersetzt man Intuition in Prompt-Architektur?“ Bonus-Tipp: Schreib dir jede Woche eine eigene neue Frage auf. 52 Fragen pro Jahr = dein neuer Horizont.

11. Verknüpfung statt Vertiefung

Tiefe ist wichtig – aber ohne Breite ist sie blind. Beispiel: Wenn du Texter bist, lern visuelle Komposition. Wenn du Designer bist, versteh Narrative. KI belohnt hybride Denkweisen. Tipp: Bau dir ein eigenes System aus Content, Technik und Haltung.

12. Ersetze Karriereplanung durch Bewegung

Beweg dich wie ein Organismus, nicht wie ein Beamter. Beispiel: Du willst nicht CEO werden – du willst Wirkung erzeugen, Aufmerksamkeit lenken, Relevanz spüren. Die Tools sind da. Die Bühne auch. Du musst sie nur betreten.


KI ist kein Gegner. Sie ist dein Spiegel. Und dein Upgrade.

Du entscheidest, ob du sie nutzt – oder ersetzt wirst.

– BROWNZ


🎨 Ästhetische Erschöpfung: Warum perfekte Bilder niemanden mehr berühren – und was echte Wirkung heute braucht

Von brownz.art – Zwischen Pixeln, Parasiten und Perspektivbruch


Willkommen in der Welt der schönen Leere

Das Jahr 2025 steht unter dem Zeichen der Bilder. Sie sind allgegenwärtig: in sozialen Netzwerken, in virtuellen Galerien, in KI-generierten Portfolios. Noch nie war es so leicht, visuell ansprechende Werke zu produzieren. Und doch – es bleibt ein seltsames Gefühl der Leere zurück.

Man betrachtet ein perfekt ausgeleuchtetes Portrait, ein makelloses Rendering, eine harmonisch gestaltete Farbfläche. Und empfindet: nichts. Kein Staunen, kein Innehalten, kein Widerstand. Die Schönheit dieser Bilder ist unbestritten – und doch vollkommen wirkungslos.

Diese paradoxe Erfahrung beschreibt, was viele Kreative und Betrachter heute spüren: eine Form von visueller Übermüdung. Ein Zustand, den man als ästhetische Erschöpfung bezeichnen könnte. Der Reiz ist erloschen, das Auge ist gesättigt, der Geist bleibt unberührt.


Wenn Schönheit langweilt – Die stille Krise der Wirkung

In einer Welt, in der das Visuelle allgegenwärtig ist, verliert selbst das Schönste seinen Zauber. Es ist nicht die Qualität, die fehlt – es ist die Spannung. Wo kein Fehler, keine Unruhe, kein Widerspruch ist, dort gibt es auch keinen Anlass zur Reflexion. Das perfekte Bild wird zum glatten Spiegel, in dem man sich selbst nicht mehr erkennt.

Wir leben in einem Zustand permanenter ästhetischer Reizüberflutung. Doch was zunächst wie ein Überfluss an Möglichkeiten erschien, entpuppt sich zunehmend als Gleichförmigkeit. Alles ist zu gut – und damit zu gleich.

Der Algorithmus hat gelernt, was gefällt. Und genau das ist das Problem: Wenn Kunst sich nur noch an der Zustimmung orientiert, verliert sie ihren inneren Kern. Sie wird konsumierbar, aber bedeutungslos. Sichtbar, aber nicht erinnerbar.


Der erschöpfte Künstler – Zwischen Können und Leere

Diese Krise betrifft nicht nur das Publikum, sondern vor allem die Produzierenden. Kreative stehen unter Druck, sich ständig neu zu erfinden, visuell herauszustechen, technisch makellos zu liefern. Doch was, wenn der eigene Anspruch zur Falle wird?

Viele Künstlerinnen und Künstler berichten von einer merkwürdigen Erschöpfung: Die Werke entstehen, die Tools funktionieren, der Workflow sitzt – aber die Verbindung zum Bild fehlt. Man produziert, ohne zu fühlen. Man gestaltet, ohne zu glauben.

Es ist die paradoxe Situation eines Handwerkers, der alles richtig macht – aber nicht mehr weiß, wofür. Der kreative Akt wird zur Routine, das Bild zum Produkt, der Impuls zur Pflicht.


Kunst braucht Fehler – Über den Reiz der Reibung

Vielleicht ist es an der Zeit, sich zu erinnern, was Kunst einmal war: ein Ort der Unsicherheit. Ein Feld des Experiments. Ein Raum, in dem das Unklare, das Unfertige, das Widersprüchliche willkommen war.

Statt Perfektion braucht Kunst heute wieder das Risiko. Die Bereitschaft, sich lächerlich zu machen. Die Lust am Missverständnis. Die Offenheit für das Scheitern. Denn nur in dieser Reibung entsteht echte Resonanz.

Ein Bild, das nicht perfekt ist, lädt ein zur Auseinandersetzung. Es provoziert Fragen, öffnet Deutungsräume, schafft Verbindung. Es verlangt keine Zustimmung – sondern eine Haltung. Und das ist heute mehr wert als jeder Like.


Sechs Wege aus der ästhetischen Müdigkeit

1. Regelbruch als Methode

Wende dich von deinen eigenen Prinzipien ab. Spiele mit gestalterischen Regeln, um sie bewusst zu unterlaufen. Nutze Disharmonie, Überladung oder unkonventionelle Perspektiven, um neue Sehgewohnheiten zu erzeugen.

2. Zeig das Unfertige

Trau dich, Werke zu zeigen, die noch im Entstehen sind. Skizzen, Fehlversuche, visuelle Notizen. Sie geben Einblick in deinen Denkprozess – und öffnen Räume für Interpretation statt Bewertung.

3. Arbeite mit Sprache – aber anders

Texte können im Bild Kontext schaffen – oder bewusst zerstören. Nutze fragmentierte Sätze, widersprüchliche Aussagen oder kaputte Typografie, um das Bild nicht zu erklären, sondern zu stören.

4. Mach Kunst aus dem Verworfenem

Nimm jene Bilder, die du eigentlich gelöscht hättest, und stelle sie in den Mittelpunkt. Erkenne das Fragmenthafte als künstlerischen Wert. Nenne es z. B. „Bruchstücke eines Versuches“.

5. Teile deinen Zweifel

Kunst darf auch Unsicherheit zeigen. Beschreibe deine Zerrissenheit, deinen Zwiespalt zum eigenen Werk. Sag offen: „Ich weiß nicht, ob das gut ist.“ Diese Ehrlichkeit berührt – weil sie selten ist.

6. Erzwinge Interpretation statt Reaktion

Verzichte auf Statements. Stelle Fragen. Zeige nur Ausschnitte. Lass das Publikum mitdenken. Die Wirkung entsteht nicht durch das, was du sagst – sondern durch das, was du offenlässt.


Zwischen Verweigerung und Präsenz – Eine neue Haltung

Die Lösung für die ästhetische Müdigkeit ist keine neue Technik. Sie ist eine Haltung.

Es geht darum, wieder Kunst zu machen, die sich widersetzt. Die nicht gefallen will. Die Fragen stellt statt Antworten zu liefern. Die Irritation zulässt, statt Harmonie zu simulieren.

Der Künstler der Zukunft ist nicht der Virtuose – sondern der Saboteur. Er stört, wo alle optimieren. Er verlangsamt, wo alle beschleunigen. Er zeigt Brüche – weil nur dort Wahrheit aufscheint.


Fazit: Die neue Kunst wirkt nicht – sie reibt

Wir brauchen keine besseren Bilder. Wir brauchen Bilder, die uns nicht mehr loslassen. Nicht, weil sie schön sind – sondern weil sie etwas aufbrechen.

Wenn Kunst wieder Wirkung haben soll, dann darf sie nicht mehr nur technisch beeindrucken. Sie muss emotional verwirren, symbolisch verletzen, philosophisch stören.

Denn wahre Kunst ist nie eindeutig. Sie ist nicht klar. Sie ist nicht perfekt.

Sie ist das, was bleibt – weil es kratzt.


#brownz.art – Gegen die glatte Wand, gegen das stille Bild, gegen den schönen Stillstand.