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KI in Photoshop: Generative Fill, Firefly, FLUX, Gemini / Nano Banana, hohe Auflösung und Aktbilder – ein ehrlicher Problemlösungs-Workshop

Ein Blog-Fachartikel mit BrownzKI Assistenz – einsteigerfreundlich, praxisnah, mit Faktencheck und Quellen.

ThemaKI-Workflows in Adobe Photoshop bei hochauflösenden Bildern und sensiblen Motiven
Stand19. Juni 2026
ZielgruppeFotografen, Synthografen, Bildbearbeiter, Einsteiger mit Anspruch
KurzfazitKI ist kein 100-Megapixel-Zauberstab. Sie ist ein Werkzeug. Und Werkzeuge muss man führen.

Kurzfassung für Eilige

Photoshop ist inzwischen nicht mehr einfach Photoshop. Es ist eher ein Werkzeugkasten mit klassischer Retusche, generativer KI, Partner-Modellen und ein paar Funktionen, die sehr viel können – aber nicht automatisch alles richtig machen.

Das größte Missverständnis: Viele glauben, Generative Fill könne in ein 100-Megapixel-Bild einfach mal auf Knopfdruck perfekt neue Bereiche hineinmalen. Kann es nicht. Jedenfalls nicht sauber, nicht immer und nicht ohne Workflow. Adobe hat 2026 bessere Modelle, 2K-Ausgaben bei Firefly Fill & Expand und neue Upscale-Funktionen gebracht, aber das Grundproblem bleibt: Wenn die Auswahl zu groß ist, wird die KI-Fläche weicher, während der Rest des Bildes scharf bleibt. Dann sieht man es. Und wenn man es sieht, ist es keine Magie mehr, sondern Bastelbude.

Das zweite Problemfeld ist noch heikler: Aktbilder. Künstlerischer Akt, Boudoir, klassisches Modelshooting – alles legitim, wenn sauber produziert und mit Einverständnis. Aber die generativen KI-Systeme reagieren auf Nacktheit und explizite Körperstellen oft sehr hart. Adobe verbietet die Erzeugung von pornografischem Material oder expliziter Nacktheit in seinen generativen KI-Richtlinien, Google Gemini hat ebenfalls Sicherheitsregeln für pornografische Inhalte. Das führt in der Praxis dazu, dass selbst harmlose Retusche manchmal blockiert wird, sobald die KI glaubt, da sei zu viel Haut im Spiel.

Die Lösung ist nicht, die KI auszutricksen. Die Lösung ist, den Workflow umzubauen. KI für Hintergrund, Stoff, Licht, Randbereiche, Objekte und Ideen. Klassische Photoshop-Retusche für Haut, Körper, Linien, Form, Bildwahrheit. Genau da beginnt Handwerk.

1. Was KI in Photoshop aktuell kann

Stand Juni 2026 kann Photoshop bei generativen Funktionen zwischen Adobe-Modellen und Partner-Modellen unterscheiden. In der offiziellen Adobe-Hilfe werden für Generative Fill unter anderem Firefly-Modelle und Partner-Modelle wie Gemini / Nano Banana und FLUX genannt. Je nach Photoshop-Version, Abo, Region und Beta-/Release-Stand kann die Liste anders aussehen. Deshalb immer zuerst Photoshop aktualisieren und in der Kontextleiste nachsehen, was tatsächlich im Modellwähler auftaucht. Quelle: Adobe Modellwähler-Dokumentation. [1]

Die wichtigsten KI-Werkzeuge in Photoshop

WerkzeugPraxisnutzen
Generative FillObjekte einfügen, entfernen oder verändern. Gut für Hintergrund, Erweiterungen, Requisiten, kleine Korrekturen. Nicht blind für ganze 100MP-Flächen verwenden. [2]
Generative ExpandBildränder erweitern. Stark, wenn man in Streifen arbeitet und nicht die halbe Welt auf einmal generieren lässt. [3]
Remove ToolSchnelles Entfernen von Objekten. Praktisch für Störstellen, kann je nach Modus mit oder ohne generative KI arbeiten. [8]
HarmonizePlatziert ein Objekt oder eine Person besser in einen Hintergrund, indem Licht, Schatten, Farbe und Ton angepasst werden. Sehr gut für Compositing, aber auch hier gilt: nicht riesig rechnen lassen. [9]
Generative Upscale2x oder 4x vergrößern, je nach Modell. Adobe nennt Firefly Upscaler, Topaz Gigapixel und Topaz Bloom als Optionen mit unterschiedlichen Grenzen. [6]
Enhance DetailSchärft bzw. verfeinert generierte Varianten, besonders wenn Generative Fill in großen Bereichen sichtbar weicher wird. [7]

Meine kurze Modell-Einordnung

Firefly ist der sichere Standard für Adobe-Workflows. Nicht immer der wildeste, aber meistens der bravere Kandidat für kommerzielle Arbeit, weil Adobe die eigenen Firefly-Modelle als kommerziell ausgerichtete generative Werkzeuge positioniert. Partner-Modelle sind oft stärker in bestimmten Dingen, kosten aber laut Adobe je nach Modell und Funktion als Premium-Funktion mehr Credits. [5]

  • Firefly: sauber, kontrolliert, kommerzieller Adobe-Weg, oft gute Integration in Photoshop.
  • Gemini / Nano Banana: sehr stark bei Anweisungen wie „ändere das zu jenem“, bei Objektverständnis und Konsistenz. Google beschreibt Nano Banana als native Bildgenerierung und Bildbearbeitung innerhalb Gemini. [13]
  • FLUX: oft stark bei Realismus, Licht, Material und Szene. Adobe führt FLUX als Partner-Modell für Generative Fill; Black Forest Labs beschreibt FLUX.1 Kontext als Modell für Bildgenerierung und Bildbearbeitung mit Kontextverständnis. [10] [20]
  • Topaz Gigapixel / Bloom innerhalb Generative Upscale: interessant, wenn es um Detailerhalt oder kreative Detailerzeugung beim Vergrößern geht. [6]

2. Das Auflösungsproblem: Warum es matscht

Jetzt zum Kern. Ein modernes hochauflösendes Bild hat schnell 60, 75 oder 100 Megapixel. Ein 60 x 90 cm Print bei 300 ppi landet grob bei 7087 x 10630 Pixeln. Das sind über 75 Megapixel. Wer mit einer starken Kamera, Panorama, Upscale oder Mittelformat arbeitet, ist schnell noch höher.

Die KI arbeitet aber nicht wie ein Retusche-Pinsel, der unendlich fein in jedes Pixel hineindenkt. Generative Fill erzeugt eine Variation in einer bestimmten Modellauflösung und passt sie dann in deine Auswahl. Adobe hat im Januar 2026 für Firefly-powered Generative Fill, Generative Expand und Remove Tool höhere Qualität mit 2K Output kommuniziert. Gleichzeitig zeigen Adobe-Lernmaterial und Praxisquellen klar: Bei großen Flächen sieht man Detail- und Schärfeunterschiede, besonders in großen Bildern und bei Texturen. [3] [7]

Heißt auf Deutsch: Wenn du in einem riesigen Bild eine riesige Auswahl machst, produziert die KI nicht automatisch riesige native Details. Sie macht eine plausible Fläche. Und die kann bei 100 Prozent Ansicht weicher sein als der Rest.

Die einfache Regel

Je größer die Auswahl, desto größer die Gefahr von Matsch. Je kleiner und gezielter die Auswahl, desto höher die Chance auf saubere Details.

Ich arbeite deshalb nicht mit „mach mir hier mal alles neu“. Ich arbeite mit Inseln. Kleine Generierungsbereiche. Überlappung. Masken. Danach Schärfe, Rauschen, Farbe, Dodge & Burn. Also Photoshop. Nicht Wunschbrunnen.

Auswahlgrößen: meine Praxiswerte

AufgabeGute AuswahlgrößeKommentar
Sensorfleck, kleiner Störerso klein wie möglichRemove Tool, Healing Brush oder Generative Fill. Nicht übertreiben.
Hintergrund erweiternStreifen / Kacheln bis ca. 1024-2048 px, je nach ModellLieber mehrere saubere Schritte als ein großer weicher Brei.
Kleid, Stoff, Requisite einfügenObjekt separat generieren, dann skalieren und montierenNicht direkt im finalen 100MP-Dokument riesig generieren.
Komplette Szene umbauenerst Konzeptbild kleiner, dann Final-Compositing großDer finale Print entsteht durch Aufbau, nicht durch einen einzigen Prompt.
Aktbild / Hautretuscheklassische Retusche, keine generierte NacktheitKI nur für unkritische Umgebung, Hintergrund, Stoffe, Lichtideen.

3. Workflow 1: Der Kachel-Workflow für hohe Auflösung

Das ist der wichtigste Workflow für alle, die Fine-Art-Prints machen. Er ist nicht sexy. Er ist aber stabil.

– Arbeite zuerst am finalen Dokument oder an einer sauber skalierten Arbeitskopie. Bei Fine-Art-Print immer in der Zielgröße denken: 60 x 90 cm, 70 x 105 cm, 90 x 135 cm, was auch immer. Kein Instagram-Denken.

– Dupliziere die Ebene. Niemals direkt auf dem Original arbeiten. Generative Fill erzeugt zwar neue generative Ebenen, aber ich will trotzdem ein sauberes Sicherheitsnetz.

– Teile große Bereiche in kleinere Kacheln oder Streifen. Bei neueren Firefly-Fill-&-Expand-Modellen kann 2K oft besser gehen, aber ich bleibe trotzdem vorsichtig. Wenn ein Bereich wichtig ist, lieber kleiner.

– Arbeite mit Überlappung. Eine Auswahl darf ruhig etwas in den vorhandenen Bildbereich hineinragen. Die KI braucht Kontext. Ohne Kontext produziert sie Fantasie mit Selbstbewusstsein.

– Erzeuge 2-3 Varianten, nimm nicht automatisch die erste. Die erste Variante ist oft nur die lauteste.

– Nutze Enhance Detail, wenn die generierte Fläche sichtbar weicher ist. Adobe beschreibt genau diesen Fall: große Bereiche, große Bilder, Unterschied in Schärfe und Detail. [7]

– Maskiere manuell. Nicht die generierte Ebene einfach stumpf nehmen. Mit weicher Maske, Pinsel, Dichte, Verlauf und notfalls Clone Stamp die Übergänge beruhigen.

– Danach Detailmatching: Rauschen, Korn, Schärfe, Mikrokontrast, Farbe. Wenn der generierte Bereich zu glatt ist, etwas monochromatisches Rauschen dazu. Wenn er zu scharf ist, minimal weichzeichnen.

Mini-Rezept: Hintergrund oben erweitern

  • Crop Tool: Leinwand nach oben erweitern, transparent lassen.
  • Rechteck-Auswahl: nur den neuen Streifen plus 10-20 Prozent Originalbild darunter markieren.
  • Generative Fill: kurzer Prompt, z. B. „continue the same studio background, same light, no people, no text“.
  • Variante wählen, Enhance Detail testen, Maske putzen.
  • Nächsten Streifen. Nicht alles auf einmal.

Das ist langsam. Ja. Aber Fine-Art ist langsam. Wer schnell will, bekommt schnell auch schnell sichtbar schlechte Kanten.

4. Workflow 2: Der Smart-Object-Inseltrick

Wenn ein Objekt oder ein Bereich zu groß ist, baue ich mir eine kleine Arbeitsinsel. Das klingt komplizierter, als es ist.

– Markiere nur den Bildbereich, in dem wirklich etwas passieren soll, plus genug Kontext rundherum.

– Kopiere diesen Bereich auf eine neue Ebene oder in ein neues Dokument.

– Skaliere die Arbeitsinsel so, dass die KI nicht gegen eine riesige Pixelwand läuft. Nicht das ganze Bild, nur die Insel.

– Generiere dort die neue Fläche oder das neue Objekt.

– Upscale die Arbeitsinsel bei Bedarf mit Generative Upscale, Topaz Gigapixel oder klassischem Upscaling.

– Füge das Ergebnis zurück ins große Originaldokument und maskiere es sauber ein.

Der Vorteil: Die KI bekommt eine Aufgabe, die sie begreift. Ich bekomme Kontrolle. Das Bild bleibt groß. Und ich muss nicht hoffen, dass ein Cloud-Modell mir 100 Megapixel Liebe zurückschickt.

5. Workflow 3: Objekte lieber separat bauen

Viele machen den Fehler, ein neues Objekt direkt in die finale Szene hineinzuprompten. Bei kleinen Sachen geht das. Bei großen Dingen ist es oft besser, das Objekt separat zu bauen.

Beispiel: Ich will in einem Modebild einen weißen Stoff, ein Glasobjekt, eine Blume, eine Tasche oder ein abstraktes Element ergänzen. Dann erzeuge ich dieses Element gern in einem neutralen Arbeitsbild, suche die beste Variante, verbessere die Kanten, upscale es und montiere es erst dann in Photoshop.

Danach kommen die echten Aufgaben: Perspektive, Schatten, Kontaktkante, Farbe, Licht, Korn, Schärfe. Und hier ist Harmonize hilfreich, weil es laut Adobe Farbe, Licht, Schatten und Ton eines Motivs an den Hintergrund angleichen kann. Aber auch Harmonize ist kein Ersatz für ein Auge. [9]

Meine Reihenfolge für montierte Objekte

– Objekt separat erzeugen oder aus Fotoarchiv nehmen.

– Freistellen, Kanten reinigen, notfalls per Maske weich machen.

– Objekt als Smart Object ins finale Bild.

– Größe und Perspektive setzen. Erst dann Harmonize oder manuelle Farbanpassung.

– Schatten selber kontrollieren. Ein falscher Schatten zerstört mehr als ein falscher Prompt.

– Am Ende: Rauschen, Schärfe und Licht angleichen.

6. Workflow 4: Aktbilder ohne KI-Gegen-die-Wand

Jetzt der schwierige Teil. Aktbilder.

Künstlerischer Akt ist nicht automatisch Pornografie. Ein klassisches Aktfoto kann Form, Licht, Linie und Körper zeigen, ohne billig zu sein. Trotzdem reagieren generative KI-Systeme oft hart, sobald Nacktheit erkannt wird. Adobe schreibt in den Generative-AI-Richtlinien klar, dass pornografisches Material oder explizite Nacktheit nicht erzeugt werden darf. Google Gemini beschreibt ebenfalls Grenzen für pornografische Inhalte und explizite sexuelle Darstellungen. [11] [12]

Das heißt für meine Praxis: Ich versuche nicht, die KI zu überlisten. Ich entscheide, welches Werkzeug für welchen Teil des Bildes zuständig ist.

Die saubere Rollenverteilung

  • Haut, Körper, Linien, Anatomie: klassische Photoshop-Retusche.
  • Hintergrund, leerer Raum, Stoffe, abstrakte Elemente, Lichtideen: KI kann helfen.
  • Nackte Körperteile erzeugen, Kleidung entfernen, intimen Bereich verändern: nein. Nicht mein Workflow. Nicht mein Interesse. Nicht professionell.
  • Datenschutz: Bei Aktbildern besonders vorsichtig mit Cloud-Tools. Wer nicht genau weiß, wohin die Daten gehen, lädt nicht einfach Kundendateien hoch.

Akt-Workflow A: Klassische Retusche statt Generative Fill

Wenn es um Haut, Druckstellen, kleine Schatten, Flecken oder Linien geht, nehme ich nicht Generative Fill, sondern die alten Werkzeuge. Die sind nicht alt, weil sie schlecht sind. Die sind alt, weil sie funktionieren.

– Healing Brush / Spot Healing für kleine Störungen.

– Clone Stamp für Strukturkontrolle, besonders an harten Kanten.

– Patch Tool für größere Hautbereiche, aber vorsichtig.

– Frequency Separation nur, wenn man weiß, was man tut. Sonst wird Haut Plastikfolie.

– Dodge & Burn für Form, Volumen, saubere Tonwerte.

– Liquify maximal subtil. Ein Millimeter kann helfen. Fünf Millimeter sieht man.

Das ist langsamer als ein Prompt. Aber bei Akt ist langsamer oft besser. Der Körper muss stimmen. Die Lichtlogik muss stimmen. Und vor allem: Der Mensch muss respektiert bleiben.

Akt-Workflow B: Hintergrund bearbeiten, Körper unangetastet lassen

Wenn ich bei einem Aktbild den Hintergrund erweitern oder Störungen rundherum entfernen will, trenne ich Motiv und Umgebung sauber.

– Model freistellen oder per Maske schützen.

– Nur den Hintergrund oder Randbereich duplizieren.

– Generative Fill ausschließlich auf den leeren Hintergrund anwenden. Prompt klar halten: „empty studio background, same light, no person, no body, no skin“.

– Generierten Hintergrund unter die Originalfigur legen.

– Kanten manuell maskieren, Schatten zurückmalen, Übergang kontrollieren.

Wichtig: Die KI soll nicht am nackten Körper arbeiten. Sie soll den Raum um den Körper bauen. Das ist ein Unterschied. Ein großer.

Akt-Workflow C: Stoff oder Requisite als Schutz- und Gestaltungselement

Wenn ein Bild künstlerisch weiterentwickelt werden soll – zum Beispiel Stoff, Wolke, Glas, Blüten, Schatten, abstrakte Formen – baue ich diese Elemente separat und montiere sie danach. Also nicht: „Bearbeite dieses Aktbild und mach Stoff drüber“. Sondern: „Erzeuge mir ein fließendes weißes Stoffelement auf neutralem Hintergrund“. Danach kommt Photoshop.

– Stoff / Blüte / Glas / Schatten separat generieren, ohne Aktbild.

– Element auflösen, freistellen, verzerren, über das Bild legen.

– Mit Blend Modes, Masken und Dodge & Burn integrieren.

– Originalhaut bleibt Originalhaut. Das ist die Bildwahrheit.

Akt-Workflow D: Wenn Photoshop trotzdem blockiert

  • Auswahl verkleinern. Oft berührt die Auswahl zu viel Haut, obwohl man nur Hintergrund will.
  • Auf klassische Werkzeuge wechseln. Content-Aware Fill, Clone, Healing, Patch.
  • Das Problem in zwei Schritte teilen: erst Hintergrund, dann Schatten, dann Kante.
  • Keine Prompt-Schlachten führen. Wenn die KI dreimal nein sagt, ist nicht der vierte Trick die Lösung, sondern ein anderer Workflow.

7. Praxis-Prompts, die nicht nach Prompt-Müll klingen

Ich schreibe Prompts kurz. Nicht literarisch. Nicht: „masterpiece ultra real 8k cinematic blah blah“. In Photoshop geht es um Bildbearbeitung, nicht um Prompt-Poesie.

ZielPrompt-Beispiel
Hintergrund erweiterncontinue the same plain studio background, same light, same texture, no people, no text
Stoff ergänzenflowing white fabric, soft folds, same direction of light, realistic textile texture
Glas-Element separattransparent glass flower object, studio light, isolated on light grey background, realistic reflections
Störendes Objekt entfernenremove object, rebuild the original background texture, keep lighting natural
Luxusobjekt generierenmatte black luxury card, no logo, subtle gold chip, realistic studio lighting

8. Der Qualitätscheck: Ohne 100-Prozent-Ansicht kein Urteil

Ein Bild sieht bei 25 Prozent Ansicht fast immer gut aus. Das ist die Lüge der Vorschau. Entscheidend ist 100 Prozent. Und bei Print zusätzlich: ein echter Testprint oder wenigstens ein scharfes Proofing bei Zielgröße.

Meine Checkliste

  • Bei 100 Prozent: Sind generierte Bereiche weicher als der Rest?
  • Bei 200 Prozent: Gibt es Artefakte an Haarkanten, Fingern, Stoffrändern, Hautübergängen?
  • Passt das Rauschen? KI-Flächen sind oft zu glatt.
  • Passt die Schärfe? KI-Flächen sind oft entweder weich oder überknusprig.
  • Passt die Lichtlogik? Schatten müssen Kontakt haben. Kein Objekt schwebt, außer es soll schweben.
  • Passt die Farbe? KI generiert gern einen leicht anderen Weißpunkt.
  • Gibt es wiederholte Muster? Gerade Hintergründe verraten KI gern durch Copy-Paste-Strukturen.
  • Ist die Arbeit in Ebenen erhalten? Generative Ebenen, Masken, Smart Objects – alles sauber benennen.

Meine Ebenen-Benennung

  • 01_original_locked
  • 02_ai_bg_top_strip
  • 03_ai_bg_left_strip
  • 04_fabric_generated_object
  • 05_harmonize_test
  • 06_manual_shadow
  • 07_noise_match
  • 08_final_dodge_burn

Das klingt spießig. Ist aber Gold wert, wenn man drei Tage später noch weiß, was man da eigentlich verbrochen hat.

9. Mein Standard-Workflow für KI in Photoshop

Das hier ist der Workflow, den ich Einsteigern geben würde, wenn sie hochauflösend arbeiten und nicht im KI-Sumpf stecken bleiben wollen.

– Original sichern. Immer.

– Problem markieren: Entfernen, erweitern, montieren, retuschieren? Nicht alles ist ein Generative-Fill-Problem.

– Wenn es klein ist: Remove Tool / Healing / Clone testen.

– Wenn es groß ist: Bereich in Kacheln oder Arbeitsinsel zerlegen.

– Modell wählen: Firefly für sauberen Standard, Gemini/Nano Banana für klare Anweisungen, FLUX für Realismus und Material. Je nach Verfügbarkeit im Modellwähler. [1]

– Ergebnis nur als Rohmaterial betrachten. Kein KI-Ergebnis ist automatisch final.

– Enhance Detail oder Upscale testen, wenn die Fläche zu weich ist. [6] [7]

– Manuelle Photoshop-Arbeit: Masken, Licht, Schatten, Rauschen, Schärfe, Farbe.

– Bei Aktbildern: generative KI nicht an nackter Haut arbeiten lassen. Hintergrund und Gestaltungselemente separat. Körper retuschiert man klassisch.

– Final bei 100 Prozent prüfen. Dann Testprint. Dann erst feiern.

10. Was ich Anfängern wirklich sagen würde

KI in Photoshop ist kein Ersatz für Bildbearbeitung. Sie ist ein Beschleuniger für bestimmte Bereiche. Sie kann dir eine Wand erweitern, einen Hintergrund beruhigen, ein Objekt andenken, eine Idee liefern, eine Kante retten. Aber sie macht aus schlechtem Workflow keinen guten Print.

Gerade bei großen Bildern zeigt sich schnell, wer Photoshop kann und wer nur Prompt-Lotto spielt. Ein 100-Megapixel-Bild verzeiht nichts. Wenn die KI-Fläche nicht passt, sieht man es. Fleckige Haut fällt genauso auf. Wenn der Schatten schwebt, sieht man es. Und wenn ein Aktbild durch eine generierte Körperphantasie ersetzt wird, ist das nicht Kunst, sondern Kontrollverlust.

Mein Weg ist deshalb simpel: KI darf helfen. Aber die Regie bleibt bei mir.

Ich benutze KI nicht, um Verantwortung abzugeben. Ich benutze KI, um schneller zu Rohmaterial zu kommen. Danach kommt Handwerk. Photoshop. Blick. Erfahrung. Und manchmal einfach der Clone Stamp, dieser alte dreckige Schraubenzieher, der immer noch alles repariert.

Fazit

Die beste Lösung für Photoshop-KI bei hoher Auflösung heißt nicht „besserer Prompt“. Sie heißt: kleinere Aufgaben, bessere Auswahl, mehr Kontext, Kachel-Workflow, Smart-Object-Inseln, Upscale, Detailmatching und manuelle Endkontrolle.

Die beste Lösung für Aktbilder heißt nicht „Filter umgehen“. Sie heißt: professionelle Rollenverteilung. KI für Umgebung und Gestaltung. Klassische Retusche für Körper, Haut und Bildwahrheit.

Wer so arbeitet, bekommt keine perfekten Ein-Klick-Wunder. Aber er bekommt Bilder, die halten. Und genau darum geht es am Ende: nicht um KI. Sondern um Bilder, die an der Wand nicht auseinanderfallen.

Quellen und Linkcheck

Alle Links wurden für diesen Artikel über den Browser aufgerufen und inhaltlich gegen mindestens eine weitere Quelle bzw. gegen offizielle Herstellerseiten abgeglichen. Stand: 19. Juni 2026. Hinweis: Menüs und Modelllisten können je nach Photoshop-Version, Abo, Region und Beta-/Release-Status abweichen.

Nr.QuelleLinkWarum verwendet
1Adobe Help – Select AI models for generative control in PhotoshopLinkOffizielle Modellliste und Modellwähler für Generate Image, Generative Fill und Generative Expand.
2Adobe Help – Edit images with Generative FillLinkOffizielle Anleitung für Generative Fill und generative Ebenen.
3Adobe Blog – New Photoshop innovations, January 2026LinkAdobe nennt 2K Output, schärfere Details und weniger Artefakte für Firefly-powered Generative Fill, Generative Expand und Remove Tool.
4Adobe Help – Photoshop Generative AI FAQLinkInternetverbindung, generative Ebenen, Verfügbarkeit und Grundfunktionen.
5Adobe Help – Creative Cloud Generative AI features and creditsLinkGenerative Credits, Standard-/Premium-Funktionen, Partner-Modelle.
6Adobe Help – Generative Upscale in PhotoshopLink2x/4x Upscale, Firefly Upscaler, Topaz Gigapixel, Topaz Bloom und Grenzen.
7Adobe Learn – Enhance detail of generated contentLinkErklärt Schärfe- und Detailunterschiede bei großen Generative-Fill-Bereichen und den Enhance-Detail-Workflow.

Weitere Werkzeuge und Anbieter-Richtlinien

Nr.QuelleLinkWarum verwendet
8Adobe Help – Remove objects in PhotoshopLinkOffizielle Remove-Tool-Anleitung.
9Adobe Help – Harmonize in PhotoshopLinkOffizielle Beschreibung für Licht-, Schatten-, Farb- und Tonanpassung beim Compositing.
10Adobe Help – Partner models in Adobe productsLinkÜbersicht zu FLUX, Gemini/Nano Banana, Topaz und anderen Partner-Modellen in Adobe-Apps.
11Adobe Legal – Generative AI User GuidelinesLinkRichtlinien zu verbotenen Inhalten, inklusive pornografischem Material und expliziter Nacktheit.
12Google Gemini – Policy GuidelinesLinkSicherheitsregeln zu pornografischen und expliziten sexuellen Inhalten.
13Google AI for Developers – Gemini API image generation / Nano BananaLinkOffizielle Erklärung: Nano Banana als Gemini-native Bildgenerierung und Bearbeitung, Modellvarianten und SynthID.
14Google Developers Blog – Gemini 2.5 Flash ImageLinkTargeted transformations, Character Consistency, Multi-image fusion, SynthID.
15Google AI for Developers – Gemini model listLinkAktuelle Modellliste mit Nano Banana, Nano Banana Pro und Nano Banana 2.
16Adobe Help – Content Credentials overviewLinkContent Credentials als Metadaten für Transparenz, Erzeugung und Bearbeitung.
17PhotoshopCAFE – Enhance Detail and resolution in Photoshop Generative AILinkPraxisquelle zum Kachel-/Auswahlgrößen-Problem und Auflösungsworkflow.
18PhotoshopCAFE – Firefly Fill and Expand model comparisonLinkPraxisvergleich: altes 1K-Modell vs. neuer 2K-Fill-&-Expand-Workflow.
19Black Forest Labs / arXiv – FLUX.1 Kontext paperLinkTechnischer Hintergrund zu FLUX.1 Kontext, In-Context Image Generation und Editierrobustheit.
20arXiv – A Value-Oriented Investigation of Photoshop Generative FillLinkForschungsblick auf Nutzen, Kreativität, Forenreaktionen und Spannungsfelder von Photoshop Generative Fill.

Redaktionshinweis: Dies ist ein praxisorientierter Fachartikel. Er ersetzt keine Rechtsberatung und keine individuelle Datenschutzprüfung bei sensiblen Kundenbildern. Bei Akt, Boudoir und Personenbildern: Model Release, Einverständnis, Datenweg und Nutzungsrechte sauber klären.

Die handwerkliche Grundlage vertiefst du mit meinen Retusche-Tipps. Deinen eigenen Photoshop- und KI-Workflow können wir im Einzelcoaching in Linz gemeinsam durchgehen.


Zudem KI-Funktionen in Lightroom: Was sie Fotografen wirklich bringen

Daher Einsteigerfreundlicher Fachartikel mit Praxis-Workflows, Profi-Tipps und Quellenprüfung

 
Recherche-Stand11. Juni 2026
FokusDennoch Lightroom, Lightroom Classic, Lightroom mobile, Lightroom web, Firefly-Anbindung
ZielgruppeGleichzeitig Fotografen, Einsteiger, fortgeschrittene Anwender, Content-Creator
BildmaterialDanach Bewusst keine externen Bilder eingebettet; keine ungeklärten Nutzungsrechte, kein Lizenznebel.

Zunächst Kurz gesagt: Lightroom ist 2026 nicht mehr nur ein digitaler Dunkelraum. Schließlich Es ist ein Assistent, der sortiert, sucht, maskiert, entrauscht, entfernt, hochskaliert und an manchen Stellen sogar schon in Richtung kreativer Agent denkt. Zum Beispiel Aber: Die Maschine ist schnell, nicht unfehlbar. Inzwischen Wer sie blind fahren lässt, malt mit verbundenen Augen auf einem Hochzeitsfoto herum. Außerdem Wer sie führt, bekommt Tempo, Präzision und Luft im Kopf.

Inhalt

  • 1. Deshalb Warum Lightroom-KI 2026 für Fotografen wichtig ist
  • 2. Allerdings Versionsstand und Recherchebasis
  • 3. Zudem Die wichtigsten KI-Funktionen im Überblick
  • 4. Daher Praxis-Workflows: So nutzt du die KI ohne Murks
  • 5. Dennoch Tipps und Tricks, die nicht auf jeder Werbefolie stehen
  • 6. Gleichzeitig Grenzen, Bugs, Kosten und saubere Arbeitsweise
  • 7. Danach Empfehlung: Welche KI-Funktion lohnt sich für wen?
  • 8. Zunächst Checkliste für den Alltag
  • 9. Schließlich SEO-Block und Quellen

1. Zum Beispiel Warum Lightroom-KI 2026 für Fotografen wichtig ist

Inzwischen Die spannende Frage ist nicht mehr, ob KI in Lightroom steckt. Außerdem Die spannende Frage ist: An welcher Stelle spart sie echte Arbeit, und wo erzeugt sie nur glänzenden Zirkusstaub? Deshalb Lightroom 2026 zeigt eine klare Richtung: KI sitzt nicht nur in spektakulären Werkzeugen wie Generative Remove, sondern in den leisen Arbeitshelfern – Suche, Masken, Culling, Denoise, Lens Blur, Adaptive Profiles und AI Edit Status. Allerdings Genau dort entsteht der praktische Nutzen.

Zudem Für Fotografen bedeutet das: weniger Zeit mit Wegklicken, Sortieren und Maskenpinseln; mehr Zeit für Bildauswahl, Stil, Tonalität und finale Entscheidung. Daher Das ist der Deal. Dennoch Lightroom übernimmt nicht das Auge. Gleichzeitig Es nimmt dir den Schotter aus dem Workflow.

Danach Der wichtigste Denkfehler vieler Einsteiger: Sie betrachten KI als Effekt. Zunächst Besser ist: KI als Vorarbeit. Schließlich Die KI darf vorschlagen, erkennen, maskieren, berechnen und vorbereiten. Zum Beispiel Die künstlerische Entscheidung bleibt beim Menschen. Inzwischen Gerade bei Porträts, Reportagen, Hochzeiten, Kunstprojekten und dokumentarischem Material ist diese Trennung Gold wert.

Arbeitsprinzip Nutze KI in Lightroom als Assistent, nicht als Autopilot. Außerdem Erst analysieren lassen, dann kontrollieren, dann feinführen. Deshalb Wer diesen Dreischritt beherrscht, bekommt bessere Bilder und weniger digitale Nebenwirkungen.

2. Allerdings Versionsstand und Recherchebasis

Zudem Dieser Artikel wurde mit Stand 11. Daher Juni 2026 recherchiert. Dennoch Für Lightroom Classic nennt Adobe in den Release Notes die Mai-2026-Version 15.3.1 sowie die April-2026-Version 15.3 mit wichtigen Verbesserungen bei Assisted Culling, AI-Edit-Hinweisen beim Export und Performance. Gleichzeitig Lightroom Desktop wird in den Adobe Release Notes bis Mai 2026 geführt; Adobe Community nennt Lightroom Desktop 9.3.1 als Bugfix-Release vom 6. Danach Mai 2026. Zunächst Lightroom mobile wird auf Adobes aktueller Mobilseite bereits mit Juni 2026 / Version 11.4 geführt, inklusive Animate in Quick Actions. [1][3][4][6]

Schließlich Zusätzlich wurde die Adobe-Hilfe zu einzelnen Werkzeugen geprüft: Assisted Culling, Improved Search, Auto Stack, Generative Upscale, Denoise/Enhance, Generative Remove, People Removal, Reflections Removal, AI Edit Status, Lens Blur, Adaptive Profiles, Masking, Content Credentials und Firefly AI Assistant. Zum Beispiel Ergänzend wurden Fachquellen wie The Lightroom Queen, Computer Darkroom, PhotoshopCAFE, Fstoppers, Digital Camera World sowie Community-Threads ausgewertet, um echte Praxisprobleme und nicht nur Marketingfolien zu berücksichtigen. [5][8][10][13][15][17][21][27][30][31][32][33][34][35][36]

Inzwischen Was bedeutet „Lightroom“ hier genau?

Außerdem Adobe benutzt „Lightroom“ heute für mehrere Oberflächen. Deshalb Für Einsteiger ist das verwirrend, weil die Namen ähnlich klingen, die Arbeitslogik aber unterschiedlich ist:

VarianteWofür relevant?
Lightroom ClassicAllerdings Lokaler Katalog, klassische Profi-Bibliothek, Module wie Library/Develop, stark für große lokale Archive.
Lightroom DesktopZudem Cloud-orientierte Lightroom-App für macOS/Windows, moderneres Interface, stärker mit Web/Mobile verbunden.
Lightroom mobileiOS/iPadOS/Android, Quick Actions, mobile Retusche, AI-Tools unterwegs.
Lightroom webDaher Browser-Version, cloudbasierte Suche/Organisation, neue Web-Funktionen wie Improved Search und Adaptive Profiles.
FireflyDennoch Nicht Lightroom selbst, aber zunehmend angebundener KI-Raum für Boards, Prompt-Editing und agentische Workflows.
Merksatz Classic ist die Werkstatt mit Regalen, Schraubstock und Archiv. Gleichzeitig Lightroom Desktop/Mobile/Web ist das vernetzte Studio mit Cloud, Suche und Schnellzugriff. Danach Beide Welten bekommen KI – aber nicht jede Funktion landet gleichzeitig überall.

3. Zunächst KI-Funktionen in Lightroom im Überblick

3.1 Improved Search: Bilder suchen, ohne sie vorher brav zu beschriften

Schließlich Improved Search bzw. semantische Suche ist eine der unspektakulärsten, aber praktisch wichtigsten KI-Funktionen. Zum Beispiel Statt nur nach Keywords, Dateinamen oder Metadaten zu suchen, kann Lightroom Bildinhalte verstehen. Inzwischen Adobe beschreibt, dass Lightroom Fotos anhand natürlicher Sprache, Metadaten und Bildinhalt finden kann; auf Lightroom Web funktioniert Improved Search ab April 2026 in allen von Lightroom unterstützten Sprachen. [10][11]

Außerdem Das klingt nach Komfort. Deshalb In Wahrheit ist es Archiv-Magie. Allerdings Wer schon einmal 80.000 Bilder hatte und ein bestimmtes Foto suchte – „roter Mantel im Regen“, „Hund am Strand“, „neonfarbene Portraits“, „Mann mit gelber Jacke“ – weiß: Manuelle Keywords sind schön, aber das Leben ist kurz. Zudem KI-Suche kann alte, schlecht verschlagwortete Archive plötzlich wieder benutzbar machen.

4. Daher KI-Funktionen in Lightroom: Praxis-Workflows

Dennoch Workflow A: Event oder Hochzeit – 1.200 Bilder auf Arbeitsgröße bringen

  • Gleichzeitig Import und Backup abschließen. Danach Nicht direkt im Chaos entwickeln.
  • Zunächst Assisted Culling aktivieren und erste Vorschläge analysieren. [8][9]
  • Schließlich Auto Stack für ähnliche Serien nutzen, wenn du in der Cloud arbeitest. [12]
  • Zum Beispiel Technische Rejects prüfen: Augen zu, Fehlbelichtung, Fehlfokus, Misfires. Inzwischen Emotionale Bilder manuell retten.
  • Außerdem Erst danach Sterne, Flags, Farbmarkierungen setzen.
  • Deshalb Basislook entwickeln, bei Serien synchronisieren, KI-Masken gezielt batchen.
  • Allerdings Vor Export AI Edit Status prüfen und aktualisieren. [21]

Zudem Workflow B: Portrait – schnell sauber, ohne Wachsfigurenkabinett

  • Daher RAW öffnen, Weißabgleich und Grundbelichtung setzen.
  • Dennoch Wenn nötig Denoise früh einsetzen. [15][16]
  • Gleichzeitig Adaptive Profile dezent als Ausgangspunkt anwenden, wenn RAW/DNG vorhanden. [23]
  • Danach People/Subject-Maske für Gesicht, Haut, Kleidung und Hintergrund getrennt einsetzen. [24][25]
  • Zunächst Blemishes nur so weit entfernen, dass der Mensch noch ein Mensch bleibt. Schließlich Hautstruktur ist kein Fehler.
  • Zum Beispiel Lens Blur nur prüfen, wenn der Hintergrund wirklich stört und die Kanten sauber bleiben. [22]
  • Inzwischen Export-Vorschau bei 100%. Außerdem Augen, Haare, Ohren, Hände, Schmuck und Brillen kontrollieren.

Deshalb Workflow C: Landschaft – die Szene zerlegen, ohne sie totzubearbeiten

  • Allerdings Adaptive Profile als Startpunkt testen. [23]
  • Zudem Select Landscape nutzen: Himmel, Wasser, Vegetation, Berge, Schnee, Architektur getrennt bearbeiten. [24]
  • Daher Dunst, Kontrast und Farbe nur dort verstärken, wo es dem Bild dient. Dennoch Nicht jeder Himmel muss wie ein Weltuntergang aussehen.
  • Gleichzeitig Reflections Removal bei Aufnahmen durch Glas vor anderen Bearbeitungen ausführen. [19]
  • Danach Generative Remove für kleine Störer, Sensorflecken oder Schilder verwenden; bei großen Eingriffen Varianten prüfen. [17]

Zunächst Workflow D: Low-Light und Konzert – Rauschen zähmen, Stimmung behalten

  • Schließlich Nicht zuerst Klarheit, Struktur und Schärfe hochziehen. Zum Beispiel Das macht Rauschen sichtbarer.
  • Inzwischen Denoise früh anwenden und Amount kontrollieren. Außerdem Zu viel Denoise nimmt Atmosphäre und Mikrostruktur. [15][16]
  • Danach Tonwerte, Schwarzpunkt und Farbe korrigieren.
  • Deshalb Masken für Gesicht/Bühnenlicht einsetzen; Hintergrundrauschen darf oft weicher bleiben.
  • Allerdings Bei Druck: 100%-Ansicht plus kleiner Testprint. Zudem Bildschirmglätte lügt manchmal wie ein Politiker im Wahlplakatmodus.

Daher Workflow E: Starker Crop oder altes Material – retten, aber ehrlich bleiben

  • Dennoch Zuerst prüfen: Ist das Bild inhaltlich stark genug? Gleichzeitig Upscale macht kein mittelmäßiges Bild bedeutend.
  • Daher Wenn nur Rauschen stört: Denoise/Enhance prüfen. Dennoch Wenn Auflösung fehlt: Generative Upscale 2x oder 4x testen. [13][15]
  • Gleichzeitig Credits beachten. Danach Generative Upscale kann je nach Datei 10 oder 20 Credits verbrauchen. [13][14]
  • Zunächst Nach Upscale Kanten, Augen, Texturen und Schrift kontrollieren. Schließlich KI erfindet gern glaubwürdige Details, nicht zwingend richtige.

5. Zum Beispiel Tipps und Tricks, die nicht auf jeder Werbefolie stehen

  • Inzwischen AI-Reihenfolge beachten: HDR, People Removal, Remove, Lens Blur, Adaptive Profiles, Masking. Außerdem Das reduziert unnötige Update-Hinweise und neue Berechnungen. [21]
  • Deshalb Adaptive Profile vor Masken anwenden. Allerdings Adobe empfiehlt das ausdrücklich für bessere Ergebnisse. [23]
  • Zudem Bei Reflections Removal den Amount-Slider bis -100 testen. Daher Das ist Analysewerkzeug und manchmal Rettungsanker. [19]
  • Dennoch Generative Remove in Classic verbraucht laut Adobe keine generativen Credits, braucht aber Internet. Gleichzeitig Mobile Generative Remove ist als Premium-Funktion beschrieben. [17][20]
  • Danach Generative Upscale kostet Credits. Zunächst Nicht jedes Social-Bild durch den Upscale-Fleischwolf drehen, nur weil der Knopf glänzt. [13][14]
  • Schließlich Select Objects mit Rechteckauswahl kann bei komplexen Motiven sauberer sein als Select Subject. [33]
  • Zum Beispiel Batch-Masken funktionieren, aber jede KI-Auswahl muss logisch geprüft werden. Inzwischen Ein Himmel ist nicht immer Himmel, besonders bei Rauch, Glas, Nebel und Spiegelungen. [24][25]
  • Außerdem Bei Assisted Culling niemals alle Rejects ungeprüft löschen. Deshalb Die KI kennt keine Kundenliebe, keinen Zufallsmoment und keine künstlerische Provokation. [8][9]
  • Allerdings AI Edit Status vor Export und vor Druck prüfen. Zudem Das verhindert das große „Warum sieht das Finale plötzlich anders aus?“-Theater. [21][35][36]
  • Daher Firefly AI Assistant als Konzept- und Produktionsbeschleuniger testen, aber Beta-Ergebnisse nicht ungeprüft in Kundenjobs werfen. [27][28]

6. Dennoch Grenzen, Bugs, Kosten und saubere Arbeitsweise

6.1 Early Access und Beta sind keine Betonwand

Gleichzeitig Assisted Culling wird von Adobe als Early Access geführt. Danach Content Credentials in Lightroom Classic sind ebenfalls Early Access. Zunächst Firefly AI Assistant ist Public Beta. Schließlich Das heißt: nützlich, spannend, aber beweglich. Zum Beispiel Wer damit produktiv arbeitet, sollte Ergebnisse kontrollieren, Workflows dokumentieren und Updates nicht fünf Minuten vor Kundenabgabe installieren. [8][26][27][28]

6.2 Generative Credits: unsichtbare Kosten sichtbar machen

Inzwischen Adobe erklärt generative Credits als Token für rechenintensive generative Funktionen. Außerdem Sie können in Creative Cloud Apps wie Lightroom, Photoshop, Illustrator und Firefly verwendet werden. Deshalb Generative Upscale in Lightroom verbraucht je nach Bildgröße Credits; Generative Remove in Lightroom Classic laut Adobe aktuell nicht. Allerdings Diese Unterscheidung ist wichtig, sonst wundert man sich über Verbrauch, Limits oder Planunterschiede. [13][14][17]

6.3 Internet, Cloud und lokale Arbeit

Zudem Nicht jede KI-Funktion arbeitet offline. Daher Generative Remove in Classic braucht Internet, während klassische Remove/Clone/Heal offline funktionieren. Dennoch AI Edit Status kann ebenfalls an Bedingungen wie Internet, Speicherplatz und Abo-/Trialstatus hängen. Gleichzeitig Wer unterwegs arbeitet, sollte vor wichtigen Jobs testen, welche Funktionen im Zug, Hotel-WLAN oder Funkloch noch funktionieren. [17][21]

6.4 Forumssichtung: wo Nutzer real stolpern

Danach In Adobe Community und Lightroom Queen Forum tauchen 2026 wiederholt Fragen zu „AI Updates Required“ auf. Zunächst Der Kern: Nutzer haben fertige Bearbeitungen, bekommen beim Export eine Warnung und sind unsicher, ob ein Update das Ergebnis verändert. Schließlich Die beste Praxis ist nüchtern: AI-Status prüfen, Updates bewusst ausführen, Ergebnis reviewen. Zum Beispiel Besonders bei Generative Removes, in denen du lange die beste Variation gesucht hast, ist blindes Neuberechnen keine romantische Idee. [35][36]

Produktionsregel Installiere große Lightroom-Updates nicht unmittelbar vor einem bezahlten Auftrag. Inzwischen Erst Testkatalog, dann Hauptkatalog. Außerdem Das ist langweilig. Deshalb Genau deshalb rettet es dir den Tag.

7. Allerdings Empfehlung: Welche KI-Funktion lohnt sich für wen?

EinsatzgebietZudem Stärkste FunktionenAchtung
Hochzeit / EventDaher Assisted Culling, Auto Stack, Denoise, People Removal, AI Edit StatusDennoch Massive Zeitersparnis, aber emotionale Auswahl manuell prüfen.
Portrait / BeautyGleichzeitig People/Subject Masking, Blemish, Lens Blur, Generative RemoveDanach Retusche dezent halten; Hautstruktur schützen.
LandschaftZunächst Select Landscape, Adaptive Profiles, Reflections Removal, DenoiseSchließlich Selektiv arbeiten statt global überwürzen.
Street / ReiseZum Beispiel Improved Search, People Removal, Generative Remove, Lens BlurInzwischen Störer entfernen, aber dokumentarische Glaubwürdigkeit beachten.
Außerdem Archiv / Stock / BlogDeshalb Improved Search, Generative Upscale, Super Resolution, Content CredentialsAllerdings Alte Bilder schneller finden und technisch besser nutzbar machen.
Zudem Kunst / Synthography / KonzeptDaher Firefly Boards, Firefly AI Assistant Beta, Adaptive Profiles, MaskingDennoch Als Ideenraum stark; finale Handschrift bleibt Pflicht.

8. Gleichzeitig Checkliste für den Alltag

  • Danach Vor dem Start: Lightroom-Version prüfen und bei wichtigen Jobs nicht ungeprüft aktualisieren.
  • Zunächst Beim Import: Backup und Katalogsicherheit zuerst, KI danach.
  • Schließlich Bei großen Serien: Assisted Culling als erste Sortierung verwenden, nie als endgültige Wahrheit.
  • Zum Beispiel RAW-Bearbeitung: Denoise und Adaptive Profiles früh im Prozess testen.
  • Inzwischen Bei Masken: KI-Auswahl immer am Rand kontrollieren – Haare, Brillen, Hände, Glas, Rauch, Nebel.
  • Außerdem Entfernen: Schatten, Spiegelung und Kontaktfläche mitdenken.
  • Deshalb Bei Lens Blur: Tiefe visualisieren und dezent arbeiten.
  • Allerdings Vor Export: AI Edit Status prüfen, Update bewusst durchführen, Ergebnis kontrollieren.
  • Zudem Bei generativen Funktionen: Credits, Internet und Abo-Bedingungen im Blick behalten.
  • Daher Bei Kundenjobs: Beta/Early-Access-Funktionen nur einsetzen, wenn du ein sicheres manuelles Fallback hast.

Fazit

Dennoch Die KI in Lightroom 2026 ist nicht der große Knopf „Mach Kunst“. Gleichzeitig Zum Glück. Danach Sie ist viel nützlicher: ein Werkzeugkasten gegen Wiederholung, Rauschen, Suchfrust, Maskenarbeit, Störer, Serienchaos und technische Grenzen. Zunächst Der größte Gewinn liegt nicht darin, dass Lightroom plötzlich alles kann. Schließlich Der Gewinn liegt darin, dass Fotografen schneller zum eigentlichen Bild kommen.

Zum Beispiel Die beste Arbeitsweise ist klar: KI früh für Analyse und technische Vorarbeit einsetzen, dann mit menschlichem Blick finalisieren. Inzwischen Lightroom darf rechnen. Außerdem Du entscheidest, ob das Bild atmet.

Deshalb Hinweis zur Recherche: Alle Quellenlinks im folgenden Verzeichnis wurden für diesen Artikel geöffnet und gegen den Stand 11. Allerdings Juni 2026 geprüft. Zudem Da Adobe Funktionen laufend aktualisiert, können Beta- und Early-Access-Funktionen nach Veröffentlichung abweichen.

Daher Quellen und geprüfte Links

[1] Adobe Help: Lightroom Classic release notes: https://helpx.adobe.com/lightroom-classic/help/whats-new/release-notes.html

[2] Adobe Help: What’s new in Lightroom Classic: https://helpx.adobe.com/lightroom-classic/help/whats-new.html

[3] Adobe Help: Lightroom desktop release notes: https://helpx.adobe.com/lightroom-cc/using/whats-new/release-notes.html

[4] Adobe Community: Lightroom Desktop 9.3.1 is now available: https://community.adobe.com/announcements-678/lightroom-desktop-9-3-1-is-now-available-1560406

[5] Adobe Help: What’s new in Lightroom: https://helpx.adobe.com/lightroom-cc/using/whats-new.html

[6] Adobe Help: What’s new in Adobe Lightroom on mobile: https://helpx.adobe.com/ie/lightroom/mobile/whats-new/whats-new-in-adobe-lightroom-on-mobile.html

[7] Adobe Help: Lightroom on mobile release notes: https://helpx.adobe.com/ie/lightroom/mobile/whats-new/adobe-lightroom-on-mobile-release-notes.html

[8] Adobe Help: Assisted Culling in Lightroom Classic: https://helpx.adobe.com/lightroom-classic/help/assisted-culling.html

[9] Adobe Help: Assisted Culling in Lightroom: https://helpx.adobe.com/lightroom-cc/using/assisted-culling.html

[10] Adobe Help: Semantic / Improved Search in Lightroom on the web: https://helpx.adobe.com/lightroom/web/create-albums-and-organize-photos/add-and-organize-photos/semantic-search.html

[11] Adobe Help: Organize photos and Improved Search in Lightroom: https://helpx.adobe.com/ie/lightroom-cc/using/organize-photos.html

[12] Adobe Help: Auto Stack in Lightroom: https://helpx.adobe.com/lightroom-cc/using/auto-stack.html

Dennoch Bildqualität und Retusche

[13] Adobe Help: Generative Upscale in Lightroom: https://helpx.adobe.com/lightroom-cc/using/generative-upscale.html

[14] Adobe Help: Generative credits FAQ: https://helpx.adobe.com/ca/creative-cloud/apps/generative-ai/generative-credits-faq.html

[15] Adobe Help: Enhance tools in Lightroom Classic: https://helpx.adobe.com/lightroom-classic/help/enhance-details.html

[16] Adobe Help: Enhance image quality in Lightroom: https://helpx.adobe.com/lightroom-cc/using/enhance-details.html

[17] Adobe Help: Generative Remove / Remove Tool in Lightroom Classic: https://helpx.adobe.com/lightroom-classic/help/remove-tool.html

[18] Adobe Help: People Removal in Lightroom Classic: https://helpx.adobe.com/lightroom-classic/help/distraction-removal-people.html

[19] Adobe Help: Reflections Removal in Lightroom Classic: https://helpx.adobe.com/lightroom-classic/help/distraction-removal-reflections.html

[20] Adobe Help: Generative Remove on Lightroom mobile: https://helpx.adobe.com/lightroom/mobile/heal-clone-and-remove/remove-objects-with-generative-remove.html

[21] Adobe Help: Update AI edits / AI Edit Status: https://helpx.adobe.com/lightroom/mobile/manage-ai-edits/update-ai-edits.html

[22] Adobe Help: Lens Blur in Lightroom mobile: https://helpx.adobe.com/lightroom/mobile/adjust-light-and-color/apply-lens-blur.html

Gleichzeitig Weitere Anleitungen und Einordnung

[23] Adobe Help: Adaptive Profiles in Lightroom on the web: https://helpx.adobe.com/lightroom/web/edit-photos/apply-effects/use-adaptive-profiles.html

[24] Adobe Help: Masking in Lightroom Classic: https://helpx.adobe.com/lightroom-classic/help/masking.html

[25] Adobe Help: Masking and batch paste in Lightroom: https://helpx.adobe.com/lightroom-cc/using/masking.html

[26] Adobe Help: Content Credentials in Lightroom Classic: https://helpx.adobe.com/lightroom-classic/help/content-credentials.html

[27] Adobe Blog: Firefly AI Assistant public beta: https://blog.adobe.com/en/publish/2026/04/27/firefly-ai-assistant-public-beta

[28] Adobe: Firefly AI Assistant product page: https://www.adobe.com/products/firefly/features/ai-assistant.html

[29] Adobe Help: Partner models in Adobe products: https://helpx.adobe.com/creative-cloud/apps/generative-ai/non-adobe-models-in-adobe-products.html

[30] The Lightroom Queen: What’s New in Lightroom Classic 15.3, Desktop 9.3, Mobile 11.3: https://www.lightroomqueen.com/whats-new-in-lightroom-2026-04/

[31] Computer Darkroom: Camera Raw, Lightroom Classic & Desktop – April 2026: https://www.computer-darkroom.com/blog/2026/04/16/camera-raw-lightroom-classic-desktop-april-2026/

[32] PhotoshopCAFE: Lightroom April 2026 update – what’s new and how to use it: https://photoshopcafe.com/big-lightroom-update-april-2026-new-features/

[33] Fstoppers: Object selection workflow tip in Lightroom: https://fstoppers.com/lightroom/lightroom-object-selection-trick-beats-select-subject-720437

[34] Digital Camera World: Lightroom Classic Lens Blur cheat sheet: https://www.digitalcameraworld.com/photography/photo-editing/cheat-sheet-lightroom-classics-lens-blur-tool-and-how-it-works

[35] Lightroom Queen Forums: AI Edit Status discussion: https://www.lightroomqueen.com/community/threads/how-to-tell-which-photos-need-ai-update.54797/

[36] Adobe Community: AI Updates Required – what to do?: https://community.adobe.com/questions-675/ai-updates-required-what-to-do-1558857

Danach Für den nächsten Schritt empfehle ich meinen Zunächst Workshop zur Farbgestaltung. Schließlich Deinen eigenen Workflow vertiefen wir im Zum Beispiel Photoshop- und KI-Coaching in Linz.

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