Oder: Wie ich lernte, meine Druckerei zu vermissen wie andere ihren Morgenkaffee
Kennst du das? Du sitzt zwischen Weihnachtsplätzchen-Krümeln und Tannennadeln, hast gefühlt drei Kilo Lebkuchen intus, und plötzlich merkst du: Da fehlt doch was!
Nein, nicht noch mehr Glühwein. Meine FineArt Druckerei!
Das Künstlerleben macht ja keine Pause…
Lass mich eines klarstellen: Nur weil Weihnachtsferien waren, heißt das nicht, dass ich hier die Füße hochgelegt und Netflix durchgesuchtet habe. Okay, ein bisschen Netflix war dabei. Aber der kreative Motor? Der lief auf Hochtouren!
Ich hab skizziert. Ich hab gemalt. Ich hab neue Ideen gehabt (meistens um 3 Uhr nachts, weil Inspiration offenbar keinen Respekt vor Schlafenszeiten hat). Mein Atelier sieht aus wie nach einer kreativen Explosion – also wie immer, nur mit Lametta drin.
Aber – und hier kommt das große ABER – was nützen mir die schönsten neuen Werke, wenn ich sie nicht in all ihrer druckfrischen Pracht in den Händen halten kann?
Morgen ist es soweit!
Ab morgen ist meine Druckerei wieder am Start, und ich bin ehrlich: Ich fühle mich wie ein Kind vor dem zweiten Weihnachten. Nur dass statt Geschenken unter dem Baum bald wunderschöne FineArt Prints aus dem Drucker kommen.
Du weißt schon – dieser magische Moment, wenn das Papier rauskommt und die Farben genau so leuchten, wie du es dir vorgestellt hast? Wenn du dein eigenes Werk plötzlich anfassen kannst? Das ist für mich besser als jeder Adventskalender. (Naja, fast. Schokolade ist schon auch gut.)
Was ich in den Ferien gelernt habe
Kreativität braucht keine Druckerei – aber sie macht verdammt viel mehr Spaß MIT einer
Plätzchen sind eine unterschätzte Inspirationsquelle (ich sage nur: Zimtsterne und Farbpaletten)
Vorfreude ist die schönste Freude – und ich hab mich richtig gefreut!
Und jetzt?
Jetzt geht’s los! Die Skizzen werden zu fertigen Werken, die Werke werden zu Prints, und die Prints werden hoffentlich zu strahlenden Gesichtern bei dir zu Hause.
Die Weihnachtspause war schön. Aber weißt du was? Wieder loslegen ist noch schöner.
In diesem Sinne: Tschüss, Weihnachtsferien! Hallo, Druckerpresse! 🎉
Und du? Wie war deine kreative Pause? Oder hast du auch die ganze Zeit heimlich weitergemacht? Schreib’s mir in die Kommentare – ich bin gespannt!
Es ist Dezember. Die Lichter funkeln, der Glühwein dampft, und du sitzt um 23:47 Uhr vor Photoshop, weil der Kunde „nur noch eine klitzekleine Änderung“ wollte. Frohe Weihnachten, du fleißiges Bildbearbeitungs-Elfchen!
Aber weißt du was? Genau das macht uns aus. Wir sind die stillen Helden hinter den Kulissen. Die, die aus Omas verwackeltem Handyfoto ein Meisterwerk zaubern. Die, die den Firmenchef auf dem Teamfoto zehn Jahre jünger mogeln. Die, die um drei Uhr morgens noch über Luminanzmasken philosophieren, während normale Menschen schlafen.
Dezember ist unser Monat. Weihnachtskarten, Jahresrückblick-Collagen, Last-Minute-Geschenkgutscheine, die „professionell aussehen“ sollen – wir werden gebraucht wie nie.
Also lass uns das feiern! Mit einem Weihnachts-Guide, der so überflüssig wie eine sechste Glühwein-Tasse ist – aber genauso viel Spaß macht.
Die 12 Tage der Weihnachts-Bildbearbeitung
🎵 Auf die Melodie von „12 Days of Christmas“ 🎵
Am ersten Weihnachtstag schenkte Photoshop mir: Eine Ebene, die ich nicht mehr finde.
Am zweiten Weihnachtstag schenkte Photoshop mir: Zwei Stunden Auto-Speicherung verloren.
Am dritten Weihnachtstag schenkte Photoshop mir: Drei falsche Farbprofile.
Am vierten Weihnachtstag schenkte Photoshop mir: Vier nicht installierte Fonts.
Am fünften Weihnachtstag schenkte Photoshop mir: FÜNF ABSTUUUURZE! 🎵
Am sechsten Weihnachtstag schenkte Photoshop mir: Sechs Kunden-Revisionen.
Am siebten Weihnachtstag schenkte Photoshop mir: Sieben Gigabyte Arbeitsspeicher weg.
Am achten Weihnachtstag schenkte Photoshop mir: Acht „Mach mal schnell“-Anfragen.
Am neunten Weihnachtstag schenkte Photoshop mir: Neun Versionen der „finalen“ Datei.
Am zehnten Weihnachtstag schenkte Photoshop mir: Zehn Pinsel, die ich nie nutze.
Am elften Weihnachtstag schenkte Photoshop mir: Elf Plugins mit Update-Meldung.
Am zwölften Weihnachtstag schenkte Photoshop mir: Zwölf Undo-Schritte zu wenig.
🎄 Und eine Ebene, die ich immer noch nicht finde! 🎄
Der Weihnachts-Survival-Guide für Bildbearbeiter
Regel 1: Speichern ist das neue Beten
Du weißt, was passiert. Du arbeitest an diesem perfekten Composing. Stunden sind vergangen. Die Lichter stimmen, die Farben singen, die Ebenenstruktur ist ein Gedicht. Du lehnst dich zurück, bewunderst dein Werk und—
Photoshop hat ein Problem festgestellt und muss beendet werden.
Die Lektion: Strg+S ist dein Weihnachtsengel. Drück ihn. Drück ihn oft. Drück ihn nach jedem gelungenen Pinselstrich. Drück ihn präventiv. Drück ihn prophylaktisch. Drück ihn, als würde dein Leben davon abhängen – denn dein sanity tut es definitiv.
Profi-Tipp: Automatisches Speichern alle 2 Minuten aktivieren. Ja, zwei Minuten. Nein, das ist nicht paranoid. Das ist Erfahrung.
Regel 2: Benenne deine Ebenen (du zukünftiges Ich wird danken)
Wir kennen es alle. Du öffnest eine Datei von vor drei Wochen und siehst:
Ebene 1
Ebene 1 Kopie
Ebene 1 Kopie 2
Ebene 1 Kopie 2 endgültig
Ebene 1 Kopie 2 endgültig FINAL
Ebene 1 Kopie 2 endgültig FINAL benutzen
Ebene 437
Es ist wie ein Weihnachtsbaum, bei dem niemand weiß, welche Lichterkette zu welcher Steckdose gehört. Und alles blinkt. Chaotisch.
Die weihnachtliche Weisheit: Benenne deine Ebenen. Nicht später. Jetzt. In diesem Moment. Bevor du vergisst, was „Kurven 3 Kopie mit Maske invertiert“ eigentlich tun sollte.
Regel 3: Der Glühwein-Koeffizient
Es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen Glühwein-Konsum und Bildbearbeitungs-Kreativität. Die Kurve sieht ungefähr so aus:
2 Tassen: Mutig! Du probierst neue Techniken. Blend-If wird dein Freund.
3 Tassen: Sehr mutig. Alle Schieberegler werden bewegt. Alle.
4 Tassen: „Was, wenn ich ALLES pink mache?“
5 Tassen: Du googelst „wie macht man wieder nüchtern Photoshop“
6+ Tassen: Du schickst dem Kunden versehentlich die Version mit den Katzenohren.
Die goldene Regel: Maximal zwei Glühwein während aktiver Projektarbeit. Speichern vor der dritten Tasse. Niemals nach Mitternacht mit Kunden-Dateien arbeiten. Das ist wie Gremlins füttern, nur schlimmer.
Festliche Bildbearbeitungs-Fails (und wie du sie vermeidest)
Der „Schneeflocken-Overload“
Du willst einem Foto winterliche Stimmung geben. Verständlich. Du fügst Schneeflocken hinzu. Auch verständlich. Du fügst MEHR Schneeflocken hinzu. Und noch mehr. Und plötzlich sieht dein Foto aus wie ein Blizzard auf einem Blizzard mit Extra-Blizzard.
Die Lösung: Weniger ist mehr. Ein paar subtile Schneeflocken im Vordergrund mit Unschärfe. Vielleicht ein leichter Schneefall-Overlay. Nicht der komplette Polarwirbel.
Faustregel: Wenn du das Hauptmotiv nicht mehr erkennst, hast du zu viel Schnee.
Der „Goldene Bokeh-Wahnsinn“
Ah, das weihnachtliche Bokeh. Diese unscharfen, glitzernden Lichtkreise im Hintergrund. Wunderschön, wenn subtil eingesetzt. Absolut verstörend, wenn du fünf verschiedene Bokeh-Overlays übereinander stapelst.
Symptome des Bokeh-Wahns:
Mehr als drei Bokeh-Ebenen
Bokeh in Regenbogenfarben
Bokeh so groß, dass einzelne Kreise größer sind als Gesichter
Bokeh, das sich bewegt (warte, wie hast du das in einem Standbild geschafft?)
Die Kur: Ein Overlay. Vielleicht zwei. Deckkraft zwischen 20-40%. Blend-Modus „Negativ Multiplizieren“ oder „Weiches Licht“. Fertig. Geh weg von der Tastatur.
Der „Vintage-Weihnachts-Horror“
Du willst diesen nostalgischen, warmen Vintage-Look. Wie aus alten Weihnachtsfilmen. Verständlich.
Also packst du drauf:
Sepia-Tönung
Filmkorn
Vignette
Light Leaks
Kratzer-Overlay
Staub-Textur
Verblasste Ecken
Noch mehr Vignette
Das Ergebnis sieht aus, als hätte jemand das Foto 1847 aufgenommen, 175 Jahre in einem feuchten Keller gelagert und dann mit dem Toaster eingescannt.
Die sanfte Intervention: Wähle maximal drei Vintage-Elemente. Dezente Farbverschiebung, leichtes Korn, subtile Vignette. Dein Bild soll nach Nostalgie aussehen, nicht nach archäologischem Fund.
Die Weihnachts-Wunschliste eines Bildbearbeiters
Lieber Weihnachtsmann,
ich war dieses Jahr (meistens) artig. Ich habe meine Ebenen (manchmal) benannt. Ich habe (gelegentlich) gespeichert. Ich habe nur zweimal einen Kunden verflucht (laut, mindestens).
Deshalb wünsche ich mir:
1. Mehr RAM Immer. Egal wie viel ich habe. Mehr. Photoshop ist wie ein hungriges Monster, das nie satt wird. 64 GB sollten reichen, sagten sie. Photoshop lacht und fordert mehr.
2. Kunden, die wissen, was sie wollen Und zwar BEVOR ich anfange. Nicht nach der fünften Revision. „Ich weiß nicht genau, was ich will, aber das ist es nicht“ ist keine hilfreiche Anweisung, Karen.
3. Eine Zeitmaschine Nicht für große Dinge. Nur um zurückzugehen zu dem Moment, bevor ich „Auf Hintergrundebene reduzieren“ geklickt habe. Nur fünf Sekunden. Bitte.
4. Universelle Fonts Die magisch auf jedem Computer installiert sind. Keine fehlenden Schriftarten mehr. Keine „Ersetzen oder beibehalten?“-Dialoge. Einfach Fonts, die funktionieren.
5. Kunden-Monitore, die Farben korrekt darstellen Damit ich nie wieder höre: „Bei mir sieht das ganz anders aus!“ Ja, Heinz, weil dein Monitor von 2003 ist und auf „Vivid Extreme Turbo“ eingestellt.
6. Ein „Mach’s einfach gut“-Button Der erkennt, was ich will, und es umsetzt. Gibt’s noch nicht? Na gut, dann wenigstens bessere Plugins.
7. Unendliche Undo-Schritte 50 reichen nicht. 100 reichen nicht. Ich will zurück bis zur Geburt dieser Datei. Bis zum Urknall des Projekts.
8. Schlaf Was ist Schlaf? Ist das dieses Ding, das andere Menschen zwischen Projekten machen?
Mit pixeligen Grüßen, Ein erschöpfter, aber liebenswerter Bildbearbeiter
Festliche Photoshop-Tastenkürzel, die du kennen solltest
Die Lebensretter
Tastenkürzel
Funktion
Weihnachtliche Interpretation
Strg+S
Speichern
Dein Schutzengel
Strg+Z
Rückgängig
Die Zeitmaschine
Strg+Alt+Z
Mehrere Schritte zurück
Die größere Zeitmaschine
Strg+Shift+E
Sichtbare Ebenen zusammenfassen
Der Weihnachtspacker
X
Farben tauschen
Der Geschenkpapier-Wender
D
Standardfarben
Der Reset-Knopf für Überforderte
Strg+J
Ebene duplizieren
Der Kopierwichtel
Strg+G
Gruppe erstellen
Der Ordnungself
Tab
Alle Panels ausblenden
Der „Ich brauch Ruhe“-Modus
F
Vollbildmodus wechseln
Der Präsentations-Profi
Der Geheimtipp des Weihnachtsmanns
Strg+Alt+Shift+E – Erstellt eine neue Ebene mit allem Sichtbaren zusammengefügt, OHNE die originalen Ebenen zu zerstören.
Das ist wie Weihnachtsplätzchen essen, ohne dass sie weniger werden. Magie.
Weihnachtliche Farbpaletten für deine Projekte
Klassisch Festlich
Farbe
Hex-Code
Wofür
Tannengrün
#1B4332
Hintergründe, Rahmen
Weihnachtsrot
#9B2335
Akzente, Call-to-Actions
Gold
#D4AF37
Highlights, Dekoration
Schneeweiß
#FFFAFA
Text, Overlays
Zimtbraun
#8B4513
Wärme, Gemütlichkeit
Modern Minimalistisch
Farbe
Hex-Code
Wofür
Anthrazit
#2D3436
Elegante Hintergründe
Roségold
#B76E79
Dezente Akzente
Cremeweiß
#F5F5DC
Saubere Flächen
Salbeigrün
#87AE73
Natürliche Frische
Champagner
#F7E7CE
Festlicher Schimmer
Kitsch Deluxe (für Mutige)
Farbe
Hex-Code
Wofür
Zuckerstangenrosa
#FF69B4
ALLES
Lametta-Silber
#C0C0C0
MEHR ALLES
Glitzer-Gold
#FFD700
NOCH MEHR
Schneemann-Weiß
#FFFFFF
Augen schonen
Rentier-Braun
#8B4513
Falls du doch Geschmack zeigen willst
Das perfekte Weihnachts-Composing in 10 Schritten
Schritt 1: Die Vision
Überlege dir VORHER, was du willst. Nicht während. Nicht danach. Vorher. Revolutionär, ich weiß.
Schritt 2: Die Basis
Wähle ein Hintergrundbild mit Stimmung. Winterlandschaft, gemütliches Zimmer, verschneite Stadt – whatever works.
Schritt 3: Die Beleuchtung
Analysiere das Licht im Hintergrund. Deine hinzugefügten Elemente müssen dieselbe Lichtrichtung haben. Sonst sieht es aus wie… nun ja, wie ein schlechtes Composing.
Schritt 4: Die Elemente
Füge deine Hauptmotive hinzu. Freistellen. Sauber. Ja, auch die Haare. Besonders die Haare.
Schritt 5: Die Schatten
Nichts screamt „FAKE!“ lauter als fehlende Schatten. Erstelle Schatten. Weiche sie ab. Reduziere die Deckkraft. Liebe sie.
Alle Elemente müssen farblich zusammenpassen. Color Grading ist dein Freund. Selective Color ist dein bester Freund.
Schritt 8: Die Details
Kleine Lichter, Schneeflocken auf Kleidung, Atem in der Kälte. Die Details machen den Unterschied zwischen „ganz nett“ und „wow“.
Schritt 9: Die Verfeinerung
Dodge & Burn für Tiefe. Schärfung für Klarheit. Rauschen für Filmästhetik. Feinschliff eben.
Schritt 10: Das Speichern
SPEICHERN. In mehreren Formaten. An mehreren Orten. Paranoia ist nur eine andere Art zu sagen „ich habe aus meinen Fehlern gelernt“.
Die Wahrheit über Weihnachtsprojekte
Was der Kunde sagt vs. Was der Kunde meint
„Können Sie das schnell machen?“ = Ich brauche es in einer Stunde und bezahle wie für fünf Minuten.
„Nur eine kleine Änderung“ = Bitte gestalten Sie alles komplett um, aber nennen Sie es „Anpassung“.
„Ich vertraue Ihrem kreativen Urteil“ = Solange es exakt so aussieht wie das Pinterest-Bild, das ich Ihnen nicht zeige.
„Es soll weihnachtlich sein, aber nicht zu weihnachtlich“ = Ich habe keine Ahnung, was ich will, aber Sie werden es trotzdem falsch machen.
„Können Sie das festlicher machen?“ = Mehr Rot. Mehr Gold. Mehr Glitzer. Mehr. Mehr. MEHR.
„Das ist perfekt! Nur noch…“ = Willkommen zur nächsten Stunde unbezahlter Änderungen.
Dein weihnachtliches Mantra
Wenn der Stress zu viel wird, atme tief durch und wiederhole:
Ich bin mehr als meine Ebenenstruktur. Ich bin mehr als meine Tastenkürzel. Ich bin mehr als die Summe meiner Pixel.
Meine Kurven sind schön. Meine Masken sind sauber. Meine Farbprofile sind korrekt.
Ich habe gespeichert. Ich habe WIRKLICH gespeichert. Ich habe GERADE EBEN gespeichert, oder?
Strg+S. Strg+S. Strg+S.
Om.
Frohe Weihnachten, du wundervoller Pixelschubser!
Du hast es verdient, diesen Artikel zu Ende zu lesen. Du hast es verdient, jetzt einen Glühwein zu trinken. Du hast es verdient, Photoshop für heute zu schließen.
Die Weihnachtskarten können warten. Die „dringende“ Revision kann bis morgen dringend bleiben. Der Kunde wird überleben.
Du hast dieses Jahr Tausende von Pixeln bewegt. Millionen von Ebenen erstellt. Unzählige Male Strg+S gedrückt (hoffentlich). Du hast aus schlechten Fotos gute gemacht und aus guten Fotos großartige.
Das verdient Applaus. 👏
Also gönn dir die Feiertage. Iss zu viel. Trink zu viel. Schlaf zu viel. Tu all die Dinge, die du während der Deadline-Hölle nicht tun konntest.
Und wenn du am zweiten Weihnachtsfeiertag trotzdem Photoshop öffnest, weil du es einfach nicht lassen kannst – dann ist das auch okay. Wir verstehen das. Wir sind genauso.
Frohe Weihnachten, frohe Pixel, und mögen all deine Ebenen benannt sein! 🎄✨
P.S.: Hast du vor dem Lesen dieses Artikels gespeichert? Nein? Dann mach das jetzt. Ich warte.
Ho Ho Horror: Was zur Hölle habe ich da gerade gesehen?
Also Leute, was soll man sagen – Silent Night, Deadly Night ist dieser slasher-wahnsinnige Weihnachtshorror, der dich gleichzeitig bluten und lachen lässt.
Du gehst rein und denkst dir: „Ein Killer-Weihnachtsmann? Ernsthaft? Schon wieder?“
Und dann passiert etwas Seltsames. Es funktioniert. Es funktioniert verdammt gut.
Der Film nimmt den klassischen Weihnachtsmann-Mythos, wirft ihn durch den Fleischwolf und serviert uns ein Bloody-Mary-Cocktail-Spektakel – saukomisch, absurd und überraschend charmant. Wie ein Festtags-Rave in einer Kapelle voller Axt-Holz. Ja, diesen Satz habe ich gerade geschrieben. Ja, er ergibt im Kontext dieses Films absolut Sinn.
Der Plot: Mehr als nur stumpfes Gemetzel
Hier ist der Clou, der Silent Night, Deadly Night von der üblichen Slasher-Massenware abhebt: Statt nur stumpf Leute umzunieten, mixt der Film Gore mit einer Prise Indie-Liebe und einem Hauch von „Moment mal, ist das hier eigentlich ein Liebesfilm?“
Da läuft Billy, unser traumatisierter Killer im Santa-Kostüm, durch eine kleine Stadt wie ein Weihnachten-meets-Dexter-Crossover. Er ist verstörend, er ist tragisch, er ist… irgendwie sympathisch? Der Film schafft es tatsächlich, dir einen Axt-schwingenden Weihnachtsmann nahezubringen. Das muss man erst mal hinkriegen.
Die Story hat genug Blutfontänen und Splatter-Momente, um traditionelle Horrorfans zu befriedigen. Aber sie spielt auch mit Emotionen – ja, du hast richtig gelesen: Ein Slasher-Film mit Herz. Und das ganz ohne sich selbst zu ernst zu nehmen.
Der Vibe: B-Movie-Charme trifft ernst gemeinte Ironie
Was diesen Film besonders macht, ist sein Selbstbewusstsein. Er weiß genau, was er ist. Er versucht nicht, mehr zu sein. Und genau deshalb ist er mehr.
Silent Night, Deadly Night umarmt seinen B-Movie-Status mit offenen Armen – blutverschmierten Armen, wohlgemerkt – und liefert dabei echtes Indie-Feeling ohne Hollywood-Schleim. Keine überteuerten CGI-Orgien, keine aufgesetzten Jump-Scares, keine Fokusgruppen-getesteten Plot-Twists.
Stattdessen: Handgemachter Horror mit Liebe zum Genre. Man merkt, dass hier Menschen am Werk waren, die Slasher-Filme nicht nur machen, sondern auch lieben.
Die Bewertung: Warum 8,24 von 10?
Was funktioniert:
✅ Kultige Slasher-Vibes – Der Film versteht sein Genre und zelebriert es
✅ Unerwartete Liebesplot-Schwingung – Du erwartest Blut, du bekommst… Gefühle?
✅ Echtes Indie-Feeling – Authentisch, rau, ohne Corporate-Glätte
✅ Der perfekte Ton – Horror und Humor in Balance, ohne albern zu werden
✅ Billy als Charakter – Ein Killer, dem du fast die Daumen drückst
Was weniger funktioniert:
❌ Manchmal etwas wirr – Wie ein Weihnachtsbaum nach zwei Glühwein: schön anzusehen, aber leicht schief
❌ Nicht für jeden – Wenn du subtilen Horror suchst, bist du hier falsch
❌ Pacing-Schwächen – Ein paar Szenen hätten gestrafft werden können
Das Fazit: Bloody Christmas, Baby
Silent Night, Deadly Night ist der perfekte Film, wenn du Weihnachten mal anders erleben willst. Mit einem blutigen Grinsen im Gesicht. Mit einem „What the fuck did I just watch?“ auf den Lippen. Mit dem wohligen Gefühl, gerade etwas gesehen zu haben, das du so schnell nicht vergisst.
Ist es ein Meisterwerk? Nein.
Ist es ein verdammt guter, witziger, irrer und liebevoller Genre-Trip, der mehr Spaß macht, als man bei einem Killer-Santa jemals erwartet hätte? Absolut ja.
Wenn du Horror magst, wenn du schwarzen Humor schätzt, wenn du Weihnachtsfilme hasst (oder gerade deswegen liebst) – dann schnapp dir einen Glühwein, dimm das Licht und lass dich von Billy unter den Weihnachtsbaum legen.
Im besten Sinne des Wortes.
Quick Facts
Film
Silent Night, Deadly Night (2025)
Genre
Slasher / Horror / Dark Comedy
Bewertung
8,24 / 10
Stimmung
Bloody Mary meets Christmas Spirit
Für Fans von
80er-Slashern, Indie-Horror, schwarzem Humor
Perfekt für
Anti-Weihnachts-Filmabende, Horror-Marathons, „Ich will was anderes sehen“-Momente
🎅 Merry Slashmas, ihr Lieben. Und denkt dran: Seid artig. Billy sieht alles.
Hast du Silent Night, Deadly Night schon gesehen? Wie war dein „What the fuck“-Moment? Schreib’s in die Kommentare – ich will wissen, welche Szene dich am meisten verstört hat.
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Weil Weinachten ist für alle Photoshop Freunde ( ab cs4 !!! ) gibts meine Wundertüte 1 mit jeder Menge Videos zum XMAS SUPERSALE statt 140 um nur 99 Euro!
Inhaltsverzeichnis von diesem Paket findet ihr hier: