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Kennst du das? Du sitzt auf der Couch, guckst Star Wars, und irgendwann fängt dein Kopf an zu spinnen. Was wäre wenn. Was wäre wenn das ganz anders gelaufen wäre. Was wäre wenn man das Ganze mal komplett durch den Wolf dreht, ohne dass einem jemand reinredet.

Die meisten Leute denken das kurz und dann ist der Moment vorbei. Bier auf, nächste Szene, weiter geht’s.

Ich hab es gemacht.


Wie das Ganze entstanden ist

Ich wünschte, ich könnte sagen, da steckt ein großer Plan dahinter. Ein Konzept. Ein Storyboard mit Post-its an der Wand, so wie bei den Profis.

Nee.

Es war eher so: Ich hab mit KI-Videotools rumgespielt, dabei einen Clip generiert, der irgendwie nach Star Wars aussah, und dann dachte ich mir – okay, was passiert wenn ich das weiterspinne?

Und dann hab ich einfach nicht mehr aufgehört.

Clip für Clip. Szene für Szene. Alles zusammengeschnitten in Adobe Premiere. Kein Studio, kein Budget, kein Produzent der nervös auf irgendwelche Tabellen guckt. Nur ich, mein Rechner und diese leicht irre Energie, die man bekommt, wenn ein Projekt anfängt, ein Eigenleben zu entwickeln.

Das Ergebnis ist Star Wars Madness. Und der Name ist Programm.

Hier könnt ihr euch den Wahnsinn anschauen:



Was dich erwartet

Ich versuch mal, das zu beschreiben. Obwohl das schwierig ist, weil ich selbst nicht ganz sicher bin, was da passiert ist.

Da sind Raumschlachten drin. Ziemlich viele sogar. Es gibt dramatische Momente, die fast schon episch sind. Und dann gibt es Stellen, die komplett absurd sind. Wo Figuren Dinge tun, die definitiv nicht im offiziellen Kanon stehen. Wo die Logik kurz den Raum verlässt und der Wahnsinn übernimmt.

Es gibt wahrscheinlich zu viele Schnitte. Der Pacing ist stellenweise so aggressiv, dass man kaum Luft holen kann. Und dann wieder Momente, die überraschend ruhig sind.

Es ist chaotisch. Es ist übertrieben. Es ist an manchen Stellen richtig gut und an anderen Stellen denkt man: Was zur Hölle war das gerade?

Aber weißt du was? Genau so fühlt sich Star Wars in meinem Kopf an. Nicht die polierte Disney-Version. Sondern das, was als Kind in mir losging, wenn ich die Filme geguckt hab. Dieses Gefühl, dass alles möglich ist und nichts Sinn machen muss.


Warum Fanprojekte die ehrlichsten Projekte sind

Ich hab damit kein Geld verdient. Ich werd damit kein Geld verdienen. Das war nie der Plan.

Es ging ums Machen. Um dieses Gefühl, wenn du eine Idee hast und sie einfach rauslässt, ohne dass jemand sagt: Das geht nicht, das ist zu teuer, das versteht keiner, dafür gibt es keine Zielgruppe.

Fanprojekte haben diese Freiheit. Du bist niemandem Rechenschaft schuldig. Du musst keine Erwartungen erfüllen. Du musst nur eine Sache: Bock drauf haben.

Und Bock hatte ich. Offensichtlich.

Das Ergebnis ist nicht perfekt. Natürlich nicht. Wie denn auch? Das ist ein Ein-Mann-Projekt, gebaut aus KI-generierten Clips und zusammengeschnitten auf meinem Rechner. Das kann nicht mithalten mit dem, was ILM mit 200 Millionen Dollar macht.

Aber darum geht es auch nicht. Es geht um den Beweis, dass man es kann. Dass die Tools da sind. Dass man als einzelner Mensch, allein in seinem Zimmer, etwas machen kann, das vor zehn Jahren eine ganze Firma gebraucht hätte.

Das finde ich bemerkenswert. Nicht mein Video speziell. Sondern die Tatsache, dass es möglich ist.


Ein Liebesbrief an Star Wars

Star Wars Madness ist kein Ersatz für die echten Filme. Es ist kein Versuch, es besser zu machen. Es ist eher so ein Liebesbrief.

Ein chaotischer, überdrehter, stellenweise komplett durchgeknallter Liebesbrief an das Gefühl, das Star Wars in mir auslöst. An die Freiheit, die eigene Version im Kopf weiterzudenken. An die Erlaubnis, die man sich selbst gibt, einfach mal loszulassen.

Ich weiß nicht, ob das jeder versteht, der es guckt. Vielleicht gucken manche das und denken nur: Was für ein Quatsch. Das ist okay. Ist ja auch Quatsch. Aber es ist Quatsch mit Herz.


Technisch gesehen

Kurzer Nerd-Absatz für die, die es interessiert.

Die Videos sind mit verschiedenen KI-Tools generiert. Den Schnitt hab ich in Adobe Premiere gemacht. Sound, Musik, Effekte – alles zusammengepuzzelt aus verschiedenen Quellen.

Das Ganze war ein Lernprojekt, genauso wie ein Spaßprojekt. Ich wollte sehen, wie weit man mit den aktuellen Video-KI-Tools kommt, wenn man sie wirklich pusht. Die Antwort: Weit. Weiter als ich erwartet hätte. Aber auch mit klaren Grenzen, die man akzeptieren muss.


Wichtig beim Anschauen

Bitte guckt das Ding in mindestens 720p HD. Wirklich. Stellt die Qualität auf YouTube manuell hoch, sonst seht ihr nur Matsch. Der Film lebt von den Bildern und den Details, und wenn YouTube das auf 360p runterkomprimiert, ist der halbe Spaß weg.

Am besten: Großer Bildschirm. Oder zumindest nicht auf dem Handy im Bus. Gebt dem Wahnsinn den Raum, den er verdient.

Nochmal der Link:
https://youtu.be/iTgGyCCMZ4A


Feedback erwünscht

Und dann will ich wissen, was ihr davon haltet.

Ob ihr es liebt, ob ihr es hasst, ob ihr bei einer bestimmten Szene laut gelacht habt oder ob ihr nach zwei Minuten abgeschaltet habt – alles ist willkommen. Schreibt unter das YouTube-Video, schreibt mir hier, schreibt mir eine Mail an brownz@brownz.art – egal wie, Hauptsache ihr sagt was.

Weil allein im stillen Kämmerlein Sachen machen ist schön. Aber zu hören, was andere darin sehen, ist besser.

Also: Einsteigen, anschnallen, mitfliegen.

Und möge die Macht mit euch sein. Oder so ähnlich.


Wie dieser Text entstanden ist

Meine Blogartikel entstehen aus Sprachmemos – meistens wenn ich aufgedreht bin, weil ich gerade was fertig hab und es der Welt zeigen will. Wird transkribiert und mit KI aufgeräumt. Die Fan-Begeisterung und der leichte Wahnsinn sind komplett organisch gewachsen.



Okay, das ist mir ein bisschen peinlich.

Gestern hab ich euch erzählt, ihr sollt mir eine Mail schreiben, wenn ihr das Video sehen wollt. Schöne Idee. Nur hab ich die falsche Mail-Adresse hingeschrieben.

Ja, wirklich.

Da stand brownz@brownzart.at – richtig wäre brownz@brownz.art gewesen. Kleiner Unterschied, große Wirkung: Die meisten Mails sind im Nirgendwo gelandet.

Ein paar von euch hatten meine richtige Adresse offenbar schon gespeichert und haben es trotzdem geschafft. Die haben den Link auch bekommen. Aber der Rest – tja. Sorry dafür. Echt.

Im Originalbeitrag von gestern ist die Adresse jetzt korrigiert. Wer den nochmal lesen will:

10 Seconds Into The Future – der originale Beitrag


Aber eigentlich ist es jetzt eh egal

Weil ich das Video in der Zwischenzeit einfach auf YouTube hochgeladen hab. Als verstecktes Video, 720p HD. Nicht so gut wie die Dropbox-Version, aber es reicht, um den Wahnsinn zu sehen.

Hier ist der Link:

Einfach draufklicken und gucken. Kein Download nötig, keine Mail, kein Aufwand. Wer gestern nicht durchgekommen ist, kommt jetzt einfach so dran.


Was ich mir trotzdem wünschen würde

Schaut es euch an. Und dann sagt mir, was ihr denkt.

8 Minuten und 15 Sekunden Fiebertraum, zusammengebaut aus Gesprächen mit der KI, irgendwann zwischen Mitternacht und drei Uhr morgens. Kein Plan, kein Storyboard, kein Konzept. Nur Wahnsinn mit Rhythmus.

Ich bin immer noch zu nah dran, um das selbst einzuordnen. Ich brauch eure Augen. Und eure Ehrlichkeit.

Ob per Kommentar, per YouTube-Kommentar, per Mail an die – diesmal richtige – Adresse brownz@brownz.art oder per Rauchzeichen. Hauptsache, ihr sagt was.


Und nochmal sorry wegen der Adresse. Passiert mir hoffentlich nicht nochmal.

Wahrscheinlich aber doch. Weil um drei Uhr morgens ist Korrekturlesen halt nicht so meine Stärke.


Wie dieser Text entstanden ist

Meine Blogartikel entstehen aus Sprachmemos – meistens wenn mir was durch den Kopf geht. Wird transkribiert und dann mit KI in Form gebracht. Die Peinlichkeit wegen der falschen Mail-Adresse ist allerdings hundert Prozent handgemacht.



Es ist kurz nach drei. Draußen ist es still. Der Kaffee ist längst kalt und ich weiß nicht mehr genau, wann ich angefangen habe. Irgendwann gestern Abend. Dachte, ich mach mal kurz was. Probier mal was aus. Guck mal, was passiert.

Acht Stunden später sitze ich immer noch hier.

Vor mir liegt ein Video. 8 Minuten und 15 Sekunden. Komplett irre. Komplett KI-generiert. Komplett Fiebertraum.

Und ich bin mir nicht sicher, ob es genial ist oder ob ich einfach den Verstand verloren habe. Wahrscheinlich beides.


Wie das Ganze angefangen hat

Ich hab in letzter Zeit viel mit Video-KI rumexperimentiert. Clips generieren, zusammenschneiden, gucken was geht. Und irgendwann gestern Abend hab ich angefangen, mit der KI zu reden. Nicht im Sinn von Prompts eintippen und warten. Eher so ein Gespräch. Hin und her. Idee rein, Ergebnis raus, nächste Idee, darauf aufbauen, weiterdrehen.

Wie ein Ping-Pong-Spiel, bei dem beide Seiten immer verrückter werden.

Ich hatte keinen Plan. Kein Storyboard. Kein Konzept. Nur diesen einen Gedanken: Was wäre, wenn ich einfach nicht aufhöre? Wenn ich jeden Clip nehme und den nächsten draus entstehen lasse? Wenn das Ganze sich selbst baut, Szene für Szene, wie ein Traum, den man nicht kontrollieren kann?

Und genau das ist passiert.


Max Headroom lässt grüßen

Falls du alt genug bist, erinnerst du dich vielleicht an Max Headroom. Diese Serie aus den 80ern. „20 Minutes Into The Future“ hieß der Untertitel. Alles war überdreht, alles war zu viel, alles war irgendwie prophetisch und gleichzeitig komplett wahnsinnig.

Genauso fühlt sich dieses Video an.

Nur dass wir jetzt nicht zwanzig Minuten in die Zukunft schauen, sondern zehn Sekunden. Weil sich gerade alles so schnell verändert, dass zehn Sekunden reichen, um in einer komplett anderen Realität zu landen.

10 Seconds Into The Future.

Der Titel war da, bevor das Video fertig war. Manchmal weiß der Titel mehr als man selbst.


Was du da siehst

Ich kann dir ehrlich gesagt nicht genau sagen, was du in diesem Video siehst. Ich hab es gemacht und bin mir trotzdem nicht sicher.

Da sind Bilder drin, die ich nicht geplant habe. Szenen, die aus dem Nichts kamen. Übergänge, die sich ergeben haben, weil die KI irgendwas interpretiert hat, das ich nicht gemeint habe – und es trotzdem besser war als meine Idee.

Es ist kein narratives Video. Es erzählt keine Geschichte im klassischen Sinn. Es ist eher so ein Strom. Ein visueller Bewusstseinsstrom. Manche Stellen sind schön. Manche sind verstörend. Manche sind beides gleichzeitig.

Acht Minuten und fünfzehn Sekunden Wahnsinn. Zusammengebaut aus Gesprächen mit einer Maschine, die nicht schlafen muss.

Ich schon. Aber ich hab es trotzdem nicht getan.


Der Prozess – wenn man es so nennen kann

Normalerweise hab ich einen Workflow. Eine Struktur. Erst das, dann das, dann das. Professionell und so.

Gestern Nacht war davon nichts übrig.

Ich hab einen Clip generiert. Der hat mich an was erinnert. Also hab ich den nächsten Clip in diese Richtung geschoben. Und der hat dann wieder was anderes ausgelöst. Und so weiter. Und so weiter.

Irgendwann hab ich gemerkt, dass sich da ein Rhythmus entwickelt. Nicht bewusst, aber spürbar. Das Video hat angefangen, seinen eigenen Puls zu haben. Und ich bin einfach mitgegangen.

Um Mitternacht dachte ich: Okay, noch ein bisschen.
Um eins dachte ich: Fast fertig.
Um zwei dachte ich: Jetzt muss ich das noch richtig machen.
Um drei war ich fertig. Oder das Video war fertig mit mir. Schwer zu sagen.


Warum ich das zeigen will

Normalerweise poliere ich Sachen, bevor ich sie raushaue. Ich guck nochmal drüber. Schlaf eine Nacht drüber. Frag mich, ob das gut genug ist.

Bei diesem Video mach ich das nicht. Weil ich glaube, dass genau der Wahnsinn der Punkt ist. Wenn ich jetzt anfange, das zu überarbeiten, zu glätten, zu korrigieren, dann geht genau das verloren, was es ausmacht.

Es ist roh. Es ist ungefiltert. Es ist drei Uhr morgens in Videoform.

Und ich will wissen, was andere Leute sehen, wenn sie das gucken. Ob die sehen, was ich sehe. Oder was ganz anderes. Oder gar nichts. Alles davon wäre okay.


Wie du es sehen kannst

Das Video ist nicht auf YouTube. Nicht auf Instagram. Nicht auf irgendeiner Plattform, die es komprimiert und kaputt macht.

Es liegt auf Dropbox. Volle Qualität. So wie es sein soll.

Wenn du es sehen willst, schreib mir einfach eine Mail:

brownz@brownz.art

Betreff: ja ich will 10 seconds

Mehr muss da nicht drinstehen. Ich schick dir den Download-Link. Kostenlos. Kein Haken, kein Newsletter, kein Kleingedrucktes.

Wichtig: Bitte das Video runterladen und lokal anschauen. Nicht im Browser streamen. Der Dropbox-Player frisst Qualität und das Ding verdient es, richtig gesehen zu werden. Großer Bildschirm, Kopfhörer auf, Licht aus. So war es gedacht.


Feedback erwünscht – ehrlich

Und dann würde ich gerne wissen, was du denkst.

Nicht „toll gemacht“ oder „super Arbeit“ – obwohl ich gegen Komplimente natürlich grundsätzlich nichts habe. Aber mich interessiert mehr: Was hast du gesehen? Was hast du gefühlt? An welcher Stelle hast du gedacht, was zur Hölle war das gerade?

Weil ich mir selbst nicht sicher bin. Ich bin zu nah dran. Ich hab zu lange draufgestarrt. Ich brauch andere Augen.

Also: Guck es dir an. Und dann sag mir, was passiert ist.

Antwort auf die Mail reicht. Oder schreib mir auf Social Media. Oder per Rauchzeichen. Ist mir egal, Hauptsache ehrlich.


Was ich daraus gelernt habe

Eine Sache noch, bevor ich endlich ins Bett gehe – was ich eigentlich schon vor Stunden hätte tun sollen.

Dieses Video hat mir was gezeigt. Nämlich dass die interessantesten Sachen passieren, wenn man aufhört zu planen. Wenn man sich reinfallen lässt. Wenn man der Maschine nicht sagt, was sie machen soll, sondern mit ihr redet. Wie mit einem seltsamen Kollegen, der nie schläft und manchmal Dinge sieht, die man selbst nicht sieht.

Das ist nicht mein üblicher Arbeitsstil. Normalerweise bin ich Kontrollfreak. Normalerweise weiß ich vorher, was rauskommen soll.

Gestern Nacht wusste ich gar nichts. Und vielleicht war genau das der Punkt.

10 Seconds Into The Future. Weiter konnte ich nicht gucken. Aber die zehn Sekunden waren ziemlich wild.


Jetzt geh ich schlafen.

Oder ich mach noch einen Clip.

Mal sehen.


Wie dieser Text entstanden ist

Meine Blogartikel entstehen aus Sprachmemos – meistens wenn ich aufgedreht bin und nicht schlafen kann. Wie jetzt gerade zum Beispiel. Das wird transkribiert und mit KI in Form gebracht. Die Gedanken und der Schlafmangel sind komplett meine eigenen.



Kling v3 ist draußen und mein Feed explodiert. Überall Videos, die vor ein paar Monaten noch unmöglich gewesen wären. Leute, die vorher nie was mit Bewegtbild gemacht haben, posten plötzlich Clips, die aussehen wie aus einem Kinotrailer.

Das ist großartig. Wirklich. Aber ich seh auch die andere Seite. Die Frustration, wenn es nicht klappt. Die Verwirrung, weil Video-KI eben nicht funktioniert wie Bild-KI. Die Enttäuschung, wenn das Ergebnis zwar technisch beeindruckend ist, aber irgendwie… leblos wirkt.

Also dachte ich mir: Schreib mal auf, was du gelernt hast. Nicht als Anleitung für Kling speziell – die Technik ändert sich eh alle paar Monate – sondern als Grundlagen-Ding. Sachen, die du wissen solltest, bevor du anfängst. Fehler, die du nicht machen musst, weil ich sie schon gemacht hab.

Hier ist alles, was ich Einsteigern erzählen würde.


Vergiss erstmal alles, was du über Bild-KI weißt

Okay, nicht alles. Aber vieles.

Wenn du mit Midjourney oder Stable Diffusion gearbeitet hast, denkst du vielleicht: Video ist ja nur bewegtes Bild. Kann so anders nicht sein.

Doch. Ist es.

Bei Bildern geht es um einen Moment. Eine Komposition. Ein Gefühl, eingefroren in der Zeit. Du kannst stundenlang am Prompt feilen, verschiedene Seeds ausprobieren, am Ende wählst du das beste Bild aus und fertig.

Bei Video geht es um Bewegung. Um Zeit. Um das, was zwischen den Frames passiert. Und da wird es kompliziert.

Denn die KI muss nicht nur verstehen, wie etwas aussieht, sondern auch, wie es sich bewegt. Wie Stoff fällt. Wie Haare wehen. Wie ein Gesicht sich verzieht, wenn jemand lächelt. Das sind komplett andere Probleme.

Und deshalb funktionieren Prompts, die bei Bildern super klappen, bei Video oft gar nicht. Weil du jetzt nicht nur beschreibst, was zu sehen ist, sondern auch, was passiert.


Denk in Szenen, nicht in Bildern

Der größte Fehler, den ich am Anfang gemacht hab: Ich hab versucht, komplexe Bilder in Bewegung zu setzen.

Ein episches Fantasy-Bild mit zwanzig Details, Magie, Explosionen, fliegenden Objekten – und dann wundern, warum das Video aussieht wie ein Albtraum auf Drogen.

Video-KI kann noch nicht alles gleichzeitig. Je mehr du reinpackst, desto wahrscheinlicher geht irgendwas schief. Gesichter verformen sich. Objekte verschmelzen. Physik hört auf zu existieren.

Was funktioniert: Einfache Szenen mit klarer Handlung.

Eine Person, die langsam den Kopf dreht. Rauch, der aufsteigt. Wasser, das fließt. Blätter, die fallen. Kamerafahrt durch eine Landschaft.

Je simpler die Bewegung, desto besser das Ergebnis. Das klingt langweilig, aber es ist die Wahrheit. Die beeindruckendsten Clips, die ich gesehen hab, sind oft die einfachsten.

Komplexität kannst du später im Schnitt aufbauen. Aber das einzelne Video-KI-Segment sollte eine Sache gut machen, nicht zehn Sachen mittelmäßig.


Länge ist dein Feind

Noch so eine Lektion, die wehgetan hat.

Kling v3 und ähnliche Tools können mittlerweile längere Clips generieren. Zehn Sekunden, manchmal mehr. Und die Versuchung ist groß, das auch zu nutzen. Mehr ist besser, oder?

Nee.

Je länger der Clip, desto mehr Möglichkeiten hat die KI, Fehler zu machen. Am Anfang sieht alles super aus, und nach fünf Sekunden fängt plötzlich das Gesicht an zu mutieren. Oder die Physik macht Feierabend. Oder irgendwas Seltsames passiert, das du nicht beschreiben kannst, aber das definitiv falsch ist.

Mein Tipp: Generiere kürzere Clips. Drei bis fünf Sekunden. Die sind stabiler. Und wenn du längere Sequenzen brauchst, schneidest du mehrere kurze zusammen.

Das klingt nach mehr Arbeit, ist es auch. Aber das Ergebnis ist tausendmal besser, als einen langen Clip zu haben, der zur Hälfte unbrauchbar ist.


Kamera-Bewegungen verstehen

Das ist ein Punkt, den viele unterschätzen.

Video-KI kann nicht nur Objekte bewegen, sondern auch die Kamera. Zoom, Pan, Tilt, Dolly – all das lässt sich steuern, je nachdem welches Tool du nutzt.

Aber hier passieren die meisten Anfängerfehler.

Zu viel Bewegung auf einmal. Zoom während die Kamera schwenkt während das Objekt sich bewegt. Das Ergebnis ist Chaos. Visuelles Erbrechen.

Oder das Gegenteil: Gar keine Kamerabewegung, und der Clip wirkt statisch wie eine Diashow.

Die Wahrheit liegt in der Mitte. Eine kontrollierte, langsame Bewegung pro Clip. Entweder die Kamera bewegt sich, oder das Motiv bewegt sich. Selten beides gleichzeitig.

Guck dir mal Filme an und achte drauf, wie wenig oft passiert. Wie langsam Kamerafahrten sind. Wie viel Ruhe in guten Szenen steckt. Das ist kein Zufall.


Sound ist die halbe Miete

Jetzt kommen wir zu dem Teil, den die meisten völlig ignorieren. Und genau deshalb sehen ihre Videos aus wie… KI-Demos.

Ein Video ohne Sound ist kein Video. Es ist ein bewegtes Bild. Der Ton macht den Unterschied zwischen „ganz nett“ und „wow“.

Und ich rede nicht nur von Musik. Ich rede von allem.

Atmosphäre. Umgebungsgeräusche. Wind. Schritte. Das Rascheln von Stoff. Das Knistern von Feuer. All diese kleinen Dinge, die dein Gehirn erwartet, auch wenn du nicht bewusst drauf achtest.

Wenn du ein Video von einem Wald hast und es ist komplett still – irgendwas fühlt sich falsch an. Dein Gehirn weiß, dass Wälder nicht still sind. Da sind Vögel, Wind, Blätter, irgendwas.

Also: Nimm dir Zeit für Sound. Mindestens genauso viel wie für das Video selbst.


Wo du Sounds herbekommst

Es gibt Tonnen von Ressourcen. Kostenlose und bezahlte.

Freesound.org ist ein Klassiker. Riesige Bibliothek, alles Creative Commons, du musst nur aufpassen wegen der verschiedenen Lizenzen.

Epidemic Sound und Artlist sind bezahlt, aber dafür professionelle Qualität und klare Lizenzen. Wenn du das kommerziell nutzen willst, lohnt sich das.

Für Ambient-Sounds und Atmosphären gibt es auch KI-Tools mittlerweile. ElevenLabs macht Sound Effects, Udio und Suno machen Musik. Die sind noch nicht perfekt, aber für Hintergrund-Zeug oft gut genug.

Mein Workflow: Ich leg erstmal das Video hin, dann such ich passende Atmosphäre, dann Soundeffekte für spezifische Momente, und ganz am Ende Musik – falls überhaupt nötig.


Musik – weniger ist mehr

Apropos Musik.

Die meisten Anfänger-Videos haben zu viel davon. Oder die falsche. Oder beides.

Musik ist nicht dazu da, Stille zu füllen. Musik ist dazu da, Emotion zu verstärken. Wenn die Musik nichts verstärkt, lenkt sie nur ab.

Und diese epischen Trailer-Tracks, die alle benutzen – die funktionieren nur, wenn das Video auch episch ist. Wenn du eine ruhige Szene hast mit sanfter Bewegung und drunterlegst Hans-Zimmer-Gedröhne, dann passt das nicht. Dann kämpft die Musik gegen das Bild.

Mein Tipp: Probier erstmal, wie das Video ohne Musik wirkt. Nur mit Soundeffekten und Atmosphäre. Oft ist das besser.

Und wenn du Musik brauchst, dann wähle sie bewusst. Nicht das erstbeste Epic-Ding, das du findest. Sondern was, das zum Tempo passt, zur Stimmung, zum Inhalt.

Das dauert. Das nervt manchmal. Aber es macht den Unterschied.


Schnitt ist, wo die Magie passiert

Hier ist ein Geheimnis, das die wenigsten kapieren: Die besten Video-KI-Arbeiten sind nicht die mit dem besten generierten Material. Es sind die mit dem besten Schnitt.

Du kannst mittelmäßige Clips nehmen und durch guten Schnitt was Großartiges draus machen. Und du kannst fantastische Clips durch schlechten Schnitt ruinieren.

Schnitt ist eine eigene Kunstform. Da könnte ich stundenlang drüber reden. Aber hier die Basics:

Rhythmus. Schnitte sollten einem Rhythmus folgen. Nicht zufällig, nicht wenn dir danach ist, sondern bewusst. Ob zur Musik oder zu einem inneren Beat – irgendwas sollte den Takt vorgeben.

Dauer. Nicht jeder Clip muss gleich lang sein. Manche Momente brauchen Zeit. Andere sind in einer Sekunde vorbei. Lern zu spüren, wann ein Clip lang genug war.

Kontinuität. Wenn du Clips zusammenschneidest, müssen sie zusammenpassen. Ähnliche Lichtstimmung, ähnliche Farbtemperatur, ähnliche Bewegungsrichtung. Sonst ruckelt es im Kopf des Zuschauers.

Übergänge. Nicht jeder Schnitt braucht einen Übergang. Harter Schnitt ist meistens besser als irgendeine Blende. Fade to Black geht manchmal. Dieser Star-Wars-Wipe aus den 70ern – bitte nicht.


Welche Software du brauchst

Für den Anfang brauchst du nicht viel.

DaVinci Resolve ist kostenlos und professionell. Damit schneiden Leute Hollywood-Filme. Die Lernkurve ist steil, aber es gibt tausend Tutorials.

CapCut ist einfacher und auch kostenlos. Gut für schnelle Sachen, vor allem wenn du für Social Media produzierst.

Premiere Pro und Final Cut sind die Klassiker, kosten aber Geld.

Für Audio-Bearbeitung ist Audacity kostenlos und tut was es soll. Für mehr Kontrolle gibt es Fairlight in DaVinci Resolve oder separate DAWs wie Reaper.

Was ich nicht empfehle: Alles auf dem Handy machen. Geht, ist aber limitiert. Sobald du ernsthafter arbeitest, willst du einen richtigen Bildschirm und vernünftige Software.


Der größte Fehler von allen

Weißt du, was ich am häufigsten sehe bei Leuten, die mit Video-KI anfangen?

Sie posten alles sofort.

Jeder generierte Clip wird geteilt. Jedes Experiment wird hochgeladen. Alles muss raus, sofort, guck mal was ich gemacht hab.

Ich versteh das. Es ist aufregend. Es fühlt sich an wie Magie. Man will es zeigen.

Aber dadurch sieht man halt auch den ganzen Müll. Die Clips, wo das Gesicht verrutscht. Die Experimente, die nicht funktioniert haben. Die Sachen, die technisch interessant sind, aber sonst nichts.

Mein Rat: Halte dich zurück. Sammle Material. Kuratiere.

Nicht alles, was du generierst, muss die Welt sehen. Such dir die besten Clips raus. Arbeite daran. Mach was draus. Und dann zeig das.

Ein gutes fertiges Video ist hundertmal mehr wert als zwanzig rohe Clips.


Geduld, Geduld, Geduld

Der letzte Punkt, und vielleicht der wichtigste.

Video-KI ist noch nicht da, wo Bild-KI ist. Die Kontrolle ist geringer. Die Ergebnisse sind unvorhersehbarer. Du wirst mehr Fehlversuche haben als Treffer.

Das ist normal. Das ist der Stand der Technik.

In einem Jahr wird das anders aussehen. In zwei Jahren wird es wahrscheinlich unglaublich sein. Aber jetzt, heute, ist es noch rau.

Also: Hab Geduld. Mit der Technik und mit dir selbst.

Lern die Grenzen kennen, statt gegen sie anzukämpfen. Arbeite mit dem, was funktioniert. Akzeptiere, dass nicht alles geht.

Und wenn was Tolles entsteht – und das wird es – dann genieß den Moment. Weil du weißt, wie viel Arbeit drinsteckt.


Fazit

Video-KI ist nicht Bild-KI plus Bewegung. Es ist ein eigenes Medium mit eigenen Regeln.

Denk in einfachen Szenen. Halte Clips kurz. Kontrolliere die Kamera. Nimm Sound ernst. Schnitt ist alles. Kuratiere, was du zeigst.

Und vor allem: Mach. Experimentiere. Scheitere. Lerne.

Das ist der einzige Weg.

Kling v3 ist ein Werkzeug. Ein verdammt gutes momentan. Aber das Werkzeug macht noch keinen Künstler. Das machst du selbst.

Also ran.


Wie dieser Text entstanden ist

Meine Blogartikel entstehen meistens, wenn ich Gedanken ins Handy quatsche. Sprachmemos, ziemlich chaotisch, alles durcheinander. Das wird transkribiert und mit KI aufgeräumt. Die Erfahrung und die Tipps sind meine. Die Struktur entsteht mit Tools. Finde ich fair so.


Wenn Realität und Illusion verschmelzen: Warum KI‑Videos bald nicht mehr zu erkennen sind

Von BROWNZ

Die Welt steht am Beginn einer Medienrevolution, die unsere Wahrnehmung von Wahrheit und Fälschung radikal verändern wird. Schon bald könnten wir nicht mehr unterscheiden, ob ein Video aus einer realen Kamera stammt oder vollständig aus den Schaltkreisen einer künstlichen Intelligenz geboren wurde. Die technologischen Fortschritte sind nicht nur rasant, sie sind auch tiefgreifend – und sie betreffen jeden, der Bilder, Videos oder Nachrichten konsumiert.

Die neue Generation der KI‑Videos

Noch vor wenigen Jahren wirkten KI‑Videos wie steife Diashows mit animierten Übergängen. Heute simulieren sogenannte „World Models“ ganze Welten: physikalisch konsistente Bewegungen, realistische Lichtverhältnisse, präzise Schattenwürfe, glaubwürdige Mimik. Figuren behalten Kleidung, Gesichtszüge und Proportionen über mehrere Szenen hinweg bei. Die Tonspur – von Hintergrundgeräuschen bis zu synchronisierten Dialogen – wird oft gleichzeitig mit dem Bild generiert. Die früheren „KI‑Fehler“ wie verschobene Finger oder flackernde Schatten verschwinden.

Die Erosion der forensischen Beweise

Traditionelle Erkennungsmerkmale geraten ins Wanken. Filmkorn, chromatische Aberrationen, Rolling‑Shutter‑Effekte – all diese „echten“ Kameraeigenschaften werden inzwischen täuschend echt imitiert. Selbst digitale Wasserzeichen, die Inhalte als KI‑generiert markieren sollen, sind nicht unverwundbar: Ein erneutes Abspeichern, eine Bildschirmaufnahme oder ein Social‑Media‑Re‑Upload kann die Signaturen zerstören.

Der Mythos vom unfehlbaren Detektor

Viele setzen ihre Hoffnung auf KI‑Detektoren, doch diese Werkzeuge sind in einem ständigen Katz‑und‑Maus‑Spiel gefangen. Neue Modelle entstehen schneller, als die Detektoren angepasst werden können. Schon kleine Veränderungen – etwa das Zuschneiden, Komprimieren oder das Einfügen von Bild‑zu‑Bild‑Transformationen – können die Erkennungsquote massiv senken. Bei Milliarden täglicher Uploads führen schon minimale Fehlerraten zu einer Flut falscher Verdächtigungen oder verpasster Treffer.

Herkunftsnachweis als Schlüssel

Die wirkungsvollste Strategie lautet: „Provenance‑First“. Gemeint ist ein lückenloser Herkunftsnachweis – vom Sensor der Kamera bis zur Veröffentlichung. Standards wie die Content Credentials (C2PA) versehen Bilder und Videos mit kryptografisch gesicherten Metadaten. Diese enthalten den gesamten Bearbeitungsverlauf, von der Aufnahme bis zum Export. Doch die Realität sieht so aus: Die Verbreitung ist lückenhaft, viele Geräte und Plattformen unterstützen die Signaturen noch nicht. Unsichtbare Wasserzeichen bleiben anfällig für Manipulation.

Rechtliche Rahmenbedingungen

Die Politik reagiert. Der europäische AI Act schreibt Transparenz vor, YouTube und andere Plattformen verlangen seit 2025 Kennzeichnungen für KI‑generierte Inhalte. In Spanien drohen hohe Strafen bei fehlender Kennzeichnung. Doch ohne einheitliche, technisch robuste Standards sind diese Regeln oft leicht zu umgehen.

Was auf uns zukommt

Die nächsten zwei Jahre werden entscheidend. Wir werden längere, hochauflösendere KI‑Videos sehen, deren Charaktere und Stil über Minuten hinweg stabil bleiben. Bild‑ und Audiogenerierung verschmelzen, sodass Lippenbewegungen, Geräusche und Szenendynamik perfekt harmonieren. Die Werkzeuge werden so präzise steuerbar wie heutige Filmschnittprogramme – nur ohne das physische Set, die Schauspieler oder das Wetter.

10 praktische Tipps zum Umgang mit KI‑Videos

  1. Content Credentials aktivieren – in allen unterstützten Kameras und Bearbeitungsprogrammen.
  2. Metadaten prüfen – Herkunft, Bearbeitungsschritte und Zeitstempel analysieren.
  3. Mehrere Detektoren kombinieren – kein einzelnes Tool liefert absolute Sicherheit.
  4. OSINT einsetzen – Quellen, Geolokalisierung und Vergleichsmaterial suchen.
  5. Video-to-Frame-Analyse – Einzelbilder auf Unstimmigkeiten untersuchen.
  6. Plattform-Badges beachten – offizielle KI‑Labels erkennen und bewerten.
  7. Re‑Uploads hinterfragen – kopierte oder stark komprimierte Versionen sind verdächtig.
  8. Redaktionsrichtlinien erstellen – klare Regeln, wann Material als „unsicher“ markiert wird.
  9. Technisches Know‑how im Team schulen – Forensik‑Grundlagen für alle, die Content prüfen.
  10. Misstrauen als Standard – ohne lückenlosen Herkunftsnachweis bleibt der Status „unbestätigt“.

Fazit

Die Ära der „Augenbeweise“ neigt sich dem Ende zu. Künftig zählt nicht, was wir sehen, sondern ob sich die Herkunft eines Inhalts zweifelsfrei belegen lässt. Wer diese Realität ignoriert, wird in einer Flut perfekter Täuschungen untergehen. BROWNZ meint: Jetzt ist die Zeit, Medienkompetenz neu zu denken – und technische, rechtliche sowie redaktionelle Werkzeuge zu schärfen, bevor die Illusion zur neuen Normalität wird.



MiniMax Hailuo 02 – ein technologischer Quantensprung im KI‑Video

Ein Fachbericht von mir, Brownz


Einleitung

Ich habe mich intensiv mit MiniMax Hailuo 02 beschäftigt – dem neuesten KI‑Video‑Generator des chinesischen Start‑ups MiniMax. Dieses Tool verändert die Regeln im Game der Videogenerierung radikal: Realismus, physikalisch plausible Bewegungen und Full‑HD in bis zu 10 Sekunden langen Sequenzen, erzeugt aus Text oder Bildern. In diesem Bericht analysiere ich, was Hailuo 02 ausmacht, warum es gerade alle Aufmerksamkeit bekommt und wie es sich im Vergleich zu Google Veo oder OpenAI Sora schlägt.


1. Wer steckt hinter Hailuo 02?

MiniMax ist ein KI-Startup aus Shanghai, gegründet 2021. Fokus: multimodale Modelle, also Systeme, die Sprache, Bild und Video kombinieren können. Die Plattform Hailuo.ai stellt mit der neuen Version „Hailuo 02“ ihre aktuelle Speerspitze vor. Die Videos, die damit generiert werden, sind nicht nur technisch beeindruckend, sondern gehen auch viral – allen voran die „Olympic Diving Cats“.


2. Technologische Grundlagen

Hailuo 02 nutzt ein Framework namens Noise-Aware Compute Redistribution (NCR). Das klingt erstmal kryptisch, heißt aber in der Praxis: Es wird nur dort rechenintensiv gearbeitet, wo Bildrauschen es nötig macht. Ergebnis: etwa 2,5‑mal effizientere Verarbeitung als bei vielen Konkurrenten. Videos in nativem 1080p, realistische Bewegungen, kaum Artefakte – und das bei einer Renderingzeit von nur wenigen Minuten.


3. Was das Modell wirklich kann

  • Physik-Simulation: Licht, Wasser, Fell, Stoffe – all das bewegt sich überraschend glaubwürdig.
  • Bewegungsintelligenz: Kameraschwenks, Timing, Fokus – alles Frame-für-Frame kontrollierbar.
  • Multimodalität: Text-zu-Video („a cat diving in a pool“) oder Bild-zu-Video – beides wird unterstützt.

Besonders faszinierend: Trotz der kurzen Cliplänge (aktuell 5–10 Sek.) wirken die Sequenzen oft wie echte Aufnahmen – mit Tiefe, Dynamik und Details.


4. Was kostet der Spaß?

Die Nutzung ist gestaffelt:

  • Standard (720p): ca. $0.045/Sekunde
  • Pro (1080p): ca. $0.08/Sekunde
  • Monatliche Pläne: zwischen ~$10 (Starter) bis ~$95 (Unlimited)

Für erste Tests stehen kostenlose Render-Einheiten zur Verfügung.


5. Im Vergleich zu Google Veo & Co

Während Google Veo (Veo 3) oder OpenAI Sora ähnliche High-End-Ergebnisse liefern, punktet MiniMax mit Zugänglichkeit: Keine Warteliste, kein Research‑Account nötig. Tools wie BasedLabs oder Imagine.art machen Hailuo 02 öffentlich verfügbar – einfach Prompt eingeben, Clip generieren lassen. Und die Qualität? Im oberen Bereich der aktuellen Video-KI.


6. Grenzen und Potenzial

Aktuelle Limits:

  • Max. Länge: 10 Sekunden
  • Kein Audio
  • (Noch) keine Storytelling-Struktur

Zukunftspotenzial:

  • Längere Sequenzen mit Übergängen
  • Audio-Synchronisierung
  • Interaktive Kontrolle von Licht, Schatten, Texturen

MiniMax hat bereits angekündigt, in genau diese Richtung weiterzuentwickeln.


7. Mein Fazit

Hailuo 02 ist ein ernstzunehmender Gamechanger. Es macht das, was viele versprechen: echte Video-Illusionen in Sekundenschnelle erzeugen – ohne Plastiklook. Für Creator, Marketer und Visionäre ist es ein Werkzeug, das die Produktionspipeline radikal vereinfacht. Wer 2025 im Bewegtbild-Game mitreden will, sollte Hailuo 02 auf dem Schirm haben.


Verwendete Quellen:


Midjourney Video: Die Zukunft bewegt sich

Von BROWNZ – 26. Juni 2025

Eine neue Dimension der Kreativität beginnt nicht mit einem Donnerschlag, sondern mit einem sanften Wackeln im Bild.

Midjourney, bisher bekannt als das Power-Tool für atemberaubende KI-Bildgenerierung, wagt den nächsten großen Schritt: Bewegung. Mit Midjourney Video wird das Unmögliche greifbar – aus einem einzigen Bild wird ein animierter Mini-Film. Und zwar nicht nur für Midjourney-Nutzer, sondern für jeden, der ein Bild hochladen kann.

Was kann Midjourney Video?

Die neue Funktion nennt sich schlicht „Animate Image“. Ein Knopfdruck, und das Bild beginnt zu leben. Dabei unterscheidet das Tool zwischen zwei Bewegungsmodi:

  • Low Motion: dezente, subtile Bewegung
  • High Motion: Kameraschwenks, Actionszenen, Dynamik pur

Der Clou: Die Animation funktioniert nicht nur mit Midjourney-Bildern, sondern auch mit hochgeladenem Fremdmaterial. Das System analysiert das Motiv, generiert Bewegungspfade und erstellt vier Varianten, jeweils 5 Sekunden lang. Diese lassen sich auf bis zu 21 Sekunden verlängern – mit jedem Schritt neue Entscheidungsmöglichkeiten: Wiederholung oder Überraschung, Auto-Animation oder eigene Steuerung, ruhige Szene oder Highspeed.

Wie funktioniert der Workflow?

  1. Bild generieren oder hochladen
  2. „Animate Image“ aktivieren
  3. Bewegungsmodus wählen: Auto (selbst generiert) oder Manuell (z. B. „slow zoom out“)
  4. Video verlängern (optional, bis zu 4x à 4 Sekunden)
  5. Video exportieren (MP4, aktuell nur 480p)

Das fertige Video kommt in zwei Varianten: einmal fürs Web (kleiner), einmal als „Raw“ mit größerer Datei – beide ohne Audio, beide mit viel Potenzial.

Was kostet Midjourney Video?

Ein Video-Job verbraucht rund achtmal so viele Fast-Minutes wie ein Bild. Klingt viel, ist aber günstig – denn laut Vergleich mit Tools wie Runway, Pika oder Kling kostet Midjourney rund 25x weniger. Die kreative Einstiegshürde? Niedrig. Die Wirkung? Groß.

Warum macht Midjourney jetzt Videos?

Weil Bilder nur der Anfang sind. Midjourney träumt groß: von KI-generierten Realitäten in Echtzeit. Dafür braucht es:

  • Bildmodelle (hat Midjourney)
  • Videomodelle (jetzt neu)
  • 3D-Systeme (in Entwicklung)
  • Interaktive Räume (Vision: begehbare Welten)

Der Video-Release ist also nicht nur Feature, sondern Fundament. Schon in der Vergangenheit testete Midjourney mit Patchwork eine Art World-Builder, der jetzt wieder an Relevanz gewinnt. Wer zwischen den Zeilen liest, erkennt: Die KI-Studios rüsten auf. Und Midjourney ist vorne mit dabei.

Der große Praxistest

Ich habe die neue Funktion mit verschiedenen Motiven getestet:

1. Stilisiert & 2D

Das funktioniert verblüffend gut. Midjourney kennt seinen Stil, kennt seine Layer, kennt seine Welt. Die Animationen sind flüssig, nachvollziehbar, stimmig. Es wirkt, als ob die KI weiß, was sie tut – und das macht Eindruck.

2. Fotorealistisch & realistisch

Hier zeigt sich die Grenze: Midjourney erkennt Elemente, setzt sie auch gut in Bewegung, aber es fehlt (noch) die Tiefe, die Kling AI 2.1 liefert. Vor allem komplexe Lichtverhältnisse, Hautstrukturen oder Materialverhalten stoßen an Limits. Trotzdem: Was möglich ist, ist erstaunlich viel.

3. Bewegungstypen

  • Low Motion wirkt cineastisch, beruhigend, fast meditativ.
  • High Motion ist wilder, actionreicher, aber birgt Artefakt-Risiken.

Die Wahl der Bewegung ist stilprägend. Wer die richtigen Prompts kennt oder einfach ausprobiert, findet schnell seinen Stil.

Midjourney vs. Konkurrenz

  • Midjourney: schnell, günstig, 4 Varianten pro Video, aktuell 480p, kein Audio, starker Style
  • Kling AI: hochwertiger, teurer, bessere Auflösung, dafür weniger intuitiv
  • Runway / Pika / Sora: eher als Postproduction-Tools gedacht

Fazit: Midjourney bietet aktuell das beste Verhältnis aus Kreativität, Bedienung und Preis – zumindest für den schnellen Einstieg in bewegte KI-Welten.

Und jetzt?

Es wird sich rasch weiterentwickeln. Bessere Auflösung? Sicher. Sound, Audio-Reaktion, KI-Editing? Kommt. Und irgendwann vielleicht das, was Midjourney jetzt schon andeutet: eine echte KI-Plattform für Stories, Filme, Erlebnisse. Patchwork wird dabei mehr als ein Nebenprojekt – vielleicht die Bühne für alles.

Fazit

Midjourney Video ist mehr als ein Tool. Es ist ein Versprechen: auf lebendige Bilder, auf neue Formen des Ausdrucks, auf eine Zukunft, die sich selbst gestaltet. Wir stehen am Anfang eines bewegten Kapitels.

„Flüssiger als Kling, mit mehr Kontrolle – und endlich kein ungewollter KI-Unsinn im Bild.“

Ob Animation, visuelle Poesie oder Mini-Storytelling: Midjourney bewegt uns. Und das im wahrsten Sinne.


BROWNZ ist Synthograf, Bildphilosoph und KI-Wandler. Er glaubt nicht an die Zukunft – er generiert sie.

PS.: https://brownz.art/2025/06/23/brownz3-artbreeding-ki-photoshop-synthografie-die-ultimative-fusion-der-bildwelten/



🎥 Midjourney Video V1 – Die bewegte Zukunft beginnt jetzt

Datum: 18.–20. Juni 2025

1. Der große Schritt: Video in Midjourney

Am 18. Juni 2025 veröffentlichte Midjourney sein erstes Video‑Generierungsmodell V1, das KI‑animierte Kurzvideos aus Bildern erzeugt youtube.com+9youtube.com+9autogpt.net+9youtube.com+10updates.midjourney.com+10indianexpress.com+10. Fortan kann man direkt im Web oder über Discord ein Bild – selbst ein extern hochgeladenes – animieren, indem man den „Animate“‑Button klickt omni.se+7updates.midjourney.com+7venturebeat.com+7.

Hauptfunktionen:

➡️ Ergebnis: „Bezahlbar, experimentell & kreativ“ – so beschrieb Midjourney selbst den Start tomsguide.com+10omni.se+10theverge.com+10.


2. Kontext: Rechtsstreit und Marktposition

Der Launch setzt Midjourney in direkte Konkurrenz zu OpenAI Sora, Runway Gen‑4, Google Veo 3 & Co tomsguide.com+3techcrunch.com+3venturebeat.com+3. Allerdings steht das Unternehmen derzeit auch im Fokus einer Klage von Disney & Universal wegen Urheberrechtsverletzung techcrunch.com+4omni.se+4theverge.com+4. Kritiker befürchten, dass Midjourney seine Trainingsdaten mit urheberrechtlich geschütztem Material gefüttert hat tomsguide.com+15theverge.com+15techcrunch.com+15.

Trotzdem setzt CEO David Holz auf verantwortungsvolles Einsetzen der Technologie und nennt den Video‑Launch einen „Baustein hin zu Echtzeit‑Open‑World‑Simulationen“ reddit.com+6updates.midjourney.com+6theverge.com+6.


3. V7‑Image‑Model & neue Tools

Zeitgleich wurde V7 zum Standard-Bildmodell erklärt – mit spannenden neuen Features:

Omni‑Reference (--oref)

Ermöglicht konsistente Figuren und Objekte über Szenen hinweg. Per Drag‑&‑Drop ins Prompt‑Bar oder via URL (--oref) midjourneyv6.org+11updates.midjourney.com+11midjourneysref.com+11.
🔧 Best Practices: Bild + aussagekräftiges Text‑Prompt, Gewichtungsparameter --ow zur Feinsteuerung docs.midjourney.com+1midjourneysref.com+1.

Personalization Profiles (--p)

Der Benutzer prägt seinen eigenen Stil: durch vergleichende Bildfragen lernt das System deinen visuellen Geschmack – und setzt ihn um .

Style References (--sref)

Stile wie Studio‑Ghibli oder Brutalismus lassen sich jetzt per Bildreferenz treffgenau wiederholen, mit deutlich höherer Präzision dank V7 medium.com.

Draft Mode (--draft)

Zehnmal schnellere Bildgenerierung bei halben GPU-Kosten. Auf Web durch ⚡️‑Switch oder Prompt‑Param --draft. Sprach‑/Konversationsmodus inklusive .


4. Das Zusammenspiel: Bild trifft Bewegung

Midjourney ermöglicht nun:

  1. Charakter über --oref konfigurieren.
  2. Stil mit --p und --sref individuell personalisieren.
  3. Rohkonzept via Draft Mode blitzschnell entwickeln.
  4. In Video V1 verwandeln: automatische oder manuelle Bewegung hinzufügen, low/high motion wählen, verlängern.

Das ist ein komplett neuer Workflow von statischer Vision hin zur animierten Realität.


5. Chancen & Ausblick


6. Fazit – Warum das wichtig ist

Midjourney Video V1 verändert die KI‑Kunstwelt. Es erweitert KI‑Bildgeneratoren endlich in den bewegten Bereich und bricht dabei Barrieren für alle Nutzer: technisch spannend, stilistisch eigenständig, kreativ ungebunden.
Selbstbewusst setzt man auf künstlerische Freiheit, auch angesichts juristischer Herausforderungen, und schickt uns alle auf Liter behind-the-scenes in eine Welt, in der Bilder zu lebendigen Erlebnissen werden.


🔧 Empfehlungen für deinen Workflow

  1. Starte mit Omni‑Reference (--oref), um deinen Charakter einzuführen.
  2. Nutze --p, um deinen Stil zu personalisieren.
  3. Nutze --draft für ultra‑schnelle Skizzen.
  4. Wechsle zu Video V1: wähle Automatic für Einfachheit oder Manual für volle Kontrolle.
  5. Probiere low vs. high motion, und verlängere dein Video – bis zu 20 Sekunden.

ps.: https://brownz.art/2025/06/19/entfessle-kreativitat-brownz-3-training-fur-einsteiger-fortgeschrittene-mit-sofortzugriff/


Title: 👑 Kling AI 2.0: Die neue Krone der KI-Video-Generation

In der Welt der künstlichen Intelligenz erhebt sich ein neuer König: Kling AI 2.0. Mit bahnbrechenden Funktionen und einer beeindruckenden Benutzerfreundlichkeit setzt diese Plattform neue Maßstäbe in der KI-gestützten Video- und Bildgenerierung.

🎮 Was ist neu in Kling AI 2.0?

Kling AI 2.0 bringt zwei bedeutende Upgrades mit sich:

  • KLING 2.0 Video-Generierungsmodell: Fortschrittliche Funktionen für Videos mit hoher Dynamik, präziser Prompt-Adhärenz und beeindruckender visueller Ästhetik.
  • KOLORS 2.0 Bild-Generierungsmodell: Über 60 Stiloptionen für Bilder mit cineastischer Qualität und besserem Prompt-Verständnis.

Diese Upgrades wurden auf dem „From Vision to Screen“ Launch-Event in Peking vorgestellt und markieren einen echten Meilenstein in der KI-Kreativlandschaft. Quelle: Hacker News

🧠 Multi-Modal Visual Language (MVL)

Ein echtes Highlight: das Multi-Modal Visual Language (MVL) Konzept. Es verbindet Text, Bild und Video in einer Sprache – und eröffnet damit neue kreative Dimensionen.

Von Charakterdesigns über Actionszenen bis hin zu kompletten visuellen Stilen: Mit MVL können Ideen so präzise wie nie in KI-Projekte übersetzt werden.

✨ Multi-Elements Editor & Bildbearbeitung

Der neue Multi-Elements Editor erlaubt es, Elemente in Videos per Text oder Bild hinzuzufügen, zu entfernen oder auszutauschen.

Du willst einem Video plötzlich ein fliegendes Einhorn oder einen dystopischen Sonnenuntergang hinzufügen? Kling AI 2.0 sagt: Go for it.

🌐 Globale Reichweite & Integration

Mehr als 22 Millionen Nutzer weltweit haben bereits mit Kling AI gearbeitet. Über 15.000 Entwickler haben die API in verschiedenste Anwendungen integriert – von Werbung über Games bis hin zu Bildung.

Das zeigt: Kling ist nicht einfach ein Hype – es ist ein Ökosystem. Quelle: Hacker News

🚀 Kling AI NextGen Initiative

Mit der NextGen Initiative will Kling AI Kreative weltweit supporten – mit Funding, globaler Reichweite, Brand Building und Zugang zu Top-Features.

Wenn du KI-Filmemacher bist oder einfach wild auf kreative Tools: Das hier könnte dein Sprungbrett sein.


Fazit: Kling AI 2.0 ist nicht einfach nur ein Upgrade – es ist eine Ansage an die kreative Welt. Ob du Content Creator, Entwickler oder einfach KI-Nerd bist – probier es aus: https://app.klingai.com/global/


🎨 Pika.art – Wenn Canva zu viel war und echte Kreativität zu wenig

Also, ich war ja neulich wieder auf Sinnsuche im Internet, irgendwo zwischen „wie werde ich in 3 Tagen Millionär“ und „AI-Tools, die deinen Chef ersetzen (Spoiler: Dich zuerst)“, da stolper ich über **pika.art** – eine Plattform, die aussieht wie das Baby von **After Effects** und einem sehr ambitionierten **PowerPoint-Template**.

Slogan der Seite?
> „Bring your ideas to life“ 
Klingt wie ein schlecht übersetzter Werbespruch für eine IKEA-Kerze, brennt aber nicht mal halb so schön.

## Was ist Pika.art?

Pika ist eine **KI-gestützte Videoplattform**, auf der du aus ein paar Stichwörtern oder einem halbgaren Prompterlebnis ein animiertes Video basteln kannst. Und das in Sekundenschnelle! Also genau das Richtige für die Generation, die schon bei TikTok-Videos vorspult, weil *7 Sekunden Einleitung einfach zu hart sind.*

Pika gibt dir die Power, mit **null Ahnung**, **null Talent** und **null Geduld** etwas zu erstellen, was aussieht wie ein Werbespot für ein Shampoo, das es nicht gibt – aber in deiner Insta-Story für Klicks sorgt.

Hier geht’s direkt zur Plattform: https://pika.art/login

## Die Funktionen:

– Prompt-Video-Generierung – einfach Text rein und hoffen, dass die KI nicht wieder eine humanoide Kartoffel rendert.
– Inpainting fürs Bewegtbild – falls dein Hauptdarsteller plötzlich 8 Finger hat oder aussieht wie der Cousin von Gollum nach ’ner durchzechten Nacht.
– Aspect Ratio Magic – weil 16:9 sowas von 2014 ist.
– Style Switching – von Pixar zu Blade Runner in einem Promptwechsel. Oder wie ich es nenne: visuelle Schizophrenie als Service.

## Wer braucht das?

Offiziell:
– Kreative Köpfe, Filmemacher*innen, Content Creator, Träumer.

Inoffiziell:
– Jeder, der auf LinkedIn postet: „Ich hab mit KI ein Video generiert und jetzt bin ich Founder & Visionary bei MindFlix.ai“
– Leute, die früher im Schulunterricht PowerPoint-Folien mit WordArt verziert haben und heute denken, sie seien Steven Spielberg mit WLAN.
– Influencer, die einen Werbespot für ihren neuen „Kollagen-Matcha-Smoothie“ brauchen – und das bis morgen früh um sechs, weil der Algorithmus keine Gnade kennt.

## Die Realität:

Pika ist cool. Bis du merkst, dass 80% der Videos aussehen wie der feuchte Traum eines überforderten Design-Praktikanten mit Motion-Sickness. Alles ruckelt, alles glänzt, alles schreit: Ich wurde nicht gemacht, ich bin passiert.

Und natürlich – die Login-Seite sieht aus wie die Einflugschneise zu einer neuen Religion. Du meldest dich an und bist plötzlich Teil eines Sekten-ähnlichen Discords mit Leuten, die „cinematic“ sagen, aber „YouTube Shorts“ meinen.

## Fazit:

Pika.art ist das perfekte Tool, wenn du:
– keine Lust hast, selbst After Effects zu lernen,
– trotzdem visuell relevant sein willst,
– und deine Kreativität gern outgesourct an eine KI weitergibst, die aussieht, als hätte sie letzte Woche noch bei Midjourney gejobbt.

Willkommen in der Content-Hölle, powered by KI – wo jede Idee nur 30 Sekunden vom Cringe entfernt ist.

brownz.art – *Wir machen Kunst aus dem, was andere als „funktioniert nicht“ bezeichnen.*

📢 Hinweis: Der offizielle brownz.art Blog ist jetzt erreichbar unter: www.brownz.art
📬 Und für amtliche Liebesbriefe, Ideen oder Shitstorms: Unsere neue Mailadresse lautet brownz@brownz.art


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**brownz² – Profirezepte für Kreative (inkl. Rohdaten & Extras)**
👉 Jetzt lesen & downloaden: https://brownz.art/2025/01/07/brownz2-profirezepte-fur-kreative-inkl-rohdaten-extras/