Kennst du das? Du schaust auf ein fertiges Bild und denkst: Stimmt alles. Aber irgendwas fehlt.

Bei mir ist das oft so. Dann sitze ich da, zoome rein, zoome raus – und merke irgendwann: Es ist zu sauber. Zu glatt. Kein Kratzer, kein Staub, nichts was lebt.

Irgendwann hab ich angefangen, am Ende bewusst Dreck reinzubringen. Körnung. Ein bisschen Textur. Nicht als Effekt, der schreit. Eher so, wie wenn man durch ein Fenster schaut, das schon ein paar Jahre hinter sich hat.

Diese Texturen hier nutze ich dafür ziemlich oft:
https://pixelbuddha.net/textures/4407-grit-textures

Die sind still. Machen sich nicht wichtig. Nehmen nur ein bisschen Perfektion raus – und plötzlich atmet das Bild.

Mein Test ist simpel: Wenn das Ergebnis aussieht, als könnte es schon eine Weile existieren, ist es gut. Dann lass ich die Finger davon.

Mehr brauch ich nicht.


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