
Es gibt Momente, da muss man einfach dankbar sein. Dankbar dafür, dass ein Weltkonzern wie Adobe sich Gedanken macht. Gedanken darüber, wie man den Alltag von Millionen Menschen leichter machen kann. Und neulich haben sie wirklich geliefert.
Sie haben eine Browser-Erweiterung für Acrobat rausgebracht.
Klingt erstmal so spannend wie Steuererklärung am Sonntagnachmittag. Wer braucht schon eine Acrobat-Erweiterung im Browser? PDFs angucken kann man auch so. Aber halt! In diesem kleinen, unscheinbaren Tool steckt eine Revolution. Eine Funktion, auf die die Welt gewartet hat, ohne es zu wissen.
Ein Rechtsklick auf irgendein Bild im Internet – egal welches, egal woher – und zack: Es landet in einer Web-Version von Adobe Express. Und dort, meine Damen und Herren, gibt es einen magischen Radierer.
Wofür man den braucht? Na klar, um störende Elemente zu entfernen. Stromleitungen aus schönen Landschaften. Pickel aus schönen Gesichtern. Touristen vor dem Eiffelturm. Und – ganz wichtig, quasi als Sahnehäubchen der digitalen Freiheit – Wasserzeichen aus urheberrechtlich geschützten Bildern.
Endlich!
Man muss sich das mal vorstellen: Jahrelang war das Klauen von Bildern mühsam. Richtig harte Arbeit. Man musste Photoshop lernen (teuer!), den Kopierstempel verstehen (kompliziert!) und Geduld haben (langweilig!). Man musste wissen, was eine Bereichsreparatur ist. Man musste zoomen. Man musste Pixel schubsen. Profis haben das natürlich hinbekommen, die haben ihre Tricks und Kniffe. Aber was war mit dem Rest der Welt? Was war mit dem Schüler, der das Foto für sein Referat brauchte und kein Taschengeld für Stockfotos hatte? Was mit dem Marketing-Praktikanten, der den Auftrag bekam „Mach mal schnell was Schönes für Social Media“, aber kein Budget? Die mussten bisher mit hässlichen Wasserzeichen leben oder – Gott bewahre – tatsächlich für Bilder bezahlen.
Das war ungerecht. Das war elitär. Das war eine Hürde, die Adobe nun mit einem eleganten Schwung beseitigt hat.
Adobe hat dieses Unrecht quasi demokratisiert. Mit einem Klick ist das Wasserzeichen weg. Kostenlos. Für jeden, der Chrome installiert hat. Das ist Fortschritt! Das ist Barrierefreiheit! Das ist, als würde man jedem Bürger einen Universalschlüssel für alle Autos in der Stadt schenken, damit niemand mehr zu Fuß gehen muss.
Natürlich gab es ein bisschen Gemecker. Von Fotografen, Illustratoren und anderen Leuten, die komischerweise der Meinung sind, ihre Arbeit sei etwas wert. Die haben sich beschwert, dass Adobe ihnen quasi den Laden ausräumt und die Tür offen stehen lässt. Dass ihre Bilder jetzt Freiwild sind. Dass Adobe, der Partner der Kreativen (so nennen sie sich ja gerne), ihnen in den Rücken fällt.
Aber Adobe wäre nicht Adobe, wenn sie darauf nicht eine brillante Antwort hätten. Sie haben das Tool nicht etwa zurückgezogen. Nein. Sie haben ein Pop-up eingebaut.
Wenn man jetzt ein Bild lädt, kommt ein Fenster: „Achtung, dieses Bild könnte geschützt sein. Bitte frag den Besitzer.“
Das ist genial. Das ist juristische Akrobatik auf höchstem Niveau. Das ist wie ein Schild an einer offenen Banktresor-Tür: „Bitte kein Geld mitnehmen.“
Ich stelle mir vor, wie der Bilderdieb vor dem Bildschirm sitzt. Er hat den Rechtsklick gemacht. Er hat den Radierer ausgewählt. Er will das Wasserzeichen entfernen, weil er das Bild für seine Website braucht und keine Lust hat, 50 Euro dafür zu zahlen. Und dann kommt das Pop-up. Und er denkt: „Oh! Stimmt ja! Das darf ich nicht! Danke, Adobe, dass ihr mich daran erinnert habt. Ich werde jetzt sofort den Fotografen kontaktieren, eine Lizenz kaufen und das Bild legal erwerben.“
Ganz sicher. Genau so wird das ablaufen. In einer Welt voller Einhörner und Regenbögen.
In der echten Welt klickt er auf „Okay“, das Wasserzeichen ist weg, und das Bild ist seins.
Man muss Adobe wirklich bewundern. Sie schaffen den Spagat, uns Kreativen Tools zu verkaufen, mit denen wir unsere Arbeit schützen sollen (Content Credentials, Metadaten, der ganze High-Tech-Kram, den sie uns als die Zukunft des Urheberrechts verkaufen), und gleichzeitig der ganzen Welt Tools zu schenken, mit denen man diesen Schutz umgeht. Das ist Geschäftssinn. Das ist Synergie. Das ist, als würde man Alarmanlagen verkaufen und gleichzeitig Einbruchskurse an der Volkshochschule sponsern.
Und das Beste daran: Es ist alles legal. Oder zumindest in einer Grauzone, in der sich Adobe wohlfühlt. Denn sie stellen ja nur das Werkzeug zur Verfügung. Was der Nutzer damit macht, ist seine Sache. Wenn er damit Wasserzeichen entfernt, ist das böse, aber Adobe hat ja gewarnt. Mit dem Pop-up.
Es ist faszinierend zu beobachten, wie ein Unternehmen, das vom Verkauf von Kreativ-Tools lebt, gleichzeitig die Grundlage für den Wert kreativer Arbeit untergräbt. Wenn jedes Bild kopierbar, bearbeitbar und von Eigentumsmerkmalen befreibar ist – was ist es dann noch wert?
Vielleicht ist das der Plan. Vielleicht will Adobe eine Welt schaffen, in der Bilder keinen monetären Wert mehr haben, sondern nur noch Rohstoff sind. Rohstoff für KI-Modelle. Rohstoff für Memes. Rohstoff für den endlosen Stream an Content, der durch unsere Feeds rauscht.
Und wir Kreativen? Wir sind die Lieferanten dieses Rohstoffs. Wir produzieren, wir laden hoch, wir versehen unsere Werke mit Wasserzeichen in der naiven Hoffnung, dass das irgendwas bringt. Und Adobe gibt uns die Tools dazu. Und dann geben sie dem Rest der Welt die Tools, um unsere Arbeit zu nehmen.
Es ist ein perfekter Kreislauf. Ein Perpetuum Mobile der Entwertung.
Aber hey, wir sollten nicht jammern. Wir haben ja Photoshop. Wir haben Lightroom. Wir haben Premiere. Wir haben die besten Werkzeuge der Welt, um Dinge zu erschaffen, die dann jeder klauen kann. Ist das nicht schön?
Und wer weiß, vielleicht baut Adobe als nächstes ein Feature ein, das automatisch erkennt, wenn ein Bild geklaut wurde, und dem Dieb dann eine Rechnung schickt? Ach nein, das wäre ja schlecht für die User Experience. Das würde ja die 320 Millionen Chrome-Nutzer verärgern. Und die sind wichtiger als die paar Millionen Kreativen, die tatsächlich für Adobe-Software bezahlen.
Also: Danke, Adobe. Danke für den digitalen Bolzenschneider. Danke für das Pop-up, das unser Gewissen beruhigt. Und danke, dass ihr uns immer wieder daran erinnert, wer in dieser Beziehung eigentlich der Boss ist.
Wir sind es nicht.
Der technische Hintergrund des Wahnsinns
Lassen wir die Satire mal kurz beiseite (nur kurz, versprochen) und schauen uns an, was da technisch eigentlich passiert. Weil es wirklich beeindruckend ist, wie nahtlos das funktioniert.
Die Erweiterung klinkt sich in den Browser ein. Chrome, Edge, was auch immer. Sie scannt die Seite. Sie erkennt Bilder. Und sie bietet im Kontextmenü – also da, wo man normalerweise „Bild speichern unter“ oder „In neuem Tab öffnen“ findet – eine neue Option an: „In Adobe Express bearbeiten“.
Klingt harmlos. Klingt praktisch. „Oh, ich will dieses Meme kurz zuschneiden.“ „Ich will diesen Screenshot markieren.“ Dafür ist es gedacht. Sagt Adobe.
Aber die Realität ist: Adobe Express ist mittlerweile ein mächtiges Tool. Es hat Zugriff auf die Firefly-Engine, Adobes hauseigene KI. Und Firefly kann Dinge, die vor zwei Jahren noch Science-Fiction waren.
Generatives Füllen. Generatives Entfernen.
Das bedeutet: Wenn du ein Wasserzeichen hast, das quer über das Bild läuft, halbtransparent, über komplexe Hintergründe – früher war das ein Albtraum zu entfernen. Du musstest stempeln, du musstest Strukturen nachbauen, du musstest Licht und Schatten beachten.
Firefly macht das automatisch. Es guckt sich an, was um das Wasserzeichen herum ist, und berechnet, was darunter sein müsste. Es „halluziniert“ die fehlenden Pixel. Und es macht das verdammt gut.
In den meisten Fällen sieht man hinterher nichts mehr. Keine Kante, keine Unschärfe, keinen Wiederholungs-Effekt wie beim Stempeln. Das Wasserzeichen ist einfach weg. Als wäre es nie da gewesen.
Und das Ganze passiert im Browser. Ohne Installation von schwerer Software. Ohne Login in die Creative Cloud (zumindest für die Basisfunktionen). Ohne Abo.
Das ist die Demokratisierung der Bildmanipulation.
Und ja, das hat Vorteile. Für Otto Normalverbraucher, der schnell mal den Ex-Freund aus dem Urlaubsfoto entfernen will. Für die Oma, die den Daumen auf der Linse wegretuschieren möchte.
Aber für Profis? Für Leute, die von der Exklusivität ihrer Bilder leben?
Für die ist es eine Katastrophe.
Das Wasserzeichen: Ein Relikt aus alter Zeit?
Man muss natürlich fragen: Ist das Wasserzeichen überhaupt noch zeitgemäß?
Viele Fotografen verzichten schon lange darauf. Weil es das Bild hässlich macht. Weil es den Betrachter stört. Weil es – wie wir jetzt sehen – keinen echten Schutz bietet.
Aber es war immer ein Symbol. Ein „Finger weg“. Ein „Das gehört mir“.
Indem Adobe dieses Symbol so leicht entfernbar macht, entwerten sie es nicht nur technisch, sondern auch kulturell. Sie signalisieren: Wasserzeichen sind kein Schutz, sie sind ein Fehler im Bild. Ein Störfaktor. Etwas, das man wegmachen kann und soll.
Das verschiebt die Wahrnehmung.
Wenn ich ein Schloss knacke, weiß ich, dass ich einbreche. Wenn ich eine Tür öffne, die nur angelehnt ist, fühlt es sich weniger kriminell an. Adobe hat aus dem Schloss eine angelehnte Tür gemacht.
Und das Pop-up? Das ist der Zettel an der Tür: „Bitte draußen bleiben.“
Wir wissen alle, wie gut solche Zettel funktionieren, wenn drinnen Freibier steht.
Die Doppelmoral der „Creator Economy“
Adobe liebt das Wort „Creator“. Sie benutzen es in jedem zweiten Satz. „Empowering Creators“. „Tools for Creators“. „The Future of Creativity“.
Sie tun so, als wären sie unser bester Freund. Der Partner, der uns die Werkzeuge gibt, um unsere Träume zu verwirklichen.
Aber wenn es hart auf hart kommt – wenn es um Marktanteile geht, um User-Zahlen, um die Eroberung des Browsers – dann sind wir Creators plötzlich zweitrangig. Dann ist die Masse der Konsumenten (und potenziellen Express-Nutzer) wichtiger als die kleine Gruppe der Produzenten.
Das ist verständlich aus BWL-Sicht. 320 Millionen Browser-Nutzer sind ein riesiger Markt. Wenn man denen Adobe Express schmackhaft machen kann, ist das Milliarden wert.
Aber es ist unehrlich.
Man kann nicht auf der einen Seite den Beschützer der Kreativen spielen und auf der anderen Seite die Werkzeuge verteilen, die deren Arbeit entwerten.
Man kann nicht Content Credentials einführen – dieses hochkomplexe System aus kryptografischen Signaturen, das beweisen soll, wer ein Bild gemacht hat und was damit passiert ist – und gleichzeitig den Radiergummi für Wasserzeichen an jeden verschenken.
Das passt nicht zusammen.
Was das für die Zukunft bedeutet
Wenn wir das zu Ende denken, kommen wir an einen interessanten Punkt.
Wenn Bilder technisch nicht mehr geschützt werden können. Wenn jedes Wasserzeichen entfernbar ist. Wenn jede Metadaten-Signatur gestrippt werden kann (was übrigens auch geht, ganz einfach per Screenshot).
Was bleibt dann?
Dann bleibt nur noch Vertrauen. Und Beziehungen.
Vielleicht ist das die Zukunft der professionellen Fotografie und Illustration. Nicht mehr das Verkaufen von Dateien. Sondern das Verkaufen von Dienstleistung, von Persönlichkeit, von Zugang.
„Du kannst mein Bild klauen, ja. Aber du kannst nicht meine Erfahrung klauen. Du kannst nicht meinen Blick klauen. Du kannst nicht die Sicherheit klauen, dass du rechtlich auf der sicheren Seite bist.“
Vielleicht müssen wir uns darauf konzentrieren. Auf den Wert, der nicht in den Pixeln steckt, sondern im Kontext.
Aber das ist anstrengend. Das ist schwer. Das erfordert Marketing, Branding, Networking.
Das einfache „Ich mache ein Bild, lade es hoch, jemand kauft es“ – das stirbt gerade. Und Adobe hat den Spaten in der Hand.
Die Ironie mit der KI
Es gibt noch eine Ebene, die das Ganze besonders pikant macht.
Adobes KI Firefly wurde mit Bildern trainiert, für die Adobe die Rechte hat. Adobe Stock. Public Domain. Das betonen sie immer wieder. „Unsere KI ist ethisch sauber. Wir klauen nicht von Künstlern.“
Das ist ihr großes Verkaufsargument gegenüber Midjourney und Stable Diffusion, die einfach das ganze Internet gescraped haben.
Adobe sagt: „Wir respektieren Urheberrechte.“
Und dann geben sie uns ein Tool, mit dem wir Urheberrechte verletzen können.
Das ist, als würde ein Bio-Bauer, der stolz darauf ist, keine Pestizide zu verwenden, abends heimlich Glyphosat an seine Nachbarn verkaufen.
„Ja, ich benutze das nicht. Aber wenn ihr es wollt… hier, bitte schön. Aber pssst, lest den Warnhinweis auf der Flasche.“
Es wirkt so, als wüsste die linke Hand bei Adobe nicht, was die rechte tut. Oder als wäre es ihnen egal, solange beide Hände Geld einsammeln.
Die Abteilung für „Creator Trust“ baut Content Credentials.
Die Abteilung für „Growth & User Acquisition“ baut den Wasserzeichen-Radierer.
Und am Ende gewinnt immer Growth.
Ein kleiner Hoffnungsschimmer?
Gibt es Hoffnung? Vielleicht.
Vielleicht merken die Leute, dass geklaute Bilder Probleme machen können. Rechtlich (auch ohne Wasserzeichen ist das Urheberrecht ja gültig). Qualitativ (ein wegradiertes Wasserzeichen hinterlässt Spuren, auch mit KI). Moralisch.
Vielleicht entsteht eine Gegenbewegung. Eine Wertschätzung für das Original. Für das Echte. Für das, was bezahlt wurde.
Aber darauf würde ich nicht wetten.
Die Bequemlichkeit gewinnt meistens. „Kostenlos“ gewinnt meistens. „Einfach“ gewinnt meistens.
Und Adobe hat „kostenlos“ und „einfach“ gerade auf ein neues Level gehoben.
Was wir tun können (außer jammern)
Wir können unsere Bilder nicht mehr technisch schützen. Das ist vorbei. Akzeptieren wir das.
Wir können Adobe nicht ändern. Die sind zu groß, zu mächtig, zu sehr auf Wachstum fixiert.
Wir können nur uns selbst ändern.
Wir müssen aufhören, uns auf Wasserzeichen zu verlassen. Wir müssen aufhören, uns auf Plattformen zu verlassen, die uns nicht gehören.
Wir müssen unsere eigenen Plattformen bauen. Unsere eigenen Communities. Unsere eigenen Beziehungen zu Kunden.
Wir müssen so gut sein, dass die Leute uns bezahlen WOLLEN, auch wenn sie klauen KÖNNTEN.
Das ist schwer. Das ist unfair. Das ist viel verlangt.
Aber es ist die Realität.
Und Adobe? Die werden weiter Tools bauen. Gute Tools. Schlechte Tools. Tools, die uns helfen, und Tools, die uns schaden.
Wir müssen lernen, damit umzugehen. Ohne Illusionen. Ohne falsche Dankbarkeit.
Adobe ist nicht unser Freund. Adobe ist ein Werkzeughersteller.
Und wenn der Werkzeughersteller anfängt, Einbrecher-Tools zu verkaufen, dann sollten wir vielleicht anfangen, bessere Schlösser zu bauen. Oder uns einen Hund zulegen.
Oder einfach aufhören, wertvolle Dinge unbeaufsichtigt ins Internet zu stellen.
Was bei digitaler Kunst natürlich schwierig ist.
Fazit: Die schöne neue Welt
Willkommen in der Zukunft. Einer Zukunft, in der alles machbar ist, alles verfügbar ist und nichts mehr sicher ist.
Einer Zukunft, in der ein Wasserzeichen so viel Schutz bietet wie ein „Betreten verboten“-Schild auf einer Wiese. Man kann es ignorieren. Man kann drüberlaufen. Und jetzt kann man es sogar unsichtbar machen, damit man sich nicht mal mehr schlecht fühlt, wenn man drüberläuft.
Danke, Adobe.
Wirklich. Danke, dass ihr uns die Augen geöffnet habt.
Wir dachten, wir wären Partner.
Jetzt wissen wir, wir sind nur Content-Lieferanten.
Und das ist, auf eine bittere Art, auch eine wertvolle Erkenntnis.
Wie dieser Text entstanden ist
Meine Blogartikel entstehen aus Sprachmemos – eingesprochen meistens, wenn ich mich über Branchen-News amüsiere (oder aufrege, je nach Tagesform). Wird transkribiert und mit KI in Form gebracht. Die Ironie, die Satire und die leise Resignation sind hundert Prozent handgemacht und kommen von einem, der seit 20 Jahren Adobe-Kunde ist und sich langsam fragt, wie lange noch.











